PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE602004005923T2 17.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001491767
Titel HERMETISCH GESCHLOSSENER VERDICHTER
Anmelder Matsushita Electric Industrial Co., Ltd., Kadoma, Osaka, JP
Erfinder IDE, Terumasa, Higashiosaka-shi Osaka-fu, JP;
NISHIHARA, Hidetoshi, Higashiosaka-shi Osaka-fu, JP;
OSAKA, Masahiko, Higashiosaka-shi Osaka-fu, JP;
MATSUMOTO, Tsuyoshi, Higashiosaka-shi Osaka-fu, JP;
OHNO, Kazuhiko, Higashiosaka-shi Osaka-fu, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 602004005923
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.02.2004
EP-Aktenzeichen 047114756
WO-Anmeldetag 16.02.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/JP2004/001608
WO-Veröffentlichungsnummer 2004085849
WO-Veröffentlichungsdatum 07.10.2004
EP-Offenlegungsdatum 29.12.2004
EP date of grant 18.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.01.2008
IPC-Hauptklasse F04B 39/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
GEBIET DER TECHNIK

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verdichter vom hermetisch abgeschlossenen Typ, der in ein Tiefkühl-, Kühl- oder Klimatisiergerät wie einen Kühlschrank, eine Vitrine und dergleichen eingebaut wird.

TECHNISCHER HINTERGRUND

Mit der in letzter Zeit zu verzeichnenden ansteigenden Vorherrschaft von Haushaltkühlschränken des geräuscharmen Typs besteht eine starke Nachfrage nach einer Geräuschminderung bei Verdichtern des hermetisch abgeschlossenen Typs.

In einigen herkömmlichen Verdichtern vom hermetisch abgeschlossenen Typ werden die Ansaugdruckschwingungen durch eine Schalldämpffunktion abgeschwächt, die als ein Ansaugdämpfer konfiguriert ist (siehe z.B. die offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 2002-227 766).

Der herkömmliche Verdichter vom hermetisch abgeschlossenen Typ wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

5 ist eine geschnittene Ansicht eines herkömmlichen Verdichters vom hermetisch abgeschlossenen Typ, und 6 ist eine auseinandergezogene Ansicht eines wesentlichen Abschnitts des Verdichters vom hermetisch abgeschlossenen Typ von 5.

In 5 und 6 sind die Elektromotoreneinheit 2 und die durch sie angetriebene Verdichtereinheit 3 in einem hermetisch abgeschlossenen Behälter 1 untergebracht.

Zylinder 5 ist im Zylinderblock 4 angeordnet, der die Verdichtereinheit 3 konfiguriert, und Kolben 6 ist so in den Zylinder 5 eingepasst, dass er sich hin- und herbewegen kann. Die blechartige Platte 7 ist mit einem Ansaugloch 8 und einem Austrittsloch 9 versehen und dichtet auch das Ende des Zylinders 5 ab. Ein aus Kunststoff bestehender Ansaugdämpfer 10 umfasst eine im hermetisch abgeschlossenen Behälter 1 ausgebildete Öffnung 11, den einen Expansionsdämpfer bildenden, schalldampfenden Raum 12 sowie ein Verbindungsrohr 13, das das Innere des schalldampfenden Raumes 12 mit dem Ansaugloch 8 verbindet.

Der Zylinderkopf 18 ist so gestaltet, dass er die Platte 7 überdeckt und eine Austrittskammer 19 mit Austrittsloch 9, einen Gehäuseabschnitt 20 zur Unterbringung des Verbindungsrohres 13 und eine Resonanzkammer 22 bildet, die einen Resonanzraum 21 bildet.

Das Verbindungsrohr 13 ist mit einem Durchlass 15 versehen, der mit der Resonanzkammer 22 in Verbindung steht, und ein Resonanzdämpfer wird durch die Resonanzkammer 22 und den Durchlass 15 gebildet.

Der Betrieb eines Verdichters vom hermetisch abgeschlossenen Typ (hiernach als Verdichter bezeichnet), der die oben beschriebene Konfiguration besitzt, wird im Folgenden beschrieben.

