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Dokumentenidentifikation DE10036214B4 13.03.2008
Titel Vorrichtung zur Schraubbefestigung von Befestigungselementen
Anmelder RLB, Chatou, FR
Erfinder Lebraut, Richard, Chatou, FR
Vertreter Patentanwälte Dr. Solf & Zapf, 81543 München
DE-Anmeldedatum 25.07.2000
DE-Aktenzeichen 10036214
Offenlegungstag 01.02.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 13.03.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.03.2008
IPC-Hauptklasse B23P 19/06(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B25B 23/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   E04F 13/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die erfindungsgemäße Schraubvorrichtung weist ein Magazin zur Aufnahme der Befestigungselemente (20) und einen Spender auf, der dazu geeignet ist, die Elemente (20) nacheinander an eine Schraubstation (V) zu übergeben. Die Führungsvorrichtung weist zwei parallele Profile (18, 19) mit zwei einander zugewandten Vertiefungen auf, die einen kreuzförmigen Raum mit zwei geschlossenen Armen, in welche die Seitenränder der Stützteile der Elemente (20) eingreifen, und mit zwei geöffneten Armen zum Durchführen der Schrauben und/oder der Schäfte der Elemente (20) begrenzen.
Die Erfindung gestattet die Verwendung von Elementen (20) mit unterschiedlichen Formen und Abmessungen.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Schraubbefestigung von Befestigungselementen, die in mehreren vormontierten Teilen ausgeführt sind, deren eines aus einem Stützteil besteht, während das andere eine bereits mit einer Bohrung des Stützteils in Eingriff stehende Schraube aufweist.

Sie kommt insbesondere, aber nicht ausschließlich, bei der Befestigung der Membranen von Wärmedämm- und Abdeckplatten auf einem Dachunterbau zur Anwendung.

Es ist bekannt, dass zur Sicherstellung einer solchen Befestigung üblicherweise Stützteile verwendet werden, deren Mittelteil mit einer Öffnung versehen ist, die zum Durchführen einer Befestigungsschraube dient. Dieses Stützteil kann z. B. die Form einer Scheibe aus gepresstem Kunststoff oder aus gestanztem Blech aufweisen, die mit einer am Boden einer Vertiefung ausgebildeten Öffnung versehen ist, die zur Aufnahme des Schraubenkopfes bestimmt ist.

In bestimmten Fällen kann dieses Stützteil auch noch einen rohrförmigen Schaft aufweisen, der einstückig mit der Scheibe ausgebildet oder auf diese aufmontiert ist und sich koaxial zur Öffnung erstreckt sowie in diese einmündet. Der Innendurchmesser des Schaftes ist so vorgesehen, dass der Schraubenkopf in diesen eingreifen und in seinem unteren Teil gegen eine Schulter anlaufen kann, die eine Verringerung des Durchmessers bewirkt.

Angesichts der großen Anzahl von Befestigungselementen, die man auf einem Dach festschrauben muss, wurden bereits automatische Schraubvorrichtungen vorgeschlagen, die ein Magazin, in dem eine Vielzahl von Befestigungselementen aufgenommen ist, und einen Spender aufweisen, der dazu eingerichtet ist, diese Elemente nacheinander an eine Schraubstation zu übergeben.

Diese Vorrichtungen, die speziell für eine bestimmte Art von Befestigungselementen vorgesehen sind, passen nicht zu den anderen Arten von Elementen.

Dies trifft insbesondere für die im europäischen Patent EP 0 600 283 B1 beschriebene Vorrichtung zu, die für Befestigungselemente mit einer kreisrunden Scheibe ausgelegt ist, welche einen koaxialen Schaft aufweist, wobei diese Scheibe mit einem Schlitz versehen ist, in den der Schaft einer benachbarten Befestigungseinrichtung einrasten kann.

Aufgrund dieser Anordnung können die Befestigungselemente aneinander montiert werden, um eine Kette zu bilden. Das Magazin und der Spender der Vorrichtung sind dabei speziell so ausgelegt, dass sie diese Kette aufnehmen und die Befestigungselemente einzeln aus ihr herauslösen können.

Zusätzlich zu dem vorgenannten Nachteil arbeitet diese Lösung mit einem relativ komplizierten und voluminösen Spender mit Schwenkhebeln.

