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Dokumentenidentifikation DE102004045709B4 19.03.2009
Titel Verfahren zur Einstellung eines Verstärkers und Verstärkerschaltung
Anmelder Infineon Technologies AG, 81669 München, DE
Erfinder Clara, Martin, Villach, AT;
Kolhaupt, Klaus, Villach, AT;
Wiesbauer, Andreas, Dr., Pörtschach, AT;
Di Giandomenico, Antonio, Dr., Villach, AT
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Kraus & Weisert, 80539 München
DE-Anmeldedatum 21.09.2004
DE-Aktenzeichen 102004045709
Offenlegungstag 06.04.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.03.2009
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.03.2009
IPC-Hauptklasse H03F 3/45  (2006.01)  A,  F,  I,  20051017,  B,  H,  DE
IPC-Nebenklasse H03F 1/34  (2006.01)  A,  L,  I,  20051017,  B,  H,  DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einstellung eines Verstärkers, insbesondere eine Regelung einer Mittenspannung eines volldifferenziellen Operationsverstärkers, und eine entsprechende Verstärkerschaltung.

Die EP 1 458 090 A1 betrifft die Stromrückkopplung und die Korrektur der Offset-Spannung bei Differenzverstärkern.

Die DE 101 42 707 A1 betrifft einen mehrstufigen Differenzverstärker, bei welchem die Stabilität einer Gleichtakt-Regelschleife verbessert ist.

Bei analogen Niedervoltschaltungen nach dem Stand der Technik ist der dynamische Bereich stark eingeschränkt. Um ein Leistungsoptimum bei einem vorgegebenen Leistungsverbrauch zu erreichen, muss ein Spannungsbereich, welcher durch analoge Schaltungsteile verarbeitet werden kann, maximiert werden. Dabei befinden sich die Ausgangsstufen von Operationsverstärkern bei einer Niedervolt-CMOS-Schaltung dicht an einer Versorgungsspannung (rail-to-rail), das heißt, dass zwischen dem Ausgang des Operationsverstärkers und der Versorgungsspannung nur ein Transistor angeordnet ist.

In 1 ist eine typische volldifferenzielle zweistufige Operationsverstärkerschaltung dargestellt, wobei der Miller-Effekt kompensiert ist, sich die Ausgangsstufe dicht an der Versorgungsspannung befindet und eine Rückkopplung zur Regelung der Mittenspannung angeordnet ist. Ein Operationsverstärker 12 verstärkt eine Differenz zwischen einer von außen einstellbaren Spannung VCM und einem Mittelwert des Spannungswertes der beiden Ausgänge 3, 4 der Operationsverstärkerschaltung derart, dass sich der Mittelwert auf die Spannung VCM einstellt. Um den verfügbaren Spannungsbereich an dem Ausgang der volldifferenziellen Operationsverstärkerschaltung zu maximieren, sollte die Spannung VCM genau in der Mitte eines Spannungsbereichs eingestellt werden, in welchem sich die zwei Ausgangstransistoren N2 in der Sättigung befinden. D. h. die optimale Spannung VCMopt muss folgender Gleichung genügen: VCMopt = 12·(VDD – VSS – VDSAT,P2 – VDSAT,N2)(1) dabei sind:

VDD, VSS
Versorgungsspannung
VDSAT,P2, VDSAT,N2
Sättigungsspannung

2 zeigt ein abstraktes Modell der volldifferenziellen Operationsverstärkerschaltung der 1. Die Spannungen an den Ausgängen 3, 4 des volldifferenziellen Operationsverstärkers 11, welche auch den Ausgängen 3, 4 der volldifferentiellen Operationsverstärkerschaltung entsprechen, werden durch ein Mittlungsnetzwerk 13 gemittelt und eine Differenz zwischen einer an einem Schaltungsknoten 5 anliegenden Spannung und der von außen einstellbaren Spannung VCM wird verstärkt und dem Steuereingang 7 des volldifferenziellen Operationsverstärkers 11 zugeführt. Standardmäßig können dabei auch die beiden Gate-Anschlüsse von zwei Eingangstransistoren P1 des volldifferenziellen Operationsverstärkers 11 mit der Spannung VCM beaufschlagt werden. Dabei treten allerdings folgende Probleme auf:

