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Dokumentenidentifikation DE69936042T2 10.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001052557
Titel ZEITMESSGERÄT
Anmelder Seiko Epson Corp., Tokyo, JP
Erfinder HARA, Tatsuo, Suwa-Shi, Nagano 392-8502, JP
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69936042
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, LI
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.11.1999
EP-Aktenzeichen 999731342
WO-Anmeldetag 29.11.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/JP99/06670
WO-Veröffentlichungsnummer 2000033143
WO-Veröffentlichungsdatum 08.06.2000
EP-Offenlegungsdatum 15.11.2000
EP date of grant 09.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.01.2008
IPC-Hauptklasse G04B 17/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G04C 10/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G04C 15/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G04B 13/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G04B 33/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G04B 1/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft ein mechanisches Zeitmessgerät, das unter Verwendung von mechanischer Energie als Antriebsquelle arbeitet, die erzeugt wird, wenn eine Zugfeder entspannt wird. Zusätzlich betrifft die vorliegende Erfindung ein mechanisches Zeitmessgerät der elektronischen Steuerungsart, wobei ein Teil der mechanischen Energie der Zugfeder in elektrische Energie umgewandelt wird, und ein Drehungssteuermechanismus durch die elektrische Energie betrieben wird, um eine Drehperiode zu steuern.

Stand der Technik

Ein mechanisches Zeitmessgerät der elektronischen Steuerungsart, wie in 16 dargestellt ist, ist bekannt, in dem eine Zugfeder, die als Energiequelle verwendet wird, ein Räderwerk antreibt, und elektrische Energie durch einen Generator erzeugt wird, der infolge des Empfangs der Drehbewegung von dem Räderwerk dreht, um eine elektronische Schaltung anzutreiben, die die Drehperiode des Generators steuert, wobei das Räderwerk zur Regulierung der Drehzahl gebremst wird.

In dem mechanischen Zeitmessgerät der elektronischen Steuerungsart wird die Drehung eines Uhrwerkfederhauses 1, in dem eine Zugfeder 1a aufgenommen ist, auf ein zweites Rad 6 übertragen, an dem ein Minutenzeiger (nicht dargestellt) montiert ist, wonach die Drehung der Reihe nach zu einem dritten Rad 7, einem vierten Rad 8, einem fünften Rad 11, einem sechsten Rad 12 und schließlich zu einem Rotor 13 des Generators übertragen wird. Ein Sekundentrieb 90, an dem ein Sekundenzeiger (nicht dargestellt) befestigt ist, greift nur in das dritte Rad 7, so dass es außerhalb eines Momentübertragungspfades liegt, der sich von dem Uhrwerkfederhaus 1 zu dem Rotor 13 erstreckt. Zur Verringerung der unsteten Bewegung des Sekundenzeigers, die durch ein Zahnspiel zwischen dem dritten Rad 7 und dem Sekundentrieb 90 verursacht wird, ist manchmal eine zweite Regulierungsfeder mit einer geeigneten Struktur bereitgestellt.

In einem solchen mechanischen Zeitmessgerät der elektronischen Steuerungsart wird die Drehzahl des Rotors 13 stabil reguliert, und wenn die Räder 6, 7, 8, 11 und 12, und das Sekundentrieb 90 mit idealen Formen gebildet sind, bewegt sich das Sekundentrieb 90, das heißt, der Sekundenzeiger, exakt bei einer konstanten Drehzahl von 1 Upm.

Es gibt jedoch Variationen in den Formen der Räder 6, 7, 8, 11 und 12 und des Sekundentriebs 90, so dass, wenn insbesondere das Sekundentrieb 90 mit einem kleinen Teilkreis von seiner Drehachse dezentriert ist, die Drehzahl des Sekundentriebs 90 nicht 1 Upm ist, wodurch der Sekundenzeiger verschoben wird.

Zur Lösung dieses Problems kann die Teilkreisgröße des Sekundentriebs 90 vergrößert werden. Da jedoch das Drehzahlerhöhungsverhältnis (das im Allgemeinen 60 ist) von dem zweiten Rad 6 zu dem vierten Rad 8 aufrechterhalten werden muss, wird in einem solchen Fall ein zahnförmiges Modul des Sekundentriebs 90 groß gemacht, wodurch entweder das dritte Rad 7 größer gestaltet oder das Drehzahlerhöhungsverhältnis zwischen dem zweiten Rad 6 und dem dritten Trieb erhöht werden muss. Dies verringert die Eingriffseffizienz.

15 zeigt ein Grafik, die die gemessenen Verschiebungswinkel des Zeigers des herkömmlichen mechanischen Zeitmessgeräts der elektronischen Steuerungsart zeigt. Da in dem Zeitmessgerät ein großes Drehzahlerhöhungsverhältnis eingestellt ist, bei dem das Sekundentrieb 90 neunmal dreht, während das dritte Rad 7 einmal dreht, wird der Teilkreis des Sekundentriebs 90 klein, so dass das Dezentrieren des Sekundentriebs 90 den Verschiebungswinkel des Zeigers stark beeinträchtigt. Es wurde bestätigt, dass, während das Sekundentrieb 90 neunmal dreht, der Sekundenzeiger stark um einen Winkel im Bereich von –1,2° bis +4° aus seiner normalen Position in seiner Umfangsrichtung verschoben wird.

Das Zeitmessgerät der elektronischen Steuerungsart verwendet die mechanische Energie der Zugfeder als Antriebsquelle, so dass das Zeitmessgerät umso länger in Betrieb bleibt, je größer die Breite der Zugfeder ist (das heißt, die Breite des Zeitmessgeräts in seine Dickenrichtung).

Wenn jedoch die Zugfeder mit einer großen Dicke gebildet wird, nimmt die Dicke des Zeitmessgeräts zu, wodurch die Bildung eines dünnen Zeitmessgeräts verhindert wird.

Dieses Problem besteht nicht nur bei mechanischen Zeitmessgeräten der elektronischen Steuerungsart, sondern auch bei herkömmlichen mechanischen Zeitmessgeräten, bei welchen ein Räderwerk von einer Zugfeder angetrieben wird.

Die Japanische Patentanmeldung 48-17014 offenbart ein Zeitmessgerät, das eine Zugfeder als Energiequelle und ein Räderwerk, das von der Zugfeder angetrieben wird, enthält. Ein Teil des Räderwerks ist ein Rad, an dem ein Sekundenzeiger montiert ist, wobei dieses Rad ein Trieb und ein Zahnrad aufweist, die auf derselben Drehachse bereitgestellt und so angeordnet sind, dass sie die Zugfeder nicht überlappen, insbesondere in einem zentralen Abschnitt des Zeitmessgeräts. Das Zeitmessgerät umfasst des Weiteren einen Selbstaufziehmechanismus und einen Alarmmechanismus.

