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Dokumentenidentifikation DE102005012325B4 04.09.2008
Titel Halteeinrichtung für Empfängerköpfe einer Satellitenantenne
Anmelder A.S. SAT Antennen-Zubehör, 95671 Bärnau, DE
Erfinder Sobczynski, Adalbert, 95671 Bärnau, DE
Vertreter Hannke Bittner & Partner, 93047 Regensburg
DE-Anmeldedatum 17.03.2005
DE-Aktenzeichen 102005012325
Offenlegungstag 21.09.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 04.09.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.09.2008
IPC-Hauptklasse H01Q 1/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Halteeinrichtung zum Halten von mindestens zwei im Brennpunktbereich einer Parabolantenne an einem Arm montierten Empfängerköpfen zum Empfang von auf die Parabolantenne auftreffende und daran reflektierte elektromagnetische Wellen, wobei die Empfängerköpfe jeweils ein außenseitig zumindest teilweise zylinderförmiges Gehäuse aufweisen, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

Halteeinrichtungen zum Halten von mehr als einem Empfängerkopf, welcher üblicherweise im Brennpunktbereich der Parabolantenne angeordnet ist, sind in unterschiedlicher Form bekannt. Derartige sogenannten Multifeed-Halter zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Verwendung mehrerer Empfängerköpfe in Kombination mit einer gemeinsamen Parabolantenne ermöglichen, um die Anzahl der zu empfangenden Kanäle, wie beispielsweise Fernsehkanäle, zu erhöhen.

Da mittlerweile eine Vielzahl von Satelliten geostationär im Weltraum stationiert ist, über welche die unterschiedlichsten Programme und Programmpakete empfangen werden können, sind oft zwei oder mehrere Satelliten unmittelbar benachbart zueinander positioniert und erfordern somit unterschiedliche Ausrichtungen der Parabolantennen. Um in diesen Fall eine gemeinsame Parabolantenne zu verwenden, werden mehrere Empfängerköpfe mit unterschiedlicher Ausrichtung gegenüber der Parabolantenne in deren Brennpunktbereich angeordnet.

Derartige Empfängerköpfe, auch Feeds genannt, weisen für den Empfang der elektromagnetischen Wellen einen Low Noise Block Converter (LNB) auf. Hierbei verdeutlicht die Bezeichnung „Block Converter", dass jeweils ein ganzer Frequenzbereich (ein Block) umgesetzt wird. Bei vollständiger Integration sämtlicher Komponenten in dem Empfängerkopf spricht man gelegentlich auch von Low Noise Feed Horn (LNF) oder von Low Noise Block Feed Horn (LNBF).

In 9 wird schematisiert das Prinzip der Anordnung von zwei Empfängerköpfen im Brennpunktbereich einer gemeinsamen Parabolantenne dargestellt. Dieser Darstellung ist zu entnehmen, dass die Parabolantenne 50 einen Brennpunktbereich 51 aufweist, in welchem insgesamt zwei Empfängerköpfe 52, 53 nebeneinander aber mit leicht unterschiedlicher Ausrichtung angeordnet sind. Durch ihre unterschiedliche Ausrichtung wird es den Empfängerköpfen 52, 53 ermöglicht, elektromagnetische Wellen 54, 55, die mit verschiedenen Winkeln 56 von zwei verschiedenen geostationär angeordneten Satelliten kommend einfallen, durch den jeweils dem Satelliten zugeordneten Empfängerkopf 52, 53 zu empfangen.

Aus DE 44 46 084 C2 ist eine Tragvorrichtung für eine Multifeed-Empfangseinrichtung bekannt, die es ermöglicht, eine Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Empfängerköpfen im Brennpunktbereich einer Parabolantenne anzuordnen. Hierfür weist die Empfangseinrichtung einen plattenartigen Querträger auf, der gegenüber der Horizontalen verschwenkt werden kann und an dessen Oberfläche mehrere Empfängerköpfe nebeneinander positioniert werden können. Eine derartige Empfangseinrichtung erfordert einen komplett neu ausgebildeten Endbereich des Armes, an dem die Empfängerköpfe befestigt werden sollen und ist somit als Nachrüstsatz kostenintensiv. Zudem ist diese Empfängereinrichtung relativ komplex in ihrem Aufbau.

