Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Sendeempfänger
und ein Kommunikationsverfahren, die Zeitmultiplex-Übertragungsverfahren verwenden,
und die eine Datenübertragung zwischen mehreren Sendeempfängern durchführen.
Stand der Technik
Zeitmultiplexverfahren, wie z. B. TDMA (Time Division Multiple Access)
oder CSMA (Carrier Sense Multiple Access) sind Techniken, die Signale mehrerer Kanäle
auf der Zeitachse multiplexieren durch Senden der Signale zu jeweils unterschiedlichen
Zeitpunkten. Die Zeitmultiplexverfahren sind in der digitalen Telekommunikation
und in Computernetzen weit verbreitet, wie in vielen Büchern beschrieben ist,
wie z. B. "OFDM Modulation Technology For Digital Broadcasting And Mobile Communikation",
Makoto Itami, Triceps, 2000.
Im Zeitmultiplex-Kommunikationsverfahren werden die von einem Sender
gesendeten Daten in Basiseinheiten unterteilt, die "Pakete", "Schlitze" oder "Rahmen"
genannt werden. Jedes Paket eines Kanals wird von einem Multiplexer zu einem geeigneten
Zeitpunkt gesendet. In eine Empfänger wird ein Prozess, bei dem ein Demultiplexer
Signale des Kanals aufnimmt, die für die Kommunikation benötigt werden,
in einem Sendeempfänger durchgeführt, der als Empfänger arbeitet.
Wie in 10 gezeigt ist, enthält ein Sendeempfänger
500, der eines der Zeitmultiplex-Kommunikationsverfahren verwendet, eine
Steuerschaltung 501, eine Sendeschaltung 502, eine Empfangsschaltung
503 und einen Schalter 504. Die Steuerschaltung 501 führt
eine Digitalsignalverarbeitung aus, die das Erzeugen von Sendesignalen und das Demodulieren
von Empfangssignalen umfasst, gibt die digitalen Sendesignale aus und steuert die
Sendeschaltung 502, die Empfangsschaltung 503 und den Schalter
504. Die Sendeschaltung 502 konvertiert die digitalen Sendesignale
in analoge Sendesignale und gibt die analogen Sendesignale an eine Übertragungsleitung
505 außerhalb des Sendeempfängers 500 über den
Schalter 504 aus. Die Empfangsschaltung 503 empfängt analoge
Empfangssignale von der Übertragungsleitung 505 außerhalb des
Sendeempfängers 500 über den Schalter 504, konvertiert
die analogen Empfangssignale in digitale Signale, und gibt die digitalen Empfangssignale
an die Steuerschaltung 501 aus. Der Schalter 504 wird von einem
Steuersignal von der Steuerschaltung 501 so gesteuert, dass der Schalter
504 zwischen zwei Positionen umschaltet, und somit mit der Sendeschaltung
502 bzw. der Empfangsschaltung 503 verbindet.
Aus einem analogen Blickwinkel schaltet der Schalter 504
im Sendeempfänger 500 zwischen zwei Positionen um, nämlich einer
Empfangsposition und einer Sendeposition. Alle Sendeempfänger mit Ausnahme
eines Sendeempfängers, der als Sender arbeitet, befinden sich daher im Empfangszustand.
Wie z. B. in 11 gezeigt ist, wird dementsprechend
dann, wenn fünf Sendeempfänger 500A, 500B,
500C, 500D und 500E, die jeweils eine Impedanz von 50
&OHgr; der internen Übertragungsleitung aufweisen, vorhanden sind und der
Sendeempfänger 500A Daten zum Sendeempfänger 500B sendet,
die Sendeleistung im Sendeempfänger 500B im Vergleich zu der in
12 gezeigten Situation, in der nur zwei Sendeempfänger
500A und 500B vorhanden sind, um 8 dB abnehmen. Ein Grund, warum
die Empfangsleistung im Sendeempfänger 500B um 8 dB abnimmt, wird
darin angenommen, dass jede Impedanz der drei Sendeempfänger 500C,
500D und 500E, die an der Kommunikation nicht beteiligt sind,
dem Sendeempfänger 500B als kombinierte Impedanz beeinflussen, da
diese Sendeempfänger 500C, 500B und 500D parallel
zum Sendeempfänger 500B angeschlossen sind. Im Allgemeinen kann jeder
der Sendeempfänger 500A, 500B, 500C, 500D
und 500E sowohl eine Sendeimpedanz als auch eine Empfangsimpedanz unter
normalen Bedingungen aufweisen. Der Bequemlichkeit halber jedoch sind die Empfangsimpedanz
im Sendeempfänger 500A und die Sendeimpedanz in den Sendeempfängern
500B, 500C, 500D und 500E in den 11
und 12 nicht gezeigt und nicht berücksichtigt.
Genauer beträgt die kombinierte Impedanz zwischen den Sendeempfängern
500B, 500C, 500D und 500E 12,5 &OHgr;. Dementsprechend
wird die Empfangsspannung des Sendeempfängers 500B hinsichtlich der
kombinierten Empfangsimpedanz von 12,5 &OHgr; und der Sendeimpedanz 50 &OHgr;
gleich 0,2 V, wenn die Sendespannung des Sendeempfängers 500A gleich
1,0 V ist. Die Empfangsspannung (0,2V) in 10 nimmt
im Vergleich zu der Empfangsspannung (0,5V) in 11 um
8 dB ab.
Die Absenkung der Empfangsspannung um 8 dB führt zu einer Absenkung
des Störabstands (S/N) von 8 dB im Sendeempfänger 500B. Ferner
kann diese Störabstandssenkung um 8 dB die Übertragungseffizienz der Übertragungsleitung
um einen Faktor 4 reduzieren. Wenn z. B. eine 16-Quadratur-Amplitude-Modulation
(QAM) mit einer Empfangsbitfehlerrate von 10–5 in dem in
12 gezeigten System verwendet werden kann, kann die
Reduzierung des Störabstands in dem in 11 gezeigten
System um 8 dB dieses System auf die Verwendung einer Binärphasenschiebungstastung
(BPSK) als Modulations/Demodulationsverfahren beschränken.
