Die Erfindung betrifft eine Anordnung von Wärmetauscherelementen
mit wenigstens einem Peltier-Element, das eine wärmeaufnehmende (kalte Seite)
und eine wärmeabgebende Seite (warme Seite) aufweist. Beiden Seiten des Peltier-Elements
ist jeweils eine rechteckige Substratplatte zum Wärmeübertrag mit einem
strömbaren Fluid zugeordnet. Die beiden Substratplatten sind parallel zueinander
ausgerichtet.
Eine derartige Anordnung von Wärmetauscherelementen ist aus der
DE 10 2006 011 794 B3 bekannt.
Das Substrat eines derartigen Wärmetauscherelements ist in einem Strömungskanal
angeordnet, der ein strömbares Fluid führt. Das Substrat kann dabei aus
zwei oder mehreren Teilelementen bestehen.
Um nunmehr eine besonders gute Wärmeübertragung mit dem
strömbaren Fluid zu gewährleisten, ist es aufgrund der beschränkten
Wärmeübertragungsfähigkeit herkömmlicher Peltier-Elemente wünschenswert,
die Flächen der Substrate, die in Wärme übertragenden Kontakt mit
dem strömbaren Fluid kommen, möglichst großflächig auszugestalten.
Aus der DE 195 31 310 C2
ist ein Kühlgerät für einen Schaltschrank bekannt, das einen Wärmetauscher
aufweist. Der Wärmetauscher ist einem Innen- und einem Außenkreislauf
zugeordnet, dem jeweils ein Lüfter zugeordnet ist. Der Lüfter fördert
Luft durch den Innen- und Außenkreislauf und an Wärmetauscherflächen
vorbei, so dass ein Wärmeabtausch vorgenommen werden kann.
In der US 6,347,521 B1
ist ein Wärmetauscher beschrieben, der in mehreren Teilmodulen eine Vielzahl
vom Peltier-Elementen zusammengefasst. Die Teilmodule werden zwischen zwei Substratplatten
montiert, die eine wärmeaufnehmende und eine wärmeabgebende Seite bilden.
Ein weiterer aus Teilmodulen zusammengesetzter Wärmetauscher
ist aus der US 4,065,936 bekannt. Die Teilmodule
weisen jeweils Peltier-Elemente auf, denen Kanalstrukturen für die geordnete
Luftleitung zugeordnet sind. Die Teilmodule können so zu einem Wärmetauscher
zusammengefasst werden, dass die Kanalstrukturen in Verbindung stehen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung von Wärmetauscherelementen
der eingangs erwähnten Art anzugeben, bei der die Wärmeableitung von dem
zu kühlenden Substrat verbessert ist. Darüber hinaus soll die erfindungsgemäße
Anordnung besonders einfach aufgebaut sein und je nach Spezifikation unterschiedlich
konfigurierbar und an vorgegebene Geometrien leicht anpassbar sein. Diese Aufgabe
wird durch eine Anordnung von Wärmetauscherelementen gemäß den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen
Ansprüchen beschrieben.
Demgemäß kann eine Mehrzahl von Wärmetauscherelementen
durch mindestens ein Verbindungselement miteinander verbunden werden, wobei die
Substratplatten jeweils in einer gemeinsamen Ebene liegen. Hierdurch wird auf einfache
Weise eine Verbindung zwischen einzelnen Wärmetauscherelementen realisiert,
wobei die gesamte Anordnung eine im Wesentlichen ebene Oberfläche aufweist,
wodurch ein besonders guter Wärmeübertrag mit dem strömbaren Fluid
erzielt wird.
Erfindungsgemäß wird die Mehrzahl von Wärmetauscherelementen
durch mindestens ein Verbindungselement miteinander verbunden, wobei dieses Verbindungselement
zumindest mit einem Verbindungsansatz jeweils in die Beabstandungsbereiche zwischen
den beiden Substratplatten zumindest zweier miteinander zu verbindender Wärmetauscherelemente
hineinreicht. Die Verbindungsansätze können in dem Beabstandungsbereich
festgelegt werden, so dass eine sichere Verbindung zwischen dem Verbindungselement
und dem jeweiligen Wärmetauscherelement gewährleistet ist.
Damit jedes einzelne Wärmetauscherelement einen besonders effektiven
Beitrag zum Wärmeübertrag der gesamten Anordnung leisten kann, ist zwischen
den beiden Substratplatten eines Wärmetauscherelements ein Peltier-Element
mit einer zwischen den Substratplatten und parallel zu diesen herausgeführten
elektrischen Kontaktierungsleitungen angeordnet. Damit wird sichergestellt, dass
jedes einzelne Peltier-Element individuell angesteuert, bzw. bestromt werden kann.
Damit das zwischen den beiden Substratplatten angeordnete Peltier-Element
zum einen vor mechanischer Beschädigung geschützt ist und zum anderen
ein über die Substratplatten guter Wärmeübertrag gewährleistet
ist können die beiden Substratplatten durch thermisch und elektrisch isolierende
Abstandsstücke voneinander beabstandet sein. Eine besonders hohe Stabilität
wird dadurch erreicht, wenn die Abstandsstücke an den Eckbereichen der Substratplatte
angeordnet sind.
Gemäß einer Ausführungsform können dabei in einer
der Substratplatten an den Eckbereichen Durchgangsbohrungen und an der anderen Substratplatte
korrespondierende Gewindebohrungen angebracht sein. Auf diese Weise lassen sich
beide Substratplatten durch Gewindeschrauben auf einfache Weise miteinander verbinden.
Die Abstandsstücke sind dabei als Rohrabschnitte ausgebildet, durch die sich
die Gewindeschrauben hindurch erstrecken.
Eine ebene Gesamtfläche der erfindungsgemäßen Anordnung
lässt sich dadurch aufbauen, dass das Verbindungselement mit dem damit verbundenen
Wärmetauscherelement jeweils einen im Wesentlichen ebenen Anschlussbereich
bildet. Dabei weist das Verbindungselement einen rechteckigen, plattenförmigen
Grundkörper auf, dessen Plattendicke im Wesentlichen dem Abstand der beiden
äußeren Substratoberflächen eines Wärmetauscherelements entspricht.
Einzelne Wärmetauscherelemente lassen sich dadurch besonders
einfach und darüber hinaus lösbar miteinander Verbinden, dass der in die
Beabstandungsbereiche zwischen den beiden Substratplatten zumindest zweier miteinander
zu verbindender Wärmetauscherelemente hineinreichende Verbindungsansatz Rastnasen
aufweist, die mit den Abstandsstücken zwischen den Substratplatten in rastenden
Eingriff gebracht werden können.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform lassen
sich mit einem Verbindungselement gleichzeitig vier Wärmetauscherelemente miteinander
verbinden. Dabei ist der Grundkörper des Verbindungselements als lang gestreckte,
rechteckige Platte ausgebildet, wobei an jeder Plattenlängsseite paarweise
zwei Wärmetauscherelemente benachbart zueinander angeordnet sind. Dabei beabstandet
der Grundkörper die beiden Paare von Wärmetauscherelementen voneinander.
Die beidseitig des Grundkörpers paarweise angeordneten Wärmetauscherelemente
lassen sich dadurch miteinander verbinden, dass beidseitig der Längsachse des
Grundkörpers des Verbindungselements jeweils ein Verbindungssteg senkrecht
hervorsteht, der jeweils in die Beabstandungsbereiche zwischen den beiden Substratplatten
der paarweise miteinander zu verbindenden Wärmetauscherelemente hineinreicht
und dort festgelegt werden kann.
Dabei kann zwischen den paarweise miteinander verbundenen Wärmetauscherelementen
ein geringer Luftspalt durch den Verbindungssteg erreicht werden, wobei der Verbindungssteg
das Paar von Wärmetauscherelementen zueinander festlegt.
Um wiederum eine besonders einfache und gleichzeitig lösbare
Verbindung der paarweise zu verbindenden Wärmetauscherelementen zu realisieren,
kann der Verbindungssteg beidseitig Ansätze aufweisen, die jeweils Abstandsstücke
zwischen den Substratplatten hintergreifen und das Wärmetauscherelement in
der durch die Rastnasen an den Verbindungsansätzen des Grundkörpers des
Verbindungselements in Raststellung halten.
