| Dokumentenidentifikation |
EP1860360 10.01.2008 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001860360 |
| Titel |
Handbetätigtes Druckregelventil für Druckluftpistolen |
| Anmelder |
Graf-Plastik GmbH & Co. KG, 70771 Leinfelden-Echterdingen, DE |
| Erfinder |
Graf, Thomas, 70565 Stuttgart, DE |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, LV, MC, MT, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
14.05.2007 |
| EP-Aktenzeichen |
070095971 |
| EP-Offenlegungsdatum |
28.11.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
10.01.2008 |
| IPC-Hauptklasse |
F16K 31/52(2006.01)A, F, I, 20071030, B, H, EP
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| IPC-Nebenklasse |
B05B 1/30(2006.01)A, L, I, 20071030, B, H, EP
B05B 1/00(2006.01)A, L, I, 20071030, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft ein von Hand zu betätigendes
Druckregelventil für Druckluftpistolen, insbesondere für Reinigungszwecke
in Werkstätten, so zum Reinigen von Arbeitstischen an Zerspanungsmaschinen,
von bearbeiteten Werkstücken, von verschmutzten Innenaufbauten von elektrischen
und elektronischen Geräten und dergleichen.
Es sind verschiedenen Regelventile für Druckluftpistolen
bekannt, die entweder zwischen dem Drurkluftschlauch und dem Griff oder zwischen
der Mündung und dem Düsenkörper einer Druckluftpistole angeordnet
sind. Diese Regelventile werden auch als Drosseln bezeichnet Sie haben den Nachteil,
daß der Düsenquerschnitt nicht einfach von Hand verstellbar ist, sondern
mit einem Werkzeug, beispielsweise einem Schraubenschlüssel oder einer Zange
gefühlsmäßig auf einen neuen Düsenquerschnitt eingestellt werden
müssen. Wenn die vorgenommene Einstellung noch nicht das gewünschte Ergebnis
bringt muß nochmals neu eingestellt werden. Diese Methode der Querschnittsregulierung
und damit der Druckregulierung ist zeitaufwendig, vom Händling umständlich
und von der Wirkung unzureichend, da immer nur ein Querschnitt fest eingestellt
werden kann.
Aus der
DE 43 16 229
ist auch ein handbetätigtes hydraulisches Druckregelventil bekannt,
das über einen mit einer Kurvenbahn zur Einstellung des Steuerdrucks verbundenen
Betätigungshebel einstellbar ist. Dabei ist auf der der Kurvenbahn abgewandten
Seite eine weitere Kurvenbahn angeordnet, die mit einem Druckstück zusammenwirkt,
derart, daß zumindest bei einem bestimmten Schwenkwinkel ein erhöhter
Kraftanstieg am Betätigungshebel wirksam ist, wodurch die Anpassung der Regelcharakteristik
des Druckregelventils weitgehend unabhängig von den verwendeten Regelfedern
ist. Diese Druckregelventile sind aufwendig konstruiert und für die Anwendung
an Druckluftpistolen ungeeignet.
Die
DE 43 19 159 C1
offenbart eine Druckluftpistole zum Auftragen von pastorösem Material
sowie ein Druckreduzierventil insbesondere für eine Druckreduzierventil ausgeführt,
wobei das Druckreduzierventil ein Ventilgehäuse mit feststehendem Ventilsitz
und einem dagegen beweglichen Ventilkörper mittels einer Feder in Öffnungsrichtung
vorgespannt und durch ansteigenden ausgangsseitigen Druck entgegen der Federkraft
in Schließrichtung verstellbar ist. Erfindungsgemäß ist ein Ventilkörper
- Einstellelement vorgesehen, durch dessen Betätigung der bewegliche Ventilkörper
unabhängig vom ausgangsseitigen Druck in Öffnungsrichtung, vorzugsweise
bis in seine volle Öffnungsstellung verstellbar ist. Dabei ist das Ventilkörper-
Einstellelement ein in axialer Richtung begrenzt verschiebbare Stellhülse ausgeführt.