Die DE 195 25 328 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum Befestigen von Dämm- und Dichtungsmaterial auf Flachdächern mittels Befestigungselementen, die aus einem Halter mit Auflageteller und einem Schaft zur koaxialen Aufnahme einer Befestigungsschraube bestehen, mit einem Aufnahmemittel für die zu einem Gurt zusammengefassten, zu verarbeitenden Befestigungselemente, dass diese zu einem Hubkanal der Einschraubvorrichtung leitet, sowie mit Mitteln zum Vereinzeln und Positionieren der Befestigungselemente, so dass jeweils ein Befestigungselement durch die abwärts bewegte Schraubvorrichtung erfassbar ist, wobei im Hubkanal der Schraubvorrichtung, beidseits der Einschraubachse je ein Kippteller angeordnet ist, auf denen ein Befestigungselement montagegerecht zu liegen kommt, die von einer an der Schraubvorrichtung angeordneten Mitnehmerplatte bei der Auf- und/oder Abwärtsbewegung der Schraubvorrichtung in eine Freigabe- oder Sperrstellung schwenkbar sind, wobei die Kippteller zum Einschnappen und zur Fixierung ihrer Sperrlage mindestens einen Haltemagneten aufweisen.

Aufgabe der Erfindung ist daher insbesondere die Beseitigung der oben genannten Nachteile, insbesondere, eine Vorrichtung zur Schraubbefestigung von Befestigungselementen zur Verfügung zu stellen, die einen einfachen Aufbau besitzt und die für unterschiedliche Befestigungselemente geeignet ist. Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche. Insbesondere schlägt die Erfindung eine Vorrichtung zur Schraubbefestigung von Befestigungselementen, die unterschiedliche Formen und Abmessungen aufweisen können, und insbesondere Befestigungselementen vor, die Stützteile mit oder ohne Schaft aufweisen, in die Schrauben mit unterschiedlichen Größen bereits vorher eingeschraubt sind, wobei diese Befestigungselemente einzeln geladen oder vorübergehend an einem Träger befestigt werden können, um ein Band zu bilden.

Diese Vorrichtung weist insbesondere ein Magazin auf, das aus einer einem Spender zugeordneten Führungsvorrichtung mit zwei parallelen, profilierten Führungen besteht, die zwei entsprechende Vertiefungen aufweisen, die sich so gegenüberliegen, dass sie einen im Wesentlichen kreuzförmigen Raum begrenzen, der zwei geschlossene Arme, in welche die Befestigungselemente eingreifen und von den Seitenrändern der Stützteile geführt werden können, und zwei geöffnete Arme aufweist, in welche die bereits in die Stützteile eingreifenden Schrauben und/oder die Schäfte einlaufen können.

Vorteilhafterweise sind die beiden parallelen, profilierten Führungen an den freien Enden der Flügel von Befestigungsstreben befestigt, welche im Wesentlichen in Form eines U ausgebildet sind, dessen Stege fest mit einem vertikalen Schaft verbunden sind, der einen Teil der unbeweglichen Struktur der Vorrichtung bildet.

Eine solche Anordnung gestattet insbesondere die Aufnahme und Führung von Befestigungselementen, deren Schrauben auf beiden Seiten der Stützteile verlaufen.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der Spender, der dazu dient, die in dem Magazin enthaltenen Befestigungselemente nacheinander an eine Schraubstation, die einen vertikal beweglichen Maschinenschrauber aufweist, auszugeben, mindestens ein mit einer Schulter versehenes Ritzel, auf, das so montiert ist, dass es entlang einer Achse, welche parallel zu den Schrauben und/oder den Schäften der im Magazin enthaltenen Befestigungselemente ausgerichtet ist, verdrehbar neben der Führungsvorrichtung montiert ist, wobei sich diese Achse im Durchgangsvolumen der Schrauben und/oder der Schäfte befindet. Dieses mit einer Schulter versehene Ritzel weist einen axial durchgängigen Schlitz auf, dessen Boden eine halbzylindrische, koaxiale Form aufweist und der auf der dem Boden gegenüberliegenden Seite in den Umfang des Ritzels einmündet. Dieser Schlitz ist so bemessen, dass die Schraube und/oder der Schaft eines Befestigungselementes in sie eingreifen kann.

