Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Signalregenerierung. Insbesondere
bezieht sich die Erfindung auf die Regenerierung eines übertragenen Signals,
insbesondere, aber nicht ausschließlich, auf die Art von Signal, das durch
Zellularbasisstationen übertragen wird, wobei die Signale in Mobil- oder Zellulartelefonnetzsystemen
verwendet werden.
Mobiltelefonsysteme beinhalten in der Regel ein Netz von Basisstationen.
Die Signale werden an/von Mobilteile(n) eines Anwenders (Teilnehmers) übertragen,
um Telefondienste und andere Dienste bereitzustellen.
Die Betriebsreichweite von Basisstationen bei den zuvor erwähnten
Mobil- oder Zellulartelefonnetzsystemen liegt typischerweise bei 10 bis 20 Kilometer
(km).
Typischerweise liegen derartige Signale, die durch Basisstationen
übermittelt werden, in der Größenordnung von ein paar Dutzend oder
sogar Hunderten von Watt. Die Frequenz der Signale liegt in der Regel im niedrigen
Mikrowellenbereich des elektromagnetischen Spektrums, typischerweise um den Bereich
von 1 GHz bis 2 GHz. Dieser Bereich von Frequenzen ist in GSM-Mobiltelefonnetzen
zu finden. Es versteht sich jedoch, dass die Betriebsreichweite von Frequenzen in
anderen Signalübertragungs-/Rundfunksystemen unterschiedlich sein kann.
Andere Systeme, auf die diese Technik angewendet werden kann, umfassen:
zum Beispiel digitale Hörrundfunksysteme (DAG-Systeme), Codemultiplex-Vielfachzugriff
(CDMA), Kommunikationssysteme der Quadraturphasenumtastung (QPSK), HIPERLAN-Netze
(High Performance Radio Local Area Networks); und UMTS-Telefonnetze (Universal Mobile
Telecommunication Systems).
Es ist wichtig, dass die Struktur von übertragenen Signalen innerhalb
der zuvor erwähnten und anderen Systemen derart ist, dass die Signalstruktur
bekannte, zuvor definierte Kenndaten aufweist und Synchronisationssequenzen oder
-bursts, Trainingssequenzen etc. aufweist.
Derartige Sequenzen werden oftmals von pseudozufälligen Codes
erzeugt, die gute Autokorrelationsfunktionen aufweisen. Korrelationstechniken sind
folglich bei GSM und ähnlichen Kommunikationssystemen weit verbreitet, um die
Signalsynchronisation, -identifizierung und andere Signalverarbeitungsaufgaben durchzuführen.
Um eine genaue Nachbildung eines übertragenen Signals in einem
Empfänger zu regenerieren, ist es nötig, jegliche Fehler, die vorhanden
sind, zu entfernen und/oder jegliche Verschlechterung, die während der Übertragung
auftritt, zu kompensieren. Fehler und Signalverschlechterung treten während
der Übertragung jedes Signals auf und können als eine Folge auf Folgendes
entstehen:
Abschwächung und Schwund des Signals;
Mehrwegereflexion/Mehrwegedispersion; Hintergrundrauschen; Störung durch andere
Signale; oder eine Kombination aus diesen und anderen Effekten. Alle Effekte reduzieren
in variierendem Maße die Effizienz und die Leistung von Systemen, die übertragene
Signale verwenden.
Ein gängiges Motiv vieler Systeme, die Signale benutzen, um zum
Beispiel einen Mobiltelefonanwender zu lokalisieren, ist, dass eine genaue Anzeige
oder Nachbildung des übertragenen Signals benötigt wird.
Es gibt gewisse Techniken, die helfen können, ein empfangenes
Signal zu korrigieren oder zu modifizieren, so dass gewisse Arten von Fehlern korrigiert
oder kompensiert werden könnten. In der Vergangenheit wiesen derartige regenerierte
Signale jedoch oftmals Restfehler auf.
Das Dokument EP-A-1 501 215
(& WO 03/088524) beschreibt den Aufbau
von Zwischenverstärkern zur Verwendung innerhalb des GSM-Systems, wo spektraler
Austausch zwischen den GSM-Frequenzbändern von 900 MHz und 1800 MHz angewendet
wird. Das Band von 900 MHz wird verwendet, um mit dem GSM-Netz zu kommunizieren,
wohingegen das Band von 1800 MHz verwendet wird, um zwischen den Zwischenverstärkern
zu kommunizieren. Auf diese Art und Weise wird verhindert, dass Endgeräte störend
in die Kommunikation, die zwischen den Zwischenverstärkern stattfindet, eingreifen.
Zwischen der Frequenz, die in dem Band von 900 MHz verwendet wird, und der in dem
Band von 1800 MHz, besteht eine direkte Phasenbeziehung.
WO-A-01/28272 beschreibt ein System zum
Bestimmen der Position einer Basisstation innerhalb eines Zellularübertragungsnetzes.
