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Dokumentenidentifikation DE102004031468B4 28.04.2011
Titel Anordnung zum Halten von flexiblen Elementen
Anmelder Rudolph Grundbesitz GmbH & Co. KG, 57074 Siegen, DE
Erfinder Rudolph, Hans Jörg, 57074 Siegen, DE
Vertreter Valentin Gihske Große Klüppel Patentanwälte, 57072 Siegen
DE-Anmeldedatum 30.06.2004
DE-Aktenzeichen 102004031468
Offenlegungstag 26.01.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 28.04.2011
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.04.2011
IPC-Hauptklasse G09F 17/00  (2006.01)  A,  F,  I,  20051017,  B,  H,  DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Halten und ggf. Spannen von flexiblen, flächigen Elementen, wie beispielsweise Werbeplanen, Werbetücher, Banner, Displays, Trennwände oder dergleichen, bspw. mit oberen und unteren Halteanordnungen, bestehend aus mindestens einem Halteteil, mindestens einem Verbindungsstück, wobei das Halteteil über Führungen zum seitlichen und vertikalen Führen des Verbindungsstückes verfügt, und mindestens einem Profil.

Da Werbe- oder Dekorationsplanen flexible flächige Elemente sind, werden diese aufgespannt, um dieses flexible flächige Element möglichst glatt in Erscheinung treten zu lassen.

Zu diesem Zweck werden Spannrahmen eingesetzt, die eine aufzuspannende Plane umgeben und als Widerlager für Expanderseile dienen, die an der Werbeplane eingehängt sind. Eine solche Werbeplane weist daher zum Einhängen der Expanderseile durch Ösen verstärkte Durchbrechungen in ihrem randlichen Bereich auf. Auch wenn mit einer solchen vorbekannten Anordnung, die auch als Montagesystem bezeichnet werden kann, bestehend aus dem Rahmen, den Expanderseilen sowie den mit Ösen verstärkten Öffnungen in der Werbeplane eine solche aufspannbar ist und durch die eingesetzten Expanderseile auch zur Ausbildung einer weitestgehend glatten Oberfläche spannbar ist, so hat ein solches Montagesystem dennoch Nachteile. Steht nur ein beschränkter Raum zur Präsentation einer solchen Werbeplane zur Verfügung, kann von diesem beschränkten Raum nur ein Teil zur Präsentation der Werbeplane zur Verfügung gestellt werden, da ebenfalls Raum für den Rahmen, in dem die Werbeplane aufgespannt werden soll, benötigt wird. Auch wenn das optische Erscheinungsbild einer solchen aufgespannten Werbeplane mit unter Teil eines Werbekonzeptes sein kann und dann im Einklang mit der auf dem flexiblen Element aufgedruckten Werbebotschaft steht, kann ein solcher Rahmen auch als störend empfunden werden.

Nachteilig bei diesen Montagesystemen ist ferner, dass für Werbeplanen unterschiedlichen Formates jeweils dementsprechend unterschiedlich große Rahmen vorhanden sein müssen. Überdies ist es aufwendig, eine Werbeplane durch Einhängen der Vielzahl von Expanderseilen zu montieren und eine montierte Werbeplane gegen eine neue auszuwechseln.

Für den Fall, dass ein beispielsweise als Werbeplane dienendes flexibles flächiges Element an einer Wand befestigt werden soll, kann grundsätzlich auf den Einsatz eines zuvor beschriebenen Rahmens verzichtet werden. Entweder werden in einem solchen Falle die zum Spannen der Plane notwendigen Expanderseile unmittelbar an der Wand festgelegt oder die in der Plane befindlichen Ösen dienen, um diese unmittelbar mittels Haken an der Wand zu befestigen. Hierbei stellt sich jedoch das Problem, dass die an der Wand anzubringenden Haken in einem solchen exakten Abstand zueinander angeordnet werden müssen, dass hierdurch die Plane unter einer gewissen Spannung gehalten ist. Insbesondere ein gleichmäßiges Abhängen, insbesondere jedoch ein gleichmäßiges Spannen der Plane ist bei dieser Montageart schwierig.

