QUERVERWEIS AUF ZUGRUNDELIEGENDE ANMELDUNGEN
Diese Anmeldung basiert auf und beansprucht die Priorität der
früheren japanischen Patentanmeldung Nr.
2004-260587, eingereicht am 8. September 2004, deren gesamter Inhalt durch
Bezugnahme hier eingeschlossen wird.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Hochdruckdampfventil,
und insbesondere auf ein Hochdruckdampfventil mit einem Kühlmechanismus zum
Kühlen der Ventilbauteile. Die vorliegende Erfindung bezieht sich ebenso auf
eine Dampfturbinenanlage mit einem Hochtemperaturdampfventil.
Zuletzt wurde es erforderlich, dass Dampfturbinen von thermischen
Kraftwerksanlagen im Licht der Umweltprobleme effektiver sind, so dass die Dampftemperatur
dazu neigt, höher angehoben zu werden. Der Dampfzustand, der nun verbreitet
eingesetzt wird, beträgt etwa 169 kg/cm2 und 566 Grad Celsius, oder
etwa 246 kg/cm2 und 566 Grad Celsius, wie in der japanischen
Patentanmeldungsschrift Hei 7-247806 gezeigt, deren Offenbarung hierin
durch Bezugnahme vollständig eingeschlossen wird. Der höchste Dampfzustand
beträgt gegenwärtig 610 Grad Celsius. Der Grund, warum diese Dampfzustände
eingesetzt werden, ist hauptsächlich, dass die für die Teile der Dampfventile
verwendeten Materialien, die zum Steuern des Dampfstromes der Dampfturbinen eingesetzt
werden, hinsichtlich ihrer Kosten beschränkt sind.
Wie es bekannt ist, ist das Dampfventil derart aufgebaut, dass ein
Ventilelement, welches einem Ventilsitz in einem Ventilgehäuse gegenüberliegt,
von außen durch eine Ventilstange angetrieben werden kann. Diese Ventilstange
ist verschiebbar in einer Buchse in dem Ventilstangendurchdringungsabschnitt des
Ventilgehäuses gelagert. Ein gewisser Spalt ist zwischen der Buchse und der
Ventilstange vorgesehen, um ein Gleiten zu ermöglichen. In der Dampfturbineneinheit,
welche den gegenwärtig höchsten Dampfzustand der Dampftemperatur von 610
Grad Celsius ansetzt, werden hitzebeständiger legierter Stahl wie 12-Cr Stahl
für das Ventilgehäuse, Nitritstahl für die Buchse und 12-Cr Stahl
für die Ventilstange als Materialien eingesetzt, welche das jeweilige Element
des Dampfventils bilden.
Das Streben nach einer höheren Effizienz ist ein jüngerer
Trend, und dabei neigt die Dampftemperatur dazu, angehoben zu werden. Daher wurde
über die gegenwärtig höchste Dampftemperatur von 610 Grad Celsius
der Einsatz einer Dampftemperatur von mehr als 650 Grad Celsius oder sogar 700 Grad
Celsius untersucht. Obgleich ein Anheben der Dampftemperatur zum Verbessern der
thermischen Effizienz des Dampfturbinensystems willkommen ist, ist dies sehr schwerwiegend
für die Bauteile des Dampfventils. Das heißt, die Ventilstange erfährt
eine Kriechverformung, und oxidierter Zunder, der ein sanftes Gleiten behindert,
kann sich an dem Gleitabschnitt zwischen der Ventilstange und der Buchse ablagern,
und kann darüber hinaus an dem Gleitabschnitt zwischen der Ventilstange und
der Buchse bei Anwesenheit eines Hochtemperaturdampfes anhaften.
Dementsprechend ist bei einem herkömmlichen Hochtemperaturdampfventil
ein Loch innerhalb der Ventilstange gebohrt, um Kühldampf zum Kühlen der
Ventilstange durchfließen zu lassen (z.B. japanische
Gebrauchmusterveröffentlichung Sho 57-145879, deren Offenbarung hiermit
vollständig durch Bezugnahme eingeschlossen wird. Bei einem weiteren herkömmlichen
Ventil ist ein Ventildeckel des Ventilgehäuses in einen oberen Deckel und einen
inneren Deckel aufgeteilt, um Kühldampf zwischen dem oberen Deckel und dem
inneren Deckel zum Kühlen des Flansches des Gehäuses strömen zu lassen,
und eine Antioxidierungslage ist an dem Gleitabschnitt zwischen der Ventilstange
und der Buchse vorgesehen, um zu verhindern, dass sich oxidierter Zunder ablagert
(z.B. japanische Gebrauchsmusterveröffentlichung
Sho 61-14276 und japanische Patentoffenlegungsschrift
Hei 8-93407, deren Offenbarung hiermit durch Bezugnahme vollständig
eingeschlossen wird). Ferner ist bei einem Schmetterlingventil, das die Öffnung
eines Durchgangs durch eine Rotation des scheibenartigen Ventilelements öffnet,
die Technologie bekannt, bei welcher ein zylindrische Mantel zusätzlich vorgesehen
ist, mit einem Raum auf dem äußeren Umfang des Ventilschaftzylinders,
der durch ein Ende der Ventilstange durchdrungen ist (z.B. japanische
Patentoffenlegungsschrift 2004-19784, deren Offenbarung hiermit durch Bezugnahme
vollständig eingeschlossen wird). Der Ventilschaftzylinder ist ein zylindrischer
Abschnitt, der die Wellendichteile aufnimmt, wie eine Stopfbuchspackung oder ein
elastisches Dämpfungsmaterial. Kühlmedium wird zu dem ringförmig
ausgebildeten Raum von außerhalb zugeführt.
