Hintergrund der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Funktionsauswahl und –steuerung,
mit der insbesondere ein Kraftfahrzeugarmaturenbrett ausgestattet werden soll.
Trotz der Kompliziertheit der Funktionen, die heutzutage in den Fahrzeugen
integriert sein müssen, was zu einer zunehmenden Anzahl von Funktionstasten
führt, ist es wichtig, dass das Armaturenbrett so kompakt wie möglich
bleibt.
Es sind Multifunktions-Steuertasten bekannt, mit denen der Raum der
Armaturenbretter verringert werden kann. Mit einem derartigen Ansatz werden jedoch
Zugeständnisse hinsichtlich der Menüverständlichkeit und der Zugangsgeschwindigkeit
zu der Funktion, die man steuern möchte, auferlegt.
Bei der am 20.04.2000 eingereichten französischen Patentanmeldung
Nr. 0005128 schlägt die Anmelderin somit eine Beseitigung der oben genannten
Probleme vor, indem Mittel zur Steuerung der Funktion angewendet werden, deren Kennung
durch ein Symbol realisiert ist, das je nach Kontext geändert werden kann.
Die oben genannte, noch nicht veröffentlichte Patentanmeldung
beschreibt eine Einrichtung zur Funktionssteuerung, bei der mindestens eine Auswahlvorrichtung
angewendet wird, die zwischen mindestens zwei Auswahlpositionen verschiebbar ist
und eine Vielzahl von Betätigungsvorrichtungen aufweist, die von einem Benutzer
steuerbar sind und bei denen mindestens einige verschiedene Funktionen für
mindestens zwei verschiedene Positionen einer Auswahlvorrichtung und Symbolen ansteuern,
deren Verlagerung mit der Verlagerung mindestens einer Auswahlvorrichtung verbunden
ist, um zumindest einige der Betätigungsvorrichtungen anzuzeigen, die verschiedene
Positionen ansteuern.
Dieses System ermöglicht eine Verringerung der Tastenanzahl und
somit eine Volumenverringerung des Armaturenbretts. Es ermöglicht auch eine
einfache und intuitive Verwendung der Befehle aufgrund einer Identifizierung des
Parameters, die direkt an der Taste erfolgt. Um jedoch zwei Hauptfunktionen zu verwenden,
die fast die gleichen Funktionsmodi benutzen, sind zwei Einrichtungen zur Funktionssteuerung
erforderlich, wodurch das Volumen des Armaturenbretts deutlich erhöht wird.
Eine Steuereinrichtung, deren Identifizierung durch ein Symbol realisiert
ist, das mit der Position der Einrichtung geändert werden kann, und die einen
Schiebeknopf mit drei aktiven Positionen aufweist, ist in der EP-A-1063109
beschrieben.
Gegenstand und Zusammenfassunq der Erfindung
Die Erfindung schlägt vor, eine Einrichtung zur Funktionsauswahl
und –steuerung für ein Kraftfahrzeugarmaturenbrett zu schaffen, die
die Verringerung des Volumens des Armaturenbretts und eine Vereinfachung der Verwendung
ermöglicht.
Diese Ziele werden erfindungsgemäß mit einer Einrichtung
zur Funktionsauswahl und -steuerung erreicht, die dadurch gekennzeichnet ist, dass
sie Folgendes umfasst:
- – eine Blende, die eine Öffnung mit einem vorragenden rohrförmigen
Teil umfasst,
- – ein Rad, das zumindest zwei Sätze von Piktogrammen trägt,
wobei das Rad auf dem rohrförmigen Teil der Blende so montiert ist, dass es
zwischen zumindest zwei Auswahlpositionen drehbeweglich ist,
- – eine Scheibe, die mit einer Vielzahl von Öffnungen durchbrochen
ist, wobei die Scheibe auf dem rohrförmigen Teil der Blende so montiert ist,
dass sie bezüglich der Blende drehfest ist und somit eine Vielzahl von Steuerstellen
durch die Vielzahl von Öffnungen definiert, denen gegenüber die Piktogrammsätze
selektiv durch Drehung des Rads positioniert werden,
- – eine elektrische Schaltungskarte, die eine Vielzahl von Schaltern umfasst,
von denen zumindest manche unterschiedliche Funktionen für zumindest zwei unterschiedliche
Positionen des Rads ansteuern, wobei die Schalter durch eine Kippbewegung der Scheibe
betätigt werden,
- – einen Drehknopf, der eine hohle, zylindrische Welle umfasst und in
die Öffnung der Blende eingeführt wird, um einen der Parameter einer mittels
der Einrichtung ausgewählten Funktion variieren zu lassen, und
- – einen Druckknopf, der in die zylindrische Welle des Drehknopfes eingeführt
ist und auf einen Schalter der elektrischen Schaltungskarte einwirkt, um eine zusätzliche
Funktion zu aktivieren.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform sind das Rad
und die Scheibe auf dem rohrförmigen Teil der Blende mit Spiel montiert, wodurch
ihre Kippbewegung ermöglicht wird.
