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Dokumentenidentifikation DE102004059167B4 04.09.2008
Titel Filmchip und einen solchen verwendendes LCD
Anmelder LG. Philips LCD Co., Ltd., Seoul/Soul, KR
Erfinder Kang, Sin Ho, Kyounggi, KR;
Hong, Jin Cheol, Kyoungsangbuk, KR;
An, Seung Kuk, Kyoungsangbuk, KR;
Song, Hong Sung, Kyoungsangbuk, KR
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Anmeldedatum 08.12.2004
DE-Aktenzeichen 102004059167
Offenlegungstag 14.07.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 04.09.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.09.2008
IPC-Hauptklasse G09G 3/36(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]
Priorität:

  • 11. Dezember 2003, Rep. Korea, 10-2003-90301 (P)
  • 28. April 2004, Rep. Korea, 10-2004-29615 (P)

Die Erfindung betrifft einen Filmchip bzw. Daten-TCP für ein LCD (Flüssigkristalldisplay) sowie ein LCD unter Verwendung eines solchen.

Bei LCDs wird die Lichttransmission durch einen Flüssigkristall unter Verwendung eines elektrischen Felds gesteuert, um Bilder anzuzeigen. Dazu verfügt, wie es in der 1 dargestellt ist, ein herkömmliches LCD über eine LCD-Tafel 2 vom Matrixtyp, bei der Flüssigkristallzellen in einer Matrix angeordnet sind, einen Gatetreiber 6 zum Ansteuern von Gateleitungen GL1 bis GLn der LCD-Tafel 2, einen Datentreiber 4 zum Ansteuern von Datenleitungen DL1 bis DLm der LCD-Tafel 2 sowie eine Timingsteuerung 8 zum Ansteuern des Gatetreibers und des Datentreibers 4.

Die LCD-Tafel 2 verfügt über einen TFT (thin film transistor = Dünnschichttransistor) an jeder Schnittstelle zwischen den Gateleitungen GL1 bis GLn und den Datenleitungen DL1 bis DLm sowie eine mit ihm verbundene Flüssigkristallzelle 7. Der TFT wird eingeschaltet, wenn er mit einem Scansignal, d. h. einer hohen Gatespannung VGH von der zugehörigen Gateleitung GL versorgt wird, um dadurch ein Pixelsignal von der Datenleitung DL an die Flüssigkristallzelle 7 zu legen. Ferner wird der TFT ausgeschaltet, wenn er von der Gateleitung GL mit einer niedrigen Gatespannung VGL versorgt wird, um dadurch ein in die Flüssigkristallzelle 7 geladenes Pixelsignal aufrechtzuerhalten.

Die Flüssigkristallzelle 7 entspricht im Ersatzschaltbild einem Flüssigkristallkondensator. Die Flüssigkristallzelle 7 verfügt über eine mit einer gemeinsamen Elektrode verbundene Pixelelektrode und einen TFT, wobei sich dazwischen ein Flüssigkristall befindet. Ferner verfügt die Flüssigkristallzelle 7 über einen Speicherkondensator zum Aufrechterhalten der Ladung des Pixelsignals bis das nächste Pixelsignal geladen wird. Dieser Speicherkondensator ist zwischen der Pixelelektrode und der Vorstufen-Gateleitung vorhanden. Eine derartige Flüssigkristallzelle 7 verändert den Ausrichtungszustand des Flüssigkristalls, der über die elektrische Anisotropie verfügt, entsprechend einem mittels des TFT geladenen Pixelsignals, um die Lichttransmission zu steuern, wodurch Graupegel realisiert werden.

Die Timingsteuerung 8 erzeugt Gate-Steuersignale (nämlich einen Gatestartimpuls (GSP = gate start pulse), ein Gate-Verschiebetaktsignal (GSC = gate shift clock) und ein Gate-Ausgabeaktiviersignal (GOE = gate Output enable)) sowie Daten-Steuersignale (nämlich einen Sourcestartimpuls (SSP = source start pulse), ein Source-Verschiebetaktsignal (SSC = source shift clock), ein Source-Ausgabeaktiviersignal (SOE = source Output enable) und ein Polaritäts-Steuersignal (POL = polarity control)) unter Verwendung von Synchronisiersignalen V und H, die von einer Videokarte (nicht dargestellt) geliefert werden. Die Gate-Steuersignale (d. h. GSP, GSC und GOE) werden an den Gatetreiber 6 angelegt, um diesen zu betreiben, während die Daten-Steuersignale (d. h. SSP, SSC, SOE und POL) an den Datentreiber 4 angelegt werden, um diesen zu betreiben. Ferner synchronisiert die Timingsteuerung 8 Pixeldaten VD für Rot (R), Grün (G) und Blau (B), um sie an den Datentreiber 4 zu liefern.

Der Gatetreiber 6 steuert die Gateleitungen GL1 bis GLn sequenziell an. Um dies zu bewerkstelligen, verfügt er über mehrere Gate-ICs (IC = integrated circuit = integrierter Schaltkreis) 10, wie es in der 2A dargestellt ist. Die Gate-ICs 10 steuern die mit ihnen verbundenen Gateleitungen GL1 bis GLn unter Steuerung durch die Timingsteuerung 8 sequenziell an. Anders gesagt, legen die Gate-ICs 10 auf die Gate-Steuersignale (d. h. GSP, GSC und GOE) von der Timingsteuerung 8 hin, eine hohe Gatespannung VGH an die Gateleitungen GL1 bis GLn.

Dabei verschiebt der Gatetreiber 6 einen Gatestartimpuls GSP auf ein Gate-Verschiebetaktsignal GSC hin, um einen Verschiebeimpuls zu erzeugen. Dann legt der Gatetreiber 6 eine hohe Gatespannung VGH mit jeder Horizontalperiode auf den Verschiebeimpuls an die entsprechende Gateleitung GL an. Anders gesagt, wird der Verschiebeimpuls mit jeder Horizontalperiode zeilenweise verschoben, und jeder der Gate-ICs 10 legt auf den Verschiebeimpuls hin die hohe Gatespannung VGH an die entsprechende Gateleitung GL an. Insbesondere liefern die Gate-ICs im restlichen Intervall, in dem nicht die hohe Gatespannung VGH an die Gateleitungen GL1 bis GLn gelegt wird, eine niedrige Gatespannung VGL.

Der Datentreiber 4 legt in jeder Horizontalperiode Pixelsignale für jede Zeile an die Datenleitungen DL1 bis DLm an. Um dies zu bewerkstelligen, verfügt der Datentreiber 4 über mehrere Daten-ICs 16, wie es in der 2B dargestellt ist. Die Daten-ICs 16 legen auf Daten-Steuersignale (d. h. SSP, SSC, SOE und POL) von der Timingsteuerung 8 hin Pixelsignale an die Datenleitungen DL1 bis DLm an. Insbesondere wandeln die Daten-ICs 16 Pixeldaten VD von der Timingsteuerung 8 unter Verwendung einer Gammaspannung von einem Gammaspannungsgenerator (nicht dargestellt) in analoge Pixelsignale.

Genauer gesagt, verschieben die Daten-ICs 16 einen Sourcestartimpuls SSP auf ein Source-Verschiebetaktsignal SSC hin, um Abtastsignale zu erzeugen. Dann führen die Daten-ICs 16 auf die Abtastsignale hin eine sequenzielle Zwischenspeicherung der Pixeldaten VD für eine bestimmte Einheit aus. Danach wandeln die Daten-ICs 16 die zwischengespeicherten Pixeldaten VD für eine Zeile in analoge Pixelsignale, und sie legen sie in einem Aktivierungsintervall eines Source-Ausgabeaktiviersignals SOE an die Datenleitungen DL1 bis DLm an. Insbesondere wandeln die Daten-ICs 16 die Pixeldaten VD auf ein Polaritäts-Steuersignal POL hin in positive oder negative Pixelsignale.

Um dies zu bewerkstelligen, verfügt, wie es in der 3 dargestellt ist, jeder der Daten-ICs 16 über einen Schieberegisterteil 34 zum Liefern sequenzieller Abtastsignale, einen Latchteil 36 zum sequenziellen Zwischenspeichern der Pixeldaten VD auf die Abtastsignale hin, um sie gleichzeitig auszugeben, einen DAC (digital-to-analog converter = Digital/Analog-Wandler) 38 zum Wandeln der Pixeldaten VD vom Latchteil 38 in Pixelspannungssignale, und einen Ausgangspufferteil 34 zum Puffern von Pixelspannungssignalen vom DAC 38, um sie auszugeben. Ferner verfügt der Daten-IC 16 über eine Signalsteuerung 20 für eine Schnittstellenbildung für verschiedene Steuersignale (d. h. SSP, SSC, SOE, REV und POL usw.) von der Timingsteuerung 8 sowie der Pixeldaten VD, und er verfügt über einen Gammaspannungsteil 32 zum Liefern positiver und negativer Gammaspannungen, wie sie für den DAC 38 erforderlich sind.

Die Signalsteuerung 20 steuert verschiedene Steuersignale (d. h. SSP, SSC, SOE, REV und POL, usw.) von der Timingsteuerung 8 sowie die Pixeldaten VD, um sie an die entsprechenden Elemente auszugeben.

Der Gammaspannungsteil 32 unterteilt mehrere von einem Gammabezugsspannungsgenerator (nicht dargestellt) eingegebene Gammabezugsspannungen für jeden Graupegel, um sie auszugeben.

Schieberegister im Schieberegisterteil 34 führen ein sequenzielles Verschieben eines Sourcestartimpulses SSP von der Signalsteuerung 20 auf ein Source-Abtasttaktsignal SSP aus, um es als Abtastsignal auszugeben.