Die Stellhülse läßt sich zwischen zwei Anschlägen auf dem Ventilgehäuse
verschieben. Durch entsprechende Einstellung der Stellhülse in eine Richtung
wird ein Ringkanal im Ventilgehäuse geöffnet und die eingangseitig anstehende
Druckluft kann nicht nur über einen Hauptströmungskanal in der Mitte des
Ventilgehäuses strömen, sondern auch auch auf dem Umfang über eine
Öffnung über einen Ringkanal und eine zweite Öffnung in eine die
Feder enthaltende Kammer eintreten. Die in der Kammer eintretende Drucklufterhöhung
bewegt den Ventilkörper in die Öffnungsstellung. Wird die Stellhülse
in die entgegengesetzte Richtung geschoben, wird der Ringkanal abgesperrt und gleichzeitig
die zweite Öffnung zur Kammer nach außen freigegeben. Die Kammer wird
nach außen belüftet, es wirkt nur noch die Kraft der Feder und die Reduzierwirkung
des Druckregelventils tritt in vollem Umfang ein. Dieses Druckredizierventil für
eine Druckluftpistole ist konstruktiv aufwendig und somit teuer in der Herstellung.
Aus der Offenlegungsschrift 30 13 235 ist auch ein von
Hand zu betätigendes Kegelventil zur Regelung des Durchflusses eines unter
Druck stehenden Fluids bekannt, gekennzeichnet durch einen Ventilkörper mit
zwei gegenüber liegenden Längskanälen für den Ein- und Auslaß
des Fluids, zwei Transversalkanälen, durch welche die Längskanäle
miteinander in Verbindung gebracht sind, eine auf einem Gewinde des Ventilkörpers
axial bewegliche Hülse, die mit dem Ventilkörper und den Transversalkanälen
eine ringförmige Kammer begrenzt, die mit einem Dichtungsring versehen ist,
ein im Auslaßlängskanal axial verschiebbares Verschlußglied, das
zum Verschließen einer Austrittsöffnung des Austrittskanals gebildet ist
und eine elastische Einrichtung, hier eine Feder, die mit dem Verschlußglied
zusammenwirkt und dieses in der geöffneten Stellung hält. Auch hier handelt
es sich um ein vergleichsweise aufwendig konstruiertes Druckregelventil, bei dem
die Druckluftregulierung über zusätzliche Transversalkanäle, eine
zusätzliche Kammer und ein Verschlußglied vor der Ventilmündung erfolgt.
Außerdem ist die Drehung der Hülse zur Verstellung des Ventils auf einem
axial an dem Ventilgehäuse angeordneten Gewinde platzaufwendig. Das Ventilgehäuse
muß um diesen Weg verlängert ausgeführt sein.
Es war daher Aufgabe der Erfindung, ein handbetätigtes
Druckregelventil für Druckluftpistolen zu schaffen, das als separate kleinräumige
und leichte Baugruppe in jede herkömmliche Druckluftpistole zwischen Mündung
und Düsenkörper einschraubbar ist, mit dem ein von Hand regelbarer Druckluftstrahl
erzeugbar ist, wobei der Regelbereich von maximalem bis minimalem Druckluftaustritt
für sehr empfindliche Geräte und Bauteile einstellbar ist, das geräuscharm
und energiesparend arbeitet und eine leichte Handhabung während des Arbeitens
ermöglicht.
