Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Systeme,
die Bezug haben zur Ausbildung von Fahrzeugsitzen.
Fahrzeugsitze umfassen eine erhebliche Anzahl Komponenten, wie nicht
nur eine Sitzlehne und einen Sitzunterteil. Die Komponenten können eine beliebige
Anzahl Elemente umfassen, die nicht beschränkt sind auf einen Rahmen, die Abpolsterung,
die Aufhängung, und dergleichen. Die Größe, Gestalt, Griff, die Orientierung,
etc. dieser und andere Merkmale des Sitzes können den Sitzkomfort, das Sitzverhalten
und andere Sitzfähigkeiten beeinflussen.
Die vorliegende Erfindung wird speziell in den anhängigen Patentansprüchen
herausgestellt. Jedoch erschließen sich auch andere Merkmale der vorliegenden
Erfindung und lässt sich die vorliegende Erfindung am besten verstehen unter
Bezugnahme auf die nachfolgende detaillierte Beschreibung, die in Verbindung steht
mit den beigefügten Zeichnungen. Es zeigen:
1 Einen Fahrzeugsitz entsprechend eines nicht beschränkenden
Aspekts der vorliegenden Erfindung,
2 die Sitzlehne in detaillierterer Form und entsprechend
eines nicht beschränkenden Aspekts der vorliegenden Erfindung;
3 ein SPD-Diagramm der Körperdruckverteilung für
die Sitzlehne entsprechend eines nicht beschränkenden Aspekts der vorliegenden
Erfindung;
4 eine SPD-Auflage entsprechend eines nicht beschränkenden
Aspekts der vorliegenden Erfindung;
5 eine Vergleichsauflage entsprechend eines nicht beschränkenden
Aspekts der vorliegenden Erfindung; und
6 ein Flussdiagramm zu einem Verfahren der Computerunterstützten
Festlegung eines Fahrzeugsitzes entsprechend eines nicht beschränkenden Aspekts
der vorliegenden Erfindung.
Ein Fahrzeugsitz 10 in 1 kann
eine beliebige Anzahl an Merkmalen und Elementen inkludieren, die dem Abstützen
eines Insassen zugeordnet sind. Der Fahrzeugsitz kann zweckmäßig zur Verwendung
in einer Vielzahl Umgebungen sein, einschließlich, ohne darauf beschränkt
zu sein, in Automobilien, Wasserfahrzeugen, Luftfahrzeugen, Booten, Kindersitzen,
militärischen Einsatzfällen, Schwerlastfahrzeugen, und dergleichen.
Der Fahrzeugsitz 10 kann eine beliebige Anzahl Komponenten
inkludieren, und zwar ohne Beschränkung darauf, zumindest eine Sitzlehne
12 und einen Sitzunterteil 14. Die Sitzlehnen 12 und
der Sitzunterteil können zum Abstützen des Insassens eine beliebige Anzahl
Elemente umfassen und/oder andere, dem Sitz 10 zugeordnete Merkmale, ohne
darauf beschränkt zu sein, wie einen Rahmen, eine Aufhängung, eine Schaumabstützung,
eine Lordosenstütze, etc. Diese und andere Elemente können kooperieren,
um jede Komponente 12 bis 14 zu definieren.
2 illustriert die Rückenlehne 12 detaillierter
und entsprechend eines nicht beschränkenden Aspekts der vorliegenden Erfindung.
Die in 2 gezeigte Sitzlehne 12 wird nur aus
Beispielszwecken angesprochen, ohne die Absicht, den Schutzumfang und die Auslegung
der vorliegenden Erfindung zu limitieren. Die Rückenlehne umfasst eine Anzahl
Elemente 16 bis 24, einschließlich, ohne darauf beschränkt
zu sein, einen Rahmen 16, ein in Phantomlinien gezeigtes Kissen
18, ein Wirbelsäulenstützsystem 20, einen Neigungsverstellungs-Zapfen
22, und eine Kopfstütze 24. Die Darstellung dieser Elemente
16 bis 24 und anderer Elemente wie auch deren Interaktion kann
allgemein als eine Infrastruktur für die korrespondierende Sitzkomponente
12 angesehen werden.
Die Sitzelemente 16 bis 24 können auf einen
sitzenden Insassen eine Kraft ausüben. Das Ausmaß der Kraft kann von einer
beliebigen Anzahl Variabler abhängen, die den Elementen 16 bis
24 zugeordnet sind, welche die Komponente 12 ergeben, einschließlich,
ohne darauf beschränkt zu sein, deren Größe, Gestalt, Griff, Positionierung
und anderer steuerbare Aspekte. Die Konfiguration dieser Elemente kann gewählt
werden, um eine Meinung des Kunden zu beeinflussen, und zwar im Hinblick auf den
Komfort des Betriebsverhalten, und andere Fähigkeiten, die der Sitzqualität
zugeordnet sind.
