| Dokumentenidentifikation |
DE69837695T2 10.01.2008 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0000889340 |
| Titel |
Spleissgerät für optische Faserbändchen mit Hintergrundbeleuchtung der Fasern sowie entsprechende Methode |
| Anmelder |
Telefonaktiebolaget LM Ericsson (publ), Stockholm, SE |
| Erfinder |
Esmaeili, Sasan, 170 73 Solna, SE |
| Vertreter |
HOFFMANN & EITLE, 81925 München |
| DE-Aktenzeichen |
69837695 |
| Vertragsstaaten |
DE, FR, GB, IT |
| Sprache des Dokument |
EN |
| EP-Anmeldetag |
19.05.1998 |
| EP-Aktenzeichen |
988500807 |
| EP-Offenlegungsdatum |
07.01.1999 |
| EP date of grant |
02.05.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
10.01.2008 |
| IPC-Hauptklasse |
G02B 6/38(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung
zur Beleuchtung desjenigen Bereichs, der abgebildet werden soll, wenn die Endregion
eines abgeschnittenen optischen Faserbändchens abgebildet wird, insbesondere
in Verbindung mit dem Spleißen des Faserbändchens an ein anderes Faserbändchen
mittels Schweißen,.
Stand der Technik
Um in einer Faserbändchen-Schweißvorrichtung verschiedene
geometrische Größen wie etwa einen Faserspalt, den Faserdurchmesser die
seitliche Verschiebung zwischen den äußeren Seiten der Fasern und zwischen
den Kernen der Fasern und so weiter der miteinander zu verschweißenden Fasern
zu messen, müssen die Positionen der Fasern in einem XYZ-Koordinatensystem
der Vorrichtung bestimmt werden. Um zu gewährleisten, dass die Enden der Fasern
in zwei unterschiedlichen Richtungen oder äquivalent untersucht werden können,
müssen zwei Bilder in zwei derartigen Richtungen aufgenommen werden. Diese
Richtungen müssen dann schräg in Bezug auf eine Ebene durch die Endabschnitte
der Faserbändchen, besonders bevorzugt in Richtungen von etwa 45° zu dieser
Ebene platziert werden, so dass die zwei Richtungen einen Winkel von etwa 90°
zueinander aufweisen, um die größtmögliche Information über
die Positionen der Fasern zu erhalten. Im Bildgebungsbetrieb wird dann das exakte
Ziel, d.h. die Endabschnitte der Faserbändchen, schräg platziert, wobei
einige Teile weiter entfernt von anderen Teilen in einer kürzeren Distanz von
der Öffnung eines Linsensystems platziert sind, das in der Kamera eingebaut
ist, mittels derer ein solchen Bild üblicherweise angefertigt wird. Dies bewirkt
wiederum eine variierende Vergrößerung in dem von der Kamera aufgenommenen
Bild und hierdurch eine variierende Lichtintensität im Bild. Die variierende
Lichtintensität im Bild ist insbesondere schwierig in Bezug auf den üblicherweise
erleuchteten Hintergrund, der Schwierigkeiten bei der Messung des gesamten Bildfelds
dann bewirkt, wenn die Kamera eingestellt wird, um eine maximale Genauigkeit in
Bezug auf die Bestimmung der Position der Umrisse der Enden der unterschiedlichen
Fasern in Bezug zueinander in einem einzelnen Bild zu erhalten.
Systeme zum Erzielen einer gleichmäßigeren einfallenden
Lichtintensität bei unterschiedlichen Vorrichtungen sind beispielsweise aus
den US-Patenten US-A 5,442,414 und
US-A 391,521 und aus der veröffentlichen
britischen Patentanmeldung GB-A 2 226 145
bekannt.
