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Dokumentenidentifikation DE102005043351B4 24.01.2008
Titel Schaltkreisplatine mit Sicherungsvorrichtung
Anmelder Giga-Byte Technology Co., Ltd., Sindian, Taipei, TW
Erfinder Lai, Chih-Ming, Sindian, Taipeh/T'ai-pei, TW
Vertreter Viering, Jentschura & Partner, 81675 München
DE-Anmeldedatum 12.09.2005
DE-Aktenzeichen 102005043351
Offenlegungstag 15.03.2007
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 24.01.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.01.2008
IPC-Hauptklasse H01R 12/18(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01R 13/639(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schaltkreisplatinenanschluss und insbesondere einen Schnittstellenkartenanschluss mit einer Sicherungsvorrichtung, mit dem eine Schnittstellenkarte gesichert/herausgelöst werden kann.

Die DE 202 19 746 U1 offenbart eine Erweiterungskarte, ein längliches Gehäuse, eine Hauptplatine und einen Halter, der dazu vorgesehen ist, die Erweiterungskarte am länglichen Gehäuse zu halten. Die Erweiterungskarte ist mit der Hauptplatine über das längliche Gehäuse verbunden. Der Halter weist weiterhin einen Grundkörper mit einem Kanal zur Aufnahme der Erweiterungskarte sowie einen auf dem Grundkörper angeordneten Sitz auf. Der Sitz hat eine Bohrung zur Aufnahme eines Riegels, der ein von dem Sitz wegragendes Ende und einen vergrößerten Kopf hat, der mit einer Öffnung der Erweiterungskarte zusammen wirkt. Eine Raste ist an dem Ende zum Eingriff mit einem Knopf vorgesehen, so dass der Riegel bewegt werden kann, um den Kopf von der Erweiterungskarte zu lösen.

Die US 4,846,730 offenbart eine Platinen-Steckverbindung mit einem länglichen Gehäuse mit einer Mehrzahl von Fächern für elektrische Kontakte, Vertiefungen, einem Verriegelungsmittel und einem drehbaren Nocken. Das Verriegelungsmittel ist zur Positionierung einer Leiterkarte in den Vertiefungen vorgesehen und weist ein nachgiebiges Element auf, das einen mittleren Abschnitt und ein erstes Ende zur Aufnahme der Leiterkarte aufweist. Der drehbare Nocken verläuft im Gehäuse und durchragt den mittleren Abschnitt. Wenn der Nocken entgegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, greift das erste Ende in eine Vertiefung der Leiterkarte zu deren Verriegelung ein.

Die US 6,824,413 B1 offenbart einen Haltemechanismus mit einem länglichen Gehäuse zum Einsetzen einer leiterglatte. Dieses Gehäuse weist an einer Stoßseite eine Sicherungskomponente zur Sicherung der Leiterplatte auf. Die Sicherungskomponente ist aus zwei, über ein Haltelement miteinander verbundene Biegefedern, zwischen die ein Randstück der Leiterplatte einsetzbar ist, sowie dem Haltelement gebildet. Das Haltelement ist dazu vorgesehen, eine teilweise in das Gehäuse eingeführte Leiterplatte in ihrer Verriegelungsstellung zu halten. Um die Leiterplatte aus der Verriegelungsstellung zu lösen, werden die Krümmungen der beiden Biegefedern durch Ausübung einer Druckkraft verringert und somit die Längserstreckung der Biegefern verlängert, wodurch das Haltelement in eine Stellung bewegt wird, bei der die Leiterplatte freigegeben wird.

9 zeigt einen herkömmlichen Schaltkreisplatinenanschluss 8 und eine Schaltkreisplatine 9. Am Anschluss für Schaltkreisplatinen 8 befindet sich eine Sicherungsvorrichtung 80, mit der die Schaltkreisplatine 9 gesichert wird, so dass die Schaltkreisplatine 9 nicht aus dem Anschluss für Schaltkreisplatinen 8 herausrutschen kann.

Wenn sich allerdings andere Komponenten mit größeren Abmessungen wie etwa Kühler und Lüfter 90 auf der Schaltkreisplatine 9 befinden, wird beim Einsetzen der Schaltkreisplatine 9 in den Anschluss für Schaltkreisplatinen 8 ein großer Bereich der Sicherungsvorrichtung 80, insbesondere die Sicherungskomponente 801 der Sicherungsvorrichtung 80 behindert. In diesem Fall hat der Benutzer Schwierigkeiten, die Sicherungskomponente 901 der Sicherungsvorrichtung 80 zu bedienen, um die Schaltkreisplatine 9 zu sichern/herauszulösen.

