Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft PCS (Personal Communication Service)
-Systeme und insbesondere das Erweitern der Kapazität eines Personal Communication
Systems, das an ein Telekommunikationsvermittlungssystem gekoppelt ist.
Hintergrund der Erfindung
Gemäß dem Stand der Technik ist es bekannt, ein PCS (Personal
Communication Service) -System unter Nutzung einer so genannten Line Appearance
(Leitungserscheinungs) -Verbindung mit einem zentralen Amt (auch als lokale Vermittlungsstelle
bezeichnet) oder mit einem Telekommunikationsvermittlungssystem eines Unternehmens
(auch als PBX bezeichnet) zu koppeln. Bei einer Line Appearance-Verbindung besitzt
jedes drahtlose Gerät, das sich mit dem PCS-System verbinden kann, eine eindeutige
Telefonnummer und eine Telefonverbindung in dem Vermittlungssystem. Das PCS-System
schließt jede dieser Telefonverbindungen ab und reagiert auf einen Anruf, der
auf einer Telefonverbindung empfangen wird, indem es diesen Anruf mit dem der Telefonverbindung
zugeordneten drahtlosen Gerät verbindet. Wenn ein drahtloses Gerät einen
Telefonanruf auslöst, löst das PCS-System einen Anruf über das Vermittlungssystem
auf der dem auslösenden drahtlosen Gerät zugeordneten Telefonverbindung
aus. Der prinzipielle Vorteil des Line Appearance-Verbindungsverfahrens besteht
darin, dass sämtliche Telefonfunktionen durch ein bestehendes kommerzielles
Vermittlungssystem bereitgestellt werden und der Funkbereich unabhängig von
dem lokalen Vermittlungssystem wird. Außerdem stellt das Vermittlungssystem
die notwendige Gebührenerfassung und -aufzeichnung für Telefongebühren
bereit, die mit den von einem drahtlosen Gerät ausgelösten Anrufen verbunden
sind. Das PCS-System erfordert ein kleineres Programm zum Steuern seiner Funktionen,
da die komplizierteren Telefonfunktionen und -funktionsvorgänge durch das Vermittlungssystem
ausgeführt werden. Das Line Appearance-Verbindungsverfahren ist insbesondere
nützlich zum Hinzufügen von PCS-Dienst zu einer PBX, da die Kosten des
Steuerteils des PCS-Systems relativ gering im Vergleich zu einem PCS-System sind,
das sämtliche Telefonmerkmale und -funktionsvorgänge bietet. Außerdem
werden die Administrationsaufgaben, die mit dem Zuordnen von Merkmalen und Telefonnummern
zu einem drahtlosen Gerät verbunden sind, von den Administrationseinrichtungen
des Vermittlungssystems ausgeführt. Da zudem standardmäßige Telefonverbindungen
genutzt werden, um das PCS-System mit dem Vermittlungssystem zu verbinden, macht
das Line Appearance-Verbindungsverfahren es möglicht, das PCS-System zu einer
großen Anzahl von existierenden PBXs von verschiedenartigen Herstellern hinzuzufügen.
Das Line Appearance-Verbindungsverfahren leidet jedoch an einer Reihe
von Problemen. Für eine kleine Anzahl von drahtlosen Geräten funktioniert
das Line Appearance-Verbindungsverfahren außerordentlich gut, da das PCS-System
klein und relativ kostengünstig ist. Außerdem werden die komplizierteren
Vermittlungsvorgänge, z. B. Konferenzschaltung, durch das Vermittlungssystem
bereitgestellt. Mit wachsender Anzahl der drahtlosen Geräte ist es jedoch notwendig,
die Vermittlungsfähigkeiten des POS-Systems zu erhöhen, damit ein aktives
drahtloses Gerät über das PCS-System mit seiner zugehörigen Telefonverbindung
verbunden werden kann. Außerdem muss das PCS-System in der Lage sein, eine
zu den drahtlosen Geräten proportionale Anzahl von Basisstationen zu steuern.
Bei vielen PCS-Systemen kann eine Basisstation maximal zwei bis vier aktive drahtlose
Geräte abwickeln. Folglich gibt es für ein großes PCS-System eine
große Anzahl von Basisstationen. Durch diese große Anzahl von Basisstationen
wird das Problem der Vergrößerung des PCS-Systems mit steigender Anzahl
von drahtlosen Geräten noch komplizierter. Tatsächlich kommt das PCS-System
für eine große Anzahl von drahtlosen Geräten in seiner Komplexität
dem angekoppelten Vermittlungssystem nahe.
Die EP-A-0 661 894
offenbart das Verbinden einer Mehrzahl von drahtlosen Telefonen mit einem Telekommunikationsvermittlungssystem,
das eine Mehrzahl von Telefonverbindungen aufweist, die jeweils einem einzelnen
der Mehrzahl von drahtlosen Telefonen zugeordnet sind.
Was benötigt ist, ist eine Möglichkeit zum Vergrößern
eines PCS-Systems, welches das Line Appearance-Verbindungsverfahren nutzt, von einem
kleinen System zu einem großen System.
Zusammenfassung der Erfindung
Entsprechend einem Aspekt der Erfindung wird eine Vorrichtung gemäß
Anspruch 1 zur Verfügung gestellt. Entsprechend einem weiteren Aspekt der Erfindung
wird ein Verfahren gemäß Anspruch 5 zur Verfügung gestellt.
