GEBIET DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein digitale drahtlose Kommunikationen
und insbesondere ein Protokoll zur Verwendung zwischen Funk-Sender-Empfängern
und Repeatern sowie zwischen Funk-Sender-Empfängern und Funk-Sender-Empfängern.
STAND DER TECHNIK
Drahtlose Kommunikationen sind bekannt. Systeme wie Handsprechfunkgeräte,
CB-Sprechfunkgeräte und Zellulartelefone nutzen drahtlose Kommunikationen,
um Punkt-zu-Punkt-Kommunikationen zwischen Personen an verschiedenen Standorten
zu erleichtern.
Solche drahtlosen Kommunikationssysteme nutzen typischerweise bekannte
Halbduplex- oder Sprechen-dann-Hören-Funkmethodologie, wobei ein Benutzer sprechen
kann oder einer eingehenden Kommunikation zuhören kann, aber nicht beides zugleich.
Solche drahtlosen Halbduplex-Kommunikationssysteme verwenden entweder eine Drucktastensteuerung
o. Ä. oder als Alternative einen sprachgesteuerten Schalter (VOX), um den Modus
des Funk-Sender-Empfängers von Empfang auf Sendung umzuschalten.
Obwohl solche gegenwärtigen drahtlosen Kommunikationssysteme
im Allgemeinen für ihre beabsichtigten Zwecke geeignet sind, haben sie den
inhärenten Mangel, dass sie ausdrückliche Auslösung des Sendemodus
über einen solchen handbedienten oder automatischen Schalter erfordern und
außerdem unter dem inhärenten Mangel leiden, keine eingehende Kommunikation
zuzulassen, wenn der Sender-Empfänger im Sendemodus ist.
Dass ein Bediener den Sendemodus manuell auslösen muss, typischerweise
über einen Drucktastenschalter, erfordert natürlich, dass der Bediener
mit der Hand (oder möglicherweise dem Fuß) das Mikrofon tastet. Eine solche
explizite Bedienung des Sender-Empfängers lenkt nicht nur ab, sondern kann
auch in Fällen, wo die Hände (und möglicherweise die Füße)
des Bedieners anderweitig beschäftigt sind, extrem unerwünscht sein. Beispielsweise
könnte es Panzerfahrern, Flugzeugpiloten, Helikopterpiloten usw. besonders
bei schwierigen Manövern unmöglich sein, solche Handhabungen auszuführen,
oder sie könnten bei diesen Handhabungen das Risiko eingehen, eine andere Aufgabe
zu vernachlässigen, die ihre sofortige Aufmerksamkeit erfordert.
Sprachgesteuerte Schalter sind entwickelt worden, um zu versuchen,
die mit handbedienten Halbduplex-Sender-Empfängern assoziierten Probleme abzuschwächen.
Solche sprachgesteuerten Schalter führen jedoch zu einem ganz neuen Problemkreis.
Zu diesen Problemen gehört das Bedienen eines sprachgesteuerten Schalters in
einer sehr geräuschvollen Umgebung und die Notwendigkeit, die Empfindlichkeit
des sprachgesteuerten Schalters in einer solchen sehr geräuschvollen Umgebung
richtig einzustellen. Wie Fachleuten deutlich sein wird, führen hohe Umgebungslärmpegel
zur unerwünschten und unbeabsichtigten Tastung oder Auslösung des sprachgesteuerten
Schalters, sodass keine tatsächliche Sprachsendung ausgestrahlt wird und der
Sender-Empfänger daran gehindert wird, eingehende Sendungen anzunehmen.
Außerdem muss der Benutzer eines solchen sprachgesteuerten Schalters
bei hohem Umgebungslärm lauter als normal sprechen, um sogar einen richtig
eingestellten sprachgesteuerten Schalter auszulösen. Solches laute Sprechen
kann ermüden und kann sogar Heiserkeit oder andere sprechbezogene Probleme
erzeugen.
Gleich welcher Typ von Halbduplex-Sender-Empfänger (manuell oder
VOX-ausgelöst) verwendet wird, dessen unbeabsichtigte Tastung ist ein weiteres
mit solchen Halbduplexsystemen assoziiertes Problem. Manuell bediente Schalter haben
eine unerwünschte Tendenz, in der ausgelösten Position festzuklemmen,
was zum konstanten Senden führt und zur Unfähigkeit, Rundfunksendungen
anderer Sender-Empfänger zu empfangen. So kann der Bediener, dessen Taste festklemmt,
nicht einmal von anderen Personen, die die unbeabsichtigte Sendung hören, davon
benachrichtigt werden, dass seine Taste in der betätigten Position festklemmt,
da die Person, deren Taste festklemmt, wegen des Halbduplexbetriebs des Sender-Empfängers
nicht in der Lage ist, Rundfunksendungen zu empfangen. Außerdem können
sprachbetätigte Schalter, wie oben erörtert wurde, wegen der hohen Umgebungslärmpegel
unbeabsichtigt ausgelöst werden.
An sich ist deutlich, dass ein Vollduplex-Sender-Empfänger für
Punkt-zu-Punkt-Kommunikationen wünschenswert wäre.
Verdrahtete Intercoms sind auch bekannt. Solche Intercoms sind oft
so konfiguriert, dass eine Vielzahl von Benutzern gleichzeitig miteinander sprechen
können und dass jeder Benutzer sprechen kann, während er den Gesprächen
einer Vielzahl von Benutzern zuhören kann. Deshalb tendieren Gespräche
über solche verdrahteten Intercoms dazu, sehr viel natürlicher zu sein,
als Gespräche, die über drahtlose Halbduplex-Kommunikationssysteme geführt
werden.
Es wäre außerdem wünschenswert, eine Art Intercombetrieb
der Funk-Sender-Empfänger bereitzustellen, sodass sie dazu befähigt sind,
eine Vielzahl von getrennten Sendungen gleichzeitig zu empfangen, während der
Benutzer spricht. Auf diese Weise wird jeder Empfänger die Rundfunksendung
aller anderen Sender-Empfänger empfangen und so ein weitaus natürlicheres
Kommunikationsmittel bereitstellen.
Es wäre außerdem wünschenswert, ein umfassendes Kommunikationssystem
bereitzustellen, das drahtlose Kommunikationen mit verdrahteten Intercomkommunikationen
integriert, damit Personen, die ein verdrahtetes Kommunikationssystem benutzen,
wie beispielsweise das eines Panzers, Flugzeugs, Helikopters usw., leicht miteinander
kommunizieren können und außerdem, falls erwünscht zur gleichen Zeit,
mit Personen kommunizieren, die nicht ein Teil des verdrahteten Intercomsystems
sind.
Der Stand der Technik wird durch US-A-5
732 076 bereitgestellt, worin ein integriertes Kommunikationssystem offenbart
wird, das Zeitvielfachzugriff (TDMA) oder Zeitduplex (TDD) Kommunikationsprotokolle
unterstützt, wodurch beide Protokolle innerhalb derselben geografischen Region
unterstützt werden. Jedes Protokoll definiert Zeitrahmen und/oder Zeitslots
verschiedener Länge, woraus ein zusammengesetzter Zeitrahmen mit einer vordefnierten
Timing-Struktur abgeleitet ist. Eine erste Basisstationseinheit kommuniziert in
einer ersten Menge von Zeitslots des zusammengesetzten Zeitrahmens gemäß
eines ersten TDMA- oder TDD-Protokolls, und eine zweite Basisstationseinheit (die
mit der ersten Basisstationseinheit zusammengelegt sein kann) kommuniziert in einer
zweiten Menge von Zeitslots des zusammengesetzten Zeitrahmens gemäß eines
zweiten TDMA- oder TDD-Protokolls. Koordinierende Elektronik (wie beispielsweise
ein GPS-Empfänger in einer oder beiden Basisstationseinheiten) wird bereitgestellt,
um Kollisionen von Kommunikationen zu verhindern, die zwischen jeder Basisstationseinheit
und ihrem jeweiligen Benutzer stattfinden. In einer besonderen Ausführungsart
ist ein erstes Protokoll ein GSM-Protokoll und ein zweites Protokoll ein TDD-Protokoll,
das Streuspektrumtechniken verwendet. Das TDD-Protokoll ist so strukturiert, dass
jeder Zeitslot die doppelte Zeitdauer eines GSM-Zeitslots hat und jeder Zeitrahmen
die vierfache Zeitdauer eines GSM-Zeitrahmens hat. Das System kann eine Reihe von
„gestapelten" Basisstationen in einer einzelnen Zelle umfassen, wobei jede
auf einer verschiedenen Frequenz läuft oder verschiedene Streucodes verwendet.
