PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102007029703A1 22.01.2009
Titel Cabriolet-Verdeck und Cabriolet-Fahrzeug
Anmelder Wilhelm Karmann GmbH, 49084 Osnabrück, DE
Erfinder Hilbk, Holger, 49201 Dissen, DE;
Lange, Heinrich, 49457 Drebber, DE
DE-Anmeldedatum 27.06.2007
DE-Aktenzeichen 102007029703
Offenlegungstag 22.01.2009
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.01.2009
IPC-Hauptklasse B60J 7/12  (2006.01)  A,  F,  I,  20070627,  B,  H,  DE
Zusammenfassung Ein Cabriolet-Verdeck mit einem Verdeckgestänge und zumindest einer Verdeckschicht, die in einer Geschlossenstellung des Verdecks zwischen zumindest einem in einer Längsrichtung des Verdecks vorderen und einem dahinter liegenden hinteren Gestängeteil aufgespannt und mittels eines lösbaren Verbindungsmittels an einem Gegenhalter festlegbar ist, zeichnet sich dadurch aus, dass die Verdeckschicht einen zumindest versteiften Verbindungsbereich mit wenigstens einer Ausnehmung aufweist, die sich zumindest teilweise mit einer Ausnehmung des Gegenhalters deckt, wobei die Verdeckschicht mit dem Verbindungsmittel durch beide Ausnehmungen hindurch an dem Gegenhalter festlegbar ist. Ein erfindungsgemäßes Cabriolet-Fahrzeug weist ein entsprechendes Verdeck auf.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Cabriolet-Verdeck mit einem Verdeckgestänge und zumindest einer Verdeckschicht, die in einer Geschlossenstellung des Verdecks zwischen zumindest einem in einer Längsrichtung des Verdecks vorderen und einem dahinter liegenden hinteren Gestängeteil aufgespannt und mittels eines lösbaren Verbindungsmittels an einem Gegenhalter festlegbar ist. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Cabriolet-Fahrzeug mit einem vorstehend beschriebenen Verdeck.

Ein Gegenstand nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist beispielsweise aus der DE 102 01 618 bekannt, bei der der Verdeckbezug an einer Profilleiste angeordnet ist. Diese Profilleiste ist mittels einer Schraube an einer weiteren Profilleiste festgelegt. Die gezeigte Halterung dient insbesondere der Anordnung der äußersten Verdeckschicht an einem Heckscheibenrahmen und baut einerseits aufgrund der vorzusehenden Heckscheibendichtung in Längsverbindung bzw. in Verbindungsrichtung des Verbindungsmittels und andererseits aufgrund des verwendeten Verbindungsmittels und dessen Aufnahme entsprechend großvolumig.

Ebenfalls bekannt ist ein Gegenstand nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 aus der EP 0 806 313 A1, bei der eine an einer Verdeckschicht angeordnete Profilleiste in eine Aufnahmekammer des Dachspitzenteils eingebracht wird. Auch diese Ausbildung der Erfindung ist in Längsrichtung des als Steckelement ausgebildeten Teils der Profilleiste entsprechen großvolumig. Bei beiden nach dem Stand der Technik bekannten Gegenständen wird eine Verdeckschicht zwischen in Längsrichtung des Verdecks hintereinander liegenden Gestängeteilen, beispielsweise der Dachspitze und eine ersten Spriegel, in der Geschlossenstellung aufgespannt. Die Verdeckschicht überspannt hierbei in der Regel einen Fahrgastinnenraum, wobei sich die Verdeckschicht in Längsrichtung des Verdecks, die einer Fahrzeuglängsrichtung entspricht, auch vor dem vorderen und hinter dem hinteren Gestängeteil weiter erstrecken kann, entsprechend nicht nur direkt zwischen den Gestängeteilen angeordnet ist.

