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Dokumentenidentifikation DE102006002433B4 22.01.2009
Titel Beleuchtungssystem
Anmelder Pöllet, Wilfried, 90596 Schwanstetten, DE
Erfinder Pöllet, Wilfried, 90596 Schwanstetten, DE
Vertreter Führing, D., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 90409 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 11.01.2006
DE-Aktenzeichen 102006002433
Offenlegungstag 19.07.2007
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 22.01.2009
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.01.2009
IPC-Hauptklasse F21V 23/06  (2006.01)  A,  F,  I,  20060309,  B,  H,  DE
IPC-Nebenklasse F21V 21/096  (2006.01)  A,  L,  I,  20060309,  B,  H,  DE
F21V 19/00  (2006.01)  A,  L,  I,  20060309,  B,  H,  DE
IPC additional class F21W 131/301  (2006.01)  A,  L,  N,  20060309,  B,  H,  DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Beleuchtungssystem, das wenigstens ein Leuchtmittel und seine elektrische Einspeisung umfasst.

Bei einer marktgängigen Miniatur-Energiesparlampe mit GX53-Sockel, vgl. Bild 7 auf Seite 41 der im Juli 2003 von der FÖRDERGEMEINSCHAFT GUTES LICHT als Heft 2 herausgegebenen Broschüre „Gutes Licht für Schulen und Bildungsstätten", ist ein hohlzylindrisches Gehäuse vorgesehen, aus dessen rückwärtiger Grundfläche zwei profilierte Kontaktbolzen zum Eingreifen in die Spannbögen eines Bajonettsockels achsparallel hervorragen. Hinter einer frontseitig, also sichtseitig, abstrahlenden Niederspannungs-Leuchtstofflampe ist ein elektronisches Vorschaltgerät zu deren Betrieb in das Gehäuse integriert. Insbesondere die rückwärtig vorragenden Bajonettbolzen, zumal in Zusammenwirken mit dem dahinter erforderlichen Bajonettsockel der Einspeisung, bedingen aber noch für viele wünschenswerte Einsatzfälle der Beleuchtungspraxis, etwa im Innern von Möbeln, zu hohe Gesamtabmessungen dieses vorbekannten Beleuchtungssystemes. Dieses ist außerdem nicht in wünschenswertem Maße flexibel einsetzbar, weil das Leuchtmittel nur an dem speziellen Orte betrieben werden kann, wo gerade ein Bajonettsockel zu seiner Speisung fest installiert ist; während rein vorsorglich montierte aber dann doch nicht mit Leuchtmitteln bestückte Sockel unnötige Kosten verursachten und dann nur noch störend vor ihrer Montagefläche erscheinen.

Das gilt im Ergebnis auch für das Beleuchtungssystem mit dem flachen Leuchtmittel nach der DE 102 34 560 B3, bei dem die Niederspannungs-Leuchtstofflampe mit achsparallel vorstehenden Kontaktmessern in ein gesondert dahinter gelegenes, ebenfalls flaches Gehäuse zur Aufnahme des Vorschaltgerätes eingreift.

Auch nach der DE 203 08 466 U1 sind im Dachhimmel des Innenraumes eines Kraftfahrzeuges nur an diskreten Orten dort so genannte Andockstationen für Leuchtmittel in kreiszylindrischen Gehäusen vorgesehen, die jeweils mittels zweier rückwärtig hervorstehender, elektrisch leitender Magnete wiederum nur in solchen diskreten Andockstationen mechanisch gehaltert und elektrisch kontaktiert werden können. Das schränkt die Freizügigkeit des Leuchtmitteleinsatzes erheblich ein, auch wenn dort die Kontaktierung als vorzugsweise radialsymmetrisch beschrieben ist, damit es nicht darauf ankommt, in welcher relativen Winkellage das Leuchtmittel der Andockstation zugeführt wird.