Aus DE 299 11 132 U1 ist eine Halteeinrichtung für Empfängerköpfe bekannt, die im Wesentlichen aus zwei zweiteiligen Bauteilen, die backenartig jeweils ein außenseitig zumindest teilweise zylinderförmiges Gehäuse der Empfängerköpfe umgreifen, besteht. Die beiden Bauteile sind, nebeneinander angeordnet, mittels seitlich angebrachter Zähne miteinander derart verzahnt, dass eine durch sämtliche Zähne hindurchlaufende Schraube als Gelenk dienend ein Verbinden und gleichzeitig ein Verschwenken beider Bauteile zueinander ermöglicht. Eine derartige Verbindung beider Bauteile erfordert eine zeit- und kostenaufwendige Herstellung, da beide Bauteile mit den Zähnen ausgebildet werden müssen, wobei die Zähne passgenau ineinander greifen sollten, um eine möglichst positionsgenaue und dauerhafte Anordnung beider Empfängerköpfe im Brennpunktbereich sicherzustellen.

Desweiteren beschreibt beispielsweise CONRAD Elektronik und Technik, Hauptkatalog 2004, Seite 244, 245, 248–249 verschiedenartige SAT-Multifeed-Halter zum Halten von mindestens zwei im Brennpunktbereich einer Parabolantenne an einem Arm montierte Empfängerköpfe zum empfangen elektromagnetischer Wellen, wobei die dargestellten Multifeed-Halter jeweils ein erstes und zweites Bauteil mit einem unteren und einem oberen Anteil einschließlich halbkreisförmiger Ausnehmungen sowie ein verbindungselement mit einem länglich geformten Durchgangsloch zur Aufnahme von Schrauben zum längsverschieben eines Bauteils zeigen.

Die Druckschrift DE 35 30 809 C2 offenbart eine Parabolspiegelantenne mit zugeordneten Befestigungselementen, auf denen bogenförmig verlaufende Langlöcher angeordnet sind.

DE 34 40 012 A1 beschreibt kreisbogenförmige Langlöcher innerhalb einer Tragplatte zum Anbringen eines Antennenmastes für Außenantennen.

Demzufolge liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Halteeinrichtung zum Halten von mindestens zwei im Brennpunktbereich einer Parabolantenne an einem Arm montierten Empfängerköpfen zur Verfügung zu stellen, die ein Nachrüsten einer Satellitenantenne von einem auf zwei oder mehrere Empfängerköpfe auf einfache und kostengünstige Weise ermöglicht.

Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.

Kerngedanke der Erfindung ist es, dass bei einer Halteeinrichtung zum Halten von mindestens zwei im Brennpunktbereich einer Parabolantenne an einem Arm montierten Empfängerköpfen zum Empfang von auf die Parabolantenne auftreffende und daran reflektierte elektromagnetische Wellen an einem ein Gehäuse des ersten Empfängerkopfes backenartig umgreifenden ersten Bauteil oberseitig ein schienenartiges Verbindungselement angebracht ist, welches das erste Bauteil mit einem daneben angeordneten ein Gehäuse des zweiten Empfängerkopfes backenartig umgreifendes zweites Bauteil lösbar verbindet. Hierfür weisen die Empfängerköpfe jeweils ein außenseitig zumindest teilweise zylinderförmiges Gehäuse auf.

Dabei sind das erste und zweite Bauteil jeweils zweiteilig derart symmetrisch aufgebaut, dass ein erster unterer Anteil eine ebene Unterseite mit Gewindebohrlöchern zum anordnen bzw. verschrauben auf ein mit dem Arm verbundenes Verbindungsbauteil und oberseitig eine halbkreisförmige Ausnehmung aufweist. Zudem weist ein zweiter spiegelsymmetrischer oberer Anteil eine ebene Oberseite und unterseitig eine weitere halbkreisförmige Ausnehmung auf. Weiterhin erfindungsgemäß weist das Verbindungselement im Bereich der zweiten oder der ersten Oberseite zwei bogenförmig ausgebildete Durchgangslöcher für die Aufnahme zweiter Schrauben in Gewindebohrlöcher in der ebenen Oberseite des verschwenkbaren zweiten oder ersten Bauteils auf. Aufgrund der Kombination von dem einfach ausgebildeten schienenartigen Verbindungselement, welches oberseitig auf den Bauteilen angebracht ist und vorzugsweise mittels Schraubverbindungen an der ersten Oberseite des ersten Bauteiles und an der zweiten Oberseite des zweiten Bauteiles befestigt wird, wird mit den zwei vorzugsweise prismaähnlich ausgebildeten Bauteilen eine einfach aufgebaute und kostengünstig herstellbare Halteeinrichtung für mehrere Empfängerköpfe geschaffen, die dazu geeignet ist, auch bereits bestehende, eine zuvor nur einen Empfängerkopf aufweisende Satellitenantenne auf zwei oder mehr Empfängerköpfe um– beziehungsweise aufzurüsten.

