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Dokumentenidentifikation DE102009011282A1 09.09.2010
Titel Kristallofen - turbulente elektrische Strahlungsheizung
Anmelder Dubrikow, Rainer, 91207 Lauf, DE
Erfinder Dubrikow, Rainer, 91207 Lauf, DE
DE-Anmeldedatum 02.03.2009
DE-Aktenzeichen 102009011282
Offenlegungstag 09.09.2010
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.09.2010
IPC-Hauptklasse F24D 13/02  (2006.01)  A,  F,  I,  20090302,  B,  H,  DE
Zusammenfassung Strahlungsheizungen, welche mit natürlichen und/oder künstlichen Kristallplatten oder -teilstücken versehen sind.
Verkleinerte Heizleiter/-platten oder -elemente bewirken eine Materialreduzierung und Energieersparnis, da diese günstiger und schneller aufzuheizen sind.
Diese wird dann über die Kristalle geleitet und vielfach vergrößert abgegeben. Wärmeverlust durch Übertragung wird somit gewaltig verbessert, da die Kristalle fast verlustfrei (ab ca. Härtegrad 7 und bei dieser Bauversion) leiten. Durch den unterschiedlichen Aufbau von Steinplattenheizungen bzw. der Fliesenfronten und den eingelegten und geklebten Kristalleinheiten kommt es zu einer verquirlenden Wärmewellenabstrahlung und -aktivität, vergleichbar der Sonnenoberfläche und deren unregelmäßiger Aktivität. Die so erzeugte natürliche Steigerung von Wärmestrahlung sowie deren Streuung ist gegenüber herkömmlichen flachen Steinplattenfronten (bei vergleichbarer Frontfläche) ein Gewinn an Wärme und deren Intensität sowie Richtungsfluß zu verzeichnen. Ebenso werden deren perfekte Kristallwuchsvorgaben in die Ofentechnologie eingebunden. Diese optische und technische Neuerung gibt es in dieser Heizungsform bisher nicht.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung stellt eine neue Art von elektrischen Strahlungs- und Steinplattenheizungen dar.

Herkömmliche diesbezügliche Heizungen verfügen über Heizleiter/-platten welche innenliegend oder rückwärtig ein- oder angebracht bzw. angeklebt werden und so eine Aufheizung erzielen. Je nach innerem Ofenaufbau wird diese dann an Speicher- oder Frontplatten abgegeben. Alternativ in verbesserten Formen auch über zusätzliche Füllungen mit Quarzsand oder sonstige im Ofenbau übliche Vergussmassen geleitet.

Allen gemeinsam ist ein Wärmeverlust welcher je nach Stein- oder Fliesenart ca. 10°C pro 1 cm Stärke beträgt. Bei weichen oder poröseren Materialien fällt dies noch höher aus. Ebenso bei Metallvarianten und -bauteile.

Diese Wärme fließt/strahlt von der Oberfläche dann in geraden und parallelen Wellen. Die vorliegende Neuerung zielt nun darauf hin ab diesen Leitungsverlust durch eingearbeitete Heizkristalle (welche Leit- und Abstrahlfläche darstellen) bzw. Kristallplatten fast gänzlich auszugleichen bzw. gewaltig zu verringern. Diese werden in den Front- und/oder Seitenplatten eingearbeitet.

Wahlweise auch als Intarsieneinlage/n oder Drusenteileinlage.

Dafür sind natürliche große Kristallformationen wie Amethyst oder sonstige Quarze (auf Format geschnitten) ab Härtegrad 7 – gut genug geeignet da deren trigonales bzw. vielspitziges Kristallsystem eine besondere Streuung bewirkt. Des weiteren sind künstliche Kristalle bzw. -aneinanderreihungen oder -formationen anwendbar zumal diese struktur- und farbtonmäßig (beliebig form- und gestaltbar) gut und vielfach günstig herstellbar sind.

Damit der unterschiedliche Ausdehnungsmoment der verschiedenen Bauteile wie Fliesen/Steinplatten sowie Metallflächen und Kunst- oder Naturkristallplatten untereinander sich schwingungsmäßig sowie spannungs- und rißfrei verhalten sind diese mit Hochtemperatursilikon ver- oder eingebunden. Bei auch machbarer loser/gefaßter Einlage sind allerdings Bewegungsgeräusche möglich. Die besondere Neuerung im Elektroofenbau besteht des weiteren darin nunmehr mit kleineren Heizleitern oder -platten bzw. -folien zu arbeiten (= punkt- oder linienmäßig erzeugte Hitze) und durch die Kristalle/platten wieder größere und vielfach streuende Abstrahlflächen zu gewinnen = turbulente Konvektion. Kristalloberfläche somit immer um ein Vielfaches größer als bei vergleichbaren Flachfronten welche üblicherweise meist glatt oder vielfach geschachtet/gewellt sowie trapezförmig sind. Die vorliegende Neuerung arbeitet kosteneffizienter da nunmehr eine kleinere Punkterwärmung und/oder Flächenheizeinbringung benötigt wird welche dann über diese Kristallformationen geleitet eine vielfach größer verstreute Abstrahlung erwirkt. Fazit: eine effektivere und kostengünstigere Wärmeleitung und deren -abstrahlung welche mit natürliche Kristallformationen (sowie auch künstlich erzeugten) bewirkt wird. Spart Heizleiterfläche und Energieaufwand. Des weiteren sind bei Intarsieneinlagen die unterschiedlichen Abstrahlwellen/längen der Kristalle und die der Steine/Fliesenteile ideal um eine Wärmewellenverstärkung zu erreichen bzw. um diese weiter aufzubauschen. Viele sich überlagernde/verquirlende turbulente Wellen ergeben somit einen höheren Wärmegewinn als herkömmliche gerade strahlende und parallel laufende Wärmewellen.