Allerdings kann bei der in der oben genannten japanischen
Gebrauchsmusteranmeldung Sho 57-145879 nur die Ventilstange gekühlt
werden, und ein Kühlen des Gleitabschnitts zwischen der Ventilstange und der
Hülse wird nicht berücksichtigt. Dementsprechend ist es eine unzureichende
Maßnahme zum Verhindern, dass sich oxidierter Zunder an dem Gleitabschnitt
ablagert. Andererseits können die in der japanischen
Gebrauchsmusteranmeldung Sho 61-14276 und der japanischen
Patentoffenlegungsschrift Hei 8-93407
beschriebenen Technologien die Schrauben, welche den Flansch des
Ventilgehäuses und den Ventildeckel miteinander verbinden, kühlen, können
jedoch nicht den Gleitabschnitt zwischen der Ventilstange und der Hülse kühlen,
wie in der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung
Sho 57-145879. Als Ergebnis können die in der japanischen
Gebrauchsmusteranmeldung Sho 61-14276und der japanischen
Patentoffenlegungsschrift Hei 8-93407 beschriebenen Technologien nicht
verhindern, dass sich oxidierter Zunder bei einem Hochtemperaturdampf ablagert,
selbst wenn die Antioxidieranlagen vorgesehen sind.
Da ferner die in der japanischen
Patentoffenlegungsschrift 2004-19784 beschriebene Technologie die Struktur
besitzt, welche den Wellendichtteil anstelle des Lagerelements, welches die Ventilstange
drehbar lagert, kühlt, wird Wärme von der Ventilinnenseite auf das Lagerelement,
d.h. den Ventilstangengleitabschnitt über die Ventilstange übertragen,
und hierdurch kann der Stangengleitabschnitt nicht ausreichend gekühlt werden.
Als Ergebnis hieraus ist die in der japanischen
Patentoffenlegungsschrift 2004-19784 beschriebene Technologie ebenso eine
unzureichende Maßnahme zum Verhindern, dass sich oxidierter Zunder an dem Ventilstangengleichtabschnitt
ablagert, der eine Rotation der Ventilstange lagert.
Wie oben erwähnt werden die in den oben genannten Dokumenten
beschriebenen Technologien den Abriebbetrag des Ventilgleitabschnitts erhöhen,
da sich oxidierter Zunder an dem Ventilstangengleitabschnitt ablagert. Als Ergebnis
hieraus müssen die Ventilstange und andere ersetzt werden, da der Gleitspalt
zwischen der Hülse und der Ventilstange nicht angemessen vor einer langen Zeitdauer
aufrechterhalten werden kann.
KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung wurde angesichts der Nachteile der oben
beschriebenen herkömmlichen Technologien entwickelt. Es ist eine Aufgabe der
vorliegenden Erfindung, ein Hochtemperaturdampfventil bereitzustellen, das angemessen
den Gleitspalt zwischen der Ventilstange und der Hülse für eine lange
Zeitdauer aufrechterhalten kann, indem die Ablagerung von Oxidzunder bei angemessenem
Kühlen des Gleitabschnitts zwischen der Ventilstange und der Hülse, der
an dem Ventilstangendurchdringungsabschnitt des Ventilgehäuses vorgesehen ist.
Es eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Dampfturbinenanlage bereitzustellen,
die ein solches Hochtemperaturdampfventil einsetzt.
Gemäß einer Zielrichtung der vorliegenden Erfindung wird
ein Hochtemperaturdampfventil bereitgestellt, umfassend: ein Ventilgehäuse
mit einem Hauptdampfeinlass, einem Hauptdampfauslass und einem Schieberkasten, der
daran gelegen ist; einen in dem Schieberkasten positionierten Ventilsitz; ein dem
Ventilsitz zugewandtes Ventilelement; und eine Ventilstange, die das Ventilgehäuse
verschiebbar durchdringt, um das Ventilelement anzutreiben. Ein Kühldampfdurchgang
ist auf solche Weise vorgesehen, um einen Ventilstangendurchdringungsabschnitt des
Ventilgehäuses zu umgeben, wobei Kühldampf von außerhalb in den Kühldampfdurchgang
zugeführt wird, und der Kühldampf zu der Ventilstange in dem Schieberkasten
durch den Kühldampfdurchgang ausgestoßen wird.
