Die Erfindung betrifft einen Dichtungsartikel für dynamische
Belastungen, umfassend ein Substrat, bestehend wenigstens teilweise aus einem Elastomer
und/oder einem Polymer und eine darauf angeordnete gegenüber dem Elastomer
und/oder Polymer abrasionsstabilere Beschichtung, wobei das Substrat im Dichtungsbereich
des Dichtungsartikels wenigstens teilweise durch Hintereinander angeordnete Erhöhungen
strukturiert ist und die Beschichtung die Konturen der Strukturierung nachbildet.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Dichtungsartikels.
Für dynamisch belastete Dichtungsartikel wie z. B. Wellendichtringe,
deren Aufgabe es ist, bei der Abdichtung bewegter Maschinenteile zwei Räume,
die eine gemeinsame bewegte Grenzfläche aufweisen, den Austausch von Flüssigkeiten
und/oder Gasen zu verhindern bzw. zu minimieren, war es bisher nicht sinnvoll möglich
eine Oberflächenstrukturierung im Dichtspalt auszuführen, da durch den
Gebrauchsverschleiß dort die Struktur schnell abgeschliffen werden würde.
Oberflächenstrukturierungen sind bisher nur als hydrodynamische Dichthilfen
z. B. als Dralllippen bekannt.
Es ist bekannt, dass der Verschleißfortschritt einer dynamischen
Dichtung nicht linear verläuft.
Die 1 zeigt einen typischen qualitativen
Verlauf des Dichtungsverschleißes einer dynamisch belasteten Dichtung (aus:
„Bestimmung und Vorhersage des Verschleißes für Auslegung
von Dichtungen”; Dissertation von Christoph Debler, Universität Hannover,
2005
).
Dabei bedeuten die Bezugszeichen:
-
30 – Einlaufphase
-
31 – stationäre Phase
-
32 – progressive Phase.
Die Figur zeigt einen typischen Verschleißverlauf mit hohem Anfangsverschleiß
in der Einlaufphase, gefolgt von geringem Verschleiß im weiteren Verlauf (stationäre
Phase) und weiter gefolgt von sehr starkem Verschleiß (progressiver Verschleiß),
der schnell zum Funktionsverlust der Dichtung führt. Ein derartiger Verschleißverlauf
ist typisch für dynamische Dichtungen.
Genauere Untersuchungen der verschlissenen Oberfläche zeigen
eine feine Oberflächenstruktur auf. Die 2 bildet
primäre und sekundäre Abrasionsspuren auf Gummi mit Modellelement für
den Verschleiß und die 3 ein Verschleißbild
einer NBR-Oberfläche (gefüllt) ab (beide aus:
„Tribology of Elastomers”; S.-W. Zhang, Editor: B. J. Briscoe,
Elsevier B. V. Amsterdam, 2004
). Die jeweilige Struktur im Detail hängt von den verwendeten Materialien
ab. Derartige Strukturen erinnern auch an natürliche Strukturen, wie bei der
Haifischhaut oder dem Sahara-Sandskink. 4 stellt die Haut des Hammerhais
dar, (aus:
Zentrum für Mikroskopie der Universität Basel; Biozentrum, Pharmazenturm;
Bild des Monats Juni 2007, http://pages.unibas.ch/SEM/BildMonat/b07/juni07.html
) und die 5 stellt REM-Aufnahmen eines Sandskinks-Schuppen
mit Mikrograten und Nanozacken dar. Der Abstand der Nanograte beträgt 6 &mgr;m,
der Durchmesser der Nanozackenspitzen 40 nm (aus:
„Der Sandskink der Sahara-Vorbild für Reibungs- und Verschleißminderung”;
Ingo Rechenberg und Abdullah Regabi El Khyari, Fachgebiet Bionik & Evolutionstechnik;
Technische Universität Berlin, REM-Aufnahmen: M. Zwanzig, Fraunhofer IZM
). Die Haifischhaut stellt eine strömungsgünstige Oberfläche
für Wasser dar, da sie für eine Verringerung von Querströmungen sorgt.
Technische verwandte Oberflächen weisen eine Rillenstruktur auf (Ribletstruktur).
Die Sandskink-Oberfläche erlaubt eine verschleißarme Bewegung im Sand.
Aus dem Vorbild der Natur kann man die Schlussfolgerung ziehen, dass
Oberflächenstrukturen Reibung und Verschleiß reduzieren können, so
dass sich hierdurch ein energetisch stabileres System einstellt (stationäre
Phase in 1). Während die Natur in der Lage ist
dem verbleibenden Restverschleiß z. B. durch das Nachwachsen von Schuppen zu
begegnen, ist in technischen Systemen häufig mit dem raschen Totalausfall zu
rechnen. Die 6 zeigt Modellelemente die den Fortschritt des Verschleißes
am Elastomerdichtringen nachvollziehen, wie sie im progressiven Verschleißbereich
zu erwarten sind. Dabei stellt die 6a ein Modellelement
für den primären, die 6b für den sekundären
und die 6c für den tertiären Verschleiß
dar (Quelle wie 2). Entsprechendes ist bei an der Natur
orientierten technischen Lösungen zu berücksichtigen.