Eine Vorrichtung zum Spleißen optischer Faserbändchen inklusive
einer schrägen Beleuchtung der Fasern ist aus der EP-0
720 032-A1 bekannt. Ein Verfahren, das die schräge Beleuchtung von
Faseranordnungen umfasst, ist in der JP-02-037306
offenbart.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren sowie eine
Vorrichtung bereit zu stellen, wie sie in den Ansprüchen 1 bzw. 7 definiert
sind. Beim Verschweißen optischer Faserbändchen in einer Faserverschweißmaschine
wird mittels eines Linsensystems auf einer lichtsensitiven Oberfläche ein Objekt
abgebildet, welches durch die Endabschnitte der Faserbändchen zusammengesetzt
ist,. Da zwei derartige Bilder in nahezu senkrechten Richtungen aufgenommen werden
müssen, um die Position des Ziels in sämtlichen Dimensionen genau zu bestimmen,
d.h. der Position der Faserenden beispielsweise sowohl in Höhenrichtung als
auch in deren Längsrichtung, muss die optische Achse jedes Bilds schräg
in Bezug auf eine Ebene platziert werden, die durch die Umrisse des tatsächlichen
Objekts, d.h. durch die Endabschnitte der Fasernbändchen verläuft. Durch
den Begriff, dass eine Position schräg ist, wird hierbei verstanden, dass sie
im Wesentlichen sowohl von einer parallelen als auch einer senkrechten Position
abweicht und somit ebenso ein schräger Winkel ein Winkel ist, der im Wesentlichen
von etwa 0° oder etwa 90° abweicht. Die schräge Position des Objekts
im Bildgebungsbetrieb impliziert, dass die Vergrößerung der Endabschnitte
der unterschiedlichen Faser sich unterscheiden wird und daher auch die Hintergrundbeleuchtung
unterscheiden wird. Der Kontrast in einem so von einem schräg platzierten Objekt
aufgenommenen Bild wird dann in unterschiedlichen Abschnitten des Bilds variieren,
welches die Enden der unterschiedlichen Fasern zeigt, die in den Faserbändchen
eingeschlossen sind. Um eine gleichmäßige Hintergrundbeleuchtung zu erzeugen,
wird eine Lichtquelle gesehen vom Linsensystem hinter den Endabschnitten platziert,
die das abzubildende Objekt ausbilden. Zwischen der Lichtquelle und dem Objekt wird
ein Diaphragma angeordnet, das asymmetrisch und so gestaltet ist, dass es eine nicht
unrunde Öffnung, insbesondere eine nicht rotationssymmetrische oder nicht zentriert
symmetrische Öffnung aufweist, und dass anstelle dessen beispielsweise die
Form eines Kreissegments wie etwa eines Halbkreises oder eines symmetrischen Trapezoids
aufweist. Um die Hintergrundbeleuchtung weiter zu verbessern, wird eine lichtstreuende
Platte zwischen dem Diaphragma und dem Objekt platziert.
Somit ist das Verfahren und die Vorrichtung mit der Erzeugung einer
Hintergrundbeleuchtung befasst, wenn ein Objekt abgebildet wird, dass Umrisse aufweist,
die im Wesentlichen in einer einzelnen Ebene platziert sind. Das Objekt wird durch
die Endabschnitte von optischen Faserbändchen gebildet, die einander gegenüber
in einer Faserschweißvorrichtung platziert sind. Eine Lichtquelle
stellt gesehen in einer Richtung einen Lichtstrahl zur Verfügung, der eine
im Wesentlichen gleichmäßige und homogene Intensität in dieser Richtung
aufweist. Der Lichtstrahl umfasst somit Lichtstrahlen, die im Wesentlichen die gleiche
Intensität aufweisen und im Wesentlichen rotationssymmetrisch um eine zentrale
Richtung angeordnet sind. Ein solcher Lichtstrahl wird leicht durch das Hindurchtreten
von Licht von einer konventionellen Lichtquelle durch einen geraden Kanal oder eine
Bohrung erzeugt. Die Lichtquelle sowie der Lichtstrahl werden so angeordnet, dass
die zentrale Richtung des Lichtstrahls durch das Objekt hindurch und/oder an diesem
Objekt vorbei verläuft und die Rückseite oder die rückwärtige
Seite des Objekts unter einem schrägen Winkel, beispielsweise zwischen 45°
und 60° und insbesondere zwischen 45° und 55° in Bezug auf eine Ebene,
die sich im Wesentlichen durch die Umrisse des Objekts erstreckt, verläuft.
Die Lichtquelle wird vorzugsweise derart platziert, dass die zentrale Richtung sich
im Wesentlichen zentral durch eine Öffnung von und/oder parallel zu einer optischen
Achse ein bildgebendes Linsensystem erstreckt.