Gemäß einer weiteren Zielrichtung der Erfindung wird eine
Dampfturbinenanlage bereitgestellt, umfassend: eine Dampfturbine; einen Boiler zum
Fördern von Dampf zu der Dampfturbine durch eine Dampfleitung; einen Dampfkondensierer
zum Kondensieren von Dampf von der Turbine; eine Förderwasserpumpe zum Fördern
von Wasser von dem Kondensierer zu dem Boiler; und ein in der Dampfleitung vorgesehenes
Hochtemperaturdampfventil. Das Dampfventil umfasst: ein Ventilgehäuse mit einem
Hauptdampfeinlass, einem Hauptdampfauslass und einem daran gelegen Schieberkasten;
einen in dem Schieberkasten positionierten Ventilsitz; ein dem Ventilsitz zugewandtes
Ventilelement; und eine Ventilstange, die das Ventilgehäuse verschiebbar durchdringt,
um das Ventilelement anzutreiben. Ein Kühldampfdurchgang ist auf solche Weise
vorgesehen, um den Ventilstangendurchdringungsabschnitt des Ventilgehäuses
zu umgeben, wobei Kühldampf von außerhalb in den Kühldampfdurchgang
zugeführt wird, und der Kühldampf zu der Ventilstange in dem Schieberkasten
durch den Kühldampfdurchgang ausgestoßen wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die obigen und weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden anhand der nachfolgenden Diskussion spezifischer, beispielhafter Ausführungsformen
derselben ersichtlich werden, welche in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen
dargelegt werden, in denen:
1 ist eine vertikale Querschnittsansicht, die eine
erste Ausführungsform eines Hochtemperaturdampfventils gemäß der
vorliegenden Erfindung zeigt;
2 ist eine vertikale Querschnittsansicht, die eine
zweite Ausführungsform eines Hochtemperaturdampfventils gemäß der
vorliegenden Erfindung zeigt;
3 ist eine vertikale Querschnittsansicht, welche die
dritte Ausführungsform eines Hochtemperaturdampfventils gemäß
der vorliegenden Erfindung zeigt;
4 ist eine Perspektivansicht eines Kolbenrings in der
zweiten und der dritten Ausführungsform;
5 ist eine Perspektivansicht einer Hülse vom geteilten
Typ in der zweiten und der dritten Ausführungsform; und
6 ist ein Strömungsdiagramm einer Ausführungsform
einer Dampfturbinenanlage gemäß der vorliegenden Erfindung.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen werden Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung nachfolgend erläutert.
[Erste Ausführungsform]
1 ist eine vertikale Querschnittsansicht der ersten
Ausführungsform, bei welcher die vorliegende Erfindung auf ein Wiedererwärmungs-Hochtemperaturdampfventil
vom Verbundtyp angewendet wird.
In 1 wird zunächst die grundlegende
Struktur des Wiedererwärmungs-Hochtemperaturdampfventils vom Verbundtyp erläutert.
Bezugszeichen 1 bezeichnet das gesamte Wiedererwärmungs-Hochtemperaturdampfventil
vom Verbundtyp. Bezugszeichen 2 bezeichnet das Ventilgehäuse, in welchem
ein Hauptdampfeinlassabschnitt 3 auf der linken Seite in der Figur und
ein Hauptdampfauslassabschnitt 4 auf der gegenüberliegenden Seite
rechts unten in der Figur vorgesehen sind. Ein Ventilsitz 6 ist in einem
Schieberkasten 5 platziert, der zwischen dem Hauptdampfeinlassabschnitt
3 und dem Hauptdampfauslassabschnitt 4 gebildet ist. Ein erstes
Ventilelement 7 und ein zweites Ventilelement 8 werden angetrieben,
um zu dem Ventilsitz 6 anzusteigen oder herunter zu fahren, und zwar von
unten oder oben in der Figur. Bezugszeichen 9 bezeichnet einen zylindrischen
Filter zum Beseitigen von Staub in dem Hauptdampf.
