Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Protokolle zur Verwendung
mit Infrarot-(IR)-Übertragungseinheiten, z.B. die IrDA-(Infrarot-Daten-Vereinigung)-Übertragungsprotokolle,
und genauer, auf ein Verfahren und eine Einrichtung zum Bereitstellen einer Transaktionsunterstützung
für IrDA-kompatible Systeme, die Sender-Empfänger mit Mediensinn (bzw.
„media sense") umfassen.
Stand der Technik:
Die Medienzugriffssteuerungs-(MAC)-Regeln der IrLAP-(Verbindungszugriffsprotokoll)-Spezifikation,
die gegenwärtig von der IrDA zum Standardisieren von Infrarot 9IR-Kommunikationen
diskutiert wird (diese und dazugehörige Standardinformationen sind elektronisch
auf der IrDA-Internetseite unter "irda.org" verfügbar), erfordern es, dass
vor dem Initiieren einer IR-Übertragung eine Sender-Empfänger-Einheit
derart eingestellt werden muss, dass sie für zumindest 500 ms zuhört und
während dieser Zeit keinen IR-Datenverbindungsaufbau erfasst. Diese Verzögerung
von 500 ms kann mit bestimmten Systemen, in welchen die IrLAP-Spezifikation angewendet
werden könnte, wie etwa Fernsteuerungen, Probleme verursachen. Dieser Verzögerungsprobleme
können in einem gewissen Maß vermieden werden, wenn die Sender-Empfänger-Einheit
derart eingestellt wird, dass sie kontinuierlich in der IR-Domain zuhört. In
solch einem Fall, wenn kein IR-Verkehr erfasst wird wenn eine Übertragung angefordert
wird, kann eine verbindungslose Datenübertragungsanforderung sofort erfüllt
werden, wohingegen in dem üblichen Fall verbindungslose Dienste verlangsamt
werden. Solche kontinuierlich zuhörenden Einheiten besitzen jedoch einen großen
Nachteil, wenn Verkehr in der IR-Domain erfasst wird, da die Einheit nutzlos gemacht
wird, bis die IR-Domain frei und verfügbar zum Übertragen ist.
Eine Einführung in die IrDA-Spezifikation ist durch "The IrDA
Platform", S. Williams & I. Miller, HP Laboratories, Bristol, 1995 bereitgestellt.
Alternative Ansätze, die verwendet werden können, um die
Ir-DA-Protokolle für eine Verwendung für Fernsteuerungen ansprechender
zu machen, umfassen:
die MAC-Regeln könnten in den Ir-LAP Spezifikationen derart gelockert werden,
dass die verbindungslosen Datendienste gelockerte MAC hätten, da eine verbindungsorientierte
Datenübertragung dazu in der Lage ist, sich von gelegentlich verloren gegangen
Rahmen zu erholen, wenn verhindert wird, dass sie durch einen verbindungslosen Datenrahmen
gesendet werden; oder
einfache Einheiten könnten autorisiert werden, einen verbindungslosen Datenrahmen
auszusenden, auch wenn sie anderen Verkehr erfassen, aber manche Regeln bezüglich
Zeitbegrenzungen müssten erzeugt werden, so dass die verbindungslosen Daten
keinen Verbindungsaufbau zerstören; oder
die Benutzerdaten für höhere Schichten, das heißt Objekte, könnten
in den XID-Rahmen platziert werden, die zum Abtasten (bzw. „sniffing") verwendet
werden, was einen Zugriff auf die gelockerten MAC der Abtastrahmen geben würde.
Von einem Hardware-Standpunkt aus, erfordern Systeme aus dem Verbrauchelektronikgebiet
größere Übertragungsdistanzen, als die, die von den meisten IrDA-SIR-(der
offiziellen IrDA-Spezifikationen) Implementierungen unterstützt werden. Somit
können Verbraucherelektronikanwendungen Änderungen in der IrDA-SIR-Definitionen
für die minimale Distanz, die von Sender-Empfänger-Einheiten erforderlich
ist, und für die maximale Ausgabeenergie, die verwendet werden kann, erfordern.
