Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Anschlussapparat für
einen Universal Serial Bus (USB) zur Verbindung eines Computers mit Peripheriegeräten,
und insbesondere einen USB-Anschlussapparat zur Verbindung erster und zweiter Sende-Empfangsgeräte
für USB.
Stand der Technik
USB ist eine Plug-and-Play (PnP) Schnittstelle zur Verbindung einer
Computers mit Peripheriegeräten. Die USB-Anschlüsse funktionieren als
Anschlüsse für Tastaturen und Mäuse sowie parallele und serielle
Anschlüsse. In einem Fall, in dem alle Anschlüsse eines Computers durch
USB-Anschlüsse ersetzt sind, besteht für einen Anwender keine Notwendigkeit,
zwischen Steckern und Kabeln zu unterscheiden. Überdies erlaubt die Verwendung
von USB in Peripheriegeräten den Anschluss bzw. die Trennung an den bzw. vom
USB-Anschluss im Betrieb des Computers.
Als Schnittstellenstandard wurden die USB-Versionen 1.0, 1.1 und 2.0
eingeführt. Die USB-Versionen 1.0, 1.1 und 2.0 beziehen sich auf langsamen,
schnellen und superschnellen USB-Standard, welche Datenübertragungsraten von
1,5, 12 bzw. 480 Megabyte pro Sekunde (Mbps) unterstützen.
In der Regel umfasst USB eine Versorgungs-Spannungsleitung mit +5V,
eine D+ Datenleitung, eine D– Datenleitung und eine Erdungsleitung. D+ und
D– Datensignale, die auf der D+ Datenleitung bzw. der D– Datenleitung
geführt werden, sind in Eintaktbereichen in einem logischen Niedrigzustand,
während in den übrigen Bereichen beide Signale in entgegengesetzten Zustanden
sind.
In 1A ist ein Zustand dargestellt, in
dem eine USB-Verbindung zwischen einem Computer 10 und einem Full-Speed-Peripheriegerät
30 mit Hilfe eines herkömmlichen elektrischen Übertragungskabels
20 hergestellt wurde. Hier bezieht sich das Full-Speed-Peripheriegerät
30 auf ein Gerät, das einem Full-Speed-USB-Standard entspricht. Der
Computer 10 oder das Full-Speed-Peripheriegerät 30 in
1A können durch einen Hub ersetzt werden, der
als Steckverbindung zwischen ihnen dient. Bezug nehmend auf 1A,
kommen eine Versorgungs-Spannungsleitung (Vcc) L1 von +5 V, eine D+ Datenleitung
L2, eine D– Datenleitung L3 und eine Erdungsleitung
L4(GND) von einem ersten Sende-Empfangsgerät 101 für
USB des Computers 10 und sind mit den Anschlüssen P11,
P12, P13 bzw. P14 eines USB-Anschlusses verbunden.
Die Pulldown-Widerstände R1 sind hier zwischen den Datenleitungen
L2 und L3 und der Erdungsleitung L4 angeschlossen.
Gleicherweise können eine Versorgungs-Spannungsleitung (Vcc)
L1' mit +5 V, eine D+ Datenleitung L2', eine D– Datenleitung
L3 und eine Erdungsleitung (GND) L4' von einem zweiten Sende-Empfangsgerät
301 für USB des Full-Speed-Peripheriegeräts 30 und sind
an die Anschlüsse P21, P22, P23 bzw. P24
eines USB-Anschlusses angeschlossen. Hier ist ein Pullup-Widerstand R2
zwischen der D+ Datenleitung L2' und der Versorgungs-Spannungsleitung
L1' angeschlossen.
Die Anschlüsse P11, P12, P13
und P14 des ersten Sende-Empfangsgeräts 101 für USB
sind mit dem Stromkabel 20 an die Anschlüsse P21, P22,
P23 bzw. P24 des zweiten Sende-Empfangsgeräts
301 für USB angeschlossen. Der Spannungsanschluss P11 des
ersten Sende-Empfangsgeräts 101 ist mit Hilfe eines Stromkabels
20 an den Versorgungs-Spannungsanschluss P21 des zweiten Sende-Empfangsgeräts
301 angeschlossen. Der D+ Datenanschluss P12 des ersten Sende-Empfangsgeräts
101 ist mit Hilfe eines Stromleiters des Stromkabels 20 an den
D+ Datenanschluss P22 des zweiten Sende-Empfangsgeräts
301 angeschlossen. Der D– Datenanschluss P13 des ersten
Sende-Empfangsgeräts 101 ist mit Hilfe eines Stromleiters des Stromkabels
20 mit dem D– Datenanschluss P23 des zweiten Sende-Empfangsgeräts
301 verbunden. Der Erdungsanschluss P14 des ersten Sende-Empfangsgeräts
101 ist mit Hilfe eines Stromleiters des Stromkabels 20 mit dem
Erdungsanschluss P24 des zweiten Sende-Empfangsgeräts
301 verbunden.
In 1B ist ein Zustand dargestellt, bei
dem mit dem herkömmlichen elektrischen Übertragungskabel 20 eine
USB-Verbindung zwischen dem Computer 10 und einem Low-Speed-Peripheriegerät
40 hergestellt wurde. Hier bezieht sich das Low-Speed-Peripheriegerät
40 auf ein Gerät, das einem Low-Speed-USB-Standard entspricht. Der
Computer 10 oder das Low-Speed-Peripheriegerät 40 in
1B können durch einen Hub ersetzt werden, der
zwischen ihnen als Relais-Schnittstelle dient.
Bezug nehmend auf 1B, kommen eine Versorgungs-Spannungsleitung
(Vcc) L1 mit +5 V, eine D+ Datenleitung L2, eine D–
Datenleitung L3 und eine Erdungsleitung (GND) L4 vom ersten
Sende-Empfangsgerät 101 für USB des Computers 10 und
sind mit den Anschlüssen P11, P12, P13 bzw.
