| Dokumentenidentifikation |
EP1778966 17.01.2008 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001778966 |
| Titel |
BRENKRAFTMASCHINE MIT EINEM ABGASTURBOLADER UND EINER ABGASRÜCKFÜREINRICHTUNG |
| Anmelder |
Daimler AG, 70327 Stuttgart, DE |
| Erfinder |
KÜSPERT, Alfred, 73760 Ostfildern, DE; SCHMID, Wolfram, 72622 Nürtingen, DE; SUMSER, Siegfried, 70327 Stuttgart, DE |
| DE-Aktenzeichen |
502005002180 |
| Vertragsstaaten |
DE, FR, GB, IT |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
13.08.2005 |
| EP-Aktenzeichen |
057793895 |
| WO-Anmeldetag |
13.08.2005 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/EP2005/008821 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2006018255 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
23.02.2006 |
| EP-Offenlegungsdatum |
02.05.2007 |
| EP date of grant |
05.12.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
17.01.2008 |
| IPC-Hauptklasse |
F02M 25/07(2006.01)A, F, I, 20070403, B, H, EP
|
| IPC-Nebenklasse |
F02B 37/18(2006.01)A, L, I, 20070403, B, H, EP
F02B 37/22(2006.01)A, L, I, 20070403, B, H, EP
F02B 37/02(2006.01)A, L, I, 20070403, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennkraftmaschine
mit einem Abgasturbolader und einer Abgasrückführeinrichtung nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
In der Druckschrift
DE 102 45 388 A1
wird eine aufgeladene Brennkraftmaschine mit Abgasrückführeinrichtung
beschrieben. Die Abgasturbine des Abgasturboladers besitzt zwei Strömungsfluten
unterschiedlich großen Querschnittes, welche über eine Trennwand voneinander
separiert sind und über separate Abgasleitungen mit den Abgasen jeweils einer
Zylinderbank der Brennkraftmaschine versorgt werden. Aufgrund des unterschiedlich
großen Querschnittes stellt sich in den Strömungsfluten der Abgasturbine
ein unterschiedlicher Druck ein. Dieser Druckunterschied kann für eine verbesserte
Abgasrückführung ausgenutzt werden, indem von der Abgasleitung der kleineren
Strömungsflut, in welcher sich ein höherer Druck einstellt, eine Rückführleitung
zum Ansaugtrakt abzweigt, sodass insbesondere bei niedrigen und mittleren Lasten
und Drehzahlen der Brennkraftmaschine Abgas aus dieser Abgasleitung in den Ansaugtrakt
überführt werden kann, wo eine Durchmischung mit der herangeführten
Verbrennungsluft stattfindet. Hierdurch kann insbesondere im Teillastbetrieb der
NOx-Ausstoß reduziert werden.
Die beiden Abgasleitungen zwischen den beiden Zylinderbänken
der Brennkraftmaschine und den Strömungsfluten der Abgasturbine sind über
eine Überbrückungsleitung miteinander verbunden, in der ein unidirektionales
Strömungsventil angeordnet ist, welches nur eine Abgasströmung von der
Abgasleitung der größeren Strömungsflut in Richtung der Abgasleitung
der kleineren Strömungsflut erlaubt. Druckpulsationen in der Abgasleitung der
größeren Strömungsflut, welche kurzfristig den Abgasgegendruck in
der Abgasleitung der kleineren Strömungsflut übersteigen, können
für eine Abgasüberführung in die Abgasleitung der kleineren Strömungsflut
ausgenutzt werden, wodurch das Druckniveau in dieser Leitung zusätzlich erhöht
und eine Abgasrückführung in größeren Betriebsbereichen durchgeführt
werden kann. Die Druckregulierung zur Vermeidung unzulässig hoher Drücke
erfolgt mithilfe einer die Abgasturbine umgehenden Bypassleitung, welche von der
Abgasleitung der kleineren Strömungsflut abzweigt und die über ein regelbares
Sperrventil einzustellen ist.
Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung
das Problem zugrunde, mit einfachen konstruktiven Maßnahmen in weiten Betriebsbereichen
eine Abgasrückführung zu ermöglichen. Zugleich soll ein wirksamer
Überlastungsschutz insbesondere im oberen Last- und Drehzahlbereich in der
befeuerten Antriebsbetriebsweise sowie im Motorbremsbetrieb gegeben sein.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen
des Anspruches 1 gelöst. Die Unteransprüche geben zweckmäßige
Weiterbildungen an.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Ventil
in der Rückführleitung und das Ventil in der Bypassleitung zu einem gemeinsamen
Einstellorgan zusammengefasst werden, welches sowohl im Strömungsweg der Rückführleitung
als auch im Strömungsweg der Bypassleitung liegt und zumindest drei verschiedene
Positionen einnehmen kann. In einer ersten Position sind sowohl die Rückführleitung
als auch die Bypassleitung abgesperrt; diese Position nimmt das Einstellorgan insbesondere
in der Motorbremsphase ein. In einer zweiten Position ist die Rückführleitung
geöffnet und die Bypassleitung abgesperrt; diese Position wird zweckmäßig
in der befeuerten Antriebsbetriebsweise eingenommen, bei welchen eine Rückführung
von Abgas in den Ansaugtrakt zur NOx-Reduzierung erwünscht ist,
jedoch noch keine hohen Bauteilbelastungen zu erwarten sind. In einer dritten Position
sind sowohl die Rückführleitung als auch die Bypassleitung freigegeben;
diese Position kann das Einstellorgan insbesondere im oberen Motordrehzahlbereich
bei hoher Last einnehmen, bei welcher eine unmittelbare Rückführung von
Gas aus dem Abgasstrang in den Ansaugtrakt zur NOx-Reduktion durchgeführt
wird, wobei über die Abblasung über die Bypassleitung Bauteilüberlastungen
verhindert werden können.
Es kann zweckmäßig sein, eine weitere Einstellposition
für das Einstellorgan vorzusehen, in der die Rückführleitung abgesperrt
ist und die Bypassleitung geöffnet ist. Diese zusätzliche Position kann
insbesondere bei hohen Lasten und Drehzahlen in der befeuerten Antriebsbetriebsweise
angenommen werden, in der ein hoher Abgasgegendruck in den Abgasleitungen anliegt.
Gegebenenfalls kommt eine derartige Einstellposition aber auch im Motorbremsbetrieb
in Betracht.
Mithilfe des gemeinsamen Einstellorgans ist mit nur einem
Bauteil eine Einstellung der Abgasrückführrate einerseits sowie des Druckniveaus
in der Abgasleitung andererseits möglich. Dementsprechend ist auch nur ein
Aktuator für die Beaufschlagung des Einstellorgans erforderlich. Außerdem
kann eine kompakte Anordnung realisiert werden, da im Unterschied zu Ausführungen
aus dem Stand der Technik auf ein Sperrventil verzichtet werden kann.
In einer zweckmäßigen Ausführung ist eine
Überbrückungsleitung zwischen den beiden Abgasleitungen stromauf der Abgasturbine
vorgesehen, über die eine Druckübertragung insbesondere von der Abgasleitung
der größeren Strömungsflut hin zur Abgasleitung der kleineren Strömungsflut
möglich ist. Grundsätzlich herrscht zwar in der größeren Strömungsflut
ein geringeres Druckniveau; es können jedoch kurzzeitige Druckpulsationen in
der Abgasleitung der größeren Strömungsflut auftreten, welche über
die Überbrückungsleitung in die Abgasleitung der kleineren Strömungsflut
übertragen werden können und dort zu einer Anhebung des Druckniveaus führen.
In einer vorteilhaften Ausführung ist eine Umlenkeinrichtung
vorgesehen, über die wahlweise die Abgasleitung, welche der größeren
Strömungsflut zugeordnet ist, entweder mit der Überbrückungsleitung
oder mit der größeren Strömungsflut verbunden werden kann. Man erhält
hierdurch einen zusätzlichen Freiheitsgrad bzw. eine weitere Einstellmöglichkeit,
wodurch das Einsatzgebiet für die Abgasrückführung während der
befeuerten Antriebsbetriebsweise einerseits und auch das Motorbremsleistungsniveau
andererseits vergrößert bzw. angehoben werden kann. Wird die Umlenkeinrichtung
in eine Position geschaltet, in welcher die Abgasleitung der zweiten Zylinderbank
mit der Überbrückungsleitung verbunden ist, so werden die Abgase beider
Zylinderbänke der Brennkraftmaschine in die Abgasleitung der kleineren Strömungsflut
geführt, was zu einer signifikanten Anhebung des Abgasgegendruckes in diesem
Leitungsabschnitt führt. Dieser erhöhte Abgasgegendruck ermöglicht
wiederum eine Abgasrückführung in einem größeren Arbeits- bzw.
Betriebsbereich der Brennkraftmaschine sowie eine höhere Motorbremsleistung
in der unbefeuerten Betriebsweise.
Die Abgasturbine kann mit variabler Turbinengeometrie ausgestattet
sein, über die der wirksame Turbineneintrittsquerschnitt in Abhängigkeit
von Zustands- und Betriebsgrößen der Brennkraftmaschine einzustellen ist.