Wie oben erwähnt worden ist, verursachen ein oder mehrere unbenutzte
Sendeempfänger, die während einer Kommunikation mit einer
Übertragungsleitung verbunden sind, eine Senkung der Empfangsleistung in einem
an der Kommunikation beteiligten Sendeempfänger, wenn ein Zeitmultiplex-Übertragungsverfahren
verwendet wird. Dementsprechend führt die Verbindung der unbenutzten Sendeempfänger
mit der Übertragungsleitung zu einer Reduzierung des Störabstands des
an der Kommunikation beteiligten Sendeempfängers.
WO 03/069769 A (auch veröffentlicht
als EP 1 475 901 A1) offenbart ein
Stromnetz-Trägerkommunikations-Modem, das eine Kommunikation über ein
Stromversorgungsleitungsnetz durchführt. Ein Modem für TDMA passt in einem
für die Kommunikation zugewiesenen Zeitschlitz die Eingangs/Ausgangs-Impedanz
auf einem abgeglichenen Niederimpendanzwert an und passt in den anderen Zeitschlitzen,
die nicht dem Modem zugewiesen sind, die Eingangs-Ausgangs-Impedanz auf einen Hochimpedanzwert
an. Ein weiteres Modem sowohl für TDMA als auch FDMA passt in einem für
die Kommunikation zugewiesenen Zeitschlitz die Eingangs-Ausgangs-Frequenz an, und
eine zugewiesene Frequenz freizugeben und durch das Modem weiterzuleiten. Diese
Maßnahmen können eine gute Kommunikation sicherstellen, ohne die Kommunikation
durch die anderen Modems, die mit dem Stromversorgungsleitungsnetz verbunden sind,
nachteilig zu beeinflussen, unabhängig von der Anzahl der angeschlossenen Endgeräte.
Offenbarung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung wird hinsichtlich des obenerwähnten
Problems gemacht. Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, die Empfangsleistung
einer Kommunikation für einen Sendeempfänger, ein Kommunikationssystem
und ein Kommunikationsverfahren in einem Zeitmultiplex-Übertragungsverfahren
zu erhöhen.
Gemäß der Erfindung trennt sich ein Sendeempfänger,
der nicht an einer Kommunikation zu einem bestimmten Zeitpunkt beteiligt ist, von
einer Übertragungsleitung oder verbindet diese mit einer hohen Impedanz. Diese
Konfiguration ermöglicht, dass jeder Sendeempfänger, der zu einem bestimmten
Zeitpunkt nicht an einer Kommunikation beteiligt ist, sich von einer Übertragungsleitung
trennt und nur zwei Sendeempfänger, die an der Kommunikation beteiligt sind,
sich mit der Übertragungsleitung zu einem Zeitpunkt verbinden. Dementsprechend
kann diese Konfiguration die Absenkung der Empfangsleistung in einem empfangenden
Sendeempfänger minimieren, da diese Konfiguration einen Einfluss der kombinierten
Impedanz, die durch die nicht an der Kommunikation beteiligten Sendeempfänger
hervorgerufen wird, wie oben erwähnt worden ist, reduzieren kann. Der empfangende
Sendeempfänger kann somit Sendesignale, die von dem sendenden Sendeempfänger
ausgegeben worden sind, mit maximaler Empfangsleistung empfangen.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
1 ist ein Blockdiagramm, das einen Sendeempfänger
zeigt, der ein Zeitmultiplex-Kommunikationsverfahren gemäß einer ersten
Ausführungsform der Erfindung verwendet;
2 ist ein Blockschaltbild, das ein Kommunikationssystem
mit fünf Sendeempfängern zeigt;
3 ist ein schematisches Diagramm, das ein Beispiel
einer Kanalkonfiguration zeigt, die ein Zeitmultiplex-Kommunikationsverfahren gemäß
einer ersten Ausführungsform der Erfindung verwendet;
4 ist ein schematisches Diagramm, das ein Beispiel
eines TDMA-Steuerkanals zeigt, der in einem Steuerkanal beschrieben ist, der ein
Zeitmultiplex-Kommunikationsverfahren gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung verwendet;
5 ist ein schematisches Diagramm, das ein Beispiel
eines TDMA-Steuerkanals zeigt, der in einem Steuerkanal beschrieben ist, der ein
Zeitmultiplex-Kommunikationsverfahren gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung verwendet;
6 ist ein schematisches Diagramm, das eine Rahmenkonfiguration
zeigt, die ein Zeitmultiplex-Kommunikationsverfahren gemäß einer dritten
Ausführungsform der Erfindung verwendet;
7 ist ein schematisches Diagramm, das eine Rahmenkonfiguration
zeigt, die ein Zeitmultiplex-Kommunikationsverfahren gemäß einer vierten
Ausführungsform der Erfindung verwendet;
8 ist ein schematisches Diagramm, das eine Operation
eines Kommunikationssystems gemäß der vierten Ausführungsform der
Erfindung zeigt;
9 ist ein schematisches Diagramm, das eine Rahmenkonfiguration
zeigt, die ein Zeitmultiplex-Kommunikationsverfahren gemäß einer fünften
Ausführungsform der Erfindung verwendet;
10 ist ein Blockdiagramm, das einen Sendeempfänger
zeigt, der eines der Zeitmultiplex-Kommunikationsverfahren des Standes der Technik
verwendet;
11 ist ein Blockschaltbild mit fünf Sendeempfängern;
und
12 ist ein Blockschaltbild mit zwei Sendeempfängern.
