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Dokumentenidentifikation DE102006020839B4 19.02.2009
Titel Schaltungsanordnung und Verfahren zur Steuerung mindestens zweier Lichtquellen
Anmelder austriamicrosystems AG, Unterpremstätten, AT
Erfinder Trattler, Peter, Graz, AT;
Pauritsch, Manfred, Dr., Graz, AT
Vertreter Epping Hermann Fischer, Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80339 München
DE-Anmeldedatum 04.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006020839
Offenlegungstag 08.11.2007
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.02.2009
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.02.2009
IPC-Hauptklasse H05B 37/02  (2006.01)  A,  F,  I,  20060504,  B,  H,  DE
IPC-Nebenklasse G05D 25/02  (2006.01)  A,  L,  I,  20060504,  B,  H,  DE
G02F 1/13357  (2006.01)  A,  L,  I,  20060504,  B,  H,  DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Steuerung mindestens zweier Lichtquellen, eine Verwendung der Schaltungsanordnung und ein Verfahren zur Steuerung mindestens zweier Lichtquellen.

In Beleuchtungsanordnungen können mehrere Lichtquellen zusammen eingesetzt werden, wie beispielsweise eine rote und eine weiße Leuchtdiode, abgekürzt LED. Auch eine Verwendung dreier Leuchtdioden, einer roten, einer grünen und einer blauen Leuchtdiode, für eine RGB-Beleuchtung ist häufig anzutreffen. Beispielsweise dienen derartige Beleuchtungsanordnungen als Rückseitenbeleuchtung für eine Flüssigkristallanzeige.

Zur Überprüfung, ob eine derartige Beleuchtungsanordnung Licht mit einer vorgegebenen Wellenlängencharakteristik abgibt, sehen Beleuchtungsanordnungen üblicherweise mehrere Photodetektoren vor, die jeweils unterschiedliche Filter aufweisen. So wird das Licht einer roten LED mittels eines Photodetektors, der mit einer für ein rotes Licht durchlässigen Filterschicht bedeckt ist, gemessen. Für eine grüne und eine blaue LED werden ebenfalls mit den entsprechenden Filtern bedeckte Photodetektoren vorgesehen. Dies ermöglicht einen Weißabgleich.

Das Dokument US 6,498,440 B2 zeigt eine Lampenanordnung zur Abgabe von Licht eines gewünschten Farbtones unter Verwendung einer Vielzahl von Lichtquellen, eines Detektors, sowie eines Prozessors mit Speicher.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung und ein Verfahren zur Steuerung mindestens zweier Lichtquellen bereitzustellen, die kosteneffizient und flexibel realisiert werden können.

Diese Aufgabe wird mit dem Gegenstand des Patentanspruchs 1 sowie dem Verfahren gemäß Patentanspruch 22 gelöst. Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind jeweils Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Erfindungsgemäß umfasst eine Schaltungsanordnung zur Steuerung mindestens zweier Lichtquellen einen Photodetektor, ein Abtastmittel, eine Steuerungseinheit sowie eine erste und eine zweite Versorgungsquelle. Das Abtastmittel ist eingangsseitig mit dem Photodetektor und ausgangsseitig mit der Steuerungseinheit gekoppelt. Die Steuerungseinheit umfasst ein erstes Filter, das in Switched Capacitor Technik realisiert und zur Ermittlung einer Differenz zu einem Vorgabewert ausgelegt ist. Die erste und die zweite Versorgungsquelle sind jeweils an einem Steuereingang mit einem ersten beziehungsweise zweiten Ausgang der Steuerungseinheit gekoppelt. An die erste Versorgungsquelle ist eine erste Lichtquelle und an die zweite Versorgungsquelle eine zweite Lichtquelle ankoppelbar.

In Abhängigkeit des Lichtes der ersten und der zweiten Lichtquelle wird von dem Photodetektor ein Photodetektorsignal generiert und dem Abtastmittel bereitgestellt. Das Abtastmittel dient zum wahlweisen Abtasten des Photodetektorsignals. Ein von dem Abtastmittel bereitgestelltes Signal wird der Steuerungseinheit zugeführt. In Abhängigkeit von dem der Steuerungseinheit zugeführten Signal werden von der Steuerungseinheit Steuerungssignale bereitgestellt, die den Steuereingängen der ersten und der zweiten Versorgungsquelle zugeleitet werden. In Abhängigkeit der Steuerungssignale versorgt die erste Versorgungsquelle die erste ankoppelbare Lichtquelle sowie die zweite Versorgungsquelle die zweite ankoppelbare Lichtquelle jeweils mit elektrischer Energie.

Mit Vorteil ist die Schaltungsanordnung kosteneffizient realisierbar, da die erste und die zweite Lichtquelle aufeinanderfolgend aktiviert werden und nur dann von dem Abtastmittel ein Signal zur Weiterverarbeitung bereitgestellt wird, wenn nur eine der beiden Lichtquellen aktiviert ist. Somit ist zur Ermittlung einer Helligkeit und/oder Farbe, bzw. Farbtemperatur der Lichtquellen ein einzelner Photodetektor ausreichend. Der Photodetektor benötigt mit Vorteil kein Filter. Es ist somit nicht notwendig, bei Verwendung von Leuchtquellen mit anderen Wellenlängen als den Wellenlängen der ursprünglich vorgesehenen Leuchtquellen ein auf dem Photodetektor befindliches Filter an die geänderten Wellenlängen anzupassen. Dies erhöht die Flexibilität der Schaltungsanordnung.

In einer Weiterbildung umfasst die Schaltungsanordnung eine dritte Versorgungsquelle mit einem Ausgang, an den eine dritte Lichtquelle ankoppelbar ist. Zur Steuerung ist die dritte Versorgungsquelle mit einem dritten Ausgang der Steuerungseinheit verbunden. Das Licht der dritten Lichtquelle generiert ebenfalls das Photodetektorsignal, welches wahlweise abgetastet wird, um das von der dritten Lichtquelle erzeugte Photodetektorsignal zu ermitteln.