Die Verdichtereinheit 3 wird durch die elektrische Motoreneinheit 2 angetrieben, und der Kolben 6 wird im Zylinder 5 hin- und herbewegt, sodann wird das von einem (nicht gezeigten) Gefrierkreis (nicht gezeigt) zum hermetisch abgeschlossenen Behälter 1 zurückgekehrte Kühlmittelgas von der Öffnung 11 des Ansaugdämpfers 10 in den schalldämpfenden Raum 12 genommen, dann über das Ansaugloch 8 durch das Verbindungsrohr 13 in den Zylinder 5 gebracht. Das durch die Hin- und Herbewegung des Kolbens komprimierte Kühlmittelgas wird aus dem Austrittsloch 9 in die Austrittskammer 19 ausgestossen und wieder in den (nicht gezeigten) Gefrierkreis geliefert.

In diesem Falle wird das über das Ansaugloch 8 in den Zyinder 5 hereingenommene Kühlmittelgas intermittierend eingesaugt, während der Kolben 6 im Zylinder 5 hin- und herbewegt wird, und wird daher von Druckschwingungen begleitet, aber die Druckschwingungen werden durch die Expansionsdämpferwirkung im schalldämpfenden Raum 12 und durch die Resonanzdämpferwirkung im Resonanzraum 21 abgeschwächt. Im Ergebnis kann das durch die Druckschwingungen hervorgerufene Geräusch gesenkt werden.

In der obigen, herkömmlichen Konfiguration dringen aber die Ansaugdruckschwingungen im Resonanzraum 21 manchmal durch Spalten zwischen dem Verbindungsrohr 13 und dem Gehäuseabschnitt 20, und falls das Energieniveau der herausgedrungenen Druckschwankungen hoch ist, entsteht das Problem, dass dadurch das Innere des hermetisch abgeschlossenen Behälters 1 angeregt und das Geräusch verstärkt wird.

Es kann auf JP-A-2002-227 766 Bezug genommen werden, wo die oberbegrifflichen Merkmale der vorliegenden Erfindung offenbart werden. Ferner kann auf US-A-4 759 693 und JP-A-4-214 972 Bezug genommen werden.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Diese Erfindung stellt einen Verdichter vom hermetisch abgeschlossenen Typ mit einem hermetisch abgeschlossenen Behälter zur Verfügung, in dem ein Ölvorrat, eine elektrische Motoreneinheit und eine Verdichtereinheit untergebracht sind, wobei die Verdichtereinheit einen Zylinder umfasst, um einen sich hin- und herbewegenden Kolben, eine am Ende des Zylinders angeordnete Platte, einen Ansaugdämpfer mit einem Verbindungsrohr, das mit der Ansaugöffnung in der Platte in Verbindung steht, und einen Zylinderkopf aufzunehmen, der an der vom Zylinder abgewandten Seite der Platte angeordnet und mit einer Austrittskammer und einer Resonanzkammer ausgebildet ist, die einen Teil des Verbindungsrohres einschliesst, während ein an der Aussenseite des Verbindungsrohres angeordneter Flansch in eine Rille eingepasst ist, die an einer Stelle ausgebildet ist, die dem Flansch des Zylinderkopfes entspricht, wodurch ein dichtender Abschnitt gebildet wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine geschnittene Ansicht eines Verdichters vom hermetisch abgeschlossenen Typ in der bevorzugten Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung.

2 ist eine auseinandergezogene perspektische Ansicht eines wesentlichen Abschnitts eines Verdichters vom hermetisch abgeschlossenen Typ in der bevorzugten Ausführungsform 1.

3 ist eine perspektivische Ansicht eines Ansaugdämpfers in der bevorzugten Ausführungsform 1.

4 ist ein wesentliches Montagediagramm des Ansaugdämpfers von 2 in der bevorzugten Ausführungsform 1.

5 ist eine geschnittene Ansicht eines herkömmlichen Verdichters vom hermetisch abgeschlossenen Typ.

6 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines wesentlichen Abschnitts eines herkömmlichen Verdichters vom hermetisch abgeschlossenen Typ.

EINGEHENDE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Gleiche Bauteile wie im herkömmlichen Beispiel erhalten die gleichen Bezugszahlen, und die eingehende Beschreibung wird unterlassen.

