Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ermöglichen einer digitalen
seriellen Kommunikation über eine Schnittstelle zwischen einer elektronischen
Vorrichtung und einer daran angefügten Batterie, wobei die digitale serielle
Kommunikation eine Übertragung von Bytes umfasst, die aus einer Anzahl von
Bits bestehen, wobei jedes Bit durch einen eines Hochpegels und eines Niedrigpegels
definiert ist, wobei ein führendes Bit eines jeden Byte von einem ersten des
Hochpegels und des Niedrigpegels ist. Ferner betrifft die Erfindung einen Apparat,
der eine elektronische Vorrichtung und eine daran angefügte Batterie hat, und
eine Batterie.
In den vergangenen Jahren hat sich die Zellulartelefontechnologie
rapide entwickelt und somit eine ähnliche Nachfrage nach einer Entwicklung
in dem Gebiet von Batterien und Batteriepackungen geschaffen, und genauer genommen
zum Kommunizieren zwischen einer Batterie und einer elektronischen Vorrichtung,
wie beispielsweise einem Zellulartelefon. Zellulartelefone müssen Batterien
nutzen, um mobile Fähigkeiten bereitzustellen. Die Batterie ist für den
Benutzer eines Zellulartelefons entscheidend, da die Batterie die Befähigung
bietet, sich frei herumzubewegen, ohne an eine stationäre Leistungsquelle gebunden
zu sein.
Um die Verwendung eines Zellulartelefons und anderer tragbarer elektronischer
Vorrichtungen zu maximieren, ist es somit wichtig, dass ein Benutzer eine maximale
Leistungsfähigkeit von der angefügten Batterie erzielt. Dieses kann durch
korrektes Laden der Batterie und die dauerhafte Fähigkeit zum Identifizieren
des exakten Ladezustands der Batterie erzielt werden. Dieses befähigt den Benutzer,
zu wissen wie viel Bereitschaftszeit im Telefon übrig ist. Dieser Informationstyp
befähigt den Benutzer, intelligent zu entscheiden, ob die Ladung in einer Batterie
für seine Bedürfnisse ausreichend ist, oder ob ein Laden der Batterie
erforderlich ist.
Jüngste Entwicklungen der Technologien mit Bezug zu Batterien
und Batteriepackungen haben Benutzern sog. „intelligente" Batterien bereitgestellt,
die einem Benutzer eine Energiequelle für eine elektronische Vorrichtung bereitstellen
können und ferner Datenübertragungsfähigkeiten zwischen der Batterie
und der angefügten elektronischen Vorrichtung bereitstellen. Dieser Batterietyp
kann eine Speicherungseinrichtung enthalten, die vielfältige Daten enthält,
die eine Information darstellen, die einem Benutzer präsentiert werden kann,
zum Beispiel in einer Anzeige der tragbaren Vorrichtung. Die Information in einer
Batterie kann eine Identifizierungsnummer, die maximale Kapazität, die gegenwärtige
Kapazität usw. enthalten.
Manche Information von der Batterie wird nur intern in der tragbaren
elektronischen Vorrichtung verwendet, während Information von der Batterie
dem Benutzer präsentiert werden kann, zum Beispiel nach Verarbeitung durch
einen Prozessor in der Batterie oder in der tragbaren elektrischen Vorrichtung.
Zum Beispiel kann die gespeicherte Information über die maximale Kapazität
der Batterie nur in der elektronischen Vorrichtung verwendet werden, während
die aktuelle Kapazität durch die elektronische Vorrichtung mit Verwenden der
maximalen Kapazität (oder eines vorherigen Wertes der aktuellen Kapazität)
und einer Kenntnis über den Leistungsverbrauch der elektronischen Vorrichtung
berechnet werden kann.
Deshalb wird eine Information zwischen der elektronischen Vorrichtung
und der Batterie mittels zum Beispiel einer digitalen seriellen Kommunikation über
eine Schnittstelle zwischen einer elektronischen Vorrichtung und einer daran angefügten
Batterie ausgetauscht.
