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Dokumentenidentifikation DE102004025188B4 19.03.2009
Titel Anschlussdose
Anmelder RIA-BTR Produktions-GmbH, 78176 Blumberg, DE
Erfinder Sticker, Rolf, 78166 Donaueschingen, DE;
Rösch, Werner, 79780 Stühlingen, DE
Vertreter Patentanwälte Westphal Mussgnug & Partner, 78048 Villingen-Schwenningen
DE-Anmeldedatum 22.05.2004
DE-Aktenzeichen 102004025188
Offenlegungstag 15.12.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.03.2009
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.03.2009
IPC-Hauptklasse H02G 3/12  (2006.01)  A,  F,  I,  20051017,  B,  H,  DE
IPC-Nebenklasse H02G 15/06  (2006.01)  A,  L,  I,  20051017,  B,  H,  DE
H01R 13/66  (2006.01)  A,  L,  I,  20051017,  B,  H,  DE
H01R 13/58  (2006.01)  A,  L,  I,  20051017,  B,  H,  DE
H01R 13/648  (2006.01)  A,  L,  I,  20051017,  B,  H,  DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Anschlussdose für ein Daten- oder Kommunikationsnetz mit einem Gehäuse, das eine Leiterplatte aufnimmt, wobei an der Leiterplatte mindestens eine Steckbuchse zur Aufnahme eines Steckers vorgesehen ist und wobei das Gehäuse ein Unterteil und einem Oberteil aufweist und wobei an dem Unterteil mindestens eine Klemmvorrichtung für mindestens ein Kabel vorgesehen ist.

Eine solche Anschlussdose ist beispielsweise aus der DE 101 63 861 A1 bekannt. Die beschriebene Anschlussdose weist ein Gehäuse auf, welches aus drei Bestandteilen, nämlich einem Oberteil, einem Zwischenteil und einem Unterteil aufgebaut ist. Dabei ist die Leiterplatte in das Gehäusezwischenteil integriert. Das Gehäusezwischenteil hat die Funktion eines Adapters und ermöglicht, dass das Oberteil und das Unterteil in einer Vielzahl von Stellungen relativ zueinander ausgerichtet werden können. Dies gibt die Möglichkeit, Kabel beispielsweise aus einer um 45° zur horizontalen geneigten Richtung der Anschlussdose zuzuführen, indem das Unterteil des Gehäuses entsprechenden ausgerichtet wird, während die Ausrichtung des Oberteils und der Leiterplatte davon unbeeinflusst bleibt. Nachteilig bei der bekannten Anschlussdose ist, dass das Gehäuse aus einer Vielzahl von Einzelteilen zusammengesetzt ist, wodurch die Montage erschwert wird.

Aus der EP 0 617 495 A1 ist eine Anschlussdose bekannt, bei der eine Leiterplatte in vier, jeweils um 90° gegeneinander gedrehten Stellungen, in das Gehäuse einsetzbar ist. Das Gehäuse der beschriebenen Anschlussdose ist einstückig ausgebildet und kann zur Unterputzmontage mit einem Tragring zur Befestigung in einer Leerdose versehen werden. Weiterhin ist vorgesehen, dass auf das Gehäuse raumseitig eine Blende aufschraubbar ist. Da das Gehäuse einstückig ausgebildet ist, weist es notwendigerweise relativ hohe Seitenwände auf, um die Leiterplatte aufnehmen zu können. Hierdurch wird aber das Anschließen von Kabeladern an die Leiterplatte wesentlich erschwert, da die hohen Seitenwände des Gehäuses die Zugänglichkeit zum Gehäuseinneren erheblich erschweren.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anschlussdose der Eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass eine Herstellung bei reduzierten Kosten sowie eine erleichterte Montage der Anschlussdose möglich ist.