P14 eines USB-Anschlusses verbunden. Hier sind die Pulldown-Widerstände
R1 zwischen den einzelnen Datenleitungen L2 und L3und
der Erdungsleitung L4 angeschlossen.
Gleicherweise kommen eine Versorgungs-Spannungsleitung
(Vcc) L1' mit +5 V, eine D+ Datenleitung L2', eine D–
Datenleitung L3 und eine Erdungsleitung (GND) L4' von einem
zweiten Sende-Empfangsgerät 401 für USB des Low-Speed-Peripheriegeräts
40 und sind an die Anschlüsse P21, P22, P23
bzw. P24 eines USB-Anschlusses angeschlossen. Hier ist ein Pullup-Widerstand
R2' zwischen der D– Datenleitung L3' und der Versorgungs-Spannungsleitung
L1' angeschlossen.
Die Anschlüsse P11, P12, P13 und P14 des ersten Sende-Empfangsgeräts
101 für USB sind über das Stromkabel 20 mit den Anschlüssen
P21, P22, P23 und P24 des zweiten Sende-Empfangsgeräts
401 für USB verbunden. Der Spannungsanschluss P11 des ersten
Sende-Empfangsgeräts 101 ist mit einem Stromleiter des Stromkabels
20 an den Strom-Spannungs-Anschluss P21 des zweiten Sende-Empfangsgeräts
401 angeschlossen. Der D+ Datenanschluss P12 des ersten Sende-Empfangsgeräts
101 ist mit einem Stromleiter des Stromkabels 20 an den D+ Datenanschluss
P22 des zweiten Sende-Empfangsgeräts 401 angeschlossen.
Der D– Datenanschluss P13 des ersten Sende-Empfangsgeräts
101 ist mit einem Stromleiter des Stromkabels 20 an den D–
Datenanschluss P23 des zweiten Sende-Empfangsgeräts 401
angeschlossen. Der Erdungsanschluss P14 des ersten Sende-Empfangsgeräts
101 ist mit einem Stromleiter des Stromkabels 20 an den Erdungsanschluss
P24 des zweiten Sende-Empfangsgeräts 401 angeschlossen.
Bezug nehmend auf 2, besteht das herkömmliche
Stromkabel 20 für USB aus einer Versorgungs-Spannungsleitung
21 zwischen den Versorgungs-Spannungs-Anschlüssen P11 und
P12 der 1A oder 1B,
einem D+ Stromleiter 22 zwischen den D+ Datenanschlüssen P12
und P22 der 1A oder 1B,
einem D– Stromleiter 23 zwischen den D– Datenanschlüssen
P13 und P23 der 1A oder
1B, einem Erdungsleiter 24 zwischen den Erdungsanschlüssen
P14 und P24 der 1A oder
1B und einer Abschirmung 25 zur Störungsminimierung.
Die USB-Anschlussmethode unter Anwendung des herkömmlichen elektrischen
Übertragungskabels 20 leidet aufgrund eines inneren Widerstands eines
Stromleiters selbst unter mehreren Problemen. Erstens nehmen die Kommunikationsgeschwindigkeit
und die maximale Kommunikationsdistanz ab. Zweitens wird eine große Menge an
elektrischen Störgeräuschen erzeugt. Drittens besteht ein großer
Unterschied bei den Impedanzen zwischen den D+ und D– Stromleitern
22 und 23.
Aufgrund der genannten Probleme ist die maximale Kommunikationsdistanz
auf 5 m oder weniger reduziert, wenn zwei Geräte direkt mit Stromkabel für
USB verbunden sind. So werden, wie in 3 dargestellt,
eine Mehrzahl von Hubs 50 verwendet, um eine effektive Kommunikationsdistanz
zu erhöhen. Da jedoch in diesem Fall die D+ und D– Signale in den Hubs
50 und Kabeln 20 verzögert sind, ist die Höchstzahl
der Hubs 50 auf sechs beschränkt. Bei Verwendung von fünf Hubs
ist demnach die maximale Kommunikationsdistanz zwischen dem Computer 10
und dem Peripheriegerät 30 oder 40 auf 30 m oder weniger
beschränkt.
Offenbarung der Erfindung
Zur Lösung der genannten Probleme besteht ein Ziel der Erfindung
darin, einen Anschlussapparat für einen Universal Serial Bus (USB) zu schaffen,
mit dem erste und zweite Sende-Empfangsgeräte für USB verbunden werden,
der eine hohe Kommunikationsgeschwindigkeit und eine große maximale Kommunikationsdistanz
schafft, elektrische Störgeräusche eliminiert und eine Differenz bei den
Impedanzen zwischen D+ und D– Kommunikationsleitungen minimiert.
Um das genannte Ziel zu erreichen, schafft die vorliegende Erfindung
einen USB-Anschlussapparat zur Verbindung erster und zweiter Sende-Empfangsgeräte
für USB. Der USB-Anschlussapparat umfasst ein D+ optisches Kommunikationsmodul,
ein D– optisches Kommunikationsmodul und erste und zweite Stromleiter.
Das D+ optische Kommunikationsmodul, das zwischen D+ Datenanschlüssen
der Sende-Empfangsgeräte angeschlossen ist, konvertiert ein D+ elektrisches
Signal vom D+ Datenanschluss des ersten oder zweiten Sende-Empfangsgeräts in
ein D+ optisches Signal und überträgt das D+ optische Signal und stellt
das übertragene D+ optische Signal zu einem D+ elektrischen Signal wieder her
und gibt das D+ elektrische Signal in den D+ Datenanschluss des zweiten oder ersten
Sende-Empfangsgeräts ein. Das D– optische Kommunikationsmodul, das zwischen
D– Datenanschlüssen der Sende-Empfangsgeräte angeschlossen ist,
konvertiert ein D– elektrisches Signal vom D– Datenanschluss des ersten
oder zweiten Sende-Empfangsgeräts in ein D– optisches Signal und überträgt
das D– optische Signal und stellt das übertragene D– optische
Signal zu einem D– elektrischen Signal wieder her und gibt das D–
elektrische Signal in den D– Datenanschluss des zweiten oder ersten Sende-Empfangsgeräts
ein. Der erste Stromleiter ist zwischen Versorgungs-Spannungs-Anschlüssen der
Sende-Empfangsgeräte angeschlossen, während der zweite Stromleiter zwischen
Erdungsanschlüssen der Sende-Empfangsgeräte angeschlossen ist.
