TECHNISCHES GEBIET
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Infratorsensor und
auf ein kontaktloses Thermometer, die eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung verwenden.
STAND DER TECHNIK
Ein optischer Modulator moduliert die Intensität des auftreffenden
Lichts und gibt es aus. Als herkömmliches Beispiel gibt es einen optischen
Modulator, der im US-Patent Nr. 5.311.360
und in einem Artikel "Deformable Grating Optical Modulator" (Optics Letters, Bd.
17, Nr. 9, 1. Mai 1992) von O. Solgaard u. a. beschrieben ist. Dieser optische Modulator
moduliert die Intensität des Lichtes unter Nutzung der Beugungswirkung des
Lichtes, wobei er den Vorteil besitzt, dass er miniaturisiert ist und in Massenfertigung
in einem IC-Prozess hergestellt wird.
24(a) ist eine Draufsicht eines optischen Modulators, der in dem
oben erwähnten US-Patent und in dem obigen Artikel beschrieben ist, während
24(b) eine Querschnittsansicht längs einer Linie K-K' in
24(a) ist.
Der optische Modulator enthält ein Siliciumsubstrat
1001, eine Abstandshalterschicht 1002, die aus einer Siliciumoxidschicht
hergestellt ist, die in einem Randbereich des Siliciumsubstrats 1001 ausgebildet
ist, und eine dielektrische Schicht 1003. Die dielektrische Schicht
1003 ist mit einem Muster mit mehreren sehr kleinen dielektrischen Balken
1004 versehen, wobei die dielektrischen Balken 1004 in einem Hohlraum
schweben, wobei beide Enden durch die Abstandshalterschicht 1002 unterstützt
sind. Die dielektrische Schicht 1003 ist aus einer im Silicium angereicherten
Siliciumnitridschicht hergestellt, wobei ihre Restspannung auf etwa 200 MPa verringert
ist. Die Dicken der Abstandshalterschicht 1002 und der dielektrischen Schicht
1003 sind so eingestellt, dass sie gleich 1/4 einer Wellenlänge des
Lichtes sind, dessen Leistung zu steuern ist, d. h. des Lichtes, das auf den optischen
Modulator auftrifft.
Die Öffnungen 1005, die jede eine Breite besitzen, die
gleich der jedes dielektrischen Balkens 1004 ist, sind zwischen den dielektrischen
Balken 1004 ausgebildet. Darüber hinaus ist über dem Substrat
1001 eine reflektierende Al-Schicht 1006 vorgesehen, die darüber
hinaus als eine Elektrode dient. Die reflektierende Schicht 1006 besteht
aus den oberen reflektierenden Schichten 1007, die auf den Oberflächen
der dielektrische Balken 1004 ausgebildet sind, und den unteren reflektierenden
Schichten 1008, die durch die Öffnungen 1005 auf der Oberfläche
des Substrats 1001 ausgebildet sind. Die oberen reflektierenden Schichten
1007 und die unteren reflektierenden Schichten 1008 bilden ein
Gitter des Reflexionstyps.
Das Prinzip der optischen Modulation eines herkömmlichen optischen
Modulators mit der oben erwähnten Struktur wird anhand von 25(a)
und (b) beschrieben. In diesen Figuren sind die Komponenten, die zu denjenigen in
24 völlig gleich sind, mit Bezugszeichen bezeichnet,
die zu denjenigen in 24 völlig gleich sind, wobei
ihre Beschreibung weggelassen ist.
25(a) zeigt einen Zustand, in dem zwischen der reflektierenden
Schicht 1006 und dem Substrat 1001 keine Spannung angelegt ist.
Zu diesem Zeitpunkt beträgt der Stufenunterschied zwischen den oberen reflektierenden
Schichten 1007 und den unteren reflektierenden Schichten 1008
1/2 einer Wellenlänge des auftreffenden Lichts, wobei der Gangunterschied zwischen
dem von den oberen reflektierenden Schichten 1007 reflektierten Licht und
dem von den unteren reflektierenden Schichten 1008 reflektierten Licht
eine Wellenlänge beträgt. Daher stimmen die Phasen dieser Lichtstrahlen
überein. Folglich arbeitet das Gitter des Reflexionstyps in Bezug auf das auftreffende
Licht 1010, das auf das Gitter auftrifft, als ein normaler Spiegel, wobei
das auftreffende Licht 1010 das gebeugte Licht 1011 nullter Ordnung
wird, das auf eine Auftreffseite zu reflektieren ist.
Andererseits bilden unter der Bedingung, dass zwischen der reflektierenden
Schicht 1006 und dem Substrat 1001 eine Spannung angelegt ist,
die reflektierende Schicht 1006 und das Substrat 1001 einen Kondensator,
wobei zwischen ihnen die dielektrische Schicht 1003 und eine Luftschicht
1012 liegen, wobei die reflektierende Schicht 1006 positiv geladen
ist, während das Substrat 1001 negativ geladen ist. Da zwischen den
Ladungen eine elektrostatische Anziehungskraft wirkt, werden die dielektrischen
Balken 1004 gebogen und zum Substrat 1001 angezogen, bis sie mit
dem Substrat 1001, wie in 25(b) gezeigt ist, in Kontakt
gelangen. Zu diesem Zeitpunkt wird der Stufenunterschied zwischen den Oberflächen
der oberen reflektierenden Schichten 1007 und denjenigen der unteren reflektierenden
Schichten 1008 1/4 einer Wellenlänge des auftreffenden Lichts, wobei
der Gangunterschied zwischen dem von den Oberflächen der oberen reflektierenden
Schichten 1007 reflektierten Licht und dem von den Oberflächen der
unteren reflektierenden Schichten 1008 reflektierten Licht 1/2 Wellenlänge
im Hin- und Rücklauf wird, wodurch die Phasen zwischen diesen Lichtstrahlen
um eine halbe Wellenlänge verschoben werden. Folglich heben das von der oberen
reflektierenden Schicht 1007 reflektierte Licht und das von der unteren
reflektierenden Schicht 1008 reflektierte Licht einander auf, um das gebeugte
Licht nullter Ordnung zu beseitigen, wobei das gebeugte Licht,
das vom gebeugten Licht nullter Ordnung verschieden ist, ausgegeben wird. Zu diesem
Zeitpunkt werden z. B. die gebeugten Lichtstrahlen 1013a bzw.
1013b ±1. Ordnung mit einer Beugungsleistung von 41 % erzeugt. Wie
oben beschrieben worden ist, kann der optische Modulator das auftreffende Licht
modulieren, indem eine an die reflektierende Schicht 1006 und das Substrat
1001 angelegte Spannung ein-/ausgeschaltet wird.
Der oben erwähnte herkömmliche optische Modulator moduliert
jedoch das auftreffende Licht mit einem Strahldurchmesser höchstens mit einer
Größe des Gitters. Folglich ist es erforderlich, die Größe des
Gitters zu vergrößern, um auftreffendes Licht mit einem großen Durchmesser
zu modulieren. Wenn jedoch die Größe des Gitters vergrößert
wird, ist es wahrscheinlich, dass das Gitter während des Schritts des Schwebens
des Gitters um eine halbe Wellenlänge am Siliciumsubstrat 1001 anhaftet.
Daher ist es schwierig gewesen, einen derartigen herkömmlichen optischen Modulator
mit einer guten Ausbeute herzustellen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Infratorsensors
und eines kontaktlosen Thermometers, die eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
verwenden, wobei die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung eine gleichförmige
Beugungswirkung erhalten kann.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
Ein Infratorsensor und ein kontaktloses Thermometer der vorliegenden
Erfindung sind in den unabhängigen Ansprüchen definiert.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
1 ist eine Ansicht, die eine Struktur eines optischen
Modulators in Ausführungsform 1 zeigt, (a) ist eine von einer unteren Oberfläche
gesehene perspektivische Ansicht und (b) ist eine Seitenansicht.
2 ist eine Querschnittsansicht längs einer Linie
A-A' 1.
3 zeigt ein Beispiel elliptischer Mikrolinsen des Beugungstyps:
(a) ist eine Draufsicht und (b) ist eine Querschnittsansicht einer der Mikrolinsen
in (a).
4 veranschaulicht die Schritte der Fertigung einer
Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung in der Ausführungsform 1.
5 ist eine Ansicht, die eine Struktur eines optischen
Modulators zeigt, der einen beweglichen Spiegel als eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
verwendet.
6 ist eine von einer unteren Oberfläche gesehene
perspektivische Ansicht, die eine Struktur des optischen Modulators in der Ausführungsform
2 zeigt.
7 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Struktur
eines Infrarotsensors zeigt, der die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung in Ausführungsform
3 der vorliegenden Erfindung verwendet.
8 ist eine Seitenansicht des Infrarotsensors in
7.
9 ist eine Draufsicht einer Linse des Infrarotsensors
in 7.
10 ist eine Ansicht, die ein Beispiel einer Lichtfleckform
auf einem pyroelektrischen Element zeigt: (a) zeigt den Fall, dass das auftreffende
Licht unter Verwendung einer herkömmlichen kreisförmigen Linse auf das
pyroelektrische Element fokussiert wird und (b) zeigt den Fall, dass eine Linse
die Form eines Rechtecks hat.
11 zeigt eine Struktur einer Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
in Ausführungsform 3: (a) ist eine Draufsicht und (b) eine Querschnittsansicht
längs einer Linie B-B' in (a).
12 veranschaulicht die Schritte der Fertigung der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
in 11.
13 veranschaulicht eine Operation der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
in 11.
14 ist eine Ansicht, die eine Struktur einer Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
in Ausführungsform 4 zeigt: (a) ist eine Draufsicht und (b) eine Querschnittsansicht
längs einer Linie E-E' in (a).
15 zeigt eine Struktur einer Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
in Ausführungsform 5: (a) ist eine Draufsicht und (b) ist eine Querschnittsansicht
längs einer Linie F-F' in (a).
16 veranschaulicht die Schritte der Fertigung der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
in 15.
17 veranschaulicht eine Operation der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
in 15.
18 ist eine Ansicht, die eine Struktur eines Infrarotsensors
in Ausführungsform 6 der vorliegenden Erfindung zeigt: (a) ist eine Seitenansicht
und (b) ist eine Ansicht in einer -x-Richtung von einer Ebene, die parallel zu einer
y-z-Ebene ist und eine Linie G-G' enthält.
19 ist eine Ansicht, die eine Struktur eines Infrarotsensors
in Ausführungsform 7 der vorliegenden Erfindung zeigt.
20 ist eine Ansicht, die eine Struktur einer Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung
in dem Infrarotsensor in 19 zeigt: (a) ist eine Draufsicht,
(b) ist eine Querschnittsansicht längs einer Linie H-H' in (a) und (c) ist
eine Querschnittsansicht längs einer Linie I-I' in (a).
21 ist eine Ansicht, die eine Struktur von Mitteln
zum Messen einer zweidimensionalen Intensitätsverteilung einer Lichtquelle
(Wärmequelle) unter Verwendung der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung
in Ausführungsform 7 zeigt.
22 ist eine Ansicht, die eine Struktur eines Infrarotsensors
in Ausführungsform 8 der vorliegenden Erfindung zeigt: (a) ist eine Seitenansicht
und (b) ist eine Ansicht in einer -x-Richtung gesehen von einer Ebene, die parallel
zu einer y-z-Ebene ist und eine Linie J-J' enthält.
23 ist eine Querschnittsansicht, die eine Struktur
eines kontaktlosen Thermometers in Ausführungsform 9 der vorliegenden Erfindung
zeigt.
24 ist eine Ansicht, die eine Struktur eines herkömmlichen
optischen Modulators zeigt: (a) ist eine Draufsicht und (b) ist eine Querschnittsansicht
längs einer Linie K-K' in (a).
25 veranschaulicht das Prinzip der optischen Modulation
eines herkömmlichen optischen Modulators.
26 ist eine Draufsicht einer Matrix aus elliptischen
Mikrolinsen des Beugungstyps.
27 ist eine Ansicht, die eine Struktur eines optischen
Modulators zeigt, der eine Matrix aus beweglichen Spiegeln verwendet.
DIE BESTE AUSFÜHRUNGSART DER ERFINDUNG
(Ausführungsform 1)
1(a) und 1(b) sind eine von einer unteren Oberfläche
gesehene perspektivische Ansicht, die eine Struktur eines optischen Modulators in
der Ausführungsform 1 zeigt, und eine Seitenansicht davon, wobei
2 eine Querschnittsansicht längs einer Linie A-A'
in 1 ist.
Im optischen Modulator der vorliegenden Ausführungsform sind,
wie in 1 gezeigt ist, eine Mikrolinse 3a als
erstes Fokussierungsmittel und eine Mikrolinse 3bals zweites Fokussierungsmittel
auf einer ersten Oberfläche ausgebildet, die eine Oberfläche eines lichtdurchlässigen
Substrats 1 ist, das aus Glas oder dergleichen hergestellt ist und eine
Dicke von z. B. 2 mm aufweist. Die Mikrolinsen 3a und 3b sind
einander benachbart vorgesehen, wobei sie eine völlig gleiche Form besitzen.
Eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 2 des Reflexionstyps
ist auf einer zweiten Oberfläche ausgebildet, die der ersten Oberfläche
des lichtdurchlässigen Substrats 1 gegenüberliegt. Die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
2 ist mit ihrer Mitte an einem Kreuzungspunkt einer vertikalen Linie zu
der Ebene (der ersten Oberfläche), in der die Linsen ausgebildet sind, die
sich von der Mitte einer Geraden, die die Mitte der Linse 3a mit der Mitte
der Linse 3b verbindet, erstreckt, und der Ebene (der zweiten Oberfläche),
in der die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 2 ausgebildet ist, angeordnet
vorgesehen. Mit anderen Worten, in der vorliegenden Ausführungsform ist die
Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 2 genau unter dem Mittelpunkt zwischen
den Mikrolinsen 3a und 3b angeordnet.
In der vorliegenden Ausführungsform wurden kreisförmige
Linsen mit einer Öffnung von 1 mm als die Mikrolinsen 3a und
3b verwendet. Derartige kreisförmige Linsen können durch irgendein
Verfahren hergestellt werden. In der vorliegenden Ausführungsform wird ein
Substrat 1 mit einem Resist beschichtet, wird das Substrat 1 bei
einer Erweichungstemperatur des Resists oder höher erwärmt, um das Fließen
des Resists zu verursachen, und wird der Resist durch die Oberflächenspannung
in eine Bergstruktur geformt.
Obwohl in der vorliegenden Ausführungsform kreisförmige
Mikrolinsen verwendet werden, ist die Form der Mikrolinsen nicht darauf eingeschränkt.
Es können z. B. rechtwinklige oder elliptische Linsen verwendet werden. Darüber
hinaus kann eine Mikrolinse des Beugungstyps oder eine asphärische Linse durch
einen Halbleiterprozess wie etwa Photolithographie, Ätzen und Abscheidung hergestellt
werden. 3(a) ist eine Draufsicht, die ein Beispiel elliptischer
Mikrolinsen des Beugungstyps zeigt. 3(b) ist eine Querschnittsansicht
längs einer x-z-Ebene einer Mikrolinse in 3(a). Eine Mikrolinse
des Beugungstyps mit einer Binär-/Mehrfachebenen-Struktur in der Form von Stufen
im Querschnitt, wie in 3(b) gezeigt ist, kann durch wiederholte
Photolithographie, wiederholtes Ätzen/wiederholte Abscheidung dünner Schichten,
was in einem normalen Halbleiterprozess verwendet wird, in Massenfertigung hergestellt
werden. Daher können Mikrolinsen erhalten werden, die eine hervorragende Produktivität
in der Massenfertigung und eine hervorragende Fertigungsgenauigkeit besitzen.
Das auftreffende Licht 4 mit einem Strahldurchmesser von
0,9 mm trifft z. B. auf die Mikrolinse 3a auf, sodass eine optische Achse
des auftreffenden Lichts 4 einen Winkel &thgr;1 (z. B. 20,2°) in
Bezug auf die in 1(b) gezeigte Richtung der z-Achse aufweist, bewegt
sich durch das Substrat 1, während seine optische Achse einen Auftreffwinkel
&thgr; (z. B. 13,3°) aufweist, und wird auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
2 fokussiert. Hier wird das auftreffende Licht 4 reflektiert (Reflexionswinkel
&thgr;: z. B. 13,3°), durch die Mikrolinse 3b kollimiert und als
das ausgehende Licht 5 ausgegeben, wobei die optische Achse einen Ausgangswinkel
&thgr;1 (z. B. 20,2°) aufweist.
In der vorliegenden Ausführungsform ist ein lichtabsorbierendes
Element 6 in einem Bereich der Oberfläche des lichtdurchlässigen
Substrats 1 vorgesehen, der von den Bereichen, in denen die Mikrolinsen
3a und 3b und die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
2 ausgebildet sind, verschieden ist. Das lichtabsorbierende Element
6 wurde erzeugt, indem eine Schicht, die eine lichtabsorbierende Funktion
in Bezug auf eine Wellenlänge des auftreffenden Lichts besitzt, Z. B. eine
mit einem Polymer wie etwa Polyimid und PMMA gemischte Kohlenstoff- oder Phthalocyanin-Verbindung,
beschichtet wurde. Die Struktur und das Verfahren für die Fertigung des lichtabsorbierenden
Elements 6 sind jedoch nicht darauf eingeschränkt. Das lichtabsorbierende
Element 6 kann durch Aufdampfen einer organischen Schicht eines Pigments
oder dergleichen ausgebildet werden, die eine lichtabsorbierende Wirkung in Bezug
auf eine Wellenlänge des auftreffenden Lichts besitzt. Ein derartiges lichtabsorbierendes
Element 6 besitzt die Wirkung, das Streulicht im Substrat 1 und
vom Äußeren des Substrats 1 zu beseitigen und den Rauschabstand
des ausgehenden Lichts 5 zu verbessern.
In der vorliegenden Ausführungsform ist das lichtabsorbierende
Element 6 darüber hinaus an dem Umfang der Mikrolinsen 3a
und 3b vorgesehen. Eine derartige Struktur besitzt den Vorteil, dass nur
zugelassen wird, dass die Bereiche mit zufriedenstellenden Linseneigenschaften als
das erste und zweite Fokussierungsmittel verwendet werden, ohne den Umfang der Mikrolinsen
zu verwenden, wo sich die Linseneigenschaften wegen der Oberflächenspannung
in Bezug auf das Substrat 1 im Allgemeinen wahrscheinlich verschlechtern.
Die ebene Struktur der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
2 ist in 1(a) als eine perspektivische Ansicht gezeigt,
wobei die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 2 z. B. eine Größe
von 100 &mgr;m × 100 &mgr;m aufweist. Im Folgenden werden anhand der
2 und 4 die Struktur und
die Fertigungsschritte der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 2 beschrieben.
In der folgenden Beschreibung der Struktur der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
2 wird die Struktur beschrieben, wie sie von der Rückseite (der zweiten
Oberfläche) das Substrat 1 gesehen wird, wobei daher die vertikale
Beziehung zu der in 2 entgegengesetzt ist.
Zuerst werden, wie in 4(a) gezeigt ist, eine lichtdurchlässige
leitende Schicht 7, die als eine erste Elektrode dient, und eine reflektierende
Schicht 8 in dieser Reihenfolge auf der Oberfläche des lichtdurchlässigen
Substrats 1 ausgebildet. In der vorliegenden Ausführungsform wird
ein Glassubstrat mit einer Dicke von 2 mm als das Substrat 1 verwendet,
wird eine ITO-Schicht mit einer Dicke von 500 Å auf dem Substrat
1 als die lichtdurchlässige leitende Schicht 7 ausgebildet
und wird eine Al-Schicht mit einer Dicke von z. B. 4000 Å als die reflektierende
Schicht 8 ausgebildet.
Danach wird eine (nicht gezeigte) Resistmaske auf der reflektierenden
Schicht 8 ausgebildet, wobei die reflektierende Schicht 8 durch
Ätzen mit einem Muster mit einer geeigneten Form versehen wird, wodurch ein
erstes Gitter 8a ausgebildet wird, wie in 4(b) gezeigt
ist. Danach wird, wie in 4(c) gezeigt ist, eine isolierende Schicht
9 mit einer Dicke von L2 ausgebildet, um das Gitter
8a abzudecken. In der vorliegenden Ausführungsform wurde eine SiO2-Schicht
mit einer Dicke von 0,086 &mgr;m als die isolierende Schicht 9 ausgebildet.
Die isolierende Schicht 9 wird verwendet, um einen Kurzschluss zwischen
dem ersten Gitter 8a und dem zweiten Gitter 8b, das später
beschrieben wird, zu verhindern.
Darüber hinaus werden eine Opferschicht 10 und eine
reflektierende Schicht 8' ausgebildet, wie in den 4(d)
und 4(e) gezeigt ist. In der vorliegenden Ausführungsform
wurden eine Polyimid-Schicht mit einer Dicke von 0,3 &mgr;m als die Opferschicht
10 und eine Al-Schicht mit einer Dicke von z. B. 4000 Å als die reflektierende
Schicht 8' ausgebildet. Die Opferschicht 10 dient als eine Abstandshalterschicht.
Danach wird eine (nicht gezeigte) Resistmaske auf der reflektierenden Schicht
8' ausgebildet, wobei die reflektierende Schicht 8' durch Ätzen
mit einem Muster mit einer geeigneten Form versehen wird, wodurch ein zweites Gitter
8b, das als eine zweite Elektrode dient, und eine Elektrode 8c
ausgebildet werden, wie in 4(f) gezeigt ist. Das zweite Gitter
8b ist als mehrere Balken ausgebildet, deren beide Enden auf der Opferschicht
(der Abstandshalterschicht) 10 unterstützt und mit der Elektrode
8c elektrisch verbunden sind. Schließlich wird die Opferschicht
10 entfernt. Dies erlaubt, dass ein Raum mit einem Abstand L3
zwischen dem zweiten Gitter 8b und der isolierenden Schicht 9
ausgebildet wird.
Wenn zwischen der ersten Elektrode 7 und der zweiten Elektrode
8b eine Spannung angelegt wird, kommt das zweite Gitter 8b durch
die elektrostatische Kraft mit der SiO2-Schicht 9 in Kontakt.
Im Ergebnis ändert sich der Abstand zwischen dem ersten und
dem zweiten Gitter 8a und 8b. Dies ermöglicht sogar, dass
die Ausgangsleistung des auftreffenden Lichts von der Seite des Substrats
1 gesteuert wird.
Eine Dicke L2 der SiO2-Schicht 9 und
ein Abstand L3 im Raum zwischen dem zweiten Gitter 8b und der
SiO2-Schicht 9 werden so eingestellt, dass sie L2
= &lgr;/(4ncos&thgr;), L3 = &lgr;/(4cos&thgr;1) erfüllen,
wobei der Brechungsindex der SiO2-Schicht 9 n (z. B. 1,5) ist,
während die Wellenlänge des auftreffenden Lichts 4 &lgr; (z.
B. 0,5 &mgr;m) beträgt. Folglich ist in einem Zustand, in dem keine Spannung
angelegt ist, wie in 2(a) gezeigt ist, der Abstand zwischen dem
ersten Gitter 8a und dem zweiten Gitter 8b, gesehen von der Seite
des auftreffenden Lichts 4, 1/2 Wellenlänge, wobei die Phasen des
Lichts bei einem Hin- und Rücklauf übereinstimmen. Das heißt, wenn
keine Spannung angelegt ist, arbeitet die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
2 in der gleichen Weise wie ein Spiegel, wobei nur das reflektierte Licht
5, das das gebeugte Licht nullter Ordnung ist, erzeugt wird. Andererseits
ist der Abstand zwischen dem ersten Gitter 8a und dem zweiten Gitter
8b 1/4 Wellenlänge, wenn eine Spannung angelegt ist, wie in
2(b) gezeigt ist. Daher werden die Phasen bei einem Hin- und Rücklauf
entgegengesetzt, wobei der reflektierte Lichtstrahl verschwindet, wodurch das gebeugte
Licht 11a und 11b ±1. Ordnung erzeugt wird. Das heißt,
die Intensität des reflektierten Lichts 5 oder die Intensität
des gebeugten Lichts 11a und 11b ±1. Ordnung kann moduliert
werden; in der vorliegenden Ausführungsform wird jedoch dem reflektierten Licht
(dem gebeugten Licht nullter Ordnung) Beachtung geschenkt, wobei das reflektierte
Licht moduliert wird.
Der optische Modulator fokussiert das auf die Mikrolinse
3a auftreffende Licht 4, lenkt das auftreffende Licht
4 auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 2, kollimiert das
reflektierte Licht, das das gebeugte Licht nullter Ordnung ist, durch die Mikrolinse
3b und gibt das kollimierte Licht als das ausgehende Licht 5 aus.
Dies ermöglicht, dass die Leistung des ausgehenden Lichts unter Verwendung
der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 2 mit einem Bereich moduliert wird,
der viel kleiner ist als die Strahldurchmesser des auftreffenden Lichts
4 und des ausgehenden Lichts 5. In der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
2 mit einer Größe von 100 &mgr;m × 100 &mgr;m, die wie
oben beschrieben hergestellt worden ist, ist es nicht wahrscheinlich, dass das zweite
Gitter 8b während des Schritts des Schwebens des zweiten Gitters
8b an der SiO2-Schicht 9 anhaftet. Folglich kann eine
Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 2 mit einer guten Ausbeute hergestellt
werden.
Da die Größe des Gitterabschnitts abnimmt, kann darüber
hinaus die Ansprechgeschwindigkeit verbessert werden.
Darüber hinaus sind in dem optischen Modulator der vorliegenden
Ausführungsform, wie oben beschrieben worden ist, die Mikrolinsen
3a und 3b und die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
2 monolithisch auf den Vorder- und Rückseiten des lichtdurchlässigen
Substrats 1 integriert. Somit kann ein optischer Modulator erhalten werden,
der hinsichtlich der Struktur stabil ist.
