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Dokumentenidentifikation DE102004051954B4 02.10.2008
Titel Anhängerkupplungsvorrichtung für ein selbsttragendes Karosseriegerippe und selbsttragendes Karosseriegerippe
Anmelder Markus Göppel GmbH & Co., 86154 Augsburg, DE
Erfinder Rager, Johann, 86405 Meitingen, DE;
Schmidt, Bernhard, 86405 Meitingen, DE
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Anmeldedatum 22.10.2004
DE-Aktenzeichen 102004051954
Offenlegungstag 04.05.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 02.10.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.10.2008
IPC-Hauptklasse B60D 1/24(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60D 1/48(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B62D 23/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Anhängerkupplungsvorrichtung für ein selbsttragendes Karosseriegerippe eines Kraftfahrzeugs gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Es ist bekannt, daß Karosseriegerippe eines Omnibusses vorteilhafterweise in einer selbsttragenden Bauweise für eine hohe Steifigkeit bei geringem Eigengewicht konstruiert sein können. Diese selbsttragende Bauweise kann dadurch realisiert werden, daß der bei einer herkömmlichen, getrennten Karosseriebauweise verwendete schwergewichtige Leiterrahmen durch eine Bodengruppe ersetzt wird, die neben den tragenden Teilen, wie Motorträger, Längsträger, Querträger, auch Radkästen etc. bildet. Durch weitere mit der Bodengruppe verschweißte Blechteile, wie Seitensäulen, Dachrahmen, Dach, Kotflügel, eingeklebte Front-/Heckscheiben ergibt sich eine selbsttragenden Karosserie in der sogenannten Schalenbauweise. Eine weitere selbsttragende Bauweise wird häufig als Gitterrahmenbauweise bezeichnet. Dabei wird ein fachwerkartiges Stabsystem eingesetzt.

Ferner ist bekannt, am Heck eines auf der Basis eines selbsttragenden Karosseriegerippes aufgebauten Omnibusses eine Anhängerkupplung vorzusehen, um Transportanhänger für leichte Lasten, wie beispielsweise Gepäck, ankoppeln zu können. Diese bekannten Anhängerkupplungen sind ausgelegt, Zugkräfte, die von Zugmassen von bis zu 3,5 t hervorgerufen werden, in das Zugfahrzeug einzuleiten. Es ist mit den herkömmlichen Anhängerkupplungen allerdings nicht möglich, einen Transportanhänger, insbesondere zum Transport von Personen, anzukoppeln, weil die durch Zugmassen von 10 t und mehr zu erwartenden Zugkräfte den heckseitigen Teil der selbsttragenden Karosserie-Struktur stark deformieren und sogar zerstören würden.

DE 85 13 611 U1 offenbart einen Fahrzeuggelenkzug mit einem Vorderwagen und einen Hinterwagen, die beide durch einen Gitterrahmen gebildet sind. Zwischen dem Vorder- und dem Hinterwagen im Bereich der Gelenkzugverbindung ist eine Kupplungsvorrichtung mit zwei an dem Gitterrahmen angebundenen Kraftübertragungsarmen vorgesehen. US 2,144,889 A betrifft einen Wohnanhänger mit einem Gitterrahmen, bei dem eine Anhängerkupplungsvorrichtung mit dem Gitterrahmen über mehrere Kraftübertragungsarme verbunden ist. WO 01/76896 A1 betrifft eine LKW-Zugmaschine mit einem Leiterrahmen.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Anhängerkupplungsvorrichtung zu schaffen, mit der auch Zugmassen in einem Bereich von über 10 t ohne Beeinträchtigung des Heckbereichs an einem Omnibus oder an einem anderen ziehenden Fahrzeug, wie einem Zwischenanhänger, ankoppelbar sind.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale von Patentanspruch 1 gelöst.

Danach ist eine Anhängerkupplungsvorrichtung vorgesehen, mit der die heckseitige Rahmenstruktur derart versteift werden kann, daß ohne Umbaumaßnahmen am herkömmlichen Omnibusheck Zugkräfte von Zugmassen über 15 t ohne weiteres ertragen werden können. Überraschenderweise zeigte sich, daß durch mehrere, sich von einer zentralen Kraftübertragungsstelle der Anhängerkupplung erstreckende Krafteintragsarme derart geringe Belastungszustände am Karosseriegerippe hervorgerufen werden, daß sie geringer als die Belastungsgrenzen des Karosseriegerippes an den Anbindungspunkten sind. Die Krafteintragsarme sind erfindungsgemäß derart bemessen und ausgeführt, daß sie an dem heckseitigen Achsträger des Karosseriegerippes und an dem Gitterrahmen befestigbar sind und die Betriebszug- und/oder -druckkräfte in das Karosseriegerippe kraft- und formschlüssig einleiten können. Mit der erfindungsgemäßen Maßnahme werden die auf die Anhängerkupplung und in die Karosserie des Omnibusses einzuleitenden Zugkräfte auf verschiedene Krafteinleitungspunkte der Karosserie verteilt, so daß Spannungsspitzen, die zu einer Zerstörung des Karosseriegerippes des Omnibusses führen können, vermieden werden. Unerwarteterweise stellte sich heraus, daß die mehrarmige Krafteintragung in das damit auch verstärkte Karosseriegerippe das Gesamtgewicht des Omnibusses nur geringfügig erhöht.