Die vorstehenden Probleme werden gelöst und es wird ein technischer
Fortschritt im Fachgebiet erreicht, indem jedem drahtlosen Gerät eine Telefonverbindung
zugeordnet wird und jede der zugeordneten Telefonverbindungen mit sämtlichen
PCS-Systemen einer Mehrzahl von PCS-Systemen verbunden wird. Jedes der PCS-Systeme
weist eine Mehrzahl von Basisstationen auf, an welchen sich drahtlose Geräte
registrieren können. Wenn ein eingehender Anruf für ein drahtloses Gerät
von einem Vermittlungssystem, das die Telefonverbindungen abschließt,
empfangen wird, übermittelt das Vermittlungssystem eine Nachricht NEUER ANRUF
auf der dem drahtlosen Gerät zugeordneten Telefonverbindung. Das PCS-System,
bei welchem das drahtlose Gerät registriert ist, antwortet auf die Nachricht
NEUER ANRUF durch Einrichten einer Verbindung von dem drahtlosen Gerät zu der
Telefonverbindung. Die anderen PCS-Systeme überwachen den Status der Rufverbindung,
sodass, wenn sich das drahtlose Gerät physisch zu einer Basisstation bewegt,
die an ein neues PCS-System angebunden ist, das neue PCS-System die Rufverbindung
fortsetzen kann, und zwar ohne Unterbrechung und ohne dass das Vermittlungssystem
irgendwelche zusätzlichen Funktionsvorgänge auszuführen braucht.
Vorteilhafterweise können die PCS-Systeme relativ klein sein. Wenn zusätzliche
drahtlose Geräte hinzugefügt werden, ist es lediglich notwendig, ein weiteres
PCS-System hinzuzufügen und sämtliche Telefonverbindungen, die mit drahtlosen
Geräten erkannt werden, mit dem neuen PCS-System zu verbinden.
Vorteilhafterweise kann die Telefonverbindung eine Basisratenschnittstelle
(BRI)-Verbindung sein. Die mehreren PCS-Systeme werden unter Nutzung des Mehrpunkt/Passivbus-Merkmals
des ISDN-Protokolls mit jeder einzelnen BRI-Verbindung verbunden. Außerdem
kann die Telefonverbindung vorteilhafterweise eine analoge Verbindung sein.
Diese und weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden anhand
der folgenden Beschreibung veranschaulichender Ausführungsformen der Erfindung
zusammen mit den Zeichnungen deutlich werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 stellt in Form eines Blockdiagramms eine erste Ausführungsform
der Erfindung dar;
2 stellt in Form eines Blockdiagramms eine zweite Ausführungsform
der Erfindung dar; die
3 bis 6 stellen Funktionsabläufe
dar, die von den Vermittlungsknoten zum Implementieren der ersten Ausführungsform
ausgeführt werden; und
7 stellt Funktionsabläufe dar, die von den Vermittlungsknoten
zum Implementieren der zweiten Ausführungsform ausgeführt werden.
Detaillierte Beschreibung
1 stellt eine erste Ausführungsform der Erfindung
dar. Das Vermittlungssystem 104 stellt ein zentrales Amt (auch als lokale
Vermittlungsstelle bezeichnet) oder ein Telekommunikationsvermittlungssystem eines
Unternehmens (auch als eine PBX bezeichnet) dar. Der Steuerprozessor 106
stellt eine Gesamtsteuerung für die BRI-Schnittstellen 101,
102 bis 103 und das Vermittlungsnetzwerk 109 dar. Nicht
in 1 dargestellt sind die Primärrateschnittstellen
(PRI), welche das Vermittlungssystem 104 mit anderen Vermittlungssystemen
und dem öffentlichen Telefonnetz verbinden. Außerdem sind auch drahtgebundene
Telefongeräte mit dem Vermittlungssystem 104 über analoge oder
über BRI-Schnittstellen verbunden, was nicht in 1
dargestellt ist. Das Vermittlungssystem 104 kann vorteilhafterweise das
Telekommunikationsvermittlungssystem Definity für Unternehmen, das von der
AT&T herstellt wird, darstellen. Die Vermittlungsknoten 121 bis
122 stellen die PCS-Systeme dar. An jeden Vermittlungsknoten ist eine Mehrzahl
von Basisstationen gekoppelt, beispielsweise die Basisstationen 115 bis
116, die mit dem Vermittlungsknoten 121 verbunden sind. Der Computer
128 stellt eine Gesamtsteuerung für den Vermittlungsknoten
121 bereit. Die BRI-Schnittstellen 123, 124 bis
126 werden genutzt, um jeweils die BRI-Verbindungen 136,
137 bis 138 abzuschließen. Das Vermittlungsnetzwerk
127 schließt außerdem die Verbindungen ab, welche den Vermittlungsknoten
121 mit den Basisstationen 115 bis 166 verbinden. Diese
Verbindungen, welche die Basisstationen verbinden, können eine oder mehr BRI-Verbindungen
oder eine PRI-Verbindung darstellen. Für die Schnittstellen zum Verbinden der
Verbindungen mit den Basisstationen wird angenommen, dass sie in dem Vermittlungsnetzwerk
127 enthalten sind. Das Vermittlungsnetzwerk 127 weist außerdem
Tonerkennungs- und Tonerzeugungsschaltungen auf. Die Elemente 129 bis
134 des Vermittlungsknotens 122 führen analoge Funktionsvorgänge
zu den Elementen 128 und 123 bis 127 des Vermittlungsknotens
121 aus. Weitere Einzelheiten zu den Vermittlungsknoten 121 bis
122 sind in US-Patent 5,386,466
angegeben, welches hiermit durch Bezugnahme einbezogen wird.