Die IrDA-verbindungsorientierten Datendienstspezifikationen passen
nicht in die Beschränkungen von Verbraucherelektronikeinheiten. Die Größe
der Implementierung und die Verarbeitungsenergie, die erforderlich sind, schließen
die Verwendung der verbindungsorientierten Datendienste als eine brauchbare Option
in dieser Beziehung aus. Um eine Konnektivität zwischen IrDA-Einheiten zu erreichen,
die IrDA-Spezifikationen und Einheiten auf dem Verbraucherelektronikgebiet unterstützen,
muss eine gemeinsame minimale Funktionalität auf eine solche Weise ausgewählt
werden, dass sowohl hochwertige Desktop-Systeme als auch einfach Systeme wie etwa
Fernbedienungen sich auf die Funktionalität verlassen können.
Zu lösendes Problem:
Es ist deshalb ein Problem des Standes der Technik, die Funktionalität
der verbindungslosen Datendienste von IrLAP und IrLMP (Verbindungsverwaltungsprotokoll)
mit Objekteinkapselungsregeln zu kombinieren, wie in den IrDA-Objektaustauschspezifikationen
(OBEX) definiert ist, um verschiedene IR-Sender-Empfänger-Einheiten, besonders
diese, die in Verbraucherelektronik verwendet werden, aufzunehmen.
Aufgabe:
Es ist dementsprechend eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein
Verfahren und Einrichtungen zum Bereitstellen einer Transaktionsunterstützung
für IrDA-kompatible Systeme mit Sender-Empfängern mit Mediensinn (bzw.
„media sense") bereitzustellen.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung solch eine
Unterstützung durch Plazieren der Objektaustauschregeln der IrDA-OBEX-Spezifikationen
in den Daten der verbindungslosen Dienste der IrLAP- und IrLMP-Protokolle bereitzustellen.
KURZFASSUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung beinhaltet ein Verfahren und Einrichtungen
zum Anpassen der MAC-Regeln der IrLAP-Spezifikationen, um verschiedene IR-Sender-Empfänger-Einheiten
mit oder ohne Mediensinn (bzw. „media sense") aufzunehmen. Die Erfindung
verwendet einen IrDA-Protokollstapel mit einer Reihe von Schichten, mit:
wobei OSI für systemunabhängige Kommunikation bzw. "Open Systems Interconnections"
steht und LSAP der Verbindungsdienstzugriffspunkt ist.
Diese Art von Protokollstapel kann auf eine sehr große Vielzahl
von Einheiten angewendet werden, wie etwa Fernsteuerungen mit einer Rückkopplung
für Abstimmer („tuner"), Fernseher, Videos, Audio-Equipment, und PCs.
Ebenso kann er für Datentransaktionen auf Anforderung hin verwendet werden,
z.B. Funkrufempfängerberichterstattung von empfangenen Nummern, Telefonberichterstattungen
von Identifikationen eines Anrufers, oder Senden eines Telefonbucheintrags
durch ein Mobiltelefon. Weiter ist es anwendbar auf Datenbeschaffungssysteme, wie
etwa eine tragbare GPS-Berichterstattung einer Änderung von Aufenthaltsorten,
und medizinische Systeme.
Verschiedene Wege zum Implementieren der Erfindung umfassen:
Verwendung der verbindungslosen Datendienste;
Verwendung von XID-Rahmen; oder
Verwenden geschützter oder offener Objektdefinitionen.
Der bevorzugte Ansatz ist es, den verbindungslosen Datendienst, der
in der IrDA-Spezifikation bereits vorhanden ist, zusammen mit den sich entwickelten
OBEX-Objektdefinitionen zu verwenden. Dieser Ansatz erfordert keine Änderungen
in existierenden Systemen und die offene Dienstspezifikation stellt eine Konnektivität
zwischen Systemen von verschiedenen Anbietern sicher.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
Die vorliegende Erfindung richtet sich auf ein Verfahren und eine
Einrichtung zum Anpassen der Medienzugriffsteuerungsregeln der IrLAB-Spezifikation,
um verschiedene IR-Sender-Empfänger-Einheiten mit oder ohne Mediensinn (bzw.
„media sense"), besonders diese, die in Verbraucherelektronik verwendet werden,
aufzunehmen. Wie aus der folgenden Übersicht ersichtlich ist, umfasst die Erfindung
vorzugsweise einen IrDA-Protokollstapel mit einer Reihe von Funktionsschichten,
analog zu dem "Open System Interconnection"-(OSI)-Modell, mit:
wobei OSI für systemunabhängige Kommunikation bzw. "Open Systems Interconnections"
steht und LSAP der Verbindungsdienstzugriffspunkt ist.