Die Auswahlvorrichtung umfasst vorteilhafterweise Rastmittel, die
es dem Rad ermöglichen, sich schrittweise zwischen einer ersten Auswahlposition
und einer letzten Auswahlposition zu drehen, wobei ein Schritt zwei aufeinander
folgende Auswahlpositionen trennt.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform umfasst die
Scheibe einen harmonikaartig gefalteten Ring, der ihr ein Kippen ermöglicht.
Der Druckknopf wird vorteilhafterweise mittels einer Lasche, die durch
die elektrische Schaltungskarte hindurchgeht, drehgesperrt.
Die Einrichtung umfasst vorzugsweise einen Kontaktfinger, der vom
Rad gegen zumindest zwei Kontaktspuren auf der elektrischen Karte in Drehhung versetzt
wird, so dass die Funktion der Schalter in Übereinstimmung mit den Piktogrammen
geändert wird, sobald der Kontaktfinger die Kontaktspur wechselt.
Eine Folie mit Symbolen, die den unterschiedlichen Auswahlpositionen
zugeordnet sind, ist auf einen Bereich der Öffnungen umfassenden Blende geklebt,
und jede Auswahlposition wird von der Positionierung eines mit dem Rad fest verbundenen
Anzeigers gegenüber dem ihr zugeordneten Symbol angegeben.
Die Einrichtung umfasst vorzugsweise Hinterleuchtungsmittel, um Folgendes
zu beleuchten: den eine optische Führung bildenden Anzeiger, die den unterschiedlichen
Auswahlpositionen zugeordneten Symbole, den Satz von Piktogrammen, die gegenüber
den Öffnungen positioniert sind, welche in der Scheibe ausgebildet sind, und
zusätzliche Hinweise, die von der Außenseite des Druckknopfes getragen
werden.
Vorteilhafterweise umfasst sie eine erste Schikane, die von einem
Rand der Blende gegenüber einem Mantel des Rads definiert wird, und eine zweite
Schikane, die von einem Rand des Druckknopfes gegenüber einem von einem Rand
des Drehknopfes gebildeten Mantel definiert wird, wobei sie periphere Schranken
gegen das Licht der Hinterleuchtung bilden.
Die Einrichtung zur Auswahl und Steuerung kann ein Schnittstellendisplay
umfassen, um eine Informationsrückmeldung bezüglich der Aktion der Einrichtung
anzuzeigen.
Bei einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
- – ist die Einrichtung zur Auswahl und Steuerung einer Hauptfunktion zugeordnet,
- – sind die Auswahlpositionen unterschiedlichen Funktionsmodi der Hauptfunktion
zugeordnet,
- – ist zumindest ein Satz von Piktogrammen einer Viehzahl von Regulierungen
eines Funktionsmodus zugeordnet,
- – ist der Drehknopf einer zusätzlichen Regulierung zugeordnet, die
zumindest einem Teil der Vielzahl von Regulierungen, die den Piktogrammen zugeordnet
sind, gemein ist, und
- – steuert der Druckknopf eine Variante der Hauptfunktion oder eine zusätzliche
Funktion, welche die gleichen Funktionsmodi verwendet, wodurch die Anzahl der Bedienungen
der Einrichtung verdoppelt wird.
Die Hauptfunktion der Einrichtung für ein Fahrzeugarmaturenbrett
wird aus der Gruppe gewählt, die sich aus folgenden Funktionen zusammensetzt:
Audio, Belüftung, Klimasteuerung, Telekommunikation, Navigation.
