HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsventileinheit
nach Anspruch 1. Eine solche Einheit wird im Allgemeinen "Druckregelventil" in der
Technik genannt, und betrifft genauer eine Druckregelventileinheit, die mit einem
Fluidkreislauf inline verbunden ist, um den Kreislaufdruck in einer Weise zu steuern,
dass dann, wenn ein Fluiddurchtritt des Kreislaufes einem Fluiddruck unterworfen
wird, der höher als ein vorbestimmter Einstellpunkt ist, der "Öffnungsdruck"
genannt wird, das Druckregelventil der Einheit geöffnet wird, um die Menge
von Fluid abzulassen, die nötig ist, um einen solchen Einstellpunkt in dem
Kreislauf beizubehalten, wobei: das Druckregelventil oder die Sicherheitsventileinheit
auch als ein Absperrventil funktioniert, um Einströmen von Fluid in der umgekehrten
Richtung in den Kreislauf zu verhindern; und wobei das Subjekt Sicherheitsventileinheit
in der Lage ist, hinsichtlich ihres Öffnungsdrucks von außen eingestellt
zu werden.
2. Beschreibung der verwandten Technik
Im Allgemeinen umfasst eine Sicherheitsventileinheit herkömmlicher
Art: einen stationären Ventilkörper; ein federbeaufschlagtes bewegliches
Ventilelement; und eine Ventilfeder zum Beaufschlagen des Ventilelements, wobei
sowohl das Ventilelement als auch die Ventilfeder in dem Ventilkörper aufgenommen
sind. Öffnungsdrücke für Ventilöffnungen oder Schließungen
des Sicherheitsventils werden durch eine Vorspannungskraft bestimmt, welche durch
die Ventilfeder ausgeübt wird. Demzufolge ist eine einfache Einstellung der
Vorspannungskraft der Ventilfeder genug, um den Einstellungspunkt des Öffnungsdrucks
in der Sicherheitsventileinheit einzustellen.
Beispiele der herkömmlichen Art von Sicherheitsventileinheit,
welche hinsichtlich des Öffnungsdrucks einstellbar sind, sind in den
japanischen Patentanmeldungsveröffentlichungen
Nummern: 2003-329155; und 2003-322267
beispielsweise offenbart. Eines dieser Beispiele herkömmlicher Sicherheitsventileinheiten
ist in 6 gezeigt. In diesem Beispiel wird ein Ventilfederträger
54 zum Tragen eines distalen Endabschnitts einer Ventilfeder
50, die entfernt von einem Ventilelement 52 angeordnet ist, relativ
zu dem Ventilkörper 51 versetzt, so dass eine elastische Kraft oder
Beaufschlagungskraft, die durch die Ventilfeder 50 ausgeübt wird,
eingestellt wird.
In diesem Beispiel der früheren Technik ist es jedoch, wie aus
6 klar ist, für einen Benutzer erforderlich, die
Sicherheitsventileinheit aus der Fluidleitung abzumontieren oder zu demontieren,
um eine Versetzung des Ventilfederträgers 54 relativ zu dem Ventilkörper
51 zu realisieren, da der Ventilfederträger 54 in den Ventilkörper
51 angeordnet und mit diesem Körper 51 in Gewindeeingriff
ist. Ferner ist es nach Abschluss einer solchen Demontage der Sicherheitsventileinheit
für den Benutzer nötig, die somit demontierte Sicherheitsventileinheit
in die Fluidleitung wieder einzubauen. Solche Demontage- und Montagevorgänge
sind sehr schwierig und beschwerlich.
Zusätzlich gilt in der herkömmlichen Sicherheitsventileinheit
mit dem vorstehenden Aufbau: die gegenüberliegenden Endabschnitte des Ventilkörpers
51 sind mit einem Paar von Gehäusen 55, 56 in Gewindeeingriff,
welche alle mit einer Kupplung in ihrem axialen äußeren Endabschnitt versehen
sind; und ein Dichtungselement 57 ist zwischen einer äußeren
Umfangsoberfläche des Ventilkörpers 51 und einer inneren Umfangsoberfläche
von jedem der Gehäuse 55, 56 zwischengelegt, um dazwischen
eine Flüssigkeitsdichte oder hermetische Kompressionsdichtung zu bewirken.