Die CH 680 013 A5 zeigt den Fuß einer darauf aufgeständerten Leuchte, unter dem gegeneinander versetzt zwei Permanentmagnete aus stromleitendem Material angenietet sind. Die dienen als mechanische Halterungsmittel und elektrische Kontakte auf stromführenden Stahlbändern, die mittels elastomerer Trägerschichten auf einer der Befestigung auf tragender Unterlage dienenden Haftfolie angeordnet sind. Die Stahlbänder können in Längsrichtung streifenweise isolierend beschichtet und im Übrigen kontaktfördernd galvanisch veredelt sein. Ein Leuchtenfuß ohne Leuchte kann der Stromeinspeisung in die Stahlbänder dienen. Eine Erhebung oder Vertiefung zwischen den Stahlbändern verhindert in Zusammenwirken mit komplementären Profilen unter dem Leuchtenfuß einen kurzschließenden Versatz der Magneten gegenüber den Stahlbändern. Wenn die Funktionen der magnetischen Haftung und des elektrischen Kontaktes voneinander getrennt werden sollen, ist ein einziges auf die Haftfolie in durchgehender Breite aufgeklebtes Stahlband auf seiner Oberseite isolierend beschichtet aber längs seiner beiden Längsränder mit dünnen Kupferstreifen beklebt. Der Leuchtenfuß ist dann mit hiergegen anliegenden Kontaktfedern ausgestattet, während ein zwischen diesen angeordneter, nun einziger Permanentmagnet nur noch der mechanischen Halterung des Leuchtenfußes dient. Das eröffnet allerdings keine kleinbauende und dennoch funktionsunkritisch handhabbare Stromeinspeisung in ein Beleuchtungssystem mit besonders flachzylindrischen Leuchtmittelgehäusen.

Dazu liefern auch die US 5,691,603 und US 5,998,936 keine Anregung, bei denen es sich um die Stromversorgung von gestreckten Leuchtstoffröhren mit Heizwendeln und Starterelektroden handelt. Dort wird zunächst ein Herhabtransformieren der Netzspannung auf eine berührungsunkritische Niederspannung und dann im Leuchtmittelgehäuse wieder ein Herauftransformieren auf Betriebsspannung vorgesehen. Für Letzteres wird ein so genannter Spar- oder Autotransformator eingesetzt. Der wird über eine netzseitig oder geräteseitig realisierte Streuinduktivität betrieben, um bei Überlast die Lastspannung ohne Netzrückwirkungen einbrechen zu lassen. Solcher Einsatz magnetischer Streutrafos in Netzteilen stellt aber weder einen so genannten Elektronischen Transformator im Allgemeinen noch gar einen solchen in kurzschlussfester Auslegung dar.

Nach dem Funktionsprinzip und mit der Geometrie des magnetischen Knopf- oder Handtaschenverschlusses werden nach der DE 101 61 709 A1 zwei einpolige elektrische Kabel miteinander verbunden. Dafür ist jeweils jenseits der in Anlage zueinander geratenden, kreissymmetrisch profiliert ineinander greifenden Kontaktflächen ein Dauermagnet gegensätzlicher Polarität angeordnet. Auch daraus ist kein Hinweis herleitbar in Bezug auf ein flachbauendes Beleuchtungssystem mit freizügig variierbaren Einspeisemöglichkeiten.

In Erkenntnis dieser Gegebenheiten liegt vorliegender Erfindung die technische Problemstellung zugrunde, ein hinsichtlich der elektrischen Einspeisung einfacher konfiguriertes und flexibler einsetzbares Beleuchtungssystem für unkompliziert und vergleichsweise unauffällig montierbare Installationen anzugeben.

Das Beleuchtungssystem umfasst also im Rahmen vorliegender Erfindung das Leuchtmittel und seine Einspeisung. Unter dem Leuchtmittel ist dabei ganz allgemein eine Lampe zu verstehen, die aber auch – insbesondere zu eventueller Integration eines betriebserforderlichen Vorschaltgerätes – zusätzlich eingehäust sein kann. Die Einspeisung zum Betrieb des Leuchtmittels umfasst hier außer der mechanischen Halterung zur elektrischen Kontaktierung des Leuchtmittels auch die Stromeinspeisung in die Kontaktierung.