Des weiteren weisen die deutschen Gebrauchsmuster mit den Nummern 20219744.1 und 20219746.8, die französischen Gebrauchsmuster mit den Nummern 0216604 und 0216603, die britischen Patente mit den Nummern 2383903 und 2396488, die japanischen Gebrauchsmuster mit den Nummern 3094987 und 3094988, die taiwanesischen Gebrauchsmuster mit den Nummern 205196 und 222087, die US-amerikanischen Patente mit den Nummern 6709283 und 6767230, und das chinesische Gebrauchsmuster mit der Nummer ZL 02202129.9 ähnliche Strukturen auf wie die oben beschriebenen herkömmlichen Ausführungsformen auf. Auch die amerikanischen Patente mit den Nummern 4826447, 4579411, 5650917, 6379168, 6551120, 5302133, 6425778, 6368124 und 6358079 beschreiben Anschlüsse für Schaltkreisplatinen mit Sicherungsvorrichtungen. Auch wenn diese Anschlüsse für Schaltkreisplatinen im Aufbau unterschiedlich sind, so weisen sie dennoch ähnliche Probleme auf wie bei der Sicherungsvorrichtung des oben beschriebenen Anschlusses.

Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher in der Bereitstellung einer Sicherungsvorrichtung und eines Schaltkreisplatinenanschlusses, auf den die Sicherungsvorrichtung angewendet wird. Die Sicherungsvorrichtung wird an einer Seite des Anschlusses für Schaltkreisplatinen befestigt, um die Schaltkreisplatine, die in den Anschluss für Schaltkreisplatinen eingesetzt wird, zu sichern. Alternativ dazu kann die Sicherungsvorrichtung als Teil des Schaltkreisplatinenanschlusses oder separat am Rand des Schaltkreisplatinenanschlusses gebildet werden.

In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verfügt der Schaltkreisplatinenanschluss über ein Gehäuse und eine Sicherungsvorrichtung. Das Gehäuse weist einen längeren Schlitz auf. Die Sicherungsvorrichtung ist mit dem Gehäuse verbunden und ist aus einem Sicherungsglied, einer ersten Sicherungskomponente und einer zweiten Sicherungskomponente gebildet. Das Sicherungsglied dient dazu, eine in den Schlitz eingesetzte Schaltkreisplatine in der Sicherungsposition so zu sichern, dass sie nicht aus dem Schlitz herausgenommen werden kann. Zusätzlich gibt es eine erste und eine zweite Sicherungskomponente, mit denen das Sicherungsglied durch Ausüben einer ersten und einer zweiten Kraft aus der Sicherungsposition herausgelöst wird. Mit anderen Worten wird das Sicherungsglied aus der Sicherungsposition herausgelöst, indem entweder die erste oder die zweite Sicherungskomponente betätigt wird. Die erste und die zweite Sicherungskomponente befinden sich in einem bestimmten Abstand zueinander an verschiedenen Positionen, sodass entweder die erste oder die zweite Sicherungskomponente betätigt werden kann, wenn eine der beiden Sicherungskomponenten von anderen Geräten behindert wird.

Vorzugsweise werden die erste und die zweite Sicherungskomponente jeweils von zwei gegenüberliegenden Längsseiten des Schaltkreisplatinenanschlusses aus betätigt. Die erste Kraft, die auf die erste Sicherungskomponente ausgeübt wird, ist eine Zugkraft, die zweite Kraft, die auf die zweite Sicherungskomponente ausgeübt wird, ist eine Druckkraft.

Daher wendet die vorliegende Erfindung die erste und die zweite Sicherungskomponente an, um das Sicherungsglied der Sicherungsvorrichtung herauszulösen. Wenn entweder die erste oder die zweite Sicherungskomponente der Sicherungsvorrichtung von anderen Geräten behindert ist, kann der Benutzer ganz einfach dann mit der anderen, der ersten oder der zweiten Sicherungskomponente, die Schaltkreisplatine sichern/herauslösen.

