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Dokumentenidentifikation DE10055746B4 19.06.2008
Titel Unterleg- bzw. Ausgleichssystem
Anmelder ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG, 24768 Rendsburg, DE
Erfinder Müller, Michael, 24105 Kiel, DE
Vertreter Meissner, Bolte & Partner GbR, 80538 München
DE-Anmeldedatum 10.11.2000
DE-Aktenzeichen 10055746
Offenlegungstag 06.06.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.06.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.06.2008
IPC-Hauptklasse E04G 25/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E02D 29/12(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   E03F 5/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   F16B 3/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Unterleg- bzw. Ausgleichssystem, insbesondere zum Niveauausgleich für eine Schachtabdeckung gemäß dem Patentanspruch 1, einen Keil gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 12, ein Verfahren zum Niveausgleich für eine Schachtabdeckung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 13 sowie die Verwendung eines Unterleg- bzw. Ausgleichssystems gemäß Patentanspruch 16.

Unterleg- bzw. Ausgleichssysteme werden für vielfältige Anwendungen benötigt. Zu nennen sind hier beispielsweise Niveauausgleichssysteme aber auch Systeme mittels derer ein bestimmter, beispielsweise horizontaler Abstand zwischen zwei Körpern festgelegt und eingehalten wird.

In der Regel wird hierbei ein vorhandener Spalt zwischen diesen Körpern mit einer Masse, Leisten, Keilen oder dergleichen Unterleg- bzw. Ausgleichsmitteln solange aufgefüllt, bis der gewünschte Höhen- bzw. Seitenabstand zwischen den Körpern erreicht und verfüllt ist.

Problematisch bei diesen Verfahren ist zum einen die exakte abstandsgenaue Verfüllung des Spaltes zwischen den Körpern, zum anderen auch deren Dauerfestigkeit bei Belastung.

Bei Kanalschachtabdeckungen erfolgt das Versetzen auf Höhe, bzw. ein Niveauausgleich mit einer beispielsweise Fahrbahndecke bislang in der Regel indem in eine Mörtelfuge unterhalb eines Kanalschachtabdeckrahmens unterfüttert wird. Dies geschieht beispielsweise mit Keilen, die einzeln oder in Kombination in die Mörtelfuge eingesetzt werden.

Um einen exakten Niveauausgleich herbeizuführen, sind hierzu zwei bezüglich ihrer Längserstreckung konusförmig ausgebildete Keile gegenläufig zueinander angeordnet und werden solange gegeneinander verschoben, bis die aus den beiden Keilen resultierende Gesamthöhe das erforderliche Abstandsmaß erreicht hat. Anschließend werden die Lücken zwischen den Keilen verfüllt.

Als nachteilig hat sich hierbei erwiesen, daß die Keile glatte Oberflächen aufweisen und gegen ein Verrutschen relativ zueinander, insbesondere während des Gegeneinanderverschiebens zur Höhenanpassung nicht gesichert sind.

Bei einer Belastung, insbesondere wenn diese wiederkehrend und ungleichförmig auf die Kanalabdeckung einwirkt, wie dies beispielsweise im Bereich von Straßen, Parkplätzen aber auch Fußgänger- und Fahrradwegen der Fall ist, lösen sich die Keile aus ihrer vorbestimmten Lage, indem sie seitlich verrutschen. Im Extremfall „wandern" die Keile soweit schachteinwärts, daß sie in den Schacht fallen. Eine Unterstützung der Schachtabdeckung ist dann an dieser Stelle nicht mehr gewährleistet. Die Folge ist, daß die Kanalschachtabdeckung ungleichförmig unterstützt ist und bei Überfahren und/oder -gehen zu wippen bzw. zu klappern anfängt. Hierdurch wird eine zusätzliche Abnutzung der Keile sowie des sie umgebenden Verfüllmaterials verstärkt, so daß sowohl die Keile als auch das Verfüllmaterial aus der Mörtelfuge bröckelt und sich die Kanalschachtabdeckung setzt.