Offenbarung der Erfindung

Gemäß der Erfindung wird ein Zeitmessgerät nach Anspruch 1 bereitgestellt. Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen dargelegt.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Draufsicht, die schematisch eine erste Ausführungsform des mechanischen Zeitmessgeräts der elektronischen Steuerungsart gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

2 ist eine Schnittansicht des Hauptabschnitts der ersten Ausführungsform.

3 ist eine andere Schnittansicht des Hauptabschnitts der ersten Ausführungsform.

4 ist eine weitere Schnittansicht des Hauptabschnitts der ersten Ausführungsform.

5 ist ein Schaltungsdiagramm der ersten Ausführungsform.

6 ist eine Draufsicht, die die Vorteile der ersten Ausführungsform zeigt.

7 ist eine andere Draufsicht, die die Vorteile der ersten Ausführungsform zeigt.

8 ist eine Draufsicht, die schematisch eine zweite Ausführungsform des mechanischen Zeitmessgeräts der elektronischen Steuerungsart gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

9 ist eine Schnittansicht des Hauptabschnitts der zweiten Ausführungsform.

10 ist eine andere Schnittansicht des Hauptabschnitts der zweiten Ausführungsform.

11 ist eine weitere Schnittansicht des Hauptabschnitts der zweiten Ausführungsform.

12 ist eine Grafik, die die Ergebnisse in einer Ausführungsform zeigt.

13 ist eine Schnittansicht einer Modifizierung der vorliegenden Erfindung.

14 ist eine Schnittansicht einer anderen Modifizierung der vorliegenden Erfindung.

15 ist eine Grafik, die ein herkömmliches Zeitmessgerät zeigt.

16 ist eine Schnittansicht, die das herkömmliche Zeitmessgerät zeigt.

Beste Ausführungsform der Erfindung

In der Folge werden Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

[Erste Ausführungsform]

1 ist eine Draufsicht, die schematisch eine erste Ausführungsform des mechanischen Zeitmessgeräts der elektronischen Steuerungsart zeigt, die als Zeitmessgerät der ersten Ausführungsform verwendet wird, und 2 bis 4 sind Schnittansichten dessen Hauptabschnitts. Komponenten, die jenen entsprechen, die in 16 dargestellt sind, sind mit denselben Bezugszeichen versehen.

Unter Bezugnahme auf 1 bis 4 enthält das Zeitmessgerät der elektronischen Steuerungsart ein Uhrwerkfederhaus 1, umfassend eine Zugfeder 1a, ein Federhauszahnrad 1b, eine Federhauswelle 1c und einen Federhausdeckel 1d. Das äußere Ende der Zugfeder 1a ist an dem Federhauszahnrad 1b befestigt, während ihr inneres Ende an der Federhauswelle 1c befestigt ist. Die Federhauswelle 1c, die eine zylindrische Form aufweist, ist in ein Stützelement 2 eingesetzt, so dass sie auslegerförmig an einer Hauptplatine 3 durch das Stützelement 2 gehalten wird. Die Federhauswelle 1c wird durch eine Vierkantlochschraube 5 niedergehalten, die in das Stützelement 2 geschraubt ist, so dass sie nicht zu der oberen Seite in den Figuren verschoben wird, wobei ein Spiel in eine Schnittrichtung gebildet wird. Das Stützelement 2 hat einen Flansch 2a an der Seite der Hauptplatine 3. Ein Umfangsrand des Flansches 2a an der unteren Seite in den Figuren ist zur Sicherung des Stützelements 2 an der Hauptplatine 3 verstemmt, so dass das Stützelement 2 kaum kippt. Das Stützelement 2 kann an der Hauptplatine 3 durch eine andere Methode als Verstemmen gesichert sein, wie Schweißen oder Löten. Das Stützelement 2 und die Hauptplatine 3 müssen nicht getrennt gebildet sein. Wenn zum Beispiel die Hauptplatine 3 aus einem Metall gebildet ist, kann das Stützelement 2 zuvor integral mit der Hauptplatine 3 gebildet werden, wenn die Hauptplatine 3 hergestellt wird, indem eine Platte geschnitten wird und ein Abschnitt davon zur Bildung einer Form belassen wird, die jener des Stützelements 2 entspricht, wonach der geformte Abschnitt zuvor integral mit der Hauptplatine 3 gebildet wird. Wenn die Hauptplatine 3 aus Harz gebildet ist, kann das Stützelement 2 zuvor integral mit der Hauptplatine 3 gebildet werden, indem eine Form in passender Weise gestaltet wird, und diese Form verwendet wird, wobei eine Form, die jener des Stützelements 2 entspricht, so gestaltet wird, dass sie von der Hauptplatine 3 absteht.

Ein Sperrrad 4, das integral mit der Federhauswelle 1c dreht, ist zwischen dem Uhrwerkfederhaus 1 und der Hauptplatine 3 angeordnet. Ein zentrales Loch in dem Sperrrad 4 hat eine quadratische Form oder die Form einer Spur. Wenn das zentrale Loch auf den quadratischen Abschnitt (abgeschrägten Abschnitt) der Federhauswelle 1c gesetzt ist, wird das Sperrrad 4 durch einen Stopperabschnitt 1e der Federhauswelle 1c und der Hauptplatine 3 festgeklemmt, so dass es in einer "eingekuppelten" Struktur angeordnet ist.

Die Drehbewegung des Federhauszahnrades 1b, die auf einen Trieb 6a eines zweiten Rades 6 übertragen wurde, wird von einem Zahnrad 6b des zweiten Rades 6 in der Drehzahl erhöht und auf ein Trieb 7a eines dritten Rades 7 übertragen. Dann wird von einem Zahnrad 7b des dritten Rades 7 die Drehbewegung in der Drehzahl erhöht und auf ein Trieb 8a eines vierten Rades 8 übertragen. Von einem Zahnrad 8b des vierten Rades 8 wird die Drehbewegung durch ein erstes Zwischenrad 9 des fünften Rades in der Drehzahl erhöht und zu einem Trieb 10a eines zweiten Zwischenrades 10 des fünften Rades übertragen. Von einem Zahnrad 10b des zweiten Zwischenrades 10 des fünften Rades wird die Drehbewegung in der Drehzahl erhöht und zu einem Trieb 11a eines fünften Rades 11 übertragen. Von einem Zahnrad 11b des fünften Rades 11 wird die Drehbewegung in der Drehzahl erhöht und zu einem Trieb 12a eines sechsten Rades 12 übertragen. Von einem Zahnrad 12b des sechsten Rades 12 wird die Drehbewegung in der Drehzahl erhöht und zu einem Rotor 13 übertragen. Das zweite Rad 6 enthält ein Minutenrohr 6c. Ein Minutenzeiger, der nicht dargestellt ist, ist an dem Minutenrohr 6c befestigt, während ein Sekundenzeiger, der nicht dargestellt ist, an dem vierten Rad 8 befestigt ist. Mit anderen Worten, in der Ausführungsform sind das zweite Rad 6, an dem der Minutenzeiger durch das Minutenrohr 6c befestigt ist, und das vierte Rad 8, an dem der Sekundenzeiger befestigt ist, in Serie in einem Pfad zur Übertragung des Drehmoments von dem Uhrwerkfederhaus 1 zu dem Rotor 13 eingebaut, so dass, wenn sich die Zeiger bewegen, die Räder das Drehmoment jederzeit in die Drehrichtung von der Federhaustrommel aufnehmen, so dass ein Zahnspiel zu einer Seite gebildet ist. Daher wird ein Schütteln des Minutenzeigers und des Sekundenzeigers aufgrund des Zahnspiels zwischen dem zweiten Rades 6 und des vierten Rades 8 verhindert.