Die umrissene Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im Hauptanspruch angegebenen wesentlichen Merkmale gelöst. Danach stehen bei dem erfindungsgemäßen Beleuchtungssystem keine Kontakte für die mechanische Befestigung und elektrische Stromeinspeisung mehr signifikant aus dem Lampen-Gehäuse hervor, in das ein je nach dem Lampen-Typ erforderliches Vorschaltgerät integriert sein kann. Stattdessen dienen als Einspeisekontakte mittelbar flachzylindrische Permanentmagnete aus elektrisch leitendem Material mit elektrisch und magnetisch leitender Umhüllung, die praktisch bündig, der Abstrahlnormalen gegenüber, in die rückwärtige Grund- oder Bodenfläche des flachzylindrischen Gehäuses eingelassen sind. Sie dienen neben der elektrischen Kontaktierung zugleich unmittelbar der Halterung des Leuchtmittels auf ortsfest verlegten Stromzuführungen in Form dünner Streifen ferromagnetischen Materials. Davon sind so viele, wie zum Betrieb des Leuchtmittels Einspeisekontakte notwendig sind (also gewöhnlich die beiden für einen einphasigen Lampenbetrieb), zueinander distanziert nebeneinander angeordnet. Sie sind parallel zueinander verlaufend auf einer Tragfläche, wie unter dem Unterboden eines Oberschrankes über einem Arbeitsplatz oder an der Rückwand hinter einem Arbeitsplatz, befestigt, z. B. mittels Stiften (wie Zwecken, Nägeln oder Klammern) bzw. mittels eines Klebebandes oder eines aufgebrachten Klebers.

Die Summe der Streifenbreiten einschließlich der Abstände zwischen ihnen ist vorzugsweise jedenfalls nicht größer als der quer zur Zylinderachse gemessene Durchmesser des Leuchtmittels. Für niederohmige, also großflächige Stromübergänge von den Streifenoberflächen in die magnetischen Einspeisekontakte sind andererseits deren Durchmesser vorzugsweise fast so groß wie die Breite der Speisestreifen. Diese sind an ihren Enden unmittelbar oder über eine Kabelverbindung an einen kurzschlussfesten so genannten elektronischen Transformator angeschlossen, damit z. B. bei bloßem feuchtem Abwischen der offen zugänglich verlegten Leiterstreifen möglichst noch kein überlastbedingter Spannungsausfall eintritt. Die elektrische und mechanische Verbindung von den Anschlusskabeln an die Leiterstreifen erfolgt zweckmäßigerweise ebenfalls mittels Magneten an den Kabelenden. Wenn mehrere Teillängen der Streifen in Serie zu schalten sind, etwa unter den Unterböden von nebeneinander montierten Oberschränken über einer Arbeitsplatte am Stoß zwischen zwei einander benachbarten Oberschränken, dann wird auch für diese elektrische Verbindung pro Leiterbahn einfach ein deren Unterbrechung elektrisch leitend überbrückender Magnet aufgesetzt.