Bei einer besonderen Ausführungsform
- – ist die Hauptfunktion die Belüftung,
- – ist die Anzahl der Funktionsmodi drei: Handmodus, automatischer Modus,
ausgeschalteter Modus,
- – betrifft im Handmodus oder automatischen Modus die Vielzahl der Regulierungen
die Luftausrichtung und den Luftdurchsatz,
- – erscheint im ausgeschalteten Modus kein Piktogramm und sind die Steuerstellen
nicht aktiviert,
- – ist die dem Drehknopf zugeordnete zusätzliche Regulierung die
Temperaturregulierung, und
- – ist die Funktionsvariante der Hauptfunktion oder die zusätzliche
Funktion die Klimasteuerung (AC).
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die Erfindung wird beim Lesen der nachfolgenden Beschreibung, die
beispielhaft und nicht einschränkend anhand der beigefügten Figuren angegeben
ist, besser verstanden. In den Zeichnungen zeigen:
1 eine perspektivische Außenansicht einer erfindungsgemäßen
Einrichtung zur Funktionsauswahl und –steuerung,
2 eine vordere Explosionsansicht in der Perspektive
der Einrichtung zur Funktionsauswahl und –steuerung aus 1,
3 eine hintere Explosionsansicht in der Perspektive
der Einrichtung zur Funktionsauswahl und –steuerung aus 1,
4 einen Schnitt entlang der Ebene IV-IV aus
1,
5 einen Schnitt entlang der Ebene V-V aus
1, und
6 eine Ansicht im Längsschnitt einer Variante
einer erfindungsgemäßen Einrichtung zur Funktionsauswahl und –steuerung.
Die 4 bis 5
und 6 entsprechen verschiedenen Ausführungsvarianten
einer erfindungsgemäßen Einrichtung zur Funktionsauswahl und –steuerung,
die jeweils eine Reihe von wesentlichen Bestandteilen aufweisen, deren Geometrie
von einer Ausführungsvariante zur anderen unterschiedlich
sein kann, doch deren Funktion hauptsächlich die gleiche ist. Die Elemente,
die im Wesentlichen die gleiche Funktion haben, haben die gleichen Bezugszeichen.
Ausführliche Beschreibunq der Ausführungsformen der
Erfindung
Es wird nun auf die Zeichnungen und insbesondere auf 1
Bezug genommen, die eine perspektivische Ansicht einer Einrichtung 100
zur Funktionsauswahl und -steuerung veranschaulicht.
Die Einrichtung 100 weist eine Blende 110 auf, die
Symbole 113 trägt, welche verschiedenen Auswahlpositionen zugeordnet
sind. Über der Blende 110 ist ein Rad 130 angebracht, das
um eine zur Blende 110 senkrechte Achse drehbar ist und mindestens zwei
Piktogrammsätze 131 trägt. Das Rad 130 dreht sich schrittweise
zwischen einer ersten Auswahlposition 113a und einer letzten Auswahlposition
113c, wobei ein Schritt zwei aufeinanderfolgende Auswahlpositionen trennt.
Das Rad 130 ist seinerseits von einer lichtundurchlässigen Scheibe
150 bedeckt, die drehfest und mit einer Vielzahl von Öffnungen
151 durchbrochen ist, welche eine Vielzahl von Steuerstellen definieren.
Das Rad 130 und die Scheibe 150 führen eine Kippbewegung
um eine Vielzahl von Achsen aus, die zur Ebene der Blende 110 koplanar
sind und durch einen Punkt der Drehachse verlaufen. Die Drehung des Rads
130 positioniert selektiv die Piktogrammsätze 131 gegenüber
der Vielzahl von Öffnungen 151. Jeder Piktogrammsatz 131
ist einer Auswahlposition zugeordnet, die von einem mit dem Rad 130 fest
verbundenen Anzeiger 135 gegenüber dem ihr zugeordneten Symbol angezeigt
wird. Die Einrichtung 100 weist ferner einen Drehknopf 160 in
der Mitte der Scheibe 150 und des Rads 130 und einen Druckknopf
170 in der Achse des Drehknopfes 160 auf.