Die physikalische Schicht, Schicht 1, kann von Einheit zu Einheit
verschieden sein. Die IrDA-SIR, die offizielle IrDA-Spezifikation, das heißt
mit Geschwindigkeiten von bis zu 115, 2 kbit/s, ist in der Übersicht gezeigt.
Es können jedoch auf andere solche Spezifikationen verwendet werden, wie etwa
IrDA-FIR, welches ein vorgeschlagenes schnelles IR mit Geschwindigkeit von bis zu
1.152 Mbit/s und 4 Mbit/s ist, und das Sharp DASK, welches ein Sharp-spezifisches
System ist, mit Geschwindigkeiten bis zu 57,6 kbit/s.
Das Datenverbindungsschichtprotokoll ist die IrLAP-Protokollschicht,
Schicht 2. Dieses Protokoll unterstützt eine Entdeckung von anderen Einheiten
und verlässliche Datenübertragungsdienste. Diese Schicht muss sowohl MAC-Regeln
einhalten, als auch andere Einheiten korrekt darauf hinweisen, dass das IR-Medium
in Verwendung ist.
Das Netzwerkschichtprotokoll ist die IR-LMP-Protokollschicht, Schicht
3. Dieses Protokoll unterstützt eine Dienst-zu-Dienst-Verbindungs-Bindung und
eine Aufteilung einer verlässlichen IrLAP-Verbindung in mehrere Kanäle.
Dieses Rahmen-für-Rahmen-Multiplexen ermöglicht mehrere gleichzeitige
Dienste.
Auf der IrLMP-Schicht kann es mehrere Protokolle geben, die verschiedene
Funktionen implementieren, wie etwa die einer Transportschicht, das heißt Segmentierung
und Wiederzusammenbau, Ablaufsteuerung, usw. Die Schicht, die auf den anderen liegt,
ist die Anwendungsschicht, welche die Dienste enthält, die Funktionen unterstützten,
die durch Anwendungen benötigt werden, wie etwa den IrDA-spezifischen Informationszugriffsdienst
(IAS). Der IAS besteht aus einem Client und einem Server, wobei der Client dazu
in der Lage ist, Anfragen an den Server bezüglich Diensten, die das Host-System
unterstützt, zu tätigen. Der Server holt Informationen von einer lokalen
Datenbank, die aus Dienstinstanz spezifischen Informationen besteht, wobei der wichtigste
Teil dieser Informationen die LSAP ID ("Verbindungsdienstzugriffspunkt") ist, an
welchem die Dienstinstanz in dem Host-System gelegen ist. Diese Information wird
verwendet, wenn eine Dienst-zu-Dienst-Verbindung gemacht wird.
Anhand der Funktionen der Schichten stellt die folgende Beschreibung
einige der wichtigeren Merkmale in dieser Beziehung dar.
Entdeckung:
Der Entdeckungsprozess, der durch das Datenverbindungsschichtprotokoll
unterstützt wird, das heißt die IrLAP-Protokollschicht, Schicht 2, wird
verwendet, um einer Station zu ermöglichen, herauszufinden, welche andere Einheiten
in dem IR-Medium gesehen werden können. Dieser Prozess wird durch die IrLAP-Schicht
implementiert, obwohl er zu den Benutzern dieser Schicht durch die IrLMP-Schicht
getunnelt wird. Der Entdeckungsprozess ist dynamisch, und ermöglicht so, dass
mehrere Einheiten durch eine Anfrage identifiziert werden. Jede antwortende Einheit
kann an den Initiator zurück senden:
1) eine Adresse der Einheit mit 32 bit (veränderbar durch die Spezifikation);
2) Diensthinweise mittels eines Bit-Feldes, das die unterstützten Dienstkategorien
angibt, z.B. Fax, Modem, Telefonie, PDA und Drucker; und
3) einen Namen der Einheit, z.B. eine vom Benutzer definierbare Folge wie etwa
"Bob's PDA".
Nach einer Entdeckung kann der Benutzer eine Auswahl der Host-Einheit,
mit der er zu verbinden ist, vornehmen, oder die Verbindungsherstellung kann automatisch
vorgenommen werden. Um herauszufinden, ob der spezifische Dienst durch das Host-System
unterstütz wird, kann die IAS-Dienstverbindung hergestellt werden.