Durch die entstandene Höhendifferenz zwischen Kanalschachtabdeckung und Straßenbelag ist ein gefahrloses Überfahren der Kanalschachtabdeckung nicht mehr möglich. Darüber hinaus entsteht bei Überfahren bzw. Übergehen eine unvermeidliche Geräuschbelästigung durch Klappern.

Eine Möglichkeit zur Lösung dieses Problems ist in der deutschen Offenlegungsschrift DE 25 16 129 beschrieben. Dort wird ein höhenverstellbares Stützelement mit zwei zusammenwirkenden Stützkörpern mit Keilflächen gleicher Steigung beschrieben, die quer zur Steigung liegende miteinander kämmende Rippen mit einem sägezahnartigen Querschnitt aufweisen. Auf diese Weise ist einem unbeabsichtigten Auseinanderrutschen der Keilflächen vorgebeugt; die Keile lassen sich jedoch auch manuell nicht mehr auseinanderschieben, so dass eine Höhenregulierung hin zu einer geringeren Höhe, insbesondere bei Belastung, nicht mehr stattfinden kann. Zudem muß bei einem Gegeneinanderverschieben der Keile zum Einstellen einer bestimmten Höhe aufgrund der kämmenden Rippen immer zunächst ein Scheitelpunkt überschritten werden, der höher ist als die anschließend erreichte Höhe, so dass eine Lockerung bereits eingebrachter Keile zwangsläufig die Folge ist. Weiterhin wird in der dortigen Druckschrift ausgeführt, dass die Keilkörper mit sich in Steigungsrichtung erstreckenden Parallelführungen versehen sind, die in Form von Nuten und Federn vorgesehen sind. Auf diese Weise ist zwar einerseits gewährleistet, dass ein seitliches Verrutschen von zwei einander zugeordneten Keilen vermieden wird. Nachteilig ist jedoch bei dieser Ausführungsform, dass die Nuten und Federn kein seitliches Spiel zulassen und deshalb sehr starr bei der Handhabung sind. Darüber hinaus sind die dort offenbarten Stützkörper aufgrund ihrer komplexen Geometrie teuer in der Herstellung bzw. weisen bei der Ausführung als Spritzgussteil keine ausreichende Festigkeit für hohe Belastungen auf.

Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Unterleg- bzw. Ausgleichssystem sowie ein Verfahren zur Verwendung desselben aufzuzeigen, das unter Vermeidung der vorgenannten Nachteile einen auch unter Belastung dauerhaften und leicht anzubringenden Niveauausgleich ermöglicht.

Diese Aufgabe wird durch ein Unterleg- bzw. Ausgleichssystem nach Patentanspruch 1, durch einen Keil nach Patentanspruch 12, durch ein Verfahren nach Patentanspruch 13 sowie durch die Verwendung eines Unterleg- bzw. Ausgleichssystems nach Patentanspruch 16 gelöst.

Insbesondere wird die Aufgabe durch ein Unterleg- bzw. Ausgleichssystem, insbesondere zum Niveauausgleich für eine Schachtabdeckung, bestehend aus zumindest zwei bezüglich ihrer Längserstreckung konusförmig ausgebildeten Keilen gelöst, die in Anlage gegenläufig über zueinander weisende Konusseiten verschieblich angeordnet sind, wobei jeder Keil zumindest eine Führungsvorrichtung aufweist, mittels derer eine seitliche Position eines Keils bezüglich zumindest eines anderen Keils vorgegeben ist.

Ein wesentlicher Punkt der Erfindung liegt darin, daß mittels der Führungsvorrichtung die relative seitliche Position der Keile zueinander fixiert ist, so daß ein unbeabsichtigtes seitliches Verrutschen der Keile unmöglich ist.

Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist die Führungsvorrichtung durch zumindest eine auf einer Konusober- und/oder -unterseite im wesentlichen in Längsrichtung des Keils, verlaufende Nut und zumindest einen Steg gebildet.

Die Nut und der zumindest eine Steg sind dabei so ausgebildet, daß sie für eine Führung der Keile ineinander greifen, wobei die jeweilige Nut und der zumindest eine Steg jeweils so an ihrem zugeordneten Keil angeordnet sind, daß jeweils zwei zueinander komplementäre Keile mittels der Führung ohne einen oder mit einem definierten seitlichen Versatz aufeinander verschiebbar sind.

