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Dokumentenidentifikation DE102007000388A1 22.01.2009
Titel Anbindevorrichtung
Anmelder Hilti Aktiengesellschaft, Schaan, LI
Erfinder Ostermeier, Peter, 86911 Dießen, DE;
Hoffmann, Armin, 86899 Landsberg, DE;
Merhar, Thomas, Schaan, LI
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Anmeldedatum 18.07.2007
DE-Aktenzeichen 102007000388
Offenlegungstag 22.01.2009
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.01.2009
IPC-Hauptklasse F16B 9/02  (2006.01)  A,  F,  I,  20070718,  B,  H,  DE
IPC-Nebenklasse F16L 3/24  (2006.01)  A,  L,  I,  20070718,  B,  H,  DE
Zusammenfassung Eine Anbindevorrichtung (11) für eine Gewindestange (5) an einer Montageschiene (6), die eine von Rändern (8) begrenzte Montageöffnung (7) aufweist, umfasst ein Hintergreifteil (32) zum bereichsweisen Hintergreifen der die Montageöffnung (7) begrenzenden Ränder (8) und eine Justiereinrichtung (12) für die Gewindestange (5). Die Justiereinrichtung (12) weist ein drehbar in dem Hintergreifteil (32) gelagertes Hülsenelement (13) mit einem Innengewinde (14) für die Gewindestange (5), an einem ersten Endbereich (17) einen radial von dem Hülsenelement (13) abragenden Vorsprung (15) zum Hintergreifen des Hintergreifteils (32) sowie ein drehfest mit dem Hülsenelement (13) verbundenes Einstellelement (21) auf, das einen dem Hintergreifteil (32) zugewandten Anschlag (23) aufweist.

Beschreibung[de]
Aufgabe der Erfindung

Die Erfindung betrifft eine Anbindevorrichtung für eine Gewindestange an einer Montageschiene, die eine von Rändern begrenzte Montageöffnung aufweist, mit einem Hintergreifteil zum bereichsweisen Hintergreifen der die Montageöffnung begrenzenden Ränder und einer Justiereinrichtung für die Gewindestange, wobei die Justiereinrichtung ein drehbar in dem Hintergreifteil gelagertes Hülsenelement mit einem Innengewinde für die Gewindestange sowie an einem ersten Endbereich einen radial von dem Hülsenelement abragenden Vorsprung zum Hintergreifen des Hintergreifteils aufweist.

Für eine flexible Installation von Leitungen, wie Rohren, Lüftungskanälen, Elektrokabeltrassen und dergleichen, im Bereich der Haustechnik oder der Industrie werden Montageschienen eingesetzt, an denen mittels einer Anbindevorrichtung z. B. eine Rohrschelle über eine Gewindestange im Abstand zu der Montageschiene festlegbar ist.

Derartige Montageschienen weisen zumindest eine in Längserstreckung der Montageschiene verlaufende, von zueinander beabstandeten Rändern begrenzte Montageöffnung auf. In der Montageöffnung sind Gewindestangen z. B. mittels Schienenmuttern festlegbar, an denen die Rohrschellen für die Leitungen angeordnet werden.

Aus der DE 38 23 000 A1 ist eine Anbindevorrichtung für eine Gewindestange an einer Montageschiene bekannt, die ein Hintergreifteil zum bereichsweisen Hintergreifen der die Montageöffnung begrenzenden Ränder und einer Justiereinrichtung für die Gewindestange aufweist. Das Hintergreifteil weist eine Länge, die kleiner als der Abstand der die Montageöffnung der Montageschiene begrenzenden Ränder zueinander ist, sowie eine Breite auf, die grösser als der Abstand der Ränder der Montageöffnung zueinander ist. Damit kann das Hintergreifteil durch die Montageöffnung in die Montageschiene eingeführt und durch eine Drehung der Anbindevorrichtung um die Längsachse von 90° in eine die Montageöffnung hintergreifende Stellung gebracht werden. In der unverspannten Stellung der Anbindevorrichtung ist diese für eine Positionierung der Anbindevorrichtung entlang der Montageschiene verschiebbar.

