Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Informationenvisualisierung
und insbesondere die Anzeige von Darstellungen von verknüpften Informationen
auf Basis des Benutzer-Interesses.
Viele Anwendungen von Rechnern auf praktische Probleme sind mit der
Anzeige von Darstellungen von verknüpften Informationen, wie beispielsweise
hierarchischen Daten, verbunden. Verknüpfte Informationen beziehen sich auf
Informationen, die irgendeine logische oder organisatorische Beziehung aufweisen.
Beispiele dafür sind Organigramme, Computerprogramme, Websites, Ablagesysteme
oder biologische Taxonomien. Diese Datenstrukturen sind oft viel größer
als bequem auf den Bildschirm eines Computer-Anzeigemonitors passt, damit Informationen
leicht abgerufen werden können. Jedoch einen Weg zu finden, diese Strukturen
für Benutzer so darzustellen, dass sie (1) Elemente in der Struktur rasch finden
können und (2) die Beziehung eines Elements zu dem umgebenden Kontext verstehen
können, ist eine ausschlaggebende Funktion (enabler) für viele Einsatzmöglichkeiten
solcher Daten.
Ein Beispiel ist im Bereich von verknüpften hierarchischen Daten
zu finden. Verknüpfte hierarchische Daten werden oft in einer Baumstruktur
angezeigt. Mehrere Verfahrenstypen sind verwendet worden, um solche Baumstrukturen
anzuzeigen, einschließlich gleichmäßigem oder skaliertem Aufbau solcher
Baumstrukturen, Baum-Abbildungen, Fischaugen-Darstellungen, Fokus-plus-Kontext-Darstellungen
und hyperbolische Bäume.
Einige Beispiele von Anzeigeverfahren und -Techniken werden in "Improving
the visualization of hierarchies with treemaps: design issues and experimentation",
D. Turo und andere, (Proceeding Visualization 1992, S. 124–131, 19.–23.
Okt. 1992, XP002228633) bereitgestellt. Insbesondere werden spezielle Algorithmen
zur Partitionierung eines Anzeigeplatzes offenbart, die darauf beruhen, dass jeder
Knoten eine vorgegebene "Gewichtung" aufweist, die gemäß den angezeigten
Informationen ermittelt wird. Diese Technik leidet jedoch darunter, dass Knoten
mit niedriger Gewichtung unlesbar werden, je mehr die Anzeige partitioniert wird.
"Graphical fisheye views of graphs", M. Sarkar und andere, CHI '92,
3.–7. Mai 1992, XP000426810) beschreibt eine verzerrende Fischaugen-Darstellungstechnik,
die den "visuellen Wert" eines Knotens auf Basis seines geometrischen Abstands von
einem ausgewählten Knoten in der normalen (unverzerrten) Darstellung ermittelt.
Diese Näherungsweise ist nur effektiv, wenn der abstrakte Abstand zwischen
Knoten ihrer Nähe in der Zeichnung entspricht. Wenn dies nicht der Fall ist,
treten erhebliche Anomalien in der Fischaugen-Darstellung auf.
"Exploring large hyperdocuments: fisheye views of nested networks",
E.G. Noik, (Proceeding cascon 1993, S. 661–676, Bad. 2, XP002228634) beschreibt
eine Technik zum Generieren von Fischaugen-Darstellungen von verschachtelten Strukturen
ohne Filterung oder Verzerrung. Die Größe jedes Knotens wird geändert,
um seinen Interessegrad (DOI) wiederzugeben, bevor er positioniert wird. Da diese
Technik eine bestehende Anordnung nicht verändert, werden in dem Dokument keine
Probleme erörtert, die sich beim Einpassen der Visualisierung in den Anzeigebereich
ergeben können.
Trotz solcher Verfahren und Techniken besteht weiterhin ein Bedarf,
nützliche Informationen aus großen Hauptteilen von verknüpften Daten
anzuzeigen und zu extrahieren.
Die vorliegende Erfindung dient Benutzern zum Durchsuchen von großen
Sammlungen von verknüpften Informationen auf einer rechnerbasierten Anzeige.
Eine Visualisierung wird erzeugt, die eine Darstellung der vollständigen Sammlung
von Informationen auf der Anzeige bietet. Die Visualisierung passt vollständig
in einen festen Bereich der rechnerbasierten Anzeige, wodurch die Notwendigkeit
entfällt, Informationen in den Anzeigebereich hinein oder aus diesem heraus
zu verschieben. Die Visualisierung basiert auf identifizierten Fokus-Knoten und
erfolgt durch Berechnung eines Interessegrads (DOI) für jeden der Knoten in
der Struktur. Anordnung und Darstellung der Visualisierungsstruktur basieren auf
den DOI-Werten in Kombination mit Berücksichtigungen von verfügbarem Anzeigeplatz.
Ein Benutzer kann Ansichten der Struktur dynamisch manipulieren, indem einer oder
mehrere Fokus-Knoten ausgewählt werden, wodurch eine erneute Berechnung des
Interessegrads veranlasst wird.
In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren
zum Anzeigen einer Darstellung einer gesamten Sammlung von verknüpften Informationen
unter Verwendung einer Visualisierungstechnik in einem Anzeigebereich bereitgestellt,
wobei jede der verknüpften Informationen eine Vielzahl von Knoten umfasst,
die jeweils eine oder mehrere Verknüpfungen zu der Vielzahl von Knoten aufweisen,
wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
a) identifizieren von einem oder mehreren Fokus-Knoten aus der Vielzahl von
Knoten;
b) Generieren eines Interessegrad-(DOI)Werts für jeden der Vielzahl von
Knoten, wobei der Interessegrad-Wert auf wenigstens einem Abstand zwischen jedem
Knoten und dem einen oder mehreren Fokus-Knoten basiert und einer Knoten-Anzeigegröße
entspricht und die folgenden Schritte umfasst:
b1) Zuordnen eines höchsten DOI-Werts zu dem einen oder mehreren Fokus-Knoten
und ihrem bzw. ihren übergeordneten Knoten bis zu einem Hauptverzeichnis der
verknüpften Informationen;
b2) für jedes Geschwister der Fokus-Knoten Zuordnen eines DOI-Werts, der kleiner
als der höchste DOI-Wert ist und auf einer Reihenfolge des Geschwister-Knotens
basiert; und
b3) für alle restlichen Knoten Zuordnen eines DOI-Werts, der kleiner als derjenige
ihres übergeordneten Knotens ist;
c) Anordnen der Vielzahl von Knoten, die auf verbundenen Verknüpfungen
basierend in einer Baumstruktur positioniert und auf verbundenen Interessegrad-Werten
basierend dimensioniert sind;
d) Identifizieren und Durchführen irgendeiner Komprimierung der Knoten-Anzeigegrößen,
die zum Anzeigen der verknüpften Informationen auf Basis der Anordnung der
Vielzahl von Knoten notwendig sind, so dass die Darstellung vollständig in
dem Anzeigebereich angezeigt wird; und
e) Anzeigen der verknüpften Informationen auf Basis der Anordnung der Vielzahl
von Knoten und der Knoten-Komprimierung in dem Anzeigebereich, und wobei das Generieren
der DOI-Werte des Weiteren nach Schritt b2 und vor Schritt b3 das Identifizieren
des bzw. der interessantesten abgeleiteten Knoten des Fokus-Knotens bis zu einer
benutzerdefinierten Anzahl von Ebenen unter dem Fokus-Knoten und das Zuordnen von
DOI-Werten, die niedriger als diejenigen der identifizierten Knoten sind und auf
einer Reihenfolge des Geschwister-Knotens basieren, zu den Geschwistern der identifizierten
Knoten umfasst.
Die Erfindung stellt des Weiteren ein System zum Durchsuchen einer
Sammlung von verknüpften Datenelementen bereit, wobei das System umfasst:
eine Anzeigeeinrichtung, die einen Anzeigebereich zum Darstellen von Ansichten einer
Visualisierung der Sammlung von verknüpften Datenelementen aufweist; und
eine Eingabevorrichtung zum Bereitstellen einer Eingabe zum Ändern der Ansicht
der Visualisierung der Sammlung von verknüpften Datenelementen; gekennzeichnet
durch
ein Visualisierungsverarbeitungselement, das mit der Anzeigeeinrichtung und der
Eingabevorrichtung gekoppelt ist, wobei das Element so ausgelegt ist, dass es eine
Visualisierung der Sammlung von verknüpften Datenelementen auf Basis eines
Interessegrads und einer Größe des Anzeigebereichs in Übereinstimmung
mit dem oben beschriebenen Verfahren erzeugt.
Die vorliegende Erfindung kann verwendet werden, um Informationen-Einheiten
anzuzeigen, die aus Datenelementen bestehen, die statisch, dynamisch oder eine Kombination
aus statisch und dynamisch sind. Ein Beispiel für Informationen-Einheiten,
die statische Datenelemente aufweisen, wären die Knoten in einem Organigramm.
Ein Beispiel für eine Informationen-Einheit, die dynamische Daten aufweist,
wäre die Darstellung einer Website, in der eine Informationen-Einheit eine
Web-Seite innerhalb der Site darstellt und ein dynamisches Datenelement enthält,
welches die Anzahl von "Treffern" darstellt, auf welche die entsprechende Seite
über einen bestimmten Zeitraum trifft.