Die Zeichnung zeigt beispielhaft drei Auswahlpositionen
113a, 113b, 113c und eine Scheibe 150 mit vier
Öffnungen 151a, 151b, 151c, 151d, die einen
Satz von Piktogrammen, der durch vier Symbole 131a, 131b,
131c, 131d gebildet ist, erscheinen lassen.
Um eine intuitive Benutzung zu haben, kann die Auswahl- und Steuerungseinrichtung
100 einer einzigen Hauptfunktion zugeordnet sein, wobei die Auswahlpositionen
113a, 113b, 113c dann verschiedenen Funktionsmodi der
Hauptfunktion zugeordnet sind. Außerdem ist mindestens ein Piktogrammsatz
131a, 131b, 131c, 131d einer Vielzahl von Regulierungen
eines Funktionsmodus zugeordnet. In diesem Fall kann der Drehknopf 160
einer zusätzlichen Regulierung zugeordnet sein, die mindestens einem Teil der
Vielzahl von Regulierungen gemein ist, welche den Piktogrammen 131 zugeordnet
sind. Der Druckknopf 170kann eine Variante der Hauptfunktion oder eine
zusätzliche Funktion steuern, die die gleichen Funktionsmodi verwenden, wodurch
die Anzahl der Steuerungen der Einrichtung 100 verdoppelt wird.
Aufgrund des Druckknopfes 170 können zwei Auswahl- und
Steuerungseinrichtungen 100 durch eine einzige ersetzt werden. Das Volumen
des Armaturenbretts kann folglich verringert werden.
Bei einem Kraftfahrzeugarmaturenbrett können mehrere Steuerungseinrichtungen
100 verwendet werden, wobei jede einer Hauptfunktion zugeordnet ist, die
aus der Gruppe ausgewählt ist, die sich aus den folgenden Funktionen zusammensetzt:
Audio, Belüftung, Klimasteuerung, Telekommunikation, Navigation usw.
Ein Armaturenbrett kann z.B. drei Steuerungseinrichtungen
100 aufweisen:
- – eine "Belüftungs"-Steuerungseinrichtung,
- – eine "Audio"-Steuerungseinrichtung, und
- – eine "Telekommunikations"-Steuerungseinrichtung.
Das Beispiel aus 1 veranschaulicht eine
Steuerungseinrichtung 100, deren Hauptfunktion die Belüftung ist.
Die Funktionsmodi sind die folgenden: Handmodus 113a, automatischer Modus
113b und ausgeschalteter Modus 113c. Im Handmodus 113a
oder automatischen Modus 113b betrifft die Vielzahl der Regulierungen die
Luftausrichtung und den Luftdurchsatz. Im ausgeschalteten Modus 113c erscheint
kein Piktogramm 131, und die Steuerstellen 151a, 151b,
151c, 151d sind nicht aktiviert. Um einen besonderen Modus auszuwählen,
müssen lediglich das Rad 130 gedreht und der mit dem Rad
130 verbundene Anzeiger 135 gegenüber dem Symbol
113a, 113b, 113c angeordnet werden, welches den gewünschten
Modus darstellt. Bei dem Beispiel aus 1 ist der Handmodus
113a ausgewählt, der vier Piktogramme 131a, 131b,
131c, 131d erscheinen lässt, wobei zwei die Luftausrichtung
131a, 131c und die beiden anderen den Luftdurchsatz
131b, 131d steuern. Um beispielsweise den Luftdurchsatz zu erhöhen,
drückt der Benutzer auf die rechte Steuerstelle 151a. Die Temperaturregelung
erfolgt dagegen mit dem Drehknopf 160. Durch Drücken auf den Druckknopf
170 wird ferner die Auswahl- und Steuerungseinrichtung 100einer
Klimasteuerungsfunktion (AC) zugeordnet, wobei die gleichen Funktionsmodi verwendet
werden können, wodurch folglich der Raum des Armaturenbretts begrenzt wird.
Die Auswahl- und Steuerungseinrichtung 100 kann ferner ein
Schnittstellendisplay, in der Zeichnung nicht dargestellt, aufweisen, um eine Informationsrückmeldung
bezüglich der Aktion der Einrichtung 100 anzuzeigen.