Der Latchteil 36 führt ein sequenzielles Abtasten der Pixeldaten VD von der Signalsteuerung 20 für eine bestimmte Einheit auf die Abtastsignale vom Schieberegisterteil 34 aus, um sie zwischenzuspeichern. Um dies zu bewerkstelligen, besteht der Latchteil 36 aus i Latchstufen (wobei i eine ganze Zahl ist), um i Pixeldaten VD zwischenzuspeichern, wobei jede der Latchstufen über eine Dimension verfügt, die der Bitanzahl der Pixeldaten VD entspricht. Genauer gesagt, unterteilt die Timingsteuerung 8 die Pixeldaten VD in geradzahlige Pixeldaten VDeven und ungeradzahlige Pixeldaten VDodd, um die Übertragungsfrequenz zu verringern, und gleichzeitig gibt sie sie über jede Übertragungsleitung aus. Hierbei enthalten die geradzahligen Pixeldaten VDeven und die ungeradzahligen Pixeldaten VDodd jeweils Pixeldaten für Rot (R), Grün (G) und Blau (B). So führt der Latchteil 36 ein gleichzeitiges Zwischenspeichern der geradzahligen Pixeldaten VDeven und der ungeradzahligen Pixeldaten VDodd aus, wie sie für jedes Abtastsignal über die Signalsteuerung 20 geliefert werden. Dann gibt der Latchteil 36 die i zwischengespeicherten Pixeldaten VD auf ein Source-Ausgabeaktiviersignal SOE von der Signalsteuerung 20 gleichzeitig aus.

Insbesondere führt der Latchteil 36 eine Wiederherstellung von Pixeldaten VD aus, die so moduliert sind, dass die Übertragungsbitzahl verringert ist, was auf ein Dateninvertier-Auswählsignal REV hin erfolgt, um sie auszugeben. Die Timingsteuerung 8 moduliert die Pixeldaten VD in solcher Weise, dass die Anzahl der Übertragungsbits minimiert wird, was unter Verwendung eines Bezugswerts erfolgt, um zu ermitteln, ob die Bits invertiert werden sollten oder nicht. Dies minimiert die elektromagnetische Interferenz (EMI) bei Datenübertragungsvorgängen auf Grund einer minimalen Anzahl von Bitübergängen von NIEDRIG auf HOCH oder von HOCH auf NIEDRIG.

Der DAC 38 führt eine gleichzeitige Wandlung der Pixeldaten VD vom Latchteil 36 in positive und negative Pixelspannungssignale aus, um sie auszugeben. Um dies zu bewerkstelligen, verfügt der DAC 38 über einen positiven (P) Decodierteil 40 und einen negativen (N) Decodierteil 42, die gemeinsam mit dem Latchteil 36 verbunden sind, sowie einen Multiplexer (MUX)-Teil 44 zum Auswählen von Ausgangssignalen des P-Decodierteils 40 und des N-Decodierteils 42.

Eine Anzahl n von P-Decodierern im P-Decodierteil 40 wandelt N Pixeldaten, wie sie gleichzeitig vom Latchteil 36 eingegeben werden, unter Verwendung positiver Gammaspannungen vom Gammaspannungsteil 32 in positive Pixelspannungssignale. Eine Anzahl i von N-Decodern im N-Decodierteil 42 wandelt i Pixeldaten VD, wie sie gleichzeitig vom Latchteil 36 eingegeben werden, unter Verwendung negativer Gammaspannungen vom Gammaspannungsteil 32 in negative Pixelspannungssignale. Eine Anzahl i von Multiplexern im Multiplexerteil 44 gibt selektiv die positiven Pixelspannungssignale vom P-Decodierer 40 oder die negativen Pixelspannungssignale vom N-Decodierer 42 auf ein Polaritäts-Steuersignal POL von der Signalsteuerung 20 hin aus.

Eine Anzahl i von Ausgangspuffern im Ausgangspufferteil 46 besteht aus Spannungsfolgern usw., die in Reihe zu den jeweiligen i Datenleitungen DL1 bis DLi geschaltet sind. Derartige Ausgangspuffer Puffern Pixelspannungssignale vom DAC 38, um sie an die Datenleitungen DL1 bis DLi zu legen.

Bei einem derartigen bekannten LCD werden Ausgangskanäle der Daten-ICs im Datentreiber 4 abhängig von der Auflösung der LCD-Tafel 2 unterschieden. Dies, da die Daten-ICs 16 über bestimmte Kanäle verfügen, die für jeden Auflösungstyp einer LCD-Tafel 2 mit den Datenleitungen DL zu verbinden sind. So treten Probleme auf, da für jeden Auflösungstyp einer LCD-Tafel 2 eine verschiedene Anzahl von Daten-ICs 16 mit verschiedenen Ausgangskanälen verwendet werden muss. Dies verringert die Arbeitseffizienz und erhöht die Herstellkosten.

Genauer gesagt, sind für ein LCD mit XGA(eXtanded Graphics Array)-Auflösung mit 3072 Datenleitungen DL (1024 Horizontalpixeln × 3 Farben, nämlich Rot, Grün und Blau) vier Daten-ICs 16 erforderlich, von denen jeder über 768 Datenausgangskanäle verfügt. Für ein LCD mit SXGA+(Super eXtended Graphics Adapter+)Auflösung mit 4200 Datenleitungen DL (1400 Horizontalpixeln × drei Farben) sind sechs Daten-ICs 16 erforderlich, von denen jeder über 702 Datenausgangskanäle verfügt. In diesem Fall sind die restlichen zwölf Datenausgangskanäle Blindleitungen. Bei einem LCD mit WXGA(Wide eXtended Graphics Array)-Auflösung mit 3840 Datenleitungen (1280 Horizontalpixeln × drei Farben) sind sechs Daten-ICs 16 erforderlich, von denen jeder über 642 Datenausgangskanäle verfügt. In diesem Fall sind die restlichen zwölf Daten ausgangskanäle Blindleitungen.

Wie oben angegeben, muss für jeden Auflösungstyp einer bekannten LCD-Tafel 2 ein anderer Daten-IC 16 mit einer speziellen Anzahl von Ausgangskanälen verwendet werden. Im Ergebnis zeigt ein einschlägiges LCD eine verringerte Arbeitseffizienz und erhöhte Herstellkosten.

US 6,639,589 B1 beschreibt ein LCD mit einem TCP, wobei der TCP eine Datentreiberschaltung aufweist, die mehrere Ausgangskanäle betreibt und die Ausgangskanäle des Datentreiber ICs mit Datentreibersignalausgangspads verbunden sind.

DE 195 40 146 A1 beschreibt eine Flüssigkristallanzeige, bei der Datenausgangskanäle des Datentreibers basierend auf der Auflösung des Displays ausgewählt werden.

US 2001/0017607 A1 beschreibt ein LCD mit einem Farbfilter, das eine Vielzahl von integrierten Treiberschaltungen zum Treiben des LCD-Panels aufweist, wobei eine Anzahl von Ausgangskanälen potentialfrei geschaltet werden kann.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Daten-TCP für ein LCD, sowie ein LCD mit einem derartigen Daten-TCP zu schaffen, bei denen der Daten-IC für verschiedene Auflösungen der LCDs geeignet ist.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst.

Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von durch Figuren veranschaulichten Ausführungsformen näher erläutert.

1 ist ein Blockschaltbild zum Veranschaulichen eines bekannten LCD;

2A veranschaulicht Gate-ICs in einem bekannten Gatetreiber;

2B veranschaulicht Daten-ICs in einem bekannten Datentreiber;

3 ist ein Blockdiagramm zum Veranschaulichen der internen Konfiguration eines Daten-ICs in der 2B;

4 ist ein Blockschaltbild zum Veranschaulichen eines LCD gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;

5 veranschaulicht einen Gate-IC, der so eingestellt ist, dass er abhängig von ersten und zweiten Ausgangs-Auswählsignalen, wie sie in der 4 dargestellt sind, über 600 Datenausgangskanäle verfügt;

6 veranschaulicht einen Gate-IC, der so eingestellt ist, dass er abhängig von ersten und zweiten Ausgangs-Auswählsignalen, wie sie in der 4 dargestellt sind, über 618 Datenausgangskanäle verfügt;

7 veranschaulicht einen Gate-IC, der so eingestellt ist, dass er abhängig von ersten und zweiten Ausgangs-Auswählsignalen, wie sie in der 4 dargestellt sind, über 630 Datenausgangskanäle verfügt;

8 veranschaulicht einen Gate-IC, der so eingestellt ist, dass er abhängig von ersten und zweiten Ausgangs-Auswählsignalen, wie sie in der 4 dargestellt sind, über 642 Datenausgangskanäle verfügt;

9 ist ein Blockdiagramm zum Veranschaulichen der internen Konfiguration eines Daten-IC in der 4;

10 veranschaulicht das in der 4 dargestellte Daten-TCP (tage carrier package = Bandträgergehäuse);

11 veranschaulicht das in der 4 dargestellte Daten-TCP, das an de dortigen LCD-Tafel angebracht ist;

12 veranschaulicht den Datenkontaktfleckteil der in der 11 dargestellten LCD-Tafel;

13 veranschaulicht einen Daten-IC eines LCD gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;

14 veranschaulicht einen Daten-IC, der durch ein erstes und ein zweites Kanal-Auswählsignal, wie sie in der 13 dargestellt sind, so eingestellt ist, dass er über 600 Daten-Ausgangskanäle verfügt;

15 veranschaulicht einen Daten-IC, der durch ein erstes und ein zweites Kanal-Auswählsignal, wie sie in der 13 dargestellt sind, so eingestellt ist, dass er über 618 Daten-Ausgangskanäle verfügt;

16 veranschaulicht einen Daten-IC, der durch ein erstes und ein zweites Kanal-Auswählsignal, wie sie in der 13 dargestellt sind, so eingestellt ist, dass er über 630 Daten-Ausgangskanäle verfügt;

17 veranschaulicht einen Daten-IC, der durch ein erstes und ein zweites Kanal-Auswählsignal, wie sie in der 13 dargestellt sind, so eingestellt ist, dass er über 642 Daten-Ausgangskanäle verfügt;

18 veranschaulicht ein Daten-TCP mit dem in der 13 dargestellten Daten-IC des LCD gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung;

19 veranschaulicht eine LCD-Tafel, an der das in der 13 dargestellte Daten-TCP angebracht ist;

20 veranschaulicht einen Datenkontaktfleckteil der in der 19 dargestellten LCD-Tafel;

21 veranschaulicht ein anders geformtes Daten-TCP, das mit der in der 13 dargestellten Daten-IC des LCD gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung versehen ist;

22 veranschaulicht eine LCD-Tafel, an der das in der 21 dargestellte Daten-TCP angebracht ist; und

23 veranschaulicht den Datenkontaktfleckteil der in der 22 dargestellten LCD-Tafel.