Die Feldstärken von angrenzenden Basisstationen werden gemessen und Informationen,
die sich auf diese beziehen, werden verwendet, um auf einem mobilen Sender innerhalb
der Zelle des Netzes einen Navigationsfestpunkt bereitzustellen. Die Position basiert
auf dem Erkennen von Signalstärken und auf dem Durchführen einer besten
Übereinstimmung mit Daten bei dem Überlappen auf eine geographische Karte.
Es wird kein Versuch unternommen, ein Signal zu rekonstruieren oder zu regenerieren.
Es ist im Allgemeinen ein Ziel, alle Formen der Signalverschlechterung
und des Rauschens zu reduzieren. GB-A-2 291 300
beschreibt ein Verfahren zum Bestimmen, ob ein Fahrzeug auf einem
vorher bestimmten Weg fährt, indem über einen Zeitraum die Signalstärke
von einer Basisstation eines Mobilfunksystems verglichen wird, wobei das Signal
normalisiert wird und dies mit einer gespeicherten Signalstärke im Vergleich
zu den Distanzinformationen verglichen wird. Als Teil des Bestimmungsprozesses ist
erneut eine Anzeige des übertragenen Signals wünschenswert. Es wird jedoch
kein Versuch unternommen, ein derartiges Signal zu erlangen.
Eine andere Technik zur Verbesserung der Qualität des Signals
oder zur Reduzierung des Rauschens ist, eine Antenne nach einer Signalquelle auszurichten
und eine Phasensynchronisation der Antenne auf die Frequenz des Signals durchzuführen.
Dies ist jedoch nicht immer realisierbar, insbesondere dort, wo die Blickrichtung
beschränkt ist und/oder wo Signalreflexion auftritt.
GB-A-2 311 697 offenbart eine Technik zum
Schätzen der Position eines Mobilfunkendgeräts in einem drahtlosen Kommunikationssystem
unter Verwendung von Signalstärken von einer Vielzahl von Basisstationen. Diese
Signalstärken werden mit Messungen, die zuvor an einer Vielzahl von bekannten
Positionen erhalten wurden, in Beziehung gesetzt. Die resultierenden Daten werden
verwendet, um die empfangenen Signale zu korrigieren, um eine Anzeige der Position
eines Mobilfunkendgeräts bereitzustellen.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und ein
Gerät zum Empfangen eines Signals bereitzustellen und für Vergleichszwecke
oder anderes von dem empfangenen Signal ein regeneriertes Signal wiederzuerlangen.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren
zum Regenerieren eines entfernt übertragenen Signals, das einen Symbolstrom
beinhaltet, der gemäß einem vorher bestimmten Standard auf einen Träger
moduliert wird, bereitgestellt, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
- a) Empfangen des entfernt übertragenen Signals, das bekannte Kenndaten
aufweist;
- b) Bestimmen des Frame-Timing des empfangenen Signals;
- c) Erkennen der Stellen von Sequenzen innerhalb des Signals aus dem Frame-Timing;
- d) Erkennen der Struktur der Sequenzen;
- e) Schätzen der Werte der Phasenverschiebung an den Stellen der Sequenzen;
- f) Demodulieren des Symbolstroms unter Verwendung der geschätzten Werte
der Phasenverschiebung und der Struktur der Sequenzen; und
- g) Remodulieren des Symbolstroms unter Verwendung der Werte der Phasenverschiebung.
Vorteilhafterweise beinhaltet Schritt f) den zusätzlichen Schritt
des Korrigierens des Symbolstroms vor Schritt g). Es können verschiedene Techniken
verwendet werden, um die Korrektur auszuführen. Zusätzlich dazu kann der
Schritt des Korrigierens des Symbolstroms die Substitution von Symbolen in dem Symbolstrom
enthalten, wo der Symbolstrom a priori bekannt ist.
Schritt f) kann ferner das Vergleichen demodulierter Symbole mit bekannten
Symbolen beinhalten, um eine Schätzung der Symbolfehlerrate bereitzustellen.
Es wird bevorzugt, dass Schritt a) die Umsetzung des empfangenen Signals
nach unten auf eine Nennzwischenfrequenz von 0 Hz umfasst. Zusätzlich dazu
umfasst Schritt a) ferner das Digitalisieren des Zwischenfrequenzsignals, um einen
digitalisierten Symbolstrom in einem komplexen Signalwertebereich bereitzustellen.
Vorzugsweise umfasst Schritt e) das Schätzen der durchschnittlichen
Schwebungsfrequenz des Signals, das Entfernen der geschätzten durchschnittlichen
Schwebungsfrequenz von dem Signal und das Speichern der durchschnittlichen Schwebungsfrequenz
in einer Datenbank. Zusätzlich dazu umfasst Schritt e) ferner das Schätzen
der Restphasenverschiebung des Signals und das Speichern der geschätzten Restphasenverschiebung
des Signals in der Datenbank.
Idealerweise umfassen die Sequenzen Trainingssequenzen, Synchronisationssignale,
Frequenzkorrektur-Bursts oder Dummy-Bursts. Die Trainingssequenzen können acht
Trainingssequenzen, die mit Daten-Bursts in Verbindung stehen, sowie eine neunte
Trainingssequenz, die mit Dummy-Bursts in Verbindung steht, umfassen.