Siehe beispielsweise US-A-5 732 076
(Ketseoglou et al.).
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Speziell die obenerwähnten mit dem Stand der Technik assoziierten
Mängel werden von der Erfindung angegangen und gemildert. Insbesondere ist
die vorliegende Erfindung ein Verfahren, wie es in den Patentansprüchen 1,
22 und 33 der angefügten Patentansprüche definiert ist.
So wird ein Verfahren bereitgestellt zum Implementieren eines Zeitvielfachzugriff-Protokolls
für digitale Kommunikationen zwischen einer persönlichen Kommunikationseinheit
(PCU), die einen Funk-Sender-Empfänger umfasst, und einer Universaladapter-Schnittstelle
(UAI), die einen Repeater umfasst, oder zwischen einer PCU und einer anderen PCU
oder zwischen einer UAI und einer anderen UAI.
Das Verfahren umfasst die Schritte des Unterteilens einer Kommunikation
in eine Vielzahl von Rahmen mit einer vorbestimmten Zeitdauer und des Unterteilens
eines jeden Rahmens in eine Vielzahl von Downlinkslots, wobei jeder Downlinkslot
dem Aufnehmen einer Sendung vom Repeater an den Empfänger dient, und eine Vielzahl
von Uplinkslots, wobei jeder Uplinkslot dem Aufnehmen einer Sendung vom Sender-Empfänger
an den Repeater oder eine andere PCU dient. Nachdem die Kommunikation gemäß
dem Protokoll der vorliegenden Erfindung formatiert worden ist, wird sie gesendet.
Der Schritt des Empfangen der Kommunikation kann entweder den Empfang
einer Sprachkommunikation oder den Empfang einer Datenkommunikation umfassen.
Der Schritt des Unterteilens der Kommunikation in mindestens einen
Rahmen umfasst vorzugsweise das Unterteilen der Kommunikation in mindestens einen
Rahmen mit einer Länge von ungefähr 5,12 Millisekunden.
Fachleuten wird deutlich sein, dass verschiedene andere Zeitabschnitte ähnlich
geeignet sind.
Die Schritte des Unterteilens eines jeden Rahmens in eine Vielzahl
von Downlinkslots und eine Vielzahl von Uplinkslots umfassen das Unterteilen eines
jeden Rahmens in eine Vielzahl von gepaarten Downlink- und Uplinkslots mit entsprechenden
Indizes.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsart der vorliegenden
Erfindung wird ein Medienzugriffs-Kontrollalgorithmus (MAC-Algorithmus) verwendet,
um fairen Zugriff auf verfügbare Uplinkslots bereitzustellen.
Ein Funk-Sender-Empfänger greift auf einen verfügbaren Uplinkslot
zu, um Information an den Repeater zu senden. Auf ähnliche Weise benutzt der
Repeater einen entsprechenden Downlinkslot, um Information an diesen bestimmten
Funk-Sender-Empfänger zu senden. Auf diese Weise sind die Uplinkslots und die
Downlinkslots miteinander verbunden, vorzugsweise über ein gemeinsames Indexierschema.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsart der vorliegenden
Erfindung wird ein Downlinkslot D0 bereitgestellt. Der Repeater sendet
Information an solche Funk-Sender-Empfänger, die keinen Uplinkslot über
Downlinkslot D0 haben.
Ein Rahmenabstand wird vorzugsweise zwischen unmittelbar benachbarten
Rahmen geformt, um zu verhindern, dass benachbarte Rahmen wegen Taktungenauigkeiten
überlappen. Der Rahmenabstand erleichtert auch in einem frequenzspringenden
Streuspektrumsystem die Synthesizer-Neuprogrammierung.
Der Schritt des Unterteilens eines jeden Rahmens in eine Vielzahl
von Downlinkslots und eine Vielzahl von Uplinkslots umfasst vorzugsweise das Unterteilen
eines jeden Rahmens in Downlink- und Uplinkslots, die Folgendes umfassen: ein Bitsynchronisationsfeld;
ein Slotsynchronisationsfeld für Funkerfassung; ein Kopffeld für Steuerinformation;
ein Datenfeld für digitale Audio- und digitale Dateninformation; ein CRC-Feld
für Fehlererkennung; und ein Slotabstandfeld zum Angleichen von Taktungenauigkeiten.
Der Schritt des Unterteilens eines jeden Downlinkslots und eines jeden
Uplinkslots in ein CRC-Feld umfasst vorzugsweise innerhalb eines jeden Downlink-
und eines jeden Uplinkslots ein 16-Bit CRC-Feld.
Der Schritt des Unterteilens eines jeden Downlinkslots und eines jeden
Uplinkslots in ein Kopffeld umfasst vorzugsweise das Unterteilen eines jeden Downlinkslots
und eines jeden Uplinkslots in ein Folgendes umfassendes Kopffeld: ein Nachrichtentypfeld;
ein Nachrichtenuntertypfeld; ein ID-Feld; ein reserviertes Feld; ein erstes Modifikatorfeld;
und ein zweites Modifikatorfeld.
Der Schritt des Unterteilens eines jeden Downlinkslots und eines jeden
Uplinkslots in ein ID-Feld umfasst vorzugsweise das Unterteilen eines jeden Downlinkslots
und eines jeden Uplinkslots in ein ID-Feld, das die Kommunikationen von Sender-Empfänger
zu Sender-Empfänger erleichtert. Wie unten detailliert erörtert ist, können
Kommunikationen von Sender-Empfänger zu Sender-Empfänger auftreten, wenn
kein Repeater verfügbar ist. Jeder Downlinkslot und jeder Uplinkslot umfasst
vorzugsweise ein 8-Bit Nachrichtentypfeld, das die Identifikation von 256 verschiedenen
Nachrichtentypen erleichtert.
Diese und weiter Vorzüge der vorliegenden Erfindung werden aus
der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen deutlicher werden. Es versteht sich,
dass innerhalb des Schutzbereichs der Patentansprüche Änderungen in der
gezeigten und beschriebenen spezifischen Struktur gemacht werden können, ohne
vom Erfindungsgedanken abzuweichen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine schematische Repräsentation des persönlichen
Kommunikationssystems der vorliegenden Erfindung;
2 ist ein Blockdiagramm einer exemplarischen Netzkonfiguration
gemäß der vorliegenden Erfindung;
3 ist ein Blockdiagramm einer persönlichen Kommunikationseinheit
gemäß der vorliegenden Erfindung;
4 ist ein Flussdiagramm, das die Betriebszustände
einer persönlichen Kommunikationseinheit der vorliegenden
Erfindung zeigt;
5 ist ein Flussdiagramm, das den Standbymodus einer
persönlichen Kommunikationseinheit der vorliegenden Erfindung zeigt;
6 ist ein Flussdiagramm, das den Slavemodus einer persönlichen
Kommunikationseinheit der vorliegenden Erfindung zeigt;
7 ist ein Flussdiagramm, das den autonomen Modus (Nachbarnetz)
für eine persönliche Kommunikationseinheit der vorliegenden Erfindung
zeigt;
8 ist ein Flussdiagramm, das den autonomen Modus (autonomes
Netz) einer persönlichen Kommunikationseinheit der vorliegenden Erfindung zeigt;
9 zeigt ein Protokoll-Rahmenformat der vorliegenden
Erfindung;
10 zeigt ein Protokoll-Slotformat der vorliegenden
Erfindung;
11 zeigt ein Protokoll-Kopfformat der vorliegenden
Erfindung;
12 zeigt ein Nachrichtenformat für eine Downlink-Sprachsendung
gemäß der vorliegenden Erfindung;
13 zeigt ein Nachrichtenformat für eine Uplink-Sprachsendung
gemäß der vorliegenden Erfindung;
14 zeigt die Interpretation der ISMA-Bits (ISMA = Inhibit
Sense Multiple Access) gemäß der vorliegenden Erfindung;
15 zeigt die Protokoll-Slotbelegung für den Betrieb
im autonomen Modus mit einem Nachbarnetz gemäß der vorliegenden Erfindung;
16 ist ein Graph, der die Kommunikationen zwischen
einer UAI und einer PCU zeigt, wenn die PCU bezüglich der UAI außer Reichweite
ist.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSART
Es ist beabsichtigt, dass die unten im Zusammenhang mit den angefügten
Zeichnungen dargelegte detaillierte Beschreibung eine Beschreibung der gegenwärtig
bevorzugten Ausführungsart der Erfindung ist, und es ist nicht beabsichtigt,
dass sie die einzige Form repräsentiert, in der die vorliegende Erfindung konstruiert
oder genutzt werden kann. Die Beschreibung legt die Funktionen und die Schrittsequenz
zur Konstruktion und zum Betrieb der Erfindung in Verbindung mit der veranschaulichten
Ausführungsart dar. Es sollte sich jedoch verstehen, dass dieselben oder äquivalente
Funktionen durch verschiedene Ausführungsarten erzielt werden können,
die auch dem Schutzbereich der Erfindung unterliegen sollen, wie er in den angefügten
Patentansprüchen definiert ist.