Das in der 4 schematisch dargestellte LCD gemäß einer ersten Ausführungsform der ERfindung verfügt über eine LCD-Tafel 102 mit matrixförmig angeordneten Flüssigkristallzellen, einen Gatetreiber 106 zum Ansteuern von Gateleitungen GEL1 bis GELn der LCD-Tafel 102, einen Datentreiber 104 zum Ansteuern Datenleitungen DL1 bis DLm der LCD-Tafel 102 sowie eine Timingsteuerung 108 zum Ansteuern des Gatetreibers 106 und des Datentreibers 104.

Die LCD-Tafel 102 verfügt über einen TFT (thin film transistor = Dünnschichttransistor) an jeder Schnittstelle zwischen den Gateleitungen GL1 bis GLn und den Datenleitungen DL1 bis DLm sowie eine mit ihm verbundene Flüssigkristallzelle (nicht dargestellt). Der TFT wird eingeschaltet, wenn er mit einem Scansignal, d. h. einer hohen Gatespannung VGH von der zugehörigen Gateleitung GL versorgt wird, um dadurch ein Pixelsignal von der Datenleitung DL an die Flüssigkristallzelle zu legen. Ferner wird der TFT ausgeschaltet, wenn er von der Gateleitung GL mit einer niedrigen Gatespannung VGL versorgt wird, um dadurch ein in die Flüssigkristallzelle geladenes Pixelsignal aufrechtzuerhalten.

Die Flüssigkristallzelle entspricht im Ersatzschaltbild einem Flüssigkristallkondensator. Die Flüssigkristallzelle verfügt über eine mit einer gemeinsamen Elektrode verbundene Pixelelektrode und einen FT, wobei sich dazwischen ein Flüssigkristall befindet. Ferner verfügt die Flüssigkristallzelle über einen Speicherkondensator zum Aufrechterhalten der Ladung des Pixelsignals bis das nächste Pixelsignal geladen wird. Dieser Speicherkondensator ist zwischen der Pixelelektrode und der Vorstufen-Gateleitung vorhanden. Eine derartige Flüssigkristallzelle verändert den Ausrichtungszustand des Flüssigkristalls, der über die elektrische Anisotropie verfügt, entsprechend einem mittels des TFT geladenen Pixelsignals, um die Lichttransmission zu steuern, wodurch Graupegel realisiert werden.

Die Timingsteuerung 108 erzeugt Gate-Steuersignale (nämlich einen Gatestartimpuls (GSP = gate start pulse), ein Gate-Verschiebetaktsignal (GSC = gate shift clock) und ein Gate-Ausgabeaktiviersignal (GOE = gate Output enable)) sowie Daten-Steuersignale (nämlich einen Sourcestartimpuls (SSP = source start pulse), ein Source-Verschiebetaktsignal (SSC = source shift clock), ein Source-Ausgabeaktiviersignal (SOE = source output enable) und ein Polaritäts-Steuersignal (POL = polarity control)) unter Verwendung von Synchronisiersignalen V und H, die von einer Videokarte (nicht dargestellt) geliefert werden. Die Gate-Steuersignale (d. h. GSP, GSC und GOE) werden an den Gatetreiber 106 angelegt, um diesen zu betreiben, während die Daten-Steuersignale (d. h. SSP, SSC, SOE und POL) an den Datentreiber 104 angelegt werden, um diesen zu betreiben. Ferner synchronisiert die Timingsteuerung 108 Pixeldaten VD, um sie an den Datentreiber 104 zu liefern.

Der Gatetreiber 106 steuert die Gateleitungen GL1 bis GLn sequenziell an. Um dies zu bewerkstelligen, verfügt er über mehrere Gate-ICs (IC = integrated circuit = integrierter Schaltkreis) (nicht dargestellt). Die Gate-ICs steuern die mit ihnen verbundenen Gateleitungen GL1 bis GLn unter Steuerung durch die Timingsteuerung 108 sequenziell an. Anders gesagt, legen die Gate-ICs auf die Gate-Steuersignale (d. h. GSP, GSC und GOE) von der Timingsteuerung 108 hin, eine hohe Gatespannung VGH an die Gateleitungen GL1 bis GLn.

Dabei verschiebt der Gatetreiber 106 einen Gatestartimpuls GSP auf ein Gate-Verschiebetaktsignal GSC hin, um einen Verschiebeimpuls zu erzeugen. Dann legt der Gatetreiber 106 eine hohe Gatespannung VGH mit jeder Horizontalperiode auf den Verschiebeimpuls an die entsprechende Gateleitung GL an. Anders gesagt, wird der Verschiebeimpuls mit jeder Horizontalperiode zeilenweise verschoben, und jeder der Gate-ICs 10 legt auf den Verschiebeimpuls hin die hohe Gatespannung VGH an die entsprechende Gateleitung GL an. Insbesondere liefern die Gate-ICs für die restlichen Gateleitungen eine niedrige Gatespannung VGL.

Der Datentreiber 104 legt in jeder Horizontalperiode Pixelsignale an die Datenleitungen DL1 bis DLm an. Um dies zu bewerkstelligen, verfügt der Datentreiber 104 über mehrere Daten-ICs 16. Jeder der Daten-ICs 116 ist in einem Daten-TCP (Tape Carrier Package = Bandträgergehäuse) 110 montiert. Derartige Daten-ICs 116 sind über einen Daten-TCP-Kontaktfleck 112, einen Daten-Kontaktfleck 114 und eine Verbindungsleitung 118 mit den Datenleitungen DL1 bis DLm verbunden. Die Daten-ICs 116 legen auf Daten-Steuersignale (d. h. SSP, SSC, SOE und POL) von der Timingsteuerung 108 hin Pixelsignale an die Datenleitungen DL1 bis DLm an. Insbesondere wandeln die Daten-ICs 116 Pixeldaten VD von der Timingsteuerung 108 unter Verwendung einer Gammaspannung von einem Gammaspannungsgenerator (nicht dargestellt) in analoge Pixelsignale.

Genauer gesagt, verschieben die Daten-ICs 116 einen Sourcestartimpuls SSP auf ein Source-Verschiebetaktsignal SSC hin, um Abtastsignale zu erzeugen. Dann führen die Daten-ICs 116 auf die Abtastsignale hin eine sequenzielle Zwischenspeicherung der Pixeldaten VD für eine bestimmte Einheit aus. Danach wandeln die Daten-ICs 116 die zwischengespeicherten Pixeldaten VD für eine Zeile in analoge Pixelsignale, und sie legen sie in einem Aktivierungsintervall eines Source-Ausgabeaktiviersignals SOE an die Datenleitungen DL1 bis DLm an. Insbesondere wandeln die Daten-ICs 116 die Pixeldaten VD auf ein Polaritäts-Steuersignal POL hin in positive oder negative Pixelsignale.

Jeder der Daten-ICs 116 des LCD gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung variiert einen Ausgangskanal zum Anlegen eines Pixelsignals an jede Datenleitung DL1 bis DLm auf ein erstes und ein zweites Kanal-Auswählsignal P1 und P2 hin, das von außen her eingegeben wird. Um dies zu bewerkstelligen, verfügt jeder der Daten-ICs 116 über einen ersten und einen zweiten Optionsstift OP1 und OP2, die mit dem ersten und dem zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2 versorgt werden.

Der erste und der zweite Optionsstift OP1 und OP2 sind selektiv mit einer Versorgungsspannung VCC und einer Massespannung GND verbindbar, um über einen binären 2-Bit-Logikwert zu verfügen. So legen das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2, über den ersten und den zweite Optionsstift OP1 und OP2, die Logikwerte '00', '01', '10' und '11' an den Daten-IC 116 an.

Demgemäß verfügt jeder der Daten-ICs 116 über eine Anzahl von Ausgangskanälen, die vorab abhängig von der Auflösung der LCD-Tafel 102 unter Verwendung des ersten und des zweiten Kanal-Auswählsignals P1 und P2, wie sie über den ersten und den zweiten Optionsstift OP1 und OP2 angelegt werden, eingestellt wird.