Solch eine Kommunikation benötigt außerdem eine gewisse
Handshaking-Gattung, um sicherzustellen, dass die Kommunikation korrekt arbeitet.
Viele Protokolle sind aus der Computertechnologie bekannt. Jedoch sind diese Techniken,
während sie in einer Computerumgebung zufrieden stellend sind, für eine
Verwendung mit kleineren und billigeren elektronischen Vorrichtungen, wie beispielsweise
einem Zellulartelefon, viel zu komplex und teuer. Ein einfaches minimales Protokoll
für eine serielle Kommunikation wird benötigt.
Dokument US 5 541 489 offenbart
ein System mit intelligenten Batterien, in dem die Batterien mit dem System über
einen Systemverwaltungsbus kommunizieren, der ein auf I2C basierender
synchroner serieller Bus ist.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren des oben erwähnten
Typs bereitzustellen, das die beschriebenen Beschränkungen überwinden
kann, d.h. ein Verfahren, das einfach und billig zu implementieren ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch bewerkstelligt,
dass das Verfahren den Schritt zum Übertragen des anderen des Hochpegels und
des Niedrigpegels für eine erste Zeitperiode unmittelbar vor dem führenden
Bit umfasst.
Wenn das führende Bit von einem Byte immer vom selben Pegel ist
(d.h. entweder hoch oder niedrig) und eine Periode des entgegengesetzten Pegels
dem führenden Bit vorausgeht, ist es sehr leicht und einfach sicherzustellen,
dass sowohl der sendende als auch der empfangende Beteiligte bereit für die
statt zu findende Kommunikation und angepasst an die tatsächliche
Kommunikationsrichtung ist.
Wie in Anspruch 2 angegeben, kann das Verfahren ferner die Schritte
umfassen zum Übertragen von jedem Byte mit einem hinteren Bit des anderen des
Hochpegels und des Niedrigpegels und Übertragen des anderen des Hochpegels
und des Niedrigpegels für eine zweite Zeitperiode, die unmittelbar dem hinteren
Bit folgt. Wenn eine Periode des entgegengesetzten Pegels auch dem hinteren Bit
von dem Byte folgt, wird die Schnittstelle in einem Zustand gelassen, in dem sie
für den nächsten zu übertragenden Zustand bereit ist.
Wie in Anspruch 3 angegeben, kann die Summe der ersten und der zweiten
Zeitperiode einen Wartezustand zwischen zwei aufeinander folgenden Bytes in dem
Fall definieren, in dem wenigstens zwei Bytes aufeinander folgend übertragen
werden. Dieser Wartezustand kann für eine Richtungsänderung der Übertragung
verwendet werden, wie in Anspruch 4 angegeben. Ferner, wie in Anspruch 5 angegeben,
kann ein in einer Richtung über die Schnittstelle übertragenes Byte in
die entgegengesetzte Richtung erneut übertragen werden, nachdem die Übertragungsrichtung
geändert worden ist, was eine einfache Fehlererfassung ermöglicht.
Wenn, wie in Anspruch 6 angegeben, die zweite Zeitperiode einen voreingestellten
Wert überschreitet, kann die Schnittstelle in einen Leerlaufzustand gesetzt
werden, wobei der erste eine des Hochpegels und des Niedrigpegels übertragen
wird. Durch Setzen der Schnittstelle in einen Leerlaufzustand ist es möglich,
die in der Batterie platzierte Schaltungsanordnung abzuschalten. Dies bedeutet,
dass die Schaltungsanordnung nur hochgefahren wird, wenn sie zur Übertragung
benötigt wird, und somit kann Energie von der Batterie bewahrt werden.