Um die Peltier-Elemente der einzelnen Wärmetauscherelemente mit
Strom zu versorgen und gleichzeitig eine besonders einfache Leitungsführung
zu gewährleisten, können die elektrischen Kontaktierungsleitungen der
jeweiligen Peltier-Elemente parallel zur Längserstreckungsrichtung des Grundkörpers
des Verbindungselements herausgeführt sein. Die herausgeführten Kontaktierungsleitungen
können dann auf einfache Weise zusammengefasst in einer Kabelführung geführt
werden.
Gemäß einem weiterführenden Gedanken der Erfindung
kann an zumindest einer Oberfläche des Verbindungselements wenigstens ein Strömungsleitelement
angebracht sein. Dieses Strömungsleitelement kann dabei Strömungsleitstrukturen
aufweisen, die zumindest einen Teil des über die Substratoberfläche geführten
Fluidstromes von der Substratoberfläche ableiten und die zumindest einen Teil
des in Abstand von der Substratoberfläche geführten Fluids in Richtung
auf die Substratoberfläche lenken. Diese Strömungsleitelemente sind insbesondere
beim Einbau der Anordnung in einen Strömungskanal wirksam, wobei mit dem Strömungsleitelement
eine kreuzweise Ablenkung des Kühlfluidstromes vorgenommen wird. Dementsprechend
kann das im Bereich der Oberfläche des Substrates geleitete Kühlfluid
vom Substrat weggeführt werden. Dafür wird kälteres Kühlfluid,
das in einer der Substratoberfläche entfernten Strömungsschicht geführt
wird, auf die Substratoberfläche geleitet. Infolge dieses aktiven Fluidtausches
wird die Wärmeabfuhr von der Substratoberfläche deutlich effektiviert
und damit ein besserer Wirkungsgrad möglich.
Zusätzlich oder alternativ kann an zumindest einer Oberfläche
des Verbindungselements wenigstens ein Strömungsverwirbelungs-Element angebracht
sein, das lokal die Strömung im Bereich der Oberfläche des Substrates
verwirbelt. Hierdurch kann eine weitere Wirkungsgradverbesserung insbesondere dann
erreicht werden, wenn das Stömungsverwirbelungs-Element eine turbulente Strömung
erzeugt. Insbesondere in Kombination mit einem Strömungsleitstrukturen aufweisenden
Strömungselement ermöglicht die erfindungsgemäße Anordnung einen
besonders effektiven Wärmeübertrag.
Gemäß einem Grundgedankten der Erfindung können die
vier mit dem Verbindungselement verbundenen Wärmetauscherelemente ein Wärmetauschermodul
bilden. Dabei kann eine Mehrzahl von Wärmetauschermodulen miteinander verbunden
werden, wobei die Substratplatten der Wärmetauscherelemente jeweils in einer
gemeinsamen Ebene liegen. Die einzelnen Wärmetauscherelemente eines Wärmetauschermoduls
sind bevorzugtermaßen an den Ecken eines Rechtecks, insbesondere eines Quadrats,
angeordnet.
Zwei derartige Wärmetauschermodule können auf einfache Weise
durch ein Verbindungsteil miteinander verbunden werden, wobei sich
das Verbindungsteil parallel zur Längserstreckungsrichtung des Grundkörpers
des Verbindungselements erstreckt. Dabei lassen sich die zu verbindenden Wärmetauschermodule
dadurch auf einfache Weise miteinander verbinden, dass das Verbindungsteil beidseitig
Verbindungsansätze aufweist, die jeweils in die Beabstandungsbereiche zwischen
den beiden Substratplatten der miteinander zu verbindenden Wärmetauschermodule
hineinreichen. Die Verbindungsansätze können in dem Beabstandungsbereich
festgelegt werden, so dass eine sichere Verbindung zwischen dem Verbindungsteil
und dem jeweiligen Wärmetauscherelement gewährleistet ist.
Gemäß noch einem weiteren Grundgedanken der Erfindung kann
eine Mehrzahl von jeweils durch Verbindungsteile in Reihe miteinander verbundener
Wärmetauschermodule eine Wärmetauschermodulreihe bilden. Dabei lässt
sich eine Mehrzahl von Wärmetauschermodulreihen derart miteinander verbinden,
dass die Substratplatten der einzelnen Wärmetauscherelemente jeweils in einer
gemeinsamen Ebene liegen.
Zwei derartige Wärmetauschermodulreihen lassen sich auf einfache
Weise durch eine Verbindungsleiste miteinander verbinden, wobei sich die Verbindungsleiste
senkrecht zur Längserstreckungsrichtung des Grundkörpers des Verbindungselements
erstreckt.
Damit die Oberfläche der erfindungsgemäßen Anordnung
möglichst eben ausgebildet werden kann, bildet die Verbindungsleiste mit dem
damit verbundenen Wärmetauscherelementen der Wärmetauschermodulreihen
einen im Wesentlichen ebenen Anschlussbereich. Dies kann dadurch erreicht werden,
dass die Verbindungsleiste einen rechteckigen, lang gestreckten, plattenförmigen
Grundkörper aufweist, dessen Plattendicke im Wesentlichen dem Abstand der beiden
äußeren Substratoberflächen eines Wärmetauscherelements entspricht.
Um eine Verbindung zweier Wärmetauschermodulreihen mittels einer
Verbindungsleiste zu ermöglichen, kann das Verbindungselement an seinen Schmalseiten
jeweils einen sich parallel zu den Substratplatten eines Wärmetauscherelements
erstreckenden Einschnitt aufweisen, der dem Beabstandungsbereich zwischen den beiden
Substratplatten eines Wärmetauscherelements entspricht. In diese Einschnitte
an den Schmalseiten der Verbindungselemente und in die Beabstandungsbereiche zwischen
den beiden Substratplatten der Wärmetauscherelemente zumindest zweier miteinander
zu verbindender Wärmetauschermodulreihen kann die Verbindungsleiste mit daran
vorgesehenen Verbindungsansätzen hineinreichen und dort festgelegt werden.
Um eine besonders einfache und den Aufbau der erfindungsgemäßen
Anordnung nicht beeinflussende Führung der elektrischen Kontaktierungsleitungen
der einzelnen Peltier-Elemente zu ermöglichen, kann die Verbindungsleiste als
eine in ihrer Erstreckungsrichtung hohl ausgebildete Kanalführung ausgebildet
sein. In dieser hohlen Kanalführung kann eine Mehrzahl von elektrischen Kontaktierungsleitungen
nebeneinander geführt sein. Die von den Wärmetauscherelementen der von
der Verbindungsleiste zu verbindenden Wärmetauschermodulreihen senkrecht herausgeführten
Kontaktierungsleitungen können durch an den Längsseiten der Verbindungsleiste
zwischen den Verbindungsansätzen angebrachten Zuführöffnungen in
die hohle Kabelführung eingeführt werden.
Gemäß noch einem weiteren Grundgedanken der Erfindung kann
eine Mehrzahl von Wärmetauschermodulreihen miteinander verbunden werden, wobei
die Substratplatten der Wärmetauscherelemente jeweils in einer gemeinsamen
Ebene liegen. Dabei kann eine Mehrzahl von jeweils durch Verbindungsleisten parallel
miteinander verbundener Wärmetauschermodulreihen ein Wärmetauscherarray
bilden. Um die Anordnung der einzelnen Wärmetauscherelemente bzw. -module bzw.
-modulreihen des Wärmetauscherarrays zusammenzuhalten bzw. einen Abschluss
an dessen Randbereich vorzusehen, kann jeder Randbereich des Wärmetauscherarrays
durch eine Abschlussleiste begrenzt sein. Die an allen Randbereichen des Wärmetauscherarrays
herumgeführten Abschlussleisten können dabei einen Begrenzungsrahmen bilden.
Um eine möglichst ebene Oberfläche des Wärmetauscherarrays
zu erreichen, kann die Abschlussleiste mit den damit verbundenen Wärmetauscherelementen
des Wärmetauscherarrays einen im Wesentlichen ebenen Anschlussbereich bilden.