IAS-Zugriff:
Der IAS-Dienstzugriff wird verwendet, um herauszufinden, ob das Host-System
den Dienst, der erforderlich ist, unterstützt. Wenn es mehrere Host-Systeme
gibt, wird mit allen von diesen einzeln eine IrLAP-Verbindung vorgenommen, um herauszufinden,
welches System den erforderlichen Dienst unterstützt. Dieser IAS-Zugriff kann
durch Bindung des lokalen LSAP X mit dem Host LSAP 0 vorgenommen werden, wobei der
IAS-Server sich immer bei LSAP 0 befindet. Die Informationen, die durch den lokalen
IAS-Client von der Host-IAS-Datenbank geholt werden, sind in der Dienstspezifikation
definiert. Die Informationen können in Abhängigkeit des Dienstes variieren,
aber eine oder zwei Sachen, die immer vorhanden sein werden, sind der Instanzname
des Dienstes und der LSAP, bei welchem auf sie auf dem Host-System zugegriffen werden
kann.
Dienstverbindungsherstellung:
Wenn der gewünschte Host mit dem erforderlichen Dienst lokalisiert
ist, wird eine Dienst-zu-Dienst-Verbindung hergestellt. Diese Dienstverbindung ist
nicht aktiv, bis der lokale LSAP mit dem Host-LSAP durch die IrLMP-Schicht verbunden
ist. Bei dieser Bindung werden die LSAPs mit einander verbunden, so dass Daten,
die von dem verbundenen Host-LSAP zu dem lokalen LSAP kommen, akzeptiert werden,
und andersrum. Nach diesem Punkt kann das dienstspezifische Protokoll aktiviert
werden.
Die IrLMP-LSAP-Bindungs-Stammfunktionen („primitives") können
ein Feld Benutzerdaten (bis zu 60 Oktett) umfassen. Diese Daten können in der
Verbindungsherstellung für solche Zwecke wie Austauschen von Verschlüsselungsschlüsseln
verwendet werden. Das Verschlüsselungsverfahren, wenn eines gibt, ist derart,
dass die Dienstimplementierung jedes verfügbare Verschlüsselungsverfahren
verwenden kann. All diesen Verfahren gemeinsam ist, dass deren Einflussbereich auf
die Daten begrenzt ist, die zwischen zwei gegebenen LSAPs übertragen werden.
IrLAP- oder IrLMP-Protokoll spezifische Felder in den Rahmen werden durch die Verschlüsselung
nicht beeinflusst. Ein dritter Teilnehmer kann dazu in der Lage sein, zu sehen,
dass Transaktionen zwischen den zwei Dienstinstanzen stattfinden, aber ist nicht
dazu in der Lage den tatsächlichen Dateninhalt zu entschlüsseln.
Implementierung:
Die Implementierung des Protokollstapels sollte derart sind, dass
dem Endbenutzer ein Hinweis gegeben wird, wenn die IrLAP-Schichtverbindung verloren
geht. Die IrDa-Spezifikation gibt vor, das ein "keine Aktivität"-Hinweis an
den Endbenutzer gegeben wird, wenn die Verbindung für mehr als 3 Sekunden verloren
gegangen ist. Die tatsächliche Dienstverbindung geht verloren, wenn ein Unterbrochen-Hinweis
empfangen wird. Dies kann vorkommen, wenn die Verbindung für 8 bis 40 Sekunden
verloren gegangen ist (ein verhandelbarer Wert).
Zwischenknoten:
Der IrDA-Protokollstapel der Erfindung kann als ein Zwischenknoten
zwischen zwei Einheiten, die bekannte Dienste unterstützten, agieren. Bei solchen
Implementierungen, gibt es 5 wichtige Faktoren, die in Betracht zu ziehen sind:
– die Dienstspezifikation und die IAS-Information
– Implementierung der Verbindungsherstellung
– Verwendung einer Verschlüsselung
– Benutzerinteraktion und Hinweise
– Kopplung zu den existierenden Dienstprotokollstapeln.
Im Allgemeinen ist es wichtig, die Ausmaße der IrDA-Spezifikationen
in dieser Hinsicht zu verstehen, bei der manche Sachen absichtlich ausgelassen wurden,
um den Entwickler die Freiheit von unterschiedlichen Implementierungsauswahlen zu
geben. Es liegt innerhalb des Bereichs des Fachmanns, die Erfindung im Zusammenhang
der IrDA-Spezifikationen zu implementieren.