Das erste Ventilelement 7 besitzt einen annähernd H-förmigen
vertikalen Querschnitt, und seine Umfangsfläche ist zylindrisch. Das erste
Ventilelemente 7 ist an dem Bodenende der Ventilstange 10, an
der oberen Oberfläche hiervon in der Figur, befestigt, und ist derart aufgebaut,
um gleitend an der Umfangsfläche hiervon entlang des inneren Umfangs eines
Führungsabschnitts 11 geführt zu werden. Der Führungsabschnitt
11 ist an der inneren Oberfläche eines Ventildeckels 12 des
Ventilgehäuses 2 befestigt, d.h. auf der Seite des Schieberkastens
5, koaxial zu der Hülse 14. Der mittlere Abschnitt der Ventilstange
10 ist gleitend durch die Hülse 14 gelagert, die auf einen
Ventilstangendurchdringungsabschnitt 13 gesetzt ist, der in der Mitte des
Ventildeckels 12 des Ventilgehäuses 2 gebildet ist. Das obere
Ende der Ventilstange 10 ist mit einem ersten Aktor 15 verbunden,
der an dem Ventildeckel 12 vorgesehen ist. Der erste Aktor 15
steuert die Strömungsrate des Hauptdampfes durch Anheben oder Absenken des
ersten Ventilelements 7 mit der ersten Ventilstange 10 in Übereinstimmung
mit einem Befehl von außen.
In dem Ventildeckel 12 sind Dampfbelüftungslöcher
16 zum Abführen von Dampf, der durch den Spalt des Gleitabschnitts
zwischen der Hülse 14 und der ersten Ventilstange 10 leckt,
in der radialen Richtung vorgesehen. Die Anzahl der Dampfbelüftungslöcher
16 kann beliebig ausgewählt werden, obgleich nur ein Loch
16 in 1 gezeigt ist. Ferner ist der Ventildeckel
12 mit einem Kühldampfdurchgang 17 zum Kühlen der Hülse
14 und der Ventilstange 10 versehen. Der Kühldampfdurchgang
17 umfasst: einen Kühldampfverteiler 18, der ringförmig
derart vorgesehen ist, um die Hülse 14 zu umgeben; ein Kühldampfeinlassloch
19, welches den Kühldampf zu dem Kühldampfverteiler
18 zuführt; eine Mehrzahl von Kühldampflöchern
20, die in der axialen Richtung der Hülse 14 vorgesehen sind
und von dem Kühldampfverteiler 18 abzweigen; und ein Kühldampfauslassloch
21, das die Kühldampflöcher 20 mit dem Schieberkasten
5 verbindet.
Andererseits ist das zweite Ventilelement 8 an dem oberen
Ende einer zweiten Ventilstange 22 befestigt, wie in der Figur gezeigt.
Der mittlere Abschnitt der zweiten Ventilstange 22 ist verschiebbar durch
eine Hülse 25 gelagert, die auf einen Ventilstangendurchdringungsabschnitt
24 gesetzt ist, der in der Mitte eines zylindrischen Führungsabschnitts
23 des Ventilgehäuses 2 gebildet ist. Der untere Endabschnitt
der zweiten Ventilstange 22 ist mit einem zweiten Aktor 26 verbunden,
der an dem Bodenabschnitt des Ventilgehäuses 2 vorgesehen ist.
In dem Führungsabschnitt 23 sind Dampfbelüftungslöcher
27 zum Abführen von Dampf, der durch den Spalt des Gleitabschnitts
zwischen der Hülse 25 und der zweiten Ventilstange 22 leckt,
in der radialen Richtung vorgesehen. Die Anzahl der Dampfbelüftungslöcher
27 kann beliebig ausgewählt werden, obgleich nur ein Loch
27 in 1 gezeigt ist. Zusätzlich ist der
Führungsabschnitt 23 mit einem Kühldampfdurchgang 28
zum Kühlen der Hülse 25 und der Ventilstange 22 versehen.
Der Kühldampfdurchgang 28 umfasst: einen Kühldampfverteiler
29, der ringförmig vorgesehen ist, um die Hülse 25 zu
umgeben; ein Kühldampfeinlassloch 30, das den Kühldampf zu dem
Kühldampfverteiler 28 zuführt; eine Mehrzahl von Kühldampflöchern
31, die in axialer Richtung der Hülse 26
vorgesehen sind und von dem Kühldampfverteiler 29 abzweigen; und ein
Kühldampfauslassloch 32, das den Dampf, der die wärme durch die
Kühldampflöcher 31 getauscht hat, mit dem Schieberkasten
5 verbindet. Der zweite Aktor 26 steuert ein Abschließen
oder Ablaufen des Dampfes durch Anheben oder Absenken des zweiten Ventilelements
8 mit der zweiten Ventilstange 22 in Übereinstimmung mit
einem Befehl von außen.
Da bei dem oben beschriebenen Wiedererwärmungs-Hochtemperaturdampfventil
vom Verbundtyp die Endflächen des ersten Ventilelements 7 und des
zweiten Ventilelements 8 in Kontakt mit dem Ventilsitz 6 kommen,
wenn die Ventile vollständig geschlossen sind, wird eine Strömung des
Hauptdampfes bei 610 Grad Celsius oder höher, die in dem Schieberkasten
5 in dem Ventilgehäuse 2 von dem Hauptdampfeinlass
3 des Ventilgehäuses 2 strömt, an den Kontaktabschnitten
des ersten Ventilelements 7 und des zweiten Ventilelements 8 mit
dem Ventilsitz 6 abgetrennt, so dass sie nicht durch den Hauptdampfauslass
4 strömen kann.