Zu diesem Zweck kann die Abschlussleiste einen im Wesentlichen rechteckigen, lang
gestreckten, plattenförmigen Grundkörper aufweisen, dessen Plattendicke
im Wesentlichen dem Abstand der beiden äußeren Substratoberflächen
eines Wärmetauscherelements entspricht.
Damit die Abschlussleiste am Randbereich des Wärmetauscherarrays
angebracht werden kann, kann jede Verbindungsleiste, die zwei Wärmetauschermodulreihen
eines Wärmetauscherarrays miteinander verbindet, an ihren Schmalseiten jeweils
einen sich parallel zu den Substratplatten eines Wärmetauscherelements erstreckenden
Einschnitt aufweisen. Dieser Einschnitt entspricht dem Beabstandungsbereich zwischen
den beiden Substratplatten eines Wärmetauscherelements.
In diese Einschnitte an den Schmalseiten der Verbindungsleisten und
in die Beabstandungsbereiche zwischen den beiden Substratplatten
der mit der Abschlussleiste zu versehenden Wärmetauscherelemente kann die Abschlussleiste
zumindest mit einem Verbindungsansatz hineinreichen und dort festgelegt werden.
Um eine weitere Möglichkeit einer effektiven Führung der
elektrischen Kontaktierungsleitungen der jeweiligen Peltier-Elemente zu ermöglichen,
kann jede Abschlussleiste als in ihrer Erstreckungsrichtung hohl ausgebildete Kabelführung
ausgebildet sein, wobei an der dem Wärmetauscherarray zugewandten Längsseite
der Abschlussleiste zwischen den Verbindungsansätzen Zuführöffnungen
für die Kontaktierungsleitungen der Peltier-Elemente angebracht sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
1 in schematischer, perspektivischer Darstellung und
in Explosionsansicht ein erfindungsgemäßes Wärmetauscherelement;
2 in schematischer, perspektivischer Darstellung ein
aus vier Wärmetauscherelementen zusammensetzbares Wärmetauschermodul,
wobei die vier Wärmetauscherelemente und das dazwischen angeordnete Verbindungselement
im nicht zusammengefügten Zustand dargestellt sind;
3 in schematischer, perspektivischer Darstellung die
Anordnung eines aus neun Wärmetauschermodulen gemäß 2
zusammensetzbares Wärmetauscherarrays, wobei die Anordnung in teilweise nicht
zusammengefügtem Zustand dargestellt ist;
4 in schematischer, perspektivischer Darstellung das
in 3 dargestellte Wärmetauscherarray in zusammengefügtem
Zustand;
5 in schematischer Darstellung und in geschnittener
Draufsicht ein Kühlgerät zur Kühlung des Innenraumes eines Schaltschrankes,
wobei der dem Schaltschrankinnenraum zugeordnete innere Kühlkreis mit einer
Anordnung mehrerer Wärmetauscherelemente eines Wärmetauscherarrays dargestellt
ist;
6 das Kühlgerät in schematischer Darstellung
und in Schnittansicht gemäß der Schnittlinie VI-VI in 5,
wobei im oberen Teil der innere Kühlkreis im Innenraum des Schaltschrankes
und im unteren Teil der äußere Kühlkreis am Außenraum des Schaltschrankes
dargestellt ist;
7 das Kühlgerät in schematischer Darstellung
und im Schnitt gemäß Schnittlinie VII-VII in 5,
wobei im oberen Teil das Gehäuse des äußeren Kühlkreises und
im unteren Teil ein Schnitt durch einen Teil des inneren Kühlkreises dargestellt
ist; und
8 das Kühlgerät in schematischer Darstellung
und im Schnitt gemäß der Schnittlinie VIII-VIII in 5,
wobei im oberen Teil der äußere Kühlkreis und im unteren Teil der
innere Kühlkreis des Kühlgerätes dargestellt sind.
1 zeigt in schematischer, perspektivischer Darstellung
und in Explosionsansicht ein Wärmetauscherelement 20a, das eine untere,
quadratische Substratplatte 16, eine dazu deckungsgleich angeordnete obere,
quadratische Substratplatte 18 und zentral zwischen den beiden Substratplatten
16 und 18 ein Peltier-Element 10 aufweist. Die Substratplatten
16 und 18 bestehen in der gezeigten Ausführungsform aus Kupfer,
können alternativ jedoch auch aus einem anderen gut Temperatur leitenden Material
bestehen.
Das Peltier-Elements 10 weist eine quadratische Grundfläche
und eine in 1 nach unten weisende wärmeaufnehmende,
kalte Seite 12 und eine nach oben weisende, wärmeabgebende, warme
Seite 14 auf. Die kalte Seite 12 ist der unteren Substratplatte
16 zugewandt und auf dieser zentral und in thermisch leitendem Kontakt
angebracht. Die warme Seite 14 ist der oberen Substratplatte
18 zugewandt und kommt mit dieser im zusammengefügten Zustand in thermisch
leitenden Kontakt. Die warme Seite 12 des Peltier-Elements 10
weist ebenfalls eine quadratische Grundfläche auf und ist der unteren Substratplatte
16 zugewandt und auf dieser in thermisch leitendem Kontakt angebracht
Eine zweiadrige Kontaktierungsleitung 22a zur Ansteuerung
bzw. Bestromung des Peltier-Elements 10 führt von dem Peltier-Element
10 über die in 1 vordere Kante der unteren
Substratplatte 16 nach außen. Im zusammengefügten Zustand des
Wärmetauscherelements 20a wird die zweiadrige elektrische Kontaktierungsleitung
22a zwischen den beiden Substratplatten 16 und 18 und
parallel zu diesen aus dem Wärmetauscherelement herausgeführt.
Die obere Substratplatte 18 ist von der unteren Substratplatte
16 durch thermisch und elektrisch isolierende Abstandsstücke
24a, 24b, 24c und 24d beabstandet, die aus einem
Kunststoff- oder Keramikmaterial bestehen. Die Abstandsstücke 24a,
24b, 24c und 24d sind als mit einer Zentralbohrung versehenen
Rohrabschnitte ausgebildet und an den Eckbereichen der Substratplatten
16 und 18 angeordnet.
In der oberen Substratplatte 18 sind an den Eckbereichen
Durchgangsbohrungen 26a, 26b, 26c
und 26d angebracht, durch welche Gewindeschrauben
30a, 30b, 30c und 30d eingeführt werden.
In der unteren Substratplatte 16 sind zu den Durchgangsbohrungen
26a, 26b, 26c und 26d in der oberen Substratplatte
18 korrespondierende Gewindebohrungen 28a, 28b,
28c und 28d angebracht.
Die rohrabschnittförmigen Abstandsstücke 24a,
24b, 24c und 24d sind so zwischen den beiden Substratplatten
16 und 18 angeordnet, dass die Gewindeschrauben 30a,
30b, 30c und 30d sich durch die Abstandsstücke
24a, 24b, 24c und 24d hindurcherstrecken und
in die Gewindebohrungen 28a, 28b, 28c und 28d
eingeschraubt werden können.
2 zeigt in schematischer, perspektivischer Darstellung
den Aufbau einer aus vier Wärmetauscherelementen 20a, 20b,
20c und 20d bestehenden Anordnung im nicht zusammengefügten
Zustand. Mittels des zwischen den Wärmetauscherelementen 20a,
20b, 20c und 20d angeordneten Verbindungselements
21 lassen sich die vier Wärmetauscherelemente 20a,
20b, 20c und 20d zu einem Wärmetauschermodul
44a zusammenfügen. Die vier Wärmetauscherelemente 20a,
20b, 20c und 20d entsprechen in ihrem Aufbau dem in
1 gezeigten Wärmetauscherelement 20a
und sind alle baugleich ausgeführt.