Wie in Anspruch 7 angegeben, kann die erste Zeitperiode einen Aufweckzustand
definieren, wenn ein Byte als das erste Byte nach einem Leerlaufzustand übertragen
wird. Dies bedeutet, dass die Schaltungsanordnung in der Batterie Zeit für
das Hochfahren und die Inbetriebnahme haben wird, bevor das Byte übertragen
wird.
Wie erwähnt betrifft die Erfindung ferner einen Apparat mit einer
elektrischen Vorrichtung, einer daran angefügten Batterie und einer Einrichtung,
die eine digitale serielle Kommunikation über eine Schnittstelle zwischen der
elektronischen Vorrichtung und der Batterie ermöglicht, und mit einer ersten
Kommunikationsschaltungsanordnung in der elektrischen Vorrichtung und einer zweiten
Kommunikationsschaltungsanordnung in der Batterie, wobei die digitale serielle Kommunikation
eine Übertragung, zwischen der ersten und der zweiten Schaltungsanordnung,
von Bytes umfasst, die aus einer Anzahl von Bits bestehen, wobei jedes Bit durch
einen eines Hochpegels und eines Niedrigpegels definiert ist, wobei ein führendes
Bit eines jeden Byte von einem ersten einen des Hochpegels und des Niedrigpegels
ist.
Wenn wenigstens eine der ersten und der zweiten Schaltungsanordnung
ausgebildet ist zum Übertragen des anderen des Hochpegels und des Niedrigpegels
für eine erste Zeitperiode unmittelbar vor dem führenden Bit, ist ein
Apparat des oben erwähnten Typs fähig zum Überwinden der beschriebenen
Beschränkungen, d.h., dass er ein Apparat ist, der einfach und billig zu implementieren
ist. Somit ist es sehr leicht und einfach sicherzustellen, dass sowohl der sendende
als auch der empfangende Beteiligte bereit für die statt zu findende Kommunikation
und auf die tatsächliche Kommunikationsrichtung eingestellt ist.
Zweckgemäße Ausführungsformen des Apparates sind in
Ansprüchen 9 bis 14 mit den oben erwähnten Vorteilen beschrieben. Die
elektronische Vorrichtung kann ferner, wie in Anspruch 15 angegeben, zweckgemäß
ein Zellulartelefon sein.
Wie erwähnt betrifft die Erfindung ferner eine Batterie mit einer
Einrichtung zum Ermöglichen einer digitalen seriellen Kommunikation über
eine Schnittstelle zwischen der Batterie und einer elektronischen Vorrichtung, und
mit einer Kommunikationsschaltungsanordnung in der Batterie, wobei die digitale
serielle Kommunikation eine Übertragung, zwischen der Kommunikationsschaltungsanordnung
und der elektronischen Vorrichtung, von Bytes umfasst, die aus einer Anzahl von
Bits bestehen, wobei jedes Bit durch einen eines Hochpegels und eines Niedrigpegels
definiert ist, wobei ein führendes Bit eines jeden Byte von einem ersten einen
des Hochpegels und des Niedrigpegels ist.
Wenn die Kommunikationsschaltungsanordnung ausgebildet ist zum Übertragen
des anderen des Hochpegels und des Niedrigpegels für eine erste Zeitperiode
unmittelbar vor dem führenden Bit, ist eine Batterie des oben erwähnten
Typs bereitgestellt, die fähig zum Überwinden der beschriebenen Beschränkungen
ist, d.h., dass sie eine Batterie ist, die einfach und billig zu implementieren
ist. Somit ist es sehr leicht und einfach sicherzustellen, dass sowohl der sendende
als auch der empfangende Beteiligte bereit für die statt zu findende Kommunikation
und auf die tatsächliche Kommunikationsrichtung eingestellt ist.
Zweckgemäße Ausführungsformen der Batterie sind in
Ansprüchen 17 bis 22 mit den oben erwähnten Vorteilen beschrieben.
Die Erfindung wird nun vollständiger unten mit
Verweis auf die Zeichnungen beschrieben werden.
1 zeigt einen Apparat gemäß der Erfindung.
