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Dokumentenidentifikation DE06750058T1 26.06.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001868935
Titel HYDRAULISCHES SYSTEM FÜR EIN NUTZFAHRZEUG
Anmelder NMHG Oregon, LLC., Portland, Oreg., US
Erfinder PASSERI, Gianni, I-46030 Virgilio (MN), IT
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Bardehle, Pagenberg, Dost, Altenburg, Geissler, 81679 München
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 14.04.2006
EP-Aktenzeichen 067500587
WO-Anmeldetag 14.04.2006
PCT-Aktenzeichen PCT/US2006/013893
WO-Veröffentlichungsnummer 2006113363
WO-Veröffentlichungsdatum 26.10.2006
EP-Offenlegungsdatum 26.12.2007
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 26.06.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.06.2008
IPC-Hauptklasse B66F 9/10(2006.01)A, F, I, 20071127, B, H, EP


Anspruch[de]
Ein industrielles Fahrzeug aufweisend:

eine Hebevorrichtung;

ein Haupthydrauliksystem, das zwei oder mehrere Pumpenmotoren hat, welche die Hebevorrichtung mit Hydraulikflüssigkeit versorgen;

eine Lasthandhabungseinrichtung; und

ein zweites Hydrauliksystem, das mit dem Haupthydrauliksystem hydraulisch verbunden ist, wobei das Haupthydrauliksystem den Hydraulikfluss von einem der zwei oder mehr Pumpenmotoren zu dem zweiten Hydrauliksystem abzweigt, wenn eine Betätigung der Lasthandhabungseinrichtung erkannt wird.
Das industrielle Fahrzeug gemäß Anspruch 1, wobei die Pumpenmotoren bidirektional sind und Energie aus einem Rücklauf des Hydraulikflusses zurückgewinnen, wenn die Hebevorrichtung abgesenkt wird. Das industrielle Fahrzeug gemäß Anspruch 2, wobei die Hebevorrichtung eine Fahrerkabine ist. Das industrielle Fahrzeug gemäß Anspruch 2, wobei die Hebevorrichtung der Mast eines Gabelstaplers ist. Das industrielle Fahrzeug gemäß Anspruch 1 umfassend ein drittes Hydrauliksystem, das hydraulisch mit dem zweiten Hydrauliksystem verbunden ist, wobei ein Lasterfassungskreis den Hydraulikfluss zwischen dem zweiten und dritten Hydrauliksystem steuert, wenn die Lasthandhabungseinrichtung gleichzeitig Mehrfachfunktionen ausübt. Das industrielle Fahrzeug gemäß Anspruch 5, wobei die Mehrfachfunktionen einschließen:

Verschieben, Drehen, Schwenken, Kippen, Spannen, Lösen, Öffnen, Schließen, Heben, Senken, Ausfahren, Einfahren oder Zentrieren der Lasthandhabungseinrichtung.
Das industrielle Fahrzeug gemäß Anspruch 1, wobei die Hebevorrichtung gleichzeitig angehoben oder abgesenkt wird, während die Lasthandhabungseinrichtung eine oder mehrere Arbeitsgänge durchführt. Ein Hydrauliksystem für ein industrielles, motorisiertes Fahrzeug, wobei das Hydrauliksystem aufweist:

ein Haupthydrauliksystem mit zwei oder mehr Pumpen- und Motoreinrichtungen;

ein zweites Hydrauliksystem, das mit dem Haupthydrauliksystem hydraulisch verbunden ist; und