Die oberen Seiten des zweiten Rades 6 und des fünften Rades 11 sind axial von einer zweiten Radbrücke 15 gestützt, während deren untere Seiten axial von der Hauptplatine 3 gestützt sind. Die oberen Seiten des dritten Rades 5, des zweiten Zwischenrades 10 des fünften Rades, des sechsten Rades 12 und des Rotors 13 sind axial von einer Räderwerkbrücke 14 gestützt, während deren untere Seiten axial von der Hauptplatine 3 gestützt sind. Die oberen Seiten des vierten Rades 8 und des ersten Zwischenrades 9 des fünften Rades sind axial von der Räderwerkbrücke 14 gestützt, während deren untere Seiten axial von der zweiten Radbrücke 15 gestützt sind. Das erste Zwischenrad 9 des fünften Rades ist insbesondere kein Rad, das ein Trieb und ein Zahnrad enthält, sondern vielmehr ein Rad, das nur ein Zahnrad enthält, so dass es ein Mitläufer (das heißt, ein Mitläuferrad) ist. Die Drehachse des ersten Zwischenrades 9 des fünften Rades überlappt das Zahnrad 6b des zweiten Rades 6 und das Zahnrad 10b des zweiten Zwischenrades 10 des fünften Rades, wenn es in einer Ebene betrachtet wird. Die Drehachse des fünften Rades 11 überlappt das sechste Rad 12, wenn es in einer Ebene betrachtet wird. In dem vierten Rad 8, an dem der Sekundenzeiger befestigt ist, ist der Teilkreisdurchmesser des Zahnrad 8b mindestens 1,5 mm, so dass es eine Größe hat, die nicht zulässt, dass es mit der Zugfeder 1a (oder dem Uhrwerkfederhaus 1) überlappt, wenn es in einer Ebene betrachtet wird. Das Räderwerk, das die zuvor beschriebenen Räder 6 bis 12 umfasst, ist so angeordnet, dass es die Spulen 24 und 34 eines Generators 20 nicht überlappt, der später beschrieben wird.

Im Gegensatz dazu überlappen das Federhauszahnrad 1b und das Zahnrad 8b des vierten Rades 8 einander, wenn sie in einer Ebene betrachtet werden, und, indem der Außendurchmesser des Federhauszahnrades 1b groß gestaltet wird, wird das Drehzahlerhöhungsverhältnis zwischen diesem und dem Trieb 6a des zweiten Rades 6 größer.

Das mechanische Zeitmessgerät der elektronischen Steuerungsart enthält den Generator 20, der den Rotor 13 und die Spulenblöcke 21 und 31 umfasst.

Der Rotor 13 umfasst ein Rotorritzel 13a, das mit dem sechsten Rad 12 in Eingriff steht, einen Rotormagneten 13b und eine nicht magnetische Trägheitsscheibe 13c, die als Trägheitsplatte dient.

Der Spulenblock 21 umfasst eine Spule 24, die auf einen Kern (oder einen Magnetkern) 23 gewickelt ist, während der Spulenblock 31 eine Spule 34 umfasst, die auf einen Kern (oder einen Magnetkern) 33 gewickelt ist. Die Kerne 23 und 33 umfassen entsprechende Kernstatoren 22 und 32, die neben dem Rotor 13 angeordnet sind, entsprechende Kernmagnetismus-Leitabschnitte 23a und 33a, die miteinander verbunden sind, und entsprechende Kernwicklungsabschnitte 23b und 33b, auf welchen die entsprechenden Spulen 24 und 34 gewickelt sind, wobei diese Komponenten integral gebildet sind. Die Kernstatoren 22 und 32 bilden ein Statorloch 20a zur Aufnahme des Magneten 13b des Rotors 13. Eine Buchse, die als Element zum Stützen des Rotors 13 dient, ist in dem Statorloch 20a bereitgestellt und ein Abschnitt mit einer Form einer Statorführung ist an der Buchse entsprechend den Stellen von Abschnitten der Spulenblöcke 21 und 31 bereitgestellt, wo das Statorloch 20a gebildet ist.

Wenn der Rotor 13 in dem Statorloch 20a angeordnet ist, ist die Rotorträgheitsscheibe 13c des Rotors 13 zwischen den Kernstatoren 22 und 32 und dem sechsten Rad 12 angeordnet, über den Kernstatoren 22 und 32 in 4, das heißt, in einem breiten Spalt zwischen den Kernstatoren 22 und 32 und der Räderwerkbrücke 14. Hier ist ein Spalt G1, der sich axial zwischen dem Rotormagneten 13b des Rotors 13 und dem sechsten Rad 12 erstreckt, ausreichend groß gebildet, so dass er mindestens 0,5 mal einem Spalt G2 ist, der sich in eine Richtung einer Ebene des Rotormagneten 13b und der Kernstatoren 22 und 32 erstreckt (das heißt, G1 ist gleich oder größer 0,5 × G2). Somit kommt es nicht oft zu einem Magnetflussaustritt aus dem Rotormagneten 13b zu dem sechsten Rad 12. Das Zahnrad 12b des sechsten Rades 12 ist aus einem nicht magnetischen Material, wie Messing, gebildet. Es ist bevorzugt, das nicht magnetische Elemente, wie die Rotorträgheitsscheibe 13c, die nahe dem Rotormagneten 13b angeordnet sind, mit einem ausreichend großen Abschnitt getrennt sind, der mindestens das 0,5-Fache des Spalts G2 ist, der sich in die Richtung der Ebene des Rotormagneten 13b und der Kernstatoren 22 und 32 erstreckt.