Es wird jetzt auf 1 Bezug genommen: Ist
mindestens eine Universaladapter-Schnittstelle (UAI) 12a verfügbar,
dann werden alle von jeder persönlichen Kommunikationseinheit (PCU)
10a, 10b, 10c gesendeten und empfangenen Nachrichten
durch die UAI 12a gerouted, die als ein drahtloser Netzmaster fungiert.
Ist mehr als eine UAI 12a, 12b verfügbar, dann wird eine
der UAIs 12a, 12b als die Master-UAI 12a designiert,
und die andere wird als die Gruppen-UAI designiert. In diesem Modus sendet jede
PCU 10a, 10b, 10c ihr Audiosignal an die Master-UAI
12a. Die Master-UAI 12a bildet dann ein zusammengesetztes Audio-Intercomsignal
durch das Summieren aller verschiedenen Uplinksendungen der PCU 10a,
10b, 10c, die während eines gegebenen Zeitintervalls oder
Rahmens empfangen wurden. Sind irgendwelche UAIs 12a, 12b an ein
verdrahtetes Intercomnetz 13a, 13b angeschlossen, dann werden
Gespräche vom verdrahteten Intercom 12a, 13b auch in das
zusammengesetzte Gesamtaudiosignal aufgenommen.
Die Master-UAI 12a sendet dieses zusammengesetzte Audiosignal
an alle PCUs 10a, 10b, 10c in Reichweite, entweder als
ein allgemeines Rundfunksignal oder als ein für eine spezifische PCU
10, 10b, 10c dediziertes Signal oder beides. Zusätzlich
kann die Master-UAI 12a die drahtlosen Kommunikationssignale optional
über das verdrahtete Netz senden, wodurch eine Brücke zwischen drahtlosen
PCUs 10a, 10b, 10c und verdrahtetem Intercom
10a, 10b bereitgestellt wird.
Der autonome Modus ist ein komplexerer Modus des PCU-Betriebs
10a, 10b, 10c, worin die PCUs 10a,
10b, 10c bei Abwesenheit einer UAI 12a, 12b
Kommunikationen initiieren. Eine PCU 10a, 10b, 10c außerhalb
der Reichweite einer UAI 12a, 12b wird hierin als eine autonome
PCU 10a, 10b, 10c bezeichnet. Man beachte, dass autonome
PCUs Kommunikationen mit anderen PCUs 10a, 10b, 10c initiieren
können, die sich schon in einem repeaterbasierten Nachbarnetz befinden (einem
Netz, in dem mindestens eine UAI 12a, 12b verfügbar ist),
oder mit anderen autonomen PCUs 10a, 10b, 10c.
Jetzt auf 2 bezugnehmend wird ein repeaterbasiertes
Netz gezeigt, das eine UAI 12 und vier PCUs 10d–10h
umfasst. PCU 10h ist innerhalb der Reichweite von PCU 10d und
PCU 10e, aber außerhalb der Reichweite von UAI 12. Um nützlichen,
zuverlässigen Informationsaustausch sicherzustellen: 1) unterbricht PCU
10h vorzugsweise nicht das bestehende repeaterbasierte Netz und 2) kann
PCU 10h vorzugsweise mit PCU 10d und PCU 10e kommunizieren.
Diese Ziele werden erreicht durch Verwendung von Steuerfeldern, die in den von jeder
PCU 10d–10h gesendeten Nachrichten enthalten sind. Insbesondere
sucht eine autonome PCU (wie beispielsweise PCU 10h) nach Uplinksendungen
einer PCU 10d–10g, die anzeigen, dass eine PCU
10d–10g innerhalb des Hörbereichs (PCU 10d
oder PCU 10e) Teil eines repeaterbasierten Netzes (eines Netzes mit mindestens
einer verfügbaren UAI 12) ist. Dann wird die autonome PCU
10h die Netzstatusfelder in diesen Sendungen benutzen, um die Netzverfügbarkeit
und das System-Timing im Nachbarnetz zu bestimmen.
Die autonome PCU 10h wird mit dem Senden während der
Zeitperioden beginnen, in denen das Nachbarnetz inaktiv ist, und wird eingebettete
Steuerinformation einbeziehen, die anzeigt, dass diese Nachrichten einer autonomen
PCU 10h entsprechen. Auf diese Weise werden PCUs 10d–10g
im Nachbametz und innerhalb des Hörbereichs der autonomen PCU 10h
diese Steuerinformation decodieren und die Nachrichten der autonomen PCU
10h in ihr zusammengesetztes Audiosignal einbeziehen.
Im Fall, dass eine autonome PCU 10h die Anwesenheit anderer
PCUs 10d–10g nicht detektiert, wird die autonome PCU
10h mit Rundfunksendung beginnen, wenn sie Funkdaten zum Senden hat. Andere
autonome PCUs 10d–10h im Gebiet werden von diesem Signal
Netz-Timing empfangen und Kommunikationen aufbauen unter Verwendung eines Verfahrens,
das dem vorhergehend beschriebenen ähnelt.
PCUs 10d–10h sind auch dazu fähig, Punkt-zu-Punkt-Sprachkommunikationen
zu initiieren, in denen sich zwei Benutzer von PCUs 10d–10h
privat unterhalten. FÜR Punkt-zu-Punkt-Betrieb benutzen zwei PCUs
10d–10h entweder eine benutzerprogrammierbare Kennungsnummer
(ID-Nummer) oder eine schreibgeschützte Hersteller-ID-Nummer, um Netzadressierung
bereitzustellen. Außerdem kann in einem repeaterbasierten System (mit mindestens
einer UAI 12) dieses Gespräch dasselbe drahtlose Medium verwenden
wie das Intercom ohne Interferenz.
Angesichts der Tatsache, dass die hierin erörterten Kommunikationssysteme
ein digitales drahtloses Medium einsetzen, werden auch Anwendungen unterstützt,
die digitale Datenkommunikationen erfordern. Beispielsweise enthalten einige der
durch diese Systemarchitektur erleichterten Anwendungen Folgendes: entfernten Datenbankzugriff
(z.B. für Bilder, Landkarten usw.); entfernte Berichtspeicherung; Erkennung
(z.B. Senden von Bildern und Tönen an eine Zentraleinrichtung); und Datenübertragung
von Benutzer zu Benutzer.
Außerdem können in einem repeaterbasierten Netz digitale
Datenkommunikationen gleichzeitig mit Punkt-zu-Punkt Sprach-Intercomkommunikationen
über dasselbe drahtlose Medium ohne Interferenz erscheinen. Um diesen Simultanbetrieb
zu erzielen, wird Steuerinformation verwendet, die in die PCU-Uplink- und UAI-Downlinksendungen
eingebettet ist, um Intercom- und Datennachrichten zu den passenden PCUs zu routen.
Ein Kommunikationsprotokoll für die vorliegende Erfindung nutzt
vorzugsweise Zeitvielfachzugriff-Architektur (TDMA-Architektur), worin jeder TDMA-Rahmen
fünf (5) Uplink- und vier (4) Downlinkslots umfasst, wie unten detailliert
erörtert wird. Jeder Slot ist weiter unterteilt in ein Synchronisationsfeld,
ein Kopffeld, ein Datenfeld und ein CRC-16-Feld. Außerdem wird das ISMA-Verfahren
(ISMA = Inhibit Sense Multiple Access) als der Medienzugriffs-Kontrollalgorithmus
(MAC-Algorithmus) zum Bestimmen der Slotverfügbarkeit verwendet.
