Gebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Reinigung einer Tauch-Filtrationsmembran
und auf ein Gasströmungssystem zur Reinigung einer Tauch-Filtrationsmembran.
Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf einen Membranfiltrationsbehälter umfassend
dieses Gasströmungssystem zur Reinigung einer oder mehrerer Tauch-Filtrationsmembranen.
Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf ein Computerprogrammprodukt zur Durchführung
des Verfahrens der Erfindung mit dem Gasströmungssystem.
Hintergrund der Erfindung
Tauchmembranen werden verwendet zur Behandlung einer Flüssigkeit,
die feste Stoffe enthält, um eine gefilterte Flüssigkeit, abgereichert
oder frei von Feststoffen, und ein ungefiltertes Retentat, reich an Feststoffen,
zu erzeugen. Tauchmembranen werden z.B. verwendet, um im Wesentlichen sauberes Wasser
aus Abwasser zu gewinnen und um Trinkwasser aus einem See oder Vorratsbehälter
zu gewinnen. Die Membranen sind im Allgemeinen in Modulen oder Einheiten angeordnet,
die die Membranen und Kopfstücke, die mit den Membranen verbunden sind, enthalten.
Die Module sind in einem Behälter mit Feststoffe enthaltendem Wasser eingetaucht.
Üblicherweise wird ein Transmembrandruck über die Membranwände aufgebracht,
der dafür sorgt, dass das Wasser durch die Membranoberflächen permeiert.
Feststoffe permeiern nicht durch die Membranen und verbleiben im Behälterwasser
und können biologisch oder chemisch behandelt werden oder aus dem Behälter
abgelassen werden.
Verschmutzung und Verstopfung solcher Filtermembranen durch Feststoffe
sollten überwacht werden. Zu diesem Zweck werden Luftblasen durch Luftsprudler,
die unterhalb oder in den Membranmodulen montiert sind und durch Rohre mit einem
Druckluftgebläse verbunden sind, in den Tank eingeleitet. Die Luftblasen steigen
an die Oberfläche des Inhalts des Behälters auf und erzeugen einen Luftauftrieb,
der den Inhalt des Behälters um das Membranmodul (die Membranmodule) umwälzt.
Wenn die Größe der Luftströmung in einem effektiven Bereich ist,
reinigen und bewegen die aufsteigenden Blasen und das Behälterwasser die Poren
und Oberflächen der Membranen und verhindern, dass Feststoffe im Behälterwasser
die Poren der Membranen verschmutzen. Weiterhin gibt es auch einen Sauerstoffübergang
von den Blasen an das Behälterwasser, der in Abwasser-Anwendungen Sauerstoff
zum Wachstum von Mikroorganismen bereitstellen kann.
Ein Nachteil der Verfahren zur Reinigung von Tauch-Filtrationsmembranen
gemäß dem Stand der Technik, z.B. in EP
0605826 und EP 1452493 beschrieben,
ist, dass die Membranen unter Betriebsbedingungen schließlich mit Feststoff
verschmutzen, was die Betriebsdauer der Membranen verringert und die Effizienz des
Filtrationsprozesses des Wassers im Tank verringert. Ein weiterer Nachteil der Verfahren
gemäß dem Stand der Technik zur Reinigung von Tauch-Filtrationsmembranen
ist, dass große Mengen an Luft benötigt werden, die unter anderem die
Regelung von biologischen Prozessen erschweren. Weitere Systeme aus dem Stand der
Technik sind in US 2003/141248,
US 2002/139748 und US
6280626 offenbart.
Zusammenfassung der Erfindung
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Reinigung einer
Tauch-Filtrationsmembran bereitzustellen, ein Gasströmungssystem zur Reinigung
einer Tauch-Filtrationsmembran bereitzustellen und einen Membranfiltrationsbehälter,
der dieses Gasströmungssystem umfasst, bereitzustellen, wobei die Membranen
während des Gebrauchs im Wesentlichen vor Verschmutzung bewahrt werden und
worin während des Verfahrens weniger Gas verwendet werden muss, um eine Reinigung
der Membranen zu erzielen. Es ist weiterhin eine Aufgabe der Erfindung, ein Computerprogrammprodukt
zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung bereitzustellen.
Unter einem ersten Gesichtspunkt der Erfindung wird ein Verfahren
gemäß Anspruch 1 bereitgestellt.
Unter einem zweiten Gesichtspunkt der Erfindung wird ein Gasströmungssystem
gemäß Anspruch 5 bereitgestellt.
Unter noch einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung wird ein Membranfiltrationsbehälter
gemäß Anspruch 8 bereitgestellt.
Unter noch einem nächsten Gesichtspunkt der Erfindung wird ein
Computerprogrammprodukt bereitgestellt, umfassend computerausführbare Instruktionen,
das, wenn es auf einem Computer geladen ist, der mit einem Gasströmungssystem
gemäß der Erfindung verbunden ist, die Verbindung von Computer und Gasströmungssystem
mit der Funktionalität des Verfahrens gemäß der Erfindung bereitstellt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1a und 1b stellen schematisch
Membranfiltrationssysteme gemäß dem Stand der Technik dar.
2 stellt schematisch einen Behälter, umfassend
eine Tauch-Filtrationsmembran und ein Gasströmungssystem gemäß einer
Ausführung der Erfindung dar.
3a und 3b stellen schematisch
einen Behälter, umfassend eine Tauch-Filtrationsmembran und ein Gasströmungssystem
gemäß einer Ausführung der Erfindung dar, wobei in dem Behälter
eine Welle auf der Oberfläche der Flüssigkeit im Behälter erzeugt
wird.
4 stellt schematisch einen Membranfiltrationsbehälter,
enthaltend ein Gasströmungssystem gemäß einer Ausführung der
Erfindung dar.
5a bis c stellen schematisch Ausführungsformen
einer Gasdispergiervorrichtung dar.
Ausführliche Beschreibung
Beim Verfahren zur Reinigung einer Tauch-Filtrationsmembran gemäß
der Erfindung wird eine Welle (periodisch) auf der Oberfläche der Flüssigkeit
im Behälter erzeugt. Die Turbulenz, die in der Flüssigkeit in dem Behälter
durch diesen Prozess erzeugt wird, stellt einen besseren Schutz gegen Verschmutzung
der Membran bereit als Verfahren gemäß dem Stand der Technik. Insbesondere
nach einer Periode (zweite Periode) in der kein Fluss an die Gasdispergiervorrichtung
bereitgestellt wird und ein neuer Fluss (in einer ersten Periode) bereitgestellt
wird, wird ein Wasserstrahl in die Flüssigkeit bereitgestellt, aufgrund der
Tatsache, dass während der zweiten Periode, in der kein Fluss bereitgestellt
wird, die Gasdispergiervorrichtung Wasser aufnimmt, der plötzlich fortschnellt,
wenn der Fluss wieder bereitgestellt wird.