Die Kerne 23 und 33, das heißt, die Spulen 24 und 34, sind parallel zueinander angeordnet. Der Rotor 13 ist so konstruiert, dass an den Seiten der Kernstatoren 22 und 32 die Mittelachse an einer Grenzlinie L zwischen den Spulen 24 und 34 angeordnet ist, wobei die Kernstatoren 22 und 32 symmetrisch an der linken und rechten Seite der Grenzlinie L angeordnet sind. Die Anzahl von Wicklungen der Spulen 24 und 34 sind dieselben. Da die Anzahl von Wicklungen für gewöhnlich einige zehntausend Windungen sind, muss die Anzahl von Wicklungen nicht unbedingt dieselbe sein. Es kann eine Differenz in der Anzahl von Wicklungen vorhanden sein, solange diese Differenz im Vergleich zu der Gesamtanzahl von Wicklungen vernachlässigbar ist. Zum Beispiel kann eine Differenz in der Größenordnung einiger hundert Wicklungen vorhanden sein. Der Kernmagnetismus-Leitabschnitt 23a des Kerns 23 und der Kernmagnetismus-Leitabschnitt 33a des Kerns 33 sind miteinander verbunden, so dass die Kerne 23 und 33 eine ringförmige magnetische Schaltung bilden. Die Spulen 24 und 34 sind in dieselbe Richtung in Bezug auf eine Richtung von den Kernmagnetismus-Leitabschnitten 23a und 33a der entsprechenden Kerne 23 und 33 zu den entsprechenden Kernstatoren 22 und 32 gewickelt.

Enden der Spulen 24 und 34 sind mit einem Spulenanschlusssubstrat verbunden, das auf den Kernmagnetismus-Leitabschnitten 23a und 33a der entsprechenden Kerne 23 und 33 bereitgestellt ist. Daher, wie in dem Schaltungsdiagramm von 5 dargestellt ist, sind in Bezug auf die Spulenanschlüsse 25a und 25b und Spulenanschlüsse 35a und 35b auf dem Anschlusssubstrat die Spulenanschlüsse 25b und 35b miteinander verbunden, um die Spulen 24 und 34 in Serie zu verbinden, und die Spulenanschlüsse 25a und 35a sind an eine druckerhöhende Gleichrichterschaltung 50 angeschlossen, die einen druckerhöhenden Kondensator 51 und Dioden 52 und 53 umfasst. Somit werden Wechselstromausgänge von den Spulen 24 und 34 von der druckerhöhenden Gleichrichterschaltung 50 im Druck erhöht und gleichgerichtet, um eine Glättungskondensator 54 zu laden. Von dem Kondensator 54 werden die erhaltenen Wechselströme einer IC 55 zugeleitet, um zum Beispiel einen die Drehzahl regulierenden Betrieb auszuführen, wenn sich die Zeiger bewegen. Da die Richtungen der Wicklungen der Spulen 24 und 34 in Bezug auf eine Richtung, in die der Magnetfluss in den jeweiligen Kernen 23 und 33 fließt, durch den Anschluss der Anschlüsse 25a und 35b der entsprechenden Spulen 24 und 34 dieselben sind, werden die Wechselstromausgänge, nachdem die elektromotorischen Spannungen in den Spulen 24 und 34 addiert wurden, zu der druckerhöhenden Gleichrichterschaltung 50 geleitet. In der Ausführungsform umfasst die Drehzahl regulierende Vorrichtung, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, den zuvor beschriebenen Generator 20, die druckerhöhende Gleichrichterschaltung 50 und die IC 55.

Wenn das mechanische Zeitmessgerät der elektronischen Steuerungsart mit der zuvor beschriebenen Struktur verwendet wird, wenn ein externes Magnetfeld H (siehe 1) an jede der Spulen 24 und 34 angelegt wird, wird das externe Magnetfeld H in dieselbe Richtung an jede der Spulen 24 und 34 angelegt, die parallel zueinander angeordnet sind, so dass in Bezug auf die Richtungen der Wicklungen der Spulen 24 und 34 die externen Magnetfelder H in entgegengesetzte Richtungen angelegt werden. Daher heben die elektromotorische Spannung, die in der Spule 24 erzeugt wird, und jene, die in der Spule 34 durch das externe Magnetfeld H erzeugt wird, einander auf, wodurch die daraus resultierenden Effekte verringert werden können.

In dem zuvor beschriebenen mechanischen Zeitmessgerät der elektronischen Steuerungsart wird durch Bedienung einer Aufzugswelle 30 (siehe 1), die mit einer nicht dargestellten Krone verbunden ist, die Zugfeder 1a infolge der Drehung des Sperrrades 4 durch ein Transmissionsrad 41, ein Kronenrad 42, eine erstes Zwischensperrrad 43 und ein zweites Zwischensperrrad 44 aufgezogen. Hier wird die Richtung der Drehung des Sperrrades 4 durch eine Sperrklinke 4a reguliert. Ebenso wird durch Bedienen der Aufzugswelle 40 der Minutenzeiger und der Stundenzeiger durch ein Kupplungstrieb 45, ein Zeigerstellrad, das nicht dargestellt ist, ein Minutenzwischenrad und ein Minutenrad 46 (siehe 2) eingestellt, wobei in diesem Fall ein Antriebssystem derart ist, dass ein Räderwerkstellhebel zum Beispiel gestoppt wird, indem er mit dem fünften Rad 11 in Kontakt gebracht wird. Anstelle der Verwendung eines manuellen Aufziehmechanismus kann die Zugfeder 1a auch unter Verwendung eines automatischen Aufziehmechanismus aufgezogen werden, wobei die Zugfeder 1a zum Beispiel durch Drehen eines drehenden Gewichts aufgezogen wird. Da der Mechanismus, der zum Einstellen des Minutenzeigers und des Stundenzeigers auf die korrekte Zeit verwendet wird, derselbe ist, der in bekannten mechanischen Zeitmessgeräten verwendet wird, wird er in der Folge nicht ausführlich beschrieben.

Die Ausführungsform bietet die folgenden Vorteile:

  • 1) Da das vierte Rad 8, an dem der Sekundenzeiger befestigt ist, das Trieb 8a und das Zahnrad 8b enthält, kann, wenn das dritte Rad 7 und das Trieb 8a des vierten Rades 8 in Eingriff gebracht werden, und das Zahnrad 8b mit dem ersten Zwischenrad 9 des fünften Rades in Eingriff gebracht wird, die diametrale Dimension von dem Mittelpunkt der Drehung des vierten Rades 8 zu einem Abschnitt, wo es mit dem ersten Zwischenrad 9 des fünften Rades in Eingriff gelangt, groß gestaltet werden, ohne das drehzahlerhöhende Verhältnis von dem zweiten Rad 6 zu dem vierten Rad 8 zu ändern. Selbst wenn daher das vierte Rad 8 dezentriert ist, ist die Wirkung der Dezentrierung an der Seite des Drehungsmittelpunkts gering, wodurch es möglich wird, die Verschiebung des Sekundenzeigers zu verringern.