Das Vermittlungssystem 104 wird derart administriert, dass
jedem drahtlosen Gerät eine BRI-Schnittstelle zugeordnet wird. Beispielsweise
sind die BRI-Schnittstellen 101, 102 und 103 den drahtlosen
Geräten 111, 112 bzw. 113 zugeordnet. In jedem Vermittlungsknoten
gibt es eine entsprechende BRI-Schnittstelle, welche die BRI-Verbindung abschließt,
die mit einer BRI-Schnittstelle in dem Vermittlungssystem 104 verbunden
ist. Beispielsweise schließt die BRI-Schnittstelle 123 die BRI-Verbindung
136 ab, welche mit der BRI-Schnittstelle 101 verbunden ist, und
die BRI-Schnittstelle 131 in dem Vermittlungsknoten 122 schließt
ebenfalls die BRI-Verbindung 136 ab. Analog schließt die BRI-Schnittstelle
124 des Vermittlungsknotens 121 die BRI-Verbindung 137
ab, die mit der BRI-Schnittstelle 102 des Vermittlungssystems
104 verbunden ist, und die BRI-Schnittstelle 132 des Vermittlungsknotens
122 schließt ebenfalls die BRI-Verbindung 137
ab. Ein ähnlicher Abschluss erfolgt an der BRI-Verbindung 138 durch
die BRI-Schnittstellen 126, 133 und 103. Wenn zusätzliche
Basisstationen erforderlich sind, um zusätzliche drahtlose Geräte abzuwickeln
oder den Verkehr durch bestehende drahtlose Geräte zu erhöhen, wird ein
weiterer Vermittlungsknoten hinzugefügt, und dieser Vermittlungsknoten wird
ebenfalls die BRI-Verbindungen 136, 137 bis 138 abschließen.
Der Computer 128 des Vermittlungsknotens 121 steuert den Betrieb
der BRI-Schnittstellen 123 und 124 bis 126 sowie des
Vermittlungsnetzwerks 127. Der Computer 128 schließt das
ISDN-Protokoll ab, das auf den BRI-Verbindungen genutzt wird.
Die drahtlosen Geräte können eine Reihe von Funkprotokollen
nutzen, beispielsweise CT2 oder PHS (das in Japan genutzt wird). Bei dem PHS-Protokoll
registrieren sich die drahtlosen Geräte automatisch selbst bei derjenigen Basisstation,
deren Signal am stärksten ist. Der Computer 128 unterhält einen
Datensatz, welcher definiert, bei welcher Basisstation ein spezielles drahtloses
Gerät registriert ist. Bei dem CT2-Protkoll registriert sich das drahtlose
Gerät nicht automatisch, und wenn ein eingehender Anruf empfangen wird, kann
es notwendig sein, dass der Computer 128 veranlasst, dass die Basisstation
das drahtlose Gerät ruft. Die anderen Vermittlungsknoten wie beispielsweise
der Vermittlungsknoten 122 sind analog dem Vermittlungsknoten
121 gestaltet.
Das Vermittlungssystem 104 implementiert das Mehrpunkt/Passivbus-Merkmal
des ISDN-Protokolls auf den BRI-Verbindungen 136 und 137 bis
138. Dieses Merkmal ermöglicht es, eine BRI-Verbindung durch mehrere
ISDN-Endgeräte abzuschließen.
Um die Funktionsweise der in 1 dargestellten
Anlage besser zu verstehen, sei das folgende Beispiel betrachtet, bei welchem ein
eingehender Anruf für das drahtlose Gerät 111, das an der Basisstation
115 registriert ist, von dem Vermittlungssystem 104 empfangen
wird. Da das drahtlose Gerät 111 der BRI-Schnittstelle 101
zugeordnet worden ist, übermittelt der Steuerprozessor 106 auf der
BRI-Verbindung 136. unter Ansprechen auf den eingehenden Anruf eine SETUP-Nachricht
(Aufbau). Die SETUP-Nachricht wird von der BRI-Schnittstelle 123 des Vermittlungsknotens
121 und der BRI-Schnittstelle 131 des Vermittlungsknotens
122 empfangen. Da das drahtlose Gerät 111 an der Basisstation
115 registriert ist, übermittelt der Computer 128 eine SETUP-Nachricht
an das drahtlose Gerät 111 über das Vermittlungsnetzwerk
127 und die Basisstation 115. Außerdem übermittelt der
Computer 128 eine ALERT-Nachricht (Alarmierung) zurück an den Steuerprozessor
106 über die BRI-Schnittstelle 123, die BRI-Verbindung
136 und die BRI-Schnittstelle 101. Da das drahtlose Gerät
111nicht an den Basisstationen 117 bis 118 registriert
ist, führt der Computer 129 in dem Vermittlungsknoten 122
in Bezug auf die SETUP-Nachricht von dem Vermittlungssystem 104 keinen
Vorgang aus. Der Computer 129 unterhält jedoch den Verbindungsstatus
des drahtlosen Geräts 111 und zeichnet in einer internen Tabelle,
die der BRI-Schnittstelle 131 zugeordnet ist, die Tatsache auf, dass eine
SETUP-Nachricht für eine Rufverbindung für das drahtlose Geräte
111 gesendet worden ist. Wenn das drahtlose Gerät 111 den
eingehenden Anruf annimmt, baut der Computer 128 einen Gesprächspfad
für das drahtlose Gerät 111 über die Basisstation
115, die BRI-Verbindung 136, das Vermittlungsnetzwerk
127, die BRI-Schnittstelle 123 und die BRI-Schnittstelle
101 zu dem Vermittlungsnetzwerk 109 auf. Außerdem sendet
der Computer 128 eine CONNECT-Nachricht (Verbindung) zurück an den
Steuerprozessor 106. Der Steuerprozessor 106 spricht auf die CONNECT-Nachricht
an, indem er die Nachricht CONNECT ACKNOWLEDGE (Verbindungsbestätigung) zurücksendet,
welche außerdem angibt, welcher B-Kanal der BRI-Verbindung 136 genutzt
werden soll. Der Computer 129 spricht auf die CONNECT ACKNOWLEDGE-Nachricht
an, indem er aufzeichnet, dass das drahtlose Gerät 111 in einer Rufverbindung
aktiv ist.
