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Dokumentenidentifikation DE102006056102B4 19.02.2009
Titel Werkzeugkasten
Anmelder Tong Lee Industrial Co., Ltd., Yung-Kang, Tainan Hsien, TW
Erfinder Kao, Simon, Yung-Kang, Tainan, TW
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Anmeldedatum 28.11.2006
DE-Aktenzeichen 102006056102
Offenlegungstag 29.05.2008
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.02.2009
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.02.2009
IPC-Hauptklasse B25H 3/02  (2006.01)  A,  F,  I,  20061128,  B,  H,  DE

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft einen Werkzeugkasten, insbesondere einen Werkzeugkasten, der ein erstes und ein zweites Werkzeugkasten-Teil umfasst, die einander überlappen, wenn sie in der geschlossenen oder der offenen Position angeordnet sind.

Ein herkömmlicher Werkzeugkasten umfasst ein erstes und ein zweites Werkzeugkasten-Teil, und eine erste und eine zweite Halteeinheit. Das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil sind schwenkbar miteinander gekoppelt. Die erste Werkzeug-Halteeinheit ist an dem ersten Werkzeugkasten-Teil zum Halten eines ersten Satzes von Werkzeugen an Letzterem angebracht. Die zweite Werkzeug-Halteeinheit ist an dem zweiten Werkzeugkasten-Teil zum Halten eines zweiten Satzes von Werkzeugen an Letzterem angebracht. Das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil sind relativ zueinander zwischen einer ersten Position, in der das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil einander überlappen, um einen Zugang zu dem ersten und dem zweiten Satz von Werkzeugen zu verhindern, und einer zweiten Position schwenkbar, in der das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil einen einhundertundachtzig Grad Winkel zwischen ihnen ausbilden, um einen Zugang zu dem ersten und dem zweiten Satz von Werkzeugen zuzulassen.

Der herkömmliche Werkzeugkasten ist dahingehend nachteilig, dass, wenn das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil in der zweiten Position angeordnet sind, der herkömmliche Werkzeugkasten einen relativ großen Raum einnimmt.

US 4,930,628 A beschreibt ein Aufbewahrungsgehäuse für Werkzeuge mit einer schwenkbar angebrachten Abdeckung. Das Gehäuse umfasst die Abdeckung und eine Basis. In der Basis sind mehrere Aussparungen zum Halten von Werkzeugen vorgesehen. Die Abdeckung umfasst ferner jeweils eine an gegenüberliegenden Seiten angeordnete Öffnung, die jeweils um einen entsprechenden kreisförmigen Vorsprung an der Basis passt, zur schwenkbaren Bewegung der Abdeckung um die Basis. Die entsprechenden Öffnungen und Vorsprünge sind koaxial zueinander angeordnet, und sie sind fest und mit der Basis bzw. der Abdeckung gekoppelt.

Deshalb ist die Aufgabe der Erfindung einen Werkzeugkasten bereitzustellen, der den zuvor genannten Nachteil des Stands der Technik überwinden kann.

Der erfindungsgemäße Werkzeugkasten umfasst die Merkmale wie in Anspruch 1 angegeben. Der Werkzeugkasten umfasst ein erstes und ein zweites Werkzeugkasten-Teil und eine Schwenkverbindungseinheit. Das erste Werkzeugkasten-Teil definiert einen Aufnahmeraum, und weist eine Öffnung auf, die mit dem Aufnahmeraum in räumlicher Verbindung ist. Die Schwenkverbindungseinheit verbindet das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil miteinander, und lässt eine relative Drehung zwischen dem ersten und dem zweiten Werkzeugkasten-Teil aus einer geschlossenen Position, in der sich das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil derart überlappen, dass das zweite Werkzeugkasten-Teil die Öffnung in dem ersten Werkzeugkasten-Teil bedeckt, und einer offenen Position zu, in der sich das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil derart überlappen, dass das zweite Werkzeugkasten-Teil die Öffnung in dem ersten Werkzeugkasten-Teil freilegt.

Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch die folgende ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen offensichtlich werden, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:

1 eine Perspektivansicht in aufgelösten Einzelteilen der ersten bevorzugten Ausführungsform eines Werkzeugkastens gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

2 eine Perspektivansicht im montierten Zustand ist, um das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil der ersten bevorzugten Ausführungsform in einer geschlossenen Position angeordnet darzustellen;

3 eine Perspektivansicht ist, um das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil der ersten bevorzugten Ausführungsform in einer offenen Position angeordnet darzustellen;

4 eine fragmentarische Schnittansicht ist, um eine Schwenkverbindungseinheit der ersten bevorzugten Ausführungsform darzustellen;

5 eine schematische Ansicht ist, um das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil der ersten bevorzugten Ausführungsform so darzustellen, dass sie einen einhundertundachtzig Grad Winkel zwischen ihnen ausbilden;

6 eine schematische Ansicht ist, um das zweite Werkzeugkasten-Teil um einen einhundertundachtzig Grad Winkel relativ zu dem ersten Werkzeugkasten-Teil gedreht darzustellen; und

7 eine schematische Ansicht in aufgelösten Einzelteilen der zweiten bevorzugten Ausführungsform eines Werkzeugkastens gemäß der vorliegenden Erfindung ist.

Unter Bezugnahme auf 1, wird die erste bevorzugte Ausführungsform eines Werkzeugkastens 100 gemäß der vorliegenden Erfindung so gezeigt, dass sie ein erstes und ein zweites Werkzeugkasten-Teil 3, 4 und eine Schwenkverbindungseinheit 6 umfasst.

Der Werkzeugkasten 100 dieser Ausführungsform dient dazu, einen ersten und einen zweiten Satz von Werkzeugen 200, 300 (siehe 5) auf eine Art zu halten, die nachstehend beschrieben wird.

Es wird angemerkt, dass jedes der Werkzeuge 200, 300 in dem ersten und dem zweiten Satz ein Innensechskantschlüssel (Allen wrench) ist und eine unterschiedliche Größe aufweist.

Das erste Werkzeugkasten-Teil 3 umfasst eine Basiswand 31, eine Vorderwand 32, und ein Paar von Seitenwänden 33, 34. Die Basiswand 31, die Vorderwand 32, und die Seitenwände 33, 34 des ersten Werkzeugkasten-Teils 3 definieren zusammenwirkend einen Aufnahmeraum 30 zwischen ihnen. Das erste Werkzeugkasten-Teil 3 weist eine Öffnung 301 auf, die in räumlicher Verbindung mit dem Aufnahmeraum 30 in dem ersten Werkzeugkasten-Teil 3 ist.

Das zweite Werkzeugkasten-Teil 4 umfasst eine Basiswand 41, eine Vorderwand 42, und ein Paar von Seitenwänden 43, 44. Die Basiswand 41, die Vorderwand 42, und die Seitenwände 43, 44 des zweiten Werkzeugkasten-Teils 4 definieren zusammenwirkend einen Aufnahmeraum 40 zwischen ihnen. Das zweite Werkzeugkasten-Teil 4 weist eine Öffnung 401 auf, die in räumlicher Verbindung mit dem Aufnahmeraum 40 in dem zweiten Werkzeugkasten-Teil 4 ist.

Der Werkzeugkasten 100 umfasst ferner eine erste und eine zweite Öse bzw. Öhr 51, 52, wobei sich jede von ihnen von einem jeweiligen Ende der gegenüberliegenden Enden der Vorderwand 32 des ersten Werkzeugkasten-Teils 3 erstreckt, und eine dritte und eine vierte Öse 53, 54, wobei sich jede von ihnen von einem jeweiligen Ende der gegenüberliegenden Enden der Vorderwand 42 des zweiten Werkzeugkasten-Teils 4 erstreckt.

Die Schwenkverbindungseinheit 6 umfasst eine erste und eine zweite Schwenkverbindung 61, 62. Die erste Schwenkverbindung 61 der Schwenkverbindungseinheit 6 ist zwischen der ersten und der zweiten Öse 51, 52 angeordnet, und ist drehbar mit der ersten und der zweiten Öse 51, 52 gekoppelt. Auf der anderen Seite ist die zweite Schwenkverbindung 62 der Schwenkverbindungseinheit 6 zwischen der dritten und der vierten Öse 53, 54 angeordnet, erstreckt sich parallel und ist mit der ersten Schwenkverbindung 61 gekoppelt, und ist drehbar mit der dritten und der vierten Öse 53, 54 gekoppelt. Die Konstruktion als solche lässt eine relative Drehung zwischen dem ersten und dem zweiten Werkzeugkasten-Teil 3, 4 um die erste und die zweite Schwenkverbindung 61, 62 der Schwenkverbindungseinheit 6 zu, zwischen einer geschlossenen Position, in der sich das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil 3, 4 derart überlappen, dass das erste Werkzeugkasten-Teil 3 die Öffnung 401 in dem zweiten Werkzeugkasten-Teil 4 bedeckt, und derart, dass das zweite Werkzeugkasten-Teil 4 die Öffnung 301 in dem ersten Werkzeugkasten-Teil 3 bedeckt, wie am besten in 2 gezeigt wird, und einer offenen Position, in der sich das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil 3, 4 derart überlappen, dass das erste Werkzeugkasten-Teil 3 die Öffnung 401 in dem zweiten Werkzeugkasten-Teil 4 freilegt, und derart, dass das zweite Werkzeugkasten-Teil 4 die Öffnung 301 in dem ersten Werkzeugkasten-Teil 3 freilegt, wie am besten in 3 gezeigt wird. Der Werkzeugkasten 100 dieser Erfindung nimmt deshalb den gleichen Raum ein, ungeachtet ob das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil 3, 4 in der geschlossenen oder der offenen Position angeordnet sind.