Wenn der Rotor 13 bei konstanter Drehzahl von 8 Hz infolge der Regulierung seiner Drehzahl dreht, und das erste Zwischenrad 9 des fünften Rades, das mit dem Zahnrad 8b des vierten Rades in Eingriff steht, bei konstanter Drehzahl dreht, rückt, wenn das Zahnrad 8b des vierten Rades mit 30 Zähnen in einem Winkel von 90° (entsprechend 15 Sekunden) ohne Dezentrierung dreht, das Zahnrad 8b des vierten Rades um ein Ausmaß vor, das 30 Zähnen × 90°/360° = 7,5 Zähnen entspricht. Wie in 6 dargestellt ist, wenn der Drehungsmittelpunkt des Zahnrades 8b des vierten Rades (mit einem Teilkreisdurchmesser von ϕB) um ein Dezentrierungsausmaß A dezentriert ist, kann das Zahnrad 8b des vierten Rades, wie in 7 dargestellt ist, nur um ein Ausmaß entsprechend 90° – C vorrücken, so dass der Sekundenzeiger um ein Verschiebungsausmaß C (= tan–1 (2A/B)) verschoben wird. Hier bestimmt das Dezentrierungsausmaß A die Bearbeitungskapazität, so dass, um das Verschiebungsausmaß C so klein wie möglich zu machen, der Teilkreisdurchmesser ϕB des Zahnrades 8b des vierten Rades groß gestaltet wird, um die Bearbeitung zu erleichtern, wodurch der obengenannte Vorteil erhalten wird. Obwohl der Sekundenzeiger infolge der Dezentrierung des Zahnrades 8b des vierten Rades oder eines der Räder von dem ersten Zwischenrad 9 des fünften Rades zum Rotor 13, oder infolge von Änderungen in den Formen der Zähne der Räder verschoben wird, beeinflussen das Dezentrieren oder Variationen in den Formen der Zähne von Rädern, die dem vierten Rad näher sind, an dem der Sekundenzeiger montiert ist, die Verschiebung des Sekundenzeigers in einem größeren Ausmaß, so dass die Verschiebung weniger effektiv gemacht werden kann, indem der Außendurchmesser des Zahnrades 8b des vierten Rades groß gestaltet wird.

Da das zahnförmige Modul des vierten Rades 8 (oder des Triebs 8a) und des dritten Rades 7 nicht sonderlich groß gestaltet ist, oder da das drehzahlerhöhende Verhältnis zwischen dem zweiten Rad 6 und dem dritten Trieb nicht groß ist, besteht keine Notwendigkeit, sich Gedanken über eine verringerte Eingriffseffizienz zu machen.

  • 2) Da das vierte Rad 8, an dem der Sekundenzeiger montiert ist, so angeordnet ist, dass es die Zugfeder 1a nicht überlappt, kann die Breite der Zugfeder 1a entsprechend größer gestaltet werden, so dass das Zeitmessgerät infolge der Erhöhung des Drehmoments der Zugfeder 1a über einen längeren Zeitraum kontinuierlich laufen kann, ohne die Dicke des gesamten Zeitmessgeräts zu erhöhen.
  • 3) Da das Zahnrad 8b des vierten Rades und das Federhauszahnrad 1b überlappen, wenn sie in einer Ebene betrachtet werden, und der Außendurchmesser des Federhauszahnrades 1b groß ist, kann das drehzahlerhöhende Verhältnis zwischen diesem und dem zweiten Rad 6, das mit diesem in Eingriff steht, groß gestaltet werden, und das Ablaufen der Zugfeder 1a, wenn das Räderwerk bei konstanter Drehzahl dreht, kann verlangsamt werden, so dass das Zeitmessgerät über eine längere Zeitperiode laufen kann.
  • 4) Das Räderwerk, das jedes der Räder 6 bis 12 umfasst, ist so angeordnet, dass es die Spulen 24 und 34 nicht überlappt, so dass die Anzahl von Wicklungen auf der Basis der entsprechenden Erhöhungen in den diametralen Dimensionen der Spulen 24 und 34 erhöht werden kann, so dass die Axiallängen der Spulen 24 und 34 und somit die Magnetpfadlängen kürzer werden.

    Folglich werden Ummagnetisierungsverluste, wie Hystereseverlust oder Wirbelstromverlust, die auftreten, wenn Magnetfelder in den Spulen 24 und 34 erzeugt werden, verringert, wodurch es möglich wird, das Zeitmessgerät mit einer geringeren Menge an Zugfederenergie zu betreiben, so dass auch hier das Zeitmessgerät über eine lange Zeitperiode laufen kann.
  • 5) Da die Trägheitsscheibe 13c des Rotors 13 in einem breiten Spalt zwischen den Kernstatoren 22 und 32 und der Räderwerkbrücke 14 angeordnet ist, können die Wirkungen des Luftviskositätswiderstandes der Luft in diesem Spalt auf die Trägheitsscheibe 13c verringert werden, wodurch es möglich wird, das Lastmoment, das zum Drehen des Rotors 13 notwendig ist, zu verringern. Daher kann das Zeitmessgerät mit einer geringeren Menge an Zugfederenergie betrieben werden, so dass auch hier das Zeitmessgerät über eine längere Zeitperiode laufen kann.
  • 6) Da der Spalt G1, der sich in axialer Richtung zwischen dem Magneten 13b des Rotors 13 und dem sechsten Rad 12 erstreckt, ausreichend groß ist, so dass er zumindest das 0,5-Fache des Spalts G2 in die Richtung der Ebene des Rotormagneten 13b und der Kernstatoren 22 und 32 ist, kann der Magnetflussaustritt von dem Rotormagneten 13b zu dem sechsten Rad 12 verringert werden, wodurch es möglich wird, den Wirbelstromverlust an dem sechsten Rad 12 zu begrenzen. Somit kann das Lastmoment, das zum Drehen des Rotors 13 erforderlich ist, verringert werden, so dass das Zeitmessgerät mit einer geringeren Menge an Zugfederenergie betrieben werden kann, so dass auch hier das Zeitmessgerät über eine längere Zeitperiode laufen kann.
  • 7) Der Teilkreisdurchmesser des Zahnrades 8b des vierten Rades 8, an dem der Sekundenzeiger montiert ist, ist mindestens 1,5 mm, so dass die Wirkungen, die sich aus der Dezentrierung ergeben, ausreichend klein sein können, wodurch die Verschiebung des Zeigers effektiv und zuverlässig verhindert werden kann.