Die Aufgabe wird durch ein handbetätigtes Druckregelventil
für Druckluftpistolen mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhaft ist der einfache und leichtgewichtige konstruktive
Aufbau des erfindungsgemäßen Druckregelventils, das einen durchgängigen
Düsendurchgang aufweist, dessen Querschnitt in einem Bereich des Ventilgrundkörpers
durch einen transversal beweglichen Düsendurchgangsbereich beliebig zu verkleinern
und zu vergrößern ist. Dies wird durch eine erfindungsgemäße
Druckregeleinheit gewährleistet, die in einer, den Düsendurchgang des
Ventilgrundkörpers unterbrechenden, Querbohrung transversal beweglich und funktionssicher
durch einen, horizontal in einer Ebene verstellbaren Stellring gehalten ist, wobei
der in dem Grundkörper der Druckregeleinheit angeordnete Düsendurchgangsbereich
den Düsendurchgang im Ventilgrundkörper im Bereich der Querbohrung überbrückt
und somit einen, vom Ventileingang bis zum Ventilausgang verlaufendem geschlossenen
Düsendurchgang herstellt. Es sind keine zusätzlichen Luftkanäle oder
Kammern und kein Düsenverschlußglied erforderlich, die den konstruktiven
Aufbau des Druckregelventils verkomplizieren und bereits bei der Herstellung verteuern.
Besonders hervorzuheben ist die erfindungsgemäße
Druckregeleinheit, die aus einem Grundkörper mit dem mittig angeordneten Düsendurchgangsstück,
einem Federstift und einer Druckfeder gebildet ist, wobei der Federstift durch eine
aufsitzende Druckfeder aus dem Grundkörper und der Querbohrung des Ventilgrundkörpers
transversal zur Längsachse des Druckregelventils radial beweglich herausragt
und durch Drehung des Stellrings nacheinander in mehrere sehr flach ausgeführte
Raster eindringt die in der inneren Mantelfläche des Stellrings eingeformt
sind. Durch das einrasten des Federstifts in die Raster des Stellrings und die exzentrische
Gestaltung der inneren Mantelfläche des Stellrings bewegt sich die Druckregeleinheit
in transversaler Richtung und verschiebt das mittige Düsendurchgangsstück
zu dem Düsendurchgang des Ventilgrundkörpers, wodurch je nach Drehrichtung
des Stellrings der Düsendurchgang verkleinert oder vergrößert und
der Druckluftdurchsatz verringert oder verstärkt wird. Bei starker Verkleinerung
des Düsendurchgangs kann damit vorteilhaft der Druckluftverbrauch minimiert
und Energie gespart werden.
Vorteilhaft ist auch die konstruktive Gestaltung der Druckregeleinheit
nach Anspruch 2 bis 4, die es einerseits ermöglichen die Druckregeleinheit
in einer horizontalen Ebene mit dem Stellring und einem Sicherungsring am Ventilgrundkörper
funktionssicher zu arretieren, den Stellring gleichzeitig als Befestigungselement
und als Regelelement zu benutzen und durch die Ausstattung des Grundkörpers
der Druckregeleinheit rechts und links neben dem Düsendurchgangsstück
mit jeweils mindestens einer angeformten Dichtungslippe, eine Abdichtung des Düsendurchgangs
und des transversal verschiebbaren Düsendurchgangsstücks zu gewährleisten.
Das erfordert keine zusätzlichen Dichtungselemente, vereinfacht den konstruktiven
Aufbau und die Herstellung der Einzelteile des erfindungsgemäßen Druckregelventils
sowie dessen Montage.
Der konstruktive Aufbau der Druckregeleinheit und des,
gemäß Anspruch 5 bis 8, angeordneten und aufgebauten Stellrings, wird
deren Zusammenwirken an einem Ventilgrundkörper gewährleistet, wobei der
Ventilgrundkörper als ein einfaches einteiliges Drehteil und der Stellring
als einstückiges Spritzgußteil ausführbar und kostengünstig
herstellbar ist.
Die für die Ventilteile vorzugsweise eingesetzten
Materialien, gemäß Anspruch 8, ermöglichen darüber hinaus eine
leichte und verschleißfeste Bauweise, des erfindungsgemäßen Druckregelventils,
das als separate kleinräumige und leichte Baugruppe an jede herkömmliche
Druckluftpistole zwischen Mündung und Düsenkörper einschraubbar ist.