Tauch-Filtrationsmembranen sind aus dem Stand der Technik bekannt,
z.B. Flachplattentauchmembrane, Hohlfasertauchmembrane, Kapillarmembrane usw., die
Porengrößen im Bereich von 0,003 bis 10 &mgr;m aufweisen. Anbieter solcher
Membranen sind z.B. Kubota, Mitsubishi, Norit Membrane Technology, Seghers-Toray,
Zenon usw. Solche Membranen können z.B. in Membranbioreaktoren (MBR) angewendet
werden. MBR-Technologie basiert auf der Verbindung eines Belebtschlammverfahrens
und einer Membranfiltration in einem Behandlungsschritt. Die Trennung des Belebtschlammes
und des Abgases erfolgt durch Verwendung von Membranen, in denen das gesamte gelöste
Material aus dem Wasser entfernt wird. Der biologische Prozess des MBR ist vergleichbar
mit konventionellen Belebtschlammverfahren, woraus eine gute Aufarbeitung resultiert
und Flexibilität erhalten wird. MBR kann in städtischen und industriellen
Abwasserreinigungsprozessen angewendet werden. Demzufolge kann das Verfahren zur
Reinigung einer Tauch-Filtrationsmembran gemäß der Erfindung in einem
städtischen oder industriellen Abwasserreinigungsverfahren angewendet werden.
Das Verfahren zur Reinigung einer Tauch-Filtrationsmembran gemäß der Erfindung
kann jedoch auch angewendet werden zur Herstellung von Trinkwasser, z.B. kann die
zu behandelnde Flüssigkeit auch Wasser aus einem See oder einem Vorratsbehälter
sein. Der Behälter, in dem der Prozess der Erfindung angewendet werden kann,
kann jeder beliebige Behälter, Kessel usw. sein, der einem Fachmann für
solche Anwendungen bekannt ist.
Die Gasdispergiervorrichtung zur Bereitstellung eines Gases in der
Flüssigkeit kann ein Mittel sein wie z.B. in EP
0605826 oder EP 1452493 beschrieben.
Es kann sich um eine Gasdispergiervorrichtung unterhalb zumindest eines Teils der
Filtrationsmembranoberfläche handeln, umfassend einen Luftsprudler mit Öffnungen
oder Löchern zwischen 1 und 20 mm, mehr bevorzugt Löcher mit einem Durchmesser
zwischen 5 und 10 mm. Grundsätzlich umfasst die Gasdispergiervorrichtung einen
Hohlkörper wie einen Kanal, der flach, rechteckförmig, rund usw. sein
kann, umfassend eine Umfangsfläche mit einer Anzahl von Öffnungen, die
einen Durchmesser zwischen ungefähr 1 und 20 mm aufweisen. Die Öffnungen
können über die Umfangsfläche verteilt sein, aber werden im Allgemeinen
vorzugsweise in dem Teil der Umfangsfläche verteilt sein, die, wenn in Gebrauch,
in Richtung der Membran (Einheit) in dem Behälter gerichtet ist. Die Gasdispergiervorrichtung,
der Luftsprudler, kann ein gerader oder gekrümmter Kanal oder Rohr sein, er
kann eine Anzahl von Kanälen oder Rohren umfassen, kann aber auch eine plattenartige
Struktur sein (die zumindest einen (beidseitigen) ersten Einlass und einen (beidseitigen)
zweiten Einlass aufweist). Der Luftsprudler kann Abzweige umfassen, beispielsweise
einen zentralen Kanal mit einer Anzahl von Abzweigungen oder mit z.B. einer Art
Weihnachtsbaumverteilung der Abzweigungen versehen sein, wobei jede Abzweigung auch
Öffnungen (Durchmesser 1-20 mm) enthalten kann. Die Gasdispergiervorrichtung
hat Öffnungen, um ein Gas in der Flüssigkeit bereitzustellen. Gas wird
dem Hohlkörper oder Kanal durch den ersten und/oder zweiten Einlass bereitgestellt,
welches durch die Öffnungen austritt, um Gasblasen in der Flüssigkeit
zu bilden. Bezüglich der Art der verwendeten Gasdispergiervorrichtung, wird
der Begriff Gasdispergiervorrichtung verwendet für alle oben beschriebenen
Arten von Gasdispergiervorrichtungen oder andere Gasdispergiervorrichtungen, die
dem Fachmann bekannt sind.
Die Gasdispergiervorrichtung wird üblicherweise unterhalb zumindest
eines Teils der Oberfläche der Filtrationsmembran platziert. In einer Ausführungsform
ist die Gasdispergiervorrichtung ein Bestandteil des Filtrationsmembranmoduls oder
der Einheit, wie es häufig der Fall ist für kommerziell erhältliche
Membranmodule. Die Gasdispergiervorrichtung kann auch neben der
Filtrationsmembran angeordnet sein, z.B. auf halber Höhe der Membran (Einheit)
oder teilweise neben der Filtrationsmembran oder versetzt in Bezug auf das Membranmodul
oder die Einheit. Der Fachmann kann eine geeignete Anordnung in Bezug auf die Membran(en)
oder Einheit(en) umfassend Membranen, wählen. Der Ausdruck „Gasdispergiervorrichtung,
angeordnet unter zumindest einem Teil der Oberfläche der Filtrationsmembran"
soll diese unterschiedlichen Anordnungen umfassen und umfasst solche Anordnungen,
die, wenn die Tauchfiltrationsmembran in einem Behälter mit einer Flüssigkeit
verwendet wird, einen Gasfluss (Blasen) im Wesentlichen parallel zu zumindest einem
Teil der Membranoberfläche bereitstellt und einen Luftauftrieb entlang der
Oberfläche einer Membran (Einheit) bereitstellt.
Hierin umfasst „Membranoberfläche" die Oberfläche
der Membran(en) oder Membraneinheit, des Membranmoduls oder Membrankassette, die
in die Flüssigkeit gerichtet ist und die üblicherweise im Wesentlichen
vertikal (manchmal mit einem Freiheitsgrad, z.B. Membranen mit einem kleinen Grad
an Spiel) ist. Die Gasdispergiervorrichtung der vorliegenden Erfindung hat zumindest
zwei Einlässe, obwohl mehr Einlässe vorhanden sein können. Filtrationsmembranen
können rechteckig sein. Filtrationsmembranen sind üblicherweise in Einheiten
enthalten, die rechteckförmig sind. Hierin bezieht sich der Ausdruck „Membran"
auch auf Membraneinheit, Modul oder Kassette. Die Gasdispergiervorrichtung kann
auch eine Struktur mit einer größeren Länge als Breite aufweisen.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind der erste Einlass und der zweite
Einlass an gegenüberliegenden Seiten der Gasdispergiervorrichtung angeordnet,
insbesondere an den gegenüberliegenden Seiten in Richtung der Länge (d.h.
an den Endseiten des Kanals oder an den Endseiten des Hauptkanals der Gasdispergiervorrichtung).
Dies bedeutet nicht notwendigerweise, dass die Einlässe an den Kanten sein
müssen; sie können auch in der Nähe der Kanten sein. In einer weiteren
Ausführungsform haben der erste und zweite Einlass einen Abstand zueinander,
berechnet aus den Zentren der Einlässe zur Gasdispergiervorrichtung von zumindest
ungefähr 50-80 % der Länge der Gasdispergiervorrichtung. Bevorzugt liegt
dieser Abstand bei zumindest ungefähr 80-90 % der Länge. Ein Vorteil der
Erfindung ist, dass aus dem Stand der Technik bekannte Gasdispergiervorrichtungen
verwendet werden können oder bei der, wenn notwendig, nur ein zweiter Einlass
und/oder ein zweites Rohr (das den zweiten Einlass und eine Gasquelle wie ein Gebläse
verbindet) bereitgestellt werden braucht. Wenn die Gasdispergiervorrichtung mit
Gas gespült wird (v.i.), können der zweite (oder erste) Einlass auch als
Auslass verwendet werden.