(Bevorzugte Ausführungsform 1)

1 ist eine geschnittene Ansicht eines Verdichters vom hermetisch abgeschlossenen Typ in der bevorzugten Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung. 2 ist eine auseinandergezogene perspektische Ansicht eines wesentlichen Abschnitts eines Verdichters vom hermetisch abgeschlossenen Typ in der bevorzugten Ausführungsform 1. 3 ist eine perspektivische Ansicht eines Ansaugdämpfers in der bevorzugten Ausführungsform 1. 4 ist ein wesentliches Montagediagramm des Ansaugdämpfers von 2 in der bevorzugten Ausführungsform 1.

In 1 bis 4 sind Öl 101 und Kühlmittelgas (nicht gezeigt) in einem hermetisch abgeschlossenen Behälter 1 aus gezogenem Stahlblech eingeschlossen, in dem die elektrische Motoreneinheit 2 und die dadurch angetriebene Verdichtereinheit 103 untergebracht sind. Ferner ist der hermetisch abgeschlossene Behälter 1 mit einem flachen Abschnitt 1A versehen, wo ein (nicht gezeigtes) Element installiert ist, um den hermetisch abgeschlossenen Behälter 1 auf einer (nicht gezeigten) Unterlage oder dergleichen zu installieren.

Der Zylinder 5 ist im Zylinderblock 4 der Verdichtereinheit 103 angeordnet, und Kolben 6 ist so in den Zylinder 5 eingepasst, dass er sich frei hin- und herbewegen kann.

Blechplatte 7 hat ein Ansaugloch 8 und ein Austrittsloch 9 und dient dazu, das Ende des Zylinders abzudichten.

Der Ansaugdämpfer 110, der aus PBT-(Polybutylenterephthalat-) harz besteht, das in seiner Temperaturbeständigkeit, seiner Ölbeständigkeit und seinem Kühlvermögen durch Zumischung von etwa 15 % Glasfasern verbessert wurde, umfasst eine allgemein würfelförmige Öffnung 111, die sich mit einer Seite in den hermetisch abgeschlossenen Behälter 1 öffnet, einen schalldampfenden Raum 112, der einen Expansionsdämpfer bildet, und ein Verbindungsrohr 113, das das Innere des schalldämpfenden Raumes 112 mit dem Ansaugloch 8 verbindet.

Das sich öffnende Ende 114 des Verbindungsrohres 113 ist mit einem rillenförmigen Durchlass 115 versehen, der zwischen der Innenseite und der Aussenseite des sich öffnenden Endes 114 die Verbindung herstellt und eine vorbestimmte Querschnittsflache und Länge besitzt, und weist auch ein allgemein halbkreisförmiges, ringartiges Lager 116 auf. Weiter hat das Verbindungsrohr einen allgemein U-förmigen Flansch 118, der sich mit Ausnahme der Oberfläche auf der Seite des sich öffnenden Endes 114 bis zur Aussenseite erstreckt. Ferner ist ein Ölloch 119 oberhalb des Flansches 118 am Boden des schalldämpfenden Raumes 112 angebracht.

Der Zylinderkopf 123 besteht aus Aluminiumspritzguss, was ein verhältnismässig billiges Material ist und so gestaltet ist, dass die Platte 7 abgedeckt wird, und ist mit einem Gehäuseabschnitt 125 versehen, wo die Austrittskammer 124 mit Austrittsloch 9 und Verbindungsrohr 113 untergebracht ist.

Der Gehäuseabschnitt 125 ist mit einer allgemein halbkreisförmigen Resonanzkammer 128 versehen, die so ausgebildet ist, dass das ringartige Lager 116 entlang der Innenwand angeordnet ist und dass eine allgemein U-förmige Rille 129 an einer Stelle ausgebildet ist, die dem Flansch 118 entspricht, wobei der Flansch 118 mit einem geringfügigen Spiel in die Rille eingepasst ist.

Wenn der Ansaugdämpfer 110 und der Zylinderkopf 123 miteinander im Eingriff stehen, wird der Flansch 118 in die Rille 129 eingepasst, wodurch der dichtende Abschnitt 130 gebildet wird. Ferner bilden die Platte 7, die Aussenseite des Verbindungsrohres 113, der Innenumfang des ringartigen Lagers 116 und die Innenwand der Resonanzkammer 128 den Raum 132, und der Resonanzdämpfer 140 wird durch den Raum 132 und den Durchlass 115 gebildet.

Der Zylinderkopf 123 wird über die Platte 7 an den Zylinderblock 4 angeschraubt, und dadurch wird der Ansaugdämpfer 110 durch den Zylinderkopf 123 über eine Feder 142 auf die Platte 7 aufgepasst und daran befestigt.