In der folgenden Tabelle 1 ist die Anzahl der Daten-ICs 116 entsprechend den Ausgangskanälen derselben, abhängig von der Auflösung der LCD-Tafel 102 angegeben. Tabelle 1 Auflösung Pixelanzahl Anzahl der Daten-ICs entsprechend Ausgangskanälen derselben Datenleitungen Gateleitungen 600 Kan. 618 Kan. 630 Kan. 642 Kan. XGA 3072 768 5.12 4.97 4.88 4.79 SXGA+ 4200 1050 7.00 6.80 6.67 6.54 UXGA 4800 1200 8.00 7.77 7.62 7.48 WXGA 3840 800 6.40 6.21 6.10 5.98 WSXGA- 4320 900 7.20 6.99 6.86 6.73 WSXGA 5040 1050 8.40 8.16 8.00 7.85 WUXGA 5760 1200 9.60 9.32 9.14 8.97

Aus der obigen Tabelle 1 ist es erkennbar, dass alle Auflösungen durch vier Kanäle ausgedrückt werden können. Genauer gesagt, benötigt eine LCD-Tafel 102 mit XGA-Auflösung fünf Daten-ICs 116, von denen jeder über 618 Daten-Ausgangskanäle verfügt. Insbesondere werden die restlichen 18 Daten-Ausgangskanäle als Blindleitungen behandelt. Eine LCD-Tafel 102 mit einer Auflösung gemäß XGA+ benötigt sieben Daten-ICs 116, von denen jeder über 600 Daten-Ausgangskanäle verfügt. Eine LCD-Tafel 102 mit UXGA-Auflösung benötigt acht Daten-ICs 116, von denen jeder über 600 Daten-Ausgangskanäle verfügt. Eine LCD-Tafel 102 mit BXGA-Auflösung benötigt sechs Daten-ICs 116, von denen jeder über 642 Daten-Ausgangskanäle verfügt. Eine LCD-Tafel 102 mit einer Auflösung gemäß WSXGA-benötigt sieben Daten-ICs 116, von denen über 618 Daten-Ausgangskanäle verfügt. Eine LCD-Tafel 102 mit WSXGA-Auflösung benötigt acht Daten-ICs 116, von denen jeder über 630 Daten-Ausgangskanäle verfügt. Eine LCD-Tafel 102 mit WUXGA-Auflösung benötigt neun Daten-ICs 116, von denen jeder über 642 Daten-Ausgangskanäle verfügt.

Demgemäß wird bei einem LCD gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung die Anzahl der Daten-Ausgangskanäle der Daten-ICs 116 abhängig vom ersten und zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2 zu 600 oder 618 oder 630 oder 642 Kanälen eingestellt, wodurch allen Auflösungen von LCD-Tafeln 102 genügt werden kann. Anders gesagt, kann ein Daten-IC 116 für ein LCD gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung so ausgebildet werden, dass er über 642 Daten-Ausgangskanäle verfügt, wobei die Anzahl aktiver Ausgangskanäle des Daten-ICs 116 abhängig vom ersten und zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2 am ersten und zweiten Optionsstift OP1 und OP2 eingestellt wird, so dass dieser Daten-IC für alle Auflösungstypen von LCD-Tafeln 102 verwendbar ist.

Der Daten-IC 116 des LCD gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung wird so hergestellt, dass er über 642 Kanal-Auswählsignal verfügt. Wenn der Logikwert des an den Daten-IC 116 angelegten ersten und zweiten Kanal-Auswählsignals P1 und P2 '00' ist, was dadurch bewerkstelligt wird, dass der erste und der zweite Optionsstift OP1 und OP2 jeweils mit der Massespannung GND verbunden werden, gibt der Daten-IC 116 Pixelspannungssignale über die Kanal-Auswählsignal 1 bis 600 innerhalb der verfügbaren 642 Kanal-Auswählsignal aus, wie es in der 5 dargestellt ist. Die Ausgangskanäle 601 bis 642 werden zu Blind-Ausgangskanälen.

Wenn dagegen der Logikwert des ersten und des zweiten Kanal-Auswählsignals P1 und P2, wie sie an den Daten-IC 116 angelegt werden, '01' ist, was durch Verbinden des ersten Optionsstifts OP1 mit der Massespannung GND und des zweiten Optionsstifts OP2 mit der Versorgungsspannung VCC bewerkstelligt wird, gibt der Daten-IC 116 Pixelspannungssignale über die Daten-Ausgangskanäle 1 bis 618 innerhalb der 642 Daten-Ausgangskanäle aus, wie es in der 6 dargestellt ist. In diesem Fall werden die Ausgangskanäle 619 bis 642 zu Blind-Ausgangskanälen.

Wenn der Logikwert des ersten und des zweiten Kanal-Auswählsignals P1 und P2, wie sie an den Daten-IC 116 angelegt werden, '10' ist, was dadurch bewerkstelligt wird, dass der erste Optionsstift OP1 mit der Versorgungsspannung VCC verbunden wird und der zweite Optionsstift OP2 mit der Massespannung GND verbunden wird, gibt der Daten-IC 116 Pixelspannungssignalen nur über die Daten-Ausgangskanäle 1 bis 630 innerhalb 642 Daten-Ausgangskanäle aus, wie es in der 7 dargestellt ist. Insbesondere werden die Ausgangskanäle 631 bis 642 zu Blind-Ausgangskanälen.

Schließlich gibt, wenn der Logikwert des an den Daten-IC 116 angelegten ersten und zweiten Kanal-Auswählsignals P1 und P2 dadurch '11' wird, dass der erste und der zweite Optionsstift OP1 und OP2 jeweils mit der Versorgungsspannung VCC verbunden werden, der Daten-IC 116 Pixelspannungssignalen über die Daten-Ausgangskanäle 1 bis 642 aus, wie es in der 8 dargestellt ist.

Wie es in der 9 dargestellt ist, verfügt der Daten-IC 116 des LCD gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung über einen Kanalselektor 130 zum Einstellen der Daten-Ausgangskanäle des Daten-ICs 116 abhängig vom ersten und zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2, wie sie an den ersten und den zweiten Optionsstift OP1 und OP2 angelegt werden, nämlich einen Schieberegisterteil 130 zum Anlegen sequenzieller Abtastsignale, einen Latchteil 134 zum sequenziellen Zwischenspeichern der Pixeldaten VD abhängig von den Abtastsignalen, um sie gleichzeitig auszugeben, einen DAC (digital-to-analog converter = Analog/Digital-Wandler) 138 zum Wandeln der Pixeldaten VD vom Latchteil 136 in Pixelspannungssignale, und einen Ausgangspufferteil 146 zum Puffern von Pixelspannungssignalen vom DAC 138, um sie auszugeben.

Ferner verfügt der Daten-IC 116 über eine Signalsteuerung 120 zur Schnittstellenbildung zu verschiedenen Steuersignalen von der Timingsteuerung 108 und zu den Pixeldaten VD sowie einen Gammaspannungsteil 132 zum Liefern positiver und negativer Gammaspannungen, wie sie für den DAC 138 erforderlich sind.

Die Signalsteuerung 120 steuert verschiedene Steuersignale (d. h. SSP, SSC, SOE, REV und POL, usw.) von der Timingsteuerung 108 sowie die Pixeldaten VD, um sie an die entsprechenden Elemente auszugeben.

Der Gammaspannungsteil 142 unterteilt mehrere Gammabezugsspannungen, wie sie von einem Gammabezugsspannungsgenerator (nicht dargestellt) werden, für einen jeweiligen Graupegel.

Der Kanalselektor 130 legt auf das erste und zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2, über den ersten und den zweiten Optionsstift OP1 und OP2, hin ein erstes bis viertes Ausgangssteuersignale CS1 bis CS3 an den Schieberegisterteil 134 an. Anders gesagt, erzeugt der Kanalselektor 130 das erste Ausgangssteuersignal CS1 entsprechend dem ersten und zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2 mit dem Wert '00', das zweite Ausgangssteuersignal CS2 entsprechend dem ersten und zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2 mit dem Wert '01', das dritte Ausgangssteuersignal CS3 entsprechend dem ersten und zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2 mit dem Wert '10' sowie das vierte Ausgangssteuersignal CS4 entsprechend dem ersten und dem zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2 mit dem Wert '11'.

Schieberegister im Schieberegisterteil 134 führen ein sequenzielles Verschieben eines Sourcestartimpulses SSP von der Signalsteuerung 120 auf ein Source-Abtasttaktsignal SSC aus, und sie geben Abtastsignale aus. Bei diesem Beispiel besteht der Schieberegisterteil 134 aus 642 Schieberegistern SR1 bis SR642.

Ein derartiger Schieberegisterteil 134 legt Ausgangssignale des 600., 618., 630. und 642. Schieberegisters SR600, SR628, SR630 und SR642 auf das erste bis vierte Ausgangssteuersignal CS1 bis CS4 vom Kanalselektor 130 an den Daten-IC 116 der nächsten Stufe an.

Wenn das erste Ausgangssteuersignal CS1 vom Kanalselektor 130 angelegt wird, führt der Schieberegisterteil 134 eine sequenzielle Verschiebung des Sourcestartimpulses SSP von der Signalsteuerung 120 auf das Source-Abtasttaktsignal SSC unter Verwendung des 1. bis 600. Schieberegisters SR1 bis SR600 aus, und er gibt die Signale als Abtastsignale aus. Insbesondere wird das Ausgangssignal (ein Übertragssignal) vom 600. Schieberegister SR600 an das 1. Schieberegister SR1 des Daten-IC 116 der nächste Stufe angelegt (für eine unendliche Kette). So geben das 601. bis 642. Schieberegister SR601 bis SR642 keine Abtastsignale aus. Wenn hierbei die Schieberegister in bildlateraler Richtung betrieben werden, wird es möglich, sie dadurch vorteilhafter zu verwenden, dass eine Blindbehandlung ohne Verwendung der 42 mittleren Kanäle erfolgt.

Wenn das zweite Ausgangssteuersignal CS2 vom Kanalselektor 130 angelegt wird, führt der Schieberegisterteil 134 eine sequenzielle Verschiebung des Sourcestartimpulses SSP von der Signalsteuerung 120 auf das Source-Abtasttaktsignal SSC unter Verwendung des 1. bis 618. Schieberegisters SR1 bis SR618 aus, und er gibt die Signale als Abtastsignale aus. Insbesondere wird das Ausgangssignal (ein Übertragssignal) vom 618. Schieberegister SR618 an das 1. Schieberegister SR1 des Daten-IC 116 der nächste Stufe angelegt. So geben das 619. bis 642. Schieberegister SR619 bis SR642 keine Abtastsignale aus.