Schließlich ist jede herkömmliche Druckluftpistole,
die mit dem erfindungsgemäßen Druckluftventil ausgestattet ist, während
ihrer Benutzung bedarfsweise und fast stufenlos manuell leicht und arbeitszeitsparend
von Hand regulierbar. Der Druck der aus dem Düsenkörper austretenden Luft
ist innerhalb eines breiten Regelspektrums zu vermindern oder zu verstärken
und die Druckluftpistole ist auch für die Reinigung empfindlichster Bauteile
und Geräte einsetzbar.
Die Erfindung soll nachstehend anhand von drei Ausführungsbeispielen
näher beschrieben werden. Die Zeichnungen zeigen dabei in
- Fig.1
- ein komplettes erfindungsgemäßes Druckluftregelventil mit einem Schnitt
im Bereich des Stellrings,
- Fig.2
- Draufsicht auf einen unmontierten Stellring mit Lagebestimmung der erfindungsgemäßen
Druckregeleinheit,
- Fig.3
- eine Darstellung des unbestückten Ventilgrundkörpers,
- Fig.4
- eine Darstellung des Grundkörpers der Druckregeleinheit,
- Fig.5
- eine Darstellung des unbestückten Ventilgnindkörpers um 90° versetzt
zu Fig.3,
- Fig.6
- eine Darstellung des Grundkörpers der Druckregeleinheit um 90° versetzt
zu Fig.4, mit Feder und Federstift,
- Fig.7
- eine Darstellung der Außenansicht des erfindungsgemäßen Stellrings,
- Fig.8
- eine Draufsicht auf den Stellring,
- Fig.9
- eine Vorderansicht des Sicherungsrings.
Fig.1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Druckregelventils 1, das vorzugsweise aus einem Ventilgrundkörper 2, einer
Druckregeleinheit 4, einem Stellring 5 und einem Sicherungsring 5.1 gebildet ist.
Der Ventilgrundkörper 2 ist gemäß Fig.3 und Fig.5 ein einstückiges
Drehteil beispielsweise aus Aluminium und weist einen axialen mittigen Düsendurchgang
2.1, ein Außengewinde 2.2 zum einschrauben des Druckregelventils 1 in die Mündung
einer beliebigen Druckluftpistole, ein Innengewinde 2.3 zum einschrauben eines Düsenkörpers
3, eine erste Nut 2.4, eine transversale Durchgangsbohrung 2.5 im Bereich der Nut
2.4, drei aneinander geformte Bundflächen 2.6, 2.7 und 2.8 mit unterschiedlichen
Durchmessern, eine zweite Nut 2.9 und eine Fase 2.10 auf.
Die Druckregeleinheit 4 besteht gemäß Fig.4 und Fig.6 aus einem Grundkörper
4.1 mit einem mittig angeordnetem Düsendurchgangsstück 4.2, einem, an
einer Stirnseite des Grundkörpers 4.1 angeordneten, etwa ein Drittel des Grundkörpers
4.1 einnehmenden, Hohlraum 4.6, einer Vertiefung 4.7 am Boden des Hohlraums 4.6
zum einrasten der Druckfeder 4.4, einem, an der gegenüberliegenden Stirnseite,
rechtwinklig zu dem Düsendurchgangsstück 4.2 angeformten, Rasterelement
4.5 und Dichtungslippen 4.8, die auf der äußeren Mantelfläche des
Grundkörpers 4.1 rechts und links von dem Düsendurchgangsstück 4.2
angeformt sind, einem Federstift 4.3 und einer Druckfeder 4.4. Im Ausführungsbeispiel
bestehen der Grundkörper 4.1 und der Federstift 4.3 aus einem gleitfähigen
und abriebfesten Kunststoff und die Druckfeder 4.4 aus einfachem Federstahl. Die
Druckfeder 4.4 wird auf den Federstift 4.3 aufgesteckt und rastet mit ihrer ersten
Windung zwischen einer ringförmigen Erhebung 4.3.3 und einem einseitig an dem
Federstift 4.3 angeformten zylindrischen Bund 4.3.1 ein, wobei die Druckfeder 4.4
länger ausgeführt ist als der Federstift 4.3. Der mit der Druckfeder 4.4
bestückte Federstift 4.2 wird in den Hohlraum 4.6 des Grundkörpers 4.1
eingesteckt und das frei Ende der Druckfeder 4.4 in der Vertiefung 4.7 des Hohlraums
4.6 gegen Herausfallen verankert. Die so komplettierte Druckregeleinheit 4 wird
in die Durchgangsbohrung 2.5 im Bereich der ersten Nut 2.4 des Ventilgrundkörpers
2 eingesetzt, so daß das Rasterelement 4.5 des Grundkörpers 4.1 in der
ersten Nut 2.4. gegen horizontale Verdrehen einrastet und die kreissegmentförmige
Außenfläche des Rasterelements 4.5 die äußere Mantelfläche
des Ventilgrundkörpers 2 im Bereich der Nut 2.4 ergänzt. Das Düsendurchgangsstück
4.2 verbindet jetzt die beiden mittigen und axialen Düsendurchgänge 2.1
im Ventilgrundkörper 2 miteinander zu einem durchgehenden Düsendurchgang.