In einer Weiterbildung weist die Schaltungsanordnung weitere Versorgungsquellen auf, die jeweils an einem Steuereingang mit einem weiteren Ausgang der Steuerungseinheit gekoppelt sind und jeweils einen Ausgang aufweisen, an den jeweils eine weitere Lichtquelle koppelbar ist, deren Licht ebenfalls zu dem Photodetektorsignal beiträgt.

Die Versorgungsquellen können in einer Ausführungsform jeweils eine Stromquelle und einen Schalter umfassen, die in Serie zueinander geschaltet sind.

In einer Ausführungsform umfasst die Schaltungsanordnung eine Ablaufsteuerung, welche mit einem Steuereingang des Abtastmittels und mit weiteren Steuereingängen der ersten, der zweiten und weiterer Versorgungsquellen verbunden ist. Die Ablaufsteuerung stellt ein Steuersignal bereit, das in einer Einstellphase den Ablauf der Aktivierung und Deaktivierung der Versorgungsquellen und die Abtastung des Photodetektorstromes steuert, so dass in einer zeitlichen Abfolge die Helligkeitswerte der Leuchtquellen erfasst und ausgewertet werden. Das Steuersignal dient einer Synchronisation der Schalter in den Versorgungsquellen und in dem Abtastmittel. In einer Weiterbildung ist die Ablaufsteuerung ebenfalls mit der Steuerungseinheit gekoppelt, sodass das Steuersignal ebenfalls der Steuerungseinheit zuführbar ist und in der Steuerungseinheit zur Synchronisation der Abtastung mit der Weiterverarbeitung der abgetasteten Signale dient.

Die Steuerungseinheit und die von ihr bereitgestellten Steuerungssignale dienen zum Einstellen der Helligkeit der Leuchtquellen mittels Einstellen eines Parameters der Versorgungsquellen in einer Betriebsphase. Der Parameter kann eine Stromhöhe, eine Pulsdauer und/oder ein Tastverhältnis oder eine Pulsdichte eines Stromes sein, mit der eine Leuchtquelle von der mit ihr gekoppelten Versorgungsquelle versorgt wird.

Der Photodetektor kann ein Photowiderstand, eine Photodiode oder ein Phototransistor sein. Bevorzugt ist der Photodetektor als Photodiode ausgebildet.

Das Abtastmittel umfasst in einer Ausführungsform eine erste Abtastschaltung, deren Eingang mit dem Photodetektor und deren Ausgang mit der Steuerungseinheit gekoppelt ist. In einer Ausführungsform ist die erste Abtastschaltung in Durchlass geschaltet, wenn genau eine der drei Lichtquellen aktiviert ist.

In einer alternativen Ausführungsform ist die erste Abtastschaltung der ersten Versorgungsquelle zugeordnet. Das Abtastmittel umfasst eine zweite Abtastschaltung, die der zweiten Versorgungsquelle zugeordnet ist, sowie eine dritte Abtastschaltung, die der dritten Versorgungsquelle zugeordnet ist. In der alternativen Ausführungsform wird die erste Abtastschaltung in Durchlass geschaltet, wenn die erste Lichtquelle aktiviert ist. Die zweite und die dritte Abtastschaltung werden in Durchlass geschaltet, wenn jeweils die zweite beziehungsweise die dritte Lichtquelle aktiviert sind. In der alternativen Ausführungsform kann die Ablaufsteuerung derart ausgelegt sein, dass sie über drei Busleitungen mit den drei Versorgungsquellen und den drei Abtastschaltungen verbunden ist. Mittels der ersten Busleitung kann somit die erste Versorgungsquelle aktiviert werden und die erste Abtastschaltung in Durchlass geschaltet sein. Über die zweite und die dritte Busleitung können die zweite Versorgungsquelle zusammen mit der zweiten Abtastschaltung beziehungsweise die dritte Versorgungsquelle zusammen mit der dritten Abtastschaltung aktiviert werden.

In einer Weiterbildung ist eine Zeitdauer, während der eine der Abtastschaltungen in Durchlass geschaltet ist, kleiner als eine Zeitdauer, während der die entsprechende Versorgungsquelle aktiviert ist.

In einer Ausführungsform umfasst die Steuerungseinheit einen Speicher, der zum Speichern eines abgetasteten Wertes des Photodetektorstroms für jede Versorgungsquelle oder eines davon abgeleiteten Wertes ausgelegt ist. Alternativ kann der Speicher auch dazu ausgelegt sein, einen Wert für jede Versorgungsquelle abzuspeichern, der mittels der Steuerungseinheit aus dem jeweiligen Messwert des Photodetektorstroms und einem Sollwert ermittelt wird.

Die Steuerungseinheit kann einen analogen Schaltkreis umfassen. In einer Weiterbildung kann die Steuerungseinheit alternativ oder zusätzlich einen digitalen Schaltkreis umfassen. In einer Ausführungsform kann die Steuerungseinheit zusätzlich auch einen Mikrocontroller umfassen.

In einer Ausführungsform nach dem vorgeschlagenen Prinzip umfasst eine Beleuchtungsanordnung die Schaltungsanordnung sowie die erste und die zweite Lichtquelle. Die erste Lichtquelle ist mit der ersten Versorgungsquelle und die zweite Lichtquelle mit der zweiten Versorgungsquelle verbunden. Eine derartige Beleuchtungsanordnung kann in einer Lampe, deren Helligkeit und deren Wellenlängencharakteristik gesteuert wird, eingesetzt werden. Die Beleuchtungsanordnung kann die dritte Lichtquelle, die mit der dritten Versorgungsquelle verbunden ist, umfassen. Die Steuerung der Versorgungsquellen kann zum Weißabgleich der Beleuchtungsanordnung verwendet werden. Eine derartige Beleuchtungsanordnung ist mit Vorteil als Hintergrundbeleuchtung für eine Anzeige, wie etwa eine Flüssigkristallanzeige, verwendbar.