2 veranschaulicht einen Teil einer elektronischen Vorrichtung,
die eine Schnittstelle mit einem Teil der Batterie bildet.
3 ist ein Beispiel eines mit Bezug zu der oben erwähnten
Übertragung zu verwendenden Byte.
4 veranschaulicht die Übertragung von Bytes.
1 zeigt einen Apparat 101 mit einer elektronischen
Vorrichtung 102 und einer daran angefügten Batterie oder Batteriepackung
103. Der Apparat 101 umfasst ferner eine Anzahl von Verbindungen
104, 105, 106, die die elektronische Vorrichtung
102 und die Batterie 103 verbinden, und somit eine Kommunikation
zwischen der elektronischen Vorrichtung 102 und der Batterie
103 ermöglichen.
Die elektronische Vorrichtung 102 umfasst einen Transceiver
108, der im Folgenden auch die erste Kommunikationseinrichtung genannt
wird, und einen Mikrocontroller 109. Der Transceiver 108 und der
Mikrocontroller 109 sind ausgebildet zum Austauschen von Daten, was mittels
der Zahlzeichen 110 und 111 in der Figur veranschaulicht ist.
Der Mikrocontroller 109 kann eine Information an den Transceiver
108 mittels der Verbindung 111 übertragen. Ebenso kann die
Verbindung 110 zum Übertragen von Daten von dem Transceiver
108 an den Mikrocontroller 109 verwendet werden. Der Transceiver
108 kann ein Universal-Asynchron-Empfänger-Sender (UART) sein.
Die Batterie enthält eine oder mehr Batteriezellen
113, einen Mikrocontroller 114 (der eine Zustandsmaschine sein
kann), eine Batterieinformations-Akquisitionseinheit 115, einen Transceiver
117 und einen Speicher 116. Es wird bemerkt, dass im Folgenden
der Transceiver 117 auch die zweite Kommunikationseinrichtung genannt wird.
Außerdem kann der Transceiver 117 ein Universal-Asynchron-Empfänger-Sender
(UART) sein.
Die Verbindungen 104 und 105 werden zum Energieliefern
von der Batterie 103 and die elektronische Vorrichtung 102 verwendet.
Zum Beispiel kann der Verbinder 104 mit dem Pluspol der Batteriezellen
113 in der Batterie 103 verbunden sein, und der Verbinder
105 kann mit einem Batterieminuspol (GND) der Batteriezellen
113 in der Batterie 103 verbunden sein.
Der in der elektronischen Vorrichtung 102 enthaltene Transceiver
108 ist mit dem Transceiver 117 in der Batterie 103 mittels
der Verbindung 106 verbunden, die eine digitale serielle Kommunikation
ermöglicht, die eine Übertragung von Bytes umfasst, die aus einer Anzahl
von Bits bestehen, zwischen der ersten und der zweiten Kommunikationseinrichtung.
Der Speicher 116 ist ausgebildet zum Speichern einer Anzahl von Dateninformationen,
zum Beispiel einer Identifizierungsnummer der Batterie, der maximalen Batteriekapazität,
der aktuellen Batteriekapazität usw.
Der Mikrocontroller 114 ist mit dem Transceiver
117, mit der Batterieinformations-Akquisitionseinheit 115 und
mit dem Speicher 116 verbunden. Die Batterieinformations-Akquisitionseinheit
115 ist mit den Batteriezellen 113 verbunden und ist zum Abrufen
einer Batterieinformation, wie beispielsweise der aktuellen Batteriekapazität
usw., von den Batteriezellen 113 ausgebildet. Die Batterieinformations-Akquisitionseinheit
115 ist ausgebildet zum Übertragen der Information an den Mikrocontroller
114, wenn sie zum Tätigen davon durch den Mikrocontroller
114 angewiesen ist. Der Mikrocontroller 114 ist ausgebildet zum
Speichern und Abrufen der Information von dem Speicher 116 und zum Übertragen
der Information an die elektronische Vorrichtung 102 mittels des Transceivers
117.