Die variable Turbinengeometrie ist beispielsweise als Leitgitter ausgeführt,
welches im Turbineneintrittsquerschnitt - im Übergang zwischen den Strömungsfluten
und dem Turbinenrad - angeordnet ist bzw. in diesen einzuschieben ist. Bei dem Leitgitter
kann es sich um ein axial verstellbares Bauteil handeln oder aber um ein achsfest
angeordnetes Gitter mit verstellbaren Leitschaufeln.
Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen
sind den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung und den Zeichnungen zu
entnehmen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer aufgeladenen Brennkraftmaschine mit Abgasrückführeinrichtung,
wobei die Abgasturbine des Abgasturboladers mit zwei Strömungsfluten ausgestattet
ist, die jeweils über eine Abgasleitung mit den Abgasen jeweils einer Zylinderbank
der Brennkraftmaschine versorgt werden, mit einem als Drehschieber ausgeführten
Einstellorgan, über das die Abgasrückführrate sowie der Abgasgegendruck
in einem Abgasleitungsstrang einstellbar ist, sowie mit einer Umlenkeinrichtung,
mit der die Abgase aus der zweiten Zylinderbank in den Abgasleitungsstrang der ersten
Zylinderbank zu überführen sind,
- Fig. 2
- eine Fig. 1 vergleichbare Brennkraftmaschine, jedoch ohne Umlenkeinrichtung,
- Fig. 3
- ein Drehschieber in einer schematisierten Darstellung,
- Fig. 4
- eine Darstellung gemäß Schnittlinie IV-IV aus Fig. 3.
In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
Die in Fig. 1 dargestellte Brennkraftmaschine 1, bei der
es sich um einen Otto-Motor oder einen Dieselmotor handelt, ist mit einer Abgasturboaufladung
versehen, wobei der Abgasturbolader 2 eine Abgasturbine 3 im Abgasstrang 4 und einen
Verdichter 5 im Ansaugtrakt 6 der Brennkraftmaschine 1 umfasst. In der Abgasturbine
3 ist ein Turbinenrad 8 drehbar angeordnet, welches von den unter Druck stehenden
Abgasen der Brennkraftmaschine 1 angetrieben wird. Die Drehbewegung des Turbinenrades
8 wird über eine Welle 7 auf ein Verdichterrad im Verdichter 5 übertragen,
welches Umgebungsluft, die unter dem Atmosphärendruck p1 steht,
ansaugt und auf den erhöhten Druck p2 verdichtet. Die unter dem
erhöhten Druck p2 stehende Verbrennungsluft wird im Ansaugtrakt
6 stromab des Verdichters 5 einem Ladeluftkühler 9 zugeführt und in diesem
gekühlt. Stromab des Ladeluftkühlers 9 ist im Ausführungsbeispiel
eine Durchflussreguliereinrichtung 10 angeordnet, über die der Strömungsdurchfluss
der Verbrennungsluft einstellbar ist. Im weiteren Verlauf wird die Verbrennungsluft
unter dem Ladedruck p2S den Zylindern der Brennkraftmaschine 1 zugeführt.
Die Brennkraftmaschine 1 besitzt zwei Zylinderbänke
1a und 1b, deren Abgase jeweils in Abgasleitungen 4a und 4b, die gemeinsam den Abgasstrang
4 bilden, gesammelt werden. Die beiden Abgasleitungen 4a und 4b verbinden die Zylinderbänke
1a und 1b mit jeweils einer Strömungsflut 11a und 11b der Abgasturbine 3. Die
beiden Strömungsfluten 11a und 11b in der Abgasturbine 3 sind über eine
Trennwand 12 separiert und besitzen einen unterschiedlich großen Strömungsquerschnitt
bzw. ein unterschiedlich großes Strömungsvolumen. Die kleinere Strömungsflut
11a wird von der ersten Abgasleitung 4a mit dem Abgasgegendruck p3L versorgt,
die größere Strömungsflut 11b dagegen über die bei der Abgasleitung
4b mit dem Abgasgegendruck p3R. In sich in der kleineren Strömungsflut
11a einstellende Druck p3L übersteigt den Druck p3R in
der größeren Strömungsflut 11b.
Des Weiteren ist eine Abgasrückführeinrichtung
14 zwischen dem Abgasstrang 4 stromauf der Abgasturbine 3 und dem Ansaugtrakt stromab
des Ladeluftkühlers 9 vorgesehen. Die Abgasrückführeinrichtung 14
umfasst eine Rückführleitung 15, welche von der ersten Abgasleitung 4a
abzweigt und über die Durchflussreguliereinrichtung 10 in den Ansaugtrakt 6
einmündet. In der Rückführleitung 15 ist ein Einstellorgan 16 angeordnet,
über die der Durchfluss bzw. die Abgasrückführrate einzustellen ist.
Außerdem befindet sich in der Rückführleitung 15 stromab des Einstellorgans
16 ein Abgaskühler 17. Das Einstellorgan 16 ist als Drehventil ausgeführt,
dessen Aufbau in den Fig. 3 und 4 näher beschrieben wird.
