Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung und zum Druck
von Beschriftungen für einen Verteiler (auch: Schaltschrank, Schaltkasten),
insbesondere Kleinverteiler, einer elektrischen Hausinstallation.
Bisher ist es üblich, Verteiler (Kleinverteiler, Schaltschränke,
Schaltkästen) und deren Bestückung (Modulgeräte) auf den hierfür
vorgesehenen Flächen von Hand mit einem Stift zu beschriften. Dies hat zur
Folge, dass die Beschriftung häufig schlecht lesbar ist und in einigen Fällen
eine exakte Zuordnung zu Modulgeräten im Verteiler nicht möglich ist.
Auch kann die Schrift im Laufe der Zeit verblassen bzw. unleserlich werden. In diesen
Fällen ist die Bedienung des Verteilers nicht mehr problemlos möglich.
Es kommt hinzu, dass handschriftliche Beschriftungen an sich unübersichtlich
sind und eine schnelle Lesbarkeit und damit schnelle Auswahl der richtigen Modulgeräte
kaum möglich ist. Es besteht die Gefahr von Unfällen bei Arbeiten an elektrischen
Einrichtungen, hervorgerufen beispielsweise durch Abschalten falscher Leitungsschutzschalter
aufgrund mangelhafter Beschriftung.
Ferner ist die herkömmliche Art der Verteilerbeschriftung eine
unbequeme Angelegenheit, da die Beschriftung direkt vor Ort unter engen Raumverhältnissen
und in unüblicher Schreibposition erfolgt. Auch ist der Beschriftungsplatz
für eine handschriftliche Beschriftung sehr klein und reicht häufig, insbesondere
auf den Modulgeräten, nicht für eine umfassende Beschriftung aus, so dass
Abkürzungen verwendet werden, wodurch die Übersichtlichkeit des Verteilers
vermindert wird. Diese unbequemen Rahmenbedingungen können auch dazu führen,
dass der Beschrifter den Überblick verliert und versehentlich falsche Beschriftungen
anbringt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Erzeugung und zum
Druck von Beschriftungen für einen Verteiler, insbesondere Kleinverteiler,
einer elektrischen Hausinstallation anzugeben, mittels der sich die vorgenannten
Nachteile zumindest weitgehend vermeiden lassen.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den von Anspruch 1 abhängigen
Ansprüchen angegeben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Erzeugung und zum Druck
von Beschriftungen für einen Verteiler, insbesondere Kleinverteiler, einer
elektrischen Hausinstallation umfasst einen Computer zum Ausführen mindestens
eines Programms, mindestens eine Anzeige, mindestens eine Eingabevorrichtung für
einen Benutzer, und mindestens eine Druckeinrichtung. Das auf dem Computer ausgeführte
Programm ist ausgebildet und eingerichtet zur Darstellung einer Verteilerauswahlmaske
auf der Anzeige, mittels der ein zu beschriftender Verteiler durch den Benutzer
über die Eingabeeinrichtung definierbar oder auswählbar ist, zur Darstellung
einer Verteilereinrichtungsmaske, mittels der Modulgeräte zur Bestückung
des Verteilers durch den Benutzer mittels der Eingabeeinrichtung auswählbar
und bestimmten Positionen im Verteiler zuordenbar sind, und mittels der den ausgewählten
Modulgeräten durch den Benutzer mittels der Eingabeeinrichtung Beschriftungen
zuordenbar sind, und zur Darstellung einer Druckmaske, mittels der eine Layoutvorschau
der zu druckenden Beschriftung oder Beschriftungen auf der Anzeige darstellbar und
mittels der Eingabeeinrichtung durch den Benutzer veränderbar ist. Die Beschriftung
oder die Beschriftungen sind durch Eingabe eines Druckbefehls mittels der Eingabeeinrichtung
durch den Benutzer in der Druckeinrichtung ausdruckbar.
Auf diese Weise lassen sich Beschriftungen mit einem ordentlichen,
gut erkennbaren bzw. lesbaren Druckbild erzeugen und ausdrucken, die an die Abmessungen
der vorgesehenen Beschriftungsfelder des Verteilers bzw. von dessen Komponenten
bzw. der Einzelmodulgeräte angepasst sind. Die Anbringung am Verteiler bzw.
den Modulgeräten kann durch Aufkleben erfolgen, beispielsweise indem der Ausdruck
auf einem selbstklebenden Papier erfolgt.
