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Dokumentenidentifikation DE102007016820B4 28.04.2011
Titel Elektronisches Gerät mit elastischem Spiralelement als elektrisches Induktionselement
Anmelder Getac Technology Corp., Hsin-Chu, TW
Erfinder Cheng, Yu-Chiang, Taipei, TW;
Chang, Ping-Cheng, Pingtung, TW;
Chou, Cheng-Zing, Tainan, TW
Vertreter nospat Patent- und Rechtsanwälte Naefe Oberdorfer Schmidt, 80331 München
DE-Anmeldedatum 05.04.2007
DE-Aktenzeichen 102007016820
Offenlegungstag 18.10.2007
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 28.04.2011
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.04.2011
IPC-Hauptklasse H01Q 1/22  (2006.01)  A,  F,  I,  20070405,  B,  H,  DE
IPC-Nebenklasse H01Q 1/36  (2006.01)  A,  L,  I,  20070405,  B,  H,  DE
H03B 5/08  (2006.01)  A,  L,  I,  20070405,  B,  H,  DE
H01F 17/02  (2006.01)  A,  L,  I,  20070405,  B,  H,  DE
E05B 15/04  (2006.01)  A,  L,  I,  20070405,  B,  H,  DE
G06F 1/16  (2006.01)  A,  L,  I,  20070405,  B,  H,  DE
H01Q 1/44  (2006.01)  A,  L,  I,  20070405,  B,  H,  DE
H04B 1/38  (2006.01)  A,  L,  I,  20070405,  B,  H,  DE
E05C 1/10  (2006.01)  A,  L,  I,  20070405,  B,  H,  DE

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektrisches Induktionselement, insbesondere ein elektrisches Gerät, das ein elastisches Spiralelement als elektrisches Induktionselement benützt.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Ein elektronisches Gerät, wie etwa ein Notebook-Computer oder ein Personal Digital Assistent, ist in vielen Fällen mit unterschiedlichen mechanischen Elementen ausgestattet, die dazu dienen, verschiedene mechanische Funktionen zu erfüllen, die den Betrieb und die Nutzung des elektronischen Geräts erleichtern sollen. Beispielsweise werden in der Planung von Mechanismen für elektronische Geräte oftmals elastische Elemente wie Federn und Reedkontakte benützt. TW 565760 B lehrt eine bidirektionale Verriegelungsvorrichtung für Notebook-Computer, die eine bidirektionale Einheit umfasst, bestehend aus einem Antriebsabschnitt und einem Verriegelungsabschnitt. Der Antriebsabschnitt umfasst einen Bedienknopf, der außerhalb einer Einfassung eines Flüssigkristall-Displays eines Notebook-Computers angebracht ist, und erste und zweite Pressteile, die mit dem Bedienknopf verbunden sind. Eine Seite des Antriebsabschnitts greift in ein erstes elastisches Element ein, das innerhalb der Einfassung des Flüssigkristall-Displays des Notebook-Computers angeordnet ist. Der Verriegelungsabschnitt weist einen ersten Schlitz auf, der dem ersten Pressteil zugeordnet ist; ein Verbindungselement, das auf einer Seite in Entsprechung zum zweiten Pressteil angeordnet ist; ein Eindrückteil, das am Verbindungselement befestigt ist; und mindestens einen Riegel, der außerhalb der Einfassung des Flüssigkristall-Displays des Notebook-Computers angebracht ist. Der Verriegelungsabschnitt ist mit einem zweiten elastischen Element verbunden, das innerhalb der Einfassung des Flüssigkristall-Displays des Notebook-Computers angeordnet ist. In einem Gehäuse des Notebook-Computers ist ein Aufnahmeabschnitt ausgebildet, der den Riegel aufnimmt, wenn die Einfassung des Flüssigkristall-Displays auf dem Gehäuse des Notebook-Computers geschlossen ist. Die bidirektionale Verriegelungsvorrichtung ermöglicht einem Benutzer eine rechts- und eine linkshändige Bedienung.