Jetzt auf 3 bezugnehmend wird die Gerätearchitektur
für jede PCU 10a–10h gezeigt. Die Hauptbauteile
einer PCU 10a–10h umfassen: einen Audio-Codec
30, einen Datenport (z.B. eine RS-232-Schnittstelle) 32, ein Funkgerät
40, ein FPGA 36 und einen DSP 38. Der Audio-Codec
30 stellt eine Schnittstelle zu externen Kopfsprechhörern
24 und einem Mikrofon (nicht gezeigt) und/oder einem internen Lautsprecher
(nicht gezeigt) und einem Mikrofon (nicht gezeigt) bereit. Das Funkgerät
40 funktioniert als die Schnittstelle zu anderen PCUs und/oder UAIs. Der
Datenport 32 wird benutzt, um die PCU 10a–10h
mit einem externen Datenterminal zu verbinden, beispielsweise einem Personalcomputer
28. Die Benutzerschnittstelle ermöglicht externe Steuerung der verschiedenen
Funktionen der PCU 10a–10h, beispielsweise Kanalauswahl
und Lautstärkeregelung. Das FPGA 36 funktioniert als eine Datenschnittstelle
zwischen allen diesen Bauteilen und dem DSP 38. Schließlich implementiert
der DSP 38 die Steuer- und Signalverarbeitungsalgorithmen, die von der
PCU 10a–10h verwendet werden.
Die Datenfluss- und Signalverarbeitungsalgorithmen sind wie folgt
beschaffen. Die PCU 10a–10h verarbeitet zwei getrennte
asynchrone Datenströme: die Audioeingabe/-ausgabe und die Funkeingabe/-ausgabe.
Das Timing für den Datenstrom der Funkeingabe/-ausgabe wird durch die TDMA-Rahmenbildung
bestimmt. Empfangene Funkdaten werden in das FPGA 36 abgepuffert und vom
DSP 38 eingelesen, sobald ein vollständiger TDMA-Slot empfangen worden
ist. Der DSP 38 decodiert das Kopffeld und bestimmt, ob das Datenfeld verarbeitet
oder ignoriert werden soll. Ist Verarbeiten erforderlich, speichert der DSP
38 das Datenfeld in einen Ringpuffer ab, der dem gegenwärtigen TDMA-Slot
entspricht. Umgekehrt werden zu sendende Funkdaten vom DSP 38 in einen
Puffer im FPGA 36 geschrieben. Der DSP schreibt dann Steuerinformation
in das Funkgerät 40, wodurch bewirkt wird, dass das Funkgerät
40 diese Daten während des korrekten TDMA-Slots sendet.
Die Abtastrate des Audio-Codecs 30 bestimmt das Timing des
Datenstroms der Audioeingabe/-ausgabe und im Endeffekt das Timing der PCU
10a–10h. Insbesondere schreibt der Audio-Codec
30 vom Mikrofon empfangene Audiodaten in den DSP 38. Der DSP
38 verarbeitet diese Daten unter Verwendung eines Algorithmus für
einen sprachgesteuerten Schalter (VOX) oder einen Drücken-zum-Sprechen-Schalter
(PTT-Schalter), um zu bestimmen, ob Sprache vorhanden ist. Zu Beginn eines Audiorahmens
bestimmt die PCU 10a–10h, welche Slotpuffer für empfangene
Funkdaten gültige Daten enthalten. Alle gültigen Funkdaten werden mit
dem Eingabe-Audiosignal summiert, um eine zusammengesetzte Audioausgabe zu bilden.
Die Audioausgabe wird zum Senden an den Kopfsprechhörer 24 oder Lautsprecher
in den Codec geschrieben. Gibt schließlich der VOX-Algorithmus an, dass Sprache
vorhanden ist oder der PTT-Schalter ausgelöst worden ist, dann wird der DSP
38 das Audioeingabesignal als die Funkdaten verwenden, die während
des nächsten passenden TDMA-Slots gesendet werden sollen.
Neben Datenfluss und Signalverarbeitung implementiert der DSP
38 auch die Steueralgorithmen, die die Operation der PCU 10a–10h
in den verschiedenen Protokollzuständen und ihren Übergang zwischen den
verschiedenen Protokollzuständen bewirkt, sowie die Funksteuerverarbeitung
(z.B. Frequenzspringen, Leistungssteuerung zum Senden und Empfangen von Timing-Ausgabe
usw.).
Es wird jetzt auf 4 Bezug genommen: Jede
PCU 10a–10h kann vier mögliche Protokollzustände
oder -modi annehmen: Standbymodus 50, Slavemodus 56, autonomen
Modus (Nachbarnetz) 54, und autonomen Modus (autonomes Netz)
52.
Eine PCU 10a–10h ist im Slavemodus
56 wenn sie mit einer Master-UAI 12a verbunden ist (
1). Eine PCU 10a–10h ist im
autonomen Modus (Nachbametz) 54, wenn sie mit PCUs 10a–10h
verbunden ist, die Mitglieder eines repeaterbasierten Netzes sind. Eine PCU ist
im autonomen Modus (autonomes Netz), wenn sie mit PCUs verbunden ist, die nicht
Mitglieder eines repeaterbasierten Netzes sind. Eine PCU 10a–10h
ist im Standbymodus 50, wenn sie versucht, die gegenwärtige Netzkonfiguration
zu bestimmen. Mit Bezug auf die 5–8
werden jetzt die möglichen Zustands-/Modusübergänge gezeigt sowie
die Steuerungsverarbeitung, die innerhalb eines jeden möglichen Zustands/Modus
stattfinden kann.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsart der vorliegenden
Erfindung ist die Länge eines Audiorahmens gleich der Länge eines TDMA-Rahmens.
Da die Audio- und TDMA-Rahmen typischerweise gegeneinander versetzt sind, wird Blockdatenverarbeitung
verwendet, worin der Beginn des Audiorahmens den Beginn des zu verarbeitenden Datenblocks
angibt.
Ein Beispiel einer Systemarchitektur für vielseitige drahtlose
Sprach- und Datenkommunikationen wird in 1 dargestellt.
Im Allgemeinen umfasst dieses System zwei Hauptbauteile: Repeater oder drahtlose
Schnittstellenadapter (UAIs) 12a, 12b und persönlichen Kommunikationseinheiten
(PCUs) 10a, 10b, 10c. In ihrem Standardbetriebsmodus
ist eine UAI 12a, 12b eine Einrichtung, die zentralisierte Steuerung
des drahtlosen Netzes durch das Empfangen, Verarbeiten und Routen eingehender PCU-Sendungen
10a, 10b, 10c bereitstellt. Eine PCU
10a, 10b, 10c ist eine Einrichtung, die einem einzelnen
Benutzer Zugriff auf das drahtlose Netz bereitstellt. In ihrem Standardbetriebsmodus
fordert die PCU 10a, 10b, 10c Netzzugriff von der entsprechenden
UAI 12a, 12b an und beginnt das Senden, sobald der Zugriff gewälrt
ist. In diesem Modus werden von der PCU 10a, 10b, 10c
gesendete und empfangene Nachrichten über die UAI 12a, 12b
geroutet. Die PCUs 10a, 10b, 10c können aber auch
in Abwesenheit einer UAI 12a, 12b ein Netz formen. In diesem Fall
nutzen die PCUs verteilte Steuerung, um das Netz aufzubauen und Netzzugriff zu gewähren.
Man beachte dass die Schaltung zwischen zentralisierten und verteilten Steuerungen
automatisch und nahtlos erfolgt, wenn sich die Netztopologie ändert.
UAIs 12a, 12b in einem drahtlosen Intercomnetz können
auch mit einem verdrahteten Intercom verbunden werden. Als solche funktioniert die
UAI 12a, 12b als eine Brücke zwischen Benutzern des drahtlosen
Intercoms und Benutzern des verdrahteten Intercoms. Die UAI 12a,
12b sendet das zusammengesetzte verdrahtete und drahtlose Intercomsprachsignal
während ihrer Downlinksendungen an die drahtlosen Benutzer. Umgekehrt kombiniert
die UAI 12a, 12b alle drahtlosen Uplinknachrichten, um ein zusammengesetztes
Signal zu formen, das an alle verdrahteten Intercombenutzer gesendet wird. Eine
detailliertere Erörterung bezüglich der Intercomkommunikationen wird im
nächsten Abschnitt bereitgestellt.
Der Systembetrieb für den Fall der drahtlosen Sprach-Intercomkommunikationen
wird unten erörtert. In diesem Fall können die Systembauteile (UAI
12a, 12b und PCUs 10a, 10b, 10c) in
einem von drei Modi operieren: Repeatermodus, autonomem Modus und Gruppenmodus.