Der erfindungsgemäße Stellring 5, der nach Fig.2, Fig.7 und Fig.8 vorzugsweise
aus einem einstückigen Spritzgußteil aus Kunststoff besteht, hat eine
innere Mantelfläche 5.2, die in axialer Richtung etwa zur Hälfte eine
exzentrische Form aufweist, mit einem Anschlag 5.4 und mehreren konkav und halbrund
zur Mitte des Stellrings 5 gerichteten, in die innere Mantelfläche 5.2 eingeformten
Rastern 5.3 ausgestattet ist. Die äußere Mantelfläche 5.5 des Stellrings
6 ist in axialer Richtung vorzugsweise etwa zu zwei Dritteln mit einem Rändelrand
5.6 und im letzten Drittel mit eine horizontal ausgerichteten Pfeilanzeige 5.7 mit
einer Plusauzeige einerseits und einer Minusanzeige andererseits gekennzeichnet,
mit der die Öffnungs- und Schließrichtung des Druckregelventils 1 gekennzeichnet
ist. Dieser Stellring 5 wird nun in axialer Richtung mit der Drehrichtungsanzeige
zuerst auf den Ventilgrundkörper 2 in Richtung der Bundflächen 2.6, 2.7
und 2.8 geschoben, wo er auf der Bundfläche 2.7 einrastet und mit der Bundfläche
2.6 am Außendurchmesser und mit der Bundfkäche 2.8 am Innendurchmesser
des Ventilgrundkörpers 2 abschließt. Gleichzeitig rastet, gemäß
Fig.2, die in der Durchgangsbohrung 2.5 des Ventilgrundkörpers 2 sitzende komplettierte
Druckregeleinheit 4 mit dem aus der Durchgangsbohrung 2.5 herausragenden Federstift
4.3 in transversaler Richtung in eines der Raster 5.3 des Stellrings 5 ein. Abschließend
wird der vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Sicherheitsring 5,1, gemäß
Fig.9 in axialer Richtung auf den Ventilgrundkörper 2 geschoben und über
die Fase 2.10 in die zweite Nut 2.9 des Ventilgrundkörpers 2 eingerastet, wodurch
die Druckregeleinheit 4 und der Stellring 5 funktionssicher auf dem Ventilgrundkörper
2 arretiert und befestigt sind. Das erfindungsgemäß montierte, von Hand
regulierbare Druckregelventil 1 wird nun mit dem Außengewinde 2.2 in die Mündung
einer beliebigen Druckluftpistole geschraubt und in das Innengewinde 2.3 wird ein
herkömmlicher Düsenkörper 3 eingeschraubt. Durch horizontales Drehen
des Stellrings 5, was auch sehr leicht während des Arbeitens möglich ist,
wird der Grundkörper 4.1 der Druckregeleinheit 4 in transversaler Richtung
in der Durchgangsbohrung 2.5 verschoben, wodurch sich auch das Düsendurchgangsstück
4.2 zu den mittigen und axialen Düsendurchgängen 2.1, gemäß
Fig.1, verschiebt und sich der Düsendurchgang 2.1 je nach Drehrichtung verkleinert
oder vergrößert und somit der Druck, der aus der Druckluftpistole austretenden
Luft verringert oder erhöht.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
- 1
- Druckluftventil,
- 2
- Ventilgrundkörper,
- 2.1
- Düsendurchgang,
- 2.2
- Außengewinde,
- 2.3
- Innengewinde,
- 2.4
- erste Nut,
- 2.5
- Durchgangsbohrung,
- 2.6
- erster Bund,
- 2.7
- zweiter Bund,
- 2.8
- dritter Bund,
- 2.9
- zweite Nut,
- 2.10
- Fase,
- 3.