Wenn das Leuchtmittel zu seiner Stromversorgung mittels seiner beiden Magnetkontakte irgendwo im Verlaufe der beiden Einspeisungs-Streifen willkürlich auf diese aufgesetzt wird, ist angesichts des schmalen Isolationsabstandes zwischen den dagegen breiten Streifen mit einer Überbrückung dieses Abstandes durch wenigstens einen der Magnetkontakte und deshalb mit einem Kurzschluss zwischen den beiden einander benachbarten Streifen zu rechnen. Wegen der kurzschlussfesten Stromversorgung aus dem Transformator rührt daraus zwar kein Schaden, aber das Leuchtmittel strahlt trotz eingeschalteter Einspeisung in die Streifen zunächst noch nicht. Nun kann das auf den Streifen magnetisch gehalterte und kontaktierte Leuchtmittel parallel zur Streifenebene und somit um seine Zylinderachse so lange verdreht bzw. quer zu dieser Achse verschoben werden, bis kein Magnetkontakt mehr auf zwei nebeneinander verlaufenden Streifen gleichzeitig aufliegt, bis also der isolierende Abstand nicht mehr leitend überbrückt ist, sondern jeder Magnet nur einen ihm zugeordneten Streifen kontaktiert; womit das Leuchtmittel nun an Nennspannung liegt und deshalb abstrahlt. Es kann aber vorgesehen sein, durch wenigstens eine zwischen den beiden Magnetkontakten aus der rückwärtigen Grundfläche des Leuchtmittel-Gehäuses hervorragende flache längliche Rippe (oder eine entsprechende lineare Folge einzelner Noppen) zu verhindern, dass ein Magnet zwei einander benachbarte Streifen gleichzeitig kontaktiert: Nur dann, wenn aufgrund entsprechender Positionierung des Leuchtmittels diese Rippe bzw. diese Noppenfolge gerade in den Spalt zwischen den Streifen eingreift (und deshalb nun zwangsläufig beiderseits querab dazu jeder Magnetkontakt jeweils allein seinem Streifen zugeordnet ist), kann das Leuchtmittel bis zur jeweiligen Kontaktierung auf die Streifen abgesenkt werden.

Bezüglich weiterer Abwandlungen und zusätzlicher Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Lösung wird außer auf die weiteren Ansprüche auch auf nachstehende Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und seiner Vorzüge verwiesen. In der Zeichnung zeigt, auf das Wesentliche vereinfacht und nicht ganz maßstabsgerecht skizziert,

1 die zwei von einem Leuchtmittel überbrückten Versorgungs-Streifen für dessen einphasigen Betrieb und

2 im Querschnitt das gemäß 1 angeordnete Leuchtmittel, in seinem Gehäuse ausgestattet mit einer Niederspannungs-Energiesparlampe von typisch 7 Watt elektrischer Leistungsaufnahme, aber ohne Berücksichtigung des elektronischen Vorschaltgerätes im Lampengehäuse hinter der Energiesparlampe.

Als das erfindungsgemäße Beleuchtungssystem 10 ist in 1 der Zeichnung ein Leuchtmittel 11 mit flachzylindrischem Gehäuse 12 in Ansicht gegen eine Tragfläche 13 skizziert, bei der es sich insbesondere um die Unterseite des Unterbodens eines Oberschrankes über einem (etwa Küchen-) Arbeitsplatz oder um eine hinter einem Arbeitsplatz angeordnete Wand handeln kann. Die elektrische Einspeisung 14 zum Betrieb des Leuchtmittels 11 weist auf der Tragfläche 13 verlegte, kurzschlussfest gespeiste elektrisch leitende Streifen 15 auf, denen im Gehäuse 12 magnetische Anschluss-Kontakte 16 für die mechanische Halterung und zugleich für die elektrische Bestromung des Leuchtmittels 11 zugeordnet sind.