Ein solches Dichtungselement 57 neigt jedoch dazu, mit der Zeit infolge
von Verschleiß und ähnlichen ungünstigen Faktoren hinsichtlich seiner
Qualität schlechter zu werden, was zu Fluidleckage in der Sicherheitsventileinheit
der früheren Technik führt.
US-A-4 718 442 offenbart eine Sicherheitsventileinheit
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Unter solchen Umständen wurde die vorliegende Erfindung gemacht,
um die vorstehenden Probleme zu lösen, die der früheren Technik eigen
sind. Demzufolge ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sicherheitsventileinheit
bereitzustellen, die frei von den vorstehenden Problemen ist, die einer herkömmlichen
Sicherheitsventileinheit von der Art mit einstellbarem Öffnungsdruck eigen
sind, wobei die Sicherheitsventileinheit der vorliegenden Erfindung in der Lage
ist, von außen hinsichtlich des Öffnungsdrucks eingestellt zu werden,
ohne dass diese von einem Fluidkreislauf auseinandergebaut oder demontiert werden
muss, und ferner ohne jegliche Teildemontage der Sicherheitsventileinheit auszuführen.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sicherheitsventileinheit
bereitzustellen, die frei ist von jeglicher Befürchtung von Fluidleckage, wie
eine Luftleckage und einer Flüssigkeitsleckage ist, wobei die Sicherheitsventileinheit
keine Luftdichtung und keine Flüssigkeitsdichtung erfordert.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
In Übereinstimmung mit einem Aspekt der vorliegenden Erfindung
wird die vorstehende Aufgabe der vorliegenden Erfindung gelöst durch Bereitstellen:
in einer Sicherheitsventileinheit, die in der Lage ist, hinsichtlich des Öffnungsdrucks
eingestellt zu werden, die Verbesserung, durch welche eine Einstellung hinsichtlich
des Öffnungsdrucks der Ventileinheit von außen ausgeführt wird, ohne
irgendeinen Teil der Ventileinheit zu demontieren.
In der Sicherheitsventileinheit mit dem vorstehenden Aufbau ist die
Ventileinheit mit einem Rotations-Trommelelement (1) versehen, in welchem
Trommelelement (1) ein Öffnungsdruck-Einstellabschnitt (4,
4a, 5, 6, 7 und 8) eingebaut ist, wobei
ein beweglicher Federträger (4, 4a) des Öffnungsdruck-Einstellabschnitts
(4, 4a, 5, 6, 7 und 8) durch
das Trommelelement (1) zum Einstellen der Ventileinheit hinsichtlich des
Öffnungsdrucks angetrieben wird.
Ferner ist das Trommelelement (1) mit einem Innengewindeabschnitt
(2) versehen; der Innengewindeabschnitt (2) des Trommelelements
(1) steht mit einem Außengewindeabschnitt des beweglichen Federträgers
(4, 4a) in Gewindeeingriff, so dass der bewegliche Federträger
(4) axial und linear versetzt wird, wenn das Trommelelement (1)
beim Einstellen der Ventileinheit hinsichtlich des Öffnungsdrucks rotiert wird.
Noch weiter umfasst der Öffnungsdruck-Einstellabschnitt (4,
4a, 5, 6, 7 und 8) zumindest: einen
Ventilhalter (7), der auf einem Ventilgehäuse (11) angebracht
ist; und den beweglichen Federträger (4), wobei der Außengewindeabschnitt
des beweglichen Federträgers (4) in einer Außenumfangsoberfläche
des beweglichen Federträgers (4) ausgebildet ist, wobei eine der gegenüberliegenden
axialen Endoberflächen des beweglichen Federträgers (4) mit dem
Ventilhalter (7) über einen ersten Faltenbalg (5) verbunden
ist, und die andere der gegenüberliegenden axialen Endoberflächen mit
einem Faltenbalg-Rumpfelement (8) über einen zweiten Faltenbalg (6)
verbunden ist, wobei das Faltenbalg-Rumpfelement (8) mit einer Leitungsverbindungsöffnung
(16) versehen ist.