Das oben erörterte, herkömmliche Gerät ermöglicht einem Benutzer die Bedienung des Knopfes auf rechts- und auf linkshändige Weise, doch die darin verwendeten elastischen Elemente dienen lediglich der Bereitstellung einer spannenden oder rückziehenden Kraft zum Öffnen oder Schließen des Notebook-Computers.

Anderseits sind einige der elektronischen Geräte mit zusätzlicher Elektronik ausgerüstet, etwa einer Antenne zum Senden/Empfangen elektromagnetischer Wellen. Die zusätzliche Elektronik verursacht zusätzliche Kosten. Zudem muss im elektronischen Gerät Platz zur Unterbringung der zusätzlichen Elektronik geschaffen werden. Beide Faktoren sprechen gegen den aktuellen Trend in Richtung niedriger Kosten und Kompaktheit bei elektronischen Geräten wie Notebook-Computern. Dies stellt eine Herausforderung für die Hersteller elektronischer Geräte dar.

Offenbar können die Kosten und die Abmessungen elektronischer Geräte erheblich reduziert werden, wenn die elastischen Elemente, die zur Bereitstellung einer Spannkraft im elektronischen Gerät benützt werden, eine zusätzliche Funktion auszuüben vermögen, die ursprünglich von der zusätzlichen Elektronik wahrgenommen wurde, die Zusatzkosten und Zusatzplatz beansprucht.

Die in der DE 197 13 929 A1 beschriebene Sende-Empfangs-Einrichtung beschreibt insbesondere in den 19 bis 21 zwar Federelemente, diese sind jedoch ausschließlich elektrisch wirksam verwendet. Die Wendelantenne ist eine Dipol-Antenne, um zum einen als eine Antenne zu wirken und zum anderen auch als eine Lastspule zu wirken, die zum Vergrößern der elektrischen Länge der Antenne dient. Eine Mitwirkung in einem mechanischen Verriegelungsmechanismus des Federelements wird nicht beschrieben

Die DE 199 19 383 A1 beschreibt eine Oberflächenbefestigungsantenne mit Induktivitäten, welche als Spiralelement ausgebildet sein können. Diese Spiralelemente dienen jedoch ausschließlich der Antenne und keinem Verriegelungsmechanismus.

Die DE 10 2005 015 710 A1 beschreibt eine Einbauantennenanordnung mit einem zylindrischen Spiralfederelement, welches jedoch keine Induktivität im Antennenkreis bildet und auch nicht an einem Verriegelungsmechanismus beteiligt ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist somit ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein elastisches Spiralelement zu schaffen, das als mechanisches Element und als elektronisches Element dient, so dass das elastische Spiralelement mit einem Verriegelungsmechanismus zusammen wirken kann, um ein elektronisches Gerät wahlweise zu öffnen bzw. zu schließen, in dem das elastische Spiralelement benützt wird, und mit einem Schaltmodul verbunden werden kann, um als elektrischer Induktor für die Schaltung zu dienen.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines elastischen Spiralelements, das als elektrischer Induktor für eine Schaltung dient, wobei das elastische Spiralelement einen LC-Resonanzkreis mit einem elektrischen Kondensator bildet, um die Ausgangsleistung und Frequenz eines Funksignal-Sende-Empfangsmoduls zu regeln.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines elastischen Spiralelements, das auch als Antenne dient, so dass wenn das elastische Spiralelement mit einem Funksignal-Sende-Empfangsmodul gekoppelt wird, das elastische Spiralelement als Antenne zum Senden/Empfangen von Funksignalen einsetzbar ist.