Ferner hat der ebene Abschnitt 1A des hermetisch abgeschlossenen Behälters 1 eine Resonanzfrequenz von etwa 2,5 kHz, während die Resonanzfrequenz der Öffnung 111 auf etwa 1,6 kHz eingestellt ist, so dass sie nicht mit der Resonanzfrequenz des ebenen Abschnitts 1A zusammenfällt.

Andererseits ist der Resonanzdämpfer 140 auf nahezu die gleiche Resonanzfrequenz wie die Öffnung 111 abgestimmt.

Der Betrieb des Verdichters mit dem obigen Aufbau wird im Folgenden beschrieben.

Wenn Strom an die Elektromotoreneinheit 2 angelegt wird, wird die Verdichtereinheit 103 angetrieben und Kolben 6 im Zylinder hin- und herbewegt, dann wird das von einem (nicht gezeigten) Gefrierkreis zum hermetisch abgeschlossenen Behälter 1 zurückgekehrte Kühlmittelgas von der Öffnung 111 des Ansaugdämpfers 110 in den schalldämpfenden Raum 112 genommen, dann über das Ansaugloch 8 vom Verbindungsrohr 113 in den Zylinder 5 gebracht. Das durch die Hin- und Herbewegung des Kolbens 6 komprimierte Kühlmittelgas wird aus dem Austrittsloch 9 in die Austrittskammer 124 ausgestossen und wieder in den (nicht gezeigten) Gefrierkreis geliefert.

In diesem Falle wird das über das Ansaugloch 8 in den Zyinder 5 hereingenommene Kühlmittelgas intermittierend eingesaugt, während der Kolben 6 im Zylinder 5 hin- und herbewegt wird, und wird daher von starken Druckschwingungen begleitet. Die Druckschwingungen werden durch die Wirkung des Expansionsdämpfers im schalldämpfenden Raum 112, der im Ansaugdämpfer 110 angeordnet ist, sowie durch die Wirkung des Resonanzdämpfers 140 stark abgeschwächt.

Ferner wird verhindert, dass die im Resonanzdämpfer 140 verbleibenden Druckschwingungen in den hermetisch abgeschlossenen Behälter 1 herausdringen, weil der Resonanzdämpfer 140 durch den dichtenden Abschnitt 130 vom Inneren des hermetisch abgeschlossenen Behälters 1 isoliert wird, wodurch verhindert wird, das sich die Schwingungen zum Kühlmittelgas im hermetisch abgeschlossenen Behälter 1 fortpflanzen. Im Ergebnis wird durch die wirksame Funktion des Expansionsdämpfers und des Resonanzdämpfers 140 die Geräuschverringerung ermöglicht.

Der dichtende Abschnitt 130 wird durch Flansch 118 und Rille 129 gebildet, die miteinander im Eingriff stehen, und da der Gesamtabstand von der Ober- und Unterseite des Flansches 118 bis zur Aussenseite der wirksamen Länge der Abdichtbreite entspricht, kann eine genügende Abdichtbreite gewährleistet und eine ausgezeichnete Abdichtwirkung erzielt werden.

Wenn andererseits der Ansaugdämpfer 110 mit dem Zylinderkopf 123 in Eingriff gelangt, ermöglicht es der R der Schulter des Flansches 118, dass dieser leicht in die Rille 129 eingepasst wird, da Flansch 118 allgemein U-förmig ist, wodurch ausgezeichnete Bearbeitbarkeit gewährleistet wird.

Ferner enthält das aus der Öffnung 111 eingesaugte Kühlmittelgas Ölnebel (nicht gezeigt), und das Öl wird im schalldämpfenden Raum 112 vom Kühlmittelgas abgetrennt. Das abgetrennte Öl verbleibt am Boden des Ansaugdämpfers 110 und tropft aus dem Ölloch 119 in den dichtenden Abschnitt 130. Folglich gelangt das Öl in den geringfügigen Spielraum, der durch den dichtenden Abschnitt 130 geschaffen wird, wodurch dieser abgedichtet wird, um die Abdichtwirkung bemerkenswert zu verbessern, und es gibt fast kein Herausdringen von Druckschwingungen, die im Resonanzdämpfer 140 verbleiben, während die Wirkung des Expansionsdämpfers und die Wirkung des Resonanzdämpfers 140 weiter verbessert werden, wodurch die Geräuschverringerung ermöglicht wird.

