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Dokumentenidentifikation DE102006002478B4 15.05.2008
Titel Bodenplatte sowie Kabelverteilerschrank mit Bodenplatte
Anmelder Berthold Sichert GmbH, 12277 Berlin, DE
Erfinder Irmer, Günter, 13055 Berlin, DE;
Perschon, Helmut, 12277 Berlin, DE
Vertreter Hansmann & Vogeser, 81369 München
DE-Anmeldedatum 18.01.2006
DE-Aktenzeichen 102006002478
Offenlegungstag 02.08.2007
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 15.05.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.05.2008
IPC-Hauptklasse H02B 1/50(2006.01)A, F, I, 20070502, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H05K 5/00(2006.01)A, L, I, 20070502, B, H, DE   

Beschreibung[de]
I. Anwendungsgebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bodenplatten-Anordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, einen Kabelverteilerschrank, der eine solche Bodenplatten-Anordnung verwendet, sowie ein Verfahren zum Austauschen einer Bodenplatte der Bodenplatten-Anordnung an einem Kabelverteilerschrank.

II. Technischer Hintergrund

Kabelverteilerschränke dienen beispielsweise in der Kommunikationstechnik dazu, eine Vielzahl von Hausanschlüssen mit den Erdkabeln zu verbinden.

Zu diesem Zweck steht das Gehäuse des Schaltschrankes, in dem sich der Verteilerraum mit den Klemmschienen oder weiteren aktiven elektrischen Komponenten befindet, auf einem hohlen Sockel, der sich zumindest teilweise in den Erdboden hinein erstreckt, und durch den die Erdkabel herangeführt werden.

Aus Gründen des Berührungsschutzes, der Kondenswasserbildung usw. ist als Trennung zwischen dem Verteilerraum und dem Sockelraum, also zwischen dem eigentlichen Schrankgehäuse und dem Sockel, eine Bodenplatte angeordnet, durch den hindurch sich die Erdkabel nach oben in den Verteilerraum hineinerstrecken.

Dabei gibt es eine Reihe von Problemfällen zu berücksichtigen: Zum einen ist – in der Aufsicht betrachtet – im Gehäuse meist ein Montagegestell montiert, welches die Stabilität des Gehäuses sichert, und an dem die einzelnen Komponenten, insbesondere die Blöcke mit den Klemmleisten, verschraubt sind.

In der Aufsicht betrachtet befinden sich diese Blöcke mit Klemmleisten im vorderen Bereich, etwa in der vorderen Hälfte, des Grundrisses des Gehäuses. Die Erdkabel sollten deshalb die Bodenplatte vorzugsweise in dem hinteren Bereich durchlaufen, um von dort hinter den Klemmleisten auf die notwendige Höhe hochgeführt zu werden.

Theoretisch könnten die Erdkabel auch die Bodenplatte im vorderen Bereich durchdringen, müssten dann aber noch unterhalb der untersten Klemmleiste nach hinten umgebogen werden. Angesichts der Dicke der Erdkabel von meist mehr als 4 cm und der entsprechenden Steifigkeit ist dies prinzipiell schwierig, erst recht jedoch angesichts der beengten Einbauverhältnisse umso schwieriger, je weiter unten am Montagegestell die Klemmleisten beginnen, denn umso weniger hoch ist der für eine Umlenkung nach hinten verbleibende Raum zwischen dem Kabeldurchgang in der Bodenplatte und der untersten Klemmschiene.

Ein anderes Problem ist die Beschädigung von Schaltschränken durch dagegengefahrene Kraftfahrzeuge: Dabei wird häufig die äußere Schutzbeplankung des Schaltschrankes beschädigt, die relativ leicht ausgetauscht werden kann.

Wenn jedoch auch die Bodenplatte gebrochen ist und ausgetauscht werden muss, ist der Aufwand hierfür sehr groß, da die einzelnen Erdkabel durch Kabeldurchlässe diese Bodenplatte durchdringen und somit vor dem Austausch alle Erdkabel abgeklemmt und der Schaltschrank vom Sockel abgehoben werden muss, bevor eine neue Bodenplatte auf dem Sockel montiert werden kann.

Auch eine lange Abschaltzeit aller an diesem Schaltschrank hängenden Hausanschlüsse ist die Folge.

