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Dokumentenidentifikation DE102005024167B4 15.05.2008
Titel Trockner für ein Kühlmedium in einem Kühlmedienkreislauf, insbesondere für eine Klimaanlage eines Fahrzeugs
Anmelder Jahn GmbH Umform- und Zerspanungstechnik, 99897 Tambach-Dietharz, DE
Erfinder Jahn, Andreas, 99897 Tambach-Dietharz, DE
Vertreter Patentanwälte Liedtke & Partner, 99096 Erfurt
DE-Anmeldedatum 23.05.2005
DE-Aktenzeichen 102005024167
Offenlegungstag 30.11.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 15.05.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.05.2008
IPC-Hauptklasse F25B 43/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F25B 39/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Trockner für ein Kühlmedium in einem Kühlmedienkreislauf, insbesondere für eine Klimaanlage eines Fahrzeugs.

Derartige Trockner dienen dazu, Verunreinigungen auszufiltern und Wasser aus dem Kühlmedium aufzunehmen. Ein verbreiteter Anwendungszweck dieser Trockner, ist die Reinigung des Kühlmediums in Klimaanlagen eines Fahrzeugs, wobei die Feuchtigkeit im System mittels eines Trockenmittels aufgenommen wird.

Trockner der eingangs genannten Art sind beispielsweise aus der DE 699 00 883 T2 und der EP-A-0 696 714 bekannt. Die dort vorgeschlagenen Trockner enthalten ein Gehäuse, das an einem Ende mit einem Baden versehen ist und am anderen Ende eine durch ein Kopfstück abgeschlossene Öffnung aufweist, wobei das Kopfstück. Ein- und Auslassöffnungen für das Kühlmedium enthält. Im Innern des Hohlkörpers ist ein hohlzylindrischer Filter angeordnet, der von einem am Verschlussteil angeordneten Rohr durchdrungen wird, das in das Gehäuse hineinragt und durch welches das im Kühlkreislauf befindliche Kühlmedium (auch Kältemittel genannt) fließt. Der Filter besteht aus einer Vielzahl von Einzelteilen aus unterschiedlichen Materialien.

Bei der Montage eines solchen Trockners werden in aufwendiger Montagearbeit die einzelnen Bestandteile des Filters, nämlich Filterhalter, Filterpad, Trocknermittel, Filterpad und Filterhalter, in das Gehäuse schichtweise eingebaut und anschließend, je nach Bauart, das Gehäuse mit einem Deckel oder/und dem Verschlussteil verschweißt. Ein derartiger Trockner wird in eine Klimaanlage eingebaut und nimmt dort seine Funktion auf.

Dabei weisen die als Medienanschlussdeckel ausgebildeten Verschlussteile durch die Aufnahme und Halterung der Medienanschlüsse für das Kühlmedium eine komplexe und Material aufendige Form auf. Dies führt zu Problemen in der Fertigung, insbesondere bedingt ein derartig komplexer Aufbau eine separate Fertigung des Verschlussteils. Darüber hinaus weist ein derartig ausgebildeter Trockner ein hohes Gewicht auf.

Weitere Trockner sind beispielsweise aus der EP 1 522 804 A1 und EP 1 147 930 B1 bekannt. Aus der EP 1 147 930 B1 ist dabei ein Sammler bekannt, der ein aufgeweitetes Ende aufweist, der ein sich verjüngenden Abschnitt bildet, der zu höherer Dichtigkeit führt, indem ein Dichtungsring sich nicht beim Eindrehen eines Deckel verklemmt oder verdreht. Ein ähnlich verjüngender Abschnitt ist aus der EP 1 522 804 A1 für einen Sammler bekannt, wobei der sich verjüngende Abschnitt zur Aufnahme eines Kopfanschlusses oder auch einer Aufnahmeeinrichtung für ein Trocknungsmittel vorgesehen ist.