Einige Beispiele für Verfahren und Systeme gemäß der
vorliegenden Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die folgenden begleitenden
Zeichnungen beschrieben:
1 ist ein Ablaufdiagramm der grundlegenden Schritte
zum Erzeugen einer Visualisierung einer verknüpften Struktur;
2 ist eine Veranschaulichung eines DOI-Baums mit gleichmäßiger
Struktur, die den Stammknoten als den Fokus-Knoten aufweist;
3 ist eine Veranschaulichung des DOI-Baums von
2, wobei sich der Fokus-Knoten zu einem Knoten zweiter
Ebene verschoben hat;
4 ist eine Veranschaulichung des DOI-Baums von
2, wobei sich der Fokus zu einem Astknoten verschoben
hat, so dass er der neue Fokus-Knoten wird;
5 ist eine Veranschaulichung eines DOI-Baums, der verschiedene
Baum-Komprimierungstechniken zeigt;
6 ist eine Veranschaulichung von verschiedenen vorgegebenen
Bereichen in einem Anzeigebereich, der zum Anzeigen eines DOI-Baums verwendet werden
kann;
7 und 8 sind Veranschaulichungen
des DOI-Baums von 2 mit und ohne Verwendung der Techniken
zur Erweiterung auf Passform (Expand to Fit) der vorliegenden Erfindung;
9 ist eine Veranschaulichung eines großen Organigramms;
10 ist eine Veranschaulichung einer Darstellung einer
großen Datenbank mit einem Astknoten, der als der Gegenstand einer Suche festgelegt
ist und damit als ein Fokus-Knoten angezeigt wird;
11 ist eine Veranschaulichung eines Baums, der von
einer Datenbank mit mehreren Verknüpfungen pro Knoten abgeleitet ist, wobei
ein Knoten verwendet wird, um die Baumstruktur zu generieren, und andere Verknüpfungen
nach einer Benutzer-Aktion sichtbar werden;
12 ist eine Veranschaulichung eines Biblioplex, der
mehrere Generationen von Verknüpfungen aus einem Hauptdokument zeigt;
13 ist eine Veranschaulichung eines Bedienfelds zum
Steuern der DOI-Baum-Visualisierung der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
14 ist ein Blockschaltplan, der die funktionalen, von
der Software implementierten Komponenten und den Datenfluss veranschaulicht, der
zum Implementieren der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung verwendet werden kann; und
15 ist ein Blockschaltbild eines rechnerbasierten Systems,
das verwendet werden kann, um die gegenwärtig bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zu implementieren.
Die vorliegende Erfindung stellt eine Informationen-Visualisierungstechnik
bereit, die es einem Benutzer ermöglicht, große Sammlungen von verknüpften
Daten effizient zu durchsuchen. Wenn ein Benutzer die vorliegende Erfindung einsetzt,
ist er in der Lage, Ansichten von großen Mengen von angezeigten Daten so zu
manipulieren, dass die dargestellten Informationen vom Betrachter effektiv wahrgenommen
werden. Die vorliegende Erfindung kann verwendet werden, um Informationen-Einheiten
anzuzeigen, die aus Datenelementen bestehen, die statisch, dynamisch oder eine Kombination
aus statisch und dynamisch sind. Ein Beispiel für Informationen-Einheiten,
die statische Datenelemente aufweisen, wären die Knoten in einem Organigramm.
Ein Beispiel für eine Informationen-Einheit, die dynamische Daten aufweist,
wäre die Darstellung einer Website, in der eine Informationen-Einheit eine
Web-Seite innerhalb der Site darstellt und ein dynamisches Datenelement enthält,
welches die Anzahl von "Treffern" darstellt, auf welche die entsprechende Seite
über einen bestimmten Zeitraum trifft.
Die vorliegende Erfindung arbeitet an verknüpften Informationen,
die oft als eine Knoten-Verknüpfungs-Struktur dargestellt werden können.
in einer Knoten-Verknüpfungs-Darstellung stellt jeder Knoten eine Informationen-Einheit
dar, und die Verknüpfung stellt eine Beziehung zwischen den verschiedenen Knoten
dar. Die zu Grunde liegenden Daten können eine tatsächliche Verknüpfung
aufweisen, z.B. Web-Seiten oder andere Dokumente, die Hypertext-Verknüpfungen
enthalten), oder eine logische Verknüpfung, (z.B. die Knoten, aus denen ein
Organigramm besteht).
Die vorliegende Erfindung wurde für den Betrieb auf rechnerbasierten
Systemen, die eine grafische Benutzerschnittstelle aufweisen, implementiert, wie
beispielsweise diejenigen, die das Windows®-Betriebssystem von Microsoft,
Inc. oder das MAC-OS-Betriebssystem von Apple Computer, Inc. einsetzen. Solche grafischen
Benutzerschnittstellen weisen das Merkmal auf, dass ein Benutzer mit dem Rechnersystem
unter Verwendung einer Cursor-Steuervorrichtung und/oder über eine Sensorbildschirm-Anzeige
statt nur über eine Tastatur-Eingabevorrichtung interagieren kann. Solche Systeme
weisen auch das Merkmal auf, dass sie mehrere "Fenster" aufweisen können, in
denen diskrete Betriebsfunktionen oder Anwendungen vorkommen können. Eine umfassendere
Beschreibung eines solchen rechnerbasierten Systems, auf dem die vorliegende Erfindung
implementiert werden kann, wird im Folgenden bereitgestellt.
Die vorliegende Erfindung kombiniert (a) den Gedanken der Berechnung
der Interessegrad-(DOI)Schätzwerte von Benutzer-Interesse mit (b) Fokus- +
Kontext-Techniken zum dynamischen Ändern der Ansicht, wenn sich der DOI ändert,
und (c) der Anpassung dessen, was angezeigt wird, auf der Basis der verfügbaren
Anzeige-Ressource, (z.B. der sichtbare Bereich einer Computer-Anzeige oder die Größe
eines "Fensters" auf der Anzeige).
Die vorliegende Erfindung kann man sich als modular vorstellen, so
dass die Anzeige von Informationen für den Benutzer in zwei Teilen berechnet
wird: (1) eine Schätzung des Interessegrads des Benutzers an jedem der Knoten
und (2) eine Visualisierung der Daten auf Basis des berechneten Benutzer-Interesses
und der Menge an verfügbarer Anzeige-Ressource. Eine Visualisierung unter Verwendung
der vorliegenden Erfindung kann dazu verwendet werden, verschiedene Visualisierungen
von verknüpften Informationen darzustellen, wie beispielsweise Baumstrukturen
oder Sammlungen von hyperverknüpften Dokumenten. Die vorliegende Erfindung
setzt des Weiteren Animation ein, um glatte visuelle Übergänge für
die Angabe von DOI-Änderungen in der angezeigten Struktur zu ermöglichen.
(1) Schätzwert von Benutzer-Interessegrad in Knoten
Der Interessegrad (DOI) bezieht sich auf einen Wert, der einem speziellen
Knoten in Bezug auf irgendeinen Fokus-Knoten beigeordnet wird. Der DOI-Wert bietet
eine Möglichkeit, den Knoten einen quantitativen Wert beizumessen. Der DOI-Wert
kann auf viele verschiedene Arten berechnet werden und steht oft in direktem Bezug
zu der Art und Weise, wie die zu visualisierenden Daten erfasst werden. Zum Beispiel
können Echtzeit-Nutzungsdaten zum Berechnen eines DOI verwendet werden, also
könnte der DOI-Wert auf der Nutzung basieren.
Beim bisherigen Stand der Technik wird der DOI eines Knotens in einer
Baumstruktur als die intrinsische Wichtigkeit (intrinsic Importance) plus dem Abstand
von einem Fokus-Knoten geschätzt. Die intrinsische Wichtigkeit stellt die Relevanz
oder Wichtigkeit eines Knotens in Bezug auf einen Stammknoten dar und wird als die
Anzahl von Knoten ab dem Stammknoten bis zu dem betreffenden Knoten gemessen. Der
Abstand eines Knotens von dem Fokus-Knoten ist die Anzahl der Knoten, die von folgenden
über- und untergeordneten Verknüpfungen ab dem interessanten Knoten durchquert
werden müssen, bis der betreffende Knoten erreicht ist.
In der vorliegenden Erfindung unterscheidet sich die Berechnung des
Interessegrades für eine Baumstruktur von derjenigen, die im bisherigen Stand
der Technik offenbart wurde. Im bisherigen Stand der Technik weisen alle Geschwister-Knoten,
die den gleichen Abstand von dem Fokus-Knoten haben, den gleichen DOI-Wert auf.
Die Berechnung der vorliegenden Erfindung behandelt die abgeleiteten Knoten eines
übergeordneten Knotens als in Reihenfolge angeordnet (ordered) und weist den
abgeleiteten Knoten auf Basis eines Reihenfolge-Abstands von dem Fokus-Knoten fraktionale
DOI-Versätze zu. Je weiter der Geschwister-Knoten von dem Fokus-Knoten auf
Basis der Reihenfolgen-Anordnung entfernt ist, desto höher ist die fraktionale
Verringerung in seinem DOI, (doch ist die Verringerung immer kleiner als 1). Des
Weiteren basiert der DOI der abgeleiteten Knoten von den Geschwister-Knoten auf
dem Geschwister-DOI. Dies ermöglicht es dem Visualisierungselement zu entscheiden,
welche Geschwister-Knoten komprimiert werden, und wie sie komprimiert werden.
(2) Visualisierung
Wie oben angemerkt, können verschiedene Visualisierungstechniken
verwendet werden, wenn die vorliegende Erfindung implementiert wird. Zunächst
entspricht jeder DOI-Wert einem Knotengrößen-Parameter. Typischerweise
kann dieser Knotengrößen-Parameter einer größten Knotengröße
für einen bestimmten Bereich von DOI-Werten entsprechen. Beim Generieren der
Struktur in der Visualisierung werden die Knoten unter Verwendung des Knotengrößen-Parameters
zusammen mit beliebigen strukturbasierten Anpassungen angeordnet. Diese strukturbasierten
Anpassungen erleichtern die optimale Nutzung des Anzeigebereichs in Bezug auf die
Darstellung der Informationen sowie die Bereitstellung eines glatteren visuellen
Erscheinungsbilds der Struktur. Weitere Visualisierungskomprimierungen der Knoten
in der Struktur können auf dem verfügbaren Anzeigebereich basieren. Zum
Beispiel können Teile der Struktur, die in vorbestimmten Bereichen liegen,
vereinigt werden, oder gewisse Teile der Struktur können als Ergebnis ihrer
niedrigeren DOI-Werte kollektiv durch ein Symbol dargestellt werden, (wobei die
Größe des Symbols für die Anzahl von Knoten stehen kann, die dargestellt
werden). Alternativ kann die angezeigte Struktur eine Anzeige-Ressource nicht vollständig
nutzen, in welchem Fall Visualisierungserweiterungen eintreten, um die verfügbare
Anzeige-Ressource effizient zu nutzen.