- Düsenkörper,
- 4.
- Druckregeleinheit,
- 4.1
- Grundkörper,
- 4.2
- Düsendurchgangsstück,
- 4.3
- Federstift,
- 4.3.1
- zylindrische Bund,
- 4.3.2
- kreissegmentförmige Stirnfläche,
- 4.3.3
- ringförmige Erhebung,
- 4.4
- Druckfeder,
- 4.5
- Rasterelement,
- 4.6
- Hohlraum,
- 4.7
- Vertiefung,
- 4.8
- Dichtungslippen,
- 5.
- Stellring,
- 5.1
- Sicherungsring,
- 5.2
- innere Mantelfläche,
- 5.3
- Raster,
- 5.4
- Anschlag,
- 5.5
- äußere Mantelfläche,
- 5.6
- Rändelrand,
- 5.7
- Pfeilanzeige
|
| Anspruch[de] |
Handbetätigtes Druckregelventil (1) für Druckluftpistolen,
das einen Ventilgrundkörper (2) mit axial und mittig angeordnetem Düsendurchgang
(2.1), ein Außengewinde (2.2) zum Einschrauben des Druckregelventils (1) in
die Mündung einer beliebigen Druckluftpistole, ein Innengewinde (2.3) zur Aufnahme
eines Düsenkörpers (3), eine Druckregeleinheit (4) und einen von Hand
zu betätigenden Stellring (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckregeleinheit (4) mit einem mittig angeordneten Düsendurchgangsstück
(4.2), durch den Stellring (5) mit Hilfe eines Sicherungsrings (5.1) in einer Querbohrung
(2.5) des Ventilgrundkörpers (2) transversal und funktionssicher gehalten und
der axiale und mittige erste Düsendurchgang (2.1) innerhalb der Querbohrung
(2.5) durch das Düsendurchgangsstück (4.2) der Druckregeleinheit (4) überbrückbar
und durchgängig schließbar ist,
daß der Querschnitt des Düsendurchgangs (2.1) im Bereich der Querbohrung
(2.5), durch manuelle Drehung des Stellrings (5) in einer horizontalen Ebene um
den Ventilgrundkörper (2) und durch transversale Verschiebung der Druckregeleinheit
(4) und des Düsendurchgangsstücks (4.2) zum Düsendurchgang (2.1)
in, nach Anzahl und Größe, bestimmbaren Bereichen zu verkleinern und zu
vergrößern ist,
daß die Druckregeleinheit (4), einen Grundkörper (4.1) mit dem
mittig angeordneten Düsendurchgangsstück (4.2), einen Federstift (4.3)
und eine Druckfeder (4.4) aufweist und im eingebauten Zustand der Federstift (4.3)
durch die aufsitzende Druckfeder (4.4) aus dem Grundkörper (4.1) und der Querbohrung
(2.5) transversal zur Längsachse des Druckregelventils (1) radial beweglich
herausragt und durch Drehung des Stellrings (5) nacheinander in mehrere, flach ausgeführte
Raster (5.3) einrastet, die in einer inneren Mantelfläche (5.2) des Stellrings
(5) eingeformt sind.