Zur Realisierung der oben aufgeführten Ziele gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein elektronisches Gerät geschaffen, das ein elastisches Spiralelement als Induktionselement benützt. Das elektronische Gerät umfasst ein elastisches Spiralelement, eine Antenne, eine Signalspeiseleitung und ein Funksignal-Sende-Empfangsmodul. Das elastische Spiralelement besitzt erste und zweite Enden mit einer bestimmten Zahl an Spulenwindungen, die zwischen dem ersten und zweiten Ende angeordnet sind. Es ist aus elektrisch leitenden Materialien gemacht, so dass die Spulenwindungen eine elektrische Induktanz festlegen. Die Antenne besitzt einen Signalspeisepunkt. Die Signalspeiseleitung ist zwischen dem ersten Ende des elastischen Spiralelements und dem Signalspeisepunkt der Antenne angeschlossen. Das Funksignal-Sende-Empfangsmodul ist an das elastische Spiralelement angeschlossen, um die Induktanz des elastischen Spiralelements mit dem Funksignal-Sende-Empfangsmodul zu koppeln.

Wenn das elastische Spiralelement als elektrischer Induktor für ein Schaltmodul dient, ist das elastische Spiralelement vorzugsweise an einen elektrischen Kondensator des Schaltmoduls gekoppelt, um einen LC-Resonanzkreis zu bilden.

Alternativ umfasst das elektronische Gerät ein elastisches Spiralelement und ein Funksignal-Sende-Empfangsmodul. Das elastische Spiralelement besitz ein erstes Ende und ein zweites Ende und ist aus einem elektrisch leitenden Material hergestellt. Das Funksignal-Sende-Empfangsmodul besitzt einen ersten Signalanschluss, der mit dem zweiten Ende des elastischen Spiralelements verbunden ist, so dass das elastische Spiralelement als Antenne zum Senden/Empfangen von Funksignalen einer bestimmten Bandbreite dient.

Offensichtlich erhöht die vorliegende Erfindung im Vergleich zu herkömmlichen Geräten die Nützlichkeit des elastischen Spiralelements. In der vorliegenden Erfindung wird das elastische Spiralelement dazu verwendet, mit einem Verriegelungsmechanismus zum Öffnen/Schließen eines elektronisches Geräts – etwa eines Notebook-Computers – zusammen zu wirken, und dient zudem als elektrischer Induktor oder alternativ als Antenne, wobei das elastische Spiralelement sowohl ein mechanisches Element wie auch ein elektrisches Element aufweist und seine Nutzungsmöglichkeiten somit voll erschlossen werden können. Mit einer derartigen Anordnung werden die Kosten der elektronischen Geräte gesenkt, und der verfügbare Platz innerhalb des elektronischen Geräts wird für eine effektivere Nutzung erweitert.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorliegende Erfindung erschließt sich durchschnittlich bewanderten Fachleuten durch die Lektüre der nachstehenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen.

1 ist eine perspektivische Darstellung eines elektronischen Geräts, das gemäß der vorliegenden Erfindung konstruiert wurde;

2 ist eine vergrößerte Ansicht des mit A bezeichneten eingekreisten Ausschnitts in der 1;

3 ist eine auseinandergezogene Ansicht der 2; und

4 ist eine auseinandergezogene Ansicht eines Abschnitts eines elektronischen Geräts gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, insbesondere auf 13, von denen 1 eine perspektivische Ansicht eines elektronischen Geräts gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist, 2 eine vergrößerte Ansicht des mit A bezeichneten eingekreisten Ausschnitts in 1 ist und 3 eine auseinandergezogene Ansicht der 2 ist, umfasst das elektronische Gerät der vorliegenden Erfindung, das allgemein mit dem Bezugszeichen 100 bezeichnet ist, einen Basisteil 1, einen Klappmechanismus 2, einen Abdeckteil 3 und einen Verriegelungsmechanismus 4. Der Basisteil 1 hat eine erste Kante 11 und eine gegenüber angeordnete zweite Kante 12.