Von der oben beschriebenen geschlossenen Position wird die Stoppventilfunktion
beim Bewegen des zweiten Ventilelements 8 nach oben mittels der zweiten
Ventilstange 22 ein „offener Zustand". Ferner wird beim Bewegen
des ersten Ventilelements 7 nach oben mittels der ersten Ventilstange
10 die Regelventilfunktion ein „offener Zustand", so dass der Hauptdampf
von dem Hauptdampfauslass 4 über den zwischen dem ersten Ventilelement
7, dem zweiten Ventilelement 8 und dem Ventilsitz 6 gebildeten
Spalt ausgestoßen wird.
Einerseits wird an der oberen Position des Ventilgehäuses
2 der Kühldampf mit einer Temperatur von weniger als 610 Grad Celsius
zu dem ringförmigen Kühldampfverteiler 18 von dem in dem Ventildeckel
12 des Ventilgehäuses 2 vorgesehenen Kühldampfeinlassloch
19 zugeführt. Der Kühldampf verteilt sich von dem Kühldampfverteiler
18 zu den Kühldampflöchern 20, die in Umfangsrichtung
derart verteilt sind, um die Hülse 14 zu umgeben, und hierdurch kühlt
dies die Hülse 14 und die Ventilstange 10 annähernd
gleichmäßig in der Umfangsrichtung durch den Ventildeckel 12.
Der Kühldampf, der Wärme mit dem Ventildeckel 12 getauscht hat,
wird zu der Ventilstange 10 innerhalb des Schieberkastens 5 über
das Kühldampfauslassloch 21 ausgestoßen. Die Ventilstange
10 wird direkt durch den Auslasskühldampf gekühlt. Danach wird
der Kühldampf mit dem Hauptdampf gemischt, der von dem Hauptdampfeinlass
3 eingebracht wird, und wird schließlich von dem Hauptdampfauslass
4 durch den Spalt zwischen den Ventilelemente 7 und
8 und dem Ventilsitz 6 ausgestoßen.
In ähnlicher Weise wird an dem Bodenabschnitt des Ventilgehäuses
2 der Kühldampf zu dem ringförmigen Kühldampfverteiler
29 von dem über dem Bodenabschnitt des Gehäuses 2 vorgesehenen
Kühldampfeinlassloch 30 und den zylindrischen Führungsabschnitt
23 zugeführt. Der Kühldampf verteilt sich von dem Kühldampfverteiler
29 zu den Kühldampflöchern 31, die in Umfangsrichtung
derart verteilt sind, um die Hülse 25 zu umgeben, und hierbei kühlt
dieser die Hülse 25 und die Ventilstange 22 annähernd
gleichmäßig in der Umfangsrichtung durch den Führungsabschnitt
23.
Dann wird der Kühldampf, der Wärme mit dem Führungsabschnitt
23 getauscht hat, zu der Ventilstange 22 innerhalb des Schieberkastens
5 über das Kühldampfauslassloch 32 ausgestoßen.
Die Ventilstange 22 wird direkt durch den Auslasskühldampf gekühlt.
Danach wird der Kühldampf mit dem Hauptdampf gemischt, der durch den Spalt
zwischen den Ventilelementen 7 und 8 und dem Ventilsitz
6 platziert ist, und wird schließlich von dem Hauptdampfauslass
4 ausgestoßen.
Daher wird der Kühldampf mit dem Hauptdampf gemischt und durch
das Wiedererwärmungs-Hochtemperaturdampfventil 1 vom Verbundtyp ausgestoßen,
und wird schließlich zu der Dampfturbine zugeführt. Da allerdings die
Menge des Kühldampfes gering ist verglichen mit der Menge des Hauptdampfes
beeinträchtigt dies nicht den zu der Dampfturbine geförderten Dampf.
Wie oben erwähnt wird gemäß dieser Ausführungsform
der Ventilstangendurchdringungsabschnitt wirksam auf eine angemessene Temperatur
gekühlt, indem der Kühldampf mit einer Temperatur von weniger als 610
Grad Celsius in die Kühldampfeinlasslöcher 19 und 30,
die Kühldampfverteiler 18 und 29 und die Kühldampflöcher
20 und 31, die in dem Ventildeckel 12 des Ventilgehäuses
2 und dem Führungsabschnitt 23 vorgesehen sind, gegeben wird.
Ferner werden die Ventilstangen 10 und 22 in dem Schieberkasten
5 direkt durch den in den Schieberkasten 5 durch die Kühldampfauslasslöcher
21 und 32 ausgestoßenen Kühldampf gekühlt, so dass
die den Gleitabschnitt erreichende Wärmemenge vermindert werden kann.