Häufig weisen derartige umzurüstende Satellitenantennen bereits ein erstes Bauteil auf, welche backenförmig das Gehäuse des Empfängerkopfes umgreift, wobei das erste Bauteil vorzugsweise zweiteilig aufgebaut ist und somit lediglich ein Austauschen eines oberen Anteils des ersten Bauteiles, welches in der Regel mittels Schraubverbindung mit einem unteren Anteil des Bauteiles verbunden ist, notwendig ist, um einen neuen oberseitigen Anteil des ersten Bauteiles mit oberseitig angebrachten Bohrungen für die Aufnahme der Schraubverbindungen zur Anbringung des schienenartig ausgebildeten Verbindungselementes anzuordnen. Somit ist auf einfache und schnelle Weise ein Umrüsten bereits bestehender Satellitenantennen von einem auf zwei oder mehrere Empfängerköpfe möglich.

Das Verbindungselement weist vorzugsweise im Bereich der ersten oder zweiten Oberseite ein länglich geformtes Durchgangsloch zur Aufnahme von ersten Schrauben und zum Längsverschieben des Verbindungselementes gegenüber den ersten Schrauben auf. Hierdurch kann der Abstand zwischen dem ersten und dem unmittelbar daneben angeordneten zweiten Bauteil variiert werden, um eine optimale Einstellung der Empfängerköpfe gegenüber dem Brennpunkt der Parabolantenne und somit gegenüber den einfallenden und an der Parabolantenne reflektierenden, elektromagnetischen Wellen zu erreichen.

Erfindungsgemäß weist das Verbindungselement im Bereich der zweiten oder ersten Oberseite zwei bogenförmige Durchgangslöcher zur Aufnahme von zweiten Schrauben und zum schwenkartigen Verschieben der zweiten Schrauben sowie des zweiten oder ersten Bauteiles gegenüber dem Verbindungselement auf, sodass zusätzlich zum seitlichen Verschieben des zweiten gegenüber dem ersten Bauteil ein Verschwenken des zweiten Bauteiles vorzugsweise um eine im Wesentlichen vertikal ausgerichtete Achse zur besseren Ausrichtung des daran befestigten Empfängerkopfes möglich ist.

Die jeweils zweiteilig aufgebauten Bauteile umfassen einen ersten unteren Anteil, der eine ebene Unterseite zum Anordnen auf ein mit dem Arm verbundenes Verbindungsbauteil und oberseitig eine halbkreisförmige Ausnehmung aufweist. Zusätzlich ist ein zweiter oberer Anteil mit der ebenen Oberseite und unterseitig mit einer weiteren halbkreisförmigen Ausnehmung vorhanden.

Der untere und der obere Anteil sind mittels im Randbereich angeordneter Schrauben miteinander lösbar verbunden.

Der untere Anteil des ersten Bauteiles ist mittels weiterer Schraubverbindungen mit dem Verbindungsbauteil lösbar verbunden.

Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Zweckmäßigkeiten sind der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung zu entnehmen. Hierbei zeigen:

1 in einer perspektivischen Darstellung ein erstes Bauteil für die Halteeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

2a in Draufsicht ein für das in 1 gezeigte erste Bauteil vorgesehene Verbindungsbauteil für eine Halteeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

2b das in 2a gezeigte Verbindungsbauteil in einer Seitenansicht;

3 in einer perspektivischen Ansicht ein weiteres erstes Bauteil für eine Halteeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

4 in einer seitlichen Querschnittsansicht ein für das in 3 gezeigte erste Bauteil vorgesehene Verbindungsteil für eine Halteeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