Vom Einstellorgan 16 zweigt eine Bypassleitung 19 ab, welche
einen Strömungsweg von der ersten Abgasleitung 4a unter Umgehung der Abgasturbine
3 in den Abgasstrang stromab der Abgasturbine ermöglicht. Das Einstellorgan
16 ist in eine Position zu schalten, in welcher die Abgase der ersten Zylinderbank
1a unter Umgehung der Abgasturbine 3 über die Bypassleitung 19 unmittelbar
ausgeleitet werden können. Stromab der Abgasturbine 3 besitzen die Abgase den
entspannten Druck p4.
Zwischen den Abgasleitungen 4a und 4b stromauf der Abgasturbine
3 liegt eine Überbrückungsleitung 20, in die ein unidirektionales Strömungsventil
21 eingebaut ist, welches lediglich eine Strömung von der zweiten Abgasleitung
4, die der größeren Strömungsflut 11b zugeordnet ist, zur ersten
Abgasleitung 4a, die der kleineren Strömungsflut 11a zugeordnet ist, erlaubt.
Bei dem Strömungsventil 21 handelt es sich zweckmäßig um ein passives
Ventil, beispielsweise ein Flatterventil. Es kommt aber auch ein aktiv einstellbares
Ventil in Betracht, welches gegebenenfalls zusätzlich zu der unidirektionalen
Position in eine die Überbrückungsleitung 20 vollständig freigebende
bzw. diese vollständig sperrende Position zu verstellen ist. Gemäß
einer weiteren, alternativen Ausführung kann auf das Strömungsventil 21
auch verzichtet werden.
In die zweite Abgasleitung 4b ist eine Umlenkeinrichtung
22 integriert, welche zwischen einer ersten Position, in welcher ein Strömungsdurchfluss
zur Abgasflut 11b hergestellt ist, und einer zweiten Position, in welcher eine Verbindung
zur Überbrückungsleitung 20 hergestellt ist, zu verstellen ist.
Über eine Regel- und Steuereinheit 18 sind sämtliche
einstellbaren Aggregate in Abhängigkeit von Zustands- und Betriebsgrößen
der Brennkraftmaschine einzustellen, so zum Beispiel die Umlenkeinrichtung 22, das
Einstellorgan 16 und die Durchflussreguliereinrichtung 10. Gegebenenfalls kommt
auch die Einstellung einer variablen Turbinengeometrie in der Abgasturbine sowie
des Strömungsventils 21 in der Überbrückungsleitung 20 zwischen den
Abgasleitungen 4a und 4b in Betracht, sofern das Strömungsventil 21 als aktiv
einstellbares Ventil ausgeführt ist.
In der befeuerten Antriebsbetriebsweise der Brennkraftmaschine
1 kann zur Reduzierung der NOx-Emissionen Abgas aus dem Abgasstrang über
die Abgasrückführeinrichtung 14 in den Ansaugtrakt geleitet werden. Hierzu
wird das Einstellorgan 16 in eine die Rückführleitung 15 freigebende Position
verstellt, sodass das Abgas, welches sich in der ersten Abgasleitung 4a der ersten
Zylinderbank 1a befindet, über das Einstellorgan 16 und die Rückführleitung
15 in den Ansaugtrakt gelangen kann. In diesem Last- und Drehzahlbereich befindet
sich das Einstellorgan 16 zweckmäßig in einer die Bypassleitung 19 sperrenden
Position, sodass lediglich entsprechend der aktuellen Einstellung des Einstellorgans
16 ein Abgasanteil in den Ansaugtrakt 6 rückgeführt wird und der übrige
Anteil der Abgase aus der ersten Zylinderbank 1a über die Abgasleitung 4a der
kleineren Strömungsflut 11a der Abgasturbine 3 zugeführt wird.
Zur Unterstützung der Abgasrückführung kann
die Umlenkeinrichtung 22 in eine Position verstellt werden, in welcher die zweite
Abgasleitung 4b mit der Überbrückungsleitung 20 verbunden ist, sodass
in Phasen höheren Drucks die Abgase der zweiten Zylinderbank 1b über die
Überbrückungsleitung 20 in die erste Abgasleitung 4a geleitet werden und
sich dort das Abgasgegendruckniveau erhöht. Um eine Überbelastung der
Bauteile zu vermeiden, kann es zweckmäßig sein, das Einstellorgan 16 in
eine Position zu verstellen, in welcher zwar die Rückführleitung 15 noch
geöffnet ist, zugleich aber auch die Bypassleitung 19 geöffnet ist, wodurch
schädliche Druckspitzen in der ersten Abgasleitung 4a abgebaut werden können.