Ein Verriegelungsschlitz 13 ist in einer Fläche des Basisteils 1 an einer Stelle in der Nähe der zweiten Kante 12 angeordnet. Der Klappmechanismus 2 ist an der ersten Kante 11 des Basisteils 1 angeordnet. Der Abdeckteil 3 hat eine Kopplungskante 31, die mit dem Klappmechanismus 2 drehbar an die erste Kante 11 des Basisteils 1 gekoppelt ist. Neben der Kopplungskante 31 hat der Abdeckteil 3 auch eine Verriegelungskante 32 und begrenzt ein Loch 33. Der Abdeckteil 3 ist um den Klappmechanismus 2 mit Bezug auf den Basisteil 1 in eine durch den Pfeil I angegebene Richtung drehbar, um vom Basisteil 1 weg bewegt zu werden und sich so zu öffnen oder dem Basisteil 1 zum Schließen anzunähern.

Der Verriegelungsmechanismus 4 ist an der Verriegelungskante 32 des Abdeckteils 3 angeordnet und umfasst eine bewegliche Verriegelungsplatte 41 und eine Positionierungsplatte 42, welche die Verriegelungsplatte 41 in einer bestimmten Position hält, ein elastisches Spiralelement 43 und einen beweglichen Bedienknopf 44. Die Verriegelungsplatte 41 hat eine Verriegelungszunge 411 und eine Presszunge 412. Das elastische Spiralelement 43 hat erste und zweite Enden 431, 432, zwischen denen eine bestimmte Anzahl von Spulenwindungen angeordnet sind. Das elastische Spiralelement 43 ist über der Verriegelungsplatte 41 angeordnet und umschließt folglich einen Teil derselben, wobei sein erstes und zweites Ende an die Presszunge 412 der Verriegelungsplatte 41 bzw. der Positionierungsplatte 42 anschließen. Das elastische Spiralelement 43 besteht aus einem elektrisch leitenden Material und ist so konstruiert, dass die Zahl der Spulenwindungen des elastischen Spiralelements 43 einen gewünschten elektrischen Induktanzwert bestimmt. Der Bedienknopf 44 ist außerhalb des Abdeckteils 3 so angebracht, dass der Benutzer darauf zugreifen kann, und erstreckt sich teilweise durch das Loch 33, das in Bewegungsrichtung des Bedienknopfs 44 länglich ist, in den Abdeckteil 3, um sich mit der Verriegelungsplatte 41, namentlich mit der Presszunge 412, zu verbinden. Durch die Bewegung des Bedienknopfes 44 entlang dem Loch 33 wird somit die Verriegelungsplatte 41 von der mit dem Knopf 44 verbundenen Presszunge 412 bewegt, um sich in kontrolliertem Weg in einer durch den Pfeil II angezeigten Richtung zu bewegen.

Einschlägig bewanderte Fachleute erkennen, dass, wenn der Abdeckteil 3 auf dem Basisteil 1 geschlossen ist, die Verriegelungszunge 411 der Verriegelungsplatte 41 in den Verriegelungsschlitz 13 einzugreifen vermag. Das elastische Spiralelement 43 verschafft der Verriegelungszunge 411 eine Spannkraft, damit sich die Verriegelungszunge 411 sicher mit dem Verriegelungsschlitz 13 des Basisteils 1 verbindet. Um den Abdeckteil 3 vom Basisteil 1 zum Öffnen des Abdeckteils 3 abzulösen, wird der Bedienknopf 44 gegen die Spannkraft des elastischen Spiralelements 43 in Richtung II an eine bestimmte Stelle bewegt, um die Verriegelungszunge 411 der Verriegelungsplatte 41 vom Verriegelungsschlitz 13 des Basisteils 1 zu trennen. In diesem Augenblick wird das elastische Spiralelement 43 von der Presszunge 412 der Verriegelungsplatte 41 gegen die Positionierungsplatte 42 gedrückt, und der Abdeckteil 3 kann sich vom Basisteil 1 weg bewegen.