Es ist möglich, Trainingssequenzen und Korrelationshöhepunkte
zur Mehrwegekompensation zu verwenden. Techniken der Kanalschätzung, die die
Korrelationsverarbeitung von Datensequenzen verwenden, werden vorzugsweise verwendet,
um die Mehrwegekompensation bereitzustellen.
Die Regenerierung des Signals wird in geeigneter Weise bei einer Nullschwebungsfrequenz
unter Verwendung von Techniken der digitalen Signalverarbeitung durchgeführt,
um bei niedrigen Implementierungskosten eine hohe Leistung und Wiedergabetreue zu
erzielen. Es können jedoch andere Techniken eingesetzt werden, um das gewünschte
Resultat zu erzielen.
Indem für die Regenerierung eines übertragenen Signals gesorgt
wird, ist es möglich, ein Signal zu benutzen, das von einer entfernten Quelle
empfangen wird, selbst wenn das empfangene Signal über seinen
Ausbreitungsweg ungewollter Verfälschung ausgesetzt war. Folglich ist das regenerierte
Signal, das erhalten wird, vorzugsweise im Wesentlichen mit dem übertragenen
Signal, oder einem, das von einem Sender erhalten worden wäre, identisch, falls
eine Verbindung von hoher Qualität (Festnetz) verwendet worden ist, um das
Signal zu dem Empfänger auszubreiten.
Am besten wird die Regenerierung des empfangenen Signals durch eine
selektive Kombination aus Folgendem erzielt: Rekonstruierung von Abschnitten des
empfangenen Signals, durch das Korrigieren der identifizierten Abweichung von der
bekannten Form; und durch andere Techniken zum Entfernen der Fehler und zum Reduzieren
des Rauschens.
Ein Gerät kann ebenso zum Regenerieren eines Signals bereitgestellt
werden. Ein derartiges Gerät kann Elemente beinhalten, die (i) ermöglichen,
dass ein digitaler Probenstrom bei einer Nennnullschwebungsfrequenz in dem komplexen
Signalwertebereich von dem empfangenen Signal produziert wird, (ii) in dem Signal
der Nennnullschwebungsfrequenz eine Verschiebung der durchschnittlichen Schwebungsfrequenz
bestimmen, (iii) über die Spanne des Signals der Nennnullfrequenz Restphasenverschiebungen
bestimmen, nachdem die Verschiebung der durchschnittlichen Schwebungsfrequenz entfernt
worden ist, (iv) einen Korrekturfaktor der durchschnittlichen Schwebungsfrequenz
und Korrekturparameter der Restphasenverschiebung bereitstellen, (v) Abschnitte
des empfangenen Signals mit entsprechenden bekannten Signalformen vergleichen, (vi)
ungewollt verfälschte Abschnitte des empfangenen Signals korrigieren, um rekonstruierte
Signalabschnitte bereitzustellen, (vii) die rekonstruierten Signalabschnitte wieder
mit der durchschnittlichen Schwebungsfrequenz und den Restphasenverschiebungen kombinieren,
um ein regeneriertes Signal bei der Nennnullschwebungsfrequenz bereitzustellen.
Dann können periodische Zeitinformationen extrahiert und in Zusammenhang
mit Messungen der Phasenverschiebung verwendet werden, um eine Schätzung des
Versatzes der relativen durchschnittlichen Schwebungsfrequenz und der „rauschartigen"
Restphasenverschiebungen zwischen dem empfangenen Signal und einem festen Mischoszillator
bereitzustellen. Idealerweise werden die Phaseninformationen verwendet, um die Korrekturparameter
der durchschnittlichen Schwebungsfrequenz- und der Restphasenverschiebung bereitzustellen.
Sobald jegliche durchschnittliche Schwebungsfrequenz und rauschartige
Restphasenverschiebungen korrigiert worden sind, kann die Demodulation des Signalbitstroms
durchgeführt werden, um einen Strom an demodulierten Symbolen bereitzustellen,
bei dem verschiedene Techniken angewendet werden können, um Symbolfehler zu
korrigieren. Einige bevorzugte Techniken werden nachstehend beschrieben.
Typischerweise liegt das empfangene Signal bei GSM-Systemen in dem
Bereich von 900 MHz bis 1800 MHz und wird vor der Nyquist-Filterung und dem Digitalisieren
auf eine Zwischenfrequenz gemischt, um Symbolströme bei Nennnullschwebungsfrequenz
in dem komplexen Signalwertebereich zu produzieren. Es können andere Ausführungsformen
eingesetzt werden, um äquivalente Resultate zu erzielen.
Unter Verwendung des Verfahrens der vorliegenden Erfindung, das oben
im Allgemeinen beschrieben wurde, wird ein Signal erhalten, das typischerweise die
bestmögliche Nachbildung des übertragenen Signals bei Nennnullschwebungsfrequenz
ist, die ohne die Verwendung einer drahtgebundenen Verbindung von der ursprünglichen
Quelle des übertragenen Signals erzielt werden kann. Folglich wird ein regeneriertes
Signal der Nennnullschwebungsfrequenz erhalten, das gespeichert werden kann und
das zum Beispiel in der Folge für Vergleiche herangezogen werden kann.