Die DE 199 27 517 A1 offenbart einen Kabelverteilerschrank mit einer Bodenplatten-Anordnung zwischen dem Gehäuse und dem Sockel des Kabelverteilerschrankes. Die Bodenplatten-Anordnung besteht aus einer einteiligen Bodenplatte mit darin gebildeten Kabeldurchlassöffnungen. Um den äußeren Randabschnitt der Bodenplatte herum verläuft ein in Richtung nach oben ragender Rahmen, auf dem das Gehäuse des Kabelverteilerschrankes montiert ist.

Die DE 7540185 U1 offenbart einen Kabelverteilerschrank mit einem Gehäuse und einem Sockel, die durch eine einstückig gebildete Bodenplatte dazwischen getrennt sind. Die einstückige Bodenplatte weist wiederum einen vertieften mittleren Bereich auf, in dem Kabeldurchlassöffnungen gebildet sind. Beim Zusammensetzen des Verteilerschrankes wird das Gehäuse über die Bodenplatte gestülpt, wodurch die Bodenplatte gegen ein seitliches horizontales Herausziehen gesichert ist.

Die DE 197 11 980 A1 offenbart eine Bodenplatten-Anordnung zwischen einem Gehäuse und einem (vorauszusetzenden) Sockel. Die Bodenplatten-Anordnung besteht aus einer Bodenplatte, die wiederum aus zwei Einzelteilen besteht. Die beiden Einzelteile definieren im zusammengesetzten Zustand eine Öffnung in der Bodenplatte, die als eine Kabeldurchlassöffnung fungiert. In dieser Kabeldurchlassöffnung sind wiederum Kabeleinführungstüllen aus Kautschuk zum Zwecke der Abdichtung angeordnet.

III. Darstellung der Erfindung a) Technische Aufgabe

Ausgehend von der DE 197 11 980 A1 war der Fachmann vor die Aufgabe gestellt, eine neuartige Bodenplatten-Anordnung für einen Kabelverteilerschrank und ein Verfahren zum Austauschen einer Bodenplatte der Bodenplatten-Anordnung zu schaffen, wobei die Bodenplatten-Anordnung eine einfache und Platz sparende Kabelführung auch bei großen Kabelquerschnitten zulässt, und die unter Beibehaltung der Dichteigenschaft ohne großen Aufwand ausgetauscht werden kann.

b) Lösung der Aufgabe

Diese Aufgabe wird durch die Ansprüche 1, 11 und 12 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Dadurch, dass die Kabeldurchlässe in einem vertieften Mittelbereich der Bodenplatte angeordnet sind, liegt die mittels des Kabeldurchlasses festgelegte Position des Kabels tiefer als das Niveau der Bodenplatte, so dass von dieser festgelegten Position aus die Höhendistanz bis zur Unterkante des ersten Einbauteiles im Verteilerraumes, beispielsweise der untersten Klemmleiste, größer wird und dadurch der Kabeldurchlass in einem in der Aufsicht betrachtet weiter vorn liegenden Grundflächenbereich liegen kann, als dies bei einem geringen Höhenabstand möglich wäre. Dadurch kann die zur Verfügung stehende Grundfläche für Kabeldurchlässe besser genutzt werden und insgesamt eine größere Anzahl von Kabeln vom Sockel in den Verteilerraum hochgeführt und dort verklemmt wird.

Dadurch, dass die Bodenplatte aus mehreren Einzelteilen besteht, werden die in dem beengten Montageraum schlechten Montagebedingungen etwas erleichtert, indem die Unterteilung in Einzelteile so geschieht, dass das Verbiegen und Positionieren der starren Erdkabel im Bereich der Bodenplatte überhaupt möglich bzw. erleichtert wird. Zusätzlich kann die Unterteilung so vorgenommen werden, dass die Bodenplatte aus einem außen umgebenden, vorzugsweise in zwei Hälften aufgeteilten, Rahmen und einem inneren, umschlossenen Einsatzteil besteht.

Im Einsatzteil, welches vorzugsweise aus einem elastischeren Kunststoff als der wesentlich stabilere und härtere Einsatzrahmen besteht, sind die Kabeldurchlässe vorzugsweise als Langlöcher ausgebildet, so dass darin mehrere Kabel nebeneinander untergebracht werden können. Das Einsatzteil ist beispielsweise einstückig, so dass jeder Kabeldurchlass von dem Einsatzteil ringförmig umgeben ist. Insbesondere kann jedoch auch das Einsatzteil in zwei Hälften geteilt werden, wobei die Trennlinie durch die einzelnen Kabeldurchlässe verläuft, ebenso wie bei dem umlaufenden Rahmen die Trennlinie durch die vom Rahmen umschlossene großflächige Öffnung verläuft.

