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Dokumentenidentifikation DE10196870B4 23.10.2008
Titel Hubkolbenverdichter
Anmelder LG Electronics Inc., Seoul, KR
Erfinder Jung, Won-Hyun, Changwon, KR;
Hyeon, Seong-Yeol, Changwon, KR;
Bae, Gyoo-Jong, Changwon, KR;
Kim, Jang-Whan, Changwon, KR
Vertreter Gille Hrabal Struck Neidlein Prop Roos, 40593 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 24.03.2001
DE-Aktenzeichen 10196870
WO-Anmeldetag 24.03.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/KR01/00480
WO-Veröffentlichungsnummer 2002077455
WO-Veröffentlichungsdatum 03.10.2002
Date of publication of WO application in German translation 22.04.2004
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 23.10.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.10.2008
IPC-Hauptklasse F04B 39/12(2006.01)A, F, I, 20080530, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F04B 35/04(2006.01)A, L, I, 20080530, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Technisches Umfeld

Die vorliegende Erfindung befasst sich mit einem Hubkolbenverdichter, und insbesondere mit einem Hubkolbenverdichter, der über eine Befestigungsstruktur für den inneren Stator verfügt, in welcher ein innerer Stator an einem Rahmen und an einem durchgehenden Rohr für den inneren Stator angebracht ist.

Hintergrund dieser Technik

Generell dient ein Kompressor dazu, eine mechanische Energie in eine komprimierte Energie einer komprimierbaren Flüssigkeit umzuwandeln, und der Kompressor kann in den Hubkolben-Typ, den Roll-Typ, den Zentrifugen-Typ und Flügel-Typ unterteilt werden.

Der Hubkolbenverdichter kann unterteilt werden, in einen Typ, bei welchem eine Antriebsachse mit einer Armatur eines Dreh-Antriebsmotors gekoppelt ist, und Drehbewegungen der Antriebsachse in lineare Bewegungen eines Kolbens umgewandelt werden, um Gas zu komprimieren, und in einen Typ, bei welchem anstelle der Antriebsachse ein Kolben mit der Armatur eines Hubkolbenmotors gekoppelt ist, welcher lineare Bewegungen ausführt, und der Kolben die linearen Vor- und Zurückbewegungen vollzieht, um ein Kühlmittel zu komprimieren.

1 zeigt ein Beispiel des letzteren Hubkolbenverdichters der zwei obigen Typen. Wie darin gezeigt ist, umfasst der konventionelle Hubkolbenverdichter eine Kompressionseinheit C, die in ein Gehäuses V, dessen Boden mit eingefülltem Öl bedeckt ist, in horizontaler Ausrichtung eingebaut ist, um das Kühlmittel anzusaugen, zu komprimieren und wieder abzugeben, sowie eine Ölzufuhrleitung O, welche außen an der Kompressionseinheit C befestigt ist, um einen Gleitbereich mit Öl zu versorgen.

Die Kompressionseinheit C umfasst einen Rahmen 1 von ringförmiger Gestalt; eine Hülle 2, die an einer Seitenfläche des Rahmens 1 befestigt ist; einen Zylinder 3, der an einem zentralen Teil des Rahmens 1 in horizontaler Richtung befestigt ist; einen inneren Stator 4A, der an einer äußeren, ringsum laufenden Oberfläche des Rahmens 1, welche den Zylinder 3 trägt, befestigt ist; einen äußeren Stator 4B, der fest an einer äußeren, ringsum laufenden Oberfläche des inneren Stators 4A montiert ist, wobei zwischen ihnen ein festgelegter Luftspalt freibleibt, damit er zusammen mit dem inneren Stator 4A ein induziertes Magnetfeldes erzeugen kann; eine Armatur 5, die in den Luftspalt zwischen dem inneren und dem äußeren Stator eingebracht worden ist, um lineare Vor- und Zurückbewegungen auszuführen; einen Kolben 6, der einen festen Bestandteil der Armatur 5 bildet, um Kühlgas anzusaugen und zu komprimieren, während er in den Zylinder 3 gleitet; und eine innere Schwungfeder 7A sowie eine äußere Schwungfeder 7B, welche bewirken, dass die Armatur 5 die Vor- und Zurückbewegungen in dem Luftspalt zwischen den inneren/äußeren Statoren kontinuierlich ausführt.