Bester Modus zur Ausführung der Erfindung
Mit Bezug auf die 1 und 9
werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben.
(Erste Ausführungsform)
Ein Sendeempfänger (Transceiver) 100, der wenigstens
eines der Zeitmultiplex-Kommunikationsverfahren verwendet, enthält eine Steuerschaltung
101, eine Sendeschaltung 102, eine Empfangsschaltung
102 und einen Schalter 104. Die Steuerschaltung 100 führt
eine digitale Signalverarbeitung durch, einschließlich der Erzeugung digitaler
Sendesignale und der Demodulierung digitaler Empfangssignale, gibt die digitalen
Sendesignale aus und steuert die Sendeschaltung 102, die Empfangsschaltung
103 und den Schalter 104. In dieser Ausführungsform wird
FPGA (Field Programmable Gate Alley) als Steuerschaltung 100 verwendet.
Die Steuerschaltung 100 enthält eine Uhr. Die Sendeschaltung
102 konvertiert die von der Steuerschaltung 101 ausgegebenen digitalen
Sendesignale in analoge Sendesignale und gibt die analogen Sendesignale über
den Schalter 104 an eine Übertragungsleitung 105. Die Sendeschaltung
102 enthält einen Digital/Analog/Wandler 102a, ein Tiefpassfilter
102b und einen Verstärker 102c. In dieser Ausführungsform
kann ein D/A-Wandler "AD9866BCPZ", hergestellt von Analog Devices, Inc., als D/A-Wandler
102 verwendet werden, der einen automatischen Verstärkungsfaktorregler
enthält. Als Tiefpassfilter 102 wird ein Tiefpassfilter des diskreten
Typs verwendet. Ein Verstärker "OPA2674I-140" kann als Verstärker
102c verwendet werden. Ein Analogschalter "DG202BDV", hergestellt von Vishay
Siliconix Incorporated, kann als Schalter 104 in dieser Ausführungsform
verwendet werden. Die Übertragungsleitung 105 ist über einen
Verbinder 106 mit einer äußeren Übertragungsleitung
107 verbunden, die sich außerhalb des Sendeempfängers
100 befindet. Eine Stromversorgungsleitung wird als äußere Übertragungsleitung
107 verwendet. Die Empfangsschaltung 103 empfängt analoge
Empfangssignale von der Übertragungsleitung 105 über den Schalter
104, konvertiert die analogen Empfangssignale in digitale Empfangssignale
und gibt die digitalen Empfangssignale an die Steuerschaltung 101 aus.
Die Empfangsschaltung 103 enthält einen Analog/Digital-Wandler
103a und ein Bandpassfilter 103b. In dieser Ausführungsform
kann AD9866BCPZ, hergestellt von Analog Devices, Inc., als A/D-Wandler
103a verwendet werden, der einen automatischen Verstärkungsfaktorregler
enthält. Ein Bandpassfilter des diskreten Typs wird als Bandpassfilter
103b verwendet. Der Schalter 104 wird durch ein Steuersignal von
der Steuerschaltung 101 so gesteuert, dass der Schalter 104 zwischen
ersten, zweiten und dritten Positionen umschalten kann. Die erste Position verbindet
die Übertragungsleitung 105 und die Sendeschaltung 102. Die
zweite Position verbindet die Übertragungsleitung 105 und die Empfangsschaltung
103. Die dritte Position ist weder mit der Sendeschaltung 102
noch der Empfangsschaltung 103 verbunden. Sowohl ein mechanischer Schalter
als ein sogenannter Software-Schalter können als Schalter 104 verwendet
werden.
Mit Bezug auf 2 wird eine Operation des
Kommunikationssystems beschrieben, das mehrere Sendeempfänger 100
verwendet. Wie in 2 gezeigt ist, weist das Kommunikationssystem
fünf Sendeempfänger 100A, 100B, 100C,
100D und 100E auf, von denen jeder die gleiche Konfiguration hat
wie der in 1 gezeigte Sendeempfänger
100. Außerdem wird in dieser Ausführungsform angenommen, dass
jede der entsprechenden Steuerschaltungen der Sendeempfänger 100A,
100B, 100C, 100D und 100E im Voraus den Zeitpunkt
kennt, zu dem jede Steuerschaltung 101 ein Signal senden oder empfangen
kann. In der ersten Ausführungsform sendet der Sendeempfänger
100A ein Signal zum Sendeempfänger 100B vom Zeitpunkt T0
bis T1. Anschließend sendet der Sendeempfänger 100C ein Signal
zum Sendeempfänger 100D vom Zeitpunkt T1 bis T2.
Zuerst wird eine Operation des Kommunikationssystems vom Zeitpunkt
T0 bis T1 beschrieben. Die Steuerschaltung 101A gibt ein Sendesignal an
die Sendeschaltung 102A und ein Schaltsteuersignal an den Schalter
104A aus, so dass der Schalter 104 in die mit der Sendeschaltung
102A verbundene erste Position schaltet. Die Steuerschaltung
101B gibt ein Schaltsteuersignal an den Schalter 104B aus, so
dass der Schalter 104B zu mit der Empfangsschaltung 103B verbundenen
zweiten Position schaltet. Die Empfangsschaltung 103 empfängt das
von der Sendeschaltung 102A ausgegebene Sendesignal und gibt ein digitales
Empfangssignal an die Steuerschaltung 101B aus. Die Steuerschaltung
101B führt anschließend eine Demodulation des digitalen Empfangssignals
durch, das von der Empfangsschaltung 103B ausgegeben worden ist.