Problemtisch ist die Festlegung einer Verdeckschicht nach dem Stand der Technik dann, wenn wenig Bauraum zur Verfügung steht und mehrere Verdeckschichten aneinander oder an einem Gestängeteil festgelegt werden sollen. Die entsprechende Verbindung benötigt in diesem Fall immer relativ viel Bauraum. Bei dem Herauslösen des Verbindungsmittels wird im Stand der Technik die Verbindungsschicht oft beschädigt, da das beschädigte Verbindungsmittel einstückig mit der Verdeckschicht verbunden ist.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Verbindung von Verdeckschicht und Gegenhalter möglichst flach und wartungsfreundlicher auszubilden, so dass der Verbindungsbereich entsprechend wenig Bauraum in einem Cabriolet-Verdeck bzw. einem Cabriolet-Fahrzeug benötigt.

Gelöst wird diese Erfindung durch ein Cabriolet-Verdeck nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, welches entsprechend der Merkmale des kennzeichnenden Teils der Anspruchs weitergebildet ist. Ebenfalls gelöst wird diese Aufgabe durch ein Cabriolet-Fahrzeug gemäß Anspruch 18.

Durch die Ausnehmung in dem zumindest versteiften, vorzugsweise steifen Verbindungsbereich der Verdeckschicht ist der für die Verbindung vorgesehene Teil der Verdeckschicht vergleichsweise flach auszubilden. Durch die Aussteifung des Verbindungsbereichs, der einen Teil der Verdeckschicht darstellt, kann trotz der Verwendung dieser Schicht von dem Verbindungsmittel eine ausreichende Zugkraft auf die Schicht übertragen werden. Bei der Verdeckschicht kann es sich beispielsweise um einen Innenhimmel oder auch um eine Polstermatte handeln. Auch der äußere Verdeckbezug ist auf diese Weise festlegbar.

Bei den Ausnehmungen des Verbindungsbereichs handelt es sich üblicherweise um Löcher, welche mit einem Rand versehen sind, über den die entsprechenden Spann- oder Zugkräfte in der Geschlossenstellung des Verdecks in die Verdeckschicht eingeleitet und verteilt werden. Die Verwendung eines lösbaren Verbindungsmittels weist Vorteile auf für die Montage und Wartung der erfindungsgemäßen Cabriolet-Verdecke und -Fahrzeuge. Beim Lösen der Verbindung wird höchstens das Verbindungsmittel beschädigt, welches ohne weiteres ersetzt werden kann.

Das Verbindungsmittel legt die Verdeckschicht und den Gegenhalter vorzugsweise durch formschlüssige Verbindung aneinander fest, was montageseitig einfach vorzunehmen ist, da keine Hilfsmittel für Schraubverbindungen oder dergleichen verwendet werden müssen und weniger Montageraum benötigt wird. Hierbei sind die Ausnehmungen des Gegenhalters und der Verdeckschicht vorzugsweise deckungsgleich, womit eine besonders gute Festlegung ermöglicht wird.

Das erfindungsgemäße Cabriolet-Verdeck weist insbesondere dann eine flache Verbindung der aneinander festzulegenden Teilen auf, wenn der an der Verdeckschicht anliegende Teil des Gegenhalters ebenfalls flach ausgebildet ist. Aufnahmekammer oder dergleichen Hohlräume, über deren Wandung die Verbindungsmittel durch Andruck festgelegt werden, werden nicht mehr benötigt. Eine flache Ausbildung ist insbesondere dann gegeben, wenn die Erstreckung des an der Verdeckschicht und dem verbindungsmittel anliegenden Teils des Gegenhalters in Richtung der Verbindungsachse, die der Längsachse des Verbindungsmittels entspricht, deutlich kleiner ist als der Teil quer zur Verbindungsachse.

Gerade in einem Bereich der Dachspitze, in dem wenig Bauraum zu Verfügung steht, ist durch ein vorzugsweise gedrungenes, dass heißt beispielsweise annähernd flaches oder untersetzt ausgebildetes Verbindungsmittel eine sehr flache Verbindung von Verdeckschicht und Gegenhalter ermöglicht. Als Verbindungsmittel dient beispielsweise ein mit einem flachen, zur innenraumseitigen Anlage verwendbaren Pilzkopf mit einer tannenbaumartigen Rasterung, welches durch die Ausnehmungen hindurch gesteckt werden kann.