Die Gasdispergiervorrichtung erhält Gas von einer Gasquelle.
Diese Quelle kann eine bekannte Quelle sein, die Luft, Stickstoff und/oder andere,
vorzugsweise inerte Gase oder Kombinationen davon bereitstellt. Vorzugsweise wird
Luft verwendet. Das Gas wird vorzugsweise dem ersten Einlass oder den zweiten Einlass
oder sowohl dem ersten als auch dem zweiten Einlass bereitgestellt. Das Gas wird
dem Einlass (den Einlässen) auf gepulste Art bereitgestellt, d.h. während
einer ersten Periode wird ein Gasfluss bereitgestellt und während einer zweiten
Periode wird kein Gasfluss an die Gasdispergiervorrichtung bereitgestellt, um das
Gas unterhalb zumindest eines Teils der Oberfläche der Filtrationsmembran bereitzustellen.
Die erste Periode beträgt z.B. ungefähr 1 bis 300 Sekunden, vorzugsweise
ungefähr 5 bis 60 Sekunden und die zweite Periode beträgt ungefähr
1 bis 600 Sekunden, vorzugsweise ungefähr 5 bis 300 Sekunden. Vorzugsweise
werden die erste und zweite Periode mehrmals wiederholt, z.B. bis zu ungefähr
500 Zyklen oder Pulsen, z.B. ungefähr 2-100 Zyklen. In noch einer weiteren
Ausführungsform wird ein Verfahren bereitgestellt, wobei sich die zweite Periode
im dem zeitlichen Ablauf befindet, in dem Blasen, die durch die Gasdispergiervorrichtung
erzeugt werden, an die Oberfläche der Flüssigkeit entlang der Filtrationsmembran
aufsteigen. Auf diese Weise werden die Blasen, die während der ersten Periode
erzeugt wurden, effizient genutzt und Gas zur Belüftung wird nicht exzessiv
genutzt.
Die Erfindung stellt einen Prozess bereit, umfassend das Bereitstellen
des gepulsten Gasflusses an den ersten Einlass während eines ersten Intervalls
und Bereitstellen des gepulsten Gasflusses an den zweiten Einlass während eines
zweiten Intervalls. Dies kann zum Bespiel ein Prozess sein, bei dem die erste Periode
und die zweite Periode mehrmals während des ersten Intervalls, zu dem ein Gasfluss
an den ersten Einlass bereitgestellt wird, wiederholt und wobei die erste und zweite
Periode mehrmals während des zweiten Intervalls, wenn der Gasfluss an den zweiten
Einlass bereitgestellt wird, wiederholt wird. Vorzugsweise wird aufgrund der Wiederholung
der ersten und zweiten Perioden eine Welle an der Oberfläche der Flüssigkeit
gebildet und Turbulenz in die Flüssigkeit im Behälter eingebracht. Dies
fördert eine gute Verteilung von festem Stoff, wie beispielsweise Biomasse
in der Flüssigkeit im Behälter und senkt die Anzahl der Totzonen oder
vermeidet sogar Bildung von solchen Zonen, wo keine Umwälzung auftritt. Das
erste Intervall kann z.B. bis zu ungefähr 500 Zyklen oder Pulsen, beispielsweise
2 bis 100 Zyklen den Gasfluss an den ersten Einlass bereitstellen und das zweite
Intervall kann ebenfalls bis zu ungefähr 500 Zyklen, beispielsweise ungefähr
2 bis 100 Zyklen den Gasfluss an den zweiten Einlass bereitstellen.
Das erste und zweite Intervall können übereinstimmen, entweder
vollständig oder teilweise, oder können zeitlich vollständig
voneinander getrennt sein, so dass sich das erste und zweite Intervall abwechseln.
Nach jedem Intervall kann es ein Intervall geben, in dem kein Gasfluss bereitgestellt
wird. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird ein Prozess bereitgestellt,
in den nach dem ersten Intervall oder nach dem zweiten Intervall oder sowohl nach
dem ersten und dem zweiten Intervall ein drittes Intervall bereitgestellt wird,
in dem kein Gasfluss an die Gasdispergiervorrichtung bereitgestellt wird. Das dritte
Intervall kann zwischen wenigen Sekunden und mehr als einer Stunde sein. In einer
Ausführungsform beträgt das dritte Intervall ungefähr zwischen 1
und 600 Sekunden, vorzugsweise zwischen ungefähr 5 und 300 Sekunden. Die Ausführungsform
kann insbesondere die Vorteile der Erfindung bereitstellen, da während des
dritten Intervalls Flüssigkeit in die Gasdispergiervorrichtung eintreten kann
und wenn das erste oder zweite Intervall beginnen, wird ein Flüssigkeitsstrahl
bereitgestellt, der aus der Gasdispergiervorrichtung austritt, insbesondere durch
die Öffnung(en) der Gasdispergiervorrichtung nahe dem ersten bzw. dem zweiten
Einlass. In einer Ausführungsform weisen die Öffnungen, die am dichtesten
zum ersten bzw. zum zweiten Einlass liegen, einen Abstand zueinander auf, der berechnet
wird von den Zentren der Öffnungen in der Gasdispergiervorrichtung von zumindest
ungefähr 50-80 % der Länge der Gasdispergiervorrichtung. Vorzugsweise
beträgt dieser Abstand zumindest ungefähr 80-90 % der Länge.
In einer weiteren Ausführungsform wird ein Prozess bereitgestellt,
umfassend:
- – Bereitstellen an dem ersten Einlass während eines ersten Intervalls
von bis zu ungefähr 500 Zyklen oder Pulsen, z.B. bis zu ungefähr 2-100
Zyklen oder Pulsen, mit einer ersten Periode von ungefähr 1-300 Sekunden, vorzugsweise
ungefähr 5-60 Sekunden (Gasflusspuls) und mit einer zweiten Periode von ungefähr
1-600 Sekunden, vorzugsweise ungefähr 5-300 Sekunden, während derer kein
Gasfluss an den zweiten Einlass bereitgestellt wird;
- – Bereitstellen keines Gasflusses an dem ersten Einlass und Bereitstellen
keines Gasflusses an dem zweiten Einlass während eines Intervalls (drittes
Intervall) von zwischen ungefähr 1 und 600 Sekunden, wobei dieses Intervall
vorzugsweise ungefähr 5-300 Sekunden während der Membranfiltration beträgt;
- – Bereitstellen an dem zweiten Einlass während eines zweiten Intervalls
bis zu ungefähr 500 Zyklen oder Pulsen, z.B. bis zu ungefähr 2-100 Zyklen
oder Pulsen mit einer ersten Periode von ungefähr 1-300 Sekunden, vorzugsweise
ungefähr 5-60 Sekunden (Gasflusspuls) und mit einer zweiten Periode von ungefähr
1-600 Sekunden, vorzugsweise ungefähr 5-200 Sekunden, bei denen kein Gasfluss
an den ersten Einlass bereitgestellt wird;
- – Bereitstellen keines Gasflusses an dem ersten Einlass und Bereitstellen
keines Gasflusses an dem zweiten Einlass während eines Intervalls (drittes
Intervall) von zwischen ungefähr 1 und 600 Sekunden, wobei dieses Intervall
vorzugsweise ungefähr 5-300 Sekunden während der Membranfiltration beträgt;
- – Wiederholen der vier vorhergehenden Schritte.