Bevor der Lichtstrahl auf das Objekt auftrifft, wird er asymmetrisch
auf eine bestimmte Weise reduziert. Die Reduktion wird so erzeugt, dass weniger
Lichtstrahlen auf den Bereich des Objekts auftreffen, der in Lichtstrahlrichtung
gesehen am nächsten liegt, verglichen mit weiter beabstandet platzierten Regionen,
oder derart, dass in der Ebene durch das Objekt hindurch die Intensität des
von der Lichtquelle kommenden Lichts niedriger in nächstliegenden Regionen
zur Objektebene als in beabstandeteren Regionen ist, wenn von der Lichtquelle aus
gesehen.
Die Reduktion der Lichtintensität wird durch ein asymmetrisches
Diaphragma erzeugt, das zwischen der Lichtquelle und dem Objekt platziert ist. Das
Diaphragma kann dann eine Öffnung aufweisen, die die Form eines Kreissegments
wie etwa eines Halbkreises oder eines symmetrischen Trapezoids aufweist. In dem
Fall, in dem der Lichtstrahl durch das Hindurchführen von Licht in einem Kanal
mit einem kreisförmigen gleichmäßigen Querschnitt erzeugt wird, wird
die Reduktion der Intensität vorzugsweise mittels einer Diaphragmaplatte bewirkt,
die in den Kanal hinein hervorsteht. Bevor der Lichtstrahl auf das Objekt auftrifft
und nachdem die Intensität des Lichts reduziert wurde, kann der Lichtstrahl
mittels geeigneter Elemente getrübt oder gestreut werden, wie etwa mittels
eines Licht-Trübungs-Platte oder einer Licht-Streuplatte.
Zusätzliche Ziele und Vorteile der Erfindung werden in der nachfolgenden
Beschreibung angegeben und insbesondere aus der Beschreibung ersichtlich werden,
oder können durch Ausübung der Erfindung erlernt werden. Die Ziele und
Vorteile der Erfindung können mittels des Verfahrens und der Vorrichtung, wie
sie in den anhängenden Ansprüchen definiert sind, realisiert und erreicht
werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Während die neue Merkmale der Erfindung in den anhängenden
Ansprüchen definiert sind, kann ein komplettes Verständnis der Erfindung
sowohl in Bezug auf die Organisation als auch den Gehalt sowie in Bezug auf die
oben angegebenen und anderen Merkmale der Erfindung erhalten werden und die Erfindung
wird besser bei Berücksichtigung der nachfolgenden detaillierten Beschreibung
nicht beschränkender Ausführungsform verständlich, die im Folgenden
unter Bezugnahme auf die anhängenden Zeichnungen angegeben wird. In den Zeichnungen
ist:
1a ein schematisches Bild, das eine Faserbändchen-Schweißvorrichtung
zeigt, welche ein optisches System zum Abbilden von Endregionen von in die Vorrichtung
eingesetzten Faserbändchen umfasst,
1b eine Ansicht einer Öffnung mit einer trapezoiden
Form,
1b eine Ansicht einer Öffnung mit einer Halbkreisform,
und
2 eine Seitenansicht einer Faserschweißvorrichtung,
wie sie in Längsrichtung der Faserbändchen gesehen wird.
Detaillierte Beschreibung
In 1a ist ein Verfahren zum Anordnen
einer Hintergrundbeleuchtung in einer Faserspleißvorrichtung schematisch illustriert.
Die Faserspleißvorrichtung ist dazu vorgesehen, optische Faserbändchen
zu verspleißen und umfasst ein optisches System zum Abbilden der Endabschnitte
der zu verspleißenden Faserbändchen, um deren Bilder auf einem Anzeigemonitor
anzuzeigen. Die Querschnitte der einzelnen zusammengehaltenen optischen Fasern zum
Ausbilden eines Faserbändchens sind beim Bezugszeichen 1 gezeigt,
da angenommen wird, dass die Faser senkrecht zur Ebene des Papiers in
1a platziert sind. Um die Faserenden miteinander zu
verschweißen, sind andere Elektroden 11 angeordnet, die mit einer
Hochspannungsquelle (nicht gezeigt) verbunden sind und die Längsrichtungen
aufweisen, die senkrecht zu den Fasern 1 stehen. Beim Verschweißen
werden die Endoberflächen der Fasern auf eine geeignete Weise in Bezug auf
die Punkte der Elektroden 11 platziert und dann zwischen den Punkten ein
elektrischer Bogen ausgebildet, der die Endabschnitte der Fasern erhitzt und diese
mit (nicht gezeigten) anderen Fasern, die ebenso zum Ausbilden eines Faserbändchens
zusammengehalten werden, zu verschweißen.