Die Beschriftung mittels Computer und Druck ermöglicht die Unterbringung
von wesentlich aussagekräftigeren Beschriftungen auf den zur Verfügung
stehenden Beschriftungsflächen als die handschriftliche Beschriftung. Neben
Worten können auch Symbole, beispielsweise Piktogramme, für die Beschriftung
eingesetzt werden. Insgesamt kann der Verteiler durch die erfindungsgemäße
Vorrichtung sehr übersichtlich gestaltet werden, wodurch sich zum einen die
Sicherheit bei der Bedienung des Verteilers erhöht, zum andern aber auch ein
ansprechender optischer Gesameindruck entsteht.
Ferner ermöglicht die fertig ausgedruckte Beschriftung vor Ort
für den Beschrifter eine wesentlich einfachere Beschriftung des Verteilers,
es müssen lediglich die vorgedruckten Beschriftungen an den vorgesehenen Stellen
angebracht werden, beispielsweise mittels Ankleben. Die unbequeme handschriftliche
Beschriftung mit ihren Fehlerquellen entfällt.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtungen lassen sich somit
die eingangs beschriebenen Nachteile überwinden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht die einfache
und übersichtliche Erzeugung und den anschließenden Druck
einer Verteilerbeschriftung. Korrekturen in der Erzeugungsphase der Beschriftungen
sind problemlos möglich.
Darüber hinaus ermöglicht die Vorrichtung eine einfache
und übersichtliche Planung der Verteilerbestückung, auch bereits im Vorfeld
der eigentlichen elektrischen Installation.
Auch ist die Vorrichtung flexibel aufgebaut, so dass mittels der Vorrichtung
eine Beschriftung für jeden in der Praxis vorkommende Verteiler erzeugbar und
druckbar ist.
Gemäß einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass mittels der
Verteilerauswahlmaske eine Verteilergröße anhand von im Programm und/oder
einer Datei hinterlegten Standardgrößen und/oder durch Eingabe der Modulgerätereihenanzahl
und der Verteilerbreite (beispielsweise durch Eingabe vorgegebener Teilungseinheiten)
auswahlbar ist.
Mittels der Verteilerauswahlmaske kann ein leerer, noch nicht mit
Modulgeräten bestückter Verteiler und/oder ein Musterverteiler mit einer
im Programm oder einer Datei hinterlegten Modulgerätebestückung auswählbar
sein.
Auch können mittels der Verteilereinrichtungsmaske die Modulgeräte
zur Bestückung des Verteilers aus einer im Programm oder einer Datei hinterlegten
Modulgeräte-Auswahlliste auswählbar sein.
Gemäß einer Variante ist die sich aus der Auswahl und Positionierung
der Modulgeräte ergebende Verteilerbestückung in der Verteilereinrichtungsmaske
visualisierbar, insbesondere als Grafik darstellbar.
In einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass mittels der Verteilereinrichtungsmaske
die den Modulgeräten zuzuordnenden Beschriftungen durch den Benutzer frei definierbar
und/oder aus einer im Programm oder einer Datei hinterlegten Beschriftungs-Auswahlliste
auswählbar sind.
Des Weiteren können mittels der Verteilereinrichtungsmaske bereits
bestimmten Positionen im Verteiler zugeordnete Modulgeräte an andere Positionen
verschiebbar sein, insbesondere unter Beibehaltung der zugeordneten Beschriftung.
Auch kann mittels der Druckmaske ein Beschriftungslayout für
die Layoutvorschau auswählbar sein, insbesondere ein Beschriftungslayout für
ein oder mehrere Einzelmodulgeräte, für eine oder mehrere Blendleisten
des Verteilers, für eine Verteilertür und/oder für ein Verteilerbild.
Gemäß einer bevorzugten Variante sind die zu druckenden
Beschriftungen mittels des Programms an die Abmessungen der zu bedruckenden Modulgeräte
und/oder Verteilerkomponenten (Blendleiste, Verteilertür) anpassbar.
Zweckmäßigerweise kann vorgesehen sein, dass erzeugte Verteilerbestückungen
und/oder Beschriftungen mittels des Computers speicherbar und erneut aufrufbar sind.
Nachfolgend werden verschiedene konkrete Ausführungsvarianten
der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben, die jeweils alleine oder
in beliebiger Kombination in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen
sein können.