In einer besonders einfachen Ausbildung eines Cabriolet-Verdecks ist der Verbindungsbereich durch Verpressung und/oder Verklebung der Verdeckschicht ausgebildet. Hierbei sind die Ränder der Ausnehmung ausreichend fest, um die Abhängigkeit von der Verwendung der Verdeckschicht notwendigen Zugkräfte in die übrigen Bereiche der Verdeckschicht zu übertragen.

Vorteilhafterweise insbesondere hinsichtlich der Anbindung an den Gegenhalter ist der ausgesteifte Verbindungsbereich durch eine mit dem übrigen Teil der Verdeckschicht verbundene Leiste ausgebildet, die mit dem Rest der Verdeckschicht beispielsweise vernäht, verklebt oder verschweißt ist.

Dergestalt Leisten, die beispielsweise aus Blech oder vorzugsweise Kunststoff bestehen, führen zu einer besonders gleichmäßigen Verteilung der Kräfte über die Verdeckschicht und zu einem Verbindungsbereich, der sich durch die Zugkräfte auch alterungsbedingt nicht wesentlich verändern wird. Bei der Leiste liegt auch eine Ausbildung mit einer um- oder angenähten Kunststoffleiste, die in einen Teil der Verdeckschicht integriert ist und beispielsweise an einem Spriegel angeordnet werden kann, im Rahmen der Erfindung.

Neben einer Festlegung der Verdeckschicht in einem einzigen Bereich der Dachspitze kann die Festlegung der einzelnen Verdeckschichten auch an mehreren Punkten der Verdeckschicht vorgenommen werden, womit sich die Verdeckschichten besonders gut auswechseln lassen. Neben der bereits erwähnten Dachspitze kann der Gegenhalter ebenfalls vorzugsweise Teil einer Karosserie eines Halters oder eines Spannbügels sein. In den jeweiligen Bereichen können somit besonders flache Verbindungen von Verdeckschicht und Verdeckgestänge beziehungsweise Karosserie realisiert werden.

Das erfindungsgemäße Cabriolet-Verdeck und ein entsprechendes Cabriolet-Fahrzeug ist weiterhin dadurch verbessert, dass der Gegenhalter einen mit der Ausnehmung versehenen Haltesteg aufweist, mithin einen beispielsweise einer flachen Kunststoffleiste entsprechenden Verbindungsbereich, an den die Kunststoffleiste der Verdeckschicht angelegt werden kann, womit sich die Montage besonders einfach und Platz sparend darstellt. Ein solcher Haltesteg ist ebenfalls besonders gut durch Karosseriebleche, die zunehmend bei Cabriolet-Verdecken Verwendung finden, darstellbar. Es kann sich hierbei auch um ein gegebenenfalls nachträglich mit Bohrungen versehenes Spritzgussteil handeln.

Weiterhin vorteilhaft ist die Verwendung zweier Haltestege, in die die Kunststoffleiste einer Verdeckschicht eingesteckt werden kann, so dass diese von zwei Seiten geführt ist und die Montage weiterhin vereinfacht ist. Die Zugkräfte werden somit von dem Gegenhalter aus von beiden Seiten in die Verdeckschicht eingebracht.

Ebenfalls weist Ausbildungen eines erfindungsgemäßen Cabriolet-Verdecks und eines entsprechenden Fahrzeugs Vorteile auf, wenn zwei parallelen Haltestege mit zumindest teilweise deckungsgleichen Ausnehmungen versehen sind. An diesen zwei Haltestegen sind bevorzugterweise zwei Verdeckschichten, beispielsweise jeweils mit einer eigenen Kunststoffleiste anzuordnen, von denen eine auf der einen Seite eines Haltesteges und die weitere beispielsweise zwischen den Haltestegen angeordnet werden kann. Somit können zwei oder mehr Schichten über flache Haltestege und flache Kunststoffleisten aneinander festgelegt werden, ohne großvolumig bauende Verbindungsbereiche bereitstellen zu müssen. Gleichzeitig sind die in identischen Bereichen festzulegenden Verdeckschichten besser aufeinander abgestimmt und angepasst.

Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, eine Verbindung vorzusehen, bei der beispielsweise die einzelnen Verdeckschichten mit ein- oder mehrteiligen Kunststoffleisten mit Ausnehmungen versehen sind. Die Ausnehmungen der jeweiligen Kunststoffleisten liegen hierbei abwechselnd zumindest teilweise deckungsgleich mit den jeweiligen Ausnehmungen des Gegenhalters. Bei dieser Anordnung legt das Verbindungsmittel die Schichten abwechselnd an dem Gegenhalter fest, so dass jeweils nur zwei aneinander liegende Schichten mit einem entsprechend flacheren Verbindungsmittel verbunden sind. Der Verbindungsbereich baut somit noch flacher.

Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung lassen sich den nachfolgend beschriebenen, schematischen Abbildungen der Figuren entnehmen.

Es zeigt:

1 ein erfindungsgemäßes Cabriolet-Fahrzeug in einer perspektivischen Ansicht,

2 eine Seitenansicht des Verdeckgestänges des Fahrzeugs nach 1 ohne den äußeren Verdeckbezug,

3 eine Teilansicht gemäß Ausschnitt A aus 2,

4 eine perspektivische Ansicht eines Verbindungsbereichs des erfindungsgemäßen Cabriolet-Verdecks,

5 den Gegenstand nach 4 in einer Unteransicht,

6 einen Querschnitt entlang einer Längsrichtung des erfindungsgemäßen Cabriolet-Fahrzeugs und

7 den Ausschnitt B gemäß 6.

Gleich wirkende Teile sind nachfolgend sofern dienlich mit identischen Ziffern versehen.

1 zeigt ein erfindungsgemäßes Cabriolet-Fahrzeug, bei dem sich das Verdeck 1 in der Geschlossenstellung befindet. In dieser überragt es einen Fahrgastinnenraum 2. In der Geschlossenstellung ist das Verdeck 1 an seinem vorderen Ende an einem Windschutzscheibenrahmen 3 festgelegt. Hierzu werden beispielsweise gestrichelt dargestellte, seitliche Gestängeteile 4 in Verbindung mit dem Windschutzrahmen 3 gebracht. In einem hinteren Bereich 6 des Verdecks 1 ist eine Heckscheibe 7 angeordnet, die von einem Verdeckbezug 8 umrahmt ist. Der verdeckbezug 8 ist in dem Verdeckbereich 6 an einem Spannbügel 9 angeordnet.

Der Verdeckbezug 8 ist in einem vorderen Bereich des Verdecks 1 an einem als Dachspitze ausgebildeten vorderen Gestängeteil 11 festgelegt. An dieser Dachspitze ist weiterhin eine als Polstermatte ausgebildete weitere Verdeckschicht 12 und eine ebenfalls weitere Verdeckschicht 13, in diesem Fall ein Innenhimmel, festgelegt. Die beiden Verdeckschichten 12 und 13 sind in Längsrichtung an einem der dahinter liegenden, quer verlaufenden Gestängeteile 14 oder auch den Spannbügel 9 festgelegt und in der Geschlossenstellung zumindest zwischen diesen aufgespannt. In der in der der 2 gezeigten Geschlossenstellung des Verdecks überspannen der Innenhimmel 13 und auch die weitere Verdeckschicht 12 zumindest teilweise den Fahrgastinnenraum 2.

Bereits in den 2 und 3 ist erkennbar, dass der Verbindungsbereich, in dem die beiden Verdeckschichten 12 und 13 an der in diesem Fall als Gegenhalter ausgebildeten Dachspitze 11 in einem in vertikaler Erstreckung flachen Bereich angeordnet sind. Dies wird wesentlich dadurch bewirkt, dass die Festlegung der beiden Verdeckschichten 12 und 13 über die Verbindungsmittel 16 unter anderem an einem flachen Haltesteg 17 des Gegenhalters 11 erfolgt.