In dem Fall, in dem das auftreffende Licht auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
2 unter Verwendung einer Mikrolinse fokussiert wird, ist es erforderlich,
die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 2 genau im Brennpunkt der Mikrolinse
anzuordnen. Im optischen Modulator der vorliegenden Ausführungsform kann jedoch
der Abstand zwischen der Mikrolinse und der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
2 mit Leichtigkeit genau eingestellt werden, indem nur die Dicke des lichtdurchlässigen
Substrats 1 so vorgeschrieben wird, dass sie der Brennweite der Mikrolinse
entspricht. Folglich kann der Zusammenbau mit guter Genauigkeit ausgeführt
werden.
Eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung und die Fokussierungsmittel,
die das auftreffende Licht auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung fokussieren,
können auf getrennten Substraten geschaffen und danach kombiniert werden. Darüber
hinaus können ein herkömmlicher optischer Modulator und eine Mikrolinse
kombiniert werden, obwohl sie nicht integriert werden können.
Darüber hinaus kann anstelle der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
des Reflexionstyps, die in der vorliegenden Ausführungsform verwendet wird,
eine Kombination aus einer Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung, die in der Form
eines Durchlässigkeitstyps arbeitet, und einem Reflexionsmittel wie etwa einem
Spiegel mit den ersten und zweiten Fokussierungsmitteln wie etwa Mikrolinsen verwendet
werden.
In der vorliegenden Ausführungsform wird als die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
eine Vorrichtung mit einer Gitterstruktur verwendet, die die Beugung nutzt. Die
Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung ist nicht darauf eingeschränkt. Irgendeine
Vorrichtung, die eine Ausgangsleistung des Lichts steuern kann, kann verwendet werden.
Es kann z. B. ein beweglicher Spiegel mit einer Mikrospiegelstruktur, der durch
eine elektrostatische Kraft gesteuert werden kann, verwendet werden.
5 zeigt eine Struktur im Querschnitt eines optischen
Modulators, der einen beweglichen Spiegel als eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
verwendet. In diesem optischen Modulator sind ein Substrat 20 mit einem
beweglichen Spiegel 24, der auf einer Oberfläche
vorgesehen ist, und ein lichtdurchlässiges Substrat 22 mit den Mikrolinsen
3a und 3b als die ersten und zweiten Fokussierungsmittel, die
auf einer Oberfläche vorgesehen sind, in einer derartigen Weise angeordnet,
dass der bewegliche Spiegel 24 den Mikrolinsen 3a und
3b gegenüberliegt. Jeder bewegliche Spiegel 24 ist genau
unter einem Mittelpunkt zwischen den benachbarten Mikrolinsen 3a und
3b in derselben Weise wie in der oben erwähnten Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
2 mit einer Gitterstruktur angeordnet, reflektiert das Licht
4, das durch die Mikrolinse 3a auftrifft, und gibt das Licht
4 als das reflektierte Licht 5 durch die Mikrolinse
3b aus. In dem optischen Modulator mit einer derartigen Struktur wird die
Lichtmodulation nur unter Nutzung der Reflexion des Lichtes ausgeführt. Daher
gibt es insofern einen Vorteil, als die Ausgangsleistung nicht von einer Wellenlange
des einfallenden Lichts 4 abhängt und die Vorrichtung leicht zu verwenden
ist.
(Ausführungsform 2)
6 ist eine von einer unteren Oberfläche gesehene
perspektivische Ansicht, die eine Grundstruktur eines optischen Modulators der Ausführungsform
2 zeigt. In 6 sind die gleichen Komponenten wie diejenigen
in 1 durch dieselben Bezugszeichen wie jene darin bezeichnet,
wobei ihre Beschreibung weggelassen ist.
Der optische Modulator der vorliegenden Ausführungsform ist von
dem der oben erwähnten Ausführungsform 1 nur in den Strukturen der ersten
Fokussierungsmittel, die das Licht auf eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
2 fokussieren, und der zweiten Fokussierungsmittel, die das Licht von der
Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 2 ausgeben, verschieden. In der Ausführungsform
1 werden die kreisförmigen Mikrolinsen 3a und 3b als die
ersten und zweiten Fokussierungsmittel verwendet. In der vorliegenden Ausführungsform
sind jedoch die elliptischen Mikrolinsen 3'a und 3'b in einer
derartigen Weise vorgesehen, dass ihre Hauptachsen zueinander benachbart sind.
Jede der elliptischen Mikrolinsen 3'a und 3'b besitzt
eine ähnliche elliptische Form, in der ein Querschnitt in einer Richtung der
Dicke allmählich kleiner wird. Sie sind in einer derartigen Weise konstruiert,
dass ein Größenverhältnis einer Hauptachse zu einer Nebenachse eines
Ellipsoids 1/cos&thgr;1 wird, wobei &thgr;1 ein Auftreffwinkel des auftreffenden
Lichts ist.
Wie oben beschrieben worden ist, sind die Mikrolinsen 3'a
und 3'b so konstruiert, dass sie elliptische Formen in Übereinstimmung
mit dem Auftreffwinkel besitzen, wodurch die in Bezug auf das Licht, das schräg
auf die Mikrolinse auftrifft, verursachte Aberration verringert wird, wobei die
optische Modulation zufriedenstellend ausgeführt werden kann.
In der vorliegenden Ausführungsform war vorgeschrieben, dass
das Größenverhältnis einer Hauptachse zu einer Nebenachse eines Ellipsoids
z. B. bei &thgr;1 = 35° z. B. 1,22 beträgt. Die Vorrichtung konnte selbst
bei einem so großen Auftreffwinkel zufriedenstellend arbeiten. Insbesondere
sind als die elliptischen Mikrolinsen elliptische Mikrolinsen des Beugungstyps mit
einer Binär-/Mehrfachebenen-Struktur, wie in den 3(a) und
(b) gezeigt ist, hinsichtlich der Fertigung geeignet.
(Ausführungsform 3)
Eine nochmals weitere Ausführungsform der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
der vorliegenden Erfindung wird beschrieben, indem ein Infrarotsensor beschrieben
wird, auf den die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung angewendet wird.
In den Ausführungsformen 1 und 2 hat das Gitter der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
die Form eines Rechtecks. In Ausführungsform 3 ist eine trapezförmige
Gitterkonfiguration angenommen. Im Folgenden wird die Ausführungsform 3 anhand
der Zeichnung beschrieben.
Die 7 und 8
sind eine perspektivische Ansicht, die eine Grundstruktur eines Infrarotsensors
zeigt, der eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung aus Ausführungsform 3 gemäß
der vorliegenden Erfindung verwendet, und eine Querschnittsansicht davon. Ein Infrarotsensor
100 der vorliegenden Erfindung besitzt eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
101, ein pyroelektrisches Element 103 und eine Linse
105. Die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 101 und das pyroelektrische
Element 103 sind wie in 8 gezeigt in einem
Gehäuse 111 untergebracht. Die Linse 105 ist an einer oberen
Oberfläche des Gehäuses 111 befestigt. Die Linse 105
ist z. B. eine Linse des Beugungstyps mit einer quadratischen Öffnung, die
aus Silicium hergestellt ist, die einen wie in 8 gezeigten
Querschnitt besitzt und die Licht 107 fokussiert, das auf den Infrarotsensor
100 auftrifft. Die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 101 ist
so in dem optischen Weg des durch die Linse 105 fokussierten Lichts
107 angeordnet, dass sie um einen Winkel von &thgr;2 in Bezug auf eine
Oberfläche parallel zu der Oberfläche, an der die Linse 105 befestigt
ist, geneigt ist. Das pyroelektrische Element 103 ist in der Weise angeordnet,
dass wenigstens ein Teil der Lichtausgabe von der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
101 auf das pyroelektrische Element 103 auftrifft.
9 ist eine Draufsicht der in den 7
und 8 gezeigten Linse 105. Wie in
9 gezeigt ist, ist die Linse 105 in dem Infrarotsensor
100 der vorliegenden Ausführungsform eine Linse des
Beugungstyps, die eine Öffnung z. B. in Form eines Quadrats hat und z. B. einen
vierstufigen Querschnitt aufweist. Wie in 9 gezeigt
ist, sind in den vier Ecken des Quadrats in der vorliegenden Ausführungsform
Beugungsgitter gebildet, wodurch eine Fläche der Öffnung der Linse erhöht
wird und die Lichtausnutzungseffizienz verbessert wird.
Wie in 7 gezeigt ist, hat das pyroelektrische
Element 103 wegen seiner Leichtigkeit der Fertigung und Kostengünstigkeit
allgemein eine rechtwinklige Form. Allerdings besitzt eine Lichtfleckform auf dem
pyroelektrischen Element, wenn auftreffendes Licht z. B. durch eine normale kreisförmige
Linse fokussiert wird, ebenfalls eine kreisförmige Form. 10
zeigt ein Beispiel einer Lichtfleckform auf dem pyroelektrischen Element
103. 10(a) zeigt den Fall, dass das auftreffende Licht
unter Verwendung einer herkömmlichen kreisförmigen Linse auf das pyroelektrische
Element fokussiert wird. Wie aus 10(a) hervorgeht, werden die vier
Eckabschnitte des pyroelektrischen Elements zu einem toten Raum, wo das Licht nicht
auftrifft, sodass nicht das gesamte pyroelektrische Element effektiv genutzt werden
kann.
10(b) zeigt eine Lichtfleckform in dem Fall, dass die Linse
105 wie in Ausführungsform 3 die Form eines Rechtecks hat. Wie in
10(b) gezeigt ist, wird ein auf dem pyroelektrischen Element
103 gebildeter Lichtfleck zu einem Rechteck, dessen Größe kleiner
als im Fall der Verwendung einer kreisförmigen Linse ist, wobei ein pyroelektrisches
Element mit einer kleineren Fläche verwendet werden kann, was zu einer Senkung
der Kosten führt. Genauer kann die Fläche des pyroelektrischen Elements
unter Verwendung einer rechtwinkligen Linse als einer Linse zum Fokussieren von
Licht auf das pyroelektrische Element um 25 % verringert werden. Gleichzeitig wird
es möglich zuzulassen, dass Licht auf das gesamte pyroelektrische Element auftrifft,
wodurch der Pegel eines Ausgangssignals von dem Infrarotsensor gegenüber einem
herkömmlichen Wert um 25 % oder mehr erhöht werden kann.
Wenn wie in Ausführungsform 3 eine Linse mit einer rechtwinkligen
Öffnung verwendet wird, wird eine Lichtfleckform des Lichts, das auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
101 auftrifft, wie in 7 gezeigt ist, zu einem
Trapez. In der vorliegenden Ausführungsform ist die Größe der Linse
105 z. B. 3 mm, ist ihre Brennweite 6 mm und ist der Neigungswinkel &thgr;2
gleich 45°, wobei die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 101 z. B.
an einer Position in der Mitte zwischen der Linse 105 und dem pyroelektrischen
Element 103 angeordnet ist. Somit ist die Lichtfleckform ein Trapez mit
einer Seite (der unteren Seite) näher zu der Linse 105 von 2,0 mm,
einer Seite (der oberen Seite) weiter von der Linse 105 von 1,2 mm und
einer Höhe (z-Richtung) von 2,3 mm.
11(a) ist eine Draufsicht der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
101 aus Ausführungsform 3 und 11(b) ist eine Querschnittsansicht
längs einer Linie B-B' in 11(a).
Ein Substrat 121 der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
101 wird z. B. durch thermisches Oxidieren eines Si-Wafers zum Ausbilden
einer thermischen Oxidschicht mit einer Dicke von 0,1 &mgr;m und durch Abscheiden
einer Siliciumnitridschicht bis auf eine Dicke von 0,2 &mgr;m durch Niederdruck-Gasphasenabscheidung
nach chemischem Verfahren (im Folgenden LPCVD genannt) zum Ausbilden einer isolierenden
Schicht erhalten. Auf dem Substrat 121 wird eine Abstandshalterschicht
123 ausgebildet, die z. B. aus einer mit einer großen Menge Phosphor
dotierten Siliciumoxidschicht hergestellt ist. Auf der Abstandshalterschicht
123 wird eine elastische Schicht 125 ausgebildet. In der Ausführungsform
3 wurde die elastische Schicht 125 aus einer Siliciumnitridschicht ausgebildet,
wobei ihre Restspannung verringert war. Wie in 11(b) gezeigt ist,
werden die Balken 126 dadurch ausgebildet, dass die elastische Schicht
125 mit einem Muster versehen wird, wobei auf den Balken 126 obere
reflektierende Schichten 127 ausgebildet werden. Auf dem Substrat
121 werden untere reflektierende Balken 128 ausgebildet. Diese
reflektierenden Schichten 127 und 128 bestehen z. B. aus Au mit
einer Dicke von 0,1 &mgr;m. Wenn das fokussierte Infrarotlicht 115 auf
die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 101 mit einer solchen Struktur
auftrifft, wird auf der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 101, wie in
11(a) gezeigt ist, ein Lichtfleck 129 des auftreffenden
Lichts in Form eines Trapezes gebildet.