Dies hat den Vorteil, dass bei einem beschädigten Rahmen die beiden Teile des Rahmens horizontal zwischen Sockel und dem darauf aufgebauten Gehäuse abgezogen werden können, und neue Teile wieder eingeschoben und montiert werden können, ohne dass die das Einsatzteil durchlaufenden Kabel abgeklemmt oder gar entfernt werden müssen. Der Schaltschrank muss also hierfür nicht deaktiviert werden.

Sofern auch das Einsatzteil beschädigt ist – was wegen der Lage weiter innen und des elastischeren Materials nur selten der Fall sein wird – kann dies auch beim Einsatzteil so geschehen, sofern das Einsatzteil aus zwei Hälften besteht.

In der Regel ist der umgebende Rahmen auf dem Sockel verschraubt und von oben auf dem Rahmen oder durch den Rahmen hindurch das Montagegestell, an dem die äußere Beplankung eingehängt ist.

Natürlich müssen all diese Verbindungen vorher gelöst werden, damit der Rahmen bzw. dessen Teile entnommen werden kann. Hierzu werden in der Regel die Verschraubungen zwischen Montagegestell und Rahmen einerseits wie Rahmen und Sockel andererseits, die jedoch auch identisch sein können, gelöst und der Montagerahmen relativ zum Sockel etwas mehr beabstandet, um den alten Rahmen bzw. dessen Teile herausziehen und neu einschieben zu können.

Zur besseren Vorfixierung sind die Teile des Rahmens formschlüssig ineinander verhakt oder verrastet, und werden in dieser Stellung dann auf dem Sockel verschraubt.

Falls die Kabeldurchlässe in einem separaten Einsatzteil der Bodenplatte angeordnet sind, ist dieses Einsatzteil gegenüber dem umgebenden Rahmen abgedichtet, vorzugsweise indem es mit seinem Rand von oben auf dem inneren Rand der Öffnung des Rahmens aufliegt und verschraubt ist, und sich in dem Rahmen eine umlaufende Nut mit eingelegter Dichtung, beispielsweise einer O-Ringdichtung, befindet.

Während die Bodenfläche eines Schaltschrankes in der Regel länglich mit einer Längsachse quer zum Betrachter liegend verläuft, sind die langlochförmigen Kabeldurchlässe vorzugsweise quer stehend hierzu, also mit ihrer Längsachse in Blickrichtung des davor stehenden Bedieners, angeordnet. Zum Zwecke der Abdichtung und auch damit die äußere Isolierung der Kabel nicht an den Kanten der Kabeldurchlässe scheuern, sind die einzelnen Kabel in Kabeltüllen aus Gummi oder einem gummiartigen Kunststoff eingefasst, die mit ihren äußeren Rändern vorzugsweise formschlüssig in den Kabeldurchlässen verankert sind.

Bei einer langlochförmigen Kabeldurchlass weist jede Kabeltülle vorzugsweise in Längsrichtung des Langloches liegend mehrere Tüllenstutzen hintereinander für die mehreren darin unterzubringenden Kabel auf, die jeweils kegelförmig ausgebildet sind, und entsprechend der Dicke des hindurchzuführenden Kabels auf der dementsprechenden Höhe des Kegels aufgeschnitten werden.

Da bereits die Tüllenstutzen eine gewisse Stabilität besitzen und die Querpositionierung der Kabel bewirken, werden die Tüllenstutzen vorzugsweise mit der Erstreckung des Kegels von dem Kabeldurchlass aus nach unten eingesetzt, um das Höhenniveau der Fixierung der Kabel möglichst niedrig zu legen.

c) Ausführungsbeispiele

Ausführungsformen gemäß der Erfindung sind im Folgenden beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:

1: eine perspektivische Ansicht eines Schaltschrankes mit Bodenplatte ohne Einsatzteil; und

2: eine perspektivische Ansicht eines Schaltschrankes mit Bodenplatte mit Einsatzteil.

d) Beschreibung der Ausführungsform

1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Schaltschrankes 1 mit Bodenplatte 2, der allgemein mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet wird.

Der Schaltschrank umfasst im Wesentlichen einen Verteilerraum 4, einen darunter liegenden Sockel 3 und eine sich zwischen Verteilerraum 4 und Sockel 3 befindende Bodenplatte 2.

Im Verteilerraum 4 befindet sich der Montagerahmen 20, an dem die einzelnen Blöcke an den Klemmleisten befestigt sind. Der Verteilerraum 4 wird von einem Gehäuse umgeben. An der Außenwand des Gehäuses ist eine äußere Schutzbeplankung angebracht.