Während dieser Operation verbinden die Sendeempfänger
100C, 100D und 100E, die zum Zeitpunkt T0 nicht an der
Kommunikation beteiligt sind, keine der Sendeschaltungen 102C,
102D, 102E und der Empfangsschaltungen 103C,
103D, 103E und halten diesen Zustand bis zu dem Zeitpunkt, zu
dem die nächste Kommunikation durchgeführt wird. Diese Konfiguration ermöglicht,
dass nur zwei Sendeempfänger 100A und 100B der fünf
Sendeempfänger 100A bis 100E vom Zeitpunkt T0 bis T1 mit
der Übertragungsleitung 107 verbunden sind. Dementsprechend kann diese
Konfiguration die Senkung der Empfangsleistung im Sendeempfänger
100B minimieren, da diese Konfiguration einen Einfluss
der kombinierten Impedanz, die durch die Sendeempfänger 1000,
100D, 100E hervorgerufen wird, die nicht an der obenerwähnten
Kommunikation beteiligt sind, reduzieren kann. Der Sendeempfänger
100B kann somit das vom Sendeempfänger 100A ausgegebene Signal
mit der maximalen Empfangsleistung empfangen.
Als nächstes wird eine Operation des Kommunikationssystem vom
Zeitpunkt T1 bis T2 beschrieben. Die Steuerschaltung 101C gibt ein Sendesignal
an die Sendeschaltung 102C aus und gibt ferner ein Schaltsteuersignal an
den Schalter 104C aus, so dass der Schalter 104C in die mit der
Sendeschaltung 102C verbundene erste Position schaltet. Die Steuerschaltung
101D gibt ein Schaltsteuersignal an den Schalter 104D aus, so
dass der Schalter 104 in die mit der Empfangsschaltung 103D verbundene
zweite Position schaltet. Die Empfangsschaltung 103D empfängt das
von der Sendeschaltung 102C ausgegebene Sendesignal und gibt ein digitales
Empfangssignal an die Steuerschaltung 101D aus. Anschließend führt
die Steuerschaltung 101D eine Demodulation des von der Empfangsschaltung
103C ausgegebenen digitalen Empfangssignals durch.
Während dieser Operation verbinden die Sendeempfänger
100A, 100B und 100E, die nicht zum Zeitpunkt T1 an der
Kommunikation beteiligt sind, keine der Sendeschaltungen 102A,
102B, 102 und der Empfangsschaltungen 103A,
103B, 103E und halten diesen Zustand bis zu dem Zeitpunkt, zu
dem eine nächste Kommunikation durchgeführt wird. Die Steuerung dieser
fünf Sendeempfänger 100A bis 100E gemäß dieser
Konfiguration ermöglicht, dass nur zwei Sendeempfänger 100C und
100D der fünf Sendeempfänger mit der Übertragungsleitung
107 vom Zeitpunkt T1 bis T2 verbunden sind. Dementsprechend ermöglicht
diese Konfiguration, die Senkung der Empfangsleistung im Sendeempfänger
100D zu minimieren, da diese Konfiguration einen Einfluss der kombinierten
Impedanz die durch die Sendeempfänger 100A, 100B,
100E hervorgerufen wird, die nicht an der obenerwähnten Kommunikation
beteiligt sind, reduzieren kann. Der Sendeempfänger 100D kann somit
das vom Sendeempfänger 100C ausgegebene Sendesignal empfangen, ohne
dass ihm von den Sendeempfängern 100A, 100B und
100E Empfangsleistung weggenommen wird.
Obwohl nur zwei Fälle sowohl des Sendens von Signalen vom Sendeempfänger
100A zum Sendeempfänger 100B als auch des Sendens von Signalen
vom Sendeempfänger 100C zum Sendeempfänger 100D in dieser
Ausführungsform beschrieben worden sind, kann außerdem ein ähnliches
Ergebnis erreicht werden, wenn jeder Sendeempfänger 100 die obenerwähnte
Operation zum jeweiligen Zeitpunkt durchführt.
Wenn ferner in der ersten Ausführungsform ein Sendeempfänger
100 der fünf Sendeempfänger 100A bis 100E nicht
an der Kommunikation beteiligt ist, trennt der Schalter 104 des einen Sendeempfängers
100 von der Übertragungsleitung 105. Es ist jedoch möglich,
so zu konfigurieren, dass der Schalter mit einem Anschluss verbindet, der eine hohe
Impedanz aufweist, wie z. B. 50 k&OHgr;, statt von der Übertragungsleitung
zu trennen. In diesem Fall bedeutet "hohe Impedanz", das eine Impedanz des Anschlusses
ausreichend höher ist als die Impedanz im inneren des gewöhnlichen Sendeempfängers,
so dass die höhere Impedanz einen Strom hindert, von dem mit dem Anschluss
mit der hohen Impedanz verbundenen Sendeempfänger zu fließen. Insbesondere
ist es ausreichend, dass die hohe Impedanz größer als 50 k&OHgr;, im
Vergleich zu etwa 50 &OHgr; der gewöhnlichen Sendeempfänger. Ferner beträgt
die hohe Impedanz vorzugsweise mehr als 1 M&OHgr;, so dass nahezu kein Absinken
der Empfangsleistung im Kommunikationssystem stattfindet.
(Zweite Ausführungsform)
Eine Kanalkonfiguration, die in dem in der ersten Ausführungsform
geschriebenen Kommunikationssystem verwendet wird, wird in der zweiten Ausführungsform
genauer beschrieben. TDMA wird als Zeitmultiplex-Kommunikationsverfahren verwendet.
Wie in 3 gezeigt ist, weist ein Übertragungskanal
200 wenigstens einen TDMA-Kanal 200A auf. Jeder TDMA-Kanal
200A weist einen Steuerkanal 201 und wenigstens einen Datenkanal
202 auf. Der Übertragungskanal 200 weist im allgemeinen mehrere
TDMA-Kanäle 200A auf, wie in 3 gezeigt
ist, wobei der TDMA-Kanal 200A einen Datenkanal 202 aufweist,
der mehrere Datenkanäle 202a, 202b, 202c enthält.
