METHODE UND VERFAHREN ZUR ERZEUGUNG VON EINZELBILDERN AUS EINER SEQUENZ VON QUELLENBILDERN DURCH HERSTELLUNG EINES ODER MEHRERER DIREKT VOR DEN QUELLENBILDERN SICH BEFINDLICHEN ZWISCHENBILDERN
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1. US 4.736.248
beschreibt, wie Wiedergabebilder erzeugt werden sollen durch Interpolation zwischen
Quellenbildpaare. Der Transformationsalgorithmus wird von Punktpaaren hergeleitet,
die in den beiden aufeinander folgenden Quellenbildern auftreten. Die Interpolation
benutzt dieselbe Transformation für andere Pixelpaare, die in diesen beiden
Quellenbildern auftreten. Manchmal ist ein bestimmtes Quellenpixel in nur einem
Bild der zwei Quellenbildern vorhanden, so dass nur für dieses bestimmte Quellenpixel
Extrapolation effektuiert werden muss. Das oben genannte Patent beabsichtigt die
Bildrenderung in einer dynamischen Luftbildvermessung zu verbessern.
Ein anderer Anwendungsbereich betrifft weitgehend interaktive Computerspiele
und ähnliche Multimediaumgebungstypen. In diesem Bereich ist es wichtig, über
eine hohe Bildrate verfügen zu können, so dass wiedergegebene Bewegung
möglicht geschmeidig ist. Im Grunde wird dies auch eine minimale Latenz zwischen
vom Benutzer ausgelösten Ereignissen und damit verbundener sichtbarer Rückkopplung
ergeben. Dies ist besonders wichtig für Navigationssteuerung, wie in Flugsimulationsspielen.
Es wurde bereits vorgeschlagen, die Bildrate auf einen Wert zu steigern, der vergleichbar
ist mit der Wiedergabeerneuerungsrate, die 60-72 Hz sein kann. Weiterhin hat es
sich herausgestellt, dass Virtual Reality (VR) Systeme eine niedrige Latenz brauchen
um einen Benutzer vor Bewegungskrankheit zu schützen. Der allgemeine Gebrauch
aber von Interpolation nach dem Bezugsmaterial wird eine zusätzliche Latenz
einführen, weil die jeweiligen Interpolarisationsparameter nur nach Empfang
des späteren Quellenbildes bekannt sein wird, sogar, wenn unter allen Pixeln
bestimmte Wiedergabebildpixel nur von vergangenen Quellenbildpixeln abhängig
sein wird.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNGG
Es ist nun u. a. eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Latenzzunahme,
verursacht durch die Gesamtinterpolation, zu vermeiden. Dazu ist nach einem der
Aspekte die vorliegende Erfindung gekennzeichnet entsprechend dem kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1. Der Z-Puffer wird während der Renderung der Quellenbilder
erzeugt, was kein Teil der vorliegenden Erfindung ist. Der Z-Puffer kann zum Umwandeln
der 2-D-Bilder in 3-D-Raum benutzt werden, so dass Änderungen in Perspektive
sowie beliebige 3-D Kameradrehungen und geradlinige Verlagerungen implementiert
werden können (Gleichung 8). Diese zwei Transformationstypen sind die Hauptursachen
für die Änderung einer Szene.
Ein spezifisches Problem, verursacht durch Extrapolation, ist, dass
ein Szenenteil, der in einem früheren Quellenbild verdunkelt wurde, danach
in einem extrapolierten Bild enthüllt wird, weil das verdunkelnde Objekt auf
eine transversale Weise gegenüber dem verdunkelten Teil sich verlagert hat.
Eine Lösung wird erreicht durch eine laterale Extrapolation von benachbarten
Pixeln, die in dem vorhergehenden Quellenbild nicht einer Verdunklung ausgesetzt
worden sind. Die Extrapolation kann zusammen mit der oder entgegen die Abtastrichtung
stattfinden. Wenn die Extrapolation auf ein Hintergrundmuster oder eine andere Entität
mit einer groben Körnigkeit angewandt wird, ist das Ergebnis meistens effektiv
oder nahezu effektiv. Andererseits wird der Effekt eines kleinen Items, das plötzlich
von hinter einem verdunkelnden Objekt aufgedeckt wird, ignoriert, bis das nächste
Quellenbild eintrifft. Meistens ist der Effekt dieser Vortäuschung zulässig.