Gemäß dem USB-Anschlussapparat werden optische Kommunikationen
durch die D+ und D– optischen Kommunikationsmodule erreicht. Damit erhöht
sich die Kommunikationsgeschwindigkeit und die effektive Kommunikationsdistanz,
das elektrische Störgeräusch wird entfernt und die Differenz bei den Impedanzen
zwischen den D+ und D– Kommunikationsleitungen wird minimiert.
Vorzugsweise umfasst das D+ optische Kommunikationsmodul einen ersten
lichtabgebenden Abschnitt, einen ersten Glasfaserleiter, einen zweiten lichtempfangenden
Abschnitt, einen zweiten lichtabgebenden Abschnitt, einen zweiten Glasfaserleiter
und einen ersten lichtabgebenden Abschnitt. Der erste lichtabgebende Abschnitt konvertiert
ein D+ elektrisches Signal vom D+ Datenanschluss des ersten Sende-Empfangsgeräts
in ein D+ optisches Signal. Der erste Glasfaserleiter überträgt das D+
optische Signal vom ersten lichtabgebenden Abschnitt auf das zweite Sende-Empfangsgerät.
Der zweite lichtempfangende Abschnitt stellt das D+ optische Signal vom ersten Glasfaserleiter
zu einem D+ elektrischen Signal wieder her und gibt das wiederhergestellte D+ elektrische
Signal in den D+ Datenanschluss des zweiten Sende-Empfangsgeräts ein. Der zweite
lichtabgebende Abschnitt konvertiert ein D+ elektrisches Signal vom D+ Datenanschluss
des zweiten Sende-Empfangsgeräts in ein D+ optisches Signal. Der zweite Glasfaserleiter
überträgt das D+ optische Signal vom zweiten lichtabgebenden Abschnitt
zum ersten Sende-Empfangsgerät. Der erste lichtempfangende Abschnitt stellt
das D+ optische Signal vom zweiten Glasfaserleiter zu einem D+ elektrischen Signal
wieder her und gibt das wiederhergestellte D+ elektrische Signal in den D+ Anschluss
des ersten Sende-Empfangsgeräts ein.
Es ist ferner vorzuziehen, dass im D+ optischen Kommunikationsmodul
Licht nur dann durch den ersten oder zweiten Glasfaserleiter übertragen wird,
wenn das D+ elektrische Signal vom D+ Datenanschluss des ersten oder zweiten Sende-Empfangsgeräts
in einem logischen Niedrigzustand ist. Hier ist vorzuziehen, dass das D+ optische
Kommunikationsmodul ferner erste und zweite Steuerschaltabschnitte besitzt. Der
erste Steuerschaltabschnitt hindert den ersten lichtabgebenden Abschnitt nur dann
am Funktionieren, wenn Licht durch den zweiten Glasfaserleiter übertragen wird.
Der zweite Steuerschaltabschnitt hindert den zweiten lichtabgebenden Abschnitt nur
dann am Funktionieren, wenn Licht durch den ersten Glasfaserleiter übertragen
wird. Entsprechend lassen sich die Probleme empfangener Signale, die von D+ Datenanschlüssen
der ersten und zweiten Sende-Empfangsgeräte rückübertragen werden,
überwinden.
Indessen ist vorzuziehen, dass das D– optische Kommunikationsmodul
einen dritten lichtabgebenden Abschnitt, einen dritten Glasfaserleiter, einen vierten
lichtempfangenden Abschnitt, einen vierten lichtabgebenden Abschnitt, einen vierten
Glasfaserleiter und einen dritten lichtempfangenden Abschnitt umfasst. Der dritte
lichtabgebende Abschnitt konvertiert ein D– elektrisches Signal vom D–
Datenanschluss des ersten Sende-Empfangsgeräts in ein D– optisches Signal.
Der dritte Glasfaserleiter überträgt das D– optische Signal vom
dritten lichtabgebenden Abschnitt auf das zweite Sende-Empfangsgerät. Der vierte
lichtempfangende Abschnitt stellt das D– optische Signal vom dritten Glasfaserleiter
zu einem D– elektrischen Signal wieder her und gibt das wiederhergestellte
D– elektrische Signal in den D– Datenanschluss des zweiten Sende-Empfangsgeräts
ein. Der vierte lichtabgebende Abschnitt konvertiert ein D– elektrisches
Signal vom D– Datenanschluss des zweiten Sende-Empfangsgeräts in ein
D– optisches Signal. Der vierte Glasfaserleiter überträgt das D–
optische Signal vom vierten lichtabgebenden Abschnitt auf das erste Sende-Empfangsgerät.
Der dritte lichtempfangende Abschnitt stellt das D– optische Signal vom vierten
Glasfaserleiter zu einem D– elektrischen Signal wieder her und gibt das wiederhergestellte
D– elektrische Signal in den D– Anschluss des ersten Sende-Empfangsgeräts
ein.