Aus der DE 102 40 305 A1 und der EP 1 580 499 A2 sind darüber hinaus Kondensatoren bekannt, an dessen Sammelrohr ein Behälter angeordnet ist, in welchen eine separate Trockner/Filterpatrone einsetzbar sind. Der Behälter ist als ein geschlossener oder als ein einseitig offener und eine gleichbleibende Wandungsdicke aufweisender Behälter ausgeführt. Bei einem einseitig offenen Ende ist dieses mit einem Deckel verschließbar. In dem Behälter ist die separate Trockner/Filterpatrone als Baueinheit einsetzbar.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Trockner zu schaffen, der die Anforderungen der Praxis besser erfüllt als die bekannten Trockner, insbesondere insofern, dass dieser eine einfache Herstellung und Wartung ermöglicht, aus weniger Einzelteilen besteht als der aus dem Stand der Technik bekannten Trockner und preisgünstiger ist als dieser.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch einen Trockner für ein Kühlmedium in einem Kühlmedienkreislauf mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Der erfindungsgemäße Trockner umfasst ein Gehäuse als Aluminiumfließpressteil und ein darin angeordneten Filter, als Kartusche oder Trockenmittelbeutel, wobei das Gehäuse als ein einseitig offenes Gehäuse mit einem zumindest teilweise oder ganz geschlossenen Boden und einem gegenüberliegenden konisch aufgeweiteten, offenen Ende ausgeführt ist. Auf Grund der Ausführung und Materialauswahl des Trockners kann dieser direkt an einen Kondensator gelötet werden.

Durch die erfindungsgemäße Lösung wird aufgrund des konisch fließgepressten Gehäuses erheblich Material eingespart. Dabei wird durch das konisch aufgeweitete, offene Ende in besonders einfacher und Material sparender Art und Weise ein Verschlussbereich für den Trockner gebildet. Bei den bisherigen Lösungen besteht das Gehäuse aus einem Rohr. Das Rohr wird auf der einen Seite durch einen lotplattierten Deckel verschlossen, der beim Löten des Kondensators automatisch mit verschlossen wird. Auf der anderen Seite wird das Rohr in der Regel durch einen lösbaren Verschlussstopfen verschlossen.

Darüber hinaus wird die Montage des Trockners wesentlich vereinfacht, da nur noch ein vorkonfektionierte Filtereinsatz in Art einer Filterpatrone, Filterkartusche oder eines Trockenmittelbeutels in das Gehäuse eingesetzt werden muss und das Gehäuse durch den Filtereinsatz selbst oder mittels eines separaten Deckels oder bereits am Gehäuse integrierten Deckels verschlossen wird. Die Herstellung sowohl des Trockners wie auch des Filtereinsatzes ist automatisierbar, so dass Fehler bei deren Montage ausgeschlossen werden können.

In einer möglichen Ausführungsform ist der Verschlussbereich durch eine sich verdickende Gehäusewandung gebildet. Dabei verdickt sich die Gehäusewandung in Richtung des offenen Endes. Beispielsweise beträgt die Dicke der Gehäusewandung im Bereich des offenen Endes mindestens 2 mm. Vorzugsweise nimmt die Dicke von 2 mm auf 3 mm zu. Im übrigen Gehäusebereich, d.h. im Bereich der Gehäusewandung außerhalb des Verschlussbereiches, beträgt die Dicke mindestens 1 mm. Zweckmäßigerweise weist die Gehäusewandung eine Dicke von 1,2 mm bis 1,7 mm auf. Dies ermöglicht eine hinreichend feste und stabile Gehäusewandung.

Vorzugsweise dient das konisch aufgeweitete Ende als Aufnahmeelement für ein Verschlusselement des Trockners. Beispielsweise dient das Aufnahmeelement zur Aufnahme eines das offene Ende verschließenden Deckels, z. B. eines Schraubdeckels, eines Stopfens gegebenenfalls mit einer Dichtung und einer Sicherung. über das verschließbare offene Ende des Trockners kann der Filter im Servicefall gewechselt werden. Hierzu ist das konisch aufgeweitete Ende in einer möglichen Ausführungsform mit einem Verschlusselement, z. B. einem Gewinde oder einem Stopfen mit Sprengring, versehen. Alternativ oder zusätzlich kann das konisch aufgeweitete Ende mit mindestens einer umlaufenden Nut, insbesondere einer Innen- oder Außennut versehen sein. Das verdickte Ende dient zur Aufnahme von Gewinden, einem Dichtsitz oder von einer oder mehreren Nuten für Dicht- und/oder Sicherungselemente.

Das Gehäuse wird im Fließpressverfahren kostengünstig hergestellt. Hierzu ist das Gehäuse in Aluminium ausgeführt, die Kartusche kann aus Aluminium, Metall oder auch aus Kunststoff gefertigt werden.

Für eine einfache Montage und einen einfachen Austausch des Filters ist das Gehäuse stab- oder rohrförmig, beispielsweise zylinderförmig oder becherförmig ausgebildet. Dies ermöglicht ein einfaches Ein- und Ausführen und somit einen einfachen Austausch des im stabförmigen Gehäuse angeordneten Filters. Zudem lässt sich ein stabförmiges Gehäuse mit einem konisch aufgeweiteten und mit einem Gewinde, Nuten und/oder Ausbauchungen versehenen Ende besonders einfach und kostengünstig im Fließpressverfahren herstellen.