Wie vorstehend erwähnt, stellt das erfindungsgemäße
Verfahren eine Ausführungsform des Verfahrens bereit, in dem der gepulste Gasfluss
eine Welle an der Oberfläche der Flüssigkeit im Behälter bereitstellt.
Vorzugsweise wird der Gasfluss auf solche Art bereitgestellt, dass die an der Oberfläche
erzeugte Welle eine Amplitude zwischen ungefähr 1-30 Zentimeter, beispielsweise
zwischen ungefähr 5-20 Zentimetern aufweist. Dies ist die Welle, die an der
Oberfläche durch den Flüssigkeitsstrahl erzeugt wird, insbesondere während
des ersten einen oder der ersten mehreren Pulse an Gasstrom im ersten Intervall
und/oder des ersten einen oder der mehreren Pulse an Gasstrom im zweiten Intervall.
Während des ersten Intervalls wird die Welle hauptsächlich an einer Seite
der Filtrationsmembran erzeugt, d.h. an der Seite der Filtrationsmembran, die am
dichtesten zum ersten Einlass angeordnet ist und während des zweiten Intervalls
wird die Welle hauptsächlich an der anderen Seite der Filtrationsmembran erzeugt,
d.h. an der Seite der Filtrationsmembran, die am dichtesten zum zweiten Einlass
liegt. Auf diese Weise wird Turbulenz in der Flüssigkeit im Tank erzeugt, die
gesamte Oberfläche der Filtrationsmembran wird effektiv von Verschmutzungen
gereinigt und/oder das Verschmutzen wird im Wesentlichen verhindert und die Bildung
von Konzentrationsgradienten an Feststoffen in der Flüssigkeit wird reduziert
oder verhindert. In einer bevorzugten Ausführungsform haben die Öffnungen
der Gasdispergiervorrichtung, die am dichtesten zum ersten bzw. zweiten Einlass
liegen, einen Abstand voneinander, berechnet aus den Zentren der Öffnungen
in der Gasdispergiervorrichtung von zumindest ungefähr 50-80 % der Länge
der Membraneinheit. Vorzugsweise beträgt dieser Abstand zumindest ungefähr
80-90 % dieser Länge. Der Fachmann kann die erste und zweite Periode, den Gasfluss,
die Intervallzeiten usw. derart anpassen, dass die gewünschte Amplitude der
Welle an der Oberfläche, Turbulenz, Reduktion an Verschmutzung an der Membranoberfläche
usw. erhalten wird. Weiterhin können die Zeiten der ersten und zweiten Perioden,
des ersten, zweiten und dritten Intervalls während des Prozesses variiert werden.
Die gewählte Amplitude kann beispielsweise vom Ausmaß der Verschmutzung
abhängen, aber auch von den Dimensionen des Behälters, der Höhe der
Flüssigkeit im Behälter, der Art der Anwendung usw.
In noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
wird der gepulste Gasfluss am ersten Einlass während eines ersten Intervalls
bereitgestellt, so dass ungefähr 1-20 Wellen bereitgestellt werden, und wobei
anschließend (oder nach einem dritten Intervall) der Gasfluss an den zweiten
Einlass während eines zweiten Intervalls bereitgestellt wird, so dass 1-20
Wellen bereitgestellt werden. Dieser Prozess kann während der Membranfiltration
wiederholt werden. Auf diese Weise wird die Tauchfiltrationsmembran effektiv gegen
Verschmutzung geschützt und/oder Verschmutzung erfolgt in einem wesentlich
längeren Zeitrahmen als mit Belüftungsmethoden aus dem Stand der Technik.
In noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird ein
Verfahren bereitgestellt, in dem ein Gasfluss von 0,01-0,3 Nm3/h/m2,
in Bezug auf die Fläche der Membran bereitgestellt wird. Dieser Gasfluss beschreibt
den Gasfluss pro Stunde pro Membranfläche. Der Gasfluss kann abhängen
von der Art der Anwendung, beispielsweise kann der Gasfluss ungefähr 0,02-0,1
für Nm3/h/m2 für eine Trinkwasserfiltrationsanwendung sein
und kann ungefähr 0,05-0,25 für Nm3/h/m2 für
eine Abwasserfiltrationsanwendung sein. Verfahren gemäß dem Stand der
Technik haben üblicherweise Gasflüsse größer als ungefähr
0,4 für Nm3/h/m2 oder sogar bis zu 0,7 für Nm3/h/m2.
Demzufolge stellt das Verfahren und Gasströmungssystem der Erfindung einen
weiteren Vorteil darin bereit, dass weniger Gas verwendet werden muss. Dies stellt
nicht nur Vorteile in ökonomischer Hinsicht bereit sondern stellt weiterhin
den Vorteil bereit, dass biologische Verfahren, in denen Sauerstoff verwendet wird
oder bei denen andererseits (zuviel) Sauerstoff Verfahren stören kann, besser
gesteuert werden können.
Das Gasströmungssystem zur Reinigung einer Tauchfiltrationsmembran
gemäß der Erfindung kann vorteilhafterweise verwendet werden in Verfahren
zur Reinigung einer Tauchmembran gemäß der Erfindung. Die Gasdispergiervorrichtung
des Gasströmungssystems, beispielsweise ein Luftsprudler, ist mit einem Vorrat
für Gas über ein Rohr (erstes Rohr) mit dem ersten Einlass und über
ein weiteres Rohr (zweites Rohr) mit dem zweiten Einlass verbunden. In einer Ausführungsform
kann es mehr Einlässe geben und das erste Rohr kann mit einem oder mehreren
Einlässen verbunden sein, ebenso wie das zweite Rohr mit einem oder mehreren
Einlässen verbunden sein kann. Die Anzahl der Einlässe kann von der Art
der Tauchfiltrationsmembran, ihrer Abmessung und z.B. von der Art der verwendeten
(kommerziell erhältlichen) Gasdispergiervorrichtung oder dem verwendeten Luftsprudlersystem
abhängen. Wie vorstehend erwähnt wird in einer Ausführungsform ein
Gasströmungssystem zur Reinigung einer Tauch-Filtrationsmembran bereitgestellt,
wobei der erste Einlass und der zweite Einlass an gegenüberliegenden Seiten
der Gasdispergiervorrichtung angeordnet sind, d.h. angeordnet an den Endseiten der
Gasdispergiervorrichtung (Kanal mit Vielzahl an Öffnungen zur Bereitstellung
von Gasblasen in der Flüssigkeit).