Die Resonanzkammer 128 ist so gestaltet, dass das allgemein halbkreisförmige, ringartige Lager 116, das sich bogenförmig zur Seite der Austrittskammer 124 hin erstreckt, der Innenwand entlang angeordnet ist, wodurch das Volumen der Resonanzkammer 128 innerhalb eines begrenzten Raumes maximiert werden kann, ohne den Rauminhalt der Austrittskammer 124 zu verringern. Im Ergebnis kann die Wirkung des Resonanzdämpfers 140 erhöht werden, und eine grössere schalldämpfende Wirkung kann erreicht werden. Gleichzeitig regelt das ringartige, der Innenwand der Resonanzkammer 128 entlang angeordnete Lager 116 wirksam die Drehbewegung um die Achse des Verbindungsrohres 113. Auf diese Weise ist der Ansaugdämpfer 110, wenn er auf die Platte 7 aufgepasst und daran befestigt wird, gut gelagert, d.h. der Ansaugdämpfer 110 ist zuverlässig an einer im Voraus festgelegten Stelle befestigt. Im Ergebnis können Vibrationsgeräusche verhindert werden, die wegen einer losen Verbindung zwischen der Platte 7 und dem Ansaugdämpfer 110 entstehen.

Da in der bevorzugten Ausführungsform 1 der Resonanzdämpfer 140 auf eine Resonanzfrequenz von etwa 1,6 kHz abgestimmt ist, was nahezu die gleiche Frequenz wie die der Öffnung 111 ist, wird das Resonanzgeräusch an der Öffnung 111 bemerkenswert abgeschwächt. Folglich bringt sie die Wirkung zustande, das Geräusch, das erzeugt wird, wenn der Resonanzabschnitt des hermetisch abgeschlossenen Behälters durch die Öffnung 111 als Quelle der Erregung erregt wird, stark zu verringern.

Ausserdem ist der ebene Abschnitt 1A, der im hermetisch abgeschlossenen Behälter 1 ausgebildet ist, von geringer Starrheit, und im Ergebnis wird der Abschnitt leicht in Resonanz versetzt, was zur Erzeugung eines starken Geräuschs führt, wenn er durch die dem ebenen Abschnitt 1A eigene Schwingungszahl angeregt wird. In der bevorzugten Ausführungsform 1, wie sie oben beschrieben wurde, fällt aber die Resonanzfrequenz der Öffnung 111, die leicht zur Quelle der Erregung werden kann, nicht mit der dem ebenen Abschnitt 1A eigenen Schwingungszahl zusammen, d.h. sie sind voneinander unabhängig. Entsprechend verstärkt die erregende Kraft von der Öffnung 111 nicht die Schwingungen des ebenen Abschnitts 1A des hermetisch abgeschlossenen Behälters 1, der am leichtesten in Resonanz versetzt werden kann, und es ist möglich, die Erzeugung von Geräusch zu unterdrücken.

Wegen seines Aufbaus hat der Ansaugdämpfer 110 im Inneren unterschiedliche Raumabstände, und daher kann je nach der Wellenlänge des hindurchgehenden Geräuschs manchmal eine starke Geräuschverstärkung auftreten. In einem solchen Falle kann das verstärkte Geräusch abgeschwächt werden, indem das Geräusch in seiner Frequenz mit der Resonanzfrequenz des Resonanzdämpfers 140 übereinstimmend gemacht wird, und ein solches Mittel ist ebenfalls sehr wirksam, um Geräusche zu verringern.

Die Wirkung der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform kann in ähnlicher Weise bezüglich des Kühlmittelgases und Öls erhalten werden, die damit verträglich sind und in einem Gefrier- oder Klimatisierungsgerät wie einem Kühlschrank und einer Vitrine verwendet werden.

INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verdichter vom hermetisch abgeschlossenen Typ, der in ein Tiefkühl-, Kühl- oder Klimatisiergerät wie einen Kühlschrank, eine Vitrine und dergleichen eingebaut wird. Die Resonanzkammer wird gegen das Innere des hermetisch abgeschlossenen Behälters durch den Flansch, der mit einem Ansaugdämpfer versehen ist, und durch den dichtenden Abschnitt isoliert, der eine im Zylinderkopf angeordnete Rille besitzt, und die Ansaugdruckschwingungen dringen kaum in den hermetisch abgeschlossenen Behälter ein, wodurch die Geräuschverringerung ermöglicht wird.