Die Dachspitze bzw. der vordere Gestängeteil 11 ist hierbei als Blechteil ausgebildet, an das neben dem oberen Haltesteg 17 noch ein weiterer Haltesteg 18 angeformt ist. Die beiden Haltestege 17 und 18 sind mit deckungsgleichen Ausnehmungen 19 versehen, durch die hindurch das Verbindungsmittel 16, das bei dem Ausführungsbeispiel als Tannenbaumclips ausgebildet ist, hindurch gesteckt ist. Hierfür ist die den ausgesteiften Bereich der Polstermatte ausbildende Kunststoffleiste 21 ebenfalls mit in der Figur nicht sichtbaren Ausnehmungen versehen, die nach Einschieben der Kunststoffleiste 21 in den zwischen den Haltestegen 17 und 18 befindlichen Schlitz zumindest teilweise deckungsgleich sind mit den Ausnehmungen 19. Diese sind in der 4 angedeutet, obwohl sie eigentlich von den Raststegen des Verbindungsmittels verdeckt sind.

Unterhalb des Haltestegs 18 ist eine dem Innenhimmel zugeordnete und dessen versteiften Verbindungsbereich ausbildende weitere Kunststoffleiste 22 angeordnet, die ebenfalls entsprechende Ausnehmungen aufweist. Durch alle vier Ausnehmungen der vier Schichten hindurch erfolgt dann die Festlegung mit dem Verbindungsmittel 16. Die Kombination von den flachen Haltestegen 17 und 18 mit den beiden flachen Kunststoffleisten 22 und 21 der Verdeckschichten 12 und 13 mit dem Verbindungsmittel führen zu einer sehr flachen Anbindung der Verdeckschichten 12 und 13 an der Dachspitze 11, die durch Lösen der Verbindungsmittel 16 darüber hinaus einfach zu warten ist. Beispielsweise können die Verdeckschichten ohne weiteres ausgetauscht werden, wobei gegebenenfalls die als Tannenbaumclipse ausgebildeten Verbindungsmittel 16 wieder verwendet werden oder ersetzt werden können.

Die Tannenbaumclipse sind mit ihrer zum Fahrgastinnenraum 2 gerichteten Seite mit einem flachen, pilzförmigen Kopf 23 versehen, der auf dieser Seite die Ränder der Ausnehmungen übergreift, so dass der Clips nicht in die Ausnehmung rutscht. Gleiches gilt für die in der 5 nicht zu erkennenden, dafür der 4 entnehmbaren Oberseite des Haltesteges 17. Die Löcher des Haltesteges 18 zwischen den beiden Kunststoffleisten 21 und 22 können je nach Ausführung der Erfindung auch einen größeren Durchmesser beziehungsweise eine größere lichte Weite als die Ausnehmung der Kunstleisten aufweisen, sofern das Verbindungsmittel 16 bei Fehlen eines Haltesteges 17 von dem die beiden Leisten aneinander sichert.

In dem vertikalen Längsschnitt gemäß der 6 und 7 wird weiterhin deutlich, der ein aus Blech bestehendes Dachspitzenteil zwei Haltestege 17 und 18 aufweist, über die die beiden Kunststoffleisten 21 und 22 festgelegt sind. Bei einer Anordnung der beiden Kunststoffleisten 21 und 22 beidseitig des Haltesteges 18 können diese auch beidseitig des Haltestegs 17 oder 18 oder auch beide unterhalb des Haltestegs angeordnet werden.

Insgesamt ist eine erfindungsgemäße Verbindung mit einem mehreren der vorbeschriebenen Merkmale einfacher aufgebaut und toleranzunempfindlicher gegenüber dem Stand der Technik bekannten Verbindungen von Cabriolet-Verdeckteilen oder entsprechenden Fahrzeugen. Gleichzeitig ist eine Auslieferung mit oder ohne Polstermatte ohne Änderung der Bauteile möglich.