Um die Positionen der Fasern und insbesondere die Positionen von deren
Endoberflächen und möglicherweise andere Parameter der Faserenden zu bestimmen,
werden Kameras verwendet, von denen eine beim Bezugszeichen 13 gezeigt
ist und welche sämtlich ein Linsensystem 15 umfassen. Das Linsensystem
15 ist so angeordnet, dass dessen optische Achse schräg zur Ebene
platziert ist, die sich durch die Endabschnitte der Fasern 1 erstreckt,
so dass die Achse einen Spitzenwinkel &agr; zu dieser Ebene ausbildet. Wenn zwei
Kameras verwendet werden, sind sie symmetrisch in Bezug auf den Abschnitt platziert,
in dem die Verschweißung durchgeführt werden soll. Insbesondere kann angenommen
werden, dass die optischen Achsen der zwei Kameras in der gleichen vertikalen Ebene,
wie sie in 1a gezeigt ist, senkrecht zur Längsrichtung
der Faserenden platziert werden müssen. Die Achsen sollten ganz besonders bevorzugt
senkrecht zueinander platziert werden, um die größtmögliche Information
in Bezug auf die Positionen der Faserenden zu erhalten. Dies führt zu einem
Winkel &agr; von 45°. Es kann schwierig sein, in der Praxis einen derartigen
Winkel in der tatsächlich vorliegenden Schweißvorrichtung zu erhalten,
in der eine Vielzahl weiterer Vorrichtungen vorgesehen ist, etwa Vorrichtungen,
die eine Hintergrundbeleuchtung zur Verfügung stellen, wie es im Anschluss
beschrieben werden wird. Ein Winkel &agr; von 45° bis 60°, beispielsweise
innerhalb des Intervalls von 45° bis 55°, ergibt jedoch generell ausreichend
gute Informationen.
Die Kamera 13 umfasst des Weiteren Lichtdetektoren
17 inklusive eines Sets von lichtsensitiven Elementen, beispielsweise CCD-Elementen,
die in einer einzelnen Ebene angeordnet sind. Die lichtsensitiven Elemente sind
mit einer elektronischen Bildbearbeitungseinheit 19 und hierdurch mit einem
Anzeigemonitor 21 verbunden, so dass das aufgenommenene Bild auf dem Monitor
angezeigt werden kann. Da die Endabschnitte der Fasern 1 nicht senkrecht
zu den optischen Achsen der Kameras 13 platziert sind, sind die Bilder
der Faserenden, die mittels der Linsensysteme 15 erzeugt wurden, nicht
in einer Ebene platziert, die senkrecht zu der jeweiligen optischen Achse, sondern
in einer Ebene platziert, die einen Winkel &bgr; hierzu ausbildet. Die Ebene der
Bilder stimmt mit der Ebene der lichtsensitiven Elemente im Lichtdetektor
17 überein, wie dies detailliert in der gleichzeitig angemeldeten
Patentanmeldung mit dem Titel „Imaging optical fiber ribbons" beschrieben
wird.
In dem durch das so beschriebene optische System erhaltenen Bilds
erscheinen die Positionen der Faserenden von den Positionen der Umrisse der Bilder
der einzelnen Faserenden, die durch die Bildbearbeitungseinheit 19 bestimmt
wurden. Die Konturen oder Umrisse werden durch den Kontrast zwischen dem einzelnen
Bild eines Faserendes und dem Bild des erleuchteten Hintergrunds ausgebildet. Wenn
eine konstante Hintergrundbeleuchtung verwendet wird, unterscheidet sich die Lichtintensität
in der Bildebene am Lichtdetektor 17 in unterschiedlichen Regionen des
Bilds, wobei nicht vergleichsweise kleine Bereich in dem Bild in Betracht gezogen
werden, die direkte Bilder der tatsächlichen Faserenden sind. Die variierende
Lichtintensität hängt von der variierenden Vergrößerung in unterschiedlichen
Teilen des Bilds ab, die wiederum auf der Tatsache beruht, dass das optische System
ein schräges Objekt und schräge Bildebenen umfasst. Die nicht gleichmäßige
Hintergrundlichtintensität bewirkt Probleme bei der Messung des Lichts und
bei der automatischen Bildbearbeitung in der Einheit 19. Beispielsweise
ist die Kamera 13 generell mit einer eingebauten automatischen Zielsteuerung
versehen, die automatisch die Sensitivität des Lichtdetektors für eine
zu große Lichtintensität in einigen Teilen des Bilds reduziert. Dies kann
dazu führen, dass die Sensitivität derart reduziert wird, dass es beispielsweise
in einer automatischen Bildbearbeitung sehr schwierig wird, die Grenzlinien zwischen
einem Bild des Faserendes zu bestimmen, an dem die Hintergrundlichtintensität
die niedrigste ist. Ebenso erscheinen beim Bild von den Endregionen der Fasern,
die auf einem Anzeigemonitor 21 erzeugt werden unterschiedliche Lichtgrade
in den unterschiedlichen Teilen, was es noch schwieriger für den Anwender macht,
dieses Bild zu bewerten, wenn er direkt darauf schaut.