Als Ergebnis hieraus kann der Gleitabschnitt zwischen der Hülse
14 und der Ventilstange 10 und der Gleitabschnitt zwischen der
Hülse 25 und der Ventilstange 22 bei einer Temperatur gehalten
werden, die niedriger ist als 610 Grad Celsius. Im Ergebnis kann, da verhindert
werden kann, dass sich oxidierter Zunder an den Gleitabschnitten ablagert, die Nutzung
für eine lange Zeitdauer verwirklicht werden, selbst falls herkömmliche
Materialien wie nitridierte Materialien und dergleichen für die Gleitabschnitte
der Ventilstangen 10 und 22 und der Hülsen 14 und
25 verwendet werden.
[Zweite Ausführungsform]
Die zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun
unter Bezugnahme auf 2, 4
und 5 erläutert. Diese Ausführungsform wird
ebenso angewendet, wie die erste Ausführungsform, auf ein Wiedererwärmungs-Hochtemperaturdampfventil
vom Verbundtyp, so dass jedes Teil entsprechend 1 mit
demselben Bezugszeichen bezeichnet ist und eine Erläuterung hiervon angemessen
weggelassen wird.
In 2 ist die Hauptzielrichtung der zweiten
Ausführungsform, dass zwei Kolbenringe 33 und zwei Kolbenringe
34 positioniert sind. Die Öffnungen der Dampfbelüftungslöcher
16 und 71, die den Umfängen der Ventilstangen 10
bzw. 22 zugewandt sind, sind zwischen den Kolbenringen 33 bzw.
zwischen den Kolbenringen 34 positioniert. Die Hülsen 14,
25 sind in mehrere Stücke aufgeteilt. Die übrigen Strukturen
sind dieselben wie in der oben genannten 1.
In dem Falle der zweiten Ausführungsform durchdringt die Hülse
14 nicht vollständig den Ventildeckel 12, sondern ist bis
etwa zum mittleren Abschnitt des Ventildeckels 12 in der Dickenrichtung
hiervon von der Innenseite des Ventils montiert. Der Spalt zwischen der Ventilstange
10 und dem Durchgangsloch des Ventildeckels 12, der außerhalb
des Kolbenrings 33 positioniert ist, ist etwas größer eingestellt
als in dem Falle der ersten Ausführungsform, die in 1
gezeigt ist. Ein Paar ringförmiger Nuten ist in dem Ventildeckel
12 derart vorgesehen, um zwischen der Öffnung des Dampfbelüftungslochs
16 gelegen zu sein, welches dem äußeren Umfang der Ventilstange
10 zugewandt ist. Die Kolbenringe 33 sind in den Nuten derart
montiert, dass die Ventilstange 10 die Kolbenringe 33 durchdringen
kann. Dabei kann Dampf kaum durch den Spalt zwischen der Ventilstange
10 und dem Durchgangsloch des Ventildeckels 12 entweichen. Der
Kolbenring 33 ist durch kreisförmiges Biegen eines Stangenstücks
mit einer Querschnittsform eines Rechtecks gebildet. Zwei Stufenabschnitte sind
in umgekehrter Richtung zueinander an beiden Enden des Stangenstücks gerichtet,
wie in 4 gezeigt. Diese zwei Stufenabschnitte an beiden
Enden werden übereinander gelegt, und ein Spalt 332 ist auf der Seite
des übereinander gelegten Abschnitts 331 vorgesehen, um eine Federwirkung
zu erzielen.
Der Bodenendabschnitt der Hülse 25 ist bis zu einer
Länge kurz vor dem Dampfbelüftungsloch 27 montiert, im Gegensatz
zu der Hülse 25 der ersten Ausführungsform, die den Führungsabschnitt
23 vollständig durchdringt. Darüber hinaus ist der Spalt zwischen
der Ventilstange 22, die den Führungsabschnitt 23 durchdringt,
und dem Durchgangsloch des Führungsabschnitts 23 etwas größer
eingestellt als derjenige in dem Falle aus 1. Ringförmige
Nuten sind in dem Ventilgehäuse 2 derart vorgesehen, um zwischen der
Öffnung des Dampfbelüftungslochs 27 zu liegen, welches dem äußeren
Umfang der Ventilstange 22 zugewandt ist. Die Kolbenringe 34 sind
in den Nuten derart montiert, dass die Ventilstange 22 die Kolbenringe
34 durchdringen kann. Dabei kann Dampf kaum durch den Spalt zwischen der
Ventilstange 22 und dem Durchgangsloch des Führungsabschnitts
23 entweichen. Die Kolbenringe 34 sind wie die Kolbenringe
33 ausgeformt.
