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Dokumentenidentifikation DE102005022941B4 04.09.2008
Titel Hydraulischer Stoßdämpfer
Anmelder ThyssenKrupp Bilstein Suspension GmbH, 58256 Ennepetal, DE
Erfinder Schmidt, Nobert, 65391 Lorch, DE;
Schneider, Markus, Dr., 44625 Herne, DE
Vertreter Cichy, W., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 58332 Schwelm
DE-Anmeldedatum 19.05.2005
DE-Aktenzeichen 102005022941
Offenlegungstag 23.11.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 04.09.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.09.2008
IPC-Hauptklasse F16F 9/32(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F16F 9/18(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Stoßdämpfer, der zumindest drei konzentrisch zueinander angeordnete Zylinderrohre beinhaltet.

Durch die US 5,353,898 A ist ein Schwingungsdämpfer mit veränderbarer Dämpfung bekannt geworden, bestehend aus einem Zylinder, einem an einer Kolbenstange befestigten Kolben, einer Kolbenstangendichtung, einer Anzahl von Kammern, die in Abhängigkeit von der Kolbenstellung miteinander verbunden sind, einer Absperrventilbaugruppe zwischen den Verbindungsstrecken der Kammern, wobei die Verbindungsstrecke aus einer Außenmantelfläche des Zylinders und einer Innenmantelfläche des Zwischenrohres gebildet wird, mindestens einer radialen Öffnung in dem Zwischenrohr, einem die Öffnung umfassenden Rohrstutzen, einer Anzahl von Rohrstutzen, die gleich der Anzahl der Absperrventilbaugruppen entspricht, einem Zwischenrohrlängenabschnitt und einem Führungsabschnitt an jeweils einem Ende des Zwischenrohrlängeabschnitts. Das Zwischenrohr weist in seinen Führungsabschnitten Dichtungsaufnahmesicken auf.

In der EP 0 905 408 A2 wird ein hydraulischer Stoßdämpfer beschrieben, beinhaltend zumindest einen inneren Zylinder, einen äußeren Zylinder, einen Kolben, eine Kolbenstange, eine Ölkanalvorrichtung sowie ein rohrförmiges Teil, das zwischen dem inneren und dem äußeren Zylinder angeordnete ist. Am äußeren Zylinder ist eine Dämpfungsvorrichtung angebracht, um den Fluss des Arbeitsöles durch die Ölkanalvorrichtung zu steuern.

Die beim Stand der Technik vorgeschlagene Anbindung der modulartig ausgebildeten Elemente am äußeren Zylinderrohr ist mit hohen Kosten verbunden und fertigungstechnisch sehr aufwändig. Darüber hinaus ist die in der US 5,353,898 A vorgeschlagene Lösung mit hohem Umform- und Fertigungsaufwand verbunden.

Beim Stand der Technik werden teilweise Dichtelemente vorgeschlagen, die als Gummi-Metall-Elemente ausgebildet sind. Diese Elemente werden dadurch hergestellt, dass eine Gummiummantelung auf die Metallelemente aufvulkanisiert wird. Derartige Gummi-Metall-Elemente sind demzufolge teuer in der Herstellung.

Der DE 44 26 385 A1 ist ein hydraulisch regelbarer Schwingungsdämpfer zu entnehmen, mit einem an einer Kolbenstange befestigten Kolben, der einen Arbeitszylinder in zwei mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllte Arbeitsräume unterteilt, wobei mindestens teilweise zur Steuerung der Dämpfungskraft ein vorgesteuertes, elektromagnetisch betätigtes Dämpfungsventil vorgesehen ist, wobei ein Ventilkörper und ein Vorsteuerelement je einen Ventilsitz beaufschlagen und zumindest der Ventilkörper in einer Führung axial verschiebbar gelagert ist, wobei der Ventilkörper mindestens zweiteilig ausgebildet ist, wobei ein Teil in der axialen Führung gehalten ist und mit dem zweiten Teil dergestalt verbunden wird, dass das zweite Teil in einer weiteren axialen Führung verlaufend, gegenüber dem ersten Teil radial verschiebbar angeordnet ist.