Es wird nun auf die 2 und 3
Bezug genommen, die perspektivische Explosionsansichten einer Einrichtung zur Funktionsauswahl-
und steuerung 100 zeigen. Diese Einrichtung 100 weist eine Blende
110 und eine elektrische Schaltungskarte 140 auf. Letztere weist
eine Vielzahl von Schaltern 141, 142, Hinterleuchtungsmittel
144, 145, 146, 147 und kreisförmige Kontaktspuren
148, 149 auf. Jede Spur 148, 149 besteht aus
zwei parallelen Leiterstreifen.
Die Blende 110 weist eine Vertiefung mit kreisförmigem
Rand 118 auf, in deren Mitte eine vorragende zylindrische Aufnahme
124 gebildet ist, deren Öffnung 126 in der Innenfläche
der Blende 110 angeordnet ist. Ein rohrförmiges Teil 120
ist so ausgebildet, dass es an der Außenfläche der Blende 110
in der Mitte der zylindrischen Aufnahme 124 hervorsteht.
An der Außenfläche der Blende 110 sind auf der
einen und anderen Seite der zylindrischen Aufnahme 124 zwei Kontaktstücke
115 ausgebildet, die ein Stellplättchen 125 aufnehmen sollen.
Das Stellplättchen 125 wird durch Führungen oder Nasen
117 in Position gehalten, welche an den Spitzen der Kontaktstücke
115 ausgebildet sind.
Ein erster flexibler Kontaktfinger 185 mit Doppelgabel
187, der durch Drehung mit mindestens zwei Kontaktspuren 148 auf
einem ersten Kreis der elektrischen Schaltungskarte 140 zusammenwirken
soll, ist an einem Ring 180 befestigt. Der Ring 180 weist nämlich
einen radialen Arm 182 auf, wobei senkrecht zu diesem auf der einen Seite
ein erster hervorstehender Lappen 184 und auf der anderen Seite ein zweiter
hervorstehender Lappen 181, der einen Spalt bildet, ausgebildet sind. Somit
greift ein Ende in Form eines Plättchens 186 des ersten Kontaktfingers
185 in den am Arm 182 des Rings 180 ausgebildeten Spalt
181.
Außerdem wirkt eine optische Führung 137, die den
Anzeiger 135 und eine Gabel optischer Zylinder 136 aufweist, durch
das Anordnen einer Öffnung 138der optischen Führung
137 am ersten, am Arm 182 des Rings 180 ausgebildeten
Lappen 184 mit dem Ring 180 zusammen.
Der Ring 180 ist so um den rohrförmigen Teil
120 gesteckt, dass einerseits Rastkerben 183, die auf einem Teil
seines Umfangs ausgebildet sind, mit dem Stellplättchen 125 zusammenwirken
und andererseits die optischen Zylinder 136 und die Doppelgabel
187 des ersten Kontaktfingers 185 mit der elektrischen Schaltungskarte
140 kommunizieren, indem sie in eine kreisförmige, an der Blende
110 ausgebildete Öffnung 114 eingreifen.
Drücker 191 greifen in Führungshülsen
111 ein, die in der kreisförmigen Vertiefung 118 der Blende
110 ausgebildet sind, so dass sie gegenüber den Schaltern
141 der elektrischen Schaltungskarte 140 positioniert werden.
Das Rad 130, das die Piktogramme 131 trägt,
welche an ihrem Kranz verteilt sind, wird mit Spiel auf den rohrförmigen Teil
120 der Blende 110 gestülpt, indem der optische Anzeiger
135 in eine an einem Mantel 134 des Rads 130 ausgebildete
Öffnung 133 eingesetzt wird.
Der Mantel 134 definiert mit der kreisförmigen Vertiefung
118 ein Spiel, das die Kippbewegung des Rads 130 ermöglicht
und somit die Betätigung der Schalter 141 durch Schubkräfte ermöglicht,
die mittels eines Kranzes 139 im Rad 130 auf die Drücker
191 ausgeübt werden. Aufgrund der Öffnung 138 in der
optischen Führung 137 kippt jedoch der Ring 180 bei einer
Kippbewegung des Rads 130 nicht.