Erfindungsgemäß sieht ein Verfahren zum Einstellen mindestens zweier Lichtquellen folgende Schritte vor: Eine erste und eine zweite Lichtquelle werden aufeinanderfolgend aktiviert. Ein Photodetektorstrom, der einer der jeweiligen Lichtquellen zuordenbar ist, wird gemessen und abgetastet. Anschließend wird der Photodetektorstrom gefiltert mittels der Schritte Erfassen des Lichtsignals, Abtasten des Photodetektorstromes, Filtern und Vergleichen mit einem Vorgabewert. Dabei wird die Ermittlung einer Differenz zu dem Vorgabewert mittels einer Switched Capacitor Technik durchgeführt. Eine erste und eine zweite Versorgungsquelle, die zur Bereitstellung elektrischer Energie für die erste beziehungsweise zweite Lichtquelle vorgesehen sind, werden in Abhängigkeit von den abgetasteten Werten des Photodetektorstroms gesteuert.

Mit Vorteil kann aufgrund des wahlweisen Aktivierens der Lichtquellen und jeweils zugeordneten Abtastens die Messung mit einem einzelnen Photodetektor erfolgen.

In einer Ausführungsform erfolgt das Aktivieren der Lichtquellen und das Abtasten und Messen in einer Einstellphase. Ein Steuern der Versorgungsquellen wird in einer Betriebsphase durchgeführt. Die Einstellphase kann zu Beginn der Benutzung der Beleuchtungsanordnung erfolgen. Nach Abschluss der Einstellphase folgt die Betriebsphase. Nach einer vorgebbaren Zeitdauer kann von der Betriebsphase wieder in die Einstellphase geschaltet werden. Mit Vorteil können somit mittels der Einstellphasen auch Änderungen, die in der Beleuchtungsanordnung aufgrund von einer Temperatur- oder Bauelementedrift erfolgen, kompensiert werden.

Eine Helligkeit einer der Lichtquellen kann durch Einstellung des von der jeweiligen Versorgungsquelle an die Lichtquelle abgegebenen Stroms gesteuert werden. Alternativ kann die für einen Betrachter erkennbare Helligkeit einer der Lichtquellen mittels Pulsweitenmodulation oder Pulsdichtenmodulation des Stroms, der von der jeweiligen Versorgungsquelle der Lichtquelle bereitgestellt wird, gesteuert werden. Somit lässt sich eine Farbcharakteristik der Beleuchtungsanordnung über eine Stromhöhe und/oder ein Tastverhältnis, mit der die jeweiligen Lichtquellen mit elektrischer Energie versorgt werden, eingestellt werden.

Die Erfindung wird nachfolgend an mehreren Ausführungsbeispielen anhand der Figuren näher erläutert. Funktions- beziehungsweise wirkungsgleiche Bauelemente tragen gleiche Bezugszeichen. Insoweit sich Schaltungsteile oder Bauelemente in ihrer Funktion entsprechen, wird deren Beschreibung nicht in jeder der folgenden Figuren wiederholt.

1 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform einer Beleuchtungsanordnung nach dem vorgeschlagenen Prinzip,

2A bis 2D zeigen beispielhafte Ausführungsformen eines Abtastmittels und eines Filters,

3A und 3B zeigen weitere beispielhafte Ausführungsform einer Beleuchtungsanordnung nach dem vorgeschlagenen Prinzip und

4A und 4B zeigen beispielhafte Ausführungsformen eines Abtastmittels.

1 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform einer Beleuchtungsanordnung nach dem vorgeschlagenen Prinzip. Die Beleuchtungsanordnung umfasst eine erste, eine zweite und eine dritte Lichtquelle 10, 12, 14 sowie einen Photodetektor 2, welcher derart in der Beleuchtungsanordnung angeordnet ist, dass Licht von jeder der drei Lichtquellen 10, 12, 14 vom Photodetektor 2 erfasst werden kann. Der Photodetektor 2 ist als Photodiode ausgebildet und an einem ersten Anschluss mit dem Bezugspotenzialanschluss 8 und an einem zweiten Anschluss mit einer Versorgungsschaltung 3 verbunden. An einem Knoten zwischen dem Photodetektor 2 und der Versorgungsschaltung 3 ist ein Eingang eines optionalen Vorverstärkers 4 angeschlossen. An einen Ausgang des Vorverstärkers 4 ist ein Abtastmittel 6 angeschlossen, dem eine Steuerungseinheit 5 nachgeschaltet ist. Das Abtastmittel 6 umfasst eine erste, eine zweite und eine dritte Abtastschaltung 60, 61, 62, die eingangsseitig mit dem optionalen Vorverstärker 4 verbunden sind. Die Steuerungseinheit 5 umfasst ein erstes Filter 30, das eingangsseitig mit einem Ausgang der ersten Abtastschaltung 60 verbunden ist, sowie ein zweites und ein drittes Filter 31, 32, die jeweils eingangsseitig mit einem Ausgang der zweiten und der dritten Abtastschaltung 61, 62 verbunden sind. Ausgangsseitig sind die drei Filter 30, 31, 32 mit einer Auswerteschaltung 33 gekoppelt, die einen Speicher 34 umfasst. Die Steuerungseinheit 5 weist darüber hinaus einen Sollwertgeber 54 auf, der mit der Auswerteschaltung 33 verbunden ist.

Die Beleuchtungsanordnung umfasst weiterhin eine erste Versorgungsquelle 7, die an einem Ausgang mit der ersten Lichtquelle 10 verbunden ist. Die erste Versorgungsquelle 7 weist einen Schalter 81 und eine Stromquelle 82 auf. Die erste Versorgungsquelle 7 und die erste Lichtquelle 10 bilden eine Serienschaltung, die zwischen einen Versorgungsspannungsanschluss 9 und den Bezugspotenzialanschluss 8 geschaltet ist. Ebenso umfasst die Beleuchtungsanordnung eine zweite Versorgungsquelle 11 und eine dritte Versorgungsquelle 13, die jeweils an einem Ausgang mit der zweiten Lichtquelle 12 beziehungsweise der dritten Lichtquelle 14 verbunden sind. Die zweite Versorgungsquelle 11 weist einen Schalter 83 und eine Stromquelle 84 auf. Entsprechend weist die dritte Versorgungsquelle 13 einen Schalter 85 und eine Stromquelle 86 auf. Die Auswerteschaltung 33 und damit die Steuerungseinheit 5 sind ausgangsseitig über eine Busleitung mit einem Steueranschluss der Stromquelle 82 der ersten Versorgungsquelle 7, einem Steueranschluss der Stromquelle 84 der zweiten Versorgungsquelle 11 und einem Steueranschluss der Stromquelle 86 der dritten Versorgungsquelle 13 verbunden. Die Beleuchtungsanordnung weist darüber hinaus eine Ablaufsteuerung 16 auf, die ausgangsseitig mit einem Steueranschluss des Schalters 81 der ersten Versorgungsquelle 7, einem Steueranschluss des Schalters 83 der zweiten Versorgungsquelle 11 und einem Steueranschluss der Schalters 85 der dritten Versorgungsquelle 13 und den drei Abtastschaltungen 60, 61, 62 des Abtastmittels 6 verbunden ist.