Wie in 11(a) gezeigt ist, hat die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
101 in Ausführungsform 3 eine Trapezform. Dies entspricht der Verwendung
einer rechtwinkligen Linse, die den Lichtfleck 129 auf der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
101 wie oben beschrieben in Form eines wie in 11(a) gezeigten
Trapezes bildet. Wie oben beschrieben wurde, hat die Form des Lichtflecks
129 in Ausführungsform 3 eine obere Seite von 1,2 mm und eine untere
Seite von 2,0 mm. Somit ändert sich die Breite in y-Richtung. Somit ändert
sich bei einem Gitter, das aus Balken besteht, die wie in einer herkömmlichen
Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung parallel zueinander sind, die Anzahl der Balken
in dem Lichtfleck in der Nähe der oberen Seite und der unteren Seite des Lichtflecks.
Dies führt zur Ungleichförmigkeit der Beugung an den oberen und an den
unteren Positionen. Im Ergebnis nimmt eine Modulationsefflzienz ab. Im Gegensatz
dazu ist die Anzahl der Balken in dem Lichtfleck 129 bei der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
101 der vorliegenden Ausführungsform dadurch, dass die Periode der Balken
126, die ein Gitter bilden, in Übereinstimmung mit der Form des Lichtflecks
129 geändert ist, konstant gemacht, wodurch eine gleichförmige
Beugungserscheinung auftreten kann, was verhindert, dass die Beugungseffizienz abnimmt.
Nachfolgernd wird anhand von 12 ein Beispiel
der Schritte der Fertigung der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 101
beschrieben. In 12 sind die gleichen Komponenten wie
jene in 11 mit den gleichen Bezugszeichen wie darin
bezeichnet. Ihre Beschreibung wird weggelassen.
Zunächst wird ein Substrat 121 mit einer isolierenden
Schicht darauf hergestellt. Als ein Substrat wird z. B. ein Siliciumsubstrat oder
dergleichen verwendet. In der vorliegenden Ausführungsform wurde ein Siliciumsubstrat
verwendet und thermisch oxidiert, um eine Oxidschicht mit einer Dicke von 0,1 &mgr;m
auszubilden, woraufhin durch LPCVD eine Siliciumnitridschicht mit einer Dicke von
0,5 &mgr;m abgeschieden wurde.
Wie in 12(a) gezeigt ist, wird daraufhin auf dem
Substrat 121 z. B. durch LPCVD eine Abstandshalterschicht 123
ausgebildet, die z. B. aus einer mit einer großen Menge Phosphor dotierten
Siliciumoxidschicht hergestellt wird. Die Dicke der Abstandshalterschicht
123 ist als &lgr;/(4cos&thgr;2) gegeben, wobei &lgr; eine Wellenlänge
des auf eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung auftreffenden Lichts ist. In der
vorliegenden Ausführungsform ist die Wellenlänge &lgr; des auftreffenden
Lichts als 10 &mgr;m vorgeschrieben. &thgr;2 bezeichnet einen Neigungswinkel
der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 101 in Bezug auf eine Oberfläche
parallel zu einer Oberfläche, an der eine Linse befestigt ist, d. h. einen
Winkel, unter dem Licht auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung auftrifft. In
der vorliegenden Ausführungsform ist wie oben beschrieben &thgr;2 = 45°.
Somit wurde in der vorliegenden Ausführungsform durch LPCVD eine mit einer
großen Menge Phosphor dotierte Siliciumoxidschicht bis auf eine Dicke von 3,5
&mgr;m abgeschieden.
Nachfolgend wird auf der Abstandshalterschicht 123, wie in
12(b) gezeigt ist, eine elastische Schicht 125 mit einer
Dicke von &lgr;/(4cos&thgr;2) ausgebildet. In der vorliegenden Ausführungsform
wurde durch LPCVD eine Siliciumnitridschicht, deren in der Schicht verbleibende
Zugfestigkeit durch Erhöhen des Verhältnisses des Gehalts an Silicium
z. B. auf 200 MPa oder weniger verringert wurde, bis auf eine Dicke von 3,5 &mgr;m
ausgebildet.
Daraufhin wird auf der elastischen Schicht 125 ein Resist
rotationsbeschichtet, wobei der Resist Licht ausgesetzt und entwickelt wird, wodurch,
wie in 12(c) gezeigt ist, eine Resistmaske 131 ausgebildet
wird. Daraufhin wird die elastische Schicht 125 durch Trockenätzen
mit einem Muster versehen, um Balken 126 und Öffnungen 132
auszubilden. Daraufhin wird der Resist 131 entfernt und wird die in den
Öffnungen 132 und unter den Balken 126 positionierte Abstandshalterschicht
123 durch isotropes Nassätzen unter Verwendung gepufferter Flusssäure
entfernt. Somit schweben die Balken 126, wie in 12(e)
gezeigt ist. Im Ergebnis werden beide Enden der Balken 126 an der Abstandshalterschicht
123 unterstützt.
Schließlich wird auf dem resultierenden Substrat eine reflektierende
Schicht, die z. B. aus Au hergestellt wird, mit einer Dicke von 0,1 &mgr;m aufgedampft,
wodurch, wie in 12(f) gezeigt ist, obere reflektierende Schichten
127 und untere reflektierende Schichten 128 ausgebildet werden.
In den oben erwähnten Schritten wird eine Gitterstruktur der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
fertiggestellt.
Anhand von 13 wird der Betrieb der wie
oben beschrieben konstruierten Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung beschrieben.
Die gleichen Komponenten wie jene in 12 sind in
13 mit denselben Bezugszeichen wie dort bezeichnet.
Ihre Beschreibung wird weggelassen.
Die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 101 der Ausführungsform
3 arbeitet dadurch, dass eine zwischen den oberen reflektierenden Schichten
127 und dem Substrat 121 angelegte Spannung ein-/ausgeschaltet
wird. 13(a) zeigt einen Zustand, in dem zwischen den oberen reflektierenden
Schichten 127 und dem Substrat 121 keine Spannung angelegt ist,
wobei die Balken 126 schweben und zwischen den Balken 126 und
dem Substrat 121 eine Luftschicht 137 gebildet ist. Zu diesem
Zeitpunkt ist der Stufenunterschied zwischen den Oberflächen der oberen reflektierenden
Schichten 127 und den Oberflächen der unteren reflektierenden Schichten
128 auf einen Wert eingestellt, der durch &lgr;/(2cos&thgr;2) repräsentiert
ist, wobei z. B. angenommen ist, dass ein Auftreffwinkel, unter dem das zu modulierende
Licht 135 auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 101 auftrifft,
&thgr;2 ist (siehe 13) und eine Wellenlänge des
Lichts 135 &lgr; ist.
Zum Beispiel ist in Ausführungsform 3 &thgr;2 = 45° und
&lgr; = 10 &mgr;m, sodass der Wert 7,0 &mgr;m ist. Zu diesem Zeitpunkt ist
die Phasendifferenz zwischen dem von den oberen reflektierenden Schichten
127 reflektierten Licht und dem von den unteren reflektierenden Schichten
128 reflektierten Licht im Hin- und Rücklauf 2&pgr;, was einer Wellenlänge
entspricht, wodurch die Phasen übereinstimmen. Somit dient die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
101 als ein normaler Spiegel, wobei das auftreffende Licht 135
zu gebeugtem Licht 136 nullter Ordnung wird und auf eine Auftreffseite
reflektiert wird.
Wenn nachfolgend, wie in 13(b) gezeigt ist,
zwischen den oberen reflektierenden Schichten 127 und dem Substrat
121 eine Spannung angelegt wird, bilden die oberen reflektierenden Schichten
127, die obere Elektroden sind, und das Substrat 121, das eine
untere Elektrode ist, einen Kondensator, zwischen dem die Luftschicht
137 und eine auf der Oberfläche des Substrats 121 liegende
isolierende Schicht (nicht gezeigt) liegt. Die oberen reflektierenden Schichten
127 werden z. B. positiv geladen und das Substrat 121 wird z.
B. negativ geladen. Zwischen den Ladungen wird eine elektrostatische Anziehungskraft
bewirkt, sodass die Balken 126 zur Seite des Substrats 121 angezogen
werden, bis sie, wie in 13(b) gezeigt ist, mit der Oberfläche
des Substrats 121 in Kontakt gelangen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Stufenunterschied
zwischen den Oberflächen der oberen reflektierenden Schichten 127
und den Oberflächen der unteren reflektierenden Schichten 128 auf
einen Wert eingestellt, der durch &lgr;/(4cos&thgr;2), z. B. 3,5 &mgr;m in
Ausführungsform 3, gegeben ist. Somit wird die Phasendifferenz zwischen dem
von den Oberflächen der oberen reflektierenden Schichten 127 reflektierten
Licht und dem von den Oberflächen der unteren reflektierenden Schichten
128 reflektierten Licht im Hin- und Rücklauf &pgr;, was einer halben
Wellenlänge entspricht. Somit verschwinden diese Lichtbalken. Im Ergebnis wird
gebeugtes Licht nullter Ordnung beseitigt und gebeugtes Licht, das von gebeugtem
Licht nullter Ordnung verschieden ist, ausgegeben. Wenn Z. B., wie in
13(b) gezeigt ist, zwischen den oberen reflektierenden Schichten
127 und dem Substrat 121 eine Spannung angelegt wird, wird gebeugtes
Licht 138a bzw. 138b ±1. Ordnung mit einer Beugungseffizienz
von 41 % erzeugt.
Tatsächlich werden die Balken 126 in der Nähe der
Abschnitte (Abschnitt C und Abschnitt D in 11(a)) an beiden Enden
jedes Balkens 126, die an der Abstandshalterschicht 123 unterstützt
sind, nicht vollständig zu dem Substrat 121 angezogen. Somit werden
die Balken 126, wie in 11(a) gezeigt ist, in einer Längsrichtung
länger als der Lichtfleck 129 auftreffenden Lichts gemacht, wodurch
verhindert wird, dass Licht in diese unvollständigen Operationsabschnitte eintritt,
um zu verhindern, dass das Modulationsverhältnis abnimmt.
Gemäß dem oben erwähnten Betrieb ist es in der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
101 der Ausführungsform 3 möglich, die Intensität des gebeugten
Lichts nullter Ordnung durch Ein-/Ausschalten einer angelegten Spannung zu modulieren.
Nachfolgend wird die Konfiguration eines Gitterabschnitts der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
101 in Ausführungsform 3 und insbesondere die Einstellung einer Periode
des Gitters beschrieben. In dem Infrarotsensor 100 aus Ausführungsform
3 trifft auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 101 anstelle von kollimiertem
Licht fokussiertes Licht auf. Somit haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung
Folgendes festgestellt: In der Mitte in der y-Richtung in dem Gitterabschnitt der
Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 101 wird (wenn keine Spannung angelegt
wird) eine Beugungseffizienz nullter Ordnung von nahezu 100 % erhalten; allerdings
ist ein Auftreffwinkel, wie durch einen Winkel &bgr; in 11(b)
gezeigt ist, an dem Umfang in der y-Richtung geneigt, sodass die Beugungseffizienz
allmählich abnimmt. Aus dem gleichen Grund nimmt die Beugungseffizienz nullter
Ordnung von 0 % am Umfang des Gitters zu, wenn eine Spannung angelegt wird, wobei
die Modulationseffizienz der Lichtmenge als Ganzes abnimmt. Allerdings haben die
Erfinder der vorliegenden Erfindung das Folgende festgestellt: Wenn eine Periode
&Lgr; des Gitters das Siebenfache oder mehr der Wellenlänge &lgr; des auftreffenden
Lichts ist (&Lgr;/&lgr;°≥ 7) , ist die Verringerung der Beugungseffizienz
selbst in dem Fall klein, dass das Licht schräg auftrifft, wobei das auftreffende
Licht als fokussiertes Licht in dem Infrarotsensor 100 kein Problem verursacht.
Somit wird die minimale Periode &Lgr; in dem Abschnitt C aus 11(a)
in Ausführungsform 3 so eingestellt, dass sie z. B. 70 &mgr;m ist.
Darüber hinaus wird die Periode &Lgr; des Gitters wie oben
beschrieben in Ausführungsform 3 in Übereinstimmung mit der Form des Lichtflecks
des auftreffenden Lichts geändert. Genauer wird unter der Annahme, dass die
Brennweite der Linse 105 f ist und dass die Länge einer Seite der
quadratischen Linse 105 L ist, vorgeschrieben, dass die Periode &Lgr;
des Gitters in dem Abschnitt D in 16(a) wenigstens das (2f + L
tan&thgr;2)/(2f – L tan&thgr;2)-fache der Periode &Lgr; in dem Abschnitt
C ist. Da in der Ausführungsform 3 f = 6 mm, L = 3 mm und &thgr;2 = 45°
ist, wird z. B. in Ausführungsform 3 vorgeschrieben, dass die Periode &Lgr;
des Gitters in dem Abschnitt D 117 &mgr;m oder mehr ist, was das 1,67-fache der
Periode &Lgr; in dem Abschnitt C ist.
