Die vorliegende Erfindung betrifft einen magnetischen Strömungsschalter,
der insbesondere für eine Anwendung in einem Staubsauger geeignet ist, um ein
zugehöriges automatisches Starten zu ermöglichen, wenn er durch eine pneumatische
Maschine, wie beispielsweise eine Schleifmaschine, die mit dem Staubsauger verbunden
ist, aktiviert wird.
Pneumatische Schleifmaschinen, die über ein Saugrohr mit einem
Staubsauger verbunden sind, der mit einer Ansaugturbine zum Ansaugen des Staubs,
der durch den Schleifvorgang erzeugt wird, ausgestattet ist, sind alltäglich
im Verkehr. Es sind Ventilschalter, die allgemein Strömungsschalter genannt
werden, zur Steuerung des Einschaltens und somit des Ansaugens des Staubsaugers
bekannt.
Der Strömungsschalter ist in der Lage, die Strömung eines
Fluids, das durch einen Ventilkörper bzw. ein Ventilgehäuse hindurchgeht,
zu erfassen und dementsprechend ein elektrisches Steuersignal zu senden, um das
Einschalten des Staubsaugers zu steuern. Zu diesem Zweck umfasst ein Strömungsschalter
einen Magneten, der innerhalb eines zugehörigen Körpers bzw. Gehäuses
in einer derartigen Art und Weise angebracht ist, dass er frei gleiten kann. Der
Magnet wird durch die Strömung des Fluids, das durch das Gehäuse des Strömungsschalters
fließt, bewegt. Der Versatz bzw. das Verschieben des Magneten erzeugt ein Magnetfeld,
das einen Magnetkontaktschalter (Reed-Schalter) erregt. Der Reed-Schalter sendet
dementsprechend ein Steuersignal zu einer elektronischen Schaltungsplatine zur Steuerung
des Einschaltens des Staubsaugers.
Diese Typen von Strömungsschaltern sind üblicherweise vom
Trägheitstyp und müssen in einer vertikalen Position angeordnet sein,
so dass, wenn die Fluidzufuhrströmung unterbrochen wird, der Magnet zu einer
zugehörigen Anfangsposition unter der Wirkung der Schwerkraft fallen kann,
wobei so der Strömungsschalter für ein nochmaliges Einschalten des Staubsaugers
bereitgemacht wird. Es ist ersichtlich, dass ein derartiger Strömungsschalter
nicht in einer horizontalen Position funktionieren kann, da der Magnet unter dem
Einfluss der Schwerkraft nicht zu der Anfangsposition zurückkehren würde,
wenn die Fluidzufuhrströmung unterbrochen ist.
Als Ergebnis sind derartige Strömungsschalter nicht für
eine Verwendung in Staubsaugern geeignet, die bei Positionen, die zu der vertikalen
unterschiedlich sind, angeordnet werden können, wie beispielsweise tragbare
Staubsauger, die entsprechend den Erfordernissen des Benutzers bewegt werden.
Um diese Schwierigkeit zumindest teilweise zu beheben, sind andere
Typen von herkömmlich verfügbaren Strömungsschaltern bekannt, die
eine Zugfeder bereitstellen, die mit dem Magneten verbunden ist und in der Fluiddurchgangskammer
des Strömungsschalters angeordnet ist. Wenn die Fluidströmung unterbrochen
ist, führt diese Zugfeder den Magneten zu der Ausgangsposition zurück,
um den Strömungsschalter für eine weitere Einschaltoperation vorzubereiten.
Nichtsdestotrotz ist zu berücksichtigen, dass die Strömung
des Fluids, das durch die Kammer der Strömungskammer hindurchgeht, insbesondere
im Falle eines Staubsaugers Verunreinigungen einbringen kann, die dazu neigen, einen
Federbetrieb zu erschweren, wobei ebenso die Gefahr einer Verschlechterung und Abnutzung
einhergeht.