Zum Anschließen von Medienleitungen weist der Trockner zwei Öffnungen zum Zu- und Abführen des Kühlmediums auf. Die Lage der beiden Anschlussbohrungen kann variieren und ist sowohl am offenen Ende des Trockners als auch am Boden möglich. Beispielsweise ist das Gehäuse im Bereich der dickeren Gehäusewandung mit zwei seitlich angeordneten Öffnungen, insbesondere einer Einlassöffnung und einer Auslassöffnung für das Kühlmedium versehen. Alternativ können in der dickeren Gehäusewandung eine Öffnung und eine weitere Öffnung kopf- oder bodenseitig im Deckel, im Verschlusselement oder Boden vorgesehen sein. Eine Öffnung bildet dabei den Eingang, die zweite Öffnung den Ausgang.

Zweckmäßigerweise sind die Medienleitungen zur Montage an einen Kondensator vorgesehen. Dabei ist eine der Medienleitung als Einlass und eine weitere Medienleitung als Auslass für das die Trockner durchströmende Kühlmedium vorgesehen. Hierzu ist das Gehäuse, insbesondere die Gehäusewandung mit mindestens einer Einlassöffnung und mindestens einer Auslassöffnung für das Kühlmedium versehen. Ein- und Ausgang sind auf Grund der Funktionsweise des Kondensators, je nach Einbaulage des Trockners am unteren oder oberen Ende des Trockners angebracht. Der Trockner ist bevorzugt mit dem Kondensator verlötet.

Das Trockenmittel und die Filterelemente sind so zwischen der Einlass- und der Auslassöffnung anzuordnen, dass das Kältemittel bei seiner Zirkulation durch den Trockner gefiltert wird und das Trockenmittel Wasser aufnehmen kann.

In einer Ausführungsform sind die Einlassöffnung und die Auslassöffnung durch einen umlaufenden Absatz in der Gehäusewandung voneinander getrennt. Dabei kann der umlaufende Absatz zur Aufnahme des Filters dienen. Vorzugsweise ist der Filter als ein Filtereinsatz, z. B. als eine Filterpatrone oder Filterkartusche, ausgebildet und im Ganzen einbaubar.

Im Innern des Filtereinsatzes ist der eigentliche Filter angeordnet, der aus einem granulierten Trockenmittel und Feinfiltern besteht, die durch je ein Lochblech im Innern des Filtereinsatzes fixiert sind. Dabei sind alle Filterkomponenten wie beispielsweise Trockenmittel, Filter und Siebe entsprechend ihrer Anordnung als vorgefertigte Filterbaugruppe in der Patrone oder Kartusche entsprechend angeordnet. Die vorgefertigte Filterbaugruppe kann beispielsweise als ein Metall-, insbesondere als ein Aluminiumeinsatz oder als ein Kunststoffeinsatz ausgebildet sein.

Auch kann der Filter in herkömmlicher Art und Weise durch einen geschichteten Aufbau und Anordnung von einzelnen Filterelementen in dem Gehäuse des Trockners ausgeführt sein. In dieser Ausführungsform werden alle Filterelemente, wie z. B. Siebe, Filter, Trockenmittel, in das Gehäuse als innere Befüllung eingeführt; anschließend wird das Gehäuse verschlossen.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:

1 ein Ausführungsbeispiel eines Gehäuses für einen Trockner,

2 schematisch einen Trockner mit einem in einem Gehäuse angeordneten Filtereinsatz,

3 bis 6B verschiedene Ausführungsformen für Einlass- und Auslassöffnungen für Medienanschlüsse am Gehäuse des Trockners, und

7 und 8 Ausführungsformen für Trockner, die beide von oben befüllt sind, lediglich die Ausführung der Kartusche ist verschieden.

Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

1 zeigt ein Gehäuse 1 für einen Trockner V für einen Kühlmedienkreislauf. Bei dem Trockner V handelt es sich beispielsweise um einen so genannten Trockner für ein Kühlmedium in einem Kühlmedienkreislauf einer Klimaanlage in einem Fahrzeug.