Wie andererseits in 2 dargestellt ist, ist der innere Stator 4A als ein Hohlzylinder geformt, in welchem eine Vielzahl von Statorkernen 4a, einer neben dem anderen oder gebündelt geschichtet sind, und eine innere, ringsum laufende Oberfläche desselben durch Andrücken fest an der äußeren, ringsumlaufenden Oberfläche des Rahmens 1 angebracht wird, wobei es sich um die äußere, ringsum laufende Oberfläche eines Ansatzstückes 1a, in welches der Zylinder inseriert ist, handelt.

Bei den nicht weiter erklärten Referenzziffern repräsentiert die 8 ein Auslassventil und die 9 ein Saugrohr.

Der konventionelle Hubkolbenverdichter, der so konstruiert ist, wie es oben beschrieben ist, arbeitet folgendermaßen.

Wenn dem Stator in dem Hubkolbenverdichter, welcher aus dem inneren Stator 4A und dem äußeren Stator 4B besteht, elektrischer Strom zugeführt wird, um das induzierte Magnetfeld zu erzeugen, führt die Armatur 5, welche zwischen die beiden obigen Statoren eingebracht worden ist, unter Einsatz der inmeren/äußeren Schwungfedern 7A und 7B, lineare Vor- und Zurückbewegungen aus, und der Kolben 6 bewegt sich innerhalb des Zylinders 3 mit linearen Vor- und Zurückbewegungen. Entsprechend der linearen Hin- und Zurückbewegungen des Kolben 6 innerhalb des Zylinders 3, wird zusätzlich noch das Kühlgas, welches in das Gehäuse V einströmt, in dem Zylinder komprimiert und wieder abgegeben, indem es durch ein Auslassventil-Bauteil 8 gepresst wird.

Jedoch wird bei dem obigen Befestigungssystem für den inneren Stator des konventionellen Hubkolbenverdichters, der innere Stator durch die Schichtung dünner Statorkerne in radialer Richtung erzeugt, um so die Form eines Hohlzylinders zu ergeben, und das Ende einer der Seiten des geschichteten, inneren Stators wird, zum Einsetzen des Zylinders, in den Rahmen eingesteckt, wodurch er in engen Kontakt mit der äußeren, ringsum laufenden Oberfläche des Ansatzstückes kommt. Dabei kratzt der innere Stator beim Einsetzen des Zylinders über die äußere, ringsum laufende Oberfläche des Ansatzstückes, wodurch es zur Entstehung von abgegrateten Spänen kommen kann. Zusätzlich dazu gelangen die abgegrateten Späne so in die Kompressionskammer, die in dem mit Öl gefüllten Gehäuse liegt, und die an dem Ventil angeschlossen ist, und der Vorgang des Öffnens/Schließens des Ventils kann nicht mehr glatt ablaufen. Andererseits werden die abgegrateten Späne in den Gleitbereich eingeführt, wodurch es zu Abrieb am Zylinder oder am Kolben, welcher die linearen Vor- und Zurückbewegungen ausfübrt, kommt.

Auch die äußere, ringsumlaufende Oberfläche des Ansatzstückes am Rahmen wird durch die Kratzer abgenutzt, und als Folge davon lockert sich der innere Stator, und der Vibrationslärm des Kompressors nimmt zu.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Deswegen ist es ein Zweck der vorliegenden Erfindung einen Hubkolbenverdichter bereitzustellen, welcher verhindern kann, dass ein Ventil durch die Entstehung von abgegrateten Spänen beschädigt wird, indem das Erzeugen von abgegrateten Spänen, während eine innerer Stators durch Andrücken in einem Rahmen fest angebracht wird, unterbunden wird, und welcher im Voraus verhindert, dass ein Kolben oder ein Zylinder durch den Eintrag der abgegrateten Späne in den Gleitbereich beschädigt wird.

Ein anderer Zweck der Erfindung ist es auch noch, einen Hubkolbenverdichter bereitzustellen, der in der Lage ist, den Vibrationslärm zu verringern, welcher dadurch entsteht, dass die Verbindung zwischen dem Rahmen und dem inneren Stator sich während des Kompressionsvorgangs lockert, indem der Rahmen und der innere Stator stabil aneinander befestigt werden.

US 6 077 054 A offenbart einen Hubkolbenverdichter, bei dem zwischen dem inneren Stator und einem diesen haltenden Stützelement ein Zwischenglied angeordnet ist, wobei der Stator nicht aus einer Vielzahl von Kernen besteht.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Hubkolbenverdichter bereitzustellen.