Vorrichtungen zum Spannen von Planen sind aus US 4 955 928 A, US 5 678 338 A, US 5 893 227 A, US 5 467 546 A und US 6 209 245 B1 bekannt.

Alternativ zu der zuvor beschriebenen Technik wird in dem Dokument DE 201 11 201 U1 eine Anordnung zum Montieren und Halten von flexiblen flächigen Elementen bspw. von Werbeplanen beschrieben. Die Anordnung umfasst ein Profil mit einer zum flexiblen flächigen Element hin offenen, hinterschnittenen Aufnahme zur Aufnahme eines einen Keder oder ein kederartig wirkendes Element aufweisenden Randes des flexiblen Elements; welches Profil in seiner Länge der Kantenlänge des in die Aufnahme einzusetzenden Randes des flexiblen Elements entspricht. Ferner umfasst die Anordnung ein oder mehrere Halter zum Halten des Profils, bestehend jeweils aus einem Halteteil und einem Verbindungsstück zum Verbinden des Profils mit dem Halteteil. Diese Technik hat den Nachteil, dass die Halter zum Halten des Profils zeitaufwendig durch Schrauben oder Gewindestäbe verstellt werden müssen, um so die Werbeplane zu spannen. Weiterhin werden die Verbindungsstücke in die oberen oder unteren hinterschnittenen Aufnahmen der Profile eingeführt und sind im gespannten Zustand der Plane immer von vorne durch den Betrachter teilweise sichtbar. Auch werden bei dieser bestehende Technik die Werbeplanen so in die Profile eingebracht, dass für den Betrachter im montierten Zustand immer die Profile sichtbar bleiben und nicht durch die Werbeplane vorderseitig verdeckt sind.

Aus der WO 03/083 812 A2 ist eine Vorrichtung zum Spannen von beispielsweise Werbeträgern bekannt, die an die Seiten von Lastkraftwagen angebracht werden. Dazu werden die Werberträger an der oberen Kante mittels eines Hakens in eine Schiene eingehakt. Um den Werbeträger an der unteren Kante stramm zu spannen wird ein weiterer Haken in einen Spannhebel gehakt. Dieser Spannhebel wird dann um einen Drehpunkt verdreht und spannt den Werbeträger. Sollte der Werbeträger nicht auf Zug beansprucht werden, so muss der Spannhebel gelöst, der Haken um eine Rastposition verändert und erneut gespannt werden. Hierzu sind sowohl die obere Schiene wie auch an dem Spanhebel entsprechende Rastelemente in größerem Abstand angebracht.

Dieser bekannte Stand der Technik zeigt zwar ein Halteteil mit einem Drehpunkt, in dessen Radius eine kugelförmige Verdickung gelagert ist, das Verbindungsstück wird aber weder seitlich noch vertikal geführt. Das Verbindungsstück wird lediglich um den Drehpunkt verschwenkt. Um eine Plane zu spannen, muss, wie in 9 dargestellt, der Kederhalter aus dem Haken entnommen werden und in den darunter angeordneten Haken (siehe 6) eingebracht werden. Es liegt daher eine Verspannung einer Plane vor, die nur in großen Abstufungen (Abstand der Haken) vorgenommen werden kann.

Ausgehend von dem diskutierten Stand der Technik liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte gattungsgemäße Anordnung zum Halten von flexiblen flächigen Elementen vorzuschlagen, mit der insbesondere eine schnellere wandseitige Montage, ein schnelleres schraubenfreies Spannen der Werbeplanen und eine für den Betrachter verdeckte Anbringung von Haltern und Profilen möglich ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Verbindungsstück und/oder ein Ver- und Entriegelungselement profiliert ist und das das Verbindungsstück und das Ver- und Entriegelungselement in formschlüssiger oder reibschlüssiger Wirkverbindung steht und dass zwischen Halteteil und Ver- und Entriegelungselement ein Federelement eingesetzt ist.

Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Die Profilierung der einander zugewandten Oberflächen des Verbindungsstückes und des Ver- und Entriegelungselementes besteht in einer einfachen Ausführung aus einer erhöhten Rauhigkeit mindestens einer der beiden Oberflächen. In einer anderen Ausführung kann beispielsweise eine der beiden Oberflächen eine Erhöhung in Form eines Bolzens oder einer Spitze aufweisen, welcher bzw. welche sich auf der Gegenseite in ein aufgeklebtes, weiches Material eindrückt. Auch denkbar ist die Anbringung eines Streifens Schmirgelpapier auf mindestens einer der beiden Oberflächen. Eine formschlüssige Profilierung entsteht dann, wenn beide Oberflächen eine korrespondierende Verzahnung aufweisen.

Das beanspruchte System verfügt ferner über ein oder mehrere Halter zum Halten des Profils. Jeder Halter besteht jeweils aus einem Halteteil, einem Ver- und Entriegelungselement, einem Federelement und einem Verbindungsstück. Das Halteteil ist an einem Gegenstand, beispielsweise einer Wand oder einem Ständer befestigt. Das Verbindungsstück dient zum Verbinden des Profils mit dem Halteteil. Das Profil hat obere und untere Ausnehmungen, in denen eine Werbeplane mittels Keder eingeführt und arretiert ist. Das Halteteil verfügt über Führungen, von denen das Verbindungsstück seitlich und vertikal geführt ist. Zum Fixieren des Verbindungsstückes im Halteteil dient das Ver- und Entriegelungselement, das seine Zahnung in der gewünschten Höhenposition des Verbindungsstückes in die Zahnung des Verbindungsstückes fixiert. Das Ver- und Entriegelungselement ist durch einen Verbindungsstift mit dem Halteteil beweglich verbunden und wird durch ein Federelement zwischen Ver- und Entriegelungselement und Halteteil gegen das Verbindungsstück gedrückt. Das Ver- und Entriegelungselement kann durch drücken am gegenüberliegenden Ende der Stiftverbindung nach hinten bewegt werden.

Dadurch wird die Verzahnung zwischen Verbindungsstück und Ver- und Entriegelungselement gelöst, die im Profil arretierte Werbeplane kann einfach von Hand gespannt und anschließend durch wiedereinrasten der Verzahnung an der gewünschten Position fixiert werden.

Die Vorteile dieses Systems liegen insbesondere darin begründet, dass ein sehr schnelles Spannen und Lösen der Werbeplanen, ohne zeitaufwendiges Verstellen von Schrauben, durch wenige Handgriffe erfolgen kann.

Bei dem beanspruchten System ist bei Bedarf ebenfalls an dem unteren Ende des flexiblen flächigen Elementes ein solches Profil angeordnet, welches zum Spannen des flächigen Elementes gleichfalls über entsprechende Halter festgelegt ist.

Werden die Verbindungsstücke der unteren bzw. oberen Halter in Richtung voneinander weg bewegt, kann die Werbeplane entsprechend gespannt werden. Dazu wird je nach Bedarf die Verzahnung durch Bewegen des Ver- und Entriegelungselements am gewünschten Halter gelöst und die Plane zusammen mit dem Profil von Hand gespannt. Anschließend drückt das Federelement die Verzahnung des Ver- und Entriegelungselements wieder in die Verzahnung des Verbindungsstückes.

Das beanspruchte System hat weiterhin den Vorteil, dass die Halter grundsätzlich für den frontseitigen Betrachter der Werbeplane vollkommen unsichtbar sind, da das Verbindungsstück in einer rückseitigen Nut im Profil geführt wird. Weiterhin wird es dadurch möglich, die Werbeplane so in die oberen oder unteren hinterschnittenen Aufnahmen der Profile einzuführen, dass die Profile komplett von der Werbeplane verdeckt werden und für den frontseitigen Betrachter der Werbeplane unsichtbar sind.