Wenn das dritte Ausgangssteuersignal CS3 vom Kanalselektor 130 angelegt wird, führt der Schieberegisterteil 134 eine sequenzielle Verschiebung des Sourcestartimpulses SSP von der Signalsteuerung 120 auf das Source-Abtasttaktsignal SSC unter Verwendung des 1. bis 630. Schieberegisters SR1 bis SR630 aus, und er gibt die Signale als Abtastsignale aus. Insbesondere wird das Ausgangssignal (d. h. Übertragungssignal) vom 630. Schieberegister SR630 an das 1. Schieberegister SR1 des Daten-IC 116 der nächste Stufe angelegt. So geben das 631. bis 642. Schieberegister SR631 bis SR642 keine Abtastsignale aus. Wenn hierbei die Schieberegister in bildlateraler Richtung betrieben werden, wird es möglich, sie dadurch vorteilhafter zu verwenden, dass eine Blindbehandlung ohne Verwendung der 12 mittleren Kanäle erfolgt.

Wenn das vierte Ausgangssteuersignal CS4 vom Kanalselektor 130 angelegt wird, führt der Schieberegisterteil 134 eine sequenzielle Verschiebung des Sourcestartimpulses SSP von der Signalsteuerung 120 auf das Source-Abtasttaktsignal SSC unter Verwendung des 1. bis 642. Schieberegisters SR1 bis SR642 aus, und er gibt die Signale als Abtastsignale aus. Insbesondere wird das Ausgangssignal (ein Übertragssignal) vom 642. Schieberegister SR642 an das 1. Schieberegister SR1 des Daten-IC 116 der nächste Stufe angelegt.

Der Latchteil 136 führt auf die Abtastsignale vom Schieberegisterteil 134 ein sequenzielles Abtasten der Pixeldaten VD von der Signalsteuerung 120 für eine bestimmte Einheit aus, um sie zwischenzuspeichern. Um dies zu bewerkstelligen, besteht der Latchteil 136 aus höchstens 642 Latchstufen, um 642 Pixeldaten VD zwischenzuspeichern, wobei jede der Latchstufen über eine Dimension verfügt, die der Bitanzahl der Pixeldaten VD entspricht. Insbesondere unterteilt die Timingsteuerung 108 die Pixeldaten VD in geradzahlige Pixeldaten VDeven und ungeradzahlige Pixeldaten VDodd, um die Übertragungsfrequenz zu verringern, und gleichzeitig gibt sie sie über jede Übertragungsleitung aus. Hierbei verfügen die geradzahligen Pixeldaten VDeven und die ungeradzahligen Pixeldaten VDodd jeweils über Pixeldaten für Rot (R), Grün (G) und Blau (B).

Der Latchteil 136 führt eine gleichzeitige Zwischenspeicherung der geradzahligen Pixeldaten VDeven und der ungeradzahligen Pixeldaten VDodd aus, wie sie für jedes Abtastsignal über die Signalsteuerung 120 geliefert werden. Dann gibt der Latchteil 136 die Pixeldaten VD gleichzeitig über die ausgewählte Anzahl von Ausgangskanälen (600, 618, 630 oder 642 Daten-Ausgangskanäle) auf ein Source-Ausgabeaktiviersignal SOE von der Signalsteuerung 120 hin aus. Insbesondere stellt der Latchteil 136 Pixeldaten VD wieder her, die so moduliert wurden, dass die Übergangsbitzahl verringert ist, was abhängig von einem Dateninvertier-Auswählsignal REV erfolgt. Die Timingsteuerung 8 moduliert die Pixeldaten VD in solcher Weise, dass die Anzahl der Übergangsbits minimiert ist, wozu ein Referenzwert verwendet wird, um zu ermitteln, ob Bits invertiert werden sollen oder nicht. Dadurch wird die elektromagnetische Interferenz (EMI) bei der Datenübertragung wegen einer minimalen Anzahl von Bitübergängen von NIEDRIG auf HOCH oder von HOCH auf NIEDRIG minimiert.

Der DAC 138 führt eine gleichzeitige Wandlung der Pixeldaten VD vom Latchteil 136 in positive und negative Pixelspannungssignale aus, und er gibt sie aus. Um dies zu bewerkstelligen, verfügt der DAC 138 über einen positiven (P) Decodierteil 140 und einen negativen (N) Decodierteil 142, die gemeinsam mit dem Latchteil 136 verbunden sind, sowie einen Multiplexer(MUX)-Teil 144 zum Auswählen der Ausgangssignale des P-Decodierteils 140 und des N-Decodierteils 142.

Eine Anzahl n von P-Decodierern im P-Decodierteil 140 wandelt n Pixeldaten, wie sie gleichzeitig vom Latchteil 136 eingegeben werden, unter Verwendung positiver Gammaspannungen vom Gammaspannungsteil 132 in positive Pixelspannungssignale. Eine Anzahl i von N-Decodierern im N-Decodierteil 142 wandelt i Pixeldaten, wie sie gleichzeitig vom Latchteil 136 eingegeben werden, unter Verwendung negativer Gammaspannungen vom Gammaspannungsteil 132 in negative Pixelspannungssignale. Bei diesem Beispiel geben höchstens 642 Multiplexer im Multiplexerteil 144 selektiv die positiven Pixelspannungssignale vom P-Decodierer 140 oder die negativen Pixelspannungssignale vom N-Decodierer 142 auf ein Polaritäts-Steuersignal POL von der Signalsteuerung 120 hin aus.

Die höchstens 642 Ausgangspuffer im Ausgangspufferteil 146 bestehen aus Spannungsfolgern usw., die in Reihe zu den jeweiligen 642 Datenleitungen DL1 bis DL642 geschaltet sind. Derartige Ausgangspuffer puffern Pixelspannungssignale vom DAC 138, um sie an die Datenleitungen DL1 bis DL642 zu legen.

Im LCD gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung wird ein Daten-IC 116 mit 600 Daten-Ausgangskanälen für eine LCD-Tafel 102 mit einer Auflösung entsprechend SXGA+ oder UXGA verwendet; ein Daten-IC 116 mit 618 Daten-Ausgangskanälen wird für eine LCD-Tafel 102 mit einer Auflösung entsprechend XGA oder WSXGA verwendet; ein Daten-IC 116 mit 630 Daten-Ausgangskanälen wird für eine LCD-Tafel 102 mit WSXA-Auflösung verwendet; und ein Daten-IC 116 mit 642 Daten-Ausgangskanälen wird für eine LCD-Tafel 102 mit einer Auflösung entsprechend WXGA oder WUXGA verwendet, wie es aus der obigen Tabelle 1 ersichtlich ist.

Der Daten-IC 116 des LCD gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung ist in einem Daten-TCP 110 montiert, wie es in der 10 dargestellt ist.

Das Daten-TCP 110 ist mit Eingangs-Kontaktflecken, die mit einer Daten-PCB (printed circuit bond = gedruckte Leiterplatte; nicht dargestellt) und einer Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 160 sowie einer Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe 164, die mit der LCD-Tafel 102 verbunden sind, versehen. Insbesondere entspricht die Summe der Anzahl der Kontaktflecke in der Daten Ausgangskontaktfleckgruppe 160 im Daten-TCP 110 und der Anzahl der Kontaktflecke der Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe 164 der Anzahl der Ausgangskanäle des Daten-IC 116.

Die Daten Ausgangskontaktfleckgruppe 160 ist, über eine im Daten-TCP 110 vorhandene Signalleiterbahnanordnung, mit der Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe des Daten-IC 116 verbunden. Die Anzahl der Kontaktflecke der Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 160 entspricht der Anzahl der durch das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 ausgewählten Daten-Ausgangskanäle des Daten-IC 116. Wenn z. B. durch das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 auf die oben angegebene Weise von den 642 Daten-Ausgangskanälen des Daten-IC 116 600 ausgewählt werden, verfügt auch die Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 160 des Daten-TCP 110 über 600 Ausgangskontaktflecke.

Die Anzahl der Kontaktflecke in der Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe 164 entspricht der Anzahl der restlichen Ausgangskanäle des Daten-IC 116, ohne die Daten-Ausgangskanäle des Daten-IC 116, die durch das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 ausgewählt wurden. Wenn z. B. 600 Daten-Ausgangskanäle der 642 Kanäle ausgewählt sind, verfügt die Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe 164 des Daten-TCP 110 110 über 42 Blind-Ausgangskontaktflecke.

Ein derartiges Daten-TCP 110 wird an einem Datenkontaktfleckteil 186 am unteren Substrat der in der 11 dargestellten LCD-Tafel 102 angebracht.

Der Datenkontaktfleckteil 186 ist mit einer Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 180, mit der die Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 160 des Daten-TCP 110 verbunden ist, und einer Blind-Eingangskontaktfleckgruppe 184, mit der die Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe 164 des Daten-TCP 110 verbunden ist, versehen, wie es in der 12 dargestellt ist.

Die Anzahl der Kontaktflecke in der Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 180 entspricht derjenigen der Kontaktflecke in der Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 160 des Daten-TCP 110. Jeder Kontaktfleck der Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 180 ist über eine Verbindungsleitung 118 mit den Datenleitungen DL verbunden.

Bei einem LCD gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung sind die Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 160 des Daten-TCP 110 110 sowie die Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 180 der LCD-Tafel 102 auf solche Weise so konzipiert, dass sie den Daten-Ausgangskanälen des Daten-IC 116 entsprechen, deren Anzahl abhängig vom ersten und zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2, wie oben angegeben, variiert.

Wie oben beschrieben, wird beim LCD gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung die Anzahl der Daten-Ausgangskanäle des Daten-IC 116 abhängig vom Auflösungstyp der LCD-Tafel 102, wie es in der obigen Tabelle angegeben ist, abhängig vom ersten und zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2 eingestellt, die an den ersten und zweiten Optionsstift OP1 und OP2 angelegt werden, um dadurch nur unter Verwendung eines Daten-IC 116 eines einzelnen Typs mehrere Auflösungstypen zu konfigurieren. Demgemäß kann mit dem LCD gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung die Arbeitseffizienz verbessert werden, und die Herstellkosten können gesenkt werden.