Das Verbindungselement 21 weist einen rechteckigen, plattenförmigen
Grundkörper 34 auf. Die Dicke des Grundkörpers 34 entspricht
im Wesentlichen dem Abstand der beiden äußeren Substratoberflächen
der Substratplatten 16 und 18 der Wärmetauscherelemente
22a, 22b, 22c und 22d. Zwischen dem Grundkörper
34 des Verbindungselements 21 und den vier an diesem angebrachten
Wärmetauscherelementen 20a, 20b, 20c und
20d lässt sich ein im Wesentlichen ebener Abschlussbereich ausbilden.
An der den Wärmetauscherelementen 20a und
20d zugewandten in 2 rechten Längsseite
des Grundkörper 34 des Verbindungselements 21 ist ein Verbindungsansatz
32a angeformt. Der Verbindungsansatz 32a weist zwei dem Wärmetauscherelement
20a zugeordnete Rastnasen 36a und 36b und zwei dem Wärmetauscherelement
20d zugeordnete Rastnasen 36c und 36d auf, welche im
montierten Zustand mit den Abstandsstücken 24b und 24c der
Wärmetauscherelemente 20a und 20d in rastenden Eingriff kommt.
Am Grundkörper 34 des Verbindungselements
21 ist an der den Wärmetauscherelementen 20b und
20c zugewandten in 2 linken Längsseite
des Grundkörpers 34 ein weiterer Verbindungsansatz 32b angeformt,
welcher wiederum mittels Rastnasen in rastenden Eingriff mit den Abstandsstücken
der Wärmetauscherelemente 20b und 20c gebracht werden kann.
Mit der in 2 gezeigten Anordnung lassen
sich durch das Verbindungselement 21 paarweise jeweils zwei Wärmetauscherelemente
20a und 20d bzw. 20b und 20c benachbart zueinander
anordnen, wobei der Grundkörper 34 die beiden Paare von Wärmetauscherelementen
20a und 20d bzw. 20b und 20c voneinander beabstandet.
An der in 2 rechten Längsseite des
Grundkörpers 34 des Verbindungselements 21 ist ein von der
Längsseite senkrecht vorstehender Verbindungssteg 38a angeformt, der
in die Beabstandungsbereiche zwischen den beiden Substratplatten 16 und
18 der paarweise miteinander zu verbindenden Wärmetauscherelemente
20a und 20d hineinreicht. Der Verbindungssteg 38a legt
die beiden paarweise miteinander zu verbindenden Wärmetauscherelemente
20a und 20d in geringem Abstand zueinander fest, so dass sich
die jeweiligen Substratplatten 16 und 18 der beiderseitigen Wärmetauscherelementen
20a und 20d nicht berühren. Der Verbindungssteg
38a weist an den den Wärmetauscherelementen 20a und
20d zugewandten Längsseiten vom Verbindungssteg 38a beidseitig
senkrecht hervorstehende Ansätze 37a und 37b auf, die jeweils
Abstandsstücke der Wärmetauscherelemente 20a und 20d
bei der Montage hintergreifen. Dadurch werden die Wärmetauscherelemente
20a und 20d in den zugeordneten Rastnasen 36a,
36b, 36c und 36d gehalten.
Auf der in 2 linken Längsseite des
Grundkörpers 34 des Verbindungselements 21 ist ein weiterer
Verbindungssteg 38b senkrecht zum Grundkörper 34 angeformt,
der zur Verbindung mit den Wärmetauscherelementen 20b und
20c dient. Der Verbindungssteg 38b ist gleich dem Verbindungssteg
38a ausgebildet und hat dieselbe Funktionsweise in Bezug auf die Wärmetauscherelemente
20b und 20c.
Das Verbindungselement 21 weist an seinen Schmalseiten jeweils
sich parallel zu den Substratplatten 16 und 18 der Wärmetauscherelemente
20a, 20b, 20c und 20d erstreckende Einschnitte
56a und 56b auf. Die Einschnitte 56a und 56b
sind so bemessen, dass sie einen Beabstandungsbereich definieren, der den Beabstandungsbereich
zwischen den beiden Substratplatten 16 und 18 der Wärmetauscherelemente
20a, 20b, 20c und 20d entspricht.
Das Verbindungselement 21 ist mit seinem Grundkörper
34, den Verbindungsansätzen 32a und 32b, den vorstehenden
Verbindungsstegen 38a und 38b mit den Ansätzen
37a und 37b sowie den angeformten Rastnasen 36a,
36b, 36c und 36d einstückig im Spritzgussverfahren
aus Kunststoff hergestellt. Da das dargestellte Ausführungsbeispiel des Verbindungselements
21 im Wesentlichen gleiche Wandstärken aufweist,
sind in den kompakten Bereichen Auslassungen in Form von Durchgangsöffnungen
ausgeformt. Diese Durchgangsöffnungen sind prinzipiell ohne Funktion, können
jedoch zusätzlich beispielsweise für die Verbindung mit den Wärmetauscherelementen
20a, 20b, 20c und 20d verwendet werden. Der
Grundkörper 34 des Verbindungselements 21 ist dementsprechend
als ein Hohlkörper ausgebildet, kann jedoch alternativ auch als Vollkörper
ausgebildet sein. Das Verbindungselement 21 ist elektrisch nicht leitend
und wirkt thermisch isolierend, so dass sich die Wärmetauscherelemente
20a, 20b, 20c und 20d gegenseitig nicht wesentlich
beeinflussen und insbesondere keine Wärmeleitung zwischen den jeweiligen Substratplatten
16 und 18 auftritt.
Die elektrischen Kontaktierungsleitungen 22a und
22b der Wärmetauscherelemente 20a und 20b erstrecken
sich parallel zur Längserstreckungsrichtung des Grundkörpers
34 des Verbindungselements 21 in 2
nach vorne, wohingegen sich die elektrischen Kontaktierungsleitungen 22c
und 22d parallel zur Längserstreckungsrichtung des Grundkörpers
34 des Verbindungselements 21 in 2
nach hinten erstrecken.
3 zeigt in schematischer, perspektivischer Ansicht
den Aufbau eines Wärmetauscherarrays 62, das im teilweise nicht zusammengefügten
Zustand aus neun Wärmetauschermodulen aufgebaut ist. Im Folgenden wird nur
die Anordnung der Wärmetauschermodule 44a, 44b und
44c näher beschreiben. Die Wärmetauschermodule 44a,
44b und 44c sowie die übrigen in 3
gezeigten und nicht mit Bezugszeichen versehenen Wärmetauschermodule sind gleich
dem in 2 dargestellten Wärmetauschermodul
44a aufgebaut.
Das Wärmetauschermodul 44a lässt sich mit dem benachbarten,
baugleichen Wärmetauschermodul 44b durch ein Verbindungsteil
46 verbinden. Das Verbindungsteil 46 erstreckt sich parallel zur
Längserstreckungsrichtung des Grundkörpers 34 des Verbindungselements
21 des Wärmetauschermoduls 44a. Das Verbindungsteil
46 lässt sich beidseitig in den jeweiligen Beabstandungsbereich zwischen
den oberen und unteren Substratplatten 16 und 18 der sich gegenüberstehenden
Wärmetauscherelemente der Wärmetauschermodule 44a und
44b einführen und darin festlegen. In 3
ist der Zustand dargestellt, in welchem das Verbindungsteil 46 bereits
am Wärmetauschermodul 44b festgelegt ist. Der in Richtung auf das
Wärmetauschermodul 44b gerichtete Teil des Verbindungsteils
46 ist gleich dem in Richtung auf das Wärmetauschermodul
44a gerichteten Teil des Verbindungsteils 46 ausgebildet. Der
in Richtung auf das Wärmetauschermodul 44a gerichtete Teil des Verbindungsteils
46 weist dabei eine Anordnung von Verbindungsansätzen 48a,
48b und 48c auf, die sich beim Zusammenfügen in den Beabstandungsbereich
zwischen den oberen und unteren Substratplatten 16 und 18 der
Wärmetauscherelemente 20a und 20d des Wärmetauschermoduls
44a einführen und darin festlegen lässt.