Vorzugsweise wird im D– optischen Kommunikationsmodul Licht
durch den ersten oder zweiten Glasfaserleiter nur dann übertragen, wenn das
D– elektrische Signal vom D– Datenanschluss des ersten oder zweiten
Sende-Empfangsgeräts in einem logischen Hochzustand ist. Hier ist es vorzuziehen,
dass das D+ optische Kommunikationsmodul ferner dritte und vierte Steuerschaltabschnitte
umfasst. Der dritte Steuerschaltabschnitt hindert den dritten lichtabgebenden Abschnitt
nur dann am Funktionieren, wenn Licht durch den vierten Glasfaserleiter übertragen
wird. Der vierte Steuerschaltabschnitt hindert den dritten lichtabgebenden Abschnitt
nur dann am Funktionieren, wenn Licht durch den dritten Glasfaserleiter übertragen
wird. Folglich kann das Problem, dass das empfangene Signal von den D+ Datenanschlüssen
der ersten und zweiten Sende-Empfangsgeräte rückübertragen wird,
überwunden werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
In 1A ist ein Zustand dargestellt, in
dem eine USB-Verbindung zwischen einem Computer und einem Full-Speed-Peripheriegerät
mittels eines herkömmlichen elektrischen Übertragungskabels hergestellt
wurde;
In 1B ist ein Zustand dargestellt, in
dem eine USB-Verbindung zwischen einem Computer und einem Low-Speed-Peripheriegerät
mit einem herkömmlichen elektrischen Übertragungskabel hergestellt wurde;
2 ist eine perspektivische Ansicht der internen Struktur
eines herkömmlichen Stromkabels für USB;
In 3 ist ein Zustand dargestellt, in
dem Hubs dazu verwendet werden, die Übertragungsdistanz des herkömmlichen
Stromkabels für USB zu vergrößern;
In 4 ist ein Zustand dargestellt, in
dem eine USB-Verbindung zwischen einem Computer und einem Full-Speed-Peripheriegerät
mit einem Anschlussapparat gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt
wurde;
In 5 ist ein Zustand dargestellt, in
dem eine USB-Verbindung zwischen einem Computer und einem Low-Speed-Peripheriegerät
mit einem Anschlussapparat gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt
wurde;
6 ist ein Schaltplan der inneren Struktur des D+ optischen
Kommunikationsmoduls des Anschlussapparats von 4; und
7 ist ein Schaltplan der inneren Struktur des D–
optischen Kommunikationsmoduls des Anschlussapparats der 4.
Bester Ausführungsmodus der Erfindung
In 4 ist ein Zustand dargestellt, in
dem eine Universal Serial Bus (USB) Verbindung zwischen einem Computer
10 und einem Full-Speed-Peripheriegerät 30 mit einem Anschlussapparat
100 gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde. Die selben
Bezugszeichen in 4 und in 1 stellen
ein Element zur Ausführung der selben Funktion dar.
Bezug nehmend auf 4 umfasst der USB-Anschlussapparat
100 ein D+ optisches Kommunikationsmodul 110, ein D– optisches
Kommunikationsmodul 120 und erste und zweite Stromleiter L101
und L104. Das D+ optische Kommunikationsmodul 110, das zwischen
D+ Datenanschlüssen P12 und P22 erster und zweiter Sende-Empfangsgeräte
101 und 301 angeschlossen ist, konvertiert ein D+ elektrisches
Signal vom D+ Datenanschluss P12 oder P22 des ersten oder
zweiten Sende-Empfangsgerät 101 oder 301 in ein D+ optisches
Signal und überträgt das D+ optische Signal. Auch stellt das D+ optische
Kommunikationsmodul 110das übertragene D+ optische Signal zu einem
D+ elektrischen Signal wieder her und gibt das wiederhergestellte D+ elektrische
Signal in den D+ Datenanschluss P22 oder P12 des zweiten oder
ersten Sende-Empfangsgeräts 301 oder 101 ein. Das D+ optische
Kommunikationsmodul 110 umfasst ein erstes Modul M1, ein zweites Modul
M2, einen ersten Glasfaserleiter 111 und einen zweiten Glasfaserleiter
113. Der Betrieb der einzelnen Komponenten im D+ optischen Kommunikationsmodul
110 wird nachstehend mit Bezug auf 6 beschrieben.
Ein D– optisches Kommunikationsmodul 120, das zwischen
D– Datenanschlüssen P13 und P23 der ersten und
zweiten Sende-Empfangsgeräte 101 und 301 angeschlossen ist,
konvertiert ein D– elektrisches Signal vom D– Datenanschluss P13
oder P23 des ersten oder zweiten Sende-Empfangsgeräts
101 oder 301 in ein D– optisches Signal und überträgt
das D– optische Signal. Auch stellt das D– optische Kommunikationsmodul
120 das übertragene D– optische Signal zu einem D– elektrischen
Signal wieder her und gibt das wiederhergestellte D– elektrische Signal in
den D– Datenanschluss P23 oder P13 des zweiten oder
ersten Sende-Empfangsgeräts 301 oder 101 ein. Das D–
optische Kommunikationsmodul 120 umfasst ein drittes Modul M3, ein viertes
Modul M4, einen dritten Glasfaserleiter 121 und einen vierten Glasfaserleiter
123. Der Betrieb der einzelnen Komponenten im D– optischen Kommunikationsmodul
120 wird nachstehend unter Bezugnahme auf 7
beschrieben.
Der erste Stromleiter L101 ist zwischen Versorgungs-Spannungs-Anschlüssen
P11 und P21 der Sende-Empfangsgeräte 101 und
301 angeschlossen, während der zweite Stromleiter L104
zwischen den Erdungsanschlüssen P14 und P24 der Sende-Empfangsgeräte
101 und 301 angeschlossen ist.
5 stellt einen Zustand dar, in dem eine USB-Verbindung
zwischen dem Computer 10 und einem Low-Speed-Peripheriegerät
40 mit einem Anschlussapparat 200 gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt wurde. Die selben Bezugszeichen, die in 5
wie in 1B erscheinen, stellen ein Element dar, das
dieselbe Funktion ausführt.