Die Beleuchtungsanordnung dient zur Hintergrundbeleuchtung einer Flüssigkristallanzeige 15. Die Flüssigkristallanzeige 15 kann Dünnfilmtransistoren, abgekürzt TFT, aufweisen.

Die Ablaufsteuerung 16 stellt in einer ersten Einstellphase ausgangsseitig ein Steuersignal sync bereit, das der ersten Versorgungsquelle 7 sowie der ersten Abtastschaltung 60 zugeleitet wird. Aufgrund dieses Steuersignals sync wird die erste Versorgungsquelle 7 und damit die erste Lichtquelle 10 aktiviert. Das Licht der ersten Lichtquelle 10 fällt auf den Photodetektor 2, sodass an dem Knoten zwischen dem Photodetektor 2 und der Versorgungsschaltung 4 ein Photodetektorsignal lin1 anliegt. Das Photodetektorsignal lin1 wird mittels des optionalen Vorverstärkers 4 verstärkt, sodass an dem Ausgang des Vorverstärkers 4 ein Photodetektorsignal lin2 bereitsteht. Das Photodetektorsignal lin2 wird der ersten, der zweiten und der dritten Abtastschaltung 60, 61, 62 eingangsseitig zugeführt. Mittels des Steuersignals sync ist die erste Abtastschaltung 60 in Durchlass geschaltet, sodass das Photodetektorsignal lin2 dem ersten Filter 30 zugeleitet wird. Ein ausgangsseitig an dem ersten Filter 30 ausgangsseitig abgreifbares Signal wird der Auswerteschaltung 33 zugeführt, in der es mit einem ersten Vorgabewert für die erste Lichtquelle 10 verglichen wird. Der erste Vorgabewert wird der Auswerteschaltung 33 von dem Sollwertgeber 54 zur Verfügung gestellt. Ein in Abhängigkeit des an dem ersten Filter 30 abgreifbaren Signals und des ersten Vorgabewertes ermittelter Wert wird in dem Speicher 34 abgelegt. In einer zweiten Einstellphase werden mittels des Steuersignals sync die erste Versorgungsquelle 7 und die erste Abtastschaltung 60 deaktiviert und die zweite Versorgungsquelle 11 und damit die zweite Lichtquelle 12 sowie die zweite Abtastschaltung 61 aktiviert. Ein von der zweiten Lichtquelle 12 erzeugtes und auf der Photodiode 2 auftreffendes Licht führt zu einem Photodetektorsignal lin1 und einem mittels des Vorverstärkers 4 verstärkten Photodetektorsignal lin2. Die zweite Abtastschaltung 61 ist in Durchlass geschaltet, sodass das Photodetektorsignal lin2 über das zweite Filter 31 der Auswerteschaltung 33 zugeleitet werden kann. Das gefilterte Signal wird mit einem Sollwert verglichen und ein aus dem Vergleich ermitteltes abgeleitetes Signal wird in dem Speicher 34 abgelegt. In entsprechender Weise ist in einer dritten Einstellphase mittels des Steuersignals sync die dritte Versorgungsquelle 13 und damit die dritte Lichtquelle 14 sowie die dritte Abtastschaltung 62 aktiviert. Das von der dritten Lichtquelle 14 erzeugte Licht fällt auf den Photodetektor 2 und bewirkt das mittels des Vorverstärkers 4 verstärkte Photodetektorsignal lin2, das über die dritte Abtastschaltung 62 dem dritten Filter 32 zugeleitet wird. In Abhängigkeit von einem Wert am Ausgang des dritten Filters 32 und einem von dem Sollwertgeber 54 zur Verfügung gestellten Sollwert wird ein Wert gebildet, der in dem Speicher 34 abgelegt wird.

In einer Betriebsphase werden von der Steuerungseinheit 5 Steuerungssignale über eine Busleitung den Steuereingängen der Stromquellen 82, 84, 86 der ersten, der zweiten beziehungsweise der dritten Versorgungsquelle 7, 11, 13 zugeleitet. Die Steuerungssignale können in Abhängigkeit der in dem Speicher 34 abgelegten Werte gebildet werden. Somit werden aufgrund des wahlweisen Abtastens der drei Lichtquellen drei Werte des Photodetektorsignals erzeugt, die nach einer Filterung der Auswerteschaltung 33 bereitgestellt werden, sodass in der folgenden Betriebsphase in Abhängigkeit der gespeicherten Werte Einstellparameter den drei Versorgungsquellen 7, 11, 13 zugeleitet werden können. Damit wird mit Vorteil erzielt, dass das von den drei Lichtquellen 10, 12, 14 abgegebene Licht den Vorgabewerten entspricht.

In einer alternativen Ausführungsform können der Vorverstärker 4 und die Versorgungsschaltung 3 weggelassen werden, wobei der Photodetektor 2 direkt zwischen den Bezugspotenzialanschluss 8 und den Eingang des Abtastmittels 6 geschaltet ist.

2A bis 2D zeigen beispielhafte Ausführungsformen einer Abtastschaltung und eines Filters, wie sie in der 1 als erste Abtastschaltung 60 und als erstes Filter 30, als zweite Abtastschaltung 61 und als zweites Filter 31 sowie als dritte Abtastschaltung 62 und drittes Filter 32 eingesetzt werden können.