In der Schweißvorrichtung wird eine Hintergrundbeleuchtung durch
Platzieren einer Lichtquelle 23 wie einer Licht emittierenden Diode generell
in einer Richtung grade hinter den Faserenden 1 gesehen von dem Linsensystem
15 der Kamera 13 angeordnet ist. In dem in 1a
illustrieren Fall wird das Licht von der Lichtquelle mittels eines flachen Spiegels
25 abgelenkt, der an einem geeigneten Ort platziert ist, beispielsweise
mit seiner Spiegelebene parallel zu der Ebene durch die Faserenden 1 hindurch.
In dem Pfad der Lichtstrahlen von der Lichtquelle 23 und dem Spiegel
25 und somit zwischen der Lichtquelle und den abzubildenden Objekten, d.h.
in Faserenden 1, ist ein Diaphragma 27 vorgesehen, welches beispielsweise
eine flache, nicht transparente Platte mit einer Öffnung darin umfassen kann.
Zwischen dem Diaphragma 27 und dem Spiegel 25 ist eine Licht-Trübungsplatte
oder Licht-Streuplatte 29 mit einer Form eines geeigneten Gitters vorgesehen.
Die Öffnung in der Apertur 27 wird dann beispielsweise so gestaltet,
dass sie eine geeignete symmetrische Trapezoidform aufweist, wie dies in
1b dargestellt ist, so dass das Bild der Hintergrundbeleuchtung
in der Bildebene durch den Lichtdetektor 17 hindurch eine im Wesentlichen
konstante Lichtintensität aufweist. In 2 ist eine
detaillierte Ansicht, teilweise im Schnitt gezeigt, durch eine Faserschweißvorrichtung
gezeigt, die insbesondere zum Verschweißen optischer Faserbändchen vorgesehen
ist, in der die Ansicht/der Querschnitt im Wesentlichen zentral durch die Vorrichtung
erfolgt und die Ansicht parallel zu und die Schnittansichten senkrecht zur Richtung
der Fasern liegen, die miteinander zu verschweißen sind. In dieser Vorrichtung
ist das Prinzip der Hintergrundbeleuchtung angewendet, dass oben bereits beschrieben
wurde. Die Komponenten der Vorrichtung werden von einer länglichen Rahmenstange
43 getragen, die einen Längsrichtung aufweist, die mit der Faserrichtung
übereinstimmt und einen rechteckigen Querschnitt aufweist, welche von einer
Basis 45 über vier schräge Beine 47 gestützt wird.
Die Beine 47 können elastische Pufferzwischenstücke wie bei
49 umfassen. Zentral an der Rahmenstange 43 ist ein Zentralrahmen
51 angebracht und steht hiervon hervor. Der Zentralrahmen 51 weist
die generelle Form eines gleichschenkligen Dreiecks auf, dessen Punkt zwischen zwei
gleichen Schenkeln nach unten auf die Rahmenstange 43 hin ausgerichtet
ist und eine im Wesentlichen horizontale und flache obere Oberfläche umfasst
und des weiteren zwei symmetrisch platzierte Vorsprünge oder Dreieckshälften
55 umfasst. Diese stehen senkrecht zur Richtung der Faser hervor und werden
an deren Dreieckspunkten ausbildenden Oberflächen, die im geraden Winkel zu
den schrägen Seiten der Dreiecksform platziert sind, abgeschnitten. Die Vorsprünge
55 tragen Lichtquellen und Kameras, siehe im Folgenden.