Das Wärmetauschermodul 44b kann an der dem Wärmetauschermodul
44a abgewandten Seitenbereich mit dem benachbarten Wärmetauschermodul
44c mittels des Verbindungsteils 46b verbunden werden. Das Verbindungsteil
46b ist gleich dem Verbindungsteil 46a ausgebildet, sodass die
Montage der beiden Wärmetauschermodule 44b und 44c in gleicher
Weise erfolgt, wie die Montage der benachbarten Wärmetauschermodule
44a und 44b.
Durch die Anordnung der in Reihe miteinander verbundenen Wärmetauschermodule
44a, 44b und 44c wird eine Wärmetauschermodulreihe
50a gebildet. In 3 links neben der Wärmetauschermodulreihe
50a ist eine entsprechend aufgebaute Wärmetauschermodulreihe
50b und links von dieser wiederum eine korrespondierend aufgebaute Wärmetauschermodulreihe
50c dargestellt. Die Wärmetauschermodulreihe 50a lässt
sich durch die Verbindungsleiste 52a mit der Wärmetauschermodulreihe
50b verbinden, wohingegen sich die Wärmetauschermodulreihe
50b durch die Verbindungsleiste 52b mit der Wärmetauschermodulreihe
50c verbinden lässt. Die Verbindungsleisten 52a und
52b erstrecken sich senkrecht zur Längserstreckungsrichtung des Grundkörpers
34 des Verbindungselements 21 des Wärmetauschermoduls
44a und parallel zur Längsersteckungsrichtung der Wärmetauschermodulreihe
50a, 50b und 50c.
Die Verbindungsleiste 52b ist gleich der Verbindungsleiste
52a aufgebaut, so dass die Verbindung der Wärmetauschermodulreihen
50b und 50c durch die Verbindungsleiste 52b in gleicher
Weise erfolgt, wie die nachfolgend beschriebene Verbindung der Wärmetauschermodulreihen
50a und 50b durch die Verbindungsleiste 52a.
Die Verbindungsleiste 52a weist einen rechteckigen, lang
gestreckten, plattenförmigen Grundkörper 54 auf, dessen Plattendicke
dem Abstand der beiden äußeren Substratoberflächen der Wärmetauscherelemente
entspricht. An der in 3 nach rechts weisenden Längsseite
des Grundkörpers 54 der Verbindungsleiste 52a ist eine Mehrzahl
von Verbindungsansätzen, von denen nur drei mit den Bezugszeichen
58a, 58b und 58c versehen sind, angeformt. Die Verbindungsansätze
58a, 58b und 58c erstrecken sich im zusammengefügten
Zustand in die Beabstandungsbereiche zwischen den beiden Substratplatten
16 und 18 der angrenzenden Wärmetauscherelemente der Wärmetauschermodulreihe
50a hinein und lassen sich dort festlegen. Die Verbindungsansätze
56a und 56b erstrecken sich auch in die an den Schmalseiten der
Verbindungselemente 21 ausgeformten Einschnitte
56b.
An der in 3 nach links weisenden Längsseite
des Grundkörpers 54 der Verbindungsleiste 52a sind ebenfalls
mehrere (nicht mit Bezugszeichen versehene) Verbindungsansätze angeformt, die
sich in die Beabstandungsbereiche zwischen den beiden Substratplatten
16 und 18 der Wärmetauscherelemente der Wärmetauschermodulreihe
50b und in die an den Schmalseiten der Verbindungselemente ausgeformten
Einschnitte hineinerstrecken und dort festlegbar sind.
Beidseitig der Wärmetauschermodulreihen 50a und
50b erstrecken sich die elektrischen Kontaktierungsleitungen parallel zu
den Substratplatten 16 und 18 der Wärmetauscherelemente in
3 nach rechts bzw. nach links. So erstrecken sich beispielsweise
die elektrischen Kontaktierungsleitungen 22a und 22b der Wärmetauscherelemente
20a und 20b des Wärmetauschermoduls 44a in
3 nach rechts und die elektrischen Kontaktierungsleitungen
22c und 22d der Wärmetauscherelemente 20c und
20d des Wärmetauschermoduls 44a in 3
nach links. Die in Richtung auf die Verbindungsleiste 52a verlaufenden
elektrischen Kontaktierungsleitungen der Wärmetauschermodulreihe
50a und die in Richtung auf die Verbindungsleiste 52a verlaufenden
elektrischen Kontaktierungsleitungen der Wärmetauschermodulreihe
50b werden in der als hohle Kabelführung ausgebildeten Verbindungsleiste
52a geführt. Damit beispielsweise die in Richtung auf die Verbindungsleiste
52a verlaufenden elektrischen Kontaktierungsleitungen der Wärmetauschermodulreihe
50a in die als hohle Kabelführung ausgebildeten Verbindungsleiste
52a eingeführt werden können, sind beispielsweise zwischen den
Verbindungsansätzen 58a und 58b eine Zuführöffnung
60a und zwischen den Verbindungsansätzen 58b und
58c eine Zuführöffnung 60b vorgesehen.
Die Verbindungsleiste 52a ist mit ihren Verbindungsansätzen
58a, 58b und 58c sowie den daran ausgeformten Zuführöffnungen
60a und 60b einstückig im Spritzgussverfahren aus Kunststoff
hergestellt.
Die parallel durch die Verbindungsleiste 52a und
52b miteinander verbundenen Wärmetauschermodulreihen 50a,
50b und 50c bilden das Wärmetauscherarray 62. Das
Wärmetauscherarray 62 ist eine Anordnung mit im Wesentlichen rechteckiger
Grundfläche, wobei die vier Randbereiche jeweils durch eine Abschlussleiste
64a, 64b, 64c und 64d begrenzt werden. Da im
zusammengefügten Zustand die Abschlussleisten 64a, 64b,
64c und 64d das Wärmetauscherarray 62 vollständig
umschließen, wird durch die Abschlussleisten 64a, 64b,
64c und 64d ein Begrenzungsrahmen gebildet. Die Berührungsbereiche
der Abschlussleisten 64a, 64b, 64c und 64d sind
dabei zueinander angeschrägt ausgeführt und auf Gehrung miteinander verbunden.
Die Abschlussleisten 64a, 64b, 64c und
64d sind im Wesentlichen gleich ausgebildet. So weist beispielsweise die
Abschlussleiste 64a einen im Wesentlichen rechteckigen, lang gestreckten,
plattenförmigen Grundkörper 66 auf, dessen Plattendicke im Wesentlichen
dem Abstand der beiden äußeren Substratoberflächen eines Wärmetauscherelements
entspricht.
Die Verbindungsleiste 52a welche die Wärmetauschermodulreihen
50a und 50b verbindet, weist an ihren Schmalseiten jeweils einen
sich parallel zu den Substratplatten 16 und 18 eines Wärmetauscherelements
erstreckenden Einschnitt 68a bzw. 68b auf. Die Einschnitte
68a und 68b definieren einen Beabstandungsbereich, der dem Beabstandungsbereich
zwischen den beiden Substratplatten 16 und 18 eines Wärmetauscherelements
entspricht.
Beispielsweise die Abschlussleiste 64a weist an ihrer dem
Wärmetauscherarray 62 zugewandten Längsseite eine Mehrzahl von
Verbindungsansätzen 70a, 70b und 70c auf, die sich
zum einen in die Beabstandungsbereiche zwischen den Substratplatten 16
und 18 der mit der Abschlussleiste 64a zu versehenden Wärmetauscherelemente
des Wärmetauscharrays 62 und zum anderen in die Einschnitte
56a an den Schmalseiten der Verbindungselemente 21 hineinerstrecken
und sich dort festlegen lassen.
Beispielsweise die Abschlussleiste 64d weist ebenfalls an
den in Richtung auf das Wärmetauscherarray zugewandten Längsseiten Verbindungsansätze
71a, 71b und 71c auf, die sich nicht nur in die Beabstandungsbereiche
zwischen den Substratplatten 16 und 18 der mit der Abschlussleiste
64d zu versehenden Wärmetauscherelemente des Wärmetauscherarrays
62 sondern auch in die Einschnitte 68a an den Schmalseiten der
Verbindungsleiste 52a hinein, erstrecken.