Durch die DE 196 52 819 A1 ist ein Hydraulikstoßdämpfer mit steuerbarer Dämpfungskraft bekannt geworden, bei dem, die durchströmte Querschnittsfläche eines Durchlasses durch Änderung einer Spule gemäß dem einem Stellglied zugeführten Strom verändert wird, wodurch die durchströmte Querschnittsfläche eines Durchgangskanals zwischen einer oberen und unteren Zylinderkammer direkt verändert wird, was zu einer Steuerung der Öffnungscharakteristik führt. Über diese wird der Druck einer Steuerkammer gemäß dem resultierenden Druckverlust verändert, um so den Ventilöffnungsdruck eines Tellerventils zu ändern, um dadurch die Ventilcharakteristik zu steuern. Dies ermöglicht, den Regelbereich der Dämpfungskraftlinie zu erweitern. Die Steuerkammer wird durch die Seitenwand eines Ventilglieds, das Tellerventil, eine Dichtungsscheibe und ein Dichtungselement gebildet und weist keinen Verschiebeabschnitt auf. Es ist somit möglich, eine Leckage von Hydraulikflüssigkeit zu minimieren und eine stabile Dämpfungskraftkennlinie zu erhalten. Es ist ebenso möglich, Variationen in der Dämpfungskraft aufgrund von Temperaturänderungen zu minimieren.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend genannten Nachteile zu vermeiden und einen hydraulischen Stoßdämpfer bereitzustellen, bei welchem eine kostengünstige und konstruktiv einfache Lösung für die Anbindung eines Zusatzmoduls bereitgestellt wird.

Diese Aufgabe wird gelöst durch einen hydraulischen Stoßdämpfer, zumindest beinhaltend drei konzentrisch zueinander angeordnete Zylinderrohre, von denen zumindest das radial außen angeordnete Zylinderrohr zur Aufnahme mindestens eines Moduls mit einer zugehörigen Durchgangsöffnung versehen ist und das Modul über einen, zumindest mit einer Durchgangsbohrung versehenen Befestigungsflansch, der sich zumindest partiell auf der Außenwand des äußeren Zylinderrohres abstützt, mit dem äußeren Zylinderrohr verbunden ist, wobei konzentrisch zur Durchgangsbohrung des Befestigungsflansches mindestens eine im Wesentlichen zylindrisch ausgebildete Hülse vorgesehen ist, die eine Anlagefläche für mindestens ein Dichtelement bildet, das zumindest zwischen der äußeren Mantelfläche der Hülse und der konzentrisch zu dieser Mantelfläche angeordneten Innenwandung der Durchgangsbohrung des Befestigungsflansches dichtend geklemmt gehalten ist, wobei sich die Hülse mit ihrer dem Stoßdämpfer zugewandten Stirnfläche an dem mittleren Zylinderrohr abstützt.

Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

Mit dem Erfindungsgegenstand werden eine Reihe von konstruktiven Ausführungsformen bereitgestellt, die sich vom Stand der Technik dadurch abheben, dass sie eine fertigungstechnisch einfache und somit kostengünstige Anbindung eines Zusatzmoduls am äußeren Zylinderrohr des hydraulischen Schwingungsdämpfers ermöglichen. Außerdem bieten alle Ausführungsformen eine große Montagefreundlichkeit, da die Montage einfach ist.

Sämtliche Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes machen Gebrauch von mindestens einer Hülse sowie mindestens einem, vorteilhafterweise als O-Ring ausgebildeten, Dichtelement. Je nach Ausgestaltungsform des Erfindungsgegenstandes kann als Distanzelement entweder eine separate, mit einer Ausnehmung versehene Distanzscheibe zwischen dem äußeren und dem mittleren Zylinderrohr vorgesehen werden, die die Hülse, respektive das Dichtelement, umschließt. Alternativ kann auch das mittlere oder das äußere Zylinderrohr im Bereich der Hülse, unter Bildung eines entsprechenden Distanzelementes, umgeformt werden, und zwar in Richtung des jeweils anderen Zylinderrohres. Das jeweils zum Einsatz gelangende Distanzelement trägt zur Einhaltung eines vorgebbaren radialen Abstands zwischen dem äußeren und dem mittleren Zylinderrohr bei.

Anstelle des separaten oder integrierten Distanzelementes können auch andere Lösungsformen zur Abstandeinhaltung der beiden Zylinderrohre gegeben sein. Beispielsweise kann das Dichtelement in entsprechenden Ausnehmungen des mittleren sowie äußeren Zylinderrohres eingebracht werden. Bedarfsweise können hier auch metallische Verstärkungselemente oder dergleichen eingebracht werden.