Wie oben beschrieben wurde, wurde die Beugung gemäß der
Struktur der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 101 in irgendeinem Abschnitt
des Gitters in Bezug auf einen Lichtfleck in Form eines Trapezes gleichförmig
ausgeführt, wobei eine hohe Modulationseffizienz erhalten werden konnte.
In der in den 32 und 33 gezeigten
herkömmlichen Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung wird der Stufenunterschied
zwischen den Oberflächen der oberen reflektierenden Schichten und der Oberflächen
der unteren reflektierenden Schichten von 1/2 einer verwendeten Wellenlänge
auf 1/4 davon geändert, wobei vorgeschrieben ist, dass der Auftreffwinkel 0°
ist, d. h., es wird veranlasst, dass Licht vertikal auftrifft, wodurch auftreffendes
Licht moduliert wird. Da veranlasst wurde, dass Licht vertikal auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
auftrifft, war es in einer solchen Struktur aber schwierig, gebeugtes
Licht nullter Ordnung von dem auftreffenden Licht zu trennen, sodass somit als ausgehendes
Licht gebeugtes Licht genutzt wurde, das von gebeugtem Licht nullter Ordnung verschieden
war. Somit war die Lichtausnutzungseffizienz äußerst niedrig. In der oben
erwähnten herkömmlichen Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung haben die
Erfinder der vorliegenden Erfindung das Folgende festgestellt: Wenn veranlasst wird,
dass Licht schräg auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung auftrifft, indem
die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung geneigt wird, um gebeugtes Licht nullter
Ordnung zu nutzen, wird die Phasendifferenz zu einem Zeitpunkt der Ansteuerung nicht
zu einem geeigneten Wert, sodass die Modulationseffizienz abnimmt.
Im Gegensatz dazu wird der Stufenunterschied zwischen den oberen reflektierenden
Schichten 127 und den unteren reflektierenden Schichten 128 in
der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung der Ausführungsform 3 in Übereinstimmung
mit dem Wert des Auftreffwinkels &thgr;2 als &lgr;/(2cos&thgr;2) bzw. &lgr;/(4cos&thgr;2)
eingestellt. Infolgedessen kann gebeugtes Licht nullter Ordnung leicht getrennt
werden, ohne die Modulationseffizienz zu verringern.
Wie oben beschrieben wurde, kann in der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
der vorliegenden Ausführungsform in dem Gitterabschnitt eine gleichförmige
Beugungswirkung erhalten werden, wobei sich die Modulationscharakteristiken nicht
teilweise verschlechtern. Die Konfiguration des Gitters (der Stufenunterschied zwischen
den oberen reflektierenden Schichten und den unteren reflektierenden Schichten,
die Periode der Balken usw.) wird in Übereinstimmung mit den Bedingungen, unter
denen Licht auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung auftrifft, d. h. mit einem
Auftreffwinkel, mit der Form eines Lichtflecks, den das auftreffende Licht auf dem
Gitter bildet, und dergleichen ausgelegt, wodurch ermöglicht wird, dass Licht
schräg und nicht vertikal auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung auftrifft.
Im Ergebnis kann als ausgehendes Licht leicht gebeugtes Licht nullter Ordnung erhalten
werden, ohne die Modulationseffizienz zu verringern. Somit kann unter Verwendung
der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung ein miniaturisierter Infrarotsensor mit
hoher Lichtausnutzungseffizienz und hoher Empfindlichkeit geschaffen werden.
In Ausführungsform 3 ist insbesondere der Fall beschrieben worden,
dass eine Linse zum Fokussieren von auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
auftreffendem Licht eine rechtwinklige Öffnung hat und dass die Konfiguration
des Gitters so konstruiert ist, dass sie in Übereinstimmung mit der Form eines
Lichtflecks von zu fokussierendem Licht ein Trapez ist. Allerdings sind die Form
der Linse und die Konfiguration des Gitters darauf nicht beschränkt. Selbst
dann, wenn eine Linse eine Öffnung mit einer anderen Form hat, in der die Anzahl
der Balken in einem Lichtfleck von auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung auftreffendem
Licht verschieden ist, wird durch das Einstellen der Konfiguration des Gitters in
Übereinstimmung mit der Form des Lichtflecks kein Problem verursacht. Darüber
hinaus ist es nicht besonders erforderlich, dass sich die Periode des Gitters in
seiner Längsrichtung gemäß einer linearen Funktion ändert. Eine
Funktion, die eine geeignete Konfiguration in Übereinstimmung mit der Form
eines auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung auftreffendem Lichtflecks repräsentiert,
sollte geeignet ausgewählt werden.
(Ausführungsform 4)
Anhand von 14 wird ein Infrarotsensor
der Ausführungsform 4 gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Der Infrarotsensor der Ausführungsform 4 unterscheidet sich von
dem der Ausführungsform 3 nur in der Struktur einer Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung.
Somit wird die Beschreibung einer schematischen Struktur des Infrarotsensors in
der folgenden Beschreibung weggelassen und nur die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
beschrieben.
14 ist eine Ansicht, die eine Struktur einer Ausgangsieistungs-Steuervorrichtung
der Ausführungsform 4 zeigt: (a) ist eine Draufsicht und (b) ist eine Querschnittsansicht
längs einer Linie E-E' in (a).
Wie in 14(b) gezeigt ist, besitzt eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
190 der Ausführungsform 4 ein Substrat 192, auf dem ein Gitter
des Reflexionstyps ausgebildet ist. Das Substrat 192 wird z. B. durch thermisches
Oxidieren eines Si-Substrats zum Ausbilden einer thermischen Oxidschicht mit einer
Dicke von 0,1 &mgr;m, Abscheiden einer Siliciumnitridschicht bis auf eine Dicke
von 0,2 &mgr;m durch LPCVD und Ausbilden einer isolierenden Schicht hergestellt.
Auf dem Substrat 192 wird eine Abstandshalterschicht 193 ausgebildet,
die z. B. aus einer mit einer großen Menge Phosphor dotierten Siliciumoxidschicht
hergestellt wird. Auf der Abstandshalterschicht 193 werden eine elastische
Schicht 194 und Balken 195 bereitgestellt, die durch Versehen
der elastischen Schicht 194 mit einem Muster in einer vorgegebene Form
gebildet werden. Die elastische Schicht 194 wird z. B. aus einer Siliciumnitridschicht
hergestellt, wobei ihre Restkraft verringert ist. Auf den Balken 195 werden
obere reflektierende Schichten 196 ausgebildet. Darüber hinaus werden
auf dem Substrat 192 durch Öffnungen 199, die gleichzeitig
mit dem Balken 195 ausgebildet werden, untere reflektierende Schichten
197 ausgebildet. Die reflektierenden Schichten 196 und
197 werden Z. B. aus Au mit einer Dicke von 0,1 &mgr;m hergestellt.
In der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 190 mit einer
solchen Struktur bildet auftreffendes fokussiertes Infrarotlicht 191 einen
Lichtfleck 198 mit einer wie in 14(a) gezeigten Form.
Wie aus 14(a) selbstverständlich ist, unterscheidet
sich die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 190 der Ausführungsform
4 von der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung der Ausführungsform 3, die in
11 gezeigt ist, in der ebenen Konfiguration eines durch
die Balken 195 und durch die Öffnungen 199 ausgebildeten
Gitters. Die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 190 der Ausführungsform
6 ist dadurch charakterisiert, dass die Periode des Gitters in der Längsrichtung
der Balken größer hergestellt ist und dass die Längen aller Balken
195 gleich hergestellt sind. 22 zeigt als
ein Beispiel der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 190 den Fall, dass
die beiden Enden der Balken 195 an Umfängen positioniert sind, die
in dem gleichen Punkt zentriert sind.
Wie aus 11(a) selbstverständlich ist, sind die
Längen der Balken in der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung der Ausführungsform
3 nicht gleich. Somit werden die Balken gemäß dem Anlegen einer Spannung
in abnehmender Reihenfolge der Länge angezogen, während die Balken in
zunehmender Reihenfolge der Länge in eine ursprüngliche Position zurückkehren,
wenn eine Spannung ausgeschaltet wird. Im Ergebnis werden die Übergangszeiten,
d. h die Anstiegs- und Abfallzeiten des Ein/Aus des Lichts, länger, sodass
die Ansteuerfrequenz nicht hoch gemacht werden kann. Zum Beispiel ist es erforderlich,
die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung mit hoher Geschwindigkeit anzusteuern, wenn
unter Verwendung eines Infrarotsensors mit einer Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
innerhalb einer kurzen Zeitdauer eine hochgenaue Messung durchgeführt wird.
Allerdings begrenzt in der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung der Ausführungsform
3 der Grenzwert eines Hochgeschwindigkeitsbetriebs die Genauigkeit des Infrarotsensors.
Im Gegensatz dazu sind die Längen aller Balken 195 in
der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 190 aus Ausführungsform 4
gleich, sodass die Balken vollständig gleichzeitig arbeiten, wenn eine Spannung
ein-/ausgeschaltet wird. Dies ermöglicht, dass eine Operation des Ein/Aus der
Lichts innerhalb sehr kurzer Zeitdauer ausgeführt wird. Im Ergebnis kann die
Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung mit einer hohen Frequenz angesteuert werden
und ermöglicht der Infrarotsensor, der die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
190 der Ausführungsform 4 verwendet, eine Detektion mit einer hohen
Genauigkeit durchzuführen.
Zum Beispiel ist es in der Ausführungsform 4 der Fall, dass die
beiden Enden der Balken 195 der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
190 an Umfängen positioniert sind, die in dem gleichen Punkt zentriert
sind. Allerdings können die beiden Enden auf irgendeiner Kurve sein, solange
die Längen der Balken 195 gleich sind. Zum Beispiel kann dadurch,
dass die Mitte in der Breitenrichtung der jeweiligen Balken 195 an einem
Ende auf einer Geraden angeordnet wird, die Größe der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung,
die einen Lichtfleck mit derselben Größe modulieren kann, verringert werden.
In der Ausführungsform 4 ist als ein Beispiel des Infrarotsensors
die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung beschrieben worden, in der die Längen
aller Balken, die das Gitter bilden, gleich sind. Allerdings ist die vorliegende
Erfindung darauf nicht beschränkt. Es sollte gewürdigt werden, dass z.
B. selbst dann die gleiche Wirkung erhalten werden kann, wenn die Längen aller
Balken, die das Gitter bilden, in der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung des optischen
Modulators der Anzeigevorrichtung dieselben sind.
(Ausführungsform 5)
Anhand der 15 bis 17
wird ein Infrarotsensor der Ausführungsform 5 der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Der Infrarotsensor der Ausführungsform 5 unterscheidet sich von dem der Ausführungsform
3 nur in der Struktur einer Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung. Somit wird die
Beschreibung einer schematischen Struktur des Infrarotsensors weggelassen und nur
die Struktur der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung beschrieben.
15(a) ist eine Ansicht, die eine Struktur einer Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
200 der Ausführungsform 5 zeigt: (a) ist eine Draufsicht und (b) ist
eine Querschnittsansicht längs einer Linie F-F' in (a). Wie in 15(b)
gezeigt ist, besitzt die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 200 der Ausführungsform
5 ein Substrat 221, auf dem ein Gitter des Reflexionstyps ausgebildet ist.
Das Substrat 221 wird z. B. durch thermisches Oxidieren eines Si-Substrats
zum Ausbilden einer thermischen Oxidschicht mit einer Dicke von 0,1 &mgr;m und
durch Abscheiden einer Siliciumnitridschicht bis auf eine Dicke von 0,2 &mgr;m
durch LPCVD und dadurch Ausbilden einer isolierenden Schicht hergestellt. Auf dem
Substrat 221 sind erste Säulen 222 vorgesehen. Die ersten
Säulen 222 werden z. B. dadurch ausgebildet, dass durch LPCVD polykristallines
Silicium abgeschieden und strukturiert wird. An dem Umfang des Substrats
221 ist eine Abstandshalterschicht 223 vorgesehen, die z. B. aus
einer mit einer großen Menge Phosphor dotierten Siliciumoxidschicht hergestellt
ist.
Darüber hinaus hat die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
200 eine elastische Schicht 224 und zweite Säulen
225 sowie Balken 226, die dadurch ausgebildet
sind, dass die elastischen Schicht 224 mit einem Muster in einer vorgegebenen
Form versehen ist. Die zweiten Säulen 225 sind auf den ersten Säulen
222 vorgesehen. In der Ausführungsform 5 besteht die elastische Schicht
224 aus einer Siliciumnitridschicht, deren Restkraft verringert ist. Auf
den zweiten Säulen 225 sind reflektierende Schichten 227
ausgebildet und auf den Balken 226 sind reflektierende Schichten
228 ausgebildet. Diese reflektierenden Schichten 227 und
228 sind z. B. aus Au mit einer Dicke von 0,1 &mgr;m hergestellt.