Im Gegensatz zu dem Obenstehenden würde eine Beschränkung der Extrapolation
auf eine 2-D-affine Transformation oft unangemessene Verzerrungen in den extrapolierten
Bildern schaffen, weil ein bisheriger verdunkelnder aber verlagerter Teil nun um
einen großen Teil erweitert wird. Dieses Problem wird dadurch gelöst,
dass die Extrapolation speziell von der Tiefe (zv2) abhängig gemacht wird,
ausgedrückt in den Sichtkoordinaten der Gleichung 12.
Eine Wiedergabesequenz kann aus den Quellenbildern zusammen mit Zwischenbildern
bestehen. Auf alternative Weise können alle oder bestimmte Quellenbilder unbenutzt
bleiben, unter der Bedingung aber, dass die Zwischenbilder oft genug auftreten.
Die erfindungsgemäße Technologie hält die Bildlatenz klein. Andererseits
kann das Wiedergeben von Wiedergabebildern oft die Latenz auf einen unerwünschten
Betrag steigern.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf eine bildbasierte
Anordnung zum Praktizieren des genannten Verfahrens. Weitere vorteilhafte Aspekte
der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Berechnung von Pixelverlagerungen
zum Bilden von Zwischenbildern zwischen Bildern, die von der 3-D Renderungspipeline
selber erzeugt worden sind. Die Verlagerungen können während
der Abtastumwandlung der Quellenbilder zunehmend berechnet werden, und zwar durch
eine konsistente Verwendung von Ergebnissen, erreicht für ein unmittelbar angrenzendes
Pixel längs der Abtastlinie. Dies erfordert für das nächste Pixel
nur eine geringe Anzahl arithmetischer Berechnungen auf Basis früher behandelter
Pixel.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Verwendung bekannter
Kamerabewegung in Bezug auf ein jüngstes Quellenbild zum Erzeugen augenblicklicher
Kohärenz zwischen Pixeln dieses Quellenbildes und Pixeln eines unmittelbar
nachfolgenden synthetisierten Wiedergabebildes nach der Gleichung 9.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
1A–1C drei ein
Wiedergabebild erzeugende Verfahren;
2 eine schaubildliche Übersicht der Erzeugung;
3 Beziehungen zwischen Anordnungs- und Sehkoordinaten;
4 dasselbe in Perspektive gesehen,
5 eine Anordnung zum Implementieren der vorliegenden
Erfindung,
Tabelle 1 gibt mehrere mathematische Ausdrücke.
1A zeigt ein erstes Verfahren zum Steigern der Wiedergaberate.
Die obere Reihe hat eine Zeitsequenz räumlich einheitlich verteilter Quellenbilder
"a". Zwischen jedes Paar aneinander grenzender Quellenbilder wird ein zusätzliches
Bild "b" interpoliert, wie durch Pfeile angegeben. Durch Verwendung der beiden ursprünglichen
"a" Bilder sowie der interpolierten "b" Bilder als Wiedergabebilder, wird die Rate
verdoppelt. Die Latenz ist beträchtlich, weil ein b Bild nicht erzeugt werden
kann, bevor das nächste a Bild verfügbar geworden ist.
1B zeigt ein zweites Verfahren zur Steigerung der Wiedergabebildrate.
Zwischen jedes Paar aneinander grenzender Quellenbilder wird eine zusätzliches
Bild "c" extrapoliert, das ausschließlich auf dem letzten vorhergehenden "a"
Bild basiert, was durch Pfeile angegeben ist. Um sie als Wiedergabebilder zu verwenden,
werden die ursprünglichen "a" Bilder und die interpolierten "c" Bilder die
Rate verdoppeln. Die Latenz ist kleiner als in 1A,
weil ein "c" Bild unmittelbar erzeugt werden kann, wenn ein vorhergehendes "a" Bild
verfügbar geworden ist.
1C zeigt ein drittes Verfahren zur Steigerung der Wiedergabebildrate.
