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Dokumentenidentifikation DE102004063966B4 02.10.2008
Titel Handfeuerwaffe für sportliches Schießen
Anmelder Carl Walther GmbH, 89081 Ulm, DE
Erfinder Wonisch, Franz, 59757 Arnsberg, DE;
Pflaumer, Wulf-Heinz, 59757 Arnsberg, DE;
Bretschneider, Thomas, 89233 Neu-Ulm, DE;
Kriegleder, Wolfram, 59757 Arnsberg, DE;
Pries, Mike, 89073 Ulm, DE
Vertreter FRITZ Patent- und Rechtsanwälte, 59757 Arnsberg
DE-Anmeldedatum 10.08.2004
DE-Aktenzeichen 102004063966
File number of basic patent 102004038993.4
Offenlegungstag 11.05.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 02.10.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.10.2008
IPC-Hauptklasse F41A 17/38(2006.01)A, F, I, 20051215, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F41A 9/82(2006.01)A, L, I, 20051215, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Handfeuerwaffe für das sportliche Schießen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Für derartige Handfeuerwaffen gelten diverse zwingende Reglementierungen, wie beispielsweise die Sportordnung, die Auflagen für bestimmte Abmessungen der Waffe zur Folge haben. Insbesondere dürfen die Außenabmessungen der Waffe 300 mm in der Länge, 150 mm in der Höhe und 50 mm in der Breite nicht überschreiten. Weiterhin darf der Lauf nur maximal 153 mm lang sein. Außerdem darf kein Teil des Griffes das Handgelenk des Schützen berühren, so dass Handballenauflagen nur eine bestimmte Größe haben können.

Eine Handfeuerwaffe der vorgenannten Art ist aus der DE 77 07 796 U bekannt. Die darin beschriebene Sportpistole ist auf Basis einer Standardpistole aufgebaut, weist jedoch ein modifiziertes Griffstück auf. Das Griffstück ist für die Einbringung eines Magazins von unten geeignet, wobei der entsprechende Magazinschacht an der Vorderseite und unten teilweise offen ist. Das einzusetzende Magazin weist vorne und unten Anbauteile aus Holz auf, die teilweise nach vorne und nach unten aus dem Griffstück herausragen. Durch die herausragenden Anbauteile erhält das Griffstück eine Form, die eher der einer Sportpistole als der einer Standardpistole gleicht. Das Magazin wird in dem Magazinschacht von einer Federlasche gehalten, die nach dem Einschieben des Magazins in eine Einkerbung an der Rückseite des Magazins einrasten kann.

Das der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Problem ist die Schaffung einer Handfeuerwaffe der eingangs genannten Art, die trotz Einhaltung der Reglementierungen einen verbesserten Bedienkomfort bezüglich des Magazinwechsels bietet.

Dies wird erfindungsgemäß durch eine Handfeuerwaffe der eingangs genannten Art mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht.

Gemäß Anspruch 1 ist vorgesehen, dass das Magazin von oben in das Griffstück einbringbar ist, dass die Handfeuerwaffe weiterhin ein Bedienelement aufweist, das ein federunterstütztes Ausgeben des Magazins nach oben auslösen kann, und dass Mittel vorgesehen sind, die die während des Ausgebevorgangs stattfindende Bewegung des Magazins in einer vorgegebenen Position anhalten.

Dabei kann gemäß Anspruch 2 vorgesehen sein, dass das Bedienelement ein Bedienknopf ist, durch dessen Drücken das Magazin bis in die vorgegebene Position verfährt, wobei durch Loslassen des Bedienknopfes die Sperre aufgehoben wird, so dass das Magazin vollständig entnehmbar ist. Auf diese Weise wird der Magazinwechsel sehr einfach und komfortabel gestaltet, weil der Benutzer lediglich auf den Bedienknopf drücken und diesen nach Hochfahren des Magazins wieder loslassen muss. Daran anschließend kann man das Magazin ohne Probleme nach oben aus dem entsprechenden Schacht herausziehen.

Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen

1 eine Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Handfeuerwaffe;

2 eine perspektivische Ansicht der Handfeuerwaffe ohne Verschlussgehäuse und Formgriff;

3 eine 2 entsprechende, um 180° gedrehte perspektivische Ansicht der Handfeuerwaffe;

4 eine Vorderansicht der Handfeuerwaffe;

5 einen Längsschnitt gemäß den Pfeilen V-V in 4;

6 eine Seitenansicht der Handfeuerwaffe;

7 eine Ansicht von unten auf die Handfeuerwaffe;

8 eine Draufsicht der Handfeuerwaffe;

9 eine um 180° gedrehte Seitenansicht der Handfeuerwaffe nach 6;

10 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Abzugeinheit der erfindungsgemäßen Handfeuerwaffe;

11 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Abzugeinheit mit einer anderen Schnittebene als in 10;

12 eine perspektivische Ansicht der Abzugeinheit;

13 eine perspektivische Ansicht eines Details des Griffstückes der Handfeuerwaffe;

14 eine perspektivische Ansicht der Kimme der Handfeuerwaffe;

15 eine Detailansicht des hinteren Endes des Verschlussgehäuses;

16 einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Handfeuerwaffe im Bereich des Befestigungsbereichs von Lauf und Verschlussgehäuse;

17 eine gegenüber 14 gedrehte perspektivische Ansicht der Kimme;

18 das Detail des Griffstückes gemäß 13 in einer anderen Perspektive;

19 eine Detailansicht eines Magazins der Handfeuerwaffe;

20 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Abzugeinheit mit einer anderen Schnittebene als in 10 und 11;

21 eine Detailansicht gemäß XXI in 20;

22 eine Schnittansicht eines ersten Federdruckbolzens der Abzugeinheit; und

23 eine Schnittansicht eines zweiten Federdruckbolzens der Abzugeinheit.

Wie aus 1 ersichtlich ist, umfasst eine erfindungsgemäße Handfeuerwaffe im Wesentlichen ein Griffstück 1, ein Verschlussgehäuse 2, ein Verschlussstück 3, einen Lauf 4, einen Schlagbolzen 5, eine Abzugeinheit 6 sowie einen Formgriff 7. Weiterhin sind aus 1 eine Kimme 8 und ein Magazin 9 ersichtlich.

Das Verschlussgehäuse 2 ist im Gebrauchszustand der Handfeuerwaffe fest mit dem Griffstück 1 verbunden. Dies geschieht zum einen über eine aus 1 ersichtliche Schwalbenschwanzführung 10 am Griffstück 1, in die eine entsprechende Führung des Verschlussgehäuses 2 eingreifen kann. Weiterhin sind Verschlussgehäuse 2 und Griffstück 1 im in Schussrichtung hinteren Bereich durch ineinander greifende Teile miteinander verbunden. Die Festlegung des Verschlussgehäuses 2 an dem Griffstück 1 erfolgt über eine Arretierwelle 11.

Der Lauf 4 ist in dem Verschlussgehäuse 2 vermittels einer ebenfalls aus 1 ersichtlichen Halteklammer 12 festgelegt, die sowohl aus 1 als auch aus 16 ersichtlich ist. Für die Festlegung weist der Lauf 4 eine sich an beiden Seiten ein Stück weit über den Umfang erstreckende Nut 13 auf. Insbesondere zeigt 16 einen Schnitt durch das Verschlussgehäuse 2 und den Lauf 4 im Bereich dieser Nut 13. Im Bereich der Nut 13 weist das Verschlussgehäuse 2 einen Schlitz 20 für die Einbringung der Halteklammer 12 auf. Die Halteklammer 12 weist, wie dies insbesondere aus 16 ersichtlich ist, eine im Wesentlichen U-förmige Form mit zwei sich in Gebrauchsstellung der Handfeuerwaffe nach unten erstreckenden Schenkeln 14, 15 auf. Diese Schenkel 14, 15 umgreifen teilweise den Lauf 4 im Bereich der Nut 13, so dass auf diese Weise eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Lauf 4 und dem Verschlussgehäuse 2 erzielt wird.

Das Verschlussstück 3 ist gegenüber dem Lauf 4, dem Verschlussgehäuse 2 und dem Griffstück 1 in Längsrichtung der Schusswaffe verschiebbar. Insbesondere bewegt sich das Verschlussstück 3 bei Auslösen eines Schusses nach hinten. Das Verschlussstück ist lösbar mit einer Verschlussfederstange 16 verbunden, die eine nicht abgebildete Verschlussfeder führen kann. Bei Auslösen eines Schusses wird das Verschlussstück 3 und mit ihm die Verschlussfederstange 16 nach hinten gegen die Kraft der Verschlussfeder bewegt. Die Verschlussfeder stützt sich an einer nicht abgebildeten Stelle an dem Verschlussgehäuse 2 ab und wird durch die Bewegung des Verschlussstückes 3 nach hinten komprimiert. Durch die Entspannung der Verschlussfeder wird daran anschließend das Verschlussstück 3 und mit ihm die Verschlussfederstange 16 wieder nach vorne in die Ausgangsstellung zurück bewegt. Bei dieser Bewegung nach vorne wird aus dem Magazin 9 eine weitere Patrone in den Lauf 4 geladen.