Unter weiterer Bezugnahme auf 4 umfasst die Schwenkverbindungseinheit 6 ferner eine dritte Schwenkverbindung 63, die sich transversal relativ zu der ersten und der zweiten Schwenkverbindung 61, 62 erstreckt, und die drehbar mit einer Eingriffsnut 620 in der zweiten Schwenkverbindung 62 gekoppelt ist. Die Konstruktion als solche lässt eine relative Drehung zwischen dem ersten und dem zweiten Werkzeugkasten-Teil 3, 4 um die dritte Schwenkverbindung 63 zu, zwischen einer ersten Position, in der die Öffnung 301 in dem ersten Werkzeugkasten-Teil 3 und die Öffnung 401 in dem zweiten Werkzeugkasten-Teil 4 der gleichen Richtung zugewandt sind, wie am besten in 5 gezeigt wird, und einer zweiten Position, in der die Öffnung 301 in dem ersten Werkzeugkasten-Teil 3 und die Öffnung 401 in dem zweiten Werkzeugkasten-Teil 4 entgegengesetzten Richtungen zugewandt sind, wie am besten in 6 gezeigt wird.

Der Werkzeugkasten 100 umfasst ferner ein erstes Paar von anstoßenden Vorsprüngen 71, 72, wobei jeder von ihnen an einem jeweiligen Endabschnitt von gegenüberliegenden Endabschnitten der ersten Schwenkverbindung 61 der Schwenkverbindungseinheit 6 vorgesehen ist, und ein zweites Paar von anstoßenden Vorsprüngen 73, 74, wobei jeder von ihnen an einem jeweiligen Endabschnitt von gegenüberliegenden Endabschnitten der zweiten Schwenkverbindung 62 der Schwenkverbindungseinheit 6 vorgesehen ist. Die anstoßenden Vorsprünge 71, 72 stoßen gegen die Vorderwand 32 des ersten Werkzeugkasten-Teils 3, und die anstoßenden Vorsprünge 73, 74 stoßen gegen die Vorderwand 42 des zweiten Werkzeugkasten-Teils 4, wenn das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil 3, 4 in einer der geschlossenen oder offenen Positionen angeordnet ist. Somit wird sichergestellt, dass sich das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil 3, 4 vollständig überlappen, wenn sie in der geschlossenen oder der offenen Position angeordnet sind. Bei einer alternativen Ausführungsform kann der Werkzeugkasten 100 ohne das erste und das zweite Paar von anstoßenden Vorsprüngen 71, 72, 73, 74 auskommen.

Der Werkzeugkasten 100 umfasst ferner eine erste und eine zweite Werkzeug-Halteeinheit 8, 9. Die erste Halteeinheit 8 ist in dem Aufnahmeraum 30 in dem ersten Werkzeugkasten-Teil 3 angeordnet, ist an dem ersten Werkzeugkasten-Teil 3 vorgesehen, und hält den ersten Satz von Werkzeugen 200 in dem Aufnahmeraum 30 in dem ersten Werkzeugkasten-Teil 3. Bei dieser Ausführungsform umfasst die erste Werkzeug-Halteeinheit 8 eine Vielzahl von elastischen Klemmen bzw. Klammern 81, wobei jede von ihnen lösbar einen ersten Endabschnitt 2001 eines jeweiligen Werkzeugs der Werkzeuge 200 in dem ersten Satz festklemmt, wie am besten in 5 gezeigt. Auf der anderen Seite ist die zweite Halteeinheit 9 in dem Aufnahmeraum 40 in dem zweiten Werkzeugkasten-Teil 4 angeordnet, ist an dem zweiten Werkzeugkasten-Teil 4 vorgesehen, und hält den zweiten Satz von Werkzeugen 300 in dem Aufnahmeraum 40 in dem zweiten Werkzeugkasten-Teil 4. Bei dieser Ausführungsform umfasst die zweite Werkzeug-Halteeinheit 9, wie die erste Werkzeug-Halteeinheit 8, eine Vielzahl von elastischen Klemmen 91, wobei jede von ihnen lösbar einen ersten Endabschnitt 3001 eines jeweiligen Werkzeugs der Werkzeuge 300 in dem zweiten Satz festklemmt, wie am besten in 5 gezeigt.