Wenn sich das drahtlose Gerät 111 während der Rufverbindung
physisch bewegt und eine Kommunikation mit der Basisstation 117 herstellt
und eine Authentifizierung bei dieser ausführt, sendet das drahtlose Gerät
111 eine SETUP-Nachricht an den Computer 129 des Vermittlungsknotens
122. Die SETUP-Nachricht definiert, dass das drahtlose Gerät
111 einen Übergabevorgang ausführt. Folglich richtet der Computer
129 einen Gesprächspfad für das drahtlose Gerät
111 über die Basisstation 117, das Vermittlungsnetzwerk
134, die BRI-Verbindung 136 und die BRI-Schnittstelle
131 ein. Außerdem übermittelt der Computer 129 eine
INFO-Nachricht an den Steuerprozessor 106, welche angibt, dass an dem drahtlosen
Gerät 111 eine Blindtaste betätigt worden ist. Der Steuerprozessor
106 reagiert auf diese INFO-Nachricht, indem er eine INFO-Nachricht übermittelt,
die einen Blindindikator, welcher der Blindtaste zugeordnet ist, aktualisiert. Dies
geschieht, um den Computer 128 in dem Vermittlungsknoten 121 zu
informieren, dass eine Übergabe erfolgt ist. Unter Ansprechen auf die INFO-Nachricht
von dem Steuerprozessor 106 entfernt der Computer 128 den Verbindungspfad
von der Basisstation 115 zu der BRI-Schnittstelle 123. Außerdem
setzt der Computer 128 die BRI-Schnittstelle 123 in einen Freistatus.
Man beachte, dass die BRI-Schnittstelle 123 weiterhin Nachrichten von dem
Steuerprozessor 106 über die BRI-Verbindung 136 empfängt
und weiterhin diese Nachrichten an den Computer 128 übermittelt. Der
Steuerprozessor 106 muss derart administriert werden, dass die Blindtaste
und der Blindindikator widergespiegelt werden. Da der Steuerprozessor
106
glaubt, dass an die BRI-Verbindung 136 ein ISDN-Gerät
mit mehreren Tasten und mehreren Indikatoren angekoppelt ist, stellt das kein Problem
dar. Man beachte außerdem, dass die Basisstation 115 weiß, dass
das drahtlose Gerät 111 nicht mehr aktiv ist, sobald die Kommunikation
zwischen der Basisstation 115 und dem drahtlosen Gerät 111
endet.
Betrachten wir nun den Fall, dass das drahtlose Gerät
111, während es an der Basisstation 117 registriert ist,
die Rufverbindung beendet, und dass das drahtlose Gerät 111 sich zu
einem späteren Zeitpunkt bei der Basisstation 115 registriert und
einen Anruf auslöst. Der Computer 129 des Vermittlungsknotens
122 reagiert auf die Beendigung der Rufverbindung durch das Endgerät
111 an der Basisstation 117, indem er die Nachricht DISCONNECT
(Trennen) an den Steuerprozessor 106 des Vermittlungsnetzwerks
109 übermittelt. Der Steuerprozessor 106 reagiert auf die
DISCONNECT-Nachricht, indem er eine Nachricht DISCONNECT ACKNOWLEDGE (Trennungsbestätigung)
an den Computer 129 über die BRI-Verbindung 136 sendet. Der
Computer 128 in dem Vermittlungsknoten 121 überwacht den
Austausch dieser Nachrichten und zeichnet in seiner internen Tabelle auf, dass das
drahtlose Gerät 111 nun frei ist. Wenn sich das drahtlose Gerät
111 erneut an der Basisstation 115 registriert, zeichnet der Computer
128 diese Registrierung in seiner internen Tabelle auf. Wenn das drahtlose
Gerät 111 einen Anruf auslöst, erfasst der Computer
128 die Ziel-Telefonnummer von dem drahtlosen Gerät 111 und
übermittelt dann eine SETUP-Nachricht über die BRI-Schnittstelle
123, die BRI-Verbindung 136 und die BRI-Schnittstelle
101 an den Steuerprozessor 106. Der Computer 129 in dem
Vermittlungsknoten 122 zeichnet die Übertragung der CALL SETUP-Nachricht
und der nachfolgenden Nachrichten auf und zeichnet in seiner dem drahtlosen Gerät
111 zugeordneten internen Tabelle die Tatsache auf, dass das drahtlose
Gerät 111 nun in einer Rufverbindung aktiv ist.
2 stellt eine zweite Ausführungsform der Erfindung
dar. Die Funktion der Elemente 201 bis 238 ist insgesamt analog
den Funktionsvorgängen der Elemente 101 bis 138 aus
1 vorgesehen. Das Vermittlungssystem 204 ist
jedoch mit Vermittlungsknoten 221 bis 222 über analoge Verbindungen
anstatt BRI-Verbindungen verbunden. Folglich stellen die Verbindungsschnittstellen
für 2 analoge Schnittstellen anstatt der BRI-Schnittstellen
aus 1 dar.
Um die Funktionsweise der in 2 dargestellten
Anlage zu verstehen, sei das Beispiel betrachtet, bei dem das Vermittlungssystem
204 einen Telefonanruf für das drahtlose Gerät 211 empfängt.
Ferner sei angenommen, dass das drahtlose Gerät 211 bei der Basisstation
215 registriert ist. Bei Empfang des eingehenden Anrufs legt der Steuerprozessor
206 ein Klingelsignal an die analoge Verbindung 236 über
die analoge Schnittstelle 201 an. Die Computer 228 und
229 stellen fest, dass das Klingelsignal an die analoge Verbindung
236 über die analoge Schnittstelle 223 bzw. 231
angelegt werden soll. Da das drahtlose Gerät 211 bei der Basisstation
215 registriert ist, sendet der Computer 228 eine Nachricht ALERT
an das drahtlose Gerät 211. Wenn das drahtlose Gerät
211 den Anruf annimmt, bewirkt der Computer 228, dass die analoge
Schnittstelle 223 an der analogen Verbindung 236 abnimmt. Die
analoge Schnittstelle 201 in dem Vermittlungssystem 204 reagiert
auf die analoge Schnittstelle 223, indem sie dem Steuerprozessor
206 signalisiert, die Klingelsignale, die auf der analogen Verbindung
236 übertragen werden, zu beenden. Der Computer 228 richtet
dann einen Gesprächspfad zwischen dem drahtlosen Gerät 211 und
der analogen Verbindung 236 über die Basisstation 215, das
Vermittlungsnetzwerk 227 und die analoge Schnittstelle 223 ein.