Insofern können zwei Keile mit je einer Nut relativ zueinander so angeordnet sein, daß zumindest ein Steg sowohl in die Nut eines Keils, als auch in die Nut des anderen Keils eingreift. Hierzu ist es möglich, zunächst die Keile relativ zueinander anzuordnen und anschließend einen Steg, beispielsweise eine Leiste in die gemeinsame durch die beiden Nuten definierte Ausnehmung der beiden Keile einzubringen.

Ebenso ist es möglich, den Steg zunächst in eine Nut eines ersten Keils einzulegen und anschließend den zweiten Keil auf einen aus der Nut des ersten Keils ragenden Teil des Stegs aufzuschieben und/oder aufzulegen.

Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, daß lediglich Keile mit einer Nut erforderlich sind. Die Fertigung von Keilen mit einer Feder ist nicht nötig.

Der Steg kann einstückig sein oder aus Segmenten bestehen. Des weiteren kann der Steg starr oder flexibel ausgebildet sein.

Eine flexible und/oder aus Segmenten gebildete Ausführungsform des Stegs bietet den Vorteil, daß damit Krümmungen des „Nutkanals" auslegbar bzw. nachschiebbar sind, während eine starre Ausführungsform eine höhere Festigkeit der Führung gewährleistet.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind pro Keil mehrere Nuten nebeneinander vorgesehen, so daß je nach Gegebenheit ein seitlicher Versatz der beiden korrespondierenden Keile möglich ist. Dies ist beispielsweise dann vorteilhaft, wenn die Mörtelfuge ungleichmäßig ausgebildet ist. Auf diese Weise können die zwei korrespondierenden Keile vor ihrer endgültigen Fixierung relativ zueinander exakt ausgerichtet werden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind in zwei korrespondierenden Keilen jeweils mehrere Nuten vorgesehen, so daß bei einer Führung ein seitlicher Versatz der einander zugeordneten Keile ebenfalls möglich ist.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind Abschlußkeile vorgesehen, die eine äußere, im wesentlichen plane Anlage- bzw. Auflagefläche aufweisen, auf der beispielsweise ein Schachtrahmen einer Kanalschachtabdeckung aufliegt. Die der Anlagefläche gegenüberliegende Fläche des Keilkonuses weist oben genannte Nutvorrichtungen auf.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Keile als Kreisbogensegmente ausgebildet, so daß sie sich optimal für den Einbau in runde Kanalschächte bzw. für den Einsatz bei runden Schachtrahmen eignen.

Vorzugsweise sind die Kreisbogensegmente den Radien der Schachtrahmen, mit denen sie zusammen verwendet werden sollen, angepaßt.

Alternativ ist es möglich, die Keile geradlinig auszubilden, so daß ihr Einsatz für geradlinige Schächte und/oder Schachtrahmen mit geradlinigen Bereichen optimiert ist.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Keile auch bezüglich zumindest eines Teils ihres Querschnitts konusförmig ausgebildet. Auf diese Weise ist der seitliche Einsatz eines Keils oder eines Keilpaares in eine Mörtelfuge oder einen anderen auszugleichenden Spalt vereinfacht. Bei dieser Ausführungsform ist jedoch auf eine ausreichende Breite der Anlagefläche zu achten, die je nach Härte des Keils sowie des anliegenden Materials zwischen einem Zentimeter und der gesamten Keilbreite, vorzugsweise jedoch im Bereich von einem Drittel der Keilbreite und bis zu zwei Dritteln der Keilbreite liegt.

Zwei zueinander komplementäre Keile sind vorzugsweise so ausgebildet, daß sie zueinander parallele außenliegende Anlageflächen aufweisen, um eine optimale und abstandstreue Anlage daran zu ermöglichen. Selbstverständlich ist es ebenso möglich, bei Bedarf Keilpaare vorzusehen, die winklig zueinander angeordnete außenliegende Anlageflächen aufweisen, indem diese Anlageflächen abgeschrägt sind.