Ferner wird hierbei zusätzlich der Gefahrenmoment erheblich reduziert da man sich nicht mehr an der ganzen Ofenoberfläche „verbrennen” kann da nunmehr deren Berührungspunkte ja nur aus wenigen Kristallspitzen besteht und nicht mehr aus einer ebenen vollfrontigen Heizfläche.

Auch zielt die Abstrahlung bei herkömmlichen flachen Plattenheizungen immer auf die gegenüberliegende Wand mit einiger paralleler Streuung.

Die immense unterschiedliche Ausrichtungen unserer Kristallspitzenanordnungen bewirkt nun auch einen Strahlungsfluß in bisher nicht erreichbaren Winkelungen durch Verdrehen und Verformen der sich nun vielfach überlagernden Wärmewellen. Vergleichbar und optische wie die Sonnenoberflächenaktivität und ähnlich deren Korona.

Die so erreichte Neuerung bewirkt einen Energiegewinn welcher darin besteht bei vergleichbarem Stromaufwand eine wesentlich größere Oberfläche nunmehr erhitzen zu können bei höherer Temperatur. Ferner eine zusätzlich bisher so nicht vorhandene Wärmewellenverwirbelung zu erzielen und das Wärmewohlfühlempfinden von Strahlungsöfen weiter zu steigern.

Empfindungsmäßig wird gegenüber der herkömmlichen permanenten direkten Strahlung diese turbulente Kristallstrahlung als „weicher... nicht mehr so aggressiv” empfunden und mehr als umgebendes fließendes raumfüllendes „Rundumwärmeerlebnis” erfühlt.

Auch wird das Erscheinungsbild solch einer veränderten Raum- oder Schreibtischheizung durch diese Kristallfläche/n zusätzlich optisch und wertmäßig gesteigert und die einzigartige Schönheit unserer Natur wunderbar hiermit eingefangen.

Erwiesenermaßen sind für 15 m2 Räume (umbaut und bei zeitgeistiger Isolation) nunmehr diese Ofenversionen mit gerade mal 250 Watt als alleinige Raumheizung ausreichend zumal diese sogar bis 150°C erreichen (Frontabstrahltemperatur bei 30 cm Bauhöhe).

Diese Bauversion und die vielen sich ergebenden Vorteile finden bisher so keine Anwendung.


Anspruch[de]
Elektrische Strahlungsheizung, gekennzeichnet dadurch, dass natürlich gewachsene Kristallplatten oder -segmente eingearbeitet sind welche die innere Wärmeleitfähigkeit und -durchleitung verlustfreier gestalten und die äußeren Wärmeabstrahlflächen wesentlich vergrößern und zusätzlich Wärmewellenverwirbelung und -turbulenzen erzeugen. Kristallstrahlungsheizung nach Anspruch 1 bei welcher natürliche Quarz- bzw. Amethystkristalldrusenteilstücke oder -segmente und/oder vielgestaltig künstlich erzeugte Kristallformationen in die Ofenwandungen eingearbeitet werden und gefaßt oder mit Hochtemperatursilikon verklebt sind. Kristallstrahlungsheizung nach Anspruch 1 bei welcher auch eine innere Ofenfüllung und Ummantelung der Kristalleinlagen mit Quarzsand oder sonstige im Heizungsbau üblichen Füll- oder Leitmassen möglich ist und Teile der äußeren Heizplatten aus vielgestaltige Spitzenaneinanderreihungen besteht. Kristallstrahlungsheizung nach Anspruch 1 bei welcher ein rückseitiger Umluftschacht in Form einer versetzten zusätzlichen Rückwand angebaut/geklebt ist. Kristallstrahlungsheizung nach Anspruch 1 bei welcher der Ofen als Bausatz bestehend aus verschiedenen Einzelteilen samt Aufbauanleitung gestaltet sein kann. Kristallstrahlungsheizung nach Anspruch 1 bei welcher die Strahlungsflächen nicht einheitlich aus einem Material gestaltet sind sondern aus unterschiedlich leitfähigen und wärmedurchlässigen wellenaktivitätssteigernden Materialien besteht. Kristallstrahlungsheizung nach Anspruch 1 gekennzeichnet dadurch bei welcher lose Kristallstücke als Deckplattendekoaufsatz enthalten sind und die Bauversion als Hänge- oder Standgerät gestaltet wird als reine Strahlungsheizung oder Kombinationsgerät mit Umlufterwärmungsschacht.






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