Gemäß der zweiten Ausführungsform werden der Spalt
zwischen der Hülse 14 und der Ventilstange 10 und der Spalt
zwischen der Hülse 25 und der Ventilstange 22 größer,
so dass die Stangen sanft gleiten können. Obgleich der von den Kühldampflöchern
20 und 31 strömende Kühldampf dazu neigt, in der Richtung
der Dampfbelüftungslöcher 16 bzw. 27 infolge der vergrößerten
Spalte zu lecken, verhindern die Kolbenringe 33 und 34 die Strömung
und können die Leckage verhindern. Die Kolbenringe 33 und
34 besitzen aufgrund des übereinander gelegten Abschnitts
331 und des Spalts 332 eine Federwirkung. Daher kann eine Leckage
gestoppt werden, da die Spalte zwischen den Ventilstangen 10 und
22 und den Kolbenringen 33 und 34 selbst dann minimiert
werden können, falls die Ventilstangen 10, 22 durch die Wärme
expandiert oder geschrumpft werden.
Die Hülsen 14 und 25 besitzen sich axial erstreckende
Schlitze 141, wie in 5 gezeigt. Aufgrund dieser
Struktur findet keinerlei Festsetzen oder Fixieren statt, selbst falls die Hülsen
14 und 25 eine thermische Verformung besitzen oder die Spalte
infolge einer Temperaturdifferenz schmal werden, welche zwischen den Hülsen
14 und 25 und den Ventilstangen 10 und 22 erzeugt
wird. In 5 ist jede der Hülsen 14 und
25 in drei in Umfangsrichtung angeordnete Stücke mit drei Schlitzen
141 aufgeteilt, jedoch kann die Anzahl der Schlitze 141 beliebig
ausgewählt werden.
Daher kann das Wiedererwärmungs-Hochtemperaturdampfventil vom
Verbundtyp gemäß der zweiten Ausführungsform für eine lange
Zeitdauer verwendet werden, besitz eine hohe Gleitfähigkeit und eine hohe Leckageverhinderungsfunktion
und kann ferner ein Festsetzen oder Fixieren verhindern, das durch eine thermische
Verformung infolge des Kühlens verursacht wird.
[Dritte Ausführungsform]
Unter Bezugnahme auf 3, 4
und 5 wird die dritte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung nun erläutert. Diese Ausführungsform zeigt in Beispiel, das
auf ein Hauptdampfstoppventil angewendet wird. In 3
besitzt das Hauptdampfstoppventil 100 der dritten Ausführungsform
ein Ventilelement, so dass der Ventilstangendurchdringungsabschnitt
13, der in 1 gezeigt ist, nicht in dem Ventildeckel
12 vorgesehen ist. Nur der Ventilstangendurchdringungsabschnitt
24 ist an dem Boden des Ventilgehäuses 2 vorgesehen. Das
Ventilgehäuse 2 dieser Ausführungsform ist mit dem Hauptdampfeinlassabschnitt
3 auf der linken Seite der Figur und dem Hauptdampfauslassabschnitt
4 auf der gegenüberliegenden Bodenseite hiervon auf der rechten Seite
der Figur ausgestattet. Der Ventilsitz 6 und das Ventilelement
8 sind in dem Schieberkasten 5 gelegen, der zwischen dem Hauptdampfeinlassabschnitt
3 und dem Hauptdampfauslassabschnitt 4 gebildet ist. Das Ventilelement
wird von der Bodenseite der Figur zu dem Ventilsitz 6 angetrieben, so dass
es den Ventilsitz 6 berühren und sich von diesem lösen kann.
Eine Bewegung des Ventilelements 8 zu dem Ventilsitz 6 und von
diesem weg steuert ein Abschließen und Ablaufen des Hauptdampfes.
In der dritten Ausführungsform durchdringt die Ventilstange
22 verschiebbar die zylindrische Hülse 25, wie in dem Falle
der zweiten Ausführungsform. Das obere Ende der Ventilstange 22 ist
mit dem Ventilelement 8 verbunden, und das untere Ende der Ventilstange
22 ist mit dem Aktor 26 verbunden. Der Aktor 26 steuert
das Abschließen und Ablaufen des Hauptdampfes durch Hoch- und Herunterbewegen
des Ventilelements 8 durch die Ventilstange 22 in Übereinstimmung
mit einem Befehl von außen.
Der Kühlmechanismus des Ventilstangendurchdringungsabschnitts
und der Dampfleckageverhinderungsmechanismus dieser Ausführungsform sind im
wesentlichen dieselben wie in dem Falle der zweiten Ausführungsform.
Das Hochtemperatur-Hauptdampfstoppventil der dritten Ausführungsform
kann ebenso für eine lange Zeitdauer verwendet werden, eine hohe Gleitfähigkeit
und eine hohe Leckageverhinderungsfunktion aufweisen und kann ferner ein Festsetzen
oder Fixieren verhindern, das durch eine thermische Verformung infolge des Kühlens
verursacht werden kann.