Der Steuerkanal 201 wird von dem in 1 gezeigten
Sendeempfänger 100 periodisch gesendet und zeigt Informationen darüber,
wann die Kommunikation mit Bezug auf den Empfangszeitpunkt dieses zweiten Kanals
starten kann (Zeitinformation 201a), und welche Sendeempfänger miteinander
kommunizieren können (ID-Information 201b und 201c). Der
Steuerkanal 201 kann mehrere Sätze von Zeitinformationen
201a und ID-Informationen 201b und 201c enthalten, entsprechend
der Anzahl der Datenkanäle 202.
Wie in 3 genauer gezeigt ist, enthält
der Steuerkanal 201 Daten, die anzeigen, dass zu einem Zeitpunkt T1 ein
Sendeempfänger zum Senden von Daten ein Sendeempfänger "00" ist und ein
weiterer Sendeempfänger zum Empfangen von Daten ein Sendeempfänger "01"
ist, zum Zeitpunkt T2 ein Sendempfänger zum Senden von Daten ein Sendeempfänger
"FF" ist und ein weiterer Sendeempfänger zum Empfangen ein Sendeempfänger
"0A" ist, und zum Zeitpunkt T3 ein Sendeempfänger von Daten ein Sendeempfänger
"02" ist und ein weiterer Sendeempfänger zum Empfangen von
Daten ein Sendeempfänger "03" ist.
Indessen enthält der Datenkanal 202 zu sendende Daten.
In 3 gibt es z. B. drei Datenkanäle
202a, 202b und 202c. Gemäß dem Steuerkanal
201 beginnt der erste Datenkanal 202a zu senden von einem Sendeempfänger
mit einer ID gleich "00" zum Sendeempfänger mit einer ID gleich "01" zum Zeitpunkt
T1. Als Nächstes beginnt der zweite Datenkanal 202b zu senden vom
Sendeempfänger mit der ID "FF" zu einem Sendeempfänger mit der ID "0A"
zum Zeitpunkt T2. Anschließend beginnt der dritte Datenkanal 202c
zu senden von einem Sendeempfänger mit der ID "02" zu einem Sendeempfänger
mit der ID "03" zum Zeitpunkt T3.
Alle Sendeempfänger mit Ausnahme eines Sendeempfängers,
der als Sender arbeitet, sollten zum Empfangen von Daten in der Periode TP1 bereit
sein, in der der Steuerkanal 201 gesendet wird. Diese Konfiguration kann
alle Sendeempfänger veranlassen, mit der äußeren Übertragungsleitung
107 zu verbinden, um die Länge der Zeitspanne zu erfassen, wann jeder
der Sendeempfänger Daten empfangen kann.
Dementsprechend können in jedem der Sendeempfänger
100 die jeweiligen Steuerschaltungen 101 jeden der Schalter
104 mit Bezug auf den zweiten Steuerkanal 201 steuern. Diese Konfiguration
kann somit die Senkung der Empfangsleistung im Sendeempfänger beim Datenempfang
minimieren.
Nach dem Empfangen von Informationen des Steuerkanals 201
ist eine Operation des Kommunikationssystems die gleiche wie die Operation der ersten
Ausführungsform. Der Schalter 104 verbindet mit der Sendeschaltung
102 in einem Sendeempfänger 100, der Daten sendet. In einem
Sendeempfänger, der Daten empfängt, verbindet der Schalter 104
mit der Empfangsschaltung 103. In einem Sendeempfänger, der Daten
weder sendet noch empfängt, verbindet der Schalter 104 weder mit der
Sendeschaltung 102 noch mit der Empfangsschaltung 103.
Die obenerwähnte Konfiguration ermöglicht, die Empfangsleistung
des als Empfänger arbeitenden Sendeempfängers zu maximieren, d. h. das
Verhältnis von Signal zu Störung zu maximieren, da über die gesamte
Länge der Zeitspanne für die Datenübertragung nur die Sendeempfänger,
die Daten senden oder empfangen, mit der äußeren Übertragungsleitung
107 verbunden sind. Dementsprechend kann diese Konfiguration die Übertragungseffizienz
in diesem Kommunikationssystem verbessern.
Anstelle der Zeitinformation 201a können ferner Zahlen
einer eindeutigen Einheit als Kanalnummerinformationen im Steuerkanal
201 enthalten sein durch Festlegen einer bestimmten Zeitspanne als eindeutige
Einheit, z. B. ein Symbol, wie in 4 gezeigt ist.
Wie in 5 gezeigt ist, braucht indessen
nur die ID-Information im Steuerkanal 201 enthalten sein, wenn die Länge
jedes Datenkanals fest ist. In diesen Konfigurationen kann die Datenübertragungseffizienz
zunehmen, da die Datenmenge des Steuerkanals 201 verringert werden kann.
(Dritte Ausführungsform)
Eine weitere Kanalkonfiguration, die in dem in der ersten Ausführungsform
beschriebenen Kommunikationssystem verwendet wird, wird in der dritten Ausführungsform
genauer beschrieben. CSMA wird als Zeitmultiplex-Kommunikationsverfahren verwendet.
Wie in 6 gezeigt ist, enthält ein CSMA-Rahmen
300a einen Steuerblock 301 und einen Datenblock 302.
Der Steuerblock 301 enthält Rahmenlängeninformationen
301a, Sender-ID-Informationen 301b und Empfänger-ID-Informationen
301c. Der Steuerblock 301 ist ein Signalabschnitt, der Daten enthält,
die zeigen, wie lange die Daten mit Bezug auf den Zeitpunkt gesendet werden, zu
dem der Steuerblock 301 von einem Sendeempfänger 100 empfangen
wurde. Der Datenblock 302 enthält N Symbole. Der Datenblock
302 ist ein Signalabschnitt, der zu sendende Daten enthält.