Dieses Ritzel wird durch eine fest mit dem Übersetzungsgetriebe des Maschinenschraubers verbundene Zahnstange in Drehung versetzt, um zwei sich gegenüberliegende Positionen einzunehmen, nämlich:

  • – eine Position, in welcher der Schlitz so zum Magazin ausgerichtet ist, dass er die Schraube und/oder den Schaft des letzten Befestigungselementes des in dem Magazin enthaltenen Stapels, z. B. unter der Wirkung seines eigenen Gewichtes, aufnehmen kann, und
  • – eine Position, die um 180° zur vorhergehenden versetzt ist und in welcher der gegenüber dem Magazin ausgerichtete Schlitz das Herausziehen des Befestigungselementes, das er enthält, z. B. durch die Schwerkraft, gestattet, während die Schultern des Ritzels das vorletzte Befestigungselement des Stapels zurückhalten.

Eine Besonderheit der Erfindung besteht darin, dass die Führungsvorrichtung sich in kontinuierlicher Weise auf beiden Seiten des Spenders erstrecken und zwei aufeinanderfolgende Abschnitte aufweisen kann, nämlich: einen vertikalen, geradlinigen Abschnitt, der das Magazin bildet, und einen bogenförmigen Abschnitt, im Wesentlichen in Form eines Viertelkreises, der dazu dient, die vom Spender gelieferten Befestigungselemente in einer zur Schraubbefestigung geeigneten Position an die Schraubstation heranzuführen.

Nachfolgend wird eine erfindungsgemäße Ausführungsform als nicht einschränkendes Beispiel unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:

1 eine Perspektivdarstellung einer erfindungsgemäßen Schraubmaschine;

die 2 bis 5 teilweise perspektivische Darstellungen, die das Funktionsprinzip des Spenders veranschaulichen;

die 6 und 7 Perspektivdarstellungen der Schraubplatte im montierten Zustand (6) und in Explosionsdarstellung (7);

8 eine Perspektivdarstellung des Schraubkopfes im Teilschnitt, und

9 einen Schnitt durch den Schraubkopf.

Bei diesem Beispiel setzt sich die Vorrichtung aus einer starren Struktur zusammen, die aus einer auf zwei Rädern 2, 3 montierten Fußplatte 1 und aus einem vertikalen Schaft 4 besteht, auf dem ein Schlitten CH gleitet, der eine mit zwei Griffen 5, 6 versehene Stange trägt, die gleichzeitig dazu dient, die Verschiebungen der Vorrichtung durch Rollen sicherzustellen und es zu ermöglichen, einem vertikal ausgerichteten Maschinenschrauber 7 eine Translationsbewegung vorzugeben.

Der vertikale Schaft 4 weist zwei profilierte Elemente 8, 9 mit C-förmigem Querschnitt auf, die einander gegenüberliegend angeordnet sind, wobei ihre Vertiefungen einander gegenüberliegend ausgerichtet sind.

Diese beiden profilierten Elemente 8, 9 sind mittels horizontaler, im Wesentlichen U-förmiger Streben 10, die zwei parallele Seitenflügel 11, 12, einen Quersteg 13 und eine hier V-förmige Nut aufweisen, miteinander verbunden. Die beiden profilierten Elemente 8, 9 sind mit ihren Stegen auf der Höhe des Stegs 13 an den Seitenflächen der Flügel 11, 12 befestigt. An den beiden profilierten Elementen 8, 9 ist der Schlitten, an dem die Motorisierung 15 des Maschinenschraubers befestigt ist, gleitend angebracht.

Die Enden der Flügel 11, 12 dieser Streben 10 sind im rechten Winkel nach innen durch Rücksprünge 16, 17 verlängert, die zur Befestigung zweier entsprechender, geradliniger Führungselemente 18, 19 dienen, die dazu vorgesehen sind, gleichzeitig ein Magazin zur Aufnahme der Befestigungselemente 20 zu bilden und diese Befestigungselemente 20 bis zur Schraubstation V zu führen.

Wie insbesondere in den 2 bis 5 zu sehen, bestehen diese Führungselemente 18, 19 aus Profilen mit einem Querschnitt, der im Wesentlichen die Form eines U mit dicken Flügeln 21, 2221', 22' aufweist, deren Vertiefungen 23, 23' so zueinander ausgerichtet sind, dass sie einen Raum mit kreuzförmigem Querschnitt begrenzen, dessen beide von den beiden Vertiefungen 23, 23' gebildete Arme zum Aufnehmen und Führen der Stützteile 24 der Befestigungselemente 20 dienen, während die anderen beiden Arme 25, 26, die im zwischen den Flügeln 21, 2221', 22' der beiden Profile 18, 19 eingeschlossenen Zwischenraum liegen, den Durchlauf der Schrauben und/oder des Schaftes 27 der Befestigungselemente 20 zulassen.