Bezug nehmend auf 5, umfasst der USB-Anschlussapparat
200 ein D+ optisches Kommunikationsmodul 210, ein D– optisches
Kommunikationsmodul 220 und erste und zweite Stromleiter L101
und L104. Das D+ optische Kommunikationsmodul 210, das zwischen
den D+ Datenanschlüssen P12 und P22 von ersten und zweiten
Sende-Empfangsgeräten 101 und 401 angeschlossen ist, konvertiert
ein D+ elektrisches Signal vom D+ Datenanschluss P12 oder P22
des ersten oder zweiten Sende-Empfangsgeräts 101 oder 401
in ein D+ optisches Signal und überträgt das D+ optische Signal. Auch
stellt das D+ optische Kommunikationsmodul 210 das übertragene D+
optische Signal zu einem D+ elektrischen Signal wieder her und gibt das wiederhergestellte
D+ elektrische Signal in den D+ Datenanschluss P22 oder P12
des zweiten oder ersten Sende-Empfangsgeräts 401 oder 101
ein. Das D+ optische Kommunikationsmodul 210 umfasst ein drittes Modul
M3, ein viertes Modul M4, einen dritten Glasfaserleiter 121 und einen vierten
Glasfaserleiter 123. Der Betrieb der einzelnen Komponenten
im D+ optischen Kommunikationsmodul 210 ist der selbe wie der im D–
optischen Kommunikationsmodul 120, weshalb eine detaillierte Erörterung
entfallen kann.
Ein D– optisches Kommunikationsmodul 220, das zwischen
D– Datenanschlüssen P13 und P23 der ersten und
zweiten Sende-Empfangsgeräte 101 und 401 angeschlossen ist,
konvertiert ein D– elektrisches Signal vom D– Datenanschluss P13
oder P23 des ersten oder zweiten Sende-Empfangsgeräts
101 oder 401 in ein D– optisches Signal und überträgt
das D– optische Signal. Auch stellt das D– optische Kommunikationsmodul
120 das übertragene D– optische Signal zu einem D– elektrischen
Signal wieder her und gibt das wiederhergestellte D– elektrische Signal in
den D– Datenanschluss P23 oder P13 des zweiten oder
ersten Sende-Empfangsgeräts 401 oder 101 ein. Das D–
optische Kommunikationsmodul 220 umfasst ein erstes Modul M1, ein zweites
Modul M2, einen ersten Glasfaserleiter 111 und einen zweiten Glasfaserleiter
113. Der Betrieb der einzelnen Komponenten im D– optischen Kommunikationsmodul
220 ist der selbe wie im D+ optischen Kommunikationsmodul 110,
weshalb eine detaillierte Erörterung entfallen kann.
Der erste Stromleiter L101 ist zwischen Versorgungs-Spannungs-Anschlüssen
P11 und P21 der Sende-Empfangsgeräte 101 und
401 angeschlossen, während der zweite Stromleiter L104
zwischen Erdungsanschlüssen P14 und P24 der Sende-Empfangsgeräte
101 und 401 angeschlossen ist.
Bezug nehmend auf 6, umfasst der Anschlussapparat
100 der 4 das erste Modul M1, das zweite Modul
M2, den ersten Glasfaserleiter 111 und den zweiten Glasfaserleiter
113. Das erste Modul M1 umfasst einen ersten lichtabgebenden Abschnitt
LE1, einen ersten lichtempfangenden Abschnitt PR1 und einen ersten Steuerschaltabschnitt
CS1. Das zweite Modul M2 umfasst einen zweiten lichtabgebenden Abschnitt LE2, einen
zweiten lichtempfangenden Abschnitt PR2 und einen zweiten Steuerschaltabschnitt
CS2.
Der erste lichtabgebende Abschnitt LE1 konvertiert ein D+ elektrisches
Signal vom D+ Datenanschluss P12 des ersten Sende-Empfangsgeräts
(101 in 4) in ein D+ optisches Signal. Der
erste Glasfaserleiter 111 überträgt das D+ optische Signal vom
ersten lichtabgebenden Abschnitt LE1 zum zweiten Sende-Empfangsgerät (301
in 4). Der zweite lichtempfangende Abschnitt PR2 stellt
das D+ optische Signal vom ersten Glasfaserleiter 111 zu einem D+ elektrischen
Signal wieder her und gibt das D+ elektrische Signal in den D+ Datenanschluss P22
des zweiten Sende-Empfangsgeräts 301 ein. Der zweite lichtabgebende
Abschnitt LE2 konvertiert ein D+ elektrisches Signal vom D+ Datenanschluss P22
des zweiten Sende-Empfangsgeräts 301 in ein D+ optisches Signal. Der
zweite Glasfaserleiter 113 überträgt das D+ optische Signal vom
zweiten lichtabgebenden Abschnitt LE2 zum ersten Sende-Empfangsgerät
101. Der erste lichtempfangende Abschnitt PR1 stellt das D+ optische Signal
vom zweiten Glasfaserleiter 113 zu einem D+ elektrischen Signal wieder
her und gibt das D+ elektrische Signal in den D+ Datenanschluss P12 des
ersten Sende-Empfangsgeräts 101 ein.
Hier wird Licht durch den ersten oder zweiten Glasfaserleiter
111 oder 113 nur dann übertragen, wenn ein D+ elektrisches
Signal vom D+ Datenanschluss P12 oder P22 des ersten oder
zweiten Sende-Empfangsgeräts 101 oder 301 sich in einem logischen
Niedrigzustand befindet. Der erste Steuerschaltabschnitt CS1 hindert den ersten
lichtabgebenden Abschnitt LE1 nur dann am Funktionieren, wenn Licht durch den zweiten
Glasfaserleiter 113 übertragen wird. Ähnlicherweise hindert der
zweite Steuerschaltabschnitt CS2 den zweiten lichtabgebenden Abschnitt LE2 nur dann
am Funktionieren, wenn Licht durch den ersten Glasfaserleiter 111 übertragen
wird. Dem entsprechend kann eine Rückübertragung empfangener Signale von
den D+ Datenanschlüssen P11 und P22 der ersten und zweiten
Sende-Empfangsgeräte 101 und 301 verhindert werden.