Solche ferromagnetischen Streifen 15 bestehen aus Kosten- und Verarbeitungsgründen vorzugsweise einfach aus dünnem Weißblech, das aber zum Schutz gegen Umwelteinflüsse sowie zur Verringerung des elektrischen Widerstandes zweckmäßigerweise elektrisch leitend beschichtet, vorzugsweise verchromt sein kann. Die elektrisch leitenden Streifen 15 sind auf der Tragfläche 13 befestigt, etwa (aus der Zeichnung nicht ersichtlich) flächig verklebt oder punktuell genagelt. Die Tragfläche 13 selbst kann unmittelbar aus elektrisch isolierendem Material wie Kunststoff oder Holz bestehen, oder aber sie ist zumindest im Bereiche der aufzubringenden Streifen 15 lokal isolierend beschichtet. Für universellen Einsatz unabhängig von den elektrischen Eigenschaften der Tragfläche 13 und für leichte Montage sind die Streifen 15 um einen konstanten Abstand 24 voneinander distanziert zueinander parallel verlaufend auf die nichtklebende Rückseite eines elektrisch isolierenden Klebestreifens 15' montiert (vorzugsweise aufgeklebt). So können die stromführenden Streifen 15 gleich paarweise verlegt werden, indem der passend abgelängte Klebestreifen 15' einfach auf die Tragfläche 13 gedrückt wird; während in dem nichtklebenden sichtseitigen freien Abstand 24 auf der von der Tragfläche 13 abgewandten Oberfläche des Klebestreifens 15' zwischen den dort aufgeklebten Leiter-Streifen 1515 keine Verschmutzung festkleben kann, die unästhetisch erscheinen oder Kurzschlüsse hervorrufen könnte.

Die etwa flachzylindrischen magnetischen Kontakte 16 weisen im Interesse großen Stromübergangsquerschnittes auf der ungeschützt elektrisch leitenden Oberfläche der Streifen 15 möglichst große Durchmesser auf; wie skizziert Durchmesser von angenähert der Streifenbreite, also etwas weniger als der Hälfte des Durchmessers des zylindrischen Gehäuses 12 und somit seiner Grundfläche 17. Wenn die Leitfähigkeit deren Materials zu gering für den zu erwartenden Stromfluss ist, sind die Kontakte 16 elektrisch leitend umgeben. Sie sind nur so weit bündig in die rückwärtige Grundfläche 17 des Gehäuses 12 eingesenkt, als dass ihre noch geringfügig hervorragenden rückwärtigen Stirnflächen infolge ihrer magnetischen Anziehungskraft mit den hinter der Grundfläche 17 örtlich zugeordneten Streifen 15 in stromleitende Anlage geraten können, wie in 2 skizziert. Dort ist berücksichtigt, dass es insbesondere aus montagetechnischen Gründen vorgesehen ist, die elektrische Kontaktierung über einen schalenförmigen Hut 16' aus magnetisch nicht abschirmendem, elektrisch gut leitendem Material wie Aluminium verlaufen zu lassen, der in die rückwärtige Gehäuse-Grundfläche 17 eingelassen ist und der seinerseits in seinem flachzylindrischen Innenraum den Kontaktmagneten 16 aufnimmt. Das hat den Vorteil der gegenüber einem Einkleben der Magnete 16 in Löcher durch die Gehäusegrundfläche 17 einfacheren Montage, insbesondere wenn der Magnetkontakt 16 im Gehäuse 12 unter axialer Vorspannung zur Kontaktierung an das integrierte Vorschaltgerät (nicht gezeichnet) steht, weil der Hut 16' sich im Innern des Gehäuses 12 mit seiner umlaufenden Krempe auf die Grundfläche 17 abstützt, wie im Detail aus 2 ersichtlich.

Die elektrische Versorgung des Leuchtmittels 11 über die Streifen 15 erfolgt z. B. aus dem Mittelspannungs-Hausnetz 18 über einen so genannten elektronischen Transformator 19 mit (wie in der Zeichnung symbolisch veranschaulicht) strombegrenzender Ausgangsstufe 20 für kurzschlussfeste Belastungsmöglichkeit. Ein Beispiel für eine derartige Strombegrenzung ist schaltungstechnisch in DE 196 00 792 A1 näher beschrieben. Die vom Transformator 19 gelieferte, berührungsunkritische Niederspannung wird über Kabel 21 an die offen zugänglichen Streifen 15 geführt, die dafür an ihren beispielsweise V- oder L-förmig abgewinkelten Stirnenden 22 mit Kabelanschlüssen etwa in Form von Schraub- oder Klemm-Kontakten 23 zum Anschluss der Kabel 21 ausgestattet sein können; oder, wie ebenfalls in 1 berücksichtigt, mittels einfach auf die freien Streifen-Stirnenden 22 aufzulegender plattenförmiger Magnet-Kontakte 23' an den Enden der Kabel 21. Auch die elektrische Verbindung von in Längsrichtung aufeinander zu weisenden Streifen-Stirnenden 22'' einander benachbarter Doppelstreifen 1515 kann einfach mittels überbrückender solcher Magneten 23'' erfolgen, wie aus 1 ersichtlich.