Vorzugsweise ist der Außengewindeabschnitt des Öffnungsdruck-Einstellabschnitts
(4, 5, 6, 7 und 8) in einer Außenumfangsoberfläche
des beweglichen Federträgers (4) ausgebildet, wobei alle, der Ventilhalter
(7), der bewegliche Federträger (4) und das Faltenbalg-Rumpfelement
(8) integral miteinander in einem Stück ausgebildet sind.
Noch weiter sind vorzugsweise alle, der Ventilhalter (7),
der erste und der zweite Faltenbalg (5, 6), der bewegliche Federträger
(4) integral miteinander in einem Stück ausgebildet.
In dem Sicherheitsventil mit dem vorstehenden Aufbau sind vorzugsweise
alle, der Ventilhalter (7), der bewegliche Federträger (4),
das Faltenbalg-Rumpfelement (8) und der erste und der zweite Faltenbalg
(5, 6) integral miteinander in einem Stück ausgebildet.
In der Sicherheitsventileinheit mit dem vorstehenden Aufbau umfasst
die Sicherheitsventileinheit vorzugsweise ferner einen Stoppring (20),
der mit einem Innengewindeabschnitt in seiner Innenumfangsoberfläche versehen
ist, wobei der Innengewindeabschnitt mit einem Außengewindeabschnitt in Gewindeeingriff
steht, der in einer Außenumfangsoberfläche eines axialen Halbendabschnitts
des Rotations-Trommelelements (1) ausgebildet ist, wobei der Stoppring
(20) mit einer im Wesentlichen kreisförmigen Öffnung (21)
in einer seiner gegenüberliegenden axialen Endoberflächen versehen ist,
wobei die Öffnung (21) mit einem Paar von diametral gegenüberliegenden
geradlinigen Abschnitten (22) versehen ist, um eine im Querschnitt im Wesentlichen
kreisförmige Form anzunehmen, wobei der Ventilhalter (7), der in den
Stoppring (2) bei der Montage einzusetzen ist, mit einem Paar von diametral
gegenüberliegenden flachen Oberflächenabschnitten (19) versehen
ist, welche in axialer Position den geradlinigen Abschnitten (22) der Öffnung
(21) des Stopprings (22) bei der Montage entsprechen.
Ferner ist jeder der flachen Oberflächenabschnitte (19)
mit einer Skala (19a) versehen, um einem Benutzer ermöglichen, eine
Axialposition des bewegliche Federträgers (4) von außen zu erkennen,
ohne dass irgendein Teil der Sicherheitsventileinheit demontiert werden müsste.
Die Wirkungen der Erfindung sind wie folgt: die Sicherheitsventileinheit
der vorliegenden Erfindung ermöglicht es dem Benutzer, eine Einstellung des
Öffnungsdrucks der Ventileinheit in einfacher und adäquater Weise durchzuführen,
ohne irgendeinen Teil der Ventileinheit zu demontieren, dies in einer Weise, in
welcher die Ventileinheit mit einem Fluidkreislauf inline verbunden bleibt. Genauer
ist es für den Benutzer möglich, hier die gewünschte Einstellung
hinsichtlich des Öffnungsdrucks der Sicherheitsventileinheit durch einfaches
Drehen des Rotations-Trommelelements der Ventileinheit durchzuführen. Daher
ist es für den Gebrauch möglich, eine solche Einstellung hinsichtlich
des Öffnungsdrucks der Ventileinheit effizient in kurzer Zeit auszuführen.