Wenn ein logisches Hoch-Signal in den D+ Datenanschluss P12
des ersten Sende-Empfangsgeräts 101 eingegeben wird, wird ein PNP
Transistor TR11 des ersten lichtabgebenden Abschnitts LE1 ausgeschaltet,
um Strom am Durchströmen eines lichtabgebenden Elements LD1 zu hindern, etwa
durch eine Resonanzraum-LED (RCLED). Da folglich von dem lichtabgebenden Element
LD1 kein Licht abgegeben wird, wird von einem lichtempfangenden Element PD2 des
zweiten lichtempfangenden Abschnitts PR2 keine Spannung erzeugt. Ferner wird ein
NPN Transistor TR23 des zweiten lichtempfangenden Abschnitts PR2 ausgeschaltet,
so dass Strom in einen Pulldown-Widerstand R24 des zweiten lichtempfangenden
Abschnitts PR2 durch den Pullup-Widerstand (R2 der 4)
des zweiten Sende-Empfangsgeräts 301 strömt. Folglich wird durch
den D+ Datenanschluss P22 des zweiten Sende-Empfangsgeräts
301 ein logisch hohes D+ Signal ausgegeben. Hier wird ein NPN Transistor
TR22 des zweiten Steuerschaltabschnitts CS2 ausgeschaltet, so dass der
zweite lichtabgebende Abschnitt LE2 normal funktionieren kann.
Wenn ähnlicher Weise ein logisches Hochsignal in den D+ Datenanschluss
P22 des zweiten Sende-Empfangsgeräts 301 eingegeben wird,
wird ein PNP Transistor TR21 des zweiten lichtabgebenden Abschnitts LE2
ausgeschaltet, um den Strom daran zu hindern, durch ein lichtabgebendes Element
LD2 zu strömen, wie etwa durch eine Resonanzraum-LED (RCLED).
Da vom lichtabgebenden Element LD2 kein Licht erzeugt wird, kommt es zu keiner Spannungserzeugung
durch ein lichtempfangendes Element PD1 des ersten lichtempfangenden Abschnitts
PR1. Ferner wird ein NPN Transistor TR13 des ersten lichtempfangenden
Abschnitts PR1 ausgeschaltet, so dass durch den Pullup-Widerstand R2 des ersten
lichtabgebenden Elements LE1 und eine Anschlussleitung L102 Strom in
den Pulldown-Widerstand (R1 der 4) des ersten Sende-Empfangsgeräts
101 strömt. Folglich wird durch den D+ Datenanschluss P12
des ersten Sende-Empfangsgeräts 101 ein logisch hohes D+ Signal ausgegeben.
Hier wird ein NPN Transistor TR12 des ersten Steuerschaltabschnitts CS1
ausgeschaltet, so dass der erste lichtabgebende Abschnitt LE1 normal funktionieren
kann.
Wenn anderseits ein logisches Niedrigsignal in den D+ Datenanschluss
P12 des ersten Sende-Empfangsgeräts 101 eingegeben wird,
wird der PNP Transistor TR11 des ersten lichtabgebenden Abschnitts LE1
eingeschaltet, was den Strom dazu bringt, von der Versorgungs-Spannungs-Leitung
L101 durch einen Widerstand RG1, das lichtabgebende Element
LD1, den PNP Transistor TR11 und einen Widerstand RG3 in den
Erdungsleiter L104 zu strömen. Vom lichtabgebenden Element LD1 des
ersten lichtabgebenden Abschnitts LE1 wird folglich Licht erzeugt, und das erzeugte
Licht fällt durch den ersten Glasfaserleiter 111 auf das lichtempfangende
Element PD2 des zweiten lichtempfangenden Abschnitts PR2. Da vom lichtempfangenden
Element PD2 des zweiten lichtempfangenden Abschnitts PR2 eine Spannung erzeugt wird,
fließt Strom durch den Widerstand R13 in den Erdungsleiter L104.
Ferner wird der NPN Transistor TR23 des zweiten lichtempfangenden Abschnitts
PR2 eingeschaltet, so dass Strom durch den Pullup-Widerstand (R2 in
4), eine Anschlussleitung L102 und den NPN
Transistor TR23 des zweiten lichtempfangenden Abschnitts PR2 in den Erdungsleiter
L104 strömt. Somit wird durch den D+ Datenanschluss P22
des zweiten Sende-Empfangsgeräts 301 ein logisch niedriges D+ Signal
ausgegeben. In diesem Fall kann der zweite lichtabgebende Abschnitt LE2 nicht funktionieren,
da der NPN Transistor TR22 des zweiten Steuerschaltabschnitts CS2 eingeschaltet
ist. Auf diese Weise kann eine Rückübertragung des empfangenen logischen
Niedrigsignals vom D+ Datenanschluss P22 des zweiten Sende-Empfangsgeräts
301 verhindert werden.