Diese Art von Protokollstapel kann auf eine sehr große Vielzahl
von Einheiten angewendet werden, wie etwa Fernsteuerungen mit einer Rückkopplung
für Abstimmer („tuner"), Fernseher, Videos, Audio-Equipment, und PCs.
Ebenso kann er für Datentransaktionen auf Anforderung hin verwendet werden,
z. B. Funkrufempfängerberichterstattung von empfangenen Nummern, Telefonberichterstattungen
von Identifikationen eines Anrufers, oder Senden eines Telefonbucheintrags durch
ein Mobiltelefon. Weiter ist es anwendbar auf Datenbeschaffungssysteme, wie etwa
eine tragbare GPS-Berichterstattung einer Änderung von Aufenthaltsorten, und
medizinische Systeme.
Verschiedene Wege zum Implementieren der Erfindung umfassen:
Verwendung der verbindungslosen Datendienste;
Verwendung von XID-Rahmen; oder
Verwenden geschützter oder offener Objektdefinitionen.
Der bevorzugte Ansatz ist es, den verbindungslosen Datendienst, der
in der IrDA-Spezifikation bereits vorhanden ist, zusammen mit den sich entwickelten
OBEX-Objektdefinitionen zu verwenden. Dieser Ansatz erfordert keine Änderungen
in existierenden Systemen und die offene Dienstspezifikation stellt eine Konnektivität
zwischen Systemen von verschiedenen Anbietern sicher. Verbindungsorientierte Daten
können ebenso verwendet werden, aber nicht in allen Situationen, wegen der
MAC-Regeln oder der Größe der Implementierung, oder der Leistung des Mikroprozessors.
Diese Erfindung ermöglicht es der Verbraucherelektronikindustrie
die IrDA-Protokolle und deren Systeme zu implementieren, so dass die Hersteller
dieser Systeme dazu geneigt werden, die IrDA-Hardware-Spezifikationen anzupassen.
Dies wird die Standardisierung der IR-Protokolle vorantreiben. Die Hardware-Spezifikationen
können manche Änderungen bezüglich der Distanz und der Ausgabeenergie
von IR-Systemen erfordern, aber eine Unterstützung von der gemeinsamen Hardware
ist das Grunderfordernis für Konnektivität.
Eine Unterstützung der gleichen Hardwareplattform und derselben
IrDA-Protokolle in sowohl der Kommunikations- als auch der Verbraucherelektronikindustrie
sollte mehr und mehr Firmen dazu bringen, die Konnektivität als einen Wert
auf dem Markt zu betrachten. Diese Unterstützung würde ebenso bedeuten,
dass viele Interferenzprobleme vermieden werden können, weil die IrDA-Protokolle
Medienzugriffsteuerungen unterstützen, um Interferenzen zu minimieren.
Die Erfindung kann auf eine sehr große Vielzahl von Einheiten
angewendet werden, wie die vorher erwähnten Fernsteuerungen für Abstimmer
(„tuner"), Fernseher, Videos, Audio-Equipment, und PCs, als auch für
Telefone, Mobiltelefone, Pager, Spielzeuge, Datenerzeugungssysteme wie tragbare
GPS-Empfänger, Uhren, oder PIMs mit Alarm oder Zeitnehmerfunktionen, oder zum
Eingeben von Terminen.
Obwohl die IrDA-Protokolle für die Systeme auf dem Verbrauchelektronikgebiet
ohne Modifikationen verwendet werden können, können manche Änderungen
in dem IrDA-IrLAP-Medienzugriffsregeln und in den Hardwareschichtspezifikationen
erforderlich sein, welche Änderungen angesichts der vorstehenden Beschreibungen
für den Fachmann ersichtlich sind.