Ferner sind in einer der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
einige Komponenten der Sicherheitsventileinheit der vorliegenden
Erfindung integral miteinander in einem Stück ausgebildet. Genauer ist, da
diese Komponenten integral miteinander über eine Mehrzahl von Faltenbalgen
verbunden sind, die alle integral mit diesen Komponenten ausgebildet sind und zwischen
benachbarten von diesen Komponenten angeordnet sind, die Sicherheitsventileinheit
der vorliegenden Erfindung im Wesentlichen frei von jeglicher Befürchtung von
Fluidleckage, obwohl die Ventileinheit einige bewegliche Komponenten umfasst.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die vorstehende und andere Aufgaben, Vorteile und Merkmale der vorliegenden
Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlicher, die in Verbindung
mit den begleitenden Zeichnungen betrachtet wird, in welchen:
1 eine Längsquerschnittsansicht der Sicherheitsventileinheit
einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist, welche die am
weitesten rechts befindliche Verschiebungsfunktion des beweglichen Federträgers
darstellt;
2 eine Längsquerschnittsansicht der Sicherheitsventileinheit
der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist, welche die am weitesten
links befindliche Verschiebungsposition des beweglichen Federträgers darstellt;
3 eine perspektivische Explosionsansicht der ersten
Ausführungsform der Sicherheitsventileinheit der vorliegenden Erfindung ist;
4 eine Längsquerschnittsansicht der Sicherheitsventileinheit
einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist, welche die Details
des Öffnungsdruck-Einstellabschnitts der ersten Ausführungsform darstellt;
5 eine Längsquerschnittsansicht einer zweiten
Ausführungsform der Sicherheitsventileinheit der vorliegenden Erfindung ist,
welche die Details des Öffnungsdruck-Einstellabschnitts der zweiten Ausführungsform
darstellt; und
6 eine Längsquerschnittsansicht der Sicherheitsventileinheit
der früheren Technik ist, welche einen herkömmlichen Öffnungsdruck-Einstellabschnitt
der Ventileinheit darstellt.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Die besten Arten der Ausführung der vorliegenden Erfindung werden
im Detail unter Verwendung von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
Eine Sicherheitsventileinheit der vorliegenden Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, dass: die Sicherheitsventileinheit hinsichtlich des Öffnungsdrucks
einstellbar ist, um einem Benutzer zu ermöglichen, eine gewünschte Einstellung
des Öffnungsdrucks von außen zu ermöglichen, ohne jegliches Zerlegen
der Ventileinheit auszuführen.
In einer ersten Ausführungsform deren Sicherheitsventileinheit
der vorliegenden Erfindung, welche in 1 gezeigt ist,
ist die Sicherheitsventileinheit mit einem drehbaren Trommelelement 1 versehen,
in welches Trommelelement 1 ein Öffnungsdruck-Einstellabschnitt eingebaut
ist. Es ist für einen Benutzer möglich, die Sicherheitsventileinheit hinsichtlich
des Öffnungsdrucks durch Antreiben des Öffnungsdruck-Einstellabschnitts
der Ventileinheit einzustellen. Die begleitenden Zeichnungen zeigen die Details
der Ausführungsformen einer solchen Ventileinheit der vorliegenden Erfindung.
Wie in 1 gezeigt ist, ist das rotierende
Trommelelement 1 versehen mit: einem Innengewindeabschnitt 2 in
einer Innenumfangsoberfläche des Trommelelements 1; einem Außengewindeabschnitt
2a in einer Außenumfangsoberfläche von einem von gegenüberliegenden
Endabschnitten des Trommelelements 1. Genauer ist der Außengewindeabschnitt
2a in der Außenumfangsoberfläche des rechten Endabschnitts des
Trommelelements 1 ausgebildet, wenn dies in 1
betrachtet wird. Die Sicherheitsventileinheit der vorliegenden Erfindung ist mit
einem Sicherheitsventilabschnitt 3 versehen, welcher in der gleichen rechten
Seite des Trommelelements 1 vorgesehen ist und ebenfalls als ein Absperrventil
dient. Der vorstehend genannte Öffnungsdruck-Einstellabschnitt der Sicherheitsventileinheit
ist in dem rotierenden Trommelelement 1 eingebaut, um damit zusammenzuarbeiten,
um so den Öffnungsdruck des Sicherheitsventils 3 einzustellen.
In dieser ersten in 1 gezeigten Ausführungsform
ist der Einstellabschnitt der Ventileinheit aufgebaut aus: einem beweglichen Federträger
4, welcher mit dem Innengewindeabschnitt 2 des rotierenden Trommelelements
1 in Gewindeeingriff steht; ein Paar von Faltenbalgen 5,
6, von welchen jeder benachbart zu jedem gegenüberliegenden Axialendoberflächen
des beweglichen Federträgers 4 angeordnet ist; einem Ventilhalter
7, der axial außerhalb des rechten 5, der Faltenbalge
5, 6 angeordnet ist, um so dem rechten Faltenbalg 5 benachbart
zu sein; und einem Faltenbalg-Rumpfelement 8, das axial außerhalb
des linken 6 der Faltenbalgen 5, 6 angeordnet ist, um
so diesem linken Faltenbalg 6 benachbart zu sein, wobei das Faltenbalg-Rumpfelement
8 mit einer Auslassverbindungsöffnung 16 versehen ist, welche
eine im Wesentlichen kreisförmige Form ausweist und sich axial
nach außen oder nach links, wenn dies in 1 betrachtet
wird, erstreckt.