Das erste Rohr und das zweite Rohr des Gasströmungssystems enthalten
Ventile. Beide Rohre enthalten ein Ventil, so dass während eines ersten Intervalls
nur Gas bereitgestellt wird (auf eine gepulste Art) durch Öffnen und Schließen
des ersten Ventils am ersten Einlass und während eines zweiten Intervalls nur
Gas bereitgestellt werden kann (auf eine gepulste Art) durch Öffnen und Schließen
des zweiten Ventils am zweiten Einlass. Beide Ventile können auch zur gleichen
Zeit geöffnet und geschlossen werden, was z.B. nach einem dritten Intervall
ohne Strömung, erfolgen kann, wobei ein Strahl an beiden Seiten der Gasdispergiervorrichtung
bereitgestellt wird (d.h. das erste und zweite Intervall stimmen überein).
Wenn die Intervalle nicht übereinstimmen, d.h. eines der Ventile geschlossen
ist und das andere Ventil Gasströmungspulse induziert, wird der Strahl an einer
Seite der Gasdispergiervorrichtung bereitgestellt.
Der Strahl wird hauptsächlich bereitgestellt nach einem Intervall
(drittes Intervall), in dem keine Strömung bereitgestellt wird. Demzufolge
ist das Intervall vorzugsweise lang genug, um die Gasdispergiervorrichtung zumindest
teilweise mit Flüssigkeit zu füllen. Vorzugsweise ist die Zeit lang genug,
um das innere Volumen der Gasdispergiervorrichtung zumindest zu ungefähr 50-80
Vol.-% zu füllen. Der Strahl wird hauptsächlich durch den ersten Puls
(die ersten Pule) induziert; nach einigen Pulsen (die erste und zweite Periode wechseln
sich ein paar Mal ab) wird die Gasdispergiervorrichtung Blasen durch im Wesentlichen
alle Öffnungen bereitstellen. Wenn jedoch die zweite Periode auch lang genug
ist, um die Gasdispergiervorrichtung zumindest teilweise zu füllen, kann der
Strahl auch durch den nachfolgenden ersten Puls (die nachfolgenden ersten Pulse)
induziert werden. In kommerziell erhältlichen Systemen für z.B. MBR-Anwendungen,
ist eine Zeit von ungefähr 5-20 Sekunden ausreichend, um den gewünschten
Wasserstrahl gemäß der Erfindung bereitzustellen. Diese Zeit hängt
vom Innenvolumen der Gasdispergiervorrichtung ab und hängt auch von z.B. der
Position (Tiefe) der Gasdispergiervorrichtung in Bezug auf die Oberfläche der
Inhalte des Behälters ab. Es ist nicht notwendig, dass die Gasdispergiervorrichtung
vollständig mit der Flüssigkeit des Behälters gefüllt ist. Wenn
die Gasdispergiervorrichtung teilweise gefüllt ist und der Gasfluss erneut
bereitgestellt wird, kann ein ausreichender Druckabfall bereitgestellt werden, so
dass auch ein Strahl erzeugt wird.
Der Begriff Gasvorrat umfasst auch eine Anzahl von Vorräten.
In noch einer weiteren Ausführungsform wird ein Gasströmungssystem
gemäß der Erfindung bereitgestellt, das weiterhin ein
Spülventil umfasst, das mit dem ersten oder mit dem zweiten Rohr verbunden
ist. Dies stellt vorteilhafterweise die Möglichkeit bereit, die Gasdispergiervorrichtung
zu spülen. Eine Spülung wird zum Beispiel bereitgestellt durch Öffnen
des ersten und dritten Ventils und Schließen des zweiten Ventils und Bereitstellen
von Gas an die Gasdispergiervorrichtung. Ein periodisches Spülen kann vom erfindungsgemäßen
Verfahren umfasst sein, z.B. wenn die Gasdispergiervorrichtung (zu) viele feste
Stoffe zu enthalten scheint. Die festen Stoffe und/oder Schlamm wird durch den Gasstrom
von der Gasdispergiervorrichtung zum Spülventil gepresst, wodurch die Gasdispergiervorrichtung
gereinigt wird.
Gemäß noch einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung wird
ein Membranfiltrationsbehälter bereitgestellt zur Verwendung von einer oder
mehreren Tauchfiltrationsmembranen, umfassend eine oder mehrere Tauchfiltrationsmembranen
und ein oder mehrere Gasströmungssysteme gemäß der Erfindung zur
Reinigung der einen oder mehreren Filtrationsmembranen, wobei das Gasströmungssystem
eine Gasdispergiervorrichtung umfasst. Die eine oder mehreren Gasdispergiervorrichtungen
zur Bereitstellung eines Gases in der Flüssigkeit können unter zumindest
einem Teil der ein oder mehreren Oberflächen der Filtrationsmembran angeordnet
sein.
Dieser Gesichtspunkt der Erfindung ist auf Membranfiltrationsbehälter
gerichtet, die beispielsweise in MBR-Verfahren verwendet werden, wobei das Gasströmungssystem
zur Reinigung einer erfindungsgemäßen Tauch-Filtrationsmembran verwendet
wird, aber worin das Gasströmungssystem eine Anzahl von Gasdispergiervorrichtungen
umfasst. Üblicherweise umfasst ein Membranfiltrationsbehälter eine Anzahl
von Membraneinheiten und jede Einheit kann durch eine Gasdispergiervorrichtung belüftet
sein. Solche Gasdispergiervorrichtungen können in der Membraneinheit integriert
sein. Weiterhin, wie vorstehend beschrieben, können der erste Einlass und der
zweite Einlass der Gasdispergiervorrichtung an gegenüberliegenden Seiten der
Gasdispergiervorrichtung angeordnet sein. In noch einer weiteren Ausführungsform
enthält das Rohr zu dem einen oder mehreren ersten Einlässen und das Rohr
zu dem einen oder mehreren zweiten Einlässen ein Ventil. Gemäß noch
einer weiteren Ausführungsform kann auch ein Spülventil bereitgestellt
werden, wobei das Spülventil mit dem Rohr zu dem einen oder mehreren ersten
Einlässen oder dem Rohr zu dem einen oder mehreren zweiten Einlässen verbunden
ist.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
ist der Membranfiltrationsbehälter in einem Membranbioreaktorsystem enthalten,
umfassend einen oder mehrere Reaktoren, in denen eine Nitrifikation durchgeführt
wird und einen oder mehrere Reaktoren, in denen Denitrifikation durchgeführt
wird, und wobei ein Ausfluss aus diesen Reaktoren in den Membranfiltrationsbehälter
geführt wird.