Die Abschussleisten 64a und 64c sind als in ihrer
Erstreckungsrichtung hohl ausgebildete Kabelführungen zur Aufnahme der elektrischen
Kontaktierungsleitungen ausgebildet. Die sich von der Wärmetauschermodulreihe
50a in Richtung auf die Abschlussleiste 64a bzw. von der Wärmetauschermodulreihe
50c in Richtung auf die Abschlussleiste 64c erstreckenden elektrischen
Kontaktierungsleitungen lassen sich durch an den dem Wärmetauscherarray zugewandten
Längsseiten angebrachte Zuführöffnungen in die Kabelführung
einbringen. Beispielsweise an der Abschlussleiste 64a sind zwischen den
Verbindungsansätzen 70a, 70b und 70c die Zuführöffnungen
72a und 72b angeordnet.
4 zeigt in schematischer, perspektivischer
Darstellung das in 3 dargestellte Wärmetauscherarray
62 in zusammengefügtem Zustand.
Anhand der 4 wird deutlich, dass das
Wärmetauscherarray 62 aus drei parallel zueinander angeordneten Wärmetauschermodulreihen
50a, 50b und 50c aufgebaut ist. Jede der Wärmetauschermodulreihen,
beispielsweise die Wärmetauschermodulreihe 50a, ist aus drei Wärmetauschermodulen
44a, 44b und 44c aufgebaut. Jedes der Wärmetauschermodule,
beispielsweise das Wärmetauschermodul 44a ist aus vier Wärmetauscherelementen
20a, 20b, 20c und 20d aufgebaut. Die Wärmetauscherelemente
20a, 20b, 20c und 20d sind dabei durch das Verbindungselement
21 miteinander verbunden.
An der in 4 nach oben weisenden Oberfläche
des Verbindungselements 21 des Wärmetauschermoduls 44a ist
ein Strömungsleitelement 40 angebracht.
Das Strömungselement 40 weist Strömungsleitstrukturen
42 auf, die zumindest einen Teil (Pfeil A) des über die Substratoberfläche
geführten Fluidstromes von der Substratoberfläche ableiten und die zumindest
einen Teil (Pfeil B) des in Abstand von der Substratoberfläche geführten
Fluids in Richtung auf die Substratoberfläche lenken. Der Aufbau derartiger
Strömungsleitstrukturen 42 ist in der nach veröffentlichten
DE 10 2006 011 794 B3 offenbart und
dort genauer beschrieben.
Zusätzlich lassen sich auf der in 4
nach oben weisenden Oberfläche eines der Verbindungselemente der Wärmetauschermodule
ein oder mehrere (nicht gezeigte) Strömungsverwirbelungs-Elemente anbringen,
welche lokal die Strömung im Bereich der Oberfläche des Substrats verwirbeln
Derartige Strömungsverwirbelungs-Elemente sind ebenfalls in der nach veröffentlichten
DE 10 2006 011 794 B3 offenbart
und dort genauer beschrieben. Derartige Strömungsverwirbelungs-Elemente erzeugen
eine turbulente Strömung.
In den 5 bis 8
ist ein Kühlgerät zur Kühlung des Innenraumes 100 eines
Schaltschrankes dargestellt. 5 zeigt hierbei eine geschnittene
Draufsicht auf den dem Innenraum des Schaltschrankes zugeordneten inneren Kühlkreis
102, der als ein strömbares Fluid zu kühlende Innenluft aus dem
Schaltschrank führt. Der Kühlkreis 102 zeigt an dem in
5 rechts dargestellten Teil eine Anordnung mehrerer
Wärmetauscherelemente, die einen Wärmeübertrag mit der Innenluft
durchführen. Die Wärmetauscherelemente bilden insgesamt einen Wärmetauscher.
Die Anordnung der Wärmetauscherelemente entspricht dem in den 3
und 4 näher dargestellten Wärmetauscherarray
62. In der Mitte des in der 5 gezeigten Wärmetauscherarrays
62 ist eine Anordnung aus vier Wärmetauscherelementen 20a,
20b, 20c und 20d mit Bezugszeichen versehen. Die restlichen
Wärmetauscherelemente des Wärmetauscherarrays 62, die nicht mit
Bezugszeichen versehen sind, sind gleich den Wärmetauscherelementen
20a, 20b, 20c und 20d aufgebaut. So entspricht
jedes der in 5 gezeigte Wärmetauscherelemente
dem in 1 gezeigten Wärmetauscherelement.
Das Wärmetauscherarray 62 ist an einen Strömungskanal
104 angeschlossen, in welchem ein von einem Radiallüfter
128 erzeugter Fluidstrom in Richtung des Pfeiles F bzw. in Richtung auf
das Wärmetauscherarray 62 gerichtet ist.
Der Strömungskanal 104 mündet in einer Vielzahl
von Teil-Strömungskanälen, von denen beispielsweise die etwa mittig angeordneten
Teil-Strömungskanäle mit den Bezugszeichen 106a, 106b,
106c, 106d, 106e und 106f bezeichnet sind. in
den Teil-Strömungskanälen 106a, 106b, 106c,
106d, 106e und 106f wird der im Strömungskanal
104 geführte Fluidstrom gemäß Pfeil F in eine durch die
Anzahl der Teil-Strömungskanäle bestimmte Vielzahl von Teil-Fluidströmen
aufgeteilt, von denen die Teil-Fluidströme mit den Bezugszeichen
108a und 108b beispielhaft eingezeichnet sind. Die Teil-Fluidströme
108a und 108b dienen dem Wärmeübertrag mit einem Teil
der Wärmetauscherelemente 20a, 20b, 20c und
20d. So dient beispielsweise der Teil-Fluidstrom 108a dem Wärmeübertrag
mit den Wärmetauscherelementen 20b und 20c, wohingegen der
Teil-Fluidstrom 108b dem Wärmeübertrag mit den Wärmetauscherelementen
20a und 20d dient.
Die Substratoberflächen der Wärme aufnehmenden Substratplatten
der Wärmetauscherelemente 20a, 20b, 20c und
20d werden dem aus dem inneren des Schaltschrankes geförderten, zu
kühlenden Fluidstrom F ausgesetzt, der wiederum in die Teil-Fluidströme
108a und 108b aufgeteilt wird. Die Teil-Fluidströme
108a und 108b führen mit der Wärmeaufnehmenden Seite
16 der Wärmetauscherelemente 20a, 20b,
20c und 20d einen Wärmeübertrag durch. Die Teil-Strömungskanäle
106a bis 106f weisen in dem Bereich, in welchem der Strömungskanal
104 in die Teil-Strömungskanäle 106a, 106b,
106c, 106d, 106e und 106f mündet jeweils
zueinander benachbarte Einströmöffnungen 116a, 116b,
116c, 116d, 116e und 116f auf, wie in
7 genauer dargestellt. Die Einströmöffnungen
116a, 116b, 116c, 116d, 116e und
116f liegen in einer gemeinsamen Einströmebene 118, die sich
senkrecht zu der durch das Wärmetauscherarray 62 definierten Wärmetauscher-Ebene
110 erstreckt.
Weitere Teil-Strömungskanäle können jedoch auch auf
einer der übrigen Wärmetauscherelementreihen 50a oder
50c münden. So mündet beispielsweise der Teil-Strömungskanal
106a unmittelbar in einem (nicht mit einem Bezugszeichen versehenen) Anströmkanal,
der sich senkrecht zu der Wärmetauscherelementreihe 50a erstreckt,
wohingehend beispielsweise der Teil-Strömungskanal 106 in einem anderen
(nicht mit einem Bezugszeichen versehenen) Anströmkanal mündet, der sich
senkrecht zu der Wärmetauscherelementreihe 50c erstreckt. Sämtliche
Teil-Strömungskanäle sind so angeordnet und derart in der Teil-Strömungskanal-Ebene
120 geführt, dass sämtliche Wärmetauscher-Elemente des Wärmetauscherarrays
62 über einen jeweils zugeordneten Anströmkanal mit einem Teil-Fluidstrom
versorgt werden, der mit dem jeweils zugeordneten Tei der Wärmetauscherelemente
einen Wärmeübertrag durchführt.