1
hermetisch abgeschlossener Behälter
1A
ebener Abschnitt
2
Elektromotoreneinheit
5
Zylinder
6
Kolben
7
Platte
8
Ansaugloch
101
Öl
103
Verdichtereinheit
110
Ansaugdämpfer
111
Öffnung
113
Verbindungsrohr
118
Flansch
119
Ölloch
123
Zylinderkopf
124
Austrittskammer
128
Resonanzkammer
129
Rille
130
dichtender Abschnitt


Anspruch[de]
Verdichter vom hermetisch abgeschlossenen Typ mit

einem hermetisch abgeschlossenen Behälter (1), in dem ein Ölvorrat (101), eine Elektromotoreneinheit (2) und eine Verdichtungseinheit (103) untergebracht sind,

worin die Verdichtungseinheit umfasst:

einen Zylinder (5) zur Aufnahme eines sich hin- und herbewegenden Kolbens (6), eine an einem Ende des Zylinders angeordnete Platte (7), einen Ansaugdämpfer (110) mit einem Verbindungsrohr (113) in Verbindung mit einem Ansaugloch (8) in der Platte und einem an der vom Zylinder abgewandten Seite der Platte angeordneten Zylinderkopf (123), und

der Zylinderkopf (123) mit einer Abflusskammer (124) und einer Resonanzkammer (128) ausgebildet ist, die mit einer offenen Seite des Verbindungsrohrs (113) in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass

ein Flansch (118) an einer äusseren Peripherie des Verbindungsrohrs (113) angeordnet ist;

der Zylinderkopf (123) an einer dem Flansch (118) entsprechenden Stelle mit einer Rille (129) versehen ist; und

der Flansch (118) in die Rille (129) eingepasst wird und dadurch einen Dichtungsabschnitt (130) bildet.
Verdichter vom hermetisch abgeschlossenen Typ nach Anspruch 1, worin der Flansch (118) eine obere und eine untere Seite sowie eine äussere Peripherie besitzt. Verdichter vom hermetisch abgeschlossenen Typ nach einem der Ansprüche 1, 2, worin der Flansch (118) allgemein U-förmig ist. Verdichter vom hermetisch abgeschlossenen Typ nach Anspruch 1, worin ein Ölloch (119) am Boden des Ansaugdämpfers (110) angeordnet ist, das sich über dem Dichtungsabschnitt (130) befindet. Verdichter vom hermetisch abgeschlossenen Typ nach Anspruch 4, worin auf dem Boden des Ansaugdämpfers (110) lagerndes Öl vom Ölloch (119) auf den Dichtungsabschnitt (130) tropft. Verdichter vom hermetisch abgeschlossenen Typ nach Anspruch 1, worin die Resonanzkammer (128) des Zylinderkopfes eine nahezu halbkreisförmige Gestalt besitzt, die sich zur Seite der Abflusskammer hin gewölbt erstreckt. Verdichter vom hermetisch abgeschlossenen Typ nach einem der Ansprüche 1, 6, worin das Verbindungsrohr (113) des Ansaugdämpfers mit einem ringförmigen Lager (116) versehen ist, das so ausgebildet ist, dass es entlang einer Innenwand der Resonanzkammer (128) angeordnet ist. Verdichter vom hermetisch abgeschlossenen Typ nach einem der Ansprüche 1, 6, 7, worin der Ansaugdämpfer (110) mit einer im hermetisch abgeschlossenen Behälter ausgebildeten Öffnung (111) versehen ist und die Resonanzfrequenz der Öffnung (111) nahezu mit der Resonanzfrequenz eines Resonanzdämpfers (140) zusammenfällt, der sich aus der Resonanzkammer und dem entlang der Innenwand der Resonanzkammer angeordneten ringförmigen Lager zusammensetzt. Verdichter vom hermetisch abgeschlossenen Typ nach Anspruch 8, worin die Resonanzfrequenz eines im hermetisch abgeschlossenen Behälter ausgebildeten flachen Abschnitts (1A) und die Resonanzfrequenz der Öffnung (111) des Ansaugdämpfers voneinander unabhängig sind.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com