  • • Bei sehr geringen Versorgungsspannungen erfordern die Eingangstransistoren P1 eine geringere Vorspannung als VCMopt. Wenn allerdings die Spannung VCM von der optimalen Spannung VCMopt abgesenkt wird, wird der Spannungsbereich des Ausgangs 3, 4 der volldifferenziellen Operationsverstärkerschaltung um den doppelten Betrag verkleinert.
  • • Andere Schaltungsteile können eine optimale Mittenspannung aufweisen, welche sich sowohl von der Spannung VCMopt als auch von der optimalen Vorspannung der Eingangstransistoren P1 unterscheidet.

Nach dem Stand der Technik werden die vorab beschriebenen Probleme gelöst, indem verschiedene Spannungen verfügbar gemacht und geeignet gepuffert werden. Dies zieht den Nachteil nach sich, dass sich die Schaltungskomplexität und der Stromverbrauch einer derart ausgestalteten Schaltung erhöhen.

Deshalb ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diesen Nachteil zu beseitigen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 und eine Verstärkerschaltung gemäß Anspruch 5 gelöst. Die abhängigen Ansprüche definieren bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung.

Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Einstellung eines Verstärkers, insbesondere eines volldifferenziellen Operationsverstärkers, bereitgestellt, wobei der Verstärker einen ersten Ausgang und einen zweiten Ausgang aufweist, an welchen ein differentielles Ausgangssignal des Verstärkers abgreifbar ist. Dabei wird der Verstärker von einem einstellbaren Mittelwert zwischen einem Spannungswert an dem ersten Ausgang und einem Spannungswert an dem zweiten Ausgang eingestellt, indem ein sowohl mit dem ersten Ausgang als auch mit dem zweiten Ausgang gekoppelter Schaltungsknoten in Richtung zu einem bestimmten Spannungspotenzial gezogen wird.

Indem der mit dem ersten und dem zweiten Ausgang gekoppelte Schaltungsknoten in Richtung zu dem bestimmten Spannungspotenzial gezogen wird, wird vorteilhafter Weise eine Mittenspannung am Ausgang des Verstärkers eingestellt, wodurch wiederum ein Spannungsbereich an dem Ausgang des Verstärkers optimiert bzw. optimal eingestellt wird.

Dabei wird der Verstärker abhängig von einer Differenz zwischen dem Mittelwert und einer vorgegebenen Spannung eingestellt, wobei diese Differenz insbesondere verstärkt wird.

Durch die vorgegebene Spannung existiert neben der Einstellungsmöglichkeit, den Schaltungsknoten auf das Spannungspotenzial zu ziehen, eine weitere Einstellungsmöglichkeit, wodurch das Einstellen der Mittenspannung und damit der Spannungsbereich an dem Ausgang des Verstärkers flexibler eingestellt werden kann.

Dabei wird der Mittelwert dadurch eingestellt, dass der mit dem ersten Ausgang und dem zweiten Ausgang gekoppelte Schaltungsknoten über einen Widerstand auf das bestimmte Spannungspotenzial gezogen wird.

Dadurch ist es vorteilhafter Weise möglich, über eine Wahl des Widerstandes die Mittenspannung und damit den Spannungsbereich an dem Ausgang des Verstärkers einzustellen. Da eine Veränderung des Widerstandes wesentlich einfacher zu bewerkstelligen ist, als eine Veränderung einer Spannung, welche an einen Eingang eines Operationsverstärkers angelegt wird, wie es nach dem Stand der Technik üblich ist, besitzt das erfindungsgemäße Verfahren einen entscheidenden Vorteil hinsichtlich der Einfachheit der Einstellung von verschiedenen Mittenspannungen.

Insbesondere kann der Mittelwert auch derart eingestellt werden, dass der Schaltungsknoten wahlweise entweder über einen ersten Widerstand auf ein erstes Spannungspotenzial, insbesondere ein Versorgungsspannungspotenzial, oder über einen zweiten Widerstand auf ein zweites Spannungspotenzial, insbesondere auf Masse, gezogen wird.