Um die Erfindung besser und detaillierter zu veranschaulichen, wurden der nachfolgenden Beschreibung diese Abbildungen beigefügt:

1 ist eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

2 ist eine Explosionsdarstellung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die den Aufbau einer Sicherungsvorrichtung zeigt;

3 ist eine Querrissteilansicht der vorliegenden Erfindung, die den Aufbau der Sicherungsvorrichtung zeigt;

4 ist eine Draufsicht der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die zeigt, wie eine Schaltkreisplatine mit der Sicherungsvorrichtung gesichert wird;

5 ist eine Draufsicht der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die zeigt, wie eine Schaltkreisplatine durch Betätigen der ersten Sicherungskomponente herausgelöst wird;

6 ist eine Draufsicht der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die zeigt, wie eine Schaltkreisplatine durch Betätigen der zweiten Sicherungskomponente herausgelöst wird;

7 ist eine Querrissteilansicht auf die vorliegende Erfindung, die den Aufbau der Sicherungsvorrichtung zeigt;

8 ist eine Querrissteilansicht auf eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die zeigt, wie eine Schaltkreisplatine durch Betätigen der ersten Sicherungskomponente herausgelöst wird und

9 ist eine perspektivische Ansicht eines herkömmlichen Anschlusses für Schaltkreisplatinen, in den die Schaltkreisplatine eingesetzt wird.

1 zeigt eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, bei der ein Schaltkreisplatinenanschluss 1 auf einer Hauptplatine 2 installiert wird. Der Schaltkreisplatinenanschluss 1 besteht aus einem Gehäuse 10, einem längeren Schlitz 101 und einer Sicherungsvorrichtung 3. Das Gehäuse 10 wird auf der Hauptplatine 2 befestigt, und der Schlitz 101 befindet sich an der Oberseite des Gehäuses 10, in den dann eine Schaltkreisplatine 4 eingeführt werden kann, wobei sich am Rand der Schaltkreisplatine 4 eine Kerbe 40 befindet. In der ersten Ausführungsform handelt es sich bei der ersten Hauptplatine 2 um die Hauptplatine eines PC, die Schaltkreisplatine 4 ist eine VGR-Karte und der Schaltkreisplatinenanschluss 1 ist ein PCI-Anschluss.

2 zeigt die Sicherungsvorrichtung 3, die mit dem Gehäuse verbunden ist und die aus einem Sicherungsglied 30, einer ersten Sicherungskomponente 31 und einer zweiten Sicherungskomponente 32 gebildet ist. Das Sicherungsglied 30 besteht aus einer Verlängerungsaufnahme 301, einem Sicherungsbolzen 302 und einem elastischen Element 303. Die Verlängerungsaufnahme 301 erstreckt sich vom Gehäuse 10 und hat einen Kanal 301a und eine durchgehende Öffnung 301b parallel zum Kanal 301a. Der Sicherungsbolzen 302 besteht aus einem Körper 302a, einem Kopf 302b und einem Endstück 302c. Der Kopf 302b und das Endstück 302c befinden sich an den entgegengesetzten Enden des Körpers 302a. 3 zeigt den in den Kanal 301a eingesetzten Körper 302a, wobei der Kopf 302b und das Endstück 302c aus dem Kanal 301a herausragen. Das elastische Element 303 ist eine Kompressionsfeder, die auf den Körper 302a aufgesetzt wird. Der Kopf 302b ragt bis zur Erweiterungslinie A heraus, die der Längserweiterung des Schlitzes 101 entspricht. Die Position des Kopfes 302b soll also mit der Kerbe 40 der Schaltkreisplatine 4 übereinstimmen.

23 zeigen wie die erste Sicherungskomponente 31 die Form eines Zugknopfs hat, die aus einem Knopf 310 und einem Sicherungsstück 311 besteht. Das Endstück 302c des Sicherungsbolzens 302 wird durch den Kanal 301a in den Knopf 310 geschoben und mit dem Sicherungsstück 311 befestigt, das seinerseits im Knopf 310 befestigt wird, damit der Knopf 310 und das Endstück 302c sich nicht herauslösen können.