Der Fachmann wird, je nach Anwendungsfall, die geeignete Lösung vorsehen.

Der Erfindungsgegenstand ist anhand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung dargestellt und wird wie folgt beschrieben. Es zeigen:

1 bis 5 Unterschiedliche Ausgestaltungsformen des Erfindungsgegenstandes in verschiedenen Ansichten bzw. Schnitten.

In den 1 bis 5 sind Teilbereiche hydraulischer Stoßdämpfer 1 in verschiedenen Ansichten bzw. Schnitten dargestellt, wobei die 1 bis 3 einen ähnlichen konstruktiven Aufbau haben und die 4 und 5 davon konstruktiv abweichen. Soweit sinnvoll werden für gleiche Bauteile gleiche Bezugszeichen verwendet. Zum konstruktiven Aufbau der nach dem Zweikammerwirkprinzip arbeitenden hydraulischen Stoßdämpfer 1, die drei konzentrisch zueinander angeordnete Zylinderrohre 2, 3, 4 aufweisen, bei denen an das äußere Zylinderrohr 2 ein Zusatzmodul 5 angeflanscht ist, wird auf den eingangsseitig beschriebenen Stand der Technik verwiesen. In den Ausführungsbeispielen gemäß 1 bis 5 wird lediglich die Anbindung des Moduls 5 an den hydraulischen Stoßdämpfer 1 dargestellt und beschrieben.

Im Folgenden werden zunächst die Ausführungsformen der 1 bis 3 behandelt, da ihnen die meisten übereinstimmenden Merkmale zuzuordnen sind. Das Modul 5 ist über einen Befestigungsflansch 6, der sich auf der Außenwand 2' des äußeren Zylinderrohres 2 abstützt, mit diesem verbunden. Vorzugsweise ist der Befestigungsflansch 6 an dem äußeren Zylinderrohr 2 und/oder an dem Modul 5 angeschweißt, beispielsweise durch das KE-Schweißen, welches bereits serienerprobt ist. Sowohl das äußere Zylinderrohr 2 als auch das mittlere Zylinderrohr 3 sind mit fluchtenden Durchgangsöffnungen 7, 8 versehen. In gleicher Weise beinhalten auch der Befestigungsflansch 6 sowie das Modul 5 jeweils eine Durchgangsbohrung 9, 10. Die Durchgangsöffnungen 7, 8, respektive die Durchgangsbohrungen 9, 10, weisen gleichartige Durchmesser auf und dienen zur Aufnahme einer Hülse 11 (1). Zwischen dem äußeren 2 und dem mittleren Zylinderrohr 3 erstreckt sich ein, in diesem Beispiel scheibenartig (ringabschnittsartig) ausgebildetes Distanzelement 12.

In 1 ist die Hülse 11 an ihrer dem mittleren Zylinderrohr 3 zugewandten Stirnseite mit einem radialen Absatz 13 versehen, der eine Aufnahmekehle für das mittlere Zylinderrohr 3 des hydraulischen Stoßdämpfers 1 bildet. Auf diese Weise stützt sich die Hülse 11 über den radialen Absatz 13 am mittleren Zylinderrohr 3 ab und ist fixiert. Das Distanzelement 12 ist mit einer Ausnehmung 14 versehen und umschließt die Hülse 11 mit radialem Abstand. Die Durchgangsöffnungen 7, 8, die Durchgangsbohrungen 9, 10 und die Ausnehmung 14 sind somit konzentrisch zur Hülse 11 vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel gemäß 1 sind zwei als O-Ringe ausgebildete Dichtelemente 15 vorgesehen. Ein erster äußerer O-Ring 15 ist zwischen dem Befestigungsflansch 6 und der äußeren Mantelfläche 16 der Hülse 11 angeordnet. Dieser äußere O-Ring 15 wird im Einbauzustand dichtend geklemmt zwischen allen vier diesen O-Ring umgebenden Wandabschnitten gehalten. Ein zweiter innerer O-Ring 15 ist zwischen dem äußeren 2 und dem mittleren Zylinderrohr 3 des hydraulischen Stoßdämpfers 1 und dem Distanzelement 12, respektive der Hülse 11 angeordnet. Auch hier bildet die Mantelfläche 16 der Hülse 11 eine erste Anlagefläche für den O-Ring 15, während die Innenwandung der Ausnehmung 14 des Distanzelementes 12 eine zweite Anlagefläche für diesen O-Ring 15 bildet. Im eingebauten Zustand liegt der zweite O-Ring ebenfalls dichtend an den entsprechenden den O-Ring 15 umgebenden Wandabschnitten des äußeren 2 und des mittleren Zylinderrohres 3 des hydraulischen Stoßdämpfers 1 an.