2A zeigt eine Abtastschaltung 60, die als Abtast-Halte-Schaltung ausgeführt ist und einen Schalter 63 umfasst. Das Filter 30 ist als Tiefpass ausgebildet und umfasst ein RC-Glied mit einem Widerstand 64 und einem Kondensator 65.

2B zeigt eine Abtastschaltung, die einen Schalter 63 aufweist, und ein Filter, das mittels eines Integrators 35realisiert ist. Der Integrator 35 umfasst einen Verstärker 36, einen Kondensator 37 und einen Schalter 38. Ein erster Eingang des Verstärkers 36 ist mit dem Bezugspotenzialanschluss 8 verbunden. Ein zweiter Eingang des Verstärkers 36 ist mit dem Schalter 63 sowie über eine Parallelschaltung, welche den Kondensator 37 und den Schalter 38 umfasst, mit einem Ausgang des Verstärkers 36 verbunden. Der Ausgang des Verstärkers 36 bildet den Ausgang des Integrators 35, welcher mit der in 2B nicht gezeigten Auswerteschaltung 33 gekoppelt ist.

Durch Schließen des Schalters 38 wird der Kondensator 37 entladen und der Integrator 35 somit zurückgesetzt. Wird der Schalter 63 mittels des Steuersignals sync von einem offenen in einen geschlossenen Zustand geschaltet, so wird der Kondensator 37 von dem Photodetektorstrom lin2 aufgeladen. Eine Spannung an dem Ausgang des Integrators 35 ist somit proportional zu der Höhe des Photodetektorstroms lin2 und der einstellbaren Dauer, während der der Schalter 63 geschlossen ist. Die Spannung wird von der Auswerteschaltung 33 weiterverarbeitet. Alternativ kann auch der Schalter 63 mehrfach für die vorgegebene Zeit geschlossen werden, sodass die Spannung am Ausgang des Integrators 35 einen integrierten Mittelwert des Photodetektorstroms lin2 repräsentiert. Der Schalter wird von dem Steuersignal sync, das von der Ablaufsteuerung 14 bereitgestellt wird, gesteuert. Mittels des Steuersignals sync kann eingestellt werden, wie viele Male und für welche Zeitdauer der Schalter 63 geschlossen wird.

2C zeigt eine Abtastschaltung, welche einen Schalter 63 umfasst, und ein Filter, das einen Integrator 35' aufweist. Der Integrator 35' umfasst den Verstärker 36, den Kondensator 37 und einen weiteren Kondensator 41 sowie zwei Umschalter 39und 40'. Der Integrator 35' ist als Switched Capacitor Schaltung ausgebildet. Ein Eingang des Integrators 35' ist mit dem Ausgang des Schalters 63 und dem zweiten Eingang des Verstärkers 36 verbunden. Der erste Eingang des Verstärkers 36 ist mit dem Bezugspotenzialanschluss 8 verbunden. Die beiden Umschalter 39 und 40 sind in Serie mit dem weiteren Kondensator 41 geschaltet, wobei der weitere Kondensator 41 zwischen dem Umschalter 39 und dem Umschalter 40 angeordnet ist. Diese Serienschaltung ist parallel zu dem Kondensator 37 geschaltet. Diese Parallelschaltung verbindet den zweiten Eingang des Verstärkers 36 mit dem Ausgang des Verstärkers 36, der gleichzeitig den Ausgang des Integrators 35' bildet, welcher mit der Auswerteschaltung 33 verbunden ist. Die Serienschaltung, umfassend den weiteren Kondensator 41 und die beiden Umschalter 39, 40, übernimmt die Funktion eines Widerstandes. Der Umschalter 39 schaltet eine Elektrode des Kondensators 41 zwischen den zweiten Eingang des Verstärkers 36 und den Bezugspotenzialanschluss 8 und der Umschalter 40 schaltet eine weitere Elektrode des Kondensators 41 zwischen den Ausgang des Verstärkers 36 beziehungsweise den Bezugspotenzialanschluss 8. Dabei ist immer nur einer der beiden Elektroden des Kondensators 41 mit dem Bezugspotenzialanschluss 8 verbunden. Über die Frequenz der Umschaltung kann der Widerstandswert eingestellt werden.

2D zeigt eine Abtastschaltung, welche den Schalter 63 umfasst, und ein Filter, das den Integrator 35' umfasst. Der Integrator 35' wiederum umfasst den Verstärker 36, den Kondensator 37, den Schalter 38, den weiteren Kondensator 41, die Umschalter 39, 40 und eine Spannungsquelle 42. Der Kondensator 37 und ebenso der Schalter 38 sind zwischen den zweiten Eingang des Verstärkers 36 und den Ausgang des Verstärkers 36 geschaltet. Der Ausgang des Verstärkers 36 bildet den Ausgang des Integrators 35''. Der erste Eingang des Verstärkers 36 ist mit dem Bezugspotenzialanschluss 8 verbunden. Der zweite Eingang des Verstärkers 36 ist über eine Serienschaltung, umfassend den Umschalter 39, den weiteren Kondensator 38 und den Umschalter 40, mit der Spannungsquelle 42 verbunden. Die Umschalter 39, 40 schalten jeweils eine Elektrode des weiteren Kondensators 41 mit der Spannungsquelle 42 beziehungsweise dem zweiten Eingang des Verstärkers 36 und mit dem Bezugspotenzialanschluss 8.

Die Spannungsquelle 42 stellt ein Einstellwert Vset zur Verfügung, der einen Vorgabewert für die dazugehörige Lichtquelle repräsentiert. Der Integrator 35'' ermöglicht somit, dass der Einstellwert von dem Photodetektorstrom lin2 abgezogen wird. Am Ausgang des Integrators 35'' steht somit bereits ein vorverarbeitetes Signal zur Verfügung.