Der Sockel 3 wird durch eine Bodenplatte 2 von dem sich darüber befindlichen Verteilerraum 4 abgetrennt. Die Bodenplatte 2 ist als Dichtung und Trennung zwischen dem Verteilerraum 4 und dem Sockel 5 angebracht und leistet für den Kabelverteilerschrank 1 den Berührungsschutz, den Schutz vor Kondensationswasserbildung etc.

Wie in 1c gezeigt, besteht die Bodenplatte 2 aus zwei zusammengefügten Teilen 7a und 7b. In der Bodenplatte 2 befinden sich dem vertieften Mittelbereich mehrere Kabeldurchlässe 5, die langlochförmig ausgebildet sind und eine quer zur Längsrichtung 10 der Bodenplatte 5 stehende Längsachse 5' aufweisen.

Durch die langlochförmige Ausführung der einzelnen Kabeldurchlässe 5 sind diese ausreichend groß ausgebildet, dass darin mehrere Kabel nebeneinander durchgeführt werden können. Die durch die Kabeldurchlässe 5 laufenden Kabel sind mit Kabeltüllen 16 mit kegelförmigen Tüllenstutzen 16a und 16b umgeben. Die Kabeltüllen 16 verschließen die Kabeldurchlässe 5 und dichten somit den Sockel 3 ab.

Mit Schrauben, die in der Längsrichtung der Bodenplatte verlaufen, werden die beiden Teile der Bodenplatte verbunden. Die auf den einzelnen Kabeln befestigten Kabeltüllen 16 mit den Tüllenstutzen 16a und 16b werden beim Zusammensetzen der beiden Teile der Bodenplatte 2 in die Kabeldurchlässe 5 eingesetzt. Dabei sind in der in 1c dargestellten Variante die Tüllenstutzen nach oben ausgerichtet. Die Bodenplatte 2 ist mit dem Sockel 3 verschraubt und auf der Bodenplatte 2 selbst wird das Gehäuse 6, insbesondere der Montagerahmen 20 verschraubt.

2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Schaltschrankes 1 mit Bodenplatte 2', die sich von der in 1 durch das zusätzliche Einsatzteil 8 unterscheidet.

Wie in 2c gezeigt ist, besteht die Bodenplatte 2 aus einem Rahmen 7, einem Einsatzteil 8, einer Dichtung 17, einigen Kabeltüllen 16 mit Tüllenstutzen 16a und 16b.

Sowohl der Rahmen 7, als auch das darin eingefasste Einsatzteil 8 sind aus Kunststoff, wobei beide aus verschiedenen Kunstoffarten gefertigt sind. Der für das Einsatzteil 8 verwendete Kunststoff ist vorzugsweise elastischer als der für den Rahmen 7 verwendete Kunststoff.

Der Rahmen 7 ist aus zwei C-förmigen und einander ergänzende Rahmenteilen 7a und 7b zusammengesetzt. Der umlaufende Rahmen 7 formt eine Öffnung 9, in die das Einsatzteil 8 gesetzt wird. Die Öffnung 9 auf dem Rahmen 7 wird von einer Dichtungsnut 12 umgeben. Auf diese Dichtungsnut 12 wird das Einsatzteil 8 aufgelegt und am Rahmen 7 verschraubt.

Das Einsatzteil 8 weist einen vertieften Bereich 14 auf, in dem Kabeldurchlässe 5 angeordnet sind.

Diese Kabeldurchlässe 5 sind langlochförmig ausgebildet mit einer Längsachse 5', die zur Längsrichtung 10 der Bodenplatte 2 quer steht.

Jeder Kabeldurchlass 5 ist mit einer Kabeltülle 16 mit mehreren kegelförmigen Tüllenstutzen 16a und 16b verschließbar. Die Tüllenstutzen 16a und 16b sind in der nach oben aufragend angeordnet und werden zusammen mit den Kabeltüllen 16 in die Kabeldurchlässe 5 gedrückt.

Die Bodenplatte 2 ist mit dem Sockel 3 verschraubt und auf der Bodenplatte 2 selbst wird das Gehäuse 6, insbesondere der Montagerahmen 20, verschraubt.