Die in 1 dargestellte Ausführungsform der Erfindung ist konstruktiv besonders einfach aufgebaut, da bei dieser Ausführungsform keine Umformung der konzentrisch zueinander angeordneten Zylinderrohre 2, 3, 4 vorgenommen werden muss. Die hier dargestellte dichtende Anbindung des Moduls 5 an das äußere Zylinderrohr 2 kommt mit einer geringen Teileanzahl aus, die darüber hinaus konstruktiv einfach gestaltet und somit besonders kostengünstig hergestellt werden können.

Die Ausführungsform gemäß 2 ist derjenigen in 1 dargestellten sehr ähnlich. Auch hier sind der Befestigungsflansch 6 und das Distanzelement 12 in gleicher Weise angeordnet. Ebenfalls ist eine Hülse 11 vorgesehen. Die Hülse 11 ist abweichend zu derjenigen in 1 nicht mit einem radialen Absatz versehen, sondern vollständig eben ausgebildet und stützt sich einerseits auf der Außenwand 3' des mittleren Zylinderrohres 3 und andererseits an der äußeren Umfangsfläche 5' des Moduls 5 ab. Die als O-Ringe ausgebildeten Dichtelemente 15 sind in gleicher Weise, wie bereits in 1 beschrieben, angeordnet und stützen sich an den gleichen Bauteilen ab.

Bei der Ausführungsform gemäß 3 ist der Hauptunterschied zu den 1 und 2 darin zu sehen, dass keine einteilige Hülse mehr eingesetzt wird, sondern vielmehr zwei, in deren axialer Richtung gesehen, hintereinander angeordnete Hülsen 11, 11' vorgesehen sind, wobei die erste (äußere) Hülse 11 zwischen der äußeren Umfangsfläche 5' des Moduls 5 und dem äußeren Zylinderrohr 2 des hydraulischen Stoßdämpfers 1 und die zweite Hülse 11' zwischen dem äußeren Zylinderrohr 2 und dem mittleren Zylinderrohr 3 des hydraulischen Stoßdämpfers 1 angeordnet ist. Die jeweiligen Mantelflächen 16 bzw. 16' der Hülsen 11 bzw. 11' bilden wiederum eine Anlagefläche für das jeweilige, auch in diesem Beispiel als O-Ring ausgebildete Dichtelement 15.

Allen Ausführungsformen, die in den 1 bis 3 dargestellt sind, ist vorteilhaft gemeinsam, dass alle drei konzentrisch zueinander angeordneten Zylinderrohre 2, 3, 4 des hydraulischen Stoßdämpfers 1 unverformt bleiben können, so dass die Anbindung des Moduls 5 fertigungstechnisch einfach und somit kostengünstig vorgenommen werden kann.

Das Modul 5 kann in ähnlicher Weise wie im Stand der Technik ausgebildet sein oder aber aktive Verstellsysteme, wie Dämpfungsventile, vorzugsweise schalt- oder regelbar, umfassen.

Die 4 und 5 machen mit Ausnahme des separaten Distanzelementes von gleichen Bauteilen, wie in den 1 bis 3 beschrieben, Gebrauch, so dass auch hier gleiche Bezugszeichen gelten.

