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Dokumentenidentifikation EP2000016 22.01.2009
EP-Veröffentlichungsnummer 0002000016
Titel Gezogene landwirtschaftliche Sämaschine
Anmelder Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG,49205 Hasbergen-Gaste,DE
Erfinder Olderog-Enge, Arndt,23769 Dänschendorf a/F.,DE;
Schmidt, Richard,27798 Hude,DE;
Steen, Rüdiger,27798 Hude,DE;
Tiessen, Reimer Uwe,26135 Oldenburg,DE
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
Vertragsstaaten , AT, , BE, , BG, , CH, , CY, , CZ, , DE, , DK, , EE, , ES, , FI, , FR, , GB, , GR, , HR, , HU, , IE, , IS, , IT, , LI, , LT, , LU, , LV, , MC, , MT, , NL, , NO, , PL, , PT, , RO, , SE, , SI, , SK, , TR,
Sprache des Dokument de
EP-Anmeldetag 16.05.2008
EP-Aktenzeichen 080091267
WO-Anmeldetag 16.05.2008
EP-Offenlegungsdatum 10.12.2008
EP date of grant 10.10.2007
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 10.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.01.2009
IPC-Hauptklasse A01B 73/06  (2006.01)  A,  F,  I,  20080917,  B,  H,  EP
IPC-Nebenklasse A01C 7/20  (2006.01)  A,  L,  I,  20080917,  B,  H,  EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine gezogene landwirtschaftliche Sämaschine großer Arbeitsbreite mit einem sich über auf den Boden abrollenden Stützelement abstützenden und eine Zugdeichsel aufweisenden Zentralrahmen. An diesem Zentralrahmen ist in dessen vorderen Bereich ein Vorratstank angeordnet, während an dessen hinteren Enden sich jeweils beidseitig seitlich des Zentralrahmens erstreckende Seitenrahmen befinden, an denen Dünger- oder Säelemente mit zugeordneten Vorratsbehältern angeordnet sind. In herkömmlicher Weise sind den Seitenrahmen jeweils den einzelnen Säelementen einzelne Dosierorgane mit Vorratsbehälter zugeordnet. Diese werden in der Regel um in Fahrtrichtung verlaufende Achsen um 90° senkrecht hoch geklappt. Diese Einklappung schränkt die Arbeitsbreite der Maschine stark ein oder erfordert bei größeren Arbeitsbreiten komplizierte Klapptechniken für die Seitenrahmen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kompakte in Transportposition zusammenfaltbare Sämaschine mit Düngertank und Saatgutvorratsbehältern zu schaffen.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Infolge dieser Maßnahmen ist es möglich, dem jeweiligen Seitenrahmen einen zentralen Vorratsbehälter zuzuordnen und diese dann mit den Seitenrahmen so kompakt zusammen zusammenzuklappen, dass sich die den Seitenrahmen zugeordneten zentralen Saatgutvorratsbehälter zwischen den Seitenrahmen und hinter dem Düngertank befindet.

Um in einfacher Weise den Dünger vom Vorratstank zu den Düngerelementen, die den Dünger im Boden abgelegen, zuleiten zu können, ist vorgesehen, dass von dem Vorratstank zu den Düngerelementen führende und pneumatisch beaufschlagte Förder- und Verteilvorrichtungen vorgesehen sind.

Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der Beispielsbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Hierbei zeigen

Fig. 1
die gezogene landwirtschaftliche Sämaschine in Arbeitsstellung und in Draufsicht,
Fig. 2
die Sämaschine in Transportstellung, in Draufsicht und in einem vergrößertem Maßstab,
Fig. 3
die Sämaschine gemäß Fig. 2 in Transportstellung und in Seitenansicht und
Fig. 4
die Sämaschine gemäß Fig. 2 und 3 in Arbeitsstellung und in der Ansicht IV - IV.

Die gezogene landwirtschaftliche Sämaschine weist eine große Arbeitsbreite, von gemäß Ausführungsbeispiel auf, von 9m, auf. Diese Sämaschine weist einen Zentralrahmen (1) auf, der sich über auf dem Boden abrollende Stützelemente in Form von Laufrädern (2) und eine Zugdeichsel (3) abstützt. Die Zugdeichsel (3) und die Laufräder (2) sind an dem Zentralrahmen (1) angeordnet. Der Zentralrahmen (1) weist in seinem vorderen Bereich den Vorratstank (4) und an seinem hinteren Ende sich jeweils beidseitig des Zentralrahmens (1) erstreckende Seitenrahmen (5) auf. Die Seitenrahmen (5) sind über einen mittleren Kuppelrahmen (6) an dem Zentralrahmen (1) angeordnet. Der Kuppelrahmen (6) ist mittels eines unteren Gelenkes, dessen Gelenkachse quer zur Fahrtrichtung verläuft, verschwenkbar am Zentralrahmen (1) angeordnet. Zwischen dem oberen Bereich des Kuppelrahmens (6) und dem Zentralrahmen (1) ist ein motorisches Stellelement in Form eines doppeltwirkenden Hydraulikzylinders (7) angeordnet. Mittels dieses Hydraulikzylinders (7) lässt sich der Kuppelrahmen (6) mit den daran angeordneten Seitenrahmen (5) verschwenken. An dem Kuppelrahmen (6) sind die Seitenrahmen (5) jeweils mittels eines Schwenkgelenkes (8), deren Schwenkachse (9) in Arbeitsstellung horizontal verlaufen, angeordnet. Zwischen dem Kuppelrahmen (6) und den Seitenrahmen (5) sind als doppeltwirkende Hydraulikzylinder (10) ausgebildete Einschwenkelemente angeordnet.