Betrachtet man dynamische Dichtungen nach dem Stand der Technik bei
typischen Einsatzbedingungen und aus typischen Materialien, so führen die Verschleißkoeffizienten
zu einem Materialabtrag bei derartigen Wellendichtringen von einigen
hundert Mikrometern nach wenigen hundert Kilometern Gleitweg.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es einen Dichtungsartikel für
dynamische Belastungen mit verbesserten Eigenschaften anzugeben. Insbesondere war
es das Ziel, den Gleitreibungskoeffizienten im Einsatz zu verbessern, ohne einen
zu hohen Verschleißkoeffizienten in Kauf nehmen zu müssen. Diese Eigenschaften
sollten bevorzugt auch im Mangelschmierungsbereich, wie z. B. bei Wellen- und Gleitringdichtungen
auftreten. Zu den verbesserten Eigenschaften in diesem Zusammenhang gehören
bevorzugt darüber hinaus das Erreichen eines erhöhten Maximum des Pressungsgradienten
(Die 7 stellt ein typisches Pressungsprofil und einen
typischen Pressungsgradienten in Abhängigkeit von der Spalthöhe für
eine Dichtlippenpressung dar, Quelle wie 1) und eine
Erweiterung des Mischreibungsgebietes, wie es z. B. durch die Stribeckkurve (
Stribeck, R.; „Die wesentlichen Eigenschaften der Gleit- und Rollenlager”;
Berlin, Springer, 1903
) darstellbar ist. Als Stribeck-Kurve bezeichnet man die überlagerte
Kurve aus abnehmender Reibung im Mischreibungsgebiet und zunehmender Reibung im
Gebiet des voll ausgebildeten hydrodynamischen Tragens ab dem Ausklinkpunkt.
Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Dichtungsartikel für
dynamische Belastungen, umfassend ein Substrat, bestehend wenigstens teilweise aus
einem Elastomer und/oder einem Polymer, und eine darauf angeordnete gegenüber
dem Elastomer und/oder Polymer abrasionsstabilere Beschichtung, dadurch gekennzeichnet,
dass das Substrat im Dichtungsbereich des Dichtungsartikels wenigstens teilweise
durch Erhöhungen strukturiert ist und die Beschichtung die Konturen der Strukturierung
nachbildet.
Unter „Abrasionsstabilerer Beschichtung” ist dabei zu
verstehen, dass die Abrasion des Dichtungsartikels mit Beschichtung gegenüber
einem Artikel ohne Beschichtung herabgesetzt ist. Dies kann der Fachmann leicht
durch Abrasionsversuche feststellen.
Der „Dichtungsbereich” ist dabei die Fläche oder
die Flächen (bzw. der unmittelbar darunter liegende Bereich) des Dichtungsartikels,
die Teil eines Reibpaares während des dynamischen Dichtungsvorganges ist oder
sind.
Erhöhungen im Sinne der vorliegenden Erfindung sind keine Strukturierungen,
die so gestaltet sind, dass eine Gleitmittelförderung mittels Mikropumpwirkung
unterstützt wird, es sei denn, dass sie in den weiter unten beschriebenen Ausführungsformen
vorliegen.
Die Erhöhungen sind erfindungsgemäß bevorzugt bezogen
auf die Richtung der dynamischen Belastung wenigstens teilweise hintereinander angeordnet.
Dabei sind eine Reihe von Mustern denkbar, wobei der Fachmann bevorzugt darauf achten
wird, dass keine direkte (gradlinig durchgehende) Verbindung von abzudichtenden
Bereichen zur Umgebung oder zueinander gegeben ist.
Dem Fachmann ist unmittelbar verständlich, dass sich erfindungsgemäß
die Beschichtung wenigstens teilweise auf dem Polymer und/oder Elastomer befindet.
Die 8 zeigt schematisch einen Ausschnitt
eines erfindungsgemäßen Dichtungsartikels im Zusammenspiel mit einer Fläche
gegen die abgedichtet werden soll. Dabei stellen dar:
-
1 – Raum mit Medium höherer Viskosität (bevorzugt Oel
oder ein anderes Schmiermittel)
-
3 – Raum mit Medium geringerer Viskosität (z. B. Luft)
-
4 – Fläche gegen die abgedichtet werden soll
-
5 – Dichtspalt
-
7 – Bauteil mit der Fläche gegen die abgedichtet werden soll
(z. B. eine Welle)
-
9 – Volumen der Erhöhung
-
11 – Raum zwischen den Erhöhungen
-
13 – Breite der Erhöhung
-
15 – Breite des Vertiefungsmaximums
Bevorzugt ist ein erfindungsgemäßer Dichtungsartikel, wobei
der Abstand der Erhöhungsmaxima der Strukturierung zueinander 10 bis 500 &mgr;m,
bevorzugt 30 bis 300 &mgr;m, besonders bevorzugt 50 bis 250 &mgr;m beträgt.