Für eine kostengünstige und einfache Fertigung des Trockners V ist das Gehäuse 1 als ein einseitig offenes Gehäuse mit einem geschlossenen Boden 1.1 und einem gegenüberliegenden offenen Ende 1.2 ausgeführt. Im Bereich des offenen Endes 1.2 weist das Gehäuse 1 eine konisch aufgeweitete Form durch eine sich verdickende Gehäusewandung 1.3 auf. Die sich verdickende Gehäusewandung 1.3 bildet dabei ein Aufnahmeelement 1.4 für ein Verschlusselement 2 am offenen Ende. 1.2.

Die Dicke d1 der Gehäusewandung 1.3 nimmt in Richtung des offenen Endes 1.2 im Bereich des Aufnahmeelements 1.4 zu. Beispielsweise weist die Gehäusewandung 1.3 in diesem Bereich eine Dicke d1 von größer 2 mm, insbesondere von 2 mm bis 3 mm auf. Außerhalb des Bereichs des Aufnahmeelements 1.4 weist die Gehäusewandung 1.3 eine Dicke d2 von größer 1 mm, insbesondere von 1,2 mm bis 1,7 mm auf.

Als Verschlusselement 2 dient beispielsweise ein Stopfen oder ein Schraubdeckel. Bei einem Schraubdeckel ist im Bereich des Aufnahmeelements 1.4 beispielsweise ein Verschlusselement 1.4.1, insbesondere ein Gewinde vorgesehen. Alternativ zum Deckel kann ein Stopfen mit Sprengring verwendet werden. Alternativ oder zusätzlich kann eine Nut oder eine Auswölbung vorgesehen sein.

Zum Zuführen und Abführen des Kühlmediums umfasst das Gehäuse 1 mindestens eine Öffnung 4.1, 4.2 und/oder 4.3. Die im Bereich oberhalb des Bodens 1.1 vorgesehenen Öffnungen 4.1 und 4.2 dienen beispielsweise als Einlassöffnung bzw. Auslassöffnung für das Kühlmedium. Die Öffnung 4.3 dient beispielsweise als Druckausgleich.

Das Gehäuse 1 ist aus einem Fließpressteil hergestellt. Vorzugsweise ist das Gehäuse 1 aus Metall, insbesondere Aluminium oder Stahl. Das Gehäuse 1 kann auch aus einem temperaturfesten Kunststoff gefertigt sein. Dabei können die das Aufnahmeelement 1.4 bildenden Nuten, Gewinde und/oder Ausbuchtungen bei der Herstellung des Gehäuses 1 selbst eingebracht werden. Somit ist ein kostengünstiges und Material sparendes Gehäuse ermöglicht.

2 zeigt eine Ausführungsform für einen Trockner V mit einem im Gehäuse 1 angeordneten Filter F. Der Trockner V ist von unten mit dem Filter F befüllt. Bei dem Filter F handelt es sich um ein Filtersieb oder einen Filterbeutel mit radialer oder axialer Abschichtung. Der Filter F ist beispielsweise aus einem Beutel 8.1, insbesondere einem Trockenmittel- oder Antikondensationsbeutel mit einem Trockenmittel, und einem Filtersieb 8.2 gebildet. In dieser Ausführungsform ist der Filter F (auch Filtertrockner genannt) aus einzelnen Komponenten ausgeführt, die in das Gehäuse 1 entsprechend ihrer Folge angeordnet sind.

Zur Trennung der Einlassöffnung 4.1 von der Auslassöffnung 4.2 und somit zur Trennung des einströmenden vom ausströmenden Kühlmedium ist das Filtersieb 8.2 an geeigneter Stelle im Gehäuse 1 angeordnet und entsprechend ausgeführt. Hierbei sind die Einlassöffnung 4.1 und die Auslassöffnung 4.2 für das ein- bzw. ausströmende Kühlmedium unterhalb des offenen Endes 1.2 in der Gehäusewandung 1.3 angeordnet. Mittels des Filtersiebs 8.2 wird eine Filterung des durchströmenden Kühlmediums bewirkt, das Trockenmittel 8.1 dient der Trocknung des Kühlmediums und nimmt Wasser auf.

Zur Arretierung und Befestigung des Trockners V kann ein Halteelement 6 am Boden 1.1 des Gehäuses 1 angeordnet sein. Das Haltelement 6 ist beispielsweise als ein Zapfen oder eine andere ähnliche Form ausgebildet sein. Das Halteelement 6 ist vorzugsweise am Gehäuse 1 angepresst. Der angepresste Bolzen oder Zapfen dient bei der Montage eines Halteblechs 6.1 als Niet.