3A zeigt eine weitere beispielhafte Ausführungsform einer Beleuchtungsanordnung. Im Unterschied zu der Beleuchtungsanordnung in 1 umfasst die Beleuchtungsanordnung in 3A einen Frequenzmultiplizierer 55, der zwischen der Ablaufsteuerung 16 und dem Abtastmittel 6 geschaltet ist. Das Abtastmittel 6 weist die erste Abtastschaltung 60 auf, welche den Schalter 63 umfasst.

Die Steuerungseinheit 5 umfasst gemäß 3A einen Integrator 35'', der zur seriellen Verarbeitung mehrerer Eingangssignale ausgelegt ist. Der Integrator 35''' weist den Verstärker 36 auf, der an dem ersten Eingang mit dem Bezugspotenzialanschluss 8 und an dem zweiten Eingang mit dem Ausgang des Schalters 63 verbunden ist. Der Rückkopplungszweig des Verstärkers 36 umfasst drei Parallelschaltungen. Eine erste Parallelschaltung weist den Kondensator 37 und den Schalter 38 auf, eine zweite Parallelschaltung weist einen Kondensator 44 und einen Schalter 45 auf, eine dritte Parallelschaltung weist einen Kondensator 46 und einen Schalter 47 auf. Ein Anschluss der drei Parallelschaltungen ist jeweils mit dem zweiten Eingang des Verstärkers 36 verbunden. Jeweils ein weiterer Anschluss der drei Parallelschaltungen ist über einen Umschalter 43 mit dem Ausgang des Verstärkers 36 und damit dem Ausgang des Integrators 35''' gekoppelt. Ist die erste Versorgungsquelle 7 und damit die erste Lichtquelle 10 aktiviert, so empfängt der Photodetektor 2 ein Lichtsignal und stellt den Photodetektorstrom lin2 bereit. Dieser wird beispielsweise mittels des Schalters 6 mit der doppelter Frequenz des Steuersignals sync 3 abgetastet. Während der Abtastung mittels des Schalters 63 ist der Schalter 38 in einem offenen Zustand und verbindet der Umschalter 43 den Ausgang des Verstärkers 36 mit der Parallelschaltung, umfassend den Kondensator 37 und den Schalter 38. In Abhängigkeit des Lichtsignals, das die erste Lichtquelle 10 bereitstellt, wird somit der Kondensator 37 im Integrator 35''' aufgeladen. Dieser Wert wird der Auswerteeinrichtung 33 zugeführt.

Die Auswerteeinheit 33' ist an einem Eingang mit dem Ausgang des Verstärkers 36 und an einem weiteren Eingang mit der Ablaufsteuerung 16 verbunden. Abwechselnd werden nun die drei Versorgungsquellen 7, 11, 13 aktiviert und die drei Kondensatoren 37, 44, 46 geladen. Die Spannung an den drei Kondensatoren 37, 44, 46 wird somit zeitversetzt der Auswerteschaltung 33' zugeführt und von dieser mit Sollwerten, die von dem Sollwertgeber 54 bereitgestellt werden, verglichen. In Abhängigkeit der Vergleichsergebnisse werden die drei Versorgungsquellen 7, 11, 13 in der folgenden Betriebsphase gesteuert.

Mit Vorteil ist somit ein einzelner Verstärker 36 ausreichend zur Integration des Photodetektorstromes lin2 mit drei verschiedenen Werten, die in Abhängigkeit von den drei Lichtquellen 10, 12, 14 auftreten.

In einer alternativen Ausführungsform kann der Schalter 38 im Integrator 35''' durch den Kondensator 41 und die beiden Umschalter 39, 40 ersetzt werden, wie es rechts oben in 3A und ebenfalls in 2C gezeigt ist. Ebenfalls können die beiden Schalter 45, 47 durch zwei weitere Serienschaltungen, die jeweils zwei Umschalter und einen Kondensator umfassen, ersetzt werden.

In einer weiteren alternativen Ausführungsform der Beleuchtungsanordnung 3 gemäß 3A umfasst die Beleuchtungsanordnung den auf der rechten Seite der 3A gezeigten, mit einer gestrichelten Linie umrahmten Block, welcher die drei Kondensatoren 48, 49, 50, die Auswerteschaltung 33'', den Sollwertgeber sowie den Umschalter 51 umfasst. Gemäß der alternativen Ausführungsform wird der Ausgang des Integrators 35''' über den Umschalter 51 mit jeweils einem der Kondensatoren 48, 49, 50 verbunden. Da ein Steuereingang des Umschalters 51 mit der Ablaufsteuerung 16 gekoppelt ist, erfolgt ein phasenrichtiges Schalten des Umschalters 51, sodass am Kondensator 48 ein Signal anliegt, welches den Wert des Photodetektorstroms lin2 repräsentiert, der von der ersten Lichtquelle 10 hervorgerufen wird. Dies wird entsprechend für die zweite und dritte Lichtquelle 12, 14 und die weiteren Kondensatoren 49, 50 durchgeführt. Am Eingang der Steuerungseinheit 33'' liegen somit drei Signale parallel an, welche die drei Werte des in Abhängigkeit von den drei Lichtquellen erzeugten Photodetektorstromes lin2 repräsentiert. In dieser alternativen Ausführungsform kann die Steuerungseinheit 33' entfallen.

3B zeigt eine weitere beispielhafte Ausführungsform einer Beleuchtungsanordnung, welche eine Weiterbildung der Beleuchtungsanordnung gemäß 3A und 2D darstellt. Auch in 3B umfasst das Abtastmittel den Schalter 63, der über den Frequenzmultiplizierer 55 mit der Ablaufsteuerung 16 verbunden ist. Das Filter 35'''' ist in Switched Capacitor Technik realisiert und weist den Verstärker 36 auf. Der Rückkopplungszweig des Verstärkers 36 verbindet den zweiten Eingang des Verstärkers 36 mit dem Ausgang des Verstärkers 36 und umfasst die Kondensatoren 37, 44 und 46, die wahlweise über den Umschalter 43 mit dem Ausgang des Verstärkers 36 verbunden werden können. Der zweite Eingang des Verstärkers 36 ist über eine Serienschaltung, umfassend den weiteren Kondensator 41 und die beiden Umschalter 39, 40 und einen weiteren Umschalter 51, mit der Spannungsquelle 42, einer weiteren Spannungsquelle 52 und einer zusätzlichen Spannungsquelle 53 verbunden. Die drei Spannungsquellen 42, 52, 53 repräsentieren Vorgabewerte für die erste, die zweite beziehungsweise die dritte Lichtquelle 10, 12, 14. Somit kann mit Vorteil mittels der Switched Capacitor Technik sowohl die Integration des Photodetektorstrom lin2 als auch die Ermittlung einer Differenz zu einem Vorgabewert kosteneffizient realisiert werden.

