VERWEISUNG AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN
Die vorliegende Erfindung ist in ihrem Gegenstand verwandt mit der
Patentanmeldung mit der Seriennummer 10/157,935, eingereicht am 31. Mai 2002, und
der Patentanmeldung mit der Seriennummer 10/*** [NGC-Akte 000251-078], welche gemeinsam
hiermit eingereicht worden sind, und welche alle auf den Inhaber der vorliegenden
Erfindung überschrieben worden sind.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Gebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Miniaturschalter und insbesondere
auf einen MEMS-Schalter, der nützlich ist auf dem Gebiet der Radartechnologie
und anderer Mikrowellenanwendungen.
Beschreibung des Stands der Technik
Eine Vielzahl von MEMS-(mikroelektromechanische System-)Schalter sind
in Verwendung, oder zur Verwendung vorgeschlagen, bei Radar- und Kommunikationssystemen,
sowie anderen Hochfrequenzschaltkreisen zum Steuern von HF-Signalen. Diese MEMS-Schalter
sind beliebt, da sie eine relativ hohe Impedanz im ausgeschalteten Zustand aufweisen,
mit einer niedrigen Kapazität im ausgeschalteten Zustand, und einer relativ
hohen Impedanz im eingeschalteten Zustand, mit einer hohen Kapazität im eingeschalteten
Zustand, was zu erwünschten hohen Abschaltfrequenzen und einem Betrieb mit
großer Bandbreite führt. Zusätzlich haben MEMS-Schalter eine kleine
Standfläche, können bei hohen HF-Spannungen betrieben werden und sind
kompatibel mit herkömmlichen integrierten Schaltkreisherstellungstechnologien.
Viele dieser MEMS-Schalter haben im Allgemeinen elektrostatische Elemente,
wie z.B. gegenüberliegende Elektroden, die bei Anlegung einer Gleichstromsteuerungsspannung
zum Herabziehen von Elementen zueinander angezogen werden. Zumindest eine dieser
Elektroden, die durch Anlegung eines Gleichstroms herabgezogen werden, befindet
sich auf einem Substrat, und eine gegenüberliegende Elektrode ist an der Unterseite
einer beweglichen Brücke oberhalb des Substrats festgelegt. Bei Anlegung einer
Gleichstromsteuerungsspannung zum Herabziehen wird die Brücke nach unten abgelenkt,
und die elektrische Impedanz wird beträchtlich vermindert (entweder durch kapazitive
Kopplung oder durch direkten ohmschen Kontakt), zwischen dem ersten und zweiten
voneinander beabstandet angebrachten HF-Leiter auf dem Substrat.
US 6 307 452 B1 beschreibt einen
mikroelektromechanischen Schalteraufbau, welcher eine Plattformstruktur umfasst,
die durch vier Federn oberhalb eines Substrats gestützt ist. Steuerungselektroden
sind auf dem Substrat unter der Brücke angebracht, sowie auch zwei Kontaktpfosten,
die mit einer Signalleitung verbunden sind. Wenn eine Spannung an die Steuerungselektroden
angelegt wird, so wird die Brücke nach unten gezogen, um in Kontakt zu kommen
mit den Steuerungselektroden, wodurch ein elektrischer Kontakt zwischen den Kontaktpfosten
der Signalleitung gebildet wird.
In einigen MEMS-Schaltern erzeugt der besondere Brückenaufbau
asymmetrische transversale und longitudinale Schwingungsmoden während des Betriebs.
Ein Umschalten zwischen Zuständen im eingeschalteten und ausgeschalteten Zustand
bewegt die Brücke und erzeugt Schwingungsmoden, was zu einer unerwünschten
Modulation der elektrischen Impedanz führen kann. Diese Impedanzmodulation
wird weiter vergrößert mit Brückenaufbauten, die in Querrichtung
asymmetrisch sind, was das Auftreten von Verdrillungsmoden bewirken kann.