Die gegenwärtig bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird implementiert, um hierarchisch verknüpfte Daten in einer Baumstruktur
anzuzeigen. Dies wird im Folgenden als ein Interessegrad (DOI)
bezeichnet. Der DOI-Baum kann zum Anzeigen verschiedener Typen von hierarchischen
Informationen verwendet werden, wie beispielsweise Organigramme, Dateistrukturen
oder Darstellungen von Web-Sites.
Die folgende Terminologie wird verwendet, um eine Baumstruktur zu
beschreiben. Ein Stammknoten bezieht sich auf den obersten Knoten in der Struktur
und denjenigen, von dem der Rest der Baumstruktur ausgeht. Eine Baumstruktur weist
mehrere Ebenen auf, wobei jede Ebene einen horizontalen Teil der Struktur darstellt.
Die Knoten in der Baumstruktur sind Ober Verknüpfungen verbunden. Die Knoten
weisen Beziehungen zu anderen Knoten auf, die als übergeordneter Knoten, abgeleiteter
Knoten oder Geschwister-Knoten bezeichnet werden. Ein Knoten ist ein zu einem anderen
Knoten übergeordneter Knoten, wenn er direkt verknüpft ist und eine Ebene
über dem anderen Knoten liegt. Desgleichen ist ein Knoten ein abgeleiteter
Knoten, wenn er direkt verknüpft ist und eine Ebene unter dem anderen Knoten
liegt. Geschwister-Knoten sind diejenigen, die auf der gleichen Ebene liegen und
den gleichen übergeordneten Knoten aufweisen.
1 ist ein Ablaufdiagramm, welches das allgemeine Verfahren
der vorliegenden Erfindung beschreibt. Zunächst werden Knoten-Informationen
für Knoten in der Visualisierung generiert, Schritt 101. Diese Knoten-Informationen
werden unter Verwendung von gespeicherten Daten für die Knoten generiert. Anschließend
wird ein Fokus-Knoten bestimmt, Schritt 102. Nach dem ersten Anzeigen der
Visualisierung kann der Fokus-Knoten der "Stamm"-Knoten sein oder darauf basieren,
wie die Anzeige der Struktur angefordert wurde. Während des Durchsuchens der
Struktur wird der Fokus-Knoten typischerweise durch die Benutzer-Auswahl eines bestimmten
Knotens identifiziert. Dann wird der DOI für die Knoten generiert, Schritt
103. Wie oben beschrieben, wird der DOI nicht nur durch den Abstand von
dem Fokus-Knoten bestimmt, sondern basiert auch auf seiner Reihenfolge (bzw. seines
übergeordneten Knotens) in Bezug auf den Fokus-Knoten. Die Knoten werden dann
dimensioniert und auf der Basis ihres DOI-Werts angeordnet, Schritt 104.
Eine Art und Weise, in welcher Knoten dimensioniert werden, wird im Folgenden unter
Bezugnahme auf den in Tabelle 1 bereitgestellten Pseudo-Code angegeben. Die Art
und Weise der Anordnung der Knoten basiert auf der Visualisierungsstruktur (z.B.
ein Baum oder irgendeine andere Struktur). Dann werden Visualisierungsanpassungen
vorgenommen, um die Nutzung des Anzeigebereichs zu optimieren, Schritt
105. Wie oben angemerkt, können diese Visualisierungsanpassungen Visualisierungskomprimierungen
oder Visualisierungserweiterungen sein. Die Visualisierungsstruktur wird angezeigt,
Schritt 106. Wenn ein neuer Fokus-Knoten ausgewählt und erfasst wird,
Schritt 107, werden die Schritte ab Schritt 103 wiederholt, wobei
die neue Visualisierungsstruktur vorzugsweise unter Verwendung von Animations-Techniken
angezeigt wird.
Tabelle 1 stellt Pseudo-Code bereit, der die Art und Weise der Verarbeitung
von Knoten in der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform beschreibt.
TABELLE 1 Pseudo-Code für Knoten-Verarbeitung
Unter Bezugnahme auf Tabelle 1 werden die aufgelisteten Abläufe
rekursiv für jeden Knoten wiederholt. Im Allgemeinen weisen die Fokus-Knoten
die größtmögliche Größe auf, wobei kleinere Größen
auf Basis des DOI-Werts zugewiesen werden. Die in Tabelle 1 angegebenen numerischen
Werte dienen zur Veranschaulichung und sind eigentlich parametrische Schwellenwerte,
die sich ändern könnten. Es ist anzumerken, dass die Knotengrößen
auf Basis von DOI-Werten zugewiesen werden, die in einen bestimmten Bereich fallen.
Die Verwendung von anderen Werten oder parametrischen Schwellenwerten würde
keine Abweichung vom Gedanken und Umfang der vorliegenden Erfindung verursachen.
Die Option des Ausblendwerts ist eine Technik, um kleine Unterscheidungen zwischen
Knoten zu treffen, die andernfalls die gleiche Größe aufweisen würden.
Der Ausblendwert ist ein fraktionaler Wert, der zum Verringern der Größe
von Knoten verwendet wird, je weiter sie vom Fokus-Knoten entfernt
sind. Zum Beispiel würde ein Ausblendwert von 0,10 für eine hierarchische
Struktur die Größe der Reihe von Knoten über und unter der Fokus-Reihe
um 10% verkleinern. Die nächste Reihe über und unter diesen Reihen wäre
um 20% kleiner. Dies lässt mehr Platz für den Fokus-Knoten für große
Bäume mit vielen Ebenen zu.
Anhand von Tabelle 1 sollte ebenfalls angemerkt werden, dass, wenn
ein DOI-Wert unter einen bestimmten Schwellenwert fällt, hier <–4,
dann wird der Knoten übergangen, (d.h. er wird nicht angezeigt).
Die grundlegende Berechnung des Interessegrades (DOI) für Knoten
unter Verwendung der Standard-Anordnung folgt den nachstehenden Regeln:
1. Den Fokus-Knoten und übergeordneten Knoten bis zum Stammknoten wird
ein DOI-Wert von 0 zugewiesen.
2. Ein DOI-Wert von –1 plus Versatz wird Geschwister-Knoten von Knoten
mit einem DOI-Wert von 0 zugewiesen.
3. Für die restlichen Knoten wird ein DOI-Wert zugewiesen, der um eins
geringer ist der ihrer übergeordneten Knoten.
Die Standard-Anordnung ist eine, in der ein einzelner Fokus-Knoten
vorhanden ist. In einem alternativen Schema, in dem mehrere Fokus-Knoten vorhanden
sein können, (z. B. Knoten, die als Ergebnis einer Suche gefunden werden),
würden die Regeln zum Zuweisen des DOI wie folgt lauten:
1. Ein DOI-Wert von –1 wird allen ausgewählten Knoten zugewiesen.
2. Ein DOI-Wert von –1 wird übergeordneten Knoten von ausgewählten
Knoten bis zum Stammknoten zugewiesen.
3. Für die restlichen Knoten wird ein DOI-Wert zugewiesen, der um eins
geringer ist der ihrer übergeordneten Knoten.
In Bezug auf den oben beschriebenen Versatz behandelt die DOI-Berechnung
der vorliegenden Erfindung die abgeleiteten Knoten eines übergeordneten Knotens
als in Reihenfolge angeordnet und weist den abgeleiteten Knoten auf Basis eines
Reihenfolge-Abstands von dem Fokus-Knoten fraktionale DOI-Versätze zu. Je weiter
der Geschwister-Knoten von dem Fokus-Knoten auf Basis der Reihenfolgen-Anordnung
entfernt ist, desto höher ist die fraktionale Verringerung in seinem DOI, (doch
ist die Verringerung immer kleiner als 1).
Für die Visualisierung des DOI-Baums ist eine kleine Anzahl von
möglichen Knotengrößen zum Darstellen der Informationen vorhanden,
die mit dem Knoten verbunden sind. Für die meisten Baumstrukturen wurde bestimmt,
dass drei eine sinnvolle Zahl von Knotengrößen ist, doch könnten
genauso gut fünf oder irgendeine andere Zahl von Knotengrößen verwendet
werden. Wie oben unter Bezugnahme auf allgemeine Konzepte beschrieben, hängt
die spezielle verwendete Knotengröße vom DOI des Knotens ab. Während
der Erstellung der Visualisierung kann für die Abbildung von DOI-Werten in
Knotengrößen eine Tabelle verwendet werden. Die Tabelle kann tatsächliche
Knotengrößen oder Dimensionierungsfaktoren für die Verwendung beim
Zeichnen jedes der Knoten enthalten.
2 zeigt die Anzeige eines gleichmäßigen Baums
von 4 Ebenen mit jeweils 4 Zweigen auf jeder Ebene und dem Fokus auf dem Stammknoten
201. Der Stammknoten 201 ist als Fokus-Knoten ausgewählt
worden und weist automatisch eine größere Größe auf. Um ferner
anzugeben, dass es sich um einen Fokus-Knoten handelt, kann er so angezeigt werden,
dass er sich optisch mehr unterscheidet, z. B. in einer anderen Farbe als die anderen
Knoten. Für Knoten mit einem niedrigeren DOI wurden automatisch kleinere Knotengrößen
ausgewählt. Zum Beispiel werden Knoten auf Ebene 202, Ebene
203 und Ebene 204 als fortlaufend kleiner dargestellt. Es ist
ebenfalls anzumerken, dass in 2 auf Grund der Anzeigeplatz-Einschränkungen
die Sammlung von Knoten auf Ebene 205 (unter Ebene 204) insgesamt
als ein Dreieck dargestellt wird. In der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform
ist der höchste DOI 0, die niedrigeren DOIs sind negative Zahlen.