In der US 4,739,135 ist ein
positionsunabhängiger Strömungssensor offenbart, der ein Gehäuse
mit einer Bohrung für eine Fluidströmung umfasst. Ein Anker bewegt sich
frei axial in der Bohrung und ein Kompensationsmagnet ist in der Lage, den Anker
zu einer zugehörigen Ausgangsposition zurückzuführen.
In der EP 0 299 676 ist eine
Fluidströmungsanzeigeeinrichtung offenbart, die ein Gehäuse umfasst, das
einen zylindrischen Strömungsdurchgang definiert. Ein Kolben, der einen Magneten
trägt, kann in dem Durchgang gleiten. Der Kolben kehrt durch die Schwerkraft
zu einer zugehörigen Ausgangsposition zurück.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Schwierigkeiten
des Standes der Technik zu beseitigen, wobei ein magnetischer Strömungsschalter,
insbesondere für Staubsauger, bereitgestellt wird, der außerordentlich
zuverlässig und gleichzeitig eine lange Lebensdauer aufweist.
Weiterhin ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Strömungsschalter
bereitzustellen, der außerordentlich vielseitig und für eine Verwendung
in einer beliebigen Position geeignet ist.
Weiterhin ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Strömungsschalter
bereitzustellen, der sowohl wirtschaftlich als auch leicht herzustellen ist.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale erreicht, die in dem beigefügten unabhängigen Patentanspruch
1 angegeben sind.
Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindungen sind in den
abhängigen Patentansprüchen angegeben.
Der magnetische Strömungsschalter gemäß der
vorliegenden Erfindung umfasst:
ein Gehäuse, das eine im Wesentlichen zylindrische, axiale Durchflusskammer
definiert, die dazu bestimmt ist, dass sich eine Strömung eines Fluids durch
sie hindurchbewegt,
einen Erregermagneten, der in einer Shuttlehülse derart angeordnet ist, dass
er in der Kammer des Gehäuses gleiten kann, um sich von einer vorderen Ausgangposition
zu einer hinteren Endposition zu bewegen, unter der Wirkung des Drucks der Fluidströmung,
welche durch die Kammer des Strömungsschalters fließt, und
einen Magnetkontaktschalter oder Reed-Schalter, der auf dem Gehäuse des Strömungsschalters
angeordnet ist, um das Magnetfeld zu erfassen, das durch das Verschieben des Erregermagneten
von der vorderen Position zu der hinteren Position erzeugt wird, und um entsprechend
ein Steuersignal an eine elektronische Steuerplatine zu senden.
Das hauptkennzeichnende Merkmal der Erfindung wird durch den Umstand
dargestellt, dass der Strömungsschalter ebenso zumindest einen Anziehungsmagneten
umfasst, der auf dem Gehäuse des Strömungsschalters bei einer derartigen
Position angeordnet ist, um ein Anziehungsmagnetfeld zu erzeugen, das geeignet ist,
den Erregungsmagneten anzuziehen, um die Shuttlehülse zu veranlassen, sich
zu der vorderen Ausgangsposition zu bewegen, wenn die Fluidströmung unterbrochen
ist, unabhängig von der Position, bei der sich der Strömungsschalter befindet.
Die Vorteile eines Strömungsschalters gemäß der vorliegenden
Erfindung, der bei einer beliebigen Position angeordnet werden kann, sind ersichtlich.
Tatsächlich wird, wenn die Fluidströmung unterbrochen ist, die Rückführung
der Shuttlehülse zu der Ausgangsposition durch das Feld der magnetischen Anziehung,
die durch den zumindest einen Anziehungsmagneten erzeugt wird, sichergestellt.
Zusätzlich ist der Anziehungsmagnet außerhalb der Kammer
des Gehäuses des Strömungsschalters positioniert, wobei er folglich nicht
in Kontakt mit der Fluidströmung ist. Dies garantiert eine längere Lebensdauer
und eine geringere Abnutzung des Anziehungsmagneten.