Der Steuerprozessor 206 richtet einen Gesprächspfad von der anrufenden
Seite über das Vermittlungsnetzwerk 209 und die analoge Schnittstelle
201 zu der analogen Verbindung 236 ein. Der Computer
229 erkennt die Übertragung der Klingelsignale auf der analogen Verbindung
236, da das drahtlose Gerät 211 aber nicht an den Basisstationen
217 bis 218 registriert ist, führt der Computer
229 keinen Vorgang aus.
Wenn sich das drahtlose Gerät 211 während der Rufverbindung
physisch bewegt und eine Kommunikation mit der Basisstation 217 herstellt,
sendet das drahtlose Gerät 211 eine SETUP-Nachricht an den Computer
229 und spezifiziert in der SETUP-Nachricht, dass eine Verbindungsübergabe
erfolgt. Der Computer 229 führt dann den Authentifizierungsvorgang
in Bezug auf das drahtlose Gerät 211 aus. Der Computer 229
sendet eine Nachricht CALL PROCEEDING an das drahtlose Gerät 211.
Der Computer 229 bewirkt dann, dass an der analogen Schnittstelle
231 an der analogen Verbindung 236 abgenommen wird, und richtet
einen Gesprächspfad zwischen dem drahtlosen Gerät 211 und der
analogen Verbindung 236 ein. Nach dem Ausführen dieser Vorgänge
übermittelt der Computer 229 eine CONNECT-Nachricht an das drahtlose
Gerät 211 und wickelt die Rufverbindung auf normale Weise ab. Die
Basisstation 215 übermittelt an den Computer 228 eine Nachricht
KOMMUNIKATION MIT DRAHTLOSEM GERÄT VERLOREN. Der Computer 228 reagiert
auf diese Nachricht, indem er den Gesprächspfad zwischen der Basisstation
215 und der analogen Schnittstelle 223 entfernt. Der Computer
228 legt außerdem an der analogen Schnittstelle 223 auf.
Betrachten wir nun den Fall, dass das drahtlose Gerät
211 einen Anruf auslöst, während es bei der Basisstation
215 registriert ist. Der Computer 228 reagiert auf die Anrufauslösungsnachricht
von dem drahtlosen Gerät 211, indem er an der analogen
Schnittstelle 223 abnimmt. Außerdem erzeugt der Computer
228 einen Sprachpfad von dem drahtlosen Gerät 211 über
die Basisstation 215, das Vermittlungsnetzwerk 227 und die analoge
Schnittstelle 223 zu der anlogen Verbindung 236. Der Steuerprozessor
206 spricht auf den abgenommenen Zustand der analogen Schnittstelle
223 an, indem er einen Wählton von einem Tongenerator in dem Vermittlungsnetzwerk
209 über die analoge Schnittstelle 201 auf die analoge Verbindung
236 sendet. Beim Hören des Wähltons wählt der Nutzer des
drahtlosen Geräts 211 die Ziel-Telefonnummer. Der Computer
228 spricht auf diese Zielwahlnummer an, indem er die Nummer in Mehrfrequenz-Wähltöne
umwandelt, welche über einen Tongenerator in dem Vermittlungsnetzwerk
227 und die analoge Schnittstelle 223 auf die analoge Verbindung
236 übertragen werden. Der Steuerprozessor 206 nutzt einen
Tondetektor in dem Vermittlungsnetzwerk 209, um die Ziel-Telefonnummer
wiederzugewinnen, und danach steuert der Steuerprozessor 206 das Vermittlungsnetzwerk
209 in solcher Weise, dass eine Rufverbindung für den Anruf zu der
Ziel-Telefonnummer hergestellt wird.
Die 3 bis 6
stellen die Vorgänge dar, die von den Computern in den Vermittlungsknoten aus
1 ausgeführt werden. In 3
wird von Entscheidungsblock 301 festgestellt, ob eine SETUP-Nachricht von
einem drahtlosen Gerät empfangen worden ist. Eine SETUP-Nachricht zeigt an,
dass das drahtlose Gerät entweder einen Anruf auslöst oder dabei ist,
einen Verbindungsübergabevorgang auszuführen. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock
301 JA lautet, wird die Steuerung an Entscheidungsblock 302 übergeben.
Der letztere Entscheidungsblock stellt fest, ob die SETUP-Nachricht anzeigt, dass
das drahtlose Gerät einen Anruf auslöst. Wenn die Antwort JA lautet, wird
die Steuerung an Block 303 übertragen, welcher eine SETUP-Nachricht
an das Vermittlungssystem sendet, und zwar unter Nutzung der Zielnummer, die in
der SETUP-Nachricht von dem drahtlosen Gerät vorhanden war. Der Anruf wird
dann von Block 305 auf normale Weise abgewickelt, bevor die Steuerung wieder
an Entscheidungsblock 301 zurückgegeben wird.
Kehren wir zu Entscheidungsblock 302 zurück, so wird,
wenn die Antwort NEIN lautet, die Steuerung an Entscheidungsblock 304 übertragen.
Der letztere Entscheidungsblock stellt fest, ob das drahtlose Gerät einen Übergabevorgang
ausführt. Wenn die Antwort NEIN lautet, wird die Steuerung an Block
306 übertragen, und zwar zur Fehlerkorrektur. Wenn die Antwort in
Entscheidungsblock 304 JA lautet, wird die Steuerung an Block
307 übertragen, welcher dann die Authentifizierungsvorgänge mit
dem drahtlosen Gerät ausführt. Danach wird die Steuerung an Block
308 übertragen. Block 308 sendet eine Nachricht CALL PROCEEDING
zurück an das drahtlose Gerät, und Block 309 sendet eine INFO-Nachricht
an das Vermittlungssystem, welche eine Betätigung einer Blindtaste anzeigt.
