Die Erfindung betrifft Abtastsonden zur alternativen Verwendung
in einem Rastersondenmikroskop, welche einen Mikrobiegebalken aufweisen, an dessen
einem Ende eine Abtastspitze zum Abtasten einer Probe und an dessen anderem Ende
ein Halteelement zum lösbaren Befestigen der Abtastsonde an einem an einer
Sondenhaltevorrichtung festgelegten Auflageelement angeordnet ist, wobei an dem
Halteelement und an dem Auflageelement jeweils korrespondierende Ausrichtmittel
ausgebildet sind, die das Halteelement beim Koppeln mit dem Auflageelement automatisch
reproduzierbar zur Sondenhaltevorrichtung ausrichten.
Rastersondenmikroskope sind allgemein bekannt. Sie dienen
zum Abtasten der Oberflächen von Proben bis hin zu atomaren Auflösungen.
Dazu wird eine im Nanometerbereich scharfe Abtastspitze einer Abtastsonde, die mittels
einer Sondenhaltevorrichtung an einem Abtastkopf des Rastersondenmikroskops lösbar
befestigt ist, über die Probenoberfläche geführt und die Auslenkung
des Mikrobiegebalkens detektiert. Bei Rastertunnelmikroskopen geschieht dies ohne
mechanischen Kontakt zur Probe und bei Rasterkraftmikroskopen unter mechanischer
Wechselwirkung mit der Probenoberfläche.
Bei der Rastertunnelmikroskopie ist es zwingend, dass die
Abtastspitze der Abtastsonde von der Probe getrennt bleibt. Jeder Kontakt zwischen
der Abtastsonde und der Probe beschädigt die Abtastsonde im Allgemeinen in
einem Maße, dass sie nicht mehr einsatzfähig ist. Bei der Rasterkraftmikroskopie,
bei der die Abtastspitze der Abtastsonde während des Abtastens Kontakt mit
der Probenoberfläche hat, ist die Abtastspitze durch die mechanische Wechselwirkung
einem stetigen Verschleiß ausgesetzt. Demzufolge ist es bei beiden Anwendungen
häufig erforderlich, die Abtastsonde in dem Rastersondenmikroskop zu ersetzen.
Dies ist in der Regel ein schwieriger Vorgang, da das Detektionssystem des Rastersondenmikroskop
nach jedem Wechsel der Abtastsonde wider auf die exakte Position der Abtastspitze
am freien Ende des Mikrobiegbalkens ausgerichtet werden muss, damit die Biegung
des Balkens detektiert werden kann.
Ein anderes Problem, das bei der Anwendung von Rastersondenmikroskopen
auftritt, besteht darin, nach dem Wechsel der Abtastsonde die Abtastspitze bezüglich
der Probe so auszurichten, dass die durch den Sondenwechsel unterbrochene Messung
unmittelbar an derselben Stelle wie vor der Unterbrechung fortgesetzt werden kann.
Dazu ist es notwendig, die Abtastsonde möglichst genau beim Befestigen an dem
Abtastkopf auszurichten, so dass die Abtastspitze die ursprüngliche Abtastposition
mit einer hohen Genauigkeit wieder einnimmt.
Abtastköpfe von bekannten Rastersondenmikroskopen
weisen eine Sondenhaltevorrichtung auf, die einen einfachen und schnellen Austausch
verschlissener Abtastsonden ermöglicht. Dazu ist an der Sondenhaltevorrichtung
ein Auflageelement für die Abtastsonde vorgesehen, das an der Sondenhaltevorrichtung
festgelegt ist und eine Aufnahme für das Halteelement der Abtastsonde zeigt.
Um die Ausrichtung der Abtastsonde zu erleichtern ist häufig eine Fügehilfe,
in Form eines U-förmiges Führungselementes, auf der dem Halteelement zugewandten
Seite des Auflageelement der Abtastsonde vorgesehen, entlang dem das Halteelement
beim Befestigen an dem Auflageelement geführt werden kann, bis das Halteelement
vollständig in das Führungselement eingreift und die Abtastsonde bezüglich
des Abtastkopfes ausgerichtet wird.