2 veranschaulicht einen Teil der elektronischen Vorrichtung
102, die eine Schnittstelle mit einem Teil der Batterie 103 bildet,
und zeigt die Verbindung 106, die ausgebildet ist zum Verbinden der elektronischen
Vorrichtung 102 und der Batterie 103, mit Bezug zu der in
1 gezeigten Verbindung 106. Die linke Seite
von 2 veranschaulicht einen Teil der elektronischen
Vorrichtung 102, während die rechte Seite von 2
einen Teil der Batterie 103 veranschaulicht. Wie in der Figur gezeigt,
sind die elektronische Vorrichtung 102 und die Batterie 103 mittels
einer Schnittstelle 201 verbunden.
Die elektronische Vorrichtung 102 enthält eine Steuereinheit
202 und eine Universal Asynchronous Receiver Transmitter Einheit
203, d.h. einen sog. UART. Ebenso enthält die Batterie 103
eine Steuereinheit 204. Die elektronische Vorrichtung 102 und
die Batterie 103 sind ausgebildet zum Übertragen von Daten über
die Schnittstelle 201. Die Übertragung wird mittels eines Pull-Up-Widerstands
207, eines Schalters 205 und eines Schalters 206 durchgeführt.
Der Schalter 205 in der elektronischen Vorrichtung ist verbunden, um durch
die Steuereinheit 202 gesteuert zu werden. Ebenso ist der Schalter
206 in der Batterie 103 verbunden, um durch die Steuereinheit
204 gesteuert zu sein.
Der Schalter 205 und der Schalter 206 sind beide
mit Massepotential verbunden. Dies befähigt die Steuereinheiten
202, 204 wiederum, Information über die Schnittstelle
201 zu übertragen. Die Übertragung von Information von der elektronischen
Vorrichtung 102 an die Batterie 103 ist durch die Steuereinheit
202 gesteuert. Die Steuereinheit 202 ist ausgebildet zum Steuern
des Schalters 205, und um hierdurch die Information an die Batterie
103 zu senden. Wenn zum Beispiel der Schalter 205 offen ist, zieht
der Pull-Up-Widerstand 205 das Potential bei Kommunikationsleitung
106 auf einen Hochpegel. Wenn der Schalter andererseits geschlossen ist,
ist das Potential bei der Kommunikationsleitung 106 bei einem Niedrigpegel.
Durch Steuern der Position des Schalters 205 steuert hiermit die Steuereinheit
202 das Potential bei der Kommunikationsleitung 106 und, da die
Kommunikationsleitung mit der Batterie 103 verbunden ist, kann eine Information
von der elektrischen Vorrichtung 102 an die Batterie 103 übertragen
werden.
Ebenso kann die Steuereinheit 204 eine Information von der
Batterie 103 an die elektronische Vorrichtung 102 mittels des
Schalters 206 übertragen. Die durch den Schalter 205 in der
elektronischen Vorrichtung 102 erzeugten Daten werden in einem UART
211 empfangen, der dem UART 203 in der elektronischen Vorrichtung
102 ähnlich sein kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform werden eine Anzahl von Bits
enthaltende Bytes zwischen der elektronischen Vorrichtung 102 und der Batterie
103 übertragen. Das Format dieser Bytes ist in 3
veranschaulicht.
3 zeigt ein Beispiel von einem Byte, das aus einer
Anzahl von Bits besteht, die mit Bezug zu der oben erwähnten Übertragung
verwendet werden können. Das Byte 300 ist in drei Abschnitte aufgeteilt.
Ein zwei Startbits enthaltender erster Abschnitt 301, ein eine Anzahl von
Datenbits enthaltender zweiter Abschnitt 302 und ein ein Stoppbit enthaltender
dritter Abschnitt 303.