Bei der einfachsten Ausführungsform der Demodulation der Schwebungsfrequenz
und der phasenkorrigierten Version des Signals der Nennnullschwebungsfrequenz sind
die demodulierten Daten (Symbole), die von den empfangenen Signalen erlangt werden,
strikt begrenzt. Dies hat den Effekt des Entfernens des Großteils der Störung,
die vorhanden sein kann, vorausgesetzt, dass das gewollte Signal bedeutend größer
als die Störung ist, was in der Regel für die Anwendungen von Belang der
Fall ist. Es können auch andere, technisch ausgefeiltere Demodulationstechniken
angewendet werden.
Die passende Modulation wird dann auf die demodulierten Symbole angewendet
und die zuvor gemessenen Korrekturparameter der durchschnittlichen Schwebungsfrequenz-
und der Restphasenverschiebung werden angewendet, um ein regeneriertes Signal bei
der Nennnullschwebungsfrequenz zu kreieren, das nicht durch Mehrwegereflexionen,
Störung oder durch andere Effekte auf Grund der „drahtlosen" Ausbreitung
ungewollt verfälscht wird.
Technisch ausgefeiltere Dekodierung, z.B. die Viterbi-Dekodierung,
kann angewendet werden (zum Beispiel bei Daten-Bursts), um einige Datensequenzen
wiederzuerlangen. Andere Datensymbolsequenzen werden unter Verwendung von vorherige
Kenntnis der Struktur des Signals rekonstruiert (zum Beispiel Synchronisationssequenzen
und -bursts, die zuvor durch die Signalverarbeitungsfunktionen als GSM-Dummy-Bursts
erkannt wurden).
Die Verwendung von A-priori-Kenntnis einer Signalstruktur kann ebenfalls
verwendet werden, um von der Anzahl an Datenkorrekturen, die nötig sind, um
ein Signal zu rekonstruieren, eine Schätzung der Bitfehlerrate (BER) bereitzustellen.
Die Abschnitte des Signals, die unter Verwendung von A-priori-Kenntnis rekonstruiert
werden können, umfassen zum Beispiel für GSM eine Trainingssequenz, ein
Synchronisationssignal (Sync-Signal), ein so genanntes Dummy-Signal oder Frequenzkorrektur-Bursts
(FCBs). Ein derartiges A-priori-Kenntnis kann aus Datenbanken oder aus Verweistabellen
von Kenndaten des Signals erhalten werden, die als Standards veröffentlicht
werden.
Andere Signalverschlechterungen können ebenfalls der Korrektur
oder der Kompensation bedürfen, wenn das übertragene Signal regeneriert
wird. Eine derartige Signalverschlechterung wird als Mehrwegedispersion bezeichnet.
Mehrwegedispersion tritt als ein Resultat von Reflexionen von Gebäuden, Bäumen,
sich bewegenden Objekten und anderen geographischen Merkmalen auf. Eine Trainingssequenz
kann zum Beispiel in der Mitte von jedem Daten-Burst auftreten, um ein Mittel zum
Schätzen der Kenndaten der Mehrwegedispersion bereitzustellen. Sobald sie berechnet
ist, kann die Schätzung verwendet werden, um die Mehrwegedispersionen zu korrigieren.
Aktive Daten-Bursts können Daten enthalten, die sich auf Vermittlungs-/Routinganweisungen,
Telefonbetreiberbefehle, beziehen, Daten, die sich auf die Steuerung der Basisstation
und die Anwenderinformationen sowie die Nutzdaten per se beziehen.
Herkömmliche GSM-Empfänger dekodieren Informationen von
einem Trägersignal, um festzustellen, welche Bursts Daten enthalten, die für
sie von Interesse sind, und welche der möglichen Gruppe an Trainingssequenzen
derzeit verwendet wird, um diese Bursts zu kennzeichnen. Bursts, die keine Daten
enthalten, werden mit einem „Dummy"-Code gefüllt, und werden in der
Folge nicht von herkömmlichen Empfängern verarbeitet. Es ist realisiert
worden, dass es, wenn alle Daten-Bursts, einschließlich der Dummy-Signale,
benutzt werden, möglich ist, ein Referenzsignal von hoher Qualität zu
regenerieren, das eine sehr gute Nachbildung dessen ist, was übertragen wurde,
da die breite Mehrheit des empfangenen Signals verarbeitet werden kann, um die durchschnittliche
Schwebungsfrequenz und die Restphasenverschiebungen auf einer Burst-by-Burst-Basis
zu schätzen. Bei gelegentlichen Bursts, wo dies nicht möglich oder geeignet
ist (zum Beispiel den Frequenzkorrektur-Bursts), wird in geeigneter Weise einfache
Interpolation angewendet.
Die Informationen, die von den Trainingssequenzen erlangt werden,
ermöglichen, dass die Struktur eines empfangenen Signals abgeleitet wird; und
dass relevante Korrekturfaktoren erzeugt werden. Es wird ein Verglich mit bekannten
Signalstrukturen vorgenommen und die Substitution von ungewollt verfälschten
Daten erwirkt, indem korrekte Daten verwendet werden, die zum Beispiel aus Verweistabellen
erlangt werden.