Nachfolgend wird anhand von 16 ein Beispiel
der Schritte der Fertigung der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 200
der Ausführungsform 5 beschrieben.
Die gleichen Komponenten wie jene in 15
sind in 16 durch die gleichen Bezugszeichen wie dort
bezeichnet. Ihre Beschreibung wird weggelassen. Im Folgenden werden anhand von
16 die Fertigungsschritte in geordneter Weise beschrieben.
Zunächst wird z. B. ein Siliciumsubstrat thermisch oxidiert,
um eine Oxidschicht mit einer Dicke von 0,1 &mgr;m auszubilden, und z. B. durch
LPCVD eine Siliciumnitridschicht bis auf eine Dicke von z. B. 0,5 &mgr;m abgeschieden,
um eine isolierende Schicht zu bilden, wodurch ein Substrat 221 hergestellt
wird. Daraufhin wird z. B. durch LPCVD auf dem Substrat 221 polykristallines
Silicium abgeschieden und z. B. durch Trockenätzen mit einem Muster versehen,
wodurch, wie in 16(a) gezeigt ist, erste Säulen
222 ausgebildet werden.
Wie in 16(b) gezeigt ist, wird z. B. auf dem resultierenden
Substrat 221 z. B. durch LPCVD eine mit einer großen Menge Phosphor
dotierte Siliciumoxidschicht abgeschieden und eine Abstandshalterschicht
223 ausgebildet. Anschließend wird die Abstandshalterschicht
223 über die gesamte Oberfläche des Substrats 221 durch
Trockenätzen geätzt, wodurch die Oberfläche, wie in 16(c)
gezeigt ist, flach gemacht wird. Die Dicken der ersten Säulen 222
und die der Abstandshalterschicht 223 werden als &lgr;/(4cos&thgr;2),
Z. B. 3,5 &mgr;m in der Ausführungsform 5, vorgeschrieben.
Daraufhin wird z. B. durch LPCVD eine Siliciumnitridschicht ausgebildet,
in der die in der Schicht verbleibende Zugfestigkeit durch Erhöhen des Inhaltsgehalts
von Silicium z. B. auf 200 MPa oder weniger verringert wird, wodurch eine elastische
Schicht 224 ausgebildet wird. Obgleich die Dicke der elastischen Schicht
224 beliebig ist, ist in der Ausführungsform 5 vorgeschrieben, dass
sie 2 &mgr;m beträgt. Darüber hinaus wird die elastische Schicht
224, wie in 24(d) gezeigt ist, mit einem Muster versehen,
um zweite Säulen 225 und Balken 226 auszubilden.
Nachfolgend wird die Abstandshalterschicht 223 von den Zwischenräumen
zwischen den zweiten Säulen 225 und den Balken 226 z. B.
mit gepufferter Flusssäure nassgeätzt und die Abstandshalterschicht
223 unter den Balken 226 entfernt, wodurch die an beiden Enden
unterstützten Balken ausgebildet werden. Anschließend wird durch Aufdampfen
eine aus Au hergestellte reflektierende Schicht mit einer Dicke von 0,1 &mgr;m
ausgebildet, wodurch die reflektierenden Schichten 227 und 228
ausgebildet werden. In den oben erwähnten Schritten wird eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
200 mit einer wie in 15 gezeigten Struktur
fertiggestellt.
Anhand von 17 wird der Betrieb der wie
oben konstruierten Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 200 beschrieben.
Die gleichen Komponenten wie jene in den 15 und
16 sind in 17 mit den
gleichen Bezugszeichen wie dort bezeichnet. Ihre Beschreibung wird weggelassen.
Die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 200 der Ausführungsform
5 wird in Übereinstimmung mit dem gleichen Prinzip wie die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
der Ausführungsform 3 betrieben, indem eine zwischen den reflektierenden Schichten
228 als obere Elektroden und dem Substrat 221 als eine untere
Elektrode angelegte Spannung ein-/ausgeschaltet wird. 17(a) zeigt
einen Zustand, in dem keine Spannung angelegt ist. Zu dieser Zeit schweben die Balken
226, wobei die reflektierenden Schichten 227 und 228
in der gleichen Ebene sind. Somit dient die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
200 als ein normaler Spiegel, wobei auftreffendes Licht 231 zu
reflektiertem Licht 232 wird und auf eine Auftreffseite reflektiert wird.
Wenn zwischen den oberen Elektroden 228 und der unteren Elektrode
221 nachfolgend eine Spannung angelegt wird, werden die Balken
226 in Übereinstimmung mit dem in Ausführungsform 3 beschriebenen
Prinzip, wie in 17(b) gezeigt ist, durch die elektrostatische Anziehungskraft
zu der Oberfläche des Substrats 221 angezogen, bis sie mit der Oberfläche
des Substrats 221 in Kontakt gelangen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Stufenunterschied
zwischen den Oberflächen der reflektierenden Schichten 227 und den
Oberflächen der reflektierenden Schichten 228 auf einen Wert eingestellt,
der durch &lgr;/(4cos&thgr;2) gegeben ist. In Ausführungsform 5 ist vorgeschrieben,
dass er 3,5 &mgr;m beträgt. &lgr; ist eine Wellenlänge des auftreffenden
Lichts 231 und &thgr;2 ist ein Auftreffwinkel des auftreffenden Lichts
231, das auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 200 auftrifft.
Zu dieser Zeit wird die Phasendifferenz zwischen dem von den Oberflächen der
reflektierenden Schichten 227 reflektierten Licht und dem von den Oberflächen
der reflektierenden Schichten 228 reflektierten Licht im Hin- und Rücklauf
&pgr;, was einer halben Wellenlänge entspricht. Im Ergebnis wird das reflektierte
Licht beseitigt und gebeugtes Licht, das von gebeugtem Licht nullter Ordnung verschieden
ist, ausgegeben. Wie in 17(b) gezeigt ist, wird zu diesem Zeitpunkt
z. B. gebeugtes Licht 233a und 233b ±1. Ordnung mit einer
Beugungseffizienz von 41 % erzeugt.
Gemäß der obigen Operation kann die Intensität des
reflektierten Lichts in der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 200 der
Ausführungsform 5 durch Ein-/Ausschalten einer angelegten Spannung moduliert
werden.
In der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung der oben erwähnten
Ausführungsform 3 wird Licht sowohl unter Anlegen einer Spannung als auch unter
keinem Anlegen einer Spannung durch eine Beugungserscheinung moduliert. Somit nimmt
eine Beugungseffizienz z. B. ab, falls ein Wellenlängenband des zu modulierenden
Lichts groß ist. Allerdings wird die Modulation in der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
200 der Ausführungsform 5 unter dem Anlegen einer Spannung in der
gleichen Weise wie in Ausführungsform 4 durch eine Beugungserscheinung durchgeführt;
allerdings wird ohne Anlegen einer Spannung fast 100 % des von einer Spiegeloberfläche
reflektierten Lichts ausgegeben. Somit kann das Modulationsverhältnis als Ganzes
erhöht werden. Darüber hinaus kann gemäß der Struktur der Ausführungsform
5 die Dicke der elastischen Schicht 224 beliebig ausgewählt werden,
sodass vorgeschrieben werden kann, dass diese Dicke niedrig ist. Im Ergebnis kann
der Abstand zwischen den reflektierenden Schichten 228, die als obere Elektroden
dienen, und dem Substrat 221, das als eine untere Elektrode dient, verringert
werden, wobei die zum Verformen der Balken 226 erforderliche Energie kleiner
wird, sodass eine Ansteuerspannung verringert werden kann.
Wie oben beschrieben wurde, wird Licht in der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
der Ausführungsform 5 ohne Anlegen einer Spannung als reflektiertes Licht von
einer Spiegeloberfläche, nicht als gebeugtes Licht nullter Ordnung, ausgegeben,
wodurch selbst für auftreffendes Licht mit einem großen Wellenlängenband
ein hohes Modulationsverhältnis erhalten werden kann. Darüber hinaus kann
die Dicke der elastischen Schicht klein gemacht werden, sodass die Vorrichtung mit
einer niedrigen Spannung angesteuert werden kann.
Die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung der vorliegenden Ausführungsform
ist hier durch beispielhafte Erläuterung eines Infrarotsensors beschrieben
worden. Allerdings ist die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung der vorliegenden
Ausführungsform nicht auf einen Infrarotsensor beschränkt. Zum Beispiel
ist die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung der vorliegenden Erfindung auf einen
optischen Modulator einer Anzeigevorrichtung anwendbar.
(Ausführungsform 6)
Anhand von 18 wird ein Infrarotsensor
der Ausführungsform 6 beschrieben. Gemäß der Ausführungsform
8 wird ein Infrarotsensor geschaffen, in dem die Größe einer Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
verringert werden kann, in dem ein pyroelektrisches Element selbst dann nicht beeinflusst
wird, wenn ein von der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung erzeugtes elektromagnetisches
Rauschen beträchtlich stark wird, und der sich kaum ändert, selbst wenn
der Abstand zwischen dem Sensor und einer Lichtquelle (Wärmequelle) verhältnismäßig
kurz ist, und der einen hohen Signalpegel erhalten kann, falls eine Lichtquelle
verhältnismäßig klein ist.
18 ist eine Ansicht, die eine Struktur eines Infrarotsensors
300 der Ausführungsform 6 zeigt: (a) ist eine Seitenansicht des Infrarotsensors
300 und (b) ist eine Ansicht in einer -x-Richtung von einer Ebene aus gesehen,
die parallel zu einer y-z-Ebene ist und eine Linie G-G' enthält.
Wie in den 18(a) und (b) gezeigt ist, besitzt der
Infrarotsensor 300 eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 342,
ein pyroelektrisches Element 343, eine Linse 344 und einen Abstandshalter
345, die in einem Gehäuse 346 untergebracht sind. Wie in
18(a) gezeigt ist, bestimmt der Abstandshalter 345 einen
Auftreffwinkel &thgr;2, wenn Licht von einer Punktwärmequelle (Punktlichtquelle)
341 auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 342 auftrifft.
Das Gehäuse 346 besitzt an seiner oberen Oberfläche ein Eintrittsfenster
347. Das Eintrittsfenster 347 wird z. B. durch Ausbilden eines
Bandpass-Wellenlängenfilters in einem Siliciumsubstrat erhalten.
Der Unterschied zwischen dem Infrarotsensor 300 der Ausführungsform
6 und dem der Ausführungsform 3 liegt darin, dass die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
342 zwischen der Lichtquelle 341 und der Linse 344 angeordnet
ist. In dieser Anordnung kann die Linse 344 z. B. dadurch, dass die Linse
344 aus einem leitenden Werkstoff ausgebildet wird, mit einer Wirkung als
eine elektromagnetische Abschirmung versehen sein. Somit kann insbesondere in dem
Fall, dass die Balken mit der Miniaturisierung der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
342 kürzer werden und eine Ansteuerspannung zum Verformen der Balken
hoch wird, was zur Erzeugung von elektromagnetischem Rauschen oder dergleichen führt,
verhindert werden, dass das pyroelektrische Element 343 durch das elektromagnetische
Rauschen beeinflusst wird. In diesem Fall kann die Linse 344 aus Si, Ge,
GaAs, InP, GaP, ZnSe, ZnS oder dergleichen bestehen. Darüber hinaus kann die
Linse 344 eine Oberflächenreliefstruktur in Übereinstimmung
mit dem Phasenmodulationsbetrag der Linse haben.
Wie in 18(a) gezeigt ist, ist die Linse
344 so ausgelegt, dass die Lichtquelle 341 in einem Abstand d
von dem Eintrittsfenster 347 und nicht in einem unendlichen Abstand davon
positioniert ist. Gemäß dieser Auslegung der Linse 344 werden
das Verhältnis des Lichts, das auf das pyroelektrische Element 343
fokussiert wird, unter dem von der Lichtquelle 341 ausgestrahlten Licht,
die Lichtausnutzungseffizienz und der Pegel eines von dem pyroelektrischen Element
343 ausgegebenen Signals erhöht. Wie in 18(a) gezeigt
ist, ist das pyroelektrische Element 343 an einer Position angeordnet,
die von der Position, an der das auftreffende Licht durch die Linse 344
fokussiert wird, in einer x-Achsen-Richtung um &Dgr;f verschoben ist. Somit wird
veranlasst, dass das Licht gleichförmig auf das pyroelektrische Element
343 auftrifft, wodurch verhindert wird, dass das Licht übermäßig
fokussiert wird, um nicht nur ein Teilgebiet des pyroelektrischen Elements
343 mit einer starken Lichtenergiedichte zu bestrahlen. Außerdem kann
verhindert werden, dass sich die Ausgabe eines Signals von dem pyroelektrischen
Element 343 verringert.