In 3 ist ein Knoten 301 des
in 2 angezeigten Baums ausgewählt worden. Der
Knoten 301 befindet sich auf der nächstniedrigeren Ebene, und die
Auswahl verursacht die Änderung der DOI-Berechnung für die Knoten. Wenn
der Knoten angezeigt wird, wird gemäß den berechneten DOIs für die
Knoten eine Verkleinerung des Knotens 201 und eine Vergrößerung
der abgeleiteten Knoten 302 unter dem neuen Fokus-Knoten 301 in
dem Baum vorgenommen. Obwohl nicht dargestellt, erfolgt der Übergang von einem
Zustand in den nächsten vorzugsweise über eine glatte Animation. Es wurde
festgestellt, dass eine solche Animation wünschenswert ist, damit der Benutzer
die Übersicht behält und keine Verwechslung in Bezug auf Übergang
und Änderung in Fokus-Knoten entsteht.
Unter Bezugnahme auf 4 hat der Benutzer
einen der niedrigsten Knoten 401 entweder durch direkte Auswahl oder durch
Auswahl nahe gelegener Knoten ausgewählt, wodurch verursacht wird, dass der
Fokus-Knoten größer und leichter auswahlbar wird. Es ist anzumerken, dass
andere Knoten auf Basis ihres DOI-Werts neu dimensioniert worden sind. Zum Beispiel
sind die Knoten 402 und 403 größer geworden, während
die Knoten 301 und 201 kleiner geworden sind. Wiederum würde
dies für den Benutzer durch einen animierten Übergang dargestellt werden.
Das Verfahren zum Anordnen der Knoten ist wie folgt. Für mehrere
inkrementelle Knotengrößen gibt es eine feste Originalgröße.
Der Baum wird mit diesen Größen so angeordnet, als ob unbegrenzter Platz
vorhanden wäre. Wenn die Höhe des Baums größer als die Höhe
des Fensters ist, wird ein Skalierungsfaktor berechnet, so dass er vertikal hinein
passt. Das Verfahren bestimmt dann die tatsächliche Knotengrößen
multipliziert mit dem Skalierungsfaktor und ordnet die Bildschirmpositionen auf
Basis dieser Größen an. Wenn für die Knoten auf einer bestimmten
Ebene horizontal nicht genügend Platz vorhanden ist, wird Platz für den
Fokus-Knoten und für seine übergeordneten Knoten und anschließend
für ihre Geschwister-Knoten in der Reihenfolge rechts und links vom Fokus-Knoten
zugeteilt, bis ein gewisser Prozentsatz des horizontalen Raums übrig ist. Dann
wird der horizontale Raum für den Rest der Knoten und die Zweige darunter gleichmäßig
komprimiert. Das heißt, der Zweig unter jedem Geschwister-Knoten wird horizontal
so komprimiert, dass er unter den Geschwister-Knoten passt.
Es wurde festgestellt, dass es wünschenswert ist, immer eine
Darstellung des vollständigen Baums in dem verfügbaren Anzeigebereich
anzuzeigen. Der Anzeigebereich für den Baum auf der Anzeigevorrichtung ist
im Allgemeinen jedoch eine feste Ressource. Dementsprechend muss der Baum so eingeschränkt
werden, dass er innerhalb der Ressource bleibt. Die grundlegende Anzeigetechnik
auf DOI-Basis reduziert den Druck auf diese Ressource in hohem Maße. Selbst
mit der bisher beschriebenen Technik ist es möglich, dass nicht alle Knoten
effektiv auf dem Bildschirm dargestellt werden. Dabei sind zwei Fälle zu berücksichtigen,
und zwar dass der Baum nicht in der horizontalen Richtung hineinpasst, und dass
der Baum nicht in der vertikalen Richtung hineinpasst. Dass der Baum nicht in der
horizontalen Richtung hineinpasst, kommt oft vor und ist entweder auf einen großen
Verzweigungsfaktor unter einem Knoten oder, weil sich Bäume in der Breite exponentiell
erweitern, auf eine Ansammlung von Breiten zurückzuführen.
Wenn die Anzahl von Knoten auf Grund der Ansammlung von mehreren Zweigen
groß ist, werden diese speziell bearbeitet, weil die Knoten unter jeder Box
in dem für jede Box verfügbaren horizontalen Platz angeordnet sind. Dieses
Muster ist in dem Baum zu sehen, der in 5 dargestellt
ist. Wenn der Verzweigungsfaktor groß ist, werden die Knoten gefaltet, wie
bei den Knotengruppen 501 und 502, die in 5
dargestellt sind. Die Faltung bezieht sich auf eine Technik, in der eine Knotengruppe
so organisiert ist, dass ein Teil von ihr vertikal unter einen anderen Teil verschoben
wird. Wenn übergangene Knoten unter einem Schwellenwert-DOI-Wert vorhanden
sind, wird ein Dreieckssymbol verwendet, das eine entsprechende Größe
aufweist, um die Anzahl der Knoten zu protokollieren. Ein solches Symbol ist das
Dreieck 503, das in 5 gezeigt ist.
Wenn die Anzahl von Knoten über die Anzeige auf jeder Ebene groß
ist, wird die verfügbare Anzeige-Ressource, in welcher die Knoten angezeigt
werden sollen, vertikal in drei Bereiche aufgeteilt, wie in 6
dargestellt. Unter Bezugnahme auf 6 wird eine reguläre
freie Anordnungszone 601, eine Komprimierungszone 602 und eine
Zusammenfassungszone 603 angezeigt. Typischerweise liegen 70% des Bildschirms
in der freien Anordnungszone 601, 20% in den kombinierten Komprimierungszonen
602 und 10% in kombinierten Zusammenfassungszonen 603. Falls notwendig,
kann die horizontale Anordnung für einige der Knoten komprimiert werden, indem
sie zum Beispiel überlappt werden. Dies wird durch Ebene 504 von
5 veranschaulicht. Wenn in der gegenwärtig bevorzugten
Ausführungsform eine Cursor-Steuervorrichtung über diese Knoten bewegt
wird, werden sie in den Vordergrund versetzt, wobei sie ihre Nachbarn überlappen,
wodurch es dem Benutzer gestattet wird, sie zu prüfen. Wenn die höchste
Komprimierung erreicht ist, wird eine Zusammenfassungs-Darstellung für die
restlichen Knoten vorgenommen, so dass durch eine Auswahl in diesem Bereich der
diesem Bereich entsprechende Knoten ausgewählt wird. Wenn sich zum Beispiel
100 Knoten in dem Zusammenfassungsbereich befinden, würde durch Auswählen
von 30% des Wegs zur Kante der Anzeige der 30. Knoten ab der Innenkante des Bereichs
ausgewählt.
Tabelle 2 enthält Pseudo-Code, der die Anordnung einer Visualisierungsstruktur,
in der Knoten komprimiert sind, ausführlicher beschreibt.
TABELLE 2 Pseudo-Code zum Anordnen der Visualisierungsstruktur
Die Knoten mit den höchsten DOIs auf einer Ebene weisen die größte
Knotengröße auf, (siehe zum Beispiel Knoten 401 in
4). Diese Knotengröße bildet die vertikale
Höhe eines Bereichs, in dem die unmittelbaren Abkömmlinge aller Knoten
auf dieser Ebene angeordnet werden sollen. Wenn horizontal zu viele Abkömmlinge
vorhanden sind, werden die Abkömmlinge in mehrere Reihen gefaltet. Eine solche
Faltung in mehrere Reihen ist eine übliche Organigramm-Konvention, (wobei eine
vertikale Linie die Reihen verbindet).
Der lokale DOI-Wert bezieht sich auf den Wert auf jeder Ebene des
Baumes, der Prioritäten für horizontalen Raum nur auf dieser Ebene bestimmt.
Dieser Wert könnte auch für geringfügige Variationen in der Größe
von Geschwister-Knoten auf einer Ebene verwendet werden. Die Verwendung des DOI
für eine selektive Knoten-Erweiterung (wie im Folgenden beschrieben) und die
Verwendung von Faltungsreihen erhöhen die Größe eines Baums, der
horizontal angeordnet werden kann, in hohem Maße. Des Weiteren gestattet die
Verwendung von Komprimierungs- und Zusammenfassungszonen, dass alle Bäume in
einen festen Anzeigebereich eingepasst werden können. Es kann auch vorkommen,
dass ein Baum in vertikaler Richtung zu tief ist, um in den Platz zu passen. In
diesem Fall werden die Knoten abhängig vom DOI entweder im unteren oder mittleren
Bereich des Baums übergangen. Der Begriff übergehen bzw. übergangen
soll angeben, dass die Knoten nicht angezeigt werden und nicht, dass der Knoten
oder seine zu Grunde liegenden Daten gelöscht werden. Zunächst wird ein
Schwellenwert-DOI so erstellt, dass, wenn die Knoten für einen Baum kleiner
sind als der Schwellenwert-DOI, sie übergangen und durch eine Übergehungs-Grafik
ersetzt werden. Da die Knoten in elliptischer Wichtigkeit mit dem Abstand vom Hauptverzeichnis
und in Abstandswichtigkeit mit dem Abstand von dem bzw. den Fokus-Knoten abnehmen,
würde ein sehr tiefer Baum dann dazu neigen, einige Knoten um das Hauptverzeichnis
und einige Knoten um den Fokus-Knoten zu zeigen, wodurch typischerweise verursacht
würde, dass einige der dazwischenliegenden Knoten übergangen würden.
Die vorliegende bevorzugte Ausführungsform sorgt jedoch für die Erstellung
einer Übergehungs-Grafik über einem Knoten in einem gewissen Abstand über
dem Fokus-Knoten. Die Übergehungsgrafik würde übergangene Knoten,
einschließlich des Stammknotens darstellen. Die Breite des Symbols ist proportional
zu der Aufzeichnung der Anzahl von dargestellten Knoten. Die Anzahl der Ebenen über
dem anzuzeigenden Fokus kann durch eine Variable gesteuert werden, die vom Benutzer
spezifiziert wird.