4A und 4B zeigen beispielhafte Ausführungsformen eines Abtastmittels, wie sie als erste, zweite und dritte Abtastschaltung 60, 61, 63 in den 1, 2A bis 2D, 3A und 3B eingesetzt werden können.

4A zeigt ein Abtastmittel, das einen Schalter 63 umfasst. Der Schalter 63 ist als Feldeffekttransistor 70, insbesondere als n-Kanal Metall-Oxid-Halbleiter Feldeffekttransistor, abgekürzt n-Kanal MOS-Feldeffekttransistor, ausgebildet. Alternativ kann der Feldeffekttransistor 70 als p-Kanal MOS-Feldeffekttransistor mit invertiertem Schaltsignal ausgebildet sein.

4B zeigt ein Abtastmittel, das einen Schalter 63 umfasst, welcher als Transmission Gate 71 realisiert ist. Das Transmission Gate 71 umfasst einen n-Kanal MOS-Feldeffekttransistor 72, einen p-Kanal MOS-Feldeffekttransistor 73 und einen Inverter 74. Ein Steueranschluss des Abtastmittels ist mit einem Steueranschluss des n-Kanal MOS-Feldeffekttransistor 72 und über den Inverter 74 mit einem Steueranschluss des p-Kanal MOS-Feldeffekttransistor 73 verbunden. Ein erster Anschluss des n-Kanal MOS-Feldeffekttransistors 72 ist mit einem ersten Anschluss des p-Kanal MOS-Feldeffekttransistors 73 verbunden. Ebenso ist ein zweiter Anschluss des n-Kanal MOS-Feldeffekttransistors 72 mit einem zweiten Anschluss des p-Kanal MOS-Feldeffekttransistors 73 verbunden. Mittels des Transmission Gate 71 lassen sich Schalter mit besonders niedrigen Durchlasswiderständen realisieren.

2
Photodetektor
3
Versorgungsschaltung
4
Vorverstärker
5
Steuerungseinheit
6
Abtastmittel
7
erste Versorgungsquelle
8
Bezugspotenzialanschluss
9
Versorgungsspannungsanschluss
10
erste Lichtquelle
11
zweite Versorgungsquelle
12
zweite Lichtquelle
13
dritte Versorgungsquelle
14
dritte Lichtquelle
15
Flüssigkristallanzeige
16
Ablaufsteuerung
30
erstes Filter
31
zweites Filter
32
drittes Filter
33, 33', 33'', 33'''
Auswerteschaltung
34
Speicher
35, 35', 35'', 35''', 35''''
Integrator
36
Verstärker
37
Kondensator
38
Schalter
39, 40
Umschalter
41
Kondensator
42
Spannungsquelle
43
Umschalter
44
Kondensator
45
Schalter
46
Kondensator
47
Schalter
48, 49, 50
Kondensator
51
Umschalter
52, 53
Spannungsquelle
54
Sollwertgeber
55
Frequenzmultiplizierer
60
erste Abtastschaltung
61
zweite Abtastschaltung
62
dritte Abtastschaltung
63
Schalter
64
Widerstand
65
Kondensator
66, 67
Puffer
70
Feldeffekttransistor
71
Transmission Gate
72
n-Kanal MOS-Feldeffekttransistor
73
p-Kanal MOS-Feldeffekttransistor
74
Inverter
81, 83, 85
Schalter
82, 84, 86
Stromquelle
B
blau
G
grün
lin1, lin2
Photodetektorstrom
R
rot
sync
Steuersignal
Vset
Einstellwert
W
weiß


Anspruch[de]
Schaltungsanordnung zur Steuerung mindestens zweier Lichtquellen, umfassend

– einen Photodetektor (2),

– ein Abtastmittel (6) zum wahlweisen Abtasten eines von dem Photodetektor (2) in Abhängigkeit einer ersten und einer zweiten Lichtquelle (10, 12) erzeugten Photodetektorsignals (lin2),

– eine Steuerungseinheit (5), die eingangsseitig mit dem Abtastmittel (6) gekoppelt ist und ein erstes Filter (30) umfasst, das dem Abtastmittel (6) nachgeschaltet ist, in Switched Capacitor Technik realisiert ist und zur Ermittlung einer Differenz zu einem Vorgabewert ausgelegt ist,

– eine erste Versorgungsquelle (7), die an einem Steuereingang mit einem ersten Ausgang der Steuerungseinheit (5) gekoppelt ist und zur Steuerung mindestens eines Parameters einer ankoppelbaren ersten Lichtquelle (10) ausgelegt ist, und