Vorzugweise ist die durch die Krafteintragsarme gebildete Verstärkungs- oder Versteifungsstruktur derart in das Karosseriegerippe integriert, daß sie die Fahrzeugaußenkontur nicht verläßt, sondern vollständig darin integriert ist. Auf diese Weise werden durch die erfindungsgemäße Anhängerkupplungsvorrichtung keine überstehenden Bauteile gebildet.

Bei der Erfindung sind wenigstens zwei, vorzugsweise mehr als zwei Krafteintragsarme vorgesehen, die traversenartig zum Überwinden des heckseitigen Bauraums des Karosseriegerippes bemessen und zur Anbindung an Achsträger ausgeführt sind. Hierbei kann einer der traversenartigen Krafteintragsarme sich im wesentlichen in Fahrtrichtung von der Kraftübertragungsstelle erstrecken, insbesondere unterhalb und außerhalb des heckseitigen Motorraumes. Für den traversenartigen Krafteintragsarm können Stahl-Träger in verschiedener Querschnittsform, insbesondere als C-, L- oder I-Träger, ausgeführt sein.

Bei einer Weiterbildung kann die Erfindung auch mehrere, vorzugsweise mehr als zwei, Krafteintragsarme, insbesondere zusätzlich zu den obengenannten traversenartigen Krafteintragsarmen aufweisen, welche zur festen Anbindung an den Gitterrahmen insbesondere an verschiedene Knoten des Gitterrahmens ausgeführt sind. Auf diese Weise ist es möglich, eine netzartige, sternförmige oder krakenartige, sich von der zentralen Kraftübertragungsstelle erstreckende Anhängerkopplungsstruktur zu bilden, die hohe Zugkräfte bei sehr geringem Eigengewicht übertragen kann.

Um die Anhängerkopplungsstruktur selbst zu versteifen, können die Krafteintragsarme über Versteifungsstreben miteinander verbunden sein. Auf diese Weise kann eine fachwerksartige Struktur für die Anhängerkopplung gebildet sein.

Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist die Kraftübertragungsstelle durch eine behälterförmige Bauweise verformungssteif ausgebildet, die eine Bodenplatte und eine sich davon erstreckende, umlaufende Wand aufweist. Vorzugsweise kann die behälterförmige Kraftübertragungsstelle einseitig offen sein, wobei insbesondere die offene Seite der behälterförmigen Kraftübertragungsstelle dem Karosseriegerippe zugewandt ist.

Vorzugsweise erstrecken sich die Krafteintragsarme von der Wand, insbesondere der benachbarten Wand, der behälterförmigen Kraftübertragungsstelle hin zum Gitterrahmen oder dem Achsträger.

Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung weist wenigstens ein Krafteintragsarm achsträgerseitig und/oder gitterrahmenseitig mehrere Befestigungsstellen zum Anbinden an den Achsträger und/oder an den Gitterrahmen auf. Auf diese Weise kann die Zahl von Anbindungspunkten um ein vielfaches erhöht werden, ohne die Anzahl der Krafteintragsarme zu erhöhen.

Des weiteren betrifft die Erfindung ein selbsttragendes Karosseriegerippe für einen Omnibus, welches Karosseriegerippe zumindest einen heckseitigen Achsträger, einen Gitterrahmen und eine erfindungsgemäße Anhängerkupplung aufweist.

Weitere Vorteile, Eigenschaften und Merkmale der Erfindung werden durch die folgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführung der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen deutlich, in denen zeigen:

1a eine perspektivische Teilansicht eines bekannten, selbsttragenden Karosseriegerippes eines Omnibusses;

1b eine perspektivische Ansicht des Karosseriegerippes gemäß 1 mit integrierter erfindungsgemäßer, schematisch dargestellter Anhängerkupplung;

2 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Anhängerkupplungsvorrichtung; und

3 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Anhängerkupplungsvorrichtung, die in einen teilweise dargestellten Heckbereich des selbsttragenden Karosseriegerippes integriert ist.

Das in 1a gezeigte, bekannte Karosseriegerippe eines Omnibusses ist mit Bezugszeichen 1 versehen.