Sofern es sich bei den Erhöhungsmaxima um ein Plateau handelt, sind jeweils
die Abstände der äußeren sich gegenüberliegenden Plateaugrenzen
zueinander gemeint, d. h. von Plateauende der einen Erhöhung zum Plateaubeginn
der nächsten Erhöhung.
Ebenfalls bevorzugt ist ein erfindungsgemäßer Dichtungsartikel,
bei dem die Höhe der Erhöhungen 0,1–100 &mgr;m,
vorzugsweise 0,5–50 &mgr;m und weiter bevorzugt 1–30 &mgr;m beträgt.
Weiterhin bevorzugt ist ein erfindungsgemäßer Artikel, wobei
die Erhöhungen die Form eines gleichschenkligen oder ungleichschenkligen Dreiecks
oder eines Trapezes oder eines Trapezes mit abgerundeten Ecken besitzen. Dabei dürfen
sowohl die Dreiecke als auch die Trapeze um Bereich ihrer Ecken deutlich abgerundet
sein.
9 stellt die Detailseitenansicht einer Erhöhung einer Strukturierung
eines erfindungsgemäßen Dichtungsartikels dar. Dabei besitzen die Bezugszeichen
1 und 3 die gleichen Bedeutungen wie in der 8.
Sofern trapezförmige Erhöhungen eingesetzt werden, sind
die Erhöhungsmaxima (und ggf. auch die Minima, also die Vertiefungsmaxima)
der Erhöhungen plateauförmig. Bevorzugt besitzen die plateauförmigen
Erhöhungen eine Breite von 1–500 &mgr;m, bevorzugt 30–300 &mgr;m
und weiter bevorzugt von 50–250 &mgr;m und/oder ebenfalls bevorzugt die
Vertiefungsmaxima eine Breite 0,5–300 &mgr;m, bevorzugt 20–200 &mgr;m
und weiter bevorzugt von 30–150 &mgr;m. Dabei ist oft bevorzugt, dass das
Volumen der Erhöhungen kleiner ist als das Volumen zwischen den Erhöhungen,
so dass in diesem Fall die Angaben zu den Erhöhungen und Vertiefungen nicht
unabhängig voneinander sind.
Erfindungsgemäß ist darüber hinaus bevorzugt ein Dichtungsartikel,
wobei der Dichtungsartikel dazu bestimmt ist, Räume mit Medien unterschiedlicher
Viskosität (1, 3) voneinander zu trennen und die Strukturierung
im Dichtungsbereich wenigstens teilweise so ausgestaltet ist, dass der Pressungsgradient
auf der dem Raum mit Medium geringerer Viskosität zugewandten Seite geringer
ist als auf der diesem Raum abgewandten Seite.
Die Räume unterschiedlicher Viskosität sind dabei häufig
einerseits ein Oel bzw. ein anderes Schmiermittel enthaltender Raum (auch als „Hochdruckseite”
bezeichnet, dieser Raum wird im Rahmen dieser Anmeldung stets als der Raum mit Medium
erhöhter Viskosität betrachtet) und andererseits ein weiterer Raum, der
z. B. Luft enthalten kann (auch als „Atmosphärenseite” bezeichnet,
im Rahmen dieser Anmeldung als Raum mit Medium mit niederer Viskosität bezeichnet).
Die „Pressung” ist die Kraft pro Fläche bzw. Flächenelement,
die auf die Dichtfläche einwirkt.
Um einen Pressungsgradienten auf der dem Raum mit geringerer Viskosität
zugewandten Seite zu erreichen, der geringer ist als der auf der diesem Raum abgewandten
Seite im Dichtungsbereich, wird der Fachmann eine entsprechende räumliche Gestaltung
der Strukturierung wählen. Bevorzugt wird er mit Hilfe der nachfolgenden Angaben
vorgehen:
Es ist erfindungsgemäß bevorzugt, dass die Strukturierung auf der dem
Raum mit Medium geringerer Viskosität zugewandten Seite ein geringeres Höhengefälle
besitzt als auf der diesem Raum abgewandten Seite, wobei das Höhengefälle
bezogen ist auf die Fläche gegen die abgedichtet werden soll. Eine entsprechende
Ausgestaltung ist für zwei Ausgestaltungsformen aus den 9a
und 9b zu entnehmen. Dabei wählt der Fachmann
den Winkel &agr; für den zum Raum mit Medium höherer Viskosität
(nachfolgend auch „Oelseite”) ausgerichteten Bereich der Erhöhung
gleich oder bevorzugt kleiner als den Winkel &bgr; für den Bereich, der zum
Raum mit Medium geringerer Viskosität zugewandten Seite (nachfolgend auch „Luftseite”),
aus (vergleiche 9a und 9b).