Es ist klar ersichtlich, dass einer der Vorteile dieser Anordnung darin besteht, dass es möglich ist, ohne eine Regulierung durchführen zu müssen, Befestigungselemente 20 zu verwenden, die Schäfte 27 und/oder Schrauben mit unterschiedlichen Längen aufweisen: diese Schrauben können auf beiden Seiten der Stützteile 24 überstehen, unter der Voraussetzung, dass die Arme 25, 26 offen sind und ihrem Durchlauf kein Hindernis entgegentritt.

Die Führungselemente weisen einen oberen, geradlinigen Abschnitt PR auf, der durch einen unteren bogenförmigen Abschnitt PC verlängert ist, welcher im Wesentlichen denselben Querschnitt aufweist und in die Schraubplatte TV einmündet, die in den 6 und 7 in größerem Maßstab dargestellt ist.

Im unteren Teil des oberen Abschnitts PR weisen die Flügel 21, 21'22, 22' der die Führungselemente bildenden Profile 18, 19 zwei Paare von halbzylindrischen, koaxialen Schlitzen ES1, ES2 auf, deren Vertiefungen sich jeweils paarweise gegenüberliegen, um zwei koaxiale Lager zu bilden, in denen zwei ebenfalls koaxiale, mit einer Schulter versehene Ritzel PE1, PE2 verschwenkbar montiert sind. Die Achse dieser beiden Ritzel PE1, PE2 erstreckt sich bis zur Kreuzung einer vertikalen Symmetriemittelebene der Führungselemente 18, 19 und einer horizontalen Ebene.

Die beiden mit einer Schulter versehenen Ritzel PE1, PE2 weisen jeweils einen axial durchgängigen Schlitz ET1, ET2 auf, der mit einem halbzylindrischen, koaxial zum Ritzel PE1, PE2 verlaufenden Abschnitt und mit einem im Wesentlichen parallelepipedischen Abschnitt versehen ist, der den halbzylindrischen Teil verlängert, um am Umfang des Ritzels PE1, PE2 und seiner Schultern einzumünden.

Die Breite der Schlitze ET1, ET2 entspricht im Wesentlichen dem Abstand, der die beiden Enden der Flügel der Führungselemente trennt.

Ferner weisen die Flügel 21', 22' des profilierten Elementes 19 zwei entsprechende vertikale Bohrungen PV1, PV2 auf, in denen zwei Zahnspangen CR1, CR2 gleitend montiert sind, die mit den Ritzeln PE1, PE2 in Eingriff treten. Diese beiden Zahnstangen CR1, CR2 sind mittels eines beweglichen Verbindungsstücks L von der Seite des Führungselementes 18, 19, die dem der Vertiefung 23' gegenüberliegt, und mittels zweier horizontaler Schäfte TH1, TH2, die in längliche, vertikale Aussparungen einlaufen, welche über den Steg des Profils 19 laufen, um in die Bohrungen PV1, PV2 einzumünden, miteinander verbunden.

Das Verbindungsstück L wird durch einen fest mit dem Schlitten CH verbundenen Schaft TC so betätigt, dass eine Synchronisation zwischen der Translationsverschiebung des Schlittens CH in der Phase, die dem Schrauben vorangeht, und der Verteilung der Befestigungselemente 20 erreicht wird.

Die Abmessungen der länglichen Bohrungen und/oder der Anschläge, welche die Verschiebung des Schlittens CH begrenzen, sind so vorgesehen, dass die Ritzel PE1, PE2 zwischen einer Position, in welcher die Vertiefung der Schlitze ET1, ET2 nach oben, parallel zu den Gleitstücken ausgerichtet ist und somit den Schaft 27 und/oder die Schraube des letzten Befestigungselementes 20 des im Magazin enthaltenen Stapels aufnehmen kann, und einer um 180° versetzten Position verdreht werden, in der die Vertiefung der Schlitze ET1, ET2 nach unten ausgerichtet ist und das zuvor in ihr aufgenommene Befestigungselement 20 freigibt. In dieser zweiten Position wird das vorletzte Befestigungselement 20 des Stapels von den Schultern der Ritzel PE1, PE2 gehalten.