Wenn der DOI für den unteren Teil des Baums niedriger ist, wie
dies für Zweige der Fall ist, die in eine Knotenhöhe eingepasst werden
oder die bis zum Boden des Anzeigebereichs reichen würden, wird der untere
Teil des Baums durch eine entsprechend proportionierte Übergehungs-Grafik ersetzt,
d.h. ein Dreieck, dessen Breite zu der Aufzeichnung der Baumbreite proportional
ist und dessen Höhe zu der Baumtiefe proportional ist.
Es kann sein, dass wie in 2 der Einsatz
der bisher beschriebenen Techniken nicht genutzten Platz in dem Anzeigebereich lässt.
Daher sorgt die vorliegende Erfindung dafür, dass ein Benutzer einen Teil des
Baums in diesen nicht genutzten Platz erweitern kann. Ungenutzter Platz ergibt sich
normalerweise aus einer Obergrenze bezüglich der Knotengröße, wodurch
der Baum veranlasst wird, weniger vertikalen Platz einzunehmen, als in einem typischen
Fenster vorhanden ist. Es wurde festgestellt, dass eine Erweiterung zur vertikalen
Einpassung verursachen würde, dass die Knoten ungewöhnlich groß und
verzerrt erscheinen würden. Des Weiteren würde horizontaler Platz begrenzt,
von dem sich herausgestellt hat, dass er noch beengter ist.
Eine Knoten-Erweiterung erfolgt, wenn auf der Anzeige noch vertikaler
Platz verfügbar ist. Die Erweiterung tritt auf dem "interessantesten Knoten"
auf. Die Anzahl von Ebenen unter dem Fokus-Knoten, der sich automatisch erweitern
soll, kann durch den Benutzer gesteuert werden. Als praktische Grenze haben sich
drei oder vier Ebenen erwiesen.
Die Grenze ist notwendig, um zu verhindern, dass ein sehr tiefer Baum
skaliert wird, so dass alle Knoten zu klein werden. Eine Knoten-Erweiterung auf
jeder Ebene tritt bei dem "interessantesten Knoten" ein.
Tabelle 3 stellt einen Pseudo-Code bereit, der eine solche Knoten-Erweiterung
beschreibt:
TABELLE 3 Pseudo-Code für Knoten-Erweiterung
Der Baum wird automatisch unter dem Fokus-Knoten erweitert, indem
der Knoten in der Ebene darunter mit den meisten Abkömmlingen ausgewählt
wird. Die nächste Ebene unter diesem Knoten wird auf die gleiche Weise erweitert,
bis die gesamte Tiefe des Baums gezeigt wird oder die vom Benutzer spezifizierte
Anzahl von Ebenen erreicht wird. Dies ist der Fall, sobald der Benutzer einen neuen
Knoten, auf den er sich konzentriert, auswählt, der die Erweiterung des Zweigs
des Baums mit dem aktuellen Knoten zeigt. Die auf jeder Ebene für die Erweiterung
ausgewählten Knoten bilden ein "Rückgrat" von Knoten, die in der ungefähr
doppelt so großen Größe wie ihre mittelgroß dimensionierten
Geschwister-Knoten dargestellt werden. Dies sorgt für Raum für die Anzeige
der Baumstruktur unter den Geschwister-Knoten unter Verwendung der Knoten mit der
kleinsten Größe. Da die Größe der Knoten in dem Rückgrat
dieser Erweiterung nahezu die gleiche ist, wird ein "Ausblend"-Wert verwendet, um
alle Knoten auf jeder vom aktuellen Fokus-Knoten entfernten Ebene kleiner zu machen.
Damit wird verhindert, dass die automatische Skalierung alle Knoten für sehr
tiefe Bäume zu klein macht.
Die Knoten in der Nähe des Fokus-Knotens werden somit immer in
einer relativ großen Größe angezeigt.
Es gibt mehrere Möglichkeiten zum Bestimmen oder anderweitigen
Identifizieren des "interessantesten Knotens", der erweitert werden soll. Dies kann
ein automatisierter Prozess sein oder einer, der auf einer Benutzer-Eingabe basiert.
Einige Beispiele sind: (1) Dies könnte der Knoten mit dem höchsten DOI
auf einer Ebene sein, oder (2) es könnte ein Knoten sein, der auf Basis von
Suchbegriffen, die vom Benutzer vorgegeben werden, identifiziert wird.
7 und 6 stellen den Baum
von 2 gemäß dem Zweig dar, der die meisten
Knoten aufweist. Unter Bezugnahme auf 7 nimmt der Baum
nicht den gesamten Anzeigebereich ein, wie durch den nicht genutzten Bereich
701 dargestellt wird. Unter Bezugnahme auf 8
umfassen der Knoten 801 und die Abkömmlinge den Zweig mit der höchsten
Anzahl von untergeordneten Knoten. Auf der Ebene 802 sind der Knoten
801 und sein Zweig erweitert worden. Dies wird auf Ebene 804 so
fortgeführt, der Knoten 803 und sein Zweig werden erweitert, und auf
Ebene 806 werden der Knoten 805 und sein Zweig erweitert. Wie
dargestellt, wird die Knoten-Erweiterung fortgesetzt, bis die untersten Knoten oder
"Astknoten" des Baums erreicht sind.
Eine solche Knoten-Erweiterung hat sich insofern als sehr nützlich
erwiesen, als sie oft Einsichten in Suchebenen über das normale bereitgestellte
Maß hinaus gestattet, (bis zu 6 Ebenen). Dies könnte Suchzeiten für
bestimmte Informationen drastisch reduzieren.
Jeder Knoten weist typischerweise eine Anzahl von Datenelementen auf,
die angezeigt werden sollen. Zum Beispiel könnten für ein Organigramm
die anzuzeigenden Datenelemente Felder umfassen wie beispielsweise Dienststelle,
die Dienststelle, an die berichtet wird, Name, Titel, Büro-Durchwahl, E-Mail,
Bilddatei-Verknüpfung, Homepage-Verknüpfung usw. Je größer die
Anzahl von anzuzeigenden Datenelementen ist, um so größer ist der Anzeigenoberfläche-Bereich,
der für einen Knoten benötigt wird. Für den Fokus-Knoten kann der
größte Teil der Informationen angezeigt werden.
Wie oben erläutert, weisen die Knoten typischerweise verschiedene
Größen auf. Wenn die Knoten kleiner werden, ist weniger
Platz vorhanden, um diese Informationen anzuzeigen. Informationen, die auf den Knoten
angezeigt werden, sind nach Prioritäten geordnet, und da die Knoten weniger
Raum zur Verfügung haben, werden die Elemente mit der höheren Priorität
angezeigt. Die vorliegende Erfindung stellt mehrere Techniken bereit, um zu gestatten,
dass Informationen auf einen Knoten passen:
1. Datenlöschung. Kleinere Knoten zeigen nur einige der Datenelemente an.
2. Wortabkürzung. Wörter und Sätze werden abgekürzt, wenn
auf der Zeile, auf der sie angezeigt werden, kein Platz ist. Es werden verschiedene
Textabkürzungsregeln je nach Typ der Informationen (Namen, Telefonnummern,
E-Mail-Adressen) angewendet. Aus einer Datei wird auch eine Substitutionstabelle
ausgelesen, um im Bedarfsfall übliche Wörter durch Abkürzungen zu
ersetzen. Zum Beispiel wird Vize-Präsident zu V.P.
3. Knoten-Rotation. Die normale Ansicht von Knoten zeigt sie als 3-D-Boxen (dargestellt
in 10). Unter Verwendung eines Vorgangs, wie beispielsweise
den Cursor auf einer Box nach links oder rechts zu ziehen, wird der Anschein erzeugt,
als drehten sich die Boxen, so dass jetzt eine andere Seite der Boxen nach vorne
zeigt. Dies ermöglicht die Darstellung weiterer Datenelemente. Softwarebasierte
Programmiertechniken zum Durchführen einer solchen Knoten-Rotation zum Darstellen
verschiedener Informationen sind im Fachgebiet bekannt.
Es sollte des Weiteren angemerkt werden, dass alle oder einige dieser
Techniken verwendet werden könnten. Alternativ könnte ein anderes Fenster
entlang der Struktur angezeigt werden, um alle Informationen anzuzeigen.
Die Benutzer-Ausrichtung im Baum wird beibehalten, indem die Ansichten
des Baums in Animation ineinander übergehen (animate into each other). Die
Animationszeit wird auf einen wünschenswerten Bereich eingestellt, für
gewöhnlich im Bereich von (0,7–1,0 Sek.). Die durchschnittliche Zeichenzeit
pro Rahmen für die letzten Rahmen wird verwendet, um die Anzahl von Animationsrahmen
einzustellen, die dieses Mal gezeichnet werden können. Dies wird zum Berechnen
der Zwischenpositionen der Boxen verwendet.
Ein Baum-Übergang wird basierend auf einem Anfangszustand und
einem Endzustand des Baums berechnet. Das Generieren eines Endzustands wird zum
Beispiel durch einen Benutzer initiiert, der einen neuen Fokus-Knoten auswählt.
Die vorliegende Erfindung ist zum Bereitstellen eines interaktiven
Browsers für Knoten-Verknüpfungsstrukturen angewendet worden. Die Erfindung
könnte auf eine Reihe von Kontexten angewendet werden, in denen Knoten-Verknüpfungs-Strukturen
visualisiert werden. Insbesondere könnte die Erfindung beim Visualisieren von
webbezogenen Strukturen angewendet werden, wie beispielsweise die Struktur, die
durch eine cachegespeicherte Gruppe von Web-Seiten oder anderen Web-Objekten ausgebildet
wird.
Allgemeiner ausgedrückt, die Erfindung könnte angewendet
werden, um einen Browser für Organigramme, Dateisystem-Hierarchien, Hypertext-Hierarchien,
WorldWideWeb-Konnektivitätsstrukturen, Stücklisten, SGML-Strukturen oder
irgendwelche anderen großen Knoten-Verknüpfungs-Strukturen bereitzustellen.