Als weitere Position kann das Einstellorgan 16 in der Weise
eingestellt werden, dass sowohl die Rückführleitung 15 als auch die Bypassleitung
19 abgesperrt sind. In diesem Fall findet keine Abgasrückführung vom Abgasstrang
in den Ansaugtrakt statt. Es wird vielmehr das gesamte Abgas der Abgasturbine 3
zugeführt, wobei als zusätzliche Einstellmöglichkeit die Umlenkeinrichtung
22 entweder in ihre Position beaufschlagt werden kann, in welcher die Abgase der
zweiten Zylinderbank 1b der zweiten Strömungsflut 11b zugeführt werden,
oder in eine Position verstellt wird, in welcher die Abgase der zweiten Zylinderbank
1b über die Überbrückungsleitung 20 der ersten Abgasleitung 4a zugeführt
werden.
Des Weiteren kommt auch eine Ausführung in Betracht,
bei der die Abgasturbine 3 mit einer variabel einstellbaren Turbinengeometrie ausgestattet
ist, über die der wirksame Turbineneintrittsquerschnitt als Funktion von Zustands-
und Betriebsgrößen einstellbar ist. Der wirksame Turbineneintrittsquerschnitt
kann mithilfe der variablen Turbinengeometrie zwischen einer minimalen Stauposition
und einer maximal freigebenden Öffnungsposition verstellt werden. Mithilfe
der variablen Turbinengeometrie kann das Leistungsniveau sowohl in der befeuerten
Antriebsbetriebsweise als auch im Motorbremsbetrieb angehoben werden.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 unterscheidet
sich vom vorhergehenden Ausführungsbeispiel dadurch, dass keine Überbrückungsleitung
zwischen den beiden Abgasleitungen 4a und 4b stromauf der Abgasturbine 3 vorgesehen
ist. Dementsprechend existiert auch keine Umlenkeinrichtung, über die das Abgas
aus der zweiten Abgasleitung 4b wahlweise der ersten Abgasleitung 4a oder der zweiten
Strömungsflut 11b zuzuführen ist.
Andererseits ist die Abgasturbine 3 mit einer variablen
Turbinengeometrie 13 ausgestattet, welche im gezeigten Ausführungsbeispiel
als axial verstellbares Leitgitter ausgebildet ist, das in den Strömungseintrittsquerschnitt
ein- und ausfahrbar ist, über die die Strömungsfluten 11a und 11b mit
dem Turbinenrad 8 kommunizieren.
Darüber hinaus entspricht der Aufbau und die Funktionsweise
dem bzw. der des vorherigen Ausführungsbeispiels.
In den Fig. 3 und 4 ist das Einstellorgan 16 dargestellt,
welches im Ausführungsbeispiel als Drehventil ausgeführt ist, das um seine
Ventilkörper-Längsachse 29 zur Einstellung der verschiedenen Ventilpositionen
zu verdrehen ist. Das Einstellorgan 16 umfasst einen in einem Ventilgehäuse
23 drehbar gelagerten, hohlzylindrischen Ventilkörper 24, in dessen Mantel
zwei Kommunikationsöffnungen 27 und 28 eingebracht sind, die durch Rotation
des Ventilkörpers um die Ventilkörper-Längsachse 29 in Überdeckung
mit Strömungsöffnungen 25 und 26 zu bringen sind. Die Strömungsöffnungen
25 und 26 münden radial an die Mantelfläche des Ventilkörpers 24,
wobei die erste Strömungsöffnung 25 der ersten Abgasleitung 4a (in Klammern
dargestellt) und die zweite Strömungsöffnung 26 der Bypassleitung 19 zugeordnet
ist (ebenfalls in Klammern dargestellt). In die Mantelfläche des Ventilkörpers
24 ist außerdem eine konkave Überbrückungsausnehmung 31 eingebracht,
welche die Form einer Delle in der Mantelfläche besitzt und axial sich so weit
erstreckt, dass in einer bestimmten Winkellage des Ventilkörpers 24 die beiden
Strömungsöffnungen 25 und 26 unmittelbar miteinander kommunizieren, sodass
ein direkter Durchfluss gemäß Pfeil 30 von der ersten Abgasleitung 4a
über die Strömungsöffnung 25 und die weitere Strömungsöffnung
26 in den Bypass 19 ermöglicht ist. In dieser Stellung des Einstellorgans 16
ist die Rückführleitung 15 (ebenfalls in Klammern dargestellt), welche
mit dem hohlzylindrischen Innenraum des Ventilkörpers 24 kommuniziert, abgesperrt.