Diese Aufgabe wird bei einer Anschlussdose der gattungsgemäßen Art dadurch gelöst, dass das Oberteil unmittelbar auf das Unterteil aufsetzbar ist und an dem Unterteil in mehreren, gegeneinander um eine gedachte Gehäusemittelachse gedrehten Stellungen festlegbar ist und dass die Leiterplatte auf einer Trägerplatte angeordnet ist, die in mehreren, gegeneinander um die gedachte Gehäusemittelachs gedrehten Stellungen innerhalb des Unterteils festlegbar ist. Bei der erfindungsgemäß ausgestalteten Anschlussdose kann überraschenderweise auf das Gehäusezwischenteil verzichtet werden. Hierdurch können insbesondere Materialkosten eingespart werden. Weiterhin wird die Montage des Gehäuses der Anschlussdose erleichtert, da nur zwei und nicht drei Gehäuseteile in Deckung gebracht werden müssen. Dadurch, dass das Gehäuse aus zwei Teilen aufgebaut ist, wird gewährleistet, dass die in das Unterteil einsetzbare Leiterplatte mit Trägerplatte gut zugänglich ist, so dass die Kabeladern ohne Schwierigkeiten an die Leiterplatte anbringbar sind. Bei der Montage wird das Unterteil entsprechend der Zufuhrrichtung der Kabel ausgerichtet. Von dieser Ausrichtung unabhängig kann nun die Leiterplatte in das Unterteil eingesetzt und an die Kabeladern der Kabel angeschlossen werden. Daraufhin wird das Oberteil unmittelbar auf das Unterteil in der gewünschten Stellung aufgesetzt. Dabei sollte die Ausrichtung der Leiterplatte mit Trägerplatte der Ausrichtung des Oberteils entsprechen.

In Ausgestaltung der Erfindung ist mit Vorteil vorgesehen, dass die Stellungen, in denen das Oberteil an dem Unterteil festlegbar ist und die Stellungen an denen die Trägerplatte mit Leiterplatte innerhalb des Unterteils festlegbar ist, übereinstimmen. Dies ist insoweit von Vorteil, als dass durch diese Maßnahme die Öffnungen zur Durchführung eines Steckers mit der darunterliegenden Steckbuchse zur Aufnahme des Steckers in Deckung bringbar sind.

Damit das Oberteil in mehreren, vorzugsweise acht, jeweils um 45° gegeneinander gedrehten Stellungen, am Unterteil festlegbar ist, ist es von Vorteil, wenn die Umrisslinien des Unterteils und des Oberteils, zumindest in einem Übergangsbereich, die Form eines regelmäßigen Vielecks, insbesondere eines Achtecks, aufweisen.

Dadurch, dass die Umrisslinie der Trägerplatte mit Leiterplatte die Form eines Vieleckes, insbesondere eines Achtecks, aufweist, kann diese in einem entsprechend ausgestalteten Unterteil aufgenommen werden. Dabei ist es von Vorteil, wenn die Trägerplatte derart ausgestaltet ist, dass zumindest auf einer Seite, vorzugsweise auf zwei Seiten der Trägerplatte genügend Raum zur Durchführung von Kabeladern verbleibt.

In Weiterbildung der Erfindung ist mit Vorteil vorgesehen, dass auf der Leiterplatte mehrere Klemmen, vorzugsweise IDC-Klemmen, zur Aufnahme von Kabeladern nebeneinander angeordnet sind, wobei mindestens zwei Klemmen in einem von 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise in einem Winkelbereiche zwischen 10° und 80°, insbesondere 20°, zueinander angeordnet sind. Hierdurch wird der Anschlussweg, also der Weg der Kabeladern zu einzelnen Klemmen verkürzt. Dies führt zu einer besseren Handhabbarkeit bei der Montage.

Es ist besonders zweckmäßig, dass die Klemmen im Wesentlichen auf einem Kreis- oder Ellipsenbogen angeordnet sind. Eine bogenförmige Anordnung kann bei acht nebeneinander angeordneten Klemmen im Wesentlichen dadurch erreicht werden, dass die vier mittleren Klemmen in einer Reihe nebeneinander angeordnet sind, wobei zwei Klemmen an jedem Ende der Reihe gegenüber den mittleren vier Klemmen abgewinkelt, vorzugsweise um 20°, abgewinkelt sind.

Es ist von besonderem Vorteil, dass die Klemmvorrichtung zur Zugentlastung mindestens einer Kabelader gleichzeitig ein Schirmkontaktelement, vorzugsweise einen federnden Kontaktbügel, zur Herstellung eines Kontakts mit einer Kabelabschirmung, aufweist. Die Klemmvorrichtung hat also eine Doppelfunktion. Zum Einen wird durch die Klemmvorrichtung eine Zugentlastung des Kabels sichergestellt. Zum Anderen wird direkt durch die Klemmvorrichtung ein Kontakt mit der Kabelabschirmung hergestellt. Dabei ist es sinnvoll, den federnden Kontaktbügel an der Klemmvorrichtung mittels einer Nietverbindung zu befestigen. Hierdurch kann auf eine aufwendige Schraubenverbindung verzichtet werden.

In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Klemmvorrichtung als an dem Unterteil angelenkte Klappe ausgebildete ist. Für die Anlenkung ist beispielsweise ein Scharniergelenk vorgesehen. Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung der Klemmvorrichtung ist es möglich, Klemmung und Herstellung eines Schirmkontaktes mit nur einer Klemmschraube zu realisieren. Bisher wurden mindestens zwei Schrauben benötigt, eine zur Herstellung einer Klemmverbindung zur Bereitstellung einer Zugentlastung und eine Weitere zur Herstellung eines Schirmkontakts.