Bevorzugt ist auch ein erfindungsgemäßer Dichtungsartikel,
wobei das Volumen des Raumes zwischen den Erhöhungen größer oder
gleich dem Volumen der Erhöhungen ist. Diese entsprechenden Räume sind
mit dem Bezugszeichen 9 und 11 in der 8
bezeichnet.
Die 10 stellt qualitativ die Dichtlippenpressung
für ein strukturiertes Dichtungsprofil eines erfindungsgemäßen Dichtungsartikels
dar. Dabei haben die Bezugszeichen folgende Bedeutung:
-
1 Raum mit Medium höherer Viskosität
-
3 Raum mit Medium geringerer Viskosität
-
16 Dichtungsprofil
-
17 Pressungsprofil
-
19 Pressungsgradient
Die 11 zeigt einen bevorzugten Höhenlinienverlauf
der Erhöhungen der Strukturierung. Die Bezugszeichen stehen für folgendes:
-
21 Dichtflächenbereich
-
23 Verlauf des Erhöhungsmaximums (einer Erhöhung)
-
25 Drehrichtung (z. B. einer Welle)
-
27 Wellenlängsrichtung
Überraschenderweise stellt man bei dem erfindungsgemäßen
Dichtungsartikel (insbesondere in den bevorzugten Ausführungsformen) eine erhebliche
Reibungsreduktion fest. Dies ist deshalb überraschend, weil bekannt ist, dass
die Reibungskraft unabhängig von der Presskraft an den Untergrund ist, welche
durch die Gewichtskraft verursacht wird. Die erfindungsgemäße Reibungsreduktion
wird daher nicht primär auf eine Reduzierung der Reibfläche zurückgeführt,
sondern insbesondere für die Dichtung in Zusammenarbeit mit Schmiermitteln
durch die Bereitstellung eines Reservoirs (in dem sich eben auch Schmiermittel befinden
kann) in den Vertiefungen der Struktur und auf eine Optimierung des Pressungsgradientenverlaufes,
wie er aus der 10 entnehmbar ist.
Die erfindungsgemäß auf dem elastomeren Substrat vorgesehenen
Schichten sind teilweise aus der WO 03/002269
bekannt. Es findet sich aber keinerlei Hinweis auf den Einsatz der Schichten im
Zusammenhang mit Elastomeren, insbesondere nicht auf die überraschend hohe
Abriebswiderstandsfähigkeit im Zusammenhang mit elastomeren Dichtkörpern,
insbesondere solchen, die dynamischen Belastungen ausgesetzt sind.
Bevorzugt ist ein erfindungsgemäßer Dichtungsartikel, wobei
die Beschichtung eine plasmapolymere Schicht umfasst oder aus ihr besteht.
Eine ”plasmapolymere Schicht” bzw. Beschichtung ist
im Rahmen dieses Textes eine Schicht, welche mittels Plasmapolymerisation herstellbar
ist. Plasmapolymerisation ist ein Verfahren, bei dem sich gasförmige Precursoren
(oft auch Monomere genannt), angeregt durch ein Plasma, auf einem frei wählbaren
Substrat als hochvernetzte Schicht niederschlagen. Voraussetzung für eine Plasmapolymerisation
ist das Vorhandensein von kettenbildenden Atomen wie Kohlenstoff oder Silizium im
Arbeitsgas. Durch die Anregung werden die Moleküle der gasförmigen Substanz
(Precursoren), durch den Beschuss mit Elektronen und/oder energiereichen Ionen fragmentiert.
Dabei entstehen hochangeregte radikalische oder ionische Molekülfragmente,
die miteinander im Gasraum reagieren und auf der zu beschichtenden Oberfläche
abgeschieden werden. Auf diese abgeschiedene Schicht wirkt die elektrische Entladung
des Plasmas und dessen intensiver Ionen- und Elektronenbeschuss fortwährend
ein, so dass in der abgeschiedenen Schicht weitere Reaktionen ausgelöst und
eine hochgradige Verknüpfung der abgeschiedenen Moleküle erzielt werden
kann.
Im Rahmen des vorliegenden Textes umfasst der Begriff ”plasmapolymere
Schicht” auch Schichten, die mittels plasmaunterstützter CVD (PE-CVD)
hergestellt werden können. Hierbei wird zur Reaktionsführung das Substrat
zusätzlich erwärmt. So lassen sich beispielsweise aus Silan und Sauerstoff
SiO2-Beschichtungen herstellen. Ferner sei ausdrücklich erwähnt,
dass auch Atmosphärendruckplasmaverfahren zur Herstellung erfindungsgemäß
einzusetzender plasmapolymerer Schichten verwendet werden können, wenngleich
Niederdruck-Plasmapolymerisationsverfahren derzeit bevorzugt sind.
Im Rahmen des vorliegenden Textes werden Substanzen, die zur Schichtbildung
über eine Plasmapolymerisation als Gas bzw. Dampf einem Plasma zugeführt
werden, als ”Monomere” (gasförmige Precursoren) bezeichnet. Als
”flüssige Precursoren” werden Flüssigkeiten bezeichnet,
welche beispielsweise durch die Einwirkung eines Plasmas vernetzt werden können
(beispielsweise durch hochangeregte Teilchen, Elektronen oder UV-Strahlung), ohne
vorher zu verdampfen.