Darüber hinaus hat die Linse 344 in Ausführungsform
6 aus dem gleichen Grund wie in Ausführungsform 3 eine rechtwinklige Form,
sodass Licht auf die gesamte Oberfläche des pyroelektrischen Elements
343 auftrifft. Somit hat die Form eines Lichtflecks auf der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
342 eine Richtung, die zu der der auf der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
der Ausführungsform 3 gebildeten Lichtfleckform entgegensetzt ist, d. h., die
Form eines Lichtflecks wird zu einem Trapez, das an einer +z-Seite schmal ist. Somit
hat die Gitterkonfiguration der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 342
aus dem gleichen Grund wie die der Ausführungsform 4 eine Trapezform, die auf
einer +z-Seite, wie in 18(b) gezeigt ist, schmal ist. Somit kann
Licht, das auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 342 eingestrahlt
wird, gleichförmig gebeugt werden.
Der Infrarotsensor 300, in dem jede Komponente wie oben beschrieben
angeordnet ist, wird fast in der gleichen Weise wie der Infrarotsensor der Ausführungsform
3 betrieben. Genauer wird die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 342 durch
Ein-/Ausschalten einer an die obere und untere Elektrode der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
342 angelegten Spannung angesteuert, wodurch das Auftreffen oder Nichtauftreffen
des Lichts auf das pyroelektrische Element 343 umgeschaltet wird. Dies
ermöglicht, dass ein Zerhacken des Lichts erzielt wird und dass von dem pyroelektrischen
Element 343 ein Signal ausgegeben wird, wodurch möglich wird, die
Anwesenheit der Lichtquelle 341, die Intensität des Lichts davon und
dergleichen zu erfahren.
Falls das von der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 342
erzeugte elektromagnetische Rauschen in Ausführungsform 6 beträchtlich
groß ist und falls die Position der Lichtquelle in Bezug auf den Infrarotsensor
300 verhältnismäßig konstant ist und insbesondere, falls
die Größe der Lichtquelle klein ist, ist die Lichtausnutzungseffizienz
hoch. Somit kann ein Infrarotsensor mit einer sehr hohen Empfindlichkeit geschaffen
werden.
(Ausführungsform 7)
Anhand der 19 bis 21
wird beispielhaft der Fall erläutert, dass die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
der Ausführungsform 7 der vorliegenden Erfindung als ein Infrarotsensor verwendet
wird. Es wird möglich, dass die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung der Ausführungsform
7, falls sie z. B. als ein Infrarotsensor verwendet wird, die Intensität von
Infrarotlicht zweidimensional messen kann. Um die Intensität von Infrarotlicht
zweidimensional zu messen, wurden in der Vergangenheit Z. B. pyroelektrische Körper
in einer zweidimensionalen Anordnung angeordnet, wobei aus den Ausgangsinformationen
der jeweiligen pyroelektrischen Körper eine zweidimensionale Intensitätsverteilung
erhalten wurde. Allerdings sind gemäß diesem Verfahren eine Anzahl pyroelektrischer
Körper erforderlich, was den Preis stark erhöht.
19 ist eine Ansicht, die eine Struktur eines Infrarotsensors
400 der Ausführungsform 7 zeigt. Wie in 19
gezeigt ist, enthält der Infrarotsensor 400 eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung
453, eine Linse 452 zum Fokussieren von auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung
453 auftreffendem Licht 451 und ein pyroelektrisches Element
454, das Licht von der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung
453 empfängt, sowie einen Abstandshalter 455, der einen Winkel
&thgr;2 bestimmt, unter dem das auftreffende Licht 451 auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung
453 auftrifft. Der Infrarotsensor 400 der Ausführungsform
7 unterscheidet sich von dem der Ausführungsform 3 nur dadurch, dass anstelle
einer Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung
453 verwendet ist. Somit wird nur dieser Punkt beschrieben.
20 ist eine Ansicht, die eine Struktur der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung
453 zeigt: (a) ist eine Draufsicht, (b) ist eine Querschnittsansicht längs
einer Linie H-H' in (a) und (c) ist eine Querschnittsansicht längs einer Linie
I-I' in (a). Wie aus den 20(a) bis (c) selbstverständlich
ist, hat die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung 453 der Ausführungsform
7 grundsätzlich eine Struktur, in der die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungen
der Ausführungsform 3 in einer Anordnung angeordnet sind.
Wie in den 20(b) und (c) gezeigt ist, besitzt die
Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung 453 ein Substrat
461, auf dem eine Anordnung von Gittern vorgesehen ist. In der Ausführungsform
7 ist als das Substrat 461 ein Siliciumsubstrat verwendet, auf dem eine
Verdrahtung (nicht gezeigt) oder dergleichen zum Anlegen einer Spannung ausgebildet
ist. An dem Umfang des Substrats 461 ist eine Abstandshalterschicht
463 ausgebildet, die z. B. aus einer mit einer großen Menge Phosphor
dotierten Siliciumoxidschicht hergestellt ist. Darüber hinaus ist auf der Abstandshalterschicht
463 eine elastische Schicht 464 vorgesehen, die z. B. aus einer
Siliciumnitridschicht hergestellt ist, deren Restspannung z. B. auf 200 MPa oder
weniger an Zugfestigkeit verringert ist.
Die oberen reflektierenden Schichten 466 und die unteren
reflektierenden Schichten 467 werden z. B. durch Aufdampfen von Au bis
auf eine Dicke von 0,1 &mgr;m ausgebildet. Wie in den 20(b) und
(c) gezeigt ist, werden auf dem Substrat 461 untere Elektroden
468 ausgebildet. Die unteren Elektroden 468 werden z. B. durch
Abscheiden einer Polysiliciumschicht, deren Flächenwiderstand z. B. durch Dotieren
mit einer großen Menge Phosphor auf 20 &OHgr;·cm verringert wird, bis
auf eine Dicke von 0,5 &mgr;m auf dem Substrat 461 durch LPCVD, gefolgt
vom Versehen mit Mustern, erhalten. Die unteren Elektroden 468 werden zum
Anlegen einer Spannung an das Substrat 461 mit der oben erwähnten
Verdrahtung (nicht gezeigt) verbunden, sodass an die unteren Elektroden einzeln
eine Spannung angelegt wird. Die oberen reflektierenden Schichten 466,
die ebenfalls als obere Elektroden dienen, sind auf einem Vorspannungspotential
mit einer konstanten Potentialdifferenz in Bezug auf eine an diese unteren Elektroden
468 angelegte Spannung; z. B. sind die oberen reflektierenden Schichten
466 geerdet. An die einzelnen unteren Elektroden 468 in der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung
453 mit einer wie oben beschriebenen Struktur wird eine veränderliche
Spannung, z. B. 0 [V], +30 [V] angelegt, wodurch die einzelnen Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungen
angesteuert werden können.
Nachfolgend wird anhand von 29 ein Beispiel von Mitteln
zum Messen der zweidimensionalen Intensitätsverteilung einer Lichtquelle (Wärmequelle)
unter Verwendung der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung 453
beschrieben. Als ein Beispiel der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung wird hier
eine Anordnung 473 betrachtet, in der 4 × 4 Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungen
angeordnet sind. Wie in 21 gezeigt ist, werden zur
klaren Beschreibung von der linken Seite her die Spalten a, b, c und d und von oben
her die Zeilen 1, 2, 3 und 4 verwendet. Im Folgenden wird sukzessive die zweidimensionale
Intensitätsverteilung der Wärmequelle 471 mit einer zweidimensionalen
Intensitätsverteilung wie z. B. in einem menschlichen Körper beschrieben.
- (1) Es wird lediglich die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung in einem Abschnitt
a1 der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung 473 angesteuert, um
die optische Modulation durchzuführen, wobei durch das pyroelektrische Element
474 z. B. die Intensität von Infrarotlicht detektiert wird, das auf
den Abschnitt a1 auftrifft.
- (2) Nachfolgend wird ähnlich nur die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
in einem Abschnitt a2 angesteuert, um die optische Modulation durchzuführen,
wobei die Intensität des Infrarotlichts in dem Abschnitt a2 detektiert wird.
- (3) Anschließend werden sukzessive in der gleichen Weise die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungen
in den Abschnitten a3 bis d4 angesteuert.
Gemäß der obigen Prozedur kann die Verteilung der zweidimensionalen
Infrarotlichtintensität als Signalinformationen in der Zeitfolge, nicht als
Momentinformationen, detektiert werden. Zum Beispiel wurde in der Ausführungsform
9 das pyroelektrische Element 474 verwendet, bei dem das Detektieren eines
Signals 5 ms dauert. Um in einer Anordnung die aus einer 16 × 16-Vorrichtungsgruppe
besteht, einen Bildschirm voll Informationen zu erhalten, war es somit z. B. erforderlich,
etwa 1,3 Sekunden aufzunehmen.
In der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung der Ausführungsform
7 wird eine rechtwinklige Linse verwendet, um in einem rechtwinkligen Gebiet eine
zweidimensionale Intensitätsverteilung zu erhalten. Zu dieser Zeit wird die
Form eines Lichtflecks, der auf die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung
auftrifft, aus dem gleichen Grund wie in der Ausführungsform 4 zu einem Trapez.
Wie in den 19 bis 21 gezeigt
ist, ist somit ebenfalls vorgeschrieben, dass die ebene Konfiguration der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung
ein Trapez ist. Auf diese Weise kann die Energiemenge des auf die einzelne Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
auftreffenden Lichts konstant gemacht werden, indem die Anordnungsform mit der Fleckform
angepasst wird. Somit kann eine Intensitätsverteilung genau gemessen werden.
Wie oben beschrieben wurde, ist der Infrarotsensor der Ausführungsform
7 ein zweidimensionaler Infrarotsensor, der weniger teuer und sehr nützlich
ist. Falls es erwünscht ist, die Anzahl der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungen
so zu erhöhen, dass ein großes Gebiet detektiert wird, oder die Detektion mit
Genauigkeit durchzuführen, oder falls eine lange Messzeit verkürzt wird,
wird betrachtet, dass eine weitere Mehrzahl der in Ausführungsform 9 beschriebenen
Infrarotsensoren angeordnet und gleichzeitig angesteuert werden.
(Ausführungsform 8)
Im Folgenden wird anhand von 22 ein Infrarotsensor
der Ausführungsform 8 beschrieben.
22 ist eine Ansicht, die eine Struktur eines Infrarotsensors
500 der Ausführungsform 8 zeigt: (a) ist eine Querschnittsansicht
und (b) ist eine Ansicht in einer -x-Richtung von einer Ebene gesehen, die parallel
zu der y-z-Ebene ist und eine Linie J-J' enthält.
Wie in 22 gezeigt ist, besitzt der Infrarotsensor
500 eine Anordnung 582 mehrerer angeordneter Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungen,
ein pyroelektrisches Element 583, eine Linse 584 und einen Abstandshalter
585, die in einem Gehäuse 586 untergebracht sind, das an
seiner oberen Oberfläche mit einem Eintrittsfenster 587 versehen ist.
Der Abstandshalter 585 bestimmt einen Auftreffwinkel &thgr;2, unter dem
Licht von einer Lichtquelle 581 auf eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung
582 auftrifft. Die Lichtquelle 581 besitzt eine zweidimensionale
Intensitätsverteilung mit einer verhältnismäßig kleinen Fläche.
In der Ausführungsform 10 wird als die Linse 584 eine Linse des Beugungstyps
verwendet, die auf einem quadratischen Siliciumsubstrat ausgebildet ist. Als das
Eintrittsfenster 587 kann z. B. ein Siliciumsubstrat mit einem darauf ausgebildeten
Bandpass-Wellenlängenfilter verwendet werden. Wie aus 22
selbstverständlich ist, verwendet der Infrarotsensor 500 der Ausführungsform
8 anstelle einer Ausgangsieistungs-Steuervorrichtung in dem Infrarotsensor der Ausführungsform
6 mehrere Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungen, die in der gleichen Weise wie in
der Ausführungsform 7 in einer Anordnung angeordnet sind.
Die Linse 584 ist in dem Infrarotsensor 500 der
Ausführungsform 8 in der gleichen Weise wie in dem Infrarotsensor der Ausführungsform
3 zwischen der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung 582 und dem
pyroelektrischen Element 583 angeordnet, wobei die Linse 584 z.
B. aus leitendem Silicium hergestellt ist, wodurch ein von der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung
582 erzeugtes elektromagnetisches Rauschen gesperrt werden kann. Darüber
hinaus ist die Lichtausnutzungseffizienz hoch, wenn eine Lichtintensitätsverteilung
in einem verhältnismäßig kleinen Gebiet gemessen wird, sodass eine
zweidimensionale Intensitätsverteilung mit hoher Empfindlichkeit gemessen werden
kann.
(Ausführungsform 9)
Im Folgenden wird anhand von 23 ein kontaktloses
Thermometer der Ausführungsform 9 beschrieben. 23
ist eine Ansicht, die eine Struktur im Querschnitt eines kontaktlosen Thermometers
600 der Ausführungsform 9 zeigt. Wie in 23
gezeigt ist, hat das kontaktlose Thermometer 600 eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
641, ein pyroelektrisches Element 643, eine Linse 645
und ein Temperaturmessmittel 649 des Kontakttyps wie etwa ein Thermoelement.