Der Werkzeugkasten 100 umfasst ferner eine erste und eine zweite Schlitz-definierende Wandeinheit 35, 45, wobei jede von ihnen in dem Aufnahmeraum 30, 40 in einem jeweiligen Werkzeugkasten-Teil der ersten und zweiten Werkzeugkasten-Teile 3, 4 angeordnet ist, und wobei jede von ihnen an dem jeweiligen Werkzeugkasten-Teil der ersten und zweiten Werkzeugkasten-Teile 3, 4 ausgebildet ist. Bei dieser Ausführungsform umfasst die erste Schlitz-definierende Wandeinheit 35 eine Vielzahl von Schlitz-definierenden Wänden 351, wobei jede von ihnen einen Schlitz bzw. Spalt 350 definiert, der einen zweiten Endabschnitt 2002 eines jeweiligen Werkzeugs der Werkzeuge 200 in dem ersten Satz empfängt, und der einen Durchmesser aufweist, welcher einem Querschnitt des zweiten Endabschnitts 2002 des jeweiligen Werkzeugs der Werkzeuge 200 in dem ersten Satz entspricht, und von denen jede mit einer Markierung 352 versehen ist, welche die Größe des jeweiligen Werkzeugs der Werkzeuge 200 in dem ersten Satz angibt. Außerdem umfasst die zweite Schlitz-definierende Wandeinheit 45, wie die erste Schlitz-definierende Wandeinheit 35, eine Vielzahl von Schlitz-definierenden Wänden 451, wobei jede von ihnen einen Schlitz 450 definiert, der einen zweiten Endabschnitt 3002 eines jeweiligen Werkzeugs der Werkzeuge 300 in dem zweiten Satz empfängt, und der einen Durchmesser aufweist, welcher einem Querschnitt des zweiten Endabschnitts 3002 des jeweiligen Werkzeugs der Werkzeuge 300 in dem zweiten Satz entspricht, und von denen jede mit einer Markierung 452 versehen ist, welche die Größe des jeweiligen Werkzeugs der Werkzeuge 300 in dem zweiten Satz angibt.

Der Werkzeugkasten 100 umfasst ferner eine Verriegelungseinheit zum Halten des ersten und des zweiten Werkzeugkasten-Teils 3, 4 in der geschlossenen Position. Die Verriegelungseinheit umfasst ein Paar von Verriegelungsnuten 36, wobei jede von ihnen in einer jeweiligen Seitenwand der Seitenwände 33, 34 des ersten Werkzeugkasten-Teils 3 ausgebildet ist, und ein Paar von Haken bzw. Nasen 46, wobei jeder von ihnen an einer jeweiligen Seitenwand der Seitenwände 43, 44 des zweiten Werkzeugkasten-Teils 4 vorgesehen ist, und wobei jeder von ihnen lösbar eine jeweilige Verriegelungsnut 36 in Eingriff nimmt, wenn das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil 3, 4 in der geschlossenen Position angeordnet sind.