Die horizontale obere Oberfläche des Zentralrahmens
51 umfasst ein Elektrodengehäuse 57, an dem nicht gezeigt
Teile angebracht sind, die für die Beibehaltung der Enden der Fasern und für
deren Ausrichtung miteinander erforderlich sind, und des Weiteren die Schweißelektroden
11. An den äußeren Seiten der Vorsprünge 55 sind
schräge zylindrische Durchgangslöcher 59 vorgesehen, die sich
parallel zu den äußeren abgeschnittenen Seiten der Vorsprünge erstrecken
und deren Achsen in einer vertikalen transversalen Ebene platziert sind, in der
ebenso die Endoberflächen der miteinander zu verspleißenden Fasern platziert
sind. Die Achsen der Löcher 59 und die äußeren abgeschnittenen
Oberflächen 55 sind in einem Winkel zwischen 30° und 45°
in Bezug auf die vertikale Ebene, in einem bevorzugten Fall in einem Winkel zwischen
35° und 40° und bevorzugt etwa 34° platziert. In den Löchern
59 verläuft Licht von Lichtquellen 23 wie etwa Licht emittierenden
Dioden 21, die an den Bodenenden der Löcher befestigt sind.
Licht von den Licht emittierenden Dioden 21' verläuft
in den kreisförmigen zylindrischen Löchern 59 auf deren oberen
Enden hin, werden jedoch zuerst in ihrer Intensität durch Diaphragmen, die
zusammen mit den Wänden der Löcher 59 durch Platten
27' ausgebildet sind, welche senkrecht in das Innere der Löcher
59 hervorstehen und in Schlitzen in dem Zentralrahmen 51 unter
einem Abstand von dessen oberen Öffnungen, der im Wesentlichen so groß
ist wie der Durchmesser der Löcher 59 ist, angeordnet sind, reduziert.
Die Diaphragma-Platten 27' weisen gerade innere oder untere Kanten auf
und stehen bis zu etwa den Zentrum der Löcher 59 nach innen, so dass
dem Licht ermöglicht wird, durch eine etwa halbkreisförmige Öffnung
hindurch zu treten. Die gleiche daraus resultierende Apertur wird erhalten, wenn
ein Diaphragma 27 verwendet wird, welches eine halbkreisförmige Apertur
wie in dem in 1c dargestellten Design aufweist. An
den oberen Öffnungen der Löcher 59 sind Licht-Trübungs-
oder Licht-Streuelemente 29 so als geeignete Gitter platziert, um eine
gleichförmige, diffuse Hintergrundbeleuchtung zu erhalten.
Kameraeinheiten 61 sind mit ihren vorderen Abschnitten in
korrespondierende Löcher in den schrägen Oberflächen der umgedrehten
Dreiecksform des Zentralrahmens 51 eingesetzt. Die Kameraeinheiten
61 weisen einen Vorderabschnitt 63 auf, der deren optisches System
enthält. Die optischen Achsen der optischen Systeme liegen parallel zu den
Achsen der Löcher 59 und erstrecken sich durch die Längsachse
der Fasern oder Faserbändchen, die miteinander exakt in der Verspleißebene
verspleißt werden sollen. Die Fortsätze der Löcher für die Kameraeinheit
61 erstrecken sich nach oben zur Bodenseite des Elektrodengehäuses
57, damit das Licht von der Verspleißregion der Fasern durch die optischen
Systeme an den lichtsensitiven Lichtelementen der Kameraeinheit 61 angebildet
wird, wobei die lichtsensitiven Elemente an der Ebene 65 platziert und
in einem schrägen Winkel und nicht senkrecht zu den Achsen der optischen Systeme
angeordnet sind und wobei der Winkel so angepasst ist, dass er ein scharfes Bild
sämtlicher unterschiedlicher Fasern oder Faserbändchen, die miteinander
zu verspleißen sind, ergibt.