In Abhängigkeit der verwendeten Materialien und der zwischen Verdeckschicht und Gestängeteil beziehungsweise Gegenhalter auftretenden Kräfte ist die Anzahl der Verbindungen zu erhöhen oder zu verringern. Statt einer Festlegung im Bereich einer Dachspitze kann es sich auch um eine karosserieseitige Festlegung handeln, wobei hierbei beispielsweise eine Verdeckschicht, die an einem Haltebügel angeordnet ist, karosserieseitig festgeklipst werden kann.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • - DE 10201618 [0002]
  • - EP 0806313 A1 [0003]


Anspruch[de]
Cabriolet-Verdeck mit einem Verdeckgestänge und zumindest einer Verdeckschicht (8, 12, 13), die in einer Geschlossenstellung des Verdecks (1) zwischen zumindest einem in einer Längsrichtung des Verdecks (1) vorderen (11) und einem dahinter liegenden hinteren Gestängeteil (14) aufgespannt und mittels eines lösbaren Verbindungsmittels (16) an einem Gegenhalter (11) festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdeckschicht (12, 13) einen zumindest versteiften Verbindungsbereich (21, 22) mit wenigstens einer Ausnehmung (19) aufweist, die sich zumindest teilweise mit einer Ausnehmung des Gegenhalters (11) deckt und die Verdeckschicht (12, 13) mit dem Verbindungsmittel (16) durch beide Ausnehmungen (19) hindurch an dem Gegenhalter (11) festlegbar ist. Cabriolet-Verdeck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (16) die Verdeckschicht (12, 13) und den Gegenhalter (11) durch Formschluss aneinander festlegt. Cabriolet-Verdeck nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder der Ausnehmungen (19) des ausgesteiften Verbindungsbereichs (21, 22) und des Gegenhalters (11) von dem Verbindungsmittel (16) auf voneinander abgewandten Seiten übergriffen werden. Cabriolet-Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der an der Verdeckschicht (12, 13) anliegende Teil (17, 18) des Gegenhalters (11) flach ausgebildet ist. Cabriolet-Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbereich durch Verpressung oder Verklebung der Verdeckschicht ausgebildet wird. Cabriolet-Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbereich (21, 22) durch eine mit dem Rest der Verdeckschicht verbundene Leiste (21, 22) ausgebildet wird. Cabriolet-Verdeck nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (21, 22) eine um- und/oder angenähte Kunststoffleiste ist. Cabriolet-Verdeck nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (21, 22) randseitig der Verdeckschicht (12, 13) angeordnet ist. Cabriolet-Verdeck nach Anspruch 8 mit einer weiteren Leiste und einem weiteren Gegenhalter, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdeckschicht (12, 13) in unterschiedlichen Bereichen des Cabriolet-Verdecks (1) festgelegt ist. Cabriolet-Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenhalter (11) ein Gestängeteil (11) ist. Cabriolet-Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungsmittel (16) ein Rastmittel, insbesondere ein tannenbaumclipsartiges Verbindungsmittel (16), vorgesehen ist. Cabriolet-Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenhalter (11) einen mit der Ausnehmung versehenen Haltesteg (17, 18) aufweist. Cabriolet-Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenhalter (11) einen zweiten Haltesteg (17, 18) aufweist. Cabriolet-Verdeck nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestege (17, 18) jeweils mit einer zumindest teilweise deckungsgleichen Ausnehmung versehen sind. Cabriolet-Verdeck nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdeckschicht (12) in ihrer festgelegten Position zwischen den Haltestegen (17, 18) angeordnet ist. Cabriolet-Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 15 mit zumindest zwei Verdeckschichten, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdeckschichten (12, 13) an zumindest einem Haltesteg (17, 18) festgelegt sind. Cabriolet-Verdeck nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Verdeckschichten (12, 13) an dem Gegenhalter (11) über eine Mehrzahl von Verbindungsmitteln (16) festgelegt sind, wobei pro Verbindungsmittel (16) jeweils nur eine Verdeckschicht (12, 13) an dem Gegenhalter (11) festgelegt ist. Cabriolet-Fahrzeug, gekennzeichnet durch ein Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 17.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com