Vorbekannte Führungselemente sind nicht genau genug,
um nach dem Herausnehmen und Einsetzen einer Abtastsonde die Messung an demselben
Abtastpunkt, gekennzeichnet durch die Position der Abtastspitze vor dem Austausch
der Abtastsonde, fortzusetzen. Es ist daher wünschenswert, das Auflageelement
und die Abtastsonden derart auszubilden, dass eine wiederholbare, genaue Positionierung
der Abtastspitze in Bezug zum Abtastkopf und damit zur Probe beim Austausch der
Abtastsonde gewährleistet ist, insbesondere auch bei Abtastsonden, deren Mikrobiegebalken
eine unterschiedliche Länge aufweisen.
Aufgabe der Erfindung ist es, Abtastsonden zur alternativen
Verwendung in einem Rastersondenmikroskop vorzuschlagen, bei der die Abtastsonden
an der Sondenhaltevorrichtung schnell und leicht auswechselbar sind und die in Verbindung
mit einem an der Sondenhaltevorrichtung festgelegten Auflageelement eine Selbstausrichtung
der Abtastsonde mit hoher Genauigkeit ermöglichen, derart, dass die Abtastspitze
der Abtastsonden unabhängig von der Länge des Mikrobiegebalkens beim Austausch
automatisch mit hoher Wiederholgenauigkeit zur Probe positioniert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Abtastsonden
zur alternativen Verwendung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, sowie
durch ein Verfahren gemäß dem nebengeordneten Verfahrensanspruch. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen sind den jeweiligen rückbezogenen Unteransprüchen
zu entnehmen.
Danach weisen die erfindungsgemäßen Abtastsonden
einen Mikrobiegebalken unterschiedlicher Länge auf, wobei der jeweilige Abstand
zwischen der Abtastspitze und einem definierten Bezugspunkt des Halteelements konstant
ausgebildet ist.
Dem definierten Bezugspunkt des Halteelements ist am Auflageelement
ein entsprechender Referenzpunkt zugeordnet, der bei montierter Abtastsonde dem
Bezugspunkt der Abtastsonde gegenüberliegend angeordnet ist. In definierter
Lage zu dem Bezugspunkt bzw. zu dem Referenzpunkt sind auf den einander zugeordneten
Seitenflächen des Halteelementes und des Auflageelementes jeweils Ausrichtmittel
vorgesehen, die die Abtastsonde beim Koppeln mit dem Auflageelement automatisch
reproduzierbar ausrichten. Dabei wird vorzugsweise die Abtastspitze, die bei allen
Abtastsonden auch bei unterschiedlichen Längen des Mikrobiegebalkens in einem
identischen Abstand zum definierten Bezugspunkt des Halteelements angeordnet ist,
mit hoher Wiederholgenauigkeit gegenüber der abzutastenden Probe positioniert.
Die Ausrichtmittel des Auflageelements und des Halteelementes
wirken durch Formschluss aufeinander ein. Sie können einander gegenüberliegend
oder versetzt zueinander angeordnet sein. Abhängig von deren Anordnung ist
es möglich, die Ausrichtmittel komplementär, insbesondere spiegelbildlich
auszubilden oder nur einzelne, einander zugeordnete Anlageflächen korrespondierend
zu gestalten. Die Ausrichtmittel können vertieft und/oder erhaben sein und
eine beliebige Querschnittsform sowie eine gleiche oder unterschiedliche Länge
aufweisen. Bevorzugt zeigen die erhabenen Ausrichtelemente ein gegenüber dem
Tiefenmaß der vertieften Ausrichtelemente größeres Höhenmaß,
was die Selbstausrichtung erleichtert.