In einer weiteren Winkellage des Ventilkörpers 24
gelangt die erste Kommunikationsöffnung 27 in Überdeckung mit der ersten
Strömungsöffnung 25 der ersten Abgasleitung 4a. In dieser Position ist
die zweite Kommunikationsöffnung 28 noch nicht in Überdeckung mit der
weiteren Strömungsöffnung 26 gelangt. In dieser Winkellage kann Abgas
aus der ersten Abgasleitung 4a über die Strömungsöffnung 25 und die
in Überdeckung stehende Kommunikationsöffnung 27 in die Rückführleitung
15 gelangen; zugleich ist die Bypassleitung 19 abgesperrt.
In einer weiteren Winkellage stehen sowohl die Kommunikationsöffnung
27 in Überdeckung mit der Strömungsöffnung 25 als auch die weitere
Kommunikationsöffnung 28, welche kleiner als die erste Kommunikationsöffnung
27 ausgeführt ist, in Überdeckung mit der zweiten Strömungsöffnung
26. In dieser Winkellage des Ventilkörpers 24 ist sowohl die Rückführleitung
15 geöffnet als auch die Bypassleitung 19 geöffnet.
Schließlich kann der Ventilkörper 24 auch eine
Position einnehmen, in der sämtliche Strömungs- und Kommunikationsöffnungen
verschlossen sind, sodass sowohl die Rückführleitung 15 abgesperrt ist
als auch die Bypassleitung 19. Die erste Abgasleitung 4a ist dagegen in allen Positionen
des Ventilkörpers 24 geöffnet.
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| Anspruch[de] |
Brennkraftmaschine mit einem Abgasturbolader und einer Abgasrückführeinrichtung,
wobei die Abgasturbine (3) des Abgasturboladers zwei separate, dem Turbinenrad (8)
vorgelagerte Strömungsfluten (11a, 11b) mit unterschiedlichem Querschnitt aufweist
und jede Strömungsflut (11a, 11b) mit jeweils einer Abgasleitung (4a, 4b) zur
Versorgung mit Abgas der Brennkraftmaschine (1) verbunden ist, wobei eine Rückführleitung
(15) der Abgasrückführeinrichtung (14) die der kleineren Strömungsflut
(11a) zugeordnete Abgasleitung (4a) mit dem Ansaugtrakt (6) der Brennkraftmaschine
(1) verbindet und in der Rückführleitung (15) ein einstellbares Ventil
angeordnet ist, wobei die der kleineren Strömungsflut (11a) zugeordnete Abgasleitung
(4a) mit einer die Abgasturbine (3) überbrückenden Bypassleitung (19)
kommuniziert, in der ein einstellbares Ventil angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Ventil in der Rückführleitung (15) und das Ventil in der
Bypassleitung (19) als ein gemeinsames Einstellorgan (16) ausgeführt sind,
welches im Strömungsweg sowohl der Rückführleitung (15) als auch
der Bypassleitung (19) liegt und in folgende Positionen schaltbar ist:
- Rückführleitung (15) und Bypassleitung (19) abgesperrt,
- Rückführleitung (15) freigegeben und Bypassleitung (19)
abgesperrt,
- Rückführleitung (15) und Bypassleitung (19) freigegeben.
Brennkraftmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einstellorgan (16) in der Verzweigung der Rückführleitung
(15) von der der kleineren Strömungsflut (11a) zugeordneten Abgasleitung (4a)
angeordnet ist.
Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass von dem Einstellorgan (16) die Bypassleitung (19) abzweigt.
Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einstellorgan (16) als Drehventil ausgebildet ist.
Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Drehventil einen drehbar gelagerten, hohlzylindrischen Ventilkörper
(24) umfasst, in dessen Ventilkörpermantel mindestens zwei Kommunikationsöffnungen
(27, 28) eingebracht sind, wobei der Ventilkörper (24) zwischen mindestens
zwei Öffnungspositionen und einer Schließposition verstellbar ist und
in einer ersten Öffnungsposition eine erste Strömungsöffnung (25),
welche der Abgasleitung (4a) zugeordnet ist, über die Kommunikationsöffnung
(27) mit dem Ventilkörperinnenraum verbunden ist, der mit der Rückführleitung
(15) kommuniziert, und in der zweiten Öffnungsposition zusätzlich die
zweite Kommunikationsöffnung (28) mit der zweiten Strömungsöffnung
(26), die der Bypassleitung (19) zugeordnet ist, kommuniziert.
Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einstellorgan (16) zusätzlich in eine Position schaltbar ist,
in der die Rückführleitung (15) abgesperrt und die Bypassleitung (19)
freigegeben ist.
Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Abgasleitungen (4a, 4b) stromauf der Abgasturbine (3) über
eine Überbrückungsleitung (20) miteinander verbunden sind.
Brennkraftmaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Überbrückungsleitung (20) ein unidirektionales Strömungsventil
(21) angeordnet ist, welches eine Strömung ausschließlich in Richtung
der Abgasleitung (4a) der kleineren Strömungsflut (11a) ermöglicht.