Eines der wichtigen Merkmale der vorliegenden Erfindung liegt darin,
dass die fünf Komponenten (d.h. der bewegliche Federträger 4,
die Faltenbalge 5, 6, der Ventilhalter 7 und das Faltenbalg-Rumpfelement
8) der Sicherheitsventileinheit der vorliegenden Erfindung miteinander
in einem Stück eines Fluorpolymerkunstharzes integriert ausgebildet sind. Durch
integrales Ausbilden dieser fünf Komponenten in einem Stück des Fluorkunstharzes
wird jegliche Fluidleckage zwischen benachbarten dieser fünf Komponenten der
Sicherheitsventileinheit verhindert. Mit anderen Worten wird, obwohl die Sicherheitsventileinheit
der vorliegenden Erfindung die bewegliche Komponente 4 umfasst, keinerlei
Dichtungsmittel zwischen benachbarten dieser fünf Komponenten erfordert. Dies
ist einer der großen Vorteile, die der Sicherheitsventileinheit innewohnen.
In Bezug auf den Sicherheitsventilabschnitt 3 der Sicherheitsventileinheit
der vorliegenden Erfindung ist, wie in 3 gezeigt ist,
der Sicherheitsventilabschnitt 3 selbst von herkömmlicher Art, und
ist aufgebaut aus: einem Ventilgehäuse 11, welches mit dem Ventilhalter
7 in Gewindeeingriff steht und in dem Halter 7 aufgenommen ist,
einem Ventilelement 12, welches beweglich in dem Ventilgehäuse
11 gehalten wird; und einer Druck-Schraubenfeder 13, die zwischen
dem beweglichen Ventilelement 12 und dem beweglichen Federträger
4 angeordnet ist. Das Ventilgehäuse 11 ist versehen mit:
einem Flanschabschnitt 9, welcher gegen eine rechte Axialendoberfläche
des Ventilhalters 7 anliegt; und einer Einlassverbindungsöffnung
14 mit einer im Querschnitt im Wesentlichen kreisförmigen Form, durch
welche die Sicherheitsventileinheit mit einem (nicht gezeigten) Fluidkreislauf inline
verbunden ist.
Wie in 1 gezeigt, wird das Ventilelement
12 konstant axial nach rechts unter dem Einfluss einer elastischen Kraft
nach rechts gedrängt, welche durch die Druck-Schraubenfeder 13 ausgeübt
wird, und zwar in seine Schließposition, in welcher die axiale Kopfoberfläche
des Ventilelements 12 in Druckkontakt mit einem O-Ring 15 steht,
um eine Fluidströmung abzusperren, welche durch den Sicherheitsventilabschnitt
13 der Ventileinheit hindurchtritt. Bei der Verwendung wird, wenn ein Fluiddruck
in den Kreislauf, der auf die Axialkopfoberfläche des Ventilelements
12 ausgeübt wird, größer als die durch die Kompressions-Schraubenfeder
13 ausgeübte elastische Kraft wird, wird das Ventilelement
12 nach links in 1 bewegt, um die axiale Kopfoberfläche
desselben von dem O-Ring 15 zu trennen, um Fluid ein Durchtreten durch
die Sicherheitsventileinheit zu ermöglichen. Die durch die Druck-Schraubenfeder
13 ausgeübte elastische Kraft kann durch Drehen des Trommelelements
1 eingestellt werden. Wenn der Benutzer das Trommelelement 1 relativ
zu dem verbleibenden Abschnitt der Sicherheitsventileinheit dreht, wird der bewegliche
Federträger 4 axial derart bewegt, dass die Druck-Schraubenfeder
13 mehr komprimiert oder expandiert wird, wodurch die elastische Anfangskraft,
die durch die Druckschraubenfeder 13 ausgeübt wird, eingestellt wird.