Repeatermodus ist der Standardmodus des Netzbetriebs, in dem die UAI
12a, 12b der drahtlose Netzmaster ist. In diesem Modus empfangt
die UAI 12a, 12b mehrfache Uplinksendungen von einer Reihe von
PCUs 10a, 10b, 10c. Die UAI 12a, 12b
formt dann ein zusammengesetztes Audio-Intercomsignal durch Summieren aller Uplink-PCU-Sendungen,
die während eines gegebenen Zeitintervalls oder Rahmens empfangen werden. Ist
die UAI 12a, 12b auch mit einem verdrahteten Intercomnetz verbunden,
dann kann sie auch diese Gespräche in das gesamte zusammengesetzte Audiosignal
übernehmen. Schließlich sendet die UAI 12a, 12b dieses
zusammengesetzte Audiosignal an alle PCUs 10a, 10b,
10c in Reichweite. Außerdem kann die UAI 12a, 12b
die drahtlosen Intercomsignale über das verdrahtete Netz senden, wodurch eine
Brücke zwischen drahtlosen und verdrahteten Intercombenutzern bereitgestellt
wird.
Der autonome Modus ist der komplexere Modus des Netzbetriebs, in dem
PCUs 10a, 10b, 10c in Abwesenheit einer UAI
12a, 12b Kommunikationen initiieren. Eine PCU 10a,
10b, 10c, die außerhalb der Reichweite einer UAI ist, wird
eine autonome PCU 10a, 10b, 10c genannt. Man beachte,
dass autonome PCUs 10a, 10b, 10c Kommunikationen mit
anderen PCUs 10a, 10b, 10c, die schon in einem benachbarten
repeaterbasierten Netz sind, oder mit anderen autonomen PCUs 10a,
10b, 10c initiieren können.
Angesichts der Tatsache, dass die hierin erörterte Systemarchitektur
ein digitales drahtloses Medium einsetzt, werden auch Anwendungen unterstützt,
die digitale Datenkommunikationen erfordern. Einige der durch diese Systemarchitektur
erleichterten Anwendungen sind beispielsweise:
- • entfernter Datenbankzugriff (z.B. für Bilder, Landkarten usw.);
- • entfernte Berichtspeicherung;
- • Erkennung (z.B. Senden von Bildern und Tönen an eine Zentraleinrichtung);
und
- • Datenübertragung von Benutzer zu Benutzer.
Außerdem können in einem repeaterbasierten Netz digitale
Datenkommunikationen gleichzeitig mit Punkt-zu-Punkt Sprach-Intercomkommunikationen
über dasselbe drahtlose Medium ohne Interferenz auftreten. Um diese gleichzeitigen
Operationen zu erzielen, benutzt die UAI Steuerinformation, die in den Uplink- und
Downlinksendungen eingebettet sind, um Intercom- und Datennachrichten zu den passenden
PCUs zu routen.
Die Systemarchitektur hat vorzugsweise die unten aufgelisteten Eigenschaften:
TABELLE 1: SYSTEMEIGENSCHAFTEN
Parameter
Wert
Bemerkung
Reichweite
typischerweise 1500 ft. (457,2 m)
Kanaltyp
Zeitduplex,
Frequenzsimplex
Datenrate
1 Mbit/s
Bitübertragungsschicht
Frequenzspringen
Streuspektrum
FCC-Beschwerde im 2,45 GHz ISM-Band
Sprunganzahl
75
Durch FCC 15.247
Betriebsfrequenzband
2400–2483,5 MHz
Durch FCC 15.247
Anzahl der verschiedenen Kanäle
64
Jedem Kanal wird ein verschiedenes Sprungmuster zugewiesen
Bitübertragungsschicht Rahmenformat
Zeitvielfachzugriff (TDMA)
4 Uplinkslots; 1 Repeater-Downlinkslot; 4 dedizierte Downlinkslots
Anzahl der gleichzeitigen Intercomsprecher
4 PCUs senden und ein verdrahtetes Intercom, falls mit der UAI
verbunden;
Unbeschränkte Anzahl von Hörern
MAC-Schicht
Inhibit Sense Multiple Access (ISMA)
Netzmodi
Repeaterbasiert, autonom und Gruppe
Echounterdrückung
UAI-gesteuert
Erleichtert durch die dedizierten Downlinkslots und einen Echounterdrückungsalgorithmus
Nebenton
Lokal erzeugt
Audioformat
8-Bit &mgr;-law PCM
Das Verfahren zum Implementieren eines Zeitvielfachzugriff-Protokolls
für digitale Kommunikationen gemäß der vorliegenden Erfindung wird
in 2 und 9–15
veranschaulicht, die deren gegenwärtig bevorzugte Ausführungsart darstellen.
Das hierin beschriebene Protokoll wurde zur Verwendung in einem drahtlosen
Kommunikationssystem entwickelt, das mehrfache persönliche Kommunikationseinheiten
(PCUs) und mehrfache Repeater umfasst. Eine PCU ist eine Einrichtung, die einem
Benutzer Zugriff auf das drahtlose Netz verschafft. Ein Repeater ist eine Einrichtung,
die den drahtlosen Netzverkehr steuert und mit einem zusätzlichen verdrahteten
Netz verbunden sein kann. Um die vorher erörterten Systemmerkmale zu erzielen,
nutzt das Protokoll eine Zeitvielfachzugriff-Architektur (TDMA-Architektur), die
mehrfachen Benutzern gleichzeitigen Zugriff auf das Sendemedium verschafft.
Es wird jetzt Bezug auf 9 genommen: Das
Protokoll wird in Rahmen aufgeteilt, die zeitsequentiell gesendet werden. Jeder
Rahmen umfasst eine Anzahl von TDMA-Slots D0-U4. Slots D1 bis D4 und U1 bis U4 sind
Downlinkslots (Sendung vom Repeater zur PCU) bzw. Uplinkslots (Sendung von der PCU
zum Repeater). Downlink- und Uplinkslots mit demselben Index (z.B. D1 und U1) werden
meistens verbunden, um ein Downlink-Uplink-Slotpaar zu bilden. In einem typischen
System werden mehrfache PCUs einen Medienzugriffs-Kontrollalgorithrnus (MAC-Algorithmus)
benutzen, um auf die verfügbaren Uplinkslots zuzugreifen. Sobald eine PCU Zugriff
auf einen Uplinkslot erhält, empfangt sie während des entsprechenden Downlinkslots
Sendungen vom Repeater. Diejenigen PCUs, die keinen Zugriff auf einen Uplinkslot
haben, werden während des Downlinkslots D0 ausgestrahlte Repeatersendungen
erhalten. Schließlich wird ein Rahmenabstand bereitgestellt, sodass Rahmen
wegen Taktungenauigkeiten nicht überlappen, und zum Synthesizer-Neuprogrammieren
in einem frequenzspringenden (FH) Streuspektrumsystem (SS).
Es wird jetzt Bezug auf 10 genommen:
Jeder Slot im Protokollrahmen ist in eine Anzahl von Felder segmentiert. Jeder Slot
enthält eine Präambel und ein Slotsynchronisationsfeld zur Funkermittlung,
ein Kopffeld für Steuerinformation, ein Datenfeld für
Audio- und Digitalinformation, ein 16-Bit CRC-Feld zur Fehlererkennung und einen
Slotabstand, um Taktungenauigkeiten zu berücksichtigen.
Mit Bezug auf 11 wird das Kopfformat
für alle Slots dargestellt. Das generische Format des Kopfs ermöglicht
Protokoll-„Schichtung", und das reservierte Feld ermöglicht zukünftiges
Protokollwachstum. Außerdem ermöglicht das benutzerprogrammierbare ID-Feld
die vorhergehend erörterten Punkt-zu-Punkt- Kommunikationen.
Das Acht-Bit (8) Nachrichtentypfeld ermöglicht 256 mögliche
Nachrichtentypen. Die gegenwärtig definierten werden in Tabelle 1 aufgelistet
und in den nachfolgenden Abschnitten erörtert.
TABELLE 1: DEFINIERTE NACHRICHTENTYPEN
NACHRICHTENTYP
BESCHREIBUNG
80h
Downlink-Sprachnachricht
01h
Uplink-Sprachnachricht für PCUs in einem repeaterbasierten
Netz oder in Reichweite von PCUs in einem repeaterbasierten Netz
08h
Uplink-Sprachnachricht für autonome PCUs außer Reichweite
eines Repeaters
00h, 02h–07h, 09h–7fh, 81h–FFh
Noch zu definieren (für Punkt-zu-Punkt-Kommunikationen,
Datenkommunikationen, Prüfen usw.)