Eine Operation eines Kommunikationssystems, das den obenerwähnten
Rahmen verwendet, wird im Folgenden beschrieben.
Da CSMA als Zeitmultiplex-Übertragungsverfahren verwendet wird,
hat ein Sendeempfänger, der Daten empfangen will, keine Informationen darüber,
wann der CSMA-Rahmen 300 gesendet wird, mit anderen Worten, wann der CSMA-Rahmen
300 vom Sendeempfänger empfangen wird. Dementsprechend wartet der
Sendeempfänger auf den Empfang des CSMA-Rahmens 300, wobei im Sendeempfänger
der Schalter 104 mit der Empfangsschaltung 103 verbunden bleibt.
Wenn der CSMA-Rahmen 300a von einem als Sender arbeitenden
Sendeempfänger gesendet wird, sind alle Sendeemfänger mit Ausnahme des
als Sender arbeitenden Sendeempfängers für den Empfang von Daten in einer
Periode TP1 bereit, in der der Steuerblock 301 gesendet wird. Jeder der
Sendeempfänger erkennt durch Demodulation des Steuerblocks 301, (1)
welche Sendeempfänger in einer Kommunikation bezüglich des CSMA-Rahmens
300a verwendet werden, und (2) wie lange die Kommunikation bezüglich
des CSMA-Rahmens 300a andauern wird. 6 zeigt,
dass die Kombination für N Symbollängen zwischen einem
Sendeempfänger "00" und einem Sendeempfänger "01" durchgeführt wird.
Nach dem Empfang des CSMA-Rahmens 300a trennt der Schalter
104 jedes Sendeempfängers ohne Bezug zu der Kommunikation zwischen
der Senderschaltung 102 oder der Empfangsschaltung 103 und der
Übertragungsleitung 105, und verbindet anschließend zwischen
der Übertragungsleitung 105 und einem Anschluss mit hoher Impedanz
für eine Zeitspanne entsprechend N Symbolen. Indessen schaltet der Schalter
104 des jeweiligen Sendeempfängers mit Bezug zur Kommunikation auf
die zweite Position, die mit der Empfangsschaltung 103 verbunden ist, um
Signale zu empfangen, und empfängt und demoduliert Signale entsprechend dem
Datenblock 302.
Nach der Operation des Sendens des Datenblocks 302 kehren
alle Sendeempfänger zu der Empfangszustandsbereitschaft zurück, um Daten
zu empfangen, d. h. jeder Schalter 104 aller Sendeempfänger schaltet
auf die mit der Empfangsschaltung 103 verbundene zweite Position, wenn
der Schalter 104 nicht mit der Empfangsschaltung 103 verbunden
ist, oder jeder Schalter 104 hält die zweite Position, wenn der Schalter
104 bereits mit der Empfangsschaltung 103 verbunden ist. Anschließend
beginnen alle Sendeempfänger, auf den nächsten CSMA-Rahmen 300b
zu warten.
Die obenerwähnte Konfiguration ermöglicht, die Sendeeffizienz
zu verbessern, da der als Empfänger arbeitende Sendeempfänger Daten mit
maximaler Empfangsleistung empfangen kann, mit anderen Worten mit einem maximalen
Störabstand während des Sendens der Daten des Datenblocks 302.
Außerdem kann der Steuerblock 301 die Zahlen einer eindeutigen
Einheit enthalten durch Festlegen einer bestimmten Rahmenlänge als eindeutige
Einheit, anstelle von Informationen der Rahmenlänge 301a.
Ferner ist es möglich, die maximale Empfangsleistung zu erreichen
durch Trennen jedes Schalters 104 von sowohl jeder Sendeschaltung
102 als auch jeder Empfangsschaltung 103 in allen Sendeempfängern,
die nicht an der Kommunikation teilnehmen, wie in der ersten und der zweiten Ausführungsform
erwähnt worden ist.
(Vierte Ausführungsform)
In der vierten Ausführungsform wird angenommen, dass ein Modulationsschema
entsprechend einem Ergebnis einer Kanalbewertung verändert wird, welche einer
Kommunikation vorangehend durchgeführt wird.
Wie in 7 gezeigt ist, werden in der Ausführungsform
4 zwei Arten von Rahmenkonfiguration F1 und F2 vorbereitet. Die Rahmenkonfiguration
F1 enthält eine Präambel 501, einen Synchronisationscode
502, eine Rahmensteuerung 503 und eine Nutzlast 504.
Die Rahmenkonfiguration F2 enthält eine Präambel 501, einen Synchronisationscode
502, eine Rahmensteuerung 503, eine Nutzlast 504 und
eine Referenz 505. Der Unterschied zwischen den Rahmenkonfigurationen F1
und F2 besteht darin, ob die Referenz 505 vorhanden ist. In diesen Rahmen
F1 und F2 wird die Präambel 501 für die Symbolzeitablaufsynchronisation
und/oder die Kanalbewertung verwendet. Der Synchronisationscode 502 zeigt,
wann oder wo ein logischer Rahmen beginnt. Die Rahmensteuerung 503 enthält
Informationen, wie z. B. eine Sender-ID, eine Empfänger-ID, eine Rahmenlänge
und Anwesenheit oder Abwesenheit der Referenz 505. Die Nutzlast
504 enthält Daten, die von einer physikalischen Schicht zu einer oberen
Schicht zu übertragen sind. Die Referenz 505 wird für die Kanalbewertung
verwendet.
Eine Operation eines Kommunikationssystems, das den obenerwähnten
Rahmen verwendet, wird mit Bezug auf 8 beschrieben.
Eine Kanalbewertung wird für alle Kombinationen von zwei Empfängern,
die miteinander kommunizieren, durchgeführt. Das Modulationsschema für
die Nutzlast 504, wenn alle Sendeempfänger arbeiten, und wenn nur
ein Sendeempfänger arbeitet, wird festgelegt.