Anspruch[de]
Verfahren des Definierens eines Infrarot-Daten-Vereinigung-Protokollstapels
mit einer Reihe von Schichten zum Bereitstellen einer Transaktionsunterstützung
für ein System, das mit der Infrarot-Daten-Vereinigung-Spezifikation kompatibel
ist, welches zumindest eine Sender-Empfänger-Einheit und einen Host aufweist,
die für Infrarotübertragungen zwischen diesen angepasst sind, gekennzeichnet
durch die Schritte:
Bereitstellen einer Konnektivitätsschicht, die die Betriebszustände für
eine physikalische Infrarot-Verbindung zwischen der Sender-Empfänger-Einheit
und dem Host definiert;
Bereitstellen einer Verbindungszugriffsprotokollschicht, die betreibbar ist, um
mit der Konnektivitätsschicht zusammenzuarbeiten, wobei die Verbindungszugriffsprotokollschicht
die Spezifikation zum Herstellen einer physikalischen Infrarot-Verbindung zwischen
der Sender-Empfänger-Einheit und dem Host definiert, und aufweist:
Medienzugriffssteuerungsregeln für die Verbindungszugriffsprotokollspezifikation,
die die Erfordernisse vor der Initiierung einer Infrarotübertragung zwischen
der Sender-Empfänger-Einheit und dem Host definieren;
Rahmungsregeln zum Definieren der Form von übertragenen und empfangenen Infrarotübertragungen
zwischen der Sender-Empfänger-Einheit und dem Host; und
verbindungslose Daten, die Regeln für die Verbindungszugriffsprotokollschicht
definieren, wobei die Regeln Objektaustauschregeln der Objektaustauschspezifikation
umfassen;
Bereitstellen einer Verbindungsverwaltungsprotokollschicht, die betreibbar ist,
um mit der Verbindungszugriffsprotokollschicht zusammenzuarbeiten, wobei die Verbindungsverwaltungsprotokollschicht
die Spezifikation zum Herstellen einer Dienst-zu-Dienst-Verbindungs-Bindung und
Aufteilung einer verlässlichen Verbindungszugriffsprotokollverbindung in mehrere
Kanäle unter Verwendung von Rahmen-für-Rahmen-Multiplexen definiert, und
aufweist:
verbindungslose Daten, die Regeln für die Verbindungsverwaltungsprotokollschicht
definieren, wobei die Regeln Objektaustauschregeln der Objektaustauschspezifikation
umfassen; und
einen verbindungslosen Verbindungsdienstzugriffspunkt, der Regeln zum Herstellen
einer Dienst-zu-Dienst-Verbindung durch Bindung eines Verbindungsdienstzugriffspunkt
der Sender-Empfänder-Einheit mit einem Verbindungsdienstzugriffspunkt des Hosts
definiert, zum Übertragen und Akzeptieren von Daten in Infrarotübertragungen,
die zwischen diesen ausgetauscht werden; und
Implementieren des Stapels, der durch die Verfahrensschritte definiert wird, unter
Verwendung des verbindungslosen Datendienstes, der in der Infrarot-Daten-Vereinigung-Spezifikation
vorhanden ist, und unter Verwendung der Objektaustauschobjektdefinitionen.Verfahren gemäß Anspruch 1, weiter mit dem Schritt des Bereitstellens
einer Transaktionsdienstschicht, die mit der Verbindungsverwaltungsprotokollschicht
zusammenarbeitet.Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, weiter mit dem Schritt
des Bereitstellens einer Anwendungsschicht, die mit der Verbindungsverwaltungsprotokollschicht
zusammenarbeitet, die die Dienste enthält, die Funktionen unterstützen,
die von den Anwendungen benötigt werden.Verfahren gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Dienste einen
durch die Infrarot-Daten-Vereinigung spezifizierten Informationszugriffsdienst aufweisen.Verfahren gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei
der Stapel unter Verwendung eines „Open System Interconnection"-Modells implementiert
wird.Verfahren gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei
die Verbindungszugriffsprotokollschicht eine Ermittlung von anderen Einheiten und
eines verlässlichen Datenübertragungsdienstes unterstützt.Verfahren gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei
die Verbindungsverwaltungsprotokollschicht eine Dienst-zu-Dienst-Verbindungs-Bindung
und eine Aufteilung der verlässlichen Verbindungszugriffsprotokollverbindung
in mehrere Kanäle unterstützt, wobei das Rahmen-für-Rahmen-Multiplexen