An dem vorderen Ende der Verschlussfederstange 16 ist ein Kolben 17 vorgesehen (siehe dazu 2), der bei der Vorwärtsbewegung der Verschlussfederstange 16 ein im Wesentlichen zylindrisches Volumen im Inneren des Verschlussgehäuses 2 komprimiert. Durch diese Komprimierung wird eine Dämpfungseinrichtung zur Verfügung gestellt, wobei der Teil des Verschlussgehäuses 2, der das zu komprimierende Volumen aufweist, mit einer Drosselöffnung für den Luftaustausch versehen ist. Durch die Dimensionierung der Drosselöffnung kann die Stärke der Dämpfungseinrichtung vorgegeben werden. Daher ist die Drosselöffnung in ihrer Größe veränderbar.

Das Verschlussstück 3 weist weiterhin Handhaben 18 auf, die derart an dem Verschlussstück 3 angebracht sind, dass sie außerhalb des Verschlussgehäuses 2 für den Benutzer zugänglich sind. Die Handhaben 18 sind dabei über flache Befestigungsmittel mit dem Verschlussstück 3 verbunden, die durch entsprechende Ausnehmungen 19 in dem Verschlussgehäuse 2 hindurchragen. An den Handhaben 18 kann ein Benutzer angreifen, um das Verschlussstück 3 gegen die Kraft der Verschluss- und Schlagbolzenfeder nach hinten zu ziehen.

Das Griffstück 1 weist an seinem hinteren Ende eine Aufnahme 21 auf, die eine abschnittsweise hohlkugelförmige Struktur besitzt (siehe dazu 5). Die Handfeuerwaffe umfasst weiterhin ein Halteblech 22 mit einer balligen Anlagefläche 23 (siehe dazu 1 und 5). Das Halteblech 22 kann mit dem Formgriff 7 verbunden werden, so dass im zusammengebauten Zustand der Handfeuerwaffe (siehe dazu 5) die ballige Anlagefläche 23 vermittels der Schraube 24 in der hohlkugelförmigen Aufnahme 21 befestigt werden kann. Nach Lockern der Schraube 24 kann der Formgriff 7 weitestgehend beliebig verschwenkt werden, so dass die vorgenannte hohlkugelförmige Aufnahme 21 und die ballige Anlagefläche 23 eine 3-D-Verstelleinheit für die Verstellung des Formgriffes 7 an dem Griffstück 1 bilden.

Im Griffstück 1 und in dem Verschlussgehäuse 2 ist weiterhin jeweils eine Ausnehmung 25, 26 für das Magazin 9 vorgesehen. Durch die Ausnehmungen 25, 26 kann das Magazin 9 von oben eingeschoben werden. Im Inneren des Griffstücks 1 trifft das Magazin 9 nach dem Einschieben von oben auf ein bewegliches Element, das gegen die Kraft einer Zugfeder 27 (siehe dazu 13) nach unten geschoben werden kann. Das Magazin 9 weist auf jeder seiner Längsseiten ein Langloch 28 und eine Rastausnehmung 50 auf (siehe dazu 19). In die Rastausnehmung 50 kann ein von dem Griffstück 1 umfasstes Rastelement 29 eingreifen, das über eine quer verlaufende Welle mit einem Bedienknopf 30 verbunden ist (siehe dazu 18).

Durch Drücken des Bedienknopfes 30 wird das Rastelement 29 aus der Rastausnehmung 50 gedrückt, so dass das Magazin 9 durch die Kraft der Zugfeder 27 nach oben geschoben wird. Weiterhin greift durch Drücken des Bedienknopfes 30 ein mit diesem verbundenes Eingriffteil in das Langloch 28 ein, so dass die Bewegung des Magazins 9 nach oben nur bis zum Anschlag des Eingriffteils an dem unteren Ende des Langlochs 28 erfolgt. Nach Betätigen des Bedienknopfes 30 bewegt sich also das Magazin 9 nur ein Stück weit nach oben und bleibt in dieser Stellung stehen. Durch Loslassen des Bedienknopfes 30 wird das Eingriffteil aus dem Langloch 28 heraus geschoben, so dass dann das Magazin vollständig nach oben aus dem Griffstück 1 und dem Verschlussgehäuse 2 herausgezogen werden kann.