Wie aus 1 klar ist, ist der Ventilhalter
7 mit einem Faltenbalg-Anbringungsendabschnitt versehen, in welchem der
rechte axiale Endabschnitt des Faltenbalgs 5 fest angebracht ist. Der Faltenbalg-Anbringungsendabschnitt
des Ventilhalters 7 ist in dem rotierenden Trommelelement 1 eingefasst,
und ist mit einer ringförmigen Eingriffsnut 17 versehen, wie in
1 und 4 gezeigt ist. Andererseits
ist, wie in 2 klar gezeigt ist, ein ringförmiger
Stiftabschnitt 18 in einer inneren Umfangsoberfläche eines rechten
axialen Endabschnitts des Trommelelements 1 dahingehend ausgebildet, hinsichtlich
der Position der ringförmigen Eingriffsnut 17 des Ventilhalters
7 zu entsprechen, und stets in gleitendem Eingriff mit diesem ringförmigen
Eingriffsnutabschnitt 17 des Ventilhalters 7.
Wenn zwischen dem ringförmigen Stiftabschnitt 18 des
Trommelelements 1 und dem ringförmigen Eingriffsabschnitt
17 des Ventilhalters 7 Eingriff bewirkt ist, ist es möglich
zu verhindern, dass das Trommelelement 1 aus dem Ventilhalter
7 herausfällt. Ferner ist es möglich, da der ringförmige
Stiftabschnitt 18 des Trommelelements 1gleitend in den ringförmigen
Eingriffsnutabschnitt 17 des Ventilhalters 7 eingreift, das Trommelelement
1 relativ zu dem Ventilhalter 7 zu drehen.
Wie aus 3 und 4
klar ist, ist der Abschnitt großen Durchmessers des Ventilhalters
7 benachbart zu dem ringförmigen Nutabschnitt 17 angeordnet,
wobei der Abschnitt großen Durchmessers teilweise ausgeschnitten ist, um ein
Paar von diametral gegenüberliegenden flachen Oberflächenabschnitten
19 zu bilden. Der andere Bereich des Abschnitts großen Durchmessers
des Ventilhalters 7 bildet nach Abschluss eines solchen Ausschneidevorgangs
ein Paar von diametral gegenüberliegenden Begrenzungswänden
19b. Vorzugsweise ist jeder der flachen Oberflächenabschnitte mit
einer Skala 19a zur Anzeige einer Verschiebung eines Stoppringes
20 versehen, welcher später beschrieben wird. Der Stoppring
20, in welchem der Ventilhalter 7 aufgenommen ist, ist aus einem
zylindrischen Element aufgebaut und seine innere Umfangsoberfläche ist mit
Gewinde versehen, um einen Innengewindeabschnitt darin auszubilden. Wie in
3 gezeigt ist, ist der Stoppring 20 mit einer
axialen Endöffnung 21 versehen, welche eine im Querschnitt im Wesentlichen
kreisförmige Form ausweist, wobei in der Öffnung 21 ein Paar
von diametral gegenüberliegen Sektorabschnitten ausgebildet sind, welche alle
einen geradlinigen Abschnitt 22 enthalten. Diese Sektorabschnitte
des Stopprings 20 entsprechen hinsichtlich der Position den flachen Oberflächenabschnitten
19 des Ventilhalters 7.
Beim Zusammenbau der Komponenten in die Sicherheitsventileinheit wird
der Außengewindeabschnitt 2a, der in dem rechten Endabschnitt des
Trommelelements 1 ausgebildet ist, in den Stoppring 20 von der
linken Seite des Stopprings 20 eingesetzt, wie in 1
zu sehen in einem Zustand, in welchem der Ventilhalter 7 bereits in den
Stoppring 20 eingesetzt wurde, und wird dann mit dem Innengewindeabschnitt
des Stopprings 20 in Gewindeeingriff gebracht. Gleichzeitig werden die
flachen Oberflächenabschnitte 19 des Ventilhalters 7 in Kontakt
mit den geradlinigen Abschnitten 22 der Öffnung 21 des Stopprings
20 gebracht.
Ein Rückhaltekragen 23 steht mit dem Faltenbalg-Rumpfelement
8 in Gewindeeingriff, um einen rechten Axialendabschitt des Faltenbalg-Rumpfelements
8 in einem linken Axialendabschitt des Trommelelements 1 zu tragen,
wie in 1 zu sehen. Genauer ist eine ringförmige
Eingriffsnut 24 in einer Innenumfangsoberfläche des linken Axialendabschnitts
des Trommelelements 1 ausgebildet. Im gleitenden Eingriff mit dieser ringförmigen
Eingriffsnut 24 des Trommelelements 1 steht ein ringförmiger
Stiftabschnitt 25, der in einer Außenumfangsoberfläche des rechten
Axialendabschnitts des Rückhaltekragens 23, wie in 2
zu sehen.