Unterschiedliche Hersteller oder Hersteller mit unterschiedlichen
Produktlinien können Sitzkomponenten 12 bis 14 mit variierenden
Niveaus des Komforts, der Qualität, der Kunden-Zufriedenstellung, etc. produzieren,
abhängig von den speziellen Elementen, die diese Komponenten ergeben. In einigen
Fällen können die Hersteller höhere Qualität oder teuerere Elemente
verarbeiten, um einen höheren Komfort und ein besseres Betriebsverhalten zu
erzielen, oder Elemente niedrigerer Qualität, um kostengünstigere Sitz-Komponenten
zu schaffen.
Deshalb kann diese beliebige Anzahl Variabler die von dem Insassen
empfundene Sitzqualität beeinflussen. Ein Indikator einer solchen Sitzqualität
ist der relative Druck zwischen den Insassen und den Sitzkomponenten
12 bis 14. Zwischen den Sitzkomponenten 12 bis
14 und anderen auf den Insassen bezogenen Elementen auftretende Druckpunkte
können die Zufriedenheit des Insassen mit dem Sitz stark beeinflussen. Druck
an speziellen Stellen des Körpers des Insassen kann weniger wünschenswert
sein als an anderen Stellen. Insassen mit variierender Größe und Gestalt
können solche Drücke unterschiedlich empfinden.
Die Ausbildung, Positionierung, Dimensionierung, die Materialzusammensetzung,
und andere steuerbare Merkmale der Komponentenelemente können die Ernsthaftigkeit
und die Stelle jedes Druckpunktes diktieren. Die Stelle und die Ernsthaftigkeit
der Druckpunkte kann von Herstellung zu Herstellung und/oder quer durch Produktlinien
der selben Herstellung variieren, abhängig von den Spezifikationen, die zum
Ausbilden der Komponentenelemente eingesetzt werden. Sekundäre Informationen,
wie solche, die durch Kundenbefragungen zusammengetragen wurden, können ebenfalls
verwendet werden, um die Zufriedenheit der Kunden mit dem Sitz festzulegen, d. h.
die subjektive Sitzqualität.
3 illustriert ein Diagramm 32 einer Körperdruckverteilung
(BPD) für die Sitzlehne 12 entsprechend eines nicht beschränkenden
Aspekts der vorliegenden Erfindung. Das BPD-Diagramm 32 zeigt Druckinformationen
der Sitzlehne 12 relative zu einem Dummy, einem Individuum, einem Gewicht,
oder einem anderen Element, das gegen die Sitzlehne 12 platziert ist, in
typischer Weise in Bezug zu einem Insassen, der auf dem Sitz 10 sitzt,
derart, dass dadurch gegen den Sitzunterteil 14 und die Sitzlehne
12 Druck ausgeübt wird.
Die in dem SPD-Diagramm gezeigten Drücke können durch Versuche
bestimmt sein und mit einem oder mehreren Sensoren (nicht gezeigt) gemessen sein,
die in dem Sitz 10 platziert sind, um über die Sitzlehne
12 und/oder Bereichen speziellen Interesses den Druck zu ermitteln. Die
Drücke können an diskreten Stellen oder praktisch, wie gezeigt, durchgehend
über die gesamte Komponente 12 ermittelt werden. Dabei können
Highlights oder andere bevorzugte Regionen inkludiert werden, um einen oberen Rücken
34, einen unteren Rücken 36 (Wirbelsäulenbereich), eine
Verschneidungslinie 38, und Seiten(Polster)-Bereiche 40 der exemplarischen
Sitzlehne 12 zu identifizieren.
Die Druckwerte können in unterschiedlichen Farben grafisch dargestellt
werden und die Ernsthaftigkeit des Drucks anzeigen, und/oder mittels einiger andere
Displaymechanismen. Ein farbkodiertes Gitter 42 kann inkludiert sein, um
einen Druckwertschlüssel für das korrespondierende Farbschema zu illustrieren.
Druckwerte, Koordinaten, und andere Metriken können gezeigt oder auf andere
Weise den Druckmessungen zugeordnet sein, um das Korrelieren der Druckinformationen
zu der Fahrzeugsitzstruktur, dem Hersteller, den Prüfkonditionen, etc. zu erleichtern.