Der obere Abschnitt des Zentralrahmens 51 und das Elektrodengehäuse
57 werden von zwei Gehäusehälften 69 geschützt,
die so befestigt sind, dass sie in der Lage sind, aufeinander hin und voneinander
weg um Wellen 67 zu schwenken. An der Innenseite der Gehäuse sind
an deren obersten Abschnitten, die nahezu horizontale Oberflächen beinhalten,
die Spiegel 25 mit horizontalen reflektierenden Oberflächen angeordnet
die derart platziert sind, dass die Lichtstrahlen von den Streuelementen
29 darin gespiegelt und reflektiert werden können so dass sie in die
optischen Systeme der Kameraeinheiten 61 einfallen können und hierdurch
auf die lichtsensitiven Oberflächen in den Kameraeinheiten hin weitergeleitet
werden können.
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| Anspruch[de] |
Verfahren zur Herstellung einer Hintergrundbeleuchtung
in einer Spleißvorrichtung für optische Fasern für die Endregionen
optischer Fasern (1) in Faserbändchen, die miteinander verspleißt
werden, wenn die Endregionen durch ein Linsensystem (15) auf einer Bildeinheit
(13, 61) abgebildet werden, wobei die Endregionen ein Ziel ausbilden,
das Umrisse aufweist, die im Wesentlichen in einer einzelnen Ebene platziert sind,
welche unter einem schiefen Winkel (&agr;) zur optischen Achse des Linsensystems
(15) und der Bildeinheit (13, 61) platziert sind, wobei
das Verfahren die folgenden Schritte beinhaltet:
– Erzeugen (23; 21', 59) eines Lichtstrahls, der
im Wesentlichen eine homogene Intensität aufweist, die im Wesentlichen rotationssymmetrisch
um eine zentrale Richtung, die mit der optischen Achse übereinstimmt, verteilt
ist, wobei der Lichtstrahl auf eine Rückseite des Ziels gesehen von der Bildeinheit
(13, 61) unter dem schiefen Winkel (&agr;) zu der einzelnen
Ebene gerichtet ist, wobei das Verfahren gekennzeichnet ist durch:
– asymmetrisches Reduzieren der Intensität des Lichtstrahls durch Bewirken,
dass er durch ein asymmetrisches Diaphragma verläuft und anschließendes
Streuen oder Verbreitern (29) des Lichtstrahls, bevor er auf das Ziel auftrifft,
so dass weniger Lichtstrahlen den am nächsten benachbarten Bereich des Ziels
gesehen in der Richtung des Lichtstrahls als weiter entfernte Regionen treffen,
um zu bewirken, dass diejenigen Regionen des Ziels, die näher an der Bildeinheit
(13, 61) platziert sind, eine stärkere Hintergrundbeleuchtung
aufweisen als diejenigen Regionen des Ziels, die in Bezug auf die Bildeinheit weiter
entfernt platziert sind, um unter Berücksichtigung der Vergrößerung
des Linsensystems (15) ein Bild in der Bildeinheit (13,
61) der Hintergrundbeleuchtung zu erzielen, das eine im Wesentlichen konstante
Lichtintensität aufweist.
Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
schiefe Winkel zwischen 45 und 60° beträgt.
Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch
gekennzeichnet, dass der schiefe Winkel zwischen 45 und 55° beträgt.
Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass beim Streuen oder Verbreitern des Lichtstrahls der Lichtstrahl
dazu gebracht wird, durch eine Licht-Streu- oder Verbreiterungsplatte (29)
hindurchzutreten.
Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass beim Schritt der Erzeugung eines Lichtstrahls der Lichtstrahl
durch Leiten des Lichts von einem Lichtquellenelement (21') durch einen
geraden Kanal oder eine Bohrung (59) erzeugt wird.
Verfahren gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass beim
Schritt der asymmetrischen Reduzierung der Intensität des Lichtstrahls der
Lichtstrahl dazu gebracht wird, durch ein Diaphragma hindurchzutreten, das durch
Wände des Kanals oder der Bohrung (59) und eine Platte (27'),
die senkrecht in das Innere des Kanals oder der Bohrung (59) hervorsteht,
ausgebildet ist.