Über den am offenen Ende 1.1 vorgesehenen Verschluss 2, z. B. einen Deckel oder einen Stopfen können die Filterelemente des Filters F im Servicefall ausgetauscht werden. Zusätzlich zum Verschlusselement 1.4.1 weist das Aufnahmeelement 1.4 einen umlaufenden Dichtring 1.4.2 auf.

3 und 4 zeigen verschiedene Ausführungsformen für Medienanschlüsse oder Anschlussleitungen 10.1 und 10.2, die in die Einlassöffnung 4.1 bzw. Auslassöffnung 4.2 münden und den Trockner V mit einem Kondensator K und dessen zugehörigen Öffnungen 12.1 bzw. 12.2 verbinden. Beispielsweise ist der Trockner V mit dem Kondensator K verlötet.

3 zeigt dabei als Anschlussleitungen 10.1 und 10.2 Rohrleitungen, z. B. Aluminiumrohre, welche in ein Abstandselement 13, z. B. in einen Aluminiumkörper, eingepresst sind. In 4 sind mehrere auf die Rohrleitungen aufgesetzte Abstandselemente 13 als Abstandshalter vorgesehen.

5A und 5B bzw. 6A und 6B zeigen eine weitere Möglichkeit für eine Befestigung des Trockners V am Kondensator K. Dabei sind die Anschlussleitungen 10.1 bzw. 10.2 über als Stanzbiegeteile bzw. Punktschweißverbindungen ausgebildete Abstandselemente 13 voneinander beabstandet.

7 und 8 zeigen verschiedene Ausführungsformen für einen Trockner V mit auswechselbaren Filtern F.

7 zeigt eine von oben mit einer Filterkartusche befüllbaren Trockner V. Der Filter F ist als ein Filtereinsatz ausgeführt. Der Filter F ist zur Trennung der Einlassöffnung 4.1 von der Auslassöffnung 4.2 sowie zur Fixierung in entsprechender Höhe im Gehäuse 1 auf einem in der Gehäusewandung 1.3 vorgesehenen umlaufenden Absatz 1.5 angeordnet.

Der Filtereinsatz ist als ein vorgefertigtes Modul im Ganzen in das Gehäuse 1 des Trockners V einbaubar. Die dargestellte Ausführungsform zeigt einen in Form einer Patrone oder Kartusche ausgebildeten Filtereinsatz. Der Filtereinsatz erstreckt sich weitgehend in Längsrichtung über die Länge 1 des Gehäuses 1. Das Gehäuse 1 ist becherförmig gestaltet, d.h. es weist eine hohlzylindrische Form auf, die einseitig durch einen einstückig angeformten Boden 1.1 verschlossen ist.

Im Innern des Filtereinsatzes sind die Elemente des Filters F, beispielsweise mit Feinfilter versehene Öffnungen sowie ein zwischen den Feinfiltern angeordnetes Volumen eines granulierten Trockenmittels, vorgesehen. Je nach Ausführung des Filters F sind die Elemente entsprechend voneinander getrennt und ermöglichen eine Aufwärts- und Abwärtsdurchströmung des Kühlmediums.

Zur Montage des Trockners V wird der Filter F, d.h. der Filtereinsatz, in das Gehäuse 1 eingeführt und anschließend mediendicht mit diesem verbunden. Hierzu wird das offene Ende 1.2 mit dem Verschlusselement 2, z. B. einem Deckel, einem Stopfen, verschlossen. Dies kann beispielsweise durch Schrauben, Klemmen, Rasten oder ähnliche Verfahren erfolgen.

8 zeigt ebenfalls ein als Filtereinsatz ausgebildeten Filter F, der auf einen eingepressten Fixierelement 1.6 in Art einer Ringscheibe des Gehäuses 1 fixiert ist. Zur Durchströmung der Ringscheibe ist diese gitter- oder lochartig ausgeführt, so dass das ausströmende Kühlmedium der Auslassöffnung 4.2 zugeführt werden kann. Der Filter F ist derart ausgeführt, dass das einströmende Kühlmedium seitlich zwischen der Gehäusewandung 1.3 und der Filterwand in einen Hohlraum oberhalb des Filters F geführt und beim Ausströmen durch den Filter F mit Trockenmittel hindurch geführt wird.

Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel. Alle neuen, in der Beschreibung und/oder den Zeichnungen offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.