In Weiterbildung der Erfindung ist mit Vorteil vorgesehen, dass die Klemmvorrichtung einen, mit dem Schirmkontaktelement elektrisch verbundenen, Anschluss zur Aufnahme eines Erdungskabels aufweist. Mit Vorteil wird das gesamte, aus Metalldruckguss hergestellte Gehäuse, ebenfalls über den Anschluss zur Aufnahme eines Erdungskabels geerdet.

Eine besonders einfache Montage eines Erdungskabels an der Anschlussdose wird dadurch ermöglicht, dass der Anschluss als Anstecklasche zur Aufnahme eines Kontaktschuhs eines Erdungskabels ausgebildet ist. Eine solche Klemm-Schiebe-Verbindung ist besonders leicht und schnell anschließbar.

Es ist von besonderem Vorteil, dass die Anstecklasche derart ausgerichtet ist, dass das Erdungskabel parallel zur Zuführungsrichtung der Kabel orientiert ist. Hierdurch kann das Erdungskabel parallel zu den Kabel, vorzugsweise in der Mitte von zwei Kabel, verlegt werden. Dadurch werden die Seiten der Anschlussdose nicht durch den Erdungsanschluss blockiert, wodurch weitere Kabel seitlich um das Gehäuse herumgeführt werden können.

Ein Ausführungsbeispiel wird anhand einer Zeichnung erläutert.

Es zeigen:

1 eine perspektivische Vorderansicht einer Anschlussdose in Explosionsdarstellung,

2 eine perspektivische Rückansicht einer Anschlussdose in Explosionsdarstellung,

3 eine perspektivische Vorderansicht des Gehäuseunterteils mit Trägerplatte und Leiterplatte und

4 eine perspektivische Rückansicht des Gehäuseunterteils.

In der Zeichnung ist eine Anschlussdose 1 zur Datenübertragung dargestellt. Die Anschlussdose 1 umfasst ein Gehäuse 2 mit einem Oberteil 3 und einem Unterteil 4.

Sowohl Oberteil 3 als auch Unterteil 4 sind wannenartig ausgebildet. Das Unterteil 4 umfasst eine Bodenwand 5, die von einer Seitenwand 6 umgeben ist. Die Seitenwand 6 bildet eine Umrisslinie in Form eines gleichseitigen Achtecks. In die freie Randkante der Seitenwand 6 ist eine umlaufende Stufe 7 eingebracht, auf die das Oberteil 8 mit einer entsprechend ausgestalteten, formkongruenten Stufe aufsetzbar ist.

Das Oberteil weist ebenfalls eine umlaufende Seitenwand 9 auf, in deren freier Randkante die schon erwähnte, umlaufende Stufe 8 eingebracht ist. Das Oberteil weist eine Deckenfläche 10 auf.

Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist am Oberteil 3 ein Tragring 11 zur Befestigung der Anschlussdose 1 in einer Leerdose vorgesehen. Das dargestellte Ausführungsbeispiel eignet sich daher insbesondere für die Unterputzverlegung. Insbesondere aus optischen Gründen ist eine Blende 12 vorgesehen, die mit dem Oberteil 3 verschraubbar ist. Die Blende 12 weist Eingangsöffnungen 13 für nicht dargestellte Kabelstecker auf. Im Oberteil 3 sind Durchgangsöffnungen 14 für die Kabelstecker vorgesehen. Das Gehäuse 2 umgibt eine Leiterplatte 15, die auf einer Trägerplatte 16 montiert ist. Die Umrisslinie der Trägerplatte 16 ist in der Form eines Achtecks ausgebildet, so dass die Trägerplatte 16 mit der Leiterplatte 15 im Unterteil 4 aufnehmbar ist und dort in insgesamt acht gegeneinander um eine gedachte Gehäusemittelachse 42 gedrehten Stellungen festlegbar ist. Bei der Ausgestaltung der Trägerplatte 16 ist bemerkenswert, dass die achteckig ausgebildete Umrisslinie nicht gleichseitig ausgestaltet ist und somit die Grundfläche des Unterteils 4 nicht vollständig ausfüllt. Zwei gegenüberliegende Längsseiten sind nach innen versetzt und dadurch länger ausgestaltet als die übrigen Seiten, wodurch jeweils ein Abstand zwischen der Trägerplatte 16 und der Seitenwand 6 des Unterteils 4 frei bleibt, der das seitliche Vorbeiführen von nicht dargestellten Kabeladern aus den Kabeln 17, 18 zu den auf der Leiterplatte 15 angeordneten Gruppen 19, 20 von Klemmen ermöglicht.