5 in einer Querschnittsvorderansicht ein weiteres erstes Bauteil für eine Halteeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

6 in einer perspektivischen Ansicht ein für das in 5 gezeigte erste Bauteil vorgesehenes Verbindungsbauteil für eine Halteeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

7 ein schienenartiges Verbindungselement für eine Halteeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

8 in einer Kombinationsdarstellung eine Draufsicht und in einer Seitenansicht das schienenartige Verbindungselement in Kombination mit oberen Anteilen des ersten und zweiten Bauteiles für eine Halteeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, und

9 eine schematische Darstellung des Grundprinzips einer Satellitenantenne mit zwei Empfängerköpfen.

1 zeigt in einer perspektivischen Darstellung ein erstes Bauteil für eine Halteeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Das erste Bauteil 1 umfasst einen oberen Anteil 2 und einen unteren Anteil 3, wobei der obere Anteil 2 eine Oberseite 2a und an der Oberseite 2a angebrachte Gewindebohrlöcher 2b und 2c zur Aufnahme eines hier nicht gezeigten schienenartigen Verbindungselementes aufweist.

Das Bauteil 1 ist mit seinem unteren Anteil 3 über eine Unterseite 3a des unteren Anteils 3 auf einem Verbindungsbauteil 4 angeordnet, welche die Verbindung zu einem hier nicht gezeigten Arm schafft.

Der obere Anteil 2 weist an seiner Unterseite eine halbkreisförmige Ausnehmung 5 auf, die entsprechend an der Oberseite des unteren Anteils 3 vorhanden ist (vgl. Bezugszeichen 6). Die halbkreisförmigen Ausnehmungen dienen zur Bildung eines Kreises, welcher schellenartig beziehungsweise backenartig einen hier nicht gezeigtem Empfängerkopf, der zumindest teilweise ein zylinderförmig ausgebildetes Außengehäuse aufweist, umgreift.

Der obere und der untere Anteil 2, 3 sind mittels hier angedeuteter Schraubverbindungen 7, 8, 9, 10 randseitig miteinander verbunden. Dieser ermöglicht ein leichtes Auswechseln insbesondere des oberen Anteils 2.

In 2a wird in einer Draufsicht das für das in 1 gezeigte erste Bauteil vorgesehene Verbindungsbauteil 4 separat dargestellt. Das Verbindungsbauteil 4 ist mit seiner Oberseite 4a an der Unterseite 3a des unteren Anteils 3 des ersten Bauteiles 1 anliegend angeordnet.

Die Oberseite 4a weist Bohrungen 11, 12 auf, die dazu dienen, Schrauben zum Befestigen des ersten Bauteiles 1 auf dem Verbindungsbauteil 4 aufzunehmen.

Zusätzlich ist, wie auch aus 2b ersichtlich ist, eine Spannschraube 13 in dem Verbindungsbauteil 4 angeordnet, welche zum Einspannen eines andeutungsweise angezeigten Bleches 14 auf einfache und schnelle Weise dient. Das Blech 14 ist wiederum mit dem Arm der Parabolantenne verbunden. Durch diese Einspannfunktion wird das Blech 14 in eine überstehende Nase 15 des Verbindungsteiles 4 gedrückt und erfährt somit eine dauerhafte Fixierung, die lösbar ist.

In 3 wird in einer perspektivischen Darstellung ein weiteres erstes Bauteil für eine Halteeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Gleiche und gleichbedeutende Bauteile werden mit gleichen Bezugszeichen versehen.

Wie dieser Darstellung zu entnehmen ist, unterscheidet sich das hier dargestellte erste Bauteil von dem in 1 dargestellten Bauteil lediglich darin, dass es mit einem unterschiedlich ausgebildeten Verbindungsbauteil 16 verbunden ist, welches an seinem unteren Ende durch eine zeltartige Aussparung 17 auf dem hier nicht gezeigten Arm der Parabolantenne befestigt werden kann. Das Verbindungsbauteil 16 weist einen Winkel 18 auf, um eine Schrägstellung des Bauteiles 1 zu erreichen.

In 4 wird in einer seitlichen perspektivischen Ansicht das für das in 3 dargestellte erste Bauteil vorgesehene Verbindungsbauteil 16 dargestellt. An seinem oberen Ende 16a weist das Verbindungsbauteil 16 eine Bohrung 19 auf, die zur Aufnahme einer Schraube zum Verbinden mit dem unteren Anteil 3 des ersten Bauteiles dient.