Zwischen jedes Paar zwischen liegender aneinander grenzender Quellenbilder wird
ein zusätzliches "d" Bild extrapoliert, und zwar ausschließlich basiert
auf das letzte vorhergehende "a" Bild, wie durch Pfeile angegeben. Im Gegensatz
zu 1B ist die Verzögerung zwischen einem Quellenbild
und dem extrapolierten "d" Bild nicht einheitlich. Die Verwendung der Hälfte
der ursprünglichen "a" Bilder sowie der interpolierten "d" Bilder wird die
Rate um einen Faktor von 50% steigern. Die Latenz ist kleiner als in 1A,
weil ein "d" Bild unmittelbar erzeugt werden kann, wenn das vorhergehende "a" Bild
verfügbar geworden ist.
2 zeigt eine schaubildliche Übersicht der Erzeugungsumgebung,
wie auf einem XYZ-Koordinatensystem basiert. Die wirkliche Kameraposition Informationssignal
im Original mit der Sehachse in der negativen Z-Richtung; die Kamera hat eine "aufwärts"
Richtung längs der Y-Achse.
3 zeigt geometrische Beziehungen zwischen Anordnung
und Sehkoordinaten. Die Kamera ist wieder in dem Ursprung mit der Achse in der negativen
Z-Richtung. Die horizontale Achse in der Figur ist die Xview Achse, die
Yview Achse ist senkrecht zu der Zeichenebene. Das Objekt OBJ ist projiziert
zur Wiedergabe an dem Schirm mit der x Koordinate xs. Wie dargestellt
hat die Figur eine perspektivische oder zentrale Projektion. Eine parallele Projektion
ist eine denkbare Alternative.
4 zeigt diese Geometrie in einem dreidimensionalen
Raum. Ganz links ist der Augenpunkt der Kameraposition. Die Fernbegrenzungsebene
fcp auf der rechten Seite und die Nahbegrenzungsebene ncp in der Mitte stehen senkrecht
auf der Sehachse, und zusammen begrenzen sie ein Sehwinkelkegelstumpf. Ähnliche
Begrenzungsebenen erstrecken sich in der x- und in der y-Richtung. In der Projektionsebene
sind die mit einem Vorzeichen versehene Abstände oben, unten, links und rechts
angegeben. Weiterhin sind die Abstände nah und fern zwischen dem Ursprung und
der Projektionsebene und der Objektebene angegeben. Auch der Höhenwinkel fi
ist dargestellt.
5 zeigt eine Anordnung zum Implementieren der vorliegenden
Erfindung. Der Aufsatz zentriert sich um den Kommunikationsbus 20 und den
Hauptspeicher 30 herum. Die zu verarbeitende Information wird dem Speicher
entnommen und den Verarbeitungsmodulen 22, 24, 26 zugeführt,
die in Reihe geschaltet sind um aufeinander folgende Vorgänge zu symbolisieren,
wie diese in den nachfolgenden Tabellen aufgereiht sind. Die Verarbeitungsmodule
können kollektiv auf gemeinsamer Hardware, wie einer CPU, abgebildet werden.
Nach Verarbeitung und möglicherweise einer erreichen die aufeinander folgenden
Wiedergabebilder das Subsystem 34 zur Wiedergabe an einen Benutzer. Das
gesamte Steuersystem 28 ist über Steuerleitungen 23,
25, 27 mit den Verarbeitungsmodulen verbunden, was über den
Bus 20 laufen kann. Auf diese Weise können die Daten in der CPU in
ein Bild umgesetzt werden. Das Steuersystem 28 kann Steuer- und Datensignale
von mehreren Quellen empfangen, wie manuelle oder andere Eingaben 32 von
einem wirklichen Benutzer, externe Signale von anderen Benutzern in einer interaktiven
Umgebung, oder von Kameras oder weiteren Subsystemen, die der Kürze wegen nicht
dargestellt sind.
MATHEMATISCHE FORMULIERUNG DER PROZEDUREN
Im Allgemeinen kann durch Kameradrehung, -translation oder Zoombewegungen
der komplette Bildinhalt sich mit der Zeit ändern. Wenn die geometrischen Beziehungen
zwischen der vorhergehenden Kameraposition und -richtung und der neuen Kameraposition
und -richtung bekannt sind, wird die Kohärenz zwischen den Pixeln des alten
Quellenbildes und des neuen zu extrapolierenden zwischen liegenden Wiedergabebildes
auch bekannt sein. Die Tabelle 1 gibt mehrere mathematische Ausdrücke, einschließlich
Beziehungen zwischen mehreren Koordinaten, wie Sehraumkoordinaten, Projektionskoordinaten,
normalisierten Anordnungskoordinaten und Schirm-Raumkoordinaten.