Als Precursoren eignen sich neben siliziumorganischen Verbindungen
insbesondere auch reine Kohlenwasserstoffverbindungen zur Herstellung von DLC (Diamond
like Carbon)-Schichten bzw. a-CH-Schichten (armorphe Kohlenwasserstoff-Schichten).
Erfindungsgemäß bevorzugt ist ein Dichtungsartikel, wobei
die Beschichtung eine amorphe Kohlenwasserstoff-Schicht (a-CH–Schicht) umfasst
oder aus ihr besteht oder eine DLC-Beschichtung umfasst oder aus ihr besteht.
Eine a-CH-Schicht zeichnet sich durch einen Anteil von ca. 20–40%
an sp3-Hybridisierung des Kohlenstoffs aus. Allerdings lassen sich nahezu
beliebige Verhältnisse zwischen sp3 und sp2-Hybriden
einstellen und damit die Härte über weite Bereiche steuern. Steigt in
einer solchen armorphen, wasserstoffhaltigen Schicht der sp3-Hybridenanteil
an und nimmt der Wasserstoffanteil gleichzeitig ab spricht man auch von ta-CH-Beschichtungen.
(siehe 29.7 in
ISBN 978-3-527-40673-9, Low Temperature Plasmas (Vol. 2); edited
by R. Hippler, H. Kersten, M. Schmidt, K. H. Schoenbach
). Eine genaue Einteilung der DLC (Diamond like Carbon)-Schichttypen ist
in der
VDI-Richtlinie 2840 bzw. http://www.ist.fraunhofer.de/c-Produkte/tab/komplett.html
zu finden. (t)a-CH-Schichten sind Sonderformen von DLC-Schichten.
Eine a-CH-Schicht lässt sich insbesondere durch die Verwendung
von PECVD-Prozessen mit Hilfe von kohlenwasserstoffhaltigen Precursoren wie C2H2,
C2H4, C2H6 erzeugen. Weitere Informationen
zu DLC-Schichten finden sich im
Diamond Films Handbook (2002)
.
Die Vorteile einer amorphen Kohlenwasserstoff-Schicht mit ihren typischen
Härten im Bereich 0,05–2000 HV liegen insbesondere darin, dass sich
der Reibwert der Schichtoberfläche beeinflussen lässt: Durch den armorphen
Aufbau sind solche Schichten vollständig kovalent gebunden. Hierdurch besitzen
sie eine sehr geringe Adhäsionsneigung in Kontakt zu metallischen Kontaktpartnern
und sind unter tribologischen Beanspruchungen besonders unter Misch- und Trockenreibungsbedingungen
von Vorteil. Für den Einsatz auf Elastomeren sind insbesondere a-CH-Beschichtungen
im für diese Beschichtungen unteren Härte- und Schichtdickenbereich (Härte
≤1000 HV und Schichtdickenbereich bis 1 &mgr;m, vorzugsweise bis 0,5 &mgr;m)
interessant, da sowohl das Elastomer, als auch eine siliziumorganische plasmapolymere
Beschichtung deutlich geringere Härten aufweisen werden. Modifikationen von
a-CH-Beschichtungen mit Si oder Si und 0 sind oft ebenfalls vorteilhaft, da sie
die Oberflächenenergie erniedrigen können.
Bevorzugt ist ein erfindungsgemäßer Artikel, wobei die Beschichtung
des Substrates (gegebenenfalls einschließlich der a-CH-Beschichtung) eine Dicke
von 1 bis 10000 nm, bevorzugt 10 bis 2000 nm, weiter bevorzugt 20 bis 1000 nm und
besonders bevorzugt 50 bis 500 nm besitzt. Erfindungsgemäß bevorzugt ist
jeweils ein Schichtaufbau als Gradientenschicht oder ein Mehrschichtaufbau, bei
dem die Härte vom Substrat zur Beschichtungsoberfläche (der vom Substrat
abgewandten Seite) gesteigert wird. Für bestimmte Anwendungen kann es dabei
bevorzugt sein, dass bei einem Mehrschichtaufbau auch Stützschichten eingebaut
werden.
Stützschichten sind solche, die in einem Schichtaufbau für
einen stabilen mechanischen Unterbau sorgen und die eigentliche ggf. weichere Funktionsschicht
(die der Reibung direkt ausgesetzte Schicht) tragen, so dass hier mechanische Last
abgefangen und verteilt werden kann. Sie verbessern die mechanische Stabilität
von Dünnschichtsystemen. Innerhalb der siliziumorganischen Beschichtungen wird
der Fachmann den Anteil von Si-O- und/oder Si-CH2-Si-Verbindungen für
Stützschichten erhöhen.