Der Browser könnte zum Bearbeiten von Strukturen oder ihren Inhalten verwendet
werden.
Elemente in dem Baum können zu frei wählbaren Internetadressen-
(Uniform Resource Locator – URL) Seiten oder zu Programmen verknüpft
werden, wie beispielsweise einem E-Mail-Programm. Somit kann der Baum als ein Browser
zum Initiieren der Anzeige von Web-Daten agieren. Der Baum als Browser arbeitet
schneller als ein herkömmlicher Web-Browser, weil eine Gruppe der Seiten zusammen
auf dem Bildschirm betrachtet werden kann und ihre Beziehung zu anderen Seiten gezeigt
wird.
Im Folgenden werden mögliche Anwendungen beschrieben.
(1) Organigramm. Eine Einsatzmöglichkeit besteht für Organigramme,
in denen die Knoten als Verknüpfungen zu unterstützenden Daten dienen,
wie in 9. Dieses Organigramm weist über 400 Knoten
auf, ist über das Web zugänglich und kombiniert alle Informationen, die
in 12 getrennten Organigrammen enthalten sind, (von denen jedes eine Seite füllt).
Indem nach einem Namen gesucht oder das Diagramm durchsucht wird, werden die Details
der einzelnen Organisationen aufgedeckt. Des Weiteren dient das Diagramm als Schnittstelle
in die Organisations-Homepages der verschiedenen Organisationen, (auf die durch
Anklicken der entsprechenden Verknüpfung in dem Knoten zugegriffen wird). Es
kann ferner verwendet werden, um auf die E-Mail jeder Einzelperson zuzugreifen,
deren E-Mail auf dem Diagramm angegeben ist, indem einfach auf die Verknüpfung
geklickt wird.
(2) Web-Sites. Eine weitere Verwendungsmöglichkeit ist die Ansicht von
Web-Sites, die in Baum-Form gezwungen oder anderweitig dazu reduziert wurden. Miniaturisierte
Bildvorschauen von Seiten können in den Knoten angezeigt
werden. Ganzseiten-Anzeigen der Seiten können neben dem Baum unter Verwendung
einer geeigneten Web-Browser-Anwendung angezeigt werden.
(3) Web-Site-Statistiken. Der DOI von einzelnen Seiten in einer Web-Site kann
auf eine Abhängigkeit von der Anzahl der Treffer eingestellt werden, welche
die Seite in einem vorgegebenen Zeitraum erhalten hat, wie beispielsweise dem vergangenen
Monat oder der letzten Woche oder Stunde oder einer anderen Zeitspanne. Oder es
könnte eine Funktion, welche eine Art Gewichtungs-Zugangszeitraum darstellt,
verwendet werden, (zum Beispiel die Gewichtung von Treffern als eine abnehmende
Exponentialfunktion (declining exponential) von Tagen vor dem gegenwärtigen).
Somit können Site-Sponsoren die Aktivität auf ihren Web-Sites überwachen.
Der Gewichtungs-Zeitraum könnte sogar auf Minuten reduziert werden, so dass
Sponsoren die unmittelbare Aktivität auf ihren Sites überwachen könnten.
(4) Datenbanken. Datenbanken, die sich durch Bäume ausdrücken lassen,
können angezeigt und durchsucht werden. Als Beispiel wird die 7000 Knoten umfassende
Taxonomie-Datenbank, die von ACM/SIGCHI für Wettbewerbstests (competitive tests)
verwendet wird, in 10 gezeigt. In diesem Wettbewerbstest
stellen die Kandidaten Visualisierungen der Datenbank dar, die dann durchsucht werden,
um bestimmte Datenelemente zu finden. Indem er den Gruppierungen höherer Ebenen
gefolgt ist, hat der Benutzer den Knoten 1001 mit dem Titel "Ebola-Virus"
gefunden. Ein Vorteil des Einsatzes des DOI-Baums zum Durchsuchen besteht darin,
dass der gesamte Baum immer sichtbar ist, was dem Benutzer dabei hilft, den Kontext
der einzelnen Knoten beizubehalten. Weiteren relevanten Knoten in der Standard-Anordnung
wird immer mehr Platz eingeräumt, während der Benutzer den Baum durchsucht.
Die automatische Erweiterung unter dem Fokus-Knoten kann dabei helfen, den Zweig
des Baums zu verstehen, der den neuen Fokus enthält.
(5) Mehrfach verknüpfte Datenbanken. Die Knoten können Elemente in
einer Datenbank sein, wie in 11. Die Elemente in der
Datenbank sind in eine Baum-Form gezwungen oder wurden anderweitig dazu umgewandelt.
Die Elemente in der Datenbank weisen jedoch mehrfache Verknüpfungen zu anderen
Elementen in der Datenbank auf. Eine Gruppe oder Klasse von Verknüpfungen wird
zum Erstellen der Baumstruktur verwendet. Typischerweise ist diese Klasse von Verknüpfungen
indikativ für eine Beziehung zwischen diesen Elementen. In dieser Anwendung
können zusätzliche Verknüpfungen zu anderen Elementen angezeigt werden,
wenn eine vorgegebene Benutzertätigkeit ausgeführt wird, z.B. der Benutzer
einen Cursor über irgendein Element bewegt. Dies wird durch die Verknüpfungen
1101 auf Element 1101 dargestellt.
In einer anderen Möglichkeit zum Darstellen eines allgemeinen Diagramms mit
mehrfachen Verknüpfungen können mehrfache Instances eines Knotens in der
Struktur dargestellt werden. Dies kann auf einer bestimmten Art und Weise der Erstellung
der Struktur aus der Datenbank basieren. In diesem Fall können die angezeigten
Verknüpfungen auf andere Instances des Knotens verweisen. Solche duplizierten
Knoten können so angezeigt werden, dass sie sich optisch von anderen Knoten
unterscheiden, (z. B. durch verschiedene Farbe, Form usw.).
Unter Verwendung dieser Techniken werden komplexe Strukturen, die als verallgemeinerte
Diagramme schwierig zu zeichnen wären, als Bäume gezeichnet, doch können
die anderen Verknüpfungen immer noch untersucht werden. In diesem Fall, in
dem einige der Knoten mit einem Dreieck unter einem Knoten zusammengefasst worden
sind, wird eine Linie zu dem Dreieck gezeichnet.
(6) Bibliografien. Ein Biblioplex ist eine Gruppe von Dokumenten, die generiert
werden, indem nacheinander Generationen von Zitationen durchquert werden, wie in
12. Dies kann als ein DOI-Baum angezeigt werden. Der
DOI für einzelne Knoten kann durch Verteilen der Aktivierung unter den Verknüpfungen
oder durch Kozitations-Analyse berechnet werden.
(7) E-Mail-Strom-Visualisierung. E-Mail-Ströme können als Bäume
dargestellt werden. Der DOI für diese Ströme könnte auf Basis der
Inhaltsähnlichkeit und Baum-Nähe generiert werden.
13 stellt ein Bedienfeld 1301 dar, das für
einen Benutzer bereitgestellt wird und zur Bereitstellung von Visualisierungs-Präferenzen
sowie zum Angeben eines Suchbegriffs (Feld 1302) verwendet werden kann.
In der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
kann mehr als ein Fokus-Knoten vorhanden sein. Dieser Fall würde typischerweise
eintreten, wenn irgendein Typ von Suche für die Daten in den Elementen der
Visualisierungsstruktur durchgeführt wird.
Unter erneuter Bezugnahme auf 13 umfassen
die verschiedenen anderen Steuervorrichtungen Felder und Kontrollkästchen zum
Angeben von Parameter für die Visualisierung und Befehls-Schaltflächen,
um zu veranlassen, dass spezifische Befehle ausgeführt werden. Das Feld
1303 dient zum Spezifizieren der Größe des Anzeigebereichs, das
Feld 1304 dient zum Spezifizieren der Anzahl von abgeleiteten Knoten, die
vor der Faltung angezeigt werden sollen, das Feld 1305 spezifiziert ein
Bild, das für die "Box", die einen Knoten darstellt, verwendet werden soll,
das Feld 1306 wird zum Spezifizieren der Farbe der Box verwendet, das Feld
1307 wird zum Spezifizieren einer Übergangszeit für Animationszwecke
verwendet, das Feld 1308 dient zum Spezifizieren des "Ausblend"-Werts zum
Bestimmen des endgültigen DOI-Werts, der bei der Wiedergabe eines
Knotens verwendet wird, das Feld 1309 wird verwendet, um einen maximalen
DOI-Wert vor der Übergehung zu spezifizieren, das Feld 1310 wird zum
Spezifizieren eines Hintergrundbilds für die Visualisierung verwendet, das
Feld 1311 wird verwendet, um die Farbe für Linien und Text zu spezifizieren,
das Feld 1312 wird verwendet, um die Spezifikation eines neuen Stammknotens
zu aktivieren, das Kontrollkästchen 1313 wird verwendet, um zu spezifizieren,
dass die Knoten-Erweiterung erfolgen soll, das Kontrollkästchen 1314
wird verwendet, um zu spezifizieren, dass Fotos angezeigt werden können, das
Kontrollkästchen 1316 wird verwendet, um zu spezifizieren, dass der
DOI-Wert für die Knoten angezeigt werden soll, das Kontrollkästchen
1315 wird verwendet, um zu spezifizieren, dass ausgewählte Knoten
unterdrückt werden sollen, Kontrollkästchen 1317 wird verwendet,
um zu spezifizieren, dass nichtausgewählte Knoten unterdrückt werden sollen,
das Kontrollkästchen 1318 wird verwendet, um eine Abfrage zuzulassen,
das Kontrollkästchen 1319 wird verwendet, um die Unterdrückung
von unteren mittleren (low medium) Knoten zu spezifizieren, das Kontrollkästchen
1320 wird verwendet, um Ton ein- oder auszuschalten, das Kontrollkästchen
1321 dient zum Aktivieren der Benutzer-Zuweisung von DOI-Werten.