mehrere gleichzeitige Dienste ermöglicht.System, das mit der Infrarot-Daten-Vereinigung-Spezifikation kompatibel
ist, welches zumindest eine Sender-Empfänger-Einheit und einen Host und eine
Einrichtung aufweist zum Bereitstellen einer Transaktionsunterstützung für
Infrarotübertragungen zwischen der Sender-Empfänger-Einheit und dem Host
durch Produzieren eines Infrarot-Daten-Vereinigung-Protokollstapels mit einer Reihe
von Schichten, wobei die Einrichtung aufweist:
eine Einrichtung zum Produzieren einer Konnektivitätsschicht zum Definieren
der Betriebszustände für eine physikalische Infrarot-Verbindung zwischen
einer Sender-Empfänger-Einheit und einem Host;
eine Einrichtung zum Produzieren einer Verbindungszugriffsprotokollschicht, die
betreibbar ist, um mit der Konnektivitätsschicht zusammenzuarbeiten, wobei
die Verbindungszugriffsprotokollschicht eingerichtet ist, um die Spezifikation zum
Herstellen einer physikalischen Infrarot-Verbindung zwischen einer Sender-Empfänger-Einheit
und einem Host zu definieren, und aufweist:
Medienzugriffssteuerungsregeln für die Verbindungszugriffsprotokollspezifikation,
die die Erfordernisse vor der Initiierung einer Infrarotübertragung zwischen
einer Sender-Empfänger-Einheit und einem Host definieren;
Rahmungsregeln zum Definieren der Form von übertragenen und empfangenen Infrarotübertragungen
zwischen einer Sender-Empfänger-Einheit und einem Host; und
verbindungslose Daten, die Regeln für die Verbindungszugriffsprotokollschicht
definieren, wobei die Regeln Objektaustauschregeln der Objektaustauschspezifikation
umfassen;
eine Einrichtung zum Produzieren einer Verbindungsverwaltungsprotokollschicht, die
betreibbar ist, um mit der Verbindungszugriffsprotokollschicht zusammenzuarbeiten,
wobei die Verbindungsverwaltungsprotokollschicht eingerichtet ist, um die Spezifikation
zum Herstellen einer Dienst-zu-Dienst-Verbindungs-Bindung und Aufteilung einer verlässlichen
Verbindungszugriffsprotokollverbindung in mehrere Kanäle unter Verwendung von
Rahmen-für-Rahmen-Multiplexen zu definieren, und aufweist:
verbindungslose Daten, die Regeln für die Verbindungsverwaltungsprotokollschicht
definieren, wobei die Regeln Objektaustauschregeln der Objektaustauschspezifikation
umfassen; und
einen verbindungslosen Verbindungsdienstzugriffspunkt, der Regeln zum Herstellen
einer Dienst-zu-Dienst-Verbindung durch Bindung eines Verbindungsdienstzugriffspunkts
der Sender-Empfänder-Einheit mit einem Verbindungsdienstzugriffspunkt des Hosts
definiert zum Übertragen und Akzeptieren von Daten in Infrarotübertragungen,
die zwischen diesen ausgetauscht werden; und
wobei die Einrichtung zum Bereitstellen der Transaktionsunterstützung verwendet
wird zum Implementieren des Stapels unter Verwendung des verbindungslosen Datendienstes,
der in der Infrarot-Daten-Vereinigung-Spezifikation vorhanden ist, und unter Verwendung
der Objektaustauschobjektdefinitionen.System gemäß Anspruch 8, weiter mit einer Einrichtung zum
Bereitstellen einer Transaktionsdienstschicht, die mit der Verbindungsverwaltungsprotokollschicht
zusammenarbeitet.System gemäß Anspruch 8 oder 9, weiter mit einer Einrichtung
zum Bereitstellen einer Anwendungsschicht, die mit der Verbindungsverwaltungsprotokollschicht
zusammenarbeitet, die die Dienste enthält, die Funktionen unterstützen,
die von den Anwendungen benötigt werden.System gemäß Anspruch 10, wobei die Dienste einen durch die
Infrarot-Daten-Vereinigung spezifizierten Informationszugriffsdienst aufweisen.System gemäß einem der Ansprüche 8 bis 11, weiter mit
einer Einrichtung zum Implementieren des Stapel unter Verwendung eines „Open
System Interconnection"-Modells.System gemäß einem der Ansprüche 8 bis 12, wobei die
Verbindungszugriffsprotokollschicht weiter eine Einrichtung zum Unterstützen
einer Ermittlung von anderen Einheiten und verlässlichen Datenübertragungsdiensten.System gemäß einem der Ansprüche 8 bis 13, wobei die
Verbindungsverwaltungsprotokollschicht weiter eine Einrichtung zum Unterstützen