Der erste Abschnitt 301 enthält zwei Startbits
304, 305 und wird zum Angeben des Starts des Byte 300
während einer Übertragung verwendet. Vorzugsweise haben die Startbits
unterschiedliche Werte, zum Beispiel ist das Startbit 304 eine logische
„0", während das Startbit 305 eine logische „1" ist.
Der zweite Abschnitt 302 enthält eine Anzahl von Datenbits (zum Beispiel
acht) mit Werten in Abhängigkeit von der zu übertragenden Information.
Der dritte Abschnitt 303 enthält ein zum Angeben des Endes des Byte
verwendetes Stoppbit. Wie aus dem Folgenden ersichtlich werden wird, ist das Stoppbit
häufig nicht erforderlich, zum Beispiel wenn die übertragenen Bytes durch
Perioden mit einem Signalpegel entsprechend dem Wert der Stoppbits getrennt sind,
oder wenn übertragene Bytes eine feste Länge haben.
4 ist ein Ablaufdiagramm, das die Übertragung
von Bytes über die Kommunikationsleitung 106 zwischen der elektronischen
Vorrichtung 102 und der Batterie 103 veranschaulicht. Man beachtet,
dass die Zeit von links nach rechts in der Figur zunimmt.
Die Figur zeigt ein erstes Byte 401, das von der elektronischen
Vorrichtung 102 an die Batterie 103 über die Kommunikationsleitung
106 übertragen wird, gefolgt von einem zweiten Byte 402,
das in der umgekehrten Richtung über die Kommunikationsleitung 106
übertragen wird, d.h. von der Batterie 103 an die elektronische Vorrichtung
102.
Die die Übertragung des ersten Byte und die Übertragung
des zweiten Byte veranschaulichenden Zeitintervalle sind durch ein durch
405 in der Figur angegebenes Zeitintervall getrennt. Die Dauer des Zeitintervalls
405 ist durch die erforderliche Antwortzeit und die minimale Aufbauzeit
zum Umkehren der Kommunikationsrichtung spezifiziert.
Ein oder mehrere der elektronischen Einrichtungen in der Batterie,
zum Beispiel der Mikroprozessor 114, können in einem aktiven Zustand
oder in einem Energiesparzustand sein. In dem Energiesparzustand ist die Kommunikationsleitung
in einem sog. Leerlaufzustand. Hierdurch kann der Leistungsverbrauch dieser elektronischen
Einrichtungen während Perioden reduziert werden, wenn keine Bytes zwischen
der elektronischen Vorrichtung 102 und der Batterie 103 übertragen
werden.
Vor der Übertragung des ersten Byte ist die Übertragungsleitung
im Leerlaufzustand, in dem der Signalpegel auf der Übertragungsleitung gleich
einem Pegel einer logischen „0" gleicht. In der Figur ist die Leerlaufperiodensituation
durch das Zahlzeichen 403 angegeben. Die Steuereinheit 202 bringt
die Übertragungsleitung in einen sog. aktiven Zustand durch Bringen des Signalpegels
auf der Übertragungsleitung 106 auf einen Hochpegel, wie durch die
Periode 404 in der Figur angegeben. Die Periode 404 ist eine sog.
Aufweckperiode, in der eine oder mehrere der elektronischen Einrichtungen in der
Batterie von einem Energiesparzustand zu einem normalen Leistungsverbrauchszustand
gebracht werden.
Wie rechts in der Figur veranschaulicht, folgt dem Byte
402 ein Intervall 406, in dem der Signalpegel bei der Übertragungsleitung
106 einem Pegel einer logischen „1" gleicht, d.h. einer Situation
ähnlich der durch das Intervall 405 angegebenen Situation. Die minimale
Dauer des Zeitintervalls 406 ist durch die erforderliche Antwortzeit und
die minimale Aufbauzeit zum Umkehren der Kommunikationsrichtung spezifiziert. Dem
Intervall 406 folgt eine Verschiebung von dem Pegel einer logischen „1"
zu einem Pegel einer logischen „0", was eine Situation angibt, in welcher
die Übertragungsleitung 106 in einen Leerlaufzustand gebracht wird.