Weitere Bohrungen 20 dienen dazu, dass Verbindungsbauteil auf dem hier nicht gezeigten Arm zu fixieren.

In 5 wird in einer Querschnittsvorderansicht ein weiteres erstes Bauteil für eine Halteeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Gleiche und gleichbedeutende Bauteile werden sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.

Das in dieser Darstellung wiedergegebene Bauteil unterscheidet sich von den vorangegangenen Bauteilen darin, dass es wiederum ein anderes unterseitiges Verbindungsbauteil 21 aufweist. Das Verbindungsbauteil 21 setzt sich aus einem oberen Anteil 22 und einem unteren Anteil 23 zusammen, die über eine Schraubverbindung 30 miteinander verbunden werden können. Sowohl der obere Anteil 22 als auch der untere Anteil 23 weisen halbkreisförmige Ausnehmungen auf, um zwei hier nicht gezeigte Stäbe des Armes der Parabolantenne im gespannten Zustand aufzunehmen und das gesamte Bauteil daran zu fixieren.

Weitere gewindeaufweisende Bohrungen 28, 29 dienen dazu, von oben durch den oberen Anteil 2 und den unteren Anteil 3 des ersten Bauteiles hindurchgehende Schrauben aufzunehmen und hierdurch eine Fixierung des ersten Bauteiles 1 auf dem Verbindungsbauteil 21 zu erreichen.

In 6 wird in einer perspektivischen Darstellung das Verbindungsbauteil 21 dargestellt. Wie der Darstellung deutlich zu entnehmen ist, sind oberseitig die Bohrungen 28, 29 angeordnet. Der obere und untere Anteil 22, 23 des Verbindungsbauteiles 21 können mittels der angedeuteten Schraube 30 beliebig fest miteinander verbunden werden, um eine dauerhafte jedoch lösbare Fixierung an den hier nicht gezeigten Stäben des Armes zu erreichen.

In 7 wird in einer perspektivischen Darstellung ein schienenartiges Verbindungselement 31 zum Verbinden des ersten und eines zweiten Bauteiles dargestellt. Das schienenartige Verbindungselement 31 weist zwei im rechten Winkel zueinander angeordnete Blechabschnitte 32 und 33 auf, wobei der Blechabschnitt 32 mit einem Langloch 34 versehen ist, um darin hier nicht gezeigte Schrauben verschiebbar anordnen zu können. Weiterhin sind senkrecht zum Längsverlauf des schienenartigen Verbindungselementes 31 zwei etwas länglich ausgebildete Löcher 35 und 36 angeordnet, um hier nicht gezeigte Schrauben senkrecht zum Längsverlauf des Verbindungselementes 31 zu verschieben und hierdurch ein Verschwenken des hier ebenso nicht gezeigten darunter angeordneten zweiten Bauteiles gegenüber der Längsachse des Verbindungselementes zu ermöglichen.

In 8 wird in einer kombinierten Ansicht eine Draufsicht und eine Querschnittsansicht des Verbindungselementes 31 in Verbindung mit dem ersten Bauteil 1 und dem zweiten Bauteil 37 gezeigt. Sowohl bei dem ersten als auch bei dem zweiten Bauteil 1, 37 sind lediglich die oberen Anteile 2, 38 wiedergegeben.

Die Löcher 35 und 36 sind bogenförmig ausgebildet, um ein Verschwenken des darunter angeordneten oberen Anteils 38 des zweiten Bauteiles 37 mittels Schrauben 41, 42, welche das zweite Bauteil an dem Verbindungselement 31 halten, zu verschwenken. Auf diese Weise ist eine genaue Ausrichtung eines hier nicht gezeigten mit dem zweiten Bauteil 37 verbundenen Empfängerkopfes gegenüber dem Brennpunkt der Parabolantenne möglich.

Schraubverbindungen 39, 40 dienen zum Verbinden des oberen Anteils 38 und eines hier nicht gezeigten unteren Anteils des zweiten Bauteiles 37.