An den Seitenrahmen (5) sind Dünger- (11) und Säelemente (12) zur Ablage von Dünger und Saatgut im Boden angeordnet. Der auf dem Zentralrahmen (1) angeordnete Vorratstank (4) weist zumindest ein nicht dargestelltes Dosierelement auf, welches das sich im Vorratstank (4) befindliche Material über eine nicht dargestellte Schleuse in pneumatisch beaufschlagte und nicht dargestellte Förderleitungen einspeist. Diese Förderleitungen sind mit Verteilerköpfen (13) verbunden, über welche das Material auf die zu einzelnen Dünger- (11) oder Säelemente (12) führenden Leitungen aufteilt. Über den an den Abgängen der Verteilerköpfe (139 angeordneten Leitungen wird das Material den Dünger- oder Säelementen zugeleitet.

Des Weiteren ist an jedem Seitenrahmen (5) der den Säelementen 12 zugeordnete zentralen Vorratsbehälter (14) mit zentralem Dosierorgan 15 angeordnet. Das zentrale Dosierorgan (15) ist als zentrales Vereinzelungsorgan ausgebildet. Von diesem zentralen Vereinzelungsorgan (15) führen Saatleitungen zu den einzelnen am Seitenrahmen (5) angeordneten Säelementen (12). Über diese Säelemente (12) wird das vereinzelte Saatgut im Boden abgelegt.

Die Seitenrahmen (5) sind mit den Vorratsbehältern (14) und Dosierelementen (15) sowie den Säelementen (12) gegenüber dem Zentralrahmen (1) aufgrund der Anordnung an dem verschwenkbar angeordneten Kuppelrahmen (6) um eine sich im vorderen Bereich des Seitenrahmens (5) befindliche horizontale und sich quer zur Fahrtrichtung (7) erstreckende Achse um etwa 90° nach oben verschwenkbar angeordnet. Wie bereits erwähnt, sind die Seitenrahmen (5) jeweils um eine sich etwa um ihren inneren Endbereich bzw. dem äußeren Seitenbereich des Zentralrahmens (1) befindliche Schwenkachse (9), die in der um 90° nach oben verschwenkten Stellung des Seitenrahmens und des Mittelrahmens (6) aufrecht verläuft, um 90° nach vorn in eine parallel zur Fahrtrichtung (7) verlaufende Transportstellung verschwenkbar, wie die Fig. 2 bis 4 zeigen.

In der Transportposition erstrecken sind die Seitenrahmen (5) im Bereich des Vorratstanks (4) seitlich neben dem Vorratstank und dicht an dem Vorratstank (4) anliegend. Die Vorratsbehälter und die den Vorratsbehältern (14) zugeordneten zentralen Vereinzelungsorgane (15) sind derart auf dem jeweiligen Seitenrahmen (5) angeordnet, dass sie sich bei sich in Transportposition befindlichen Seitenrahmen (5), wie insbesondere die Fig. 2 und 4 zeigen, zwischen den Seitenrahmen und hinter dem Vorratstank (4) befinden. Hierbei liegen in Transportposition die Vorratsbehälter (14), die an dem Seitenrahmen (5) angeordnet sind, mit ihrer Vorderseite möglichst dicht an dem rückwärtigen Ende des auf dem Zentralrahmen (1) angeordneten Vorratstanks (4).

Durch diese Anordnung der an dem Seitenrahmen (5) angeordneten zentralen Vorratsbehälter (14) wird eine äußerst kompakte und platzsparende Bauweise der vorbeschriebenen landwirtschaftlichen Sämaschine in der Transportposition erreicht.


Anspruch[de]
Gezogenes landwirtschaftliche Sämaschine großer Arbeitsbreite mit einem sich über auf dem Boden abrollenden Stützelementen (2) abstützenden und eine Zugdeichsel (3) aufweisenden Zentralrahmen, wobei an dem Zentralrahmen (1) in dessen vorderen Bereich ein Vorratstank (4) und an dessen hinteren Ende sich jeweils beidseitig seitlich des Zentralrahmens (1) erstreckende Seitenrahmen (5), an dem Dünger- (11) und/oder Säelemente (12) mit zugeordneten Vorratsbehälter (14) und zentralem Dosierorgan (15) für mehrere Säelemente (12) angeordnet sind, wobei die Seitenrahmen (5) mit den zugeordneten Vorratsbehälter (14), Dosierorgan (15) und Säelementen (12) gegenüber dem Zentralrahmen (1) jeweils um eine sich im vorderen Bereich der Seitenrahmen (5) befindliche horizontale und sich quer zur Fahrtrichtung (7) erstreckende Achse um 90° nach oben verschwenkbar angeordnet sind, wobei die Seitenrahmen (5) jeweils um eine sich etwa an ihrem inneren Endbereich befindende Schwenkachse, die in der um 90° nach oben verschwenkten Stellung der Seitenrahmen (5) aufrecht verläuft, um 90° nach vorn in eine parallel zur Fahrtrichtung (7) verlaufende Transportposition verschwenkbar sind, wobei die Seitenrahmen (5) sich in Transportposition teilweise seitlich neben dem Vorratstank (4) und dicht an dem Vorratstank (4) anliegend erstrecken, wobei die Vorratsbehälter (14) auf dem Seitenrahmen (5) derart angeordnet sind, dass sie sich bei sich in Transportposition befindlichen Seitenrahmen (5) zwischen den Seitenrahmen (5) und hinter dem Vorratstank (4) befinden. Sämaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Vorratstank (4) zu den Düngerelementen (11) führende und pneumatisch beaufschlagte Förder- und Verteilvorrichtungen (13) vorgesehen sind.






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