Wenn (entgegen der Darstellung in 1) wenigstens eines von grundsätzlich beliebig vielen längs der Streifen 15 verschiebbar anzuordnenden, magnetisch darauf haftenden Leuchtmitteln 11 auf den Streifen 15, also parallel zu dieser Montageebene 13, so weit um die Zylinderachse seines Gehäuses 12 verschwenkt oder quer zur Zylinderachse verschoben ist, dass wenigstens einer der Haftmagnet-Kontakte 16 bzw. der schalenförmigen Hüte 16' zwei einander an sich distanziert benachbarte Streifen 1515 gleichzeitig kontaktiert, diese also unter Überbrückung des isolierenden Abstandes 24 miteinander kurzschließt, dann arbeitet das Leuchtmittel 11 mangels Versorgungsspannung nicht, ohne dass der Transformator 19, da kurzschlussfest ausgelegt, durch diesen Kurzschluss Schaden leidet. Erst und nur wenn die Kontakte 16 bzw. die schalenförmigen Hüte 16' jeweils ausschließlich den einen ihnen zugeordneten der Streifen 15 berühren, liegt Betriebsspannung über den gegeneinander isolierten Streifen 15, und eine im Gehäuse 12 angeordnete Lampe 25 wird bestromt. Derartige Kurzschlüsse über die Magnetkontakte 16 bzw. ihre Einbau-Hüte 16' lassen sich aber auch konstruktiv unterbinden, wenn ein hinter der rückwärtigen Grundfläche 17 des Gehäuses 12 vorragender, in den lichten Abstand 24 zwischen den Streifen 1515 hineinragender flacher rippenförmiger Stutzen 17' mit gewisser Erstreckung quer zu einer Verbindungslinie zwischen den Magneten 1616 vorgesehen ist. Solch ein als längliche Rippe oder als lineare Folge einzelner Noppen ausgebildeter Stutzen 17' verhindert also, dass das Leuchtmittel 11 unter Kontakt zu den Streifen 1515 auf diesen bis zur oben erwähnten Kurzschlussstellung verdreht werden kann.

Bei der Lampe 25 handelt es sich wegen des geringvolumigen Gehäuses 12 und der offen liegenden stromführenden Streifen 15 vorzugsweise um eine Kaltlicht-Energiesparlampe für Niederspannungsbetrieb (mit typisch 12 Volt Betriebsspannung), die sich mäanderoder spiralförmig hinter der abstrahlseitigen, also vorderen Grundfläche 26 des Gehäuses 12 erstreckt. Die elektrische Verbindung zwischen Sockeln 27 für die Lampe 25 oder für andere Einbauten in das Gehäuse 12 (wie insbesondere ein elektronisches Vorschaltgerät) einerseits und andererseits den diesen Sockeln 27 zugeordneten Kontakten 16 erfolgt zweckmäßigerweise über Druckfedern 28, weil die Magnetmaterialien der ins Gehäuse 12 eingebrachten Kontakte 16 gewöhnlich nicht lötfähig und ohnehin die Kunststoffe des Gehäuse 12 in der Einbauumgebung der Kontakte 16 gewöhnlich nicht für Lötvorgänge hinreichend hitzeresistent sind. Der Einsatz des Magneten 16 in einen Halterungs-Hut 16' ermöglicht es jedoch, diesen an seiner Krempe mit einem Löt- oder Klemmkontakt für den Anschluss der elektrischen Verbindung etwa zum Lampensockel 27 hin auszustatten (in 2 nicht berücksichtigt), womit ein Einbau von stromführenden Kontaktfedern 28 eingespart werden kann.

