Die vorliegende Erfindung stellt eine neue Art von elektrischen Strahlungs-
und Steinplattenheizungen dar.
Herkömmliche diesbezügliche Heizungen verfügen über
Heizleiter/-platten welche innenliegend oder rückwärtig ein- oder angebracht
bzw. angeklebt werden und so eine Aufheizung erzielen. Je nach innerem Ofenaufbau
wird diese dann an Speicher- oder Frontplatten abgegeben. Alternativ in verbesserten
Formen auch über zusätzliche Füllungen mit Quarzsand oder sonstige
im Ofenbau übliche Vergussmassen geleitet.
Allen gemeinsam ist ein Wärmeverlust welcher je nach Stein- oder
Fliesenart ca. 10°C pro 1 cm Stärke beträgt. Bei weichen oder poröseren
Materialien fällt dies noch höher aus. Ebenso bei Metallvarianten und
-bauteile.
Diese Wärme fließt/strahlt von der Oberfläche dann
in geraden und parallelen Wellen. Die vorliegende Neuerung zielt nun darauf hin
ab diesen Leitungsverlust durch eingearbeitete Heizkristalle (welche Leit- und Abstrahlfläche
darstellen) bzw. Kristallplatten fast gänzlich auszugleichen bzw. gewaltig
zu verringern. Diese werden in den Front- und/oder Seitenplatten eingearbeitet.
Wahlweise auch als Intarsieneinlage/n oder Drusenteileinlage.
Dafür sind natürliche große Kristallformationen wie
Amethyst oder sonstige Quarze (auf Format geschnitten) ab Härtegrad 7 –
gut genug geeignet da deren trigonales bzw. vielspitziges Kristallsystem eine besondere
Streuung bewirkt. Des weiteren sind künstliche Kristalle bzw. -aneinanderreihungen
oder -formationen anwendbar zumal diese struktur- und farbtonmäßig (beliebig
form- und gestaltbar) gut und vielfach günstig herstellbar sind.
Damit der unterschiedliche Ausdehnungsmoment der verschiedenen Bauteile
wie Fliesen/Steinplatten sowie Metallflächen und Kunst- oder Naturkristallplatten
untereinander sich schwingungsmäßig sowie spannungs- und rißfrei
verhalten sind diese mit Hochtemperatursilikon ver- oder eingebunden. Bei auch machbarer
loser/gefaßter Einlage sind allerdings Bewegungsgeräusche möglich.
Die besondere Neuerung im Elektroofenbau besteht des weiteren darin nunmehr mit
kleineren Heizleitern oder -platten bzw. -folien zu arbeiten (= punkt- oder linienmäßig
erzeugte Hitze) und durch die Kristalle/platten wieder größere und vielfach
streuende Abstrahlflächen zu gewinnen = turbulente Konvektion. Kristalloberfläche
somit immer um ein Vielfaches größer als bei vergleichbaren Flachfronten
welche üblicherweise meist glatt oder vielfach geschachtet/gewellt sowie trapezförmig
sind. Die vorliegende Neuerung arbeitet kosteneffizienter da nunmehr eine kleinere
Punkterwärmung und/oder Flächenheizeinbringung benötigt wird welche
dann über diese Kristallformationen geleitet eine vielfach größer
verstreute Abstrahlung erwirkt. Fazit: eine effektivere und kostengünstigere
Wärmeleitung und deren -abstrahlung welche mit natürliche Kristallformationen
(sowie auch künstlich erzeugten) bewirkt wird. Spart Heizleiterfläche
und Energieaufwand. Des weiteren sind bei Intarsieneinlagen die unterschiedlichen
Abstrahlwellen/längen der Kristalle und die der Steine/Fliesenteile ideal um
eine Wärmewellenverstärkung zu erreichen bzw. um diese weiter aufzubauschen.
Viele sich überlagernde/verquirlende turbulente Wellen ergeben somit einen
höheren Wärmegewinn als herkömmliche gerade strahlende und parallel
laufende Wärmewellen.
Ferner wird hierbei zusätzlich der Gefahrenmoment erheblich reduziert
da man sich nicht mehr an der ganzen Ofenoberfläche „verbrennen”
kann da nunmehr deren Berührungspunkte ja nur aus wenigen Kristallspitzen besteht
und nicht mehr aus einer ebenen vollfrontigen Heizfläche.
Auch zielt die Abstrahlung bei herkömmlichen flachen Plattenheizungen
immer auf die gegenüberliegende Wand mit einiger paralleler Streuung.
Die immense unterschiedliche Ausrichtungen unserer Kristallspitzenanordnungen
bewirkt nun auch einen Strahlungsfluß in bisher nicht erreichbaren Winkelungen
durch Verdrehen und Verformen der sich nun vielfach überlagernden Wärmewellen.
Vergleichbar und optische wie die Sonnenoberflächenaktivität und ähnlich
deren Korona.
Die so erreichte Neuerung bewirkt einen Energiegewinn welcher darin
besteht bei vergleichbarem Stromaufwand eine wesentlich größere Oberfläche
nunmehr erhitzen zu können bei höherer Temperatur. Ferner eine zusätzlich
bisher so nicht vorhandene Wärmewellenverwirbelung zu erzielen und das Wärmewohlfühlempfinden
von Strahlungsöfen weiter zu steigern.
Empfindungsmäßig wird gegenüber der herkömmlichen
permanenten direkten Strahlung diese turbulente Kristallstrahlung als „weicher...
nicht mehr so aggressiv” empfunden und mehr als umgebendes fließendes
raumfüllendes „Rundumwärmeerlebnis” erfühlt.
Auch wird das Erscheinungsbild solch einer veränderten Raum-
oder Schreibtischheizung durch diese Kristallfläche/n zusätzlich optisch
und wertmäßig gesteigert und die einzigartige Schönheit unserer Natur
wunderbar hiermit eingefangen.
Erwiesenermaßen sind für 15 m2 Räume (umbaut und bei
zeitgeistiger Isolation) nunmehr diese Ofenversionen mit gerade mal 250 Watt als
alleinige Raumheizung ausreichend zumal diese sogar bis 150°C erreichen (Frontabstrahltemperatur
bei 30 cm Bauhöhe).
Diese Bauversion und die vielen sich ergebenden Vorteile finden bisher
so keine Anwendung.