Brennkraftmaschine nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der der größeren Strömungsflut (11b) zugeordneten
Abgasleitung (4b) eine Umlenkeinrichtung (22) angeordnet ist, welche die Abgasleitung
(4b) wahlweise mit der größeren Strömungsflut (11b) oder mit der
Überbrückungsleitung (20) verbindet.
Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abgasturbine (3) mit einer variablen Turbinengeometrie (13) zur
veränderlichen Einstellung des wirksamen Turbineneintrittsquerschnitts ausgestattet
ist.
Brennkraftmaschine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die variable Turbinengeometrie (13) im Turbineneintrittsquerschnitt
der ersten Strömungsflut (11a) angeordnet ist.
Brennkraftmaschine nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die variable Turbinengeometrie (13) im Turbineneintrittsquerschnitt
der zweiten Strömungsflut (11b) angeordnet ist.
|
| Anspruch[en] |
|
An internal combustion engine having an exhaust gas turbocharger and
an exhaust gas recirculation system, the exhaust gas turbine (3) of the exhaust
gas turbocharger having two separate flow passages (11a, 11b) of different cross
section mounted upstream of the turbine rotor (8) and each flow passage (11a, 11b)
being connected to a respective exhaust line (4a, 4b) for supplying it with exhaust
gas from the internal combustion engine (1), a return line (15) of the exhaust gas
recirculation system (14) connecting the exhaust line (4a) assigned to the smaller
flow passage (11a) to the intake manifold (6) of the internal combustion engine
(1) and an adjustable valve being arranged in the return line (15), the exhaust
line (4a) assigned to the smaller flow passage (11a) communicating with a bypass
line (19), which bypasses the exhaust gas turbine (3) and in which an adjustable
valve is arranged, characterized in that the valve in the return line (15)
and the valve in the bypass line (19) take the form of a common adjusting element
(16), which is situated in the flow path both of the return line (15) and of the
bypass line (19) and which can be switched into the following positions:
- return line (15) and bypass line (19) shut off,
- return line (15) opened and bypass line (19) shut off,
- return line (15) and bypass line (19) opened.
The internal combustion engine as claimed in claim 1, characterized
in that the adjusting element (16) is arranged in the branch of the return line
(15) from the exhaust line (4a) assigned to the smaller flow passage (11a).
The internal combustion engine as claimed in claim 1 or 2,
characterized in that the bypass line (19) branches off from the adjusting
element (16).
The internal combustion engine as claimed in any one of claims 1 to
3, characterized in that the adjusting element (16) takes the form of a rotary
valve.
The internal combustion engine as claimed in any one of claims 1 to
4, characterized in that the rotary valve comprises a rotatably supported,
hollow cylindrical valve body (24) into the valve body shell of which at least two
communication apertures (27, 28) are let, the valve body (24) being adjustable between
at least two opening positions and one closed position, that in a first opening
position a first flow aperture (25), which is assigned to the exhaust line (4a),
is connected by way of the communication aperture (27) to the valve body interior,
which communicates with the return line (15), and that in the second opening position
the second communication aperture (28) additionally communicates with the second
flow aperture (26), which is assigned to the bypass line (19).
The internal combustion engine as claimed in any one of claims 1 to
5, characterized in that the adjusting element (16) can additionally be switched
into a position, in which the return line (15) is shut off and the bypass line (19)
is opened.
The internal combustion engine as claimed in any one of claims 1 to
6, characterized in that the two exhaust lines (4a, 4b) are connected to
one another by the bypass line (20) upstream of the exhaust gas turbine (3).
The internal combustion engine as claimed in claim 7, characterized
in that a one-way flow valve (21), which only permits a flow in the direction
of the exhaust line (4a) of the smaller flow passage (11a), is arranged in the bypass
line (20).
The internal combustion engine as claimed in claim 7 or 8,
characterized in that a baffle device (22), which selectively connects the
exhaust line (4b) either to the larger flow passage (11b) or to the bypass line
(20), is arranged in the exhaust line (4b) assigned to the larger flow passage (11b).
The internal combustion engine as claimed in any one of claims 1 to
9, characterized in that the exhaust gas turbine (3) is equipped with a variable
turbine geometry (13) for the variable adjustment of the effective turbine inlet
cross section.
The internal combustion engine as claimed in claim 10, characterized
in that the variable turbine geometry (13) is arranged in the turbine inlet
cross section of the first flow passage (11a).
The internal combustion engine as claimed in claim 10 or 11,
characterized in that the variable turbine geometry (13) is arranged in the
turbine inlet cross section of the second flow passage (11b).