Der ringförmige Stiftabschnitt 25 des Rückhaltekragens
23 schnappt in die ringförmige Eingriffsnut 24 des Trommelelements
1 ein. Ein solcher Einschnappeingriff, der zwischen dem Rückhaltekragen
23 und dem Trommelelement 1 gebildet wird, ermöglicht es,
dass das Trommelelement 1 gleitend relativ zu dem Rückhaltekragen
23 gleitend rotiert, ohne dass herabfallend von dem Rückhaltekragen
23 beim Einstellen des Öffnungsdrucks der Sicherheitsventileinheit
zu befürchten wäre.
In der Sicherheitsventileinheit mit dem vorstehenden Aufbau wird,
wenn das Trommelelement 1 von außen in einen Zustand gedreht wird,
in welchem die Sicherheitsventileinheit mit dem Fluidkreislauf inline verbunden
ist kein Drehmoment, welches auf das Trommelelement 1 von außen angelegt
wird, auf den Rückhaltekragen 23 übertragen, um dem Trommelelement
1 zu ermöglichen, frei relativ zu dem Rückhaltekragen
23 zu rotieren. Gleichzeitig bleibt das Faltenbalg-Rumpfelement
8, welches mit dem Rückhaltekragen 23 in Gewindeeingriff
gebracht wurde, zusammen mit dem Rückhaltekragen 23 stationär,
selbst wenn das Trommelelement 1 gedreht wird.
Bezug nehmend auf den beweglichen Federträger 4, der
mit dem Innengewindeabschnitt 2 des Trommelelements 1 in Gewindeeingriff
gebracht wurde, wird, weil sowohl der Ventilhalter 7 als auch das Faltenbalg-Rumpfelement
8 stationär bleiben, und weil beide Faltenbalge 5,
6 fest auf dem Federträger 4 angebracht sind, deren Federträger
4 mit vorstehenden Konstruktionen daran gehindert, zusammen mit dem Trommelelement
1 gedreht zu werden, sondern ermöglicht, dass dieser axial relativ
zu dem Ventilhalter 7 verschoben wird, was es dem Benutzer ermöglicht,
die Sicherheitsventileinheit hinsichtlich ihres Öffnungsdruckes bereitzustellen.
Bezug nehmend auf den Stoppring 20, welcher mit dem Außengewindeabschnitt
2a des rotierenden Trommelelements 1 in Gewindeeingriff gebracht
ist, werden die gradlinigen Abschnitte 22 des Stopprings 20 in
Flächenkontakt mit den flachen Oberflächenabschnitten 19 des
Ventilhalters 7 gebracht. Infolge davon kann der Stoppring 20
nicht zusammen mit dem rotierenden Trommelelement 1 rotiert werden, wenn
das Trommelelement 1 rotiert wird. Jedoch wird, da der Innengewindeabschnitt
des Stopprings 20 mit dem Außengewindeabschnitt 2a des rotierenden
Trommelelements 1 in Gewindeeingriff steht, der Stoppring 20 axial
entlang der Länge der Druckschraubenfeder 13 versetzt, wenn das Trommelelement
1 durch den Benutzer gedreht wird.
Wenn der Stoppring 20 dahingehend axial versetzt wird, dass
dessen gradlinige Abschnitte 22 in Kontakt mit dem entsprechenden Paar
der diametral gegenüberliegenden Begrenzungswänden 19b gebracht
sind, die benachbart zu den flachen Oberflächenabschnitten 19 des
Ventilhalters 7 angeordnet sind, verhindert der somit bewirkte Kontakt
zwischen dem Stoppring 20 und dem Ventilhalter 7 jede weitere
axiale Versetzung des Stopprings 20, was auch jede weitere Rotation des
rotierenden Trommelelements 1 durch den Benutzer verhindert, wodurch jede
weitere axiale Versetzung des beweglichen Federträgers 4 begrenzt
wird, wie in 2 gezeigt ist.