Zunächst ist die Gleichung (1) die schaubildliche Projektionsmatrix.
Sie definiert die jeweiligen Größen nah, fern, oben, unten links und rechts
in Bezug auf Ebenenpositionen des in 4 dargestellten
Sehstumpfes; es kann aber auch ein asymmetrischer Stumpf verwendet werden. Danach
definieren die Gleichungen (3) die Verwendung des Höhenwinkels fi und das Seitenverhältnis
"a" um weiterhin den Sehkegel zu spezifizieren. Die Gleichung (4) drückt die
Beziehungen zwischen den Projektionskoordinaten (postscript p) und homogenen Sehkoordinaten
(postscript v) über die Projektionsmatrix P. Andere Projektionen, wie orthogonal
sind auch denkbar. Die Gleichung (5) gibt normalisierte Anordnungskoordinaten (subscript
n). Zum Schluss gibt die Gleichung (6) die Schirmkoordinaten (postscript s). Eine
eindeutige Einfügung leitet die endgültigen Beziehungen zwischen Schirmkoordinaten
und Sehkoordinaten her, wie in (7) gegeben. Unter Verwendung von {xv1, yv1, zv1}
und {xs1, ys1} als die Koordinaten in dem Quellenbild lässt sich {xv1, yv1}
entsprechend der Gleichung (8) schreiben.
Die Matrixtransformation der Sehkoordinaten durch Kamerabewegung und/oder
Objektänderungen ist in (9) gegeben. Die Gleichung (10) gibt die Koordinaten
in dem extrapolierten Bild, so dass die Ausdrücke für (xs2, ys2) eindeutig
gefunden werden können, wie in (11) gegeben. Weiterhin ist (12) der Ausdruck
für zv2. Nun ist fz linear auf die Schirmkoordinaten xs1 und ys1 bezogen, und
fz kann nun zunehmend während der Abtastung berechnet werden durch Hinzufügung
eines konstanten Deltas, d.h. der Zeitabgeleiteten der Bewegung. Folglich erfordert
die Berechnung zv Folgendes:
– Hinzufügen von Delta zu fz
– Multiplizieren mit zv1
– Hinzufügen von m23.
Weiterhin können xs2 und ys2 entsprechend dem Ausdruck (13)
geschrieben werden. Auch fx und fy beziehen sich linear zu den Schirmkoordinaten
xs1 und ys1, so dass sie auch zunehmend durch Hinzufügung eines konstanten
Deltas berechnet werden können. Deswegen erfordert die zunehmende Berechnung
von xs2 und ys2 Folgendes, und zwar zusätzlich zu der Berechnung von zx2:
– Berechnen von zv2 reziprok (d.h. 1 teilen durch zv2)
– Hinzufügen von Delta zu fy
– Multiplizieren der beiden Ergebnisse mit zv1
– Hinzufügen der beiden Produkte zu h·k·m03/2 und h·k·m13/2
– Multiplikation der beiden Ergebnisse mit dem Reziprokwert von zv2
– Hinzufügen zu w/2 und h/2.
Das Obenstehende fügt bis zu acht Additionen, fünf Multiplikationen
und eine Division hinzu.