Dieser Abschnitt definiert die zum Bereitstellen von Sprach-Intercomkommunikationen
benutzten Nachrichtentypen. Im Standard-Repeatermodus des Netzbetriebs empfängt
der Repeater mehrfache Uplinksendungen von einer Anzahl von PCUs. Der Repeater formt
dann ein zusammengesetztes Audio-Intercomsignal durch Summieren aller während
eines gegebenen Protokollrahmens empfangenen Uplink-PCU-Sendungen. Ist der Repeater
auch mit einem verdrahteten Intercomnetz verbunden, dann kann er auch diese Gespräche
im gesamten zusammengesetzten Audiosignal einschließen. Schließlich sendet
der Repeater dieses zusammengesetzte Signal unter Verwendung der passenden Downlinkslots
an alle PCUs in Reichweite. Außerdem kann der Repeater die drahtlosen Intercomsignale
über das verdrahtete Netz senden, wodurch eine Brücke zwischen verdrahteten
und drahtlosen Intercombenutzern bereitgestellt wird.
Es wird jetzt Bezug auf 12 genommen:
Sprach-Intercomsendungen, die von einem Repeater während eines Downlinkslots
gesendet werden, verwenden Nachrichtentyp 80h. Für Nachrichtentyp
80h werden die Felder Nachrichtenuntertyp, ID und Reserviert für Standard-Intercomkommunikationen
nicht benutzt und auf 00h gesetzt. Die „Master-" und „autonomen" Bits
werden gemäß Tabelle 2 interpretiert. Für Downlinksendung wird der
Repeater (Master, autonom) = (1,0) senden.
TABELLE 2: INTERPRETATION VON MASTER- UND AUTONOMEN BITS
Bit
Bit
Interpretation
0
0
Eine PCU im Slavemodus oder ein Repeater im Gruppenmodus und
Slave eines Master Repeaters.
0
1
Eine PCU oder eine Repeater (Gruppenmodus) im autonomen Slavemodus.
1
0
Eine Repeater im Mastermodus.
1
1
Eine PCU oder ein Repeater (Gruppenmodus) im autonomen Mastermodus.
Die sechs (6) Kanal-Bits werden benutzt, um bis zu 64 verschiedene
drahtlose Kanäle zu repräsentieren. Die ISMA-Bits (ISMA = Inhibit Sense
Multiple Access) werden gemäß 14 interpretiert
und werden benutzt, um die MAC-Verarbeitung zu erleichtern. Das
„Reserviert"-Bit wird gegenwärtig nicht benutzt und auf 0 gesetzt. Schließlich
wird das „Aktivslot"-Bitfeld benutzt, um den gegenwärtig aktiven Slot
zu repräsentieren, und gemäß Tabelle 3 interpretiert.
TABELLE 3: INTERPRETATION VON AKTIVSLOT-BITFELD
Aktivslotfeld
Interpretation
100
Repeater sendet in Slot D0
100
Repeater sendet in Slot D1
001
Repeater sendet in Slot D2
010
Repeater sendet in Slot D3
011
Repeater sendet in Slot D4
Es wird jetzt Bezug auf 13 genommen:
Von der PCU (oder dem Repeater im Gruppenmodus) während eines Uplinkslots gesendete
Sprach-Intercomsendungen verwenden Nachrichtentyp 01h, wie in 13
gezeigt ist. Wie für Nachrichtentyp 80h werden die Felder Nachrichtenuntertyp,
ID und Reserviert für Standard-Sprach-Intercomkommunikationen gegenwärtig
im Nachrichtentyp 01h nicht verwendet, die „Master-" und „autonomen"
Bits werden gemäß Tabelle 2 interpretiert, und die sechs (6) Kanal-Bits
werden benutzt, um bis zu 64 verschiedene drahtlose Kanäle zu repräsentieren.
Mit Bezug auf 14 wird das ISMA-Bitfeld
wie gezeigt interpretiert, falls (Master-Bit, autonomes Bit) = (0, 0) ist, ansonsten
werden die ISMA-Bits ignoriert. „PTT" ist gleich „1", wenn der Drücken-zum-Sprechen-Schalter
an der PCU gedrückt ist, ansonsten wird PTT gleich „0" gesetzt. Das
„Reserviert"-Bit wird gegenwärtig nicht benutzt und gleich „0”
gesetzt. Schließlich wird das „Aktivslot"-Bitfeld benutzt, um den gegenwärtigen
Slot zu repräsentieren, und es wird gemäß Tabelle 4 interpretiert.
TABELLE 4: INTERPRETATION DES AKTIVSLOT-BITFELDS
Aktivslotfeld
Interpretation
00
PCU sendet in Slot U1
01
PCU sendet in Slot U2
10
PCU sendet in Slot U3
11
PCU sendet in Slot U4
Im ISMA-Verfahren (Inhibit Sense Multiple Access) sendet der Netzmaster
(Repeater) Information über Slotverfügbarkeit. PCUs nutzen diese Information,
um auf einen der verfügbaren Uplink-TDMA-Slots willkürlich zuzugreifen.
Insbesondere ist die in diesem Protokoll verwendete ISMA-Technik wie folgt beschaffen:
- 1 Der Repeater sendet für jeden TDMA-Slot in einem Rahmen eine besetzt/frei
Flagge;
- 2 PCUs im Netz echoen die ISMA-Information in ihrem Uplink-Kopffeld.
- 3 PCUs versuchen nicht, auf einen besetzten Slot zuzugreifen;
- 4 PCUs werden willkürlich versuchen, auf freie Slots zuzugreifen;
- 5. Nach dem Zugriff auf einen Slot überwacht eine PCU die besetzt/frei
Flagge für diesen Slot während der nächsten wenigen Rahmen. Zeigt
die Flagge nach einer vorbestimmten Anzahl von Rahmen nicht besetzt an, beendet
die PCU das Senden, da ihre Sendung nicht vom Repeater empfangen wurde, am wahrscheinlichsten
wegen einer Kollision mit einer anderen PCU-Sendung.
Der Repeatermodus ist der Standard-Netzbetriebsmodus, in dem der Repeater
ein drahtloser Netzmaster ist. In diesem Modus bestimmt der Repeater das Netz-Timing
(z.B. Rahmenbeginn und -ende) und erleichtert die Downlink-Uplink-Slotpaarung.
Der autonome Modus ist der komplexere Modus des Netzbetriebs, in dem
PCUs in Abwesenheit eines Repeaters Kommunikationen initiieren. Eine PCU, die außerhalb
der Reichweite eines Repeaters ist, wird eine „autonome PCU" genannt. Man
beachte, dass autonome PCUs Kommunikationen mit anderen PCUs, die sich schon in
einem repeaterbasierten Nachbarnetz befinden, oder mit anderen autonomen PCUs initiieren
können.
Wieder mit Bezug auf 2: Es wird ein repeaterbasiertes
Netz gezeigt, das einen Repeater 12 und vier (4) PCUs
10d–10h umfasst. PCU 10h ist in Reichweite von
PCU 10d und PCU 10e, aber außer Reichweite des Repeaters
12. Um einen nützlichen, zuverlässigen Informationsaustausch
sicherzustellen, wie oben erörtert wurde, gilt Folgendes: 1) PCU
10h sollte nicht das bestehende repeaterbasierte Netz unterbrechen und
2) PCU 10h sollte fähig sein, mit PCU 10d und PCU
10e zu kommunizieren. Diese Ziele werden durch Verwendung der ISMA-, Master-
und autonomen Bits und des Aktivslotfelds im Nachrichtentyp 01h erreicht.
Insbesondere wird eine autonome PCU (PCU 10h) Uplinkslot-Sendungen mit
(Master, autonom) = (0, 0) suchen, was anzeigt, dass die PCU (PCU 10d oder
PCU 10e) im Hörbereich Teil eines repeaterbasierten Netzes ist. Dann
wird die autonome PCU 10h die ISMA-Bits decodieren, die im empfangenen
Nachrichtenkopf geechot sind, um die Slotverfügbarkeit im Nachbarnetz zu bestimmen.
Schließlich wird die autonome PCU 10h das Aktivslotfeld benutzen,
um das System-Timing des Nachbarnetzes zu bestimmen, und sie wird während eines
der verfügbaren Slots unter Verwendung des Nachrichtentyps 01h mit (Master,
autonom) = (0, 1) mit dem Senden beginnen. Die PCU 10d–10g
im benachbarten Netz und in Hörweite der autonomen PCU 10h wird diese
Master-Autonom-PCU-Nachricht in ihrem zusammengesetzten Intercom-Audiosignal decodieren.
Es wird jetzt auf 15 Bezug genommen:
Der Protokoll-Slotinhalt und die resultierenden Intercom-Audiosignale für dieses
Beispiel sind für das in 2 gezeigte repeaterbasierte
Netz dargestellt, wobei die PCUs 10d–10g in Reichweite
des Repeaters sind und die autonome PCU 10h in Reichweite der PCUs
10d und 10e ist.