Handbetätigtes Druckregelventil (1) für Druckluftpistolen,
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (4.1)
der Druckregeleinheit (4) zylindrisch ausgebildet und einseitig mit einem, zur äußeren
Mantelfläche des Ventilgrundkörpers (2) gerichteten, kreissegmentförmig
ausgebildeten Rasterelement (4.5) verschlossen ist und das mittige Düsendurchgangsstück
(4.2) aufweist, das rechtwinklig zu dem Rasterelement (4.5) verläuft.
Handbetätigtes Druckregelventil (1) für Druckluftpistolen,
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (4.1)
an seiner offenen Seite etwa zu einem Drittel einen Hohlraum (4.6) mit einer Vertiefung
(4.7) zum Einrasten der Druckfeder (4.4) aufweist und auf seiner äußeren
Mantelfläche rechts und links neben dem zweiten Düsendurchgang (4.2) mit
jeweils mindestens einer radial angeformten Dichtungslippe (4.8) ausgestattet ist,
durch die eine Abdichtung des Düsendurchgangs (2.1) und des Düsendurchgangsstücks
(4.2) gewährleistet ist
Handbetätigtes Druckregelventil (1) für Druckluftpistolen,
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Federstift (4.3) der
Druckregeleinheit (4) einseitig einen zylindrischen Bund (4.3.1) mit einer kreissegmentförmig
ausgebildeten Stirnfläche (4.3.2) aufweist und hinter dem Bund eine ringförmige
Erhebung (4.3.3) angeformt ist, an der die Druckfeder (4.4) mit ihrer ersten Windung
an der ringförmigen Erhebung (4.3.3) gehalten ist.
Handbetätigtes Druckregelventil (1) für Druckluftpistolen,
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellring (5) im Bereich
einer ersten Nut (2.4) in der dort angeordneten Querbohrung (2.5) zwischen drei
Bundflächen (2.6, 2.7, 2.8) und einer zweiten Nut (2.9) und eine Fase (2.10)
des Ventilgrundkörpers (2) angeordnet und durch den Sicherungsring (5.1) kraftschlüssig
gehalten ist,
Handbetätigtes Druckregelventil (1) für Druckluftpistolen,
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellring (5) an seiner
inneren Mantelfläche (5.2) in axialer Richtung etwa bis zur Hälfte eine
exzentrische Form aufweist, die mit einem Anschlag (5.4) und mehreren, konkav und
halbrund ausgebildeten, in die innere Mantelfläche (5.2) eingeformten Raster
(5.3) ausgestattet ist, in die der zylindrische Bund (4.3.1) des Federstifts (4.3)
mit seiner kreissegmentformig ausgebildeten Stirnfläche (4.3.2) nacheinander
einrastet.
Handbetätigtes Druckregelventil (1) für Druckluftpistolen,
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der kreissegmentförmig
ausgebildeten Stirnfläche (4.3.2) des zylindrischen Bunds (4.3.1) der Form
der, in die innere Mantelfläche (5.2) eingeformten, Raster (5.3) des Stellrings
(5) angepaßt ist .
Handbetätigtes Druckregelventil (1) für Druckluftpistolen,
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellring (5) an seiner
äußeren Mantelfläche (5.5) über etwa zwei Drittel einen in axialer
Richtung eingeformten Rändelrand (5.6) und zu etwa einem Drittel eine ebene
Außenfläche aufweist, in der in horizontaler Richtung eine Pfeilanzeige
(5.7) mit + und - eingeformt ist, mit der die Öffnungs- und Schließrichtung
des handbetätigten Druckregelventils (1) gekennzeichnet ist.
Handbetätigtes Druckregelventil (1) für Druckluftpistolen,
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilgrundkörper
(2) ein Drehteil aus Aluminium, der Grundkörper (4.1) und der Federstift (4.3)
der Druckregeleinheit (4) aus einem gleitfähigen und abriebfesten Kunststoff
und der Stellring (5) und der Sicherungsring (5.1) aus einem Kunststoff ohne besonderen
Stabilitätsanforderungen gefertigt ist.
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