Dadurch ist es erfindungsgemäß möglich die Mittenspannung sowohl in Richtung zu dem Versorgungsspannungspotenzial zu ziehen bzw. anzuheben als auch die Mittenspannung in Richtung zu der Masse zu ziehen bzw. abzusenken.

Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird auch eine Verstärkerschaltung, welche insbesondere als voll differenzielle Operationsverstärkerschaltung ausgestaltet ist, bereitgestellt. Diese Verstärkerschaltung umfasst einen Verstärker sowie erste und zweite Schaltungsmittel. Dabei besitzt der Verstärker einen ersten und einen zweiten Ausgang, an welchen ein differentielles Ausgangssignal der Verstärkerschaltung abgreifbar ist. Mit den ersten Schaltungsmitteln wird die Verstärkerschaltung in Abhängigkeit von einem Mittelwert zwischen einem Spannungswert an dem ersten Ausgang und einem Spannungswert an dem zweiten Ausgang eingestellt. Dieser Mittelwert wird mithilfe der zweiten Schaltungsmittel dadurch eingestellt, dass diese zweiten Schaltungsmittel einen Schaltungsknoten, welcher sowohl mit dem ersten als auch mit dem zweiten Ausgang der Verstärkerschaltung gekoppelt ist, auf ein bestimmtes Spannungspotenzial ziehen.

Die Vorteile der erfindungsgemäßen Verstärkerschaltung entsprechen denjenigen, welche bereits vorab bei dem erfindungsgemäßen Verfahren beschrieben worden sind, weshalb sie hier nicht wiederholt werden.

Die zweiten Schaltungsmittel umfassen dabei einen Widerstand, welcher mit dem Schaltungsknoten verbunden ist, um den Schaltungsknoten auf ein mit dem Widerstand verbundenes Spannungspotenzial zu ziehen. Dabei ist der Widerstand bezüglich seines Widerstandwertes einstellbar.

Da der Widerstandwert die Mittenspannung an dem Ausgang der Verstärkerschaltung beeinflusst, wird durch eine Einstellung dieses Widerstandwertes die Mittenspannung und damit der Spannungsbereich am Ausgang der Verstärkerschaltung in einer Weise verändert, welche im Vergleich zum Stand der Technik, wobei eine Spannung an einem Eingang eines Operationsverstärkers verändert werden muss, wesentlich einfacher ist.

Dabei kann der mindestens eine Widerstand ein T-Glied oder ein R2R-Netzwerk umfassend.

Das T-Glied und das R2R-Netzwerk sind nach dem Stand der Technik bekannte Methoden, einen variablen Widerstand bzw. den bezüglich seines Widerstandwertes einstellbaren Widerstand zu realisieren.

Erfindungsgemäß können die zweiten Schaltungsmittel mehrere Widerstände umfassen. Dabei kann jeder Widerstand mittels jeweils eines Schalters mit einem ihm zugeordneten Spannungspotenzial verbunden sein. Indem eine beliebige Menge dieser Schalter geschlossen oder der Rest geöffnet wird, wird der Schaltungsknoten über entsprechend ausgewählte Widerstände, welche mit einem geschlossenen Schalter verbunden sind, in Richtung zu von den ausgewählten Widerständen zugeordneten Spannungspotenzialen gezogen, wodurch sich ein bestimmter Spannungswert an dem Schaltungsknoten einstellt. Dabei ist insbesondere zumindest eins dieser Spannungspotenziale Masse und zumindest eins die Versorgungsspannung.

Durch den Einsatz von Schaltern ist es möglich, die Mittenspannung des Ausgangs der Verstärkerschaltung z. B. auch programmierbar auf einen von mehreren möglichen Spannungswerten zu schalten. Dadurch kann der Spannungswert der Mittenspannung nahezu beliebig eingestellt werden.