Zusätzlich kann die Brücke hergestellt werden aus verschiedenen
Schichten. Interne Spannungen in den Armen der Brücke können dafür
sorgen, dass sich die Brückenarme kräuseln und dadurch versteifen. Dieses
Versteifen auf Grund von spannungsinduziertem Kräuseln kann die Anforderung
an die Spannung zum Herabziehen um mehr als 100 % erhöhen. Dies ist unerwünscht
unter dem Aspekt des Betreibens eines integrierten Schaltkreises.
Bei herkömmlichen MEMS-Schaltern vom kapazitiven Typ ist der
Bereich des Leiters unterhalb der Brücke bedeckt mit einer dielektrischen Schicht.
Eine wiederholte Anlegung der Gleichstromspannung zum Herabziehen zwischen der Brücke
und dem Leiter zum Herabziehen sorgt für einen Ladungsaufbau im Dielektrikum.
Dieser Ladungsaufbau im Dielektrikum kann dazu führen, dass die Brücke
klemmt und von dem Leiter in einem geschlossenen Zustand angezogen bleibt, und zwar
selbst nach Entfernen der Spannung zum Herabziehen.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen MEMS-Schalter bereitzustellen,
welcher die unerwünschten asymmetrischen Transversal- und Longitudinalschwingungsmoden
im Brückenaufbau reduziert oder eliminiert.
Es ist ein weiteres Ziel, das Problem des Klemmen in einem MEMS-Schalter
vom kapazitiven Typ zu eliminieren, welches durch einen Ladungsaufbau im Dielektrikum
hervorgerufen wird.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Ein MEMS-Schalter wird bereitgestellt, welcher ein Substratelement
umfasst, mit einem ersten und einem zweiten voneinander beabstandet angebrachten
HF-Leiter, die auf dem Substrat abgeschieden sind. Ein Brückenelement mit zumindest
drei radial angeordneten Armen von gleicher Länge ist mit einer Stützanordnung
auf dem Substrat verbunden, wobei ein jeder Arm ein Ende aufweist, welches verbunden
ist mit der Stützanordnung und einem zweiten Ende, welches einstückig
ausgebildet ist mit einem gemeinsamen mittigen Brückenbereich, der eine Unterseite
aufweist. Zumindest einer der Arme ist elektrisch verbunden mit dem zweiten Leiter.
Der erste Leiter hat einen Endbereich, der der Unterseite des mittigen Brückenbereichs
gegenüberliegt; wobei der Endbereich des ersten Leiters so aufgebaut und angeordnet
ist, dass er einen offenen Bereich festlegt. Eine Herabziehelektrode ist in in dem
offenen Bereich angeordnet und elektrisch isoliert von dem ersten Leiter. Die Höhe
der Herabziehelektrode ist geringer als die des Endbereichs des ersten Leiters.
Der mittige Brückenbereich wird zu dem ersten Leiter hingezogen bei Anlegung
einer Steuerungsspannung an die Herabziehelektrode, um die elektrische Impedanz
zwischen dem ersten und zweiten Leiter zu verändern. Die Impedanz wird zwischen
einem hohen Wert (ausgeschalteter Zustand) zu einem niedrigen Wert (eingeschalteter
Zustand) relativ zur Impedanz der Leiter geändert, was es einem Signal ermöglicht,
sich zwischen dem ersten und zweiten Leiter auszubreiten.
Der weitere Bereich der Anwendbarkeit der vorliegenden Erfindung wird
ersichtlich aus der ausführlichen Beschreibung, die im Folgenden gegeben wird.
Es versteht sich jedoch von selbst, dass die ausführliche Beschreibung und
spezifischen Beispiele, während sie die bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung offenbaren, nur bereitgestellt werden zu Veranschaulichungszwecken, da
verschiedene Änderungen und Modifikationen innerhalb des Schutzbereichs der
Ansprüche möglich sind.
KURZE FIGURENBESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung wird besser verständlich aus der detaillierten
Beschreibung, die im Folgenden gegeben wird und den beigefügten Figuren, welche
nicht notwendigerweise maßstabsgerecht sind, und nur zu Veranschaulichungszwecken
gegeben werden. Zusätzlich werden sich auf Raumrichtungen beziehende Ausdrücke
wie "oben", "unten", "oberhalb", "unterhalb" u.s.w. nur zur Erleichterung der Erklärung
gegeben und nicht zum Zwecke einer Beschränkung des Aufbaus oder der Orientierung.