Bevorzugt ist ein erfindungsgemäßer Artikel, wobei die Oberflächenenergie
der Beschichtung auf der vom Substrat abgewandten Seite 25–40 mN/m und/oder
der Gleitreibungskoeffizient der Beschichtung im trockenen Zustand ≤0,35,
vorzugsweise ≤0,25 und weiter bevorzugt ≤0,2 beträgt.
Bevorzugt beträgt die Härte der Beschichtung (gemessen mittels
Nanoidentation) 0,5–15 GPa. Die Messung mittels Nanoidentation erfolgt bevorzugt
mit dem in der WO 2009/056635 im Beispiel
2 offenbarten Verfahren.
In den angegebenen Parameterfeldern (Oberflächenenergie und Härte)
ist der erfindungsgemäße Artikel besonders geeignet, für Verwendung
in Systemen, wo der zu dichtende primäre Dichtspalt ein dynamischer Dichtspalt
ist.
Bevorzugt weist die Beschichtung eine hohe Wärmeleitfähigkeit
von 0,1 bis 1,0 W/mK, bevorzugt 0,1 bis 0,2 W/mK auf.
Bevorzugte Beispiele für das Substrat sind
NR (Naturgummi), CR (Chloropren-Elastomer), IIR (Isobuten-Isopren-Elastomer),
[H]NBR [Hydriertes](Acrylnitril-Butadien-Elastomer), AU (Polyester-Urethan), EU
(Polyether-Urethan), EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Elastomer), MQ (Methylen-Silikon-Elastomer),
VMQ (Vinyl-Methyl-Silikon-Elastomer), PMQ (Phenyl-Methyl-Silikon-Elastomer), FMQ
(Fluor-Methyl-Silikon-Elastomer), FKM (Fluor-Elastomer), FEPM (Tetrafluorethylen-Propylen-Elastomer),
FFKM (Perfluor-Elastomer).
Dem Fachmann ist bewusst, dass die Flexibilität des Dichtungsmaterials
mit zunehmenden Vernetzungsgrad der Beschichtung und zunehmender Beschichtungsdicke
abnehmen wird. Hierdurch wird er die Dichtigkeit beeinflussen.
Weiterhin kann der Fachmann die Oberflächenenergie und Härte
der Beschichtung so wählen, dass eine einwandfreie Benetzung der Oberfläche
mit den abzudichtenden Oelen bzw. Fetten gegeben ist, so dass eine gute elastohydrodynamische
Schmierung gewährleistet ist.
Bevorzugt ist der erfindungsgemäße Artikel ein Radialwelldichtring,
eine Kolbendichtung, eine Stangendichtung oder eine Gleitringdichtung.
Erfindungsgemäß bildet die Beschichtung die Oberflächentopographie
des Substrates ab. Dies ist besonders gut möglich aufgrund der besonderen Eigenschaften
plasmapolymerer Schichten.
Die erfindungsgemäßen Artikel, insbesondere die bevorzugten
Ausführungsformen, besitzen eine Oberflächenenergie, die eine flächige
Benetzung mit den typischen Gleitmitteln wie z. B. Chemieoelen, wie sie im Automobilbereich
eingesetzt werden, zu gewährleisten. Hierdurch ist ein Reibungssystem gegeben,
welches sich von einer trockenen Festkörper-Festkörper-Reibung deutlich
unterscheidet. Des Weiteren weisen die erfindungsgemäßen Artikel, insbesondere
in bevorzugten Ausführungsformen, eine höhere Härte als das (elastomere)
Substrat auf. Die Wärmeleitfähigkeit bevorzugter erfindungsgemäßer
Schichten liegt im Bereich von 0,1 bis 1,0 W/m K und somit im Bereich vieler Elastomere.
Ihre thermische Beständigkeit kann jedoch in den bevorzugten Ausführungsformen
deutlich höher als die der Elastomere ausgestaltet sein. Aufgrund der dreidimensionalen
Vernetzung von plasmapolymeren Schichten ist die Wärmeausdehnung innerhalb
der Schicht geringer als die von Elastomeren. Sie besitzen darüberhinaus (abhängig
von der Ausstattungsform) eine hohe chemische Beständigkeit und quellen nicht
auf.
Bei der geometrischen Auslegung der Dichtfläche ist bevorzugt
darauf zu achten, dass entlang der Höhenlinien der Strukturen keine direkte
Verbindung vom abzudichtenden Bereich (Oel) zur Luftseite entsteht. Dann sind Anordnungen
in Wellenlängsrichtung untersagt, da hierdurch die statische Abdichtung nicht
mehr gewährleistet werden kann. Höhenlinien quer zur Wellenlängsrichtung
sind dagegen erlaubt, reduzieren jedoch den Reibwert nicht so stark.
Bevorzugt ist eine Struktur, wie sie in 11
dargestellt ist. Dabei ist es unerheblich, ob genau der 45° Winkel eingehalten
wird oder ob die Richtungswechsel der Höhenlinie abrupt oder langsam erfolgen.
Bei der dargestellten Variante sind die geometrischen Verhältnisse für
eine Rechts- und Linksdrehung der Welle gleich.