Das elektronische Gerät 100 ist zudem mit einem Schaltmodul 5 ausgestattet, das innerhalb des Abdeckteils 3 angeordnet ist und mindestens einen Signalanschluss besitzt. In dem illustrierten Ausführungsbeispiel umfasst das Schaltmodul 5 ein Funksignal-Sende-Empfangsmodul 51 mit einem ersten Signalanschluss 511a, einem zweiten Signalanschluss 511b und einem Kondensator 512. Der erste und zweite Signalanschluss 511a, 511b sind jeweils elektrisch an zwei Anschlüsse des Kondensators 512 gekoppelt und auch jeweils an das erste und zweite Ende 431, 432 des elastischen Spiralelements 43 angeschlossen, um die Induktanz des elastischen Spiralelements 43 mit dem Funksignal-Sende-Empfangsmodul 51 zu koppeln. Des weiteren ist der Kondensator 512 elektrisch mit dem elastischen Spiralelement 43 verbunden, wobei der Kondensator 512 und das elastische Spiralelement 43 zusammen einen LC-Resonanzkreis ausbilden.

Das Funksignal-Sende-Empfangsmodul 51 ist mit einem Antennenmodul 6 ausgestattet, das eine Funksignal-Sende-Empfangsantenne 61 und eine Signalspeiseleitung 62 besitzt. Die Antenne 61 dient dem Senden und/oder dem Empfangen eines Funksignals eines bestimmten Frequenzbands und hat einen Signalspeisepunkt 611. Die Signalspeiseleitung 62 ist mit dem ersten Ende 431 des elastischen Spiralelements 43 und dem Signalspeisepunkt 611 der Antenne 61 verbunden.

Für einschlägig bewanderte Fachleute versteht es sich von selbst, dass das Funksignal-Sende-Empfangsmodul 51 ein Funksignal verarbeiten kann, das von dem Antennenmodul 6 empfangen/gesendet wird. Folglich kann das von Funksignal-Sende-Empfangsmodul 51 erzeugte Funksignal von der Signalspeiseleitung 62 der entsprechenden Sende-/Empfangsfrequenz durch den Signalspeisepunkt 611 zur Funksignal-Sende-Empfangsantenne 61 befördert werden, von der das Signal gesendet wird.

Das elastische Spiralelement 43 und der Kondensator 512 bilden einen LC-Resonanzkreis, so dass, wenn das Funksignal-Sende-Empfangsmodul 51 Strom überträgt, dessen Ausgangsleistung vollständig auf die Funksignal-Sende-Empfangsantenne 61 übertragen werden kann. Dies bewirkt, dass die Funksignal-Sende-Empfangsantenne 61 vollkommen der Ausgangsleistung des Funksignal-Sende-Empfangsmoduls 51 entspricht, nämlich einer Hälfte der Wellenlänge einer bestimmten Frequenz. Wenn die Funksignal-Sende-Empfangsantenne 61 somit Signale der festgelegten Frequenz empfängt, kann das Funksignal-Sende-Empfangsmodul 51 die beste Signalempfangsleistung für die bestimmte Frequenz haben.

In 4 ist eine auseinandergezogene Ansicht eines Teils eines elektronischen Geräts gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt, das ein Schaltmodul 5' und ein Funksignal-Sende-Empfangsmodul 51' umfasst, das einen ersten Signalanschluss 511' besitzt, welche das Schaltmodul 5 und das Funksignal-Sende-Empfangsmodul 51 mit dem ersten Signalanschluss 511a des elektronischen Geräts des oben in 3 dargestellten Ausführungsbeispiels ersetzen. Das zweite Ende 432 des elastischen Spiralelements 43 ist mit dem ersten Signalanschluss 511' des Funksignal-Sende-Empfangsmoduls 51' verbunden, so dass das elastische Spiralelement 43 als Antenne dient, welche die Funksignal-Sende-Empfangsantenne 61 des elektronischen Geräts des oben in 3 dargestellten elektronischen Geräts ersetzt und das Senden und/oder Empfangen eines Funksignals eines festgelegten Frequenzbands ausführt.