einer Dient-zu-Dienst-Verbindungs-Bindung und einer Aufteilung der verlässlichen
Verbindungszugriffsprotokollverbindung in mehrere Kanäle aufweist, wobei das
Rahmen-für-Rahmen-Multiplexen mehrere gleichzeitige Dienste
ermöglicht.Protokollstapel, der mit der Infrarot-Daten-Vereinigung-Spezifikation
kompatibel ist zum Bereitstellen einer Transaktionsunterstützung für ein
System mit einer Sender-Empfänger-Einheit und einem Host, die für Infrarotübertragungen
zwischen diesen angepasst sind, wobei der Protokollstapel eine Reihe von Schichten
aufweist und in zumindest einem der Sender-Empfänger-Einheit und dem Host eingebunden
ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stapel aufweist:
eine Konnektivitätsschicht, die die Betriebszustände für eine physikalische
Infrarot-Verbindung zwischen der Sender-Empfänger-Einheit und dem Host definiert;
eine Verbindungszugriffsprotokollschicht, die betreibbar ist, um mit der Konnektivitätsschicht
zusammenzuarbeiten, wobei die Verbindungszugriffsprotokollschicht die Spezifikation
zum Herstellen einer physikalischen Infrarot-Verbindung zwischen der Sender-Empfänger-Einheit
und dem Host definiert, und aufweist:
Medienzugriffssteuerungsregeln für die Verbindungszugriffsprotokollspezifikation,
die die Erfordernisse vor der Initiierung einer Infrarotübertragung zwischen
der Sender-Empfänger-Einheit und dem Host definieren;
Rahmungsregeln zum Definieren der Form von übertragenen und empfangenen Infrarotübertragungen
zwischen der Sender-Empfänger-Einheit und dem Host; und
verbindungslose Daten, die Regeln für die Verbindungszugriffsprotokollschicht
definieren, wobei die Regeln Objektaustauschregeln der Objektaustauschspezifikation
umfassen;
eine Verbindungsverwaltungsprotokollschicht, die betreibbar ist, um mit der Verbindungszugriffsprotokollschicht
zusammenzuarbeiten, wobei die Verbindungsverwaltungsprotokollschicht die Spezifikation
zum Herstellen einer Dienst-zu-Dienst-Verbindungs-Bindung und Aufteilung einer verlässlichen
Verbindungszugriffsprotokollverbindung in mehrere Kanäle unter Verwendung von
Rahmen-für-Rahmen-Multiplexen definiert, und aufweist:
verbindungslose Daten, die Regeln für die Verbindungsverwaltungsprotokollschicht
definieren, wobei die Regeln Objektaustauschregeln der Objektaustauschspezifikation
umfassen; und
einen verbindungslosen Verbindungsdienstzugriffspunkt, der Regeln zum Herstellen
einer Dienst-zu-Dienst-Verbindung durch Bindung eines Verbindungsdienstzugriffspunkt
der Sender-Empfänder-Einheit mit einem Verbindungsdienstzugriffspunkt des Hosts
definiert zum Übertragen und Akzeptieren von Daten in Infrarotübertragungen,
die zwischen diesen ausgetauscht werden; und
wobei der Stapel unter Verwendung des verbindungslosen Datendienstes, der in der
Infrarot-Daten-Vereinigung-Spezifikation vorhanden ist, und unter Verwendung der
Objektaustauschobjektdefinitionen implementiert wird.Protokollstapel gemäß Anspruch 15, der weiter eine Transaktionsdienstschicht
bereitstellt, die mit der Verbindungsverwaltungsprotokollschicht zusammenarbeitet.Protokollstapel gemäß Anspruch 15 oder 16, der weiter eine
Anwendungsschicht bereitstellt, die mit der Verbindungsverwaltungsprotokollschicht
zusammenarbeitet, die die Dienste enthält, die Funktionen unterstützen,
die von den Anwendungen benötigt werden.Protokollstapel gemäß Anspruch 17, wobei die Dienste einen
durch die Infrarot-Daten-Vereinigung spezifizierten Informationszugriffsdienst aufweisen.Protokollstapel gemäß einem der Ansprüche 15 bis 18,
wobei die Verbindungszugriffsprotokollschicht weiter eine Ermittlung von anderen
Einheiten und verlässlichen Datenübertragungsdiensten unterstützt.Protokollstapel gemäß einem der Ansprüche 15 bis 19,
wobei die Verbindungsverwaltungsprotokollschicht weiter eine Dienst-zu-Dienst-Verbindungs-Bindung
und eine Aufteilung der verlässlichen Verbindungszugriffsprotokollverbindung
in mehrere Kanäle unterstützt, wobei das Rahmen-für-Rahmen-Multiplexen
mehrere gleichzeitige Dienste ermöglicht.