Die Scheibe 150, die eine kreisförmige Mittelöffnung
152 und eine Vielzahl von Umfangsöffnungen 151 aufweist,
ist mit Spiel auf den rohrförmigen Teil 120 der Blende 110
aufgesetzt. Die korrekte Positionierung der Scheibe 150 ist durch eine
Nase 153 gewährleistet, die am Umfang ihrer Mittelöffnung
152 ausgebildet ist und in einen entsprechenden Spalt 121 eingreift,
der am rohrförmigen Teil 120 der Blende 110 ausgebildet ist.
Das Eingreifen der Nase 153 in den Spalt 121 wirkt auch der Drehung
der Scheibe 150 entgegen, wobei sie dabei deren Kippbewegung gestattet.
Der Satz von Piktogrammen 131, die gegenüber den in
der Scheibe 150 ausgebildeten Öffnungen 151 positioniert
sind, wird durch Löcher 116 hindurch, die in der Nähe der Führungshülsen
111 an der Blende ausgebildet sind, mittels Hinterleuchtungsmittel beleuchtet,
welche aus Dioden 144 der elektrischen Schaltungskarte 140 gebildet
sind.
Die Gesamtheit der Elemente, die den Ring 180, das Rad
130 und die Scheibe 150 umfasst, ist durch hervorstehende Teile,
die Clips 122 bilden, am rohrförmigen Teil 120 angeordnet
sind und an den Rand der Mittelöffnung 152 der Scheibe 150
angreifen, in Position gehalten.
Der Drehknopf 160, der eine hohle, zylindrische Welle
161 aufweist, ist in die Öffnung des rohrförmigen Teils
120 eingeführt. Er wird, wie auch alle am rohrförmigen Teil
120 angebrachten Elemente, durch den Eingriff, ausgehend von der hinteren
Fläche der Scheibe 110, einer Rastscheibe 165 in Position
gehalten, welche einen zweiten Kontaktfinger 166 mit Doppelgabel trägt.
Die Rastscheibe 165 weist eine Abflachung zur Positionierung
auf ihrer Mittelöffnung 167 auf, die mit einem entsprechenden
Teil am Ende der zylindrischen Welle 161 des Drehknopfes 160 zusammenwirken
soll, und verriegelt sich z.B. durch Klemmen aufgrund von radialen Spalten, die
um ihre Mittelöffnung 167 ausgebildet sind.
Die Rastscheibe 165 wird in der zylindrischen Aufnahme
124 aufgenommen, indem sie mit Zähnen 123 zusammenwirkt,
die im Inneren der zylindrischen Aufnahme 124 ausgebildet sind, während
der zweite Kontaktfinger 166 mit einer Kontaktspur 149 auf einem
zweiten Kreis der elektrischen Schaltungskarte 140 zusammenwirkt.
Ein Druckknopf 170 ist in der zylindrischen Welle
161 des Drehknopfes 160 eingeführt und mittels einer Lasche
173, die durch eine Öffnung 143 der elektrischen Schaltungskarte
140 hindurch verläuft, drehgesperrt. Der Druckknopf 170 wirkt
auf einen Schalter 142 der elektrischen Schaltungskarte 140 ein,
um eine zusätzliche Funktion zu aktivieren. Ferner werden zusätzliche
Hinweise, die z.B. die Funktion des Druckknopfes 170 und die des Drehknopfes
160 betreffen und von der Außenfläche 172 des Druckknopfes
170 getragen sind, von einer mittleren Diode 147 der elektrischen
Schaltungskarte 140 beleuchtet.
Eine Folie oder Verzierung 113, die die den verschiedenen
Auswahlpositionen zugeordneten Symbole trägt, ist auf einen Bereich der Blende
110 gelegt oder geklebt, der Öffnungen 112a, 112b,
112c aufweist, durch die die Symbole durch eine Diode 145 der
elektrischen Schaltungskarte 140 hinterleuchtet werden. Jede Auswahlposition
wird von der Position des mit dem Rad 130 fest verbundenen Anzeigers
135 gegenüber dem ihm zugeordneten Symbol angegeben.
Die elektrische Schaltungskarte 140 ist entweder direkt oder
über eine Kappe 195, die mittels Befestigungsmittel 196 an
der hinteren Fläche der Blende 110 befestigt wird, hinter der Blende
110 befestigt.