Die ersten Schaltungsmittel können einen weiteren Verstärker, insbesondere einen Operationsverstärker, umfassen. Dabei ist ein erster Eingang des weiteren Verstärkers mit dem Schaltungsknoten verbunden, welcher insbesondere durch ein mit dem ersten und zweiten Ausgang gekoppeltes Mittelungsnetzwerk zur Bildung des Mittelwerts bereitgestellt wird. An einem zweiten Eingang des weiteren Verstärkers ist eine vorgegebene Spannung angelegt. Ein Ausgang des weiteren Verstärkers ist mit einem Steuereingang des Verstärkers verbunden, um die Mittenspannung am Ausgang der Verstärkerschaltung abhängig von der vorgegebenen Spannung zu regeln.

Wenn alle Schalter geöffnet sind, wird erfindungsgemäß die Mittenspannung nur in Abhängigkeit von der vorgegebenen Spannung geregelt, wodurch vorteilhafter Weise eine Einstellmöglichkeit, welche die einzige Einstellmöglichkeit nach dem Stand der Technik ist, auch gegeben ist.

Im Vergleich zum Stand der Technik vermindert die vorliegende Erfindung vorteilhafter Weise eine Anzahl von in einer entsprechenden Schaltung benötigten Referenzspannungen mit zugeordneten Notwendigkeiten, diese zu Puffern und zu verteilen. Zur Erklärung sei ausgeführt, dass nach dem Stand der Technik verschiedene Referenzspannungen auf der Schaltung meist zentral erzeugt, gepuffert und verteilt werden müssen, was aufwändig ist, Fläche kostet und zusätzlichen Strom verbraucht. Außerdem vermindert die vorliegende Erfindung im Vergleich zum Stand der Technik eine Anzahl von verschiedenen voll differenziellen Operationsverstärkerschaltungen, welche für einen bestimmten Schaltungsentwurf benötigt werden. Dadurch wird vorteilhafter Weise die Schaltungskomplexität, die Verschiedenartigkeit der volldifferentiellen Operationsverstärkerschaltungen und der Stromverbrauch reduziert.

Die vorliegende Erfindung ist insbesondere für volldifferenzielle Operationsverstärkerschaltungen für im Niedervoltbereich (unter 2 V) arbeitende mikroelektronische Analogschaltungen geeignet. Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung aber nicht auf diesen bevorzugten Anwendungsbereich beschränkt, sondern ist auch für allgemeine Verstärkerschaltungen geeignet, welche z. B. für Analogteile von Hybridschaltungen oder von hauptsächlich aus digitalen Schaltungsteilen bestehenden Schaltungen eingesetzt werden, wobei diese Schaltungen auch mit Versorgungsspannungen arbeiten können, welche höher als 2 V sind.

Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend näher unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels erläutert.

1 stellt eine volldifferentielle Operationsverstärkerschaltung nach dem Stand der Technik dar.

2 stellt ein abstraktes Schaltungsmodell der in 1 dargestellten volldifferenziellen Operationsverstärkerschaltung dar.

3 stellt ein abstraktes Schaltungsmodell einer Rückkopplung der in 1 dargestellten volldifferenziellen Operationsverstärkerschaltung dar.

4 und 5 stellen jeweils eine erfindungsgemäße Erweiterung des in 3 dargestellten abstrakten Schaltungsmodells dar.

6 stellt eine erfindungsgemäße volldifferentielle Operationsverstärkerschaltung als abstraktes Schaltungsmodell dar.

1 und 2 wurden bereits bei der Diskussion des Standes der Technik beschrieben, weshalb hier nur 2 insoweit ausgeführt wird, wie es zum Verständnis der 3 notwendig ist.

3 abstrahiert eine Rückkopplung der in 2 dargestellten volldifferenziellen Operationsverstärkerschaltung, wobei zwei Ausgänge 3, 4 eines volldifferenziellen Operationsverstärkers 11 zu einem Signal, dessen Spannungswert VCMOUT einer Mittenspannung des Ausgangs der volldifferenziellen Operationsverstärkerschaltung entspricht, zusammengefasst sind. Dadurch kann auch ein Mittelungsnetzwerk 13 in 2 vereinfacht werden, indem es durch eine Parallelschaltung von 0,5·RC und 2·CC ausgedrückt wird.