In 8 ist eine Zeitperiode von T0 bis
T1 eine Kommunikationsperiode eines Steuerkanals. Die nächste Zeitperiode von
T1 bis T3 ist eine Kommunikationsperiode, in der ein Kommunikationskanal durch den
Steuerkanal gesteuert wird, wobei in dieser Periode TDMA angewendet wird. Die nächste
Zeitperiode von T3 bis T5 ist eine Kommunikationsperiode, in der ein Kommunikationskanal
nicht durch den Steuerkanal gesteuert wird, wobei in dieser Periode CSMA angewendet
wird und alle Sendeempfänger A, B, C und D wetteifern, um einen Kommunikationskanal
zu erhalten. Das heißt, sowohl TDMA als auch CSMA werden in einer Kommunikation
in einer einzelnen Steuerkanalperiode verwendet.
Ein Steuerkanal wird vom Sendeempfänger A mit der Rahmenkonfiguration
F1 in der Zeitperiode von T0 bis T1 gesendet. Alle Sendeempfänger mit Ausnahme
des Sendeempfängers A empfangen den Steuerkanal und erkennen, dass die Sendeempfänger
B und C miteinander in einer Zeitperiode von T1 bis T2 kommunizieren und die Sendeempfänger
A und C miteinander in einer Zeitperiode von T2 bis T3 kommunizieren. Dies bedeutet,
dass jeder Sendeempfänger A bis D seinen Zustand unter dem Sendezustand, dem
Empfangszustand oder dem Trennungszustand zu jedem der Zeitpunkte
von T1 bis T2 und der Zeitpunkte von T3 bis T4 erkennt.
Allgemein ausgedrückt ist ein Ergebnis einer Kanalbewertung unter
Verwendung der Präambel 501 unter allen Sendeempfängern verschieden
von einem Ergebnis von einer Kanalbewertung zwischen zwei Sendeempfängern,
die ebenfalls die Präambel 501 verwenden, da mehr als zwei Sendeempfänger
an der Übertragungsleitung hängen, wenn die Präambel 501
von einem Sendeempfänger gesendet wird. In dem Perioden von T1 bis T2 und von
T2 bis T3 wird jedoch jede Kanalbewertung unter Verwendung der Präambel
501 unter einer Bedingung durchgeführt, das nur zwei Sendeempfänger
(B und C, oder A und D) mit der Übertragungsleitung verbunden sind. Das Ergebnis
der Kanalbewertung unter Verwendung der Präambel 501 kann somit für
die Kommunikation der Nutzlast 504 verwendet werden. Andererseits war vor
dieser Erfindung das Ergebnis der Kanalbewertung unter Verwendung der Präambel
501 nicht für die Kommunikation der Nutzlast 504 verwendet
worden, da das Ergebnis der Kanalbewertung unter Verwendung der Präambel
501 einen Einfluss der Sendeempfänger enthielt, die nicht an der Kommunikation
teilnehmen.
Da andererseits CSMA in der Zeitperiode von T3 bis T5 verwendet wird,
erkennt keiner der Sendeempfänger A bis D seinen Zustand unter dem Sendezustand,
dem Empfangszustand und dem Trennungszustand. Somit gehen alle Sendeempfänger
B, C und D, mit Ausnahme des Sendeempfängers A, der einen Kommunikationskanal
erhält, in den Empfangszustand über durch Schalten des Schalters
104 in die zweite Position. Zu diesem Zeitpunkt sendet der Sendeempfänger
A die Rahmenkonfiguration F2. Alle Sendeempfänger B, C und D demodulieren die
Präambel 501, führen eine Kanalbewertung durch, erkennen die
Startposition des logischen Rahmens durch Modulieren des Synchronisationscodes
502, und erhalten Informationen, wie z. B., welcher Sendeempfänger
den Rahmen sendet, welcher Sendeempfänger das Ziel des zu sendenden Rahmen
ist, und wie lang der Rahmen ist, durch Empfangen der Rahmeninformationen
503.
Durch Ausführen aller obenerwähnten Prozeduren in allen
Sendeempfängern erkennen die Sendeempfänger A und B, dass sie in der Zeitperiode
von T3 bis T4 miteinander kommunizieren. Die Sendeempfänger C und D, die nicht
an der Kommunikation teilnehmen, gehen durch Schalten des Schalters 104
in die dritte Position in den Trennungszustand über. Anschließend hält
der Sendeempfänger B den Empfangszustand, empfängt die Referenz
505 und führt erneut die Kanalbewertung auf der Grundlage der Referenz
505 durch. Der Grund dafür, dass der Empfänger B die Kanalbewertung
erneut durchführt, ist, dass der Zustand des Übertragungskanals sich ausgehend
von dem ursprünglichen Zustand, der zum Zeitpunkt des Empfangs der Präambel
505 bestand, ändern kann und die Sendeempfänger C und D in den
Trennungszustand übergegangen sind. Der Sendeempfänger B demoduliert Daten
der Nutzlast 504 unter Verwendung des Ergebnisses der unter Verwendung
der Referenz 505 erhaltenen Kanalbewertung. Eine Operation in einer Zeitperiode
von T4 bis T5 wird nahezu in der gleichen Weise durchgeführt, mit Ausnahme
der Änderung der Sendeempfänger, die miteinander verbunden sind, von den
Sendeempfängern A und B zu den Sendeempfängern D und A.
Durch Verwenden der obenerwähnten Konfiguration kann ein als
Empfänger arbeitender Sendeempfänger Daten, die von einem als Sender arbeitenden
Sendeempfänger gesendet worden sind, mit maximaler Empfangsleistung empfangen,
wenn jeder Sendeempfänger A, B, C und D die Nutzlast 504 jedes Rahmens
empfängt. Dementsprechend ermöglicht die obenerwähnte Konfiguration,
eine höhere Modulationsgeschwindigkeit mit der Kommunikation zu erreichen.