Auf die gleiche Weise wird der PNP Transistor TR21 des
zweiten lichtabgebenden Abschnitts LE2 eingeschaltet, wenn ein logisches Niedrigsignal
in den D+ Datenanschluss P22 des zweiten Sende-Empfangsgeräts
301 eingegeben wird, wodurch der Strom veranlasst wird, von der Versorgungs-Spannungs-Leitung
L101 durch einen Widerstand RG2, das lichtabgebende Element
LD2, den PNP Transistor TR21 und einen Widerstand R21 in den
Erdungsleiter L104 zu strömen. Auf diese Weise wird vom lichtabgebenden
Element LD2 des zweiten lichtabgebenden Abschnitts LE1 Licht erzeugt, und das erzeugte
Licht fällt durch den zweiten Glasfaserleiter 113 auf das lichtempfangende
Element PD1 des ersten lichtempfangenden Abschnitts PR1. Da vom lichtempfangenden
Element PD1 des ersten lichtempfangenden Abschnitts PR1 eine Spannung erzeugt wird,
wird der NPN Transistor TR13 eingeschaltet, so dass das Potenzial des
D+ Datenanschlusses P12 des ersten Sende-Empfangsgeräts
101 sich einem Erdungspotenzial annähert. Das heißt, ein logisches
D+ Niedrigsignal wird durch den D+ Datenanschluss P12 des ersten Sende-Empfangsgeräts
101 ausgegeben. In diesem Fall kann der erste lichtabgebende Abschnitt
LE1 nicht funktionieren, da der NPN Transistor TR12 des ersten Steuerschaltabschnitts
CS1 eingeschaltet ist. Dem entsprechend kann eine Rückübertragung des
empfangenen logischen Niedrigsignals vom D+ Datenanschluss P12 des ersten
Sende-Empfangsgeräts 101 verhindert werden.
Bezug nehmend auf 7, umfasst das D–
optische Kommunikationsmodul 120 des Anschlussapparats 100 der
2 das erste Modul M3, das vierte Modul M4, den dritten
Glasfaserleiter 121 und den vierten Glasfaserleiter 123. Das dritte
Modul M3 umfasst einen dritten lichtabgebenden Abschnitt LE3, einen dritten lichtempfangenden
Abschnitt PR3 und einen dritten Steuerschaltabschnitt CS3. Das vierte Modul M4 umfasst
einen vierten lichtabgebenden Abschnitt LE4, einen vierten lichtempfangenden Abschnitt
PR4 und einen vierten Steuerschaltabschnitt CS4.
Der dritte lichtabgebende Abschnitt LE3 konvertiert ein D–
elektrisches Signal vom D– Datenanschluss P13 des ersten Sende-Empfangsgeräts
(101 der 4) in ein D+ optisches Signal. Der
dritte Glasfaserleiter 121 überträgt das D– optische Signal
vom dritten lichtabgebenden Abschnitt LE3 zum zweiten Sende-Empfangsgerät (301
in 4). Der vierte lichtempfangende Abschnitt PR4 stellt
das D+ optische Signal vom dritten Glasfaserleiter 121 in ein D–
elektrisches Signal wieder her und gibt das D– elektrische Signal in den
D– Datenanschluss P23 des zweiten Sende-Empfangsgeräts
301 ein. Der vierte lichtabgebende Abschnitt LE4 konvertiert ein D–
elektrisches Signal vom D– Datenanschluss P23 des zweiten Sende-Empfangsgeräts
301 in ein D– optisches Signal. Der vierte Glasfaserleiter
123 überträgt das D– optische Signal vom vierten lichtabgebenden
Abschnitt LE4 auf das erste Sende-Empfangsgerät 101. Der dritte lichtempfangende
Abschnitt PR3 stellt das D– optische Signal vom vierten Glasfaserleiter
123 in ein D– elektrisches Signal wieder her und gibt das D–
elektrische Signal in den D– Datenanschluss P13 des ersten Sende-Empfangsgeräts
101 ein.
Hier wird Licht durch den dritten oder vierten Glasfaserleiter
121 oder 123 nur dann übertragen, wenn ein D– elektrisches
Signal vom D– Datenanschluss P13 oder P23 des ersten
oder zweiten Sende-Empfangsgeräts 101 oder 301 in einem logischen
Hochzustand ist. Der dritte Steuerschaltabschnitt CS3 verhindert die Funktion des
dritten lichtabgebenden Abschnitt LE3 nur dann, wenn das Licht durch den vierten
Glasfaserleiter 123 übertragen wird. Gleichermaßen verhindert
der vierte Steuerschaltabschnitt CS4 das Funktionieren des vierten lichtabgebenden
Abschnitts LE4 nur dann, wenn Licht durch den dritten Glasfaserleiter
121 übertragen wird. Entsprechend kann eine Rückübertragung
empfangener Signale von den D+ Datenanschlüssen P12 und P22
der ersten und zweiten Sende-Empfangsgeräte 101 und 301 verhindert
werden.
Wenn in den D– Datenanschluss P13 des ersten Sende-Empfangsgeräts
101 ein logisches Hochsignal eingegeben wird, wird ein NPN Transistor TR31
des dritten lichtabgebenden Abschnitts LE3 eingeschaltet, wodurch ein Strom von
der Versorgungs-Spannungsleitung L101 durch einen Widerstand RG5,
ein lichtabgebendes Element LD3, den NPN Transistor TR31 und einen Widerstand
RG6 in den Erdungsleiter L104 strömt. So wird Licht durch
das lichtabgebende Element LD3 des dritten lichtabgebenden Abschnitts LE3 erzeugt,
wie etwa durch eine RCLED, und das erzeugte Licht fällt durch den dritten Glasfaserleiter
121 auf ein lichtempfangendes Element PD4 des vierten lichtempfangenden
Abschnitts PR4. Da vom lichtempfangenden Element PD4 des vierten lichtempfangenden
Abschnitts PR4 eine Spannung erzeugt wird, strömt durch einen Widerstand R43,
einen NPN Transistor TR43 und einen Pulldown-Widerstand R44
Strom in den Erdungsleiter L104. Ferner wird der NPN Transistor TR43
des vierten lichtempfangenden Abschnitts PR4 eingeschaltet, so dass Strom durch
den NPN Transistor TR43 und den Pulldown-Widerstand R44 in
den Erdungsleiter L104 strömt. Da sich das Potenzial des D–
Datenanschlusses P23 des zweiten Sende-Empfangsgeräts
301 einer Versorgungsspannung Vcc annähert, wird ein logisches D–
Hochsignal ausgegeben. In diesem Fall kann der vierte lichtabgebende Abschnitt LE4
nicht funktionieren, da ein NPN Transistor TR42 des vierten Steuerschaltabschnitts
CS4 eingeschaltet ist. Auf diese Weise kann eine Rückübertragung des empfangenen
logischen Hochsignals vom D– Datenanschluss P23 des zweiten Sende-Empfangsgeräts
301 verhindert werden.