Die in 18 abgebildete Ausführungsform ist für Rechtshänder geeignet, die den Bedienknopf 30 mit links betätigen können. Für Linkshänder kann ein gespiegelt aufgebauter Bedienknopf 30 mit Welle und Rastelement 29 verwendet werden.

Die Abzugeinheit 6 weist, wie dies insbesondere aus 10 bis 12 ersichtlich ist, einen Abzug 31 auf, der schwenkbeweglich mit einer Abzugstange 32 verbunden ist. Durch Betätigen des Abzugs 31 wird die Abzugstange 32 nach links in 10 bis 12, beziehungsweise nach hinten entgegen der Schussrichtung der Handfeuerwaffe gezogen. Durch die Bewegung der Abzugstange 32 nach hinten wird ein Abzugstollen 33, der schwenkbar an der Abzugeinheit 6 angebracht ist, derart freigegeben, dass er nach unten wegschwenken kann. Der Abzugstollen 33 weist auf seiner Oberseite eine Stufe 34 auf, an der eine im Nachfolgenden noch näher zu beschreibende Rastkante 35des Schlagbolzens 5 von hinten anliegen kann. Durch das Herunterschwenken des Abzugstollens 33 gibt die Stufe 34 die Rastkante 35 frei, so dass sich der Schlagbolzen 5 nach vorn bewegen kann.

Der Schlagbolzen 5 umfasst, wie dies insbesondere aus 1 ersichtlich ist, eine sich von der Rastkante 35 nach vorne erstreckende Schlagbolzenfederstange 36, auf der eine Schlagbolzenfeder gehaltert wird. Am hinteren Ende des Schlagbolzens 5 ist eine Auslösekante 37 angebracht, die bei der Bewegung des Schlagbolzens 5 nach vorne auf den Rand einer im hinteren Ende des Laufes 4 befindlichen Patrone auftreffen kann und diese zünden kann.

Die Waffe verfügt über einen Match-Druckpunktabzug. Diese Art von Abzügen sind bei Sportwaffen bekannt. Die Auslösung des Schlagbolzens 5 erfolgt in zwei Stufen. Zunächst wird der Abzug 31 gegen eine relativ kleine Kraft einer von einer Federeinrichtung 44 umfassten Feder 45 soweit bewegt, bis die Kanten einer Abzugklinke 43 und des Abzugstollens 33 kurz vor der Trennung sind (Vorzugweg). Nun ist lediglich ein minimalst kleiner Weg nötig, um Abzugklinke 43 und Abzugstollen 33 voneinander zu trennen, so dass der Abzugstollen 33 um seinen Drehpunkt verschwenkt, den Schlagbolzen 5 freigibt und damit den Schuss auslöst. Damit bei der Bewegung des Abzugs 31 für den Schützen offensichtlich ist, wann die Klinkenüberschneidung 49 gegen Null geht und der Schlagbolzen 5 ausgelöst wird, ist bei solcher Art von Abzügen vorgesehen, zu eben diesem Zeitpunkt die Abzugkraft sprunghaft zu erhöhen (Druckpunkt). Dies wird praktisch durch das Aufbringen einer zweiten Federkraft am Abzug 31 realisiert, beispielsweise durch einen ersten Federdruckbolzen 46 (siehe 20, 21 und 22). Damit ergibt sich die Gesamtabzugkraft aus Summe von Vorzugkraft und Druckpunktkraft. Für die mit dieser Waffe zu schießenden Disziplinen gelten auch Regeln für die Mindestabzugkraft, diese beträgt entweder 1360 g oder 1000 g. Aufgrund von Fertigungstoleranzen und individuellen Einstellwünschen müssen die Parameter Vorzugkraft, Vorzugweg, Druckpunktkraft und Lage des Druckpunktes einstellbar sein. Die Lage des Druckpunktes wird durch Verdrehen des kompletten ersten Federdruckbolzens 46 verändert, die Druckpunktkraft durch mehr oder weniger starke Vorspannung der innenliegenden Feder mit Hilfe eines Gewindestiftes. Bei herkömmlichen Abzügen ist es relativ aufwendig die Abzugkraft von 1000 g auf 1360 g umzustellen, da die Veränderung der Einstellung mit Hilfe von Messgeräten überprüft werden muss – diese Messgeräte oftmals jedoch nicht vorhanden sind.