Die Justiereinrichtung der Anbindevorrichtung gemäss der DE 38 23 000 A1 weist ein drehbar in dem Hintergreifteil gelagertes Hülsenelement mit einem Innengewinde für die Gewindestange sowie einem Aussengewinde auf. An einem ersten Endbereich des Hülsenelementes ist ein radial von diesem abragender Vorsprung zum Hintergreifen des Hintergreifteils vorgesehen. Nach dem Einführen des Hintergreifteils in die Montageöffnung wird auf das Aussengewinde des Hülsenelementes eine Spannmutter aufgeschraubt, bis die Anbindevorrichtung mit der Montageschiene verspannt ist. Dabei werden Bereiche der die Montageöffnung begrenzenden Ränder zwischen dem Hintergreifteil und der Mutter eingeklemmt. Anschliessend wird die an der Anbindevorrichtung festzulegende Gewindestange in das Innengewinde eingeschraubt und nach der gewünschten Ausrichtung bezüglich der Montageschiene mit einer auf der Gewindestange angeordneten Sicherungsmutter in dieser Stellung fixiert.

Nach dem Einlegen der Leitungen in die Rohrschellen ist es oftmals erforderlich, z. B. aufgrund von Unebenheiten des Untergrundes oder zur Gewährleistung eines Gefälles der zu fixierenden Leitung, die Anbindung nachträglich in der Höhe zu justieren und somit die Leitungen jeweils im gewünschten Abstand zum Untergrund auszurichten.

Nachteilig an der bekannten Lösung gemäss der DE 38 23 000 A1 ist, dass die Montage der Anbindevorrichtung an der Montageschiene aufwändig ist.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anbindevorrichtung für eine justierbare Gewindestange an einer Montageschiene zu schaffen, die eine einfache Montage der Anbindevorrichtung an der Montageschiene ermöglicht.

Die Aufgabe ist durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen dargelegt.

Gemäss der Erfindung ist ein drehfest mit dem Hülsenelement verbundenes Einstellelement vorgesehen, das einen dem Hintergreifteil zugewandten Anschlag aufweist.

Durch Drehen des Einstellelementes wird eine in dem Innengewinde des Hülsenelementes angeordnete Gewindestange in der Höhe beziehungsweise im Abstand zu der Montageschiene justiert, ohne dass dabei die Gewindestange um ihre Längsachse beziehungsweise die Längsachse der Anbindevorrichtung rotiert. Die Gewindestange wird bei der Justierung nur in Richtung der Längsachse im gewünschten Mass verschoben. Anschliessend wird beispielsweise eine Sicherungsmutter auf der Gewindestange angeordnet und mit dem Einstellelement in Anlage gebracht. Dabei wird die Anbindevorrichtung mit der Montageschiene verspannt und Bereiche der die Montageöffnung begrenzenden Ränder zwischen dem Hintergreifteil und dem Anschlag des Einstellelementes eingeklemmt.

Das Hintergreifteil weist eine ausreichend stabile Ausgestaltung auf, welche ein Verbiegen des Hintergreifteils unter der an der Gewindestange angehängten Last verhindert. Vorteilhaft ist das Hintergreifteil aus Metall gefertigt, beispielsweise aus Metallguss.

Für eine formschlüssige Fixierung der Anbindevorrichtung an der Montageschiene ist vorteilhaft eine Profilierung an zwei, einander gegenüberliegenden Seitenrändern des Hintergreifteils vorgesehen, die in der hintergreifenden Stellung des Hintergreifteils mit den die Montageöffnung begrenzenden Rändern in Anlage kommen. Vorteilhaft sind die Ränder der Montageschiene ebenfalls mit einer Profilierung versehen, wobei vorteilhaft die Profilierung am Hintergreifteil komplementär zu dieser Profilierung ausgebildet ist. Für einen verbesserten Formschluss zwischen dem Hintergreifteil und der Montageschiene ist die Profilierung vorteilhaft jeweils eine Verzahnung.

Die Anbindevorrichtung wird dem Anwender vorteilhaft vormontiert zur Verfügung gestellt, wobei die einzelnen Teile der Anbindevorrichtung weiter vorteilhaft unverlierbar miteinander verbunden sind.

Vorzugsweise ist das Hülsenelement begrenzt axial verschieblich zu dem Einstellelement gelagert, was die Montage der Anbindevorrichtung an der Montageschiene erleichtert. Für die Montage der Anbindevorrichtung kann ein ausreichend grosser Abstand zwischen dem Hintergreifteil und dem Anschlag des Einstellelementes vorgesehen sein, der beim Verspannen der Anbindevorrichtung auf den erforderlichen Abstand zum Klemmen der die Montageöffnung hintergreifenden Ränder einfach reduzierbar ist.