Bei einem typischen GSM-System gibt es acht unterschiedliche Trainingssignalsequenzen,
die in Lebenddaten-Bursts verwendet werden können, um Signale von verschiedenen
Basisstationen zu unterscheiden und um Störung auf Grund der Wiederverwendung
der Frequenz zu minimieren.
Die Menge an GSM-Datenverkehr variiert, insbesondere von Perioden
geringer Verwendung zu Höhepunktperioden. Während Perioden geringer Verwendung
sind die Basisstationen relativ inaktiv und übertragen so genannte Dummy-Bursts
an Daten. Diese Signale werden bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung verwendet, um Phasen- und Frequenzinformationen auf dieselbe Art und Weise
wie aktive Daten-Bursts zu erhalten, indem das Zentrum des Dummy-Bursts in wirksamer
Weise als eine zusätzliche Trainingssequenz verwendet wird. Folglich können
Dummy-Bursts, die keine Daten enthalten, als eine neunte Trainingssequenz enthaltend
betrachtet werden.
Vorzugsweise kann das Gerät angepasst werden, um einen zentralen
Abschnitt eines Dummy-Bursts als einen Messwert der Korrelations- und der Phasenrauschmessung
zu verwenden.
Auf diese Weise ermöglicht die Verwendung der Informationen,
dass die Phase und die Frequenz eines eingehenden Signals relativ zu dem Empfängeroszillator
erhalten werden, wenn der Betrieb in dem komplexen Signalwertebereich bei der Nennnullschwebungsfrequenz
des Empfängers stattfindet. Dann kann die gemessene Phasenvariation zwischen
den Oszillatoren, die die Signale übertragen und empfangen, erhalten werden.
Diese Informationen können analysiert werden und können verwendet werden,
um die Phasenvariation in geeigneter Weise als eine durchschnittliche Schwebungsfrequenz
und eine „rauschartige" Restphasenverschiebung über die Signalspanne
von Belang auszudrücken. Sowohl die durchschnittliche Schwebungsfrequenz als
auch die Restphasenverschiebungen werden von dem Ausgang der Burst-Identifizierung
und des Korrelationsprozesses erlangt.
Idealerweise wird für empfangene GSM-Bursts ein Korrelationstest
durchgeführt, wobei alle Trainingssequenzen verwendet werden, einschließlich
des passenden Abschnitts des Dummy-Bursts. In der Regel wird dann
das Signal ausgewählt, das den größten Betrag ergibt. Dies ermöglicht,
dass die Art des Bursts eindeutig erkannt wird (zum Beispiel Dummy- oder Daten-Burst
und die passende Trainingssequenz, die für den letzteren verwendet wird). Dann
kann die Phase des Daten-Bursts relativ zu dem Empfängeroszillator von „gleichphasigen"
Ausgängen (I) und „Phasenquadraturausgängen" (Q-Ausgängen)
des komplexen Signalwertebereichkorrelators erlangt werden.
Anfangs werden zugeordnete Synchronisationssequenzen („Sync-Sequenzen")
verwendet, um Frame-Timing-Daten festzustellen. Dann können Frame-Timing- und
andere nötige Signalstrukturinformationen festgestellt werden.
Idealerweise umfassen periodische Tim ing-Informationen Frame-Timing-Informationen.
Bei GSM-Systemen wird vorteilhafterweise anfängliches Frame- und Burst-Timing
durch eine Korrelationssuche nach einem Muster des Hauptsynchronisations-Bursts
erhalten. Phasen- und Frequenzversatzinformationen werden dann durch Korrelation,
vorzugsweise zum Beispiel unter Verwendung einer zentralen Auswahl eines ausgewählten
GSM-Signals oder eines Daten-Bursts, mit gespeicherten Versionen von erlaubten Modulationsmustern
für diese Signale oder Daten-Bursts erhalten. Es kann ein Vergleich mit gespeicherten
Werten, die in einer Datenbank oder einer Verweistabelle gehalten werden, vorgenommen
werden.
Vorzugsweise wird das Frame-Timing von Signalen durch die Verwendung
eines Korrelators erhalten. Der Korrelator erkennt GSM-Synchronisationssequenzen
von einem empfangenen Signal. Typischerweise ist die Haupt-GSM-Synchronisations-
oder „Sync-" Sequenz 64 Symbole lang.
Idealerweise wird ein zugeordneter Digitalsignalverarbeitungscomputerchip
(DSP-Computerchip), eine frei programmierbare logische Anordnung (FPLA), oder eine
anwendungsspezifische integrierte Schaltung (ASIC) verwendet, um die zuvor erwähnten
Aufgaben durchzuführen. Ein Vorteil von digitalen Techniken ist, dass im Vergleich
zu analogen Verfahren eine höhere Widergabetreuesignalverarbeitung erzielt
werden kann.
Um die Signalrekonstruktion weiter zu steigern, wird bei den empfangenen
Signalen eine Messung der Phasenverschiebung vorgenommen. Dies wird verwendet, um
den Prozess der Signalrekonstruktion zu verbessern, indem jeglicher Frequenzversatz
und jegliche Phasenverschiebung, die aufgetreten sein können, zu berücksichtigen.