Als eine Funktion spezieller Insassenprofile (Größe, Geschlecht,
Gestalt, etc.) können Druckdiagramme geschaffen werden, um Druckinformationen
und Charakteristika für unterschiedliche Körperprofile und Verteilungsmuster
zu beschaffen (wenig vs. voll, gleichförmig vs. unregelmäßig), und
zwar unter statischen oder dynamischen Konditionen. Diese oder andere Druckwerte
und Parameter können gemittelt werden oder auf andere Weise verarbeitet werden,
um die Resultate für einen speziellen Sitzlehnen-Lieferanten/Hersteller zu
normalisieren.
Auf diese Weise umfasst es die vorliegende Erfindung, eine elektronische
Datenbank aus BPDs für eine beliebige Anzahl von Sitzlehnen und Sitzunterteilen
zu schaffen, unter Berücksichtigung einer beliebigen Anzahl von Herstellern
oder Lieferanten. Die Druckmesswerte können in elektronischer Form gespeichert
und erfindungsgemäß verwendet werden, um die Festlegung eines virtuellen
Sitzdesigns und dessen Prüfung zu erleichtern.
4 illustriert eine SPD-Auflage 50 entsprechend
eines nicht beschränkenden Aspekts der vorliegenden Erfindung. Die Auflage
50 kann eine elektronische Repräsentation des SPD-Diagramms
32 sein, das in ein Datenobjekt umgewandelt ist, wie es zur Verwendung
in einer computerunterstützten (CAD) Anwendung zweckmäßig ist, und
das die Möglichkeit bietet, die Auflage relativ zu den Sitzlehnenelementen
16 bis 24 zu positionieren. Die Auflage 50 kann als eine
dreidimensionale Repräsentation des Körperdrucks relativ zu den Sitzlehnenelementen
16 bis 24 verwendet werden.
Auf diese Weise ermöglicht es die vorliegende Erfindung, den
Körperdruck relativ zu den Sitzlehnenelementen 16 bis 24
grafisch darzustellen. Das Auflage-Datenobjekt 50 kann elektronisch gespeichert
werden und CAD-Designs zugänglich gemacht werden, sobald Sitzlehnen
12 oder Sitzunterteile 14 entworfen werden. Solche Informationen
können beim grafischen Darstellen von Druckstellen an Druck bewirkenden Sitzlehnenelementen
zweckmäßig sein.
Tiefere Eindrücke korrespondieren allgemein mit Bereichen, in
denen mehr Druck ausgeübt wird. Punkte oder andere Bereiche, die umgeben sind
von einer relativ scharfen Druckzunahme, tendieren dazu, Bereiche von plötzlich
gesteigertem Druck zu sein. Der gesteigerte Druck kann erwünscht und/oder unerwünscht
sein, abhängig von der relativen Position des Insassen. Wie sehr der jeweilige
Druck oder die Druckpunkte wünschenswert sind, kann den Komfort
und andere Variablen beeinflussen, die mit der Zufriedenheit des Insassen in Verbindung
stehen.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht es Designern, die Druckverteilung
der Sitzlehne/des Sitzunterteils leicht festzulegen. Das Charakterisieren der Druckpunkte
mit falscher Auflage 50 ermöglicht es den Designern, die Stellen erwünschter
und unerwünschter Druckpunkte abzuschätzen und die Elemente festzulegen,
die vermutlich lokalisierten Druck hervorrufen, was hilfreich sein kann, beim Bekämpfen
mit dem Druck in Verbindung stehender Gesichtspunkte und zum Schaffen eines komfortableren
Sitzes.
5 illustriert eine Vergleichsauflage 52 entsprechend
eines nicht beschränkenden Aspekts der vorliegenden Erfindung. Die Vergleichsauflage
52 illustriert die Auflage 50 von 4
relativ zu einer sekundären Auflage 54. Die sekundäre Auflage
kann mit der Auflage einer anderen Sitzlehne oder anderer wünschenswerter Gesamtheiten
korrespondieren. Die sekundäre Auflage kann beispielsweise mit der Sitzlehne
eines anderen Herstellers korrespondieren, so dass der Designer unterschiedliche
Auflagen mit dem Sitzdesign vergleichen kann, das der ersten Auflage zugeordnet
ist.
Die Vergleichsauflage 52 kann hilfreich sein, da sie es dem
Designer ermöglicht, die Elemente einzuschätzen, die den Druck hervorrufen.