Bevorzugt ist zur Drehmitnahme des Hülsenelementes ein Verbindungsmittel zwischen dem Einstellelement und dem Hülsenelement vorgesehen. Das Verbindungsmittel umfasst beispielsweise Stifte, welche in entsprechenden, an dem Hülsenelement und dem Einstellelement ausgebildeten Aufnahmen angeordnet sind und die drehfeste Verbindung zwischen den beiden Teilen sicherstellen.

In einer erfindungsgemässen alternativen Ausführungsform weist das Einstellelement zur Drehmitnahme des Hülsenelementes Kupplungsflächen zur lösbaren Kupplung mit dem Hülsenelement auf. Das Einstellelement weist dazu beispielsweise eine mit Kupplungsflächen versehene Aufnahme auf, die mit einem im Wesentlichen komplementär dazu ausgebildeten Abschnitt des Hülsenelementes zusammenführbar ist. Beispielsweise ist die Kupplungsaufnahme eine Sechskantaufnahme, wie sie beispielsweise für Imbus-Werkzeuge verwendet wird. Der Abschnitt am Hülsenelement ist mit Gegenkupplungsflächen versehen.

Vorzugsweise ist ein Anschlagelement zwischen dem Hintergreifteil und dem Anschlag des Einstellelementes vorgesehen, das mit der Aussenseite der Montageschiene in Anlage kommt. Das Einstellelement liegt vorteilhaft an der Aussenseite des Anschlags an und ist zu diesem verdrehbar. Beim Verspannen der Anbindevorrichtung mit der Montageschiene werden die Bereiche der die Montageöffnung begrenzenden Ränder zwischen dem Hintergreifteil und dem Anschlagelement und somit indirekt auch dem Anschlag des Einstellelementes eingeklemmt.

Bevorzugt ist ein Federelement zur Federbeaufschlagung des Hintergreifteils in Richtung des Anschlages des Einstellelementes zwischen dem Vorsprung am ersten Endbereich des Hülsenelementes und dem Hintergreifteil vorgesehen. Das Federelement ist eine Druckfeder und beispielsweise als Spiralfeder ausgebildet. Das Federelement spannt das Hintergreifteil in Richtung des Einstellelementes vor, so dass nach der Anordnung der Anbindevorrichtung an der Montageschiene diese selbsthemmend an der Montageschiene gehalten ist. Infolge der selbsthemmenden Verschiebbarkeit der Anbindevorrichtung in der Montageöffnung ist auch bei vertikal ausgerichteten Montageschienen eine einfache Montage der Anbindevorrichtung gewährleistet.

Vorzugsweise ist der Vorsprung von einem mit dem Hülsenelement verbundenen Ringelement gebildet. Das Ringelement ist vorteilhaft über Verbindungsmittel wie beispielsweise Haltestifte mit dem Hülsenelement verbunden, wobei die Verbindung besonders vorteilhaft drehfest ausgebildet ist. In einer alternativen Ausführungsform wird nach dem Zusammenführen der einzelnen Elemente der Anbindevorrichtung zylindrisches Ende des Hülsenelements beispielsweise durch Umbördeln radial nach aussen erweitert, wobei der dabei geschaffene, vorteilhaft radial umlaufende Rand das den Vorsprung bildende Ringelement des Hülsenelementes ausbildet.

Die Erfindung wird nachstehend anhand von zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

1 Einen Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Anbindevorrichtung;

2 eine Ansicht eines Hintergreifteils; und

3 einen Schnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Anbindevorrichtung.

Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

In den 1 und 2 ist eine Anbindevorrichtung 11 für eine Gewindestange 5 an einer Montageschiene 6 gezeigt. Die Montageschiene 6 weist eine in der Längserstreckung der Montageschiene 6 verlaufende Montageöffnung 7 auf, die von in einem Abstand A zueinander angeordneten Rändern 8 begrenzt ist.