Die Genauigkeit der lateralen Ausrichtung wird beispielsweise
durch senkrecht zueinander ausgerichtete V-förmigen Stege auf dem Auflageelement
und den dazu exakt passenden V-förmigen Gruben auf der Rückseite der Abtastsonden
gewährleistet. Die Höhe der Stege und die Tiefe der Gruben sind dabei
so gewählt, dass die mit dem Auflageelement gekoppelte Abtastsonde nur auf
den Stegen aufliegt, wobei durch die V-Form der Ausrichtelemente in allen drei Raumrichtungen
eine optimale Ausrichtung erfolgt. Die Ausrichtelemente von dem Halteelement und
dem Auflageelements wirken nach Art eines Schloss/Schltissel-Prinzips zusammen.
Sie richten die Abtastsonde beim Auflegen des Halteelements auf das Auflageelement
der Abtastsonde und mechanisches Andrücken mit hoher Wiederholgenauigkeit zueinander
aus.
Es ist zweckmäßig entlang dem Rand des Auflageelementes
auf den dem Mikrobiegebalken entfernten Seiten eine Fügehilfe zur Vorausrichtung
der Abtastsonde anzuordnen, die auf die Abtastsonde beim Aufsetzen auf das Auflageelement
einwirkt. Durch sie werden die Ausrichtmittel von Auflageelement und Halteelement
beim Koppeln derart zueinander positioniert, dass diese beim Absenken des Halteelements
auf das Auflageelement aufeinander einwirken können.
Vorteilhafterweise ist bei den Abtastsonden der jeweilige
Abstand zwischen dem definierten Bezugspunkt des Halteelements und einer vorderen,
dem Mikrobiegebalken zugeordneten Kante des Halteelements variabel in Abhängigkeit
von der Länge des Mikrobiegebalkens ausgebildet.
Dadurch wird erreicht, dass die Abtastspitze unabhängig
von der Länge des Mikrobiegebalkens immer exakt den gleichen Abstand zu dem
Bezugspunkt des Halteelementes und damit zu den an den Bezugspunkt gekoppelten Ausrichtmitteln
des Halteelements aufweist. So ist es möglich, die Länge des Mikrobiegebalkens
zu variieren, ohne die Ausrichtmittel des Halteelements in ihrer Lage zur Abtastspitze
zu verändern. Durch den identischen Abstand zu dem Bezugspunkt weist die Abtastspitze
auch immer exakt den gleichen Abstand zum Referenzpunkt des Auflageelementes auf
und damit zur entsprechenden Abtastposition der Probe.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
sieht vor, dass die Abtastsonden eine gleiche Länge von der Abtastspitze bis
zu einer hinteren, von dem Mikrobiegebalken entfernten Kante des Halteelementes
aufweisen.
Somit ist die hintere Kante des Halteelementes bei allen
Abtastsonden im gleichen Abstand zu dem Bezugspunkt und damit zu den Ausrichtmitteln
des Halteelementes angeordnet. Durch den identischen Abstand zu dem Bezugspunkt
weist die hintere Kante unabhängig von der Länge des Mikrobiegebalkens
exakt den gleichen Abstand zum Referenzpunkt des Auflageelementes auf, und somit
auch zu dem Ausrichtelementen und zu der Fügehilfe des Auflageelementes, so
dass die hintere Kante auch bei Variation der Länge des Mikrobiegebalkens zum
Vorausrichten in Richtung des Mikrobiegebalkens der Abtastsonde beim Koppeln wirken
kann.
Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren
erfolgt die Herstellung von Abtastsonden zur alternativen Verwendung in der Rastersondenmikroskope
gemäß den folgenden Schritten:
- Gestaltung und Herstellung eines gemeinsam verwendbaren Auflageelementes mit
Ausrichtmitteln zum Feinausrichten von Abtastsonden mit unterschiedlichen Biegebalkenlängen;
- Gestaltung des dem Auflageelement gegenüberliegenden hinteren Teils des
Halteelements unter Ausbildung von zu den Ausrichtmitteln des Auflageelementes korrespondierenden
Ausrichtmitteln;
- Bestimmung eines definierten Bezugspunktes in einem Bereich um die Ausrichtmittel
des Halteelementes, zu dem die Abtastspitze bei Variation der Länge des Mikrobiegebalkens
in einem bestimmten konstanten Abstand anzuordnen ist;
- Gestaltung des dem Mikrobiegebalken zugeordneten vorderen Teils des Halteelementes
unter Variation des Abstandes der vorderen, der Abtastspitze zugewandten Kante und
dem Bezugspunkt des Halteelementes, bis sich die gewünschte Länge des
Mikrobiegebalkens ergibt;
- Gestaltung des Mikrobiegebalkens mit der Abtastspitze an seinem Ende, wobei
die Abtastspitze in dem bestimmten Abstand zu dem Bezugspunkt des Halteelementes
angeordnet ist; und
- Herstellung der Abtastsonde nach einem der dem Fachmann bekannten, industrieüblichen
Herstellungsverfahren.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht
nur aus dem Gegenstand der einzelnen Schutzansprüche, sondern auch aus der
Kombination der einzelnen Schutzansprüche untereinander. Alle in den Unterlagen
offenbarten Merkmale, insbesondere die in der Zeichnung dargestellte Ausbildung,
werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination
miteinander gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Hierbei gehen
aus den Figuren der Zeichnung und ihrer Beschreibung weitere wesentliche Merkmale
und Vorteile der Erfindung hervor.
Dargestellt wird einen Mechanismus, der eine hochpräzise
Selbstausrichtung von Abtastsonden für die Rastersondenmikroskopie mit unterschiedlichen
Mikrobiegebalkenlängen beim Wechseln der Abtastsonden ermöglicht. Der
Mechanismus besteht aus zwei zusammen wirkenden Komponenten, dem Auflageelement,
das fest mit dem Abtastkopf des Rastersondenmikroskops verbunden ist, und speziell
angepassten Abtastsonden. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Ansicht einer an ein Auflageelement gekoppelten Abtastsonde;
- Figur 2
- eine Ansicht des Auflageelements und der Abtastsonde aus Figur 1 im nicht gekoppelten
Zustand; und
- Figur 3
- eine Gegenüberstellung von gekoppelten Abtastsonden gemäß Figur
1 mit unterschiedlich langen Mikrobiegebalken.
Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Abtastsonde
1, deren Halteelement 2 mit einem Auflageelement 3 einer in der Zeichnung nicht
dargestellten Sondenhaltevorrichtung gekoppelt ist. Sie weist einen an das Halteelement
2 anschließenden Mikrobiegebalken 4 auf, an dessen einem Ende 5 eine Abtastspitze
6, wie aus Figur 1a ersichtlich, senkrecht von dem Mikrobiegebalken 4 absteht. Mit
der Abtastspitze 6 wird eine in der Zeichnung nicht dargestellte Probe abgetastet.
Das Auflageelement 3 ist an der Sondenhaltevorrichtung unverrückbar festgelegt
und die Abtastsonde 1 über das Halteelementes 2 lösbar mit dem Auflageelement
3 verbunden. Das Auflageelement 3 und das Halteelement 2 sind im Wesentlichen quaderförmig
ausgebildet und weisen, wie aus den Figuren 2a bis 2d ersichtlich, Vertiefungen
und Erhöhungen als Ausrichtmittel 8, 8', 8", 16, 16', 16", 18 auf, über
die das Auflageelement 3 und das Halteelement 2 durch Formschluss aufeinander einwirken.