Weiterhin werden viele Spielapplikationen ein oder mehrere Objekte
am Schirm präsentieren, was ein dynamisches Verhalten bietet, das unabhängig
von der Kamerabewegung ist. Dieses Verhalten kann durch eine relative Transformation
in Bezug auf die Kamera für jedes derartige Objekt dargestellt werden, das
meistens als ein einziger starrer Körper dargestellt wird, oder als Zusammensetzung
bestehend aus mehreren mit einander verbundenen starren Körpern. Objektbewegung
kann durch Multiplikation der Kameratransformationsmatrix Mcam mit der
Starrkörpertransformation Mobj für alle Pixel des betreffenden
Objektes. Daraufhin werden die oben beschriebenen Verlagerungsfunktionen die Bewegungsvektoren
der jeweiligen Pixel berechnen. Jedes Pixel soll einen Identifizierer des Objektes
haben, zu dem es gehört, wobei diese Identifikation weiterhin auf die schlussendliche
Transformationsmatrix M = Mcam·Mobj dieses Objektes in
dem Sehraum des jüngsten gerenderten Quellenbildes zeigt. Dies kann durch Einführung
einer zusätzlichen Beschreibungsebene eingeführt werden, die Objekt- oder
Matrixzeiger enthält. Meistens wird die Anzahl der artiger Körper in einer
Szene kleiner sein als 256, so dass ein zusätzliches Byte je Pixel ausreichen
dürfte. Die Objektebene kann auf effiziente Weise durch Lauflängencodierung
RLE komprimiert werden, da die Ebene meistens große Gebiete einheitlich bewerteter
Pixel enthalten, die zu einem einzigen starren Körper gehören.
TABELLE
Symmetrischer Sehrkegelstumpf, gegeben durch:
b = –t; l = –r(2)
Verwendung des Höhenwinkels fi und des Seitenverhältnisses
a zum Spezifizieren des Kegelstumpfes: k = 1/Tan[2 fi]
a = w/h; t = n/k; r = ta;(3)
Projektionskoordinaten:
{xp, yp, zp, wp} = P·{xv, yv, zv, 1};(4)
Normalisierte Anordnungskoordinaten:
{xn, yn} = {xp, yp}/wp;(5)
Schirmkoordinaten:
{xs, ys} = {121 w(xn + 1), 122h(yn
+ 1)};(6)
Was durch Substitution der nachfolgenden Gleichung entspricht:
Folglich kann unter Verwendung von {xv1, yv1, zv1} und {xs1, ys1}
als die Koordinaten in dem Quellenbild, {xv1, yv1} wie folgt geschrieben werden:
Die Matrixtransformation der Sehkoordinaten durch die Kamera- und/oder
Objektänderungen:
Koordinaten in dem Zwischenbild:
{xv2, yv2, zv2, wv2} = M·{xv1, yv1, zv1, 1};(10)
Folglich:
und zv2 ist gleich:
fz ist linear bezogen auf die Schirmkoordinaten xc1 und ys1, so dass
fz zunehmend berechnet werden kann, durch Hinzufügung einer konstanten Delta
während der Abtastumwandlung. Folglich erfordert die zunehmende Berechnung
von zv2:
– Hinzufügung von Delta zu fz
– Multiplikation mit zv1
– Hinzufügung zu m23
xs2 und ys2 lassen sich wie folgt neu schreiben:
Auch fx und fy sind linear auf die Schirmkoordinaten xs1 ud ys1 bezogen,
so dass sie zunehmend berechnet werden können, und zwar durch Hinzufügung
einer konstanten Delta. Auf diese Weise erfordert die zunehmende Berechnung von
xs2 und ys2 Folgendes: (zusätzlich zu der Berechnung von xv2):
– Berechnung von zv2 reziprok (1 teilen durch zv2)
– Hinzufügung von Delta zu fx und Hinzufügung von Delta zu
fy
– Multiplikation der beiden Ergebnisse mit zv1
– Hinzufügen zu h k m03/2 und h k m13/2,
– Multiplizieren der beiden Ergebnisse mit dem Reziprokwert zv2
– Hinzufügen zu w/2 und h/2.
Insgesamt gibt es: 1 Teilung, 5 Multiplikationen, and 8 Additionen!