1 ist eine ebene Ansicht eines MEMS-Schalters in Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
2 ist eine Ansicht längs der Linie 2-2 der
1.
3 ist eine isometrische Explosionsdarstellung des Schalters
der 1.
4 ist eine Teilansicht eines Arms eines MEMS-Schalters
nach dem Stand der Technik.
5 ist eine Teilansicht eines der Arme der Brücke
im Schalter in 1.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
Unter Bezugnahme auf die 1 bis
3 ist ersichtlich, dass der verbesserte MEMS-Schalter
10 einen ersten und einen zweiten voneinander beabstandet angebrachten
HF-Leiter 12 und 13 umfasst, typischerweise auf einem Substrat
14 (im Allgemeinen über einem Oxid oder einem anderen Isolator) abgeschiedene
50-Ohm-Mikrostreifen zum Tragen und Weiterleiten von Mikrowellensignalen. Typische
Substrate umfassen Galliumarsenid, Silizium, Tonerde oder Saphir, um einige Beispiele
zu nennen.
Der Schalter 10 umfasst ein Brückenelement
16, welches zumindest drei radialsymmetrisch angebrachte Arme
18a, 18b und 18c von gleicher Länge aufweist. Für
eine Ausführungsform mit drei Armen, wie sie veranschaulicht ist, sind die
Arme 120° voneinander beabstandet angebracht. Ein jeder Arm umfasst jeweils
ein erstes oder distales Ende 20a, 20b und 20c, sowie
ein jeweiliges zweites oder proximales Ende 21a, 21b und
21c, wobei diese zweiten Enden einstückig integriert ausgeführt
sind mit einem gemeinsamen mittigen Brückenteil 22. Dieser Brückenaufbau
reduziert Verdrillungs- und radial asymmetrische Schwingungsmoden.
Wie am besten aus 3 ersichtlich, ist
ein jedes der ersten Enden 20a, 20b und 20c der Arme
18a, 18b und 18c mit einer metallischen oder nichtmetallischen
Stützanordnung 26 verbunden, die oberhalb des Substrats
14 (im Allgemeinen oberhalb eines Oxids oder einem anderen Isolator) angebracht
ist. Die Stützanordnung 26 erstreckt sich z.B. in einer im Wesentlichen
"C"-förmigen Orientierung von einem Ende 20c zu einem Ende
20b, um so die Brücke 16 über dem Substrat
14 zu stützen, wobei das gemeinsame mittige Brückenteil
22 über einem Ende 30 des ersten Leiters 12 angebracht
ist. Die Stützanordnung 26 umfasst eine Öffnung 32 für
einen später zu beschreibenden Zweck.
Leitende Brückensegmente können hinzugefügt werden,
wobei der Arm 18c über das Segment 34 mit
dem Arm 18a elektrisch verbunden ist, und der Arm 18b über
das Segment 35 mit dem Arm 18a elektrisch verbunden ist. Falls
die Stützanordnung 26 aus einem nicht leitenden Material besteht,
so wird ein leitendes Segment 36 hinzugefügt, um die elektrische Verbindung
mit dem zweiten Leiter 13 zu vervollständigen. Es sei angemerkt, dass
die Länge des zusätzlichen Stromführungspfads durch das Segment
34 oder 35 relativ klein ist im Vergleich zur Wellenlänge
des zu schaltenden Mikrowellensignals.
Obwohl eine im Wesentlichen C-förmige Stützanordnung beispielhaft
veranschaulicht ist, sind andere Anordnungen möglich. Zum Beispiel können
sich Stützsegmente linear erstrecken zwischen den distalen Enden der Arme,
anstatt sich zu biegen. Weiterhin könnte die Stützanordnung aus individuellen
Stützpfosten entstehen, und zwar jeweils einem unter einem jeden der distalen
Enden der Brückenarme. Im letztgenannten Fall könnte auf die Segmente
34 und 35 verzichtet werden.