Bei der vorliegenden Erfindung ist eine zweite, zuschaltbare Federkraft am Abzug 31 vorgesehen. Dazu umfasst die Abzugeinheitt 6 einen zweiten Federdruckbolzen 47, der an seinem Außendurchmesser über ein Gewinde und einen Anschlag 48 verfügt. Nach vorheriger kraftmäßiger Einstellung kann durch Entfernen/Herausdrehen dieses Federdruckbolzens 47 die Abzugkraft um eine Stufe verringert werden. Soll diese wieder erhöht werden muss nur der Federdruckbolzen 47 wieder in das Abzuggehäuse – bis auf Anschlag – eingeschraubt werden.

Die aus 1 und insbesondere aus 14 und 17 ersichtliche Kimme 8 kann vermittels einer schwalbenschwanzförmigen Ausnehmung 38 an einer entsprechenden Anformung 39 am hinteren Ende des Verschlussgehäuses 2 angebracht werden. Im Bereich der Ausnehmung 38 ist eine Feststellschraube 40 an der Kimme 8 angeordnet, um eine sichere Festlegung der Kimme 8 an dem Verschlussgehäuse 2 zu ermöglichen. Der in seiner Position einstellbare Formgriff 7 weist je nach Händigkeit des Schützen auf seiner linken oder rechten unteren Seite eine Handballenauflage 41auf, die eine Länge l von etwa 110 mm aufweist. Die Handfeuerwaffe weist eine Länge von maximal 300 mm bei einer Höhe von maximal 150 mm und einer Breite von maximal 50 mm auf. Weiterhin ist der Lauf etwa 153 mm lang.

Zu der Kimme 8 korrespondiert das auf der Oberseite des Verschlussgehäuses 2 angeordnete Korn 42.

1
Griffstück
2
Verschlussgehäuse
3
Verschlussstück
4
Lauf
5
Schlagbolzen
6
Abzugeinheit
7
Formgriff
8
Kimme
9
Magazin
10
Schwalbenschwanzführung an 1
11
Arretierwelle
12
Halteklammer
13
Nut an 4
14, 15
Schenkel der Halteklammer 12
16
Verschlussfederstange
17
Kolben
18
Handhabe
19
Ausnehmung für Handhabe
20
Schlitz für 12
21
hohlkugelförmige Aufnahme
22
Halteblech
23
ballige Anlagefläche an 22
24
Schraube
25
Ausnehmung für Magazin in 1
26
Ausnehmung für Magazin in 2
27
Zugfeder
28
Langloch
29
Rastelement
30
Bedienknopf
31
Abzug
32
Abzugstange
33
Abzugstollen
34
Stufe an 33
35
Rastkante an 5
36
Schlagbolzenfederstange
37
Auslösekante an 5
38
schwalbenschwanzförmige Ausnehmung
39
schwalbenschwanzförmige Anformung
40
Feststellschraube
41
Handballenauflage
42
Korn
43
Abzugklinke
44
Federeinrichtung
45
Feder
46
Erster Federdruckbolzen
47
Zweiter Federdruckbolzen
48
Anschlag
49
Klinkenüberschneidung
50
Rastausnehmung
l
Länge von 41


Anspruch[de]
Handfeuerwaffe für das sportliche Schießen, umfassend

– einen Lauf (4);

– ein Griffstück (1) mit einem daran angebrachten oder anbringbaren Formgriff (7);

– ein Verschlussmittel, das gegenüber dem Lauf (4) und dem Griffstück (1) bewegt, insbesondere durch das Auslösen eines Schusses entgegen der Schussrichtung bewegt werden kann;

– eine Abzugeinheit (6) für das Auslösen des Schusses;

– ein Magazin (9), das in das Griffstück (1) einbringbar ist;

dadurch gekennzeichnet, dass

– das Magazin (9) von oben in das Griffstück (1) einbringbar ist,

– dass die Handfeuerwaffe weiterhin ein Bedienelement aufweist, das ein federunterstütztes Ausgeben des Magazins (9) nach oben auslösen kann, und

– dass in Verbindung mit dem Bedienelement Mittel vorgesehen sind, die die während des Ausgebevorgangs stattfindende Bewegung des Magazins (9) in einer vorgegebenen Position anhalten können.
Handfeuerwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement ein Bedienknopf (30) ist, durch dessen Drücken das Magazin (9) bis in die vorgegebene Position verfährt, wobei durch Loslassen des Bedienknopfes (30) die Sperre aufgehoben wird, so dass das Magazin (9) vollständig entnehmbar ist.






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