In 4 wird an einen Ausgang 5 des vereinfachten Mittelungsnetzwerkes ein Widerstand RB angeschlossen, welcher mit seinem anderen Eingang an Masse 6 liegt. Unter Abhängigkeit von dem Widerstand RB lässt sich die Mittenspannung VCMOUT wie folgt berechnen:

Ähnlich wird in 5 an den Ausgang 5 des vereinfachten Mittelungsnetzwerkes ein Widerstand RA angeschlossen, welcher mit seinem anderen Eingang an einer Versorgungsspannung VDD liegt. Damit lässt sich unter Abhängigkeit von dem Widerstand RA und der Versorgungsspannung VDD die Mittenspannung VCMOUT wie folgt berechnen:

Die beiden vorab angegebenen Gleichungen ((2) und (3)) zeigen, dass die Mittenspannung VCMOUT der voll differenziellen Operationsverstärkerschaltung auf einen beliebigen Wert eingestellt werden kann, indem RA bzw. RB entsprechend gewählt wird. Dabei kann die Mittenspannung auch kleiner als VCM eingestellt werden, falls die Versorgungsspannung VDD größer als die vorgegebene Spannung VCM ist.

In 6 ist eine volldifferenzielle Operationsverstärkerschaltung 30 mit in 4 und 5 dargestellten Schaltungsergänzungen 14 abgebildet, wobei zusätzlich jeweils ein Transistor 21, 22 zwischen dem Widerstand RA und der Versorgungsspannung VDD bzw. zwischen dem Widerstand RB und Masse 6 angeordnet ist.

Wenn nur eine Schaltungsergänzung 14 vorhanden ist, kann die Mittenspannung auf vier verschiedene folgende Arten und damit auf vier verschiedene Spannungswerte eingestellt werden, wobei davon ausgegangen wird, dass die vorgegebene Spannung VCM konstant ist:

  • • beide Schalter 21, 22 sind geöffnet
  • • Schalter 21 ist geschlossen und Schalter 22 ist geöffnet
  • • Schalter 22 ist geschlossen und Schalter 21 ist geöffnet
  • • beide Schalter 21, 22 sind geschlossen

Wenn mehrere Schaltungsergänzungen 14 vorhanden sind, wie es in 6 dargestellt ist, kann die Mittenspannung auf entsprechend viele Spannungswerte eingestellt werden, wodurch die dargestellte volldifferentielle Operationsverstärkerschaltung 30 an entsprechend viele Bedürfnisse innerhalb einer konkreten Schaltung (nicht dargestellt) angepasst werden kann.


Anspruch[de]
Verfahren zur Einstellung eines Verstärkers (11), wobei der Verstärker (11) einen ersten Ausgang (3) und einen zweiten Ausgang (4) aufweist, an denen ein differenzielles Ausgangssignal des Verstärkers (11) abgreifbar ist, wobei der Verstärker (11) in Abhängigkeit von einer Differenz zwischen einem Mittelwert, welcher zwischen einem Spannungswert an dem ersten Ausgang (3) und einem Spannungswert an dem zweiten Ausgang (4) gebildet wird, und einer vorgegebenen Spannung (VCM) eingestellt wird, und wobei ein mit dem ersten Ausgang (3) einerseits und dem zweiten Ausgang (4) andererseits gekoppelter Schaltungsknoten (5) vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelwert dadurch verändert wird, dass der Schaltungsknoten mit einem Anschluss von mindestens einem Widerstand (RA; RB) verbunden wird und dass der andere Anschluss des mindestens einen Widerstands (RA; RB) mit einem bestimmten Spannungspotenzial (VDD; 6) verbunden wird, und dass der mindestens eine Widerstand (RA; RB) bezüglich seines Widerstandwerts einstellbar ist. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Differenz (7) zwischen dem Mittelwert und der vorgegebenen Spannung (VCM) verstärkt wird, um den Verstärker (11) entsprechend einzustellen. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärker (11) ein volldifferenzieller Operationsverstärker ist. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelwert zwischen dem Spannungswert an dem ersten Ausgang (3) und dem Spannungswert an dem zweiten Ausgang (4) dadurch eingestellt wird, dass der mit dem ersten Ausgang (3) und dem zweiten Ausgang (4) gekoppelte Schaltungsknoten (5) wahlweise über einen ersten Widerstand (RA) in Richtung zu einem ersten Spannungspotenzial (VDD) oder über einen zweiten Widerstand (RB) in Richtung zu einem zweiten Spannungspotenzial (6) gezogen wird. Verstärkerschaltung,