Falls beispielsweise die erste Auflage 50 Druck an Stellen verschieden
von denen der zweiten Auflage 54 anzeigt, kann der Designer an dem Design
Einstellungen vornehmen, die auf dem der zweiten Auflagen 54 zugeordneten
Design basieren. Ähnlich kann die zweite Auflage 54 einem idealen
Druckmuster zugeordnet sein und mit der ersten Auflage 50 im Vergleich
stehen, um Stellen festzulegen, an denen Druckeinstellungen erforderlich sein können,
um mit dem idealen Druckmuster zu korrespondieren.
6 illustriert ein Flussdiagramm 60 für
ein Verfahren einer computerunterstützten Festlegung eines Fahrzeugsitzes entsprechend
eines nicht beschränkenden Aspekts der vorliegenden Erfindung. Das Verfahren
kann verkörpert werden in einem von einem Computer auslesbaren Medium, oder
mittels eines anderen Daten logisch verarbeitenden Elements, das in der Lage ist,
die Schritte und den Aspekt der vorliegenden Erfindung in Bezug auf das computerunterstüzte
Festlegen und das Design durchzuführen.
Ein Block 62 bezieht sich auf das Bestimmen einer SPD-Karte,
eines Diagramms, eines Gitters, oder eines anderen Elements für eine Fahrzeugsitzkomponente,
wie beispielsweise, ohne darauf beschränk zu sein, eines Sitzunterteils oder
eines Sitzoberteils. Die BPD-Information kann wie oben beschrieben oder gemäß
einer anderen Methode bestimmt werden, die ausreicht, Druckpunkte, Druckmuster,
und andere druckbezogene Indizes für die analysierte Sitzkomponente zu bestimmen.
Ein Block 62 kann es umfassen, eine elektronische Datenbasis
oder eine andere Informationssammlung zu SPD-Informationen einer beliebigen Anzahl
von Sitzkomponenten und Lieferanten zusammenzustellen. Optional kann die SPD-Informationen
mit einer Infrastruktur, einem Diagramm, oder einer anderen architektonischen Repräsentation
oder einer auf die Infrastruktur bezogenen Zeichnung der zugeordneten Sitzkomponente
verbunden sein.
Ein Block 64 bezieht sich auf das Generieren eines BPD-Datenobjekts
aus einem oder mehreren Sätzen von SPD-Daten. Die BPD-Datenobjekte können
von einem Typ sein, der zweckmäßig ist zur Verwendung in CAD-Anwendungen,
einschließlich eines Typs, ohne darauf beschränkt zu sein, der geeignet
ist, einer Infrastrukturzeichnung der korrespondierenden Sitzkomponente überlagert
zu werden.
Die Datenobjekte können in einer elektronisch durchsuchbaren
und zugänglichen Datenbank gespeichert sein. Multiple BPD-Datenobjekte können
für eine beliebige Anzahl von Sitzkomponenten bestimmt werden. Optional können
basierend auf bevorzugten, geprüften, oder konzeptionalisierten Druckverteilungsmustern
idealisierte oder wünschenswerte Datenobjekte bestimmt werden. Die SPD-Objekte
können Computerwiedergaben der BPD-Informationen in einer dreidimensionalen
Form sein.
Ein Block 66 bezieht sich auf das Festlegen einer Komponenteninfrastruktur
für eine festzulegende Komponente. Die Komponenteninfrastruktur kann Bezug
haben zu einer dreidimensionalen Zeichnung oder einer anderen Zeichnung der Sitzkomponente
und deren korrespondierenden Elemente. Optional kann die Infrastruktur so gewählt
werden, dass sie mit einer ausgewählten ersten der Auflagen korrespondiert,
und kann dann als eine Basis für einen Vergleich zwischen diesen und einem
Vergleich mit anderen Auflagen verwendet werden, wie dies nachstehend detaillierter
beschrieben wird.
Ein Block 68 bezieht sich darauf, innerhalb der Computeranwendung
eines oder mehrere der Datenobjekte innerhalb der CAD-Anwendung einer Zeichnung,
einer Sitzarchitektur, einem Diagramm, einer Akte, oder einem anderen dargestellten
Element zu überlagern. Dies kann beispielsweise umfassen, das Datenobjekt relativ
zu individuellen Elementen, die die Sitzkomponente definieren, wie den Sitzrahmen,
die Verdrahtung, die Aufhängung, den Wirbelsäulenbereich, die Abstützungen,
etc. ohne darauf beschränkt zu sein, zu illustrieren.