Das Karosseriegerippe 1 umfaßt einen heckseitigen, sich über die gesamte Breite des Karosseriegerippes 1 und sich zu dessen heckseitigem Ende erstreckenden Achsträger 3 und einen Gitterrahmen 5, der fachwerksartig strukturiert ist. Der Gitterrahmen 5 ist durch miteinander verbundene Stäbe und Querverstrebungen 7 gebildet. Dabei werden Hauptverbindungsknotenpunkte 9, 11, 13, an denen sich mehr als vier Stäbe 7 treffen, und Nebenknotenpunkte 15, 17, 19 gebildet, an denen sich drei Stäbe 7 treffen.

Das in 1a dargestellte Karosseriegerippe 1 ist für einen niederflurigen Fahrzeugaufbau eines Omnibusses geeignet, um Türschwellen 21 mit einem so gering wie möglichen Abstand zur Fahrbahnoberfläche zu positionieren. Am Heck 23 des Karosseriegerippes 1 ist der Motor des Omnibusses in einem dafür vorgesehenen Motorraum 25 einzubauen.

In 1b ist das Karosseriegerippe 1 unverändert dargestellt, wobei identische Bauteile mit identischen Bezugszeichen versehen sind. In das Karosseriegerippe ist eine schematisch dargestellte erfindungsgemäße Anhängerkupplungsvorrichtung mit einer zentralen Kraftübertragungsstelle 37 und mehrere Kraftübertragungsarme 38 integriert, die sich sternförmig von der zentralen Kraftübertragungsstelle 37 hin zu Angriffspunkten des fachwerkartigen Karosseriegerippes 1 erstrecken. Die Angriffspunkte sind vorteilhafterweise Hauptverbindungsknotenpunkte, wie 9 bis 13, oder Nebenknotenpunkte, wie 15 bis 19. Auf diese Weise kann eine Vielzahl von Krafteintragsstellen geschaffen werden, um Spannungspitzen am Karosseriegerippe 1 zu vermeiden.

2 zeigt eine erfindungsgemäße, als Rahmenversteifung 31 ausgebildete Anhängerkupplung 33. Wie in 3 dargestellt, ist die Rahmenversteifung in den Heckbereich des Karosseriegerippes 1 eingebaut. Die erfindungsgemäße Anhängerkupplungsvorrichtung umfaßt eine herkömmliche Anhängerkupplung 35, die lösbar an der zentralen Kraftübertragungsstelle 37 befestigt ist.

Um eine auf die Betriebsbelastung angepaßte, starre Kraftübertragungsstelle 37 zu gewährleisten, ist diese in Form eines Behälters ausgeführt, der einen Boden 39 und vier im wesentlichen senkrecht zueinander stehende Seitenwandabschnitte 41, 43 umfaßt. Die behälterförmige Kraftübertragungsstelle 37 ist an ihrer zum Achsträger 3 zugewandten Seite hin offen.

Die erfindungsgemäße Anhängerkupplungsvorrichtung 33 umfaßt mehrere Krafteintragsarme 45, 47, 49, die sich krakenartig von der gemeinsamen, zentralen Kraftübertragungsstelle 37 weg erstrecken. Die Krafteintragsarme 45, 47, 49 sind dazu ausgelegt, die von dem an die Anhängerkupplung 35 anzukoppelnden Anhänger (nicht dargestellt) zu überwindenden Zugkräfte aufzuteilen und sicher sowie schonend in das selbsttragende Karosseriegerippe 1 einzuleiten. Hierbei können mehr als drei Krafteintragsarme 45, 47, 49 vorgesehen sein, insbesondere fünf, sechs, sieben, acht oder mehr als acht Krafteintragsarme.

Wie in 3 dargestellt ist, erstrecken sich die Krafteintragsarme 45, 47 und 49 jeweils nicht vernachlässigbar, insbesondere überwiegend in Längsrichtung L des Karosseriegerippes 1.

Der Krafteintragsarm 45 erstreckt sich von der gemeinsamen Kraftübertragungsstelle 37 im wesentlichen in einem Winkeln von etwa 45° zur Längsrichtung L hin zu einem Stabknotenpunkt des Gitterrahmens 5, wo er an das Karosseriegerippe 1 kraftübertragend angebunden ist.

Die Kraftübertragungsarme 47, 49 erstrecken sich leicht hin zur nicht dargestellten Fahrbahnfläche geneigt, unterhalb der Bodengruppe und des Motorraums 25 des Karosseriegerippes 1. Die Kraftübertragungsarme 47, 49 befinden sich außerhalb des Karosseriegerippes 1. Auf diese Weise können beispielsweise schwächere Karosseriegerippeteile am Heck überbrückt werden, wobei die Anhängerkupplung 35 insbesondere mit dem steifen Achsträger 3 verbunden werden kann, der vor allem zur Übertragung von Zug- und Druckkräften geeignet ist. Beide Krafteintragsarme 47, 49 sind an einem Querträger 51 des Hauptachsträgers 3 angebunden, wobei Zusatzverbindungspunkte 53 längs des Achsträgers 3 vorgesehen sind.