Die Schaltfläche 1322 dient zum Durchqueren des Baums
in Vorwärtsrichtung basierend auf vorherigen Befehlen, die Schaltfläche
1323 dient zum Durchqueren des Baums in Rückwärtsrichtung basierend
auf vorherigen Befehlen, die Schaltfläche 1324 dient zum Anzeigen
aller Knoten, die bisher ausgewählt worden sind, die Schaltfläche
1325 dient zum Löschen des Speichers für vorher ausgewählte
Knoten, die Schaltfläche 1326 dient zum Veranlassen der Auswahl aller
Knoten, die Schaltfläche 1327 dient zum Zurücksetzen jedes Speichers
für bisher eingegebene Befehle, die Schaltfläche 1328 dient zum
Veranlassen, dass der Baum erneut gezeichnet wird, die Schaltfläche
1329 dient zum Veranlassen, dass der Baum mit größeren Blöcken
gezeichnet wird, die Schaltfläche 1330 dient zum Veranlassen, dass
der Baum mit kleineren Blöcken gezeichnet wird, die Schaltfläche
1331 dient zum Veranlassen, dass der Baum mit breiteren Boxen gezeichnet
wird, die Schaltfläche 1332 dient zum Veranlassen, dass der Baum mit
schmaleren Boxen gezeichnet wird, die Schaltfläche 1333 dient zum
Veranlassen, dass der Baum mit höheren Boxen gezeichnet wird, die Schaltfläche
1334 dient zum Veranlassen, dass der Baum mit kürzeren Boxen gezeichnet
wird, die Schaltfläche dient zum Veranlassen, dass der gegenwärtige Fokus-Knoten
der Stammknoten wird, die Schaltfläche 1336 dient zum Veranlassen
einer Visualisierung eines Zweigs auf Basis des anzuzeigenden gegenwärtigen
Fokus-Knoten, und die Schaltfläche 1337 dient zum Veranlassen, dass
ausgewählte Knoten gelöscht werden.
Eine alternative Implementierung würde bestimmte, häufig
verwendete Steuerfunktionen bereitstellen, die auf einer Symbolleiste angegeben
werden, die in dem Fenster oder Anzeigebereich positioniert ist. Der Einsatz von
Symbolleisten ist im Fachgebiet von Benutzerschnittstellen für rechnerbasierte
Systeme bekannt.
14 ist ein Blockschaltbild, das die Funktionskomponenten
und den Datenfluss der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht. Unter Bezugnahme auf 14
ist das DOITreeApp 1405 das Hauptprogramm. Es kann entweder als ein Java-Programm
implementiert werden oder kann ein Applet sein. Ein Applet ist ein Teil von Software-Code,
der typischerweise für die Ausführung in einern Web-Browser vorgesehen
ist. Wie oben erwähnt, wird die gegenwärtig bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unter Verwendung der Java®-Programmiersprache
zum Betrieb auf einem Java®-fähigen Web-Browser implementiert.
Somit ist die gegenwärtig bevorzugte Ausführungsform als ein Applet implementiert.
Die DOITreeApplet-Schnittstelle 1410 definiert eine Schnittstelle für
weitere üblicherweise verwendete und öffentlich verfügbare Applet-Funktionen,
die verwendet werden, um das DOITree-System zu implementieren, wie beispielsweise
playAudioClip, showDocument, getImage usw.
DOITreeApp 1405 startet DOITree 1406 und stellt
dafür ein DOITreeModel 1407 bereit. Das DOITree-Modell 1407
definiert die Daten, die zum Erstellen des Baums verwendet werden sollen. Das Modell
enthält eine Gruppe von DOITreeNodes 1408 in einer hierarchischen
Struktur. Die Daten für jeden Knoten werden aus einer Datendatei
1401 unter Verwendung eines Dienstprogramms, wie beispielsweise loadData
1404, ausgelesen, das abhängig vom Datenformat ReadSpreadsheet
1402, ReadDS 1403 oder andere Eingabe-Routinen verwendet. Die
Art und Weise, in welcher die Datendatei 1401 erstellt wird, wird im Folgenden
ausführlicher beschrieben. ReadSpreadsheet 1402 verwendet ein Eingabeformat,
bei dem die Daten für jeden Knoten sich auf einer Zeile in einer Textdatei
befinden und Datenfelder tabulatorbegrenzt sind. Dies ist ein Format, das von im
Handel erhältlicher Tabellenkalkulations- oder Datenbank-Software erzeugt werden
kann.
Sobald DOITree 1406 gestartet ist, empfängt es Eingaben
vom Benutzer über Maus- oder Tastatur-Steuervorrichtungen. DOITree
1406 bestimmt die Anordnung, Größe und Position von Knoten in
den Baum-Anzeigen. DOITree 1406 ruft DOITreeCellRenderer 1409
auf, um jeden Knoten auf der Anzeige 1411 zu zeichnen und auch Linien,
Bilder und anderen Text oder Grafik auf der Anzeigevorrichtung 1411 zu
verbinden.
In der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform ist die Software
so organisiert, dass das hauptsächliche Anordnungsprogrammelement und die Bildaufbereitungsvorrichtung
(DOITree 1406 und DOITreeCellRenderer 1409) in andere Software
eingebettet und als Maschinencodeleser (viewer) für Baum-Daten behandelt werden
können. Programmieren in der Java-Umgebung ist dem Fachmann bekannt, und daher
wird eine weitere Erörterung oder Beschreibung der Programmiertechniken, die
zum Implementieren der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform verwendet
werden, nicht als notwendig erachtet.
Wie oben angemerkt, werden die zu Grunde liegenden Daten in der Datendatei
1401 gespeichert. In der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform
stellen diese Daten die grundlegende Struktur dar, die zum Anzeigen der Visualisierung
eingesetzt wird. Solche Daten können statisch sein oder ganz oder teilweise
dynamisch generiert werden. Die Daten für DOI-Bäume können in einer
Datenbank gespeichert oder daraus abgeleitet werden, oder sie können aus tabulatorbegrenzten
Dateien ausgelesen werden. Benutzer können somit Bäume für die DOI-Baum-Anzeige
unter Verwendung einer Tabellenkalkulations-Anwendung, wie beispielsweise Microsoft
Excel®, vorbereiten und bearbeiten und die eingegebenen Daten als
eine tabulatorbegrenzte Datei speichern. In einer tabulatorbegrenzten Datei geben
die Tabulatoren eine Trennung von Datenelementen und Knoten-Informationen an.
Es ist ebenfalls anzumerken, dass der Baum interaktiv aufgebaut werden
kann, so dass Knoten dynamisch zu der Baumstruktur hinzugefügt oder daraus
entfernt werden können. Des Weiteren kann eine solche Baumstruktur interaktiv
aufgebaut werden, indem Informationen in Reaktion auf Benutzer-Anfragen aus einer
Datenbank extrahiert werden.
Ein rechnerbasiertes System, auf dem die gegenwärtig bevorzugte
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung implementiert werden kann, wird
unter Bezugnahme auf 15 beschrieben. Die gegenwärtige
bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wurde auf einem rechnerbasierten
System unter Verwendung des Windows®-Betriebssystems und der Internet
Explorer®-Browser-Anwendung implementiert, (die beide Warenzeichen
der Microsoft Corporation in Redmond, Washington, sind). Wie oben angemerkt, wird
die vorliegende Erfindung unter Verwendung von Software-Programmieranweisungen,
die in der Java®-Programmiersprache geschrieben sind, zur Ausführung
auf einem rechnerbasierten System implementiert. Java ist ein Warenzeichen von Sun
Microsystems in Mountain View, Kalifornien. Es wird somit erwartet, dass die gegenwärtig
bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung auf jedem rechnerbasierten
System betrieben werden kann, das eine grafische Benutzeroberfläche und die
Java-Betriebsumgebung unterstützt. Unter Bezugnahme auf 15
besteht das rechnerbasierte System in jedem Fall aus einer Vielzahl von Komponenten,
die über einen Bus 1501 gekoppelt sind. Der Bus 1501 kann
aus einer Vielzahl von parallelen Bussen, (z. B. Adress-, Daten- und Status-Busse),
sowie einer Hierarchie von Bussen bestehen, (z.B. einem Prozessor-Bus, einem lokalen
Bus und einem I/O-Bus). In jedem Fall besteht das Rechnersystem des Weiteren aus
einem Prozessor 1502 zum Ausführen von Anweisungen, die Ober den Bus
1501 vom inneren Speicher 1503 bereitgestellt werden, (es ist
anzumerken, dass der interne Speicher 1503 typischerweise eine Kombination
aus Direktzugriffs- und Festwertspeicher ist). Anweisungen zum Ausführen solcher
Abläufe werden aus dem internen Speicher 1503 abgerufen. Solche Abläufe,
die vom Prozessor 1502 durchgeführt würden, würden die Verarbeitungsschritte
umfassen, die im Ablaufdiagramm von 1 und den begleitenden
Ausführungen beschrieben worden sind. Die Abläufe würden typischerweise
in der Form von codierten Anweisungen in einer geeigneten Programmiersprache unter
Verwendung bekannter Programmiertechniken bereitgestellt werden. Der Prozessor
1502 und der interne Speicher 1503 können diskrete Komponenten
oder eine einzelne integrierte Vorrichtung sein, wie beispielsweise ein anwendungsspezifischer
integrierter Schaltungs-(Application Specification Integrated Circuit)(ASIC)Chip.
Des Weiteren sind mit dem Bus 1501 eine Tastatur
1403 für alphanumerische Eingaben, ein externer Speicher
1505 zum Speichern von Daten, eine Cursor-Steuervorrichtung 1507
zum Anzeigen visueller Ausgaben und eine Netzwerkverbindung 1508 gekoppelt.