Für durchschnittlich bewanderte Fachleute ist einsehbar, dass das elastische Spiralelement 43 des weiteren an eine weitere Antenne gekoppelt werden kann, so dass das elastische Spiralelement 43 als Reglerelement für die Antenne dienen kann, wobei die Antenne effektiv Signale von halben Wellenlängen einer bestimmten Frequenz mit reduzierter Länge empfangen kann. Ferner kann das elastische Spiralelement 43 eine Feder oder ein äquivalentes Element sein, das eine elastische Spann- und Rückzugskraft bereitstellt.


Anspruch[de]
Elektronisches Gerät (100),

mit einem elastischen Spiralelement (43), dass innerhalb des elektronischen Geräts (100) angeordnet ist und ein erstes Ende (431), ein zweites Ende (432) und eine festgelegte Anzahl an Spulenwindungen zwischen dem ersten und dem zweiten Ende (431, 432) aufweist,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Spiralelement (43) als Bestandteil eines mechanischen Verriegelungsmechanismus und als elektrischer Induktor wirkt, wobei das elastische Spiralelement (43) aus einem elektrisch leitenden Material hergestellt ist und die festgelegte Anzahl der Spulenwindungen eine elektrische Induktanzbestimmt;

und mit einer Funksignal-Sende-Empfangsantenne (61) zum Senden/Empfangen eines Funksignals eines bestimmten Frequenzbands, wobei die Funksignal-Sende-Empfangsantenne (61) einen Signalspeisepunkt (611) besitzt;

und mit einer Signalspeiseleitung (62), die zwischen dem ersten Ende (431) des elastischen Spiralelements (43) und dem Signalspeisepunkt (611) der Funksignal-Sende-Empfangsantenne (61) angeschlossen ist;

und mit einem Funksignal-Sende-Empfangsmodul (51), das einen ersten Signalanschluss (511a) und einen zweiten Signalanschluss (511b) umfasst, die an das erste und zweite Ende (431, 432) des elastischen Spiralelements (43) angeschlossen sind, um die Induktanz des elastischen Spiralelements (43) mit dem Funksignal-Sende-Empfangsmodul (51) zu koppeln.
Elektronisches Gerät (100) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Spiralelement (43) mit einem elektrischen Kondensator (512) dergestalt verbunden ist, dass der Kondensator und das elastische Spiralelement (43) gemeinsam einen LC-Resonanzkreis bilden. Elektronisches Gerät (100) gemäß Anspruch 1, ferner Folgendes umfassend:

einen Basisteil (1), der erste und zweiten Kanten (11, 12) und einen in einer Fläche des Basisteils (1) in der Nähe der zweiten Kante (12) ausgebildeten Verriegelungsschlitz (13) umfasst;

einen Klappmechanismus (2), der an der ersten Kante (11) des Basisteils (1) angeordnet ist;

einen öffenbaren Abdeckteil (3), der eine Kopplungskante (31) und eine Verriegelungskante (32) umfasst, wobei die Kopplungskante (31) über den Klappmechanismus (2) mit der ersten Kante (11) des Basisteils (1) verbunden ist, so dass der Abdeckteil (3) um den Klappmechanismus (2) mit Bezug auf den Basisteil (1) drehbar ist, um den Abdeckteil (3) zu öffnen/schließen; und