Das durch das Blockdiagramm der 13 veranschaulichte LCD gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung verfügt über dieselben Elemente wie dasjenige gemäß der ersten Ausführungsform, jedoch mit Ausnahme eines Daten-IC 416. Daher wird beim LCD gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung nur dieser Daten-IC 416 in Verbindung mit den 13 und 4 beschrieben, jedoch wird eine Erläuterung anderer Elemente weggelassen. Hierbei wird die Bezugszahl 116 des in der 4 dargestellten Daten-IC durch die Bezugszahl 416 des in der 13 dargestellten Daten-IC ersetzt.

Beim LCD gemäß der vorliegenden Ausführungsform verfügt der Daten-IC 416 über eine erste Daten-Ausgangskanalgruppe 261 und eine zweite Daten-Ausgangskanalgruppe 262, um immer Daten an die Datenleitungen DL1 bis DLm anzulegen, sowie eine zwischen diesen beiden Gruppen angeordnete Blind-Ausgangskanalgruppe 264.

Ein derartiger Daten-IC 416 verfügt über einen ersten und einen zweiten Optionsstift OP1 und OP2, die mit einem ersten und einem zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2 versorgt werden, um zu bestimmen, ob Pixeldaten über die Blind-Ausgangskanalgruppe 264 an die Datenleitungen DL1 bis DLm ausgegeben werden oder nicht, was entsprechend der Anzahl dieser Leitungen erfolgt.

Der erste und der zweite Optionsstift OP1 und OP2 werden selektiv mit der Versorgungsspannung VCC oder der Massespannung GND verbunden, so dass ein binärer 2-Bit-Logikwert erzielt wird. Demgemäß bilden das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2, wie sie über den ersten und den zweiten Optionsstift OP1 und OP2 an den Daten-IC 416 angelegt werden, die Logikwerte '00', '01, '10' und '11'.

Demgemäß verfügt jeder der Daten-ICs 416 über Daten-Ausgangskanäle, die vorab abhängig vom Auflösungstyp der LCD-Tafel 102 in Reaktion auf das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 eingestellt werden, wie sie über den ersten und den zweiten Optionsstift OP1 und OP2 angelegt werden.

Die Anzahl der Daten-ICs 416, entsprechend den Daten-Ausgangskanälen derselben, was von der Auflösung der LCD-Tafel 102 abhängt, ist dergestalt, wie es in der obigen Tabelle 1 angegeben ist.

Demgemäß werden beim LCD gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung abhängig vom ersten und zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2 entweder 600 oder 618 oder 630 oder 642 Daten-Ausgangskanäle der Daten-ICs 416 eingestellt, wodurch allen Auflösungstypen von LCD-Tafeln 102 genügt werden kann. Anders gesagt, ist der Daten-IC 416 des LCD gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung so ausgebildet, dass er über 642 Daten-Ausgangskanäle verfügt, wobei diese abhängig vom ersten und zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2, wie sie an den ersten und den zweiten Optionsstift OP1 und OP2 angelegt werden, eingestellt, so dass er in kompatibler Weise für alle Auflösungstypen von LCD-Tafeln 102 anwendbar ist. Ferner wird beim LCD gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung die Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe 264 des Daten-IC 416 abhängig von der Ermittlung des Ausgangskanals im mittleren Teil der Daten-Ausgangskanäle desselben eingestellt. Anders gesagt, verfügen die erste und die zweite Daten-Ausgangskanalgruppe 260 und 262 des Daten-IC 416 über dieselben Ausgangskanäle, wobei sich dazwischen die Blind-Ausgangskanalgruppe 264 befindet. So sind beim LCD gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung die Daten-Ausgangskanäle in der ersten und der zweiten Daten-Ausgangskanalgruppe 260 und 262 des Daten-IC 416 gleich, wodurch die elektromagnetische Interferenz bei der Ausgabe der Pixeldaten verringert ist.

Genauer gesagt, wird der Daten-IC 416 des LCD gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung so hergestellt, dass er über 642 Daten-Ausgangskanäle verfügt.

Wenn der Wert des ersten und des zweiten Kanal-Auswählsignals P1 und P2, wie sie an den Daten-IC 416 angelegt werden, dadurch '00' ist, dass der erste und der zweite Optionsstift OP1 und OP2 jeweils mit der Massespannung GND verbunden werden, gibt der Daten-IC 416 Pixeldaten über die erste Daten-Ausgangskanalgruppe 260 mit den Daten-Ausgangskanälen 1 bis 300 der 642 Daten-Ausgangskanäle aus, und die zweite Daten-Ausgangskanalgruppe 262 gibt Pixeldaten über die Daten-Ausgangskanäle 343 bis 642 aus, wie es in der 14 dargestellt ist. Insbesondere verfügt die Blind-Ausgangskanalgruppe 264 über die Ausgangskanäle 301 bis 342, die als Blindleitungen behandelt werden.

Wenn der Wert des ersten und des zweiten Kanal-Auswählsignals P1 und P2, wie sie an den Daten-IC 416 angelegt werden, dadurch '01' ist, dass der erste Optionsstift OP1 mit der Massespannung GND verbunden wird und der zweite Optionsstift OP2 mit der Versorgungsspannung VCC verbunden wird, gibt der Daten-IC 416 Pixeldaten über die erste Daten-Ausgangskanalgruppe 260 mit den Daten-Ausgangskanälen 1 bis 309 der 642 Daten-Ausgangskanäle aus, und die zweite Daten-Ausgangskanalgruppe 262 gibt Pixeldaten über die Daten-Ausgangskanäle 334 bis 642 aus, wie es in der 14 dargestellt ist. Insbesondere verfügt die Blind-Ausgangskanalgruppe 264 über die Ausgangskanäle 310 bis 333, die als Blindleitungen behandelt werden.

Wenn der Wert des ersten und des zweiten Kanal-Auswählsignals P1 und P2, wie sie an den Daten-IC 416 angelegt werden, dadurch '10' ist, dass der erste Optionsstift OP1 mit der Versorgungsspannung VCC verbunden wird und der zweite Optionsstift OP2 mit der Massespannung GND verbunden wird, gibt der Daten-IC 416 Pixeldaten über die erste Daten-Kontaktfleckkanal 260 mit den Daten-Ausgangskanälen 1 bis 315 der 642 Daten-Ausgangskanäle aus, und die zweite Daten-Kontaktfleckkanal 262 gibt Pixeldaten über die Daten-Ausgangskanäle 328 bis 642 aus, wie es in der 16 dargestellt ist. Insbesondere verfügt die Blind-Ausgangskanalgruppe 264 über die Ausgangskanäle 315 bis 327, die als Blindleitungen behandelt werden.

Wenn schließlich der Wert des ersten und des zweiten Kanal-Auswählsignals P1 und P2, wie sie an den Daten-IC 416 angelegt werden, dadurch '11' ist, dass der erste und der zweite Optionsstift OP1 und OP2 mit der Versorgungsspannung VCC verbunden werden, gibt der Daten-IC 416 Pixeldaten über die erste Daten-Ausgangskanalgruppe 260, die Blind-Ausgangskanalgruppe 264 und die zweite Daten-Ausgangskanalgruppe 262 aus, d. h. über die Daten-Ausgangskanäle 1 bis 642, wie es in der 17 dargestellt ist.

Der Daten-IC 416 des LCD gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung ist in einem Daten-TCP 510 angebracht, wie es in der 18 dargestellt ist.

Das Daten-TCP 510 ist mit Eingangskontaktflecken, die mit einer Daten-PCB verbunden sind, und einer ersten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 560 sowie einer zweiten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 562, die mit der LCD-Tafel 102 verbunden sind, versehen. Insbesondere wird die Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe 264 des im Daten-TCP 510 montierten Daten-IC 416 einer Blindbehandlung unterzogen. Anders gesagt, wird die Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe 264 des Daten-IC 416 nicht mit der ersten und der zweiten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 560 und 562 verbunden.

Die erste Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 560 wird, über eine Signalleiterbahneinrichtung am Daten-TCP 510 mit der ersten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 260 des Daten-IC 416 verbunden. Die Anzahl der Kontaktflecke der ersten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 560 entspricht der Anzahl der Daten-Ausgangskanäle der ersten Daten-Ausgangskanalgruppe 260 des Daten-IC 416, wie sie durch das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 ausgewählt wird. Wenn z. B. durch das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 600 Daten-Ausgangskanäle unter den 642 Ausgangskanälen des Daten-IC 416 ausgewählt werden, wie oben angegeben, verfügt auch die erste Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 560 des Daten-TCP 510 über Ausgangskontaktflecke 1 bis 300.

Die zweite Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 562 wird, über eine Signalleiterbahneinrichtung am Daten-TCP 510 mit der zweiten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 262 des Daten-IC 416 verbunden. Die Anzahl der Kontaktflecke der zweiten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 562 entspricht der Anzahl der Daten-Ausgangskanäle der zweiten Daten-Ausgangskanalgruppe 262 des Daten-IC 416, wie sie durch das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 ausgewählt wird. Wenn z. B. durch das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 600 Daten-Ausgangskanäle unter den 642 Ausgangskanälen des Daten-IC 416 ausgewählt werden, wie oben angegeben, verfügt auch die erste Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 560 des Daten-TCP 510 über Ausgangskontaktflecke 301 bis 600.

Ein derartiges Daten-TCP 510 wird an einem Datenkontaktfleckteil 586 angebracht, der am unteren Substrat der in der 19 dargestellten LCD-Tafel 102 vorhanden ist.