Für den Fall, dass eine autonome PCU die Anwesenheit von anderen
PCUs nicht detektiert, wird die autonome PCU mit dem Ausstrahlen des Nachrichtentyps
08h mit (Master, autonom) = (1, 1) beginnen, wobei die ISMA-Bits und das Aktivslotfeld
eingestellt sind, um anzuzeigen, dass der Slot U1 aktiv ist. Andere autonome PCUs
im Gebiet werden das Netz-Timing aus diesem Signal empfangen und werden unter Verwendung
von Nachrichtentyp 08h mit (Master, autonom) = (0, 1) Kommunikationen und einen
Prozess aufbauen, der dem vorhergehend beschriebenen ähnelt.
Repeater im drahtlosen Intercomnetz können auch mit einem verdrahteten
Intercom verbunden werden. Dabei funktioniert der Repeater als Brücke zwischen
Benutzern des drahtlosen Intercoms und Benutzern des verdrahteten Intercoms. Der
Repeater sendet das zusammengesetzte verdrahtete Intercomsprachsignal während
seiner Downlinkslot-Sendung an die drahtlosen Benutzer. Umgekehrt kombiniert der
Repeater alle in den Uplinkslots empfangenen drahtlosen Sendungen, um ein zusammengesetztes
Signal zu formen, das an alle verdrahteten Intercombenutzer gesendet wird.
Der Gruppenmodus des Betriebs kann benutzt werden, um zwei oder mehr
verdrahtete Intercomnetze miteinander zu verbinden, zusammen mit anderen drahtlosen
Intercombenutzern. Insbesondere ist ein Repeater in Gruppenmodus dazu konfiguriert,
als eine PCU zu funktionieren, die das verdrahtete Intercom als ihr Audio-Eingabesignal
hat. Da der Repeater als eine PCU funktioniert, kann er mit anderen Repeater und
PCUs unter Verwendung der vorhergehend erörterten Repeater- und autonomen Modi
kommunizieren.
Punkt-zu-Punkt-Kommunikationen, in denen zwei Benutzer sich privat
unterhalten, sind innerhalb des Rahmens dieses Protokolls auch möglich. Für
diesen Betriebsmodus würden zwei PCUs entweder das benutzerprogrammierbare
ID-Kopffeld benutzen oder eine schreibgeschützte Hersteller-ID-Nummer, um Nachrichten
einander zuzuleiten und nicht über das Intercomnetz. Außerdem kann dieses
Gespräch in einem repeaterbasierten System dasselbe drahtlose Medium verwenden
wie das Sprachintercom ohne Interferenz. Man beachte, dass zusätzliche Nachrichtentypen
(d. h. eine Teilmenge der Typen 00h, 02h-07h, 09h-7Fh, 81h-FFh in Tabelle 1) definiert
werden, um Punkt-zu-Punkt-Kommunikationen zu unterstützen.
Im repeaterbasierten Netz der vorliegenden Erfindung können digitale
Datenkommunkationen gleichzeitig mit Punkt-zu-Punkt Intercomkommunikationen über
dasselbe drahtlose Medium ohne Interferenz vorkommen. Man beachte, dass zusätzliche
Nachrichtentypen (d. h. eine Teilmenge der Typen 00h, 02h-07h, 09h-7Fh, 81h-FFh
in Tabelle 1) definiert werden, um Datenkommunikationen zu unterstützen.
Flussdiagramme, die den Betrieb der vorliegenden Erfindung zeigen,
werden in den 5–8
gezeigt, die unten detailliert erörtert werden.
Insbesondere wird mit Bezug auf 5 ein
Flussdiagramm des PCU- Standbymodus bereitgestellt. In den PCU-Standbymodus
60 kann von dem PCU-Hochfahren, der neuen Kanalauswahl, dem autonomen PCU-Modus
(Nachbarnetz) oder dem autonomen PCU-Modus (autonomes Netz) übergewechselt
werden.
Der PCU-Empfänger überwacht 62 die Standard-Kanalfrequenz
für maximal 80 Rahmenintervalle oder Frequenzsprünge.
Wird keine Präambel detektiert 64, dann wird geprüft, ob mehr
als 80 Rahmenintervalle abgelaufen sind. Falls nicht, dann fährt die
PCU mit dem Überwachen 62 des Standardkanals fort. Sind mehr als
80 Rahmenintervalle abgelaufen, dann beginnt die PCU den Betrieb des autonomen
Modus (autonomes Netz) 68.
Wird eine Präambel detektiert 64, dann werden die Kanalnummer
und die Slotnummer 70 bestimmt. Ist der Kanal nicht korrekt 72,
dann überwacht 62 die PCU wieder den Standardkanal. Ist der Kanal
korrekt 72, dann wird der Nachrichtentyp decodiert. Wird ein Downlinkslot-Nachrichtentyp
80h empfangen, dann geht die PCU 80 in den Slavemodus über.
Wird ein Uplinkslot-Nachrichtentyp 01h empfangen, dann geht die PCU
82 in den autonomen Modus (Nachbarnetz) über. Wird ansonsten ein Uplinkslot-Nachrichtentyp
08h empfangen, denn geht die PCU in den autonomen Modus (autonomes Netz)
84 über.
Speziell mit Bezug auf 6 wird ein Flussdiagramm
des PCU-Slavemodus bereitgestellt. In den PCU-Slavemodus 100 wird aus dem
PCU-Standbymodus, dem autonomen PCU-Modus (Nachbarnetz) oder dem PCU-autonomen Netz
übergewechselt. Nach dem Überwechseln in den PCU-Slavemodus
100, decodiert das System den Kopf für Slot D0, falls vorhanden, und
speichert UAI-Daten 102. Wird keine UAI detektiert 104, dann wird
in den autonomen PCU-Modus (Nachbarnetz) 106 übergewechselt. Wird
eine UAI detektiert 104, dann wird geprüft, ob es zu sendende Funkdaten
gibt 108. Falls nicht, dann wird der Kopf für alle Uplinkslots dekodiert,
und es werden Daten für autonome PCUs gespeichert 114. Außerdem
werden Audiodaten in den Puffer für Slot D0 und Uplinkslots, die autonome PCU-Daten
enthalten, summiert 120, und Audiodaten werden an den Kopfsprechhörer
126 geschickt. Das System wartet dann auf das Rahmenende und springt
132 auf die nächste Frequenz über; dann nimmt es wieder das Decodieren
der Köpfe für Slot D0 auf, falls erneut gesendet, und das Speichern von
UAI-Daten 102. Sind zu sendende Funkdaten vorhanden 108 oder wurde
ein Bakenintervall für autonomes PCU-Timing überschritten, dann wird geprüft,
ob das System gegenwärtig sendet 110. Wenn das System nicht gegenwärtig
sendet 110, dann werden die in den UAI-Sendungen empfangenen ISMA-Flaggen
benutzt, um den Uplinkslot-Status zu bestimmen 116, und es wird geprüft,
ob ein Slot verfügbar ist 122. Ist kein Slot verfügbar
122, dann decodiert das System den Kopf für alle Uplinkslots und speichert
Daten für autonome PCUs 114. Ist ein Slot verfügbar
122, dann wird eine Sendung in einem willkürlich ausgewählten
verfügbaren Uplinkslot ausgeführt 128.
Ist das System gegenwärtig am Senden 110, dann wird
der Slotzugriff verifiziert 112. Muss der gültige Slotzugriff für
den gegenwärtigen Slot noch verifiziert werden, dann wird das Setzen der ISMA-Flagge
für den gegenwärtigen Slot geprüft 124. Ist die Flagge nicht
gesetzt 124, dann wird eine Prüfung hinsichtlich eines anderen verfügbaren
Slots ausgeführt 122.
Ist die Flagge für den ausgewählten Slot auf besetzt gesetzt
124 oder wurde der Slotzugriff schon verifiziert 112, dann fährt
das System damit fort, im ausgewählten Uplinkslot zu senden 130. Das
System decodiert den Kopf für den dedizierten Downlinkslot und alle Uplinkslots
und speichert verfügbare Audiodaten 134. Audiodaten in den Puffer
für den ausgewählten Downlinkslot und alle Uplinkslots, die autonome PCU-Daten
enthalten, werden summiert 136, und die Audiodaten werden zum Kopfsprechhörer
geschickt 126.