    Da das vierte Rad 8 in Serie in dem Drehmomentübertragungspfad von dem Uhrwerkfederhaus 1 zu dem Rotor 13 angeordnet ist, kann das vierte Rad 8 jederzeit so angeordnet werden, dass ein Zahnspiel zu einer Seite gebildet ist, wodurch es möglich wird, das Schütteln des Sekundenzeigers zu verhindern, ohne eine Sekundenregulierungsfeder oder dergleichen bereitzustellen.
  • 8) Da das Uhrwerkfederhaus 1 nur von der Hauptplatine 3 gestützt wird, und die Räderwerkbrücke 14 weg von dem Uhrwerkfederhaus 1 gebildet ist, um eine wechselseitige Beeinträchtigung zwischen der Räderwerkbrücke 14 und dem Uhrwerkfederhaus 1 zu verhindern, kann die Breite der Zugfeder 1a entsprechend größer gestaltet werden, so dass das Zeitmessgerät über eine längere Zeitperiode laufen kann. Anstelle der Vergrößerung der Breite der Zugfeder 1a kann die Räderwerkbrücke 14 näher zu der Hauptplatine 3 angeordnet werden, wobei in diesem Fall das Zeitmessgerät dünner gestaltet werden kann.
  • 9) Da ein Ende des ersten Zwischenrades des fünften Rades 9, das mit dem vierten Rad 8 in Eingriff steht, axial von der Räderwerkbrücke 14 gestützt wird, während sein anderes Ende axial von der zweiten Radbrücke 15 gestützt wird, kann die Drehachse des ersten Zwischenrades 9 des fünften Rades so positioniert sein, dass sie die Zahnräder 7b und 10b des zweiten Rades 6 beziehungsweise des zweiten Zwischenrades 10 des fünften Rades überlappt, wenn diese in einer Ebene betrachtet werden. Daher ist es nicht notwendig, das Zahnrad 8b des vierten Rades 8 größer als notwendig zu gestalten, so dass dieses durch das erste Zwischenrad 9 des fünften Rades mit dem zweiten Zwischenrad 10 des fünften Rades, und wiederum mit dem fünften Rad 11 in Eingriff gelangen kann, wodurch es möglich wird, das Drehmoment der Zugfeder 1a zuverlässig zu dem Rotor 13 zu übertragen. Die Drehachse des ersten Zwischenrades 9 des fünften Rades kann die Zahnräder 6b, 7b, und 10b des zweiten Rades 6, dritten Rades 7 beziehungsweise des zweiten Zwischenrades 10 des fünften Rades überlappen, so dass das Zeitmessgerät mit einem kleineren Durchmesser gestaltet werden kann.
  • 10) Da das erste Zwischenrad 9 des fünften Rades ein Mitläuferrad ist, kann es im Vergleich zu dem Fall, in dem das erste Zwischenrad des fünften Rades ein Trieb und ein Zahnrad enthält, dünner gebildet werden, wodurch es möglich wird, die Herstellung dünnerer Zeitmessgeräte zu fördern.
  • 11) Ein Ende des fünften Rades 11 wird axial von der zweiten Radbrücke 15 gestützt, und sein anderes Ende wird axial von der Hauptplatine 3 gestützt, wodurch es möglich wird, dass die Drehachse des fünften Rades 11 das sechste Rad 12 überlappt, so dass das Zahnrad 12b des sechsten Rades 12 groß gestaltet werden kann, ohne das fünfte Rad 11 zu beeinträchtigen. Daher kann das drehzahlerhöhende Verhältnis zwischen dem sechsten Rad 12 und dem Rotor 13 groß gestaltet werden, wodurch es möglich wird, den Rotor 13, der mit dem Zahnrad 12b in Eingriff steht, bei hoher Drehzahl zu drehen, und somit die Effizienz, mit der elektrische Energie erzeugt wird, zu erhöhen. Indem die Drehachse des fünften Rades 11 mit dem sechsten Rad 12 überlappt, kann das Räderwerk in einem kleineren Raum angeordnet werden, ohne dass die Drehachse des fünften Rades beeinträchtigt wird, wodurch der Durchmesser des Zeitmessgeräts verringert werden kann.
  • 12) Wenn das Zahnrad 12b des sechsten Rades 12 groß gestaltet wird, kann der Durchmesser der Trägheitsscheibe 13c des Rotors 13 groß gestaltet sein. Somit kann eine ausreichende Trägheit erhalten werden, ohne das Gewicht des Rotors 13 zu erhöhen, wodurch der Rotor 13 stabil drehen kann. Zusätzlich ist es möglich, das Problem eines Bruchs oder Verbiegens des Zapfens des Rotors 13 zu verhindern, das eintritt, wenn das Zeitmessgerät zum Beispiel herabfällt.
  • 13) Da die Rotorträgheitsscheibe 13c zwischen dem sechsten Rad 12 und den Kernstatoren 22 und 32 angeordnet ist, kann der Spalt G1 zwischen dem sechsten Rad 12 und den Kernstatoren 22 und 32 ausreichend groß gestaltet werden, so dass ein Wirbelstromverlust an dem sechsten Rad 12 verringert werden kann, so dass auch hier das Zeitmessgerät über eine längere Zeitperiode laufen kann. Da der Spalt G1 effektiv verwendet werden kann, um die Rotorträgheitsscheibe 13x anzuordnen, kann verhindert werden, dass das Zeitmessgerät ziemlich dick wird, selbst wenn die Rotorträgheitsscheibe 13c nicht so angeordnet ist.
  • 14) Da der Abschnitt mit der Form einer Statorführung an der Buchse, die ein Ende des Rotors 13 stützt, entsprechend den Abschnitten der Spulenblöcke 21 und 31 gebildet ist, wo das Statorloch 20a gebildet ist, können die Kernstatoren 22 und 32 durch den Abschnitt geführt werden, wenn jeder der Spulenblöcke 21 und 31 an der Hauptplatine 3 befestigt ist, wodurch die Präzision erhöht werden kann, mit der die Kernstatoren 22 und 32 positioniert werden.
  • 15) In dem Generator 20 sind die Kerne 23 und 33 mit identischen Formen symmetrisch an der linken und rechten Seite angeordnet, und die Spulen 24 und 34 mit derselben Anzahl von Wicklungen sind in Serie verbunden. Daher fließt dieselbe Anzahl von Magnetflusslinien des externen Magnetfeldes H in die zwei Spulen 24 und 34, wodurch es möglich wird, die elektromotorischen Spannungen, die dadurch erzeugt werden, aufzuheben, so dass ein mechanisches Zeitmessgerät der elektronischen Steuerungsart gebildet werden kann, das gegen magnetisches Rauschen höchst beständig ist.
  • 16) Da das magnetische Rauschen, das durch das externe Magnetfeld H verursacht wird, verringert werden kann, ist es nicht mehr länger notwendig, eine gegen Magnetismus beständige Platte auf Uhrwerkteilen, wie einer Zeichenplatte des Zeitmessgeräts, oder ein gegen Magnetismus beständiges Material auf äußeren Teilen bereitzustellen. Daher können Kosten verringert werden. Zusätzlich, da eine gegen Magnetismus beständige Platte nicht erforderlich ist, kann das Zeitmessgerät entsprechend und zuverlässig kleiner und dünner gestaltet werden, wodurch das Zeitmessgerät freier konstruiert werden kann, da die Anordnung jedes der Teile nicht durch äußere Komponenten begrenzt ist, so dass ein mechanisches Zeitmessgerät der elektronischen Steuerungsart, das zum Beispiel aufwändig konstruiert ist und eine hohe Herstellungseffizienz aufweist, bereitgestellt werden kann.
  • 17) Da die Effekte von magnetischem Rauschen gering sind, ist die Ausgangswellenform im Wesentlichen eine Sinuswellenform, so dass die Ausgangswellenform leicht zum Beispiel durch Teilen unter Verwendung eines geeigneten Schwellenwertes und Ausführen einer Binäroperation erfasst werden kann, wodurch zum Beispiel möglich wird, dass die Anzahl von Umdrehungen des Rotors 13 leicht erfasst werden. Folglich ist es möglich, das Zeitmessgerät präzise und leicht zu steuern, das die Ausgangswellenform des Generators nutzt.