Bei der in 4 dargestellten Ausführungsform ist wiederum nur eine Hülse 11 vorgesehen. Zur Bildung eines Distanzelementes 12' ist der hülsenseitige Bereich des mittleren Zylinderrohres 3 umformtechnisch in Richtung der Innenwand 2'' des äußeren Zylinderrohres 2 verformt und liegt an der Innwand 2'' an. Die Hülse 11 erstreckt sich in diesem Beispiel zwischen der äußeren Umfangsfläche 5' des Moduls 5 und dem abgebogenen Bereich 17 (Ausbauchung) des mittleren Zylinderrohrs 3, welcher das Distanzelement 12' bildet. Ein als O-Ring ausgebildetes Dichtelement 15 erstreckt sich zwischen der äußeren Mantelfläche 16 der Hülse 11 und den umgebenden Bauteilen 2, 3, 5, 6 und liegt dichtend unter entsprechender Vorspannung an den zugehörigen Wandabschnitten dieser Bauteile 2, 3, 5, 6 und der äußeren Mantelfläche 16 der Hülse 11 an. Vorteilhaft an dieser Ausführungsform ist, dass gegenüber den Ausführungsformen gemäß 1 bis 3 sowohl auf ein separates Distanzelement als auch auf einen zweiten O-Ring verzichtet werden kann. Auch wenn die Herstellung dieser Ausbauchung 17 einen zusätzlichen Umformschritt des mittleren Zylinderrohres 3 bedeutet, kann sie, in Abhängigkeit vom Anwendungsfall, eine sinnvolle Alternative zu den bereits abgehandelten Ausführungsformen bilden.

In der Ausführungsform gemäß 5 ist nicht das mittlere 3, sondern das äußere Zylinderrohr 2 des hydraulischen Stoßdämpfers 1 mit einer radial nach innen gerichteten, umformtechnisch erzeugten Auskragung 18 versehen, die in diesem Beispiel das Distanzelement 12' bildet. Analog der Ausbauchung 17 gemäß 4 macht die radial nach innen gerichtete Auskragung 18 gemäß 5 ein Distanzelement zwischen dem mittleren 3 und dem äußeren Zylinderrohr 2 des hydraulischen Stoßdämpfers 1 überflüssig. Die Hülse 11 erstreckt sich zwischen der äußeren Umfangsfläche 5' des Moduls 5 und der äußeren Umfangsfläche 3' des mittleren Zylinderrohres 3. Die Innenwandung 18' der Auskragung 18 bildet zumindest partiell eine Anlagefläche für das einzelne als O-Ring ausgebildete Dichtelement 15. Auch in 5 bildet die äußere Mantelfläche 16 der Hülse 11 die innere Anlagefläche für den O-Ring 15.

Analog zur Ausführungsform gemäß 4 ist bei der Ausführungsform gemäß 5 als Vorteil zu nennen, dass zusätzlich zu dem Befestigungsflansch 6 für eine dichtende Anbindung des Moduls 5 an das äußere Zylinderrohr 2 des hydraulischen Stoßdämpfers 1 lediglich zwei weitere Bauteile, nämlich die Hülse 11 und ein einzelner O-Ring 15, benötigt werden.

Ergänzend zu den bereits genannten Vorteilen der jeweiligen Ausführungsformen gemäß 1 bis 5 sei noch erwähnt, dass alle beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung den gemeinsamen Vorteil aufweisen, dass sie gegenüber dem Stand der Technik eine montagefreundliche Lösung für die Anbindung des Moduls 5 an das äußere Zylinderrohr 2 des hydraulischen Stoßdämpfers 1 darstellen. Die bei den jeweiligen Ausführungsformen zum Einsatz gelangenden Bauteile können ohne Schwierigkeiten eingesetzt und montiert werden, so dass die Stoßdämpfermontage auf einfache Weise möglich ist.

1
hydraulischer Stoßdämpfer
2
Zylinderrohr
2'
Außenwand
2''
Innenwand
3
Zylinderrohr
3'
Außenwand
4
Zylinderrohr
5
Modul
5'
äußere Umfangsfläche
6
Befestigungsflansch
7
Durchgangsöffnung
8
Durchgangsöffnung
9
Durchgangsbohrung
10
Durchgangsbohrung
11
Hülse
11'
Hülse
12
Distanzelement
12'
Distanzelement
13
radialer Absatz
14
Ausnehmung
15
Dichtelement
16
äußere Mantelfläche
16'
äußere Mantelfläche
17
Ausbauchung
18
Auskragung
18'
Innenwandung