Gemäß noch einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung wird
ein Computerprogrammprodukt bereitgestellt, umfassend computerausführbare Instruktionen,
das, wenn es auf einen Computer geladen ist, der mit einem Gasströmungssystem
gemäß der Erfindung verbunden ist, die Verbindung des Computers und des
Gasströmunssystems mit der Funktionalität des Verfahrens gemäß
der Erfindung bereitstellt. Der Computer ist mit der Hardware der Gasversorgung
(oder Gasversorgungen), dem ersten Ventil, dem zweiten Ventil und dem dritten Ventil
(und optional weiteren Ventilen) verbunden. Dieses Computerprogrammprodukt kann
die Funktionalitäten bereitstellen, einen Gasfluss während einer ersten
Periode bereitzustellen, z.B. durch Öffnen des ersten und/oder zweiten Ventils,
keinen Gasfluss während einer zweiten Periode bereitzustellen, z.B. durch Schließen
sowohl des ersten als auch des zweiten Ventils. Es stellt die Funktionalität
bereit, einen gepulsten Gasstrom während eines ersten Intervalls bereitzustellen,
z.B. durch Schließen und Öffnen des ersten Ventils (und Geschlossenhalten
des zweiten Ventils) und einen Gasfluss während eines zweiten Intervalls bereitzustellen,
z.B. durch Schließen und Öffnen des zweiten Ventils (und Geschlossenhalten
des ersten Ventils). Es kann die Funktionalität bereitstellen, durch Bereitstellen
einer Anzahl von Pulsen des Gasflusses während eines ersten Intervalls und
Bereitstellen einer Anzahl von Pulsen des Gasflusses während eines zweiten
Intervalls, wobei die Intervalle teilweise oder vollständig übereinstimmen
oder nicht übereinstimmen, oder die Intervalle zeitlich durch einen dritten
Intervall getrennt sind. Das Computerprogramm kann weiterhin die Funktionalität
bereitstellen, einen spezifischen Gasfluss an die Flüssigkeit durch die Gasversorgung
bereitzustellen und eine Welle an der Oberfläche der Flüssigkeit im Behälter
bereitzustellen.
Weiterhin kann der Tank Sensoren umfassen, z.B. zur Messung von Turbulenz,
Konzentration der Substanzen in der Flüssigkeit, pH, Temperatur, Gasfluss in
den Rohren, Blasengeschwindigkeit, Fouling auf den Membranen, Wellenhöhe usw.
Solche Sensoren können weiterhin Hardware umfassen, die mit einem Computer
verbunden sein kann. Die Signale der Sensoren können vom Computerprogrammprodukt
genutzt werden, wenn dieses auf einen Computer geladen ist.
Weiterhin kann der Behälter Sensoren umfassen, z.B. um Turbulenz,
Konzentrationen der Substanzen in der Flüssigkeit, pH, Temperatur, Gasfluss
in den Rohren, Blasengeschwindigkeit, Verschmutzung der Membranen, Wellenhöhe
usw. zu messen. Solche Sensoren können weiterhin Hardware umfassen, die mit
einem Computer gekoppelt sein kann. Die Signale der Sensoren können
für das Computerprogrammprodukt verwendet werden, wenn dieses auf einen Computer
geladen ist.
Nachfolgend werden einige Gasströmungssysteme beschrieben im
Stand der Technik und einige Ausführungsformen der Erfindung detaillierter
beschrieben.
In Bezug auf 1a ist schematisch ein Membranfiltrationssystem
10 gemäß dem Stand der Technik dargestellt (wie z.B. durch Zenon
bereitgestellt). Membranfiltrationssystem 10, beispielsweise ein MBR-System,
umfasst einen Behälter 25, der mit einer Flüssigkeit
30 (enthaltend Schlamm) gefüllt ist. Der Tank enthält eine Membran
oder Membraneinheit, Membrankassette oder Membranmodul 20. Nur eine solche
Membraneinheit 20 ist dargestellt, aber der Tank 25 kann mehr
Membraneinheiten 20 enthalten. Der Tank 25 umfasst weiter eine
Gasdispergiervorrichtung 35, die einen Einlass 36 aufweist, z.B.
einen Luftsprudler, wie beispielsweise in EP1452493
oder EP0605826 beschrieben. Die Öffnungen
sind in der Figur nicht dargestellt. Der Luftsprudler 35 ist mit einer
Gasversorgung 40 verbunden, beispielsweise einem Gebläse (z.B. Rotationsgebläse,
Zentrifugalgebläse, ein Ventilator, ein Kompressionsgebläse, wie es dem
Fachmann bekannt ist, das beispielsweise Gasflüsse bis zu 1000 bis 200.000
m3/h bereitstellt), durch ein Rohr 50, das den Einlass
36 mit einem Auslass der Gasversorgung 40 verbindet. Weiterhin
kann ein Ventil 51 vorhanden sein. Der Luftsprudler 35 kann unter
der Oberfläche der Membraneinheit 20 angeordnet sein, entweder integriert
in die Membraneinheit 20 oder getrennt von der Membraneinheit
20. Der Luftsprudler 35 stellt ein Gas (von der Gasversorgung
40) bereit, dabei stellt er Blasen 37 bereit, die im Wesentlichen
parallel zur Oberfläche der Membran(en) (d.h. Membraneinheit 20) strömen.
Die Blasen reinigen die Membranoberfläche, aber Anwendungen gemäß
dem Stand der Technik zeigen immer noch erhebliche Verschmutzung der Membraneinheit
20.
Ein weiteres Membranfiltrationssystem 10 gemäß
dem Stand der Technik ist in 1b dargestellt (wie beispielsweise
durch Kubota bereitgestellt). Die Gasdispergiervorrichtung 35 umfasst weiterhin
einen Auslass 38, der mit einem Rohr 55 und einem Spülventil
56 verbunden ist. Durch Öffnen des Spülventils 56, beispielsweise
periodisch, kann die Gasdispergiervorrichtung 35 gespült werden, wodurch
festes Material von der Gasdispergiervorrichtung 35 entfernt wird. Dieses
Membranfiltrationssystem kann weiterhin verwendet werden als Ausführungsform,
die in 1a dargestellt und vorstehend beschrieben ist.
Ausführungsbeispiel 1
Bezugnehmend auf 2 ist ein Membranfiltrationssystem
10 gemäß der Erfindung schematisch dargestellt. Für die
Bezugszeichen, die mit 1a gemeinsam sind, wird auf
1a verwiesen. Die Gasdispergiervorrichtung
35 des Gasströmungssystems gemäß der Erfindung, wie schematisch
in 2 dargestellt, umfasst zusätzlich zu Einlass
36 einen Einlass 39 (zweiter Einlass) (der in einer Variation
dieser Ausführungsform auch Auslass 38, vgl. 1b,
sein kann), der über das Rohr 60 (zweites Rohr) mit der Gasversorgung
40 verbunden ist. Weiterhin kann das Rohr 60 ein Ventil
61 (zweites Ventil) umfassen. In einer Variation dieser Ausführungsform
ist weiterhin ein Spülventil 62 bereitgestellt, welches in dieser
Figur mit dem Rohr 60 verbunden ist, aber das auch mit dem Rohr
50 (erstes Rohr) verbunden sein kann. Auch können zwei Spülventile
vorhanden sein, die mit beiden Rohren 50 bzw. 60 verbunden sind.