Bei einer weiteren Ausführungsform ist die Führungsvorrichtung der Keile als Zahnung ausgebildet, wobei die Führung der Keile zueinander in Längsrichtung des Keils erfolgt. Diese Ausführungsform entspricht im wesentlichen einer wechselweisen Nut- und Federvorrichtung an einem Keil, die jedoch eine sehr feine Anpassung eines eventuell notwendigen seitlichen Versatzes der Keile zueinander ermöglicht.

Der Niveauausgleich mittels der erfindungsgemäßen Keile findet dadurch statt, daß zwei einander zugeordnete Keile mit ihren in jeweils entgegengesetzte Richtungen weisenden Konen in ihrer Führungsvorrichtung geführt, gegenläufig aufeinander zu verschoben werden. Ein seitlicher Versatz während des Verschiebens ist aufgrund der Führungsvorrichtung nicht möglich.

Des weiteren wird die Aufgabe durch einen Keil, insbesondere zum Niveauausgleich einer Schachtabdeckung gelöst, wobei der Keil zumindest eine auf der Konusober- und/oder -unterseite, im wesentlichen in Längsrichtung des Keils verlaufende Nut und zumindest einen zugeordneten Steg aufweist.

Der wesentliche Vorteil eines derartig ausgebildeten Keils liegt darin, daß die Nut und der Steg als Führungsvorrichtung dient. Dies gilt insbesondere in Kombination mit einem zweiten zum ersten korrespondierend ausgebildeten Keil.

Bei einem derartigen Keilpaar ist ein Verschiebender Keile relativ zueinander in Längsrichtung möglich, während ein seitliches Verrutschen durch die Führungsvorrichtung verhindert wird.

Weiterhin wird die Aufgabe durch ein Verfahren zum Niveauausgleich für eine Schachtabdeckung gelöst, wobei zumindest zwei bezüglich ihrer Längserstreckung konusförmig ausgebildete Keile gegenläufig und in Anlage zueinander verschoben werden, wobei ein Keil bezüglich des anderen Keils entlang zumindest einer jeweils an den Keilen vorgesehenen Führungsvorrichtung verschoben wird.

Gemäß einer Ausführungsform werden hierzu zwei zueinander komplementäre Keile mittels Nut und zumindest einem Steg miteinander in Eingriff gebracht, in einen Nivellierungsspalt eingesetzt und in bezüglich ihrer Keilform gegenläufiger Form relativ zueinander aufeinander zu verschoben, bis ein vorbestimmter Abstand der jeweiligen im wesentlichen parallel zueinander angeordneten Auflageflächen erreicht ist.

Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Unterleg- bzw. Ausgleichssystems bzw. des Verfahrens zu dessen Verwendung ist darin zu sehen, daß die erfindungsgemäßen Keile während des Einsetzens axial geführt werden. Ein Auseinander- bzw. Verkeilen der Keile gestaltet sich somit erheblich einfacher als bisher. Langfristig gesehen können die einzelnen Keile aufgrund der erfindungsgemäßen Führungsvorrichtung – mittels der Kombination zweier Nuten mit einem Steg bzw. einer Leiste – nicht mehr nach innen fallen, d.h. durch die Führungsvorrichtung ist eine horizontale seitliche Verschiebefreiheit der Keile relativ zueinander gesichert.

Dies gilt insbsondere auch dann, wenn an dem Ausgleichssystem anliegende Körper ebenfalls zumindest eine Nut aufweisen, die mit komplementären an den Keilen Nut(en) oder Steg(en) in Eingriff stehen. In diesen Fällen ist nicht die Verwendung von planen Anlageflächen, sondern von mit zumindest einer Nut ausgestatteten Konusflächen vorgesehen.

Insbesondere bei der Verwendung kreisbogensegmentförmiger Keile für runde Kanalschachtrahmen ist es möglich den gesamten Umfang des Kanalschachtrahmens mit erfindungsgemäßen Keilen zu unterfüttern. Aufgrund der an den Keilen angebrachten Führungsvorrichtungen ist ein Herausrutschen bzw. ein nach Innenfallen einzelner Keile praktisch nicht mehr möglich. Eine längere Lebensdauer des Ausgleichssystems ist somit bei gegenüber dem Stand der Technik gleichem Materialaufwand gewährleistet. Ein weiterer Vorteil ist der geringere Zeitaufwand während des Einbaus, da auf ein seitliches Verrutschen der Keile dank der Führungsvorrichtung nicht mehr geachtet werden muß. Darüber hinaus ist es unter Verwendung von Keilen, die beidseitig, also auf ihrer Konusunter- und Oberseite eine Führungsvorrichtung aufweisen möglich, eine selbsttragende Konstruktion – gegebenenfalls auch freistehend – zu fertigen.

Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die anhand der Abbildungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen:

1 ein Keilpaar gemäß dem Stand der Technik;

2 eine schematische Darstellung eines Aufbaukeils;

3 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Abschlußkeils.

In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleichwirkende Teile die selben Bezugsziffern verwendet.

1 zeigt ein Keilpaar 1 gemäß dem Stand der Technik, das die Wirkungsweise eines Unterleg- bzw. Ausgleichssystems mit Hilfe von zwei Keilen veranschaulicht. Die beiden verwendeten Keile sind jeweils kreisbogensegmentförmig ausgebildet und so übereinander angeordnet, daß der Abstand ihrer äußeren Anlageflächen durch ein Zusammen- bzw. Auseinanderschieben der Keile in ihrer Längsrichtung variierbar ist. Die Oberflächen der Keile sind jeweils glatt ausgebildet; eine Verschiebesicherung der Keile bezüglich ihrer seitlichen Orientierung zueinander ist nicht vorgesehen.

Dem gegenüber zeigt 2 eine schematische Darstellung eines Aufbaukeils mit einer Feder 10 an dessen Oberseite und einer Nut 20 an dessen Unterseite. Die Feder 10 und die Nut 20 sind hierbei so angeordnet, daß die Feder 10 bei einen gleichartig aufgebauten Aufbaukeil 2, der beispielsweise auf diesem dargestellten Aufbaukeil 2 aufgesetzt wird, in die Nut 20 des weiteren Keils eingreift. Die aus dem Stand der Technik bekannte Feder ist erfindungsgemäß (nicht gezeigt) durch eine Nut ersetzt.

An dieser Stelle sei erwähnt, daß anstelle einer Nut 20 mehrere Nuten 20 mit zugeordneten Stegen vorgesehen sein können. Es ist lediglich darauf zu achten, daß die Nuten 20 und die Stege jeweils so angeordnet sind, daß ein Eingriff der Stege in die Nuten 20 korrespondierender Keile möglich ist.

3 zeigt eine weitere schematische Ausführungsform der Erfindung, bei der ein Abschlußkeil 3 dargestellt ist. Charakteristisch für einen Abschlußkeil 3 ist die plane Anlagefläche 30, mittels derer eine optimale Anlage eines Körpers, beispielsweise eines Schachtrahmens, gewährleistet ist. Alternativ ist es selbstverständlich möglich, einen Körper beispielsweise Schachtrahmen, auf eine mit einer Nut 20 versehenen Anlagefläche 3 aufzusetzen. Auch die Auflage eines Schachtrahmens auf einen Steg ist prinzipiell möglich, jedoch sollte in diesem Fall, je nach Härte des Körpers und des verwendeten Federmaterials auf eine nicht zu hohe Belastung der Schachtabdeckung geachtet werden.

Aus obigem geht hervor, daß die vorliegende Erfindung nicht nur eine Vorrichtung, sondern auch ein Verfahren für einen Niveauausgleich für eine, insbesondere Schachtabdeckung betrifft.