Auf diese Weise lassen sich formschön und mit einfachen Mitteln aus einzelnen, beispielsweise als Werbeplane ausgebildeten, flexiblen Elementen Werbeflächen und flexible Trennwände herstellen.

Gleichermaßen können dem Montagesystem eingeschobene Verbinder zum Verbinden mehrerer Profile und Endstopfen zum Verschließen der seitlichen Profilenden zugehörig sein.

Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung von in sehr schematischen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung. Es zeigen:

1 in geschnittener Seitenansicht eine Anordnung zum Halten eines flexiblen, flächigen Elementes

2 in geschnittener Seitenansicht ein Ver- und Entriegelungselement und ein Verbindungsstück in gelöster Position;

3 in geschnittener Seitenansicht eine Anordnung mit verdecktem Profil;

4 eine Vorderansicht eines Halteteils mit einem Verbindungsstück und

5 eine Draufsicht nach Schnitt X-X aus 4.

In 1 ist eine Anordnung zum Halten und Spannen von flexiblen, flächigen Elementen dargestellt. Hierzu wird mindestens ein oberes Halteteil 1 mittels Schrauben mit einer Wand 2 verbunden. In dem Halteteil 1 wird ein Verbindungstück 3 derart geführt, dass das Verbindungsstück 3 vertikal verschoben werden kann. Ein in Form und/oder Größe identisches unteres Halteteil 4 wird in einem Abstand von dem oberen Halteteil 1 ebenfalls mit der Wand 2 verbunden.

An dem Verbindungsstück 3 ist ein Profil 5 befestigt, welches den seitlich verstärkten Rand 6 eines flexiblen, flächigen Elementes 7 aufnimmt. Hierzu besitzt das Profil 5 an den beiden Schmalseiten jeweils eine Nute 8, 9, welche zum Rand hin schmaler wird. Der seitlich verstärkte Rand 6 des flexiblen, flächigen Elementes 7 wird beispielsweise durch einen von dem flexiblen, flächigen Element 7 umschlungenen Schlauch gebildet. Ein derartiges System bzw. eine derartige Ausführung ist unter dem Begriff/unter der Bezeichnung Keder bzw. Kederprofil bekannt.

Die Befestigung zwischen Verbindungsstück 3 und Profil 5 befindet sich bei der erfindungsgemäßen Ausführung auf der zur Wand zeigenden Längsseite 10 des Profils 5. Die Befestigung kann, wie in 1 dargestellt, so ausgebildet sein, das ein am Verbindungsstück 3 ausgeformtes Kopfprofil 11 in eine seitliche Nut 12 des Profils 5 eingreift, wobei die seitliche Nut 12 des Profils 5 ein gegensätzliches Profil zum Kopfprofil 11 des Verbindungsstückes 3 aufweist. Bei einer derartigen Ausgestaltung kann das Verbindungsstück 3 auch in der seitlichen Nut 12 des Profils 5 verschoben werden.

In einer anderen Ausführungsform wird das Verbindungsstück 3 mit dem Profil 5 an der zur Wand gerichteten Längsseite 10 verschraubt. Denkbar sind hier weitere lösbare und unlösbare Verbindungen.

Durch eine Verbindung des Verbindungsstückes 3 mit dem Profil 5 auf der Längsseite 10 besteht für den Anwender die Möglichkeit, den verstärkten Rand 6 des flexiblen, flächigen Elementes 7 entweder in die obere Nut 9 oder die untere Nut 8 des Profils 5 einzusetzen. Soll das Profil 5 nicht zu sehen sein, wird die obere Nut 9 benutzt; wird das Profil 5 bei der Gestaltung berücksichtigt, so wird die untere Nut 8 benutzt.

Für die gegenüberliegende Seite des flexiblen, flächigen Elementes 7, welche sich am unteren Ende der Wand 2 befindet, wird entsprechend umgekehrt verfahren. Soll das Profil 13 zu sehen sein, so wird der verstärkte Rand 14 in die obere Nut 15 des unteren Profiles 13 eingesetzt oder, bei verdecktem unterem Profil 13 in die untere Nut 16.