Diese Aufgabe wird durch einen Hubkolbenverdichter mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist die Ansicht eines Längsschnitts, welcher einen konventionellen Hubkolbenverdichter darstellt;

2 ist eine halbperspektivische Ansicht, die einen Vorgang zeigt, in dem ein innerer Stator in einem konventionellen Hubkolbenverdichter montiert wird;

3 ist die Ansicht eines Längsschnitts, der eine befestigte Struktur eines inneren Stators zeigt, wie sie in einer ersten Ausführungsform eines Hubkolbenverdichters, gemäß der vorliegenden Erfindung, verwendet wird;

4 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Schutzkappe gegen Kratzer des Hubkolbenverdichters, gemäß der vorliegenden Erfindung, zeigt;

5 ist eine halbperspektivische Ansicht, die einen Vorgang zeigt, in dem der innere Stator des Hubkolbenverdichters, gemäß der vorliegenden Erfindung, montiert wird;

6 ist die Ansicht eines Längsschnitts, der eine befestigte Struktur des inneren Stators zeigt, wie sie in einer zweiten Ausführungsform eines Hubkolbenverdichters, gemäß der vorliegenden Erfindung, verwendet wird;

7 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Schutzring gegen Kratzer des Hubkolbenverdichters, gemäß der vorliegenden Erfindung, zeigt;

8 ist eine Ansicht eines vereinfachten Längsschnitts, der einen Hubkolbenverdichter zeigt, bei welchem ein Rahmen und ein Zylinder in der vorliegenden Erfindung zusammen als Einheit verwendet werden;

9 ist eine Ansicht eines vereinfachten Längsschnitts, der einen Hubkolbenverdichter, mit einer etwas anderen Struktur, zeigt, welcher in der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

Methoden zum Ausführen der bevorzugten Ausführungsformen

Eine erste Ausführungsform einer Befestigungsstruktur für den inneren Stator eines Hubkolbenverdichters, gemäß der vorliegenden Erfindung, soll hier jetzt mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben werden.

Für Komponenten, welche die selben, wie im konventionellen Typus sind, werden auch die selben Referenzziffern verwendet, und Beschreibungen gleicher Vorgänge werden fortgelassen.

Wie in den 3 und 4 dargestellt ist, beinhaltet eine Kompressionseinheit eines Hubkolbenverdichters, der eine Befestigungsstruktur für den inneren Stator, gemäß der vorliegenden Erfindung, besitzt, Folgendes: einen Zylinder 3, der am Zentrum eines Rahmens 1 befestigt ist; einen inneren Stator 4A, der fest in eine äußere, ringsum laufende Oberfläche des Rahmens 1 inseriert ist; einen äußeren Stator 4B (nicht abgebildet), der an der Außenseite des inneren Stators 4A am Rahmen 1 befestigt ist, wobei sich zwischen ihnen ein vorgegebener Luftspalt befindet; eine Armatur (nicht abgebildet), die zwischen den inneren Stator 4A und den äußeren Stator (nicht abgebildet) eingefügt ist, um die linearen Vor- und Zurückbewegungen auszuführen; einen Kolben 6, der innerhalb des Zylinders 3 gleitet und einen festen Bestandteil der Armatur (nicht abgebildet) bildet; und eine innere Schwungfeder 7A sowie eine äußere Schwungfeder 7B, welche die Armatur (nicht abgebildet) induzieren sollen, kontinuierlich lineare Vor- und Zurückbewegungen im Luftspalt zwischen dem inneren und dem äußeren Stator auszuführen.

Der innere Stator 4A ist wie ein Zylinder geformt, indem eine Vielzahl dünner Statorkerne 4a in radialer Richtung nebeneinander geschichtet sind. Und der innere Stator 4A wird durch Andrücken fest angebracht, so dass seine innere, ringsum laufende Oberfläche einer äußeren, ringsum laufenden Oberfläche eines Ansatzstückes 1a, für das Einsetzen des Zylinders in den Rahmen 1, gegenüber liegt. Gleichzeitig wird eine Schutzkappe gegen Kratzer 10, welche die äußere, ringsum laufende Oberfläche des Rahmens 1 davor schützen soll, zerkratzt zu werden, zwischen die äußere, ringsum laufende Oberfläche des Ansatzstückes 1a, für das Einsetzen des Zylinders, und die entsprechende, innere, ringsum laufende Oberfläche des inneren Stators 4A eingefügt.

Die Schutzkappe gegen Kratzer 10 kann wie ein Zylinder geformt sein, um so die gesamte Fläche, auf welcher der Rahmen 1 und der innere Stator 4A einander berühren, zu bedecken, oder sie kann einen nach innen gebogenen Bereich, an einer Seite des Einlassbereiches, enthalten, so dass der innere Stator 4A leicht angebracht werden kann.