Die Tastatur 1504 wäre typischerweise eine Standard-QWERTY-Tastatur,
kann aber auch ein Tastenblock ähnlich wie beim Telefon sein. Der externe Speicher
1505 kann ein festes oder entfernbares Magnet- oder Bildplattenlaufwerk
sein. Die Cursor-Steuervorrichtung 1506, z.B. eine Maus oder Rollkugel,
weist typischerweise eine damit verbundene Taste bzw. einen Schalter auf, auf welche
die Durchführung bestimmter Funktionen programmiert werden kann. Die Anzeigevorrichtung
1507 kann einen oder mehrere physikalische Anzeigemonitore umfassen. Die
Netzwerkverbindung 1508 stellt Mittel zum Verbinden mit einem Netzwerk
bereit, z.B. eine Lokalnetz-(Local Area Network – LAN)Karte oder Modemkarte
mit entsprechender Software. Abgesehen vom Kommunikationszugriff kann die Netzwerkverbindung
1508 für den Zugriff auf verschiedene Ressourcen, (d.h. Server) verwendet
werden, wie beispielsweise gemeinsam genutzte Rechen-, Speicher- oder Druck-Ressourcen.
Die Erfindung wurde in Bezug auf Software-Implementierungen beschrieben,
doch könnte die Erfindung mit spezieller Hardware implementiert werden, die
für den Betrieb in einer Systemarchitektur, wie oben beschrieben, ausgelegt
ist.
Anspruch[de]
Verfahren zum Anzeigen einer Darstellung einer gesamten Sammlung von
verknüpften Informationen unter Verwendung einer Visualisierungstechnik in
einem Anzeigebereich, wobei jede der verknüpften Informationen, die eine Vielzahl
von Knoten (210, 202, 203, 204, 205)
umfassen, eine oder mehrere Verknüpfungen zu der Vielzahl von Knoten aufweist,
wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
a) Identifizieren von einem oder mehreren Fokus-Knoten (focus nodes) aus der Vielzahl
von Knoten (102);
b) Generieren eines Interessegrad-(DOI)Werts für jeden der Vielzahl von Knoten,
wobei der Interessegradwert auf wenigstens einem Abstand zwischen jedem Knoten und
dem einen oder mehreren Fokus-Knoten basiert und einer Knoten-Anzeigegröße
(103) entspricht und die folgenden Schritte umfasst:
b1) Zuordnen eines höchsten DOI-Werts zu dem einen oder mehreren Fokus-Knoten
(801) und ihrem bzw. ihren Stammknoten bis zu einem Stamm der verknüpften
Informationen;
b2) für Geschwister (802) der Knoten, zu denen der höchste DOI-Wert
zugeordnet worden ist, Zuordnen eines DOI-Werts, der kleiner als der höchste
DOI-Wert ist und auf einem Reihenfolgen-Abstand (order distance) des Geschwister-Knotens
(802) und des Fokus-Knotens basiert; und
b3) für alle restlichen Knoten Zuordnen eines DOI-Werts, der kleiner als derjenige
ihres Stammknotens ist;
c) Anordnen der Vielzahl von Knoten, die auf verbundenen Verknüpfungen basierend
positioniert und auf verbundenen Interessegrad-Werten in einer Baumstruktur (104)
basierend dimensioniert sind;
d) Identifizieren und Durchführen irgendeiner Komprimierung der Knoten-Anzeigegrößen,
die zum Anzeigen der verknüpften Informationen auf Basis der Anordnung der
Vielzahl von Knoten notwendig sind, so dass die Darstellung vollständig in
dem Anzeigebereich (105) angezeigt wird; und
e) Anzeigen der verknüpften Informationen auf Basis der Anordnung der Vielzahl
von Knoten und der Knoten-Komprimierung in dem Anzeigebereich (106), und
wobei das Generieren der DOI-Werte des Weiteren nach Schritt b2 und vor Schritt
b3 das Identifizieren des bzw. der interessantesten abgeleiteten Knoten des Fokus-Knotens
bis zu einer benutzerdefinierten Anzahl von Ebenen unter dem Fokus-Knoten und das
Zuordnen von DOI-Werten, die niedriger als diejenigen der identifizierten Knoten
sind und auf einer Reihenfolge des Geschwister-Knotens basieren, zu den Geschwistern
der identifizierten Knoten umfasst.Verfahren nach Anspruch 1, wobei in Schritt b1 der höchste DOI-Wert
Null ist, in Schritt b2 den Geschwister-Knoten DOI-Werte von –1 plus einem
Versatz auf Basis der Entfernungsreihenfolge (order away from) von dem Fokus-Knoten
zugeordnet werden, und in Schritt b3 dem Rest der Knoten ein kleinerer DOI-Wert
als ihrem Stammknoten zugeordnet wird.Verfahren nach Anspruch 1, wobei in Schritt b1 der höchste DOI-Wert
–1 ist und in Schritt b3 dem Rest der Knoten ein kleinerer DOI-Wert als ihrem
Stammknoten zugeordnet wird.Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, des Weiteren
umfassend:
f) Erfassen, dass ein Benutzer einen oder mehrere neue Fokus-Knoten (107)
ausgewählt hat;
g) Generieren eines aktualisierten DOI-Werts für jeden der Vielzahl von Knoten
auf Basis wenigstens eines Abstands zwischen jedem Knoten und dem einen oder mehreren
neuen Fokus-Knoten und entsprechend einer Knoten-Anzeigegröße (103);
h) Anordnen der Vielzahl von Knoten, die auf verbundenen Verknüpfungen basierend
positioniert und auf den verbundenen aktualisierten Interessegrad-Werten in einer
Baumstruktur (104) basierend dimensioniert sind;
i) Identifizieren und Durchführen irgendeiner Komprimierung der Knoten-Anzeigegrößen,
die zum Anzeigen der verknüpften Informationen auf Basis der Anordnung der
Vielzahl von Knoten notwendig sind, so dass die Darstellung vollständig in
dem Anzeigebereich (105) angezeigt wird;
j) Anzeigen der verknüpften Informationen auf Basis der Anordnung der Vielzahl
von Knoten und der Knoten-Komprimierung in dem Anzeigebereich (106); und
k) Animieren eines Übergangs von der in den Schritten (a) bis (e) generierten
Anordnung zu der in den Schritten (f) bis (j) generierten Anordnung auf der Anzeige.Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Anordnens der Vielzahl
von Knoten, die auf verbundenen Verknüpfungen basierend positioniert und auf
verbundenen Interessegrad-Werten in einer Baumstruktur basierend dimensioniert sind,
des Weiteren umfasst
c1) Einstellen der Anzeigegröße von jedem der Vielzahl von Knoten in Reaktion
auf ihre DOI-Werte, wobei eine kleine Anzahl von möglichen Knotengrößen
vorhanden ist, und Knoten mit einem höheren DOI-Wert werden auf
eine größere Knoten-Anzeigegröße eigestellt.Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Anordnens der Vielzahl
von Knoten, die auf verbundenen Verknüpfungen basierend positioniert und auf
verbundenen Interessegrad-Werten in einer Baumstruktur basierend dimensioniert sind,
des Weiteren die folgenden Schritte umfasst
c2) Bestimmen, ob die Struktur vertikal in den Anzeigebereich passt;
c3) wenn die Anordnung nicht in den Anzeigebereich passt, die Beabstandung zwischen
Knoten und/oder die Knoten-Anzeigegrößen proportional reduzieren, bis
die Knoten-Verknüpfungs-Struktur in den Anzeigebereich passt.Verfahren nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
der Anzeigebereich horizontale und vertikale Dimensionen aufweist, und das Anzeigen
der verknüpften Informationen die Zuweisung von Platz für den Fokus-Knoten,
Stammknoten des Fokus-Knotens und Geschwister des Fokus-Knotens in der Reihenfolge
nach rechts und links von dem Fokus-Knoten, bis ein vorbestimmter Prozentsatz des
horizontalen Raums auf dem Anzeigebereich verbleibt, und horizontales Komprimieren
des untergeordneten Baums unter jedem Geschwister-Knoten umfasst, um unter den Geschwister-Knoten
zu passen.Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Anzeigebereich
horizontale und vertikale Dimensionen aufweist und vertikal in eine reguläre
freie Anordnungszone (601), wenigstens eine Komprimierungszone (602)
und wenigstens eine Vereinigungszone (603) aufgeteilt ist, so dass ungefähr
70% des Anzeigebereichs der regulären freien Anordnungszone, ungefähr
20% der wenigstens einen Komprimierungszone und ungefähr 10% der wenigstens
einen Vereinigungszone zugewiesen sind.Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Schritt
des Anzeigens der verknüpften Informationen des Weiteren aus dem Schritt des
Anzeigens einer ersten Gruppe von Datenelementen besteht, die mit den Knoten verbunden
sind.Verfahren nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
die verknüpften Informationen hierarchisch verknüpfte Informationen umfassen.System zum Durchsuchen einer Sammlung von verknüpften Datenelementen,
wobei das System umfasst:
eine Anzeigeeinrichtung (1507), die einen Anzeigebereich zum Darstellen
von Ansichten einer Visualisierung der Sammlung von verknüpften Datenelementen
aufweist; und
eine Eingabevorrichtung (1504, 1506) zum Bereitstellen einer Eingabe
zum Andern der Ansicht der Visualisierung der Sammlung von verknüpften Datenelementen;
gekennzeichnet durch
ein Visualisierungsverarbeitungselement (1502), das mit der Anzeigeeinrichtung
und der Eingabevorrichtung gekoppelt ist, wobei das Element so ausgelegt ist, dass
es eine Visualisierung der Sammlung von verknüpften Datenelementen auf Basis
eines Interessegrads und einer Größe des Anzeigebereichs in Obereinstimmung
mit dem Verfahren von irgendeinem der Ansprüche 1 bis 10 erstellt.System nach Anspruch 11, wobei die verknüpften Informationen hierarchisch
verknüpfte Informationen umfassen.Computerprogrammprodukt, das Anweisungen speichert, um einen Computer
in die Lage zu versetzen, ein Verfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche
1 bis 10 durchzuführen.