KVS
Kabelverteilerschrank
1
Schaltschrank
2
Bodenplatte
3
Sockel
4
Verteilerraum
5
Kabeldurchlass
5'
Längsachse
6
Gehäuse
7
Rahmen
7a,b
Teile
8
Einsatzteil
9
Öffnung
10
Längsrichtung
11
Querrichtung
12
Dichtungsnut
13
Rand
14
vertiefter Bereich
15
Kabel
16
Kabeltülle
16a,b
Tüllenstutzen
17
Dichtung
20
Montagerahmen


Anspruch[de]
Bodenplatten-Anordnung für einen Schaltschrank (1), insbesondere einen Kabelverteilerschrank, zwischen Sockel (3) und Verteilerraum (4), bestehend aus einer Bodenplatte (2), die aus wenigstens zwei Einzelteilen (7a, 7b) besteht, die im zusammengefügten Zustand wenigstens eine Öffnung (9) in der Bodenplatte (2) bilden, dadurch gekennzeichnet, dass ein in der Öffnung (9) der Bodenplatte (2) angeordnetes Einsatzteil (8) vorgesehen ist, welches einen gegenüber der Bodenplatte (2) vertieften mittleren Bereich (14) aufweist, in dem wenigstens ein Kabeldurchlass (5) gebildet ist. Bodenplatten-Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (2) einen das Einsatzteil (8) außen umgebenden Rahmen (7) bildet. Bodenplatten-Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelteile (7a, 7b) aus zwei C-förmigen einander ergänzende Teile sind, von denen keines ringförmig geschlossen ausgebildet ist. Bodenplatten-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Bodenteil (2) als auch das Einsatzteil (8) aus Kunststoff, allerdings aus unterschiedlichen Kunststoffen, bestehen und das Einsatzteil aus dem elastischen Kunststoff. Bodenplatten-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Einzelteile (7a, 7b) der Bodenplatte (2) formschlüssig ineinander verhakt werden können. Bodenplatten-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (9) in der Bodenplatte (2) von einer Dichtungsnut (12) umgeben ist, auf die der umlaufende Rand (13) des Einsatzteiles (8) auflegbar und am Rahmen (7) befestigbar, insbesondere verschraubbar ist. Bodenplatten-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabeldurchlässe (5) langlochförmig ausgebildet sind mit einer Längsachse (5') querstehend zur Längsrichtung (10) der Bodenplatte (2). Bodenplatten-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kabeldurchlass (5) groß genug ausgebildet ist für das nebeneinander Anordnen von mehreren Kabeln (15). Bodenplatten-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kabeldurchlass (5) durch eine Kabeltülle (16) mit mehreren kegelförmigen Tüllenstutzen (16a, 16b) verschließbar ist. Bodenplatten-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabeltüllen (16) mit nach unten weisenden Tüllenstutzen (16a, 16b) in den Kabeldurchgangsöffnungen (5) angeordnet sind. Kabelverteilerschrank (KVS) mit einem Gehäuse (6), welches dem Verteilerraum (4) umgibt, und einem darunter angeordneten Sockel (3), gegenüber dem der Verteilerraum (4) mittels einer Bodenplatten-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 10 abgetrennt ist. Verfahren zu einem wenigstens teilweisen Austausch einer Bodenplatte (2), die aus zwei Einzelteilen (7a, 7b) besteht, an einem Kabelverteilerschrank (KVS) zwischen Sockel (3) und Verteilerraum (4), wobei in der Bodenplatte (2) wenigstens eine Öffnung vorgesehen ist, in der ein Einsatzteil (8) mit einem mittleren vertieften Bereich (14) angeordnet ist, und wobei in dem vertieften Bereich Kabeldurchlässe (5) vorgesehen sind, die folgenden Schritte umfassend:

– Lösen der Befestigung zwischen Gehäuse (6), insbesondere einschließlich des Montagerahmens (20), und der Bodenplatte (2),

– Lösen der Befestigung zwischen der Bodenplatte (2) und dem Sockel (3),

– voneinander außer Eingriff bringen der Einzelteile (7a, 7b) der Bodenplatte (2) und horizontales Herausziehen zwischen Sockel (3) und Gehäuse (6),

– Einschieben von neuen, unbeschädigten Einzelteilen (7a, b) zwischen Sockel (3) und Gehäuse (6) und Verbinden dieser, sowie in Eingriff bringen der neuen Einzelteile (7a, 7b) mit dem verbleibenden Einsatzteil (8),

– Verschrauben der neuen Bodenplatte (2) gegenüber dem Sockel (3), und

– Verschrauben des Gehäuses (6), insbesondere des Montagerahmens (20), mit der neuen Bodenplatte (2).
Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zum Lösen des Montagerahmens (20) von der Bodenplatte (2) zuvor das Gehäuse (6) vom Montagerahmen (20) entfernt wird.






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