Nach der Montage der Einrichtung 100 wird das Rad
130 durch die Schalter 141 in Reaktion auf einen bei der Montage
geringfügigen auf diesen ausgeübten Druck gegen die Scheibe
150 gepresst gehalten.
Der Auswahl- und Steuerungsmechanismus der Einrichtung ergibt sich
bereits teilweise aus der oben angegebenen Beschreibung. Er wird dennoch jetzt noch
weiter beschrieben.
Für eine gegebene Auswahlposition gilt zunächst:
- – Der Anzeiger 135 wird durch die Positionierung eines optischen
Zylinders 136 gegenüber einer Diode 145 der elektrischen
Schaltungskarte 140 beleuchtet.
- – Der Piktogrammsatz 131, der durch die Öffnungen
151 der Scheibe 150 erscheint, die die Steuerstellen definieren,
entspricht der von dem Anzeiger 135 angegebenen Auswahlposition.
- – Die Funktion jedes Schalters 141 entspricht der von dem Piktogramm
angegebenen Funktion. Das Piktogramm, das durch die rechte Öffnung
151a erscheint, entspricht z.B. der Funktion des rechten Schalters
141a, während das Piktogramm, das durch die linke Öffnung
151c erscheint, der Funktion des linken Schalters 141c entspricht.
Anschließend beinhaltet eine Drehung des Rads 130 z.B.
zwischen einer Auswahlposition und einer weiteren angrenzenden Position die folgenden
Schritte:
- – Der Anzeiger 135, der gegenüber der neuen Auswahlposition
positioniert ist, wird durch die Positionierung eines weiteren optischen Zylinders
136 gegenüber der Diode 145 der elektrischen Schaltungskarte
140 beleuchtet.
- – Ein neuer Piktogrammsatz 131 erscheint durch die Öffnungen
151 der Scheibe 150, der der neuen durch den Anzeiger
135 angegebenen Auswahlposition entspricht.
- – Der Ring 180 wird um eine Rastkerbe gedreht und erzeugt dabei
die Drehung des ersten Kontaktfingers 185 zu einer neuen Spur
148 auf dem ersten Kreis, wodurch die Funktion der Schalter 141
in Übereinstimmung mit dem neuen Piktogrammsatz verändert wird.
Ein Drücken auf eine Steuerstelle 151 aktiviert folglich
durch die Betätigung des entsprechenden Schalters 141 die Funktion,
die von dem an dieser Steuerstelle 151 angeordneten Piktogramm angegeben
wird.
Eine Drehung des Drehknopfes 160 erzeugt eine Drehung des
zweiten Kontaktfingers 166 gegen die Spur 149 auf dem zweiten
Kreis der elektrischen Schaltungskarte 140 mittels der Rastscheibe
165, und folglich kann einer der Parameter der Funktion verändert
werden.
Ein Drücken auf den Druckknopf 170 übt eine Kraft
auf einen in der Mitte der elektrischen Schaltungskarte 140 angeordneten
Schalter 142 mittels eines Vorsprungs 174 am Ende des Stabs
171 des Druckknopfes 170 aus, was zur Aktivierung der von diesem
Schalter 142 gesteuerten Funktion führt.
4 ist eine Schnittansicht entlang der Ebene IV-IV aus
1. Sie zeigt, dass Spiele, die einerseits zwischen
dem rohrförmigen Teil 120 und den Mittelöffnungen des Rads
130 und der Scheibe 150 und andererseits zwischen dem Mantel
134 des Rads 130 und der kreisförmigen Vertiefung
118 bestehen, das Kippen des Rads 130 und der Scheibe
150 bezüglich der Blende 110 ermöglichen.
Bei einem Drücken auf eine Steuerstelle 151 überträgt
der Innenkranz 139 des Rads 130 über den entsprechenden Drücker
191 eine Schubkraft auf den der Steuerstelle 151 zugeordneten
Schalter 141.