Weitere Eigenschaften der Erfindung werden aus der nachstehenden ausführlichen
Beschreibung, die sich auf eines von zugehörigen Ausführungsbeispielen
lediglich als ein Beispiel bezieht und folglich nicht begrenzend ist, ersichtlich,
die in der beigefügten Zeichnung veranschaulicht ist. Es zeigen:
1 eine perspektivische Explosionsdarstellung, die die
verschiedenen Elemente veranschaulicht, die den Strömungsschalter gemäß
der vorliegenden Erfindung bilden,
2 eine perspektivische Darstellung des zusammengebauten
Strömungsschalters gemäß 1 (ohne Schutzummantelung
zusammengebaut),
3 eine Seitenansicht, die den zusammengebauten Strömungsschalter
gemäß 2 veranschaulicht,
4 eine Darstellung vom hinteren Ende des Strömungsschalters
aus in die Richtung eines Pfeils A gemäß 3,
in der einige Teile teilweise im Schnitt gezeigt sind,
5 eine Ansicht von dem vorderen Ende des Strömungsschalters
aus in die Richtung eines Pfeils B gemäß 3,
6 eine Draufsicht von oben des Strömungsschalters
gemäß 3,
7 eine axiale Querschnittsdarstellung, die entlang
einer Schnittebene VII-VII gemäß 6 entnommen
ist,
8 eine schematische perspektivische Darstellung, die
die Verwendung des Strömungsschalters gemäß der Erfindung in einem
Staubsauger, der mit einer Schleifmaschine verbunden ist, veranschaulicht,
9 eine perspektivische Darstellung, die teilweise ausgeschnitten
ist und einen quaderförmigen Staubsauger veranschaulicht, und
10 eine perspektivische Darstellung eines zylindrischen
Staubsaugers auf Rollen.
Der Strömungsschalter gemäß der vorliegenden Erfindung,
der in seiner Gesamtheit durch Bezugszeichen 1 angegeben ist, ist nachstehend
unter Bezugnahme auf die 1 bis 7
beschrieben.
Der Strömungsschalter 1 umfasst ein intern hohles Gehäuse
bzw. einen intern hohlen Körper 2, das mit einer im Wesentlichen zylindrischen,
axialen Durchflusskammer 20 versehen ist. Das Gehäuse 2 des
Strömungsschalters umfasst einen zentralen Abschnitt mit einer zylindrischen
Außenseitenoberfläche 21, der zwischen zwei Endabschnitten
22 und 22' mit einer Sechskantmutterform angeordnet ist, die in
der Lage ist, an einen Sechskant-Schraubenschlüssel des Typs „20" anzukoppeln.
Die Sechskantform der Endabschnitte 22, 22' ist insbesondere ausgewählt
worden, um es zu ermöglichen, dass der Strömungsschalter 1 in
einem Staubsauger eines Typs untergebracht wird, der im Verkehr allgemein erhältlich
ist.
Zur Klarstellung wird der vordere Sechskantabschnitt, d.h., der Abschnitt
bei dem Fluideinlassteil mit 22 bezeichnet und der hintere Sechskantabschnitt
bei dem Fluidauslassteil wird mit 22' bezeichnet. Somit beziehen sich nachstehend
die Ausdrücke vorderer und hinterer jeweils auf den Einlassteil und den Auslassteil
für das Fluid, das durch den Strömungsschalter hindurchfliest.
Wie es in 7 gezeigt ist, ist ein vorderer
Hubendbund 23 bei dem vorderen Teil der Kammer 20 des Strömungsschaltergehäuses
bereitgestellt, wobei der Bund radial in die innere Richtung vorspringt, um eine
Anschlagoberfläche zu erzeugen, wobei er somit die axiale Kammer
20 verschmälert.