1
erstes Bauteil
2
oberer Anteil des ersten Bauteiles
2a
Oberseite des ersten Bauteils
2b, 2c
Bohrungen im oberen Anteil
3
unterer Anteil des ersten Anteiles
3a
Unterseite des unteren Anteiles
4
Verbindung
4, 16, 21
Verbindungsbauteil
5, 6
halbkreisförmige Ausnehmungen
7, 8, 9, 10
Schraubverbindungen
11, 12
Bohrungen
13
Arretierungsschraube
14
Blech
15
nasenartiger Vorsprung
16a
oberer Anteil des Verbindungsbauteiles
17
zeltartige Ausnehmung des Verbindungsbauteiles
18
Winkel
19
Bohrung im oberen Anteil
20
Arretierungsschrauben
22
oberer Anteil des Verbindungsbauteiles 21
23
unterer Anteil des Verbindungsbauteiles 21
24, 25, 26, 27
halbkreisförmige Ausnehmungen
28, 29
gewindeaufweisende Bohrungen
30
Schraube
31
schienenartiges Verbindungselement
32, 33
blechartige Abschnitte des Verbindungselementes
34
Langloch
35, 36
längliche Löcher
37
zweites Bauteil
38
oberer Anteil des zweiten Bauteils
38a
Oberseite des oberen Anteils
39, 40
Schraubverbindungen
41, 42
Bohrungen


Anspruch[de]
Halteeinrichtung zum Halten von mindestens zwei im Brennpunktbereich (51) einer Parabolantenne (50) an einem Arm montierten Empfängerköpfen (52, 53) zum Empfang von auf die Parabolantenne (50) auftreffende und daran reflektierte elektromagnetische Wellen (54, 55), wobei die Empfängerköpfe (52, 53) jeweils ein außenseitig zumindest teilweise zylinderförmiges Gehäuse aufweisen, wobei an einem das Gehäuse des ersten Empfängerkopfes (52) backenartig umgreifenden ersten Bauteil (1) oberseitig ein schienenartiges Verbindungselement (31) angebracht ist, welches das erste Bauteil (1) mit einem daneben angeordneten, das Gehäuse des zweiten Empfängerkopfes (53) backenartig umgreifenden zweiten Bauteil (37) lösbar verbindet,

dadurch gekennzeichnet, dass

das erste und zweite Bauteil (1, 37) jeweils zweiteilig derart symmetrisch aufgebaut sind, dass ein erster unterer Anteil (3) eine ebene Unterseite (3a) mit Gewindebohrlöchern (2b, 2c) zum Anordnen bzw. Verschrauben auf ein mit dem Arm verbundenes Verbindungsbauteil (4, 16, 21) und oberseitig eine halbkreisförmige Ausnehmung (6) aufweist

und ein zweiter spiegelsymmetrischer oberer Anteil (2, 38) eine ebene Oberseite (2a, 38a) und unterseitig eine weitere halbkreisförmige Ausnehmung (5) aufweist und das Verbindungselement (31) im Bereich der zweiten oder der ersten Oberseite (38a, 2a) zwei bogenförmig ausgebildete Durchgangslöcher (35, 36) für die Aufnahme zweiter Schrauben (35, 36) in Gewindebohrlöcher (2c, 2b) in der ebenen Oberseite (2a, 38a) des verschwenkbaren zweiten oder ersten Bauteils (37, 1) aufweist.
Halteeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (31) mittels Schraubverbindungen (2b, 2c; 41, 42) an der ersten Oberseite (2a) des ersten Bauteiles (1) und an der zweiten Oberseite (38a) des zweiten Bauteiles (37) befestigt ist. Halteeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (31) im Bereich der ersten oder zweiten Oberseite (2a, 38a) ein länglich geformtes Durchgangsloch (34) zur Aufnahme von ersten Schrauben und zum Längsverschieben des Verbindungselements (31) gegenüber den ersten Schrauben aufweist. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass der untere und der obere Anteil (2, 3) mittels im Randbereich angeordneter Schrauben (710) miteinander lösbar verbunden sind. Halteeinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Anteil (3) des ersten Bauteiles (1) mittels weiterer Schraubverbindungen (11, 12; 19; 28, 29) mit dem Verbindungsbauteil (4, 16, 21) lösbar verbunden ist. Halteeinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und/oder das zweite Bauteil (1, 37) eine prismaähnliche Außenform aufweisen/aufweist.






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