Die Verteilerauswahlmaske bietet gemäß einem Ausführungsbeispiel
die Möglichkeit, einen leeren Kleinverteiler oder Schaltschrank zur Bearbeitung
auszuwählen, oder auch einen bereits bestückten Musterverteiler, oder
einen bereits erarbeiteten, d.h. insbesondere zumindest teilweise mit Modulgeräten
bestückten, und gespeicherten Verteiler.
Für leere Verteiler stehen übliche Verteilergrößen
zur Auswahl. Zur Festlegung leerer Verteiler ist die Anzahl der Reihen und der Teilungseinheiten
pro Reihe einzugeben. Musterverteiler geben praktische Hinweise, wie Kleinverteiler
im Wohnungsbau installiert werden, sie können anhand von Wohnungsprojekten
in verschiedene Kategorien aufgeteilt und entsprechend hinterlegt sein. Sie sind
über einen hierzu eingerichteten Auswahlbereich der Verteilerauswahlmaske aufrufbar,
ebenso in einer Datei gespeicherte, bereits vorbearbeitete Verteiler.
Gemäß einer vorteilhaften Variante ist die Verteilereinrichtungsmaske
in zwei Bereiche gegliedert. Der erste Bereich zeigt eine Auflistung ausgewählter
Modulgeräte in Tabellenform, der zweite Bereich zeigt eine Verteilervorschau
in bildlicher (grafischer) Darstellung. Diese beiden Bereiche sind über das
Programm miteinander verknüpft. Die Verteilervorschau des zweiten Bereichs
wird automatisch an die Modulgeräteauswahl in der Tabelle des ersten Bereichs
angepasst, und umgekehrt. Änderungen können durch den Benutzer somit sowohl
in der Tabelle als auch in der bildlichen Verteilervorschau vorgenommen werden.
Die Modulgeräte-Tabelle im ersten Bereich gibt ferner Informationen
über die vorgesehene Beschriftung der einzelnen Modulgeräte und/oder des
Verteilers und/oder der Verteilertür und/oder von Verteilerblenden wieder.
Die Tabelle ist unterteilt in Wahl- und Pflichtfelder, um sicherzustellen, dass
zum einen alle zwingend erforderlichen Informationen eingegeben werden, zum anderen
aber auch die Möglichkeit zur Eingabe von nicht zwingenden Zusatzinformationen
besteht.
Es kann vorgesehen sein, dass die Breite der einzelnen Modulgeräte
in Teilungseinheiten durch den Benutzer selbst eingegeben wird, die Breite kann
aber auch fest als vorgegebener Wert eines Modulgeräts im Programm bzw. einer
Datei hinterlegt sein. Hierbei können auch automatische Kontrollen und gegebenenfalls
automatische Anpassungen durch das Programm vorgesehen sein, die beispielsweise
verhindern sollen, dass nachfolgende Plätze ungewollt „überschrieben"
werden. Auch soll dadurch die Übersichtlichkeit gewahrt werden. Dies kann beispielsweise
durch Sicherheitsabfragen, Warnhinweise und Fehlermeldungen erfolgen.
Ferner kann in der Tabelle im ersten Bereich der Verteilereinrichtungsmaske
der dem Gerätemodul zugeordnete Verbraucher in der elektrischen Hausinstallation
(z.B. ein Stockwerk, ein Zimmer, eine bestimmte Steckdose oder ein bestimmtes Gerät)
angegeben sein bzw. durch den Benutzer eingetragen werden, beispielsweise durch
Auswahl aus einer vorgegebenen Zusammenstellung (Text und/oder Grafikelemente).
Grafikelemente (Piktogramme) haben den Vorteil, dass Sie von einer Sprache unabhängig
sind, d.h. entsprechende Beschriftungen am Verteiler sind auch von fremdsprachigen
Benutzern oder Analphabeten problemlos zu verstehen. Es ist auch möglich, zur
Beschriftung lediglich Zahlen bzw. Ziffern und/oder Buchstaben zu benutzen, die
dann unmissverständlich entsprechend gekennzeichneten Verbrauchern, beispielsweise
Steckdosen, im Haushalt zugeordnet werden können.
Die vorgenannte Tabelle kann des Weiteren eine Tabellenspalte umfassen,
in der Schutz- und Nullleiter angegeben werden können.