Der Strömungsschalter 1 umfasst ebenso eine im Wesentlichen
zylindrische Hülse oder Shuttlehülse bzw. ein Schiffchen 3, die
einen Außendurchmesser aufweist, der ein wenig kleiner ist als der Innendurchmesser
des Gehäuses 2, um in der Kammer 20 des Gehäuses
2 axial zu gleiten. Die Shuttlehülse 3 ist bei einem Ende
offen und weist einen axialen zylindrischen Sitz 30 auf. Das andere Ende
der Shuttlehülse 3 ist geschlossen.
Haltezähne 31 sind bei dem Sitz 30 der Shuttlehülse
3 in der Form von Longitudinalen elastischen Zungen bereitgestellt, die
sich nach außen biegen können und elastisch zu ihrer Ursprungsposition
zurückkehren. Die Haltezungen 31 ragen ein wenig nach außen in
Bezug auf das Gehäuse bzw. den Körper der Shuttlehülse heraus, die
einen kleineren Durchmesser als die Kammer 20 des Gehäuses
2 des Strömungsschalters aufweist.
Der Strömungsschalter 1 umfasst einen Magneten, der
aus einem Material hergestellt ist, das magnetisch anziehend ist und zur gleichen
Zeit für eine Erregung eines Magnetfeldes geeignet ist. Der Magnet
4 kann beispielsweise aus Ferrit hergestellt sein.
Der Magnet 4 weist eine im Wesentlichen zylindrische Form
mit einem Außendurchmesser auf, der gleich dem Innendurchmesser des Sitzes
30 der Shuttlehülse ist. Auf diese Weise kann der Magnet
4 in den Sitz 30 der Shuttlehülse eingefügt werden,
was ein elastisches Nachgeben der Haltezungen 31 verursacht, die in die
Ursprungsposition zurückfedern und den Magneten 4 in seiner Position
halten.
Der Strömungsschalter 1 umfasst eine im Wesentlichen
zylindrische hintere Endstoppbuchse 5. Die Buchse 5 ist innen
hohl und weist eine axiale Durchflusskammer 50 auf. Die Buchse
5 weist einen Außendurchmesser auf, der im Wesentlichen gleich zu
dem Innendurchmesser des Gehäuses 2 ist, so dass sie in die Kammer
20 des Gehäuses 2 eingefügt werden kann und in der Position
über eine Eingriffankopplung oder ein Presspassen oder andere Befestigungssysteme,
wie beispielsweise einer Schraubkupplung, einem Schweißen oder einem Kleben,
arretiert werden kann.
Auf diese Weise liegt, wie es in 7 gezeigt
ist, die Shuttlehülse 3 innerhalb der axialen Kammer 20 des
Gehäuses des Strömungsschalters zwischen dem Bund 23 und der
Buchse 5, die jeweils als Anschläge sowie vordere und hintere Hubenden
für die Shuttlehülse 3 fungieren. Die Befestigungsposition der
Buchse 5 und die Länge der Shuttlehülse 3 sind in einer
Art und Weise ausgelegt, um sicherzustellen, dass die Shuttlehülse
3 näherungsweise 3,5 mm freien Weg von der vorderen Position, bei
der die Shuttlehülse 3 gegen den Bund 23 anstößt,
zu einer hinteren Position, bei der die Shuttlehülse gegen die Buchse
5 anstößt, aufweist.
Das Gehäuse 1, die Shuttlehülse 3 und
die Buchse 5 sind vorzugsweise aus dem gleichen Typ eines Hartplastikmaterials
hergestellt, wie beispielsweise Acetalharz, und können durch ein Spritzgießen
hergestellt werden.
Der Strömungsschalter 1 umfasst einen Magnetkontaktschalter
6, der allgemein bekannt ist und herkömmlicherweise als ein Reed-Schalter
verfügbar ist. Der Reed-Schalter 6 ist mit elektrischen Leiterkabeln
60 verbunden, die dazu bestimmt sind, mit einer elektronischen Schaltungsplatine
verbunden zu werden.