Wenn am ersten Einlass 36 während eines ersten Intervalls
bis zu ungefähr 500 Zyklen oder Pulse, beispielsweise 2 Zyklen oder Pulse mit
einer ersten Periode von beispielsweise ungefähr 20 Sekunden (Gasflusspuls)
bereitgestellt werden und mit einer zweiten Periode von ungefähr 20 Sekunden,
in der kein Gasfluss am zweiten Einlass bereitgestellt wird, kann ein Strahl nächst
dem Einlass 36 bereitgestellt werden, der aus der Gasdispergiervorrichtung
35 ausströmt, wodurch eine Welle 70 auf der Oberfläche
der Flüssigkeit 30 im Behälter 25 bereitgestellt wird
(siehe 3a). Blasen 37 sind auf der linken
Seite gezeichnet, um darzustellen, dass der Strahl an dieser Seite bereitgestellt
wird. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass Blasen über einen größeren
Bereich des Kanals der Gasdispergiervorrichtung 35 gebildet werden. Nach
diesem Schritt kann der Belüftungsprozess zur Reinigung der Oberfläche
der Tauchmembran 20 dadurch fortgesetzt werden, dass kein Gasfluss an den
ersten Einlass bereitgestellt wird und kein Gasfluss an den zweiten Einlass bereitgestellt
wird, während eines Intervalls (drittes Intervall) von zwischen ungefähr
1 und 600 Sekunden, beispielsweise ungefähr 20 Sekunden. Nachfolgend kann nach
diesem Schritt der Belüftungsprozess zur Reinigung der Oberfläche der
Tauchmembran 20 fortgesetzt werden durch Bereitstellen an dem zweiten Einlass
39 während eines zweiten Intervalls bis zu ungefähr 500 Zyklen
oder Pulse, beispielsweise 2 Zyklen oder Pulse, mit einer ersten Periode von beispielsweise
ungefähr 20 Sekunden (Gasflusspuls) und mit einer zweiten Periode von z.B.
ungefähr 20 Sekunden, während der kein Gasfluss am ersten Einlass bereitgestellt
wird, kann ein Strahl bereitgestellt werden nächst Einlass 39, der
aus der Gasdispergiervorrichtung 35 ausströmt, wodurch eine Welle
70 an der Oberfläche der Flüssigkeit 30 im Tank
25 (siehe 3b) bereitgestellt wird. Blasen
37 sind auf der rechten Seite dargestellt, um zu zeigen,
dass der Strahl an dieser Seite bereitgestellt wird. Nach diesem Schritt kann der
Belüftungsprozess zur Reinigung der Oberfläche der Tauchmembran
20 dadurch fortgesetzt werden, dass kein Gasfluss am ersten Einlass
36 bereitgestellt wird und kein Gasfluss am zweiten Einlass 39
bereitgestellt wird während eines Intervalls (drittes Intervall) zwischen ungefähr
1 und 600 Sekunden, z.B. ungefähr 20 Sekunden. Demzufolge gibt es einen dritten
Intervall ohne Gasfluss nach dem ersten Intervall und nach dem zweiten Intervall.
Während der Membranfiltration können diese Schritte wiederholt werden,
so dass das erste, zweite und dritte Intervall abwechselnd wiederholt werden, wobei
diese Intervalle nicht übereinstimmen.
Gute Ergebnisse werden erhalten mit Plattenmembranen, mit zwei Modulen
übereinander, die ein Modul 20 bilden und mit einer Biomassenkonzentration
in der Flüssigkeit 30 von ungefähr 12 g/l. Ein Luftstrom von
ungefähr 0,12 Nm3/h/m2 wurde verwendet. Die erste und
zweite Periode, die Anzahl der Zyklen, und die Dauer des dritten Intervalls waren
wie oben beschrieben. Ein 20 Sekunden Puls/Strahl bei 36 wurde bereitgestellt
(erste Periode) gefolgt durch eine Verzögerung von 20 Sekunden (zweite Periode).
Dies wurde 10 mal wiederholt. Nach diesem ersten Intervall wurde dieses Schema an
39 wiederholt (zweites Intervall). Diese Intervalle wurden wiederholt.
Wellenbildung 70 mit Wellen von ungefähr 5-10 cm Höhe, über
ungefähr 60 % über dem Modul wurde von jeder Seite beobachtet. Eine Spülung
wurde durch 62 einmal am Tag bereitgestellt. Bis zu 25 g/l Biomasse wurde
kein Anzeichen von Verschlammung gesehen. DO (gelöster Sauerstoff) der Flüssigkeit
im Behälter 25 wurde von aus dem Stand der Technik bekannten Werten
von 5-6 mg/l O2 auf ungefähr 0,5-3 mg/l O2 reduziert,
was den Denitrifikationsprozess entsprechend unterstütze. Steuerungsausrüstung
(Stand der Technik) bei kontinuierlichem Fluss ergab massive Verschlammung an den
Seiten des Membranmoduls und reduzierte die Membranoberfläche um 50 %. Keine
sichtbare Verschmutzung wurde beobachtet, wohingegen unter den gleichen Bedingungen
bei Verwendung von Belüftungssystemen gemäß dem Stand der Technik
Verschmutzung beobachtet wurde. Eine Energiereduzierung von ungefähr 70 % in
Bezug auf Belüftungssysteme gemäß dem Stand der Technik konnte erreicht
werden.
In einer Variation dieses Ausführungsbeispiels können das
erste und zweite Intervall vollständig übereinstimmen und ein Prozess
gemäß der Erfindung kann verwendet werden, in dem das erste/zweite Intervall
sich mit dem dritten Intervall abwechselt. In diesem Ausführungsbeispiel kann
die Welle gleichzeitig an beiden Seiten der Membran erzeugt werden (Kombination
der 3a und 3b).
Die Membraneinheiten 20 können eine oder mehrere Köpfstücke
(nicht dargestellt) in fluider Verbindung mit einer Permeatseite von einer oder
mehreren Membranen aufweisen, die in der Membraneinheit 20 umfasst sind.
Die Membranen in der Membraneinheit 20 können eine Porengröße
im Bereich der Mikrofiltration oder Ultrafiltration aufweisen, beispielsweise zwischen
0,003 und 10 &mgr;m. Membraneinheiten 20 sind in verschiedenen Größen
und Konfigurationen mit verschiedenen Kopfstück-Konfigurationen erhältlich.
Beispielsweise können die Membranen, die in der Membraneinheit 20
umfasst sind, Hohlfasern sein, die in einem oder mehreren Kopfstücken (nicht
dargestellt) vergossen sind, so dass die Lumen der Hohlfasern in fluider Verbindung
mit einem oder mehreren Kopfstücken stehen. Die Kopfstücke können
von jeglicher zweckdienlicher Form sein, haben aber typischerweise eine rechteckförmige
oder runde Fläche, wo diese die Membranen berühren, die in der Membraneinheit
20 umfasst sind. Alternativ können die Membranen 6 flache Bogen sein,
die typischerweise vertikal in einem voneinander beabstandeten Paar mit Kopfstücken
an allen vier Seiten in fluider Verbindung mit der resultierenden inneren Oberfläche
orientiert sein. Ein Membranmodul 20 kann eine oder mehrere Mikrofiltrations-
oder Ultrafiltrationsmembranen aufweisen und viele Membranmodule können miteinander
verbunden sein, um größere Membranmodule oder -kassetten zu bilden, aber
auf all solche Konfigurationen wird durch Membraneinheit 20 Bezug genommen.
Solche Membraneinheiten sind aus dem Stand der Technik bekannt.
Das erfindungsgemäße Verfahren und das Strömungssystem
stellen vorteilhafterweise eine effiziente und effektive Reinigung der Membranen
bereit und erleichtern bessere Filtration und/oder biologische Durchführung
des Systems. Weiterhin müssen verwendete Membranen gemäß dem Stand
der Technik, die durch Rückwaschung gereinigt werden, weniger häufig und
mit geringerer Intensität rückgewaschen werden, wenn das erfindungsgemäße
Verfahren angewendet wird. In manchen Fällen ist das Rückwaschen sogar
überflüssig.