Der Datenkontaktfleckteil 586 ist mit einer Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 580 versehen, die mit der ersten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 560 und der zweiten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 562 des Daten-TCP 510 verbunden ist, wie es in der 20 dargestellt ist.

Die Anzahl der Kontaktflecke der Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 580 ist derjenigen der Kontaktflecke der ersten und der zweiten Daten Ausgangskontaktfleckgruppe 560 und 562 des Daten-TCP 510 gleich. Jeder Kontaktfleck der Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 580 ist über eine Verbindungsleitung 518mit den Datenleitungen DL verbunden.

Bei einem derartigen LCD gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung sind die erste und die zweite Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 560 562 des Daten-TCP 510 sowie die Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 580 der LCD-Tafel 102 in solcher Weise gleich konzipiert, dass sie den Daten-Ausgangskanälen des Daten-IC 416 entsprechen, wobei eine Variation der Anzahl abhängig vom ersten und vom zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2 erfolgt, wie oben angegeben.

Wie oben beschrieben, wird beim LCD gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung die Anzahl der Daten-Ausgangskanäle des Daten-IC 416 abhängig vom Auflösungstyp der LCD-Tafel 102 in Reaktion auf das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 eingestellt, wie sie an den ersten und den zweiten Optionsstift OP1 und OP2 angelegt werden, wie es aus der obigen Tabelle 1 ersichtlich ist. Auf diese Weise können alle Auflösungstypen auf Grundlage nur des einen Daten-IC 416 realisiert werden. Demgemäß kann durch das LCD gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung die Betriebseffizienz verbessert werden und die Herstellkosten können gesenkt werden.

Alternativ wird der Daten-IC 416 des LCD gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung in einem Daten-TCP 610 montiert, wie es in der 21 dargestellt ist.

Das Daten-TCP 610 ist mit Eingangskontaktflecken, die mit einem Daten-PCB (nicht dargestellt) verbunden sind, einer ersten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 660 und einer zweiten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 662, die mit der LCD-Tafel 102 verbunden sind, sowie einer Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe 664, die zwischen der ersten und der zweiten DatenAusgangskontaktfleckgruppe 660 und 662 vorhanden ist, versehen. Insbesondere entspricht die Anzahl der Daten-Ausgangskontaktflecke des Daten-TCP 610 derjenigen der Daten-Ausgangskanäle des Daten-IC 416.

Die erste Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 660 wird, über eine Signalleiterbahneinrichtung am Daten-TCP 610 mit der ersten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 260 des Daten-IC 416 verbunden. Die Anzahl der Kontaktflecke der ersten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 660 entspricht der Anzahl der Daten-Ausgangskanäle der ersten Daten-Ausgangskanalgruppe 260 des Daten-IC 416, wie sie durch das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 ausgewählt wird. Wenn z. B. durch das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 600 Daten-Ausgangskanäle unter den 642 Ausgangskanälen des Daten-IC 416 ausgewählt werden, wie oben angegeben, verfügt auch die erste Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 660 des Daten-TCP 610 über 300 Ausgangskontaktflecke (d. h. die Ausgangskontaktflecke 1 bis 300).

Die zweite Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 662 wird, über eine Signalleiterbahneinrichtung am Daten-TCP 610 mit der zweiten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 262 des Daten-IC 416 verbunden. Die Anzahl der Kontaktflecke der zweiten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 662 entspricht der Anzahl der Daten-Ausgangskanäle der zweiten Daten-Ausgangskanalgruppe 262 des Daten-IC 416, wie sie durch das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 ausgewählt wird. Wenn z. B. durch das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 600 Daten-Ausgangskanäle unter den 642 Ausgangskanälen des Daten-IC 416 ausgewählt werden, wie oben angegeben, verfügt auch die erste Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 660 des Daten-TCP 610 über 300 Ausgangskontaktflecke (d. h. die Ausgangskontaktflecke 301 bis 600).

Die Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe 664 ist zwischen der ersten und der zweiten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 660 und 662 vorhanden, und sie ist über eine im Daten-TCP 610 vorhandene Signalleiterbahneinrichtung mit der Blind-Ausgangskanalgruppe 264 des Daten-IC 416 verbunden. Die Anzahl der Kontaktflecke der Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe 664 entspricht derjenigen der Kanäle der Blind-Ausgangskanalgruppe 264 des Daten-IC 416, wie sie durch das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 ausgewählt werden. Wenn z. B. durch das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 600 Daten-Ausgangskanäle der 642 Kanäle des Daten-IC 416 ausgewählt werden, verfügt die Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe 664 des Daten-TCP 610 über 42 Blind-Ausgangskontaktflecke (d. h. die Ausgangskontaktflecke 301 bis 342).

Ein derartiges Daten-TCP 610 wird an einem Datenkontaktfleckteil 646 am unteren Substrat der in den 22 und 23 dargestellten LCD-Tafel 102 angebracht.

Der Datenkontaktfleckteil 686 besteht aus einer ersten Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 680, die mit der ersten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 660 des Daten-TCP 610 verbunden ist, einer zweiten Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 682, die mit der zweiten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 662 des Daten-TCP 610 verbunden ist, und einer Blind-Eingangskontaktfleckgruppe 684, mit der die Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe 664 des Daten-TCP 610 verbunden ist, und die zwischen der ersten und der zweiten Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 680 und 682 vorhanden ist.

Die Anzahl der Kontaktflecke der ersten Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 680 entspricht derjenigen der Kontaktflecke der ersten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 660 des Daten-TCP 610. Jeder Kontaktfleck der ersten Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 680 ist über eine Verbindungsleitung 618 mit den Datenleitungen DL verbunden.

Die Anzahl der Kontaktflecke der zweiten Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 682 entspricht derjenigen der Kontaktflecke der zweiten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 662 des Daten-TCP 610. Jeder Kontaktfleck der zweiten Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 682 ist über eine Verbindungsleitung 618 mit den Datenleitungen DL verbunden.

Die Anzahl der Kontaktflecke der Blind-Eingangskontaktfleck-684 entspricht derjenigen der Kontaktflecke der Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe 664 des Daten-TCP 610. Jeder Kontaktfleck der Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 684 wird einem solchen Vorgang unterzogen, dass er als Blind-Kontaktfleck verwendbar ist. Anders gesagt, ist die Blind-Eingangskontaktfleckgruppe 684 zwischen der ersten und der zweiten Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 680 und 682 vorhanden, und sie ist nicht mit den Datenleitungen DL verbunden.

Beim LCD gemäß der zweiten Ausführungform der Erfindung sind die erste und die zweite Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe 660 und 662 sowie die Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe 664 des Daten-TCP 610, und auch die erste und die zweite Daten-Eingangskontaktfleckgruppe 680 und 682 sowie die Blind-Eingangskontaktfleckgruppe 684 der LCD-Tafel 102 auf solche Weise gleich konzipiert, dass sie einem jeweiligen Kanal der ersten und der zweiten Daten-Ausgangskanalgruppe 260 und 662 bzw. der Blind-Ausgangskanalgruppe 264 des Daten-IC 416 entsprechen, wobei die Anzahlen entsprechend dem ersten und dem zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2 variiert werden, wie es oben angegeben ist.

Für die LCDs gemäß der ersten und der zweiten Ausführungsform der Erfindung, wie oben beschrieben, besteht keine Einschränkung auf diejenigen, die Daten-Ausgangskanäle der Daten-ICs 116 und 416 mit jeweils 642 Daten-Ausgangskanälen auf das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 hin variieren, sondern es besteht auch Anwendung bei Daten-ICs mit mehr oder weniger als 642 Daten-Ausgangskanälen.

Ferner besteht für die Anzahl der Daten-Ausgangskanäle bei den Daten-ICs 116 und 416, wie sie durch das erste und das zweite Kanal-Auswählsignal P1 und P2 eingestellt wird, keine Einschränkung auf 600, 618, 630 oder 642, wie oben beschrieben, sondern es besteht anwendbar für jede beliebige Anzahl. Anders gesagt, wird die Anzahl der Daten-Ausgangskanäle der Daten-ICs 116 und 416, wie sie abhängig vom ersten und zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2 eingestellt wird, abhängig von mindestens einer der folgenden Größen bestimmt: Auflösungstyp einer LCD-Tafel 102, Anzahl der Daten-TCPs, Breite der Daten-TCPs sowie Anzahl der Datenübertragungsleitungen zwischen der Timingsteuerung 108 und den Daten-ICs 116 und 416 zum Anlegen der Pixeldaten von der Timingsteuerung 108 an sie. Demgemäß kann die Anzahl der Daten-Ausgangskanäle der Daten-ICs 116 und 416, wie sie abhängig vom ersten und zweiten Kanal-Auswählsignal P1 und P2 eingestellt wird, 600, 618, 624, 630, 642, 645, 684, 696, 702, 720 usw. sein.

Darüber hinaus besteht auch für die Kanal-Auswählsignale P1 und P2 zum Einstellen der Anzahl der aktiven Kanal-Auswählsignal der Daten-ICs 116 und 416 keine Beschränkung auf einen binären 2-Bit-Logikwert, sondern es kann auch ein binärer Logikwert mit mehr als zwei Bits verwendet werden.

Wie oben beschrieben, werden bei einem LCD gemäß der Erfindung die Kanäle eines Daten-IC abhängig von der Auflösung einer LCD-Tafel unter Verwendung von Kanal-Auswählsignalen variiert, so dass alle Auflösungstypen von LCD-Tafeln unter Verwendung einer Art eines Daten-IC angesteuert werden können.

Ferner verfügt ein LCD gemäß der Erfindung über einen Daten-IC mit einer Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe zwischen einer ersten und einer zweiten Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe, um immer Daten an die Datenleitungen anzulegen, und die Daten-Ausgangskanäle des Daten-IC werden abhängig vom Auflösungstyp einer LCD-Tafel unter Verwendung von Kanal-Auswählsignalen variiert, so dass alle Auflösungstypen angesteuert werden können.