Die Anbindevorrichtung 11 umfasst ein Hintergreifteil 32 zum bereichsweisen Hintergreifen der die Montageöffnung 7 begrenzenden Ränder 8 und eine Justiereinrichtung 12 für die Gewindestange 5. Die Justiereinrichtung 12 weist ein drehbar in dem Hintergreifteil 32 gelagertes Hülsenelement 13 mit einem Innengewinde 14 für die Gewindestange 5 sowie an einem ersten Endbereich 17 einen radial von dem Hülsenelement 13 abragenden Vorsprung 15 zum Hintergreifen des Hintergreifteils 32 auf. Weiter ist ein drehfest mit dem Hülsenelement 13 verbundenes Einstellelement 21 vorgesehen, das einen dem Hintergreifteil 32 zugewandten Anschlag 23 aufweist. Das Einstellelement 21 weist an seiner Aussenseite eine Sechskantausbildung als Drehangriff 22 für ein Verspannwerkzeug auf. Das Hülsenelement 13 ist begrenzt axial verschieblich zu dem Einstellelement 21 gelagert. Zur Drehmitnahme des Hülsenelementes 13 sind Verbindungsmittel 24 in Form von quer zur Längsachse 26 der Anbindevorrichtung 11 verlaufenden Stifte zwischen dem Einstellelement 21 und dem Hülsenelement 13 vorgesehen. An dem zweiten, dem ersten Endbereich 17 gegenüberliegenden Endbereich 19 des Hülsenelementes 13 ist ein radial von dem Hülsenelement 13 abragender Halteabschnitt 16 für die Verbindung des Hülsenelementes 13 und dem Einstellelement 21 vorgesehen. Der Halteabschnitt 16 des Hülsenelementes 13 bildet zudem einen Axialanschlag für das axial zu dem Hülsenelement 13 verschieblichen Hintergreifteil 32 aus.

Weiter umfasst die Anbindevorrichtung 11 zwischen dem Hintergreifteil 32 und dem Anschlag 23 des Einstellelementes 21 ein Anschlagelement 41, das mit der Aussenseite der Montageschiene 6 in Anlage bringbar ist.

Ein Federelement 36 zur Federbeaufschlagung des Hintergreifteils 32 in Richtung des Anschlages 23 des Einstellelementes 21 ist zwischen dem Vorsprung 15 am freien Endbereich 17 des Hülsenelementes 13 und dem Hintergreifteil 32 vorgesehen. Der Vorsprung 15 ist ein Ringelement, das über Verbindungsmittel 18 mit dem Hülsenelement 13 verbunden ist.

Das Hintergreifteil 32 weist vorteilhaft eine Länge L, die kleiner als der Abstand A der die Montageöffnung 7 der Montageschiene 6 begrenzenden Ränder 8 zueinander ist, sowie eine Breite B auf, die grösser als der Abstand A der Ränder 8 der Montageöffnung 7 zueinander ist. Das Hintergreifteil 32 ist an zwei, einander gegenüberliegenden Seitenrändern 33, die im hintergreifenden Zustand des Hintergreifteils 32 mit der Montageschiene 6 in Anlage kommen, mit einer Profilierung 34 versehen, die als eine Verzahnung ausgebildet ist.

Zur Montage einer hier nicht dargestellten, an einer Gewindestange 5 angeordneten Rohrschelle wird das Hintergreifteil 32 der Anbindevorrichtung 11, welche bereits vor der Anordnung an der Montageschiene 6 an der Gewindestange 5 aufgeschraubt sein kann, an der gewünschten Stelle in die Montageschiene 6 eingeführt und die gesamte Anbindevorrichtung 11 um ihre Längsachse 26 um 90° verdreht, so dass die Seitenränder 33 des Hintergreifteils 32 die Ränder 8 der Montageöffnung 7 hintergreifen. Die Anbindevorrichtung 11 mit der Gewindestange und Rohrschelle ist entlang der Montageöffnung 7 selbsthemmend verschiebbar. Nun wird die zu befestigende Leitung (hier nicht dargestellt) in der Rohrschelle angeordnet.