einen Verriegelungsmechanismus (4), der an der Verriegelungskante (32) des Abdeckteils (3) angeordnet ist und eine bewegliche Verriegelungsplatte (41) und mindestens eine Positionierungsplatte (42) zum Festhalten der Verriegelungsplatte (41) an einer bestimmten Position besitzt, wobei, wenn der Abdeckteil (3) auf dem Basisteil (1) geschlossen wird, die Verriegelungsplatte (41) in den im Basisteil (1) begrenzten Verriegelungsschlitz (13) eingreift und die Verbindung zwischen der Verriegelungsplatte (41) und dem Verriegelungsschlitz (13) durch eine Spannkraft gesichert wird, die das elastische Spiralelement (43) auf die Verriegelungsplatte (41) aufbringt.
Elektronisches Gerät (100) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Spiralelement (43) über der Verriegelungsplatte (41) angebracht ist und diese somit mindestens teilweise umschließt. Elektronisches Gerät (100) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsmechanismus (4) ferner einen Bedienknopf (44) umfasst, der an der Verriegelungsplatte (41) befestigt ist, wobei der Bedienknopf (44) die Verriegelungsplatte (41) in eine ausgewählte Richtung bewegt. Elektronisches Gerät (100)

mit einem elastischen Spiralelement (43), das innerhalb des elektronischen Geräts (100) angeordnet ist und ein erstes Ende (431), ein zweites Ende (432) und eine festgelegte Anzahl an Spulenwindungen zwischen dem ersten und dem zweiten Ende (431, 432) aufweist,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Spiralelement (43) als Bestandteil eines mechanischen Verriegelungsmechanismus und als elektrischer Induktor wirkt, wobei das elastische Spiralelement (43) aus einem elektrisch leitenden Material hergestellt ist und die festgelegte Anzahl der Spulenwindungen eine elektrische Induktanz bestimmt;

und mit einem Schaltmodul (5, 5'), das einen Signalanschluss (511b, 511') umfasst, der mit dem zweiten Ende (432) des elastischen Spiralelements (43) verbunden ist, um die Induktanz des elastischen Spiralelements (43) mit dem Schaltmodul (5, 5') zu koppeln.
Elektronisches Gerät (100) gemäß Anspruch 6, ferner Folgendes umfassend:

einen Basisteil (1), der erste und zweiten Kanten (11, 12) und einen in einer Fläche des Basisteils (1) in der Nähe der zweiten Kante (12) ausgebildeten Verriegelungsschlitz (13) umfasst;

einen Klappmechanismus (2), der an der ersten Kante (11) des Basisteils (1) angeordnet ist;

einen öffenbaren Abdeckteil (3), der eine Kopplungskante (31) und eine Verriegelungskante (32) umfasst, wobei die Kopplungskante (31) über den Klappmechanismus (2) mit der ersten Kante (11) des Basisteils (1) verbunden ist, so dass der Abdeckteil (3) um den Klappmechanismus (2) mit Bezug auf den Basisteil (1) drehbar ist, um den Abdeckteil (3) zu öffnen/schließen; und

einen Verriegelungsmechanismus (4), der an der Verriegelungskante (32) des Abdeckteils (3) angeordnet ist und eine bewegliche Verriegelungsplatte (41) und mindestens eine Positionierungsplatte (42) zum Festhalten der Verriegelungsplatte (41) an einer bestimmten Position besitzt, wobei, wenn der Abdeckteil (3) auf dem Basisteil (1) geschlossen wird, die Verriegelungsplatte (41) in den im Basisteil (1) begrenzten Verriegelungsschlitz (13) eingreift und die Verbindung zwischen der Verriegelungsplatte (41) und dem Verriegelungsschlitz (13) durch eine Spannkraft gesichert wird, die das elastische Spiralelement (43) auf die Verriegelungsplatte (41) aufbringt.
Elektronisches Gerät (100) gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Spiralelement (43) über der Verriegelungsplatte (41) angebracht ist und diese somit mindestens teilweise umschließt. Elektronisches Gerät (100) gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsmechanismus (4) ferner einen Bedienknopf (44) umfasst, der an der Verriegelungsplatte (41) befestigt ist, wobei der Bedienknopf (44) die Verriegelungsplatte (41) in eine ausgewählte Richtung bewegt.






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