einen Lasterfassungskreis, der eine Druckänderung im Hydrauliksystem detektiert und einen Hydraulikfluss von einer der Pumpen- und Motoreinrichtungen im Haupthydrauliksystem zu dem zweiten Hydrauliksystem abzweigt.
Das Hydrauliksystem gemäß Anspruch 8, wobei ein kombinierter Hydraulikfluss von den zwei oder mehr Pumpen- und Motoreinrichtungen zu einer primären Hydraulikfunktion des Haupthydrauliksystems geleitet wird, wenn die Druckänderung nicht detektiert wird. Das Hydrauliksystem gemäß Anspruch 9, wobei die primäre Hydraulikfunktion ein Heben oder Senken der Fahrerkabine ist und eine von dem zweiten Hydrauliksystem durchgeführte hydraulisch betätigte Lasthandhabung eine Druckänderung im Hydrauliksystem verursacht, die den Hydraulikfluss von einer der Pumpen- und Motoreinrichtungen im Haupthydrauliksystem zum zweiten Hydrauliksystem abzweigt. Das Hydrauliksystem gemäß Anspruch 8 umfassend eine erste Pumpen- und Motoreinrichtung, die einen Hydraulikfluss zu einer Hebevorrichtung und zu einer zweiten Pumpen- und Motoreinrichtung bereitstellt, welche einen Hydraulikfluss zu einer Lasthandhabungseinrichtung bereitstellt, wobei das Hydrauliksystem die gleichzeitige Betätigung beider Einrichtungen erlaubt. Das Hydrauliksystem gemäß Anspruch 8, wobei die Arbeitsdrücke und Fließraten im zweiten hydraulischen System und das Haupthydrauliksystem eine gemeinsame Hydraulikquelle benutzen. Das Hydrauliksystem gemäß Anspruch 11, umfassend einen Lasterfassungskreis, der mehrere Arbeitsdrücke und Fließraten im zweiten Hydrauliksystem steuert, wobei das Hydrauliksystem weiterhin die gleichzeitige Betätigung von zwei oder mehr hydraulischen Lasthandhabungseinrichtungen vorsieht. Das Hydrauliksystem gemäß Anspruch 13 umfassend Flip-Flop Ventile, die zwischen allen hydraulischen Lasthandhabungseinrichtungen angeordnet sind, um einen höchsten Arbeitsdruck des Hydrauliksystems zu identifizieren. Ein Verfahren zum Steuern eines Hydrauliksystems, wobei das Verfahren aufweist:

Vereinen eines Hydraulikflusses von zwei oder mehr Pumpen, wenn eine primäre Hydraulikfunktion erforderlich ist;

Detektieren einer Veränderung der hydraulischen Last, wenn eine zusätzliche hydraulische Funktion benötigt wird; und

Teilen des Hydraulikflusses von den zwei oder mehr Pumpen, wenn die Änderung der hydraulischen Last detektiert wird, derart, dass eine erste Pumpe fortfährt, einen Hydraulikfluss für die primäre Hydraulikfunktion bereitzustellen und eine zweite Pumpe gleichzeitig einen Hydraulikfluss für die zusätzliche Hydraulikfunktion bereitstellt.
Das Verfahren gemäß Anspruch 15 umfassend das Detektieren einer Änderung der hydraulischen Last zwischen einem zweiten hydraulischen Steuersystem und einem dritten hydraulischen Steuersystem, um die gleichzeitige Betätigung von mehrfachen zusätzlichen hydraulischen Funktionen zu erlauben. Das Verfahren gemäß Anspruch 16 umfassend das Anordnen von Zweiwegeventilen zwischen jeder der zusätzlichen hydraulischen Funktionen, um den höchsten Arbeitsdruck des Hydrauliksystems zu bestimmen. Das Verfahren gemäß Anspruch 17 aufweisend das Begrenzen des Hydraulikflusses und eines hydraulischen Druckes des Hydrauliksystems entsprechend dem höchsten Arbeitsdruck. Das Verfahren gemäß Anspruch 15 aufweisend:

Leiten eines hydraulischen Rücklaufes von der ersten Hydraulikfunktion zu zumindest einer von den zwei oder mehr Pumpen, um eine Systemenergie wiederzugewinnen.
Das Verfahren gemäß Anspruch 19, wobei die zwei oder mehr Pumpen bidirektional sind.






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