[Zweite Ausführungsform]

8 ist eine Draufsicht, die schematisch eine zweite Ausführungsform des mechanischen Zeitmessgeräts der elektronischen Steuerungsart gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. 9 bis 11 sind Schnittansichten des Hauptteils. In der Ausführungsform sind Strukturteile, die ähnlich jenen in der ersten Ausführungsform sind, mit denselben Bezugszeichen versehen. Deren Beschreibung wird entweder vereinfacht oder unterlassen.

In der Ausführungsform ist der Teilkreisdurchmesser eines Zahnrades 8b eines vierten Rades 8 kleiner als jener in der ersten Ausführungsform, und das Zahnrad 8b steht direkt mit einem Trieb 11a eines fünften Rades 11 in Eingriff. Da das Zahnrad 8b groß ist, werden daher ein erstes Zwischenrad 9 des fünften Rades und ein zweites Zahnrad 10 des fünften Rades nicht verwendet, und das Zahnrad 8b überlappt die Zugfeder 1a, wenn diese in einer Ebene betrachtet werden. Das fünfte Rad 11 wird axial von einer Hauptplatine 3 und einer Räderwerkbrücke 14 gestützt, so dass der Teilkreisdurchmesser eines Zahnrades 12b eines sechsten Rades 12 kleiner als jener in der ersten Ausführungsform ist. Die anderen Strukturmerkmale sind im Wesentlichen dieselben wie jene der ersten Ausführungsform.

In dieser Ausführungsform werden das erste und zweite Zwischenrad 9 und 10 des fünften Rades (siehe 1 und 4) nicht verwendet, das Zahnrad 8b des vierten Rades 8 überlappt die Zugfeder 1a, und das fünfte Rad 11 wird axial von der Hauptplatine 3 und der Räderwerkbrücke 14 gestützt. Daher können die obengenannten Vorteile 2, 7), 9), 10), 11) und 12) nicht erhalten werden. Da es jedoch ähnliche Strukturmerkmale wie die erste Ausführungsform hat, können die andere Vorteile erhalten werden. Die zuvor beschriebenen charakteristischen Strukturmerkmale der Ausführungsform ermöglichen, die folgenden Vorteile zu bieten:

  • 18) Da der Teilkreis des Zahnrades 8b des vierten Rades 8 groß ist, ist es möglich, zufriedenstellender insbesondere die Verschiebung des Sekundenzeigers zu verhindern, die durch die Dezentrierung des vierten Rades 8 verursacht wird.
  • 19) Da das erste und zweite Zwischenrad 9 und 10 des fünften Rades (siehe 1 und 4) nicht verwendet werden, kann die Anzahl von Komponenten entsprechend verringert werden, wodurch es möglich wird, die Kosten der verwendeten Teile und die Montagekosten der Teile zu verringern, so dass die Kosten des Zeitmessgeräts verringert werden können.

[Ausführungsformen]

12 zeigt die Messergebnisse der Verschiebungswinkel des Sekundenzeigers in der ersten Ausführungsform des mechanischen Zeitmessgeräts der elektronischen Steuerungsart. In der Ausführungsform ist der Teilkreisdurchmesser des Zahnrades 8b des vierten Rades 8 1,5 mm.

Wie aus 12 hervorgeht, liegt der Verschiebungswinkel innerhalb eines Bereichs von –0,4° bis +1°, so dass die Verschiebung in der Position deutlich verringert ist.

Die Zeitdauer, die das Zeitmessgerät laufen konnte, wurde vom Start der Bewegung des Zeigers, der sich aus dem maximalen Aufziehen der Zugfeder 1a ergab, bis zum Stillstand der Bewegung des Zeigers gemessen. Die Ergebnisse bestätigten, dass das mechanische Zeitmessgerät der elektronischen Steuerungsart über eine längere Zeitperiode lief als ein herkömmliches mechanisches Zeitmessgerät der elektronischen Steuerungsart. Die Dicke des Zeitmessgeräts der ersten Ausführungsform war im Wesentlichen dieselbe wie die Dicke des herkömmlichen mechanischen Zeitmessgeräts der elektronischen Steuerungsart.

Daher hat sich gezeigt, dass die vorliegende Erfindung die zuvor beschriebenen Aufgaben effektiv lösen kann.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die zuvor beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, so dass andere Struktur auch verwendet werden können, um die zuvor beschriebene Aufgabe zu lösen. Die folgenden Modifizierungen können vorgenommen werden.

Zusätzlich zu der ersten Ausführungsform des mechanischen Zeitmessgeräts der elektronischen Steuerungsart enthält die Erfindung von Anspruch 1 ein mechanisches Zeitmessgerät, das in 13 dargestellt ist.

In diesem mechanischen Zeitmessgerät steht ein zweites Zwischenrad 10 des fünften Rades mit einem Hemmungsrad 71 in Eingriff, und Energie wird von einer Zugfeder (nicht dargestellt) zu einer mechanischen Hemmung übertragen, die als Drehzahl regulierende Vorrichtung dient, die das Hemmungsrad 71, eine Ankergabel 82, und eine zeitgesteuerte ringförmige Unruh 73 umfasst, wobei ein Zeitstandard durch die Hemmung erzeugt wird. Da diese Struktur, die Prinzipien usw. allgemein bekannt sind, wird keine ausführliche Beschreibung vorgenommen. In der Figur bezeichnet das Bezugszeichen 74 eine Ankerbrücke. Die anderen Strukturmerkmale sind ähnlich jenen der ersten Ausführungsform, wobei zum Beispiel ein viertes Rad 8, an dem ein Sekundenzeiger befestigt ist, ein Trieb 8a und ein Zahnrad 8b enthält, und das vierte Rad 8 so angeordnet ist, dass es die Zugfeder nicht überlappt.