Anspruch[de]
Verfahren zur Wiedergabe einer ersten Folge von Wiedergabebildern, wobei
dieses Verfahren die nachfolgenden Verfahrensschritte umfasst:
– das Empfangen einer zweiten Folge von Quellenbildern mit einer Quellenbildrate,
und das Synthetisieren eines oder mehrerer zwischen liegender Bilder durch Anwendung
eines geometrischen Transformationsverfahrens, und zwar auf Basis der genannten
zweiten Folge für ein Paar unmittelbar aneinander grenzender Quellenbilder,
dadurch gekennzeichnet, dass jedes zwischen liegendes Bild ausschließlich
auf einem unmittelbar vorhergehenden Quellenbild basiert, durch Extrapolation von
Kameratransformationen, und durch, auf Basis von Z-Pufferinformation, Im-Bild-Extrapolation
unbedeckter tieferer Pixel von ähnlicherweise tiefer liegender aber zu dem
betreffenden Zeitpunkt ständig sichtbarer derartiger tiefer liegender Pixel,
– um, auf Basis einer Folge der genannten zwischen liegenden Bilder, und
vielleicht auch auf Basis der genannten Quellenbilder, die genannten Wiedergabebilder
mit einer höheren Wiedergabebildrate gegenüber der genannten Quellenbildrate
zu selektieren.Verfahren nach Anspruch 1, um, unter Verwendung der bekannten Kamerabewegung
gegenüber einem jüngsten Quellenbild, eine augenblickliche Kohärenz
zwischen Pixeln dieses genannten Quellenbildes und Pixeln eines unmittelbar nachfolgenden
synthetisierten Wiedergabebildes zu erzeugen.Verfahren nach Anspruch 1, und basiert auf Im-Bild-Extrapolation, die
ausschließlich zusammen mit oder entgegen der Wiedergabe von Zeilenabtastbewegung
arbeitet.Verfahren nach Anspruch 1, wobei weiterhin ein Festkörper in einem
extrapolierten Bild entsprechend einer Transformationsmatrix M = Mcam·Mobj
wiedergegeben wird.Verfahren nach Anspruch 1, wobei ein nicht bedecktes Item ignoriert
wird, das sich auf ein nicht ständig sichtbares Pixel bezieht, bis zum Eintreffen
eines nächsten Quellenbildes, das ein derartiges Item wie wiedergegeben hat.Bild-basierte Anordnung, vorgesehen zum Wiedergeben einer ersten Folge
von Wiedergabebildern, wobei diese Anordnung die nachfolgenden Elemente umfasst:
– Empfangsmittel zum Empfangen einer zweiten Folge von Quellenbildern mit
einer Quellenbildrate, und Synthetisiermittel zum Synthetisieren eines oder mehrerer
zwischen liegender Bilder durch Anwendung eines geometrischen Transformationsverfahrens,
und zwar auf Basis der genannten zweiten Folge für ein Paar unmittelbar aneinander
grenzender Quellenbilder,
dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Synthetisiermittel dazu vorgesehen sind
um jedes zwischen liegende Bild ausschließlich auf einem unmittelbar vorhergehenden
Quellenbild zu basieren, und zwar durch Extrapolation von Kameratransformationen,
und durch, auf Basis von Z-Pufferinformation, Im-Bild-Extrapolation unbedeckter
tieferer Pixel von ähnlicherweise tiefer liegender aber zu dem betreffenden
Zeitpunkt ständig sichtbarer derartiger tiefer liegender Pixel,
– und Auslieferungsmittel, um, gespeist durch die genannten Synthetisierungsmittel,
auf Basis einer Folge der genannten zwischen liegenden Bilder, und vielleicht auch
auf Basis der genannten Quellenbilder, die genannten Wiedergabebilder mit einer
höheren Wiedergabebildrate gegenüber der genannten Quellenbildrate auszuliefern.Anordnung nach Anspruch 6, wobei die genannten Synthetisierungsmittel
dazu vorgesehen sind, Kamerabewegungsinformation in Bezug auf ein jüngstes
Quellenbild zu empfangen um eine augenblickliche Kohärenz zwischen Pixeln dieses
genannten Quellenbildes und Pixeln eines unmittelbar nachfolgenden synthetisierten
Wiedergabebildes zu erzeugen.Anordnung nach Anspruch 6, wobei die genannten Synthetisierungsmittel
Im-Bild-Extrapolationsmittel aufweisen, die ausschließlich zusammen mit oder
entgegen Wiedergabezeilenabtastbewegung arbeiten.Anordnung nach Anspruch 6, mit Matrixmultiplikationsmitteln zum Wiedergaben
eines Festkörpers in einem extrapolierten Bild entsprechend einer Transformationsmatrix
M = Mcam·Mobj.Anordnung nach Anspruch 6, mit Ignorierungsmitteln zum Ignorieren eines
unbedeckten Items, das sich auf ein nicht ständig sichtbares Pixel bezieht,
bis an das Eintreffen eines nächsten Quellenbildes, das ein derartiges Item
wie wiedergegeben hat.