Alternativ könnte die Verschiebung den Start eines neuen Byte angeben, das
übertragen wird, d.h., dass die Verschiebung dem Beginnen eines neuen Startbits
entspricht. Es wird bemerkt, dass die Übertragungsleitung in einen Leerlaufzustand
gebracht werden kann, wenn die Dauer des Zeitintervalls 406 einen gegebenen
vordefinierten Wert überschreitet.
Die über die Übertragungsleitung 106 übertragenen
Bytes können sowohl Anweisungen als auch Daten enthalten. Die Anweisungen können
sog. Nurlese-Anweisungen enthalten, die durch die elektronische Vorrichtung
102 gesendet sind und die Batterie 103 zum Lesen einer spezifizierten
Information von dem Speicher 116 und zum Senden der Information als ein
oder mehrere Datenbytes als Antwort darauf anweisen. Die Nurlese-Anweisung kann
zum Beispiel die Batterie zum Senden einer Information über die Nennkapazität
oder die Batterieseriennummer anweisen. Die Anweisung kann außerdem sog. Lese/Schreib-Anweisungen
enthalten, zum Beispiel Anweisungen, die ein Lesen oder Schreiben der aktuell verbleibenden
Kapazität der Batterie bewirken. Ferner kann die Anweisungsmenge Anweisungen
enthalten, die ein Senden und Empfangen einer Information der Batteriekommunikationsbus-Revision
bewirken, und ein Lesen und Schreiben einer dynamischen Identifizierungsnummer bewirken.
Die Revisionsinformation spezifiziert die unterstützte Kommunikationsbusrevision.
Nach Austauschen der Revisionsnummer des Batteriekommunikationsbusses können
die Mikrocontroller 109, 114 einen sowohl durch die elektronische
Vorrichtung 102 als auch durch die Batterie 103 unterstützten
gemeinsamen Kommunikationsstandard verwenden. Hierdurch kann eine Kommunikation
zwischen einer elektronischen Vorrichtung 102 und einer Batterie aufrechterhalten
werden, selbst wenn eine derer nur einen späteren Kommunikationsstandard als
die Andere unterstützt.
Die dynamische Identifizierungsnummer wird für Kommunikationszwecke
verwendet. Die elektronische Vorrichtung 102 ist ausgebildet zum Speichern
einer gegebenen dynamischen Identifizierungsnummer sowohl in dem Speicher
116 der Batterie 103 als auch in einem Speicher der elektronischen
Vorrichtung 102. Die dynamische Identifizierungsnummer kann gespeichert
werden, wenn eine Batterie 103 mit der elektronischen Vorrichtung
102 verbunden wird, aber kann auch zu einer beliebigen Zeit gespeichert
werden, vorausgesetzt, dass die Batterie 103 mit der elektronischen Vorrichtung
102 verbunden ist.