Anspruch[de]
Hydraulischer Stoßdämpfer, zumindest beinhaltend drei konzentrisch zueinander angeordnete Zylinderrohre (2, 3, 4), von denen zumindest das radial außen angeordnete Zylinderrohr (2) zur Aufnahme mindestens eines Moduls (5) mit einer zugehörigen Durchgangsöffnung (7) versehen ist und das Modul (5) über einen, zumindest mit einer Durchgangsbohrung (9) versehenen Befestigungsflansch (6), der sich zumindest partiell auf der Außenwand (2') des äußeren Zylinderrohres (2) abstützt, mit dem äußeren Zylinderrohr (2) verbunden ist, wobei konzentrisch zur Durchgangsbohrung (9) des Befestigungsflansches (6) mindestens eine im Wesentlichen zylindrisch ausgebildete Hülse (11, 11') vorgesehen ist, die eine Anlagefläche für mindestens ein Dichtelement (15) bildet, das zumindest zwischen der äußeren Mantelfläche (16, 16') der Hülse (11, 11') und der konzentrisch zu dieser Mantelfläche (16, 16') angeordneten Innenwandung der Durchgangsbohrung (9) des Befestigungsflansches (6) dichtend geklemmt gehalten ist, wobei sich die Hülse (11, 11') mit ihrer dem Stoßdämpfer zugewandten Stirnfläche an dem mittleren Zylinderrohr (3) abstützt. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass hülsenseitig zwischen der Innenwand (2'') des äußeren (2) und der Außenwand (3') des mittleren Zylinderrohrs (3) ein mit einer Ausnehmung (14) versehenes Distanzelement (12) angeordnet ist. Stoßdämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (11, 11') im Bereich der Außenwand (3') des mittleren Zylinderrohrs (3) mit einem radialen Absatz (13) versehen ist, der eine Aufnahmekehle für das mittlere Zylinderrohr (3) bildet. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Ausnehmung (14) des Distanzelements (12) konzentrisch zur Durchgangsöffnung (7) sowie zur Durchgangsbohrung (9) und somit auch zur Hülse (11, 11') vorgesehen ist. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei als O-Ringe ausgebildete Dichtelemente (15) vorgesehen sind, von denen der erste O-Ring zwischen dem Befestigungsflansch (6) und der Mantelfläche (16) der Hülse (11) und der zweite O-Ring zwischen dem äußeren (2) und dem mittleren Zylinderrohr (3), respektive dem Distanzelement (12) und der Hülse (11) angeordnet ist. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die innere als auch die äußere Mantelfläche (16) der Hülse (11) eben ausgebildet ist, dass sich die eine Stirnfläche der Hülse (11) auf der Außenwand (3') des mittleren Zylinderrohres (3), und dass sich die andere Stirnfläche an einer mit dem Befestigungsflansch (6) in Wirkverbindung stehenden äußeren Umfangsfläche (5') des Moduls (5) abstützt. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch mehrere axial kurz bauende Hülsen (11, 11'), die sich einerseits, zwischen der Außenwand (3') des mittleren (3) und der Innenwand (2'') des äußeren Zylinderrohres (2) und andererseits zwischen der Außenwand (2') des äußeren Zylinderrohres (2) und der äußeren Umfangsfläche (5') des Moduls (5) abstützen. Stoßdämpfer nach einem Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer jeden Hülse (11, 11') und einerseits dem Distanzelement (12) und andererseits dem Befestigungsflansch (6) jeweils mindestens ein Dichtelement (15) angeordnet ist. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung eines Distanzelementes (12') im Bereich der jeweiligen Durchgangsöffnung (7, 8) der Zylinderrohre (2, 3) ein Teilbereich des mittleren Zylinderrohres (3) in Richtung des äußeren Zylinderrohres (2) oder ein Teilbereich des äußeren Zylinderrohres (2) in Richtung des mittleren Zylinderrohres (3), unter Bildung einer Ausbauchung (17) oder einer Auskragung (18) abgebogen ist. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Dichtelement (15) im Wesentlichen über die axiale Länge der Hülse (11, 11') erstreckt. Stoßdämpfer nach den Ansprüchen 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Dichtelement (15) einerseits zwischen Hülse (11) und äußerem Zylinderrohr (2)/Befestigungsflansch (6) und andererseits zwischen der äußeren Umfangsfläche (5') des Moduls (5) und dem durch Umformung erzeugten Bereich (17, 18) des Distanzelementes (12') erstreckt.






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