Diese sind in einem Gehäuse 646 untergebracht. Als die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
641 kann irgendeine der in den oben erwähnten Ausführungsform
3, 4 und 5 beschriebenen Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungen verwendet werden
oder kann eine wie in der oben erwähnten Ausführungsform 7 beschriebene
Anordnung mehrerer angeordneter Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungen verwendet
werden. Hier wird das kontaktlose Thermometer 600 beschrieben, das beispielhaft
den Fall erläutert, dass die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung der oben erwähnten
Ausführungsform 3 verwendet wird. Als die Linse 645 ist in der Ausführungsform
9 eine Linse des Beugungstyps mit einer quadratischen Öffnung verwendet, die
aus Silicium hergestellt ist. Ferner besitzt das kontaktlose Thermometer
600 eine Abschirmung 647. Die Abschirmung 647 ist auf
einer Oberfläche des Gehäuses 646, an dem die Linse
645 befestigt ist, auf mechanisch bewegliche Weise befestigt und sperrt
Infrarotlicht 650, das von einem (nicht gezeigten) Objekt, dessen Temperatur
gemessen werden soll, auf die Linse 645 auftrifft.
Im Folgenden wird anhand von 23 ein Messprinzip
des kontaktlosen Thermometers 600 beschrieben. 23
zeigt einen Zustand, in dem die Linse 645 mit der Abschirmung
647 abgeschirmt ist und das auftreffende Infrarotlicht 650 nicht
in das kontaktlose Thermometer 600 eintritt. Zu dieser Zeit entspricht
ein durch Betreiben der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 641 in dem
pyroelektrischen Element 643 erzeugtes Signal der Temperatur der Abschirmung
647. In der Ausführungsform 9 ist das Temperaturmessmittel
649 des Kontakttyps (Thermoelement) z. B. an einer Innenwand des Gehäuses
646 angeordnet und misst auf Kontaktart die Temperatur des Gehäuses
646.
Hinsichtlich des Prinzips ist erwünscht, dass das Temperaturmessmittel
649 des Kontakttyps an der Abschirmung 647 angeordnet ist. Wie
später beschrieben wird, wird die Abschirmung 647 in der Ausführungsform
9 allerdings mechanisch bewegt; somit werden sie hinsichtlich des Mechanismus kompliziert
und ihre Haltbarkeit verschlechtert, wenn das Temperaturmessmittel 649
des Kontakttyps an der Abschirmung 647 angeordnet ist. Somit wird die Temperatur
des Gehäuses 646 in der Ausführungsform 9 als die Temperatur
der Abschirmung 647 gemessen. Gemäß der Ausführungsform
der Erfinder der vorliegenden Erfindung ist die Temperaturdifferenz zwischen der
Abschirmung 647 und dem Gehäuse 646 ausreichend kleiner als
0,1 °C, was eine Genauigkeit des kontaktlosen Thermometers 600 der
Ausführungsform 9 ist. Somit hat die Temperaturdifferenz kein praktisches Problem.
23(b) zeigt einen Zustand, in dem die Linse 645 nicht
mit der Abschirmung 647 abgeschirmt ist. Ein solcher Zustand kann Z. B.
durch manuelles Schieben der Abschirmung 647 realisiert werden. Zu dieser
Zeit tritt das auftreffende Infrarotlicht 650 durch die Linse
645 in das kontaktlose Thermometer 600 ein, wobei die Intensität
des auftreffenden Infrarotlichts 650 von dem pyroelektrischen Element
643 durch Ansteuern der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 641
in Übereinstimmung mit dem in Ausführungsform 3 beschriebenen Prinzip
als ein Signal detektiert werden kann. Falls das Strahlungsverhältnis eines
Objekts konstant ist, ist die Intensität der Infrarotlichtausgabe von dem Objekt
allgemein proportional der vierten Potenz der Objekttemperatur. Somit kann die Temperatur
eines (nicht gezeigten) Objekts, dessen Temperatur gemessen werden soll, anhand
der gemessenen Signalintensität, der Intensität eines von dem pyroelektrischen
Element 643 in dem in 23(a) gezeigten Zustand ausgegebenen
Signals und des durch das Temperaturmessmittel 649 des Kontakttyps detektierten
Signals berechnet werden.
Wie oben beschrieben wurde, wird das auftreffende Infrarotlicht
650 in dem kontaktlosen Thermometer 600 der Ausführungsform
9 durch die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung 641 moduliert, wodurch
das kontaktlose Thermometer 600 miniaturisiert werden kann und der Leistungsverbrauch
verringert werden kann. Darüber hinaus wird die Ausgangsleistung in der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
641 durch eine sehr kleine Operation der Balken, wie sie in Ausführungsform
3 beschrieben ist, moduliert, sodass zur Zeit der Ansteuerung kein Rauschen veranlasst
wird. In den letzten Jahren ist ein Trommelfellthermometer entwickelt worden, das
eine Körpertemperatur durch Messen der Temperatur eines Trommelfells eines
menschlichen Körpers auf kontaktlose Weise misst. Das kontaktlose Thermometer
600 der Ausführungsform 9 erzeugt selbst dann, wenn es für diesen
Zweck verwendet wird, zur Zeit der Ansteuerung kein Rauschen. Somit besitzt das
kontaktlose Thermometer 600 einen großen Vorteil, dass es bei der
Verwendung keine Unannehmlichkeit umfasst.
In der Ausführungsform 9 ist der Fall beschrieben worden, dass
die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung der oben erwähnten Ausführungsform
3 als die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung verwendet wird. Allerdings sollte
gewürdigt werden, dass in Übereinstimmung mit der Anwendung die in Ausführungsform
4 oder 5 beschriebene Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung oder die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung
aus 7 verwendet werden kann. Zum Beispiel ermöglicht
die Verwendung der in Ausführungsform 7 beschriebenen Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung,
die zweidimensionale Temperaturverteilung auf kontaktlose Weise zu messen. Außerdem
sollte gewürdigt werden, dass die Anordnung der Linse und der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
in Übereinstimmung mit einem zu messenden Objekt wie in Ausführungsform
6 oder 8 beschrieben anwendbar ist.
INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
Wie oben beschrieben wurde, werden die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
und die Fokussierungsmittel in dem optischen Modulator gemeinsam verwendet, wodurch
eine Lichteinstrahlungsfläche an der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung verringert
wird und die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung miniaturisiert wird. Aus diesem
Grund kann ein optischer Modulator realisiert werden, der eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit
hat, leicht herzustellen ist und auftreffendes Licht mit einem großen Strahldurchmesser
modulieren kann. Wenn ein solcher optischer Modulator auf eine Anzeigevorrichtung
vom Projektionstyp angewendet wird, kann eine Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp
mit einer großen Lichtausnutzungseffizienz realisiert werden.
Darüber hinaus ist die ebene Konfiguration eines Gitterabschnitts
in der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung in Übereinstimmung mit der Form
eines auf der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung gebildeten Lichtflecks des auftreffenden
Lichts ausgelegt. Zum Beispiel kann selbst dann, wenn die Lichtfleckform des auf
der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung auftreffenden Infrarotlichts ein Trapez
wird, die Anzahl der in dem trapezförmigen Lichtfleck enthaltenen Balken in
den oberen und unteren Abschnitten des trapezförmigen Lichtflecks konstant
gemacht werden und dadurch, dass die Periode der Balken, die das Gitter bilden,
in der Weise vorgeschrieben wird, dass sie gemäß einer linearen Funktion
in ihrer Längsrichtung eingestellt wird, eine gleichförmige Beugungswirkung
erhalten werden. Somit kann die durch die ungleichförmige Beugung des Lichts
veranlasste Verschlechterung der Modulationscharakteristiken verhindert werden.
Darüber hinaus ist vorgeschrieben, dass die Längen aller
Balken in der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung gleich sind. Daher können
alle Balken vollständig gleichzeitig betrieben werden, wenn eine Spannung angelegt
oder entfernt wird. Somit kann ein Ansteuern des Ein/Aus von Licht mit hoher Geschwindigkeit
ausgeführt werden und wird ein Ansteuern mit einer hohen Frequenz möglich.
Falls eine solche Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung z. B. auf einen Infrarotsensor
angewendet wird, kann die Detektion somit innerhalb einer kurzen Zeitdauer mit hoher
Genauigkeit durchgeführt werden.
Außerdem kann die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung mit einem
Gitter, dessen ebene Konfiguration wie oben beschrieben ausgelegt ist, auf eine
Anzeigevorrichtung angewendet werden. Wenn z. B. als das Fokussierungsmittel eine
Linse mit einer rechtwinkligen Öffnung verwendet wird, wird die ebene Konfiguration
des Gitters der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung in dem optischen Modulator so
ausgelegt, dass sie ein Trapez ist, in dem sich das Intervall zwischen den Balken
gemäß einer linearen Funktion in ihrer Längsrichtung ändert.
Falls die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung der vorliegenden Erfindung
auf einen Infrarotsensor angewendet wird, kann darüber hinaus z. B. selbst
dann, wenn die Lichtfleckform auf der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung ein Trapez
wird, unter Verwendung einer Linse mit einer rechtwinkligen Öffnung verhindert
werden, dass sich die Modulationscharakteristiken verschlechtern, indem die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
zwischen der Linse und dem pyroelektrischen Element angeordnet wird. In diesem Fall
besitzt ein auf dem pyroelektrischen Element gebildeter Lichtfleck eine rechtwinklige
Form mit einer kleineren Größe als in dem Fall der Verwendung einer Linse
mit einer kreisförmigen Öffnung. Somit wird ermöglicht, dass Licht
auf das gesamte pyroelektrische Element auftrifft, wobei ein pyroelektrisches Element
mit einer kleinen Fläche ausreicht, damit die Kosten gesenkt werden können.
Gleichzeitig kann ein höherer Signalpegel als der herkömmlich erhaltene
Pegel erhalten werden. Somit kann ein Infrarotsensor mit einer äußerst
kleinen Größe und hohen Empfindlichkeit als Ganzes realisiert werden.
Alternativ wird die Lichtausgabe von der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
in einem Infrarotsensor, der die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung der vorliegenden
Erfindung verwendet, unter Verwendung einer Linse auf das pyroelektrische Element
fokussiert, wodurch ausgehendes Licht von einer Punktlichtquelle in einem fast konstanten
Abstand von dem Sensor mit hoher Effizienz genutzt werden kann. Darüber hinaus
wird dadurch, dass die Linse in der Weise ausgelegt wird, das sie eine rechtwinklige
Öffnung hat, und dadurch, dass eine Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung mit
einem Gitter mit einer ebenen Konfiguration in Übereinstimmung mit einer durch
die Linse in einer solchen Struktur gebildeten Lichtfleckform verwendet wird, die
Flächenausnutzungseffizienz der Linse verbessert. Somit kann ein miniaturisierter
Infrarotsensor mit hoher Empfindlichkeit für kurze Abstände realisiert
werden.
Falls die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungen in einer zweidimensionalen
Anordnung angeordnet sind, wird darüber hinaus, wenn die Lichtintensitätsverteilung
in einem Lichtfleck, z. B. wegen der Trapezform des Lichtflecks, verschieden ist,
die Gesamtmenge der Energie des Lichts, das auf die einzelne Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung
auftritt, dadurch gleich gemacht, dass vorgeschrieben wird, dass die gesamte Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungsanordnung
trapezförmig ist. Falls mehrere Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungen in einer
zweidimensionalen Anordnung angeordnet sind und wie oben beschrieben in einen Infrarotsensor
integriert sind, kann durch sukzessives Betreiben der Ausgangsleistungs-Steuervorrichtungen
und sukzessives Detektieren der von einem pyroelektrischen Element ausgegebenen
Signale zu dieser Zeit eine zweidimensionale Infrarotlicht-Intensitätsverteilung
als Informationen in einer Zeitfolge detektiert werden, wobei ein viel preiswerterer
zweidimensionaler Infrarotsensor geschaffen werden kann.
Darüber hinaus kann die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung auch
auf ein kontaktloses Thermometer angewendet werden. In diesem Fall wird zunächst
die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung in einem Zustand angesteuert, in dem unter
Verwendung einer Abschirmung verhindert wird, dass Infrarotlicht in ein Gehäuse
des kontaktlosen Thermometers eintritt, wobei ein von einem pyroelektrischen Element
erzeugtes Signal detektiert wird, während die Temperatur durch ein in dem Gehäuse
vorgesehenes Temperaturmessmittel des Kontakttyps gemessen wird. Anschließend
wird die Ausgangsleistungs-Steuervorrichtung in einem Zustand angesteuert, in dem
die Abschirmung geöffnet ist, um zu ermöglichen, dass Infrarotlicht in
das Gehäuse des kontaktlosen Thermometers eintritt, und ein von dem pyroelektrischen
Element erzeugtes Signal detektiert. Anhand der von dem pyroelektrischen Element
in den oben erwähnten zwei Zuständen erzeugten Signale und der durch das
Temperaturmessmittel des Kontakttyps gemessenen Temperatur kann die Temperatur eines
zu messenden Objekts auf kontaktlose Weise mit beachtlicher Genauigkeit gemessen
werden.