Dann kann für jeglichen Frequenzfehler und jegliche Phasenverschiebung ein
Kompensationsfaktor berechnet werden. Der Kompensationsfaktor wird verwendet, um
die folgenden Fehler zu kompensieren, die in geeigneter Weise wie folgt definiert
werden:
- (i) eine durchschnittliche Schwebungsfrequenz (die die durchschnittliche Frequenzdifferenz
zwischen den übertragenen und den empfangenen Oszillatoren über eine vorher
bestimmte Periode, gemessen mit Bezug auf die Nennnullschwebungsfrequenz des Empfängers,
ist); und
- (ii) jegliche „rauschartigen" Restphasenverschiebungen (die auf relative
kurzzeitige Schwankungen der Signalfrequenz über eine vorher bestimmte Periode
zurückzuführen sind) zwischen den übertragenen und den empfangenen
Oszillatoren.
Fehler werden entfernt, wenn die Signale erzeugt werden und wenn der
Bedarf entsteht, so dass in der Folge ein vollständiges Signal rekonstruiert
werden kann. Zu diesem Zweck kann ein löschbarer dynamischer Speicher oder
Cache-Speicher verwendet werden.
Dann kann die Regenerierung des Referenzsignals idealerweise in dem
digitalen Wertebereich, zum Beispiel unter der Steuerung eines Mikroprozessors,
stattfinden. Die Signalregenerierung beruht auf der Tatsache, dass einige Abschnitte
des Signals direkt gemessen, rekonstruiert und geschätzt worden sind. Das Regenerierungsgerät
beinhaltet somit in wirksamer Weise Folgendes: einen Signalprozessor und einen in
Verbindung stehenden Speicher, die unter der Anweisung einer Software betrieben
werden, die programmiert ist, um zugewiesene oder spezifische Funktionen durchzuführen,
wobei jede von ihnen unten detaillierter beschrieben ist.
Für ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung,
wird nun lediglich beispielhaft auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen,
in denen:
1 eine schematische Darstellung eines Zellularkommunikationssystems
ist;
2 ein Blockdiagramm ist, das ein System der Signalregenerierung
gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt;
3 eine Tabelle mit Ergebnissen von einem Versuch unter
Verwendung des Systems aus 2 ist; und
4 eine graphische Darstellung der Messung der Restphasenverschiebung
gegen die Anzahl an Bursts innerhalb eines Signals ist.
Unter anfänglicher Bezugnahme auf 1
ist in schematischer Form ein Netz 10 mit den Basisstationen
12A bis 12J in einem Zellularkommunikationssystem gezeigt. Ein
Empfänger, wie etwa ein Mobilteil 14, empfängt
Signale von den verschiedenen Basisstationen 12E, 12F,
12G, 121 und 12J. Im Allgemeinen sind die empfangenen
Signale mit Rauschen überlagert; können Fehler umfassen und werden oftmals
von nicht gewollten (unerwünschten) Signalen begleitet. Das empfangene Signal
kann in eine Nullschwebung oder in ein Zwischenfrequenzsignal (ZF-Signal) umgesetzt,
gefiltert, digitalisiert und verarbeitet werden in Form von gleichphasigen (I) und
Quadraturprobenströmen (Q-Probenströme). Andere Techniken können
verwendet werden.
Gegebenenfalls kann Störung reduziert werden, indem die Antenne
des Mobilteils 14 auf eine gewünschte Basisstation fokussiert wird,
um jegliche Gewinnkenndaten zu benutzen. Obwohl dies dazu dient, Störungs-
und Mehrwegeschwundeffekte zu reduzieren, werden weitere Störungs- und Mehrwegereduzierungstechniken
benötigt, um die endgültige Qualität des empfangenen Signals zu verbessern.
Das Signal 20 (1) wird von der
Basisstation 12J durch das Mobilteil oder einen anderen angemessenen Empfänger
14 empfangen und ist von der Art, die in einem GSM-Zellularkommunikationssystem
vorzufinden ist. Das empfangene Signal 20, das auf diese Art und Weise
erhalten wird, wird im Allgemeinen durch Mehrwegedispersion und Störungseffekte,
zum Beispiel von anderen Basisstationen, ungewollt verfälscht. Um eine Version
von hoher Qualität des Signals, das ursprünglich übertragen wurde,
zu erhalten, ist die Regenerierung des übertragenen Signals von dem empfangenen
Signal nötig. Dies wird nun unten mit Bezugnahme auf 2
detaillierter beschrieben.
Das empfangene Signal wird nach unten umgesetzt und verarbeitet, um
separate, digitalisierte I- und Q-Probenströme bei Nullschwebungsfrequenz bereitzustellen.
Der I- und der Q-Probenstrom bilden ein komplexes Signal 100 (2),
das in der Folge in einem System der Signalregenerierung gemäß der vorliegenden
Erfindung verarbeitet wird.