Die Anzahl der Höhenlinien nebeneinander hängen von der
notwendigen Pressungskraft ab, da hier einzelne Höhenlinien der Struktur nicht
überbeansprucht werden sollen.
Bestandteil der Erfindung ist auch die Verwendung einer Beschichtung
wie sie als Beschichtung für die erfindungsgemäß strukturierten Artikel
beschrieben ist, zur Verbesserung der dynamischen Belastbarkeit eines elastomeren/polymeren
Substrates.
Bestandteil der Erfindung ist ferner ein Verfahren zum Erzeugen eines
Dichtungsartikels, umfassend die Schritte:
- a) Bereitstellen eines Substrates bestehend wenigstens teilweise aus einem Elastomer
und/oder einem Polymer,
- b) Strukturieren des Substrates, so dass eine Strukturierung entsteht, wie in
einem der Ansprüche 1 bis 6 definiert.
- c) Beschichten des Substrates wenigstens im Bereich der in Schritt b) erzeugten
Strukturierung mit einer Beschichtung, wie in einem der Ansprüche 1 oder 7
bis 13 definiert.
Nachfolgend wird anhand eines Beispieles die Wirkungsweise der Erfindung
deutlich gemacht. Das Beispiel ist nicht als Einschränkung der Erfindung zu
verstehen:
Beispiel 1:
Die Reibungskoeffizienten wurde durch Kraftmessungen mit Hilfe von
Zugversuchen von gewogenen Stahlgewichten (Werkstoffbezeichnung: X5CrNi18-9 mit
polierter Oberfläche) auf einer ebenen Gummiplatte ermittelt. Die Kraftmessung
erfolgte in der horizontalen parallel zur Prüfplatte. Dabei wurde zunächst
der Haftreibungskoeffizient ermittelt und anschließend die Kraft ermittelt,
die notwendig war den Prüfkörper in Bewegung zu halten, um den Gleitreibungskoeffizienten
zu bestimmen.
Als Versuchsmaterial wurde eine strukturierte und eine glatte NBR-Platte
der Größe 80 × 200 mm mit einer Shore A-Härte zwischen 60 und
80 des Lieferanten Benien verwendet, welches mit Hilfe einer wässrigen Vorreinigung
(Tickopur R30 im Ultraschallbecken) an der Oberfläche sorgfältig gereinigt
wurde. Eine Plasmaaktivierung des Substrates erfolgte mit einer H2/N2-Mischung
von 900/200 sccm für 300 sec und 2000 W. Alle Versuche wurden trocken ausgeführt.
12 stellt die Seitenansicht der strukturierten Dichtfläche
aus Beispiel 1 dar. Es handelt sich um Wellenstrukturen in einer Höhe von ca.
110 &mgr;m und einen Abstand der Höhenmaxima von ca. 670 &mgr;m. Dabei
stellt die Strecke A-B die Höhe und die Strecke C-D den Maximalabstand dar.
Als Beschichtungen wurde eine plasmapolymere Beschichtung mit niedrigem
Reibungskoeffizienten ausgewählt (siehe Tabelle 1). Die Beschichtung war haft-
und wischfest auf den beiden NBR-Oberflächen. Die Beschichtungen wurden durchgeführt
in einer 1 m3-Plasmaanlage mit seitlich angebrachten Stabelektroden (Beschreibung
siehe
ISBN 978-3-86727-548-4 „Aufskalierung plasmapolymerer Beschichtungsverfahren”,
Seite 21–26 von Dr. Klaus Vissing
). Die Substrate waren frei floated in der Kammermitte eingebracht.
Die Beschichtung zeichnet sich durch eine niedrigere Oberflächenenergie
von ca. 29 mN/m aus. Sie lassen sich mit handelsüblichen Motorenoel (
Megol Motorenöl HD – C3 SAE 15W-40”, Fa. Meguin
) benetzen.
In Tabelle 2 sind die Haft- und Gleitreibungskoeffizienten jeweils
für das glatte und das strukturierte Gummimaterial mit und ohne Oel für
den beschichteten und unbeschichteten Fall angegeben. Zusätzlich wird im Falle
des strukturierten Materials zwischen zwei Richtungen unterschieden: a.) Zugrichtung
parallel in Richtung der Rillenstruktur und b.) Zugrichtung quer zur Richtung der
Rillenstruktur.
Gasart
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Schritt 6
Schritt 7
Gas 1
O2
200
20
100
100
100
Gas 2
H2
900
200
200
200
0
0
0
Gas 3
HMDSO
27
27
27
27
27
Leistung [W]
2000
1000
1000
1600
2500
0
1100
Zeit [s]
300
60
60
240
1100
60
1100
Druck [mbar]
0.045
0,025
0,025
0,023
0,023
0,023
0,023
Tabelle 1: Plasmabeschichtungsparameter für Beispiel 1
Die Ergebnisse zeigen:
- • Durch die Plasmabeschichtung wird der Gleitreibungskoeffizient im trockenen
Zustand sowohl für die strukturierte, als auch für die glatte Probe auf
einen Wert von ca. 0,19 herab gesetzt.