Die zweite Sicherungskomponente 32 besteht aus einem Stift 320 und einer Verbindungsplatte 321. Die Verbindungsplatte 320 besteht aus einem ersten Ende 320a und einem zweiten Ende 320b. Die Verbindungsplatte 321 ist an einer Seite mit dem zweiten Ende 320b des Stifts 320 verbunden, an der anderen Seite hat sie eine Öffnung 321a. In 3 führt das Endstück 302c des Sicherungsbolzens 302 auch durch die Öffnung 321a in den Knopf 310. Der Stift 320 wird durch die Öffnung 301b geführt, das erste Ende 320a und das zweite Ende 320b ragen jeweils aus der Öffnung 301b heraus.

4 zeigt die in den Schlitz 101 eingesetzte Schaltkreisplatine 4, wobei das Sicherungsglied 30 der Sicherungsvorrichtung 3 in Sicherungsposition ist, um die Schaltkreisplatine 4 zu sichern. In der Sicherungsposition befindet sich der Kopf 302b des Sicherungsbolzens 302 in der Kerbe 40 der Schaltkreisplatine 4, um die Schaltkreisplatine 4 zu sichern und die Schaltkreisplatine 4 im Schlitz 101 zu befestigen. Die Schaltkreisplatine 4 wird also durch die Sicherungsvorrichtung 3 so im Schaltkreisplatinenanschluss 1 gesichert, dass die Schaltkreisplatine 4 nicht herausgenommen werden kann. ddd

5 zeigt weiterhin, wie die erste Sicherungskomponente 31 verwendet wird. Der Benutzer kann zunächst mit einer Zugbewegung den Knopf 310 der ersten Sicherungskomponente 31 von einer ersten Seite des Gehäuses 10 aus herausziehen, sodass der Sicherungsbolzen 302 aus der Sperrposition gelöst wird, und der Kopf 302b des Sicherungsbolzens 302 aus der Kerbe 40 der Schaltkreisplatine 4 herausrutscht. Auf diese Weise wird die Schaltkreisplatine 4 herausgelöst und kann aus dem Schaltkreisplatinenanschluss 1 herausgenommen werden kann.

Wie in 6 zu sehen ist, befindet sich ein Gerät B einer bestimmten Abmessung und Höhe auf der Schaltkreisplatine 4. Das Gerät B, z.B. ein Kühler oder Lüfter, blockiert normalerweise die erste Sicherungskomponente 31, wenn die Schaltkreisplatine 4 in den Schlitz 101 eingesetzt wird. Der Benutzer kann nun auf die zweite Sicherungskomponente 32 eine zweite Kraft, nämlich einen Druck, von einer zweiten Seite des Gehäuses 10 aus ausüben, um das erste Ende 320a des Stifts 320 hineinzudrücken und auf diese Weise mit der Verbindungsplatte 321 den Knopf 310 der ersten Sicherungskomponente 31 bewegen. Der Knopf 310 der ersten Sicherungskomponente 31 wird von der zweiten Sicherungskomponente 32 etwas hinausgeschoben, sodass sich auch der Kopf 302b des Sicherungsbolzens 302 entsprechend bewegt und der Kopf 302b des Sicherungsbolzens 302 aus der Kerbe 40 der Schaltkreisplatine 4 herauskommt. Die Schaltkreisplatine 4 wird also mit Hilfe der zweiten Sicherungskomponente 32 herausgelöst.

Wenn der Sicherungsbolzen 302 aus der Sicherungsposition herausgelöst wird, speichert das elastische Element 303 die Elastizität, um während des Zusammendrückens des elastischen Elements 303 den Sicherungsbolzen 302 in seine vorherige Position zu bringen. Aus diesem Grund kann der Sicherungsbolzen 302 so lange vom elastischen Element 303 in der Sicherungsposition gehalten werden, als der Benutzer nicht mehr die erste Sicherungskomponente 31 und auch nicht die zweite Sicherungskomponente 32 betätigt.

