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Dokumentenidentifikation DE10020926B4 22.01.2009
Titel Gelenkige Doppelstabverbindung für Längsgurte von Gitter- oder fachwerkartigen Segmenten für den Berg- oder Tunnelausbau
Anmelder Bochumer Eisenhütte Heintzmann GmbH & Co. KG, 44793 Bochum, DE;
Seiz, Christian, 85658 Egmating, DE;
Seiz, Stephan, 82211 Herrsching, DE
Erfinder Seiz, Rudolf, 82211 Herrsching, DE;
Podjadtke, Rudi, 44623 Herne, DE;
Wunderlich, Franz, 47495 Rheinberg, DE
Vertreter Bockermann, Ksoll, Griepenstroh, 44791 Bochum
DE-Anmeldedatum 28.04.2000
DE-Aktenzeichen 10020926
Offenlegungstag 31.10.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 22.01.2009
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.01.2009
IPC-Hauptklasse E21D 11/24  (2006.01)  A,  F,  I,  20051017,  B,  H,  DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Verbindungskupplung für vorzugsweise zwei Gurtstäbe von gitter- oder fachwerkartigen Segmenten eines Ausbaurahmens im Berg- oder Tunnelausbau nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Gelenkige Verbindungen ähnlicher Bauweise sind für Polygonausbau im Bergbau bekannt. Eine Ankerung der Gelenke ist jedoch nicht möglich, außerdem werden in den Gelenken keine Zugkräfte übertragen.

Aus der DE 33 10 809 A1 ist eine Verbindungskupplung für Gitterträgersegmente im Tunnelbau bekannt. Das Kupplungselement ist am Ende eines Kupplungsstabes in Form eines Flanschkopfes ausgebildet.

Durch die DE 84 18 384 U1 zählt ein Verbindungskörper für die Längsgurte von gitterartigen Segmenten für Tunnelausbaurahmen zum Stand der Technik. Der dort offenbarte Verbindungskörper weist einen Kupplungsabschnitt und einen quer zur Stablängsrichtung schalenförmig ausgebildeten Endabschnitt auf, an dem das stabförmige Gurtende angeschweißt ist. Die Kupplungsabschnitte zweier solcher Verbindungskörper werden miteinander in Eingriff gebracht und mittels eines Schraubbolzens gekoppelt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Verbindungskupplung einer Zweigurtschiene nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 so zu gestalten, dass durch die Halbkugel oder zylinderförmige Kupplung eine polygonartige Anpassung an die Tunnelkonturen unter Aufnahme von Längskräften möglich ist und dass das Gelenk im Bereich des geraden zwischen die Gurtstäbe eingeschweißten und gelochten Teiles durch die Lochung geankert und in seiner Lage fixiert ist.

Eine Ausführungsform wird nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:

1. Eine Seitenansicht des Gelenkes bestehend aus zwei identisch gleichen Teilen, die auf einer Seite zylindrisch geformt (1) und gelocht (2) sind, zur Aufnahme der Verbindungsschraube (3), die konische Beilagsscheiben aufweist und zur anderen Seite hin (4) gerade verlaufen und hier mit zwei Gurtstäben (5) verschweißt (6) sind und zusätzlich in der Mitte ein Loch (7) zur Aufnahme eines Gebirgsankers aufweist.

2 zeigt eine Seitenansicht des Gelenkes entsprechend der 1, jedoch in abgewinkeltem Zustand.

3 zeigt die Draufsicht auf eine Gelenkhälfte, die zwischen zwei Gurtstäbe (5) eingeschweißt (6) ist, und die Löcher (2/7) für die Verschraubung und Verankerung aufweist.


Anspruch[de]
Zweistabverbindung für Längsgurte von gitter- oder fachwerkartigen Segmenten für Berg- und Tunnelausbaurahmen, welche einen Halbkugel- oder zylindrischen Kupplungsabschnitt und einen geraden gelochten Endabschnitt aufweist, der zwischen die beiden Gurtstäbe einschweißbar ist, wobei die ballige Oberfläche so geformt ist, dass sie mit der entsprechenden Vertiefung des korrespondierenden zu verbindenden Teiles in formschlüssigen Eingriff gebracht werden kann und wobei die so miteinander verbundenen Kupplungsabschnitte durch einen gemeinsamen Schraubenbolzen miteinander verspannt werden können, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrischen oder halbkugelförmigen Ausformungen der Kupplungsabschnitte der zu verbindenden Teile gleichsinnig ineinander passen und dass der Mittelpunkt des balligen Teiles den Mittelpunkt des Durchgangsloches für den Schraubbolzen entspricht. Zweistabverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchgangsloch schlitzförmig ausgebildet ist, um Winkelstellungen zuzulassen. Zweistabverbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch den geraden gelochten Endabschnitt der Verbindung der Anker gesetzt werden kann.






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