Die 4 veranschaulicht ein Segment eines
Brückenarms 40, wie er typisch ist für den Stand der Technik.
Die Brückenherstellung und/oder ein Mehrschichtaufbau führen zu Spannungen
im Metallarm 40 und können dafür sorgen, dass der Arm sich kräuselt,
wie durch den Kräuselradius R veranschaulicht, und somit zu einer Versteifung
in einem nicht hinnehmbaren Ausmaß führen. Ein Kontrollieren der internen
Spannungen ist schwierig, und die Versteifung auf Grund von spannungsindiziertem
Kräuseln kann die Spannung, die zum Herabziehen bei Ein-/Ausschaltoperationen
benötigt wird, wesentlich vergrößern. Es kann gezeigt werden, dass
das Ausmaß der Armversteifung direkt zusammenhängt mit dem Trägheitsmoment
des Armes und dass das Kräuseln dieses Trägheitsmoment vergrößert.
Die vorliegende Erfindung reduziert wesentlich die Effekte der Versteifung
des Armes (und somit der Brücke) auf Grund von Spannungen, und zu diesem Zwecke
wird zusätzlich auf die 5 Bezug genommen, welche
einen Querschnitt eines Teils des Arms 18a zeigt, der beispielhaft ist
für alle drei Arme.
Der Arm 18a umfasst einen länglichen Schlitz
42a, welcher längs einer Achse A liegt und sich im Wesentlichen von
der Stütze 26 des gemeinsamen mittigen Brückenbereichs
22 erstreckt. Tritt ein Kräuseln des Arms auf, so reduziert die Bereitstellung
des Schlitzes 42a wesentlich den Effekt des durch das Kräuseln hervorgerufenen
Versteifens, was zu verminderten Anforderungen an die Spannung zum Herabziehen führt.
Ein Kräuseln kann jedoch nicht auftreten, wo der Arm zunächst
auf die Stütze 26 trifft und mit dieser verbunden ist, wie durch die
gestrichelte Linie 44a gezeigt. Da es keine Versteifung auf Grund eines
Kräuselns gibt, ist der Arm 18a dementsprechend schwacher an dieser
Position und kann potenziellerweise seine Elastizitätsgrenzen während
der Herstellung und/oder des fortgesetzten Betriebs des Schalters überschreiten.
Um eine potenzielle dauerhafte Verformung des Arms an diesem Verbindungspunkt
44a zu vermeiden, werden einzelne Versteifungselemente 48a und
49a bereitgestellt, von denen ein jedes den Verbindungspunkt
44a auf einer jeden Seite der Achse A überspannt, wodurch Schwachpunkte
eliminiert werden.
Unter Bezugnahme auf die 1 bis
3 ist zu sehen, dass der Endbereich 30 des
ersten Leiters 12 aufgebaut und angeordnet ist, um einen offenen Bereich
46 festzulegen. Innerhalb des offenen Bereichs 56 ist eine Elektrode
58 zum Herunterziehen angebracht von einer Höhe, die geringer ist
als die des Endbereichs 30, und elektrisch vom Leiter 12 isoliert
ist. Ein Kontaktpolster 60, an welches die Spannung zum Herabziehen angelegt
wird, ist mit der Elektrode 58 zum Herabziehen über einen Dünnfilmwiderstand
62 verbunden, der durch die Öffnung 32 in der Stütze
26 verläuft und durch eine Öffnung 64 im Endbereich
30. Der Widerstand 62 soll dazu dienen, im Wesentlichen ein Aufladen
der Mikrowellensignale zu eliminieren und sollte einen relativ hohen Impedanzwert
aufweisen im Vergleich zu der Impedanz des Leiters mit 50 Ohm. Falls gewünscht,
kann der Schalter so hergestellt werden, dass der Widerstand 62 unter der
Stütze 26 sowie dem Endbereich 30 hindurchtunnelt, wodurch
die Öffnungen 32 und 64 eliminiert werden.