Unter der Wirkung seines eigenen Gewichtes wird das gerade aus den Schlitzen ET1, ET2 freigegebene Befestigungselement 20 vom kreisförmigen Führungselementabschnitt PC zur Schraubplatte TV der Schraubstation V geführt. Im Laufe dieser Verschiebung nimmt es die zum Schrauben geeignete Ausrichtung an, bei welcher der Schaft 27 und/oder die Schraube vertikal ausgerichtet ist: dadurch, dass diese Änderung der Ausrichtung schrittweise erfolgt, sind die Gefahren der Blockierung oder des Verklemmens der Stützelemente 20 praktisch beseitigt.

Wie aus den 6 und 7 ersichtlich, weist die Schraubstation eine rohrförmige Schraubkammer CV auf, die von zwei C-förmigen, profilierten Elementen EC1, EC2 gebildet wird, die ein Volumen begrenzen, dessen horizontaler Querschnitt im Wesentlichen den Abmessungen der Stützteile 24 der Befestigungselemente 20 entspricht.

Diese Schraubkammer CV mündet in ihrem unteren Teil in eine Öffnung ein, die in der Fußplatte 1 vorgesehen und so bemessen ist, dass sie ein Befestigungselement 20 aufnehmen kann, das mit seinem unteren Ende (im Allgemeinen der Spitze der Schraube oder des Schaftes 27) auf dem Boden aufliegt.

Der obere Teil der Schraubkammer mündet in eine Plattform PG zum Halten und zum automatischen Zentrieren der Platte TV ein, die auf beiden Seiten der Kammer CV zwei ausklappbare Stützteile PA1, PA2 mit abgeschrägten Rändern aufweist, die voneinander entfernt werden können, um die Befestigungselemente 20 unter der Wirkung der Kraft durchlaufen zu lassen, die durch den Maschinenschrauber 7 nach unten ausgeübt wird, wenn die Bedienungsperson auf die Griffe 5, 6 der Stange drückt, um einen Schraubvorgang durchzuführen.

An der Plattform PG ist ein Schaft CG zur Führung des Schraubkopfes befestigt. Dieser Führungsschaft CG weist hier die Form eines zylindrischen Rohrs auf, das mit einer axialen Öffnung versehen ist, die ein manuelles Herausziehen eines Befestigungselementes 20 in dem Zeitraum gestattet, welcher seiner Schraubbefestigung vorausgeht.

Wie in den 8 und 9 dargestellt, ist der Schraubkopf VH des Maschinenschraubers 7 mit einer Kugeln B aufweisenden Einrastvorrichtung versehen, die dazu dient, das Greifen des Kopfes der Schraube, die man festschrauben möchte, zu gewährleisten.

Dieser Schraubkopf VH weist ein rohrförmiges Ansatzstück TE auf, dessen Innenwand mit einer Auskehlung G und mit den folgenden im Inneren dieses Ansatzstücks koaxial untergebrachten Teilen versehen ist:

  • – einer rohrförmigen Muffe MT, die mit einer Vielzahl radialer Bohrungen TR versehen ist, wobei diese Muffe im Ansatzstück TE axial beweglich ist,
  • – einem Schraubschlitz EV, der in der rohrförmigen Muffe MT so angeordnet ist, dass er in Eingriff mit dem Kreuzschlitz des Kopfes der Schrauben tritt, und
  • – einer Vielzahl von Kugeln B, die jeweils in einem von einer Bohrung TR und von der Auskehlung G begrenzten Raum aufgenommen sind.

Bei diesem Beispiel ist ein Führungsring AG, der eine sich aufweitende Öffnung O aufweist, fest mit dem Ende der rohrförmigen Muffe MT so verbunden, dass eine automatische Zentrierung der Schraubenköpfe gewährleistet und die Durchführung einer Relativverschiebung zwischen der rohrförmigen Muffe MT und dem rohrförmigen Ansatzstück TE möglich ist.

Die im Ansatzstück TE ausgebildete Auskehlung G weist auf der Seite der Öffnung O einen Rand BR auf, der sich einzieht, um eine Rampe für die Kugeln B zu bilden.