Während der Erstellung der Modulgeräte-Tabelle durch den
Benutzer und auch nachträglich nach Aufrufen einer gespeicherten Tabelle können
Eingaben gelöscht, geändert und/oder ergänzt werden. Auch können
die einzelnen Modulgeräte durch Funktionen „Heranziehen" und „Wegschieben"
zwischen den einzelnen Positionen bewegt bzw. verschoben werden. Das Programm sorgt
hierbei durch Sicherheitsabfragen und Warnhinweise dafür, dass kein Modulgerät
unbeabsichtigt überschrieben oder gelöscht wird.
Durch grafische Hervorhebung, beispielsweise farbliche Markierung,
kann der Benutzer in der Verteilervorschau des zweiten Bereichs jederzeit verfolgen,
welche Position bzw. welches Modulgeräte er gerade bearbeitet.
Die vorgesehene und zu druckende Beschriftung kann der Benutzer seinen
Wünschen und Vorstellungen anpassen, die Beschriftungen können beispielsweise
in Ihrer Ausrichtung, Schriftart, Größe und/oder Farbe verändert
werden. Auch kann es dem Benutzer ermöglicht sein, vorzugeben, in welcher Reihenfolge
die Informationen aus der vorgenannten Modulgeräte-Tabelle in die Beschriftung
übernommen und ausgedruckt werden.
Nach Einrichtung des Verteilers mittels der Verteilereinrichtungsmaske
kann die auszudruckende Beschriftung in der Druckmaske, und zwar über die Layoutvorschau,
für den Ausdruck begutachtet und/oder bearbeitet werden. Hierbei kann auch
eine Anpassung an den jeweiligen Zielbeschriftungsgegenstand, beispielweise ein
einzelnes Modulgerät (Beschriftung wird direkt am Modulgerät angebracht),
eine Blendleiste (Beschriftung mittels eines Beschriftungsstreifens, üblicherweise
ein Streifen zur Beschriftung bzw. Kennzeichnung mehrerer Modulgeräte, typischerweise
mit einer Länge von 12 Teilungseinheiten), und/oder eine Verteilertür
(Beschriftung in Listenform, mit Zuordnung von Positionen (Steckplätzen) im
Verteiler zu Verbrauchern bzw. Geräten in der Hausinstallation) erfolgen.
Es kann auch vorgesehen sein, das Verteilerbild als Grafik oder als
fotorealistisches Bild auszudrucken. Dies lässt sich nutzen für Projektbesprechungen,
zur Projektdokumentation und bei der Anbringung der Beschriftung am Verteiler.
Zwischen Verteilerauswahlmaske, Verteilereinrichtungsmaske und Druckmaske
kann während der Bearbeitung durch den Benutzer vor- und zurück- bzw.
hin- und hergeschaltet werden.
Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer Merkmale
und Vorteile anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
1 eine Verteilerauswahlmaske, dargestellt auf einer
Anzeige eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
2 eine Verteilereinrichtungsmaske, dargestellt auf
einer Anzeige eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
3 eine Druckmaske, dargestellt auf einer Anzeige eines
Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, und
4 als Ausschnittsdarstellung aus 3
einen Beschriftungsnavigator.
1 zeigt eine Verteilerauswahlmaske 1, mittels
der ein zu beschriftender Verteiler durch den Benutzer über eine Eingabeeinrichtung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung definierbar oder auswählbar
ist.
2 zeigt eine Verteilereinrichtungsmaske 2,
mittels der Modulgeräte zur Bestückung des Verteilers durch den Benutzer
mittels der Eingabeeinrichtung auswählbar und bestimmten Positionen im Verteiler
zuordenbar sind, und mittels der den ausgewählten Modulgeräten durch den
Benutzer mittels der Eingabeeinrichtung Beschriftungen zuordenbar sind.
3 zeigt eine Druckmaske 3, mittels der eine
Layoutvorschau der zu druckenden Beschriftung oder Beschriftungen auf der Anzeige
darstellbar und mittels der Eingabeeinrichtung durch den Benutzer veränderbar
ist.