Die Figuren 2, 2a zeigen die Abtastsonde 1 ohne das Auflageelement
3. Auf der dem Auflageelement 3 zugeordneten Anlageseite 7 weist das Halteelement
2 die Ausrichtmittel 8, 8', 8" in Form von Vertiefungen auf, die eine langgestreckte
prismatische Form zeigen. Schrägflächen 10, 10' der Ausrichtmittel 8,
8', 8"und geneigte Seitenflächen 11, 11' des Halteelements 2 dienen als Anlageflächen
für das Auflageelement 3 und bewirken beim Koppeln des Halteelements 2 mit
dem Auflageelement 3 ein automatisches Ausrichten des Halteelementes und damit der
gesamten Abtastsonde 1.
Die Abtastspitze 6, die am Ende 5 des Mikrobiegebalkens
4 vorgesehen ist, weist einen konstanten Abstand 12 zu einem festgelegten Bezugspunkt
9 des Halteelements 2 auf, der bei allen dargestellten Abtastsonden 1, wie aus der
Figur 3 ersichtlich, unabhängig von einer jeweiligen Länge 14 des Mikrobiegebalkens
4 ausgebildet ist.
Die Figuren 2c, 2d zeigen das Auflageelement 3 im nicht
gekoppelten Zustand. Aus seiner der Anlageseite 7 des Halteelements 2 zugeordneten
Flachseite 15 treten Ausrichtmittel 16, 16', 16" hervor, die beim Koppeln der Abtastsonde
1 mit dem Auflageelement 3 auf die Ausrichtmittel 8, 8', 8" einwirken und die Abtastsonde
1 feinpositionieren. Zum Vorausrichten dienen Schrägflächen 17, 17' einer
Fügehilfe 18 in Verbindung mit den geneigten Seitenflächen 11, 11' des
Halteelements 2.
Die Ausrichtmittel 8, 8', 8" des Halteelementes 2 sind
zu einem Bezugspunkt 9 des Haltelementes 2 und die Ausrichtmittel 16, 16', 16" des
Auflageelementes 3 sind zu einem Referenzpunkt 19 des Auflageelements 3 zentral
angeordnet. Sie zeigen einen gleichen Abstand und eine gleiche Lage zum jeweiligen
Bezugspunkt 9 bzw. Referenzpunkt 19. Im gekoppelten Zustand der Abtast sonde 1 liegen
der Bezugspunkt 9 und der Referenzpunkt 19 einander gegenüber, sodass die Ausrichtmittel
8, 8', 8" des Halteelementes 2 und die Ausrichtmittel 16, 16', 16" des Auflageelementes
3 miteinander fluchten. Die Ausrichtmittel 8, 8', 8" und 16, 16', 16" sind im Wesentlichen
komplementär zueinander ausgebildet, wobei die Ausrichtmittel 8, 8', 8" des
Halteelementes 2 gegenüber den Ausrichtmittel 16, 16', 16" des Auflageelementes
3 eine unterschiedliche Länge auf. Sie greifen, wie in den Figuren 1, 1b dargestellt,
formschlüssig ineinander.
Die Figur 3 zeigt drei erfindungsgemäße Abtastsonden
1 mit Mikrobiegebalken 4 unterschiedlicher Länge 14, die beispielhaft in den
Figuren 3a, 3b und 3c dargestellt sind. Dabei weist die an dem Ende 5 des jeweiligen
Mikrobiegebalkens 4 angeordnete Abtastspitze 6 zu dem jeweiligen Bezugspunkt 9 einen
identischen Abstand 12 auf. Eine Gesamtlänge 20 der Abtastsonde 1, die durch
das vordere Ende 5 des Mikrobiegebalkens 4 und die hintere Kante 21 des Halteelements
2 bestimmt wird, ist bei allen drei Beispielen konstant ausgebildet. Die unterschiedliche
Länge 14 der jeweiligen Mikrobiegebalken 4 wird durch Variation einer Länge
22 des Halteelements 2 erreicht, wodurch durch die an das hintere Ende 13 des Mikrobiegebalkens
4 anschließende vordere Kante 23 des Halteelementes 2 in ihrer Lage zum Bezugspunkt
9 des Halteelements 2 jeweils verändert ist.