Der Reed-Schalter 6 ist in der Lage, ein Magnetfeld zu erfassen,
das durch die Bewegung des Erregermagneten 4 erzeugt wird. Wenn er dieses
Magnetfeld erfasst, schließt der Reed-Schalter 6 eine elektrische
Schaltung und sendet ein Steuersignal zu einer elektronischen Schaltungsplatine
über die elektrischen Kabel 60.
Der Strömungsschalter 1 umfasst drei Magnete
7, die in der Lage sind, ein magnetisches Anziehungsfeld zu erzeugen, das
geeignet ist, den Erregermagneten 4 anzuziehen. Die Anziehungsmagnete
7 können eine verlängerte zylindrische Form aufweisen und aus
AlNiCo V (Aluminium-Nickel-Kobalt-Legierungen) hergestellt werden.
Schließlich umfasst der Strömungsschalter 1 eine
innen hohle Schutzummantelung 8, die eine axiale zylindrische Kammer
80 mit einem Innendurchmesser aufweist, der im Wesentlichen gleich dem
Außendurchmesser des zentralen Abschnitts 21 des Gehäuses des
Strömungsschalters ist. Die Ummantelung 8 weist eine Sechskant-Außenseitenoberfläche
mit einem Querschnittsprofil auf, das im Wesentlichen gleich zu dem der Sechskantendabschnitte
22 und 22' des Gehäuses 2 ist.
Ein halbzylindrischer Sitz 86, der zum Halten des Reed-Schalters
6 geeignet ist, und drei halbzylindrische Sitze 87, die zum Halten
der drei Anziehungsmagnete 7 geeignet sind, werden auf Außenseitenwänden
der Ummantelung 8 erhalten. Die Sitze 86 und 87 sind
mit der axialen Kammer 80 der Ummantelung verbunden. Auf diese Weise sind,
wenn die Ummantelung 8 über den zentralen Teil 21 des Behälters
2 des Strömungsschalters gepasst wird, der Reed-Schalter
6 und die drei Anziehungsmagnete 7 in Kontakt mit der Außenseitenoberfläche
des zentralen Teils 21 des Gehäuses 2 des Strömungsschalters.
Wie es in den 4 und 5
besser gezeigt ist, sind die Sitze 86 und 87 der Ummantelung
8 in einer derartigen Art und Weise angeordnet, dass einer der drei Anziehungsmagnete
7 in einer diametral gegenüberliegenden Position in Bezug auf den
Reed-Schalter 6 angeordnet ist und die zwei anderen Anziehungsmagnete
7 bei Winkelentfernungen von 60° bei einer Seite und bei der anderen
Seite in Bezug auf den zentralen Magneten angeordnet sind. Auf diese Weise sind
die drei Magnete 70 auf der Seitenoberfläche des zentralen Teils
21 des Gehäuses 2 des Strömungsschalters innerhalb eines
Kreisbogens angeordnet, der durch einen Winkel von näherungsweise 120°
geschnitten wird.
Zusätzlich ist der Reed-Schalter 6 mit einem seiner
Enden nahe bei dem hinteren Sechskantabschnitt 22' des Körpers
2 angeordnet. Die drei Magnete 7 sind statt dessen mit einem ihrer
Enden nahe bei dem vorderen Sechskantabschnitt 22 des Körpers
2 angeordnet.
Vorzugsweise sind der Reed-Schalter 6 und die drei Magnete
7 in der korrekten Position bei dem zentralen Teil 21 des Gehäuses
2 des Strömungsschalters angeordnet und die Gummiummantelung
8 wird auf den zentralen Teil 21 des Körpers geformt, um
den Reed-Schalter 6 und die drei Magnete 7 einzuschließen.
In diesem Fall können der Reed-Schalter 6 und die drei Magnete
7 in der korrekten Position auf den zentralen Teil 21 des Gehäuses
2 des Strömungsschalters aufgeklebt werden oder direkt in die Form,
die den Körper des Strömungsschalters erzeugt, eingefügt werden,
so dass sie integral bei dem zentralen Teil 21 des Gehäuses
2 des Strömungsschalters anhaften, wobei sie in der korrekten Position
angeordnet sind.