– eine zweite Versorgungsquelle (11), die an einem Steuereingang mit einem zweiten Ausgang der Steuerungseinheit (5) gekoppelt ist und zur Steuerung mindestens eines Parameters einer ankoppelbaren zweiten Lichtquelle (12) ausgelegt ist.
Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung zumindest eine dritte Versorgungsquelle (13) umfasst, die an einem Steuereingang mit zumindest einem dritten Ausgang der Steuerungseinheit (5) gekoppelt ist und einen Ausgang aufweist, an den zumindest eine dritte Lichtquelle (14) koppelbar ist, deren Licht ebenfalls das Photodetektorsignal (lin2) erzeugt. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Filter (30) als Tiefpass ausgebildet ist. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Filter (30) einen Verstärker (36) umfasst. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Filter (30) als Integrator (35) ausgebildet ist. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung eine Ablaufsteuerung (16) umfasst, die mit dem Abtastmittel (6) und mindestens einer der Versorgungsquellen (7, 11, 13) zur Zuführung mindestens eines Steuersignals (sync) gekoppelt ist. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Photodetektor (2) als eine Photodiode, ein Phototransistor oder ein Photowiderstand ausgebildet ist. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Photodetektor (2) mit einer Versorgungsschaltung (3) zur elektrische Versorgung des Photodetektors (2) gekoppelt ist. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Photodetektor (2) und das Abtastmittel (6) ein Vorverstärker (4) geschaltet ist. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtastmittel (6) eine erste Abtastschaltung (60), die der ersten Versorgungsquelle (7) zugeordnet ist, und eine zweite Abtastschaltung (61), die der zweiten Versorgungsquelle (11) zugeordnet ist, umfasst. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtastmittel (6) zumindest eine dritte Abtastschaltung (62) umfasst, die der zumindest dritten Versorgungsquelle (13) zugeordnet ist. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Abtastschaltungen (60, 61, 62) als Abtast- und Halteschaltkreis ausgeführt ist. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Abtastschaltungen (60, 61, 62) als Feldeffekttransistor (70) oder als Transmission-Gate (71) ausgebildet ist. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Abtastschaltungen (60, 61, 62) einen Feldeffekttransistor (70, 72, 73) umfasst. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit (5) einen Sollwertgeber (54) umfasst. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit (5) einen Speicher (34) zum Speichern mindestens eines Messwertes des Photodetektorstromes (lin2) oder mindestens eines Wertes, der von dem mindestens einen Messwert des Photodetektorstromes (lin2) abgeleitet ist, umfasst. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass

– die erste Versorgungsquelle (7) einen Ausgang aufweist, an den die erste Lichtquelle (10) koppelbar ist, und

– die zweite Versorgungsquelle (11) einen Ausgang aufweist, an den die zweite Lichtquelle (12) koppelbar ist.
Schaltungsanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Versorgungsquelle (7) einen Schalter (81), dem an einem Steuereingang ein Steuersignal (sync) zugeführt ist, und eine Stromquelle (82) umfasst, die eingangsseitig mit der Steuerungseinheit (5) gekoppelt ist und die in Serie mit dem Schalter (81) zwischen den Ausgang der ersten Versorgungsquelle (7) und einen Bezugspotentialanschluss (8) geschaltet ist. Beleuchtungsanordnung, umfassend eine Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 18 sowie die erste Lichtquelle (10), die an die erste Versorgungsquelle (7) angeschlossen ist, und die zweite Lichtquelle (12), die an die zweite Versorgungsquelle (11) angeschlossen ist. Beleuchtungsanordnung nach Anspruch 19, sofern dieser nach Anspruch 2 rückbezogen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungsanordnung die dritte Lichtquelle (14) umfasst, die an die dritte Versorgungsquelle (13) angeschlossen ist. Verwendung der Beleuchtungsanordnung nach Anspruch 19 oder 20 für eine gesteuerte RGB-Beleuchtung oder eine Rot/Weiß-Beleuchtung, insbesondere als Hintergrundbeleuchtung für eine Anzeige (15). Verfahren zur Steuerung mindestens zweier Lichtquellen, umfassend folgende Schritte:

– Aufeinanderfolgendes Aktivieren einer ersten und einer zweiten Lichtquelle (10, 12) in einer Einstellphase,

– Messen und Abtasten eines der jeweiligen Lichtquelle (10, 12) zugeordneten Photodetektorsstromes (lin2), welcher anschließend gefiltert wird, mittels der Schritte Erfassen des Lichtsignals, Abtasten des Photodetektorstromes (lin2), Filtern und Vergleichen mit einem Vorgabewert, wobei die Ermittlung einer Differenz zu dem Vorgabewert mittels einer Switched Capacitor Technik durchgeführt wird,

– Steuern einer ersten Versorgungsquelle (7), welche mit der ersten Lichtquelle (10) verbunden ist, und einer zweiten Versorgungsquelle (11), welche mit der zweiten Lichtquelle (12) verbunden ist, in einer Betriebsphase in Abhängigkeit der in der Einstellphase abgetasteten und gefilterten Werte des Photodetektorsstromes (lin2).
Verfahren nach Anspruch 22,

gekennzeichnet durch

– Aktivieren einer dritten Lichtquelle (14) in der Einstellphase

– Messen und Abtasten eines der dritten Lichtquelle (14) zugeordneten Photodetektorsstromes (lin2),

– Steuern einer dritten Versorgungsquelle (13), welche mit der dritten Lichtquelle (14) verbunden ist, in einer Betriebsphase in Abhängigkeit des in der Einstellphase abgetasteten Wertes des Photodetektorsstromes (lin2).
Verfahren nach Anspruch 22 oder 23,

gekennzeichnet durch

– Steuern der Helligkeit der ersten Lichtquelle (10) mittels Beeinflussung einer Stromhöhe oder mittels Pulsweitenmodulation oder Pulsdichtenmodulation eines Stromes, der von der ersten Versorgungsquelle (7) an die erste Lichtquelle (10) abgegeben wird, und

– Steuern der Helligkeit der zweiten Lichtquelle (12) mittels Beeinflussung einer Stromhöhe oder mittels Pulsweitenmodulation oder Pulsdichtenmodulation eines Stromes, der von der zweiten Versorgungsquelle (11 an die zweite Lichtquelle (12) abgegeben wird.
Verfahren nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch Steuern der Helligkeit der dritten Lichtquelle (14) mittels Beeinflussung einer Stromhöhe oder mittels Pulsweitenmodulation oder Pulsdichtenmodulation eines Stromes, der von der dritten Versorgungsquelle (13) an die dritte Lichtquelle (14) abgegeben wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 25, gekennzeichnet durch Erzeugen des Photodetektorstromes (lin2) mittels eines gemeinsamen Photodetektors (2) für die Lichtquellen (10, 12, 14). Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 26, gekennzeichnet durch Filtern, insbesondere Halten und Integrieren, des der jeweiligen Lichtquelle (10, 12, 14) zugeordneten Photodetektorstroms (lin2) gemäß Switched Capacitor Technik.






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