Etwa für den Betrieb von Lampen 25 erforderliche elektronische Vorschaltgeräte können für alle auf die Streifen 15 aufgesetzt betriebenen Leuchtmittel 11 einmal zentral im elektronischen Transformator 19 ausgebildet sein; oder aber sie können in herkömmlicher Weise im Gehäuse 12 eines jeden Leuchtmittels 11 gesondert realisiert sein (in der Zeichnung nicht berücksichtigt). Wenn die Betriebsspannung einer Lampe 25 berührungskritisch über der Niederspannung zwischen den ungeschützt verlegten Streifen 1515 liegen sollte, kann die zuvor im Transformator 19 herabgesetzte Streifenspannung mittels eines Spannungswandlers innerhalb des jeweiligen Leuchtmittels 11 wieder auf die Start- und Betriebsspannung seiner Lampe 25 angehoben werden.

Ein selbst gegenüber der GX53-Miniatur-Energiesparlampe noch flachbauendes Beleuchtungssystem 10 mit einer Kaltlicht-Stromsparlampe 25, vorzugsweise für Niederspannungsbetrieb, weist also erfindungsgemäß ein flachzylindrisches Leuchtmittel-Gehäuse 12 auf, das mittels rückwärtiger Magnet-Kontakte 16 mechanisch und elektrisch an eine Einspeisung 14 mit gegeneinander beabstandeten, stromführenden ferromagnetischen Streifen 1515 anschließbar ist, um hierüber aus einem kurzschlussfesten Transformator 19 betrieben zu werden.

10
Beleuchtungssystem (mit 11 und 14)
11
flachzylindrisches Leuchtmittel
12
Gehäuse (von 11)
13
Tragfläche (für 16)
14
Einspeisung (zu 16)
15
Streifen (hinter 19–21)
15'
Klebestreifen (für 15 auf 13)
16
Kontakte (in 17)
16'
schalenförmiger Hut
17
rückwärtige Grundfläche (von 11, 12)
17'
Stutzen (hinter 17, nach 24)
18
Hausnetz
19
elektronischer Transformator (zwischen 18–14)
20
Ausgangsstufe (in 19)
21
Kabel (von 19 nach 15)
22
freies Stirnende (von 15)
22''
Stoß-Stirnende (zwischen 15–15)
23
Klemm-Kontakt (an 22 für 21)
23'
Magnet-Kontakt (auf 22 für 21)
23''
Überbrückungs-Magnet (über 22'')
24
isolierender Abstand (zwischen 15–15)
25
Lampe (in 12 hinter 26)
26
vordere Grundfläche (von 12)
27
Sockel (in 12, z. B. für 25)
28
Druckfeder (zwischen 16–27)


Anspruch[de]
Beleuchtungssystem (10) mit einer Lampe (25) in einem flachzylindrischen Gehäuse (12), das mittels in der rückwärtigen Gehäuse-Grundfläche (17) angeordneter Kontaktmagnete (16), die hutförmig von elektrisch und magnetisch durchlässigem Material (16') eingefasst sind, mechanisch und elektrisch an eine Einspeisung (14) anschließbar ist, die auf einer Tragfläche (13) gegeneinander isoliert montierte ferromagnetische Streifen (15) mit jeweils elektrisch leitender Schutzschicht aufweist, welche aus einem kurzschlussfesten elektronischen Transformator (19) mit Niederspannung (20) bestromt werden. Beleuchtungssystem nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung distanziert aufeinander folgende Streifen (1515) mittels darauf aufgesetzter Überbrückungs-Magneten (23'') in Serie geschaltet sind. Beleuchtungssystem nach einem der beiden vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Streifen (15) an deren Stirnenden (22) Magnet-Kabelanschlußkontakte (23; 23') aufgesetzt sind.






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