Verteilerauswahlmaske 1, Verteilereinrichtungsmaske
2 und Druckmaske 3 sind miteinander über ein Programm, dass
auf einem Computer der erfindungsgemäßen Vorrichtung abläuft, miteinander
verknüpft. Zu erkennen ist in 1 bis
3 eine einheitliche Navigationsleiste 10,
in der durch grafische Hervorhebung angegebene ist, auf welcher Maske
1, 2, 3 der Benutzer gerade arbeitet.
In vier Verteilerfeldern 11 auf der Verteilerauswahlmaske
11 stehen die gebräuchlichsten Verteilergrößen zur direkten
Auswahl zur Verfügung, jeweils verdeutlicht durch eine grafische Darstellung
14, die die Reihenanzahl erkennen lässt. Am unteren Ende jedes Verteilerfeldes
11 ist über ein Leerverteilerfeld 12 und ein Musterverteilerfeld
13 auswählbar, ob ein leerer Verteiler bestückt oder ein Musterverteiler
aufgerufen und gegebenenfalls verändert werden soll.
Alternativ besteht die Möglichkeit, dass der Benutzer einen Verteiler
individuell vorgibt. Hierzu steht in der Verteilerauswahlmaske 1 das Schaltschrank-Feld
15 zur Verfügung, an dessen unterem Ende in ein Reihenanzahl-Feld
16 die Reihenanzahl und in ein Teilungseinheiten-Feld 17 die Breite
in Teilungseinheiten einzutragen ist.
Ferner ist auf der Verteilerauswahlmaske 1 ein Dateifeld
18 vorgesehen, über das sich gespeicherte Verteilerdateien, d.h. bereits
frühere erstelle Verteilerkonfigurationen, aufrufen lassen.
Die Verteilereinrichtungsmaske 2 zeigt einen ersten Bereich
21, eine Modulgerätetabelle, und einen zweiten Bereich 29,
eine grafische, gegebenenfalls sogar fotorealistische Verteilervorschau. Die Modulgerätetabelle
21 weist mehrere Spalten auf, eine erste Spalte 22 zur Positionsangabe
(„Platz" in 2) im Verteiler, eine zweite Spalte
23 zur Modulgerätangabe („Gerät" in 2),
eine dritte Spalte 24 zur Breitenangabe, beispielsweise in Teilungseinheiten
(„TE" in 2), eine vierte Spalte 25
zur Verbraucherangabe („Verbraucher" in 2),
in der ein dem jeweiligen Modulgerät zugeordneter Verbraucher der elektrischen
Hausinstallation anzugeben ist, eine fünfte Spalte 26 zur Angabe eines
Kurztextes („Kurztext" in 2), eine sechste Spalte
27 zur Angabe eines Langtextes („Langtext" in 2)
und eine siebte Spalte 28 zur Angabe von Schutz- oder Nullleiter („PE/N"
in 2). Bei erster Spalte 22 bis vierter Spalte
25 handelt es sich üblicherweise um Pflichtfelder, die auszufüllen
sind, bei fünfter Spalte 26 bis siebter Spalte 28 um Wahlfelder,
die zu Informationszwecken und/oder zu Beschriftzugszwecken ausfüllbar sind,
diese Angaben sind jedoch nicht zwingend erforderlich.
Die in der Modulgeräte-Tabelle 21 durch den Benutzer
bearbeitete Reihe und/oder das bearbeitete Modulgerät wird in der Verteilervorschau
29 durch grafische, insbesondere farbige Hervorhebung gekennzeichnet. Wählt
der Benutzer umgekehrt in der Verteilervorschau 29 ein Modulgerät
direkt an, so wird dieses Modulgerät automatisch in der Modulgeräte-Tabelle
21 zur Bearbeitung ausgewählt.
Die Verteilereinrichtungsmaske 2 weist ferner ein Löschfeld
30 zum Löschen von Modulgeräten im Verteiler, ein Heranzieh-Feld
31 und ein Wegschieb-Feld 32 zum Verschieben von Modulgeräten
und ein Speicherfeld 33 zum Speichern der ausgefüllten Modulgeräte-Tabelle
21 auf.
Die Druckmaske 3 zeigt vier Bereiche, einen Beschriftungsnavigator
35, der untenstehend anhand von 4 näher
beschrieben wird, einen Layoutnavigator 36, der verschiedene Layouts zur
Auswahl durch den Benutzer bereitstellt, einen Formatnavigator 37, der
eine Einstellung bzw. Bearbeitung der Schrift- und der Liniendarstellung durch den
Benutzer ermöglicht, und eine Layoutvorschau 38 zur Darstellung des
zu druckenden Beschriftungslayouts. Nach Fertigstellung der Bearbeitung kann die
erzeugte Beschriftung durch anklicken eines Druckfeldes 34 über eine
Druckeinrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgedruckt werden.