Die Krafteintragsarme 47 und 49 sind untereinander durch Querstrebenplatten 55 verbunden, um den Torsionswiderstand der Rahmenversteifung 31 zu erhöhen.

Zudem sind an den Krafteintragsarmen 47, 49 seitliche, sich im wesentlichen nach oben erstreckende Verbindungsbleche 61, 63 vorgesehen, welche durch Stabprofile 67 in C-Form versteift sein können.

Die in der vorstehenden Beschreibung, den Figuren und den Ansprüchen offenbarten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Realisierung der Erfindung in den verschiedenen Ausgestaltungen von Bedeutung sein.

1
Karosseriegerippe
3
Achsträger
5
Gitterrahmen
7
Stäbe oder Querverstrebungen
9, 11, 13
Hauptverbindungsknotenpunkte
15, 17, 19
Nebenknotenpunkte
21
Türschwelle
23
Heck
25
Freiraum
31
Rahmenversteifung
33
erfindungsgemäße Anhängerkupplung
35
herkömmlichen Anhängerkupplung
37
Kraftübertragungsstelle
39
Bodenplatte
41, 43
Seitenwandabschnitte
38, 45, 47, 49
Krafteintragsarme
51
Querträger
53
Zusatzverbindungspunkt
55
Querstrebenplatten
61, 63
Verbindungsbleche
67
Stabprofil


Anspruch[de]
Anhängerkupplungsvorrichtung für ein niederfluriges Kraftfahrzeug, wie einen Omnibus, mit einem selbsttragenden Karosseriegerippe (1), das zumindest durch einen heckseitigen Achsträger (3) und durch einen Gitterrahmen (5) gebildet ist sowie einen heckseitigen Bauraum (25), wie einen Motorraum, zwischen dem Heck des Kraftfahrzeugs und dem Achsträger (3) bereitstellt, umfassend eine Anhängerkupplung an einer zentralen Kraftübertragungsstelle (37), gekennzeichnet durch mehrere, sich von der zentralen Kraftübertragungsstelle (37) weg erstreckende Krafteintragsarme (38, 45, 47, 49), die zum Einleiten von Belastungskräften in das Karosseriegerippe an dem Achsträger (3) und dem Gitterrahmen (5) befestigt sind, wobei wenigstens zwei, vorzugsweise mehr als zwei Krafteintragsarme (47, 49) der mehreren Krafteintragsarme (38, 45, 47, 49) traversenartig zum Überwinden des heckseitigen Bauraums (25) des Karosseriegerippes (1) bemessen und zur festen Anbindung an den Achsträger (3) ausgeführt sind. Anhängerkupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die wenigstens zwei Krafteintragsarme (38) im wesentlichen in Fahrtrichtung von der Kraftübertragungsstelle (37) insbesondere unterhalb und außerhalb des heckseitigen Bauraums (25) erstrecken. Anhängerkupplungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie mehrere, vorzugsweise mehr als zwei, Krafteintragsarme (38) umfaßt, die zur Anbindung an den Gitterrahmen (5), insbesondere an verschiedene Knoten (11 bis 13) des Gitterrahmens (5), ausgeführt sind. Anhängerkupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die mehreren Krafteintragsarme (38, 45, 47, 49) sternförmig oder krakenartig von der zentralen Kraftübertragungsstelle (37) weg erstrecken. Anhängerkupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren Krafteintragsarme (38, 45, 47, 49) eine eigene Fachwerkstruktur bilden, insbesondere daß die mehreren Krafteintragsarme (38, 45, 47, 49) miteinander über Versteifungsstreben verbunden sind. Anhängerkupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragungsstelle (37) durch eine behälterförmige Bauweise versteift ist, die eine Bodenplatte (39) und eine sich davon erstreckende, umlaufende Wand aufweist. Anhängerkupplungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Krafteintragsarme (38, 45, 47, 49) von der Wand weg erstrecken. Anhängerkupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Krafteintragsarm (47, 49) mehrere Befestigungsstellen zum Anbinden an den Achsträger (3) und/oder an den Gitterrahmen (5) aufweist. Selbsttragendes Karosseriegerippe (1) für einen Omnibus, welches Karosseriegerippe (1) zumindest einen heckseitigen Achsträger (3), einen Gitterrahmen (5) und eine nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ausgebildete Anhängerkupplungsvorrichtung (33) umfaßt. Selbsttragendes Karosseriegerippe nach Anspruche 9, das entsprechend einer Fachwerkstruktur mit mehreren Stabknotenpunkten (11 bis 13) ausgebildet ist, wobei die mehreren Krafteintragsarme (38, 45, 47, 49) jeweils an einem Knotenpunkt angebunden sind.






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