Außerdem ist es wünschenswert, dass die Schutzkappe gegen Kratzer 10 aus einer Silizium-Stahl-Platte hergestellt ist, wobei es sich um das selbe Material wie beim inneren Stator 4A handelt, damit sie durch den inneren Stator 4A nicht abgenutzt wird, wobei in Betracht gezogen werden muss, dass der Rahmen 1 im Allgemeinen aus Aluminium hergestellt wird, während der innere Stator 4A aus der Silizium-Stahl-Platte, die härter als der Rahmen 1 ist, hergestellt wird.

Arbeitsabläufe für den Zusammenbau des inneren Stators und des Rahmens in der ersten Ausführungsform des Hubkolbenverdichters, welcher die Befestigungsstruktur für den inneren Stator, gemäß der vorliegenden Erfindung, beinhaltet, sollen im Folgenden beschrieben werden.

Wie in 5 dargestellt ist, wird die Schutzkappe gegen Kratzer 10 durch Andrücken fest an der äußeren, ringsum laufenden Oberfläche des Ansatzstückes 1a, für das Einsetzen des Zylinders, am Rahmen angebracht; und dann wird der innere Stator 4A, in welchem Statorkerne 4a, die eine Vielzahl dünner Platten enthalten und in radialer Richtung geschichtet sind, durch Andrücken fest an der äußeren, ringsum laufende Oberfläche der Schutzkappe gegen Kratzer 10 angebracht, wie es oben beschrieben worden ist.

Gleichzeitig enthält die Schutzkappe gegen Kratzer 10 an ihrem Einlassbereich den nach innen gebogenen Bereich, und dadurch wird beim Anbringen des inneren Stators 4A die innere, ringsum laufende Oberfläche des inneren Stators 4A gleitend in die äußere, ringsum laufende Oberfläche des nach innen umgebogenen Bereichs eingepasst. Somit kann der Vorgang des Anbringens des inneren Stators 4A glatt durchgeführt werden.

Genau wie oben beschrieben, wird die Schutzkappe gegen Kratzer 10, die aus dem selben Material wie der innere Stator 4A besteht, zwischen die innere, ringsum laufende Oberfläche des inneren Stators 4A und die äußere, ringsum laufende Oberfläche des Rahmens 1, an welcher der innere Stator 4A befestigt wird, eingefügt, um Kratzer zu verhindern, und dadurch kann die Gratbildung, welche beim Anbringen des inneren Staors 4A am Rahmen 1, durch die Kratzer auf der äußeren, ringsum laufenden Oberfläche des Rahmens 1, hervorgerufen werden kann, verhindert werden.

Da außerdem die äußere, ringsum laufende Oberfläche des Rahmens 1 beim Vorgang des Festanbringens durch Andrücken des inneren Stators 4A in den Rahmen 1 nicht abgenutzt wird, kann das ursprüngliche Fabrikationsniveau erhalten werden, und der Rahmen 1 kann fest mit dem inneren Stator 4A zusammengebaut werden.

Im Folgenden wird hier eine zweite Ausführungsform der Befestigungsstruktur für den inneren Stator in der Hubkolbenverdichter, gemäß der vorliegenden Erfindung, ins Detail gehend beschrieben werden, wobei Bezug auf die begleitenden Zeichnungen genommen wird.

Wie in den 6 und 7 dargestellt ist, ist der innere Stator 4A wie ein Zylinder geformt, indem eine Vielzahl dünner Statorkerne 4a in radialer Richtung nebeneinander geschichtet sind und durch Andrücken fest an den Rahmen 1 angepasst sind, so dass die innere, ringsum laufende Oberfläche des inneren Stators 4A der äußeren, ringsum laufenden Oberfläche des Ansatzstückes 1a, für die Insertion des Zylinders in den Rahmen 1, gegenüber liegt. Gleichzeitig wird ein Span-Schutzring 20, welcher in der Lage ist, zu verhindern, dass die äußere, ringsum laufende Oberfläche des Rahmens zerkratzt wird, und welcher gleichzeitig in der Lage ist, die abgegratete Späne einzusammeln und aufzunehmen, wenn durch die Krater abgegratete Späne erzeugt worden sind, zwischen die äußere, ringsum laufende Oberfläche des Ansatzstückes 1A, für das Einsetzen des Zylinders in den Rahmen 1, und die innere, ringsumlaufende Oberfläche des inneren Stators 4A, die ihr entspricht, eingelegt.