1
Keilpaar
2
Aufbaukeil
3
Abschlußkeil
10
Feder
20
Nut
30
Anlagefläche


Anspruch[de]
Unterleg- bzw. Ausgleichssystem, insbesondere zum Niveauausgleich für eine Schachtabdeckung, bestehend aus zumindest zwei bezüglich ihrer Längserstreckung konusförmig ausgebildeten Keilen, die gegenläufig und in Anlage über zueinander weisende Konusseiten verschieblich angeordnet sind, wobei jeder Keil zumindest eine Führungsvorrichtung in Form zumindest einer auf der Konusober- und/oder -unterseite, im wesentlichen in Längsrichtung des Keils verlaufende Nut (20) aufweist, mittels derer eine seitliche Position eines Keils bezüglich zumindest eines anderen Keils vorgegeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Führung der Keile zumindest ein Steg sowohl in die Nut (20) eines ersten Keils als auch in die Nut (20) zumindest eines zugeordneten Keils eingreift. Ausgleichssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg als eine in eine Nut (20) der Keile einsetzbare Leiste ausgebildet ist. Unterleg- bzw. Ausgleichssystem, insbesondere zum Niveauausgleich für eine Schachtabdeckung, bestehend aus zumindest zwei bezüglich ihrer Längserstreckung konusförmig ausgebildeten Keilen, die gegenläufig und in Anlage über zueinander weisende Konusseiten verschieblich angeordnet sind, wobei jeder Keil zumindest eine Führungsvorrichtung in Form zumindest einer auf der Konusober- und/oder -unterseite, im wesentlichen in Längsrichtung des Keils verlaufende Nut (20) aufweist, mittels derer eine seitliche Position eines Keils bezüglich zumindest eines anderen Keils vorgegeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Führungsvorrichtung zumindest zwei an einem ersten Keil angebrachte Stifte vorgesehen sind, die in zumindest eine Nut (20) zumindest eines zweiten Keils eingreifen. Ausgleichssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Abschlußkeil (3) vorgesehen ist, der eine äußere im wesentlichen plane Anlagefläche (30) aufweist. Ausgleichssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß zumindest ein Aufbaukeil (2) vorgesehen ist, der sowohl auf der Konusoberseite als auch auf der Konusunterseite zumindest eine Nut (20) aufweist. Ausgleichssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile als Kreisbogensegment ausgebildet sind. Ausgleichssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile geradlinig ausgebildet sind. Ausgleichssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile bezüglich zumindest eines Teils ihres Querschnitts konusförmig ausgebildet sind. Ausgleichssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung als Zahnung ausgebildet ist. Ausgleichssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Führungsvorrichtung pro Konusseite mehrere zueinander parallele Nuten vorgesehen sind. Ausgleichssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Niveauausgleich durch eine zueinander gegenläufige Verschiebung von zwei bezüglich ihrer Führungsvorrichtung einander zugeordneten Keilen einstellbar ist. Keil, insbesondere zum Niveauausgleich einer Schachtabdeckung, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil zumindest eine auf der Konusober- und/oder -unterseite, im wesentlichen in Längsrichtung des Keils verlaufende Nut (20) aufweist und als Kreisbogensegment ausgebildet ist. Verfahren zum Niveauausgleich für eine Schachtabdeckung, wobei zumindest zwei bezüglich ihrer Längserstreckung konusförmig ausgebildete Keile gegenläufig und in Anlage zueinander verschoben werden, wobei ein erster Keil bezüglich eines zweiten Keils entlang zumindest einer jeweils an den Keilen vorgesehenen Führungsvorrichtung verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung zumindest ein Steg sowohl in die Nut (20) eines ersten Keils als auch in die Nut (20) zumindest eines zugeordneten Keils in Eingriff gebracht wird. Verfahren zum Niveauausgleich für eine Schachtabdeckung, wobei zumindest zwei bezüglich ihrer Längserstreckung konusförmig ausgebildete Keile gegenläufig und in Anlage zueinander verschoben werden, wobei ein erster Keil bezüglich eines zweiten Keils entlang zumindest einer jeweils an den Keilen vorgesehenen Führungsvorrichtung verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung zumindest zwei an einem ersten Keil angebrachte Stifte in zumindest eine Nut (20) zumindest eines zweiten Keils in Eingriff gebracht werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zueinander komplementäre Keile in bezüglich ihrer Keilform gegenläufiger Form relativ zueinander aufeinander zu verschoben werden, bis ein vorbestimmter Abstand ihrer jeweiligen Anlageflächen erreicht ist. Verwendung eines Unterleg- bzw. Ausgleichssystems nach einem der Ansprüche 1 bis 11 und/oder eines Keils nach Anspruch 12 zum Niveauausgleich für eine Schachtabdeckung.






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