Die Anströmkanäle benachbarter Teil-Strömungskanäle
sind voneinander abgetrennt in einer Reihe angeordnet, die sich senkrecht zur Erstreckungsrichtung
der Wärmetauscherelementreihen 50a, 50b und 50c
erstrecken. Benachbarte Teil-Strömungskanäle werden in der Teil-Strömungskanal-Ebene
120 durch entsprechend geformte Strömungskanalwände abgetrennt.
Aneinandergrenzende Anströmkanäle werden durch Trennwände voneinander
abgetrennt, die an einem zwischen zwei Wärmetauscherelementen angeordneten
Verbindungsstück angebracht sind. Diese Verbindungsstücke können
beispielsweise die in 3 gezeigten Verbindungselemente
21 oder die Verbindungsleisten 52a und 52b sein.
Senkrecht zum Wärmetauscherarray 62 erstrecken sich
zu den vorstehend beschriebenen Anströmkanälen zugeordnete Abströmkanäle
in Richtung aus der Zeichenebene heraus. Diese Abströmkanäle führen
den Teil-Fluidstrom nach dem Wärmeübertrag in den Innenraum
100 des Schaltschrankes ab. So erstreckt sich beispielsweise der Abströmkanal
126a, welcher dem Anströmkanal 122a zugeordnet und mit diesem
strömungsleitend verbunden ist, senkrecht zur Wärmetauscherelementreihe
50b, wobei der Teil-Fluidstrom 108a nach dem Wärmeübertrag
mit den Wärmetauscherelementen 20c und 20b in den Innenraum
100 des Schaltschrankes abgeführt wird.
Weiterhin beispielsweise erstreckt sich der Abströmkanal
126a ebenfalls senkrecht zur Wärmetauscherelementreihe 50b,
wobei der Teil-Fluidstrom 108b nach dem Wärmeübertrag mit den
Wärmetauscherelementen 20a und 20d in den Schaltschrankinnenraum
100 abgeführt wird.
Die Abströmkanäle benachbarter Teil-Strömungskanäle
sind voneinander abgetrennt in einer Reihe angeordnet, die sich senkrecht zur Erstreckungsrichtung
der Wärmetauscherelementreihen 50a, 50b und 50c
erstreckt.
Jedem Teil-Strömungskanal sind ein Anströmkanal und ein
damit in Fluidverbindung stehender Abströmkanal zugeordnet. So mündet
beispielsweise der Teil-Strömungskanal 106b in den Anströmkanal
122b, der wiederum in Fluidverbindung mit dem Abströmkanal
126b steht. Ebenso steht der Anströmkanal 122a, in welchen
der Teil-Strömungskanal 106e mündet, mit dem Abströmkanal
126a in Fluidverbindung. Die in einer Reihe senkrecht zur Längserstreckungsrichtung
der Wärmetauscherelementreihen 50a, 50b und 50c
angeordneten Anströmkanäle erstrecken sich parallel zu den in Reihe angeordneten
Abströmkanälen.
Der Radiallüfter 128 erzeugt den Fluidstrom im Strömungskanal
104 in Richtung des Pfeils F. Aufgrund des Fluidstromes im Strömungskanal
104 werden auch beispielsweise die Teil-Fluidströme 108a
und 108b in den Teil-Strömungskanälen 106b und
106e erzeugt. Dabei fördert der Radiallüfter 128 die
zu kühlende Innenluft aus dem Innenraum 100 des Schaltschrankes in
den Strömungskanal 104 und von da aus beispielsweise in die Teil-Strömungskanäle
106b und 106e. Da die Teil-Strömungskanäle mit den zugeordneten
Abströmkanälen in Fluidkontakt stehen, fördert der Radiallüfter
ebenso gekühlte Innenluft beispielsweise aus den Abströmkanälen
126a und 126b in den Innenraum 100 des Schaltschrankes.
Die Teil-Fluidströme führen mit einem Teil der Wärmetauscherelemente
einen Wärmeübertrag durch. So führt beispielsweise der Teil-Fluidstrom
108a mit den beiden Wärmetauscherelementen 20c und
20b einen Wärmeübertrag durch.
Die beiden Wärmetauscherelemente 20b und 20c
bilden dabei ein Wärmetauscherpaar, welches wie in 2
dargestellt, durch den am Verbindungselement 21 angeformten Verbindungssteg
38b miteinander verbunden ist. Ein baugleiches Wärmetauscherpaar wird
durch die Wärmetauscherelemente 20a und 20d gebildet, welche
wie in 2 dargestellt durch den am Verbindungselement
21 angeformten Verbindungssteg 28a miteinander verbunden sind
und welche mit dem Teil-Fluidstrom 108b einen Wärmeübertrag durchführen.
Die benachbarten Wärmetauscherpaare 20a und 20d bzw.
20b und 20c werden durch Trennwände voneinander abgetrennt,
so dass ein Wärmetauscherpaar nur mit einem Teil-Fluidstrom Wärme überträgt.
Die Trennwand zwischen den Wärmetauscherpaaren 20a und 20d
bzw. 20b und 20c werden durch zwischen den Wärmetauscherpaaren
angeordnete Verbindungsstücke gebildet. Hierzu können auch entsprechende
Trennwände an das Verbindungsstück 21, wie es in 2
dargestellt ist, angebracht werden.
6 zeigt das Kühlgerät in schematischer Darstellung
und in Schnittansicht gemäß der Schnittlinie VI-VI in
5, wobei der obere Bereich im Innenraum 100
des Schaltschrankes und der untere Bereich 112 im Außenraum des Schaltschrankes
angeordnet ist. Mit dem Bezugszeichen 111 ist die Schaltschrankwand bezeichnet.
Wie anhand der 6 deutlich wird, verlaufen
die Teil-Strömungskanäle 106a, 106b, 106c,
106d, 106e und 106f in einer Teil-Strömungskanalebene
120 parallel zum Wärmetauscherarray 62, welches in der Wärmetauscher-Ebene
110 verläuft. Sämtliche Wärmetauscher-Elemente sind in dieser
Wärmetauscher-Ebene angeordnet.
So erstreckt sich beispielsweise der Teil-Strömungskanal
106e parallel zur Wärmetauscher-Ebene 110, wobei der darin
geführte Teil-Fluidstrom 108b in 6 aus
der Zeichenebene herausgeführt ist, was durch die auf den Betrachter weisende
Pfeilspitze dargestellt ist. Der Teil-Strömungskanal 106e mündet
in dem Anströmkanal 122a. Der Anströmkanal 122a erstreckt
sich senkrecht zum Teil-Strömungskanal 106e in Richtung auf die Wärmetauscher-Ebene
110.
Der im Teil-Strömungskanal 106e geführte Teil-Fluidstrom
108b trifft senkrecht auf eine Innenseite des Anströmkanals
122b. Der Anströmkanal 122a mündet senkrecht in Richtung
auf die Substratplatte 16 in einem Führungskanal 200. Der
Führungskanal 200 verläuft dabei parallel zu der Substratplatte
16, welche die Wärme des im Führungskanal 200 strömenden,
zu kühlenden Fluids aufnimmt. Zu diesem Zweck wird das strömende Fluid
an der Substratplatte 16 entlang geleitet, wobei die Substratplatte
16 gleichzeitig eine Abdeckung des Führungskanals 200 bildet.
Der Anströmkanal 122a mündet an einem ersten Ende
204 des Führungskanals 200 in diesen. An dem zweiten Ende
206 des Führungskanals 200, das dem ersten Ende
204 des Führungskanals 200 entgegengesetzt orientiert ist,
mündet der Führungskanal 200 in den Abströmkanal
126a. Der Abströmkanal 126a erstreckt sich dabei senkrecht
zum Führungskanal 200, so dass das im Führungskanal
200 strömende Fluid senkrecht von der Substratplatte 16 abgeleitet
wird. Der durch den Radiallüfter 128 erzeugte Fluidstrom fördert
das im Führungskanal 200 gekühlte Fluid aus dem Abströmkanal
126a in den Innenraum 100 des Schaltschrankes. Zu diesem Zweck
mündet der Abströmkanal 126a direkt im zu kühlenden Innenraum
100 des Schaltschrankes.