Jede Gruppe 19, 20 von Klemmen weist acht Kontaktklemmen auf. Die Kontaktklemmen einer Gruppe 19, 20 sind auf einem Kreisbogen angeordnet. Hierzu wurden die beiden äußeren Klemmenpaare 21, 22 der Gruppe 19 von Klemmen in einem Winkel von 20° zu den mittleren Klemmenpaaren 23, 24 der Gruppe 19 von Klemmen angeordnet. Die Gruppe 20 von Klemmen ist in entsprechender Weise aufgebaut.

Mittig auf der Leiterplatte 15 sind zwei Steckbuchsen 25, 26 zur Aufnahme von Datensteckern angebracht. Die Kontakte 27, 28 der Steckbuchsen 25, 26 sind über die Leiterplatte elektrisch mit den Gruppen 19, 20 von Klemmen verbunden. Bei der Montage wird zunächst das Unterteil 4 entsprechend der Zuführungsrichtung 29 der Kabel 17, 18 ausgerichtet. Daraufhin wird die Trägerplatte 16 mit Leiterplatte 15 in der für die Steckrichtung der Buchsen gewünschten Stellung in das Unterteil 4 eingesetzt und angeschlossen. Bei dem darauffolgenden Aufsetzen des Oberteils 3 ist darauf zu achten, dass die Durchgangsöffnung 14 mit den Steckbuchsen 25, 26 in Deckung gebracht wird, um ein Einstecken von Steckern in die Steckbuchsen 25, 26 zu ermöglichen.

Auf der Unterseite der Bodenwand 5 des Unterteils 4 ist eine als Klappe ausgebildete Klemmvorrichtung 30 zur Klemmung der Kabel 17, 18 vorgesehen. Die Kabel 17, 18 werden zwischen der Klappe 31 und der Bodenwand 5 festgeklemmt. Hierzu durchdringt eine Klemmschraube 33 eine Öffnung in der Bodenwand 5 von innen und ist in ein Innengewinde 32 der Klappe 31 einschraubbar. Die Klemmschraube 33 ist in der Bodenwand 5 unverlierbar gesichert. Die Klemmkraft der Klappe 31 kann mittels der Klemmschraube 33 eingestellt werden. Die Klappe 31 ist mittels eines Scharniergelenks 34 an der Bodenwand 5 befestigt.

Mit Hilfe der Klemmvorrichtung 30 wird nicht nur die Zugentlastung der Kabelader innerhalb des Gehäuses 2 sichergestellt, sondern gleichzeitig mittels eines, an der Klappe 31 befestigten Schirmkontaktelementes 35 ein Kontakt zur Abschirmung 36, 37 der Kabel 17, 18 hergestellt. Das Schirmkontaktelement 35 ist als federndes Kontaktbügel ausgebildet und mit der Klappe 31 vernietet. Das Schirmkontaktelement 35 hat elektrisch leitenden Kontakt mit einem an der Klappe 31 angeordneten Anschluss 38 zur Aufnahme eines Kontaktschuhs 39 eines Erdungskabels 40.

Über das Erdungskabel 40 wird somit das gesamte, vorzugsweise aus Metalldruckguss hergestellte, Gehäuse 2 geerdet.

Der als Anstecklasche ausgebildete Anschluss 38 ist parallel zur Zuführungsrichtung 29 der Kabel 17, 18 ausgerichtet, so dass das Erdungskabel 40 ebenfalls parallel zu den Kabeln 17, 18 verläuft.

Die Klappe 31 überdeckt im geschlossenen Zustand einen in der Bodenwand 5 vorgesehenen, großen Durchbruch 41, durch welchen die Kabeladern der Kabel 17, 18, von der Unterseite des Gehäuses 2 in dieses geführt werden, um seitlich zwischen der Trägerplatte 16 und der Seitenwand 6 nach oben zu den Klemmen 19, 20 zu laufen.