Der Betrieb des Strömungsschalters 1 gemäß
der Erfindung ist nachstehend insbesondere unter Bezugnahme auf 7
beschrieben. Bei einem Anfangszustand üben die Anziehungsmagnete
7 ein magnetisches Anziehungsfeld aus, das auf den Erregermagneten
4 wirkt, der innerhalb der Shuttlehülse 3 angeordnet ist.
Als Folge findet sich die Shuttlehülse 3 selbst bei einer zugehörigen
vorderen Hubendposition in Anschlag gegen den vorderen Bund 23.
Wenn eine Strömung eines Fluids in die Kammer 20 des
Gehäuses von dem vorderen Abschnitt 22 aus in die Richtung des F1-Pfeils
gelangt, geht dieses Fluid durch den Bund 23 hindurch und stößt
gegen die vordere Wand der Shuttlehülse 3. Als Ergebnis wird die Shuttlehülse
3 durch die Strömung des Fluids gegen die Wirkung des Magnetrückhaltefelds,
das durch die Anziehungsmagnete 7 erzeugt wird, zurückgedrückt.
Folglich bewegt sich die Shuttlehülse nach hinten, bis sie gegen die hintere
Hubendbuchse 5 anstößt.
Die Bewegung des Erregermagneten 4, der innerhalb der Shuttlehülse
3 angeordnet ist, erzeugt ein Magnetfeld, das den Reed-Schalter
6 anregt. In der Folge sendet der Reed-Schalter ein Steuersignal zu einer
elektronischen Schaltungsplatine über die elektrischen Kabel 60.
Während der Strömungszuführung fließt das Fluid
umfänglich in Bezug auf die Shuttlehülse 3 zwischen der Außenseitenoberfläche
der Shuttlehülse und der Innenoberfläche des Gehäuses 2
und geht folglich axial innerhalb der Kammer 50 der Buchse 5 in
die Richtung des F2-Pfeils hindurch und tritt schließlich aus dem hinteren
Abschnitt 22' in der Richtung des F3-Pfeils heraus.
In dem Moment, bei dem die Fluidzufuhr unterbrochen ist, zieht das
magnetische Anziehungsfeld, das durch die Magnete 7 erzeugt wird, den Erregermagneten
4 an, wobei die Shuttlehülse 30 folglich zu ihrer vorderen
Ausgangsposition in Kontakt gegen den vorderen Bund 23 zurückkehrt.
Auf diese Weise ist die Shuttlehülse 3 bereit, eine neue Zuführung
eines Fluids zu signalisieren.
Es ist anzumerken, dass die Rückkehr der Shuttlehülse
3 zu der Ausgangsposition durch das Magnetrückhaltefeld, das durch
die Magnete 7 erzeugt wird, immer sichergestellt ist, unabhängig von
der Position des Strömungsschalters 1. Auf diese Weise kann der Strömungsschalter
gemäß der Erfindung in einer beliebigen Position arbeiten und ist insbesondere
für eine Anbringung in einem tragbaren Gerät, das dazu bestimmt ist, umherbewegt
zu werden, geeignet.
Obwohl in den Figuren auf drei Anziehungsmagnete 7 mit einer
verlängerten zylindrischen Form und einer Anordnung in bestimmten Positionen
in spezifischer Weise Bezug genommen worden ist, ist es ersichtlich, dass sich die
Erfindung ebenso auf einen einzelnen Anziehungsmagneten einer beliebigen Form oder
auf eine beliebige Anzahl von Anziehungsmagneten, die bei einer beliebigen Position
auf der Außenoberfläche des Gehäuses 2 angeordnet sind,
erstreckt.