Der Anströmkanal 122a erstreckt sich parallel zum Abströmkanal
126a. Die Strömungsrichtung gemäß Pfeil AN des im Anströmkanal
122a geführten Fluids ist entgegen der Strömungsrichtung gemäß
Pfeil AB des im Abströmkanal 126a geführten Fluids gerichtet.
Die Seitenwände des Anströmkanals 122a sind durch zwischen jeweils
zwei Wärmetauscherelementen angeordnete Verbindungsstücke bzw. an Verbindungsstücken
21, wie sie in 2 gezeigt sind, angeordnete
Wandstücke gebildet. Ebenso sind die Seitenwände des Abströmkanals
126a durch ähnliche Wandstücke gebildet.
Die Substratoberfläche der Wärmeabgebenden Substratplatten
18 der Wärmetauscherelemente des Wärmetauscherarrays
62 sind dem Außenkühlkreis bzw. dem Außenraum
112 des Schaltschrankes zugeordnet.
Zu diesem Zweck ist am Außenraum 112 des Schaltschrankes
ein Außenströmungskanal 130 für den in Richtung des Pfeiles
AS strömenden Außenluftstrom angeordnet. Der Außenluftstrom in Richtung
der Pfeile AS dient dem Wärmeübertrag mit der Substratoberfläche
der Wärme abgebenden Substratplatten 18 der Wärmetauscherelemente
des Wärmetauscherarrays 62. Am Außenströmungskanal
130 ist ein Außenluft-Radiallüfter 132 angeordnet, der
den Außenluftstrom in Richtung der Pfeile AS im Außenströmungskanal
130 erzeugt. Der Außenluft-Radiallüfter 132 fördert
wiederum an der Substratoberfläche der Wärme abgebenden Substratplatten
18 erwärmte Außenluft aus dem Außenströmungskanal
130 in den Außenraum 112 des Schaltschrankes.
Innerhalb des Außenströmungskanals 130 sind an
den Verbindungsstücken 21, wie auch in den 3
und 4 gezeigt, zwischen jeweils zwei Wärmetauscherelementen
Strömungsleitelemente 40 angeordnet. Die Strömungsleitelemente
40 weisen Strömungsleitstrukturen 42 auf, die zumindest einen
Teil des über die Substratoberfläche geführten Fluidstromes von der
Substratoberfläche ableiten und die zumindest einen Teil des in Abstand von
der Substratoberfläche geführten Fluids in Richtung auf die Substratoberfläche
lenken. Die kreuzweise Ablenkung des Außenluftstromes ist durch die gekreuzten
Pfeile KS in 6 gekennzeichnet. Der Aufbau derartiger
Strömungsleitstrukturen 42 ist in der nach veröffentlichten
DE 10 2006 011 794 B3 offenbart
und dort genauer beschrieben.
Weiterhin können den Wärmetauscherelementen im Außenströmungskanal
(nicht gezeigte) Strömungsverwirbelungselemente zugeordnet sein, welche die
Strömung im Bereich der Oberfläche des Substrates 18 lokal verwirbeln.
Derartige Strömungsverwirbelungs-Elemente können eine turbulente Strömung
im Außenströmungskanal 130 erzeugen. 7
zeigt in schematischer Darstellung und im Schnitt gemäß der Schnittlinie
VII-VII in 5 den Bereich, in welchem der Strömungskanal
104 in die Vielzahl von Teil-Strömungskanäle mündet.
Mit den Bezugszeichen 116a, 116b, 116c,
116d, 116e und 116f sind hierbei beispielhaft einige Einströmöffnungen
gekennzeichnet. Beispielsweise strömt in die Einströmöffnung
116b der Teil-Fluidstrom 108a, wohingegen in die Einströmöffnung
116e der Teil-Fluidstrom 108b einströmt. Die Strömungsrichtung
der Teil-Fluidströme 108a und 108b ist in 7
in die Zeichenebene hinein gerichtet, was jeweils durch das mit einem Kreuz gekennzeichnete
Ende eines Pfeile dargestellt ist.
8 zeigt das Kühlgerät in schematischer Darstellung
und im Schnitt gemäß der Schnittlinie VIII-VIII in 5.
Anhand der 8 wird deutlich, dass die Teil-Strömungskanäle
eine Kanalabdeckung 107 und der Strömungskanal 104 eine Kanalabdeckung
105 aufweisen.
Wie anhand der 8 weiterhin deutlich wird,
weist der Strömungskanal 104 einen sich in Richtung auf die Teilströmungskanäle
verjüngenden Strömungsquerschnitt Q auf, wobei die Teil-Strömungskanäle
einen kleineren Strömungsquerschnitt als der Strömungskanal aufweisen.
- 10
- Peltier-Element
- 12
- Wärme aufnehmende (kalte Seite)
- 14
- Wärme abgebende Seite (warme Seite)
- 16
- kalte Substratplatte
- 18
- warme Substratplatte
- 20a, b, c, d
- Wärmetauscherelement
- 21
- Verbindungselement
- 22a, b, c, d
- elektrische Kontaktierungsleitung
- 24a, b, c, d
- Abstandsstück
- 26a, b, c, d
- Durchgangsbohrung
- 28a, b, c, d
- Gewindebohrung
- 30a, b, c, d
- Gewindeschraube
- 32a, b
- Verbindungsansatz
- 34
- Grundkörper des Verbindungselements
- 36a, b, c, d
- Rastnase
- 37a, bf
- Ansatz
- 38a, b
- Verbindungssteg
- 40
- Strömungsleitelement
- 42
- Strömungsleitstrukturen
- 44a, b, c
- Wärmetauschermodul
- 46a, b
- Verbindungsteil zwischen zwei Modulen
- 48a, b, c
- Verbindungsansatz des Verbindungsteils
- 50a, b, c
- Wärmetauschermodulreihe
- 52a, b
- Verbindungsleiste
- 54
- Grundkörper der Verbindungsleiste
- 56a, b
- Einschnitte im Verbindungselement
- 58a, b, c
- Verbindungsansatz der Verbindungsleiste
- 60a, b
- Zuführöffnungen der Verbindungsleiste
- 62
- Wärmetauscherarray
- 64a, b, c, d
- Abschlussleiste
- 66
- Grundkörper der Anschlussleiste
- 68a, b
- Einschnitte in der Verbindungsleiste
- 70a, b, c
- Verbindungsansatz der Abschlussleiste
- 71a, b, c
- Verbindungsansatz der Abschlussleiste
- 72a, b
- Zuführöffnungen der Abschlussleiste
- 100
- Innenraum des Schaltschrankes
- 102
- Innenraum-Kühlkreis
- 104
- Strömungskanal
- 105
- Kanalabdeckung des Strömungskanals
- 106a, b, c, d, e, f
- Teil-Strömungskanäle
- 107
- Kanalabdeckung der Teil-Strömungskanäle
- 108a, b
- Teil-Fluidströme
- 110
- Wärmetauscherebene
- 112
- Außenraum des Schaltschrankes
- 114
- Außenluftstrom
- 116a, b, c, d, e, f
- Einströmöffnungen
- 118
- Einströmebene
- 120
- Teil-Strömungskanal-Ebene
- 122a, b
- Anströmkanäle
- 124
- an den Mündungsbereich anschließender Bereich
- 126a, b
- Abströmkanäle
- 128
- Fluid-Fördereinrichtung
- 130
- Außenströmungskanal
- 132
- Außenluft-Fördereinrichtung
- 200
- Führungskanal
- 204
- erstes Ende des Führungskanals
- 206
- zweites Ende des Führungskanals
- Pfeil A
- Teil des Fluidstromes
- Pfeil B
- Teil des Fluidstromes
- Pfeil F
- Fluidstrom
- q
- Strömungsquerschnitt des Teil-Strömungskanals
- Q
- Strömungsquerschnitt des Strömungskanals
- Pfeil AN
- Strömungsrichtung in den Anströmkanälen
- Pfeil AB
- Strömungsrichtung in den Abströmkanälen
- Pfeil AS
- Außenlutstrom
- Pfeile KS
- kreuzweise Ablenkung des Außenluftstromes