Entscheidungsblock 311 stellt dann fest, ob eine INFO-Nachricht zur Aktualisierung
des der Blindtaste zugeordneten Indikators von dem Vermittlungssystem empfangen
worden ist. Diese INFO-Nachricht zeigt für die anderen Vermittlungsknoten einen
Übergabevorgang an. Wenn die Antwort NEIN lautet, lässt Block
313 den Anruf fallen. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock
311 JA lautet, sendet Block 314 eine CONNECT-Nachricht an das
drahtlose Gerät. Als nächstes baut Block 315 eine Verbindung
durch den Vermittlungsknoten auf, um eine Kommunikationsverbindung von dem drahtlosen
Gerät zu dem Vermittlungssystem herzustellen. Danach wird die Rufverbindung
von Block 316 auf normale Weise abgewickelt, wobei dieser die Steuerung
für die Funktionsvorgänge mit anderen drahtlosen Geräten an Entscheidungsblock
301 zurückgibt.
Kehren wir zu Entscheidungsblock 301 zurück, so wird,
wenn die Antwort NEIN lautet, die Steuerung an Entscheidungsblock 317 übertragen.
Letzterer Entscheidungsblock stellt fest, ob eine Nachricht CONNECT ACKNOWLEDGE
von dem Vermittlungssystem für eine gemeinsam genutzte Verbindung empfangen
worden ist. Eine solche Nachricht CONNECT ACKNOWLEDGE könnte daraus resultieren,
dass der Vermittlungsknoten eine CONNECT-Nachricht an das Vermittlungssystem übermittelt
hat, oder dass ein anderes Vermittlungssystem die CONNECT-Nachricht gesendet hat.
Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 317 JA lautet, stellt Entscheidungsblock
318 fest, ob das drahtlose Gerät an einer an den Vermittlungsknoten
angebundenen Basisstation aktiv ist. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock
318 NEIN lautet, zeichnet Block 319 auf, dass das drahtlose Gerät
in einer Rufverbindung an einem anderen Vermittlungsknoten aktiv ist, wobei der
andere Vermittlungsknoten in der CONNECT ACKNOWLEDGE-Nachricht spezifiziert worden
ist. Während eines Übergabevorgangs kann ein drahtloses Gerät als
an zwei Vermittlungsknoten aktiv markiert werden. Die Steuerung wird dann zurück
an Entscheidungsblock 301 übertragen. Kehren wir zu Entscheidungsblock
318 zurück, so wird, wenn die Antwort JA lautet, die Steuerung an
Block 321 übertragen, der eine normale Abwicklung ausführt.
Kehren wir zu Entscheidungsblock 317 aus 3
zurück, so wird, wenn keine Nachricht CONNECT ACKNOWLEDGE von dem Vermittlungssystem
empfangen worden ist, die Steuerung an Entscheidungsblock 401 aus
4 übertragen. In Entscheidungsblock
401 wird festgestellt, ob eine SETUP-Nachricht für eine gemeinsam
genutzte Verbindung von dem Vermittlungssystem empfangen worden ist. Wenn die Antwort
JA lautet, wird die Steuerung an Entscheidungsblock 402 übertragen.
Das drahtlose Gerät, an welches die SETUP-Nachricht gerichtet
ist, kann an einem anderen Vermittlungsknoten registriert sein oder kann belegt
sein. In Entscheidungsblock 402 wird festgestellt, ob das angerufene drahtlose
Gerät durch eine Rufverbindung an einer an diesen Vermittlungsknoten angebundenen
Basisstation belegt ist. Lautet die Antwort JA, so wird die Steuerung an Block
406 übertragen, welcher eine REJECT-Nachricht (Rückweisung) an
das Vermittlungssystem sendet, bevor die Steuerung zurück an Entscheidungsblock
301 aus 3 übertragen wird. Wenn die Antwort
in Entscheidungsblock 402 NEIN lautet, wird in Entscheidungsblock
403 festgestellt, ob das drahtlose Gerät momentan an einer an diesen
Vermittlungsknoten angebundenen Basisstation registriert ist. Wenn die Antwort NEIN
lautet, wird die Steuerung an Entscheidungsblock 301 aus 3
zurückgegeben. Wenn das drahtlose Gerät nicht an diesem Vermittlungsknoten
registriert ist, wird der Vermittlungsknoten warten, bis von dem Vermittlungssystem
die Nachricht CALL COMPLETION (Verbindung hergestellt) empfangen wird, um das drahtlose
Gerät als an einem anderen Vermittlungsknoten aktiv zu markieren. Wenn das
drahtlose Gerät jedoch an diesem Vermittlungsknoten registriert ist, wird die
Steuerung an Block 404 übertragen, welcher eine SETUP-Nachricht an
das drahtlose Gerät sendet.
Nach Ausführung von Block 404 wartet der Entscheidungsblock
407 auf eine ALERT-Nachricht von dem drahtlosen Gerät. Wenn keine
ALERT-Nachricht empfangen wird, wird die Steuerung an Entscheidungsblock
417 übertragen, welcher feststellt, ob von dem drahtlosen Gerät
eine REJECT-Nachricht (Rückweisung) empfangen worden ist. Wenn die Antwort
JA lautet, wird von Block 418 eine REJECT-Nachricht an das Vermittlungssystem
gesendet, bevor die Steuerung an Entscheidungsblock 301 aus 3
zurückgegeben wird. Wenn von dem drahtlosen Gerät eine ALERT-Nachricht
empfangen worden ist, wird die Steuerung an Block 408 übertragen,
welcher eine ALERT-Nachricht an das Vermittlungssystem sendet und danach die Steuerung
an Entscheidungsblock 409 übergibt. Nach Empfang der ALERT-Nachricht
von dem drahtlosen Gerät stellt Entscheidungsblock 409 fest, ob von
dem drahtlosen Gerät eine CONNECT-Nachricht empfangen worden ist. Wenn der
Nutzer des drahtlosen Geräts den Telefonanruf annimmt, sendet das drahtlose
Gerät eine CONNECT-Nachricht. Wenn in Entscheidungsblock 409 festgestellt
wird, dass keine CONNECT-Nachricht von dem drahtlosen Gerät empfangen worden
ist, wird die Steuerung an Entscheidungsblock 419 übertragen, dessen
Funktionsweise später beschrieben wird. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock
409 JA lautet, sendet Block 411 eine CONNECT-Nachricht an das
Vermittlungssystem und Entscheidungsblock 412 stellt fest, ob von diesem
Vermittlungssystem eine Nachricht CONNECT ACKNOWLEDGE empfangen worden ist. Wenn
die Antwort in Entscheidungsblock 412 NEIN lautet, stellt Block
419 fest, ob eine Nachricht DISCONNECT (Trennen) von dem Vermittlungssystem
empfangen worden ist. Der Empfang der Nachricht DISCONNECT von dem Vermittlungssystem
zeigt an, dass die anrufende Seite die Rufverbindung verlassen hat. Wenn die Antwort
in Entscheidungsblock 419 JA lautet, wird die Steuerung an Block
421 übertragen, welcher eine DISCONNECT-Nachricht an das drahtlose
Gerät und eine RELEASE-Nachricht (Beenden) an das Vermittlungssystem sendet,
bevor die Steuerung zurück an Entscheidungsblock 301 aus
3 übertragen wird.