mit einem Verstärker (11), welcher einen ersten Ausgang (3) und einen zweiten Ausgang (4) aufweist, an denen ein differenzielles Ausgangssignal der Verstärkerschaltung (30) abgreifbar ist,

mit ersten Schaltungsmitteln (12) zum Einstellen der Verstärkerschaltung (30) in Abhängigkeit von einer Differenz zwischen einem Mittelwert, welcher zwischen einem Spannungswert an dem ersten Ausgang (3) und einem Spannungswert an dem zweiten Ausgang (4) gebildet wird, und einer vorgegebenen Spannung (VCM), und

mit zweiten Schaltungsmitteln (RA, RB, 21, 22) zum Verändern des Mittelwerts, und

wobei ein mit dem ersten Ausgang (3) einerseits und dem zweiten Ausgang (4) andererseits gekoppelter Schaltungsknoten (5) vorhanden ist,

dadurch gekennzeichnet,

dass die zweiten Schaltungsmittel (RA, RB, 21, 22) mindestens einen Widerstand (RA; RB) umfassen und derart ausgestaltet sind, dass sie den Mittelwert dadurch verändern,

dass ein Anschluss des mindestens einen Widerstands (RA; RB) mit dem Schaltungsknoten (5) und dass der andere Anschluss des mindestens einen Widerstands (RA; RB) mit einem bestimmten Spannungspotenzial (VDD; 6) verbunden ist, und dass der mindestens eine Widerstand (RA; RB) bezüglich seines Widerstandwerts einstellbar ist.
Verstärkerschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkerschaltung als volldifferenzielle Operationsverstärkerschaltung (30) ausgestaltet ist. Verstärkerschaltung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Widerstand (RA; RB) ein T-Glied oder ein R2R-Netzwerk umfasst. Verstärkerschaltung nach einem der Ansprüche 5–7, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Schaltungsmittel mindestens einen ersten Widerstand (RA) und einen zweiten Widerstand (RB) sowie einen dem ersten Widerstand zugeordneten ersten Schalter (21) und dem zweiten Widerstand zugeordneten zweiten Schalter (22) umfassen, um den mit dem ersten Ausgang (3) und dem zweiten Ausgang (4) gekoppelten Schaltungsknoten (5) wahlweise über den ersten Widerstand (RA) in Richtung zu einem ersten Spannungspotenzial (VDD) oder über den zweiten Widerstand (RB) in Richtung zu einem zweiten Spannungspotenzial (6) zu ziehen. Verstärkerschaltung nach einem der Ansprüche 5–8, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem ersten Ausgang (3) und dem zweiten Ausgang (4) ein Mittelungsnetzwerk (13) zur Bildung des Mittelwerts gekoppelt ist, wobei das Mittelungsnetzwerk (13) den Schaltungsknoten (5) aufweist, an welchem der Mittelwert abgreifbar ist. Verstärkerschaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Schaltungsmittel einen weiteren Verstärker (12) umfassen, wobei ein erster Eingang des weiteren Verstärkers (12) mit dem Schaltungsknoten (5) des Mittelungsnetzwerks (13) verbunden ist, während an einem zweiten Eingang des weiteren Verstärkers (12) eine vorgegebene Spannung (VCM) angelegt ist, und wobei ein Ausgang (7) des weiteren Verstärkers (12) mit einem Steuereingang des Verstärkers (11) verbunden ist, um den Mittelwert am Schaltungsknoten (5) des Mittelungsnetzwerks (13) abhängig von der vorgegebenen Spannung (VCM) zu regeln. Verstärkerschaltung nach einem der Ansprüche 5–10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkerschaltung (30) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1–4 ausgestaltet ist.






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