Ausführungsbeispiel 2
Dieses Ausführungsbeispiel beschreibt einen Membranfiltrationsbehälter
25 zur Verwendung von einer oder mehreren Tauch-Filtrationsmembranen, wie
schematisch in 4 dargestellt. Die Tauch-Filtrationsmembranen
sind nicht dargestellt, aber nur die Gasdispergiervorrichtungen 35 sind
dargestellt (als eine Art Blick vom Boden des Behälters 25). Das Gasströmungssystem
zur Reinigung einer oder mehrerer Filtrationsmembranen gemäß der Erfindung
umfasst eine Anzahl von Gasdispergiervorrichtungen 35 (in der Figur sind
4 Gasdispergiervorrichtungen dargestellt, aber es können mehr vorhanden sein),
wobei jede Gasdispergiervorrichtung einen Kanal mit einer Anzahl
von Öffnungen (nicht in diesem Detail dargestellt) umfasst, und wobei der Kanal
einen ersten Einlass 36 und einen zweiten Einlass 39 umfasst.
Die Luftsprudler 35 werden bezüglich der (nicht dargestellten) Oberflächen
der Filtrationsmembranen wie oben beschrieben angeordnet. Weiterhin umfasst diese
Ausführungsform eine Gasversorgung 40, die über ein erstes Rohr
50 mit ersten Einlässen 36 verbunden ist und über ein
zweites Rohr 60 mit zweiten Einlässen 39 des Luftsprudlers
oder der Gasdispergiervorrichtungen 35 verbunden ist. Rohre 50
und 60 können Ventile 51 bzw. 61 umfassen, um die
gepulsten Gasflussschemata wie oben beschrieben zu ermöglichen, aber jetzt
zur gleichen Zeit an einer Mehrzahl von Luftsprudlern 35. Die Gasversorgung
40 kann mit einem ersten Rohr 50 und zweiten Rohr 60
mit den Gasdispergiervorrichtungen 35 in Serie oder parallel verbunden
sein. In 4 sind die Gasdispergiervorrichtungen
35 in Serie verbunden, wobei die Rohre 50 und 60 an einer
Position zwischen den Gasdispergiervorrichtungen 35(2) und 35(3)
verbunden sind (d.h. in der Mitte der Anzahl der Gasdispergiervorrichtungen
35). Andere Positionen können auch möglich sein. Rohre
50 und 60 können in jeder Position zwischen den Gasdispergiervorrichtungen
35 montiert sein. Dasselbe gilt für das Spülventil
62, das in 4 mit dem Rohr 60 verbunden
ist, das aber auch mit dem Rohr 50 verbunden sein kann (es kann mehr als
ein Spülventil 62 vorhanden sein, beispielsweise ein Spülventil
62 in beiden Rohren 50 und 60).
Ausführungsbeispiel 3
Dieses Ausführungsbeispiel beschreibt Belüftungsschemata
für den Stand-by-Betrieb und Spülbetrieb. Wenn der Prozessmodus nicht
verlangt wird, aber das System im Stand-by-Betrieb verbleibt („sleep"), kann
dasselbe Schema wie oben erwähnt angewendet werden, aber es wird kein Gasfluss
an den ersten Einlass bereitgestellt und kein Gasfluss an den zweiten Einlass bereitgestellt
während eines Intervalls (drittes Intervall) von 0,05 bis 60 Minuten, vorzugsweise
ungefähr 5-60 Minuten während eines Stand-by-Modus. Im Spülmodus,
bezugnehmend auf die 3a, 3b
und 4, ist periodisch, beispielsweise einmal oder zweimal
am Tag, das Ventil 51 offen, das Ventil 62 offen und das Ventil
61 geschlossen. Dies kann durchgeführt werden für eine Periode
von beispielsweise ungefähr 20-600 Sekunden, wobei Schlamm und festes Material,
das in der Gasdispergiervorrichtung 35 vorhanden und angesammelt ist, aus
diesem System durch das Spülventil 62 gespült wird.
Ausführungsbeispiel 4
Dieses Ausführungsbeispiel beschreibt im Allgemeinen die Gasdispergiervorrichtung
35 gemäß dem Stand der Technik, aber mit zumindest einem ersten
Einlass 36 und einem zweiten Einlass 39. Die Erfindung ist nicht
beschränkt auf den Gebrauch der Gasdispergiervorrichtungen 35, die
schematisch in den 5a-5c
dargestellt sind.
Jede Gasdispergiervorrichtung 35 in 5 hat
einen ersten Einlass 36 und einen zweiten Einlass 39 und ein Hauptrohr
131 (5a und 5c)
oder 2 Hauptrohre 131(1) und 131(2) (5b).
Mehr Hauptrohre 131 können vorhanden sein. In den Ausführungsbeispielen,
die in den 5a-5c dargestellt
sind, umfasst jede Gasdispergiervorrichtung 35 weiterhin Abzweige oder
Kanäle 130, wie ein Weihnachtsbaum (5a),
wie eine Leiter (5b) oder ein Kamm (5c).
Jeder solche Abzweig 130 kann eine Anzahl von Löchern oder Öffnungen
(nicht in dieser Figur dargestellt) umfassen, z.B. 5-100 Öffnungen mit Durchmessern
von beispielsweise 1-20 mm. Die Öffnungen können über die Umfangsfläche
des Kanals 130 verteilt sein und können die gleiche Größe
oder eine Größenverteilung aufweisen. Im Wege eines Beispiels können
in jedem gegenüberliegenden Abzweig 130 in 5a
5-20 Öffnungen von z.B. 8-12 mm bereitgestellt sein. In einem anderen Beispiel
können in jedem Abzweig oder Kanal 130 20-40 Öffnungen von 3-4
mm bereitgestellt sein. Die Anzahl der Öffnungen und deren Durchmesser können
sich unterscheiden, abhängig vom kommerziellen Anbieter.
Hierin ist der Abstand eines Kanals 130 nächst dem Einlass
36 und eines Kanals 130 nächst dem Einlass 39 zumindest
ungefähr 50-80 % der Länge der Gasdispergiervorrichtung und/oder der Länge
des Membranmoduls (so, dass der oben beschriebene Abstand erhalten wird).
Es ist beabsichtigt, dass die vorstehende Beschreibung illustrativ
und nicht beschränkend ist. Nur somit ist es für den Fachmann offensichtlich,
dass Modifikationen an der Erfindung, wie beschrieben, durchgeführt werden
können, ohne aus dem Schutzbereich der nachfolgenden Ansprüche abzuweichen.
Die Zeichnungen umfassen gewöhnlich nur die wichtigen Elemente und Gegenstände,
die notwendig sind, um die Erfindung zu verstehen. Daneben sind die Zeichnungen
schematisch und nicht maßstabsgetreu. Die Erfindung ist nicht auf solche Elemente
beschränkt, die in den schematischen Zeichnungen dargestellt sind, da mehr
Elemente vorhanden sein können, wie dem Fachmann bekannt ist. Z.B. kann der
Behälter zur Verwendung von einer oder mehreren Tauch-Filtrationsmembranen
weiterhin einen Einlass für die zu behandelnde Flüssigkeit umfassen, eine
Pumpe, um das Permeat von den Membran(einheiten) wegzupumpen, ein Ablaufventil usw.,
wie dies dem Fachmann bekannt ist.