4 zeigt den Beschriftungsnavigator 35 aus
3 vergrößert. Der Beschriftungsnavigator
35 zeigt den Verteiler 40 in einer dreidimensionalen (räumlichen)
Darstellung. Neben dem Verteiler 40 sind mehrere Auswahlfelder
41, 42, 43, 44 angeordnet. Durch Anwählen
eines der Auswahlfeldern 41, 42, 43, 44 wird
im dargestellten Verteiler 40 das jeweilige Beschriftungslayout symbolisch
grafisch, insbesondere farbig, hervorgehoben. Das Auswahlfeld Einzelgerät
41 markiert eine einzelne Position (Schaltplatz) im dargestellten Verteiler
40, das dazugehörige Beschriftungslayout sieht einzelne Beschriftungen
für die einzelnen Modulgeräte, die im Verteiler angeordnet sind, vor,
d.h. die Beschriftung ist jeweils direkt auf dem Modulgerät anzubringen. Das
Auswahlfeld Blendleiste 42 markiert eine im Verteiler
40 mittig angeordnete Blendleiste, das dazugehörige Beschriftungslayout
sieht einen Beschriftungsstreifen für die Blendleiste vor, d.h. die Beschriftung
ist auf der Blendleiste anzubringen. Typischerweise hat dieser Beschriftungsstreifen
eine Länge von 12 Teilungseinheiten. Auf diesem Beschriftungsstreifen sind
üblicherweise die Informationen zu den Modulgeräte einer Verteilerreihe
angegeben. Das Auswahlfeld Verteilertür 43 markiert die Innenseite
der Tür des dargestellten Verteilers 40, das dazugehörige Beschriftungslayout
sieht eine Listendarstellung aller im Verteiler vorgesehenen bzw. angeordneten Modulgeräte
mit dazugehörigen Informationen, insbesondere über zugeordnete Verbraucher
in der elektrischen Hausinstallation, vor, die an der Verteilertür, üblicherweise
an deren Innenseite, anzubringen ist. Das Auswahlfeld Verteilerbild 44
markiert im dargestellten Verteiler 40 die Stirnseite des Verteilerkastens,
das dazugehörige Beschriftungslayout sieht eine grafische, insbesondere fotorealistische
Darstellung des Verteilers mit angeordneten Gerätemodulen, d.h. der Verteileranordnung,
vor. Der Ausdruck zeigt entsprechend die grafische, insbesondere fotorealistische
Darstellung der Verteileranordnung.
- 1
- Verteilerauswahlmaske
- 2
- Verteilereinrichtungsmaske
- 3
- Druckmaske
- 10
- Navigationsleiste
- 11
- Verteilerfelder
- 12
- Leerverteilerfeld
- 13
- Musterverteilerfeld
- 14
- grafische Darstellung
- 15
- Schaltschrank-Feld
- 16
- Reihenanzahl-Feld
- 17
- Teilungseinheiten-Feld
- 18
- Dateifeld
- 21
- Erster Bereich, Modulgerätetabelle
- 22
- erste Spalte zur Positionsangabe
- 23
- zweite Spalte zur Modulgeräteangabe
- 24
- dritte Spalte zur Breitenangabe
- 25
- vierte Spalte zur Verbraucherangabe
- 26
- fünfte Spalte zur Kurztextangabe
- 27
- sechste Spalte zur Langtextangabe
- 28
- siebte Spalte zur Angabe Schutz-/Nullleiter
- 29
- zweiter Bereich, Verteilervorschau
- 30
- Löschfeld
- 31
- Heranzieh-Feld
- 32
- Wegschieb-Feld
- 33
- Speicherfeld
- 34
- Druckfeld
- 35
- Beschriftungsnavigator
- 36
- Layoutnavigator
- 37
- Formatnavigator
- 38
- Layoutvorschau
- 40
- Verteiler
- 41
- Auswahlfeld Einzelgerät
- 42
- Auswahlfeld Blendleiste
- 43
- Auswahlfeld Verteilertür
- 44
- Auswahlfeld Verteilerbild