1
Gehäuse
1.1
Boden
1.2
offenes Ende
1.3
Gehäusewandung
1.4
Aufnahmeelement
1.4.1.
Verschlusselement, z. B. Gewinde
1.4.2
Dichtungsring
1.5
Absatz
1.6
Fixierelement
2
Verschluss
4.1
Einlassöffnung
4.2
Auslassöffnung
4.3
Druckausgleich
6
Halteelement
6.1
Halteblech
8.1
Filterbeutel
8.2
Filtersieb
10.1
Anschlussleitung
10.2
Anschlussleitung
F
Filter
K
Kondensator
V
Trockner


Anspruch[de]
Trockner (V) für ein Kühlmedium in einem Kühlmedienkreislauf, insbesondere für eine Klimaanlage eines Fahrzeugs, umfassend ein Gehäuse (1) mit einem darin angeordneten Filter (F) zum Trocknen und zur Filtrierung eines Kühlmediums, wobei das Gehäuse (1) als ein einseitig offenes Gehäuse mit einem geschlossenen Boden (1.1) und einem gegenüberliegenden offenen Ende (1.2) ausgeführt ist, das als Aufnahmeelement (1.4) für ein Verschlusselement (2) dient, dadurch gekennzeichnet, dass das offene Ende (1.2) durch eine sich verdickende Gehäusewandung (1.3) gebildet ist. Trockner (V) nach Anspruch 1, wobei die Gehäusewandung (1.3) im Bereich des offenen Endes (1.2) eine Dicke (d1) von größer 2 mm, insbesondere von 2 mm bis 3 mm aufweist. Trockner (V) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Gehäusewandung (1.3) außerhalb des Bereiches des offenen Endes eine Dicke (d2) von größer 1 mm, insbesondere von 1,2 mm bis 1,7 mm aufweist. Trockner (V) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das konisch aufgeweitete Ende (1.2) mit einem Verschlusselement (2) versehen ist. Trockner (V) nach Anspruch 4, wobei das Verschlusselement (2) als ein Gewinde oder ein Stopfen mit einem Sprengring ausgebildet ist. Trockner (V) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das konisch aufgeweitete Ende (1.2) mit mindestens einer umlaufenden Wölbung (1.4.2), insbesondere einer Innen- oder Außenwölbung versehen ist. Trockner (V) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Boden (1.1) zumindest teilweise oder ganz geschlossen ist. Trockner (V) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (1) als ein Fließpressteil ausgeführt ist. Trockner (V) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (1) stab- oder rohrförmig ausgebildet ist. Trockner (V) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (1), insbesondere die Gehäusewandung (1.3) mindestens eine Öffnung (4.1, 4.2, 4.3) zum Anschließen von Medienleitungen (10.1, 10.2) aufweist. Trockner (V) nach Anspruch 10, wobei die Medienleitungen (10.1, 10.2) zur Montage an einen Kondensator (K) vorgesehen sind. Trockner (V) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (1), insbesondere die Gehäusewandung (1.3) mindestens eine Einlassöffnung (4.1) und mindestens eine Auslassöffnung (4.2) für das Kühlmedium aufweist. Trockner (V) nach Anspruch 12, wobei die Einlassöffnung (4.1) und die Auslassöffnung (4.2) im Bereich oberhalb des Bodens (1.1) oder unterhalb des konisch aufgeweiteten Endes (1.3) in der Gehäusewandung (1.3) angeordnet sind. Trockner (V) nach Anspruch 13 oder 14, wobei die Einlassöffnung (4.1) und die Auslassöffnung (4.2) durch den eingebauten, einen entsprechend trennenden Aufbau aufweisenden Filter (F) voneinander getrennt sind. Trockner (V) nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei die Einlassöffnung (4.1) und die Auslassöffnung (4.2) durch einen umlaufenden Absatz (1.5) in der Gehäusewandung (1.3) voneinander getrennt sind. Trockner (V) nach Anspruch 15, wobei der umlaufende Absatz (1.5) zur Aufnahme des Filters (F) dient. Trockner (V) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (1) als Metall-Gehäuse, insbesondere als ein Aluminium-Gehäuse ausgeführt ist. Trockner (V) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Filter (F) als ein Filtereinsatz im Ganzen einbaubar ist. Trockner (V) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Filter (F) als ein Metall-, insbesondere ein Aluminiumeinsatz oder als ein Kunststoffeinsatz ausgebildet ist. Trockner (V) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (1) am Boden (1.1) mindestens ein Halteelement (6), insbesondere ein angeformtes, beispielsweise angepresstes Halteelement aufweist. Trockner (V) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Trockner (V) mit einem Kondensator (K) verlötet ist.






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