Kehren wir zu Entscheidungsblock 419 zurück, so wird,
wenn die Antwort NEIN lautet, die Steuerung zurück an Entscheidungsblock
409 übertragen. Kehren wir zu Entscheidungsblock 412 zurück,
so wird, wenn die Antwort JA lautet, Block 413 eine Nachricht CONNECT ACKNOWLEDGE
an das drahtlose Gerät senden, und Block 414 aktualisiert den Verbindungsstatus
für das drahtlose Gerät auf AN DIESEM VERMITTLUNGSKNOTEN AKTIV. Schließlich
richtet Block 416 einen Verbindungspfad durch den Vermittlungsknoten zwischen
dem drahtlosen Gerät und dem Vermittlungssystem ein, bevor die Steuerung zurück
an Entscheidungsblock 301 aus 3 übertragen
wird.
Kehren wir zu Entscheidungsblock 401 aus 4
zurück, so wird, wenn die Antwort in Entscheidungsblock 401 NEIN lautet,
die Steuerung an Entscheidungsblock 501 aus 5
übertragen. Entscheidungsblock 501 stellt fest, ob eine INFO-Nachricht
zum Aktualisieren des der Blindtaste zugeordneten Indikators empfangen worden ist.
Diese INFO-Nachricht bedeutet, dass das drahtlose Gerät nun an einem anderen
Vermittlungsknoten aktiv ist. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 501
JA lautet, aktualisiert Block 502 den Verbindungsstatus für das drahtlose
Gerät auf AN ANDEREM VERMITTLUNGSKNOTEN AKTIV. Block 503 entfernt
den durch das interne Vermittlungsnetzwerk des Knotens verlaufenden Gesprächspfad,
und Block 506 gibt die BRI-Schnittstelle, die dem drahtlosen Gerät
zugeordnet ist, frei, bevor die Steuerung zurück an Entscheidungsblock
301 aus 3 übertragen wird. Wenn die Antwort
in Entscheidungsblock 501 NEIN lautet, stellt Entscheidungsblock
504 fest, ob die Nachricht KOMMUNIKATION MIT DRAHTLOSEM GERÄT VERLOREN
von der Basisstation empfangen worden ist. Wenn die Antwort JA lautet, wird die
Steuerung an Block 503 übertragen, dessen Funktionsweise bereits diskutiert
worden ist.
Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 504 NEIN lautet, stellt
Entscheidungsblock 509 fest, ob eine Nachricht DISCONNECT von dem Vermittlungssystem
empfangen worden ist. Wenn die Antwort JA lautet, stellt Entscheidungsblock
511 fest, ob das drahtlose Gerät in einer Rufverbindung an diesem
Knoten aktiv ist. Wenn die Antwort JA lautet, sendet Block 513 eine RELEASE-Nachricht
an das Vermittlungssystem, und Block 514 sendet eine DISCONNECT-Nachricht
an das drahtlose Gerät. Block 516 entfernt dann den durch den Vermittlungsknoten
verlaufenden Pfad und überträgt die Steuerung an Entscheidungsblock
517. Entscheidungsblock 517 stellt fest, ob festgestellt worden
ist, dass das drahtlose Gerät an irgendeinem anderen Vermittlungsknoten aktiv
ist. Wenn die Antwort JA lautet, wird die Steuerung zurück an Entscheidungsblock
301 aus 3 übertragen. Wenn die Antwort
NEIN lautet, wird die Steuerung an Block 512 übertragen, welcher den
Verbindungsstatus für das drahtlose Gerät auf FREI aktualisiert und danach
die Steuerung an Entscheidungsblock 301 aus 3
überträgt. Kehren wir zu Entscheidungsblock 511 zurück,
so wird, wenn die Antwort NEIN lautet, die Steuerung an Entscheidungsblock
517 übertragen.