Wenn das rotierende Trommelelement 1 dann im Gegenuhrzeigersinn
rotiert wird, beginnt der Stoppring 20 in der umgekehrten Richtung sich
axial zu versetzen, so dass die gradlinigen Abschnitte 22 des Stopprings
20 schließlich in Kontakt mit dem Flanschabschnitt 9 des
Ventilgehäuses 11 gebracht werden, um jede weitere Rotation des Trommelelements
1 durch den Benutzer zu verhindern. Dies verhindert auch jede weitere axiale
Versetzung des beweglichen Federträgers 4 in der umgekehrten Richtung,
wie in 1 gezeigt ist. Wie aus der vorstehenden Beschreibung
klar ist, ist der Stoppring 20 in der Lage, eine solche Begrenzungsfunktion
auszuführen.
Das Ausmaß der axialen Versetzung des Stopprings 20
ist wie im Ausmaß der axialen Versetzung des beweglichen Federträgers
4 proportional gemacht. Demzufolge ist es für den
Benutzer möglich, jede axiale Position des beweglichen Federträgers
4 durch eine Skala 19a zu kennen, welche in jedem der flachen
Oberflächenabschnitte 19 des Ventilhalters 7 vorgesehen ist,
selbst wenn der Benutzer den beweglichen Federträger 4 selbst nicht
von außen betrachten kann. Mit anderen Worten ist es infolge solchen Vorsehens
der Skalen 19a in den flachen Oberflächenabschnitten 19 des
Ventilhalters 7 für den Benutzer möglich, jede gewünschte
Einstellung des Öffnungsdrucks der Sicherheitsventileinheit der vorliegenden
Erfindung in leichter und adäquater Weise auszuführen.
5 zeigt eine zweite Ausführungsform der Sicherheitsventileinheit
der vorliegenden Erfindung. Diese zweite Ausführungsform unterscheidet sich
von der ersten Ausführungsform im Aufbau des Öffnungsdruck-Einstellabschnitts
der Ventileinheit.
In dem Öffnungsdruck-Einstellabschnitt der zweiten Ausführungsform
der in 5 gezeigten Sicherheitsventileinheit: ist der
Faltenbalg 6 weggelassen; und sind das Faltenbalg-Rumpfelement
8 und der bewegliche Federträger 4 integral miteinander in
einem Stück ausgebildet. Infolgedessen ist diese zweite Ausführungsform
der Sicherheitsventileinheit mit einem beweglichen Federträger 4a
anstelle des 4 wie in der ersten Ausführungsform versehen. Der bewegliche
Federträger 4a, der in der zweiten Ausführungsform verwendet
wird, ist mit einer Auslassverbindungsöffnung 16a anstelle der
16 der ersten Ausführungsform versehen, wobei die Öffnung
16a eine im Querschnitt im Wesentlichen kreisförmige Form aufweist.
Infolge des vorstehenden Aufbaus der zweiten Ausführungsform wird, wenn der
bewegliche Federträger 4a der zweiten Ausführungsform axial versetzt
wird, durch die Auslassverbindungsöffnung 16a auch axial zusammen
mit dem beweglichen Federträger 4a versetzt, wie aus 5
klar ist.
Bezüglich der in 1 bis
4 gezeigten ersten Ausführungsform gilt auch in
der in 5 gezeigten zweiten Ausführungsform: alle
drei Komponenten, d.h. der bewegliche Federträger 4a, der Faltenbalg
5 und der Ventilhalter 7 sind integral miteinander in einem Stück
ausgebildet, um jede mögliche Fluidleckage zwischen benachbarten dieser Komponenten
zu vermeiden. Die zweite Ausführungsform ist in der Lage, im Wesentlichen die
gleiche Tätigkeit/Wirkung wie die der ersten Ausführungsform zu genießen.
Während die vorliegende Erfindung teilweise im Detail unter Bezugnahme
auf die bevorzugten Ausführungsformen davon gezeigt und beschrieben wurde,
wird durch Fachleute verstanden werden, dass vielfältige Änderungen oder
Modifikationen in Form und Details darin ausgeführt werden können, ohne
von dem Bereich der vorliegenden Erfindung, wie er durch die anliegenden Ansprüche
definiert ist, abzuweichen.