- • Im unbeschichteten Fall (glatte Probe) wird durch die Zugabe einer
geringen Menge von Oel bei Raumtemperatur die Gleitreibung im Vergleich zum trockenen
deutlich herab gesetzt.
- • Im unbeschichteten Fall (strukturierte Probe) wird durch die Zugabe
einer geringen Menge von Oel bei Raumtemperatur die Gleitreibung im Vergleich zum
trockenen Zustand kaum verändert. Sie ist insgesamt geringer, als für
die glatte Probe mit Oel.
- • Tendenziell sind die Gleitreibungskoeffizienten für die Zugrichtung
quer zur Rillenstruktur niedriger, als in Richtung der Struktur.
- • Im plasmabeschichteten Zustand ergibt sich für die glatte Probe
mit Oel ein Gleitreibungskoeffizient, der ähnlich dem des unbeschichteten Zustandes
ist.
- • Im plasmabeschichteten Zustand ergibt sich für die strukturierten
Proben mit Oel ein Gleitreibungskoeffizient, der ähnlich dem des beschichteten
Zustandes ohne Oel ist.
Es zeigt sich, dass durch die Beschichtung auf der erfindungsgemäß
strukturierten Oberfläche der Gleitreibungskoeffizient auch bei Zugabe von
Oel nahezu Werte aufweist, wie sie im trockenen Zustand erreicht werden. Diese Ergebnisse
stellen eine deutliche Verbesserung zur unstrukturierten Oberfläche dar. Durch
mikroskopische Beobachtung konnte erkannt werden, dass sich das Oel in der Rillenstruktur
sammelt und so als Schmierstoffreservoir zur Verfügung steht.
Schicht
Oberflächenstruktur/mit bzw. ohne Oel/in bzw. quer zur Struktur
Schichtdicke [nm]
Gleitreibungskoeffizient
unbeschichtet
glatt/ohne Oel
1,4
unbeschichtet
glatt/mit Oel
0,73
unbeschichtet
strukturiert/ohne Oel/in Richtung der Struktur
0,53
unbeschichtet
strukturiert/ohne Oel/quer zur Strukturrichtung
0,45
unbeschichtet
strukturiert/mit Oel/in Richtung der Struktur
0,57
unbeschichtet
strukturiert/mit Oel/quer zur Strukturrichtung
0,33
plasmabeschichtet
glatt/ohne Oel
250
0,19
plasmabeschichtet
glatt/mit Oel
250
0,62
plasmabeschichtet
strukturiert/ohne Oel/in Richtung der Struktur
250
0,19
plasmabeschichtet
strukturiert/ohne Oel/quer zur Strukturrichtung
250
0,19
plasmabeschichtet
strukturiert/mit Oel/in Richtung der Struktur
250
0,23
plasmabeschichtet
strukturiert/mit Oel/quer zur Strukturrichtung
250
0,16
Tabelle 2: Reibungskoeffizienten im Vergleich (Messungen bei 20°C)
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
- - WO 03/002269 [0031]
- - WO 2009/056635 [0044]
Zitierte Nicht-Patentliteratur
- - „Bestimmung und Vorhersage des Verschleißes für Auslegung
von Dichtungen”; Dissertation von Christoph Debler, Universität Hannover,
2005 [0004]
- - „Tribology of Elastomers”; S.-W. Zhang, Editor: B. J. Briscoe,
Elsevier B. V. Amsterdam, 2004 [0007]
- - Zentrum für Mikroskopie der Universität Basel; Biozentrum, Pharmazenturm;
Bild des Monats Juni 2007, http://pages.unibas.ch/SEM/BildMonat/b07/juni07.html
[0007]
- - „Der Sandskink der Sahara-Vorbild für Reibungs- und Verschleißminderung”;
Ingo Rechenberg und Abdullah Regabi El Khyari, Fachgebiet Bionik & Evolutionstechnik;
Technische Universität Berlin, REM-Aufnahmen: M. Zwanzig, Fraunhofer IZM
[0007]
- - Stribeck, R.; „Die wesentlichen Eigenschaften der Gleit- und Rollenlager”;
Berlin, Springer, 1903 [0010]
- - ISBN 978-3-527-40673-9, Low Temperature Plasmas (Vol. 2); edited by R. Hippler,
H. Kersten, M. Schmidt, K. H. Schoenbach [0038]
- - VDI-Richtlinie 2840 bzw. http://www.ist.fraunhofer.de/c-Produkte/tab/komplett.html
[0038]
- - Diamond Films Handbook (2002) [0039]
- - ISBN 978-3-86727-548-4 „Aufskalierung plasmapolymerer Beschichtungsverfahren”,
Seite 21–26 von Dr. Klaus Vissing [0062]
- - Megol Motorenöl HD – C3 SAE 15W-40”, Fa. Meguin
[0063]