Um die Gleitfähigkeit zu verbessern, ist der Spalt zwischen der
Hülse 25, der Ventilstange 22 etwas größer eingestellt
als in dem herkömmlichen Falle, und die Kolbenringe 34 zum Verhindern
einer Leckage sind vor und hinter dem Dampfbelüftungsloch vorgesehen, um einen
Leckageanstieg des Kühldampfes zu verhindern, der durch Aufweiten des Spalts
verursacht wurde. Daher kann es für eine lange Zeitdauer verwendet werden,
eine hohe Gleitfähigkeit und eine hohe Leckageverhinderungsfunktion aufweisen.
Ferner kann es ein Festsetzen oder Fixieren verhindern, das durch eine thermische
Verformung infolge eines Kühlens verursacht wird, beim Einsetzen des Mechanismus,
bei welchem die Hülse 25 vertikal aufgeteilt ist.
[Weitere Ausführungsformen]
Die oben genannten Ausführungsformen sind das Wiedererwärmungs-Dampfventil
vom Verbundtyp oder das Hauptdampfstoppventil, jedoch ist die vorliegende Erfindung
nicht hierauf beschränkt. Ebenso kann sie auf andere Hochtemperaturdampfventile
angewendet werden, wie ein Hauptdampfsteuerventil, ein Wiedererwärmungs-Dampfstoppventil
und ein Wiedererwärmungs-Dampfsteuerventil.
Die oben beschriebenen Hochtemperaturdampfventile können bevorzugt
auf eine Dampfturbinenanlage angewendet werden.
Beispielsweise ist eine typische Dampfturbinenanlage zur elektrischen
Stromerzeugung in 6 gezeigt, die ähnlich zu der
in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Hei
7-247806 offenbarten Anlage ist. Unter Bezugnahme auf 6
besitzt die Dampfturbinenanlage einen Boiler 55, eine Reihe von Dampfturbinen
80, einen Dampfkondensator 60 und eine Förderwasserpumpe
64.
Der Boiler erzeugt Dampf, und der Dampf wird zu der Reihe von Turbinen
80 geschickt. Die Turbinen 80 sind mit einem elektrischen Stromgenerator
54 verbunden. Der Dampf wird in dem Dampfkondensator 60 kondensiert,
nachdem er zum Rotieren der Turbinen 80 und des Generators 54
verwendet wurde. Das kondensierte Wasser wird dann zu dem Boiler 55 durch
die Förderwasserpumpe 64 gefördert.
Die Reihe von Dampfturbinen 80 umfasst eine erste Hochdruckturbine
51a, eine zweite Hochdruckturbine 51b, eine erste Mitteldruckturbine
52a, eine zweite Mitteldruckturbine 52b, eine erste Niederdruckturbine
53a und eine zweite Niederdruckturbine 53b. Der Boiler
55 umfasst einen Hauptboiler 70 und einen Wiedererwärmer
57.
Der in dem Hauptboiler 70 erzeugte Hauptdampf wird zu der
ersten Hochdruckturbine 51a über eine Hauptdampfleitung
71 mit mit den Hauptdampfventilen 72 und 73 geschickt.
Der Dampf wird dann zu der zweiten Hochdruckturbine 51b über eine
Hochdruckverbindungsleitung 61 geschickt. Der Dampf wird dann zu dem Wiedererwärmer
57 über eine Hochdruckrückführleitung 56 geschickt.
Der in dem Wiedererwärmer 57 wiedererwärmte Dampf
wird zu der ersten Mitteldruckturbine 52a über eine Wiedererwärmungs-Dampfleitung
58 mit einem Wiedererwärmungs-Dampfventil 74 geschickt, das
beispielsweise vom Verbundtyp ist. Der Dampf wird dann zu der zweiten Mitteldruckturbine
52b über eine Mitteldruckverbindungsleitung 62 geschickt.
Der Dampf wird dann zu der ersten und der zweiten Niederdruckturbine 53a
und 54b über eine Niederdruckdampfleitung
63 geschickt. Der Dampf wird dann zu dem Dampfkondensator 60 geschickt.
Das Wiedererwärmungs-Dampfventil 74 kann ein Wiedererwärmungs-Hochdrucktemperaturdampfventil
vom Verbundtyp sein, das als erste und zweite Ausführungsform beschrieben wurde.
Ferner können die Hauptdampfventile 72 und/oder 73 ein Hauptdampfstoppventil
sein, das als dritte Ausführungsform beschrieben wurde.
Zahlreiche Modifikationen und Variationen der vorliegenden Erfindung
sind im Lichte der obigen Lehren möglich. Es ist daher zu beachten, dass innerhalb
des Schutzbereichs der beigefügten Ansprüche die vorliegende Erfindung
auf andere Weise ausgeführt werden kann, als dies spezifisch hier beschrieben
wurde.