Die durchschnittliche Schwebungsfrequenz und die „rauschartigen"
Restphasenverschiebungen entstehen als eine Konsequenz einer Frequenzfehlanpassung
und -abwanderung zwischen festen Oszillatoren in dem Empfänger und dem Sender
und stellen einen geeigneten Ansatz dar, derartige Frequenzfehlanpassungen und -abwanderungen
darzustellen, zu messen und zu verarbeiten.
Nun, unter Bezugnahme auf 2, ist ein
System 200 der Signalregenerierung gezeigt, das einen Signalkorrelator
24, einen Frame- und Burst-Timing-Korrelator 28, einen Restphasenverschiebungskorrelator
30, einen Frequenzmischer 32, eine Datenbank (oder eine Verweistabelle)
34, einen Demodulator 40, einen Mischer 42, einen Bitfehlerkorrektor
46, einen GSM-Modulator 48 und einen Remodulator 50 beinhaltet.
Die Komponenten des Systems 200 der Regenerierung sind wie gezeigt verbunden.
Das komplexe Signal 100 wird parallel in den Signalkorrelator
24 und den Frame- und Burst-Timing-Korrelator 28 eingegeben. Der
Frame- und Burst-Timing-Korrelator 28 identifiziert, wo in dem Signal
100 GSM-Signal-Frames beginnen und enden, sowie die Positionen der Trainingssequenzen
und anderen Komponenten der Signalstruktur. Diese Signal-Timing-Informationen werden
an den Korrelator 24, den Restphasenverschiebungskorrelator 30
und den Demodulator 40 geliefert.
Der Signalkorrelator 24 verwendet die GSM-Trainingssequenz
in jedem Burst, um die durchschnittliche Schwebungsfrequenz zu schätzen, indem
über die Signalspanne von Belang die durchschnittliche Änderung der Phasenverschiebung
zwischen aufeinander folgenden Bursts geschätzt wird. Die Schätzung
24A der durchschnittlichen Schwebungsfrequenz wird an die Datenbank
34 geliefert. Ein Ausgangssignal 102 wird von dem Signalkorrelator
24 auch an den Frequenzmischer 32 weitergeleitet.
Der Frequenzmischer 32 eliminiert die Schwebungsfrequenz
24A von dem Ausgangssignal 102 und stellt ein Eingangssignal
104 für den Restphasenverschiebungskorrelator 30 bereit.
Der Restphasenverschiebungskorrelator 30 schätzt die
„rauschartigen" Restphasenverschiebungskenndaten, die auf dem Signal
104 vorhanden sind, und stellt eine Schätzung 30A der Restphasenverschiebung
(eine Messung für jeden GSM-Burst) für die Datenbank 34 bereit.
Ein Signal 106 wird auch für den Mischer 42 bereitgestellt.
Der Mischer 42 entfernt die Schätzung 30A der
Restphasenverschiebung und das resultierende Signal 108 wird an den Demodulator
40 weitergeleitet, der das Signal 108 demoduliert. Die demodulierten
Datensymbole 40A werden an die Datenbank 34 gesendet.
Der Demodulator 40 kann eine Anzahl an Techniken verwenden,
die die Folgenden umfassen kann: harte Entscheidung, die den Effekt der Unterdrückung
von Störung aufweist und/oder Techniken der Fehlerkorrektur (z.B. Viterbi-Korrektur).
Es versteht sich, dass die bestimmte Art der Demodulationstechnik
und der Fehlerkorrektur, die angewendet werden, von der Implementierung und auch
von dem Inhalt und der Struktur des Signals abhängen.
Die Signale 24A, 30A und 40A, die an die Datenbank
34 gesendet wurden, werden in der Folge wieder zu einem regenerierten Referenzsignal
zusammengesetzt, wie unten erklärt wird.
Zuvor definierte Symbolsequenzen innerhalb des GSM-Protokolls erlauben
die Fehleridentifizierung und die Korrektur von bekannten Teilabschnitten des demodulierten
Symbolstroms. Derartige Sequenzen, die in der vorliegenden Erfindung benötigt
werden können, werden in der Datenbank oder in der Verweistabelle
34 gespeichert. Diese Sequenzen werden verwendet, um Symbolfehlerraten
zu messen und um fehlerhafte Datensymbole in dem Signal 24A zu korrigieren.
Die Rekonstruktion des übertragenen Signals wird dann unter Verwendung des
korrigierten Symbolstroms in Zusammenhang mit den Frequenz- und Phaseninformationen,
die in 24A und 30A enthalten sind, durchgeführt.
Die Datenbank 34 liefert die Symbole an den Fehlerkorrektor
46 bzw. die Informationen, die sich auf die Schwebungsfrequenz und die
Restphasenverschiebungen beziehen, an den Remodulator 50. Der Bitfehlerkorrektor
46, der GSM-Modulator 48 und der Remodulator 50 ermöglichen
und steuern den Zugriff auf die Datenbank 34, so dass Bitfehler identifiziert
und korrigiert werden können; der korrigierte Datensymbolstrom kann moduliert
werden; und die Restphasenverschiebungen und die Schätzungen der durchschnittlichen
Schwebungsfrequenz können wieder angewendet werden, um eine Version der Nullschwebungsfrequenz
des GSM-Signals, wie es ursprünglich übertragen wurde, bereitzustellen.