Aufgrund dieser Anordnungen bringt man, wenn man einen Schraubvorgang durchführen möchte, den Kopf der Schraube im Inneren der rohrförmigen Muffe MT in Eingriff. Im Laufe dieses Eingriffs nimmt die Muffe MT eine zurückgesetzte Position ein. Die Kugeln B, die sich dabei an der tiefsten Stelle der Auskehlung G befinden, werden versenkt, um den Kopf der Schraube passieren zu lassen. Sobald er an den Kugeln B vorübergelaufen ist, findet sich der Kopf der Schraube in der rohrförmigen Muffe MT eingespannt, wobei jede Aktion, die darauf abzielt, die Schraube zurückzuziehen, die Kugeln gegen den eingezogenen Rand BR der Auskehlung G führt. Die Kugeln B können dann nicht mehr versenkt werden, um den Kopf der Schraube passieren zu lassen.

Nur eine Relativverschiebung zwischen der rohrförmigen Muffe MT und dem Ansatzstück TE (von Hand oder am Ende des Schraubvorgangs verursacht) erlaubt ein Herauslösen des Kopfes der Schraube.

Das Verdrehen des Schraubkopfes VH von der Motorisierung 15 aus ist mittels einer Antriebswelle TG sichergestellt, die in 1 zu sehen ist.

Der Betrieb der zuvor beschriebenen Vorrichtung ist daher der Folgende:

In einem ersten Schritt nimmt man das Beladen des Magazins mit Hilfe von Befestigungselementen 20 vor, indem man diese nacheinander in Eingriff mit dem geradlinigen Abschnitt PR der Führungselemente 18, 19 bringt oder indem man diese in Eingriff mit einer zuvor ausgebildeten Kette aus Befestigungselementen 20 bringt. Eine solche Kette wird durch Festschrauben der Befestigungselemente 20 an einem elastischen oder halbsteifen Band mit einer Breite erhalten, die im Wesentlichen der Breite des die Führungselemente 18, 19 trennenden Armes 26 entspricht. Sobald die Kette in Eingriff mit dem Magazin steht, geht man zum Herausziehen des Bandes über, indem man auf das obere Ende desselben eine senkrecht zu den Führungselementen 18, 19 gerichtete Zugkraft ausübt.

Die Befestigungselemente sind dabei so übereinandergestapelt, als wären sie einzeln eingeführt worden, wobei die Einheit von den mit einer Schulter versehenen Ritzeln PE1, PE2 des Spenders gehalten wird, deren Vertiefung nach oben gerichtet ist und in die folglich der Schaft und/oder die Schraube des letzten Befestigungselementes 20 des Stabes eingreift.

Sobald die Vorrichtung geladen ist, führt man sie vor Ort, wobei man den Rand der Fußplatte 1 auf einer Linie ausrichtet, entlang derer die Befestigungselemente 20 festgeschraubt werden sollen.

Der Schraubvorgang erfolgt dann dadurch, dass auf die Griffe 5, 6 der Stange gedrückt wird, um den Schlitten CH abzusenken.

Im Laufe seiner Verschiebung nach unten treibt der Schlitten CH die Zahnstangen CR1, CR2 über die Verbindungsplatte L und die Schäfte TH1, TH2 an. Unter der Wirkung der Zahnstangen CR1, CR2 führen die Ritzel PE1, PE2 eine Drehbewegung aus, bis die Schlitze ET1, ET2 nach unten gerichtet sind. Das in den Schlitzen ET1, ET2 aufgenommene Befestigungselement 20 wird dann freigegeben und unter der Wirkung seines eigenen Gewichtes bis zur Plattform PG zum Halten und zur automatischen Zentrierung transportiert, wobei das Stützteil 24 des Befestigungselementes 20 auf den abgeschrägten Rändern der Stützteile PA1, PA2 aufliegt, während der Schaft 27 und/oder die Schraube sich in die Schraubkammer CV erstreckt.

Gleichzeitig greift der vom Schaft TG getragene Schraubkopf VH in den Kopf der Schraube ein.

Ein Auslauf-Mikrokontakt bewirkt dann die Versorgung der Motorisierung 15, welche den Schaft TG in Drehung versetzt und so den Schraubvorgang bewirkt. Unter dem Einfluss dieses Schraubvorgangs bewirkt das nach unten gezogene Stützteil 24 des Befestigungselementes 20 die Trennung der Stützteile 24, die das Befestigungselement 20 passieren lassen, das in der Schraubkammer gegen eine Drehung arretiert bleibt.