Bei der Nutzung, wenn es gewünscht wird den ersten Satz von Werkzeugen 200 in dem Aufnahmeraum 30 in dem ersten Werkzeugkasten-Teil 3, und den zweiten Satz von Werkzeugen 300 in dem Aufnahmeraum 40 in dem zweiten Werkzeugkasten-Teil 4, zu halten, sind das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil 3, 4 zuerst in der offenen Position angeordnet. Dann wird der zweite Endabschnitt 2002 von jedem der Werkzeuge 200 in dem ersten Satz in den jeweiligen Schlitz der Schlitze 350 in der ersten Schlitz-definierenden Wandeinheit 35 eingeführt, und anschließend wird der erste Endabschnitt 2001 von jedem der Werkzeuge 200 in dem ersten Satz durch die jeweilige Klemme 81 der ersten Werkzeug-Halteeinheit 8 festgeklemmt. Des Weiteren wird der zweite Endabschnitt 3002 von jedem der Werkzeuge 300 in dem zweiten Satz in den jeweiligen Schlitz der Schlitze 450 in der zweiten Schlitz-definierenden Wandeinheit 45 eingeführt, und anschließend wird der erste Endabschnitt 3001 von jedem der Werkzeuge 300 in dem zweiten Satz durch die jeweilige Klemme 91 der zweiten Werkzeug-Halteeinheit 9 festgeklemmt. Danach werden das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil 3, 4 wieder in die geschlossene Position zurückgeführt.

Es wird angemerkt, dass die Basiswand 31, 41 von jedem der ersten und zweiten Werkzeugkasten-Teile 3, 4 mit einem Ausschnitt an einem freien Endabschnitt 310, 410 von ihr ausgebildet ist, um ein Betrachten der ersten Endabschnitte 2001 der Werkzeuge 200 in dem Aufnahmeraum 30 in dem ersten Werkzeugkasten-Teil 3, und der ersten Endabschnitte 3001 der Werkzeuge 300 in dem Aufnahmeraum 40 in dem zweiten Werkzeugkasten-Teil 4, zuzulassen, wenn das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil 3, 4 in der geschlossenen Position angeordnet sind.

7 stellt die zweite bevorzugte Ausführungsform eines Werkzeugkastens 100 gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Im Vergleich mit der vorherigen Ausführungsform, kommt die Schwenkverbindungseinheit 6 ohne die dritte Schwenkverbindung 63 aus (siehe 1), und die erste und die zweite Schwenkverbindung 61, 62 der Schwenkverbindungseinheit 6 sind integriert als ein einzelnes Stück ausgebildet.


Anspruch[de]
Werkzeugkasten (100), gekennzeichnet durch:

ein erstes Werkzeugkasten-Teil (3), das einen Aufnahmeraum (30) definiert und eine Öffnung (301) aufweist, die in räumlicher Verbindung mit dem Aufnahmeraum (30) darin ist;

ein zweites Werkzeugkasten-Teil (4), das einen Aufnahmeraum (40) definiert und eine Öffnung (401) aufweist, die in räumlicher Verbindung mit dem Aufnahmeraum (40) darin ist; und

eine Schwenkverbindungseinheit (6), die das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil (3, 4) miteinander verbindet, und eine relative Drehung zwischen dem ersten und dem zweiten Werkzeugkasten-Teil (3, 4) zulässt, aus einer geschlossenen Position, in der sich das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil (3, 4) derart überlappen, dass das erste Werkzeugkasten-Teil (3) die Öffnung (401) in dem zweiten Werkzeugkasten-Teil (4) bedeckt, das zweite Werkzeugkasten-Teil (4) die Öffnung (301) in dem ersten Werkzeugkasten-Teil (3) bedeckt, und der Aufnahmeraum (40) in dem zweiten Werkzeugkasten-Teil (4) über dem Aufnahmeraum (30) in dem ersten Werkzeugkasten-Teil (3) angeordnet ist, in eine offene Position, in der sich das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil (3, 4) derart überlappen, dass das zweite Werkzeugkasten-Teil (4) die Öffnung (301) in dem ersten Werkzeugkasten-Teil (3) freilegt, wobei

die Schwenkverbindungseinheit (6) eine erste Schwenkverbindung (61), die drehbar mit dem ersten Werkzeugkasten-Teil (3) gekoppelt ist, und eine zweite Schwenkverbindung (62) umfasst, die sich parallel erstreckt und die mit der ersten Schwenkverbindung (61) gekoppelt ist, und die drehbar mit dem zweiten Werkzeugkasten-Teil (4) gekoppelt ist, und wobei die Schwenkverbindungseinheit (6) ferner eine dritte Schwenkverbindung (63) umfasst, die sich transversal relativ zu der ersten und der zweiten Schwenkverbindung (61, 62) erstreckt und mit ihnen gekoppelt ist, um eine relative Drehung zwischen der ersten und der zweiten Schwenkverbindung (61, 62) zuzulassen.
Werkzeugkasten (100) nach Anspruch 1, ferner gekennzeichnet durch:

eine erste und eine zweite Öse (51, 52), die sich von dem ersten Werkzeugkasten-Teil (3) erstrecken, wobei die erste Schwenkverbindung (61) zwischen der ersten und der zweiten Öse (51, 52) angeordnet ist und drehbar mit ihnen gekoppelt ist; und

eine dritte und eine vierte Öse (53, 54), die sich von dem zweiten Werkzeugkasten-Teil (4) erstrecken, wobei die zweite Schwenkverbindung (62) zwischen der dritten und der vierten Öse (53, 54) angeordnet ist und drehbar mit ihnen gekoppelt ist.
Werkzeugkasten (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der ersten und zweiten Schwenkverbindungen (61, 62) mit einer Eingriffsnut (620) ausgebildet ist, wobei die dritte Schwenkverbindung (63) an der anderen der ersten und zweiten Schwenkverbindungen (61, 62) ausgebildet ist, und mit der Eingriffsnut (620) drehbar in Eingriff ist. Werkzeugkasten (100) nach Anspruch 2, ferner gekennzeichnet durch einen ersten und einen zweiten anstoßenden Vorsprung (71, 72), wobei jeder von ihnen an einer jeweiligen der ersten und zweiten Schwenkverbindungen (61, 62) vorgesehen ist, wobei jeder der ersten und zweiten anstoßenden Vorsprünge (71, 72) gegen einen jeweiligen der ersten und zweiten Werkzeugkasten-Teile (3, 4) anstößt, wenn das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil (3, 4) in der geschlossenen oder der offenen Position angeordnet sind. Werkzeugkasten (100) nach Anspruch 1, ferner gekennzeichnet durch eine Werkzeug-Halteeinheit (8), die in dem Aufnahmeraum (30) in dem ersten Werkzeugkasten-Teil (3) angeordnet ist, an dem ersten Werkzeugkasten-Teil (3) vorgesehen ist, und geeignet ist, einen Satz von Werkzeugen (200) in dem Aufnahmeraum (30) in dem ersten Werkzeugkasten-Teil (3) zu halten. Werkzeugkasten (100) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeug-Halteeinheit (8) eine Vielzahl von elastischen Klemmen (81) umfasst, wobei jede von ihnen geeignet ist, lösbar einen ersten Endabschnitt (2001) eines jeweiligen Werkzeugs der Werkzeuge (200) festzuklemmen. Werkzeugkasten (100) nach Anspruch 5, ferner gekennzeichnet durch eine Schlitz-definierende Wandeinheit (35), die in dem Aufnahmeraum (30) in dem ersten Werkzeugkasten-Teil (3) angeordnet ist, an dem ersten Werkzeugkasten-Teil (3) ausgebildet ist, und eine Vielzahl von Schlitz-definierenden Wänden (351) umfasst, wobei jede von ihnen einen Schlitz (350) definiert, der geeignet ist einen zweiten Endabschnitt (2002) eines jeweiligen Werkzeugs der Werkzeuge (200) zu empfangen. Werkzeugkasten (100) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Schlitz-definierenden Wände (351) mit einer Markierung (352) versehen ist, welche die Größe des jeweiligen Werkzeugs der Werkzeuge (200) angibt. Werkzeugkasten (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, ferner gekennzeichnet durch eine Verriegelungseinheit zum Halten des ersten und des zweiten Werkzeugkasten-Teils (3, 4) in der geschlossenen Position, wobei die Verriegelungseinheit umfasst:

eine Verriegelungsnut (36), die in dem ersten oder dem zweiten Werkzeugkasten-Teil (3, 4) ausgebildet ist, und

einen Haken (46), der an dem anderen der ersten und zweiten Werkzeugkasten-Teile (3, 4) vorgesehen ist, und der die Verriegelungsnut (36) lösbar in Eingriff nimmt, wenn das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil (3, 4) in der geschlossenen Position angeordnet sind.
Werkzeugkasten (100) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der ersten und zweiten Werkzeugkasten-Teile (3, 4) einen freien Endabschnitt (310, 410) aufweist, der mit einem Ausschnitt ausgebildet ist, um ein Betrachten der ersten Endabschnitte (2001) der Werkzeuge (200) in dem Aufnahmeraum (30) in dem ersten Werkzeugkasten-Teil (3) zuzulassen, wenn das erste und das zweite Werkzeugkasten-Teil (3, 4) in der geschlossenen Position angeordnet sind.






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