Demgemäß kann bei einem LCD gemäß der Erfindung ein Daten-IC unabhängig vom Auflösungstyp einer LCD-Tafel verwendet werden, wodurch die Anzahl von Daten-ICs verringert werden kann. Im Ergebnis besteht bei einem LCD gemäß der Erfindung ein verbesserter Betriebswirkungsgrad, und die Herstellkosten sind gesenkt.


Anspruch[de]
Daten-TCP (110; 510, 610) mit:

– einem Daten-IC (116; 416) mit einer Vielzahl von Ausgangskanälen, der auf dem Daten-TCP montiert ist;

– einem Kanalselektor (130) zum Auswählen von Daten-Ausgangskanälen aus der Vielzahl von Ausgangskanälen, um Pixeldaten (VD) an eine entsprechende Anzahl von Datenleitungen abhängig von der Auflösung des LCDs zu liefern, wobei nicht ausgewählte Ausgangskanäle der Vielzahl von Ausgangskanälen Blind-Ausgangskanäle sind; und

– wobei das Daten-TCP (110; 510; 610) mit den Daten-Ausgangskanälen verbundene Daten-Ausgangskontaktflecke und mit den Blind-Ausgangskanälen verbundene Blind-Ausgangskontaktflecke aufweist.
Daten-TCP nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nicht ausgewählte Ausgangskanäle der Vielzahl von Ausgangskanälen als Blind-Ausgangskanäle eingestellt werden. Daten-TCP nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Ausgangskontaktflecke des Daten-TCPs (110; 510, 610) eine mit den Daten-Ausgangskanälen verbundene Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe und eine mit den Blind-Ausgangskanälen verbundene Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe aufweisen. Daten-TCP (110; 510; 610) mit:

– einem Daten-IC (116; 416), der auf dem Daten-TCP montiert ist, und eine Vielzahl von Ausgangskanälen aufweist, die in eine erste und eine zweite Gruppe von Ausgangskanälen unterteilt sind;

– einem Kanalselektor (130) zum Auswählen einer ersten und zweiten Gruppe Daten-Ausgangskanalgruppe aus der ersten oder zweiten Gruppe von Ausgangskanälen, um Pixeldaten (VD) an eine entsprechende Anzahl von Datenleitungen abhängig von der Auflösung des LCDs zu liefern, wobei nicht ausgewählte Ausgangskanäle der Vielzahl von Ausgangskanälen Blind-Ausgangskanäle sind, die nicht mit Pixeldaten versorgt werden und die zwischen der ersten und der zweiten Daten-Ausgangskanalgruppe liegen; und

– wobei das Daten-TCP (110; 510; 610) mit der ersten und der zweiten Daten-Ausgangskanalgruppe verbundene Daten-Ausgangskontaktflecke und mit den Blind-Ausgangskanälen verbundene Blind-Ausgangskontaktflecke aufweist.
Daten-TCP nach Anspruch 1 oder 4, gekennzeichnet durch einen Auswählsignalgenerator zum Erzeugen eines Kanal-Auswählsignals (P1, P2) zum Auswählen der ersten und der zweiten Daten-Ausgangskanalgruppe zum Liefern des Kanal-Auswählsignals an den Kanalselektor. Daten-TCP nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht ausgewählten Ausgangskanäle Blind-Ausgangskanäle innerhalb der Vielzahl von Ausgangskanälen bilden, und zwischen dem ersten und dem zweiten Daten-Ausgangskanalbereich liegen. Daten-TCP nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangskontaktflecke des Daten-TCP eine Daten-Ausgangskontaktfleckgruppe, die mit den ersten und den zweiten Daten-Ausgangskanälen verbunden ist, und eine Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe, die mit den Blind-Ausgangskanälen verbunden ist, beinhalten. Daten-TCP nach Anspruch 3 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Blind-Ausgangskanäle und die Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe potenzialfrei geschaltet sind. Daten-TCP nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Blind-Ausgangskanäle und die Blind-Ausgangskontaktfleckgruppe auf eine konstante Spannung eingestellt sind. Daten-TCP nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangskontaktflecke mit Datenleitungen einer LCD-Tafel (102) verbunden sind. Daten-TCP nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswählsignalgenerator das Kanal-Auswahlsignal (P1, P2) entsprechend mindestens einer der folgenden Größen auswählt: Anzahl der Datenleitungen; Anzahl der Daten-ICs, entsprechend einer gewünschten Auflösung eines Displays; Breite des Daten-TCP, in den der Daten-IC montiert ist; und Anzahl der Eingangsleitungen für Pixeldaten. Daten-TCP nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanalselektor (130) in den Daten-IC (116; 416) eingebaut ist und der Auswählsignalgenerator über einen ersten und einen zweiten Auswählanschluss verfügt, die mit einer ersten Spannungsquelle bzw. einer zweiten Spannungsquelle verbunden sind, um das Kanal-Auswählsignal (P1, P2) zu erzeugen und das erzeugte Kanal-Auswählsignal an den eingebauten Kanalselektor zu liefern. Daten-TCP nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Daten-IC (116; 416) Folgendes aufweist:

– Schieberegister zum sequenziellen Anlegen von Abtastsignalen;

– einen Latchabschnitt zum Zwischenspeichern von Pixeldaten auf die Abtastsignale von den Schieberegistern hin;

– einen Digital/Analog-Wandler zum Wandeln der Pixeldaten vom Latchabschnitt in analoge Pixeldaten; und

– eine Puffereinrichtung zum Puffern der Pixeldaten vom Digital/Analog-Wandler, um die Pixeldaten an eine Vielzahl von Datenleitungen zu liefern.
Daten-TCP nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Daten-IC (116; 416) Folgendes aufweist:

– eine Schieberegistereinheit mit N Schieberegistern, wobei N eine positive ganze Zahl ist, zum Verschieben eines Startimpulssignals zum Erzeugen eines sequenziellen Abtastsignals;

– eine Latcheinheit zum Zwischenspeichern der Pixeldaten auf das Abtastsignal von der Schieberegistereinheit hin; und

– einen Digital/Analog-Wandler zum Wandeln der Pixeldaten von der Latcheinheit in analoge Pixeldaten.
Daten-TCP nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Daten-Ausgangskanalgruppe über dieselbe Anzahl von Ausgangskanälen verfügen. LCD mit einem Daten-TCP (110; 510; 610), das Folgendes aufweist:

– einen Daten-IC (116; 416) mit einer Vielzahl von Ausgangskanälen, der auf dem Daten-TCP montiert ist;

– einen Kanalselektor (130) zum Auswählen von Daten-Ausgangskanälen aus der Vielzahl von Ausgangskanälen, um Pixeldaten (VD) an eine entsprechende Anzahl von Datenleitungen abhängig von der Auflösung des LCDs zu liefern, wobei nicht ausgewählte Ausgangskanäle der Vielzahl von Ausgangskanälen Blind-Ausgangskanäle sind; und

– wobei das Daten-TCP (110; 510; 610) mit den Daten-Ausgangskanälen verbundene Daten-Ausgangskontaktflecke und mit den Blind-Ausgangskanälen verbundene Blind-Ausgangskontaktflecke aufweist; und

– eine LCD-Tafel (102) mit Datenleitungen, die mit den Daten-Ausgangskontaktflecken des Daten-TCP verbunden sind.
LCD nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Daten-Ausgangskanäle programmierbar ist. LCD mit einem Daten-TCP (110; 510; 610), das Folgendes aufweist:

– einem Daten-IC (116; 416), der auf dem Daten-TCP montiert ist, mit einer Vielzahl von Ausgangskanälen, die in eine erste und zweite Gruppe von Ausgangskanälen unterteilt sind;

– einen Kanalselektor (130) zum Auswählen einer ersten und zweiten Daten-Ausgangskanalgruppe jeweils aus der ersten und zweiten Gruppe von Ausgangskanälen, um Pixeldaten (VD) an eine entsprechende Anzahl von Datenleitungen abhängig von der Auflösung des LCDs zu liefern, wobei nicht ausgewählte Ausgangskanäle der Vielzahl von Ausgangskanälen Blind-Ausgangskanäle sind, die nicht mit Pixeldaten versorgt werden und die zwischen der ersten und zweiten Daten-Ausgangskanalgruppe liegen; und

– wobei das Daten-TCP (110; 510; 610) mit der ersten und zweiten Daten-Ausgangskanalgruppe verbundene Daten-Ausgangskontaktflecke und mit den Blind-Ausgangskanälen verbundene Blind-Ausgangskontaktflecke aufweist; und

– eine LCD-Tafel (102) mit Datenleitungen, die mit den Daten-Ausgangskontaktflecken des Daten-TCP verbunden sind.
LCD nach Anspruch 16 oder 18, gekennzeichnet durch einen Auswählsignalgenerator zum Erzeugen eines Kanal-Auswählsignals (P1, P2) zum Auswählen der Daten-Ausgangskanalgruppen und zum anschließenden Liefern des ausgewählten Kanal-Auswählsignals an den Kanalselektor. LCD nach Anspruch 16 oder 18, das Daten-Eingangskontaktflecke aufweist, die zwischen die Daten-Ausgangskontaktflecke und die Datenleitungen geschaltet sind. LCD nach Anspruch 16 oder 18, das mit den Blind-Ausgangskontaktflecken verbundene Blind-Eingangskontaktflecke aufweist. LCD nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Blind-Ausgangskanäle, die Blind-Ausgangskontaktflecke und die Blind-Eingangskontaktflecke potenzialfrei geschaltet sind. LCD nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Blind-Ausgangskanäle, die Blind-Ausgangskontaktflecke und die Blind-Eingangskontaktflecke auf eine konstante Spannung eingestellt sind. LCD nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten-Ausgangskanalgruppen programmierbar sind.






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