Durch Drehen des Einstellelementes 21 wird das drehbar im Hintergreifteil 32 gelagerte Hülsenelement 13 mitgedreht, wobei die über das mit dem Aussengewinde der Gewindestange 5 in Eingriff stehende Innengewinde 14 des Hülsenelementes 13 die Gewindestange 5 entsprechend der Drehrichtung des Einstellelementes 21 entlang der Längsachse 26 der Anbindevorrichtung 11 in Richtung des Doppelpfeils 9 zur Montageschiene 6 hin oder davon weg verschoben wird. Dadurch wird die Position der in der Rohrschelle angeordneten Leitung senkrecht zur Längsrichtung der Montageschiene 6 eingestellt. Da die Gewindestange 5 beim Justieren nicht mitdreht, kann der an der Gewindestange 5 festgelegte Gegenstand, wie beispielsweise eine in einer Rohrschelle eingelegte Leitung während dem Justiervorgang an der Gewindestange 5 verbleiben. Nach der Justierung der Gewindestange 5 wird eine auf die Gewindestange 5 aufgeschraubte Sicherungsmutter 46 mit dem Einstellelement 21 in Anlage gebracht. Bei einem weiteren Schraubvorgang der Sicherungsmutter 46 in Richtung des Einstellelementes 21 wird das Hintergreifteil 32 und somit die Anbindevorrichtung 11 mit der Montageschiene 6 verspannt, wobei Bereiche der die Montageöffnung 7 begrenzenden Ränder 8 zwischen dem Hintergreifteil 32 und dem Anschlag 23 des Einstellelementes 21 beziehungsweise dem Anschlagelement 41 eingeklemmt werden.

Bei der in der 3 gezeigten Ausführungsform der Anbindevorrichtung 51 umfasst die Justiereinrichtung 52 ein Einstellelement 61 mit einer Aufnahme 65, die zur Drehmitnahme des Hülsenelementes 53 und zur lösbaren Kupplung mit dem Hülsenelement 53 Kupplungsflächen 66 aufweist. Das Hülsenelement 53 ist mit einem Abschnitt 56 versehen, der entsprechend ausgebildete Gegenkupplungsflächen 57 aufweist. Weiter ist das Einstellelement 61 mit einem Innengewindeabschnitt 67 versehen, womit das Einstellelement 61 auf die Gewindestange 5 aufschraubbar ist. In einer alternativen Ausführung dazu weist das Einstellelement an seinem Anschlag eine lösbare Schnappeinrichtung auf, die in eine entsprechende Gegeneinrichtung, wie beispielsweise eine Nut, an dem Hülsenelement eingreift.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • - DE 3823000 A1 [0004, 0005, 0007]


Anspruch[de]
Anbindevorrichtung für eine Gewindestange (5) an einer Montageschiene (6), die eine von Rändern (8) begrenzte Montageöffnung (7) aufweist, mit einem Hintergreifteil (32) zum bereichsweisen Hintergreifen der die Montageöffnung (7) begrenzenden Ränder (8) und einer Justiereinrichtung (12; 52) für die Gewindestange (5), wobei die Justiereinrichtung (12; 52) ein drehbar in dem Hintergreifteil (32) gelagertes Hülsenelement (13; 53) mit einem Innengewinde (14) für die Gewindestange (5) sowie an einem ersten Endbereich (17) einen radial von dem Hülsenelement (13; 53) abragenden Vorsprung (15) zum Hintergreifen des Hintergreifteils (32) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein drehfest mit dem Hülsenelement (13; 53) verbundenes Einstellelement (21; 61) vorgesehen ist, das einen dem Hintergreifteil (32) zugewandten Anschlag (23) aufweist. Anbindevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hülsenelement (13; 53) begrenzt axial verschieblich zu dem Einstellelement (21; 61) gelagert ist. Anbindevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Drehmitnahme des Hülsenelementes (13) Verbindungsmittel (24) zwischen dem Einstellelement (21) und dem Hülsenelement (13) vorgesehen sind. Anbindevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellelement (61) zur Drehmitnahme des Hülsenelementes (53) Kupplungsflächen (66) zur lösbaren Kupplung mit dem Hülsenelement (53) aufweist. Anbindevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlagelement (41) zwischen dem Hintergreifteil (32) und dem Anschlag (23) des Einstellelementes (21) vorgesehen ist. Anbindevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Federelement (36) zur Federbeaufschlagung des Hintergreifteils (32) in Richtung des Anschlages (23) des Einstellelementes (21) zwischen dem Vorsprung (15) am ersten Endbereich (17) des Hülsenelementes (13) und dem Hintergreifteil (32) vorgesehen ist. Anbindevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (15) von einem mit dem Hülsenelement (13) verbundenen Ringelement gebildet ist.






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