Der Span-Schutzring 20 ist wie ein Zylinder geformt, um so den gesamten Bereich zu bedecken, in dem der Rahmen 1 und der innere Stator 4A Kontakt zueinander haben, und an einem Bereich des hinteren Endes des Span-Schutzringes 20 ist eine Einheit zur Aufnahme der Späne 21, welche nach außen hin eingerollte Ränder sowie ein offenes Ende aufweist, ausgeformt, um die abgegrateten Späne zu sammeln, und in sich einzuschließen.

Es ist außerdem wünschenswert, dass der Span-Schutzring 20 unter Verwendung einer Silizium-Stahl-Platte hergestellt wird, wobei es sich um das selbe Material, wie beim inneren Stator 4A handelt, damit er nicht vom innere Stator 4A abgenutzt wird, wobei zu berücksichtigen ist, dass der Rahmen 1 im Allgemeinen aus Aluminium hergestellt ist, und der innere Stator 4A aus der Silizium-Stahl-Platte, die härter als der Rahmen ist, hergestellt ist.

Die Vorgänge für den Zusammenbau des inneren Stators und des Rahmens, in der zweiten Ausführungsform des Hubkolbenverdichters, welcher die Befestigungsstruktur für den inneren Stator beinhaltet, gemäß der vorliegenden Erfindung, sind die selben, wie in der ersten Ausführungsform.

Während des Zusammenbaus wird die innere, ringsum laufende Oberfläche des inneren Stators 4A eingesetzt und dabei eng mit der äußeren, ringsumlaufenden Oberfläche des Span-Schutzringes 20, welcher an der äußeren, ringsum laufenden Oberfläche des Rahmens 1 eingesetzt ist, zusammengefügt. Obwohl nur sehr wenig abgegratete Späne erzeugt werden, da das Material des Span-Schutzringes 20 das Selbe, wie dasjenige des inneren Stators 4A ist, können durch das scharfe Ende des inneren Stators 4A ganz feine, abgegratete Späne entstehen. Die abgegrateten Späne werden in die Einheit zur Aufnahme der Späne 21 des Span-Schutzringes 20 geschoben und darin eingeschlossen.

Es ist folgendermaßen, der Span-Schutzring 20, der aus dem selben Material hergestellt ist, wie der innere Stator 4A, wird zwischen die innere, ringsum laufende Oberfläche des inneren Stators 4A und die äußere, ringsum laufende Oberfläche des Rahmens 1, an welchem der innere Stator 4A durch Andrücken fest angebracht ist, eingefügt, um zu verhindern, dass der Rahmen 1 beim Anbringen des inneren Stators 4A zerkratzt wird, wodurch die Erzeugung von abgegrateten Spänen, als Folge des Kratzens zwischen dem Rahmen 1 und dem inneren Staor 4A beim Festanbringen des inneren Stators 4A, verhindert werden kann. Wenn trotzdem abgegratete Späne entstehen, werden die abgegrateten Späne sofort in die Einheit zur Aufnahme der Späne 21 des Span-Schutzringes 20 geschoben und darin eingeschlossen. Dadurch dass ein Eindringen der abgegrateten Späne in die Kompressionskammer der Kompressionseinheit oder in den entsprechenden Gleitbereich verhindert wird, kann die Beschädigung des Kompressors aus diesem Grund im Voraus vermieden werden.

Wie ebenfalls oben beschrieben worden ist, kann der Abrieb der äußeren, ringsum laufenden Oberfläche des Rahmens 1 beim Festanbringen des inneren Stators 4A am Rahmen 1 auf ein Minimum reduziert werden, wodurch das originale Fabrikationsniveau des Rahmens 1 und des inneren Stators 4A aufrecht erhalten werden kann, und der innere Stator 4A stabil mit dem Rahmen 1 zusammengebaut werden kann.

Wie in 8 dargestellt ist, können die Schutzkappe gegen Kratzer 10 und der Span-Schutzring 20 auch bei einem neuen Rahmen 1' verwendet werden, bei welchem der Rahmen 1 und der Zylinder 3, in einem Guss-Verfahren, als Einheit zusammen hergestellt werden.