Wenn die Batterie mit der elektronischen Vorrichtung 102
verbunden wird, wird die dynamische Identifizierungsnummer von der Batterie
103 an die elektronische Vorrichtung 102 übertragen. Hiernach
wird die dynamische Identifizierungsnummer von der Batterie 103 mit einer
oder mehreren in der elektronischen Vorrichtung 102 gespeicherten dynamischen
Identifizierungsnummern verglichen. Wenn die dynamische Identifizierungsnummer der
Batterie nicht einer dynamischen Identifizierungsnummer von der elektronischen Vorrichtung
102 entspricht, bedeutet es, dass die Batterie durch eine andere Ausrüstung
verwendet worden ist, oder es kann eine nagelneue Batterie sein. Deshalb hat die
elektronische Vorrichtung 102 keine aktuelle Information über den
Status der Batterie, und die elektronische Vorrichtung wird eine Information von
der Batterie 102 abrufen, beispielsweise die Information über die
gegenwärtig verbleibende Kapazität der Batterie 102. Wenn andererseits
die dynamische Identifizierungsnummer der Batterie einer dynamischen Identifizierungsnummer
von der elektronischen Vorrichtung 102 entspricht, ist die Batterie nicht
durch eine andere Ausrüstung verwendet worden, und die elektronische Vorrichtung
kann die in der elektronischen Vorrichtung gespeicherte Information über die
Batterie anstelle der von der Batterie abgerufenen Information verwenden. Ob die
Information von der elektronischen Vorrichtung 102 oder die Information
von Batterie 103 verwendet wird, hängt von einer anderen in der Batterie
103 gespeicherten Information ab, zum Beispiel einer Information, die angibt,
ob die Batterie erneut geladen worden ist, seit sie von der elektronischen Vorrichtung
getrennt worden ist. Wenn dieses der Fall ist, ruft das Mobiltelefon die Batteriekapazität
von der Batterie ab. Wenn dieses nicht der Fall ist, verwendet das Mobiltelefon
anstelle dessen eine zuvor gespeicherte interne Information über die Batteriekapazität.
Der Grund, warum es von Interesse ist, die intern gespeicherte Information anstelle
der Information von der Batterie zu verwenden, ist, dass die elektronische Vorrichtung
normalerweise fähig ist, die Information wegen des größeren verfügbaren
Speichers mit einer höheren Auflösung zu speichern.
Es wird bemerkt, dass die elektronische Vorrichtung ein Mobiltelefon
oder ein Batterieladegerät sein kann. Zum Beispiel können sowohl ein Mobiltelefon
als auch ein Batterieladegerät das oben erwähnte Lesen und Schreiben der
dynamischen Identifizierungsnummern durchführen und auf dieser Grundlage entscheiden,
ob die zuvor gespeicherte Information über die Batterie 103 verwendet
wird oder alternativ die Information von der Batterie 103 abgerufen wird.
Eine Fehlerhandhabung basiert im Wesentlichen auf einem für Befehle
und Daten verwendeten Echomechanismus, d.h. einer erneuten Übertragung mit
Bezug zu Befehlen und Daten. Unter Verweis auf 4 kann
das erste Byte 401 durch die elektronische Vorrichtung 102 an
die Batterie 103 übertragen werden. Wenn das Byte
401 durch die Batterie 103 empfangen wird, wird das Byte als das
Byte 402 von der Batterie 103 an die elektronische Vorrichtung
102 erneut übertragen. Wenn das Byte 402 in der elektronischen
Vorrichtung 102 empfangen wird, wird das Byte 402 mit dem ursprünglich
gesendeten Byte 401 verglichen. Wenn die Bytes 401 und
402 nicht übereinstimmen, wird ein Fehler erfasst.
Bezüglich Schreibbefehlen kann eine erneute Übertragung
auf die folgende Weise ausgeführt werden. Zuerst wird das durch die elektronische
Vorrichtung 102 gesendete Byte 401 durch die Batterie
103 empfangen. Als zweites wird das empfangene Byte in einen nichtflüchtigen
Speicher 116 der Batterie 103 geschrieben. Als drittes wird das
Byte von dem nicht-flüchtigen Speicher der Batterie gelesen. Und schließlich
wird das gelesene Byte von der Batterie 103 an die elektronische Vorrichtung
102 erneut übertragen und die Fehlererfassung kann durchgeführt
werden. Somit wird auch geprüft, dass das Byte korrekt in den Speicher
116 geschrieben wurde.
Man beachte, dass die oben erwähnte Fehlererfassung auch auf
von der Batterie 103 an die elektronische Vorrichtung 102 übertragene
Bytes durchgeführt werden kann.
Obwohl eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
beschrieben und gezeigt worden ist, ist die Erfindung nicht darauf beschränkt,
sondern kann auch andersartig innerhalb des Schutzbereichs des in den folgenden
Ansprüchen definierten Gegenstands verkörpert sein.