Aus diesen Ausführungen ergibt sich, dass auch ein sichtbares und ein unsichtbares Profil 5, 13 berücksichtigt werden kann.

Die Ausführung ist aber nicht nur auf eine Anordnung beschränkt, bei der die Halteteile 1, 4 oben und unten an einer Wand 2 befestigt sind. Die Halteteile 1, 4 können eine flexibles flächiges Element 7 auch seitlich festhalten oder unter einem vorgegeben Winkel an einer Wand 2 befestigt werden.

Um das flexible, flächige Element 7 mit beispielsweise vier Befestigungs-/Haltepunkten faltenfrei an der Wand 2 anzubringen, wird das untere Profil 13 waagerecht ausgerichtet.

Hierzu wird ein Ver- und Entriegelungselement 17, welches um einen Drehpunkt 18 verschwenkt werden kann, aus einer formschlüssigen Verbindung mit dem unteren Verbindungsstück 19 gelöst. Die formschlüssige Verbindung wird dadurch erzielt, dass das Ver- und Entriegelungselement 17 und das Verbindungsstück 19 auf den sich gegenüberligenden Flächen eine korrespondierende Verzahnung 20, 21 aufweisen.

Soll das Verbindungsstück 19 verschoben werden, so wird das Ver- und Entriegelungselement 17 um den Drehpunkt 18 verschwenkt. Die beiden Verzahnungen 20, 21 vom Ver- und Entriegelungselement 17 und Verbindungsstück 19 gehen auseinander und das Verbindungsstück 19 kann im Halteteil 4 nach oben oder unten verschoben werden.

Damit die Verzahnung 20, 21 wieder greift, wird das Ver- und Entriegelungselement 17 durch ein Federelement 22 gegen das Verbindungsstück 19 gedrückt.

Wie in 2 dargestellt, wird das Ver- und Entriegelungselement 23 zur Wand 24 gedrückt und gibt dabei die Verzahnung 25 von der Verzahnung 26 des Verbindungsstückes 27 frei. Das Federelement 28 wird dabei zusammengedrückt. Das Verbindungsstück 27 mit dem daran befindlichen Kopfprofil 29 liegt frei in der Führung des Halteteiles 30.

In dieser Ausführung ist das flexible, flächige Element 31 in der unteren Nut 32 des Profils 33 eingesetzt. Durch diese Anordnung ist das Profil 33 sichtbar.

In 3 befindet sich die Verzahnung 34 des Verbindungsstückes 35 mit der Verzahnung 36 des Ver- und Entriegelungselements 37 in Wirkverbindung. Das Federelement 38 drückt die Verzahnung 34, 36 ineinander. Das verstärkte Ende 39 des flexiblen, flächigen Elementes 41 ist in der oberen Nut 40 des Profils 42 eingesetzt und das Element 41 ist über das Profil 42 gelegt. Durch diese Anordnung ist das Profil 42 nicht sichtbar

Das Halteteil 43 wird, wie in 4 zu sehen, mittels vier Schrauben 44 an der Wand befestigt. Das Verbindungsstück 45 hat an seiner oberen Seite/Kante ein Kopfprofil 46, welches mit dem Profil (nicht dargestellt) verbunden wird.

In 5 ist das Halteteil 47 im Schnitt X-X aus 4 zu sehen. Zur Führung und als Anschlagleisten für die Ecken des Verbindungsstückes 50 ist das Halteteil 47 U-förmig ausgebildet, wobei die seitlichen Stege oder Schenkel 48, 49 nach Innen zeigen. Die Führung auf der Rückseite 51 des Verbindungsstückes 50 erfolgt durch zwei parallele Stege oder Rippen 52, 53 an der inneren Rückwand des Halteteiles 47. Zur Befestigung des Ver- und Entriegelungselements (nicht dargestellt) ist eine Bohrung 54 vorgesehen, welche fluchtend in die Seitenwände und die zwei parallelen Stege 52, 53 an der inneren Rückwand des Halteteiles 47 eingebracht ist. Zur Befestigung bzw. Positionierung des Federelements (nicht dargestellt) ist eine Nut 55 in der inneren Rückwand des Halteteiles 47 vorgesehen. An dem Verbindungsstück 50 ist das Kopfprofil 56 befestigt.