Wie in 9 dargestellt ist, können die Schutzkappe gegen Kratzer 10 und der Span-Schutzring 20 auch zwischen dem inneren Stator 4A und einem Durchgangsrohr 30 in einem Hubkolbenverdichter, welcher über eine leicht abgewandelte innere Struktur verfingt, eingefügt werden. Außerdem ist es selbstverständlich, dass die Schutzkappe gegen Kratzer 10 und der Span-Schutzring 20 auch in dem Fall verwendet werden können, in dem der Rahmen 1 und das Durchgangsrohr 30 als Einheit zusammen hergestellt worden sind, wie es in 8 dargestellt ist.

Möglichkeiten der Verwendung in der Industrie

Wie bisher beschrieben worden ist, sind entsprechend der Stator-Befestigungsstruktur in dem Hubkolbenverdichter der vorliegenden Erfindung eine Vielzahl von Statorkernen, wie ein Zylinder, in radialer Ausrichtung nebeneinander geschichtet, um den inneren Stator zu bilden, und der innere Stator ist durch Andrücken fest am Rahmen angebracht. Zusätzlich ist das Element zur Verhinderung von Kratzern, das eine zylindrische Form hat, zwischen die innere, ringsum laufende Oberfläche des inneren Stators und die äußere, ringsum laufende Oberfläche des Rahmens, welche mit dieser korrespondiert, eingefügt worden, wodurch die Erzeugung von abgegrateten Spänen, als Folge des Kratzens zwischen dem Rahmen und dem inneren Stator, bereits im Voraus verhindert werden kann. Folglich kann auch eine Verringerung der Funktion des Ventils oder ein Abrieb im Gleitbereich der Kompressionseinheit, als Folge der abgegrateten Späne, verhindert werden, und gleichzeitig können der Rahmen und der innere Stator stabil zusammengebaut werden, was den Vibrationslärm des Kompressors verringert.

Der Span-Schutzring, der die Einheit zum Aufnehmen der abgegrateten Späne enthält, ist ebenfalls zwischen die innere, ringsum laufende Oberfläche des inneren Stators und die äußere, ringsum laufende Oberfläche des Rahmens, welche mit dieser korrespondiert, eingefügt worden, wodurch die Erzeugung von abgegrateten Spänen, als Folge des Kratzens zwischen dem Rahmen und dem inneren Stator, bereits im Voraus verhindert werden kann. Selbst wenn abgegratete Späne entstanden sind, werden die abgegrateten Späne sofort in der Einheit zum Aufnehmen der abgegrateten Späne eingeschlossen. Folglich kann eine Verringerung der Funktion des Ventils oder ein Abrieb im Gleitbereich der Kompressionseinheit, als Folge der abgegrateten Späne, ebenfalls verhindert werden, und gleichzeitig können der Rahmen und der innere Stator stabil zusammengebaut werden, was den Vibrationslärm des Kompressors verringert.


Anspruch[de]
Ein Hubkolbenverdichter, welcher einen inneren Stator (4A) enthält, der durch die Schichtung einer Vielzahl von Statorkernen (4a) in radialer Ausrichtung einen Hohlzylinder bildet, beinhaltet ein Zwischenglied, das die gegenseitige Abnutzung zwischen dem inneren Stator und einem stützenden Element, das den inneren Stator hält, verhindert, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied, das zwischen einer inneren, ringsum laufenden Oberfläche, des inneren Stators und einer äußeren, ringsum laufenden Oberfläche des stützenden Elements, das zum Halten des inneren Stators dient, eingefügt ist, wie ein Hohlzylinder geformt ist und einen Span-Schutzring (20) beinhaltet, welcher in der Lage ist, die abgegrateten Späne aufzunehmen. Der Kompressor aus Anspruch 1, bei welchem das Zwischenglied durch Andrücken fest an dem stützenden Element, welches den inneren Stator hält, montiert ist. Der Kompressor aus Anspruch 1, bei welchem für das Zwischenglied ein Material verwendet wird, das härter als dasjenige des stützenden Elements ist. Der Kompressor aus Anspruch 1, bei welchem für das Zwischenglied ein Material verwendet wird, das von der selben oder einer höheren Härte als dasjenige des inneren Stators ist. Der Kompressor aus Anspruch 1, bei welchem das stützende Element als Einheit zusammen mit einem Zylinder (3) gebildet wird. Der Kompressor aus Anspruch 1, bei welchem das stützende Element als Einheit zusammen mit einem durchgehenden Rohr (30) gebildet wird. Der Kompressor aus Anspruch 1, bei welchem das Zwischenglied an einer Seite eines Einlassbereiches, an welchem der innere Stator durch Andrücken fest angebracht ist, einen nach innen gebogenen Bereich beinhaltet.






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