Kehren wir zu Entscheidungsblock 509 aus 5
zurück, so wird, wenn die Antwort NEIN lautet, die Steuerung an Entscheidungsblock
601 aus 6 übertragen. Letzterer Entscheidungsblock
stellt fest, ob von dem drahtlosen Gerät eine DISCONNECT-Nachricht empfangen
worden ist. Wenn die Antwort JA lautet, sendet Block 602 eine RELEASE-Nachricht
an das drahtlose Gerät und eine DISCONNECT-Nachricht an das Vermittlungssystem,
bevor die Steuerung an Entscheidungsblock 301 aus 3
zurückgegeben wird. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 601 NEIN
lautet, stellt Entscheidungsblock 603 fest, ob von dem Vermittlungssystem
eine RELEASE-Nachricht empfangen worden ist. Wenn die Antwort NEIN lautet, verarbeitet
Block 604 weitere Nachrichten von dem Vermittlungssystem oder dem drahtlosen
Gerät auf normale Weise. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 603
JA lautet, stellt Entscheidungsblock 606 fest, ob das drahtlose Gerät
an diesem Knoten aktiv ist. Wenn die Antwort JA lautet, sendet Block 607
eine Nachricht RELEASE ACKNOWLEDGE an das Vermittlungssystem, und Block
608 entfernt den durch den Vermittlungsknoten verlaufenden Pfad. Block
609 aktualisiert den Verbindungsstatus des drahtlosen Geräts an diesem
Vermittlungsknoten auf FREI, bevor die Steuerung an Entscheidungsblock
611 übertragen wird. Entscheidungsblock 611 stellt fest,
ob das drahtlose Gerät an irgendwelchen anderen Knoten aktiv ist. Wenn die
Antwort JA lautet, wird die Steuerung zurück an Entscheidungsblock
301 aus 3 übertragen. Wenn die Antwort
in Entscheidungsblock 611 NEIN lautet, wird die Steuerung an Block
612 übertragen, welcher den Verbindungsstatus für das drahtlose
Gerät für sämtliche Vermittlungsknoten auf FREI aktualisiert. Kehren
wir zu Entscheidungsblock 606 zurück, so wird, wenn die Antwort NEIN
lautet, die Steuerung an Entscheidungsblock 611 übertragen.
7 stellt die von den Computern der Vermittlungsknoten
aus 2 ausgeführten Funktionsabläufe dar.
In Entscheidungsblock 701 wird festgestellt, ob von dem drahtlosen Gerät
eine SETUP-Nachricht empfangen worden ist, welche anzeigt, dass der Nutzer des drahtlosen
Geräts einen Telefonanruf tätigt oder dass ein Übergabevorgang erfolgt.
Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 701 JA lautet, wird die Steuerung
an Entscheidungsblock 702 übertragen. Wenn der Nutzer des drahtlosen
Geräts einen Telefonanruf auslöst, überträgt Entscheidungsblock
702 die Steuerung an Block 703. Letzterer Block nimmt an der mit
der analogen Verbindung von dem Vermittlungssystem verbundenen analogen Schnittstelle
ab, und es wird ein Pfad zwischen dem drahtlosen Gerät und der analogen Verbindung
aufgebaut. Block 705 führt dann die normale Abwicklung aus, um dem
Nutzer zu gestatten, eine Rufverbindung aufzubauen.
Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 702 NEIN lautet, stellt
Entscheidungsblock 704 fest, ob das drahtlose Gerät einen Übergabevorgang
ausführt. Wenn die Antwort NEIN lautet, führt Block 706 eine
Fehlerkorrektur aus. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 704 JA lautet,
führt Block 707 die Authentifizierungsvorgänge mit dem drahtlosen
Gerät aus. Block 708 sendet dann eine Nachricht CALL PROCEEDING an
das drahtlose Gerät. Block 709 nimmt ab und baut einen Pfad zwischen
dem drahtlosen Gerät und der analogen Verbindung auf. Block 711 sendet
eine CONNECT-Nachricht an das drahtlose Gerät und überträgt die Steuerung
an Block 716, welcher die Rufverbindung auf normale Weise abwickelt. Zu
diesem Zeitpunkt hört der Nutzer des drahtlosen Geräts den Wählton
von dem Vermittlungssystem 209. Der Nutzer wählt die Ziel-Telefonnummer.
Das Vermittlungssystem 209 baut die Rufverbindung auf.
Kehren wir zu Entscheidungsblock 701 zurück, so wird,
wenn die Antwort NEIN lautet, die Steuerung an Entscheidungsblock 717 übertragen.
In Entscheidungsblock 717 wird festgestellt, ob von dem Vermittlungssystem
auf der gemeinsam genutzten Verbindung ein Klingelsignal empfangen worden ist. Wenn
die Antwort JA lautet, ist ein eingehender Telefonanruf für das drahtlose Gerät
vorhanden. Entscheidungsblock 718 stellt fest, ob das drahtlose Gerät
mit einer Basisstation an dem vorliegenden Vermittlungsknoten verbunden ist. Wenn
die Antwort NEIN lautet, führt dieser Vermittlungsknoten keinen Vorgang aus.
Wenn die Antwort auf Entscheidungsblock 718 JA lautet, wird die Steuerung
an Block 719 übertragen, welcher eine SETUP-Nachricht an das drahtlose
Gerät übermittelt. Wenn die anrufende Seite während des Klingelns
auflegt, beendet der Steuerprozessor 206 aus 2
das Klingeln an der zugehörigen analogen Schnittstelle, was von dem Computer
in dem Vermittlungsknoten erkannt wird. Die Blöcke
721 und 722 warten auf eine CONNECT-Nachricht von dem drahtlosen
Gerät oder darauf, dass die anrufende Seite auflegt, wodurch eine Beendigung
des Klingelns bewirkt wird. Wenn eine CONNECT-Nachricht von dem drahtlosen Gerät
empfangen wird, nimmt Block 723 an der analogen Schnittstelle des Vermittlungsknotens
ab und baut einen Pfad zwischen dem drahtlosen Gerät und der analogen Verbindung
auf. Wenn die anrufende Seite auflegt, wird die Steuerung an Block 724
übertragen, welcher eine RELEASE-Nachricht an das drahtlose Gerät sendet.
Kehren wir zu Entscheidungsblock 717 zurück, so wird,
wenn die Antwort NEIN lautet, Entscheidungsblock 726 feststellen, ob eine
Nachricht KOMMUNIKATION MIT DRAHTLOSEM GERÄT VERLOREN von einer Basisstation
empfangen worden ist. Wenn die Antwort JA lautet, entfernt Block 727 den
durch den Vermittlungsknoten verlaufenden Pfad und bei 728 wird an der
analogen Schnittstelle aufgelegt, bevor die Steuerung zurück an Entscheidungsblock
701 übertragen wird. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock
726 NEIN lautet, wickelt Block 729 weitere Nachrichten von dem
drahtlosen Gerät auf normale Weise ab.