Falls es sich bei dem Schalter 10 um einen MEMS-Schalter
vom kapazitiven Typ handelt, wird eine dielektrische Schicht 66 über
dem Endbereich 30 abgeschieden, aber nicht über dem offenen Bereich
56. Wird eine Spannung zum Herabziehen angelegt, um die Elektrode
58 herunterzuziehen, so gibt es eine elektrostatische Anziehung mit der
unteren Fläche 70 des gemeinsamen mittigen Brückenbereichs
62, welche es herunterzieht, um es in Kontakt zu bringen mit der dielektrischen
Schicht 66, die als mechanischer Anschlag dient. Wird ein Kontakt bereitgestellt,
so wird eine kapazitive elektrishe Verbindung zwischen dem ersten und zweiten Leiter
12 und 13 hergestellt.
Ist der Schalter vom ohmschen Typ, so ist keine dielektrische Schicht
vorhanden, und der gemeinsame mittige Brückenbereich 22 sorgt für
einen direkten ohmschen Kontakt mit dem Ende 30, um eine ohmsche elektrische
Verbindung zwischen dem ersten und zweiten Leiter 12 und 13 fertigzustellen.
Mit einem MEMS-Schalter vom kapazitiven Typ, wie er beispielhaft in
den 1 bis 3 gezeigt ist,
wird keine Spannung zum Herabziehen direkt an das Ende 30 des ersten Leiters
12 angelegt, und dementsprechend liegt das Feld zum Herunterziehen
nur zwischen dem gemeinsamen mittigen Brückenbereich 22 und der Elektrode
58 zum Herunterziehen an. Somit kann sich keine elektrische Ladung aufbauen,
da es kein Dielektrikum gibt, welches abgeschieden ist über der Elektrode
58 zum Herunterziehen, oder an der Unterseite der gemeinsamen Fläche
der Brücke 16 liegt. Somit wird die Brücke 16 nicht
in einem abgelenkten Zustand verbleiben nach der Entfernung der Spannung zum Herunterziehen.
Obwohl das Ende 30 des ersten Leiters 12 als sechseckförmig
veranschaulicht ist, kann jegliches Design gewählt werden, bei dem das Ende
des Leiters die Elektrode zum Herunterziehen umfasst, inklusive einer vollständigen
oder im Wesentlichen vollständigen Umhüllung. Weiterhin kann, um sicherzustellen,
dass der gemeinsame mittige Brückenbereich 22 einen gleichförmigen
Kontakt mit dem Ende 30 einnimmt und keine Ablenkung erfährt, ein
Versteifungselement 72 an der Oberseite des gemeinsamen mittigen Brückenbereichs
22 angelegt werden.
Typische MEMS-Schalter werden im Allgemeinen hergestellt unter Verwendung
herkömmlicher wohlbekannter Herstellungstechniken für integrierte Schaltkreise.
Whrend des Herstellungsprozesses für den Schalter werden bestimmte Lösungsmittel
verwendet, um unerwünschtes Material zu entfernen. Oberflächenspannungseffekte,
wie sie sich als Ergebnis der Lösungsmittel einstellen, können die Arme
18a, 18b und 18c zum Substrat hin zwängen um ein
Maß, bei dem die elastische Belastungsgrenze der Arme überschritten werden
kann, wodurch eine permanente Verformung verursacht wird. Um diese Möglichkeit
auszuschließen, wird der Schalter 10 so hergestellt, dass er Stoßdämpfungselemente
74 umfasst, die unterhalb der jeweiligen Arme 18a, 18b
und 18c angebracht sind, um die Abwärtsbewegung der Arme während
des Herstellungsprozesses zu beschränken.
Die vorstehende ausführliche Beschreibung erläutert nur
die Prinzipien der Erfindung. Es ist ersichtlich, dass die Fachleute in der Lage
sein werden, unterschiedliche Anordnungen zu ersinnen, welche, obwohl nicht ausdrücklich
hierin beschrieben oder gezeigt, den Schutzbereich der Ansprüche verkörpern.