Optional können relativ zu der illustrierten Sitzkomponenten-Architektur
multiple Datenobjekte übereinander gelegt werden. Beispielsweise können
unterschiedliche Datenobjekte von unterschiedlichen Produktlinien oder Herstellern
für eine Vergleichsanalyse übereinander gelegt werden. Optional können
die übereinander gelegten Abbildungen animiert werden, um die zeitabhängig
variierenden Änderungen im Druck und in den Verteilungsmustern bei interessanten
Vorfällen gut zu zeigen, z. B. unter Vibrationen, bei der Aktivierung der Lordosenstütze,
in Sicherheitsfällen, bei akustischen Einflüssen, beim Vibrationsansprechen
zum Optimieren der Dauerstandfestigkeit, bezüglich der handwerklichen Fähigkeiten
und der Sicherheit, des Stoßschutzes, etc.
Eine der multiplen Auflagen kann für die momentan illustrierte
Sitzkomponenten-Architektur abgeleitet/bestimmt werden, während eine andere
von einer anderen Architektur stammen kann, so dass eine der Auflagen der illustrierten
Auflage und die andere Auflage einer nicht illustrierten Architektur zugeordnet
wird. Falls die andere Architektur ein wünschenswerteres Druckverteilungsmuster
haben sollte, kann der Designer auf die Zeichnungen zugreifen, die ihrer korrespondierenden
Architektur zugeordnet sind, um die Elementpositionierung festzulegen, welche zu
der wünschenswerteren Druckverteilung führt.
Eine der multiplen Auflagen kann für die Sitzkomponente für
eine idealisierte oder gewünschte Druckverteilung abgeleitet/festgelegt werden.
Ein Designer oder eine andere Autorität kann für ein spezielles Insassen-Profil
und Komfortcharakteristika die gewünschte Druckverteilung bestimmen. Dieses
Profil kann dann relativ zu dem aktuellen Druckprofil überlagert werden, um
Bereiche unterschiedlicher Drücke zu lokalisieren und die Sitzelemente einschätzen
zu können, die dies bewirken.
Ein Block 70 bezieht sich auf das Festlegen des einen oder
der mehreren übereinander gelegten Datenobjekte relativ zu der Sitzkomponenten-Architektur.
Der Vergleich kann ausgeführt werden durch Betrachten und subjektives Wiederbetrachten
der Auflage(n) gegenüber den korrespondierenden Architekturen und/oder durch
eine andere objektive und computerbezogene Verarbeitung. Auf diese Weise können
beispielsweise Stellen mit nicht erwünschtem Druck visuell durch den Designer
gehighlighted werden, z. B. durch Anklicken des Elements und/oder automatisch mit
Hilfe von Schattierungen oder anderen Merkmalen der CAD-Anwendung, um das Festlegen
der Druckverteilung zu erleichtern.
Wie oben beschrieben, bezieht sich ein nicht beschränkender Aspekt
der vorliegenden Erfindung auf ein Verfahren zum Umwandlung einer Druckdatensammlung
auf einer Benchmark oder einem Sitzdesign in ein CAD-Objekt, das importiert und
überlagert werden kann, um CAD-Daten zu produzieren. Ein anderer, nicht beschränkender
Aspekt der vorliegenden Erfindung ermöglicht es Analysten und Designern, innerhalb
derselben Designumgebung den Insassenkontakt zu sehen, wobei sie in dieser Umgebung
korrigierende Aktionen ausführen können, d. h. in der CAD-Anwendung.
Wie erforderlich, sind hiermit detaillierte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung offenbart. Es ist jedoch anzumerken, dass die offenbarten
Ausführungsformen für die Erfindung nur beispielhaft sind, die in unterschiedlichen
und alternativen Formen realisiert werden kann. Die Figuren sind nicht notwendigerweise
maßstäblich, sondern es können einige Merkmale übertrieben oder
minimiert sein, um Details spezieller Komponenten zu zeigen. Deshalb sind spezifische
strukturelle und funktionelle Details, wie offenbart, nicht als beschränkend
zu interpretieren, sondern nur als eine repräsentative Basis für die Patentansprüche
und/oder als eine repräsentative Basis zum Vermitteln einer Lehre für
einen Fachmann, um die vorliegende Erfindung unterschiedlich nachzuvollziehen.
Obwohl Ausführungsformen der Erfindung illustriert und beschrieben
worden sind, ist nicht beabsichtigt, dass diese Ausführungsformen alle möglichen
Formen der Erfindung illustrieren und beschreiben. Vielmehr sind die in der Beschreibung
benutzten Ausdrücke nur beschreibender und nicht beschränkender Natur
und ist anzumerken, dass unterschiedliche Abänderungen durchgeführt werden
können, ohne den Sinngehalt und den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.