Am Ende des Schraubvorgangs läuft der Führungsring AG gegen das Stützteil 24 an, wobei er eine Relativverschiebung zwischen der Muffe MT und dem Ansatzstück TE bewirkt, die das Lösen des Kopfes der Schraube vom Schraubkopf TV gestattet.

Die Bedienungsperson verschiebt die Vorrichtung, indem sie diese entlang der Linie bis zur Stelle des nächsten Befestigungspunktes rollt.

Bei diesem Beispiel weisen die Befestigungselemente 20 ein Stützteil 24 mit rechteckiger Form auf, das fest mit einem Schaft 27 verbunden ist, mit dem eine Schraube in Eingriff gebracht wird.

Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf Formen dieser Art: die Befestigungselemente 20 könnten auch mehrteilig ausgeführt sein, wobei sich Schrauben auf beiden Seiten der Ansatzstücke erstrecken können.

Ebenso kann die erfindungsgemäße Vorrichtung zusätzlich noch einen oder mehrere Vorräte an elastischen Bändern aufweisen, an denen die Befestigungselemente 20 festgeschraubt sind, wobei diese Bänder in Schutzelementen aufgehängt sein können, die von der Vorrichtung getragen werden und z. B. aus Stanzblechstücken bestehen können, die ein nach außen offenes Volumen begrenzen, um das Herausziehen der Bänder zu gestatten.


Anspruch[de]
Vorrichtung zur Schraubbefestigung von Befestigungselementen (20), die aus mindestens zwei vormontierten Teilen bestehen, deren eines aus einem Stützteil (24) besteht, während das andere eine bereits mit einer Bohrung im Stützteil (24) in Eingriff stehende Schraube und/oder einen rohrförmigen Schaft (27) aufweist, der fest mit dem Stützteil (24) verbunden ist, wobei diese Vorrichtung ein Magazin, in dem eine Vielzahl von Befestigungselementen (20) aufgenommen ist, und einen Spender aufweist, der dazu geeignet ist, die Befestigungselemente (20) nacheinander an eine Schraubstation (V) zu übergeben, die einen vertikal beweglichen Maschinenschrauber (7) aufweist, wobei das Magazin aus einer dem Spender zugeordneten Führungsvorrichtung mit zwei parallelen, profilierten Führungen (18, 19) besteht, die zwei entsprechende Vertiefungen (23, 23') aufweisen, die sich so gegenüberliegen, dass sie einen kreuzförmigen Raum begrenzen, der zwei geschlossene Arme, in welche die Befestigungselemente (20) eingreifen und von den Seitenrändern der Stützteile (24) geführt werden können, und zwei geöffnete Arme (25, 26) aufweist, in welche die bereits in die Stützteile (24) eingreifenden Schrauben und/oder die Schäfte (27) einlaufen können,

wobei der Spender mindestens ein mit einer Schulter versehenes Ritzel (PE1, PE2) aufweist, das derart verdrehbar in einer ein Lager bildenden Vertiefung eines in der profilierten Führung (18, 19) vorgesehenen Schlitzes (ES1, ES2) montiert ist, dass es entlang einer Achse, welche parallel zu den Schrauben und/oder den Schäften (27) der im Magazin enthaltenen Befestigungselemente (20) ausgerichtet ist, im Durchgangsvolumen der Schrauben und/oder Schäfte (27) verdrehbar an der Führungsvorrichtung montiert ist,

wobei dieses Ritzel (PE1, PE2) einen axial durchgängigen Schlitz (ET1, ET2) aufweist, dessen Boden eine halbzylindrische, koaxiale Form aufweist und der in den Umfang des Ritzels (PE1, PE2) einmündet, wobei dieses Ritzel (PE1, PE2) zwei Positionen einnehmen kann, nämlich:

– eine Position, in welcher der Schlitz (ET1, ET2) so zum Magazin ausgerichtet ist, dass er die Schraube und/oder den Schaft (27) des letzten Befestigungselementes (20) des in dem Magazin enthaltenen Stapels, z. B. unter der Wirkung seines eigenen Gewichtes, aufnehmen kann und