Wenn gleichermaßen ein logisches Hoch-Signal in den D–
Datenanschluss P23 des zweiten Sende-Empfangsgerät 301
eingegeben wird, wird ein NPN Transistor TR41 des vierten lichtabgebenden
Abschnitts LE4 eingeschaltet, wodurch Strom von der Versorgungs-Spannungsleitung
L101 durch einen Widerstand R41, ein lichtabgebendes Element
LD4, einen NPN Transistor TR41 und einen Widerstand RG4 in
den Erdungsleiter L104 strömt. Somit wird vom lichtabgebenden Element
LD4 des vierten lichtabgebenden Abschnitts LE4 Licht erzeugt, und das erzeugte Licht
fällt durch den vierten Glasfaserleiter 123 auf ein lichtempfangendes
Element PD3 des dritten lichtempfangenden Abschnitts PR3. Da vom lichtempfangenden
Element PD3 des dritten lichtempfangenden Abschnitts PR3 eine Spannung erzeugt wird,
fließt Strom durch einen Widerstand R33, einen NPN Transistor TR33,
eine Anschlussleitung L103 und den D– Datenanschluss P13
in den Pulldown-Widerstand (R1 in 4) des
ersten Sende-Empfangsgeräts 101. Im weiteren wird der NPN Transistor
TR33 des dritten lichtempfangenden Abschnitts PR3 eingeschaltet, so dass
Strom von der Versorgungs-Spannungsleitung L101 durch den NPN Transistor
TR33, die Anschlussleitung L103 und den D– Datenanschluss
P13 in den Pulldown-Widerstand (R1 in 4)
des ersten Sende-Empfangsgeräts 101 strömt. Da das Potenzial
des D– Datenanschlusses P13 des ersten Sende-Empfangsgeräts
101 sich einer Versorgungsspannung Vcc annähert, wird somit ein logisches
D– Hoch-Signal ausgegeben. Da ein NPN Transistor TR32 des dritten
Steuerschaltabschnitts CS3 eingeschaltet wird, kann der dritte lichtabgebende Abschnitt
LE3 in diesem Fall nicht funktionieren. Demgemäß kann eine Rückübertragung
des empfangenen logischen Hoch-Signals vom D– Datenanschluss P13
des ersten Sende-Empfangsgeräts 101 verhindert werden.
Wenn anderseits ein logisches Signal in den D– Datenanschluss
P13 des ersten Sende-Empfangsgeräts 101 eingegeben wird,
wird der NPN Transistor TR31 des dritten lichtabgebenden Abschnitts LE3
ausgeschaltet, um zu verhindern, dass Strom durch das lichtabgebende Element LD3
strömt. Da vom lichtabgebenden Element LD3 kein Licht erzeugt wird, wird von
dem lichtempfangenden Element PD4 des vierten lichtempfangenden Abschnitts PR4 keine
Spannung erzeugt. Ferner wird der NPN Transistor TR43 des vierten lichtempfangenden
Abschnitts PR4 ausgeschaltet, um den D– Datenanschluss P23 des
zweiten Sende-Empfangsgeräts 301 in einen Schwebezustand zu versetzen.
Das heißt, ein logisches D– Niedrig-Signal wird durch den D–
Datenanschluss P23 des zweiten Sende-Empfangsgeräts 301
ausgegeben. Hier kann der vierte lichtabgebende Abschnitt LE4 normal funktionieren,
da der NPN Transistor TR42 des vierten Steuerschaltabschnitts CS4 ausgeschaltet
ist.
Wenn ein logisches Niedrigsignal in den D– Datenanschluss P23
des zweiten Sende-Empfangsgeräts 301 eingegeben wird, wird gleichermaßen
der NPN Transistor TR41 des vierten lichtabgebenden Abschnitts LE4 ausgeschaltet,
um den Storm zu hindern, durch das lichtabgebende Element LD4 zu fließen. Da
in diesem Fall vom lichtabgebenden Element LD4 kein Licht erzeugt
wird, erzeugt das lichtempfangende Element PD3 des dritten lichtempfangenden Abschnitts
PR3 keine Spannung. Ferner wird der NPN Transistor TR33 des dritten lichtempfangenden
Abschnitts PR3 ausgeschaltet, um den D– Datenanschluss P13 des
ersten Sende-Empfangsgeräts 301 in einen Schwebezustand zu bringen.
Das heißt, ein logisches D– Niedrigsignal wird durch den D– Datenanschluss
P13 des ersten Sende-Empfangsgeräts 101 ausgegeben. Hier
wird der NPN Transistor TR32 des dritten Steuerschaltabschnitts CS3 ausgeschaltet,
damit der dritte lichtabgebende Abschnitt LE3 nicht normal funktionieren kann.
Industrielle Anwendbarkeit
Wie oben beschrieben, schafft der USB-Anschlussapparat gemäß
der vorliegenden Erfindung ein optisches Kommunikationsmodul durch die D+ und D–
optischen Kommunikationsmodule, wodurch die Kommunikationsgeschwindigkeit und die
effektive Kommunikationsdistanz erhöht werden, elektrische Störgeräusche
entfernt werden und die Differenz der Impedanzen zwischen D+ und D– Kommunikationsleitern
minimiert wird.
Diese Erfindung wurde zwar unter besonderer Bezugnahme auf ihre bevorzugten
Ausführungsbeispiele dargestellt und beschrieben, es ist jedoch für Fachpersonen
ohne weiteres einsehbar, dass in Form und Details unterschiedliche Änderungen
vorgenommen werden können.