Obwohl in dieser Struktur die Drehzahl des Räderwerks nicht so präzise reguliert werden kann wie jene des mechanischen Zeitmessgeräts der elektronischen Steuerungsart der ersten Ausführungsform, können die obengenannten Vorteile 1), 2), 9) und 10) erhalten werden, da sie Strukturmerkmale ähnlich jenen der ersten Ausführungsform aufweist. Zusätzlich, obwohl in 13 nicht dargestellt, kann der obengenannte Vorteil 3) auf gleiche Weise durch Überlappen des vierten Rades 8 und des Federhauszahnrades, wenn diese in einer Ebene betrachtet werden, erreicht werden.

Obwohl der Generator 20, der in jeder der zuvor beschriebenen Ausführungsformen verwendet wird, symmetrisch gebildete linke und rechte Kerne 23 und 33 enthält, wobei der Rotor 13 in der Mitte zwischen ihnen angeordnet ist, können die Kerne zum Beispiel asymmetrisch gebildet sein, so dass die vorliegende Erfindung den Fall enthält, dass der Rotor 13 zu einem der Kerne angeordnet ist. Es ist jedoch bevorzugt, die Kerne 23 und 33 zu verwenden, die in den Ausführungsformen verwendet werden, da die Beständigkeit gegen Magnetismus erhöht werden kann, indem die Anzahl von Windungen der Spulen 24 und 34 gleich gemacht wird.

Obwohl in dem Generator 20, der in jeder der Ausführungsformen verwendet wird, der Rotor 13 die Trägheitsscheibe 13c enthält, kann auch ein Rotor 83, der in 14 dargestellt ist, der eine Art von Rotor ist, die keine Trägheitsscheibe enthält, in dem Generator verwendet werden, der in der vorliegenden Erfindung verwendet wird. Der Rotor 83 hat eine Struktur, die jener eines bürstenlosen Motors ähnlich ist. Insbesondere enthält der Rotor 83 ein Paar scheibenförmiger Magnete 83b, die axial voneinander beabstandet sind, wobei jeder Rotormagnet 83b von einem flachen Rückenjoch 83d gestützt wird. Ein Substrat 823 ist zwischen den Rotormagneten 83b angeordnet, während eine Mehrzahl von Spulen 824 an Stellen des Substrats 823 bereitgestellt ist, die den Stellen der Rotormagneten 83b in einer Umfangsrichtung entsprechen. Der Rotor 83, der die scheibenförmigen Magneten 83b enthält, dient selbst als Trägheitsplatte, so dass eine Rotorträgheitsscheibe 13c, wie jene, die in der ersten Ausführungsform verwendet wird, nicht bereitgestellt ist.

Industrielle Anwendbarkeit

Wie aus der vorangehenden Beschreibung hervorgeht, ist es gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, das Ausmaß, um das der Sekundenzeiger verschoben wird, zu verringern und somit die Zeit, die das Zeitmessgerät läuft, zu verlängern, ohne die Dicke des gesamten Zeitmessgeräts zu erhöhen.


Anspruch[de]
Zeitmessgerät, enthaltend eine drehzahlregulierende Vorrichtung zum Regulieren einer Drehzahl eines Räderwerks, in dem eine Zugfeder (1a), die als Energiequelle dient, das Räderwerk antreibt,

wobei von den Rädern des Räderwerks ein Rad (8), an dem ein Sekundenzeiger befestigt ist, so angeordnet ist, dass das Moment der Zugfeder auf die drehzahlregulierende Vorrichtung durch das Rad (8) übertragen wird, wobei das Rad (8) ein Ritzel (8a) und ein Zahnrad (8b) enthält, das auf derselben Drehachse bereitgestellt ist, und so angeordnet ist, dass es die Zugfeder (1a) bei Betrachtung in einer Ebene parallel zu der Hauptplatine (3) nicht überlappt, dadurch gekennzeichnet, dass:

das Moment so gestaltet ist, dass es zu der drehzahlregulierenden Vorrichtung durch ein Zwischenrad (9) übertragen wird, das ein Mitläuferrad ist, das mit dem Rad (8) in Eingriff steht, und

das Zwischenrad (9) zu der drehzahlregulierenden Vorrichtung in einem Zugfedermomentübertragungssystempfad angeordnet ist, wobei eine Endseite des Zwischenrades (9) axial von einer Räderwerkbrücke (14) gestützt wird und die andere Endseite des Zwischenrades (9) axial von einer zweiten Radbrücke (15) gestützt wird, die zwischen der Räderwerkbrücke (14) und der Hauptplatine (3) des Zeitmessgeräts angeordnet ist.
Zeitmessgerät nach Anspruch 1, wobei die drehzahlregulierende Vorrichtung die Drehzahl des Räderwerks durch Steuern einer Drehperiode eines Generators (20) durch eine elektronische Schaltung reguliert, die durch elektrische Energie angetrieben wird, die von dem Generator (20) erzeugt wird, auf den eine Drehkraft von dem Räderwerk ausgeübt wird. Zeitmessgerät nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei das Rad (8), an dem der Sekundenzeiger montiert ist, und ein Zahnrad (1b) einer Federhaustrommel, die die Zugfeder (1a) aufnimmt, bei Betrachtung in einer Ebene einander überlappen. Zeitmessgerät nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, wobei das Räderwerk so angeordnet ist, dass es eine Spule (24, 34) des Generators (20) bei Betrachtung in einer Ebene nicht überlappt. Zeitmessgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei ein Teilkreisdurchmesser (ϕB) des Zahnrades (8b) des Rades (8), an dem der Sekundenzeiger montiert ist, mindestens 1,5 mm ist. Zeitmessgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei eine Federhaustrommel, die die Zugfeder (1a) aufnimmt, auslegerförmig an einer Hauptplatine (3) gehalten wird. Zeitmessgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei von einem Rad (11), das näher bei der Zugfeder (1a) als ein Rad (12) angeordnet ist, das mit einem Rotor (13) des Generators (20) in einem Zugfedermomentübertragungssystempfad in Eingriff steht, eine Endseite axial von einer zweite Räderbrücke (15) gestützt wird, die zwischen einer Hauptplatine (3) und einer Räderwerkbrücke (14) angeordnet ist, und die andere Endseite axial von der Hauptplatine (3) gestützt wird.






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