Spleißvorrichtung für eine optische Faser zum Verspleißen
der Enden von optischen Fasern in zwei Faserbändchen, beinhaltend:
– ein Linsensystem (15) und eine Bildeinheit (13,
61), die eine optische Achse zum Abbilden der Endregionen der Enden durch
ein Linsensystem (15) auf einer Bildeinheit (13, 61)
aufweist, wobei die Endregionen ein Ziel ausbilden, das Umrisse aufweist, die im
Wesentlichen auf einer einzelnen Ebene platziert sind, die unter einem schiefen
Winkel (&agr;) zur optischen Achse platziert ist, und
– eine Hintergrundbeleuchtungs-Vorrichtung zum Erzeugen einer Hintergrundbeleuchtung,
wenn die Endregionen durch das Linsensystem (15) auf der Bildeinheit (13,
61) abgebildet werden, wobei die Hintergrundbeleuchtungs-Vorrichtung umfasst:
– eine Lichtquelle (23; 21', 59), die einen Lichtstrahl
zur Verfügung stellt, der eine im Wesentlichen homogene Intensität aufweist,
die im Wesentlichen rotationssymmetrisch um eine zentrale Richtung, die mit der
optischen Achse übereinstimmt, verteilt ist, wobei die Lichtquelle (23;
21', 59) so angeordnet ist, dass der Lichtstrahl auf die Rückseite
des Ziels gesehen von der Bildeinheit aus unter einem schiefen Winkel (&agr;)
zu der einzelnen Ebene auftritt, um durch das Ziel hindurch und/oder auf das Ziel
hin zu verlaufen; wobei die Faserspleißvorrichtung gekennzeichnet ist durch
die Hintergrundbeleuchtungs-Vorrichtung, die aufweist:
– ein asymmetrisches Diaphragma (27; 27'; 59),
das zwischen der Lichtquelle (23; 21', 59) und dem Ziel
platziert ist, und
– ein Licht-Streu- oder Verteilelement (29), das zwischen dem Diaphragma
und dem Ziel zum Streuen oder Verteilen des Lichtstrahls platziert ist, nachdem
dieser das Diaphragma durchlaufen hat, wobei das Diaphragma (27;
27', 59) und das Licht-Streu- oder Verbreiterungselelement (29)
so angeordnet sind, dass es die Intensität des Lichtstrahls derart asymmetrisch
reduziert, dass weniger Lichtstrahl die am nächsten benachbarte Region des
Ziels gesehen in der Richtung des Lichtstrahls verglichen mit weiter entfernten
Regionen auftreffen, um diejenigen Regionen des Ziels, die näher an der Bildeinheit
(13, 61) platziert sind, eine stärkere Hintergrundbeleuchtung
aufweisen als diejenigen Regionen des Ziels, die in Bezug auf die Bildeinheit (13,
61) weiter entfernt platziert sind, um beim Abbilden des Ziels auf der
Bildeinheit (13, 61) und unter Berücksichtigung der Vergrößerung
des Linsensystems (15) ein Bild in der Bildeinheit (13,
61) mit einer Hintergrundbeleuchtung zu erzielen, die im Wesentlichen eine
konstante Lichtintensität aufweist.
Vorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
das Licht-Streu- oder Verbreiterungselement eine Licht-Streu- oder Verbreiterungsplatte
(29) ist.
Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass der schiefe Winkel (&agr;) zwischen 45 und 60° beträgt.
Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, dass der schiefe Winkel ((&agr;) zwischen 45 und 55° beträgt.
Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, dass das Diaphragma eine Diaphragmaplatte mit einer Öffnung
(27) ist.
Vorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass
die Öffnung (27) die Form eines kreisförmigen Segments aufweist.
Vorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass
die Öffnung (27) die Form eines Halbkreises aufweist.
Vorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass
die Öffnung (27) die Form eines symmetrischen Trapezoids aufweist.
Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, dass die Lichtquelle ein Lichtquellenelement (21') beinhaltet,
das im Bodenende eines geraden Kanals oder einer Bohrung (59) befestigt
ist.
Vorrichtung gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass
der gerade Kanal oder die Bohrung (59) ein kreisförmiges Zylinderloch
ist.
Vorrichtung gemäß Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet,
dass das Diaphragma durch Wände eines geraden Kanals oder einer Bohrung (59)
und eine Platte (27'), die senkrecht in den geraden Kanal oder die Bohrung
(59) hervorragt, ausgebildet ist.
Vorrichtung gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass
die Platte (27') eine gerade innere oder untere Kante aufweist und im Wesentlichen
zum Zentrum des geraden Kanals oder der Bohrung (59) hervorsteht, so dass
es Licht von dem Lichtquellenelement (21') ermöglicht wird, im Wesentlichen
durch eine halbkreisförmige Öffnung (27) hindurchzutreten.
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