1
Anschlussdose
2
Gehäuse
3
Oberteil
4
Unterteil
5
Bodenwand
6
Seitenwand
7
Stufe
8
Stufe
9
Seitenwand
10
Deckenfläche
11
Tragring
12
Blende
13
Eingangsöffnung
14
Durchgangsöffnung
15
Leiterplatte
16
Trägerplatte
17
Kabel
18
Kabel
19
Gruppen von Klemmen
20
Gruppen von Klemmen
21
Klemmenpaar außen
22
Klemmenpaar außen
23
Klemmenpaar innen
24
Klemmenpaar innen
25
Steckbuchse
26
Steckbuchse
27
Kontakte
28
Kontakte
29
Zuführungsrichtung
30
Klemmvorrichtung
31
Klappe
32
Innengewinde
33
Klemmschraube
34
Scharniergelenk
35
Schirmkontaktelement
36
Abschirmung
37
Abschirmung
38
Anschluss
39
Kontaktschuh
40
Erdungskabel
41
Durchbruch
42
Gehäusemittelachse


Anspruch[de]
Anschlussdose (1) für ein Daten- oder Kommunikationsnetz mit einem Gehäuse (2), das eine Leiterplatte (15) aufnimmt, wobei an der Leiterplatte (15) mindestens eine Steckbuchse (25, 26) zur Aufnahme eines Steckers vorgesehen ist und wobei das Gehäuse (2) ein Unterteil (4) und einem Oberteil (3) aufweist und wobei an dem Unterteil (4) mindestens eine Klemmvorrichtung (30) für mindestens ein Kabel vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (3) unmittelbar auf das Unterteil (4) aufsetzbar ist und an dem Unterteil (4) in mehreren, gegeneinander um eine gedachte Gehäusemittelachse (42) gedrehten Stellungen festlegbar ist und dass die Leiterplatte (15) auf einer Trägerplatte (16) angeordnet ist, die in mehreren, gegeneinander um die gedachte Gehäusemittelachse (42) gedrehten Stellungen, innerhalb des Unterteils (4) festlegbar ist. Anschlussdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellungen, in denen das Oberteil (3) an dem Unterteil (4) festlegbar ist und die Stellungen an denen die Trägerplatte (16) mit Leiterplatte (15) innerhalb des Unterteils (4) festlegbar ist, übereinstimmen. Anschlussdose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umrisslinien des Unterteils (4) und des Oberteils (3), zumindest in einem Übergangsbereich, die Form eines regelmäßigen Vielecks, insbesondere eines Achtecks, aufweisen. Anschlussdose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umrisslinie der Trägerplatte (16) mit Leiterplatte (15) die Form eines Vielecks, insbesondere eines Achtecks, aufweist, und im Unterteil aufnehmbar ist. Anschlussdose nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einer Seitenkante, vorzugsweise an zwei gegenüberliegenden Seitenkanten der Trägerplatte (16) zwischen dieser und der Seitenwand (6) des Unterteils (4) ein Abstand frei bleibt zum Durchführen der Kabeladern. Anschlussdose nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Leiterplatte (15) und/oder der Trägerplatte (16) mehrere Klemmen, vorzugsweise mit Schneid-Klemm-Kontakten, zur Aufnahme von Kabeladern entlang der wenigstens einen von der Seitenwand (6) beabstandeten Seitenkante nebeneinander angeordnet sind, wobei mindestens zwei Klemmen in einem von 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise in einem Winkelbereich zwischen 10° und 80°, insbesondere 20°, zueinander angeordnet sind. Anschlussdose nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmen im wesentlichen auf einem Kreis- oder Ellipsenbogen angeordnet sind. Anschlussdose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (30) zur Zugentlastung mindestens eines Kabels gleichzeitig ein Schirmkontaktelement (35), vorzugsweise ein federnder Kontaktbügel, zur Herstellung eines Kontakts mit einer Kabelabschirmung (36, 37), aufweist. Anschlussdose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (30) als an dem Unterteil (4) angelenkte Klappe (31) ausgebildet ist. Anschlussdose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (30) einen, mit dem Schirmkontaktelement (35) elektrisch verbundenen, Anschluss (38) zur Aufnahme eines Erdungskabels (40) aufweist. Anschlussdose nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss (38) als Anstecklasche zur Aufnahme eines Kontaktschuhs (39) eines Erdungskabels (40) ausgebildet ist. Anschlussdose nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anstecklasche (38) derart ausgerichtet ist, dass das Erdungskabel (40) parallel zu der Zuführungsrichtung (29) der Kabel (17, 18) orientiert ist. Anschlussdose nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwand (5) des Unterteils (4) einen großen Durchbruch (41) aufweist, durch welchen die Adern der angeschlossenen Kabel (17, 18) hindurch geführt werden und der durch die geschlossene Klappe (31) abgedeckt wird. Anschlussdose nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine einzige Klemmschraube (33) die Zugentlastung und die Schirmkontaktierung der angeschlossenen Kabel (17, 18) bewirkt wird. Anschlussdose nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschraube (33) unverlierbar in der Bodenwand (5) gehalten ist, diese durchdringt und in ein Innengewinde (32) der Klappe (31) eindrehbar ist.






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