78 zeigen eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. 7 zeigt einen Schaltkreisplatinenanschluss 5 mit einer Sicherungsvorrichtung, die aus einem Sicherungsglied 50, einer ersten Sicherungskomponente 51 und einer zweiten Sicherungskomponente 52 besteht. Das erste Sicherungsglied 50 ist ein Stecker, und die erste Sicherungskomponente 51 ist eine elastische Platte. Der Stecker ist auf der elastischen Platte befestigt, und mit ihm wird eine Schaltkreisplatine 6 gesichert, die in den Schaltkreisplatinenanschluss 5 eingesetzt ist, ähnlich wie beim Sicherungsbolzen 302 der ersten Ausführungsform. Der Benutzer kann die Schaltkreisplatine 6 herauslösen, indem er die erste Sicherungskomponente 51 betätigt, um den Sicherungsstift 50 aus der Schaltkreisplatine 6 herauszudrücken, vorausgesetzt die erste Sicherungskomponente 51 ist zugänglich und wird nicht von anderen Geräten behindert. 8 zeigt, dass die zweite Sicherungskomponente 52 betätigt werden kann, wenn die erste Sicherungskomponente 51 behindert wird. Der Benutzer kann auf die zweite Sicherungskomponente 52 drücken, um das Sicherungsglied 50 aus der Schaltkreisplatine 6 herauszudrücken.

Bei der ersten und der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird entweder die erste oder die zweite Sicherungskomponente betätigt, um das Sicherungsglied aus der Sicherungsvorrichtung herauszudrücken und so die eingesetzte Schaltkreisplatine herauslösen zu können. Noch wichtiger ist jedoch, dass die erste und die zweite Sicherungskomponente einen bestimmten Abstand zueinander haben, sodass der Benutzer sie einzeln betätigen kann. Die erste und die zweite Sicherungskomponente können auf derselben, auf gegenüberliegenden Seiten, an zwei benachbarten Seiten, an den zwei langen oder auch zwei kurzen Seiten bezogen auf das Gehäuse angeordnet werden, wenn auf diese Weise entweder die erste oder die zweite Sicherungskomponente betätigt werden kann. Entsprechend kann der Benutzer entweder die erste oder die zweite Sicherungskomponente betätigen, um die Schaltkreisplatine unter Verwendung der vorliegenden Erfindung sichern/herauszulösen.

1
Schaltkreisplatinenanschluss
10
Gehäuse
101
Schlitz
2
Hauptplatine
3
Sicherungsvorrichtung
30
Sicherungsglied
301
Verlängerungsaufnahme
301a
Kanal
301b
Durchgehende Öffnung
302
Sicherungsbolzen
302a
Körper
302b
Kopf
302c
Endstück
303
Elastisches Element
31
Erste Sicherungskomponente
310
Knopf
311
Sicherungsstück
32
Zweite Sicherungskomponente
320
Stift
320a
Erstes Ende des Stifts
320b
Zweites Ende des Stifts
321
Verbindungsplatte
321a
Öffnung
4
Schaltkreisplatine
40
Kerbe
5
Schaltkreisplatinenanschluss
50
Sicherungsglied
51
Erste Sicherungskomponente
52
Zweite Sicherungskomponente
6
Schaltkreisplatine
8
Schaltkreisplatinenanschluss
80
Sicherungsvorrichtung
801
Sicherungskomponente
9
Schaltkreisplatine
90
Kühler und Lüfter


Anspruch[de]
Schaltkreisplatinenanschluss (1), das ein Gehäuse (10) mit einem Schlitz (101) und eine Sicherungsvorrichtung (3) aufweist, die mit dem Gehäuse (10) verbunden ist und aufweist:

– ein Sicherungsglied (30), mit dem eine in den Schlitz (101) des Gehäuses (10) eingesetzte Schaltkreisplatine (4) in der Sicherungsposition gesichert wird,

– eine erste mit dem Sicherungsglied (30) verbundene Sicherungskomponente (31) zum Bewegen des Sicherungsglieds (30) aus seiner Sicherungsposition durch Ausübung einer ersten Kraft, und

– eine zweite Sicherungskomponente (32), die sich in einem bestimmten Abstand von der ersten Sicherungskomponente (31) befindet und mit dem Sicherungsglied (30) zum Bewegen des Sicherungsglieds (30) aus seiner Sicherungsposition durch Ausübung einer zweiten Kraft verbunden ist,

wobei zumindest eine der ersten (31) und der zweiten (32) Sicherungskomponente voneinander unabhängig zum Lösen des Sicherungsglieds (30) aus seiner Sicherungsposition betätigbar ist.
Schaltkreisplatinenanschluss (1) nach Anspruch 1, wobei die erste Kraft eine Zugkraft und die zweite Kraft eine Druckkraft ist. Schaltkreisplatinenanschluss (1) nach Anspruch 1, wobei die erste Kraft von einer ersten Seite des Gehäuses (10) auf die erste Sicherungskomponente (31) und die zweite Kraft von einer zweiten Seite des Gehäuses (10) her ausübbar ist. Schaltkreisplatinenanschluss (1) nach Anspruch 1, wobei die erste Seite des Gehäuses (10) eine Längsseite des Gehäuses (10) und die zweite Seite des Gehäuses (10) eine andere, entgegen gesetzt zu der ersten Seite gelegene Seite des Gehäuses (10) ist. Schaltkreisplatinenanschluss (1) nach Anspruch 1, wobei:



– das Sicherungsglied (30), das eine sich vom Gehäuse (10) aus erstreckende Verlängerungsaufnahme (301) und einen in der Verlängerungsaufnahme (301) bewegbar angeordneten Sicherungsbolzen (302) aufweist, der in die Kerbe (40) der Schaltkreisplatine (4) eingreift, wenn die Schaltkreisplatine (4) in den Schlitz (101). des Gehäuses (10) eingesetzt ist;

– die erste Sicherungskomponente (31) mit dem Sicherungsbolzen (302) zum Bewegen des Sicherungsbolzens (302) aus der Kerbe (40) der Schaltkreisplatine (4) verbunden ist und

– die zweite Sicherungskomponente (32) mit dem Sicherungsbolzen (302) zum Bewegen des Sicherungsbolzens (302) aus der Kerbe (40) der Schaltkreisplatine (4) verbunden ist.
Schaltkreisplatinenanschluss (1) aus Anspruch 5, wobei das Sicherungsglied (30) ein elastisches Element (303) aufweist, das zwischen der Verlängerungsaufnahme (301) und dem Sicherungsbolzen (302) zur Speicherung von Energie eingerichtet ist, wenn der Sicherungsbolzen (302) aus der Kerbe (40) der Schaltkreisplatine (4) heraus bewegt wird, um diesen zurückzusetzen. Schaltkreisplatinenanschluss (1) nach Anspruch 6, wobei:

– die Verlängerungsaufnahme (301) einen Kanal (301a) hat

– der Sicherungsbolzen (302) einen, im Kanal (301a) gelegenen Körper (302a), einen Kopf (302b) und ein Endstück (302c) aufweist, wobei der Kopf (302b) und das Endstück (302c) an den zwei entgegen gesetzten Seiten des Körpers (302a) gelegen sind, wobei der Kopf (302b) und das Endstück (302c) aus dem Kanal (301a) heraus ragen und wobei der Kopf (302b) zum Verriegeln der Kerbe (40) der Schaltkreisplatine (4) vorgesehen ist,

– das elastische Element (303) eine Kompressionsfeder ist, die den Körper (302a) des Sicherungsbolzens (40) umgibt, und

– die erste Sicherungskomponente (31) die Form eines Ziehknopfs hat und mit dem Endstück (302c) des Sicherungsbolzens (40) verbindbar ist.
Schaltkreisplatinenanschluss (1) nach Anspruch 5, wobei:

– die Verlängerungsaufnahme (301) eine Durchgangsöffnung (301b) hat und

– die zweite Sicherungskomponente (32) aufweist:

– einen in der Durchgangsöffnung (301b) gelegenen Stift (320), der ein erstes (320a) und ein zweites (320b) Ende aufweist, die jeweils aus der Öffnung (301b) heraus ragen, und

– eine Verbindungsplatte (321), die an einer Seite mit dem zweiten Ende (320b) des Stifts (320) verbunden ist und die an der anderen Seite mit der ersten Sicherungskomponente (31) verbunden ist.
Schaltkreisplatinenanschluss (1) nach Anspruch 7, wobei:

– die Verlängerungsaufnahme (301) eine parallel zum Kanal (101a) verlaufende Durchgangsöffnung (301b) aufweist, und

die zweite Sicherungskomponente (32) aufweist:

– einen in der Durchgangsöffnung (301b) verlaufenden Stift (320) mit einem ersten (320a) und einem zweiten (320b) Ende, wobei das erste (320a) und das zweite (320b) Ende jeweils aus der Öffnung (301b) heraus ragen, und

– eine Verbindungsplatte (321), die an einer Seite mit dem zweiten Ende (320b) des Stifts (320) verbunden ist und die an der anderen Seite eine Öffnung (321a) hat, durch die das Endstück (302c) des Sicherungsbolzens (302) geführt ist.






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