Das bedeutet die Fähigkeit, eine höhere Übertragungseffizienz oder
eine höhere Effizienz in der Nutzungsübertragungskanals zu erreichen.
Genauer funktioniert die Konfiguration gut einem Kommunikationssystem, das zwei
oder mehr Kommunikationsverfahren verwendet, wie sowohl CSMA als auch TDMA.
(Fünfte Ausführungsform)
In der fünften Ausführungsform sollte die Kanalbewertung
im Voraus durchgeführt werden, wobei anschließend ein Modulationsschema
für eine Kommunikation unter Verwendung des Ergebnisses der Kanalbewertung
festgelegt wird. Es kann irgendeine Anzahl von möglichen Modulationsschemen
zur Verwendung vorhanden sein, jedoch gibt es zu Darstellungszwecken in dieser Ausführungsform
zwei Arten von Modulationsschemen: QAM1 und QAM2. QMA1 ist für einen Zustand,
in dem alle Sendeempfänger unter Empfangsbedingung arbeiten. QAM2 ist für
einen Zustand, in dem weniger als alle Sendeempfänger die Erlaubnis zur Kommunikation
haben und sich im Empfangszustand befinden. Ferner werden zwei Arten von Rahmenkonfigurationen
F1 und F2 in der fünften Ausführungsform verwendet, ebenso wie in der
vierten Ausführungsform.
Nur die in 8 gezeigte CSMA-Periode wird
beschrieben, wobei eine Beschreibung der anderen Perioden in der fünften Ausführungsform
weggelassen wird.
In der CSMA-Periode, wenn alle Sendeempfänger sich im Empfangszustand
befinden, wenn die Nutzlast 504 empfangen wird, wird die Nutzlast
504 unter Verwendung von QAM1 moduliert/demoduliert und
unter Verwendung der Rahmenkonfiguration F1 übertragen. Wenn indessen weniger
als alle Sendeempfänger die Erlaubnis zur Kommunikation haben und sich im Empfangszustand
befinden, wird die Nutzlast 504 unter Verwendung von QAM2 moduliert/demoduliert
und unter Verwendung der Rahmenkonfiguration F2 übertragen.
Es wird angenommen, dass QAM1 das 16QAM(4 Bits/Symbol) ist, und QAM2
das 64QAM(6 Bits/Symbol) ist, wobei eine Größe der Übertragungsdaten
der Nutzlast 504 gleich 12 Bits ist (3 Symbole mit 16QAM und 2 Symbole
mit 64QAM), und wobei der Referenzteil 505 in der Rahmenkonfiguration F2
4 Symbole umfasst.
Wie in 9 gezeigt ist, beträgt eine
Rahmenlänge der Rahmenkonfiguration F1 (N + 3) Symbole, während eine Rahmenlänge
der Rahmenkonfiguration F2 gleich (N + 6) Symbole ist. In diesem Fall ist daher
die Übertragungseffizienz der Rahmenkonfiguration F1 höher als die Übertragungseffizienz
der Rahmenkonfiguration F2, obwohl die Modulationsgeschwindigkeit von F2 höher
ist als die Modulationsgeschwindigkeit von F1. Wenn Daten der Nutzlast mit weniger
als 53 Bits (z. B. 52 Bits (13 Symbole mit 16QAM und 9 Symbole mit 64QAM)) gesendet
werden, ist die Übertragungseffizienz F1 (N + 13 Symbole) gleich oder größer
als die Übertragungseffizienz F2 (N + 4 + 9 Symbole), aufgrund der Wirkung
des Hinzufügens der Referenz 505 zum Rahmen F1. Wenn im Gegensatz
hierzu Daten der Nutzlast gleich oder mehr als 53 Bits gesendet werden (z. B. 53
Bits (14 Symbole mit 16QAM und 9 Symbole mit 64QAM)), ist die Übertragungseffizienz
von F2 (N + 4 + 9 Symbole (53 Bits)) höher als die Übertragungseffizienz
von F1 (N + 14 Symbole (53 Bits)).
Es somit möglich, die Übertragungseffizienz in der CSMA-Periode
zu verbessern durch Beurteilen in einem als Sender arbeitenden Sendeempfänger,
welche Rahmenkonfiguration F1 oder F2 eine höhere Übertragungseffizienz
bieten kann als die andere, und durch Hinzufügen einer Information, welche
Rahmenkonfiguration F1 oder F2 verwendet wird, zur Rahmeninformation 503.
Außerdem können die Konfigurationen der ersten bis fünften
Ausführungsformen auf vielfältige Weise nach Bedarf miteinander kombiniert
werden.
Ferner sind die ersten bis fünften Ausführungsformen in
einem Kommunikationssystem wie der Stromleitungskommunikation (PLC, Power Line Communication)
nützlich, die eine Stromversorgungsleitung als Übertragungsleitung verwendet,
da in der PLC mehrere Modems parallel zu einem als Sender arbeitenden Modem angeschlossen
sind.
Die Anwendung beruht auf dem Nutzen der Priorität der japanischen
Patentanmeldung Nr. 2004-1333128, eingereicht am 28.04.2004, deren Inhalte hiermit
in ihre Gesamtheit durch Literaturhinweis eingefügt sind, und beansprucht diesen
Nutzen.
Industrielle Anwendbarkeit
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Sendeempfänger
und ein Kommunikationsverfahren, die Zeitmultiplex-Übertragungsverfahren verwenden,
welche eine Datenübertragung unter mehreren Sendeempfängern durchführen,
so dass die Empfangsleistung einer Kommunikation für einen Sendeempfänger,
ein Kommunikationssystem und ein Kommunikationsverfahren in einem Zeitmultiplex-Übertragungsverfahren
erhöht wird.