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| Anspruch[fr] |
Moteur à combustion interne avec un turbocompresseur à gaz
d'échappement et un dispositif de recyclage des gaz d'échappement, dans
lequel la turbine de gaz d'échappement (3) du turbocompresseur à gaz d'échappement
comporte deux flux d'écoulement (11a, 11b) séparés avec une section
transversale différente montés en amont de la roue de turbine (8) et chaque
flux d'écoulement (11a, 11b) est raccordé à une conduite de gaz d'échappement
(4a, 4b) pour l'alimentation du moteur à combustion interne (1) en gaz d'échappement,
dans lequel une conduite de recyclage (15) du dispositif de recyclage des gaz d'échappement
(14) raccorde la conduite de gaz d'échappement (4a) associée au plus petit
flux d'écoulement (11a) avec la section d'aspiration (6) du moteur à combustion
interne (1) et une soupape réglable est placée dans la conduite de recyclage
(15), la conduite de gaz d'échappement (4a) associée au plus petit flux
d'écoulement (11a) étant en communication avec une conduite de dérivation
(19) qui shunte la turbine de gaz d'échappement (3), dans laquelle est placée
une soupape réglable,
caractérisé en ce que
la soupape dans la conduite de recyclage (15) et la soupape dans la conduite de
dérivation (19) sont réalisées comme un organe de réglage commun
(16) qui se trouve aussi bien sur le trajet d'écoulement de la conduite de
recyclage (15) que de la conduite de dérivation (19) et qui peut être
commuté dans les positions suivantes :
- conduite de recyclage (15) et conduite de dérivation (19) fermées,
- conduite de recyclage (15) ouverte et la conduite de dérivation
(19) fermée,
- conduite de recyclage (15) et conduite de dérivation (19) ouvertes.
Moteur à combustion interne selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'organe de réglage (16) est placé dans le branchement de la conduite
de recyclage (15) de la conduite de gaz d'échappement (4a) associée au
plus petit flux d'écoulement (11a).
Moteur à combustion interne selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la conduite de dérivation (19) bifurque à partir de l'organe de réglage
(16).
Moteur à combustion interne selon l'une quelconque des revendications
1 à 3, caractérisé en ce que
l'organe de réglage (16) est réalisé comme une soupape rotative.
Moteur à combustion interne selon les revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
la soupape rotative comprend un corps de soupape (24) en forme de cylindre creux
logé de manière rotative, dans l'enveloppe de corps de soupape duquel
sont montées deux ouvertures de communication (27, 28), le corps de soupape
(24) étant réglable entre au moins deux positions d'ouverture et une position
de fermeture et, dans une première position d'ouverture, une première
ouverture d'écoulement (25), qui est associée à la conduite de gaz
d'échappement (4a), étant raccordée par l'intermédiaire de l'ouverture
communication (27) à l'espace intérieur du corps de soupape qui communique
avec la conduite de recyclage (15) et, dans la seconde position d'ouverture, en
plus, la seconde ouverture de communication (28) communiquant avec la seconde ouverture
d'écoulement (26) qui est associée à la conduite de dérivation
19).
Moteur à combustion interne selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que
l'organe de réglage (16) est commutable, en plus, dans une position dans laquelle
la conduite de recyclage (15) est fermée et la conduite de dérivation
(19) est ouverte.
Moteur à combustion interne selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisé en ce que
les deux conduites de gaz d'échappement (4a, 4b) en amont de la turbine de
gaz d'échappement (3) sont raccordées l'une à l'autre par une conduite
de pontage (20).
Moteur à combustion interne selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
dans la conduite de pontage (20) est placée une soupape d'écoulement unidirectionnelle
(21) qui permet un écoulement exclusivement dans la direction de la conduite
de gaz d'échappement (4a) du plus petit flux d'écoulement (11a).
Moteur à combustion interne selon la revendication 7 ou 8,
caractérisé en ce que
dans la conduite de gaz d'échappement (4b) associée au plus grand flux
d'écoulement (11b) est placé un dispositif de déviation (22) qui
raccorde la conduite de gaz d'échappement (4b) au choix au plus grand flux
d'écoulement (11b) ou à la conduite de pontage (20).
Moteur à combustion interne selon l'une quelconque des revendications
1 à 9, caractérisé en ce que
la turbine de gaz d'échappement (3) est munie d'une géométrie de
turbine variable (13) pour le réglage variable de la section d'entrée
active de la turbine.
Moteur à combustion interne selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
la géométrie de turbine variable (13) est placée dans la section
d'entrée de la turbine du premier flux d'écoulement (11a).
Moteur à combustion interne selon la revendication 10 ou 11,
caractérisé en ce que
la géométrie de turbine variable (13) est placée dans la section
d'entrée de la turbine du second flux d'écoulement (11b).
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