Die erneute Anwendung der durchschnittlichen Schwebungsfrequenz und
der Restphasenverschiebungen ist wichtig, um eine akkurate Annäherung an das
ursprünglich übertragene Signal 20 zu erhalten, das zu einer
Nullschwebungsfrequenz umgesetzt wurde, mit Bezug auf den festen Mischoszillator
in dem Empfänger. Folglich wird daher eine bestmögliche Annäherung
an das ursprüngliche Signal 20 erhalten.
Ein Bitkorrektor 46 greift auf die Signaldatenbank
34 zu und lädt gespeicherte Daten herunter. In gewissen bekannten
Abschnitten des GSM-Signals werden ungewollt verfälschte Symbole durch definierte
Symbole, die in den Verweistabellen in dem Speicher der Datenbank 34 gehalten
werden, ersetzt. Ein Vergleich von bekannten Abschnitten des empfangenen Signals
(zum Beispiel Sync-Sequenzen und Dummy-Bursts) in der Datenbank mit Signalen aus
einem Verweis ermöglicht, dass eine Schätzung der Symbolfehlerrate in
dem empfangenen Signal vollzogen werden kann. Der resultierende Bitstrom ist dann
in wirksamer Weise eine beste Schätzung der Symbole, die ursprünglich
übertragen wurden.
Die beste Schätzung der übertragenen Datensymbolströme
wird zu dem GSM-Modulator 48 gespeist, um ein moduliertes korrigiertes
Signal 48A zu kreieren, das dann an einen Remodulator 50 weitergeleitet
wird. Der Remodulator 50 greift auf die Datenbank 34 zu und wendet
die Restphasenverschiebung 24A und die durchschnittliche Schwebungsfrequenzschätzung
30A erneut an. Das regenerierte GSM-Referenzsignal wird dann von dem Remodulator
50 als das Signal 150 ausgegeben.
Indem die demodulierten GSM-Signale remoduliert werden und die Korrekturen
der durchschnittlichen Schwebungsfrequenz und der Restphasenverschiebung erneut
angewendet werden, eine regenerierte Nachbildung des Signals von dem Sender bezogen
auf die Nennnullschwebungsfrequenz des Empfängers.
Es wird anerkannt, dass, falls die Struktur des Signals a priori bekannt
ist, eine einfache Substitution des relevanten Elements, das korrigiert werden soll,
aus der Datenbank oder der Verweistabelle 34 implementiert werden kann.
Alternativ dazu wird die Korrektur während des nachfolgenden Verarbeitens erwirkt.
Demgemäß empfängt somit zusammenfassend ein Signalregenerator
ein ungewollt verfälschtes Signal, verwendet eine Gruppe von bekannten Signalsequenzen
(z.B. Sync- und Trainingssequenzen), um das Signal-Timing zu bestimmen und um das
Signal zu korrelieren. Die durchschnittliche Schwebungsfrequenz wird geschätzt,
gemischt und in einer Datenbank gespeichert. Dann werden die Restphasenverschiebungen
geschätzt und in einer Datenbank gespeichert. Ein Symbolstrom wird durch angemessene
Demodulationstechniken erlangt und der Symbolstrom wird in einer Datenbank gespeichert.
Die gespeicherten Informationen werden aus der Datenbank extrahiert, um Symbolfehler
zu messen und zu korrigieren, GSM moduliert den korrigierten Symbolstrom und remoduliert
die Restphasenverschiebungen und die durchschnittliche Schwebungsfrequenz.
Folglich reduziert und idealerweise entfernt die Erfindung ungewollte
Signalverfälschungen, die durch Effekte, wie etwa Mehrwegedispersion, Störung
und Rauschen, entstehen.
Das Verfahren, das oben unter Bezugnahme auf 2
beschrieben wurde, wird auf jedem Kurst innerhalb des Signals, das regeneriert werden
soll, durchgeführt, so dass Daten für jeden Kurst erhalten werden.
3 veranschaulicht einen Abschnitt einer Tabelle mit
Daten, die von einem Versuch unter Verwendung des Systems der Signalregenerierung,
das in 2 gezeigt ist, erhalten wurden (für Kurst
Nummer 293 bis 348). Die Daten zeigen für jeden Kurst innerhalb
des Signals die Burst-Nummer, den Burst-Versatz in der Speicherdatenbank, ein Merkerfeld,
das zu internen Steuerzwecken verwendet wird, die Kennung der Trainingssequenz (8
= „Dummy"), die anfangs gemessene Burst-Phase und die Restphasenverschiebung
nach der Korrektur der durchschnittlichen Schwebungsfrequenz an.
4 zeigt einen Verbundgraphen der Phasenverschiebung
gegen die Burst-Zählung, der aus der Tabelle, die in 3
gezeigt ist, konstruiert ist. Jeder Punkt auf dem Graphen entspricht der Messung
der Restphasenverschiebung von einem Burst.
Es versteht sich, dass Änderungen an der bevorzugten Ausführungsform
vorgenommen werden können, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.