Anspruch[de]
Anordnung zum Halten und Spannen von flexiblen, flächigen Elementen, bestehend aus mindestens einem Halteteil (1, 4, 30, 43, 47), mindestens einem Verbindungsstück (3, 19, 27, 35, 50), wobei das Halteteil (1, 4, 30, 43, 47) über Führungen zum seitlichen und vertikalen Führen des Verbindungsstückes (3, 19, 27, 35, 50) verfügt, und mindestens einem Profil (5, 13, 33, 42),

dadurch gekennzeichnet,

dass das Verbindungsstück (3, 19, 27, 35, 50) und/oder ein Ver- und Entriegelungselement (17, 23, 37) profiliert ist und dass das Verbindungsstück (3, 19, 27, 35, 50) und das Ver- und Entriegelungselement (17, 23, 37) in formschlüssiger oder reibschlüssiger Wirkverbindung steht und

dass zwischen Halteteil (1, 4, 30, 43, 47) und Ver- und Entriegelungselement (17, 23, 37) ein Federelement (22, 28) eingesetzt ist.
Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (3, 19, 27, 35, 50) eine gerippte hintere Oberfläche aufweist, welche mit einer gerippten vorderen Oberfläche eines Ver- und Entriegelungselements (17, 23, 37) in Wirkverbindung steht. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (3, 19, 27, 35, 50) über eine Verzahnung (20, 21) mit dem Ver- und Entriegelungselement (17, 23, 37) in Wirkverbindung steht. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver- und Entriegelungselement (17, 23, 37) um einen Drehpunkt (18) verschwenkbar ist. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (22, 28) eine Spiralfeder oder eine Gummifeder oder eine Blattfeder ist. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (5, 13, 33, 42) und das Verbindungsstück (3, 19, 27, 35, 50) aus demselben oder aus unterschiedlichen Materialien besteht. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (1, 4, 30, 43, 47) U-förmig ausgebildet ist und dessen Schenkel (48, 49) endständig so abgewinkelt sind, dass das Verbindungsstück (3, 19, 27, 35, 50) vom Halteteil vertikal führend umgriffen ist. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (1, 4, 30, 43, 47) Innenrippen (52, 53) aufweist, zwischen denen das Ver- und Entriegelungselement (17, 23, 37) zugeordnet ist. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver- und Entriegelungselement (17, 23, 37) unlösbar oder lösbar mit dem Halteteil (1, 4, 30, 43, 47) verbunden ist. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver- und Entriegelungselement (17, 23, 37) durch einen Schwenkbolzen mit dem Halteteil (1, 4, 30, 43, 47) schwenkbar verbunden ist. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkbolzen in Bohrungen (54) in den Innenrippen (52, 53) und/oder in Bohrungen in den U-Schenkeln des Halteteils gehalten ist. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver- und Entriegelungselement (17, 23, 37) durch eine Schraube mit dem Halteteil (1, 4, 30, 43, 47) verbunden ist Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (1, 4, 30, 43, 47), das Ver- und Entriegelungselement (17, 23, 37) und/oder das Verbindungsstück (3, 19, 27, 35, 50) aus endlosem Stranggussprofil ausgebildet sind. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (3, 19, 27, 35, 50) mit den Längsseiten des Profiles (5, 13, 33, 42) verbunden ist. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (3, 19, 27, 35, 50) lösbar oder unlösbar mit dem Profil (5, 13, 33, 42) verbunden ist. Anordnung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (3, 19, 27, 35, 50) in einer mittigen Nute (12) in der Längsseite (10) des Profils (5, 13, 33, 42) eingesetzt ist.






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