Unter Bezugnahme auf 8 ist nachstehend
eine mögliche Anwendung des Strömungsschalters 1 in einem Staubsauger
9 beschrieben. Der Strömungsschalter 1 ist in dem Kopf
90 des Staubsaugers angeordnet, wobei er horizontal angeordnet ist, um
ein Luftzufuhrrohr 91 des Staubsaugers zu unterbrechen. Das Luftzufuhrrohr
91 ist mit einem Luftzufuhrrohr 92, das von einem pneumatischen
System kommt, und einem Zuführungsrohr 93 verbunden, das mit einer
pneumatischen Maschine, wie beispielsweise einer Schleifmaschine 10, verbunden
ist.
Die Schleifmaschine 10 ist wiederum mit einem Luftansaugrohr
94 verbunden, das zu dem Kompressor oder der Turbine 95 des Staubsaugers
9 verläuft, um den Staub, der durch die Schleifmaschine erzeugt wird,
anzusaugen. Die Schleifmaschine 10 weist auf dem oberen Teil einen Start-Stop-Knopf
99 auf.
Der Reed-Schalter des Strömungsschalters 1 ist über
elektrische Kabel 60 mit einer elektronischen Schaltungsplatine
96 der Steuereinheit des Staubsaugers, die das Starten des Kompressors
95 des Staubsaugers steuert, verbunden.
Auf diese Weise kommt, wenn die Bedienungsperson die Schleifmaschine
10 durch ein Drücken des Startknopfs 99 startet, eine Luftströmung
von dem pneumatischen System über das Zufuhrrohr 92, das Rohr
91 des Staubsaugers und das Zufuhrrohr 93 an, die einen Betrieb
der Schleifmaschine 10 startet. Die Luftströmung geht durch den Strömungsschalter
1 hindurch, was das Verschieben der Shuttlehülse des Strömungsschalters
verursacht, wobei der Reed-Schalter angeregt wird und ein Steuersignal zu der elektronischen
Schaltungsplatine 96 sendet, die den Start des Kompressors 95
des Staubsaugers 9 steuert. Dementsprechend wird der Staub, der durch die
Schleifmaschine 10 erzeugt wird, durch das Ansaugrohr 94 angesaugt.
Wenn die Schleifmaschine 10 ausgeschaltet wird, geht die
Luftströmung nicht länger durch das Zufuhrrohr 91 des Staubsaugers
hindurch. In der Folge wird die Shuttlehülse des Strömungsschalters durch
die Magnete 7 zu der Ausgangsposition angezogen, um den Strömungsschalter
für ein weiteres Einschalten des Staubsaugers 9 vorzubereiten.
Ein Staubsauger, der eine im Wesentlichen quaderförmige Form
aufweist und auf Räder montiert ist, um ein Bewegen hiervon zu der gewünschten
Position zu vereinfachen, ist in 9 veranschaulicht.
Ein Strömungsschalter 1 gemäß der Erfindung
ist in dem Kopf des Staubsaugers gemäß 9
eingebaut. Wie es aus der Figur ersichtlich ist, weist der Staubsauger zwei Auslässe
für ein Anschließen von zwei Zufuhrrohren 93 für zwei Schleifmaschinen
auf.
In 10 ist ein Staubsauger 9
mit einer im Wesentlichen zylindrischen Form veranschaulicht, der auf Rollen
100 für ein Bewegen hiervon zu der gewünschten Position montiert
ist. Ein Strömungsschalter 1 gemäß der Erfindung ist in
dem Kopf des Staubsaugers gemäß 11 montiert.
Es ist zu berücksichtigen, dass die Staubsauger gemäß
den 9 und 10 nach Wunsch
in eine beliebige Position gedreht und nach oben gewendet werden können, wohingegen
immer ein Betrieb des Strömungsschalters 1 gemäß der Erfindung
garantiert ist.
Verschiedene Variationen und Detailländerungen innerhalb der
Reichweite eines Fachmanns können bei diesem Ausführungsbeispiel ausgeführt
werden, wobei diese nichtsdestotrotz in den Umfang der Erfindung, der durch die
beigefügten Patentansprüche ausgedrückt ist, fallen.