Mit speziellem Bezug auf 7, wird ein
Flussdiagramm für den autonomen PCU-Modus (Nachbametz) bereitgestellt. In den
autonomen PCU-Modus (Nachbarnetz) wird vom PCU-Standbymodus, dem PCU-Slavemodus
oder dem autonomen PCU-Modus (autonomes Netz) übergewechselt. Falls vorhanden,
wird der Kopf für Slot D0 decodiert, und es werden UAI-Daten gespeichert
152. Wird eine UAI detektiert, dann wird in den PCU-Slavemodus übergewechselt
156. Wird keine UAI detektiert, dann werden die Köpfe für alle
Uplinkslots decodiert, und es werden Daten für autonome PCUs gespeichert
158. Wird kein Uplinkslot detektiert 160, dann wird in den PCU-Standbymodus
übergewechselt 162. Wird ein Uplinkslot detektiert 160, dann
wird geprüft, ob es Daten zum Senden gibt 164. Gibt es keine Daten
zum Senden 164, dann werden Audiodaten in den Puffern für Uplinkslots
summiert 170, die PCU-Daten enthalten, und die resultierenden Audiodaten
werden zum Kopfsprechhörer geschickt 176. Dann wartet das System auf
das Ende des gegenwärtigen Rahmens und springt 182 auf eine neue Frequenz
über.
Gibt es Daten zum Senden 164 oder wurde ein Bakenintervall
für autonomes PCU-Timing überschritten, dann wird geprüft, ob das
System gegenwärtig sendet 166. Ist das System gegenwärtig nicht
am Senden 166, dann wird bestimmt, ob ein Slot über die in den Uplinkslots
empfangenen ISMA-Steuerfelder verfügbar ist 172. Ist kein Slot verfügbar
178, dann summiert das System Audiodaten in Puffer für Uplinkslots,
die PCU-Daten enthalten 170. Ist ein Slot verfügbar 178,
dann sendet das System 184 in einem willkürlich ausgewählten
verfügbaren Uplinkslot.
Fällt die Prüfung, ob das System gegenwärtig sendet,
positiv aus 166, dann wird bestimmt, ob eine Slotkollision eingetreten
ist 168. Dabei wird Information in den Köpfen der Uplink-PCU-Sendungen
genutzt, um zu signalisieren, ob autonome PCU-Daten empfangen werden. Wird der Slotzugriff
nicht verifiziert, dann wird geprüft, ob ein anderer Slot verfügbar ist
178. Ist der Slotzugriff verifiziert, dann fährt die PCU mit dem Senden
180 in den ausgewählten Uplinkslots fort.
Mit speziellem Bezug auf 8 wird ein Flussdiagramm
für den autonomen PCU-Modus (autonomes Netz) bereitgestellt. In den autonomen
PCU-Modus (autonomes Netz) 200 wird nur aus dem PCU-Standbymodus übergewechselt.
Nach dem Überwechseln in den autonomen PCU-Modus (autonomes Netz)
200 decodiert das System den Kopf für Slot D0, falls vorhanden, und
speichert UM-Daten 202. Wird eine UAI detektiert 204, dann wird
in den PCU-Slavemodus übergewechselt 206. Wird keine UAI detektiert,
dann decodiert das System den Kopf für alle Uplinkslots und speichert Daten
für autonome PCUs 214. Wird kein Uplinkslot detektiert 222
und wurden für eine vorbestimmte Zeitdauer keine PCUs detektiert, dann wechselt
das System in den PCU-Standbymodus 240 über.
Wurde ein Uplinkslot detektiert 222, dann wird geprüft,
ob es im Gebiet eine UAI gibt 216. Gibt es im Gebiet eine UAI
216, dann wechselt die PCU in den autonomen PCU-Modus (Nachbametz)
208 über. Gibt es im Gebiet keine UAI, dann wird das autonome Netz-Timing
bestimmt 224. Gibt es keine Daten zum Senden, dann werden Audiodaten in
den Puffer für Uplinkslots, die PCU-Daten umfassen, summiert 238,
und Audiodaten werden zum Kopfsprechhörer geschickt 242. Dann wartet
das System auf das Ende des gegenwärtigen Rahmens und springt 244
auf eine neue Frequenz über.
Gibt es Daten zum Senden 230, 232, dann wird geprüft,
ob das System gegenwärtig Daten sendet 210. Falls nicht, dann wird
die Slotverfügbarkeit bestimmt unter Verwendung der Steuerfelder, die in den
Sendungen anderer autonomer PCUs empfangen wurden 218, 226. Ist
kein Slot verfügbar, dann summiert die PCU-Audiodaten in den Puffern für
Uplinkslots, die PCU-Daten enthalten 238. Ist ein Slot verfügbar,
dann sendet das System in einem willkürlich ausgewählten verfügbaren
Uplinkslot 234.
Fällt die Prüfung, ob das System gegenwärtig sendet
210, positiv aus, dann wird bestimmt, ob es eine Slotkollision
212 gibt oder nicht. Dabei wird Information im Kopf der empfangenen Uplink-PCU-Sendungen
benutzt, um zu signalisieren, ob die vorher autonomen PCU-Daten empfangen wurden.
Es wird geprüft, ob Zugriff für den ausgewählten Slot
verifiziert wurde 220. Ist der Slotzugriff nicht verifiziert
220, dann wird geprüft, ob es zusätzliche verfügbare Slots
gibt 226. Ist der Slotzugriff verifiziert, dann sendet die PCU im ausgewählten
Uplinkslot 228.
Es wird jetzt auf 16 Bezug genommen:
Die vorliegende Erfindung umfasst vorzugsweise ein Verfahren zum Weitersenden von
Kommunikationen von einer PCU, wenn die UAI außerhalb des Sendebereichs der
PCU, aber innerhalb des Empfangsbereichs der PCU liegt. Das heißt, die PCU
ist so weit entfernt von der UAI, dass sie keine Nachrichten nach dort senden kann,
aber die PCU ist nahe genug der UAI, dass sie Nachrichten von dort empfangen kann.
Fachleuten wird deutlich sein, dass dies ein häufiges Ereignis ist, da die
UAI typischerweise eine höhere Ausgangsleistung hat als die PCUs.
Ist eine erste PCU nicht fähig, an die UAI zu senden, dann leitet
eine zweite PCU, die Kommunikationen von der ersten PCU empfangen kann und auch
dazu fähig ist, an die UAI zu senden, Kommunikationen von der ersten PCU an
die UAI weiter.
Die zweite PCU kann durch Überwachen der Kommunikationen zwischen
der ersten PCU und der UAI die Notwendigkeit detektieren, eine solche Weiterleitung
der Kommunikationen von der ersten PCU an die UAI auszuführen. Während
einer solchen Überwachung der Kommunikationen zwischen der ersten PCU und der
UAI kann die erste PCU erkennen, dass die erste PCU während ihres zugewiesenen
Zeitslots nicht an die UAI sendet. Als Alternative kann die zweite PCU das Nichtvorhandensein
einer Kommunikations-Empfangsquittierung in der UAI-Sendung an die erste PCU erkennen.
Als eine weitere Alternative kann die erste PCU eine Flagge oder andere Nachricht
in den eigenen Kopf setzen, wodurch angezeigt wird, dass sie nicht mit der UAI kommunizieren
kann und damit anfordert, dass eine andere PCU Kommunikationen für sie weiterleitet.
Es sendet beispielsweise die erste PCU zur Zeit T1 an die
UAI. Dann sendet die UAI zur Zeit T2 an die erste PCU zurück. Quittiert
jedoch die UAI nicht den Empfang der Sendung von der PCU zur Zeit T1,
dann darf die erste PCU während ihrer nächsten zugewiesenen Zeit, d. h.
zur Zeit T3, nicht senden. Zur Zeit T4 versucht die UAI wieder,
Kommunikationen mit der ersten PCU aufzubauen.
Wird eine solche Unfähigkeit der ersten PCU, erfolgreich an die
UAI zu senden, von einer zweiten PCU erkannt, die dazu fähig ist, mit der UAI
zu kommunizieren, dann leitet die zweite PCU Kommunikationen zwischen der ersten
PCU und der UAI weiter.
Es versteht sich, dass das exemplarische persönliche Kommunikationssystem,
das hierin beschrieben ist und in den Zeichnungen gezeigt wird, nur eine gegenwärtig
bevorzugte Ausführungsart der Erfindung repräsentiert. Tatsächlich
können verschiedene Modifikationen und Ergänzungen an einer solchen Ausführungsart
vorgenommen werden, ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen, wie er in
den angefügten Patentansprüchen definiert ist. Außerdem können
verschiedene Modifikationen und Ergänzungen Fachleuten offensichtlich sein
und können implementiert werden, um die vorliegende Erfindung für den
Gebrauch in einer Vielfalt von verschiedenen Anwendungen anzupassen.