– eine Position, die um 180° zur vorhergehenden versetzt ist und in welcher der gegenüber dem Magazin ausgerichtete Schlitz (ET1, ET2) das Herausziehen des in ihm aufgenommenen Befestigungselements (20), z. B. durch die Schwerkraft zulässt, während das Ritzel (PE1, PE2) das vorletzte Befestigungselement (20) des Stapels zurückhält

und wobei das Ritzel (PE1, PE2) durch eine fest mit einem Übersetzungsgetriebe des Maschinenschraubers (7) verbundene Zahnstange (CR1, CR2) in Drehung versetzt wird.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden parallelen, profilierten Führungen (18, 19) an freien Enden von Flügeln (11, 12) von Befestigungsstreben (10) befestigt sind, welche in Form eines U ausgebildet sind, dessen Stege fest mit einem vertikalen Schaft (4) verbunden sind, der einen Teil der unbeweglichen Struktur der Vorrichtung bildet. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstange (CR1, CR2) durch einen fest mit dem Übersetzungsgetriebe des Maschinenschraubers (7) verbundenen Schaft (T) betätigt wird. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mit Schulter versehene Ritzel (PE1, PE2) verdrehbar in dem kreisförmigen Schlitz (ET1, ET2) montiert ist, der in zwei sich gegenüberliegenden Flügeln (21, 21', 22, 22') der profilierten Führungen (18, 19) ausgebildet ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spender zwei mit jeweils einer Schulter versehene Ritzel (PE1, PE2) aufweist, die jeweils mit einem axial durchgängigen Schlitz (ET1, ET2) versehen sind, wobei diese beiden Ritzel (PE1, PE2) verdrehbar in zwei Paaren von entsprechenden koaxialen Schlitzen (ES1, ES2) montiert sind, die in den sich gegenüberliegenden Flügeln (21, 21', 22, 22') der profilierten Führungen (18, 19) ausgebildet sind, und dass diese beiden Ritzel (PE1, PE2) durch zwei entsprechende Zahnstangen (CR1, CR2), die fest mit dem Übersetzungsgetriebe des Maschinenschraubers (7) verbunden sind, in Drehung versetzt werden. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung sich in kontinuierlicher Weise auf beiden Seiten des Spenders erstreckt und zwei aufeinanderfolgende Abschnitte aufweist, nämlich: einen vertikalen, geradlinigen Abschnitt (PR), der das Magazin bildet, und einen kreisförmigen Abschnitt (PC), in Form eines Viertelkreises, der dazu dient, die vom Spender gelieferten Befestigungselemente (20) in einer zur Schraubbefestigung geeigneten Position an die Schraubstation (V) heranzuführen. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine starre Struktur mit einer Fußplatte (1), die auf zwei Rädern montiert ist, und einen vertikalen Schaft (4) aufweist, auf dem ein Schlitten (CH) gleitet, der eine mit zwei Griffen (5, 6) versehene Stange trägt, die gleichzeitig dazu dient, die Verschiebungen der Vorrichtung durch Rollen sicherzustellen und die Verschiebungen des Maschinenschraubers (7) zu steuern. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (CH) auf zwei profilierten Elementen (8, 9) gleitet, die an den Seitenflächen der Flügel (11, 12) der Befestigungsstreben (10) auf der Höhe ihrer Stege befestigt sind. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubstation (V) eine Schraubkammer (CV) aufweist, die ein Volumen begrenzt, dessen horizontaler Querschnitt den Abmessungen der Stützteile (24) der Befestigungselemente (20) entspricht, wobei diese Schraubkammer (CV) in ihrem oberen Teil in eine Plattform (PG) zum Halten und zum automatischen Zentrieren mündet, die auf beiden Seiten der Kammer (CV) zwei ausklappbare Stützteile (PA1, PA2) mit abgeschrägten Rändern aufweist, die sich voneinander entfernen können, um die Befestigungselemente (20) durchlaufen zu lassen. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubkopf (VH) des Maschinenschraubers (7) mit einer Kugeln (B) aufweisenden Einrastungsvorrichtung versehen ist, um das Greifen des Kopfes der Schraube, die man einschrauben möchte, zu gewährleisten. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens eine Reserve an elastischen Bändern aufweist, die Befestigungselemente (20) tragen. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Reserve aus einem gestanzten Blechstück besteht, das ein nach außen offenes Volumen festlegt und in dem die Bänder aufgehängt sind. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (ES1, ES2) in der profilierten Führung (18, 19) halbzylindrisch ausgebildet ist.






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