Der Satz von Piktogrammen, die gegenüber den in der Scheibe
150 ausgebildeten Öffnungen 151 positioniert sind, wird durch
die entsprechenden, in der Blende 110 ausgebildeten Löcher
116 hindurch von den Dioden 144 beleuchtet. Die Lichtverluste
werden aufgrund einer ersten Schikane beseitigt, die vom Mantel 134 des
Rads 130 gegenüber einem Rand der Blende 110 auf Höhe
der kreisförmigen Vertiefung 118 definiert ist.
4 zeigt deutlich die Drehblockierung des Druckknopfes
170 durch eine Lasche 173, die durch die elektrische Schaltungskarte
140 verläuft.
Die von der Außenfläche 172 des Druckknopfes
170 getragenen Angaben werden durch den Stab 171 des Druckknopfes
170 von einer in der Mitte der elektrischen Schaltungskarte 140
angeordneten Diode 147 beleuchtet. Eine zweite Schikane, die durch einen
Rand des Druckknopfes 170 gegenüber einem Mantel 162 definiert
ist, der durch einen Rand des Drehknopfes 160 gebildet ist, bildet somit
eine periphere Schranke gegen das Licht der Hinterleuchtung 147.
5 zeigt die Hinterleuchtung der Folie 113,
welche die den verschiedenen Auswahlpositionen zugeordneten Symbole trägt,
durch die in einem Bereich der Blende 110 ausgebildeten Öffnungen
112 hindurch mittels einer Diode 146 der elektrischen Schaltungskarte
140.
Sie zeigt ferner, dass ein gegenüber einer Diode 145
angeordneter optischer Zylinder 136 das Licht der Diode 145 zu
dem mit dem Rad 130 fest verbundenen Anzeiger überträgt.
6 ist eine Schnittansicht einer Auswahl- und Steuerungseinrichtung
200 gemäß einer weiteren Ausführungsform.
Bei dieser besonderen Ausführungsform ist ein Rad 230,
das radiale Öffnungen 239 aufweist und Piktogramme 231 trägt,
die an ihrem Kranz verteilt sind, auf einem rohrförmigen Mittelteil
220 einer Blende 210 aufgesetzt.
Drücker 291 greifen in Führungshülsen ein,
die am Kranz des Rads 230 ausgebildet sind.
Ein Scheibe 250 mit einer Mittelöffnung und einem Kranz,
die über einen harmonikaartig gefalteten Ring 255 miteinander verbunden
sind, ist oberhalb des Rads 230 auf den rohrförmigen Teil
220 der Blende 210 aufgesetzt. Die Scheibe 250 weist
an ihrem Kranz eine Vielzahl von Umfangsöffnungen 251 auf.
Bei dieser besonderen Ausführungsform ist das Rad 230
zwischen mindestens zwei Auswahlpositionen drehbar. Die Betätigung der Schalter
241 auf einer elektrischen Schaltungskarte 140 ist dagegen durch
die Kippbewegung der Scheibe 250 aufgrund einer Nachgiebigkeit des harmonikaartig
gefalteten Rings 255 gewährleistet.
Bei diesem Beispiel ist ferner ein Kontaktfinger 285 direkt
mit dem Rad 230 verbunden. Somit wird der Kontaktfinger 285 von
dem Rad 230 gegen mindestens zwei Kontaktspuren auf der elektrischen Schaltungskarte
240 in Drehung versetzt, so dass die Funktion der Schalter 241
in Übereinstimmung mit den Piktogrammen 231 verändert wird.
Die Einrichtung kann auch Rastmittel aufweisen, die es dem Rad
230 ermöglichen, schrittweise zwischen den verschiedenen Auswahlpositionen
zu drehen, wobei ein Schritt zwei aufeinander folgende Auswahlpositionen trennt.
Abgesehen von diesen Unterschieden ist der Betrieb der Einrichtung
200 analog zu dem aus den vorhergehenden Figuren, und die anhand der
1 bis 5 angegebenen Beschreibungen
gelten auch für die Ausführungsform aus 6.
Die oben beschriebenen Beispiele könnten bei einer Auswahl- und
Steuerungseinrichtung angewendet werden, die eine beliebige Anzahl von Auswahlpositionen
oder Steuerstellen aufweist. Der Mechanismus, der eine Änderung der Funktion
der Schalter hervorruft, kann ferner eine Verlagerung der Schalter oder jeglicher
weitere bekannte Vorgang sein.